2025.12.17
Ja was soll ich da noch sagen Jürgen
bei solchen Zahlen was Musik und Filme usw. angeht doch in Anbetracht der Situation dass du das dann auch in der Karibik sehen und hören kannst, kann ich das verstehen.
Doch hier laufen die vorlieben schon sehr auseinander was das angeht, dass wäre mir viel zu viel von allem, ich lebe da nach der Formel weniger ist mehr.
Was nun das elektronische angeht.
Bücher könnte ich nie genug haben, es gibt ja diese Gepflogenheiten von Bucket-Listen da wäre u.a. schon immer mal mein Wunsch in den Geheimen Bibliotheken des Vatikans - "ab-zustauben" gerne jetzt im doppeldeutigen Sinne zu lesen, denn was die noch an Lesematerial haben sprengt alles.
Ich als etws anders "Tickende" weiß dass es auch noch aus der ehemaligen großen, größten Bibliothek der alten Zeit von Alexandria doch einiges im Vatikan zu finden ist. Nicht alles ist damals verbrannt oder verbrannt worden, was heute noch so manchen Wissenschaftler die Tränen in die Augen treiben würde.
"Der Name der Rose" ist hier ein bischen wegweisend.
Und ja auf das größte Observatorium der Welt in den Anden da würde ich gerne mal Sternchen schauen.
Du siehst ich habe sehr große Wünsche und Träume.
Was ich nicht konnte war tatsächlich im Tal der Könige in das Grab von "Tuti" zu klettern da habe ich Platzangst. Doch das macht nichts ich habe ihn noch im alten Ägypt. Museum sehen können was es da so gab.
Was noch, ach ja auf "Neumayer II" in der Antartkis ja könnte mich auch reizen.
Dafür war ich auf dem Kehlsteinhaus da kann ich jetzt auch mitreden oder schon seit Jahrzehnten.
So nun habe ich bisserl was verraten nun bist du drann.
Was steht auf deiner Bucket-Liste - so du eine hast oder hättest (Karibik ausgenommen)
Ansonsten gibt es keine Neuigkeiten von mir hier.
Ich wünsche dir noch einen schönen Abend.
Viele Grüße
Simona
2025.12.18
Hallo Simona,
dein „weniger ist mehr“ hat bei
mir noch einmal etwas in Bewegung gesetzt – denn da bin ich
tatsächlich ganz bei dir.
Im Moment passt alles, was ich
zum Leben brauche, in
vier
Koffer
. Alles andere habe ich bereits losgelassen.
Selbst meine beiden Monitore, der große PC und der Scanner haben
einen neuen Platz gefunden – darüber freut sich jetzt mein Bruder.
Zwei der vier Koffer enthalten noch Dinge meiner Frau. Sobald
diese beim nächsten Flug in der DomRep bleiben, werden es nur noch
zwei große Koffer
sein:
Einer bleibt hier in Dresden bei meinem Vater, der andere darf die
magische Grenze von
23 kg
Freigepäck
nicht überschreiten.
Damit bin ich im Grunde
vollkommen
ortungebunden
:
heute Dresden, morgen Barcelona, übermorgen Wien. Mit zwei
Ankerpunkten – Dresden und San Cristóbal. Mehr brauche ich nicht.
Was Bücher angeht:
Hugendubel
ist so etwas
wie mein zweites Wohnzimmer geworden. Während meine Frau durch die
Geschäfte gepilgert ist, habe ich mich dort oft in Bücher
vertieft. Viele Jahre habe ich fast ausschließlich Fachliteratur
gelesen. Jetzt fahre ich täglich mit der Bahn – je eine halbe
Stunde hin und zurück. Eigentlich perfekte Lesezeit.
Das Problem ist weniger die Zeit als die Auswahl: Es gibt so viele
Themen, die mich interessieren würden. Bei Fachbüchern habe ich
wenigstens ein direktes Feedback, wenn ich Erkenntnisse praktisch
umsetzen kann.
Und dann ist da wieder das
Gewicht: Bücher sind schwer – siehe 23 kg. Deshalb überlege ich
sehr genau, was ich kaufe. Es tut mir jedes Mal weh, Bücher später
auf dem Trödelmarkt „verschenken“ zu müssen.
Wenn ich lese, möchte ich mich
darüber
austauschen
.
Deshalb sehe ich eigentlich nur zwei Wege:
Du hast ein Buch, das ich
lesen sollte → du schickst es mir, ich lese es, wir sprechen
darüber, und ich schicke es dir zurück.
oder
Du nennst mir ein Buch, das
du gern lesen würdest → ich kaufe es, schicke es dir, und wir
sprechen darüber.
Ein Film, den ich schon oft
gesehen habe und der immer wieder nachwirkt, ist übrigens
„The Bucket List – Das
Beste kommt zum Schluss“
mit Jack Nicholson und Morgan Freeman. Zwei Männer, Krankenhaus,
Liste, Abarbeiten – und viel mehr Herz, als man anfangs erwartet.
Dabei sinniere ich regelmäßig, was eigentlich auf
meine
Bucket-Liste
gehören könnte.
Deine Bucket-Punkte finde ich
sehr spannend – und ich würde dich zu einigen dieser Orte gern
begleiten.
Für mich selbst finde ich allerdings keine „festen Punkte“. Bei
mir sind es eher
Erkenntnisse
,
die ich noch gewinnen möchte:
Unser Eigenheim weitgehend
autark
machen (Strom, Wasser, Abwasser, Abfall)
Mich faszinieren
hängende Gärten und
Etagenbeete
– höchste Erträge auf kleinstem Raum
Das Thema
„freie Energie“
:
Antriebe mit Wasser oder Magneten
Und ja, auch solche Fragen
treiben mich um:
Beweise
finden
, ob die Erde rund ist – oder doch eben (plan
→ Planet)
Deshalb ist „Rente“ für mich
kein Wendepunkt. Ein Kollege in Wien hat jahrelang jeden Tag davon
gesprochen: „… wenn ich in Rente bin …“ – mit Tagezählen.
Meine Frau wird es beruhigen, wenn ich dann ein bisschen Geld
„sicher“ habe. Aber was heißt schon sicher, bei Rentendiskussionen
und leeren Kassen?
Vielleicht ist genau das mein
roter Faden: nicht an einem Datum festmachen, sondern neugierig
bleiben.
Einen ruhigen Abend für dich
und liebe Grüße
Jürgen
P.S. Das Futterhäuschen ist ja auch ziemlich
groß. Da nust du dich vorsehen, dass es sich bei den Mäusen nicht
rumspricht