2025.12.02
Hallo Sabine,
ich habe mit kurzem Abstand 3 Mails mit gleichem Text erhalten.
Zwei mit
silvia.haupt1965@gmail.com
und eine mit
lotusblume165@gmail.com
.
Welche Mail willst du benutzen?
In meiner Schulzeit wurden alle Nachnamen verkürzt und endeten
auf "i", deshalb Richi. Es ist dir überlassen, Richi oder meinen
Vornamen Jürgen zu benutzen ;-)
Liebe Grüße nach ?Arnstadt?
Hallo Jürgen,
sorry, das lag eher am System. Was den Versand der Mails bei mir als unzustellbar angezeigt hat. Ich wollte tatsächlich nicht übergriffig wirken...
Es lag also nicht an mir.
Meine Name ist Silvia.😉
Ich habe mir auch wieder einen Account erstellt.
Könnte auch darüber schreiben.
Damit du siehst, dass ich auch echt bin.
Bin noch in Erfurt unterwegs.
Melde mich später nochmal.
Dir einen schönen Dienstag.🌞
Viele Grüße
Silvia 👋
Jürgen Reichenberger <
briefwechsel@jreichenberger.net
Hallo Jürgen,
leider klappt der Versand über meinen Account nicht.
Hier meine ID: 10366
Ich habe es eher in Kürze erstellt und ist noch ausbaufähig.
Viele Grüße
Silvia
Silvia Haupt <
lotusblume165@gmail.com
Guten Abend Jürgen,
ich will dich nicht überfluten, hatte leider unterwegs einiges überlesen...
Und ja, meine Wahlheimat ist Arnstadt, mein Zwischenstopp war für vier Jahre die Landeshauptstadt Erfurt.
Ich mag Arnstadt mit viel Grün schon direkt vor der Tür, viele Ausflugsziele und Wandermöglichkeiten.😊
Arnstadt ist eher eine verschlafene Mittelalterstadt, eine der ältesten in Deutschland.
Mit ihren drei Gleichen. Sie wird auch das "Tor zum Thüringer Wald" genannt. So wird sie tatsächlich genannt.
Sie ist eher zum Flanieren mit ihren Kirchen, vielen Brunnen, historischen Gebäuden und den kleinen Cafés und zahlreichen Ausflugsmöglichkeiten in die Umgebung.
Zum Einkaufen, Shoppen muss man eher nach Erfurt fahren. In ca. 20 Minuten ist man schnell hin gerutscht mit dem Auto oder der Bahn. 😉
Ich finde es übrigens schöner, sich direkt mit seinem Vornamen anzusprechen oder zu schreiben.
Hab einen angenehmen Abend.
Und sorry, wenn wieder die Mail vom Portal der Brieffreunde trotz der wiederholten Blockierung bei mir, nochmals an dich rausgegangen ist.
So könnte die Nachricht mit meiner Account -ID wieder im Doppel gesendet worden sein.
Das Tippen auf den Button zum Versand blockiert stets, trotz Eingabe des Sicherheitscodes.
Gestern habe ich drei verschiedene Codes verwendet und daher auch der dreimalige Versand an dich mit den Mails, ohne dass der Versand bei mir eindeutig bestätigt wurde....
Ich denke, hier waren es höhere Mächte, vielleicht auch die Cookies.
Dies sollte aber keinen Einfluss auf unseren Austausch haben.
Ich bin ansonsten auch in diesen Dingen etwas perfektionistisch veranlagt.
Aber man sollte dies insgesamt nicht überbewerten.
Es gibt ja für überflüssige Mails eine Löschfunktion.👍
Liebe Grüße
Silvia 👋
Silvia Haupt <
lotusblume165@gmail.com
Guten Abend Silvia,
mit Arnstadt hatte ich also richtig geraten. Mit 65 bin ich genau
an deiner Grenze ;-
https://www.brieffreunde-gesucht.de/inserat/10366/netter-gedankenaustausch
Was ist dein Problem mit der Mail? Ich habe sie erhalten und du
offensichtlich auch meine.
Einen schönen Abend wünsche ich dir
Jürgen
2025.12.03
Guten Abend Silvia,
bevor ich gleich ins Bett falle,
wollte ich dir noch einen kleinen Gruß dalassen.
Heute habe ich mir tatsächlich
mal eine Auszeit gegönnt: Ich war mit meinem Vater und seiner
Lebenspartnerin auf dem „Balkon von Dresden“. Mit der
Standseilbahn ging es hoch zum Luisenhof, dort gab es Gans – und
dazu Sonne pur. Fünf Stunden lang war ich komplett vom Rechner
weg. Das kommt selten vor und hat richtig gut getan.
Und du? Was hat deinen Tag heute
ein bisschen heller gemacht?
Ich wünsche dir eine gute und
erholsame Nacht.
Jürgen
2025.12.04
Guten Morgen Jürgen,
danke für den Tagebuchauszug von gestern, sogar mit Fotos.
Da hattest du ja schöne Highlights mit deinen Angehörigen.
Wenn ich wählen düfte, würde ich eher Gänsebrust wählen, sah aber tatsächlich auch alles lecker aus.
Mein Tag war gestern ist eher etwas ungestüm verlaufen.
Ein wunderschöner Weihnachtsfilm hat ihn dann erhellt.
Hab einen schönen Donnerstag.
VG Silvia
Jürgen Reichenberger <
briefwechsel@jreichenberger.net
2025.12.05
Guten Abend Sivia,
welcher Film war es denn der dich erhellt hat?
Ich habe mir auch etliche Weihnachstfilme gespeichert. Habt ihr
einen Weihnachstmarkt und warst du schon da?
Einen schönen Abend wünscht dir
Jürgen
2025.12.06
Guten Tag Jürgen,
ich habe mich auf dem Portal für Brieffreunde bewusst organisiert.
Ich denke, ich suche eher nach einem stetigen Austausch.
Du selbst hast deinen Austausch als lebendiges Tagebuch benannt.
Durch deine Verpflichtungen ist das so nicht realisierbar.
Da du noch berufstätig bist, bleibt für einen regen Austausch keine Zeit.
Die mehrmalig versendeten Anfragen, die vom System an dich geschaltet wurden und deine Reaktion darauf zeigen mir, dass du eher nicht die Technik, sondern eher meine Aufdringlichkeit dahinter gesehen hast.
Dies ist nicht meine Art, Verbindungen aufzubauen!
Da das Portal selbst keine Cookies aussendet und nur sammelt und nicht gut ausgebaut ist, passieren diese Mängel.
Sie wurden also nicht von mir provoziert!
Ich bin stets bemüht, zu hinterfragen.
Ich hätte mir gewünscht, dass du meine Erklärung dazu bewusst anerkannt hättest.
Ich selbst hätte dies tolerieren können und nicht zwingend Antworten gefordert.
Sicher hätte ich es dir gleich anzeigen sollen.
Ich denke auch bei Freundschaften sollten diese kleinen anfänglichen Unstimmigkeiten nicht zu großen Missverständnissen führen dürfen.
Das schafft leider kein Vertrauen.
Ich möchte den Mailverkehr jetzt einstellen.
Ich wünsche dir alles Gute und ein frohes Weihnachtsfest.
Viele Grüße
Silvia
Jürgen Reichenberger <
briefwechsel@jreichenberger.net
Liebe Silvia,
deine Antwort hat mich ehrlich
gesagt überrascht – und auch etwas ratlos zurückgelassen, weil ich
sie inhaltlich kaum nachvollziehen kann.
Du schreibst, ein stetiger
Austausch sei mit mir „nicht realisierbar“, weil ich berufstätig
bin und keine Zeit hätte.
Das entspricht nicht der Realität. Ich habe durchaus Zeit – ich
teile sie mir nur bewusst ein. Ein regelmäßiger Austausch war für
mich nie ein Problem.
Auch deine Vermutung, ich hätte
deine mehrfach versendeten Nachrichten als „Aufdringlichkeit“
empfunden, stimmt so nicht.
Ich hatte lediglich zwei verschiedene E-Mail-Adressen von dir
erhalten und wollte wissen, welche du verwenden möchtest. Für mich
war das Thema mit deiner Antwort erledigt.
Warum das für dich ein so großes Missverständnis ausgelöst hat,
kann ich nicht erkennen.
Aber natürlich akzeptiere ich
deinen Wunsch, den Kontakt hier zu beenden.
Ich wünsche dir alles Gute und
ein schönes, friedliches Weihnachtsfest.
Viele Grüße
Jürgen
Lieber Jürgen,
ich bin bei Brieffreunden nur mit einer Mail angemeldet.
Diese obige Mail Adresse ist meiner Haupt-Gmail-Adresse untergeordnet.
Ich habe den Erstkontakt ausschließlich über Brieffreude geschaltet mit obiger Adresse mit drei Codes .
Wieder eine Verstrickung von misslichen Umständen der Technik!
Auch darauf hatte ich keinen Einfluss!
Ich hätte dies auch vorab gern geklärt.
Ich bin ein und die selbe Person.
Ich bin auch echt, wenn auch nicht verifiziert.
Und ich gehe in Nachrichten respektvoll mit meinem Gegenüber um.
Ist nur anstrengend beim Erstkontakt, sich erklären zu müssen.
Zu deiner Frage, ich mag deutsche sowie amerikanische Weihnachtsfilme.
Es war eher der letztere.
Alles Gute!
Viele Grüße
Silvia
Jürgen Reichenberger <
briefwechsel@jreichenberger.net
Und noch ein kleiner Zusatz, lieber Jürgen.
Ich bin eher empathisch veranlagt.
Und ein Hallo zu Anfang und schön, dass du mich gefunden hast und mir schreibst....
Und danach die Klärung zu den Mails, hätte es ganz sicher alles rund gemacht.
Ohne dir meine Worte in den Mund legen zu wollen.
Im realen Gegenüber wäre es ganz sicher anders verlaufen...
Viele Grüße
Silvia
Silvia Haupt <
lotusblume165@gmail.com
Falls dich einiges verletzt haben sollte in meiner ersten Mail, möchte ich mich entschuldigen.
Falls deine Enttäuschung nicht zu groß ist, können wir hier gern weiterschreiben.
Ich bin derzeit ein Stück unausgeglichen und überfordert zu einer Entzündung am Finger.
Ich war am Donnerstag total übermüdet noch mehre Stunden in der Notfallambulanz.
Ich hatte dann durch die Öffnung des Entzündungsherdes Entlastung und konnte schlafen.
Musste aber am nächsten Tag wieder zeitig zum Verbandswechsel nach Erfurt in meine HA-Praxis.
Dort habe ich wieder über zwei Stunden verbracht.
Und mein vorbestelltes Rezept wurde mir vergessen, mir auszuhändigen.
So müsste ich wieder eine Kleinstpackung des Medikamentes in meiner Apotheke vorbestellen und habe mir eben noch das Rezept beim Notdienst erstellen lassen.
Manchmal verläuft das Leben etwas ungestüm.
Ich wollte gern meine Wohnung weihnachtlich herrichten.
Jetzt soll ich mich wiederholt schonen. Da immer noch unterschwellig die Entzündung steht.
Ist für mich eine Herausforderung, aber auch wiederum etwas Zeit kreativ zu sein und etwas spazieren zu gehen und die Sonne zu genießen.
Das tue ich jetzt mit einem Spaziergang am Naturschutzgebiet am Riesenlöffel, wo am Ende unsere Wachsenburg steht. 😊
Hab einen schönen Samstag.
Liebe Grüße
Silvia
PS, und du entscheidest, fortzusetzen...
Silvia Haupt <
lotusblume165@gmail.com
Silvia Haupt hat Ihnen eine E-Mail über den
Gmail-Modus "Vertraulich"
gesendet:
Fwd: Lieber Jürgen!
Diese Nachricht wurde am 06.12.2025 um 04:36:15 GMT-8 gesendet
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Silvia Haupt hat Ihnen eine E-Mail über den
Gmail-Modus "Vertraulich"
gesendet:
Re: Lieber Jürgen!
Diese Nachricht wurde am 06.12.2025 um 04:38:28 GMT-8 gesendet
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Ich schreibe dir jetzt eher mit klarem Kopf nach meinem Spaziergang.
Einiges hatte ich vorab schon vorgeschrieben.
Mit dem Wunsch, dir ein liebes Sorry zu senden....
Und ich möchte tatsächlich nicht als toxischer Mensch gehen.
Ich schätze deinen respektvollen Austausch.
Ich habe oft zu große Ansprüche an viele Lebensbereiche und auch an mich. Wo ich auch meinen Gegenüber etwas überfordere.
Tut mir leid!
Falls dich einiges verletzt haben sollte in meiner ersten Mail, möchte ich mich entschuldigen.
Falls deine Enttäuschung nicht zu groß ist, können wir hier gern weiterschreiben.
Ich bin derzeit ein Stück unausgeglichen und überfordert zu einer Entzündung am Finger.
Ich war am Donnerstag total übermüdet noch mehre Stunden in der Notfallambulanz.
Ich hatte dann durch die Öffnung des Entzündungsherdes Entlastung und konnte schlafen.
Musste aber am nächsten Tag wieder zeitig zum Verbandswechsel nach Erfurt in meine HA-Praxis.
Dort habe ich wieder über zwei Stunden verbracht.
Und mein vorbestelltes Rezept wurde vergessen, mir auszuhändigen.
So musste ich wieder eine Kleinstpackung des Medikamentes in meiner Apotheke vorbestellen und habe mir eben noch das Rezept beim Notdienst erstellen lassen.
Manchmal verläuft das Leben etwas unsortiert und herausfordernd.
Ich wollte gern meine Wohnung weihnachtlich herrichten.
Jetzt soll ich mich wiederholt schonen. Da immer noch unterschwellig die Entzündung steht.
Ist für mich eine Herausforderung, aber auch wiederum etwas Zeit kreativ zu sein und etwas spazieren zu gehen und die Sonne zu genießen.
Das tue ich jetzt mit einem Spaziergang am Naturschutzgebiet am Riesenlöffel, wo am Ende unsere Wachsenburg steht. 😊
Hab einen schönen Samstag.
Liebe Grüße
Silvia
--
Gesendet mit der GMX Mail App
Rocky 2014 hat Ihnen eine E-Mail über den
Gmail-Modus "Vertraulich"
gesendet:
Lieber Jürgen!
Diese Nachricht wurde am 06.12.2025 um 06:19:34 GMT-8 gesendet
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Rocky 2014 hat Ihnen eine E-Mail über den
Gmail-Modus "Vertraulich"
gesendet:
Re: Lieber Jürgen!
Diese Nachricht wurde am 06.12.2025 um 06:25:14 GMT-8 gesendet
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2025.12.07
Liebe Silvia,
danke für deine vielen
Nachrichten – und vor allem dafür, dass du dir die Mühe gemacht
hast, alles zu erklären.
Ich kann gut nachvollziehen, wie viel Durcheinander in kurzer Zeit
zusammengekommen ist: technische Probleme, Übermüdung, Schmerzen,
Arztbesuche, der Ärger um das Rezept, dazu noch der Wunsch, die
Wohnung weihnachtlich herzurichten. Das ist für jeden Menschen
viel.
Dass du da überfordert warst, ist
absolut verständlich.
Zu den mehreren E-Mails / Adressen
Für mich war das nie ein
persönlicher Vorwurf an dich.
Ich habe nur nachgefragt,
welche
Adresse du verwenden möchtest – damit ich nicht aus Versehen
falsch antworte.
Dass du dieselbe Person bist, daran hatte ich keinen Moment
Zweifel.
Technik spielt manchmal
verrückt, besonders bei solchen Portalen.
Alles gut von meiner Seite.
Zu deinem Wunsch nach einem freundlicheren
Einstieg
Da hast du völlig recht: Ein
warmes „Hallo Silvia“ und ein paar persönliche Worte vor der
Klärung hätten es runder gemacht.
Danke, dass du es so offen sagst. Ich nehme das gern an.
Und du hast recht: Im persönlichen Gespräch wäre das alles sicher
viel entspannter verlaufen.
Zu deiner Entschuldigung
Sie ist angekommen – und
angenommen.
Ich sehe keinen Grund, den Austausch abzubrechen.
Im Gegenteil: Ich schätze deine Offenheit, deine Empathie und auch
deine Selbstreflexion.
Wir können gern weiterschreiben, ohne dass die ersten
Stolpersteine uns den Weg verstellen.
Zu deiner gesundheitlichen Situation
Dein Finger, die Entzündung,
die Notaufnahme, die vielen Wege – das klingt wirklich belastend.
Wenn der Körper nicht mitspielt, gerät vieles im Leben ins Wanken.
Ich hoffe sehr, dass es schnell heilt und du bald wieder ohne
Schmerzen bist.
Dein Spaziergang an der Wachsenburg
Das klingt nach einem schönen
Ort, um wieder klar zu werden.
Frische Luft hilft oft mehr als jede Tablette.
Und manchmal sortiert ein Spaziergang die Gedanken, ohne dass man
etwas dafür tun muss.
Und zum Schluss
Danke, dass du dir Sorgen
gemacht hast, ich könnte verletzt sein – bin ich nicht.
Manchmal kommen einfach viele Dinge zusammen, und dann wirkt etwas
härter, als es gemeint war.
Lass uns den kleinen Fehlstart einfach abhaken und neu beginnen.
Ohne Druck, ohne Erwartungen – einfach mit einem ganz normalen
Austausch.
Ich wünsche dir einen ruhigen
Abend
und gute Besserung für deinen Finger.
Liebe Grüße
Jürgen
2025.12.08
Herzlichen Dank lieber Jürgen für deine liebe Rückmeldung.
Ich habe dir über lotusblume165@
gmail.com
geantwortet und möchte dort auch weiter mit dir kommunizieren.
Liebe Grüße
Silvia
--
Gesendet mit der GMX Mail App
Lieber Jürgen,
jetzt bin ich echt überwältigt, was du dir für Mühe gemacht hast mit deiner Rückmeldung.
Herzlichen Dank dafür und auch für deine Toleranz und Empathie zur Entschuldigung und zu meinen Themen und alles detailliert angesprochen.
Respekt!
Bei mir läuft tatsächlich einiges ungestüm.
Die Tatsache, dass ich Mitte September schon eine kleinere ambulante OP hatte, mit viel Nachsorge und langer Ausheilungszeit und Nicht-Belastbarkeit dazu, hatte.
Da ist einiges liegen geblieben.
Es stehen auch noch einige Termine an. So bin ich im Ruhestand auch gut versorgt mit Verpflichtungen.
Ich möchte auf der Mail-Adresse
lotusblume165@gmail.com
weiter schreiben.
Das GMX Postfach ist zu überfüllt und eher für alles “Geschäftliche” im Privathaushalt bestimmt.
Ich wünsche dir einen schönen Tag und eine schöne Adventswoche.
Sei lieb gegrüßt
Silvia
Liebe Silvia,
deine Nachricht hat mich wirklich
gefreut – vor allem, weil ich spüre, dass bei dir gerade vieles
gleichzeitig passiert und du dir trotzdem die Zeit nimmst, so
bewusst zu schreiben. Danke auch für deine offenen Worte und deine
Entschuldigung. Ehrlich gesagt war sie gar nicht nötig – jeder hat
Zeiten, in denen alles etwas ungestüm wird. Und deine letzten
Wochen klingen ja wirklich nach einer Herausforderung.
Dass du im September eine
ambulante OP hattest und sich die Nachsorge so lange hinzieht,
erklärt einiges. Wenn der Körper noch nicht richtig mitmacht,
gerät vieles ins Stocken. Umso wichtiger ist es, dass du dir
Pausen zugestehst – und dass du nicht versuchst, alles auf einmal
abzuarbeiten.
Gern schreibe ich dir künftig an
deine Adresse
lotusblume165@gmail.com
.
Danke für die klare Info – das macht die Kommunikation für uns
beide einfacher.
Ich erzähle dir gern kurz von
meinem Alltag, damit du auch verstehst, wie meine Tage manchmal
aussehen:
Es gibt bei mir
Programmiertage
und
Nichtprogrammiertage
.
An Programmiertagen
sitze ich von früh
(meist ab 7 Uhr) bis spät am Rechner. Früher oft bis 22 Uhr, heute
eher bis 19 Uhr.
Meistens arbeite ich parallel an zwei Projekten – damit ich
wechseln kann, wenn mir bei einem die „Schnauze voll“ ist.
Im Moment:
Ich erstelle einen KI-Kurs.
Ich höre Lehrgänge an und
arbeite sie durch.
An Nichtprogrammiertagen
erledige ich
alles andere, was sich angesammelt hat oder was einfach mal getan
werden muss.
Der Sonntag
war ein reiner
Programmiertag.
Der Montag
dagegen ein kompletter Nichtprogrammiertag – und der sah so aus:
meine Telefon-App
funktionierte plötzlich nicht mehr
Widerspruch an die AOK
geschrieben
Einkauf bei Aldi, Lidl und
IKEA
Testlauf mit unserem neuen
Mini-Wasch-Trockner (ein Hemd + eine lange Unterhose)
meinen letzten Kurs nochmal
angeschaut, weil die Bildschirmaufnahme misslungen war
Manchmal ist ein
Nichtprogrammiertag anstrengender als ein Programmiertag – aber er
gehört eben zum Leben dazu.
Ich wünsche dir von Herzen,
dass deine Entzündung endlich vollständig abheilt und du wieder
mehr Ruhe hineinbekommst. Und dass die Adventswoche für dich
kleine Lichtblicke bereithält – gern auch ein paar stille Momente
für dich selbst.
Sei lieb gegrüßt
Jürgen
Danke dir für deine lieben Worte, die Gabe ich gerade gebraucht. 🙏
Ich antworte dir morgen.
Schlaf dann gut
Liebe Grüße
Silvia
Jürgen Reichenberger <
briefwechsel@jreichenberger.net
2025.12.09
Guten Morgen lieber Jürgen,
ich hätte nie geglaubt, dass unser Austausch solche Züge annimmt, voller Offenheit und Empathie und deinem Verständnis zu meiner Lebenssituation.
Ich hatte hier Kontakt mit einem seltsamen Menschen, eher einen Eremiten, der noch nie Kontakte im Mailaustausch hatte und ich habe ihn ermutigt Selfies von sich zu machen, da sein Profilbild auf Gmail sehr mystisch wirkte, ihn zu Sprachaufnahmen ermutigt und dann kamen Verletzungen.
Weißt du, Zeit ist das Schönste, was man verschenken kann und zugleich das Wertvollste. Es ist Lebenszeit, die unwiederbringlich ist und das ist vielen Menschen nicht bewusst.
Ich konzentriere mich jetzt auf Freundschaften, die gehaltvoll sind, wie unsere.
Ich denke du bist schon länger bei Brieffreunde organisiert und hast sicher auch deine Erfahrungen gemacht.
Sie gehören sicher dazu, um die Spreu vom Weizen zu trennen.
Aber ich habe für solche befremdlichen Kontakte keine Kraft. Die nicht mal wahrnehmen, dass man sie hat wachsen lassen mit neuen Möglichkeiten des Austausches.
Danke, dass du mir deinen Alltag aufgezeigt hast.
Du bist ja sehr intelligent und zielstrebig und auch willensstark.
Was du alles bewältigst in deinem Berufsleben, wenn man bedenkt, dass du kurz vor dem Ruhestand stehst. Respekt!
Ein mancher hätte zu dieser Verantwortung und den Herausforderungen, eher vorzeitig den Ruhestand gewählt.
Dann schicke ich dir viel Kraft für deine beruflichen Projekte und alle Herausforderungen dazu.
Mein Alltag verläuft weiter unrund.
Mein Null hinter der 6 hat sehr viele mentale und gesundheitliche Herausforderungen gebracht.
Eigentlich war es das widerwärtigste Jahr in meinem Leben.
Es hat mich so viel Kraft gekostet.
Es wurden mir eher Felsen statt Steine in den Weg gelegt.
Und es will einfach nicht positiv enden...
Ich musste gestern eine Anzeige schalten, da mir anfänglich mein Haupt Schlüsselbund und mein Ersatzschlüssel Bund meiner Wohnung aus meinem Auto während meiner Beräumung und Sortierung in meinem Kofferraum entwendet wurden.
Es war neulich 17 Uhr schon dunkel und die Sozius Tür am Auto leicht geöffnet und ich hatte zwischendurch noch etwas umgeräumt.
Der Hauptbund lag auf dem Beifahrersitz und der Ersatz Bund im Handschuhfach.
Ich habe 20 Minuten verzweifelt gesucht. Und habe zum Glück noch einen Drittschlüssel in meiner Tasche. Auch vor dem Auto an der Tür lag nichts.
Am nächsten Tag mittags brachten mir unsere zwei Reinigungskräfte meinen Hauptschlüsselbund zurück
Aber mit mysteriösen Angaben. Eine ausländische Frau hat den Reinigungskräften den Bund übergeben mit dem Hinweis auf ein weißes Auto. Was stimmig war, ich habe einen weißen Skoda.
Auf meine Frage, was es für eine ausländische Frau gewesen sei, wurde gesagt. Sie könne sich nicht mehr erinnern.
Seltsam!
Ich gebe zu, dass ich sehr unsortiert bin.
Ich hätte wenigstens nicht den ganzen Bund als Ersatz im Auto lagern sollen.
Aber ich habe tatsächlich ein Schlüsselproblem, das gebe ich zu! Ich lege die Schlüssel aus Unsortiertheit stetig woanders ab.
Obwohl die Situation zur Lagerung und Entwendung der Schlüssel stimmig ist.
Jetzt kommt der Ärger mit den Versicherungen. Die Hausratversicherung greift nur zum Austausch der Zylinder bei der Wohnungstür und am Speicherzugang.
Der Schlüssel Ersatz wird der Privathaftpflicht zugeordnet.
Jetzt muss ich erneut der Privathaftpflicht einen Schaden melden.
Ist doch echt verrückt mit der Zuordnung, oder?
Meine junge Wohnungsverwalterin arbeitet auch eher schleppend, es ist sicher ihr erstes Prozedere dazu.
Jetzt muss ich mich dem Umfang der Abwicklung noch stellen.
Habe keine Wahl!
Kostet auch wieder enorme Kraft.
Dann hoffe ich auf einen guten Ausgang.
Dir einen angenehmen und nicht so stressigen Tag.🌞
Ich freue mich auf Antwort von dir.
Lass dir Zeit, du musst auch stets einen klaren Kopf haben mit deiner verantwortungsvollen Arbeit.
Sei lieb gegrüßt
Silvia
Silvia Haupt <
lotusblume165@gmail.com
Liebe Abendgrüße aus Erfurt von eben....
Später eine gute Nacht!
LG Silvia 👋
Guten Abend liebe Silvia,
deine Nachricht hat mich berührt
– gerade weil so viel Offenheit und Verletzlichkeit darin liegt.
Und ja, du hast vollkommen recht:
Zeit ist das Wertvollste, was man verschenken
kann.
Jeder Mensch, der dir Zeit widmet, schenkt dir ein Stück
Lebensweg. Das sehe ich genauso.
Dass unser Austausch für dich
„gehaltvoll“ ist, freut mich sehr.
Ich hatte keine Erwartungen, als ich mich bei Brieffreunde
angemeldet habe – nur die Hoffnung, ein paar echte, ruhige
Kontakte zu finden.
Und ja, ich habe in den letzten Wochen auch die Erfahrung gemacht,
dass manche Menschen sehr merkwürdige Vorstellungen von Begegnung
haben.
Du bist damit nicht allein:
Ein paar Kontakte entstanden, ein paar verliefen sich sofort, und
einige waren … sagen wir … „pädagogisch wertvoll“ für meine
Geduld.
Mit dir dagegen ist es einfach
angenehm. Und das spürt man sofort.
Zu deinem Alltag und deinem
„Null-hinter-der-6“-Jahr
Ich glaube dir jedes Wort.
Manchmal häufen sich Dinge so massiv, dass man fast meint, das
Leben habe einen persönlich auf dem Kieker.
Man bekommt nicht Steinchen, sondern Felsen vor die Füße gelegt.
Dass du dieses Jahr als „das
härteste deines Lebens“ empfindest – das klingt nicht übertrieben.
Dazu noch eine OP, die lange
nachwirkt, viel Kraft kostet, dich im Alltag ausbremst …
Das alles ist in Summe kein Pappenstiel.
Und dann dieser Schlüssel-Fall … ehrlich gesagt:
ein halber Krimi.
Du hast völlig recht:
Die Geschichte wirkt seltsam – und gleichzeitig ist sie in sich
stimmig.
Auto offen
Dunkel
Schlüssel sichtbar
jemand nimmt ihn mit
jemand anderes bringt ihn
zurück
Reinigungskräfte erzählen
nur die halbe Wahrheit
Das wirkt wie ein
„guter Ausgang nach einem
schlechten Moment“
, aber auch wie eine Geschichte, die
man nicht bis ins Detail auflösen kann.
Wichtig ist:
Am Ende ist der
Schlüsselbund wieder da.
Und du hast einen Drittschlüssel gehabt – das war deine Rettung.
Dass die Versicherungen jetzt
Bürokratie daraus machen, überrascht mich leider nicht.
Hausrat hier zuständig, Haftpflicht dort zuständig – das ist
typisch deutsche Verwaltungslogik:
Doppelt kompliziert, damit niemand versteht, warum es so ist.
Aber du wirst das geregelt
bekommen – Schritt für Schritt.
Auch wenn es Kraft kostet.
Zu deiner Sorge, „unsortiert“ zu sein
Weißt du, ich kenne viele
Menschen, die mit 30, 40 oder 60 sagen:
„Ich verlege ständig
Schlüssel.“
„Ich habe Chaos in meinen
Abläufen.“
„Ich bin nicht strukturiert
genug.“
Und oft ist es
nicht Unsicherheit
,
sondern einfach:
Der Kopf ist voll. Man denkt weiter als andere. Man hat mehrere
Ebenen gleichzeitig im Blick.
Chaos ist häufig ein
Zeichen von Kreativität und
hoher Sensibilität
, nicht von Fehlern.
Ich habe dir das schon
geschrieben:
Du bist empathisch – und wenn der Kopf voll ist, leidet die
Ordnung.
Das ist normal.
Meine Schlüssel-Taktik: Ich
darf nur einen einzigen Schlüsselbund haben. Sobald ich Sclüssel
extra habe ist einer weg.
Kurz zu meinem Alltag
Ich freue mich, dass du das
wertschätzt.
Aber du irrst in einem Punkt: Verantwortung spielt bei mir eine
geringere Rolle als Neugier.
Ich arbeite gern, auch wenn es anstrengend ist.
Und wenn ich etwas wirklich will, dann mache ich es einfach.
Ob mit 30 oder mit 65 ist mir dabei egal.
Ein Satz aus deiner Nachricht war für mich
besonders schön:
Das klingt nicht nur schön – es
fühlt
sich auch schön
an.
Und es kommt bei mir genau so an.
Für deinen morgigen Tag wünsche ich dir:
etwas Ruhe im Kopf
etwas Ordnung im
Schlüsseluniversum 😉
und einen Moment, in dem du
einfach tief durchatmen kannst, ohne an Versicherungen, Ärzte
oder verlorene Energie zu denken.
Ich bin gern weiter hier – in
deinem Tempo.
Mit lieben Grüßen
Jürgen
Danke, schöne Aufnahme :-)
Aber gerne doch lieber Jürgen, habe mich bemüht und mehrere Aufnahmen gemacht. Ich habe dabei stets hohe Ansprüche und eine Weile nach der besten Ausrichtung gesucht.
Und zum Schluss noch etwas zugeschnitten, um die Überwachungskameras am Mast auszublenden. 😉
Passt nicht in die Weihnachtsstimmung dieses Fotos...
Vielen lieben Dank für deine lange und überaus aus emphatische Rückmeldung zu meinen Themen und auch deinen persönlichen Themen.
Ich bin sehr beeindruckt von deiner Schreibweise und gleichzeitig tiefberührt!
Dankeschön dafür!🙏
Dir eine angenehme Nacht.
🌜🌠
Bis bald!
Liebe Grüße
Silvia.
Jürgen Reichenberger <
briefwechsel@jreichenberger.net
2025.12.10
Liebe Silvia,
deine Fotos sind wirklich schön
geworden – und ich musste schmunzeln, als du geschrieben hast,
dass du die Überwachungskameras sorgfältig „wegretuschiert“ hast.
Das sieht man tatsächlich: Du gibst dir Mühe, suchst nach der
besten Perspektive und willst etwas Ästhetisches schaffen. Das
passt sehr gut zu dir. 😊
Und ja – diese Kameras hätten die Stimmung ruiniert.
Vielen Dank auch für deine lieben
Worte zu meiner letzten Mail.
Es freut mich sehr, dass dich meine Zeilen berührt haben.
So etwas liest man nicht jeden Tag – und es bedeutet mir mehr, als
du vielleicht denkst.
Heute gibt es nur eine kleine
Zwischeninfo von mir, weil ich gerade mitten in einer etwas
unerwarteten „Abendschicht“ feststecke:
Morgen früh habe ich einen Termin im Jobcenter.
Ich hatte mich ja für einen KI-Manager-Lehrgang beworben – und
heute früh kam die Nachricht:
Tja … Im September hatte ich
drei passende Angebote gefunden –
aber zwei existieren inzwischen gar nicht mehr und der dritte Kurs
läuft bereits.
Also sitze ich jetzt hier und arbeite mich durch
17 verschiedene
Weiterbildungen
, die in Dresden im Dezember oder Januar
starten könnten.
Es wird also spät heute – aber
ich wollte dir gern noch einen kleinen Gruß dalassen.
Ich schreibe dir morgen
ausführlicher, wenn ich wieder Luft habe.
Für jetzt wünsche ich dir eine ruhige, erholsame Nacht. 🌙✨
Liebe Grüße
Jürgen
Vielen lieben Dank lieber Jürgen,
und ich schreibe dir noch eine unendlich lange Nachricht!
Danke für deine sogar nicht kurze Rückmeldung.
Ich hoffe, dass es dir gelingt noch einen passenden Weiterbildungskurs zu finden.
Wiederholt ein typisches Beispiel unsere Demokratie.
Lange Wartezeit und gleichzeitig sofortigen Anforderungen.
Ist es nicht irgendwie gewollt, dass so mancher daran scheitert!
Ich denke, du schaffst das!
Gutes Gelingen!
Bis morgen!
Liebe Grüße
Silvia 👋
Jürgen Reichenberger <
briefwechsel@jreichenberger.net
2025.12.11
Einen schönen Tag wünsche ich dir lieber Jürgen.
Ich hoffe deine Bemühungen haben sich gelohnt und du hast einen passende Weiterbildung gefunden, die auch bewilligt wird.
Das sind meine Zeilen von gestern.
Lieber Jürgen,
ich spreche dir heute mal über WhatsApp meine Zeilen an dich auf.
Mein Tag war heute sehr gehaltvoll, ich bin schon früh aus dem Haus und musste noch meine CD von meinem MRT im Haupthaus der Klinik neben dem MVZ einlesen lassen vor der Sprechstunde. Weil ich meinen Orthopäden heute gewechselt habe. Er praktiziert in Arnstadt im MVZ der Ilmkreis Kliniken. Vorher war ich in Waltershausen organisiert.
Also insgesamt war es ein weiter Weg bis dahin mit dem Auto. Ich musste eine Dreiviertelstunde fahren, es gab immer lange Wartezeiten. Insgesamt wurden die Termine nicht gut geplant.
Ich war meistens den halben Tag unterwegs. Und der Nachfolger meines alten Orthopäden hatte eine befremdliche Art, die Sprechstunde zu führen.
Für mich fühlt sich die Entscheidung sehr gut an, mit dem Wechsel nach Arnstadt.
Der neue Orthopäde, ist auch der Arzt, der mich im September 25 operiert hat.
Mit ihm habe ich gleichzeitig Chirurg und Orthopäde. Gleich zwei Ärzte in einer Person!
Ich war auch sehr zufrieden mit der OP. Er hat sich viel Mühe gegeben, auch bei der Nachsorge.
Und es kam auch zu keinerlei Irritationen.
Wie gesagt, heute war ich dort zu meiner Rückengesundheit. Er hat mich gut aufgeklärt und er hat gesagt, ich solle das vorausgegangene Prozedere vergessen.
Mit den zwei vorau
Bandscheiben-OPs 2023 und 2024.
Mit der langen Schonungszeit danach zu einer Narben- Aussackung.
Er hat zur Sprechstunde meine Wirbelsäule mobilisiert mit einer eher sanften Chirotherapie mit Spannungsaufbau und -Abbau auch über die Atmung.
Ich musste mich quasi fast einrollen und Gegendruck auf seine Oberschenkel ausüben.
Mein Gott, er hatte tüchtig zu tun mit meinem Körper, sein Körpergewicht liegt ein ganzes Stück unter meinem.😉
Er hat mir noch einige Übungen gezeigt, die ich regelmäßig ausüben sollte.
Die Beweglichkeit ist bei mir gut, es liegt eher an meinen schwachen Muskeln. Daran muss ich tüchtig arbeiten. Es wird kein leichter Weg sein, das ist mir bewusst! Aber er wird sich lohnen…
Ansonsten soll noch eine Untersuchung beim Neurologen erfolgen zur Abklärung Restless-Syndroms, ob eventuell die Nervenschmerzen in Ruhezuständen, diesem Symptom geordnet werden könnten.
Ja, insgesamt bin ich wirklich heilfroh, dass ich diesen Arzt gefunden habe. Ich bin ganz entspannt und mit einem Lächeln aus der Sprechstunde gegangen und mit vielen Lichtblicken.😊
Mein Rücken hat sich gut gelockert, ich konnte wieder entspannt laufen. Und ich denke mein entzündeter Finger ist tatsächlich nicht mehr so dolle unter Spannung wie vorher. Ich bin überwältigt.😊
Dann hoffe ich, dass ich mit Hilfe der Physio gut angeleitet werde.
Und ich auch stets die nötige Motivation zum Trainieren finde.
Ansonsten bin ich recht ausgelaugt durch den von dir genannten Schlüssel-Krimi.😄
Es gibt wieder Missverständnisse zur Abwicklung. Die neue Wohnungsverwalterin zeigt nur stets den Set-Preis vom gewechselten Zylinder- Schloss und den dazugehörigen Schlüsseln.
Dazu gibt es ja einen Hersteller, der den Set-Preis splitten könnte.
Das wird sicher noch schwierig werden mit diesem Prozedere.
Ich habe gestern, wie schon erwähnt, das Schreiben der Hausratversicherung an die Wohnungsverwaltung weitergeleitet.
Die Mitarbeiterin hat mir heute bestätigt, dass sie meiner Privathaftpflicht ( mit der Schadensmeldung von gestern) ein Antwortschreiben zum Fragebogen erstellt und zurückgesandt hat.
Sie glaubt, dass damit die Zuarbeit mit den Versicherungen beendet sei.
Ich habe noch eine lange Mail erstellt und nochmals alles aufgezeigt.
Und die gebeten, sich bitte mit ihrem Teamleiter auszutauschen.
Morgen werde ich nochmals beide Versicherungen telefonisch kontaktieren.
Zudem lehnt die VWG den Austausch des Zentralzylinders an der Tür zum Zugang meines Speichers (ehemaliger Flur der stillgelegten Wohnung)ab.
Ich möchte morgen meine Beraterin des Mietervereins kontaktieren.
Vielleicht werde ich gut aufgeklärt.
Für mich ist es befremdlich, da ich den Speicher mit einem Vertrag angemietet habe.
Somit ist auch die VWG für die Wartung der Räumlichkeiten zuständig. Das sehe ich doch richtig, oder? Eher vom logischen Denken dazu…
Ich soll mir aber selbst einen neuen Zylinder kaufen…
Das war jetzt ganz schön viel.
Ich hoffe, dass ich dich nicht überfordere.
Ich hoffe dein Tag mal, dass du einen nicht so stressigen Tag hattest.
Ich habe morgen noch eine Zahnreinigung. Hier ist der Preis um fast 50% gestiegen in den letzten Jahren. Zum Glück übernimmt meine Zahnzusatzversicherung, die diese Kosten vollständig.
Hab einen schönen und entspannten Abend.
Sei lieb gegrüßt
Silvia
Unser Neideckturm in Arnstadt. Immer wieder ein schönes Motiv. 😊
Liebe Silvia,
deine Nachricht hat mich tief
berührt.
Man spürt in jeder Zeile, wie viel du in den letzten Monaten
getragen hast – körperlich, organisatorisch, emotional. Das ist
nicht „ein bisschen Stress“, das ist ein ganzer Berg, den du
tapfer vor dir herschiebst.
Und trotzdem findest du die
Kraft, so klar, offen und reflektiert darüber zu schreiben. Das
verdient großen Respekt.
Dein Rücken und die Behandlung
Es freut mich sehr zu lesen,
dass du mit deinem neuen Orthopäden endlich jemanden gefunden
hast, der dich ernst nimmt, dir zuhört und deinen Körper versteht.
Schon beim Lesen konnte ich spüren, wie wohltuend diese sanfte
Mobilisation gewesen sein muss – und wie erleichternd das Gefühl
war, danach wieder „locker laufen“ zu können.
Dass sogar der Finger weniger
Spannung hatte, zeigt:
➡️ Dein Körper reagiert viel stärker auf richtige Behandlung, als
du vielleicht gedacht hast.
Das ist ein Lichtblick – und ich hoffe, dass Physio und
regelmäßige Übungen dir wirklich helfen, Schritt für Schritt
wieder Stabilität zu bekommen.
Restless Legs und die Nervenschmerzen
Auch das klingt nach einem
wichtigen Baustein.
Es ist gut, dass er es nicht abtut, sondern neurologisch abklären
lässt.
Manchmal hängt mehr zusammen, als man ahnt.
Und dann noch der Schlüssel-Krimi…
Was du da durchmachst, würde
jeden Menschen nervlich fordern – ganz ohne Rückenprobleme und
OP-Vorgeschichte.
Geklaute Schlüssel, eine fragwürdige Wiedergabe der Geschichte,
zwei Versicherungen, widersprüchliche Auskünfte und eine
unerfahrene Wohnungsverwalterin… das ist ein Albtraum, wenn man
selbst nicht im Vollbesitz seiner Kräfte ist.
Du siehst das völlig richtig:
Wenn der Speicher Teil des Mietvertrags ist, trägt die VWG
Verantwortung für Sicherheit und Instandhaltung.
Dass dir in dieser Situation noch Steine – oder eher Felsen – in
den Weg gelegt werden, ist schwer zu fassen.
Ich hoffe sehr, dass der
Mieterverein dir Rückhalt gibt und etwas Ruhe in die Sache bringt.
Dass du erschöpft bist – wer wäre das nicht?
Deine Worte über dieses Jahr
haben mich getroffen:
Nach den OPs, den Schmerzen,
den Einschränkungen, den Versicherungswirrwarrs, zusätzlichen
Entzündungen und dann noch der emotionalen Belastung – das ist
mehr, als ein einzelner Mensch eigentlich tragen sollte.
Bitte sei nicht so streng mit
dir.
Diese Erschöpfung ist keine Schwäche.
Sie ist eine natürliche Reaktion auf viel zu viele Belastungen
gleichzeitig.
Und trotzdem kämpfst du weiter.
Trotzdem kümmerst du dich.
Trotzdem suchst du Lösungen.
Trotzdem bist du offen, reflektiert und liebevoll.
Das sagt sehr viel über deine Stärke aus.
Zum Schluss nur das Wichtigste:
Ich wünsche dir von Herzen,
dass sich die Dinge rund um die Schlüssel schnell klären,
dass dein Rücken weiter bei jeder Behandlung ein Stück „aufatmet“,
und dass du wieder ein paar ruhige Tage findest,
in denen du nichts musst – außer sein.
Wenn du magst, halte mich gern
auf dem Laufenden.
Und wenn es dir mal zu viel ist, darf eine Nachricht auch nur zwei
Sätze haben.
Ich bin da – ohne Erwartung, ohne Druck.
Fühl dich freundlich umarmt
Jürgen
P.S.: Zum Jobcenter-Ergebnis
Heute nur kurz:
Ich hatte ja den Termin wegen des KI-Manager-Lehrgangs.
Der Mitarbeiter hat alles geprüft und lange nachgehakt, ob sich
eine Weiterbildung „mit 65“ noch lohnt.
Ich konnte meine Motivation gut erklären – und so geht es weiter:
➡️
Neuer Termin beim Arbeitsamt am 06.01.
Dort wird dann endgültig entschieden, ob die Weiterbildung
genehmigt wird.
Ergebnis also noch offen – aber ein Schritt
in die richtige Richtung.
Lieber Jürgen,
danke für deine Worte und für lange Nachricht insgesamt.
Tut wirklich gut, dein Zuspruch!😊
Schön zu hören, dass du auch um deine Sachen kämpfst.
Und schon ein neuer Termin steht.✊✊✊
Freut mich zu hören.
Die VWG macht weiter Kapriolen...
Ich habe mich über meine neue Rechtsschutz Versicherung beraten lassen. Die Aussage des Mietvereins war nicht ausreichend.
Ich habe vier Rechtschutzler durchlaufen am Telefon, bis ich endlich eine kompetente Rechtsanwältin an der Strippe hatte.
Der Urzustand mit dem Zentralschlüssel muss wieder hergestellt werden.
Ich habe auch noch ein paar Paragraphen empfohlen bekommen zur Verpflichtung der Schadenseingrenzung durch die VWG und noch einen zur Einsichtnahme der Rechnungslegung zum Prozedere insgesamt.
Ich habe dann heute die Bestellung des Zentralzylinders. eingeleitet.
Der vorübergehende Zylinder muss mir kostenlos zur Verfügung gestellt werden, bis das neue Zentralschloss kommt in ca. 4 Wochen.
Die VWG händigt mir leider keine detaillierte Kostenaufstellung aus. Sie wäre nicht dafür zuständig!
Habe schon mit dem Schlüsseldienst gesprochen, ob hier die Bereitschaft dazu steht.
Zudem will mir die VWG das Schloss an der Speichertür ausbauen, obwohl es kein Übergabeprotokoll über die Bereitstellung gibt.
Es wurde vergessen.
Dann weiß ich eben auch nicht mehr um die Umstände und verlange die Einsicht zur Rechnung.
Das ist echt ein Horror hier mit der VWG, ich habe einen Mietvertrag zur Speichernutzung. Außerdem müsste ich die Aktivierung der Beleuchtung zahlen, vllt. hat es auch noch für das neue Schloß gereicht mit den 50€.
Der verbaute Zylinder gehört eindeutig zur Mietsache mit Vertrag.
Leider kann ich nicht unzählige Male die telefonische Rechtschutzberatung nutzen. Es ist ein Neuvertrag mit Wartezeit von einem halben Jahr.
Außerdem habe darüber nicht immer zwingend eine kompetente Beratungsmöglichkeit.
Die Wohnungsververwalterin will mir schon eine Rechnung aushändigen, ich denke die nehme ich noch nicht an, erst wenn das Zentralschloss verbaut wurde und auch der Austausch am Briefkasten stattgefunden hat.
Ich bräuchte nicht gleich zahlen sollte eher Ersatz zur Kostenaufstellung sein.
Aber es wäre wieder nichts detailliert erstellt.
Die Anzeige habe ich trotz gestriger Zusage eines Beamten nicht ausgehändigt bekommen, eher nur das Aktenzeichen.
Die Zahnreinigung hat stattgefunden, fast 90€. Bekomme es voll erstattet von AOK und Zahnzusatzversicherung.
Ist schon mal supi.
Heute hatte ich Muskelkater am Rücken durch die Mobilisation.
Termine habe ich auch schon eingeholt zur Gymnastik.
Geht im neuen Jahr damit los.😉
Ich war bis vorhin wieder auf der Suche nach meinem Zentralschlüssel zur Eingangstür.
Ich habe ihn eben am Briefkasten entdeckt.😳
Mein Gott, was werde ich noch so alles praktizieren....
Ach weißt du, mental steht eher noch viel mehr...
Unstimmige Familienverhältnisse, meine demenzkranke Mutter im Pflegeheim und meine Historie zu ihr. Sowie meine Kinder, wo eher auch alles unterkühlt ist. Dies ist noch steigerungsfähig!
Sie leben ihr Leben und ich meines. Meine Pflichten zu beiden Kindern habe ich vollends erfüllt!
Ich darf nur meine Enkelin nicht aufwachsen sehen und auch keine Beziehung zu ihr aufbauen...
Das zweite Enkelkind wird auch von der Kindsmutter geblockt.
Ich versuche dies auszublenden, gelingt mir nicht immer...
Dann wünsche ich dir eine gute Nacht.
Danke für deine empathische Rückmeldung.
Sei lieb gegrüßt
Silvia
Jürgen Reichenberger <
briefwechsel@jreichenberger.net
2025.12.12
Guten Morgen lieber Jürgen,
ich wünsche dir einen schönen Wochenausklang und einen entspannten Arbeitstag.
Sag woher nimmst du die Motivation mir nach einem langem Arbeitstag noch so empathische und lange Nachrichten zu senden?
Ich lese sie wirklich gern und sie sind immer wieder Balsam für meine Seele.🙏
Und weshalb haben wiederrum meine Worte zur Wertschätzung dazu so eine besondere Bedeutung für dich, wenn du schreibst “ es bedeutet mir mehr, als du glaubst"?
Das ehrt mich natürlich sehr!
Das, was bei mir alles ansteht, werde ich händeln, du erkennst, was es für Kraft kostet.
Aber ist es nicht nur ein Ausschnitt von vielen Frauen und sicher auch Männern, die allein kämpfen müssen, trotz aller Widrigkeiten und Felsen, die sie beiseite räumen müssen?
Es gibt tatsächlich viele verlassene Mütter und Eltern in Deutschland und sicher auch überall auf der Welt. In Deutschland gibt es eine benannte Zahl an Betroffenen, die Dunkelziffer ist weitaus höher, glaube mir!
Ich sehe mich als verlasse Mutter, trotz loser unverbindlicher Treffen in Erfurt mit meiner Tochter und zwei Besuchen in Arnstadt in meiner Wohnung mit ihrer Familie, dahinter steht eine Zeit von 11 Jahren ab meiner Trennungszeit 2014 mit viel Ausgrenzung.
2015 durfte ich das letzte Mal Gast bei Ihrem Geburtstag sein.
Es gab noch zwei kleine Events mit ihr allein. Eine wunderschöne Buchlesung mit Susanne Fröhlich. Seitdem besuche ich die Lesungen fast jedes Jahr zur Herbstlese in Erfurt.
Eine wunderbare Autorin, die zusammen mit ihrer Co-Autorin wunderschöne Bücher schreibt.
An diesem Abend waren wir uns das letzte Mal so richtig nahe.
Wir haben viel gelacht zusammen und und und hatten dazu auch immer Blickkontakt. Gemeinsame Zeit, gemeinsames Genießen.😊
Ein kleines Geschenk von mir dazu mit einem herzlichen und ehrlichen Dankeschön nachträglich.
Mit den Worten
“ Mama, das waren so schöne Dinge, ich hätte sie gleich bei unserer Begegnung auspacken sollen”.
Diese Worte wurde waren so berührend und besonders.
Heute sind sie rauh, ohne Wertschätzung, eher mit untergründigen Schuldzuweisungen und sehr verletzend.
Auch wenn sie per Mail kommen, der einzige Kontakt der geblieben ist, den ich meinerseits einstellen musste, um mich vor ihren Aggressionen zu schützen.
Sicher kamen stets zweimal im Jahr Briefe mit Beiwerk zu Weihnachten und zu meinem Geburtstag.
Geschenke auf Entfernung und ich konnte sie mental schlecht annehmen, auch wenn sie “von Herzen" kommen ihrerseits.
Rollten eher bei mir erst mal die Tränen.
Ich sehne mich nach dem realen Gegenüber mit ihr.
Sie ist jetzt 38, eine wunderschöne junge Frau, hochintelligent.
Sie hat einen Abschluss als Magister in Sprach-, Politik - und Gesellschaftswissenschaften mit der Note1.
Ich bin sehr stolz auf sie.
Und habe ihr das auf vielfältige Weise rübergebracht.
Aber durch ihre Persönlichkeitsveränderung komme ich nicht mehr an sie ran und es ist auch von ihr so gewollt!
Ein Kampf, den keiner von uns beiden gewinnen wird.
Und von mir nicht gewünscht!
Eine Beziehung ist zerbrochen, wir waren uns nahe, eher wie Freundinnen.
Obwohl sie im Hintergrund mental vieles mit sich ausgemacht hat.
Ich war immer bereit für sie da zu sein, die Bereitschaft steht und stand zu jeder Zeit auch heute noch!
Es gibt derzeit keine Parallelen mehr zwischen uns.
Ich habe ihr mehrnals eine Begegnung angeboten, wo wir auch mal über eine Beratung bei der Caritas mit einem Berater, quasi als Schlichter, ein Gespräch führen könnten. Mein Wunsch wäre es, diese Dinge zu Lebzeiten zu klären.
Nicht jede Mutter wäre bereit dazu, sich dem zu stellen!
Mein Sohn ist gänzlich eine ganz andere Persönlichkeit.
Aber das lasse ich heute aussen vor.
Es ist wieder sehr viel Info geworden.
Ich danke dir fürs Lesen!
Mit diesen Themen begegne ich stets Müttern mit den gleichen tiefen Problemen und den mentalen Schmerzen dazu.
Jede einzelne sucht nach Antworten und Erklärungen der Abkapslung.
Eine hat mir sogar berichtet, öfters den Urschrei von “Rona Räubertochter" nachzuahmen. Um sich wieder von diesen Schmerzen zu befreien.
Du brauchst nicht alles zu hinterfragen, die Antworten kann mit nur meine Tochter geben….
Wie sieht dein Lebensweg aus?
Natürlich nur soviel, wie du Preisgeben möchtest.
Hinter mir liegen 29 gemeinsame Jahre mit meinem Mann.
Der schon vorausgegangen ist nach der Trennung.
Vorgestern war sein Todes, aber eher sein Erlösungstag und die Trauer meiner Tochter und meines Sohnes sind noch groß. Es liegt jetzt drei Jahre zurück.
Tiefe Themen…
Aber meine.
Das mit der VWG regle ich schon Stück für Stück. Der Anfang ist gemacht.
Ich muss noch einiges nachreichen.
Am Montag habe ich noch eine Beratung bei Mieterbund, glücklcherweise. Sollte eher zu den Nebenkosten sein.
Würde es eher primär für den “Schlüssel-Horror” nutzen.
Hab auch auch du, trotz aller heutiger der Herausforderungen einen schönen Freitag.🌞
Liebe Grüße
Silvia
Ein Foto von meiner Perspektive von meinem Lieblingsplatz aus fotografiert. Ich sitze/liege hier auf einer Himmelsbank.
Wo sich jemand mit dieser wunderschönen Geste an die Nachwelt verewigt hat.🙏
Sicher war es auch dessen Lieblingsplatz mit dem wunderschönen Blick auf die Feste Wachsenburg.🏰
Das gestrige Foto, war unser Neideckturm in Arnstadt...😊
Liebe Silvia,
deine Nachricht hat mich heute
Morgen sehr bewegt.
Danke, dass du mir so viel Vertrauen schenkst und mich so tief in
deine Welt hineinblicken lässt. Das ist nicht selbstverständlich –
und schon gar nicht leicht, wenn man solche Verletzungen mit sich
herumträgt.
💛 Warum mir deine Wertschätzung
so viel bedeutet
Du fragst, warum mir deine Worte
so wichtig sind.
Ganz einfach: Weil man heute nur selten Menschen begegnet, die
ehrlich, reflektiert und offen schreiben – und die wirklich
sehen
, dass auf der anderen
Seite auch ein Mensch sitzt.
Deine Rückmeldungen zeigen mir,
dass das, was ich dir schreibe, ankommt. Dass es etwas in dir
bewegt.
Das berührt mich, und darum bedeutet es mir tatsächlich mehr, als
du glaubst.
💛 Zu dir und deiner Tochter
Was du über deine Tochter
erzählst, hat eine unglaubliche Tiefe – und auch eine große
Traurigkeit.
Man spürt, wie viel Liebe du für sie hast, wie viel Nähe ihr
einmal hattet und wie sehr dir dieser Bruch wehtut.
Dass du trotzdem immer wieder
versucht hast, Brücken zu bauen – sogar ein moderiertes Gespräch
anzubieten –, zeigt große Stärke.
Du tust, was eine Mutter tun kann: offen bleiben, da sein, ohne
sich selbst zu verlieren.
💛 Ein kleiner Einblick in
meine Familiensituation
Auch bei mir ist nicht alles
so, wie ich es mir wünschen würde.
Ich sehe meine beiden Söhne
viel zu selten.
Nicht, weil wir uns nicht mögen – im Gegenteil, wenn wir uns
sehen
, haben wir uns
erstaunlich viel zu erzählen.
Aber der Alltag frisst Zeit, jeder hat seine Welt, und so
verstreichen oft Monate, ohne dass wir richtig reden.
Und meine Tochter aus der
ersten Ehe – die habe ich erst nach
41 Jahren
kennengelernt.
Auch da: Wenn wir uns begegnen, ist da sofort ein guter Draht, ein
natürlicher Umgang miteinander.
Doch auch hier fehlt das „Dranbleiben“.
Vielleicht ist es manchmal schlicht die fehlende Gewohnheit, sich
regelmäßig zu melden.
Oder ein unbewusster Respekt vor dem, was man jahrzehntelang
verpasst hat.
Ich sage das nicht aus
Selbstmitleid, sondern weil ich gut nachvollziehen kann, wie viel
Kraft familiäre Distanz kostet – selbst dann, wenn alle
Beteiligten eigentlich gute Menschen sind.
💛 Deine Lebenssituation
Du trägst gesundheitlich,
organisatorisch und emotional eine ganze Menge.
Dass du das alles
trotzdem
bewältigst, verdient großen Respekt.
Und dass du dich nicht in Bitterkeit verlierst, sondern immer
wieder versuchst, Lichtpunkte zu finden – das zeichnet dich aus.
💛 Zu deinem Mann
29 gemeinsame Jahre
verschwinden nicht.
Sie prägen, tragen, schmerzen – und sie bleiben.
Dass der Todestag jedes Jahr etwas in dir bewegt, ist völlig
normal.
Liebe hört nicht einfach auf, nur weil die Zeit weiterläuft.
💛 Zu deinem letzten Absatz
Ich wünsche dir sehr, dass sich
das Chaos um Schlüssel, Versicherungen und Verwaltung bald
lichtet.
Solche Nebenschauplätze zehren unnötig an der Kraft, die du für
Wichtiges brauchst.
💛 Zum Schluss
Nimm dir heute ein paar stille
Momente.
Du hast in den letzten Tagen mehr gestemmt, als manch anderer in
Wochen.
Ich freue mich, wieder von dir
zu lesen –
aber ohne Druck, ohne Erwartung.
Nur dann, wenn dir danach ist.
Liebe Grüße
Jürgen
Lieber Jürgen heute nur ein Abendgruß zurück und danke für deine empathisch Zeilen. 🙏
Schlaf dann gut.
Liebe Grüße
Silvia
2025.12.13
Lieber Jürgen,
natürlich haben mich deine Zeilen auch wieder berührt und das du alles so detailliert ansprichst und auf mich eingehst. Und deine Aussage, dass deine Worte bei mir ankommen. Ich verstehe, was du mit dem Ankommen deiner Worte bei mir meinst.
Wer hört heute noch zu oder nimmt sich Zeit zum Schreiben und Antworten?
Ich denke meine Tiefsinnigkeit habe ich mir schon als Kind aufgebaut, quasi zu allen Widrigkeiten, die mir hier schon begegnet sind. Als Sandwicheskind nicht wahrgenommen zu werden und dazu auch nicht als gewünschter Stammhalter geboren zu sein. Der kam dann nach mir. Der kleine Prinz, mit der Krone auf dem Kopf. Dies hat sich bis zur Erkrankung meiner Mutter hingezogen und diese besondere Verbindung habe ich vor kurzem noch gespürt.
Ich nenne es mal so, man wird nicht als Magd geboren, eher dazu gemacht! Das klingt sicher befremdlich, bringt es aber auf den Punkt.
Ich habe als Kind schon gut funktionieren müssen und wurde zu allen häuslichen Aufgaben verpflichtet zusammen mit meiner Schwester.
Ein großes Elternhaus mit viel Nebengelass, ein großes Grundstück dazu, Landwirtschaft mit vielen Ländereien und Nutztieren.
Da bleibt nicht viel, um selbst zu wachsen und sich als Kind oder als Teenager zu entfalten.
Ich habe mich dann durch sehr gute schulische Leistung etwas in den Vordergrund gebracht.
Trotz des Schulabschluss mit der Note 1, habe ich nicht studiert, hätte es aber gern. Meine Klassenlehrerin hat mit mir Gespräche geführt, die EOS zu besuchen, dies wäre aber mit einem Internat verbunden gewesen. Ich denke nicht, dass meine Eltern, eher meine Mutter, zugestimmt hätten.
Und wenn, hätte ich an den Wochenenden keine Zeit zur Erholung gehabt mit dem Pflichtenpaket.
Der Weg war dann vorprogrammiert. Da ich eher nicht ein Stück von der Welt gesehen habe und meine Ferien eher auf den Feldern habe bei der Ernte verbracht, wenn andere mit den Eltern in den Urlaub fahren durften.
Bin ich in meinem Heimatort hängengeblieben.
Da war ich auch wieder von allen Seiten beobachtet. Naja und auch bewertet, wie es in einem Dorf so ist.
Und ich habe meinen Mann geheiratet, der auch in meinem Ort gewohnt hat.
Er ist in Anfang der 90er schwer erkrankt, mit Hirnhautentzündung im Wachkoma. Hier hatte ich keine mentale Unterstützung. Der Genesungsprozess hat ein halbes Jahr gedauert, eigentlich noch länger und gesundet ist er eher nie. Es gab keine Reha, keine psychologische Unterstützung. Erst nach unserer Trennung und seiner Metastasen Entfernung am Gehirn 2022 wusste ich erst, wie weitreichend diese schwere Erkrankung damals war und welche Spuren sie hinterlassen hat.
Die starken Vernarbungen sind Zeuge, dass er nicht gut funktionieren konnte.
Dieser Zustand war auch Ursache, dass sein Leben geendet ist.
Nur ein einziges MRT hätte Aufschluss gegeben. Und unser Leben wäre entspannter verlaufen. Mit Schwerbeschädigung und geschützen Arbeitsplatz…
Leider musste ich alles abfangen.
Dazu kam dann noch meine Arbeitslosigkeit nach dem Babyjahr mit meinem Sohn.
Und der Boni mit einer Weiterbildung übers Arbeitsamt mit drei Prüfungen vor der IHK.
Und im Hintergrund mein Mann mit der labilen Gesundheit, zwei kleine Kinder, ein Haus mit großem Grundstück und Nebengelass und ein unfertiger Umbau und der Kredit dazu.
Diesen Herausforderungen konnte ich nicht standhalten und hatte nach der Geburtstagsfeier zu meinem 32. Geburtstag einen mentalen Totalzusammenbruch.
Mit langem Krankenhausaufenthalt und habe mich dort quasi ins Leben zurückgekämpft.
Hintergrund ist auch die Schwermut in den Genen, die ich von meinem Vater ererbt habe.
Und ein paar Jahre später bin ich dann über viele Gutachten bei verschiedenen Fachärzten in EU-Rente gekommen.
Seitdem war ich dann nur noch Hausfrau und Mutter.
Da hat mich das Schicksal wieder geblockt.
Trotz der vielen Pflichten in meiner Ehe und als Mutter habe ich ein Stück Erfüllung in meinem Garten mit meinen Blumen und auch unseren Tieren gefunden. Und auch als fürsorgende Mutter und Ehefrau.
Aber dennoch fehlte die Bestätigung in der Arbeitswelt.
Und dann kamen noch die Bewertungen von vielen “netten Menschen” im Dorf zu meiner EU.
Sogar von einer Schulkameradin, als ich mich geoutet hatte.
“Mensch, du musst aber einen guten Arzt gehabt haben, der dir das ermöglicht hat!”
Ich sehe es nicht als Ermöglichung, für mich war es eher ein Urteil. Was mich geprägt hat und mit allen Bewertungen dazu.
Glücklich war ich nie mit diesem Status.
Dennoch hat meine EU-Rente so manches finanzielle Loch gestopft, was durch die vielen Arbeitslosenzeiten meines Mann provoziert wurde.
Unsere Ehe ist eher dann daran zerbrochen, dass er mit seiner endgültigen Berentung auf EU in ein tiefes Loch gefallen ist mit dem Wegfall seiner Arbeit.
Leider hat er sich auch nicht professionell helfen lassen, trotz meiner Bitten dazu.
Ich hatte keine Kraft ihn nochmals aufzufangen bei dieser Erkrankung.
Dafür bin ich mental nicht stabil genug gewesen und hätte mein letztes Stück mentale Gesundheit für seine Gesundheit geben müssen.
Dazu war ich nicht mehr bereit!
Ich sehe mein Leben als Geschenk. Es sollte in allen Facetten gelebt werden, aber auch mit einem gesundes Stück Selbstverantwortung!
Leider hat mein Mann seine Defizite hinter seinem Lächeln versteckt. Deshalb glaubten auch meine Kinder, dass bei ihm immer alles in Ordnung gewesen sei.
Auch um die schwere Erkrankung wissen sie nicht, sie waren damals zu klein, um es zu verstehen und ich habe sie nicht damit belastet.
Heute nach seinem Tod hinterfragen sie es auch nicht mehr.
Und sie wissen nicht, welchen Herausforderungen ich mich stellen musste mit seinem darauffolgenden Bournout und seinen Persönlichkeitsveränderungen insgesamt.
Dies hat in mir tiefe Narben hinterlassen, dass eben alles nur selbstverständlich gewesen ist, funktioniert zu haben!
Ich bin noch nicht da wo ich mal mental hin will. Ich denke aber auf dem guten Weg und ich bin jetzt meine eigene beste und erste Wahl und nicht die drittklassige von damals!
Siehst du und auch eine Mailfreundin hat ihre Historie.
Ich wünsche dir heute ein paar schöne Momente und etwas Erholung am Wochenende.
Liebe Grüße
Silvia
PS, ich identifiziere mich ein Stück mit die Sängerin Stefanie Heinzmann.
Die offen über ihre Geschichte spricht. Obwohl ich nicht alles über sie weiß. Aber ich mag einige ihrer Lieder.
Und ich habe kürzlich ein Interview von ihr über das Radio gehört und es hat mich beeindruckt und auch berührt, wie sie sich ihrem zweiten “Ich" stellt.
Und ich trauere nicht mehr, es ist auf meine Kinder bezogen.
Und auch die Erinnerungen verschwimmen. Erinnerungen bleiben eher nur, wenn Sie mit anderen geteilt oder wieder belebt werden.
Jürgen Reichenberger <
briefwechsel@jreichenberger.net
Lieber Jürgen,
wenn ich auch einige Erfahrungen nicht zwingend machen wollte.
Am Ende bin ich dadurch zu dem geworden, was ich heute bin!
Ich bin abgesichert mit meiner Rente, kann auch gut davon leben.
Ich habe derzeit nur noch Altlast abzutragen durch den Aufbau meiner zweiten neuen Existenz hier in Arnstadt.
Und muss mich deshalb etwas einschränken.
Aber das schaffe ich auch noch zu händeln.
Hab einen schönen Samstag!
Liebe Grüße
Silvia
Ich denke, das ist ein guter Leitspruch, ganz besonders für mich.😊
Liebe Silvia,
vielen Dank für das schöne,
stimmungsvolle Bild und deine lieben Zeilen.
Ich schaue den Vollmond auch sehr gern an – er hat etwas
Beruhigendes und Verlässliches, finde ich.
Heute nur eine kurze Zwischeninfo
von mir:
Ich durfte mich heute als „Verkaufsberater“ für das Fahrzeug
meines Vaters und seiner Lebenspartnerin engagieren. Das war
unerwartet, aber schön, helfen zu können.
Schlaf du auch gut und hab eine ruhige Nacht.
Liebe Grüße
Jürgen
2025.12.14
Lieber Jürgen,
heute auch ein kurzer Gruß,
danke auch für deinen gestrigen.😊
Ich denke ich habe dich sicher überfordert mit meiner Historie.
In meinen Worten schwingt viel Verletzlichkeit mit.
Lass es so stehen, die Vergangenheit ist nicht mehr ist nicht mehr zu ändern und steht.
Man kann nur die Zukunft für dich besser und selbstbestimmend gestalten.
Was ich auch so händle.
Also bitte nicht böse sein, ich wollte nur ehrlich schreiben.
Ich hätte es kurz auf den Punkt bringen können.
Kurz geht bei mir leider nicht.
Ich bringe mich heute etwas in Adventsstimmung bei einem Konzert eines Blasorchester in meiner Heimat.
Der Orchester hat ein großes
Repertoire
an Liedgut bis hin zu Film-Melodien.
Ich folge ihm bei Instagram schon einige Jahre und habe mir Ausschnitte von Adventskonzerten angehört.
Dieses Jahr möchte ich mal live dabei sein.
Hab einen schönen Adventssonntag.
Und schön, dass deinen Vater unterstützen durftest.
Liebe Grüße
Silvia
Liebe Silvia,
deine Sorge, du könntest mich mit
deiner Historie überfordert haben, kann ich dir wirklich nehmen:
nein – ganz und gar nicht.
Im Gegenteil: Ich finde es beeindruckend, wie klar du deine
Geschichte, deine Muster und auch deine Grenzen beschreiben
kannst.
Beim Lesen deiner Zeilen habe ich
kein Mitleid
empfunden – das würde dir auch nicht helfen. Aber ich hatte
ein starkes Mitgefühl
:
dieses Gefühl von „immer funktionieren müssen“, von Verantwortung,
die viel zu früh zu groß war, und von dem Wunsch, endlich nicht
mehr die drittklassige Wahl zu sein, sondern
die erste
.
Was du schreibst, hat bei mir
sofort Erinnerungen geweckt: Es erinnert mich stark an die Familie
meiner Exfrau – Landwirtschaft, Garten/Felder, Tiere, zwei Kinder.
Und mein damaliger Schwager: körperlich extrem harte Arbeit
(Terrazzo-/Betonschleifer), Alkohol als Dauerbegleiter, später
krank – und nach seinem Tod konnte ich mir gut vorstellen, dass
sich meine Schwägerin innerlich ähnlich gefühlt hat wie du es
beschreibst. Nicht, weil es „gleich“ ist – sondern weil diese
Mischung aus Last, Pflicht und unsichtbarer Daueranspannung sich
sehr ähnlich anfühlt.
Und böse sein?
Warum sollte ich?
Ehrlich zu schreiben ist doch genau das, was eine Mailfreundschaft
wertvoll macht. Ich glaube sogar: In dem Moment, wo du etwas
aufschreibst,
verarbeitest
du es ein Stück weit – es bekommt einen Platz. Genau deshalb reizt
mich das Tagebuchschreiben so: Das Geschriebene ist dann
„abgelegt“ – Negatives belastet weniger, Positives bleibt
verbunden. Das passt auch zu deinem Gedanken:
Erinnerungen verschwimmen –
sie bleiben eher, wenn sie geteilt oder wieder belebt werden.
Ja. Und genau das passiert gerade.
Und bitte: Du musst überhaupt
nichts „kurz auf den Punkt“ bringen.
Kurz ist keine Pflicht.
Wenn deine
Worte länger sind, dann sind sie länger. Entscheidend ist, dass
sie echt sind – und das sind sie.
Das Konzert heute klingt
richtig gut – gerade weil du schreibst, dass das Orchester auch
Film-Melodien im Repertoire hat. (Nur eine Sache:
Wenn du mir den Namen des
Orchesters genannt hättest
, hätte ich glatt mal
reingehört oder nach Ausschnitten gesucht. 😉 Vielleicht schickst
du ihn mir noch nach?)
Bei mir war gestern übrigens
ein ziemlich „reiner“ Tag:
Programmiertag von 8 bis 19 Uhr
,
komplett ungestört. Abends wollte ich dir eigentlich schreiben –
aber manchmal kommt es dann doch anders als geplant. 🙂
Und noch eine kleine Geschichte
vom gestrigen Abend: Mein Vater ist im November
90 geworden
. Er und
seine Lebenspartnerin wollen ihren
Opel Corsa (Baujahr 2011, ca. 50.000 km)
verkaufen – eigentlich vor allem, um Kosten zu sparen (HU, Steuer,
Versicherung, Parkplatz vor dem Haus). Da war ein Käufer
angekündigt, der
1500 €
zahlen wollte – und ist einfach nicht gekommen.
Zufällig habe ich vor Wochen mal Werbung gesehen (Ralf Schumacher
– Autoverkauf), mir nichts dabei gedacht, weil ich selbst kein
Auto habe. Vorgestern kam sie wieder – und gestern Abend habe ich
dann den Verkauf übers Internet „gemanaged“. Vorgeschlagen wurde
ein Preis von
2700 €
,
und
Dienstagmittag
ist ein Termin in der Werkstatt zur Abgabe. Ich bin gespannt, ob
das wirklich bei dem Preis bleibt – ich vermute eher, dass sie
versuchen werden, ihn zu drücken. Aber mal sehen. Auf jeden Fall
war mein Abend damit gut gefüllt – und deshalb melde ich mich erst
heute.
Ich wünsche dir einen schönen
3. Advent – und vor allem:
genieß das Konzert
und die Atmosphäre.
Und mach dir bitte keine Gedanken, ob deine Worte „zu viel“ waren.
Sie sind nicht zu viel. Sie sind du.
Liebe Grüße
Jürgen
Guten Abend Jürgen,
als deine Antwort gekommen ist, bin ich schon unterwegs gewesen.
Das Konzert sollte schon 15 Uhr beginnen.
Mein häusliches Programm ist wieder gut gefüllt gewesen und ich wieder auf dem Pfiff. Also etwas knapp in der Zeit. Ich wollte eher die Landstraße nehmen, aber dann war die Autobahn doch die bessere Wahl und mein Schutzengel ist immer dabei.😊
Bis zum Konzertbeginn gab es gute Gespräche mit einem Mitglied des Projekt Chores und deren Tochter.
Findest du auch in der Historie.
Der Chor wurde seit September angeleitet in Gruppen zu den einzelnen Blasinstrumenten, einmal pro Woche und er hatte heute den zweiten Auftritt mit drei Musikstücken. Respekt!
Das ist eher das Vorwort gewesen…
Hier der Link, der mich vor einem Jahr sehr beeindruckt hat.😊
Und ganz schön neugierig, ich wusste nicht, ob Facebook organisiert bist?
Es gibt aber auch eine Website.
Ich denke, da sind eher nicht alle Beiträge drin.
Bei FB findest du mehr.
https://www.facebook.com/share/r/1Dnp3B7SmL/
Der Musikverein Bad Tennstedt e.V
Bad Tennstedt verbindet mich mit einer guten Freundschaft.
Es war die Heimatstadt meiner Freundin und sie ist später wieder dorthin gezogen.
Sie wohnte vorher auch in meinem Heimatort.
Wir haben uns zu der von mir genannten Weiterbildung zur Computerfachkraft mit den drei Prüfungen vor der IHK kennengelernt.
Eine kleine eher vorlaute Zwecke und immer geradezu mit dem Mundwerk. Ich habe sie sehr gemocht.
Leider ist sie vor einigen Jahren schon voraus gegangen, leider.😥
Ich habe sie nochmal auf der Palliativstation besucht. Ich wusste nicht, was ich ihr in Ihrer Situation Gutes tun konnte. Ich habe ihr dann einen leuchtenden Mini-Dinosaurier mitgenommen.
Und sie hat sich gefreut.
Ich wusste nicht, wann sie gegangen ist, ich hatte keinen Kontakt zu Ihrer Tochter, erst später.
Ich habe den diesjährigen Todestag genutzt, um sie zu besuchen. Und an diesem Tag spielt auch dieser Musikverein in kleiner Besetzung
“ Melodien zur letzten Ruhe"
Das ist für mich eine gute Gelegenheit gewesen, von ihr Abschied zu nehmen.
Obwohl es schon ein paar Jahre her ist.
Aber, ich trage sie ja auch
im Herzen…❤️🥀
Diese Abschiednehmen und auch das Adventskonzert habe ich zeitgleich vor einem Jahr geplant und gespeichert…
Es ist ein wunderschönes Konzert gewesen.
Und das beste kam zum Schluss.😊
Zu Anfang ist das Jugendblasorchester aufgetreten, dann ein Frauenchor, dann der Projektchor und später das Sahneschnittchen, der Musikverein Bad Tennstedt.😊
Eher nicht mit Filmmusik, sondern
mit einem Medley aus verschiedenen bekannten Weihnachtsliedern.
Und später noch mit Weihnachtsliedern im Einzel.
Ein rundes Konzert.
Auch mit Kaffee, Punsch, Glühwein und Fettbrot ( heißt bei uns Fettbemme😉)
Ja, und bei den Liedern kam auch ein Stück Wehmut.
So nah an meinem Heimatort.
Und was ist noch geblieben?
Eigentlich nicht viel…
Da kullerten auch ein paar Tränen.
Gehört sicher auch dazu und darf auch sein….
Der Nachhauseweg hat eher Google Maps gewählt. Diesen hätte ich eher nicht mal am Tag gewählt.
Es gab leider keine Vorschau, ging eher durch die Bamba.
Das letzte Stück war mir eher gut bekannt.
Bin dann gegen 20 Uhr wieder gut zu Hause angekommen.😊
Danke für deine Zeilen, wieder sehr emphatisch und aufbauend für mich.
Ich denke im Ruhestand wärst du ein guter Seelsorger im Ehrenamt.😊
Lieben Dank dafür.🙏
Für deine Zeit, die du mir stets schenkst und auch für den Inhalt der Mails.😊
Morgen steht der Termin beim Mieterverein. Da werde ich mir noch ein paar Notizen machen, wegen der Schlüssel-Krimis.
Habe noch einen Sprechstundentermin gebucht bei einer Vertretung meines Hausarztes zum Einlesen des Befundes meines Orthopäden und der Einholung einer Überweisung zur Untersuchung meiner unruhigen Beine fürs nächste Jahr. Dauert ja wieder der Facharzttermin.
Dann noch zweimal Physio diese und dann kehrt ab kommenden Samstag endlich Ruhe ein.
Dir drücke ich die Daumen zum Autoverkauf, dass auch ein guter Preis kommt.
Für heute wünsche ich dir eine gute Nacht und für morgen einen guten Wochenstart!
Sei lieb gegrüßt
Silvia 👋
Jürgen Reichenberger <
briefwechsel@jreichenberger.net
LG und eine gute Nacht!
Silvia
2025.12.15
Lieber Jürgen,
heute mal eine andere Form des Austausches.
Ich hoffe es darf sein.
Wie du weißt, ist meine Zeit derzeit knapp und es stehen noch Termine.
Ich habe Sprachnachrichten aufgenommen.
Um den zeitlichen Aufwand zum Schreiben zu verkürzen.
Die Nachrichten findest du in der nächsten Mail von mir.😉
Ich wünsche dir einen schönen Montag.
Liebe Grüße
Silvia
Ich wollte Sie insgesamt in einem Link versenden.
Ich kenne mich damit noch nicht aus. Habe sie aber geordnet.
Dann hör später Mal rein, wenn es dir die Zeit erlaubt.
Liebe Grüße
Lieber Jürgen,
ich denke, ich bin derzeit zu unsortiert, um ein gutes Gegenüber zu bieten.
Ich denke, ich überfordere eher, als das ein guter Austausch stattfindet.
Ich möchte mich auch nicht prorisieren in unser Mailfreundschaft.
Ich möchte etwas Klarheit finden, bei meinem persönlichen Chaos in meinem Leben und möchte auch unsere Mailfreundschaft nicht gefährden. Da sie mir wichtig ist.
Meine Reha wurde endlich bewilligt und wird im Frühjahr stattfinden.
Ich versuche mich übermorgen in der 3. Selbsthilfegruppe und hoffe dort mich dort gut zu integrieren.
Ich möchte auch noch eine Tiefenpsychologische Behandlung angehen.
Um meine Altlasten abzuarbeiten.
Ich bin bereits bei einem Psychologen gelistet.
Die Wartezeit ist aber eher lang bis zu einem Jahr.
Pass auf dich auf und versuche auch bei deinem verantwortungsvollen Job einen Ausgleich zu finden, um Kraft zu schöpfen.
Die Glücksmomente oder Lichtblicke, die ich mir schaffe, vergehen derzeit so schnell und zerplatzen eher wie Seifenblasen.
Liebe Grüße
Silvia
Liebe Silvia,
danke dir für diese
etwas andere
Form des
Austauschs.
Ich habe mir alle Sprachnachrichten in Ruhe angehört.
Da ich selbst das geschriebene
Wort bevorzuge, war ich diesmal tatsächlich gezwungen, mir eine
kleine technische Hilfe zu holen: Ich habe mir eine KI
installiert, die Gesprochenes in Text umwandelt. Bisher hatte ich
dafür schlicht keinen Anlass. Jetzt kann ich mir künftig sogar
Podcasts oder Videos als Transkript erzeugen – kostenlos.
Insofern: Danke auch dafür. 😊
Beim Lesen deiner Worte hatte
ich den Eindruck, dass da sehr viel gleichzeitig in Bewegung ist.
Dinge, die schon lange schwelen, aktuelle Baustellen, alte
Verletzungen, neue Erkenntnisse. Und genau deshalb möchte ich dir
offen sagen, wie es bei mir angekommen ist – und dich etwas
fragen.
Ich sehe im Moment
zwei mögliche Varianten
,
und beide sind für mich völlig in Ordnung:
Variante 1:
Du bist froh, all diese Dinge einmal auszusprechen,
aufzuschreiben, mit jemandem zu teilen. Nicht unbedingt, um
konkrete Lösungen zu bekommen – sondern um selbst klarer zu sehen.
So, als würdest du dein eigenes inneres Buch schreiben.
In diesem Fall höre und lese ich wie bei einem Roman: aufmerksam,
respektvoll, ohne reparieren zu wollen.
Variante 2:
Du teilst all das ebenfalls, aber mit der Hoffnung, dass ich dir
beim Sortieren oder Lösen helfen kann.
Dann wäre es wichtig, dass wir gemeinsam eine Reihenfolge finden
und einzelne Themen nacheinander betrachten. Nach dem Motto:
entweder richtig – oder gar nicht. Alles gleichzeitig würde sonst
niemandem guttun, am wenigsten dir.
Beides ist legitim. Mir ist nur
wichtig zu wissen,
was
du dir wünschst
, damit ich dir auf eine stimmige Weise
begegne.
Eine kurze Rückfrage habe ich
noch zu deiner letzten Sprachnachricht, damit ich nichts falsch
verstanden habe:
Habe ich es richtig erfasst,
dass ihr euer gemeinsames Haus verkaufen musstet und du heute zur
Miete wohnst?
Dass du einen Keller mit einem kleinen Abteil hast, das mit einem
Vorhängeschloss gesichert ist – und zusätzlich einen Dachboden,
den du „Speicher“ nennst, mit einer fest verbauten Tür und
Zylinder?
Wenn das so ist, dann ordnet
das für mich den ganzen Schlüssel- und Verwaltungskonflikt noch
einmal ganz anders ein.
Unabhängig davon möchte ich dir
eines sagen:
Ich habe beim Zuhören keinen Moment gedacht „das ist zu viel“.
Aber ich habe sehr deutlich gespürt, wie viel Kraft es dich
kostet, all das zu tragen – und dass Schreiben und Sprechen für
dich kein Smalltalk, sondern Verarbeitung ist.
Melde dich in Ruhe.
Es muss nichts sofort entschieden oder erklärt werden.
Liebe Grüße
Jürgen
P.S. So hat die KI deine Nachrichten verstanden und mir
ausgegeben:
Nchricht 1:
Guten Tag lieber Jürgen. Hier mal eine andere Form des
Austausges. Du weißt, fehlt mir ein Stück die Zeit und die Termine
noch im Hintergrund. Ich denke, ich kann auch die Unterlagen nicht
gänzlich beibringen für die Nebenkostenabrechnung dieses Jahr. Ich
könnte mir noch ein bisschen was einholen bei der FWG, aber heute
Morgen, aber das wird zu knapp. Ja, ich stelle mal den
Schlüsselkrimi in Vordergrund wie genannt und versuche mich da gut
zu bereiten lassen. Was sie nicht wissen, das sollen sie eben halt
mal nachlesen, aber ich möchte eben meine Fragen beantwortet
haben. Es ist eben alles so schwammig, was die rüberbringen. Die
Rechnung von dem Schlüssel, wo ich glaubte, das ist einfach nur
ein einfacher Ersatz zu lünden, war dann aber doch der Preis für
den Zentralschlüssel. Das fand ich schon befremdlich. Und dann
auch die Aussage, dass die mir den Schlüssel für den Speicher
wieder wegnehmen wollen und sicher aufgrund der Diebstellmeldung,
aber sie bieten mir auch keinen Ersatz. Das finde ich alles
befremdlich. Das ist doch im Verbau und die sind doch verpflichtet
dazu. Ich meine, mein Keller, das hat nur einen Lattenverschlag,
dass ich dafür verantwortlich bin. Das weiß ich, das ist mir
bewusst und da kaufe ich mal eben wieder ein Ersatzschluss, weil
es derzeit nur den einen Schlüssel gibt. Ich meine, das ist hier
legitim, aber also was die so machen, die kochen hier ihr eigenes
Süppchen und das sich ja schon jahrelang, was mir auch meinen
Mitmieter gegenüber auch bestätigt hat. Und das können einfach
nicht sein.
Nchricht 2:
Ja und die die Wohnungsverwalterin, die junge Frau, also wenn
ihr die schon siehst, auf dem Foto gelten, manche Mitarbeiter von
der FWG haben Foto, auch sie drinnen, also die hat echt noch ein
kindliches Aussehen und die Kompetenz ist einfach noch nicht da,
denke ich und sie meint aber alles richtig zum Wochen. Ich habe
noch mal eine Mail aufgesetzt, ich komme mir vor wie so ein
Erklärer oder so, dass ich sie ein Stück wachsen lasse durch
meine, durch ihre Erfahrungen, dann zu meinem Prozederewiste und
das ist ja nicht meine Aufgabe, da habe ich ihr nochmal so
detailliert aufgeführt, dass ich zwei Versicherungen
auskunftspflichtig bin, sie hatten mir bestätigt, dass es meiner
Privathaftpflicht Auskunft gegeben hat, aber dagegen steht eben
auch noch die Hausrätversicherung, die Privathaftpflicht ist für
die beweglichen Teile zuständig, sprich für die Schlüssel und den
Ersetzen zu und eben die Hauptquatsch die, die Hausrät, das bringe
ich schon alles durcheinander, eben für den Zulünderverbau, weil
das zum Einbau zählt und zu dem festen Bestandteil des Eigentums
der FWG, also wie du schon gesagt hast, Bürokratie in Deutschland
ist ja unendlich und die Forderungen diese Stellen, also die haben
auch die Hausrätversicherung auch verbaut, so richtig Resolut
benannt, das nicht nur das Aktenzeichen und auch nicht die Kopie,
sondern auch das Anzeigezählt und weißte, die können doch keine
Grenzen übergehen, die wissen doch was da läuft, dass die einen
Antrag stellen müssen laut der Mitarbeiter, der Anstatt der
Polizei, und einen Antrag auf Einsicht schalten müssen, also die
können doch mich nicht irgendwie jetzt als Marionette nutzen, also
das ist richtig Resolut und befremdlich, was da so passiert,
einfach um nicht zahlen zu müssen am Ende und die suchen dann
irgendwie nur nach der Lücke, dass ich mich irgendwo jetzt
verstricke und die dann als Anlass nehmen weniger zahlen zu müssen
oder gar nicht, also das ist wirklich so richtig fies.
Nchricht 3:
Dann hoffe ich heute mal, dass die Beratung gut wird beim
Mieterbund und dass ich dann auch ein bisschen kontern kann. Die
Rechtsanwältin hat mir ja schon gute Tipps gegeben, aber ich hatte
ihr schon gesagt, ich habe eine neue Rechtsschutz und ich könnte
es auch nicht überdehnen mit Beratungen. Ich lande auch nicht
zwingend immer bei dieser Beraterin. Das ist immer das Makro, das
dann eher schwammig bereuten wird für die 30 Euro, die dagegen
überstehen. Ich habe schon meine vorhergehende Rechtsschutz
verloren wegen dem blöden Pyrvertrag hier, wegen dem
Fernsehvertrag, weil das alles schief gelaufen ist und die haben
immer Module geschickt für meinen Samsung Fernseher, die nicht
kompatibel waren. Der Service ist das unterste Level, also ich
denke, die fangen alle herzvielfangenabt so gefühlt. Das geht gar
nicht. Jeder hat eine andere Meinung und die überaus kompetenten
oder die sich so bezeichnet haben, die haben Wahlagenten auch
irgendwo nicht richtig. Also ich habe dann an die Geschäftsleitung
geschrieben und dann wurde endlich mein Vertrag bend. Jetzt schaue
ich nur CDF und ARD. Die anderen Programme laufen noch irgendwo im
Hintergrund. Die kann ich nur nicht sehen, aber ich werde mir noch
mal irgendwie so eine Home-Antenne zulegen. Für Satellites ist
kein Platz, eventuell für so einen kleinen Kompakt. Da gibt es ja
auch was, naja, mal sehen, aber ich investiere jetzt im Moment
nicht. Das ist jetzt nicht das Wichtigste oder das Primäre, was
entsteht.
Nchricht 4:
Zum gestrigen Konzert nochmal, das war wirklich wunderschön und
auch einzigartig. Ich habe das wirklich noch nie so erlebt. Ich
versuche gerade nochmal kurz beim Dirigenten, also hier bei dem
Leiter vom Musikverein, nach der Ehrung zur Teilnahme der
Mitglieder hier vom Projektchor. Das fand ich auch sehr schön, die
haben alle nicht ein Tener mit Zertifikat gekriegt und dann
irgendwie noch eine Standstecknadel und die machen auch weiter.
Das finde ich sehr, sehr schön und es ist doch eine große
Leistung, was er da auch vollbracht hat. Nebenher mit dem
Projektchor von September bis Dato jetzt die Leute anzuleiten, die
teilweise keine Noten kennen, die keine Erfahrung mit Instrumenten
hatten, die dann heran zu führen und sich dadurch eben nachwuchs
zu schaffen. Also ich fand das eine außerordentliche Leistung und
da konnte es gar nicht so annehmen, weißt du? Der hat dann
plötzlich gesagt, warum so ungefähr wollte hinterfragen? Ja, ich
sage, das war so eine besondere Art, die ich noch nie erlebt habe.
Bei einem Konzert, da war irgendwie so ein bisschen buff, auch
sicher nicht mit so einer Reaktion gerechnet hatte. Das ist doch
eigenartig, dass solche Menschen, die solche großen Leistungen
irgendwie vollbracht haben, dann so das Lob nicht so annehmen
können, weil sie das gar nicht so als außergewöhnlich empfinden.
Nchricht 5:
Und lieber Jörg, ich möchte nochmal betonen, dass es auch unser
Austausch auch wirklich was Besonderes ist und es beflügelt, dann
beflügeln mich auch immer wieder Zeit noch zu antworten, obwohl
ich auch oftmals übermütet bin und ja ich überfordere mich dann
auch ein Stück, weil mein Schlaf ist dann auch nicht so gut,
obwohl ich dann irgendwie entspannter einschlafen kann. Also ein
ganz liebes Dankeschön dafür und dass du mich auch als Mensch
wahrnimmst, auch wenn mein Arbeitsleben kurz ist und du noch dich
vielen Herausforderungen stellst oder stellen musst in deinem
Arbeitsleben und das auch so annimmst. Und ja, ich wurde eher so
mit meiner EU so abgewertet, als mein Schweißgewies in unserer
Gesellschaft so ist. Es gibt zigtausende, die in meiner Lage sind,
so mit der Debris, ich nenne sie jetzt mal Lücia. Ich habe das
jetzt auch mal bei Instagram, da hat auch so eine junge Frau
gesagt, dass man seinen schlechten Gedanken einen Namen geben
soll. Die Stefanie Heinzmann, die nennt das so als zweites ich und
die sagt so, jetzt du darfst da sein, aber die setzt sich jetzt
hier auf einen anderen Platz, du darfst jetzt am Tisch sein, aber
ich bestimme oder so, ja also die Gedanken sollen eben nicht die
Überhand gewinnen und man soll auch immer mal so den Namen geben.
Wir wollen Austausch pflegen, dass man sich eben auch wieder in
Vordergrund holt, auch wenn da so ein Gedankenkarussell ist, was
bei mir eben auch immer mal ist. Auch wenn ich dir das jetzt
erzähle, es ist längst noch nicht alles abgearbeitet, es steht
noch eine Lebenslüge bei meinem Mann und eine Übergriffigkeit
meines Ex-Mannes zu meiner Mutter, was jetzt mein Bruder mir mit
seiner Kuläre grübe bringt und ich musste jetzt den quasi die
Bekleidung, zu meiner Mutter gänzlich känseln, weil das
funktioniert nicht, ich werte nicht meine Gesundheit oder ein Teil
meiner mentalen Gesundheit meiner Mutter, Widmen, wo es eben auch
Gewalt gab, auch schon seit frühester Kindheit und also das tue
ich einfach nicht, ich sag mal, das ist irgendwie auch ein Stück
Gott gewollt, dass ich das jetzt so hinterfroge, weil ich bin auch
gläubig, glaube aber gleichzeitig auch ein Stück ans Karma und ich
hab das auch mit einer jungen Frau besprochen und die hat gesagt
so, wissen sie was, meine Physiotherapeutin, die sagte, das ist
jetzt einfach das Karma, was bei ihrer Mutter greift und ja, das
ist halt so, das Dinge, Worte und Handlungen, die du in deinem
Leben ausgesprochen oder Handlungen, die du getätigt hast,
jeglicher Ort auch irgendwie und irgendwann zu dir zurückfinden,
eben auch auf eine Art und Weise, die, wo es irgendwie wieder
abgegolten wird und ja, am Ende ist es ja auch so ein Stück
gerecht, weißt du, so sehe ich es.
Nchricht 6:
Also mein Ex-Mann und ich, wir hatten dann nach der Scheitung
2016 im April keinen Kontakt mehr, aber hat sich nicht mal von mir
verabschiedet noch der Scheitung. Die Gespräche mit seiner neuen
Flamme waren wichtiger. Die brauchten Geld, weil sie, scheint es
da schon, den Hausbau geplauden haben vom gemeinsamen Haus und
ich, wir hatten einen gemeinsamen Anwalt und dadurch, dass ich
jetzt Anteile abgeben musste trotz meiner Berendung und weil er
dann kein stabiles Einkommen mehr hatte die letzten Jahre durch
Anstellungen im Straßenbau, da gab es immer mindestens drei Monate
Arbeitslosigkeit und das reißt eben auch rein und ich habe eben
die Löcher gestopft und ich durfte dann auch noch einen
dreistelligen Betrag abgeben, aber eben gleich und sofort und vor
dem Morgen und ich habe auch damals bewusst geplant, ich habe mir
auch nicht wie er gleich sofort ein neues Auto gekauft. Menschen,
wir haben unser Haus abgeben müssen eigentlich für einen
Sportpreis, ich meine, der mentale Wert ist natürlich viel höher,
es war unser Zuhause. Unsere Kinder sind da aufgewachsen, ja wir
haben gelebt und gelacht und das Haus war unsere Burg sozusagen,
hat uns Schutz gegeben und Wärme und ja und es war auch nicht
leicht, das alles hinter sich zu lassen.
2025.12.16
Lieber Jürgen,
vielen lieben Dank für deine Rückmeldung.
Ich möchte unsere Freundschaft aufrecht erhalten, da sie besonders ist mit deiner Toleranz mir gegenüber.
Es tut gut zu wissen, dass du mich respektierst. Auch in meiner Überforderung mit allen stehenden und hintergründigen Problemen.
In meinem neuen Leben gab es oft ein "Nichtverstehen" meiner Freundinnen und zu meiner Überforderung.
Und ich wurde eher zu Freundschaften ausgegrenzt oder blockiert.
Es ist wiederum auch eine gängiges Verhalten in unserer Gesellschaft, sich nicht erklären zu müssen und auch abzugrenzen.
Da ich in den Augen meiner Freundinnen, eher abnormal reagiert habe.
Es gab eher viel Unverständnis zu meiner Situation!
Sicher war es auch oft die eigene Überforderung meiner Freundinnen ihren verschiedenen Lebenssituationen.
Das Verhalten meines Bruders, den Gesundheitszustand im September 2025 zu meiner Mutter nach einer Erkrankung mit Krankenhausaufenthalten in der Gastro und der Geriatrie sowie dem Wechsel in die 24h Pflege in ein neues Heim, zu verfälschen, hat mich eine langjährige und kürlich wiederbelebte Freundschaft gekostet.
Sie war mir sehr wichtig.
Da es derzeit wenige davon gibt.
Unsere Freundschaft währte seit der Berufsschule und sie wurde dann auch mit unseren Partnern zusammen gelebt.
In meiner Überforderung im September glaubte ich, dass meine Mutter einige Stadien der Demenz übersprungen hätte und sie sei jetzt bettlägerig wäre.
Die Vermutung hatte ich meiner Freundin so rübergebracht.
Ein gemeinsamer Besuch bei meiner Mutter mit meinem Bruder, hat mir dann Klarheit gebracht.
Meine Mutter hat ihre Mobilität zwar verloren und die Demenz schreitet voran.
Dennoch hat sich ihr Gesamtzustand, ihr Erscheinungsbild ihrer Person und ihr Gewicht nicht grundlegend geändert.
Mein Bruder hat mich bewusst getäuscht, um mich eher für ein längeres Gespräch im Gegenüber gefügig machen zu machen.
Was dann nach dem Besuch bei meiner Mutter auf einem Parkplatz gefolgt ist.
Ich habe die neue Situation meiner Freundin in einem langen Brief erklärt und mich entschuldigt.
Wir haben uns beide für eine Freundschaftspause entschieden.
Aber diese Freundschaft wird von uns nie wieder belebt werden.
Meine Freundin selbst ist mit ihrem schwerkranken Mann mit hochgradiger Diabetes und Herzproblemen, der jetzt endlich berentet wurde mit einer wieder- anerkannter Schwerbeschädigung, überfordert.
Sie selbst hat einen verantwortungsvollen Job bei der Krankenhausgesellschaft als Referentin. Mit vielen Außendiensten in Berlin und auch Ärztewerbung in Österreich.
Wir haben nur über SMS und zuletzt über Briefverkehr meinerseits Kontakt gehabt und hatten nur einmalig in Ihrer Mittagspause ein Treffen im Gegenüber. Für mehr hat ihre Zeit nicht gereicht.
Es ist schwierig für mich gewesen, mich nur über meine geschriebenen Worte zu erklären.
Ich hätte mich gern bei ihr im Gegenüber entschuldigt und die Situation erklärt.
Es fühlt sich jetzt so an, als hätte ich ihr Mitleid erschlichen.
Da ich glaubte bei meiner Mutter neigt sich das Leben dem Ende zu!
Ich trauere um diese Freundschaft!
Diese Freundschaft
war aber seitens meiner Freundin nicht mehr tragbar in ihrer Überforderung arbeits- mäßig und
zur Erkrankung ihres Mannes im Hintergrund.
Dafür habe ich auch Verständnis und habe auch nachträglich nichts eingefordert.
Mein Bruder selbst trauert um den Verfall meiner Mutter mit und in der Demenz und versucht jetzt über mich, ihr abzuarbeiten und auch das Leben unserer Vorfahren, unserer Großväter.
Er ist hochgradig cholerisch und hat versucht, dies zu unterdrücken.
Zudem verherrlicht er die Gewalt unserer Mutter zu uns Mädchen.
Und macht mich persönlich noch verantwortlich zu einer Übergriffigkeit meines Exmannes zu meiner Mutter!
Diese Verantwortung übernehme ich nicht!
Ich habe seine Cholerik bewusst wahrgenommen. Sie hat mich überfordert und auch in mir Angst erzeugt!
Ich habe jetzt den Kontakt zu meinem Bruder abgebrochen.
Es kostet mir zuviel Kraft;
Dies habe ich ihm auch mitgeteilt.
Trotzdem habe ich Hochachtung vor ihm und seiner Frau, wie die beiden für das Wohl meiner kranken Mutter sorgen!
Dennoch verfälscht er wiederum in seiner Überforderung zur Demenz meiner Mutter, ihr Leben insgesamt und stellt sie quasi als große Persönlichkeit dar.
Obwohl sie eine schlichte Frau war, mit einer Ausbildung zur landwirtschschaftlichen Fachkraft. Sie war eher vom Verhaltenmuster sehr einfach gestrickt. Sie musste seit frühester Kindheit viel und hart arbeiten und ist mit 17 Jahren mit meiner Schwester schwanger geworden.
Sie hat meinen Vater geheiratet und später kamen wir zwei Geschwister noch hinzu.
Wieder Überforderung mit der schweren Arbeit halbtags in der Landwirtschaft, in der damaligen LPG und dazu die eigene Ländereien und die Viehzucht zusätzlich bei uns Zuhause. Mein Vater war bipolar erkrankt und hat meiner Mutter viel Arbeit zugemutet.
Er war ab dem Frühjahr in einem Hoch und im Winter depressiv.
Im Winter hat es dann eher ein entspanntes Ehe-Leben bei meinen Eltern gegeben und ab dem Frühjahr und im Sommer kam dann stets die Überforderung meiner Mutter.
Und ihr Unmut in dieser Situation. Und hat diesen dann an uns Mädchen in Form von Gewalt ein Stück abgebaut.
Uns Mädchen hat es geprägt. Unserer Mutter war dies nie bewusst.
Sie hat die Erkrankung meines Vaters nicht als Erkrankung gedeutet und erkannt und sich auch keine Hilfe gesucht.
Sie hat es seinem Charakter als Verhaltensmuster zugeordnet und es erduldet.
In den 90zigern ist sie aus unserem Elternhaus ausgezogen und hat sich eine Wohnung in unserem Dorf gesucht ohne die finanziellen Verpflichtungen zum gemeinsamen Wohneigentum und Grundstück geklärt zu haben. Die Last hat meine Vater dann allein tragen müssen.
Zudem kamen noch hohe Straßenausbaugebühren hinzu in einem 5stelligen Betrag. Meine Mutter hat diese hälftigen Rechnungen erhalten, aber stets ignoriert.
Meine Mutter hat mich damals vor die Wahl gestellt, wenn ich mich meinem Vater zuwende mit meinem Kontakt, würde sie mir brechen!
Ich war damals auf ihre Unterstützung angewiesen, da meine Kinder oft krank gewesen sind.
Sie hat in dieser Zeit meine Kinder umsorgt, damit ich arbeiten gehen konnte.
Ich hatte keine Wahl!
Ich konnte aber mental nicht gut mit der erzwungen Ausgrenzung zu meinem Vater leben.
Meine Eltern hatten später nochmal eine heimliche Beziehung aufgebaut. Von denen wir Kinder nichts wussten.
Mein Vater hat vor Währungsunion zum Euro im Oktober 2001 wegen seiner ausweglosen Situation mit der Last zu unserem Eltern-Haus mit großem Grundstück und der und der Gesamtschuld meiner Eltern zu den Straßenausbaugebühren und seiner Einsamkeit zu aller Last, den Freitod gewählt.
Ich mag das andere Wort dazu nicht.
Diese Situation hat mich auch ein großes Stück geprägt!
Trotz aller meiner Probleme, würde ich diesen Weg nicht wählen.
Wie schon erwähnt, sehe ich mein Leben trotz aller Widrigkeiten als Geschenk!
Und habe auch noch ein großes Stück " Lebenshunger" !
Du merkst ich möchte nicht mit dir brechen.
Wenn es dir nicht zuviel ist, mich auch noch in meiner Überforderung zu begleiten, würde ich dies sehr schätzen!
Ich mag unseren Austausch und dein stetiges Verständnis.
Obwohl wir uns über den Mailkontakt eher erst kürzlich kennengelernt haben.
Du bist für mich ein ganz besonderer Mensch und dieser Austausch ist auch für mich besonders!
Deine besondere Art Verständnisses macht diesen Kontakt aus, ohne jegliche Bewertung und Erwartungen.
Danke dafür!
Und schön, dass dir durch meine andere Art, der Nachrichtenübermittlung, neue Wege eröffnet worden sind.
Und es freut mich umso mehr, dass du dich bemüht hast, meine Sprachnachrichten über die KI zu entschlüsseln!
Danke auch dafür!
Liebe Grüße zu dir nach Dresden.
Ich wünsche dir einen schönen Dienstag und gutes Gelingen, für alles, was bei dir heute ansteht!
Silvia
Jürgen Reichenberger <
briefwechsel@jreichenberger.net
Lieber Jürgen,
ich hatte vergessen, deine Fragen in der gestrigen Mail zu beantworten.
Ja, das hast du richtig verstanden.
Zu meiner Wohnung gehört ein Keller und ich habe zusätzlich in einer der zwei stillgelegten Wohnungen im 4. OG zwei Räume angemietet, das ehemalige Wohn- und das Schlafzimmer der Wohnung.
In meinem Heimatort, Straußfurt, wo es auch mal eine Zuckerfabrik gab, die nicht mehr steht.
In der ich auch zuletzt einige Jahre gearbeitet habe, steht auch unser ehemaliges Wohnhaus an der B176 Richtung Sömmerda mit einem Gesamtgrundstück von ca. 1.300 Quadratmetern. Viel Nebengelass mit einer großen Scheune und einer ehemaligen Waschküche mit Überbau.
Es war das Haus meiner kinderlosen Urgroßmutter und deren Mann.
Meine Mutter und ihre Schwester haben es damals geerbt und meine Mutter hat es später mit meinem Vater und uns als Familie bezogen.
Bis ich sieben Jahre war, war es mein Elternhaus, ohne Luxus und ohne Bad und einer Außentoilette.
Ein Umbau war schon geplant, es stand auch schon Baumaterial auf dem Hof, wir sind aber später in das Elternhaus meines Vaters gezogen, als er verwitwet war und mein Onkel mit seiner Familie in die Kreisstadt Sömmerda gezogen ist.
Es blieb immer Eigentum meiner Mutter und wurde an ein älteres Ehepaar vermietet. Für kleines Geld, die zusätzlich einen Teil des Gartens nutzen durften und auch den Hof sowie die Viehstall.
Die Scheune haben Sie später auch noch genutzt.
Das restliche Land am Haus hat mein Vater weiter bewirtschaftet.
Nach unserer Heirat 1995 wurde mir allein das Grundstück überschrieben, als Schenkung.
Wir mussten die Mieter mit übernehmen und haben dann bei der Gemeinde einen Antrag auf Eigenbedarf gestellt.
Das hat für Unmut bei dem alten Ehepaar gesorgt, da sie glaubten, dass wir sie sofort vor die Tür setzen wollten.
Wegen der Kreditaufnahme zum Umbau habe ich meinem Mann das hälftige Eigentumsrecht übertragen.
Die Mieter haben dann im Ort eine Austausch Wohnung bekommen.
Ab ca. 1986 bis 1989 haben wir das Haus umgebaut.
In vielen Eigenleistung und nach unseren finanziellen Möglichkeiten. Da wir stets vorfinanzieren mussten, ehe Geld aus dem Kredit zurückgeflossen ist.
Freunde und Bekannte haben uns unterstützt und auch mal Arbeitsstunden bestätigt, die nicht gelaufen sind, um wieder etwas liquid zu sein.
Ich bin oft schon um 7 Uhr mit meinem Schwiegervater zum Baustoffkombinat nach Erfurt gefahren und wir haben uns in die Schlange eingereiht, um Baumaterial zu erstehen.
Dies gab es ja damals nur begrenzt und vieles auch auf Gutschein wie Bauholz.
Im Dezember 1989 sind wir dann umgezogen von einer 2-Raumwohnung in unser Haus.
Es war damals noch nicht komplett fertig, aber hier gab es wieder viel Druck durch die Gemeinde, da eine alleinstehende Mutter schon für unsere Wohnung vorgemerkt war.
Wir mussten mehrmals beim Bürgermeister zum Gespräch.
Unsere Schwerkraftheizung war noch nicht fertig und wir wurden immer wieder auf die nicht mehr vorhandenen Schornsteine verwiesen in Wohnstube und Küche. Die wir dann doch entfernt haben.
In der Zeit des Umbaus war ich schon mit unserem Sohn schwanger und es gab Komplikationen und eine Infektion mit Krankhausaufenthalt. Ich war dann die restliche Schwangerschaft im Krankenstand.
Ein Familienleben gab es nur bedingt, da mein Mann nach der Arbeit bis spät abends auf dem Bau war.
Ich wurde dann nach dem Babyjahr mit unserem Sohn arbeitslos und das auch nicht fristgerecht.
Ich wünsche dir einen schönen Dienstag!
Liebe Grüße
Silvia
Jetzt habe ich ein paar Fragen, damit nicht nur ich selbst stets im Vordergrund stehe!
Bist du jetzt etwas in Weihnachts- bzw. Adventsstimmung?
Was ist dein Lieblingsfilm zu Weihnachten? Und deine Lieblingsmusik in der Adventszeit?
Besuchst du euren schönen Weihnachtsmarkt in Dresden?
Und ist der Autoverkauf nach deinen bzw. euren Vorstellungen in Bezug auf die Verkaufssumme und den Ablauf des Verkaufs gut verlaufen?
Mein Auto wird Ende Dezember 10 Jahre alt, eine Skoda Limousine. Ein zuverlässiges Auto und es gab bisher keine Probleme, eher nur Mal einen Motorklappen-Schaden, der noch in der Anschlussgarantie verrechnet wurde. Es war ein Jahreswagen.
Wir bleiben auch noch eine zeitlang zusammen, sofern die Instandhaltungskosten kein Übermaß erreichen.
Mein erstes eigenes auf mich zugelassenes Auto, was mir meine Mobilität ermöglicht. Dafür bin ich sehr dankbar! 🙏
Liebe Grüße
Silvia👋
Liebe Silvia,
danke für deine offenen und sehr
persönlichen Zeilen.
Ich habe deine beiden Mails aufmerksam gelesen und möchte dir
zuerst sagen: Ich nehme wahr, wie viel sich bei dir gleichzeitig
bewegt – familiär, emotional und biografisch. Es ist spürbar, dass
du nicht „klagst“, sondern versuchst, Zusammenhänge zu verstehen
und für dich einzuordnen.
Ich möchte unseren Kontakt gern
aufrechterhalten, so wie er sich bisher entwickelt hat:
respektvoll, ohne Bewertung und ohne Erwartungen. Gleichzeitig ist
es mir wichtig, ehrlich zu sagen,
was ich leisten kann – und was nicht
,
damit dieser Austausch für uns beide gut bleibt.
Einige deiner Schilderungen
berühren mich auch deshalb, weil es
Überschneidungen
zu meinem eigenen
Leben gibt.
Ich habe meine zweite Frau Bärbel Anfang der 80er kennengelernt.
Auch dort spielte ein Haus, ein Grundstück, frühe Verantwortung
und sehr viel Eigenleistung eine große Rolle. Während meine Kinder
aufwuchsen, stand ich oft selbst auf dem Gerüst, habe gebaut,
umgebaut, weitergetragen. Diese Jahre haben geprägt – körperlich
wie innerlich.
Und aktuell bin ich ebenfalls
familiär stark eingebunden:
Ich habe meinen Bruder im September in ein betreutes Wohnen
gebracht und verbringe im Moment viel Zeit mit und bei ihm. Das
fordert Kraft, Aufmerksamkeit und Präsenz.
Ich schreibe dir das nicht, um
etwas gleichzusetzen oder abzuwägen, sondern um transparent zu
sein:
Auch mein Raum
ist begrenzt.
Ich kann zuhören, Gedanken spiegeln, Verständnis zeigen.
Ich kann aber nicht dauerhaft in familiäre Dynamiken eintreten
oder sie mittragen.
Was ich dir gerne anbiete, ist
Begleitung im Gespräch
,
nicht im Sinne von Lösungen oder Bewertungen, sondern als jemand,
der dir respektvoll begegnet und deine Sicht ernst nimmt. Und
genauso darfst du wissen, dass es auch Zeiten geben kann, in denen
ich langsamer oder kürzer antworte – nicht aus Distanz, sondern
aus Achtsamkeit mir selbst gegenüber.
Ich schätze unseren Austausch,
gerade weil er ruhig ist und ohne Druck entsteht.
Wenn wir diesen Rahmen gemeinsam achten, kann er für uns beide
etwas Gutes bleiben.
Danke für dein Vertrauen und
deine Offenheit.
Ich wünsche dir für heute einen möglichst ruhigen Tag.
Herzliche Grüße
Jürgen
2025.12.17
Lieber Jürgen,
danke für deine Zeilen und deine Reflexion und Ehrlichkeit.
Auch ich sehe unseren Austausch genauso wie du.
Und mir ist bewusst, dass es insgesamt zu tief und intensiv gewesen war.
Mir ist bewusst, dass jeder Mensch mentale Grenzen hat.
Und auch auch du mit deiner Kraft haushalten musst.
Respekt, dass du dich der Herausforderung stellst und deinen Bruder unterstützt.
Dazu schicke ich dir viel Kraft!
Ich selbst ziehe ich bei meiner Mutter zurück, nicht wegen unsere Beziehung zu früher, eher als Selbstschutz.
Und da ich weiß, dass sie gut versorgt ist.
Den Themen meiner Historie stelle ich mir in einer professionellen Hilfe.
Die Vorraussetzungen dafür stehen mit der Reha, die bald kommt.
Und der Anmeldung zur Beratung.
Und heute mit dem neuen Start in die Selbsthilfegruppe.
Wo Raum für Austausch und Gemeinschaft ist.
Auch die Beraterin der SHG's ist dort organisiert und ich denke, dass es insgesamt passen wird.
Es ist mein dritter Anlauf und die eine Gruppe war über organisiert und die andere unsortiert mit alternativen Betroffenen.
Das hat nicht gepasst.
Ich möchte für den Einstieg noch einen kleinen Weihnachtsgruß basteln.
Ist mir ein Bedürfnis. Ich habe soviele Bastelmaterial gesammelt und auch Anleitungen dazu.
Ich werde auch nächste Woche etwas kreativ werden, eher für mich.
Auch ich ziehe mich etwas zurück.
Die letzte Zeit war zu herausfordernd.
Und ich möchte wenigstens einen Hauch von Weihnachtsstimmung einfangen.
Ich hatte gestern schon den letzten Physiotherapie Termin, der nächste für Freitag wurde gestrichen.
So läuft jetzt es bei mir etwas entspannter.
Danke nochmals für deine Offenheit und wir gehen unseren Austausch jetzt insgesamt entspannter und mit leichten Themen an, die uns beide gut tun.
Ich wünsche dir heute auch einen eher ruhigeren Tag
und auch einen kleinen Hauch der Adventsstimmung.
Und insgesamt auch ein kleines Stück inneren Frieden.
Herzliche Grüße
Silvia
Jürgen Reichenberger <
briefwechsel@jreichenberger.net
Lieber Jürgen,
noch ein kleiner Nachtrag.
Ich mag Sprüche sehr und der obige ist eine gute Aussage zu unserem Austausch.
Ich wollte es auch nicht in meine erste Mail packen, um nicht zu verletzen.
Du hast mir insgesamt zuviel Raum gegeben und ich denke wir sollten unsere Themen vielleicht vorab eingrenzen und uns abstimmen.
Zu Anfang ist die Euphorie des Schreibens oder im Schreiben.
Und dann stößt man bewusst auf seine Grenzen.
Für mich ist es tatsächlich wichtig, dass du dies reflektierst und auch anzeigst.
Deine detaillierten Antworten auf meine Themen sind für mich neu gewesen, ich habe aber nichts gefordert.
Du brauchst nicht zwingend zu analysieren.
Ich hatte tatsächlich nach den zuletzt versandten Nachrichten eher Schamgefühl.
Und ich wollte auch damit nichts in die provozieren!
Ich habe natürlich auch gespürt, dass sich dadurch ein Stück Spannung aufbaut.
Auch das ist nicht so gewollt gewesen!
Und auch ich wollte es klären.
Es tut mir leid mit meinen Zeilen, bei dir soviel bewegt zu haben.
Mit geht es manchmal ähnlich und zeige Bereitschaft und wenn ich dann hinterfrage. Zeigen sich auch meine Grenzen auf!
Ich wünschte, dass es zu jeder meiner vergangen Freundschaften und auch innerhalb der Familie eine ehrliche Reaktion gegeben hätte.
So wäre so manche Freundschaft und auch Beziehungen noch erhalten geblieben.
Wenn auch in einer anderen Form.
Heute wird man eher geblockt und es bleibt am Ende vieles offen.
Ich wünschte, es hätte bei einigen Freunden, die Möglichkeit bestanden selbst entscheiden, zu gehen.
Die absolute Ausgrenzung nach langer Zeit, tut nicht gut und verletzt eher.
Dann wünsche ich uns für die Zukunft eine ruhigen und entspannten Austausch
jeder nach seinem Möglichkeiten und seinem Rhythmus.
Sei lieb gegrüßt
Silvia
Liebe Silvia,
danke für deine Fragen – das tut
gut, auch mal die Perspektive zu wechseln.
Ja, ein Stück
Weihnachts-
bzw. Adventsstimmung
ist bei mir tatsächlich da, vor
allem im Kopf.
Ich genieße sie eher leise: ein
Glas Glühwein, je nach Lust weiß, rot oder Apfel-Zimt. Und immer
wieder tauchen Bilder aus der Kindheit auf. Wenn ich Stollen oder
schon die Verpackungen sehe, denke ich daran, wie wir als Kinder
den Stollenteig geknetet haben, ihn zum Bäcker brachten und er
dann im Schlafzimmer reifte – zusammen mit den Pfefferkuchen, die
wir gebacken hatten.
Wenn es schneit, gehen meine Gedanken automatisch zurück zu
richtig tiefem, weißem Schnee – hier in Dresden, aber auch in der
Hohen Tatra … inklusive eines sehr einprägsamen
„Po-Backen-Erlebnisses“.
Und wenn ich durch die Stadt gehe, schaue ich mir gern schön
gestaltete Schaufenster und Dekorationen an. Auch die Besuche im
Landhaus Dresden, um die Modelleisenbahn zu bestaunen, gehören für
mich zu diesen Erinnerungen.
Den
Striezelmarkt
erlebe ich allerdings nur
noch im Vorbeifahren – meist gegen 19:30 Uhr in der Straßenbahn.
Wenn sie kurz hält, reichen mir diese Sekunden: die Lichter, der
Baum, die Pyramide, das Wuseln der Menschen.
Gestern bin ich nach dem Autoverkauf einmal direkt am Markt
vorbeigelaufen – vorbei an etlichen Polizeiautos, Sirenen, Pollern
und Absperrungen. Da kommt bei mir ehrlich gesagt keine
Weihnachtsstimmung auf.
Was
Weihnachtsfilme
angeht, gibt es ein
paar feste Klassiker, die immer gehen:
Die Feuerzangenbowle
Und täglich grüßt das Murmeltier
Bridget Jones – Schokolade zum Frühstück
Kevin – Allein zu Haus
E-Mail für Dich
Ich habe mir über die Jahre ein
ziemlich großes Archiv aufgebaut: mehrere hundert Filme, Serien
und Dokus auf einer 6-TB-Festplatte. Allein im Märchen-Ordner
liegen 293 Filme, bei den Serien sind es 33 Ordner.
Auch musikalisch ist es ähnlich: Klassik, Mamma Mia, Schlager und
ein eigener Weihnachtsordner. Ich könnte wochenlang schauen und
hören, ohne dass sich etwas wiederholt. Ursprünglich habe ich mir
das angelegt, um in der DomRep auch mal etwas Deutsches zu sehen
oder zu hören – wobei mir die dortige Musik inzwischen so gut
gefällt, dass ich kaum noch darauf zurückgreife. Und mein Spanisch
soll ja auch besser werden.
Zum
Autoverkauf
:
Gestern um 12 Uhr war es soweit. Eigentlich hatten wir ein Angebot
über 1.500 €, aber der Käufer ist schlicht nicht aufgetaucht. Am
Sonntag habe ich dann spontan
wirkaufendeinauto.de
genutzt. Der erste
Preis lag bei 2.705 €, was ich selbst kaum erwartet hatte.
Vor Ort wurden dann zwei Dellen entdeckt und ein weiterer
Vorbesitzer festgestellt, sodass wir am Ende bei 2.295 € gelandet
sind. Trotzdem deutlich besser als die ursprünglich erwarteten
1.500 €.
Danach haben wir uns noch etwas
gegönnt und waren im Mandarin: Ente, eine gute Vorsuppe und zum
Dessert gebackene Banane mit Eis. Das hatte wirklich etwas von
einem schönen „Haken dran“.
Deine Zeilen zu deinem Auto
kann ich gut nachvollziehen – das erste eigene, auf einen selbst
zugelassene Auto bedeutet einfach Freiheit und Unabhängigkeit.
Solange es zuverlässig bleibt und die Kosten im Rahmen sind, ist
das ein guter Begleiter.
Ich wünsche dir einen schönen
Dienstag und eine ruhige Adventszeit – so, wie sie sich für dich
stimmig anfühlt.
Herzliche Grüße
Jürgen
Lieber Jürgen,
danke für deine Rückmeldung zu meinen Fragen.
Schön, dass der Preis zum Verkauf des Autos doch etwas höher war. Und schön, das ihr es zusammen gebührend gefeiert habt.
Bei mir geht das Prozedere weiter zu den Schlüssel-Krimi.
Die Haftpflichtkasse ist jetzt raus, da in meiner Wohnung nicht entwendet wurde.
Die Privatpflicht hat mir Falschauskunft gegeben zu beweglichen und unbeweglichen Teilen vom Schloßset mit den Schlüsseln.
Wie ich dir mal berichtet hatte.
Jetzt wurde von der Privathaftpflicht noch eine Falschaussage geschaltet.
Mit einem Schreiben, dass ich am Telefon behauptet hätte, dass die Hausratversicherung den Schaden reguliert!
Es ist alles noch in Bearbeitung und gibt keinen Abschluss!
Ich bin fassungslos!
Ich habe die Versicherung bei Adam Riese mit einer vorigen Rechtsschutzversicherung und denen ist bewusst, dass ich in der Wartezeit von 6 Monaten ab September keinen Fall schalten kann.
Der Haftpflichtvertrag ist auch erst kürzlich geschaltet worden.
Ich habe mich gerechtfertigt und weiß jetzt nicht was wird???
Das fordert viel Kraft
Ich habe bis jetzt nur Mails getippt.
Kann mich gar nicht auf die Gruppe freuen.
Bis bald!
Viele Grüße
Silvia
Jürgen Reichenberger <
briefwechsel@jreichenberger.net
Lieber Jürgen,
fühl dich bitte nicht bedrängt wegen meiner Info.
Es ist meine Baustelle und das wird auch irgendwann.
Ich fordere keine Rückmeldung.
Und ich habe auch schon einen Plan"B"!
Ich wünsche dir einen schönen Abend und später eine gute Nacht!
Herzliche Grüße
Silvia
Guten Abend Silvia,
Ich sitze gerade bei meinem Vater – leider ohne Laptop, den habe ich vergessen mitzunehmen. Deshalb heute nur ein kurzer Abendgruß. 😉
Danke dafür, lieber Jürgen.
Euch noch einen schönen Abend zusammen!
Viele Grüße
Silvia
briefwechsel <
briefwechsel@jreichenberger.net
2025.12.18
Liebe Silvia,
danke für deine vier Mails und
für die Offenheit, mit der du deine Gedanken und Empfindungen
teilst. Ich habe alles in Ruhe gelesen.
Mir ist wichtig, dir gleich zu
sagen:
Du hast mich
bisher nicht überfordert.
Und falls ich irgendwann merke, dass es mir zu viel wird oder ich
langsamer werden muss, werde ich das
rechtzeitig und klar sagen
. Genau das
gehört für mich zu einem ehrlichen und respektvollen Austausch –
und daran halte ich mich.
Ich finde es gut und gesund, wie
reflektiert du auf die letzten Wochen schaust: dass du deine
Themen in professionelle Hände gibst, die Reha ansteht, die
Selbsthilfegruppe wieder Raum bekommt und du auch kreative Dinge
für dich nutzt. Das klingt nach Struktur und nach einem bewussten
Umgang mit dir selbst.
Was du zum Thema Scham,
Spannung und Grenzen schreibst, kann ich gut nachvollziehen.
Gerade wenn Schreiben trägt und plötzlich viel Raum entsteht,
merkt man manchmal erst im Nachhinein, wie intensiv es war.
Wichtig ist für mich:
Du
hast nichts provoziert und nichts eingefordert.
Dass wir das jetzt offen benennen können, empfinde ich eher als
Stärke – nicht als Problem.
Und ja:
Ich mag Sprüche auch sehr.
Sie sind oft kleine Anker, die zum Nachdenken anregen, Dinge
verdichten oder einen Gedanken auf den Punkt bringen, ohne alles
aussprechen zu müssen. Manchmal sagen sie mehr als lange
Erklärungen.
Was den weiteren Austausch
betrifft, bin ich ganz bei dir:
Lass uns das ruhig, leicht und in einem Tempo gestalten, das uns
beiden gut tut – ohne Verpflichtung, ohne Erwartung. Jeder nach
seinen Möglichkeiten und in seinem Rhythmus.
Zu deinem letzten Punkt am
Abend: Danke für die Klarstellung. Ich habe mich nicht bedrängt
gefühlt. Und gut zu wissen, dass du für dich bereits einen Plan B
hast – das zeigt Selbstständigkeit und innere Ordnung, auch wenn
es gerade anstrengend ist.
Ich wünsche dir einen möglichst
ruhigen Abend und für die nächsten Tage etwas Entlastung – und
vielleicht hier und da einen kleinen Moment, der sich nach Advent
anfühlt.
Herzliche Grüße
Jürgen
2025.12.19
Lieber Jürgen,
ich wünsche dir einen schönen Wochenausklang.
Danke für deine gestrigen Zeilen,
ich lese sie dann am darauffolgenden Morgen.
Auch für die Zeilen von deiner Weihnachtserinnerung und deiner adventlichen Stimmung, gedanklich mit Bildern untermalt.🎄
Bei mir wird sie noch kommen, Eintritt habe ich ihr gewährt.😉
Dahinter steht noch die Zuarbeit, Beweispflicht gegenüber der Haftpflicht und meine Gebrauchtwagengarantie-Umstellung gestaltet sich schwierig. Ich warte jetzt auf einen Rückruf der Versicherung.
Ich hoffe, dass du meine Aussage zu deiner Nachrichten Gestaltung nicht zu ernst genommen hast.
Tatsächlich war sie mir neu, aber trotzdem angenehm.😉
Ich denke, deine Anforderungen dazu sind von dir recht hoch gesteckt.
Aber schreib einfach so, wie du magst. Es kommt alles gut bei mir an.😊
Ich wurde gerade etwas zur Ruhe genötigt. Mit Salbeitee und Wärme auf dem Bauch.
Der Stress die letzten Tage hat Spuren hinterlassen.
Mein Magen ist da oft mein Puffer.
Ich denke du brauchst nicht wiederholt zu betonen wegen des Rhythmuses zum Schreiben oder den Erwartungen dazu.
Das hatten wir doch schon geklärt und ich denke wir haben den Rhythmus schon gefunden.
Und alles ist freiwillig und jeder nach seinem Stil.
Ich wollte erst ein Adventkonzert in Erfurt besuchen, aber es gibt auch eines im Nachbarort.
Mit dem einem hiesigen Kirchenchor und Klängen von zwei Geigen und Cello.
Dort fahre ich nun hin, ist fast um die Ecke.
Ich freue mich schon darauf.
Ich denke, dann kommt die Adventsstimmung endgültig.😊
Danke auch für all den Zuspruch zu meiner Sorge für die mentale Gesundheit.
Tatsächlich wäre ich schon auf einer Reha gewesen. Da ich aber eine Dual-Kur beantragt hatte und diese vom Medizinischen Dienst abgelehnt worden war, musste ich einen neuen Antrag schalten.
Ich hatte dazu viel Austausch mit einer netten Mitarbeiterin der Rehabteilung. Und es hat sich schon fast eine gute Beziehung entwickelt, so dass der 2. Reha Antrag sofort von ihr persönlich bewilligt wurde.
Das fand ich überaus mitmenschlich!
Ihre Worte “ Sie haben jetzt solange gewartet, jetzt bewillige ich Ihnen die Kur!"
Der Vorschlag war dann zu einer Einrichtung 400 km entfernt.
Das hätte meiner Rückengesundheit nicht gut getan mit der langen Fahrt und wenn es dann noch zu Verspätungen kommt….
Ich habe über eine Empfehlung eine Klinik in der Nähe in Saalfeld " Am Bergfried “ empfohlen bekommen und mich auch sofort gemüht. Und bis zum 30.04.25 werde ich sie dann antreten.
Sie ist in einem wunderschönen Park gelegen. Das war auch schon mal mein Ziel und Saalfeld ist auch eine schöne Stadt an der Elbe. Wo man sogar Nutrias am Ufer beobachten kann.
Und es ist dann Frühling, wo alles wieder grünt und blüht.
Ich freue mich drauf!😊
Auch auf die Gemeinschaft insgesamt, neue Erfahrungen und neue Möglichkeiten.
Ein Ortswechsel ist für mich tatsächlich wichtig, um von allem etwas Abstand zu gewinnen.
Jetzt kann ich in den Tag starten.
Ich wünsche dir auch ein paar ruhige Momente am Abend.
Und vorab einen angenehmen Freitag.
Liebe Grüße
Silvia
Jürgen Reichenberger <
briefwechsel@jreichenberger.net
Lieber Jürgen,
hier mal der Link zum Bergfried.
Es gab damals ein Sanatorium, was nicht mehr genutzt wurde.
Jetzt wohl aber saniert und wieder zugänglich ist.
Den Park hat wohl ein Arzt angelegt mit vielen selten Bäumen, Pflanzen und Gewächsen.
Wunderschön!
Hab einen angenehmen restlichen Freitag.
Herzliche Grüße
Silvia
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Liebe Silvia,
danke für deine Zeilen und die guten Wünsche zum Wochenausklang.
Wieder eine Woche rum ;-(
Es freut mich, dass du meine gestrigen Worte in Ruhe lesen
konntest – manchmal ist der Morgen dafür tatsächlich der bessere
Zeitpunkt.
Dass dein Magen gerade reagiert, wundert mich nach den letzten
Tagen nicht. Gut, dass du dir jetzt Ruhe gönnst – Salbeitee und
Wärme klingen nach einer sehr vernünftigen Einladung an den
Körper, einmal durchzuatmen.
Das Adventkonzert klingt wunderbar. Ein Kirchenchor, Geigen und
Cello – das hat etwas Erdendes und zugleich Tröstliches. Und wenn
es fast um die Ecke ist, umso besser. Ich kann mir gut vorstellen,
dass dort die Adventsstimmung ihren Platz findet.
Deine Reha-Geschichte hat mich beim Lesen lächeln lassen – vor
allem wegen der menschlichen Note. Solche Sätze wie der der
Mitarbeiterin bleiben hängen, weil sie zeigen, dass hinter
Anträgen und Formularen eben doch Menschen sitzen. Stichwort
Vitamin B :-) Dass du nun eine Klinik in erreichbarer Nähe
gefunden hast, noch dazu in schöner Umgebung und im Frühling,
klingt nach einer sehr guten Lösung. Ein Ortswechsel mit Abstand,
Natur und Gemeinschaft – das hat oft eine ganz eigene Kraft.
Ich wünsche dir ein schönes Konzert, einen ruhigen Abend und
einen guten Start in das Wochenende.
Herzliche Grüße
Jürgen
Wirklich sehr schön. Gute Voraussetzung für eine Kur :-)
Lieber Jürgen,
danke für deine Zeilen und den Abendgruß.
Das Konzert ist erst morgen.
Mein Gott, was habe ich geschrieben???
Saalfeld, Stadt an der Elbe. 😅
Natürlich an der Saale.
Hättest mich gerne korrigieren können...
Bei mir ist soweit alles erledigt, die Versicherung fürs Auto ist auch beantragt. Ein netter kompetenter Mitarbeiter wollte mit mir Schritt für Schritt die Versicherung über die Onlineseite schalten. Leider hat mich der Link auf eine falsche Seite geführt, passiert wohl öfters.
Dann hat er mir sie doch übers Telefon erstellt.😉
Na und mit dem Vitamin "B" bei der AOK Mitarbeiterin. Ich denke, sie ist in meinem Alter und es gab auch etwas Sympathie. Frauen tauschen sich ja gern mal im Gespräch aus. Und ich bin ja auch ein freundliches Wesen.😊
Dann später eine gute Nacht!
Danke für deine Wünsche!
Herzliche Grüße
Silvia
2025.12.20
Lieber Jürgen,
tatsächlich wollte ich jetzt langsam im Tag ankommen.
Da aber noch Fragen offen sind zum Schlüssel-Krimi und ich nicht zur Ruhe komme.
Möchte ich anfragen, ob du mir ein paar Fragen beantworten könntest, die zur Regulierung
des Schadens noch offen sind. Da ich nicht um die Abwicklung weiß.
Ohne dich zu überfordern oder Antworten zu erzwingen.
Da du sicher auch zur Miete wohnst und auch hinter dir ein großes Stück Lebenserfahrung steht, möchte ich anfragen.
Da ich erst seit 2014 wieder zur Miete wohne und das Schlüsselproblem nie stand, bin ich überfordert und von dem Prozedere insgesamt und der Übergriffigkeit meiner Privathaftpflichtversicherung sowieso.
Es ist so, dass der Zeitwert des Zentralzylinders bei ca.120€ liegt. Der jetzige Beschaffungspreis liegt bei 240€ einschließlich der Schlüssel.
Wie erfolgt hier der Ausgleich durch die Versicherung und könnte ich durch die mutmaßliche Falschaussage der Privathaftpflicht zur Ausgleichszahlung herangezogen werden, von Zeitwert und Neu- beschaffungswert?
Oder aber durch die Unstimmigkeiten mit der Versicherung, könnte ich hier gänzlich von der VWG verpflichtet werden, die Kosten insgesamt und vorab zu übernehmen?
Hattest du schon mal eine ähnliche Situation?
Dazu käme noch das Briefkastenschloss, sicher mit 30€ noch an.
Mir wurde lediglich der Zeitwert von 120€ von der Wohnungsverwaltung genannt, den Sie durch Ihre Recherche zu dem damaligen Anschaffungspreis benannt hat.
Ich vermute, dass es nur der Preis für das Zentralschloss gewesen sein könnte.
Und selbst, wenn es 150€ sind, insgesamt für beide Schlösser ist es erst mal ein Richtwert.
Wie erfolgt in der Regel die Abwicklung. Ich denke, die Versicherung zahlt nur den Zeitwert des Zylinders, was sicher auch den Preis für die damaligen Schlüssel mit beinhaltet
Und wer trägt regulär die Differenzsumme zwischen Alt- und Neu-Beschaffungspreis?
Wenn alles glatt gelaufen wäre zur Regulierung, müsste ich nicht in Vorkasse gehen.
Falls die Privathaftpflichtversicherung blockt, muss ich über den Versicherungsombudsmann gehen zur außergerichtlichen Streitschlichtung.
Dann wird die VWG zum Austausch der Schlösser mir die Rechnung anlasten.
Diese Rechnung könnte ich ja erst mal stunden und das Mahnverfahren aussetzen lassen.
Aber die warten ja auch nicht Ewigkeiten auf ihr Geld.
Ansonsten wäre ich bereit den Zeitwert zu zahlen, bis das Prozedere über den Ombudsmann geklärt würde.
Ich denke, dieser Betrag würde sicher später zwingend gezahlt werden müssen über die Haftpflicht.
Alles sehr kompliziert in Deutschland!
Ich habe mich einige Male über meine Rechtsschutzversicherung beraten lassen.
Zwischenzeitlich gab es eine sehr gute Beratung von einer Anwältin auf Augenhöhe mit der Benennung einer Paragraphen.
Aber es gibt immer wieder andere Berater…
Die Regulierung war hier noch kein Thema.
Die letzte Beratung wurde ganz sicher vom Anwalt nach knapp 5 Minuten abgebrochen.
Da kam es zu keiner Beratung, nur Datenabgleich, Datenschutz und meine kurze Erklärung.
Ich bin in der Karenzzeit von 6 Monaten seit September 25.
Wenn ich zu oft Beratungen schalte, werde ich wieder verabschiedet.
Die Beratung bei der Verbraucherzentrale greift nicht und verweist wieder auf den Versicherungsobhutsmann.
Vielleicht hast du Kenntnis über eine ähnliche Regulierung wie in meinem Fall?
Brauch nur kurz sein, dass ich eine Richtung habe.
Die Kosten selbst zu begleichen, würde Mehrkosten birgen.
Aber warum, der Vertrag zur Privathaftpflicht steht!
Die letzte Aussage der Haftpflicht steht.
Die Rechnung der VWG liegt vor. Meine angebliche Behauptung, die Hausratversicherung würde regulieren. Und ist die Zahlung schon erfolgt?
Ich würde mich über eine Antwort freuen.
Insgesamt komme ich mir vor wie der Oberdepp zu der “Falschaussage" der Haftpflicht.
Ich bin der VWG jederzeit auskunftspflichtig!
Also, wenn du magst.
Bitte nur kurz, freiwillig und ohne Zwang.
Komm gut in den Tag an und gutes Gelingen für alles was ansteht.
Und lass dir bitte durch meine Angelegenheit nicht deine Advent Gefühle blocken!
Vielen lieben Dank im Voraus.
Herzlichen Grüße
Silvia
Liebe Silvia
ich bin der Überzeugung, dass die KI gerade in solchen
Angelegenheiten sehr gut helfen kann, weil sie wahrscheinlich mehr
Gesetze kennt, als die meisten Anwälte.
Ich habe deine Angaben mal eingegeben, das ist das Ergebnis:
✅ Rechtlich relevant (das zählt
wirklich)
1.
Schlüsselverlust mit Gefährdung der Schließanlage
Ein verlorener
Wohnungs- bzw.
Zentralschlüssel
ist ein
klassischer Haftpflichtschaden
.
Entscheidend ist
nicht der Schlüssel
,
sondern das
Sicherheitsrisiko
→ deshalb Austausch des Zylinders.
➡️
Haftpflicht ist zuständig
, nicht
Hausrat.
(Das ist Standard, daran gibt es nichts zu deuteln.)
2.
Zeitwert vs. Neuwert
In der Privathaftpflicht gilt
fast immer:
Ersatz des Zeitwerts
,
nicht des Neuwerts.
Der von der VWG genannte
Zeitwert (
ca. 120 €
)
ist damit
juristisch
korrekt und relevant
.
➡️
Die Versicherung schuldet mindestens diesen
Betrag.
3.
Differenz zwischen Zeitwert und Neubeschaffung
Die
Differenz
(hier ca.
120 €) ist
kein
Schaden
, sondern eine
Wertverbesserung
.
Diese Differenz trägt
regelmäßig der Geschädigte
– in Mietverhältnissen oft der Vermieter bzw. die Verwaltung,
nicht automatisch
der Mieter
.
➡️ Du haftest
nicht automatisch
für
die Neuwertdifferenz.
4.
Keine Vorkassepflicht bei bestehender
Haftpflicht
Bei eindeutiger
Haftungslage gilt:
Kein Zwang zur
Vorleistung
, solange eine Haftpflicht
reguliert.
Die VWG darf:
Rechnung stellen
Zahlungsziel setzen
aber nicht willkürlich
Druck aufbauen
, solange die Regulierung läuft.
➡️ Vorkasse ist
organisatorisch
,
nicht rechtlich zwingend.
5.
Falschaussage der Versicherung
Aussagen der Versicherung
binden dich nicht
.
Wenn die Haftpflicht der
VWG gegenüber behauptet, eine andere Versicherung zahle:
ist das
deren Problem
,
nicht deins.
Regress gegen dich wäre nur
möglich bei:
vorsätzlicher
Falschangabe
durch
dich selbst
(liegt hier nicht vor).
➡️
Kein persönliches Haftungsrisiko
aus
der Aussage der Versicherung.
6.
Ombudsmann
Der Versicherungsombudsmann
ist:
der
korrekte Weg
kostenfrei
außergerichtlich
Das Einreichen hemmt oft
faktisch den Druck der Versicherung.
➡️ Dein Vorgehen ist
lehrbuchmäßig richtig
.
🌫️ Versicherungsnebel (das
verunsichert, ist aber rechtlich schwach)
❌ „Ich könnte alles selbst
zahlen müssen“
→
Nein
, solange Haftpflicht besteht und
kein Vorsatz vorliegt.
❌ „Ich bin wegen falscher
Aussagen auskunftspflichtig“
→
Nein
, du bist nur für
deine eigenen Angaben
verantwortlich.
❌ „Die VWG könnte alles sofort
verlangen“
→ Sie
kann fordern
, aber
nicht automatisch
durchsetzen
,
solange Regulierung läuft.
❌ „Briefkastenschloss macht
alles komplizierter“
→ Nein. Das ist ein
separater, kleiner Schaden
,
rechtlich banal.
❌ „Viele unterschiedliche
Rechtsberatungen = ich stehe schlecht da“
→ Nein. Das zeigt nur, dass:
das Thema
unter der Bagatellgrenze
liegt
und deshalb oft unmotiviert
abgearbeitet wird.
Liebe Silvia,
keine Sorge 😊 –
Saalfeld
an der Elbe
ist mir ehrlich gesagt gar nicht
aufgefallen.
Und selbst wenn: Hätte ich darüber nachgedacht, wäre ich
vermutlich auch zu der Erkenntnis gekommen, dass die Elbe dafür
doch einen ziemlich großen Umweg machen müsste 😉
Schön zu lesen, dass sich die Sache
mit der Autoversicherung am Ende doch gut geklärt hat – manchmal
ist ein kompetenter Mensch am Telefon einfach Gold wert.
Dann wünsche ich dir
heute
ein schönes Konzert mit Chor, Geigen und Cello.
Genieß die Musik und die Stimmung – das klingt nach einem
sehr passenden Rahmen für einen adventlichen Abend.
Später eine gute Nacht und einen
angenehmen Freitag.
Herzliche Grüße
Jürgen
Lieber Jürgen,
vielen lieben Dank für deine Unterstützung, auch wenn es von dir benannt, eine Herausforderung gewesen ist mir der KI detailliert zu arbeiten.
Du glaubst gar nicht, was für eine Last von mir fällt.
Und auch gleich noch die zwei Schreiben erstellt.
Wahnsinn! Du bist mein rettender Engel ! 😊
Da bekomme ich echt Pippi in die Augen, und noch etwas mehr!
Das ist heutzutage nicht mehr selbstverständlich.
Und ich denke, dass sich Menschen nicht zufällig begegnen....
Ich kam schon nicht gut in den Schlaf, mein Magen und mein Blutdruck haben rebelliert.
Und heute morgen wieder die Gedanken zum Schlüsselhorror!
Jetzt hast du mich gut aufgeklärt!🙏
Ich denke, mit deinem umfassende Wissen und Möglichkeiten zur Nutzung der KI, hast du gezielt und detaillierter recherchieren können.
Ich nutze die KI auch öfters, aber für Details braucht man mehr Eckdaten oder Schlagwörter.
Den endgültigen Preis muss ich tatsächlich noch erfragen. Er wurde nur nur bei einem Telefonat genannt. Das fordere ich noch schriftlich an.
Ehe ich mich an den Obhutsmann wende.
Was meinst du, soll ich jetzt noch abwarten, wie die Haftpflicht reagiert auf meine Zeilen oder soll ich jetzt schon mittendrin in den Verhandlungen, Kontakt mit dem Obhutsmann aufnehmen?
Die seltsame Versicherungsgesellschaft spricht mich in den Schreiben stets mit "Du" an. Vielleicht auch von der KI erstellt, das habe ich mir jetzt verbeten.
Danke für all deine Mühe, lieber Mailfreund!
Danke auch für die Zweitnachricht.
Ich nutze die Abendgrüße für heute Abend. 😉
Ich denke diese Nacht wird entspannter nach dem Konzert.
Hab einen entspannten Tag!
Herzliche Grüße
Silvia
Liebe Silvia,
danke für deine lieben Zeilen – und keine Sorge, du musst mich
nicht zum Engel erklären 😊
Es freut mich einfach, wenn dir das gerade ein Stück Last von den
Schultern nimmt.
Ich hoffe, dir hat das Konzert gut gefallen und du bist gut
wieder zu Hause angekommen.
Zu deiner Frage: Ich würde
erst einmal die Antwort der
Haftpflicht abwarten
und alles
Schritt für
Schritt
angehen. Der Obmann läuft dir nicht weg – den
kannst du immer noch einschalten, wenn die Reaktion der
Versicherung unklar bleibt oder sich alles unnötig zieht.
Ruh dich heute gut aus – und ich drücke die Daumen, dass deine
Nacht deutlich entspannter wird.
Herzliche Grüße
Jürgen
P.S. Schönes Bild
2025.12.21
Guten Morgen lieber Jürgen, danke für deine Zeilen zum Abend. Leider konnte ich das gestrige Konzert nicht besuchen. Es wäre schon 16 Uhr gewesen und mein niedriger Blutdruck hat mich ausgebremst. Er versetzt mich dann eher in einen Zustand wie kurz vorm Schlafengehen und der höher Puls ermüdet dann zusätzlich meine Augen. Dann ist auch jegliche Motivation dahin und trotz Kaffe oder Chai Tee braucht es wieder geraume Zeit, auf ein normales Level zu kommen.
Aber dafür habe ich heute gleich vier Optionen als Ausweich. Wo der musikalische Gottesdienst hier eher nicht infrage kommt, der ist schon 10 Uhr. Und ich mag eher die Abendstimmung im Advent.
So darf ich zwischen drei verschiedene Konzerten wählen zwei in Erfurt und eines in einem Vorort.
Ich bin in ca. 20 Minuten in der Landeshauptstadt, also eher eine kurze Strecke über die Landstraße.
Die Bezeichnung “Engel" sollte ja eher nur sinnbildlich sein, dafür sollten dir keine Flügel wachsen.😉
Es ist eher ein Ausdruck meiner Wertschätzung, dass du mich so gut unterstützt hast. Und ja, du hast mir dadurch ein Stück Last genommen.
Danke nochmals dafür.🫂
So wird das Schlüsselproblem etwas hintergründig.
Danke auch für den Schritt für Schritt-Vorschlag.
Obwohl ich vorsorglich, den Zeitwert von der Wohnungsverwaltung schon per Mail angefordert habe.
Die junge Verwalterin bekommt sicher zu meinem Thema schon einen dicken Hals.😳
Ich werde etwas Süsses am Empfang abgegeben, um es ein bisschen abzuschwächen.
Ich denke, die VWG wird auf die 270€ beharren zur Neuanschaffung.
Es könnten aber auch 2x 120€ sein für den Austausch der Zylinder von Wohnung und Speicherzugang.
Das bringe ich noch Erfahrung.
Und das Thema steht ja insgesamt erst im Januar 26 an.
Ich habe gestern die Zeit genutzt, etwas Ordnung in meine Wohnung einkehren zu lassen.
Ist für mich auch wichtig, um mich etwas Entspannung zu schaffen.
Ist ja einiges liegen geblieben und auch eine kleine Wohnung will gepflegt werden.
Und ich habe sogar mit einem langen Staubfeger meine vermisste Brille wiedergefunden.
Hat sich ein Stück angefühlt wie Ostern.😅
Dies ist mein stetiges Zweitproblem. Da ich auch gut ohne 👓 kann, da ich kurzsichtig bin. Lege ich sie öfters ab und brauche sie nicht beim Fernsehen nur zum Lesen.
Meine junge Optikerin findet es auch sehr interessant mit meinem Suchproblem, es gab neulich schon Ersatz.
Aber vor ein paar Tagen bin ich schon weit unter der Couch fündig geworden.😅
Die Brillen wurden in verschiedenen Jahren gefertigt und zum Glück ist meine Sehstärke die letzten Jahre stabil geblieben, sodass ich jede Brille noch gut nutzen kann.😉
Schön, dass dir das Spruchbild gefällt, das habe ich bewusst ausgewählt von Pinterest. Dort gibt von mir schon verschiedene Sammlungen dieser Art zu verschiedensten Themen. Aber dieses Bild ist eher neu gewählt.😊
Übrigens ist das Reinschnuppern in die neue SHG Gruppe sehr schön gewesen. Wir waren nur zu fünft insgesamt nur Frauen. Ist aber gemischt. Ein schöne weihnachtlich geschmückte Tafel mit Kerzen, Glühwein, Tee, Spekulatius und Naschereien.
Es hat ein angenehmes Kennenlernen stattgefunden und ich habe die Leiterin endlich im Gegenüber kennengelernt. Sie ist die Koordinatorin der verschiedenen SHG’s der Kiss und auch die Leiterin dieser SHG und selbst Betroffene.
Wir haben oft telefoniert und sie hat mich immer wieder ermutigt weiter zu suchen. Es ist jetzt der 3. Versuch und ich denke, ich bin nun angekommen. Es fühlt sich gut und etwas heimlelich an, wie ein Stück dörfliche Gemeinschaft. So Etwas habe ich auch gesucht und mir gewünscht.
Es wird auch finanzierte gemeinsame Unternehmungen geben.
Sicherlich wird die Runde mal größer und mal kleiner sein. Sicher könnte es auch mal Themen geben, die sich schwer anfühlen.
Ich denke aber, die Gemeinschaft insgesamt bewirkt schon viel.
Die Leiterin ist sehr engagiert und herzlich. Zur Verabschiedung hat es schon Umarmungen gegeben und die Worte, “ Wir freuen uns wieder auf dich!” Das tut schon gut.😊
PS, hast du mal auf der Website des Musikvereins Bad Tennstedt e.V. geschaut! Und wie fandest du die Idee mit dem Projektchor?
Ich wünsche dir einen besinnlichen
4. Advent.🎄🕯️🕯️🕯️🕯️
Herzliche Grüße
Silvia
Liebe Silvia,
danke für deine ausführlichen und sehr lebendigen Zeilen.
Es tut mir leid, dass das Konzert gestern nicht geklappt hat –
aber umso schöner, dass du heute gleich mehrere Alternativen hast
und dir bewusst die Abendstimmung ausgesucht hast. Ich hoffe,
eines der Konzerte schenkt dir genau das, was du dir davon
erhoffst.
Deine Geschichte mit der wiedergefundenen Brille musste ich
schmunzelnd lesen – manchmal fühlt sich so ein Fund tatsächlich
ein bisschen wie Ostern an 😊
Und Ordnung zu schaffen, gerade in herausfordernden Zeiten, kann
sehr entlastend wirken. Ich habe das Glück, dass meine Augen auf
-1 und +1 sind. Also, ein Auge ist fernsichtig, eins ist
nahsichtig. Ich kann also sehr gut auf nah und fern sehen :-)
Besonders gefreut hat mich zu lesen, wie gut sich das
Reinschnuppern in die neue SHG für dich angefühlt hat. Dieses
Gefühl von Ankommen, Gemeinschaft und Herzlichkeit ist viel wert –
und wenn sogar die Worte „Wir freuen uns wieder auf dich“ gefallen
sind, sagt das eigentlich schon alles.
Was das Schlüsselthema angeht: Du gehst das sehr besonnen an.
Schritt für Schritt, mit Blick auf den Januar, klingt weiterhin
nach einem guten Weg.
Ich wünsche dir einen ruhigen, stimmungsvollen 4. Adventssonntag
– mit Musik, Licht und möglichst vielen kleinen Momenten, die dir
guttun.
Herzliche Grüße
Jürgen
2025.12.22
Guten Morgen lieber Jürgen,
ich hoffe, dass du gestern auch etwas in adventlicher Stimmung gewesen bist.
Dir gelingt es ganz gut, trotz der Herausforderung von Beruf und der Verantwortung zu Familienmitgliedern und die innige Beziehung zu deinen Eltern, den Hauch von Weihnacht einzufangen.
Das freut mich.
Schön, dass du mit mir freust, dass ich eine SHG Gruppe gefunden habe.
Für mich ist es tatsächlich ein Zugewinn.
Gestern bin ich instabil gewesen, ich habe mich am Samstag etwas überfordert. Ich bin auch zu spät ins Bett gegangen und schon um drei Uhr wieder aufgewacht. Mein Cortisolspiegel ist scheints zu hoch, der dies verursacht.
Ja, was sich nach einem guten Plan abhört, kostet mir sehr viel Kraft. Da macht sich auch das zunehmende Alter bemerkbar und die familiäre Belastung oder der Hintergrund dazu.
Ich würde mich selbst verleugnen, wenn ich sage, ich könnte meine Familie in der Weihnachtszeit ausblenden.
Die Gedanken gehen schon immer wieder dahin.
Zu meiner Mutter, die ich aus Selbstschutz nicht mehr begleiten kann.
Wo es zahlreiche Besuche meinerseits gab. Stets mit frischen Blumen und Kuchen.
Sie hat sich seit November 2024 gut im betreuten Wohnen eingelebt und hat sich gut integriert. Und wieder Gemeinschaft leben können.
Ich habe oft mehrere Stunden dort verbracht, mit ihr erzählt, gesungen und auch gelacht. Trotz ihrer Demenz.
Es hat mich traurig gemacht, dass mein Bruder und seine Frau ihr dort in ihrem Zimmer nicht eine Hauch von Heimlichkeit schaffen konnten. Jedes Zimmer eines Betreuten hatte sein persönliches Flair, was sich widerspiegelt hat. Das meiner Mutter leider nicht. Das fängt schon bei einem frischen Blumenstrauß an und hätte schon gereicht für eine angenehme Wahrnehmung und etwas Buntes in ihrer neuen Welt.
Stattdessen stand auf dem Tisch ein altes Trockengesteck.
Zu Ihren Geburtstagen gab es dann tolle Sträuße und im Krankenhaus sogar ein großes Blumenbukett.
Aber warum nur an diesen Tagen?
In der 24 h Pflege ist es ähnlich. Ein neues Heim, modern eingerichtet. Hier fehlt auch das persönliche Flair. Mein Bruder ist zu geradlinig gestrickt, um dies meiner Mutter zu bieten.
Ich hatte bei Besuchen bei meiner Mutter die Gedanken an meine Kindheit nicht und ich denke, ich hätte ihr so nicht begegnen können und wollen.
Das letzte Gespräch hat alles wieder “runter gefressen oder hochgeholt “.
Und noch ein größeres Makro war es, dass ich wieder und wieder die Ausgrenzung meines Bruders und seiner Frau gespürt habe. Alles war “top secret"! Ich wusste bis vor kurzem nicht mal ihren Pflegegrad.
Ihre Aufenthalte in Krankenhäusern und im Heim habe ich selbst recherchiert.
Selbsttätig habe ich von meinem Bruder keine Auskünfte bekommen. Nur zum jetzigen Heimaufenthalt.
Er war schwer erreichbar und ich konnte eher nur auf Band sprechen.
Die Situation mit meinen Kindern ist eher eine andere als bei dir, ohne mich priorisieren zu wollen.
Andere Charaktere, andere Lebensweisen und auch eine andere Kindheit.
Ich sehe meine Tochter in Ihrer Situation im Moment wie ein Kleinkind von ca. 3 Jahren im Trotzalter. Wo sie sich zu Boden geworfen hatte und lauten Weinen ihren Willen erzwingen wollte.
Früher habe ich sie ignoriert und den Plattenspieler angemacht und Kinderlieder gespielt. Das hat sie dann umgestimmt.
Heute bewirken meine sanftmütig geschriebenen Worte nichts mehr.
Sie ist überfordert und lässt sich nicht auffangen. Sie sollte erst mal ihren kleinen Frieden finden oder schaffen. Begegnungen sind so nicht mehr möglich.
Zumal sie zu starke Grenzen setzt, wo Muttergefühle und die Gefühle einer Oma keinen Raum haben.
Mein Sohn lebt abgeschottet mit seiner Spielsucht durch mangelndes Selbstwertgefühl in seiner eigenen Welt.
Zum Glück sind es eher nur Strategiespiele in
imaginärer Gemeinschaft ohne Geld und ohne Drogen.
Es ist aber eine Sucht, auch das kann ich nicht ändern.
Er lebt selbstbestimmt, aber eher in Einsamkeit.
Und er wünscht keinen Kontakt mehr mit mir.
Ich habe alles nur angerissen und umschrieben und ich hoffe, du kannst das tolerieren.
Ohne, dass sich in unserer Kommunikation Felsen aufbauen.
Du weißt, ich bin sehr emotional gestrickt und es wird sich ab und an mal zeigen.
Meine Kinder und Enkel sind Menschen, die mir nahestehen, die ich im Herzen trage, aber doch so fern sind.
Die Ausgrenzung ihrerseits empfinde ich als große emotionale Last.
Gegenüber meiner Mutter empfinde ich Dankbarkeit.
Es hat mir an nichts gemangelt, eher an Liebe und Zuwendung sowie Verständnis.
Meine Zeilen sind heute etwas ruhiger und besinnlicher.
Und ich hoffe, es darf auch mal sein.
Ich wünsche dir einen schönen Montag.
Herzliche Grüße
Silvia
Liebe Silvia,
danke für deine offenen und ruhigen
Zeilen. Ja, ein wenig Adventsstimmung war auch bei mir da – eher
leise, eher innen. Und es freut mich, dass du wahrnimmst, dass
mir dieser kleine Hauch trotz all der Verantwortlichkeiten
gelingt.
Ich kann gut nachvollziehen, dass die
letzten Tage viel Kraft gekostet haben. Überforderung, wenig
Schlaf, ein unruhiger Körper – das alles hängt zusammen und
meldet sich dann sehr deutlich. Gut, dass du das für dich
einordnen kannst und hinschaust, statt es wegzuschieben.
Was du über deine Mutter schreibst,
habe ich aufmerksam gelesen. Deine Art, ihr begegnet zu sein –
mit Zeit, Gesprächen, Liedern, Blumen, kleinen Gesten – spricht
für eine große innere Verbundenheit und Dankbarkeit. Dass du
dich heute aus Selbstschutz zurückziehst, macht das nicht
kleiner, sondern zeigt eher, wie bewusst du mit deinen eigenen
Grenzen umgehst. Nicht alles, was man fühlt, kann man auf Dauer
tragen.
Auch die Situation mit deinen Kindern
liest sich schmerzhaft. Nähe im Herzen und gleichzeitige Distanz
im Leben ist eine der schwersten Spannungen, die es gibt. Dass
du das benennen kannst, ohne anzuklagen, zeigt viel Reife – auch
wenn es die Last natürlich nicht einfach verschwinden lässt. Ich
sehe meine beiden Jungs und die beiden Enkel auch sehr selten,
aber wenn wir uns sehen, haben wir viel zu erzählen. Zuletzt zum
90. Geburtstag von Vati.
Du musst dir keine Sorgen machen,
dass deine Worte „Felsen“ in unserer Kommunikation aufbauen. Ich
nehme wahr, dass du emotional bist, und das darf auch sein.
Gleichzeitig ist es gut, dass du Dinge nur anreißt und nicht
vertiefst – genau so bleibt es für uns beide stimmig.
Deine heutigen Zeilen wirken
gesammelt, nachdenklich und besinnlich. Und ja: Das darf sein.
Ich wünsche dir einen möglichst
ruhigen Dienstag, mit kleinen Pausen für dich und mit Nachsicht
dir selbst gegenüber.
Herzliche Grüße
Jürgen
Lieber Jürgen,
einen schönen Restabend.
Vielen lieben Dank für deine Reflexion auf meine Zeilen.
Es tut gut wie du mich aus deiner Sicht wahrnimmst.
Ich glaubte schon, es wäre wieder zuviel Tiefe, die ich benannt habe.
Um so angenehmer, dass es nicht so ist.
Ich habe heute wieder 1,5 Stunden beim Vertretungsarzt verbracht. Mein Fingerproblem steht immernoch ein Stück. Der Bakterienherd wurde nicht gänzlich entfernt und der Finger ist noch gerötet und es arbeitet noch etwas darin und er reagiert intensiv, wenn ich mich stoße.
Es war eine gute Entscheidung ihn nochmal überschauen zu lassen. Es sollte ein Antibiotika geben. Da ich aber allergisch auf Penicillin insgesamt reagiere, gab es eine Pflegesalbe mit Antibiotika Anteil.
Jetzt muss ihn weiter in Antiseptikum baden und danach die Salbe auftragen, 2x am Tag. Das Nagelbett wird sich auch ein Stück auf Dauer verändern, meinte der Arzt.
Dann hoffe ich auf endgültige Ausheilung im Januar.
Ja, die Situation zu unseren Kindern sehe ich ein Stück der kalten und lauten Zeit geschultet. Natürlich auch der Überforderung im Arbeitsleben. Und auch durch alle Veränderungen durch die Wende, der Freiheitshunger und der Irrglaube, gänzlich alles tun zu dürfen, was Spaß macht ohne Grenzen.
Das ist meine Sicht auf eine Kinder.
Obwohl es früher jegliche Unterstützung gab.
Und natürlich hat die Scheidung auch vieles provoziert oder wurde bewusst gesteuert.
Jeder lässt da Federn, wie so schön gesagt wird.
Gänzlich gütlich läuft soetwas nie ab.
Dennoch sollte es ein Minimum an Respekt dem Expartner gegenüber geben und Kinder nicht beeinflusst werden.
Ich habe mit einem Finger getippt und dabei den anderen gebadet.😉
Dir eine angenehme Nacht!
🌜✨💫
Herzliche Grüße
Silvia
Jürgen Reichenberger <
briefwechsel@jreichenberger.net
2025.12.23
Guten Morgen lieber Jürgen und einen angenehmen Tag.🌞
Es könnte auch ein warmer Glühwein sein, neben dem Kaffee. 😉
Bitte fühl dich genötigt im gleichen Umfang und im gleicher Geschwindigkeit zu schreiben.
Ich weiß um deine Verantwortung zu der Familie.
Ich finde es schön, dass du deiner Papa, liebevoll "Vati" nennst. Das zeugt von viel Verbundenheit und schön, das du ihm stets deine Zeit schenkst. Wie ich aus deinen Zeilen entnehme.
Unser Austausch tut mir wirklich gut und ich konnte sogar meine Schmerzmittel reduzieren.
Also eine Zugewinn für mich insgesamt, auch für meine Seele. 😊🫂
Herzliche Grüße
Silvia
Liebe Silvia,
danke für deine beiden Nachrichten. Es freut mich zu lesen, dass
dir meine Reflexion gutgetan hat.
Zu dem, was du über Tiefe und Ausformulieren schreibst, möchte
ich dir etwas spiegeln:
Ich habe selbst oft die Erfahrung gemacht, dass
allein
das Aufschreiben eines Themas
schon viel bewirkt.
Gedanken sortieren sich, verlieren an Schwere, bekommen eine
Struktur. Auch wenn der andere gar nichts „löst“ oder konkret
hilft – das Formulieren an sich kann beruhigen. Ich gehe davon
aus, dass es bei dir ähnlich ist, und genau darin liegt schon ein
Wert unseres Austauschs.
Was deinen Finger angeht: Das klingt unerquicklich, aber auch
nach einem klaren Weg. Manche Dinge brauchen schlicht
Zeit
und Pflege
, auch wenn man sich wünscht, es wäre
schneller erledigt. Gut, dass du noch einmal hast draufschauen
lassen – das zahlt sich meist aus, auch wenn Geduld gefragt ist.
Zu deinen Kindern und Enkeln: Natürlich wäre ein engerer Kontakt
schön. Gleichzeitig finde ich einen Gedanken wichtig –
sie
sollen wissen, dass die Tür offen ist
. Wenn sie Kontakt
aufnehmen möchten, können sie das tun. Mehr kann man oft nicht
tun, ohne sich selbst zu verlieren. Und aus eigener Erfahrung weiß
ich:
Es ist nie zu spät.
Meine Tochter habe ich selbst erst nach 41 Jahren kennengelernt –
manches findet einfach zu einem anderen Zeitpunkt statt, als man
es sich wünscht oder vorstellt.
Kaffee gibt es bei mir übrigens immer 😉
Und morgen ist dann tatsächlich Glühwein angesagt.
Besonders gefreut hat mich, dass du schreibst, du konntest deine
Schmerzmittel reduzieren. Das ist eine richtig gute Nachricht –
und zeigt, dass dir der Austausch auch auf einer tieferen Ebene
guttut. Das freut mich sehr.
Hab einen angenehmen Tag und geh weiterhin achtsam mit dir um.
Herzliche Grüße
Jürgen
P.S. Wieder ein sehr schönes Foto :-)
2025.12.24
Lieber Jürgen,
danke für deine empathischen Zeilen. Sie tun immer wieder gut.
Dass du meine inneren Werte wahrnimmst, die wenige Menschen deuten können.
Und dass du mich stets wieder ein Stück mental aufbaust.🙏
Ich glaubte schon durch das viele Schreiben über meine Historie wäre ein Stück "Magie" in unserem Austausch verloren gegangen. Aber ich spüre in deinen Worten, dass sie du sie immer wieder belebst.😊
Weihnachten ist heute bei mir anders, nicht mehr wie früher.
Eher voller Stille.
Die verordnete Salbe greift schon gut. Wie du gesagt hast, manche Dinge brauchen Zeit …
Die Versicherung hat widererwartend gezahlt, aber nur ca. zwei Drittel des Wiederbeschaffungspreises. Das gehe ich im nächsten Jahr, ein neuer Beratungstermin beim Mieterverein steht im Januar 2026.
Eine neurologische Praxis zur Abklärung Restless-Legs-Syndroms habe ich auch in Erfurt gefunden. Hier gibt es Termine über die KV.
Gestaltet sich etwas schwierig, da meine Hausarztpraxis keine Codes über PC erstellen kann, aber laut KV gibt es auch Codes als Klebchen, die angefordert werden müssten.
Ich habe dieses mal meinen HA angezeigt per Mail. Die Situation dauert schon ca. zwei Monate an, einschließlich der Erstellung von E-Rezepten. Ich kann zwar physische Rezepte online anfordern, muss sie aber stets in Erfurt beim abholen.
Ich wünsche dir heute einen besinnlichen Heiligen Abend.
Und ein schönes Weihnachtsfest mit deinen Angehörigen.🎄
Herzliche Grüße
Silvia
PS, ich denke du wusstest nichts von deiner Tochter?
Ich vermute, dass sie sich aufgesucht hat, um dich kennenzulernen?
Ja, und es ist nie zu spät.
Aber es gibt dazwischen viel verlorene, kostbare gemeinsame Zeit…
Die vier Kerzen
Vier Kerzen brannten am Adventskranz. Es war ganz still. So still, dass
man hörte, wie die Kerzen zu reden begannen.
Die erste Kerze seufzte und sagte: „Ich heiße Frieden. Mein Licht
leuchtet, aber die Menschen halten keinen Frieden, sie wollen mich
nicht!“ Ihr Licht wurde immer kleiner und verlosch schließlich ganz.
Die zweite Kerze flackerte und sagte:“ Ich heiße Glauben. Aber ich bin
überflüssig. Die Menschen wollen von Gott nichts wissen. Es hat
keinen Sinn mehr, dass ich brenne!“ Ein Luftzug wehte durch den
Raum und die zweite Kerze war aus.
Leise und sehr traurig meldete sich nun die dritte Kerze zu Wort: „ Ich
heiße Liebe. Ich habe keine Kraft mehr zu brennen. Die Menschen
stellen mich an die Seite. Sie sehen nur sich selbst und nicht die
anderen, die sie liebhaben sollen!“ Und mit einem Aufflackern war
auch dieses Licht gelöscht.
Da kam ein Kind in das Zimmer. Es schaute die Kerzen an und sagte:
„ Aber, aber, ihr sollt doch brennen und nicht aus sein!“ Und fast fing
es an zu weinen. Da meldete sich auch die vierte Kerze zu Wort. Sie
sagte: „Hab keine Angst!
Solange ich brenne, können wir auch die anderen Kerzen wieder
anzünden. Ich heiße Hoffnung!“
Mit einem Streichholz nahm das Kind Licht von dieser Kerze und
zündete die anderen Lichter wieder an!!!
Dir eine schöne Weihnacht!
Herzliche Grüße
PS, meine Fragen an dich sind für später.
Schwere Themen passen nicht in die Weihnachtszeit.
Obwohl ja hierzu viel Hoffnung mitschwingt....
Liebe Silvia,
danke für deine warmen Zeilen. Es freut mich, dass dir der
Austausch gut tut – und ja: manchmal ist Weihnachten nicht mehr
„wie früher“, sondern stiller. Das muss nichts Schlechtes sein.
Manchmal ist Stille auch ein Zeichen dafür, dass man bei sich
ankommt.
Schön zu hören, dass die Salbe schon greift. Genau so meinte ich
es: manches heilt nicht durch Druck, sondern durch Zeit und
regelmäßige Pflege.
Dass die Versicherung gezahlt hat, ist immerhin ein Schritt – auch
wenn zwei Drittel natürlich erst einmal unbefriedigend sind. Gut,
dass du das im Januar mit dem Mieterverein in Ruhe sauber angehst.
Zu der Sache mit der neurologischen Abklärung: Ich kann verstehen,
dass dich das nervt. Wenn eine Praxis solche Codes nicht digital
erzeugen kann, sollte sie wirklich die Klebe-Codes anfordern –
sonst bleibt die ganze Terminschiene über die KV ja nur Theorie.
Dass du das per Mail dokumentiert hast, ist in solchen Fällen oft
der richtige Weg.
Und nun zu deinem PS – ja, du hast das richtig vermutet: Ich
wusste tatsächlich lange Zeit nichts Konkretes über meine älteste
Tochter.
Meine erste Ehe hielt nur 18 Monate. Als wir uns trennten, war
meine damalige Frau schwanger – und ich habe die Tochter nicht
einmal als Baby kennengelernt. Es gab keine „normale“ Nachricht
wie: „Sie ist da“ oder „So heißt sie“ oder „Komm doch mal vorbei“.
Stattdessen begann sehr früh ein juristischer Weg: Unterhalt,
Forderungen, Schreiben – aber auf menschlicher Ebene blieb es
lange still. Der Kontakt und selbst ein geregelter Umgang wurden
über Jahre hinweg verweigert. Und so bitter es klingt: Auch
staatliche Stellen haben damals im Kern gesagt, dass man gegen den
Willen der Mutter wenig ausrichten kann.
Das war für mich eine sehr widersprüchliche Zeit: Einerseits
wusste ich, dass es da ein Kind gibt – andererseits hatte ich
keinen Zugang. Kein „Papa-Alltag“, keine Stimme, kein Gesicht,
keine Geschichten. Es bleibt etwas Abstraktes, das gleichzeitig
tief im Inneren sitzt.
Später – als sie volljährig war – gab es erneut eine juristische
Auseinandersetzung. Und zum ersten Mal war da ein Dokument, das
nicht nur über sie sprach, sondern von ihr selbst unterschrieben
war. Erst viel später wurde mir klar, dass sie überhaupt erst mit
18 erfahren hat, wer ihr leiblicher Vater ist. Stell dir das
einmal vor: Du bist erwachsen – und erfährst erst dann, dass ein
Teil deiner eigenen Geschichte anders ist, als du dachtest. Das
erklärt vieles: die lange Funkstille, das fehlende „Warum meldet
sie sich nicht?“, und auch die Zeit, die einfach nicht
stattgefunden hat.
Der erste echte Kontakt kam im Herbst 2024 – in Form eines
Briefes. Kein Drama, kein Vorwurf, sondern ein vorsichtiges
„Hallo“, ein Suchen, ein Abtasten. Wir haben uns dann auch
persönlich kennengelernt – bei einem besonderen Anlass: dem 90.
Geburtstag meines Vaters. Dort kam es zu einem Moment, den ich so
nie „geplant“ hätte: meine Tochter und meine Söhne trafen
aufeinander. Es war nicht Hollywood und auch nicht „alles sofort
gut“. Eher etwas Echtes: vorsichtig, respektvoll, mit viel innerer
Bewegung auf allen Seiten.
Und ja – du hast völlig recht: Dazwischen liegt verlorene Zeit.
Kostbare Zeit. Das ist eine Wahrheit, die man nicht wegreden kann.
Aber ich habe gelernt, dass es zwei Arten gibt, damit umzugehen:
Entweder man bleibt in der Trauer über das, was nicht war – oder
man nimmt das, was jetzt möglich ist, mit Dankbarkeit und ohne
Erwartungen. Ich versuche Letzteres.
Ich sehe es heute so: Man kann die Vergangenheit nicht nachholen,
aber man kann der Gegenwart die Chance geben, etwas Neues zu
werden. Ohne Druck, ohne Schuldzuweisungen, ohne die Illusion, man
könne 20 Jahre in 20 Tagen „aufholen“. Schritt für Schritt. Wie
bei so vielem.
Danke, dass du das Thema so behutsam angesprochen hast. Es zeigt
mir, dass du nicht nur „Themen“ teilst, sondern wirklich zuhörst.
Ich wünsche dir einen friedlichen Heiligabend und ein
Weihnachtsfest, das dir gut tut – so still oder so hell, wie es
für dich richtig ist.
Herzliche Grüße
Jürgen
Hallo Silvia,
nein, ich kannte die Geschichte nicht. Aber sie ist schön. Gibt
einen schönen Ausblick.
Liebe Grüße
Jürgen
2025.12.25
Lieber Jürgen,
vielen lieben Dank, dass du deine Geschichte zu deiner Tochter mit mir geteilt hast und auch an Weihnachten.
Ich denke gerade an Weihnachten gehen die Gedanken zu den Herzensmenschen.
Ich spüre, dass diese Geschichte zum Kennenlernen und das Prozedere davor nur über das Gericht, tiefe Spuren in dir hinterlassen hat.
Und die Sehnsucht, das Kind, das auf dem Papier steht, auch kennenlernen zu dürfen.
Und wiederum schön, dass deine Tochter den Weg zu dir gefunden hat.
Das Kennenlernen in diesem Rahmen war schon eine Herausforderung für alle Familienmitglieder und ganz besonders dich.
Ich denke, es hat deiner Tochter sehr viel Mut und Kraft gekostet und einen Zwiespalt zu geraten. Einerseits willkommen und andererseits als unerwartetes Familienmitglied eher zu stören bei der Familienfeier.
Die Feier liegt ja scheints nicht allzu lang zurück. Du hattest davon geschrieben.
Und ich denke auch für dich war es eine herausfordernde Situation. Einerseits die Freude zu deiner Tochter und der unpassende Rahmen zum Kennenlernen.
Aber schön, dass ihr euch kennenlernen durftet.
Und jetzt auch
etwas gemeinsame Zeit miteinander verbringen dürft.
Es ist nicht einfach, das spätere Kennenlernen.
Aber wie du sagtest, man kann die Zukunft nur besser gestalten.
Deine Geschichte hat mich se
tief bewegt. Irgendwie passt sie dann doch zur Weihnachtszeit, weil sie auch mit Freude und Hoffnung deinerseits gefüllt ist. Und es fühlt sich fast wie ein Wunder an, dass deine Tochter diesen Schritt gegangen ist.
Ihr dürft beide, Vater und Tochter, stolz auf euch sein, euch unter diesen zu besonderen Umständen kennengelernt zu haben.
Was beiderseits eine große Herausforderung war.
Ich wünsche dir mit deiner Tochter eine behutsame Annäherung, die auch beiden zukünftig gut tut. Und deine Narben aus der Vergangenheit heilen.
Ich mag die Fernsehserie “ Bitte melde dich;" mit Julia Leischik sehr gern.
Wo es viele Schicksale und auch ähnliche gibt, wie die zu deiner Tochter und dir. Wo auch Willkür das Kennenlernen geblockt hat.
Und wo sich sowohl Kinder als auch Eltern oder Geschwister und deren Angehörige auch auf die Suche begeben.
Ich finde es so unfassbar schön, wenn es dann zum Wiedersehen kommt.
Bei mir weckt es dann auch wieder die Hoffnung auf ein späteres gutes Miteinander mit meinen Kindern.
Ich benenne es heute kurz als sehr schwierig und kompliziert, da vieles eingespielt.
Da es eher nicht mein mangelndes Verständnis ist zur Situation und auch kein resolutes Verhalten meinerseits dahinter steht.
Es ist hier mein Selbstschutz, da ich für meine Kinder und Schwiegerkinder keine Marionette sein möchte und ich mag mich auch nicht bevormunden oder gar erziehen lassen.
Und ich möchte Treffen und Beziehung im Rahmen etwas mitbestimmen dürfen.
Und dabei möchte ich auch Oma sein dürfen mit Gefühlen und Emotionen.
Ich habe mich eine Zeit, “Treffen auf Abstand” mit meiner Tochter und meiner Enkelin gestellt.
Und es tut mir nicht gut, das Nachspüren mit der unendlichen Sehnsucht auf Nähe zu meiner Tochter und meiner Enkelin, die meine Tochter bewusst nicht zulässt und gar blockt, war schmerzlicher und sie überwog die Wiedersehensfreude.
Das Terminemachen war schon sehr schwierig.
Mich gibt es als Mutter und Oma nur um Doppelpack, als Person und mit Gefühlen. Und wenn ich Gefühle ausblenden muss, kostet es mir zu viel Kraft und ich verleugne mich dadurch selbst!
Sorry, jetzt ging es doch tiefer als ich wollte.
Ich gehe erst heute in die Kirche.
Hier erlebe ich das erste Mal den evangelischen Pfarrer in einem Gottesdienst.
Ich kenne ihn schon und ich hatte mit ihm schon einige Gespräche.
Ich denke, wir haben jetzt eine “guten Draht" zueinander und ich möchte ihn auch mal live in einer Kirche erleben.
Ich wünsche dir heute einen schönen zweiten Weihnachtstag.
Ich selbst habe gestern meinen kleinen inneren Frieden gefunden am Heiligen Abend und heute bringt der Gottesdienst noch ein paar Weihnachtsgefühle zum Vorschein.
Herzliche Grüße
Silvia
https://photos.app.goo.gl/6oqnnwSaAomfWXvA7
Guten Abend lieber Jürgen,
ein paar Fotos von heute.
Das gesamte Rathaus habe ich nicht gut ins Bild bekommen. Habe aber im Archiv noch andere. Den Ausschnitt vom Balkon mit Uhr und Glockenspiel finde ich sehr schön und es ist auch noch intakt.
Ich hoffe, du hattest einen schönen 1. Weihnachtstag.
Der Gottesdienst war anders als in meiner Heimat mit Abendmahl.
Aber trotzdem schön mit Orgelbegleitung und der Kantor als Organist hat auch zwischendurch allein gesungen. Ein toller Klang in der Kirche.
Sie war eher nur schwach besucht.
Es ist ganz schön kalt geworden, passt zu Weihnachten. Aber eben ein Umschwung, auch für den Körper. Um 11 Uhr waren es -4,5 Grad, jetzt sind es schon -7 Grad.
Aber es ist insgesamt gut, da es hier viel regnet und die Minustemperaturen die Luft dann nicht mehr gänzlich so feucht ist.
Die Feuchtigkeit staut sich dolle in meiner Wohnung, da die Hausfront des Altbaus massiv abgedichtet wurde.
Es ist schön, dass du deine Geschichte zu deiner Tochter mit mir geteilt hast. Das erstgeborene Kind ist immer etwas besonderes und wenn viel fehlt von der Historie, gibt es schon viel Sehnsucht und Traurigkeit.
Ich habe vorgestern Post von meiner Tochter bekommen und es fließen dann immer Tränen, ehe ich dann die Post öffne. Da ich auch eher das Gegenüber mag und liebe.
Es war ein schönes Foto meiner Enkelin dabei. Sie ist groß geworden.🥰
Per Mail hatte mir meine Tochter ihre Bereitschaft anzeigt, mich an Weihnachten mit Ihrer Familie zu besuchen.
Nicht wundern, meine Tochter schreibt mir oft Nachrichten, die Geschäftsbriefen gleichen....
Eigentlich ein schönes Angebot.
Aber dazwischen liegen 11 lange Jahre ohne Besuche an Weihnachten, trotz vieler Einladungen ohne Rückmeldungen.
Ich kann nicht von Null auf Hundert. Dazu brauche ich etwas Annäherung.
Und ein Stück Bereitschaft auf eine gute und gleichbleibende Beziehung.
Dieses Jahr, konnte ich mir kaum Heimlichkeit schaffen, geschweige für Angehörige.
Derzeit sind einige Familienmitglieder weggebrochen, einschließlich meiner Mutter und scheints auch meine ehemalige Schwiegermutter. Die derzeit in Trauer um meinen verstorbenen Schwager lebt.
Weißt du, auch wenn meine Enkelin, sie ist jetzt 7 Jahre,
sehr aufgeweckt und wissbegierig,
zwischen uns Erwachsenen Brücken bauen würde zum Besuch, bliebe danach wieder tiefe Traurigkeit.
Und das kostet mir derzeit zuviel Kraft.
Zudem es gab auch einen Kontaktabbruch von fast 3 Jahren ohne Begegnungen.
Wir haben uns im Juli 2025 im Helios Klinikum Erfurt am Krankenbett meiner Mutter wiedergetroffen.
Es gab noch ein Gespräch nach dem Besuch. Zu diesem Zeitpunkt gab es bei mir keine Mutter-Gefühle mehr.
Und hier hat meine Seele einfach ungewollt auf "Durchgang" geschaltet. Aus Selbstschutz vor weiteren Verletzungen.
Glaube mir, dieser Zustand hat mich selbst erschüttert.
Die Mutter-Gefühle sind wieder da. Aber eben in einer anderen Form wie früher.
Dies war nicht gewollt, aber es gab viele verbale Verletzungen, die einem Mobbing gleich kommen, auch über viele Jahre.
Meine Tochter hat ca. 2015 ihre Psychotherapie über mich abgearbeitet. Über WhatsApp mit kurzen knallharten Fragen oder Aussagen.
Das fand ich befremdlich und ich durfte dazu keine Stellung nehmen oder mich rechtfertigen.
Auch der letzte Austausch vor kurzem über Mails war richtig hart.
Ich spüre ihre Überforderung und ihre inneres Ungleichgewicht.
Und dass sie eher nur funktioniert für Ihre Familie. Ihren Werdegang zum Wohle ihrer Tochter ausrichtet zum Schulplatz in der evangelischen Grundschule. Hobbys meiner Enkelin scheints allein begleitet und viele Lasten allein trägt. Und sie versucht scheints alles abzufangen und schafft ihrem Partner Freiraum für seine Selbstständig mit Home-Office.
Ihr Tag endete im damaligen Kontakt vor ein paar Jahren um 22.30 Uhr, um diese Zeit gab es per WhatsApp einen Abendgruß an mich, da lag ich schon im Bett.
Zudem gibt es ein unausgewogenes finanzielles Ungleichgewicht. Bei ihrem Partner gibt es Käufe für Bekleidung von teueren Marken und meine Tochter kauft mit der Größe 38 Kindersachen bei Tschibo und schämt sich manchmal, wenn Kinder gleiche Sachen tragen.
Der Hauskauf steht auch mit einer Last einen 6-stelligen Betrages plus Modernisierung und Werterhaltung und das trägt sie hälftig mit ihrem eher schmalen Einkommen.
Sie hat durch die Partnerschaft ein Stück Eigenständigkeit verloren. Sie hat sich vor der Beziehung stets gut organisiert, alles gut durchdacht und sich auch ein kleines Polster geschaffen.
Ich denke, dies belastet sie insgesamt und dazu die antiautoritäre Erziehung meiner Enkelin. Die eigentlich Eltern und auch Kindern überfordern kann.
Und natürlich auch ihr verantwortungsvoller Job bei der evangelischen Schulstiftung.
Wo sie nicht mal gläubig ist. Dies ist wohl auch nicht mehr zwingend gefordert.
Und dazu vermute ich noch narzisstische Züge bei ihrem Partner. Der stets in der Ich-Form spricht. Mein Haus, mein Grundstück...
Ansonsten zeigt er sich mit gegenüber auch sehr dominant.
All das kann ich nicht ändern. Gern würde ich sie unterstützen mit Omadiensten , aber dafür gibt es einmal pro Woche nachmittags eine Studentin Nenni.
Ich denke, die hat Angst vor unseren/meinen Genen und zu meinen damaligen Befindlichkeiten lässt sie glauben, sich durch Abstand schützen zu müssen.
Und auch meine Enkelin.
Und ihr Irrglaube, dass ich ähnlich übergriffig wie meine Mutter handeln könnte.
Dies ist nie passiert.
Sie hatten stets ihren Freiraum in jeglicher Partnerschaft und auch für ihr eigenes Leben.
Lass es bitte so stehen.
Wir können uns ein anderes Mal dazu austauschen.
Aber du merkst, dass in einer einst intakten Beziehung viel passieren kann.
Ohne es selbst provoziert zuhaben.
Ich wünsche dir einen schönen Abend.
Lass dir Zeit mit Antworten.
Du hast gestern noch spät geschrieben.
Und ich hoffe, dass du trotzdem noch gut in den Schlaf gekommen bist.
Herzliche Grüße
2025.12.26
Viele Grüße zum 2. Weihnachtsfeiertag.🎄
Lasse uns morgen wieder schreiben.
Bitte ignoriere bitte die letzte Nachricht.
Ich mag eher leichtere Themen.
Viele Grüße
Silvia
2025.12.27
Lieber Jürgen,
ich wünsche dir ein schönes letztes Wochenende in 2026 und hoffe, dass du ein besinnliches Weihnachtsfest verlebt hast.
Sorry zu den tieferen Gedanken.
Dies hat das Nachspüren zur Geschichte deiner Tochter und eben auch die Stille erzeugt.
Bei deiner Geschichte sind Ausgrenzung und Willkür Thema.
Diese zwei Themen habe ich eben öfters erfahren. Und sie sind in unserer Gesellschaft sehr präsent.
Wenn ich dies auch eher auf meine Tochter übertragen habe, steht es bei mir in familiären Beziehungen, bei Freunden und auch bei Nachbarn.
Ich bemerkte stets, dass, wo ich einst zu schwierigen Themen ein "guter Zuhörer" gewesen bin, es wiederum Unverständnis gibt, wenn bei mir ein ähnliches Thema steht.
Da ist dein Gegenüber plötzlich überfordert ist und man wird heute eben gern geblockt. “Bleib du mal allein mit deinem Thema, es ist nicht meins!”
Und auch ich habe eine unehelichen Enkelsohn.
Obwohl er nach der Trennung entstanden ist, war bei meinem Sohn anfänglich die Euphorie, die dann von der Kindsmutter schnell geblockt wurde.
Ich selbst habe schon in der Schwangerschaft Kontakt mit der Kindsmutter aufgenommen, obwohl mein Sohn dann später nicht mehr sicher war, ob er tatsächlich der Vater ist.
Dies hat sich dann doch bestätigt, aber eben auch über ein Gerichtsverfahren.
Obwohl es von mir ein Angebot an meinen Sohn gab zur Zahlung des Gentests. Dies hat er nicht angenommen, so sind aus 200€, die ich gern gezahlt hätte, 2000€ zur Feststellung der Vaterschaft geworden.
Meinen Enkelsohn habe ich im Alter von drei Monaten kennenlernen dürfen. Und es gab auch B-Bilder vorab.
Nach seinem 1. Geburtstag durfte ich zwei Stunden mit ihm allein verbringen, mit Eisessen, einem Spaziergang durch die Stadt mit Planschen, einem Springbrunnen mit Wasserlauf und auf der Picknickdecke am Gondelteich.
Hier durfte ich endlich mal Oma sein.
Ein wunderschönes Erlebnis.🥰
Danach wurde der Kontakt leider geblockt.
Dagegen durfte ich meine Enkelin erst mit 7 Monaten kennenlernen. Das erste Foto von ihr habe ich mir über Screenshots über die Babygalerie des Helios Klinikum Erfurt gezogen.
Da war ich auch auf der Suche nach einem Gesicht meiner Enkelin.
Schade, dass unseren Kindern nicht bewusst ist, dass ihre Kinder auch uns als Großeltern in der Kindheit brauchen.
So benannte es auch mal eine Psychologin von mir.
Und jeder, der seine Enkel begleiten und aufwachsen sehen darf, ist gesegnet.
Das ist eben in der heutigen Gesellschaft nicht mehr selbstverständlich oder von den Eltern auch nicht gewünscht.
Vielleicht sollten wir unsere Kinder mal fragen, ob sie nicht etwas vermisst hätten, wenn sie ihre Großeltern nicht hätten kennenlernen dürfen.
Ich wünsche dir einen schönen Samstag.
Herzliche Grüße
Silvia
Hab einen schönen Tag,
lieber Jürgen!
Herzliche Grüße
Silvia
2025.12.28
Lieber Jürgen,
danke für den respektvollen Austausch und dein Verständnis und deine Unterstützung.
Alles Gute für dich!
Herzliche Grüße
Silvia
Liebe Silvia,
danke dir für deine offenen und sehr
einfühlsamen Zeilen. Ich habe sie in Ruhe gelesen und möchte dir
gern ein paar Gedanken dazu zurückgeben – sortiert und bewusst
etwas ruhiger, damit unser Austausch Nähe behält, ohne dass wir
uns beide darin verlieren.
Zu deiner Annahme rund um meine
Tochter:
Die von dir beschriebene Schwierigkeit des Kennenlernens im
Rahmen einer Familienfeier und der „unpassende Moment“ trafen
zum Glück so nicht zu. Alle wussten immer, dass es diese Tochter
gibt und dass ich keinen Kontakt hatte. Nachdem damals die
Entscheidung „Die Mutter entscheidet über den Umgang“ gefallen
war, habe ich das als Tatsache akzeptiert und nicht als
dauerhaftes Problem empfunden.
Als ich ihren Brief bekam, haben wir uns ganz normal
getroffen. Ich habe ihre drei Kinder kennengelernt, ihren
geschiedenen Mann, wir haben miteinander gesprochen und Fotos
gemacht. Danach habe ich meinem Vater davon erzählt, ihm die
Fotos gezeigt und sie zu seinem Geburtstag eingeladen.
Überrascht waren eigentlich nur die anderen – und das durchweg
positiv. Für mich war das eher ein ruhiges Ankommen als ein
Bruch.
Was Weihnachten, Kirche und Glauben
betrifft:
Mit meiner Exfrau war ich früher ein paar Mal in unserer
Dorfkirche, und Orgelmusik mag ich sehr. Unsere Kinder hatten
alles – Taufe, Konfirmation, das ganze Programm. Grundsätzlich
unterscheide ich aber klar zwischen Glaube und Kirche. Glaube
halte ich für etwas Gutes und Wichtiges, das habe ich auch für
mich. Kirche dagegen ist für mich eine Institution – und ich
habe wenig Bedürfnis, mir erzählen zu lassen, was andere für
richtig halten. Weder vom Pfarrer noch vom Parteisekretär. 😉
Ganz praktisch noch ein kleiner
Einblick in meine letzten Tage:
Ich war die vergangenen zwei Tage bei meiner Schwester
ziemlich „eingespannt“. Vier Personen in einer Drei-Raum-Wohnung
– einerseits ist alles schon sehr voll, andererseits soll nun
ein neuer großer Schlafzimmerschrank angeschafft werden, später
dann auch Wohnzimmer und Küche. Es war also die kleine Kunst,
Weihnachten zu genießen und gleichzeitig etwas für eine
schönere, alltagstauglichere Wohnung auf den Weg zu bringen. Das
Leben eben – festlich und pragmatisch zugleich.
Deine Gedanken zu Familie, Nähe,
Distanz und Selbstschutz habe ich sehr wohl wahrgenommen. Sie
müssen jetzt nicht weiter vertieft werden. Mir ist wichtig, dass
du weißt: Du darfst sie aussprechen, und genauso darfst du sie
auch wieder beiseitelegen, wenn dir leichtere Themen guttun.
Ich wünsche dir für die kommenden
Tage etwas Ruhe, ein paar lichte Momente – und die Freiheit,
selbst zu spüren, was gerade passt.
Herzliche Grüße
Jürgen
Deine Fotos sind angekommen:
Diesen selbstgemachten Weihnachtsbaum habe ich heute gesehen:
Ich finde eine schöne Idee, wenn wenig Platz ist
Lieber Jürgen,
ich wollte dich zu keiner Zeit unter Druck setzen wegen den vielen Nachrichten.
Ich glaubte, es wäre alles insgesamt zu tief und zuviel!
Und da gehe ich eher auf Rückzug als das ich nerve oder übergriffig erscheine.
Mir war bewusst, dass du Weihnachten eher in Familie feierst.
Aber weshalb schaffst du für Familienmitglieder soviel Heimlichkeit, wo deine eigenen Wünsche sicher eher in eine andere Richtung gehen oder gehen könnten.
Warum wird nur Weihnachten insgesamt für innige Begegnungen genutzt hat, wo das ganze Jahr dazu Zeit bietet.
In einer noch eher unfertig eingerichtet Wohnung Besuch zu empfangen, ist eine Herausforderung.
Ich denke es ist eher eine Geste für deinen Vater gewesen.
Schade, dass du das nicht vorab benannt hast mit dem Treffen deiner Tochter und deinen Enkeln vor der Feier.
Deshalb war das Bild zu dem Treffen eher nicht so klar.
Eher voller Traurigkeit und etwas mehr.
Und was mir dazu gefehlt hat sind eher deine Emotionen.
Wie, "Sie ist eine schöne Frau " oder " Sie hat meine Augen".
Gut, dass du immer auf mich eingegangen bist.
Manchmal braucht man nur das Zuhören oder Lesen.
Insgesamt hätte ich mir auch ein Ablenken gewünscht von meinen Themen.
Mir ist bewusst, dass man die Vergangenheit nicht ändern kann.
Es gibt auch viele positive Gedanken. Ich kann mich auch einer Blume am Wegesrand erfreuen, an einem Kinderlächeln und in manche Situationen gehe ich auch mit Kindern mit Mimik und Gestik in Austausch.
Das tut mir gut, wenn mir meine Enkelin fehlt.
Es wäre schön, wenn in unseren Austausch etwas Lebendigkeit mit einfließt.
Und vielleicht auch mal etwas kürzer.
Und früher hat mir meine Freundin auch immer mal gesagt, mach dir nicht so einen Kopf!
Manchmal braucht ich diese Worte. Und ich sehe es nicht als übergriffig. Eher als gut gemeinter Rat.
Ich wünsche dir einen ruhigen Jahresausklang und auch Zeit für dich selbst.
Herzliche Grüße
Silvia
.
..
Lieber Jürgen,
fühle dich bitte zu nichts genötigt.
Andere Themen würde ich mir wünschen, dass ich aus meiner Gedankenschleife rauskomme, ohne dich zu überfordern. Und ich warte auch gern. Geduld ist manchmal nicht meine Stärke.
Schreib wie dir es gut tut.
Verständnis gibt es ja auf beiden Seiten.
Und nimm gern auch mal ein Kompliment an, auch wenn Engel nicht in deinen Glauben passen. Du kannst ihn ja in eine andere Figur umwandeln, die dir besser gefällt.😉
Du bist ein besonderer Mensch und das darf ich gern mal benennen.💛
Dann hab einen ruhigen und besinnlichen Abend.
Das Jahr neigt sich dem Ende zu und man blickt nochmal zurück....
Herzliche Grüße
Silvia
(kein Text)
Liebe Silvia,
danke für deine offenen Zeilen. Ich habe sie aufmerksam gelesen
und möchte dir gern auf deine Fragen antworten. Mir ist wichtig,
dass keine falschen Bilder zwischen uns stehen bleiben.
Zu deiner Frage nach der „Heimlichkeit“:
Das Wort hat mich kurz stutzen lassen. Heimlichkeit ist es für
mich eigentlich nicht. Vieles entsteht eher aus Pragmatismus und
Rücksicht. In meiner Familie wird nicht alles im Vorfeld groß
angekündigt oder emotional aufgeladen, sondern oft erst dann
erzählt, wenn es konkret ist. Nicht, weil eigene Wünsche keinen
Raum hätten, sondern weil ich gelernt habe, Dinge eher ruhig
wachsen zu lassen. Das ist weniger ein Verbergen als ein
vorsichtiges Sortieren. Meine Oma hat mir oft gesagt: "Man spricht
nicht über ungelegte Eier".
Warum Begegnungen oft auf Weihnachten fallen:
In den letzten Jahren gab es insgesamt sehr wenige persönliche
Treffen – nicht nur an Weihnachten. Normalerweise wäre ich um
diese Zeit in der Dominikanischen Republik bei meiner Frau und
ihrer Familie. Dieses Jahr (und möglicherweise auch 2026) ist eher
die Ausnahme als die Regel. Weihnachten wird dann automatisch zu
einem der wenigen Zeitfenster, in denen sich Wege kreuzen. Nicht,
weil es „so sein muss“, sondern weil es sich so ergibt.
Zur „unfertig eingerichteten Wohnung“:
Ich vermute, du meinst die Situation bei meiner Schwester. Vier
Personen in einer Drei-Raum-Wohnung, die ohnehin schon voll ist
und gleichzeitig umgestaltet werden soll – das ist tatsächlich
eine Herausforderung. Weniger emotional, eher organisatorisch.
Weihnachten genießen und parallel Platz schaffen für Neues, das
war die eigentliche Kunst.
Zum Treffen mit meiner Tochter:
Beim ersten Treffen am Bahnhof in Fulda habe ich sie sofort
erkannt – schon von weitem. Sie sah genauso aus wie meine Frau vor
42 Jahren, so wie ich sie in Erinnerung habe: Figur, Gesicht,
Haare, Brille. Das war ein sehr stiller, klarer Moment. Kein
großes Drama, eher ein inneres „Ja, das passt“. Meine Emotionen
zeigen sich oft nicht in großen Worten, sondern eher in solchen
stillen Bildern, die bleiben.
Was mir an deinem letzten Absatz wichtig ist:
Ich verstehe deinen Wunsch nach mehr Lebendigkeit und auch nach
kürzeren, leichteren Momenten im Austausch gut. Und ja – manchmal
tut ein einfaches „Mach dir nicht so einen Kopf“ tatsächlich gut.
Ich selbst versuche mich auch bewusst an Kleinigkeiten
festzuhalten. Gestern zum Beispiel: das Glitzern des Frostes auf
Straße, Häusern und Autos, mittags strahlender Sonnenschein, kalt,
aber klare Luft. Heute bin ein Stück gelaufen, statt acht Minuten
an der Haltestelle zu warten – einfach, um in Bewegung zu sein.
Diese kleinen Dinge erden mich.
Danke dir für deine Offenheit und auch für den Wunsch nach
Leichtigkeit. Beides darf nebeneinander stehen.
Ich wünsche dir ebenfalls einen ruhigen Jahresausklang – mit
Momenten, die dir guttun.
Herzliche Grüße
Jürgen
Lieber Jürgen,
danke für deine liebe Rückmeldung und deine Offenheit. Und schön, dass du versuchst immer einen Konsens zu finden. Das finde sehr angenehm.
Auch danke für die Beantwortung meiner Fragen.
Ja, da bist sehr tolerant und deine Frau ebenfalls.
Wie schafft ihr es auf diese Entfernung eure Beziehung aufrecht zu erhalten?
Das ist auch wieder eine große Herausforderung.
Wie oft besucht ihr euch im Jahr?
Aber alles für später.
Ich bewundere immer wieder dein geduldiges Schreiben, alles zu ordnen und stets offen zu sein. Es gibt eher wenige Menschen, die diese Gabe haben.💛
Ich denke, ihr verständigt euch über digitale Medien.
Dann schenke ihr genug Zeit, ich stelle mich gern hinten an.😉
Ich denke im Ruhestand wirst du sicher zu ihr ziehen.
Damit ihr auch noch etwas mehr Zeit füreinander habt.
Dann noch einen schönen Abend.
Herzliche Grüße
Silvia
Jürgen Reichenberger <
briefwechsel@jreichenberger.net
Liebe Silvia,
danke dir für deine warmen Zeilen.
Und keine Sorge – ich fühle mich zu nichts genötigt. Im
Gegenteil: Ich finde es sehr wohltuend, wie klar und achtsam du
das ansprichst. Geduld ist ja selten eine angeborene Stärke 😉 –
umso schöner, wenn man sie sich gegenseitig zugestehen kann.
Um heute mal bewusst
gegen
Gedankenschleifen
zu arbeiten, habe ich
etwas ganz konkretes getan:
Heute war mein Tag deutlich
bodenständiger: drei Bestellungen bei Elektronik-Versendern. Akkus
und Mikrofone, Lautsprecherboxen, ein Ein-Platinen-Computer mit
Speicher, Kabel, Schalter, LEDs.
Ich befasse mich sehr intensiv
mit Künstlicher Intelligenz. Fast jeden Abend sitze ich mit meinem
Vater zusammen, der gerade 90 geworden ist, und wir sprechen über
die Dinge des Tages. Er hat nie am Computer gearbeitet, nutzt das
Internet überhaupt nicht – und vermisst es auch nicht.
Wenn ich von meiner Arbeit
erzähle, stoße ich schnell an Grenzen. Vieles, womit ich mich
beschäftige, ist für ihn schwer vorstellbar. Genau das ist für
mich als Anwendungsprogrammierer eine besondere Herausforderung:
Wie erklärt man moderne Technik Menschen, die ohne sie gut gelebt
haben – und weiterhin gut leben?
Natürlich könnte ich ihn zu
Alexa oder ähnlichen Systemen überreden. Aber ich bin ziemlich
sicher, dass er diesen „neumodischen Kram“ nicht mögen würde.
Uhrzeit und Radio hat er. Fernsehsendungen nimmt er mit dem
Rekorder auf und schaut oder hört sie sich an, wenn er Lust und
Zeit dazu hat. Mehr Technik braucht er eigentlich nicht.
Deshalb habe ich eine andere
Idee.
Ich möchte ihm eine „alles wissende Kiste“ zeigen – bewusst
einfach, sichtbar und begreifbar. Keine schwarze Box, sondern eine
durchsichtige Dose, vielleicht sogar eine alte Kühlschrankdose, in
der alle Bauteile offen zu sehen sind.
Als Kind hatte ich eine
durchsichtige Wanduhr. Ich fand es faszinierend zu sehen, wie
Zahnräder, Federn und das Pendel ineinandergriffen und am Ende die
Zeiger bewegten. Man konnte verstehen,
warum
sich etwas bewegt.
Genau daran knüpfe ich an.
Damals waren es Zahnräder, Federn und ein Pendel. Heute sind es
ein Einplatinen-Rechner, ein Akku, Speicher, ein Schalter, eine
LED, ein Mikrofon und ein Lautsprecher. Keine Magie – nur andere
Bausteine.
Die Idee ist nicht, ihn zu
überzeugen oder zu belehren, sondern Neugier zu wecken. Zu zeigen:
Auch das hier besteht aus Teilen, die zusammenarbeiten. Vielleicht
kommt die Idee an. Vielleicht auch nicht. Aber der Versuch fühlt
sich richtig an.
Frage: Wie kommst du darauf, dass Engel nicht in meine Welt
passen?
Ich wünsche dir ebenfalls einen
ruhigen, besinnlichen Abend.
Ja, das Jahr neigt sich dem Ende zu – und manches darf man
zurückblickend anschauen, anderes dann auch liegen lassen.
Herzliche Grüße
Jürgen
Liebe Silvia,
meiner Frau habe ich heute per
WhatsUp
dieses
Bild geschickt:
Später haben wir noch im Video-Chat uns unterhalten.
Aus heutiger Sicht ist geplant, dass ich von November bis Mai in
der DomRep bin und die andere Zeit in Europa. Aber das ist nicht
in Stein gemeiselt. Wir werden sehen ;-)
Gute Nacht
Jürgen
Lieber Jürgen,
wunderschöne Worte an deine Frau.
Sie hat sich bestimmt sehr darüber gefreut.
Ich nutze Google Lens....
Ich denke, ihr zwei seid ein gutes Team in der Partnerschaft!
Schal dann gut!
Herzliche Grüße
Silvia
Jürgen Reichenberger <
briefwechsel@jreichenberger.net
2025.12.29
Manchmal ist auch das Vergängliche noch wunderschön....
Lieber Jürgen,
erst mal zu deinen letzten Zeilen.
Da hast du ja echt voller Euphorie geschrieben mit deinen Kindheitserinnerungen und deiner Arbeit, wo du aufblühst.
Und es dir wichtig ist, deinem Vater die moderne Welt der Technik auf einfache Weise und etwas spielerisch rüber zu bringen.
Ich finde es wirklich schön, dass es dir wichtig ist und auch Freude macht, deinem Vater deine Technik auf diese Weise darzustellen und begreiflich zu machen.
Wem ist sowas heute schon wichtig, dir schon!💛
Dann hoffe ich auf gutes Gelingen, kannst ja mal Feedback geben.😉
Freue mich darauf, wie dein Vater reagiert hat.
Nochmal zu deiner Aussage zum Glauben.
Ich bin seit ein paar Jahren nicht mehr in der Kirche organisiert. Kirchensteuer und zusätzlich
Gemeindebeitrag war für mich definitiv zu viel. Ich war in Erfurt nirgends angeschlossen. Ich habe eher einen kleinen Glauben und denke trotzdem weltlich.
Ich bin auch getauft und konfirmiert.
Bin aber nicht kirchlich getraut worden.
Mein Mann war ohne Konfession.
Ich gehe selten zu Gottesdiensten in die Kirche. Eher zu Konzerten, da diese für mich bezahlbar sind und ansonsten spende ich mich angemessen.
In einer kurzen Beziehung nach der Trennung habe ich oft Gospelkonzerte besucht.
Ich finde sie sehr schön.
Ansonsten mag ich Musik querbeet. Rock, Pop, Schlager, auch mal Trommelmusik, auch mal Songs von Kalkbrenner und zur Entspannung Pianomusik.
Ich mag deutsche Songs gern mit Inhalt von Clueso, Lindenberg, Udo Jürgens, Heinz Rudolf Kunze, Roland Kaiser u.v.m.
Ich habe hier im Ilmkreis einige scheinheilige Christen kennengelernt, einschließlich meines letzten Partners.
Nach außen 200 pro und wenn man hinter die Kulissen schaut, gibt es viele Zweifel.
Meine ehemalige Freundin hatte einen rechtsgerichteten Mann, dem sie hörig war. Nach außen stark gläubig und sehr dominant und im Hintergrund ein Eheleben mit schroffen Worten. Sogar mal in meinem Beisein, als sie noch im Genesungsprozess zu ihrer Krebserkrankung war.
Glaube mir, solche Worte haben mein Mann und ich nicht mal im Streit benutzt.
Dieses Verhalten gibt es wohl oft bei stark gläubigen Frauen.
Irgendwann konnte ich die Beziehung nicht mehr aufrecht erhalten.
Ich brauche auch in freundschaftlichen Beziehungen Menschen, die echt sind und nichts verwaschen.
Dann eine Pfarrerin i.R., die auch Leiterin eines kleinen Chores war, in einer umliegenden Gemeinde.
Wo ich 2024 über einen kleinen Weihnachtsgottesdienst mit Kaffeekränzchen zum Chor hingeführt wurde.
Nach fünf Proben und einem Auftritt wurde ich dann per Mail ausgeladen.
Als ich mich in der WhatsApp Gruppe des Chors gerechtfertigt habe, kam per Brief eine Entschuldigung. Alles sehr befremdlich.
Ich habe vor 10 Jahren in meiner Heimat im Chor gesungen.
Es war vor allem in der Weihnachtszeit sehr schön zu singen.
Mein Lieblingslied war
“ Tausend Sterne sind ein Dom"
Wirklich ein erhebendes Gefühl dieses Lied mit einem Chor zu singen.😊🎶
Nach dieser kurzen Zeit konnte ich nicht perfekt sein. Die Pfarrerin war sehr dominant und hatte hohe Ansprüche.
Und der Chor war wie jeder überaltert….
Insgesamt gibt es hier viele sture Menschen, dafür sind wohl Waldvölker bekannt, sagte mal meine Freundin aus dem Thüringer Wald. Obwohl ich hier eher am Tor zum Thüringer Wald wohne.
Aber es gibt auch einige liebenswerte Menschen, die ich mag.
Zur dritten Erfahrung.
Ein Jahr Zusammenleben von drei mit einem " Exoten” von Mann hat nicht funktioniert.
Nach einem ¾ Jahr wurde er schwer krank.
Aber eher aus mangelnder Vorsorge.
Was für mich selbstverständlich ist und auch in einer Partnerschaft tatsächlich um so mehr.
Am Ende wurde ich ausgeladen.
Mit dem Wissen von heute, wäre ich während meiner Reha ausgezogen.
In dieser Partnerschaft hätte ich mir manchmal einen eher unkomplizierten Mann gut zurückgewünscht.
Für ihn war nur Freizeitpartnerin mit Boni und er hat seine geschiedene Frau noch geliebt. Das geht gar nicht! Sie war jeden Tag auf irgendeine Weise Thema. Und es gab auch keine Etikette, so jemanden möchte ich auch nicht an meiner Seite haben.
Aber es ist gut so, wie es ist.
Wir wohnen in verschiedenen Stadtteilen und begegnen uns eher kaum.
Deshalb ist meine Wohnung meine “zweite neue Existenz “ hier in Arnstadt mit vielen Herausforderungen.
Aber sowas nennt sich " Leben”.
Niemand hat gesagt, dass es einfach ist….
Ich fühle mich hier sehr wohl in meiner Wahlheimat.
Soviel Grün schon vor der Tür. Viele Möglichkeiten für Ausflüge.
Was ich von meinem Ex-Partner mitgenommen habe, ist die Liebe zur Fotografie.
Vielleicht besuche ich nochmal Kurse.
Ich erstelle auch gern mal Reels mit Fotos von Ausflügen. Oder aber Google tut es für mich.
Ich bin übrigens auf dein Profil bei FB gestoßen.
Ich wollte nicht übergriffig sein und dir überlassen, darüber zu schreiben.
Es hätte ja auch eine ehemalige Verbindung sein können, wo es noch Narben gibt.
Ich hätte eher mal durch die
" Blume” gefragt.
Vielleicht so...
" Muss man zur schönsten Sprache der Welt ein perfektes Spanisch sprechen?”
Wäre doch eine gute Idee gewesen und du ich denke du hättest meine Frage gut zuordnen und beantworten können.😊
Höre ich wegen der falschen Wohnungszuordnung gekränkte Eitelkeit heraus? Es war nicht eindeutig benannt, wo genau gefeiert wurde.
Ich kann mir gut vorstellen, dass bei dir von der Zahnbürste bis zum Spülmittel alles einen festen Platz hat und wohl sortiert ist! 😉
Zum Thema Engel.
Da du eher nicht als rettender Engel bezeichnet werden wolltest, glaubte ich, das diese Figur nicht deins ist.
Wobei ich glaube, dass jeder Mensch einen Schutzengel hat.
Die Beschreibung deiner Tochter beim Treffen fand ich schön, dass du sie sofort erkannt hast. So schließt sich der Kreis.
Es ist sehr viel geworden.🤭
Herzliche Grüße
Silvia
2025.12.30
Liebe Silvia,
danke dir für deine warmen und sehr aufmerksamen Zeilen.Wie immer
auch ein sehr schönes Bild. Jeder Zeitpunkt hat seine schönen
Seiten - wenn man sie sehen will.
Zum KI-Projekt:
Die ersten Teile sind tatsächlich schon gestern und heute
angekommen. Morgen soll der Rest folgen – dann kann ich wirklich
starten.
Es fühlt sich gerade ein bisschen an wie früher, wenn man Bauteile
ausgebreitet hat und wusste:
Jetzt entsteht etwas.
Die Lebensgefährtin meines Vaters wird am
11.01.26
87 Jahre alt. Mal sehen, ob ich es bis dahin fertig bekomme. Es
muss nicht perfekt sein – eher verständlich, ruhig und einladend.
Wenn es am Ende ein kleines Staunen oder ein Lächeln auslöst, hat
es seinen Zweck erfüllt. Ich bin selbst gespannt, wie beide
reagieren werden.
Kirche
Basilika Notre-Dame de la Paix in Yamoussoukro (Elfenbeinküste)
Petersdom (Basilika St. Peter) im Vatikan
Liebfrauenbasilika Aparecida in Brasilien
Kathedrale von Sevilla (Santa María de la Sede)
Ich war in der Sagrada Família (Barcelona), im Mailänder Dom (Dom
Mariä Geburt) und Kölner Dom.
Die Frage ist, wer hat diese Gebäude, wann und mit welchen
Hilfsmitteln gebaut?
Glaube
Meiner Frau war es wichtig. Wir hatten in unserem Bekanntenkreis
auch einen Diakon/Pfarrer aus Cottbus.
Ich habe große Achtung vor allen Menschen deren Glaube, egal ob
katolisch oder evangelisch, geprägt ist und einen Beitrag zum
friedlichen Zusammenleben leisten. Und die Mitgliedschaft in einem
der Chöre ist Ausdruck dieses Zusammengehörigkeitsgefühls.
Musik
Diese Mischung aus allem – Gospel,
Rock, Pop, Schlager, Trommelmusik, Elektronisches und dann
wieder ruhige Klavierstücke – gefällt mir auch. Musik muss für
mich nicht in Schubladen passen, sondern zur Stimmung.
Gestern gab es bei mir übrigens ein
André-Rieu-Konzert
im Fernsehen. Das hat etwas sehr Leichtes und zugleich
Verbindendes. Keine Schwere, kein Erklären – einfach Musik, die
Menschen erreicht und zusammenbringt. Das tat gut.
So, und jetzt werde ich mal meine Päckchen auspacken ...
Herzliche Grüße
Jürgen
Lieber Jürgen,
auch deine Zeilen waren heute sinnlich und warm.
Danke auch für die Fotos.
Ich habe eben nochmal einen Weihnachtsfilm angesehen, der sehr berührt hat.
"Obendrüber schneit es"
Du kennst du bestimmt.
Es geht nicht um Weihnachtstrubel und nur um ein Miteinander.
Hat zu meiner Stimmung gepasst.
Ich habe eben erst den Nachweihnachtsgruß an meine Mutter gepackt. Und ihr Haarpflegeprodukte eingepackt, da ihre Haare sehr dünn und trocken geworden sind und sie in hübsche Blumenservietten gepackt .
Und viele bunte Blümchen draufgeklebt, damit ihre Welt etwas bunter wird für einen Moment.
Heute fahre ich mit ein paar Leuten zur Rauhnacht nach Bad Tabarz. Wollte voriges Jahr schon hin.
Ich freue mich schon drauf.
Dir wünsche ich viel Spaß beim Auspacken und Tüfteln zu deinem Projekt.
Ich denke es wird beiden, deinem Vater und seiner Partnerin gut gefallen. Allein schon wegen der Mühe und den Gedanken dahinter, die Technik rüberzubringen.
Ich wünsche dir einen schönen Tag.
PS, mein Geburtstag nähert sich auch, er liegt noch etwas früher im Januar. Als Kind habe ich es nicht gemocht, so früh im Jahr Geburtstag zu haben.
Es gab dann die meisten Geschenke schon zu Weihnachten. Und mein Geburtstag war dann eher der Ausklang von allem...
Später gab es meist nur Amarillen in tiefen Rot mit etwas grün als Blumengruß. Aber heute liebe ich sie und kaufe mir die zum Ende des Jahres selbst welche. Die verschiedenen Farben und auch mal gemischt, immer wunderschön anzusehen. Früher gab es sie meist nur als Doppelblüte. Dieses Jahr hatte ich einen weißen Stengel mit sechs Blüten. Leider sind nur drei zur Blüte gekommen, da der Stiel vor dem Kauf schon etwas geknickt war. Aber es gab für kurze Zeit etwas Genuß.
Jetzt steht eine Zwiebel im Kommen im Topf in rot/weiß. Ich lass mich überraschen.😊
Das Foto oben in von 2024, ein echtes Prachtstück.🥰
Herzliche Grüße
Silvia
Jürgen Reichenberger <
briefwechsel@jreichenberger.net
Liebe Silvia,
danke dir für deine warmen, sehr stimmungsvollen Zeilen. Man
spürt richtig, wie achtsam du den Tag gelebt hast – das Lesen
allein macht schon ruhiger.
Den Film
„Obendrüber schneit es“
kenne ich
tatsächlich (noch) nicht. So, wie du ihn beschreibst – leise, ohne
Trubel, mit Fokus auf Miteinander – passt er aber gut zu dieser
Zeit zwischen den Tagen. Vielleicht nehme ich ihn mir einmal
bewusst vor.
Deine Idee mit den Haarpflegeprodukten für deine Mutter, hübsch
verpackt mit Blumenservietten und bunten Blümchen, fand ich
besonders schön. Das ist genau diese Art von Zuwendung, die für
einen Moment die Welt ein bisschen heller macht – ohne große
Worte.
Ich wünsche dir eine
besinnliche Rauhnacht
in
Bad Tabarz. Allein schon der Gedanke an Natur, Winter und
gemeinsames Innehalten klingt sehr stimmig. Schön, dass es dieses
Jahr geklappt hat.
Amarillen kenne ich gut – sie standen viele Jahre auch bei meinem
Vater. Ich finde sie etwas Besonderes: ruhig, klar, und doch
voller Kraft. Dass du sie dir heute selbst schenkst, gefällt mir
sehr. Und manchmal ist auch das Vergängliche, selbst wenn nicht
jede Blüte aufgeht, genau deshalb so schön.
Hab einen guten Tag, mit Raum für Stille, Eindrücke und
vielleicht kleine Überraschungen.
Herzliche Grüße
Jürgen
2025.12.31
Lieber Jürgen,
danke für deine warmen Zeilen.
Ich sende dir Mal den Link zum Weihnachtsfilm
https://www.zdf.de/filme/obendrueber-da-schneit-es-movie-100
Es ist eher ein Film, der zeigt, dass Weihnachten eher nervig ist und Stress macht in verschiedenen Lebenssituationen bei den Bewohnern eines Mietshauses.
Ich habe ihn auch schon mal gesehen.
Am Ende fanden sich alle Bewohner in der Wohnung einer alleinstehenden Mutter ein. Die alles wunderschön hergerichtet hat und auch Essen und Bowle zubereitet hat.
Und sie selbst allein mit ihrer Tochter gewesen ist.
Für alle Bewohner wäre es eigentlich ein trauriges Weihnachten geworden und am Ende wurde es ein wunderschönes Fest mit allen Mietern.😊
Die Rauhnacht war sehr schön, aber auch sehr kalt.
Aber mit der Möglichkeit zum Aufwärmen an Feuerstellen.
Mit Darbietungen vom Trachtenverein und Waldgeistern aus verschiedenen Orten mit mystischen und auch ruhigen schönen Klängen und noch einer Feuershow.
Mal ein Highlight der ganz anderen Art.😊
Leider endet mein Jahr nicht gütlich. Ich hatte heute einen Unfall, mir ist zum Glück nichts passiert.
Ich war eher übermüdet.
Es gab auch keinen Unfallgegner.
Ich möchte keine Details nennen, da es mir sehr peinlich ist.
Ich darf aber meinen Führerschein behalten.
Darüber bin ich auch froh. Es folgt wieder viel Bürokratie zur Abwicklung und erstmal Vorauszahlung zum Abschleppdienst.
Das Auto hat einen Schaden, die Ölwanne ist defekt beim ersten Überschauen vom Abschleppdienst.
Aber das ist alles reparabel.
Es macht natürlich wieder etwas mental mit mir. Ich wollte eher etwas Ruhe finden….
Aber das Wunderschöne dazu, dass es zwei Menschen gab, die sofort für mich da waren und später noch eine Notfallsanitäterin, die selbst auf Arbeit wollte und in deren Auto ich mich aufwärmen durfte. Und es gab auch noch eine Umarmung, als die Tränen liefen.
So viel Mitmenschlichkeit, die heute nicht selbstverständlich ist.🙏
Ein Sanitätsauto kam auch vorsorglich. Auch diese Mitarbeiter waren sehr zuvorkommend und auch die Polizeibeamten waren sehr respektvoll und freundlich.
Auch wieder nicht selbstverständlich und ich bin unendlich dankbar dafür!🙏
Und meine liebe Freundin aus dem Thüringer Wald hat mich zum Prozedere der Schadensabwicklung gut beraten.
Wir hatten eine Kontaktpause und es ist umso schöner, dass sie jetzt für mich da ist. Obwohl ihr Jahr 2025 auch mit vielen Herausforderungen verlaufen ist.
Es gibt also immer wieder Menschen, die für mich da sind, wenn es Mal schwierig wird.🙏
Aber einen kleinen Lichtblick fürs neue Jahr gibt es trotzdem.
Der letzte Vertretungsarzt hat mir in Aussicht gestellt, dass ich jederzeit zum Notfalldienst hier in Arnstadt zu ihm kommen darf.
So brauche ich nicht zwingend die Notfallambulanz.
Leider kann der Arzt mich nicht mehr aufnehmen, hier sind alle Hausärzte überlastet.
Aber irgendwann wird sich hier in der Nähe noch ein Arzt finden mit viel Geduld.
Ich wünsche dir einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Möge es für dich ein schönes Jahr werden mit viel Gesundheit und Zeit für Zweisamkeit mit deiner Frau und auch für deine Familie.
Und dass unser Mailaustausch noch lange anhält.
Herzliche Grüße
Silvia
Ich schicke schon mal ein paar Grüße auf die Reise zu dir.
Das Jahr endet ja in ein paar Stunden....
Lieber Jürgen,
ich habe eben nochmal meine Versicherungsunterlagen überschaut und tatsächlich ist ein Schutzbrief zur Pannen- und Unfallhilfe dabei.
Das erleichtert!
Dann kann ich nach der Vorkasse die Rechnung bei meiner Versicherung einreichen.
Alles andere läuft über die Vollkasko, das ist auch okay mit dem Eigenanteil.
Hab noch einen schönen Silvestertag!
Herzliche Grüße
Silvia
2026.01.01
Liebe Silvia,
danke dir für deine ausführlichen Zeilen und auch für den Link
zum Film. Ich werde mir
„Obendrüber schneit es“
in Ruhe anschauen – so, wie du ihn beschreibst, passt er gut zu
dieser Zeit zwischen den Jahren, in der es weniger um Glanz und
mehr um Miteinander geht.
Deine Schilderung der Rauhnacht in Bad Tabarz klang sehr
stimmungsvoll: Kälte, Feuerstellen, Musik, Waldgeister,
Trachtenverein – das hat etwas Archaisches und zugleich
Beruhigendes. Schön, dass du dieses besondere Erlebnis nachholen
konntest.
Dass dein Jahr nun mit einem Unfall endet, tut mir leid zu lesen.
Umso wichtiger ist für mich der Teil deiner Nachricht, in dem du
von der Mitmenschlichkeit erzählst: Menschen, die sofort da waren,
Wärme, eine Umarmung, respektvolle Sanitäter und Polizisten. Das
sind genau die Momente, die zeigen, dass trotz allem viel Gutes da
ist. Dass dir nichts passiert ist und du deinen Führerschein
behalten darfst, ist ein großes Glück – alles andere lässt sich
regeln, auch wenn es erst einmal Kraft kostet.
Wie wertvoll es ist, dass sich alte Verbindungen wieder zeigen
und Menschen da sind, wenn es schwierig wird, hast du sehr schön
beschrieben. Das sind leise, aber tragende Lichtblicke zum
Jahreswechsel.
Für das neue Jahr wünsche ich dir Gesundheit, Zuversicht,
geduldige Menschen an deiner Seite und möglichst viele Momente, in
denen du dich getragen fühlst.
Danke für deine guten Wünsche an mich und meine Familie. Und ja,
ich hoffe ebenfalls sehr, dass unser Mailaustausch noch lange
anhält.
Komm gut ins neue Jahr.
Herzliche Grüße
Jürgen
Liebe Silvia,
das sind doch gute Nachrichten –
Glückwunsch zum
Schutzbrief
! 😊
Wie beruhigend, wenn man merkt, dass im Hintergrund doch mehr
abgesichert ist, als man im ersten Moment denkt. Dann lässt sich
das Ganze zumindest sachlich gut regeln.
Und irgendwie auch typisch:
zum Glück noch im alten Jahr
passiert – damit kann das neue Jahr ja fast nur besser werden 😉
So ein Abschluss mit Haken dran hat auch etwas Entlastendes.
Ich bin gut ins neue Jahr gekommen. Heute Mittag haben wir uns
das
Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker
angeschaut bzw. angehört – eine schöne, ruhige Abwechslung, genau
richtig zum Ankommen im neuen Jahr.
Ich wünsche dir weiterhin ein gutes Gefühl mit der geklärten
Versicherungssache und einen freundlichen Start in die nächsten
Tage.
Herzliche Grüße
Jürgen
Erst die "Arbeit", dann das Vergnügen :-)
Lieber Jürgen,
danke für deine lieben emphatischen Zeilen.
Da bist ja gut ins neue Jahr gestartet bist mit schönen Klängen.
Ich hatte vor ins Nachbardorf zu einem Neujahrsgottesdienst zu gehen/fahren.
Hätte etwas Einstimmung zum neuen Jahr gebraucht und habe ganz vergessen, dass mein Auto nicht da ist.🤭
Es wird jetzt zwischengelagert bei einem Abschleppdienst.
Es ist doch nicht so wie erwartet, ich habe es doch zu händeln, aber auch das bekomme ich hin.
Dafür habe ich meinen Kurzurlaub in Rostock im August geblockt.
Ich habe ihn eher einem Gutschein von mydays angepasst.
Ich habe mir vor drei Jahren selbst einen Wertgutschein gekauft und ihn jetzt eingelöst in eine Minikreuzfahrt von Wismar nach Dänemark über 6 Stunden mit gastronomischer Betreuung an Bord und Reisebegleitung.
Aber er ist noch einige Zeit gültig.
Das wird noch werden.
Die gemütliche Ferienwohnung in Rostock über Booking ist ja noch vorgemerkt.
Ich habe die Vermieter kontaktiert und mich erklärt. Sehr höfliche Menschen mit viel Verständnis. 😊
Morgen werde ich weiter planen und erst mal die Versicherung kontaktieren. Da die Schadensabteilung am 31.12.25 nicht erreichbar war. Aber heute hatte ich netten Kontakt mit der Bereitschaft und jetzt Telefonnummern für den morgigen Kontakt.
Da es eine Werkstattbindung gibt, gestaltet es sich etwas schwierig und die Vertragswerkstätten der Versicherung sind eher weiter weg gelegen.
Die Kosten für den Transport in die Vertragswerkstatt übernimmt dann die Versicherung.
Ich hoffe, dass die Umlagerung schon morgen passieren kann, es fallen nämlich noch tägliche Standgebühren an.
Aber ich denke mal positiv.
Zum Glück habe ich ein Deutschlandticket, was ich morgen wieder aktivieren werde.
Es steht also einiges an, aber so komme ich auch mal wieder raus und es gibt wieder neue Eindrücke.😊
Am 5.1.26 gibt es wieder einen Treff mit der SHG Gruppe und am kommenden Mittwoch setzt sich meine Zahnsanierung fort mit Wurzelbehandlung, ist aber zwingend nötig.
Naja, man wird nicht jünger und ich habe keine gute Zahnqualität.
Diesmal ist es ein Schneidezahn, wo sich der Nerv schon verabschiedet hat. Ich kenne das Prozedere schon, aber es wird ja sicher trotzdem noch betäubt.
Aber ist ja wichtig, zumal noch im Sichtbereich.
Ich hatte 23/24 schon eine große mit 4 Implantaten. Bin also schon einiges gewöhnt. Vorher konnte ich über ein halbes Jahr nicht gut kauen, das war schrecklich und das Essen kein Genuß. Ist aber nun Geschichte.😊
Nun trage ich einen Wert von einem Kleinwagen im Mund, aber auch mit einigen Eigenleistungen....
Nun genug von der Zahngesundheit.
Ich hoffe deine ist besser....
Dann wünsche ich dir einen schönen Abend und morgen einen schönen Freitag.
Herzliche Grüße
Silvia
Hast du auch mitgewirkt bei der Herrichtung?
Und habt ihr auch alles auf gefuttert. 😉
Ich bin heute mal auf meine Beiträge als Lokal Guide bei Google Maps gestoßen.
Ich habe bis vor längerer Zeit 22 Rezession erstellt. Mal kurz und auch mal umfangreich mit vielen Fotos.
Jetzt habe ich insgesamt schon 53.367 Aufrufe und zahlreiche Likes.
Ich sollte mal wieder etwas tätig werden.
Habe sogar schon eine kleine Auszeichnung erhalten als imaginäre Medaille erhalten und über 1000 Punkte gesammelt.😉
Ein Foto von meinem Essen bei einem Asiaten in Erfurt hatte sogar schon 20.000 Aufrufe.😊
Hier ist mal ein Beitrag von meiner kleinen Wanderung um den Stausee Heyda ganz in der Nähe.
Solche Beiträge erstelle ich gern.
Hier gibt es Interesse und sie werden gesehen.
Bei WhatsApp gibt es eher weniger Feedback.
Hier ist es für mich eine kleine Bestätigung.😊
https://goo.gl/maps/3PxnDbxsgyQsYTAK7?g_st=ac
Dann hab morgen einen schönen Tag.🌞
Herzliche Grüße
Silvia
2026.01.02
Guten Abend Silvia,
war heute den ganzen Tag mit der Bahn unterwegs, bin gerade erst
rein. Heute wird nicht mehr viel.
Schönen Abend wünscht dir
Jürgen
2026.01.03
Lieber Jürgen,
danke für deinen Abendgruß.
Auch ich bin wegen der Begleichung der Abschleppkosten von Mittag bis 19 Uhr unterwegs gewesen. Gestern war es ganz besonders kalt und ich musste noch bis in ein Gewerbegebiet laufen. Rückwärts habe ich den Bus genommen.
Da ich den Zug verpasst habe, habe ich mich in der Bahnhofsgaststätte aufwärmen wollen. Ein großer Raum, dort ist es zugig gewesen, ein Soljanka und ein Kaffee haben etwas aufgewärmt. Am Bahnhof in Arnstadt habe ich den Zug ins Stadtgebiet verpasst und stand noch eine Stunde in der Kälte. Aber zum Heimlaufen fehlte die Kraft.
Ich bin heute erkältet und werde meinen Zahnarzttermin sicher absagen müssen. Die kurzfristige Absage des längeren Termins ist auch nicht erwünscht. Dann muss ich es vorsorglich tun.
Ich denke solche Situationen gibt es immer mal wieder im Leben.
Und ansonsten hatten wir ja vereinbart, keinen Druck in unseren Austausch einzubringen.
Ich habe mich aber auch über deine kurzen Zeilen gefreut.
Darf ich eventuell auf deine Unterstützung rechnen, da es bei Abrechnung der Abschleppkosten zu Dysbalancen gekommen ist.
Du sollst nicht als Rechtsberater für mich tätig werden, du hast aber durch die Arbeit mit der KI weitaus größere Möglichkeiten zu Klärung.
Bitte nur, wenn es deine Zeit erlaubt und du auch dazu bereit bist. Es wurde mehr Einsatzzeit berechnet und dahinter stehen nicht nur mal 5€ Differenz, es könnte ein dreistelliger Betrag werden.
Ich habe die Zeiten grob gedanklich recherchiert.
Und die Bundespolizei hat ja auch protokolliert.
Ich selbst habe zuletzt mit der Bundespolizei den Unfallort verlassen. Da war der Abschleppdienst schon weg.
Und es passt irgendwie nicht.
Zu dieser Zeitangabe befand ich mich schon geraume Zeit auf dem Bahnhof und saß schon fast im Zug nach Hause.
Es bleibt noch genug Einspruchsfrist.
Die Zahlung der Abschleppkosten mit Standgebühren war zwingend notwendig, damit das Auto ab Montag in die Vertragswerkstatt der Versicherung überführt werden kann.
Ich habe meine Deutschlandticket wieder aktiviert, damit ich mobil bleibe.
Ich hoffe, dass dein Tag gestern trotz der langen Bahnfahrt zwischendurch angenehm verlaufen ist.
Ich wünsche dir ein entspanntes Wochenende.
Melde dich bitte, wenn es passt.
Und zu manchen Themen reicht auch nur ein “Lesen”, was sich anfühlt wie “Zuhören” im Gegenüber.😊
Ich wünsche dir heute einen schönen Samstag.
Herzliche Grüße
Silvia
Liebe Silvia,
danke dir für deine Zeilen und fürs Teilen deiner Gedanken – ich
habe sie aufmerksam gelesen.
Zu deiner ersten Frage: Ja, bei der Herrichtung habe ich
mitgewirkt 😊
Und ja, es wurde auch alles aufgegessen – das gehört schließlich
dazu. Es war insgesamt ein ruhiger, stimmiger Übergang ins neue
Jahr.
Was deinen gestrigen Tag betrifft: Das klingt nach einer
anstrengenden Abfolge von Umständen, die sich ungünstig
aneinandergereiht haben – Kälte, Wege, Warten, Termine. Kein
Wunder, dass dein Körper jetzt reagiert. Dass du den
Zahnarzttermin vorsorglich absagst, erscheint mir vernünftig, auch
wenn es sich nicht gut anfühlt.
Zu den Abschleppkosten: Ich verstehe, dass dich die Abweichungen
verunsichern. Wenn du magst, kann ich mir das
sachlich
und strukturiert
mit dir anschauen – nicht als
Rechtsberatung, sondern um die Angaben, Zeiten und möglichen
Ansatzpunkte einmal logisch zu ordnen. Ganz in Ruhe und nur, wenn
es für uns beide passt. Dass Einspruchsfrist besteht, ist auf
jeden Fall ein wichtiger Punkt.
Deine Beiträge als Local Guide fand ich spannend zu lesen. Über
50.000 Aufrufe sind wirklich beachtlich – das zeigt, dass das, was
du festhältst, gesehen wird und Menschen erreicht. Gerade deine
Natur- und Spaziergangsbeiträge kann ich gut nachvollziehen: Sie
wirken ruhig, ehrlich und laden ein, selbst loszugehen. Dass dir
dieses Echo guttut, ist absolut verständlich. Da haben wir ein
gemeinsames Hobby: 405 Bilder mit 11.584.287 Aufrufe
Mal sehen, wann und wo ich weitermachen kann.
Gut, dass du das Deutschlandticket wieder aktiviert hast –
Mobilität
gibt gerade in solchen Momenten ein Stück Sicherheit zurück
.
Bei mir hat sich das ganz konkret gezeigt: Mein Sohn hatte sich
mit seiner Familie für den Neujahrstag zum Kaffee bei meinem Vater
angekündigt – sie sind dann aber nicht gekommen. Vati hatte sich
gefreut, Geschenke für die Enkel besorgt und auch Pfefferkuchen
und Stollen hingestellt.
Also habe ich mich am nächsten Tag kurzerhand selbst auf den Weg
gemacht und bin nach
Briesen bei Cottbus
gefahren. Rund 120 km, Regionalbahn und Bus, jeweils etwa drei
Stunden hin und zurück. Dort habe ich dann alle angetroffen – für
sie eine echte Überraschung. Am Ende stellte sich heraus: ein
klassisches Missverständnis. Weil mein Sohn Silvester in Dresden
war, war es nur eine
Idee
gewesen, mal bei Vati
vorbeizuschauen – mein Vater hatte es als feste Zusage verstanden.
So habe ich die
5-Euro-Erhöhung
des Tickets
gleich praktisch „abgefahren“ – und vor allem einen Knoten gelöst,
der sonst vielleicht hängen geblieben wäre.
Manchmal ist es gut, einfach loszufahren, statt Dinge im Raum
stehen zu lassen.
Ich wünsche dir ein möglichst erholsames Wochenende, mit etwas
Wärme, Ruhe und ohne weitere Termine.
Melde dich gern, wenn es für dich stimmig ist.
Herzliche Grüße
Jürgen
Lieber Jürgen,
heute auch nur kurz.
Danke für deine liebe Rückmeldung.
Schön, dass du das Missverständnis mit deinem Sohn aus dem Weg geräumt hast.
Sonst hätten die Geschenke sicher noch lange bei deinem Vater gelegen oder versandt werden müssen.
Aber trotzdem hast du einen langen Weg auf dich genommen, der sich dann doch gelohnt hat.
Ich genieße hier im Ilm Kreis das Seniorenticket, das derzeit noch 40€ kostet und mit 31€ gestartet ist. Es war eher ein Produkt zur Wahl des Landrates.
Die Erkältung kommt jetzt tüchtig durch.
Da bin ich gezwungen langsam zu machen.
Der Zahnarzttermin ist war Doppel mit zwei längeren Behandlungen.
Ich warte jetzt auf Rückmeldung.
Heute morgen hat sich tatsächlich mein Sohn angerufen, eher aus einer Notlage heraus.
Meine Tochter war anfangs nicht erreichbar.
Er hat einen Abszess am Unterkiefer und wird heute noch operiert.
Ich hätte eventuell einen Mietwagen in Erfurt buchen können. Aber meine Tochter hat alles überbrückt.
Er wohnt 70 km von hier.
Ich bin froh darüber.
Und auch mal seine Stimme wieder gehört zu haben.
Eben hat er sich per SMS gemeldet.
Dann hoffe ich, dass alles gut geht mit der OP.
Dir wünsche ich einen schönen Restabend und einen schönen Sonntag.
Herzliche Grüße
Silvia
2026.01.04
Lieber Jürgen,
ich wünsche dir einen schönen 1. Sonntag im neuen Jahr 2026.
Ich bin heilfroh, dass mein Sohn sich Hilfe geholt hat. Ein Abszess kann auch lebensbedrohlich werden.
Und hoffe, dass die OP gestern Abend/Nacht gut gegangen ist und es keine Komplikationen gegeben hat.
Ich wünsche mir auch, dass er für kurze Zeit auf das Rauchen verzichtet, damit die Ausheilung gut voran geht.
Nur gut, dass mein Sohn die Fahrt zur Bereitschaft ins Krankenhaus selbst organisieren konnte.
Mit meiner dicken Erkältung und mit Maske hätte es sich schwierig gestaltet.
Ich muss auch sagen, dass er beim Telefonat nicht gefordert hat und es kam eher ein zaghaftes, dass es um etwas Großes gehen würde.
Dafür steht meine Tür immer offen!
Er kannte ja meine derzeitige Situation zum Unfall nicht.
Nun hoffe ich auf Rückmeldung, dass er alles gut überstanden hat. Derzeit kann ich ihn mit der Infektion nicht besuchen, um eine Ansteckung zu vermeiden.
Aber vielleicht klappt es Mitte der Woche, dass ich ihn auch im Gegenüber mal wieder sehen kann.
Dann komm gut im Tag an.
Herzliche Grüße
Silvia
Lieber Jürgen,
nur eine kurze Info.
Du wirst es nicht glauben, ich habe doch am 02.01.2025 mein Auto beim Abschleppdienst geräumt und eben meinen Zweitschlüsselbund in meiner Kosmetiktasche aus dem Handschuhfach, entdeckt.
Ich hatte die Schlüsseltasche sonst eher frei im Handschuhfach liegen.
Ich konnte mich nicht mehr daran erinnern.😳
Die VWG habe ich schon informiert.
Bei der Polizei ziehe ich morgen die Anzeige zurück und melde mich auch bei der Versicherung und schalte die Rückzahlung des Wertausgleiches.
Es ist Glück zu allen anderen Umständen.
Es bleibt trotz der Einsparung der Zusatzkosten zum Zylinderschloss und Absage der Beratung beim Mietverein, doch reichlich Scham wegen meiner Unsortiertheit.
Aber ich bin trotzdem unsagbar dankbar!
Danke auch für deine Unterstützung bei diesem Problem und ich wollte es zwingend und dringend anzeigen, mein lieber Mailfreund!💛
Guten Nacht!
Bis bald!
Herzliche Grüße
Silvia.
Liebe Silvia,
danke dir für deine beiden Nachrichten. Man spürt, wie viel dich
gerade gleichzeitig bewegt.
Es tut mir leid zu lesen, dass deine Erkältung nun richtig
durchkommt. Da bleibt einem nichts anderes übrig, als Tempo
rauszunehmen – auch wenn es schwerfällt. Gut, dass du den
Zahnarzttermin erst einmal klärst und nichts erzwingst.
Dass dein Sohn sich gemeldet hat, noch dazu in einer echten
Notlage, hat mich sehr berührt. Ein Abszess ist wirklich kein
kleines Thema – da ist es ein großes Glück, dass er sich
rechtzeitig Hilfe geholt hat. Ich hoffe sehr, dass die OP gut
verlaufen ist und es keine Komplikationen gab. Deine Haltung dabei
finde ich sehr klar und liebevoll: keine Forderungen, kein Druck –
aber eine offene Tür. Mehr kann man in solchen Momenten kaum
geben. Und dass du ihn im Moment wegen deiner Infektion nicht
besuchen kannst, ist vernünftig, auch wenn es sicher schwerfällt.
Vielleicht klappt es ja wirklich in ein paar Tagen.
Mein Sonntag war deutlich ruhiger, aber auch ganz bodenständig:
Ich war zum Mittagessen bei Vati eingeladen. Nebenbei lief – wie
so oft – eine Doku, diesmal über die Familie Strauß. Ein bisschen
Hintergrundwissen zu Walzern, Operetten und zur
Familiengeschichte. Wir hören die Werke der Strauß alle sehr gern,
das passt einfach gut zu solchen Sonntagen.
Gestern hatte es bei Vati einen kleinen Notruf gegeben: Der
Spülenabfluss in der Küche war verstopft. „Rohrfrei“-Granulat
hatte ich zwar besorgt, aber das hat nichts gebracht. Heute habe
ich mir das Ganze in Ruhe angeschaut. Wenn alles gut läuft – oder
besser gesagt:
abläuft
😉 – sollte ich das Problem
morgen beheben können.
Und dann noch ein Technik-Thema: Vati hat eine mindestens zwölf
Jahre alte Digitalkamera. Die 128 GB sind voll, und das Gefummel
auf dem kleinen Display wird für ihn mit seinen 90 Jahren
zunehmend schwierig. Also kam die Idee auf, ein Smartphone als
Kamera-Ersatz zu nehmen – ganz ohne SIM, WLAN hat er ja ohnehin in
der Wohnung (auch wenn er es bisher nie genutzt hat). Heute Abend
will ich ihn vorsichtig in die „Geheimnisse“ eines Smartphones
einweihen. Ich bin gespannt, wie er damit zurechtkommt. Mein
größtes Fragezeichen ist tatsächlich, dass er gewohnt ist, richtig
auf Knöpfe zu drücken – und am Smartphone verwackelt man damit
jedes Bild. Schaun mer mal 😉
Ich wünsche dir für den restlichen Sonntag und die kommende Woche
vor allem Erholung, ein bisschen Entlastung für den Körper – und
hoffentlich bald eine gute Nachricht von deinem Sohn.
Herzliche Grüße
Jürgen
2026.01.05
Lieber Jürgen,
ich denke, dass ich jetzt soweit alles geschafft habe.
Ist schon ein Kraftakt, einen gemeldeten Privathaftpflichtschaden zu reaktivieren und zeitgleich die Kommunikation zur Schadensvorgangs Nummer zum Unfall schalten zu lassen. Zusätzlich noch bei der Bundespolizei deren Vorgangsnummer zu erfragen und diese an die Vertragswerkstatt und die Versicherung weiterleiten.
Dazu nebenbei die Privathaftpflichtversicherung zu informieren zur Rückerstattung des Wertausgleichs, Mails verfassen, Überweisungen tätigen.
Und im Nachhinein die Echtzeit-Überweisung der Rücküberweisung der Versicherung wiederum zu bestätigen.
Jetzt bin ich echt daun.
Und hoffe, dass bei mir jetzt wieder etwas Ruhe eingekehrt.
Die Erkältung ist scheints eher ein Virusinfekt und Antibiotika hilft da auch nicht.
Da versorge ich mich selbst.
Der Zahnarzt hat mir einen neuen Termin zugeordnet und der letztere nächste Woche bleibt bestehen.
Die OP hat mein Sohn gut überstanden. Er meldet sich leider nicht, ich denke er muss sich beim Zahnarzt oder Kiefer Chirurgen heute nochmal vorstellen.
Er hat auch nicht erwähnt, dass der Ablass des Abszesses ambulant durchgeführt wurde.
Da habe ich bei verschiedenen Stellen im Krankenhaus angerufen.
Die Schwester von der Notfallaufnahme hat dann umfangreich recherchiert und mir Auskunft gegeben.
Ich glaubte schon es gibt im Nachhinein Probleme.
Das möchte ich mal ausschließen.
Mal schauen, ob er nochmal reagiert. Ich denke, er holt noch seinen Schlaf nach.
Dann hoffe ich, dass dein Montag gut verlaufen ist bis jetzt und auch der Abfluss bei deinem Vater wieder frei ist.
Schön, dass du dich so mühst, um ihm das Fotografieren mit dem Handy rüberzubringen.
Vielleicht klappt es besser als gedacht.
PS, sende mir doch bitte mal einen Likes zu einer Rezession von dir als Local Guide zu.
Ich würde mich freuen. Du hast schon über 400 Fotos eingesetzt.
Aber ich punkte auch gut mit den Aufrufen.😊
Dann noch einen schönen restlichen Montag!
Bis bald!
Herzliche Grüße
Silvia
Liebe Silvia,
was für eine Nachricht – ich musste sie zweimal lesen.
Dass
der Zweitschlüssel wieder aufgetaucht ist
, noch dazu an
einem so unerwarteten Ort, ist wirklich ein Glücksfall. Nach all
dem, was sich da aufgestaut hatte, ist das eine enorme
Erleichterung. Gut, dass du so konsequent alles in die Wege
leitest: VWG informieren, Anzeige zurückziehen, Versicherung
klären – das ist sauber und richtig. Dass nun Zusatzkosten
entfallen und Termine abgesagt werden können, ist ein echter
Gewinn.
Respekt auch für das, was du in den letzten Tagen organisatorisch
gestemmt hast: mehrere Vorgänge parallel, Nummern beschaffen,
Mails, Überweisungen, Rückabwicklungen – das ist wirklich ein
Kraftakt. Kein Wunder, dass du jetzt „down“ bist. Wenn der Infekt
viral ist, ist Selbstfürsorge genau das Richtige. Gut auch, dass
der Zahnarzttermin neu gelegt ist.
Die Nachricht zu deinem Sohn hat mich beruhigt. Schön zu lesen,
dass er die OP gut überstanden hat. Dass er sich jetzt erst einmal
zurückzieht und Schlaf nachholt, ist gut vorstellbar. Du hast
alles getan, was möglich war – sogar nachrecherchiert, um
sicherzugehen. Mehr geht in so einer Situation kaum.
Bei mir war es heute handfest-praktisch:
Ich habe den
Siphon der Küchenspüle bei Vati gewechselt.
Das alte
und das neue System wollten nicht so recht zusammenpassen – es war
ein bisschen fummelig, mit Nachjustieren und Dichtungen prüfen.
Aber am Ende ist alles dicht und frei. Mission erfüllt.
Morgen habe ich um
11 Uhr einen Termin beim Arbeitsamt
.
Mal sehen, ob sich noch ein Kurs ergibt. Falls nicht, bin ich
zumindest gespannt auf die Begründung. So oder so: Danach weiß ich
mehr.
Danke auch für deine lieben Worte und das Teilen deiner
Erleichterung – und gern schicke ich dir demnächst einen Like zu
einer deiner Local-Guide-Rezensionen. 😊
Komm gut zur Ruhe heute Abend. Du hast dir das verdient.
Herzliche Grüße
Jürgen
2026.01.06
Lieber Jürgen,
danke für deine Zeilen.
Und dein Verständnis, dass die zeitgleiche Abarbeitung mehrerer Themen viel Zeit und Kraft kostet.💛
Da der Infekt doch sehr intensiv geworden ist, stelle ich mich heute hier in der Stadt dem letzten netten Arzt in seiner Hausarztpraxis vor.
Ich möchte dies morgen nicht an meinem Geburtstag tun.😉
Das Auto wird heute von der Vertragswerkstatt überführt.
Der Mitarbeiter der Versicherung hatte versäumt, die Kostenübernahme der Überführung zu bestätigen.
Aber diese Unstimmigkeit konnte ich schnell durch ein paar Telefonate regeln.
Da bin ich heilfroh drüber!
Dir heute gutes Gelingen zu deinem Kurs.
Respekt, dass du dran bleibst an dieser Sache und auch dafür, dass du bemüht bist dich stets weiterzubilden zur KI.
Andere Menschen stellen sich in diesem Alter schon langsam auf Ruhestand ein...
Hab einen schönen erfolgreichen Dienstag!
Herzliche Grüße
Silvia
Jürgen Reichenberger <
briefwechsel@jreichenberger.net
Lieber Jürgen,
ich hoffe, dass alles klappt beim Amt und du vielleicht bald einen Kurs besuchen darfst.
Ich habe heute auch wieder bürokratische Sachen erledigt.
PS, wegen der Kosmetiktasche im Handschuhfach…
Es ist eher keine Kosmetiktasche, sondern eine Tasche für Schreibsachen, wir nannten sie früher in der Schule "Banane", da sie im weitesten Sinne einer Banane glich.
Ich hatte damals auch so eine für kleine Lineale, Tintenkiller und Bunt- oder Filzstifte. Alles, was man mal schnell im Unterricht gebraucht hat.
Für mich ist es eher eine Universaltasche mit ein paar Pflegeprodukten, einer Haarbürste, Pflaster und Kopfschmerztabletten für Notfälle. Und ich erinnere mich, mal aufgeräumt zu haben, als die Durchsicht vom Auto anstand.
Damit die Automonteure gut an die Servicemappe vom Auto gelangen.
War leider nicht mehr im Gedächtnis eingespeichert.😊
Dir einen schönen Abend!
Herzliche Grüße
Silvia
PS, die Garantieanschlussversicherung fürs Auto lässt auf sich warten. Es sollte im Dezember 2025 einen Einzug geben.
Ich hoffe, dass nichts schiefgelaufen ist.
Für den Notfall kann ich den Gesprächsverlauf nachweisen.
Die Unterlagen sind auch noch nicht eingegangen und der Telefonservice ist derzeit schlecht erreichbar....
Ich denke mal positiv und hoffe, dass die Bearbeitung länger gedauert hat.
Liebe Silvia,
danke dir für deine Zeilen und dein warmes Verständnis. Ja,
mehrere Themen gleichzeitig zu sortieren, zieht ordentlich Kraft –
umso vernünftiger, dass du heute noch zum Arzt gehst und
deinen
Geburtstag morgen frei davon hältst
. Das ist eine gute
Entscheidung.
Wie schön, dass sich auch die Sache mit der Überführung des Autos
klären ließ. Man merkt, wie routiniert du inzwischen mit solchen
Unstimmigkeiten umgehst – ein paar Telefonate, ruhig bleiben,
dranbleiben, erledigt. Dass das nun sauber läuft, ist wirklich
erleichternd.
Und jetzt zu meinen Neuigkeiten:
Die
Heiligen Drei Könige
waren mir heute
wohlgesonnen 😉 – sie haben mir tatsächlich einen
vierwöchigen
KI-Kurs
beschert. Morgen geht es darum, den konkreten
Kurs und den Anbieter auszuwählen und Angebote einzuholen. Ich bin
gespannt, was am besten passt, freue mich aber sehr über diese
Entwicklung.
Ganz bodenständig daneben:
Die Spüle ist dicht
😊
Der neue Siphon hält, nichts tropft, nichts riecht – ein kleines,
aber sehr befriedigendes Erfolgserlebnis.
Deine Erklärung zur „Banane“ hat mir ein Lächeln entlockt. Ich
kenne diese Taschen noch gut – universell einsetzbar, für alles,
was man „mal schnell“ braucht. Dass sie beim Aufräumen ins
Handschuhfach gewandert ist, passt absolut ins Bild. Manchmal
sortiert man Dinge so gründlich weg, dass sie dem Gedächtnis
gleich mit verschwinden.
Wegen der Garantieanschlussversicherung würde ich es auch erst
einmal positiv sehen. Du hast den Gesprächsverlauf, die Unterlagen
– und falls nötig, eine gute Grundlage zum Nachhaken. Hoffen wir,
dass es einfach nur länger dauert.
Ich wünsche dir einen ruhigen Abend, etwas Entlastung für den
Körper – und für morgen schon jetzt einen guten, freundlichen
Start in
deinen Geburtstag
🌷
Herzliche Grüße
Jürgen
2026.01.08
Lieber Jürgen,
danke für deine Zeilen.
Sie haben sich sehr lebendig angefühlt.😉
Dass dir die Heiligen Drei Könige an diesem Tag zu deinem Kurs Glück gebracht haben, hört sich gut an. Und ich denke, du hast sicher inzwischen einen Kurs gewählt, der dich anspricht und wo du dein Wissen zur KI erweitern kannst.
Zum Thema KI kommen mir gerade Phishing Anrufe in Erinnerung von vor 14 Tagen.
Sie kamen aus Österreich, angeblich über PayPal. Zu Anfang kam täuscht echt die Einspielung einer PayPal Ansage und gleichzeitig die blau unterlegte Einblendung eines angeblich falschen Zahlbetrages über 588€ mit Überprüfung. Der Anrufer sprach Englisch und ich verwies mehrmals auf die deutsche Kommunikation.
Irgendwie wurde auch zu Anfang die Nummernanzeige geblockt.
Ausländische Anrufe nehme ich ansonsten nicht entgegen.
Die erste Nummer hatte ich geblockt, dann folgten noch zwei weitere Anrufe über eine Zweitnummer.
Ich habe den Vorfall gemeldet und auch mein Konto überschaut.
Inzwischen ist die Betrugsmasche im Netz gelistet und es gibt Warnungen.
Zu den Rezensionen gibt es sicher ein Missverständnis.
Ich hoffe nicht auf eine Reaktion von dir zu meinen Beiträgen als Google Guide, ich möchte eher über einen Beitrag von dir bei Google mal einen Beitrag von dir anschauen.😉
Mein Tag gestern verlief ruhig.
Ich war etwas ausgelaugt von der unruhigen und fast schlaflosen Nacht. Jetzt kommt der Reizhusten massiv durch, ich konnte kaum schlafen. Professionelle Mittel dagegen hatte ich nicht im Haus.
Teure Medikamente über Privatrezept greifen auch oft nicht.
Ich habe übers Netz gestern günstige Tabletten gefunden und in der hiesigen Apotheke bestellt.
Vollends greift der Wirkstoff auch wieder nicht. Ich nehme noch zusätzlich Hustenliquid und lutsche noch fleißig.
Mein Verbrauch an Taschentüchern ist enorm.
Am 6. Januar hatte ich einen Arztbesuch geplant, aber nach einem kurzen Reizhustenanfall morgens ging es mir insgesamt wieder besser und alles war frei.
Und über Nacht kam dann der Boni…
Ich stelle mich heute vor.
Vielleicht brauche ich dich noch zusätzlich unterstützende Medizin..
Zum Skoda-Garantie-Antrag, da ist alles in Bearbeitung. Eine nette und kompetente Servicekraft hat mir die Daten zum Vertrag übermittelt und die Mail-Adresse dazu.
Ich habe vorsorglich nachgehakt.
Durch die Versicherung muss mein Auto dann zeitnah zur Durchsicht, da hier Wert auf regelmäßige Wartung gelegt wird. Ansonsten greifen die Garantieansprüche nicht.
Es wird für mich zum Jahresanfang ein enormer finanzieller Aufwand. Aber da muss ich eben durch.
Zum Glück wird es nur eine kleine Durchsicht mit einem Wert bis 300€, da bin ich heilfroh!
Das Schlüsselproblem hat sich bei der VWG gut lösen lassen.
Durch meine zeitnahe Mail zum Auffinden des Schlüsselbundes konnte die Bestellung der Schlüssel
storniert werden und ich falle aus der Regresspflicht.
Auch schön.😊
Am 15.1.25 wird der alte Zylinder wieder eingebaut.
Und die Sollzinssatz bei der Versicherung bei dem eher kleinen Zahlbetrag sollte sicher auch nicht so hoch werden, vielleicht noch ein paar Bearbeitungskosten zusätzlich.
Ich denke mal positiv.
Wenn dann die Rückzahlung gebucht ist und ich den Regress ausgeglichen habe, kann ich den Fall auch stornieren lassen. Obwohl in der App der Fall nicht eindeutig geleistet ist.?
Gestern habe ich mir einen kleinen Brunch bereitet, um meine Stimmung zu heben und Alexa hat mir Geburtstagslieder gespielt.
Ein lieber telefonischer Geburtstagsgruß kam von meiner entfernten Verwandtschaft aus dem Wartburgkreis, wo mir die Familienmitglieder nacheinander persönlich gratuliert haben. Fand ich sehr schön.😊
Dir wünsche ich einen schönen Tag oder eher einen schönen Abend, wann auch immer du meine Nachricht liest.
Herzliche Grüße
Silvia
Danke auch für deinen Blumengruß zum Start an meinem Geburtstag.
Er war eben anders, aber der nächste wird sicher gehaltvoller.😊
Ich habe mir einen kleinen Tropfen gegönnt, alkoholfreien Rose-Wein. 😋
....es muss ja nicht immer Eierlikörchen sein.
Wie
Hape Kerkeling
in seinen Film als Kind sagt. 😉
Liebe Silvia,
danke dir für deine lebendigen und offenen Zeilen – ja, ich habe
sie am Abend gelesen 😊
Man merkt, dass du trotz Erkältung und vieler Baustellen sehr
aufmerksam bei dir bleibst.
Zu den
Phishing-Anrufen
: Gut, dass du so klar
reagiert hast. Diese Masche ist tatsächlich gerade sehr verbreitet
– mit gefälschter PayPal-Ansage, angeblichen Fehlbuchungen und
Druckaufbau. Dass du konsequent auf Deutsch bestanden, die Nummern
blockiert und deine Konten geprüft hast, war genau richtig. Mehr
kann man in so einem Moment nicht tun. KI wird leider nicht nur
für Sinnvolles eingesetzt – umso wichtiger ist Aufmerksamkeit wie
deine.
Danke auch für die
Klarstellung zu Google Maps
– jetzt habe ich dich richtig verstanden 😊Ich habe deinem Beitrag
zwei Daumen hoch spendiert ;-) Meine Fotos solltest du über diesen
Links sehen:
https://www.google.com/maps/contrib/117065978769629917439/photos
Dein gesundheitlicher Zustand klingt leider sehr unerquicklich.
Reizhusten kann einen wirklich zermürben, gerade nachts. Dass du
dich heute vorstellst, ist vernünftig – manchmal braucht es doch
einen Blick von außen, auch wenn man schon vieles ausprobiert hat.
Ich drücke die Daumen, dass du etwas findest, das dir wirklich
Linderung verschafft. Und ja: Zusätzliche „unterstützende Medizin“
im Sinne von Ruhe und Geduld gehört leider auch dazu, so
unerquicklich das ist.
Was die
Auto- und Versicherungsthemen
angeht:
Du hast das alles sehr strukturiert im Blick. Eine kleine
Durchsicht bis 300 € ist zwar kein Spaß, aber im Verhältnis
wirklich überschaubar – gut, dass es dabei bleibt. Und auch beim
Schlüsselthema hast du Glück im richtigen Moment gehabt. Dass die
Bestellung storniert werden konnte und du aus der Regresspflicht
raus bist, ist eine echte Erleichterung.
Dein Geburtstagsbrunch, Alexa mit Geburtstagsliedern und die
telefonischen Grüße aus dem Wartburgkreis – das sind genau diese
kleinen, aber tragenden Momente. Und ein alkoholfreier Rosé passt
dafür sehr gut 😄
Nicht immer Eierlikörchen – da hat Hape Kerkeling völlig recht.
Zu meinen Telefonaten: Insgesamt
durchaus
positiv
, auch wenn sich das Tempo wieder
einmal unterscheidet. Es gibt die
Zusage
für einen vierwöchigen Kurs als IoT-Developer (Internet of
Things)
. In Dresden sind dafür zwei
Anbieter im Gespräch:
Der eine wollte sich gestern melden – hat er nicht. Beim
anderen habe ich
am Montag einen Termin
.
Entweder bin ich mal wieder zu schnell oder die anderen zu
langsam. Wahrscheinlich beides. 😉
Ich wünsche dir für heute vor allem einen möglichst ruhigen
Abend, etwas Erholung für den Körper und hoffentlich eine Nacht
mit weniger Husten.
Und schön, dass mein kleiner Blumengruß dich zum Start in den
Geburtstag begleitet hat – manchmal sind Geburtstage einfach
anders, leiser. Das darf auch sein.
Herzliche Grüße
Jürgen
2026.01.09
Lieber Jürgen,
und einen schönen guten Morgen nach Dresden.
Ich sitze gerade mit meinem Zweitversuch in der Praxis zur Notfallversorgung.
Ich hatte zwar für heute einen Termin in Erfurt bei meinem HA gebucht.
Hier wollte ich mich eher zum Ausklang der Erkältung mal abhorchen lassen und nochmal das Thema zum Code zur neurologischen Untersuchung ansprechen.
Das Prozedere zur Nichtaushändigung von PC-erstellten Überweisungen mit Digital Code über/von der KV geht nun schon knapp ein Vierteljahr und ebenfalls gleichzeitig der eingeschränkte Dienst zu E-Rezepten.
Es ist kein gutes Aushängeschild zur Med:ON Kette.
Wo eben die Codes als Klebchen unkompliziert bei der KV angefordert werden könnten, da sie ja auch nur dort erstellt werden. ( Ich habe ja recherchiert und die KV hatte mir auch Kontaktdaten benannt, die ich an meinen HA weitergeleitet hatte.)
Aber die Verwaltung der Poli reagiert eher steif oder geradlinig und wartet ab.
Aussage ist, dass ab Anfang Februar 2026 dann alles wieder normal läuft.
So sind die ersten Termine schon wieder ausgebucht, bei der Praxis, die ich gefunden habe. Die ausschließlich nur mit Codes der KV arbeitet. Da steht wenigstens erst mal die Diagnose.
Dann geht die Suche weiter, wenn es bei mir eine gibt, zum Finden eines Neurologen.
Ich hätte hier in Arnstadt eine Praxis, aber dort ist auch meine ehemalige Psychiaterin angestellt. Und es gab Probleme zur Herausgabe meiner Befunde für meinen jetzigen Psychiater, die Befunde wurden mir in Rechnung gestellt und das war zur Erstanforderung nicht legitim. Zudem wurde mir der Umschlag mit der Befundung in einem verschlossenen Umschlag übergeben, ohne einen Hinweis zu den Kosten.
Ich habe diese zwar bezahlt, aber zur Gesetzeslage nachträglich wieder eingefordert und der Neurologe von der Gemeinschaftspraxis als Hauptinhaber, hat die Rückzahlung scheints über sein Privatkonto getätigt.
Da bin ich wegen meiner Rückforderung eher ein toxischer Patient…
Es geht mit Nachrichten weiter. Nicht böse sein, die Zeit fehlt im Moment zum Schreiben.
Ein wunderschöne Geste von meiner Tochter und meiner Enkelin Hazel Grace mit einer hübschen Geburtstagskarte mit Wünschen und Sprüchen und ihre “ersten eigens geschriebenen Worte” an mich mit einem kleinen süßen Feuerwerks Bildchen.🥰
Das war für mich ein ganz besonderes Geburtstagsgeschenk.🤩
Ich habe mich per Mail lieb bedankt auch mit persönlichen Worten an meine Enkelin und auch mit dem Hinweis wegen meines herausfordernden vergangenen Jahres und habe den beiden Mädels nach meiner Reha ein Treffen in Aussicht gestellt!🥰
Und dazu auch ein Foto von meinem Wechsel-Bilderrahmen für Fotos mit Klammern, dort wo jetzt auch in süßes Bildchen hängt.😊
Herzliche Grüße
Silvia
Ein Likes vom Konzert von Marc Marshall vom Februar 2025 in der Thomaskirche in Erfurt. 😊
https://photos.app.goo.gl/38yF3auVKHkfJg4B8
Im Anhang meine Nachrichten.
Du hast ja das ganze Wochenende Zeit zum Anhören.🤭😊
Wieder viel geworden....
Hat sicher auch meinen Googlespeicher zum Schluss überfüllt.
Es ging zwischenzeitlich nichts mehr und Gmail hat geblockt.
Sorry, sehr viel geworden, du hast ja das ganze Wochenende Zeit zum Anhören. Auch dann, wenn es dir passt. 😉
Diesmal noch im M4A Format.
Habe jetzt auf MP3 umgestellt.😉
Ich hatte hierzu schon einen Text erstellt, der dann auch verschwunden war.
Bitte diese Nachricht dann löschen.
Nicht dass Gmail wieder bei mir blockt.
Danke dir.
Schönes Wochenende.
Herzliche Grüße
Silvia
Lieber Jürgen,
da ich jetzt auf der Suche nach einem Minijob bin, der zu mir passt und mich auch etwas erfüllt. Habe ich jetzt in unserer Apotheken-Kette einen Minijob als Medikamenten-Zubringer an Privathaushalte entdeckt.
Mit ca. 10 Stunden Wochenarbeitszeit und 620€ Vergütung plus sozialen Vorteilen. Ich müsste morgen nochmal die Ausschreibung fotografieren. Derzeit habe ich nur einen Papierstreifen mir den Kontaktdaten.
Nun weiß ich nicht, was ich für Erfolgschancen zur Ausschreibung habe.
Meine Fahrerlaubnis habe ich nun schon 33 Jahre und fahre auch sicher und vorrausschauend.
Das könnte schon mal Punkten.
Strafpunkte in Flensburg habe ich auch nicht.
Meist werden Fahrzeuge gestellt.
Ansonsten könnte ich auch mal mit meinem PKW aushelfen.
Wie das dann gehändelt wird, weiß ich nicht.
Eine gute Vorlage zum Bewerbungsschreiben habe ich schon gefunden.
Durch meine EU-Rente bin ich zwar nicht mehr voll erwerbstätig, jedoch gesundheitlich voll einsatzfähig und motiviert, mich sinnvoll zu engagieren. Ihre Tätigkeit als Medikamenten-Zusteller entspricht genau meinen Fähigkeiten in Bezug auf Zuverlässigkeit und Organisation. Ich möchte meine gewonnene Zeit nutzen, um aktiv zu sein und sehe in diesem Minijob eine spannende Herausforderung, bei der ich meine volle Leistungsbereitschaft einbringen kann."
Mir bereitet nur mein Lebenslauf Bauchkrummeln.
Da ich noch nie in einem Minijob tätig gewesen und ich ja nun schon viele Jahre in EU -Rente bin. Weiß ich nicht so recht, wie ich ihn gestalten soll.
Ich könnte natürlich meine Zielstrebigkeit hervorheben, meine Hobbys mit Radfahren, Wandern und Chor und Sportgruppe, eventuell auch meinen großen Garten. Damit ich nicht als Couchpodeto deklariert werde.
Und das mit Bewegung und Kommunikation sehr wichtig sind.
Vielleicht hättest du eine Idee.
Nach meiner Berentung ist ja mein Lebenslauf eher mager.
Ich könnte ansonsten meine gute Orientierung und die Kenntnis zur umliegenden Umgebung und den angrenzenden Orten um Arnstadt noch benennen. Ich bin ja schon viel in der Umgebung unterwegs gewesen mit dem Auto und auch auf Wanderungen.
Hier in Arnstadt kenne ich auch zahlreiche Stadtgebiete.
Natürlich wird meine Reha dann wieder ein Makro zur Einstellung. Da es auch einen Zuschlag geben könnte, so können auch aus drei Wochen 4 bis 5 Wochen werden.
Das müsste ich grob benennen.
Aber vielleicht könnte ich auch für später als Springer vorgemerkt werden.
Ansonsten wäre es ganz gut, mich hier auszuprobieren.
Das würde auch meinen Selbstwert steigern und finanziell einige Möglichkeiten schaffen für Kurzurlaube ecetara...
Vielleicht hast du noch einige Tipps zum Lebenslauf, wie ich diesen gestalten kann.
Ich habe irgendwo noch welche liegen.
Wenn das nichts wird, würde ich auch etwas von Zuhause machen wollen.
Aber nicht zwingend Etiketten einfädeln und Umfragen schalten schon gar nicht.
Vielleicht hast du noch eine Idee. Ich denke dein Bekanntenkreis ist sicher groß und es gibt dazu Vorschläge zu niveauvollen Tätigkeiten.
Ich würde mich erst mal auf die Suche nach meinen Lebensläufen begeben.
Und nächste Woche gern eine Bewerbung versenden.
Einfach mal zum Testen.
Vielleicht werden ältere Bewerber doch bevorzugter gewählt wegen der Zuverlässigkeit...
Schreib bitte mal deine Ideen zu meinem Thema, wenn es dir passt.
Ich würde mich freuen. 😊
PS, das Thema mit dem Abschleppdienst möchte ich dann gern zeitnah angehen. Das Auto ist ja jetzt überführt worden.
Zwischendrin wollte ich nichts schalten.
Ich habe alles in Ruhe überschaut. Es sind eher Paket- preise mit zu den einzelnen Positionen, die passen. Der Nachtzuschlag für den Einsatz des Fahrers und des Einsatzfahrzeugs ist auch stimmig, einschließlich der Arbeitszeit.
Es bleibt eher die Position zur Bereitstellung des Einsatzfahrzeugs direkt zum Unfallort. Es wurde mit 120€ abgerechnet.
Da aber ein Anfahrtsweg unter 10 km mit einer Fahrtstrecke von ca. 1,5 km steht, ist eher nur der hälftige Preis legitim.
Die KI zeigt dies an.
Wenn du nochmal etwas in Erfahrung bringen möchtest zu deinen Möglichkeiten mit der KI?
Dann wünsche ich dir einen schönen Abend.
Und danke auch im Voraus.
Hoffentlich überfordern dich meine Kurznachrichten nicht.
Hier bitte auch nur Stück für Stück reinzuhören....
Ich möchte deine Privatsphäre nicht blocken.🤭😊
Danke für alle deine ausführlichen und umfangreichen Rückmeldungen und deine Zeit, die du mir stets im Mailverkehr schenkst.💛
PS, die Fotos vom Standesamt im Wien....
Ist dies der Ort eurer Vermählung gewesen?
Sehr schön gestaltete Räumlichkeiten.
Ganz anders als unsere damaligen Standesämter in Deutschland. 😊
Bis bald!
Herzliche Grüße
Silvia
2026.01.10
Lieber Jürgen,
dir ein schönes Wochenende.
Also bitte nicht böse sein, dass mein Kopf gestern voller verschiedener Gedanken gewesen ist.
Wie sagst du immer so schön, das zeugt von Kreativität und von Bewegung und weniger von Stillstand.
Es gibt manchmal solche Zeiten und bitte sieh es mir nach. 🙏
Bitte antworte in deinem Rhythmus, ich warte gern
Ich weiß um deine Verpflichtungen zu deinem Job und er und deiner Familie.
Und die Verbindung zu deiner Frau möchte auch gepflegt sein und werden.
Nimm dir bitte die Zeit, die du brauchst.
Hab am Wochenende ein klein wenig Erholung.
Sicher ist bei euch alles winterlich weiß.
Bei uns ist es eher leicht gepudert und verschwindet wieder schnell.
Aber es wird sicher noch etwas Schnee kommen irgendwann.
Sei lieb gegrüßt
Silvia
Liebe Silvia,
danke dir für deine Nachrichten und die offenen Einblicke. Ich
greife deine Punkte gern der Reihe nach auf – ruhig und
überschaubar.
Zu medizinisches Thema / KV-Codes:
Was du schilderst, ist leider weniger ein medizinisches als ein
organisatorisches Problem. Du hast sauber recherchiert, Lösungen
benannt und sogar Kontakte weitergegeben – mehr kann man als
Patientin kaum tun. Dass Verwaltung hier starr reagiert und Zeit
verstreichen lässt, ist frustrierend, vor allem wenn dadurch
Diagnostik verzögert wird. Gut finde ich, dass du trotzdem einen
klaren Plan verfolgst: erst die Diagnose über die KV-Praxis, dann
in Ruhe weitersehen. Das ist vernünftig und schützt dich vor
zusätzlichem Stress.
Zu Bild / Familie:
Das Bild deiner Nichte ist wirklich sehr schön. Auch mein Vater
hat zu seinem 90. Geburtstag ein schönes Bild gemalt, welches nun
einen Sonderplatz bekommen hat.
Solche Bilder tragen etwas Warmes in den Alltag und erzählen oft
mehr als viele Worte. Es ist schön zu sehen, wie Kinder auf ihre
ganz eigene Weise Nähe ausdrücken.
Zu Minijob / Lebenslauf:
Damit ich dir konkret helfen kann, bräuchte ich tatsächlich deinen
aktuellen oder letzten Lebenslauf – gern auch einen älteren. Dann
können wir gemeinsam überlegen, wie man ihn sinnvoll, ehrlich und
passend für einen Minijob aufbaut, ohne dich kleiner zu machen,
als du bist.
Zu einem Minijob kann ich dir nicht viel sagen, den würde ich
wahrscheinlich im Moment selbst nutzen.
Zu Abschleppdienst / Abrechnung:
Hier wäre es gut, wenn du mir am Schluss alles Relevante gesammelt
zukommen lässt (Rechnung, Positionen, Zeiten, ggf. Hinweise aus
dem Protokoll). Dann kann man sich das strukturiert anschauen und
entscheiden, ob und wo sich ein sachlicher Einwand lohnt – ohne
Hektik.
Zu den Aufnahmen:
Die Aufnahmen höre ich mir morgen in Ruhe an. Heute lasse ich den
Tag bewusst ausklingen.
Herzliche Grüße
Jürgen
Guten Abend Silvia,
die Email, die ich gerade geschickt habe, hatte ich gestern abend
schon fertig. Sie ist aber unter "Entwürfe" hängengeblieben. Das
war nicht beabsichtigt.
Schick mir deinen Lebenslauf und dann schaun wir mal, was wir
daraus machen können.
Morgen, von 10 bis 14 Uhr sind wir zum Brunch. Und der Schnee
gefällt mir gut, ist noch schön weiß.
Übrigens, du kannst ja auch ein bißchen Platz in deinem
Gmail-Konto machen, einfach die ältesten Mails nach oben, alle
markieren und dann entfernen.
Für heute wünsche ich Dir einen schönen Abend
Gruß Jürgen
Mein Ausblick ;-)
Danke lieber Jürgen,
dir auch einen schönen Abend und danke für deine Mail und für deine Nachtrag mit den Fotos.😊
Bei uns hat etwas mehr als gepudert ausgesehen.
Wird leider dann schnell matschig.
Dir/ euch einen schönen Brunch morgen...
Morgen schaffe ich es noch nicht mit den Beibringen des Lebenlaufs.
Du brauchst auch etwas Erholung.😉
Habe noch andere Dinge zu tun.
Wenn es mehr gescheit hat, gibt es auch Fotos.
Es war übrigens meine Enkelin, die Tochter meiner Tochter, Hazel mit dem Bildchen. ❤️
Das Bild deines Vaters ist auch sehr schön.
Respekt!😊
Schönen Abend.
Herzliche Grüße
Silvia
Jürgen Reichenberger <
briefwechsel@jreichenberger.net
2026.01.11
Lieber Jürgen,
rate mal, wo ich gerade wieder bin.
In der Notfallambulanz hier im KH.
Ich habe wieder nicht viel geschlafen und stets mit Reizhustentabletten.
Sobald ich aufwache, beginnt der Husten wieder.
Und ich fühle mich unheimlich schlapp.
Und manchmal fast wie ein Lama.😳
Die Ärztin hat am Freitag nur die Bronchien abgehört. Sie hatte es auch sehr eilig, obwohl die Praxis fast leer war.
Sie war selbst erkältet, vllt. deshalb.
Ihre Aussage, sie trinke bei Erkältung nur Tee und ginge an die frische Luft....
Naja, keine tolle Aussage, zumal sie sicher fast 20 Jahre jünger ist. Und auch nicht immer nur Tee hilft.
Ich hatte ein pflanzliches Präperat, was sowohl bei NNH- Entzündung greift und auch die Bronchien frei macht. Das war dann sicher nicht mehr ausreichend, da es sich sicher gänzlich auf die NNH gelegt hat.
Habe noch Efeu-Hustenlöser genommen, Vitamin C+Zink.
Und habe jetzt noch einen schwarzen Rettich mit Zucker angesetzt und lutsche fleißig.
Nutze auch noch Propolis-Mundspray gegen die Halsschmerzen. Heute habe ich das Spray mal mit Honig eingenommen, soll wohl auch helfen.
Am Morgen trinke ich noch ein Glas Wasser mit Apfelessig, eher wegen dem.Reflux, soll aber auch zur Stärkung des Immunsystems beitragen.
Mit abschwellenden Nasenspray und seit gestern noch Rotlicht zusätzlich. Mehr geht eigentlich nicht. ...und natürlich Thymian - und Salbeitee. Bin ja eine gehorsame Patientin.😉
Habe ich auch vorher schon getrunken.
Gestern war ich im Ilmkreiscenter ganz in der Nähe.
Da stand eine Eingangstür mit Schließautomatik komplett offen. Beim Aldi an der Kasse war es schon tüchtig zügig und die Verkäuferin hatte ihre Kassenzone schon verklebt an allen Ritzen...
Am Wochenende tut sich nicht viel, es waren hier immerhin ca. 6 bis 8 Grad Minus....
Wie war dein Tag, hattet ihr einen schönen gemütlichen Brunch?
Finde ich auch stets ganz schön, wenn man sich querbeet bedienen darf von süß bis herzhaft ganz in Ruhe und ohne Druck in gemütlicher Runde.
Ich habe mir heute einen Film angeschaut mit vier englischen Frauen, etwas verrückt aber mit einem tiefen Thema.
Sie haben sich auf eine gemeinsame Reise begeben. Quasi eine Vermächtnisreise in die Vergangenheit der vier Frauen zum Gedenken an eine zugehörige Freundin und diese hatte vor Ihrem Tod die Tickets gekauft und an Ihrer Stelle ist ihre Tochter mitgereist.
Das Ziel der Reise war dann eine Kathedrale an der Mittelmeerküste, wo durch die bunten Fenster an der Giebelseite der Kathedrale an der gegenüberliegenden Wand ein tolles Lichtspiel durch das runde bunte Fenster stattgefunden hat. Zum Schluß haben alle vier Frauen noch das Lieblingslied der Verstorbenen von Blondie gesungen und sich später am Strand mit einem Rest der Asche am Meer von ihr verabschiedet.
Ein sehr schöner Film über viele Umwege bis zum Ziel, vielen Erlebnissen, mit Herzschmerz und ein Stück Selbsterkenntnis und Selbstfindung sowie dem Abschiednehmen.😊
So, jetzt hoffe ich, dass es nicht mehr allzulange dauert.
Morgen hätte ich in der Poliklinik keine Chance in der Erkältungszeit in der einen geplanten Stunde von 8 bis 9 Uhr zur Notfallversorgung, dranzukommen. Und es gibt keine Überweisungen mit Codes, die zwingend zur Notfallversorgung meiner HNO Praxis gefordert werden.
Derzeit habe ich auch keine Kraft für die Besuche beider Praxen und sicherlich auch an verschiedenen Tagen.
Nun hoffe ich auch, dass mir gut geholfen wird, damit der Infekt langsam abklingt.
Scheints muss ich den nächsten geplanten Termin zur Wurzelbehandlung noch absagen. Mal schauen, wie sich alles entwickelt.
Dir einen schönen Restabend.
Nicht wundern, ich bin manchmal der Erklärbär.😊🤭
Falls meine Nachricht mal wieder zu ausführlich gestaltet wurde...
Herzliche Grüße
und einen schönen Wochenstart morgen!
Silvia
2026.01.12
Lieber Jürgen,
ich habe gestern fast 6 Stunden in der Notfallambulanz verbracht.
Ich habe eine längere Inhalation mit Kochsalz bekommen, soll auch weiter inhalieren. Habe noch eine kleine Infusion mit Kochsalz bekommen, da mein Blutdruck im Keller war.
Mein Weg zum Infekt geht weiter zum HNO.
Ich habe jetzt in Erfurt in einen MVZ, was dem KH hier angeschlossen ist, einen Termin für Mittwoch bekommen.
Fühlt sich an wie ein "Fünfer im Lotto"!
Gut, das die MVZ's nah beieinander liegen und auch mit dem KH kooperieren. Meine Daten sind schon gelistet.😊
Der gestrige Arzt hat mich auch zu meinem Blutdruck Medikament beraten. Da er oft im Keller ist.
Es ist nur ein leichtes, sollte aber nur 1x und auch nur hälftig genommen werden.
Es wird soviel vernachlässigt von den Ärzten, gut dass man von Dritten auch mal einen Rat bekommt.
Dann hoffe ich , dass mir am Mittwoch gut geholfen wird.
Ich werde fleißig inhalieren.
Dir einen schönen Wochenstart!
Und gutes Gelingen zu den anliegenden Terminen zu deinem KI-Kurs.✊✊✊
Herzliche Grüße
Silvia
Liebe Silvia,
danke dir für die fünf Texte und für das Vertrauen, das darin
steckt. Ich habe mir alles in Ruhe angehört und gelesen ;-) Man
spürt sehr deutlich, dass das keine „schnell dahingesprochenen
Nachrichten“ sind, sondern Gedanken, die sich über längere Zeit
aufgebaut haben und die auch Kraft gekostet haben.
Was sich für mich durch alle Aufnahmen zieht, ist eine große
Dichte: viele Themen laufen parallel – Gesundheit, Familie,
Verantwortung, Organisation, Zukunftsfragen – und trotzdem der
Wunsch, nicht stehenzubleiben, sondern aktiv zu bleiben und wieder
mehr Boden unter den Füßen zu bekommen. Das wirkt nicht
sprunghaft, sondern eher wie jemand, der versucht, Ordnung in ein
komplexes inneres und äußeres Gefüge zu bringen.
Gleichzeitig tauchen immer wieder stabile Punkte auf, die dem
Ganzen Halt geben: der Kontakt zu deinen Kindern und Enkeln, die
Bedeutung kleiner Gesten (eine Karte, ein Bild, Musik), dein Blick
für Dinge, die guttun und Sinn stiften. Auch der Gedanke an eine
Tätigkeit, die überschaubar ist und dennoch gebraucht wird, passt
gut in dieses Bild. Das wirkt für mich nicht wie „irgendetwas
machen“, sondern wie ein bewusstes Suchen nach etwas Passendem.
Gut fand ich auch, dass du trotz der Belastungen sehr klar
bleibst, was deine Grenzen angeht – sowohl gesundheitlich als auch
im Umgang mit Bürokratie oder Erwartungen von außen. Das liest
sich reflektiert und keineswegs resigniert.
Zu den Rahmendaten habe ich mir ein paar Dinge gemerkt: Du
hattest geschrieben, dass deine Wahlheimat Arnstadt ist. Beim
Thema Reha: Hattest du mir schon mal geschrieben wo die ist?
Herzliche Grüße
Jürgen
Lieber Jürgen,
ich bin beeindruckt und auch sehr berührt wie du mich mit meinen Gedanken, Handlungen und auch mental wahr nimmst.
Das tut mir sehr gut und ist gleichzeitig sehr aufbauend für mich. 😊 💛
Wo heutzutage viel mit Komplimenten gespart wird oder zu tiefen Gedanken eher Sprüche kommen
" Du denkst einfach zuviel!"
Aber eben gezielt denkend. Um so mancher Sache auf den Grund zu gehen. Google und auch die KI machen vieles möglich.
Aber es wird eben nicht hinterfragt, warum ich es tue.
Das sind eher Aussagen von Menschen, die nur geradeaus denken und kaum oder gar nicht hinterfragen.
Und sicher ist es so, dass oft einiges zugleich im Kopf passiert und dann kann man es eben nur Stück für Stück hinterfragen und ablegen oder hinter sich lassen...
Die Aussage, "Wirf die Probleme mal über die Schulter!"
Das klappt sicher für eine gewisse Zeit , aber manche Themen wollen auch abgearbeitet oder Handlungen verstanden werden.
Schön für die , die die Gabe haben, Dinge auszublenden.
Ist aber nicht meins.
Ich denke, da greift auch ein Stück die Vergangenheit.
Mit Fragen:
Weshalb man öfters der Puffer war als Kind.
Und in der Schule eher nur
" der Streber". Aber wie viel Kraft dahinter gesteckt hat, einfach nur gesehen und anerkannt zu werden, weiß eben niemand.
Ja, meine Kinder sind immer wieder Thema.
Den Kontakt mit meinem Sohn musste ich vorerst stoppen.
Er lebt mit seiner Spielsucht und seinem mangelnden Selbstwert in seiner von ihm eigens geschaffenen Weltbild, wo es auch keinen Plan " B" gibt.
Anstatt sich etwas Ruhe nach dem Eingriff zu gönnen, gab er mir nur Einblicke zu scheints versäumten Terminen. Das Amt ist immer wieder Thema, Mängel an seiner Wohnung mit Klage übers Gericht u.v.m.
Ich habe ihm geraten, manche Dinge gütlich anzugehen und nicht stets mit der Keule, eher diplomatisch. Diese Ratschläge werden leider von ihm stets negiert und er will mich dann mit rauhen Worten belehren.
Das lehne ich ab.
Ich kenne meinen Sohn. Er hat schon in der Lehre unüberlegt mehre Handyverträge gleichzeitig abgeschlossen.
Damals auch für seine 14 jährige Freundin.
Und ich habe dann alles geordnet und saß dann vor einem großen Ordner und mir liefen die Tränen. Da mir bewusst war, dass vieles nicht gut zu regeln ist.
Leider wusste mein Sohn dies nicht zu schätzen.
Und ich denke, das ewige Abwarten und das Nicht-Aktiv-Werden manövriert ihn stets in solche Situationen.
Hier möchte ich auch keinen Einblick mehr haben.
Mit fast 37 Jahren sollte er sein Leben jetzt selbst in die Reihe bekommen oder eben dafür gerade stehen, wenn was schief läuft. Sinnbildlich könnte ich mir vorstellen, dass er einen Teil seines Lebens auf den Fluren von Gerichten verbringen wird oder auch möchte.
Vielleicht ist es für ihn eine Möglichkeit sich zu zeigen oder wahrgenommen zu werden.
Das ist nur ein kleiner Einblick, aber es ist immer wieder mal Thema und ich muss mich hier zwingend abgrenzen.
Zum Thema "Heimat".
Ich stamme aus dem
"Thüringer Becken". Es zählt zu Mittelthüringen und aus einer großen Gemeinde mit knapp 2000 Einwohnern.
Der Ort heißt Straußfurt.
Abgeleitet lt. KI:
"Furt durch das Gestrüpp“ oder „von Sträuchern gesäumte Furt“ an der Unstrut"
Überwiegend Flachland mit einigen Hügeln, viel landwirtschaftlichen Nutzflächen.
Ein Wahrzeichen ist der Staudamm mit seinem Rückhaltebecken. Früher stand hier noch eine Zuckerfabrik, meine ehemalige Arbeitsstätte.
Auf diesem Gelände steht jetzt ein "Netto".
Es gab hier mal mehrere LPG's.
Mein Großvater, mütterlicherseits hatte auch mal eine LPG "Typ 2" geleitet.
Es gibt noch eine, jetzt aber als Agrargenossenschaft mit Viehzucht, einer großen Bullen Mastanlage in einem Nachbarort.
Es gibt auch ein schönes Wäldchen dort, wo wir oft mit unseren Kindern an Sonntagen spazieren gegangen und im Winter auch Schlitten gefahren sind.
Am Ende gab es noch eine Einkehr in einem Gartenlokal mit Spielplatz und auf dem Weg dahin gab es für die Kinder viel zu sehen. Schafe, Ziegen, Vögel in Voliären oder Häschen u.v.m.
Rückwärts ging es dann durch Dorf zurück.
Die Kreisstadt ist Sömmerda.
Hier sind wir oft einkaufen gewesen bei Kaufland, Lidl und Netto. Bei uns gab es lange nur Rewe und der war eben teuer.
Erst viel später kam dann Edeka und noch später dann der Netto.
Es gibt auch ein Industriegebiet, wo sich des Edeka- Umschlagslager befindet. Es sind auch zwei neue große Wohngebiete entstanden.
Mit vielen Städtern und ihren eigenen Ansichten. Die auch viel Unruhe ins Dorf gebracht haben.
Unser Haus steht ja noch und befindet sich an der B 176 am Ortsausgang Richtung Sömmerda.
Ich sende dir Mal einen Like von meinem Heimatort mit.
Geboren bin ich Erfurt in der ehemaligen Frauenklinik "An Ententeich". Dies waren auch später mit meine Lieblings Tiere, einschließlich eines verlassenen Geleges, was mein Vater auf einer Wiese gefunden hatte. Eine Glucke hat die Entenküken dann ausgebrütet und ich habe sie dann versorgt. Einschließlich eines kleinen Aufstellpools
in unserem Hof.🦆🦆🦆😊
...Früher war scheints noch nicht alles so gut abgedeckt in den Kliniken zu den Kreißsälen.
So, es wieder sehr reichlich geworden.
Kurz kann ich ja nicht.🤭
Hier der Like von der Verwaltungsgesellschaft Straußfurt
https://www.vgstraussfurt.de/contact/index/link/?referrer=https://www.vgstraussfurt.de/seite/560482/standesamt.html
Dir einen schönen Abend.
Bis bald !
Herzliche Grüße
Silvia
PS, heute ist nicht viel passiert. Ich bin heute morgen erst gegen 2 Uhr vom KH nach Hause gekommen.
Jürgen Reichenberger <
briefwechsel@jreichenberger.net
Liebe Silvia,
danke dir für deine beiden Nachrichten und die Offenheit, mit der
du schreibst.
Erst einmal:
Ich habe mich gefreut, dass heute noch
einmal alles weiß war.
Dieses ruhige Winterlicht hat
etwas Beruhigendes – fast so, als würde die Welt für einen Moment
langsamer werden. Das tat gut.
Es klingt sehr anstrengend, was du gestern und heute
gesundheitlich durchgestanden hast. Sechs Stunden Notfallambulanz,
Inhalationen, Infusion – das ist kein kleiner Einsatz. Umso
besser, dass du jetzt einen
HNO-Termin im MVZ
bekommen hast. Ein „Fünfer im Lotto“ passt da wirklich. Dass die
Einrichtungen zusammenarbeiten und deine Daten schon vorliegen,
ist ein echter Vorteil. Ich hoffe sehr, dass dir dort am Mittwoch
spürbar geholfen wird.
Deine Gedanken zu deinem Sohn habe ich aufmerksam gelesen. Das
Abgrenzen, das du beschreibst, wirkt für mich nicht hart, sondern
notwendig. Manchmal ist Nähe nur möglich, wenn man klare Linien
zieht.
Vielleicht ist es ein kleiner Trost:
Du bist damit nicht
allein.
Ich habe auf andere Weise ähnliche Themen – bei
mir ist es mein Bruder. Er ist stark schwerhörig, hat eine
Grauer-Star-OP über drei Jahre hinausgeschoben und ist inzwischen
fast blind. Dazu kommen Sammelzwänge (Messie-Thematik),
Hypochondrie und autistische Züge. Lange waren wir einerseits
froh, dass er „in seiner Welt“ zurechtkam, andererseits holt einen
die Realität irgendwann ein. Inzwischen hat er Pflegestufe 2. Sein
Standardsatz ist:
„Ich bin halt so.“
Ich habe dafür gesorgt, dass er jetzt eine Wohnung im
betreuten
Wohnen
hat – noch ohne Pflegeleistungen. Aber ich
fürchte, das wird sich in absehbarer Zeit ändern. Es ist ein
ständiges Austarieren zwischen Helfen, Verantwortung übernehmen
und trotzdem nicht alles selbst tragen zu können.
Heute war bei mir wieder ein
Programmiertag
.
Eigentlich hatte ich gehofft, den KI-Lehrgang heute schon fest
buchen zu können – stattdessen war es „nur“ das Erstgespräch.
Morgen um
16:30 Uhr
folgt das Zweitgespräch.
Alles fühlt sich gerade etwas nach Bremse an, dabei würde man
manchmal einfach gern loslegen. Aber gut, auch das gehört wohl
dazu.
Danke dir auch für die Einblicke in deine Heimat und deine
Erinnerungen – Straußfurt, das Thüringer Becken, die Bilder aus
der Kindheit mit Entenküken und Pool im Hof. Das liest sich sehr
lebendig und erklärt vieles von deiner Verbundenheit zu Orten und
Geschichten.
Ich wünsche dir für heute einen ruhigen Abend, etwas Entlastung
für Körper und Kopf – und dass die Nacht erholsamer wird als die
letzte.
Herzliche Grüße
Jürgen
2026.01.13
Lieber Jürgen,
ein kurzer Gruß zum Dienstag.
Die letzte Nacht ist tatsächlich schrecklich gewesen.
Das Reizhusten hat sich fast durchgängig gezeigt, der Verbrauch Taschentücher ist enorm gewesen.
Obwohl ich mich gestern nicht belastet habe.
Ich hoffe, dass ich gut durch die kommende Nacht komme, ich werde mir heute noch Hustenmittel aus der Drogerie holen.
Die Reizhustentabletten darf ich nur alle 6 Stunden nehmen.
Ich hoffe morgen bei der jungen HNO-Ärztin in Erfurt auf gute Unterstützung.
Sorry, dass meine Gedankengänge gestern in meiner Mail zwischenzeitlich in die Vergangenheit gedriftet sind.
Dir einen schönen Tag.
Herzlichen Grüße
Silvia
PS, meine Amaryllisknospe ist aufgebrochen bei der Topfzwiebel und ich erwarte insgesamt vier Blüten am Stengel. Ich bin mal gespannt welche Blumen-Pracht sich hier entwickelt.😊
Lieber Jürgen,
noch eine Rückmeldung zu deinen gestrigen Zeilen.
Leider kommen Sie nur zeitversetzt an und ich kann sie dann eher nur über die Rubrik
“Wichtig" bei den Mails einsehen.
Da gibt es ja in einer anderen Weise Parallelen zwischen deinem Bruder und meinem Sohn.
Da weißt du von was ich schreibe.
Es ist wirklich stets eine Gratwanderung zwischen" Gut” und " Böse” und einer großen Achtsamkeit, sich dabei selbst nicht zu verlieren.
Ich wollte das Thema eigentlich aussparen, es gibt aber Gründe oder eher einen Hauptgrund zu den Themen meines Sohnes. Wo aber auch genetische Grundlagen und auch Persönlichkeitsstörungen stehen.
Mein Mann hat meinem Sohn während seiner schweren Erkrankung seine Lebenslüge rübergebracht, dass unser Sohn von ihm nicht gewollt war.
Ich habe es länger nicht an mich herangelassen, aber es beschäftigt mich noch und wird mich immer hintergründig begleiten.
Ich habe immer gespürt, dass die Nähe zwischen meinem Sohn und ihm fehlt, und es gab auch Situationen, die sich befremdlich angefühlt haben.
Als Kind hat mein Sohn meinen Mann sinnbildlich angefleht, ihn wahrzunehmen.
Seine Aussage war dann, er hätte keine Geduld, unseren Sohn handwerklich anzuleiten.
Aber es ging ja auch einfach nur um gemeinsame Zeit. Ein Junge braucht auch männliche Begleitung durch seinen Vater und auch Gespräche und auch Grenzen.
Ja, und auf diese Weise hat sich alles fortgesetzt.
Er war für unseren stets
Sohn unterstützt da durch handwerkliche Hilfe, aber nie mental bei ihm.
Ich möchte unseren Sohn nicht als Unfall bezeichnen, er hat sich quasi “eingeschlichen”.
Dennoch war er für mich willkommen und eine Abtreibung hätte ich nie eingeleitet.
Und über die Konsequenzen war sich mein Mann bewusst.
Wir waren damals mitten im Umbau des Hauses.
Und hatten kaum Zeit füreinander.
Er selbst war das jüngste Kind von vier.
Er wollte , dass unsere Tochter ein Einzelkind bleibt.
Es gab keine Familienplanung oder Gespräche dazu.
Er hat damals ganz sicher mit seiner Mutter darüber gesprochen.
Von ihr kamen dann die schroffen Worte:
"Musste das sein!"
Genau, mein Mann war scheinbar unbeteiligt und ich hatte mir die Schwangerschaft erschlichen…
Es wurde dann eine schwierige Schwangerschaft. Zu Anfang der Schwangerschaft gab es einen Treppensturz auf der Arbeit in der Zuckerfabrik.
Zeuge ist heute noch eine Narbe an meiner Oberlippe.
Die Ankunft unseres Sohnes hatte ich noch in schönen Worten auf einer hübschen Karte verewigt. Wo ich eher in Worten eines Ungeborenen geschrieben habe, wann es zirka das Licht der Welt erblickt.
Es folgte eine schwierige Schwangerschaft, wo ich meinen Sohn im vierten Monat hätte verlieren können.
Zum Ende der Schwangerschaft kam noch eine Toxoplasmose Infektion mit Krankenhausaufenthalt.
Zum Glück ist alles gut gegangen und Julian kam gesund auf die Welt.
Es gab im Krabbelalter ein Verhalten zur Selbstwahrnehmung, was sich dann gegeben hat.
Ansonsten ist er ein Stück ein kleiner Rebell gewesen, stets etwas hyperaktiv und wollte dadurch eher gesehen werden.
Ich habe ihm stets meine Liebe geschenkt.
Und mich abends mit ins Bett gelegt, bis er eingeschlafen ist, damit er zur Ruhe kam.
Dann kam noch eine Bettnässer Phase.
Und ich habe ihn auch psychologisch begleiten lassen bis er fast erwachsen war
Auf Empfehlung meiner Beraterin habe ich auch später eine Betreuung beantragt.
Ich glaubte, dass diese auch eine psychologische Betreuung mit einschließt. Sie ist dann aber eher nur auf seine private Haushaltsführung begrenzt gewesen.
Das hinterlässt halt Defizite in der Entwicklung eines Kindes und eines Jugendlichen.
Ich habe versucht, ihn auf den richtigen Weg zu bringen.
Aber am Ende hat er selbst entschieden.
Ich denke, eine Rückkehr auf den Arbeitsmarkt oder aber eher einen Eintritt dahin schließe ich eher aus.
Er hat sich in den Probezeiten bei Anstellungen stets krank gemeldet.
Er versucht sogar, über eine Schwerbehinderung einen Status zu erlangen.
Aber es ist sein Leben und er gestaltet es selbst.
Auch eine Partnerin kann diese Defizite nicht ausgleichen, eher nur unterstützend fungieren.
Darauf habe ich etwas gehofft.
Ansonsten ist die Liebe meines Sohnes zu meinem Mann dennoch ungebrochen. Er liebt ihn und trauert noch um ihn.
Dies ging sehr tief.
Es begleitet mich eben und holt mich ab und an wieder ein.
Eben in Augenblicken, wo es mir mental nicht so gut geht.
Ich schätze auch deine Fürsorge zu deinem Bruder, dass du dich der Herausforderung stellst, auch in Situationen, die viel Kraft und auch Taktgefühl erfordern.
Und wo du Hilfe organisiert, wo es sicher manchmal noch keine Gewissheit gibt, ob sie greifen wird.
Da schicke ich dir viel Kraft zur Situation mit deinem Bruder.
Und es stehen ja stets noch andere Herausforderungen bei dir.
Für deine Termine zum Kurs wünsche ich dir gutes Gelingen und einen guten Ausgang.
Vielleicht braucht es etwas Geduld.
“ Gut Ding, braucht Weile!"
In diesem Sinne einen guten Tag für dich!
Herzliche Grüße
Silvia
Jürgen Reichenberger <
briefwechsel@jreichenberger.net
Lieber Jürgen,
anbei eine Sprachaufnahme, ich habe heute einiges geregelt.
MP3 Aufnahmen erzeugen leider viele Nebengräusche.😉
Dir einen schönen Abend!
Herzliche Grüße
Silvia
2026.01.14
Liebe Silvia,
danke dir für die Sprachaufnahme und deine kurze Nachricht.
Das
hört sich doch insgesamt gut an
, vor allem,
dass sich bei dir die Themen rund um
Versicherung und
Schlüsselzylinder
nun nach und nach aufklären. Allein
das nimmt schon viel Druck raus.
Dass die Abschleppkosten für
Nicht-ADAC-Mitglieder
höher sind, ist leider nichts Ungewöhnliches. Trotzdem kann es
sicher nicht schaden, die Rechnung noch einmal in Ruhe zu prüfen –
nicht aus Misstrauen, sondern einfach, um für dich Klarheit zu
haben.
Bei mir war es heute ebenfalls ein sehr bewegter Vormittag –
allerdings ganz anderer Art:
Gestern war ich mit meinem Bruder zum
Vorbereitungstermin
für seine Augen-OP (Grauer Star, linkes Auge)
im
Krankenhaus. Die OP ist für den
21.01.
geplant.
Leider hat sich seine körperliche Verfassung verschlechtert,
sodass der Narkosearzt sein OK zunächst
verweigert
hat. Ohne Narkose keine OP. Zusätzlich soll mein Bruder nun seinen
Blutdruck regelmäßig überwachen, und es muss vorab noch ein
kardiologischer
Befund
eingeholt werden. Trotz allem wurde die OP
formal vorbereitet – nur hängt jetzt alles an diesen
Vorabklärungen.
Das eigentliche Problem:
Hausarzt → Überweisung zum Kardiologen → Termin beim
Kardiologen
– und das alles noch
vor dem 21.01.
Heute hat es dann – man glaubt es kaum – tatsächlich
funktioniert:
Bei der Hausärztin habe ich keine 15 Minuten gewartet. Ich bekam
direkt die Überweisung, das Rezept für das Blutdruckmessgerät und
die Medikamente. Fünf Minuten weiter war ein Kardiologe: keinen
festen Termin, aber die Zusage, dass wir
ab 8 Uhr mit
Wartezeit kommen sollen
. Zehn Minuten Fußweg später war
ich im Sanitätshaus und habe das Blutdruckmessgerät geholt,
weitere zehn Minuten danach waren die Medikamente in der Apotheke
bestellt. Das war fast schon eine kleine Logistik-Meisterleistung.
Und als ich dann zu Hause ankam, lag auch noch
das
Angebot für meinen Kurs
im Postfach.
Unterm Strich: ein extrem voller Vormittag – aber
erfolgreich
.
Ich hoffe sehr, dass es morgen ähnlich rund weitergeht.
Ich wünsche dir für den Abend etwas Ruhe nach dem vielen
Organisieren – und dass sich die Dinge bei dir weiterhin Schritt
für Schritt entwirren.
Herzliche Grüße
Jürgen
2026.01.15
Lieber Jürgen,
danke für deine gestrige Nachricht.
Viel Zeit für Erholung bleibt leider nicht bei mir nicht, jeden Tag gibt es eine neue Herausforderung.
Der Zylinder wurde gewechselt, ich musste aber wieder nachhaken zur Bestätigung des Rückbaus der WBG und den Erhalt des Austauschzylinders samt Schlüsseln. Die Bestätigung ist vorhin per Mail eingegangen.
Nebenher laufen noch einige anderen kleine Sachen, die erledigt werden wollen.
Einschließlich eines Chats mit einem seltsamen Handwerker, der sich als Übermensch gezeigt hat und so perfekt, obwohl es nur eine kleine Text-Anzeige zu.seimen Diensten gibt ohne Befähigungsnachweis und er sich aber als Fachkraft bezeichnet ohne sich zu identifizieren.
Es liegen in meiner Wohnung noch ein paar Kleinreparaturen an, einschließlich des Austausches von ein paar Paneelen vom Vinylparkett.
Der Handwerker wollte am liebsten das gesamte Parkett ausbauen und neu bestücken. Das war nicht mein Plan.
Und insgesamt habe ich das viel später geplant.
Ansonsten noch etwas zum Anhören.😉👍
Ich wünsche dir ein erholsamen Abend.
Herzliche Grüße
Silvia
Liebe Silvia,
danke dir für die Sprachnachrichten – ich habe sie mir angehört.
Man merkt, wie viel gerade gleichzeitig bei dir läuft. Umso gut,
dass sich zumindest einige Dinge klären. Wenn bei mir mal so
richtig viel zusammenkommt, schreibe ich es mir auf einen Zettel.
Dabei ist das Aufschreiben nicht das wichtigste. Das Wichtigste
ist, dass ich dann Punkt für Punkt streichen bzw. abhaken kann.
Dieses Gefühl dann: erledigt, ... erledigt, ... erledigt - das
hebt dann die Stimmung.
Ich fand das Wetter in den letzten Tagen richtig angenehm: ein
paar Tage alles
weiß, kalt und ruhig
, heute dann
schon wieder weitgehend trocken und gut begehbar. Das tat mir gut,
draußen unterwegs zu sein, ohne ständig aufpassen zu müssen.
Zu meinem heutigen Tag in Kurzform:
Wir waren
kurz vor 9 Uhr
beim Kardiologen und
gegen
11:30 Uhr
wieder draußen. Das Ergebnis ist erst einmal
erleichternd:
Aus kardiologischer Sicht gibt es keine
Probleme für eine Narkose.
Der kleine Haken ist, dass
der Befund noch vom Chef gegengezeichnet werden muss und dann an
die Hausärztin geht. Mal sehen, auf welchem Weg er am schnellsten
bei mir landet.
Anschließend bin ich mit meinen Unterlagen noch zum
Arbeitsamt
.
Die Mitarbeiterin hatte sie bereits gelesen, weil ich alles
hochgeladen hatte. Von dieser Seite aus steht einem
Kursbeginn
am Montag
jetzt nichts mehr im Wege.
Danach war ich noch einkaufen – und damit sind für diese Woche
erst einmal
alle Wege erledigt
. Die nächsten
drei Tage sollen wieder reine
Programmiertage
werden.
Ich wünsche dir für heute einen möglichst ruhigen Abend und
hoffe, dass sich dein Husten und der ganze Infekt nun Stück für
Stück beruhigen.
Wir hören voneinander.
Herzliche Grüße
Jürgen
2026.01.16
Lieber Jürgen,
danke für deine Zeilen und auch für deine Tipps zum Aufschreiben und das als erledigt abhaken.
Das fühlt sich dann an, als wenn man sich selbst auf die Schulter klopft, wenn man was erledigt hat. Das werde ich demnächst so händeln und es gibt dadurch auch einen guten Überblick. Und die Erleichterung, etwas geschafft zu haben.💛
Schön, dass dein Tag gut verlaufen ist und es dir Gewissheit gibt, dass die Augen-OP bei deinem Bruder durchgeführt werden kann.
Ich denke, die Befundung vom Kardiologen könnte dann digital an die Hausärztin versandt werden. Dann kannst du den Befund sicher zeitnah dort abholen.
Gutes Gelingen dazu!
Heute liegt die erste entspanntere Nacht hinter mir.
Ich habe vorsorglich am frühen Abend und später nochmal den Reizhustentropfen eingenommen.
Aber er steht eben noch, auch beim Ruhen am Tag.
Gestern habe ich mir nicht noch unterstützende Mittel aus der Drogerie geholt, werde ich aber heute tun und auch mal spazieren gehen.
Bei uns lag ja kaum Schnee, jetzt ist alles getaut und eher nass- kalt und Schmuddelwetter.
Der Widerspruch zur Abschlepprechnung ist erstellt und wird heute per Mail und auch per Post und Einschreiben versandt.
Mal schauen, was daraus wird.
Sehr viele Erwartungen sollte ich dazu nicht haben, aber die Daten werden bereinigt und vielleicht gibt es eine Ermahnung durch die Inhaberin zur Rechnungserstellung an die Zweitfiliale. Ihr sende ich das Schreiben gleichzeitig über Mail zu.Diese Daten sollten schon stimmig sein und kein gutes Aushängeschild für den Abschleppdienst.
Die Anzeige zum Handwerker habe ich zwischendurch im Netz eingesehen. Der Handwerker wirkt aber schon beim Chatten sehr unseriös. Ich wollte eher etwas planen und kleine Dinge möchte ich zeitnah vor der Kur noch angehen.
Ich habe die Plattform/App Taskrabbit noch im Hinterkopf, wo man seriös Personen mit handwerklichen Fähigkeiten buchen kann und die Abrechnung läuft auch direkt über das Portal/App.
Leider stehen in Arnstadt derzeit keine Helferlein zur Verfügung.
Vielleicht kann ich nach Anfrage über Erfurt buchen mit Entgelt zur Anfahrt. Mal schauen, ist bei mir dann für Februar geplant.
Ich habe noch Fragen an dich.
Wegen des Abo zur Speicherplatzerweiterung bei Google.
Wie gewinne ich den meisten/größten Speicherraum zurück und worauf sollte ich zukünftig achten, um stets genug Speicherplatz auch für Updates zu haben?
Und meine zweite Anfrage.
Ich habe ja über meine KFZ-Haftpflicht den Schutzbrief gebucht.
Dennoch ist mein Gedanke an eine ADAC -Mitgliedschaft noch im Hinterkopf.
Zum einen wäre der Schutzbrief noch widerrufbar bei der KFZ Versicherung. Und andererseits hätte ich durch den ADAC mehr Möglichkeiten zur Pannenabsicherung insgesamt.
Da es ja zu Pannenhilfen anfangs eine Feststellung zum Umfang des Schadens am Pannenort gibt. Hier könnte dann die Zuständigkeit geprüft werden, ob auch meine Gebrauchtwagenversicherung greifen müsste. Beim Alter meines Skodas im Hintergrund…
Es wären noch etwas über 20€ an Beitrag mehr, aber dennoch gut angelegt.
Was meinst du?
Es ist gar nicht so einfach, wenn es keine Beratung oder Gespräche im Gegenüber dazu gibt. Dennoch hole ich mir jegliche Hilfe und frage dann auch mal bei entfernter männlicher Verwandtschaft nach und lasse mich gern beraten.
Da ja am Ende alles mit hohen Kosten verbunden ist, beuge ich lieber vor und sichere mich ausreichend ab.
Dann wünsche ich dir heute einen gehaltvollen Tag auch zu deiner Programmierung.
Und dass die Befundung deines Bruders auch bald in deine Hände gelangt.
Danke für deine Genesungswünsche.
Ich möchte fit werden und gern nächste Woche meinen Geburtstags-Kinogutschein von Cinestar nutzen und dabei noch jemanden etwas Gutes tun. Er ist 2:1. Ich freue mich schon drauf und es wird sich auch ein schöner Film finden.
Ich war jetzt ein paar Jahre nicht im Kino. Finde aber die Atmosphäre immer schön und die Euphorie mit dem gemeinsamen Lachen, die mich dann mitreißt.
Auch wenn die Nebengeräusche von Chips-Tüten noch präsent sind. Aber das gehört eben alles dazu…
Dir einen schönen Freitag.
Herzliche Grüße
Silvia
PS, im Anhang meine Amaryllis.
Die Knospe ist schon zu meinem Geburtstag aufgeplatzt, es braucht aber Zeit, bis sich die ganze Blütenpracht zeigt.
Die Blüten sind nicht wie angezeigt in einem rot/weiß. Aber einem purpurrot, nicht ganz so groß aber wunderschön und es werden sogar insgesamt vier Stück.🤩
Das Foto ist im Nachrichtverlauf ganz nach unten gerutscht!
Jürgen Reichenberger <
briefwechsel@jreichenberger.net
Liebe Silvia,
nur eine kurze Zwischeninfo von mir:
Das ist ein
sehr schönes Bild
, danke dir dafür.
Heute schaffe ich leider keine ausführliche Antwort – die kommt
ganz in Ruhe
morgen
.
Kurz noch zur OP-Organisation:
Der
Kardiologe hat den Befund inzwischen an den Hausarzt
geschickt
. Am
Montag
werde ich ihn
dort abholen und anschließend im Krankenhaus einen
neuen
Termin beim Narkosearzt
vereinbaren. Ziel ist, dass die
OP
wie geplant am Mittwoch
stattfinden kann.
Hab einen guten Abend und schlaf möglichst ruhig.
Herzliche Grüße
Jürgen
2026.01.17
Lieber Jürgen,
siehst du, die digitale Welt macht die Übersendung von Befunden schnell möglich!
Dann hoffe ich, dass der neue Termin für den Narkosearzt schnell realisierbar ist.
Gutes Gelingen und alles Gute zur OP von deinem Bruder!
Dir ein ruhiges und erholsames Wochenende!
Herzliche Grüße
Silvia
Lieber Jürgen,
da ich diese Nacht wieder nicht gut geschlafen habe und der Husten sich nicht beruhigt, trotz Hustenstiller, ging mein Weg heute zur KV. Die ältere Internist hat nun eine Bronchitis festgestellt.
Ich bekomme jetzt über 3 Tage Antibiotika und Schleimlöser.
Nun hoffe ich auf endgültige Genesung.
Meine Stimmung hatte schon ein sehr niedriges Level erreicht zum Schlafdefizit.
Ich bin zu Fuß unterwegs gewesen und rückwärts durch unseren schönen Schloßpark mitten in der Stadt zurück gegangen und habe ein paar Sonnenstrahlen eingefangen.🌞😊
Mit heißem Tee und ein paar Reiswaffeln mit Honig und dem kurzen Spaziergang durch den Park hat sich die Stimmung wieder gehoben.
Ich muss jetzt noch meine Medikamente holen.
Ich denke bei dir steht die gemeinsame Geburtstagsfeier bei der Lebensgefährtin deines Vaters an, du hattest doch dazu den 15.01.26 benannt.
Dann wünsche ich viel Spaß dabei!
Ich habe eigens für dich vorigen Mittwoch in Erfurt ein paar Fotos aufgenommen.
Hier der Link dazu.
https://photos.app.goo.gl/BupJjPkxRvqoSMXr9
Schönes Wochenende!
Herzliche Grüße
Silvia 👋
Liebe Silvia,
danke dir für deine ausführlichen Zeilen. Man merkt sehr gut, wie
bewusst du im Moment mit deinen Kräften umgehst – und wie viel es
dir bringt, Dinge
strukturiert anzugehen und dann auch
innerlich abhaken zu können
. Dieses „sich selbst auf
die Schulter klopfen“ ist nichts Banales, sondern echte
Selbstfürsorge. Schön, dass du das für dich ausprobieren willst.
💛
Es freut mich auch zu lesen, dass du eine
ruhigere Nacht
hattest. Dass der Reizhusten noch da ist, aber zumindest etwas
besser beherrschbar wirkt, klingt nach einem kleinen, aber
wichtigen Schritt. Ein Spaziergang – wenn es der Körper zulässt –
kann da wirklich guttun, auch bei Schmuddelwetter. Manchmal reicht
schon frische Luft und ein anderer Blickwinkel.
Dass du den
Widerspruch zur Abschlepprechnung
nun sauber aufgesetzt und auf mehreren Wegen verschickst, finde
ich sehr richtig. Selbst wenn am Ende finanziell nicht viel
passiert: Die Daten werden überprüft, es bleibt dokumentiert, und
es ist ein klares Signal, dass Rechnungen korrekt und transparent
sein müssen. Allein das hat schon Wert.
Zum Thema
Handwerker
: Dein Bauchgefühl scheint
da sehr zuverlässig zu sein. Wenn jemand schon im schriftlichen
Kontakt unseriös wirkt oder gleich „große Lösungen“ verkaufen
will, obwohl du etwas Kleines planst, ist Zurückhaltung genau
richtig. Taskrabbit als Idee finde ich grundsätzlich gut – auch
die Überlegung, notfalls jemanden aus Erfurt zu holen und die
Anfahrt einzuplanen. Lieber etwas später, aber mit einem besseren
Gefühl.
Google-Speicher – wie du am effektivsten Platz zurückgewinnst
Am besten gehst du das ganz nüchtern und technisch an:
Öffne ein Browserfenster (Chrome wäre ideal) und gehe auf:
https://gmail.com
In einem zweiten Tab öffnest du:
https://one.google.com/storage/management?g1_landing_page=6
Dort siehst du sehr übersichtlich,
was wie viel Speicher
belegt
. Besonders lohnend ist es, gezielt hier
aufzuräumen:
E-Mails mit
großen Anhängen
den
Papierkorb
(der zählt voll mit)
Spam
große
Fotos und Videos
, die doppelt oder
nicht mehr gebraucht werden
Wichtig für die Zukunft:
Nicht alles dauerhaft im Postfach lassen, Anhänge ggf. lokal
sichern und Mails dann löschen. So bleibt auch genug Luft für
Updates und neue Inhalte.
Schutzbrief vs. ADAC-Mitgliedschaft – meine Einschätzung
Dein Gedankengang ist absolut schlüssig.
Der
Schutzbrief über die KFZ-Versicherung
ist
grundsätzlich gut, keine Frage. Er deckt vieles ab –
solange
es um dein konkretes Fahrzeug geht
.
Was mir beim
ADAC
immer als Vorteil auffällt,
ist diese zusätzliche Ebene:
die Mitgliedschaft ist
personenbezogen
,
nicht fahrzeuggebunden
Hilfe greift auch, wenn du z. B.
Beifahrerin
bist oder ein anderes Auto nutzt
die
erste Schaden- und Pannenfeststellung vor Ort
ist meist sehr klar und strukturiert
Gerade bei einem
älteren Fahrzeug wie deinem Skoda
finde ich deinen Gedanken wichtig:
Dass
direkt am Pannenort eingeordnet wird
, ob es
sich „nur“ um eine Panne handelt oder ob eventuell auch die
Gebrauchtwagenversicherung
greifen müsste. Diese Schnittstellen selbst im Stress zu klären,
ist schwierig – da ist ein neutraler Dritter wirklich Gold wert.
Die gut
20 € Mehrbeitrag
sehe ich weniger als
Kosten, sondern eher als einen
Ruhig-schlafen-Beitrag
.
Vor allem jetzt, wo du ohnehin viel organisieren und absichern
musst. Wenn der Schutzbrief bei der Versicherung noch widerrufbar
ist, wäre es für mich durchaus eine runde Lösung, bewusst auf
eine
starke Absicherung
zu setzen statt doppelt zu zahlen.
Deine Kinopläne für nächste Woche klingen übrigens sehr schön.
Kino hat tatsächlich etwas Besonderes – dieses gemeinsame Lachen,
die Atmosphäre, auch wenn die Chipstüten rascheln 😉. Ich wünsche
dir sehr, dass du dich dafür wieder fit genug fühlst und einen
Film findest, der dich mitnimmt.
Ich wünsche dir einen guten, gehaltvollen Rest-Sonnabend – mit
möglichst wenig neuen Baustellen.
Herzliche Grüße
Jürgen
Liebe Silvia,
vielen Dank für deine lieben Zeilen und die guten Wünsche für
meinen Bruder! 💛
Ja, du hast recht – die digitale Übermittlung von Befunden ist
wirklich eine Erleichterung. Der Kardiologen-Befund ist inzwischen
da und der neue Narkose-Termin ist auch schon in trockenen
Tüchern. Jetzt kann die Augen-OP hoffentlich bald stattfinden.
Zu meinem Vater und dem Smartphone-Projekt:
Ich hatte meinem Vater zu seinem 90. Geburtstag ein Smartphone
geschenkt – das hatte er sich nämlich ausdrücklich gewünscht. Er
gibt sich wirklich Mühe und
will
es verstehen, was mich
sehr freut. Im Moment beschäftigt er sich hauptsächlich mit
Bildern, und ich habe ihm die wichtigsten Telefonnummern
eingespeichert.
Das größte Problem ist tatsächlich das
Dosieren seiner
Touch-Bewegungen
– mal zu kurz, mal zu lang, und dabei
verschiebt er dann ungewollt Elemente auf dem Display. Ich wollte
ihm eigentlich WhatsApp einrichten, aber das bietet einfach viel
zu viele Möglichkeiten, die er jetzt noch nicht beherrschen würde.
Deshalb plane ich, für ihn eine
eigene kleine App zu
entwickeln
, die optisch wie WhatsApp aussieht, aber
ausschließlich auf
Lesen und Diktieren
basiert –
also
keine
Buchstaben-Eingabe über die Tastatur. Das ist
mein Projekt für heute und morgen.
Schönen Abend
Jürgen
2026.01.18
Lieber Jürgen
danke für deine Mail und die vielen Tipps.💛
Derzeit habe ich keinen Zugang zu meinem Laptop, da ich das Netzteil verlegt habe.
Ein Produkt von zuviel Kreativität, wie du es nennst.🤭
Aber ich werde es wieder wiederfinden, dann
feiere ich wieder Ostern. 🐣😉
Falls es nicht gut rübergekommen ist zur Auskunftspflicht der Online-Versicherung. Leider gibt es keine Infos per Mail, dass sich wieder ein neues Dokument auf dem Portal befindet.
So handelt es die Adam Riese und das finde ich auch legitim.
Damit man auch gut reagieren kann.
Bei meinem Auto ist die Ölwanne defekt, dass hatte ich nur umschrieben...
Dir heute einen schönen Sonntag und eine schöne Zeit mit deinem Vater und Anhang.
Herzliche Grüße
Silvia 👋
Meine Amaryllis entwickelt sich!🤩
https://photos.app.goo.gl/56CgN1NeY6Z49GAb7
Lieber Jürgen,
hier der neue Link.
Ich habe die Fotos nachträglich gelöscht, mir war nicht bewusst, dass das Album dann auch gänzlich verschwindet.😉
Herzliche Grüße
Silvia 👋
https://photos.app.goo.gl/6BkgxGNL4cEkrPeq9
Liebe Silvia,
oh je, eine
Bronchitis
– das erklärt natürlich,
warum der Husten sich trotz Hustenstiller einfach nicht beruhigen
wollte! 😔 Gut, dass du zur KV gegangen bist und jetzt die
richtige Behandlung bekommst. Antibiotika und Schleimlöser sollten
hoffentlich endlich Besserung bringen.
Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie
niedrig deine
Stimmung
durch das anhaltende Schlafdefizit geworden
ist. Schlafmangel zehrt unglaublich an den Kräften – körperlich
wie seelisch. Umso schöner, dass du
trotzdem
den
Weg zu Fuß auf dich genommen hast! 💛
Dein Spaziergang durch den
Arnstädter Schlosspark
klingt genau richtig: ein paar Sonnenstrahlen einfangen 🌞, die
Natur um dich herum, heißer Tee, Reiswaffeln mit Honig – manchmal
sind es genau diese kleinen, bewussten Momente, die uns wieder
aufrichten. Ich freue mich sehr, dass sich deine Stimmung dadurch
wieder heben konnte. Das zeigt auch, wie gut du inzwischen für
dich sorgst! 😊
Jetzt heißt es:
Medikamente holen, konsequent einnehmen,
schonen und ausruhen.
Ich drücke dir ganz fest die
Daumen, dass die Antibiotika schnell anschlagen und du endlich
wieder zu erholsamem Schlaf findest. 🙏
Zu der Geburtstagsfeier:
Die Geburtstagsfeier war bereits am 11.01. Das Wetter war ideal
und es war ein schönes Treffen:
Deine Fotos aus Erfurt
– wie aufmerksam von dir!
📷
Ich wünsche dir jetzt erst einmal
gute und schnelle
Genesung
, viel Ruhe, erholsamen Schlaf und dass die
Bronchitis bald Geschichte ist.
Pass gut auf dich auf! 🌿
Herzliche Grüße
Jürgen
👋
Liebe
Silvia,
danke
für deine Nachricht! 💛
Zum
verlegten Netzteil:
Ach, das kenne ich nur zu gut – „zu viel Kreativität" führt
manchmal dazu, dass Dinge plötzlich an den unmöglichsten Orten
auftauchen. 🤭 Aber soweit kann das Netzteil ja nicht weg sein! 😉
Ich bin mir sicher, du wirst es bald wiederfinden, und dann kannst
du tatsächlich Ostern feiern. 🐣
Zur
Adam Riese Versicherung:
Ah, jetzt verstehe ich!
Adam Riese
ist deine
KFZ-Versicherung – danke für die Klarstellung. Und ja, ich finde
es auch
absolut richtig und wichtig
, dass
Versicherungen (oder ähnliche Unternehmen) eine
E-Mail-Benachrichtigung
verschicken, wenn ein neues Dokument im Portal bereitsteht. Nur so
kann man zeitnah und angemessen reagieren – gerade bei wichtigen
Vorgängen wie Schadensregulierungen oder Vertragsänderungen. Das
sollte eigentlich Standard sein! 👍
Zur
Ölwanne:
Okay, verstanden – die
Ölwanne ist defekt
. Das
ist natürlich ärgerlich und mit Kosten verbunden. Ich hoffe, die
Reparatur lässt sich zeitnah und ohne weitere böse Überraschungen
umsetzen. 🚗🔧
Zu
meinem IoT-Kurs:
Ab morgen beginnt mein
IoT (Internet of Things)
Entwickler-Kurs
, und ich bin wirklich gespannt, welche
praktischen Beispiele
wir dort bekommen. Ich
hoffe sehr auf ein paar
nützliche Projekte, die man
gleich anwenden kann
– gerade im Hinblick auf die App
für meinen Vater könnte da sicher noch die eine oder andere
hilfreiche Idee dabei sein. 😊
Ich
wünsche dir weiterhin
gute Genesung
, dass die
Antibiotika gut anschlagen und du endlich wieder zu erholsamem
Schlaf findest! 🌿💤
Pass
gut auf dich auf!
Herzliche
Grüße
Jürgen
👋
Lieber Jürgen,
hier noch ein liebe Abendgrüße.
Herzliche Grüße
Silvia 👋
2026.01.19
Lieber Jürgen,
anbei heute wiederholt Sprachaufnahmen. Danke auch für deine Zeilen.
Es geht sehr turbulent zu zur Versicherungsabwicklung.
So werde ich bis Anfang Februar 26 noch ohne meine komplette Mobilität leben müssen.
Dir wünsche ich einen schönen Wochenstart und maximale Erfolge bei deinem KI-Kurs.
Die Erkältung wird besser.
Der Schlaf war noch nicht so gut, aber ohne das viele Husten.
Eine Anfrage noch.
Meine Enkelin hat mir eine Zeichnung von der dicken Hauskatze Emie gemalt.
Ich wollte dieses Bild verkleinert auf ein kleines Kuschelkissen bzw. auf einen Bezug dazu. übertragen.
Es gibt eine einfache Technik mit Folie, wo man die Zeichnung 1:1 auf Stoff übertragen kann.
Mein Problem ist aber, dass die Zeichnung verkleinert werden muss und ca hälftig.
Hättest du dazu eine Idee?
Dir dann einen schönen Feierabend, wenn es soweit ist.
Herzliche Grüße
Silvia 👋
Lieber Jürgen,
ich wünsche dir einen schönen Abend.
Und bitte nicht böse sein, dass ich dir meinen Frust über die Ärzte rübergebracht habe.
Ich finde es befremdlich, dass ein Arzt so reagiert. Am Ende ist es eine Ferndiagnose. Erst wenn sie mich als Patient kennenlernt, kann sie sich ein Urteil bilden.
Und ich muss ja nicht zwingend Medikamente einnehmen, um den Ärzten zu gefallen.
Dennoch ist es wichtig, einen Facharzt im Hintergrund zu wissen. Da es einfach meine Diagnose erfordert und es zu Schwankungen kommen kann. Wie bei jeder Erkrankung und wenn ich erst suche, wenn massive Befindlichkeiten stehen, macht das keinen Sinn. Da geht wieder nur der Weg über die Notfallambulanz. Dieser soll zukünftig auch eingeschränkt und kostenpflichtig werden.
Alles im Allem, ein System, wo die Patienten, die Benachteiligten sein werden.
Und zur Auslesung der Diagnose "bipolar". Dies wäre tatsächlich für einen Selbstwert wichtig. Da ich über Jahrzehnte damit behaftet war, obwohl diese nie eindeutig nachgewiesen wurde.
Und sie schränkt wirklich in unserer Gesellschaft stark ein.
Schwere Themen zum Abend.
Es war mir wichtig, es klarzustellen, ohne dich zu überfordern.
Ja und ich denke, ich werde die Auslesung mit der Klinik in Hildburghausen angehen.
Vielleicht im Sommer 2026.
Dazu muss ich mich belesen.
Ich denke, dazu werde ich bestimmt mit höheren Instanzen des Gesundheitswesen kommunizieren müssen….
Herzliche Grüße
Silvia 👋
Liebe
Silvia,
heute
nur eine kurze Mail von mir. ✉️
Ich
habe heute vom Hausarzt den Befund für meinen Bruder abgeholt und
ins Krankenhaus gebracht. Dort hat der Anästhesist den Befund
ausgewertet und meinen Bruder
zur OP freigegeben
!
🙏 Damit kann er am
Mittwoch um 7 Uhr zur Augen-OP
gehen. Das ist eine große Erleichterung! 😊
Heute
hat außerdem mein
IoT-Kurs
begonnen –
normalerweise ab 7 Uhr, aber weil ich ja im Krankenhaus war,
konnte ich erst um 12 Uhr starten. Deshalb habe ich jetzt noch
eine halbe Stunde zu tun und muss gleich weitermachen.
Morgen
mehr!
📝
Ich
wünsche dir einen
schönen Abend
und weiterhin
gute Genesung! 🌿
Herzliche
Grüße
Jürgen
👋
2026.01.20
Lieber Jürgen,
danke für deine gestrigen Zeilen.
Schön, dass du trotz eines gut gefüllten Tages, noch die Zeit gefunden hast mir zu schreiben.😊
Schön, dass die OP jetzt abgesichert ist und alle Befunde vorliegen. Und auch der Narkosearzt die OP abgesegnet hat.
Ein Produkt all deiner vielen Bemühungen für das Wohl deines Bruders. Da darfst du dir jetzt auch mal auf die Schulter klopfen ! Großes Lob für dein “unermüdliches Dranbleiben”!💛
Dann hoffe ich auf ein gutes Ergebnis zur OP und alles Gute für deinen Bruder zu etwas mehr Lebensqualität!
Mir selbst geht es noch nicht so richtig gut. Zwar ist der Husten etwas eingedämmt. Heute war er wieder zurück in den frühen Morgenstunden. Ich habe jetzt auch mit den Aufwachen Kopfschmerzen, Das liegt es eher am Blutdruck, er ist etwas höher.
Ich warte jetzt bis Donnerstag ab und gehe dann nochmal zum Notfallarzt der 1. Wahl hier in Arnstadt.
Falls ich doch noch zum Röntgen müsste, macht das am Freitag keinen Sinn. Hier gibt es eine Radiologie die in der Regel Thorax Aufnahmen ohne Termin macht. Ich möchte nun doch Gewissheit haben, ob nicht noch mehr ist und das Antibiotika gut gegriffen hat.
Ich fühle mich noch sehr schlapp. Ich bin stets durchweg durchnässt unterwegs bei kleinen Einkäufen oder Erledigungen und friere dann dolle, trotz Zwiebelbekleidung.
Ich dürfte eher nur ca. 5 km schnell laufen, um nicht zu Schwitzen oder dies einzudämmen.
Dir dann gute Erfolge beim KI Kurs.
Und auch kleine Momente der Ruhe, vorsorglich zum anstrengenden Tag morgen zur OP deines Bruders.
Herzliche Grüße
Silvia 👋
Hier ein Link zu einem Video von meiner Heimat und der Umgebung von Rückhaltebecken und dem Dauerstau und der schönen Vogelwelt.
Den Flug der Kraniche habe ich eher nur in der Luft beobachtet, wenn sie mit lauten Geschrei Straußfurt überflogen haben.
Die Zeit für Beobachtungen am abgelassen Dauerstau habe ich mir damals nicht genommen.
Schade eigentlich…
…Zum Anschauen, wenn du die Zeit dafür findest.💛😉
https://youtu.be/35AAi6cy6tc?si=bB6Y7joLy9D3KKVj
Liebe Silvia,
ein
Brieffreund hat mich gerade nach meinem Hobby gefragt. Da ich
nun schon mal alle Links zusammengesucht habe,und du mir so ein
schönes Video von Straußfurt geschickt hast, sende ich dir meine
Links:
Mein
Hobby ist meine
360-Grad-Kamera:
Die hat ja zwei
Linsen mit jeweils 180 Grad Blickwinkel. Das "Problem" ist: Man
kann sich nicht verstecken – man ist immer mit auf dem Bild oder
auf dem Video. Bei Bildern kann man aber zwei Aufnahmen machen:
Ich stelle mich dann einmal links hinter die Kamera und einmal
rechts hinter die Kamera und überlagere dann die Bilder im
Grafikprogramm. Damit kann man sich selbst aus dem Bild
herausschneiden. Man braucht halt immer ein Stativ dafür, weil die
Bilder absolut deckungsgleich sein müssen.
In
Google Maps bin ich 11-facher Millionär ;-)
https://www.google.com/maps/contrib/117065978769629917439/photos
360° Bilder-Touren
==================
https://hoomdoo.com/tour/dresden/
https://hoomdoo.com/tour/muenchen/
https://hoomdoo.com/tour/barcelona/
https://hoomdoo.com/tour/tarragona
https://hoomdoo.com/tour/reus/
360° Video-Touren
=================
Dresden [Sachsen], 360° Video Virtual Tour, Stadtrundfahrt,
Sehenswürdigkeiten
https://www.youtube.com/watch?v=X-0M0I5A5x4
München [Bayern], 360° Video Virtual Tour, Stadtrundfahrt,
Sehenswürdigkeiten
https://www.youtube.com/watch?v=2tV-lCPujlM&t
Barcelona [Katalonien], 360° Video Virtual Tour, Stadtrundfahrt,
Sehenswürdigkeiten, Teil 1
https://www.youtube.com/watch?v=SWkZiB3qnzE
Barcelona [Katalonien], 360° Video Virtual Tour, Stadtrundfahrt,
Sehenswürdigkeiten, Teil 2
https://www.youtube.com/watch?v=zrTpXFwii38&t
Tarragona [Katalonien], 360° Video Virtual Tour, Stadtrundfahrt,
Sehenswürdigkeiten
https://www.youtube.com/watch?v=5eG-3TGmfkM
Reus [Katalonien], 360° Video Virtual Tour, Stadtrundfahrt,
Sehenswürdigkeiten
https://www.youtube.com/watch?v=0FRlY7zhwoc
Sollte ich mal wieder Langeweile haben oder kein Internet dann
werde ich wieder mit meiner 360° Kamera losziehen. Aber im Moment
habe ich da überhaupt keine Zeit dafür ;-( Leider.
Morgen
früh muss ich um 5 Uhr aufstehen damit ich pünktlich bei meinem
Bruder bin. Das Taxi ist für 6:30 Uhr bestellt, damit wir um 7 Uhr
pünktlich in der Augenklinik sind.
Zu den anderen Zeilen schreibe ich dir in der nächsten Mail.
Viele
Grüße
Jürgen
Lieber Jürgen,
nur kurz ein paar Abendgrüße.
Danke für die vielen Likes zu deinen Aufnahmen/Videos.
Ich werde sie mir nach und nach anschauen.
Manchmal gibt es Zeiten mit wenig Raum für das eigene Hobby.
Aber schön, dass du es nicht aus den Augen verlierst.💛
Dir einen schönen Restabend und später eine gute Nacht!
Lass dir Zeit zu meinen Themen.
Für Morgen alles Gute für deinen Bruder!
Herzliche Grüße
Silvia 👋
Jürgen Reichenberger <
briefwechsel@jreichenberger.net
2026.01.21
Liebe
Silvia,
nur
ganz kurz:
Bruder
& OP:
Mein Bruder ist heute pünktlich um 7 Uhr in
der Augenklinik angekommen, das Taxi war pünktlich. Bis jetzt
läuft alles in Ordnung! 👍Mal sehen, ob mein Bruder dran denkt mir
eine Email zu schicken über den Stand - oder ob ich telefonisch
nacgfragen muss.
IoT-Kurs:
Den ersten Kursteil habe ich abgeschlossen – ich glaube, ich bin
viel zu schnell. 😄 Die einzelnen Teile werden nach und nach
freigeschaltet. Mal sehen, wann der nächste Teil kommt. Inzwischen
baue ich weiter an der App für meinen Vater.
Zu
deinen Ton-Nachrichten:
Ich habe sie mir mal
zusammengefasst und meinen "Senf" dazu gegeben:
Bronchitis & Genesung:
Schön, dass es dir
besser geht und der Schleim abläuft! Richtig, den Schleimlöser
rechtzeitig absetzen. 💛
Auto-Reparatur & Werkstatt-Chaos:
Gut, dass du
sofort reagiert hast! Hoffentlich klappt's jetzt Ende Januar.
ÖPNV-Probleme:
Verständlich, dass dich das
frustriert – App fehlerhaft, dreimal umsonst an der Haltestelle. 😔
Psychiater-Ausfall & Hildburghausen:
Unglaublich, was du durchmachst! Die Reaktion der Ärztin („Brauchen
Sie das für Ihre Akte?") ist wirklich unfassbar.
Lithium abgesetzt:
Verstehe, dass du es im
Nachhinein merkst – aber wahrscheinlich richtig so wegen der
Organrisiken.
Diagnose „bipolar" auslesen lassen:
Absolut
nachvollziehbar, dass dir das wichtig ist für deinen Selbstwert.
Sommer 2026 klingt realistisch.
Nachbar & Wohnsituation:
Hoffe, es geht ihm
gut. Verständlich, dass dich die Ungewissheit beschäftigt.
Netzteil:
Wird schon wieder auftauchen! 🐣
Da
ich für heute mit dem Kurs nicht weiterkomme - kann ich dir schon
mal eher schreiben. 😊
Im
Moment zwar kalt, aber herrlicher Sonnenschein. Das gefällt mir
sehr.
Was
zum schmunzeln:
https://youtube.com/shorts/EkHsmKweC3s?si=DxL2DyE-RaAtm9Ot
(Niemals aufgeben! Besonders schön fand ich die Übergabe der 2.
Flasche an den Nachzügler 😉)
Herzliche
Grüße
Jürgen
👋
Lieber Jürgen,
danke für dein Update.
Die Genesung läuft doch nicht ganz wie gewünscht. Es gibt noch Reizhustenatacken. Der Schlaf ist auch nicht gut, wache oft gegen 2-3 Uhr auf.
Jetzt zeigt sich in der Nacht wieder Schleimauswurf.
Scheinbar greift das Antibiotikum doch nicht.
Dir KV Ärztin hat bei Stagnation ein Röntgen angeraten.
Das nehme ich auch ernst.
Bin auch total schlapp und antriebslos.
Ich schwitze stark und unterkühle dann auch wieder schnell.
Hätte heute zwei Optionen gehabt.
Entweder guter Hausarzt und für morgen Röntgen über Doclib buchen für bei der hiesigen Radiologie oder gleich in die Notfallambulanz und alles neu durchchecken lassen.
Habe nun das letztere gewählt.
Eine "furchtbar nette Schwester" am Empfang!!!
Hat mir nicht geglaubt, dass ich wieder erhöhte Temperatur hatte, kenne ich sonst nicht liegt sonst etwas über 36 Grad.
War stark unterkühlt, die ganze Wäsche war durchfeuchtet.
Durchekühlt man eben. Die Temperatur lag bei 35 und, kenne ich gar nicht. Hatte auch Herzstechen bis eben.
Das hätte mir die Schwester wieder auch nicht geglaubt und denkt vielleicht, ich will schneller zur Untersuchung.
Ist eher ein "Besen", dir kenne ich schon. Ist scheints immer so!
Ich hatte bis gestern Abend nicht wie vereinbart, vom Schadensbearbeiter keine Rückmeldung bekommen.
Die andere Mitarbeiter hatte am Telefon eher den Ablauf des Prozederes verfälscht mit ihrer Aussage.
Heute hatte mein Geduld, ihre Grenze erreicht und ich habe sowohl der Werkstatt als auch dem Schadensbearbeiter meine gesundheitliche Situation erklärt, dass die Mobilität mit meinem KFZ derzeit primär ist und ich nur Notfallärzte aufsuchen muss.
Scheints hat es gewirkt!
Als Zusatz für die Werkstatt, dass eher sie die lange Wartezeit durch die Fehlleitung des Kostenvorschlags provoziert haben.
Scheints haben sich dann Werkstatt und Versicherung auf eine baldige Freigabe der Reparatur geeinigt.
Siehe da, es geht doch!
Soviel Mehrarbeit und das jeden Tag, das war für mich nicht mehr tragbar in meiner derzeitigen Situation!
Dann kam auch prompt die Bestätigungsmail der Schadensbearbeitung.
Die Werkstatt hat sich noch nicht gemeldet.
Ich denke, dass die Reparatur eventuell noch diese Woche durchgeführt wird.
😊😊😊💪💪💪
Die Hinfahrt zur Abholung meines Flitzers ist von einem netten Gruppenmitglied eben abgesichert worden.
Sie hatten heute erneut ein Treffen und ich habe es mit der Gruppenleiterin abgesprochen, dass ich mit zwischendurch melde.
Eine dreiviertel Stunde Fahrt mit zwei Busen und Umstieg bekomme ich derzeit nicht hin, durch mein Schwitzen.
Müsste mich dann im Bus umziehen und sorge dann für öffentliches Ärgernis!🤭😅
Hier wird es noch dauern, ich habe ja ein Anliegen.
Ein Arzt ist derzeit in einer OP...
Heute ist es hier recht warm und ich sitze derzeit etwas weiter weg von der Belüftung.
Schön, dass es bei dir voran geht mit dem Kurs.
Da bist du ja schon ein Stück überqualifiziert, wenn du so schnell voran kommst.😊👍
Schön, das dein Bruder die OP hinter sich hat, er hat sich jetzt sicher schon gemeldet.
Die Jugend sitzt hier mit Reed Bull, irgendwann gibt es da auch mal Herzprobleme...
Jungs im Alter von 10 bis 12 Jahren sehe ich hier Spezi trinken, ist auch ein Aufputscher.
Selbst eine Verkäuferin hat ein junges Mädchen durch die Blume belehrt beim Einkauf dieser Aufputscher. Die wollen eben alles cool sein und sich nicht ausschließen...
Da sind später Hyperaktivität, innere Unruhe und Herzstolpern vorprogrammiert...
Nur mal nebenbei.
Der Trend ist sicher überall zu beobachten..
Dann wünsche ich dir gutes Gelingen.
Und hoffe ich hoffe hier auf gute Unterstützung.
Den Kinobesuch musste ich verwerfen, das Geburtstags-Ticket läuft heute ab!
Schade, dann irgendwann mal wieder.
Hoffentlich, ist mein Konzertbesuch in 9 Tagen nicht gefährdet.
Habe mich sooo drauf gefreut.
Denke mal positiv.
Die Kirchen haben übers Jahr eher gleichmäßige Temperatur und Menschenmenge bringen ja auch noch etwas Temperatur in die Kirche. Kann mir ja eine dünne Flace Decke für die Beine mitnehmen und es gibt auch Toiletten, ist auch wichtig!
Hier ein Ausschnitt vom Konzert bei YouTube
https://youtu.be/5oG5TQQylYY?feature=shared
Der Event ist
in der Thomaskirche in Erfurt.
Ein besonderer Ort für mich, hier wurde meine Enkelin 2024 eingeschult. Sie besucht die evangelische Gesamtschule in Erfurt.
Ich war leider nicht dabei, aber ich habe genug Phantasie, wie stolz sie vor dem Altar, ihre Zuckertüte in Empfang genommen hat.
Dir später einen schönen Abend!
Herzliche Grüße
Silvia
PS, hier ein kleines Video von einer Amaryllis. Die erste Blüte verabschiedet sich langsam und die vierte Blüte öffnet sich jetzt.🤩
https://photos.app.goo.gl/sspCpkCtJET43SSA9
Die Blutentnahme und das EKG ist durch.
Eine sehr übergriffige Schwester, sie hat alles meine Befindlichkeiten ignoriert und mich auf die Hausarztversorgung zu meinem Thema hingewiesen.
Und dass es einfach wäre einen neuen Hausarzt zu finden, ihre ehemalige Praxis würde auch aufnehmen!
Ich wollte sie erst noch beglückwünschen, dass sie scheints mit guter Gesundheit gesegnet ist und nicht alle meinen wunderschönen Gene in sich trägt.
Die haben heute scheints alle schlechte Laune..
Sie meinte, ich hätte heute zur KV-Ärztin von Samstag fahren sollen und sie hätte die Diagnostik auslösen sollen.
Sowas habe ich tatsächlich noch nie gehört.
Und es wäre auch nie so gelaufen!
Vielleicht hätte Sie Arzt werden sollen...
Ich habe auf der Liege wirklich innerlich gekocht vor soviel Übergriffigkeit!
Bisher war ich immer zufrieden.
Hoffentlich komme ich nachher nicht nochmal zu dieser seltsamen Schwester...
Jürgen Reichenberger <
briefwechsel@jreichenberger.net
2026.01.22
Lieber Jürgen,
hier ein kurzes Update von gestern.
Der Weg zur Genesung ist leider nicht durchweg befriedigend gewesen und ich habe die Empfehlung der KV Ärztin genutzt.
Die Bronchien sind frei, ich soll mich weiter mit Dampfbädern behandeln.
Die Ärztin zur Befundbesprechung ist sehr nett und kompetent gewesen.
Diese viralen Infekte können bis zu 6 Wochen dauern. Ich bin jetzt in der 4. Woche und hoffe auf eine endgültige Genesung.
Mitten im Wartezimmer bei der Notfallambulanz ist noch eine sehr traurige Botschaft angekommen.
Meine Tante, die Schwester meiner Mutter, ist verstorben.
Wir hatten keinen Kontakt mehr. Zuletzt habe ich ihr die Aufenthaltsadresse meiner Mutter mitgeteilt.
Meine Tante litt seit Jahrzehnten an Borderline, die sich durch ihre wiederholte Krebserkrankung verschärft hat. Ihre Gedanken sind oft abgedriftet. Ich habe sie mehrmals im KH in Erfurt besucht. Und es gab noch gemeinsame Treffen in Straußfurt mit meiner Tante und meiner Mutter, meiner Cousine und ihren Jungs.
Für die zweite Chemo hatte sie keine Kraft mehr.
Sie hinterlässt einen kranken Mann und ein riesiges Grundstück mit einer ehemaligen Mühle, großem Wohnhaus, viel Nebengelass und einer großen Länderei und etwas Kleinvieh.
Dazu eine einzige Tochter mit ihrer Familie und vier Kindern, die in den Niederlanden lebt.
Leider haben meine Tante und ihr Mann nicht gut vorgesorgt oder eher gar nicht und nicht ihr hohes Alter bedacht. Und dass alles irgendwann enden kann.
Meine Cousine ist durch die Situation überfordert.
Im Moment ist noch die Ohnmacht zum Tod ihrer Mutter.
Sie hatten ein inniges Verhältnis trotz der Entfernung.
Sie hatten täglich Kontakt und sie ist sicher Mutter und gute Freundin zugleich gewesen.
Es war schön diese Verbindung zu beobachten.
Es sind große Herausforderungen meiner Cousine zur Trauerarbeit und zur Absicherung ihres Vaters.
Es gibt in Thüringen Möglichkeiten eine Art Dorfhelfer zu beantragen für den Haushalt und Grundstück.
Dies werde ich meiner Cousine empfehlen und sie benötigt ganz sicher auch Unterstützung bei der Trauerarbeit, damit sie sich
selbst nicht verliert.
Dir einen schönen Donnerstag.
Herzliche Grüße
Silvia
Liebe
Silvia,
heute
haben wir hier
schönen Sonnenschein
–
hoffentlich bei dir auch! ☀️
Zu
meinem Bruder:
Gestern habe ich meinen Bruder ins Krankenhaus gebracht für die
Augen-OP auf der linken Seite, und heute ist er
schon
wieder entlassen
worden! 😊 Bei der OP gab es keine
Komplikationen. Morgen werde ich mich um einen
Termin für
die Nachkontrolle
kümmern. Es fehlt noch eins von drei
Medikamenten – das besorgen wir dann auch noch.
Zu
meinem IoT-Kurs:
Der Kurs läuft weiter – die Lektionen werden ja nach und nach
freigeschaltet. Offensichtlich war ich bereits am ersten Tag zu
schnell, denn ich habe
gestern und heute keine neue
Lektion
bekommen. 😄 Das meiste habe ich schon gewusst
und bin deshalb ziemlich schnell durch. Die Wissenstests waren
richtig leicht. Jetzt heißt es: warten auf die nächste
Freischaltung.
Zu
deiner Gesundheit & Notfallambulanz:
Oh
Silvia, das klingt alles sehr belastend. 😔
Genesung
stockt
: Reizhustenatacken, schlechter Schlaf,
Schleimauswurf – dass das Antibiotikum nicht richtig greift, ist
frustrierend.
Röntgen war
richtig
: Gut, dass du die Empfehlung der KV-Ärztin
ernst genommen hast! Immerhin:
Bronchien sind frei
– das ist eine wichtige Nachricht. 💛
Virale
Infekte bis zu 6 Wochen
: Du bist jetzt in Woche 4 –
das bedeutet, es kann noch dauern, aber du bist auf dem Weg.
Dampfbäder und Geduld.
Unterkühlung
& Schwitzen
: 35 Grad Körpertemperatur und
durchfeuchtete Wäsche – das ist wirklich extrem. Dein Körper
kämpft schwer.
Die
"furchtbar nette Schwester"
und ihre übergriffigen
Kolleginnen: Das tut mir sehr leid, dass du so behandelt wurdest!
Gerade wenn man sich so schlecht fühlt, braucht man Empathie und
keine Belehrungen. Deine innere Haltung („Vielleicht hätte sie
Arzt werden sollen…") zeigt, dass du trotz allem noch Humor hast –
aber es ist trotzdem unfair und verletzend. 💔
Auto-Reparatur
– endlich Bewegung! 🚗💪
Super,
dass du beiden – Werkstatt UND Versicherung – deine
gesundheitliche Situation klargemacht hast!
Manchmal
braucht es genau das: klare Worte. Und siehe da, es geht doch! Die
Freigabe der Reparatur kam prompt. 😊
Gut,
dass die Hinfahrt zur Abholung abgesichert ist durch dein
Gruppenmitglied. Dreiviertel Stunde mit zwei Bussen und Umstieg –
das wäre in deinem Zustand wirklich nicht machbar gewesen.
Ich
drücke die Daumen, dass die Reparatur
noch diese Woche
durchgeführt wird! 🤞
Kinobesuch
& Konzert:
Schade,
dass das Geburtstags-Ticket heute abgelaufen ist und du den
Kinobesuch verwerfen musstest. 😔 Aber irgendwann wird es wieder
klappen!
Das
Konzert in 9 Tagen
(30.01. in der Thomaskirche Erfurt)
– ich
drücke ganz fest die Daumen
, dass du bis
dahin fit genug bist! 🙏 Deine Vorbereitungen klingen durchdacht:
dünne Fleecedecke, Toiletten vor Ort, gleichmäßige
Kirchentemperatur. Denk positiv! 🎶
Wie
schön, dass die Thomaskirche ein besonderer Ort für dich ist – die
Einschulung deiner Enkelin 2024. Auch wenn du nicht dabei warst,
trägst du das Bild in dir. 💛
Zu
deiner Tante – mein aufrichtiges Mitgefühl 💐
Liebe
Silvia, es tut mir so leid, dass deine Tante verstorben ist.
Mitten im Wartezimmer der Notfallambulanz diese Nachricht zu
bekommen – wie traurig und schwer das sein muss. 😔
Deine
Beschreibung zeigt viel Mitgefühl und Verständnis:
Jahrzehntelange
Borderline-Erkrankung
,
verschärft durch wiederholte Krebserkrankung
Keine Kraft mehr
für die zweite Chemo
Deine Besuche im
Krankenhaus, die gemeinsamen Treffen in Straußfurt
Ihre
Hinterlassenschaft
– ein kranker Mann, riesiges
Grundstück mit Mühle, großem Wohnhaus, Nebengelass, Länderei,
Kleinvieh – und
keine Vorsorge
. Das ist eine
enorme
Last
für deine Cousine, die in den Niederlanden lebt
und nun mit vier Kindern, Trauerarbeit und der Absicherung ihres
Vaters überfordert ist.
Deine
Empfehlung mit den
Dorfhelfern in Thüringen
ist
sehr wertvoll – und dass du auch an Unterstützung bei der
Trauerarbeit denkst, zeigt deine Fürsorge. 💛
Die
innige Verbindung
zwischen deiner Tante und
Cousine (täglich Kontakt, Mutter und Freundin zugleich) macht den
Verlust umso schwerer.
Ich
wünsche deiner Cousine viel Kraft – und dir auch, denn auch wenn
ihr keinen Kontakt mehr hattet, berührt dich dieser Verlust.
Pass
gut auf dich auf, Silvia. Du trägst gerade so viel.
Herzliche
Grüße
Jürgen
💛👋
2026.01.24
Lieber Jürgen,
danke für deine lieben Zeilen.
Heute fast nur Sprachnachrichten.
Ich sehe gerade sie nehmen sehr viel Speicherplatz ein.
Lösch dann wieder, aber das hast du ja stets so gehändelt.💛
Gestern war mein Glückstag, das Autofasten hat ein Ende! 🥰
Der Bringedienst hat geklappt, wir sind Umwege gefahren. Ich hätte sonst gleich Google Maps gewählt.
Es war ein einfacher netter Mann und könnten uns gut unterhalten.
Er ist unser Gruppensprecher in der SHG.😉
Die Reparatur war doch recht umfangreich. Wenn jetzt auch die Versicherung steigt, aber es ist auch gut, dass nach 10 Jahren mal größe Ersatzteile an Unterboden gewechselt worden sind, mit den Jahren meldet sich das eine oder andere Teil und will gewechselt werden.
Vielleicht Glück im Unglück.😊
PS, gibt es noch eine Empfehlung von dir zu einem gut nutzbaren Mailportal?
Wo bist du noch organisiert, außer Gmail?
Für mich wäre sonst
posteo.de
die erste Wahl. Es ist vor Spams geschützt, sicher weitgehends. Und es kostet 12 € im Jahr und ich denke, man kann noch Speicherpatz zukaufen.
Du hast gar nichts von Polarlichtern erwähnt.
Gab es bei euch keine?
Sende mal ein Foto über Arnstadt mit.
Es gab in ganz Deutschland sehr schöne.
PS, auch wenn die Qualität meines Heimatvideos nicht durchweg optimal ist, aber weißt du, manchmal müssen die Dinge nicht vollends perfekt sein. Wenn Sie die Seele berühren. 🥰
Dir etwas Erholung am Wochenende.
Wenn du mich wieder gut zu meinen Themen beraten hast.
Darfst du mir gern eure Geschichte zu deiner "Perle der Karibik" benennen.
Ich meine zum Kennenlerne.
Schön, wenn man irgendwann noch seinen Seelenpartner finden durfte.😊
Herzliche Grüße
Silvia 👋
2026.01.25
Liebe
Silvia,
vielen
Dank für deine ausführlichen Sprachnachrichten. Damit ich nicht
jedes Mal alles mehrfach anhören muss (einmal zum Verstehen, dann
nochmal zum Beantworten), wandle ich sie in Text um – das
erleichtert mir die Arbeit sehr. 😊
Ich
gehe kurz auf jedes Thema ein:
1.
Trauer um deine Tante 💐
Es freut mich sehr, dass meine Worte dir gutgetan haben. 💛 Das
mit dem Borderline und ihrer "Telefon-Therapie" über hunderte
Freunde erklärt vieles – und der frühe Verlust ihrer Mutter (mit
17) erst recht. Dass du dir noch Zeit gibst für die Entscheidung
zur Trauerfeier (Anfang Februar) ist absolut richtig. Du kannst
später immer noch auf den Friedhof gehen. Pass auf dich auf – du
trägst gerade genug. 🌿
2.
Nachbar verstorben (5. Januar) 😔
Wie traurig. Dass die Familie jetzt genervt wirkt, ist schade –
aber manchmal kommt bei Überforderung eben nur Frust raus. Schön,
dass du die Rosen übernehmen willst! 🌹 Das ist eine liebevolle
Geste.
3.
Autounfall-Anhörung – HIER BRAUCHE ICH MEHR INFOS ⚠️
Das klingt belastend.
Sobald du den Brief von der
Bundespolizei bekommst, schick mir bitte eine Kopie oder die
wichtigsten Infos
(was genau steht drin, welche
Fristen, was wird gefordert). Dann kann ich dir konkreter helfen
und wir schauen gemeinsam, wie du am besten reagierst. Erstmal:
Ruhe bewahren, nichts überstürzt unterschreiben oder zugeben.
Deine Rechtsschutzversicherung greift noch nicht – aber vielleicht
gibt's trotzdem eine kostenlose Erstberatung? Lass uns das klären,
wenn der Brief da ist. 🙏
4.
Lymphgerät bei der AOK 💉
Super, dass es jetzt endlich läuft! Deine Argumentation ist stark:
AOK hat durch ausgefallene Lymphdrainagen schon gespart, Heilplan
steht, du bleibst hartnäckig. 💪 Orthopäden um Unterstützung
bitten – gute Idee! Termin holen und um ein paar Zeilen bitten.
5.
Genesung & Konzert am 30.01. 🎶
Woche 4 von 6 – du bist auf dem Weg! Inhalation (auch wenn's
nervt), Rotlicht, Asthmaspray – alles richtig. Dass dein neuer
Hausarzt das bei Bedarf verschreibt, ist gut. Ich drücke ganz fest
die Daumen fürs Konzert! 🙏
6.
Blutdruck & Rücken
Morgens total down, Kaffee hilft nur begrenzt – das klingt zäh.
Rückenübungen: dranbleiben, auch wenn's nur ein kleines bisschen
ist. Besser als gar nichts. 💪
7.
Cousine & fehlende Vorsorge
Dass deine Cousine so eine Last trägt, tut mir sehr leid. Keine
Vorsorge getroffen – das macht's jetzt so schwer. Respekt, dass
sie sich dem stellt. 💔
Zusammengefasst:
📬
Autounfall-Brief
: Sobald er da ist, schick
mir Infos – dann helfe ich dir konkret.
🎶
Konzert am 30.
: Inhalieren, Rotlicht, schonen
– du schaffst das!
🚗
Auto-Reparatur
: Hoffentlich noch diese Woche!
💉
Lymphgerät
: Dranbleiben, Orthopäden
einbinden.
💐
Trauerfeier
: Lass dir Zeit für die
Entscheidung.
Du
überforderst mich nicht, Silvia. Aber lass uns Schritt für Schritt
vorgehen. 💛
Pass
gut auf dich auf!
Lieber Jürgen,
vielen lieben Dank für deine lieben Zeilen, einschließlich deiner Empfehlung und Angebote zu deiner Unterstützung.😊💛
Ich weiß dass sehr zu schätzen!
Wenn ich nicht stabil bin, zeigt sich eher etwas Scham Unsicherheit, dich überfordert zu haben.
Es gab ja einige schwere Themen....
Aber du bestätigst ja stets, dass es nicht so ist.😊👍
Ja ich kenne, das wenn man viel um die Ohren hat, dass man sich ein Stück selbst vergisst.
Ich komme auch gerade wieder in meinem Alltag und meinen normalen Leben an und tatsächlich ist auch vieles zu kurz gekommen...
Aber das gehe ich jetzt an, um mich auch wieder salonfähig zu machen.😉👍
Jetzt kommt so der letzte Rest des Infektes durch. Gestern sind die Atemwege fast beschwerdefrei gewesen, heute zeigt er sich wieder.
Gestern hatte ich massive Bauchschmerzen, könnte auch dem Infekt zuzuordnen sein. Laut KI. 😉
Heute etwas Durchfall, ich habe es gestern, als der Bauch Ruhe gegeben hat, mit der Magnesium Einnahme übertrieben. Da habe ich heute die Danksagung bekommen.😉
Ja, meine zurückgekehrte Mobilität macht mich glücklich, die Benzinpreise aber nicht. Sie sind tüchtig gestiegen.😟
Da weiß ich nicht, ob ich das Deutschlandticket weiter aktiviert lasse, kann es aber zu jeder Zeit fortsetzen.
Obwohl es nur "40€" derzeit sind, ist es wieder eine zusätzliche Ausgabe.
Langsam wird es eng.
Die Bestätigung der PVH Versicherung ist jetzt auch gekommen, Februar wäre mir lieber gewesen.
Hier habe ich auch mehrmals nachgehakt, vielleicht hätte ich keine schlafende Pferde wegen sollen....
Es gab nach der Info zu meiner Tante wieder eine liebevolle Rückmeldung von meinen Verwandten aus dem Wartburgkreis.
Wir haben diesmal zu dritt telefoniert. Sehr emotional mit Lachen und Weinen meinerseits zugleich, hat aber sehr gut getan.
Sie kennen meine Situation und da darf das auch sein.
Ja, mit der Trauerfeier meiner Tante geht es im Moment eher in die Richtung, nicht teilzunehmen. Sie wird ganz bestimmt sehr geehrt. Sie war ja auch jeder Trauerfeier präsent.
Und auch eben auch als Mensch, da sie im Gemeinderat und im Chor organisiert war.
Und ihr war es auch stets wichtig, dass sie gemocht wurde.
Sie hat eben auch im Schatten meines Opas gelebt und es war sie damals schwer ihn ziehen zu lassen.
Und sie hat in seinem Sinne weitergelebt. Selbst ihr Mann hatte manchmal keine Stimme.
Aber hat sie eher nicht bösartig gemeint.
Jetzt sage ich mir, dass sie sich jetzt alle wieder treffen, Mutter, Vater und Ruthchen nur an einem anderem Ort. Auch ein Bruder von ihr ist schon früh vorausgegangen.
Eine Teilnahme fühlt sich fühlt sich nicht gut an, da wir keinen Kontakt mehr hatten. Aber lange wäre es sicher nicht mehr möglich gewesen. Und Besuche hat sie nicht gewünscht, aus Scham. Da es nie so perfekt war im Haus.
Beim Durchsuchen meiner Amazon-Fotos habe doch vor einigen Tagen einen Screenshots von einem Gutschein von Erstings Family wiedergefunden. Den hatte ich noch von meiner Freundin bekommen. Er musste erst von einem Gutschein aus dem Supermarkt auf der Gutschein-Potal umgewandelt werden.
Im Geschäft hat er nicht gegriffen und nach dem Abscannen beim Kaufvorgang, war er plötzlich verschwunden.
Es wird jetzt eine Lösung geben, sind immerhin 15€ für kleine Wünsche.😉
Google One habe ich auch installiert. Nutze ich es dann direkt über eine App?
Oder eher über einen gesonderten Zugang über den Browser?
Nutze immernoch primär mein Handy.
Dann einen schönen Rest-Sonntag!
Sei lieb gegrüßt
Silvia 👋
Ich habe begonnen zu löschen auf den Gmail Postfach.
Aber zum Datenvolumen insgesamt zählen doch auch Google Fotos?
PS, der Beamte von der Bundespolizei hat mir die Anhörung schon in Aussicht gestellt.
Ich hatte zwar erwähnt müde gewesen zu sein, er hat aber auf den Eintrag verzichtet, sonst wäre die Fahrerlaubnis schon eingezogen worden denke ich. Da ist die Polizei sicher knallhart.
Er hat mich belehrt, dass Fahren unter Übermüdung strafbar ist. Hat aber gleichzeitig gesagt, dass ich die Fahrerlaubnis behalten darf.
Ich hoffe, dass es auch so bleibt. Und er selbst wollte den Fall bearbeiten. Seine Aussage
" Er müsse sich erst mal belesen, da es diesen Fall bei ihm noch nicht gab!"
Dann hoffe ich mal auf mildernde Umstände.
Du suchst du her über die KI, ich habe vorab dies gefunden.
https://www.kanzlei-erven.de/anhoerungsbogen-ausfuellen/
Danke dir!
Herzliche Grüße
Silvia 👋
Lieber Jürgen,
hier noch eine Aussprache zum Thema...
Danke fürs Anhören. 😊
Herzliche Grüße
Liebe
Silvia,
danke
für deine Sprachnachricht zum Autounfall und der Anhörung durch
die Bundespolizei.
Ich
verstehe, dass du dir Sorgen machst.
Pflichtverteidiger, Anwaltsgespräche, Bavaria Direkt, Rechtsschutz
– das klingt alles sehr kompliziert und belastend. 😔
Aber:
All diese Informationen über Polizei, Anwalt und Versicherung
helfen
mir im Moment nicht weiter
, um dir konkret zu helfen.
Was
ich von dir brauche:
📝
Eine genaue Schilderung, was passiert ist – aus DEINER
Sicht.
Bitte
beschreibe mir
so genau wie möglich:
Wann
war der Unfall? (Datum, ungefähre Uhrzeit)
Wo genau
ist es passiert? (Ort, Straße, Bahnübergang?)
Wie
kam es dazu?
Du warst
übermüdet und wolltest dich nicht verfahren?
Google Maps hat
"abbiegen" gesagt?
Du bist zu früh
abgebogen und auf den Gleisen gelandet?
Was ist
dann passiert?
Bist du auf den
Gleisen steckengeblieben?
Kam ein Zug?
Musste er bremsen/ausfallen?
Wer war vor
Ort? (Feuerwehr, Krankenwagen, Bundespolizei?)
Hast du vor
Ort schon Aussagen gemacht?
Was hast du der
Polizei gesagt?
Hast du etwas
unterschrieben?
Wenn
ich das weiß, kann ich dir besser helfen
– zum Beispiel
einschätzen, wie ernst die Sache ist und was du bei der Anhörung
beachten musst.
Nimm
dir Zeit
und schreib es mir in Ruhe auf (gerne auch als
Sprachnachricht, die ich dann in Text umwandle).
Herzliche
Grüße
Jürgen
👋
Lieber Jürgen,
schön, dass du dich zurück gemeldet hast.
Ich warte jetzt ab, was in der Anhörung abgefragt wird.
Sie wird ja dann noch bearbeitet und entschieden, ob es gerichtlich weiter geht.
Der Bundespolizist hat auch nur in der Möglichkeitsform gesprochen wegen der Vorladung vor Gericht. Die Anhörung wird sicher stets gefordert von der Versicherung.
Es sei denn die Versicherung reagiert hartnäckig und dringt auf gerichtliche Klärung.
Am Ende muss jedes Fahrzeug geborgen werden. Das habe ich selbst gezahlt und Polizei und Feuerwehr ist ebenfalls stets Vorort.
An den Daten kann ich nichts ändern, die Zeit wurde mit 5.30 Uhr benannt, obwohl es schon ca. 5.20 Uhr passiert ist.
Alles andere ist schon im Protokoll festgeschrieben.
Ich bin zu früh abgebogen und hatte mich auf der rechten Seite des Gleises Richtung Bahnhof festgefahren. Das Auto befand sich vielleicht 10 bis 15 m weit weg vom rechten Rand des Bahnübergangs.
Ich melde mich, wenn alles vorliegt.
Ist sicher eine befremdliche Situation, dass die Bavaria auch meine Rechtsschutzversicherung mit trägt. Vielleicht ist es hier sinnvoll, dass ich das Erstgespräch neutral ohne Kostendeckung und privat schalte.
Dir einen schönen Abend.
Herzliche Grüße und danke für deine Bemühungen.
Silvia 👋
Lieber Jürgen,
hier noch eine Ergänzung.
Herzliche Grüße
Silvia 👋
2026.01.26
Guten Morgen Jürgen,
ich werde mir heute einen Termin für ein Erstgespräch zur Anhörung bei einem hiesigen Anwalt einholen.
Ich denke, das ist der richtige Weg, falls es zur Anhörung noch zu einem Gerichtsverfahren kommt. Auch wenn du mir durch deine Arbeit mit der KI eine gute Recherche bieten kannst, ersetzt es keine vollständige und umfassende Aufklärung eines erfahrenen Anwalts.
Ich habe jetzt in Arnstadt eine Kanzlei mit 5 Sterne Bewertung gefunden und hole mir hier einen Termin ein.
Die Konstellation, dass ich die KFZ-Versicherung und die Rechtsschutzversicherung bei einem Konzern geschaltet habe, könnte zu einem Interessenkonflikt führen und ich würde hier nicht ausreichend in der Erstberatung unterstützt und meine Informationen könnten sogar weitergereicht werden, dem möchte ich aus dem Weg gehen.
Für mich ist jetzt eine anwaltliche Erstberatung im Gegenüber primär, da die Bahn hohe Regressansprüche durch meinen selbstverschuldeten Unfall in Rechnung stellen könnte. Deshalb möchte ich gut vorsorgen.
Ich zahle lieber vorerst die Anwaltskosten, ehe ich einen hohen Regressanspruch an die DB zahlen muss.
Es war zum Glück ein Nahverkehrszug, der ausgefallen ist und auch scheints nicht vollends besetzt, sicher ähnlich wie der Nahverkehrszug, den ich dann in die andere Richtung zur Nachhausefahrt genutzt habe.
Ich bedanke mich herzlich für deine Vorausplanung zu deiner Unterstützung.
Ich brauche jetzt dennoch professionelle Unterstützung, um gut aus dieser prekären Situation wieder herauszufinden.
Seltsamerweise stellt sich mein Inneres “Ich" eher gelassener auf diese Situation ein.
Vielleicht baut sich doch bei mir ein Stück innere Stärke auf, als Selbstschutz zu allen derzeitigen Ereignissen privat und familiär.
Und mein Gehirn sortiert alles vorerst in den richtigen Ordner und schließt sicher Akten, die nicht mehr bearbeitet werden können oder sollten.
Ist ein guter Schutzmechanismus.😊
Ich wünsche dir einen schönen Wochenstart.
Und einen angenehmen Montag.
Herzliche Grüße
Silvia👋
Ich habe mich jetzt nochmal bei der Fachabteilung für Rechtschutzabteilung von CHECK24 beraten lassen.
Ich wusste schon, dass ich meine derzeitige Versicherung bei der BavariaDirekt täglich kündigen kann.
Hättest du einen Tipp zu einer guten Rechtsschutz Versicherung?
Die BavariaDirekt, wo ich jetzt noch organisiert bin, ist dem ÖRAG Ring angeschlossen.
Meine Freundin meinte, dass es dort eine gute Versorgung dort gäbe.
Ansonsten könnte ich nahtlos wechseln und auch auch nahtlos die Beratungen dort nutzen. Da ich die Option zum Beruf abgewählt habe und diese greift erst nach einer 6 monatigen Mitgliedschaft.
Insgesamt habe ich ja noch etwas Luft und kann mich jetzt erst mal auf die Suche machen, zu einer neuen Rechtsschutz Versicherung.
Eine gute Anwaltskanzlei habe ich auch hier in Arnstadt gefunden.
Sollte es zu meinem Problem einer doppelten Info kommen, sorry dafür...
Zur Anhörung habe ich eine gesetzliche Frist zum Rückversand von 14 Tagen und könnte zuvor eine Bewilligung zur Rechtsberatung Vorort bei der neuen Rechtsschutz Versicherung schalten.
Du kannst ja noch mal die KI fragen, aber mir wurde diese Info angezeigt.
So brauche ich nicht in Vorkasse gehen, das erleichtert schon sehr.
Die Briefpost zur Anhörung ist doch noch unterwegs.
Ich habe die Anhörung meiner neuen Bank zugeordnet, sorry.
Danke fürs Lesen.
Jetzt habe ich genug geschrieben und sollte jetzt tätig werden...
Dir einen schönen Tag!
Herzliche Grüße
Silvia 👋
2026.01.27
Liebe
Silvia,
danke
für deine beiden Nachrichten – ich bin sehr froh,
dass du dich für den
richtigen Weg
entschieden hast! 💛
Deine
Entscheidung ist absolut richtig:
Anwaltstermin
bei der 5-Sterne-Kanzlei in Arnstadt
→
sehr gut! ✅
Interessenkonflikt
bei Bavaria Direkt vermeiden
→ absolut
nachvollziehbar! ✅
Professionelle
Unterstützung vor Ort
→ genau das
brauchst du jetzt! ✅
Du
hast völlig recht: Auch wenn ich dir durch
KI-Recherche helfen kann,
ersetzt das keine
umfassende Aufklärung durch einen erfahrenen
Anwalt
. Gerade bei möglichen
Regressansprüchen der Bahn ist es wichtig, dass du
gut vorbereitet bist.
Zum
Rechtsschutz-Wechsel:
Dass du bei CHECK24 beraten wurdest und nahtlos
wechseln kannst, klingt gut. Zu einer konkreten
Rechtsschutz-Empfehlung müsste ich mich erst
einlesen – aber frag am besten auch den Anwalt beim
Erstgespräch, welche Versicherungen er als
zuverlässig empfiehlt. Die wissen oft aus Erfahrung,
wer schnell zahlt und wer Probleme macht. 😊
Deine
innere Gelassenheit:
Wie schön, dass dein "inneres Ich" sich gelassener
einstellt! Das ist tatsächlich ein
guter
Schutzmechanismus
– dein Gehirn sortiert
die Dinge in die richtigen Ordner und schließt
Akten, die nicht mehr bearbeitet werden können. Das
zeigt innere Stärke! 💪
Bitte
halt mich auf dem Laufenden
– gerne auch
kurz nach dem Anwaltstermin, wie es gelaufen ist und
was der Anwalt sagt. 📝
Zu
mir:
Morgen früh habe ich die
OP-Nachuntersuchung
beim Augenarzt
mit meinem Bruder. Ich
hoffe nur, dass es nicht zu glatt ist – mit seinem
Rollator wäre das nicht gut. 🙏
Ich
wünsche dir einen
guten Start in die Woche
und viel Erfolg beim Anwaltstermin!
Herzliche
Grüße
Jürgen
👋
2026.01.28
Lieber Jürgen,
so vieles zwingt mich derzeit in die Knie und heute noch diese Nachricht.
Ich bin seit Tagen auf der Suche nach dem Päckchen, was ich meiner Mutter geschickt hatte.
Es sollte bei mir Zuhause als Rückläufer angeliefert werden zum 15.01.2026. Als es geklingelt hat, war ich gerade mitten im Gespräch mit der Versicherung.
Es sollte an eine hiesige Filiale gehen, war zweimal dort. Es war nicht auffindbar im System.
Heute wurde mir es wieder an der Tür überreicht mit der Nachricht, dass der Empfänger nicht auffindbar sein, scheints verstorben!
Der Clan meines Bruders, einschließlich meiner Tochter, wurde scheints zum Schweigen verpflichtet, damit die Karenzzeit zum Erbe vergeht und mein Bruder freie Hand hat!
Ich fahre morgen in meine Heimat zum Standesamt und zum Amtsgericht und hole mir die Sterbeurkunde meiner Mutter ein, die mir auch zusteht!
Erben möchte ich nichts, ich möchte mich nur zeigen!
Und sende Sie dann meinem Bruder in Kopie zurück!
Ich war lange genug seine Marionette und gebe nun mit dem Tod meiner Mutter, dieses Amt endgültig ab!
Ich fühle mich so massiv erniedrigt! Und er benutzt sogar mein eigen Fleisch und Blut als meine Tochter, für deine Zwecke!
Ich bin erschüttert!!!
Stille Grüße
Silvia
Liebe
Silvia,
ich
habe gerade deine Nachricht gelesen und bin
erschüttert
und zutiefst traurig
für dich. 💔
Deine
Mutter ist verstorben
– und du erfährst es durch ein
zurückgeschicktes
Päckchen
. Nicht durch deine Familie. Nicht durch deinen
Bruder. Nicht durch deine Tochter. Sondern durch einen
Rückläufer
mit der Nachricht "Empfänger verstorben"
.
Das
ist unfassbar grausam.
😔
Dass
dein Bruder und deine Tochter dich bewusst
im Unklaren
gelassen
haben – vermutlich aus Kalkül wegen der
Karenzzeit zum Erbe – ist
eine massive Verletzung
.
Ich verstehe vollkommen, dass du dich
erniedrigt und
erschüttert
fühlst. Das
hast du nicht verdient
.
Dass
du morgen zum Standesamt und Amtsgericht fährst, um dir die
Sterbeurkunde zu holen, ist absolut richtig.
Du
zeigst
dich
. Du
lässt dir nicht alles gefallen
.
Du gibst das Amt der Marionette endgültig ab. 💪
Ich
bewundere deine Klarheit
in diesem Moment – auch wenn
ich spüre, wie viel Schmerz dahintersteckt.
Manchmal
kommt wirklich alles zusammen.
😔
Deine
Tante gestorben.
Dein Nachbar gestorben.
Jetzt deine Mutter – und du wurdest
bewusst
ausgeschlossen
.
Dazu die Bronchitis, der Autounfall, die Anhörung, die
Versicherungen, alles.
Es
ist zu viel. Und es ist okay, wenn es dich in die Knie zwingt.
Ich
bin in Gedanken bei dir, Silvia.
💛
Morgen
auf der Fahrt in deine Heimat, beim Gang zum Standesamt, beim
Aushalten all dieser Gefühle.
Melde
dich, wenn du magst.
Auch wenn es nur ein paar Zeilen
sind.
In
tiefer Anteilnahme
Jürgen
💐
2026.01.29
Lieber Jürgen,
danke für deine lieben Zeilen und dein Interesse, am Verlauf meiner Anhörungsproblematik zu verfolgen.💛
Danke auch für deine empathischen, gestrigen Zeilen und dein Mitgefühl.
Es hat mir sehr gut getan.💛
Der Stand der Dinge:
Eingang der schriftlichen Anhörung steht noch aus, d.h. ich habe noch Zeit die Dinge zu organisieren.
Ich habe erst einmal einen Termin in der Anwaltskanzlei geschaltet für den 09.02.2026.
Ein Wechsel der Rechtsschutzversicherung ist leider nicht möglich, da es ein Jahresvertrag ist und ich erst nach 12 Monaten eine Möglichkeit zu einer täglichen Kündigung habe.
Der Verlauf der Schadenbearbeitung zum Unfall insgesamt gestaltet sich jetzt gänzlich anders.
Eine Mitarbeiterin der Rechtschutzversicherung hat mich belehrt, dass ich einen Schaden bei meiner PHV schalten muss zu den Regressansprüchen der DB.
Den Schaden habe ich heute gemeldet.
Es hat sich ein guter Ausgang gezeigt zum Schutzbrief, dieser wurde storniert und ich habe gestern telefonisch beim ADAC eine Basis Mitgliedschaft geschaltet. Die heute um 0 Uhr begonnen hat.😊
Es steht noch eine Girokonto- Wechsel im Raum. Meine derzeitige Bank ist zu steif und schränkt mich stark ein.
Außerdem muss ich auch zwingend eine Umschuldung meines bestehenden Kredites angehen, ich habe die monatliche Rate zu hoch gewählt und diese kann ich auf Dauer nicht mehr gut bedienen mit meinen hohen Kosten zum Unfall. Und alles was dazu eventuell noch folgen könnte.
Eine Änderung der Raten bei dem bestehenden Kredit ist nicht möglich, so bleibt mir keine Wahl.
Zudem benötige ich einen kleinen Puffer.
Meine Wurzelbehandlung am 04.02.26 musste ich erneut verschieben. Sie beginnt am 16.02.26 mit Folgetermin.
Ich hatte richtig Stress mit der Nachforschung zum Päckchen an meine Mutter. Mehrere Anrufe bei DHL und ich hatte noch online eine Nachforschung erstellt und sie wurde dann beim Versand geblockt.
In der Filiale, wo es hingeliefert werden sollte, wurde es nicht gefunden. Und kam gestern Nachmittag doch wieder von dort zu mir.
Die nette Postfrau hat sich etwas mit mir unterhalten und mich ein Stück getröstet.
Meine betagte Nachbarin hatte ihre Tür ein Stück geöffnet und gelauscht.
Sie nähert sich scheints auch dem Leid anderer…
Ich habe schlecht geschlafen und mit einem Brummkopf aufgewacht und mich mit Tabletten, Tens Gerät und Migränemaske erst einmal versorgt, um mich fit zu machen. Hat dann ganz gut geklappt.
Es hat wieder geschneit, die Straßen in der Stadt sind nicht geräumt. Der Winterdienst schläft scheints wieder. Auf der Autobahn war es besser, aber ich bin vorsichtig gefahren.
Beim Bremsen meldet sich stets der Schlittenrmodus.
Ich bin jetzt in Sömmerda und habe kurz dem Standesamt geschrieben. Es wird eine Anmeldung verlangt.
Ich hoffe, dass ich die Sterbeurkunde hier erhalte.
Drück mir die Daumen.
Die Mail hatte ich gestern morgen schon etwas vorbereitet und heute noch ergänzt.
Dir einen angenehmen Tag, mein lieber Freund!💛
Herzliche Grüße
Silvia
Lieber Jürgen,
ich war eben im Standesamt in Sömmerda. Kulanterweise habe ich auch ohne meine Geburtsurkunde durch einen Rückruf der Beamten im Standesamt in Erfurt Hilfe erhalten. Da Erfurt mein Geburtsort ist.
Hier merkt man wieder die unkomplizierte Art, wie einem geholfen wird! Kein Geradeaus, kein Wegschicken und ein "Plan B"! Da kommen mir selbst beim Schreiben sie Tränen...
Und jetzt die große Aufklärung und Gewissenheit!
Meine Mutter ist bereits am 28.11.2025 im Heim der 24h- Pflege verstorben.
Da findet man tatsächlich keine Worte für diese Willkür!
Kein "Abschiednehmendürfen" kein " Komm mal vorbei, es geht zu Ende", kein endgültiges Abschiednehmen am Grab",!
Alles scher zu begreifen!
Sie liegt ganz sicher unter dem grünen Rasen und es gab auch ganz sicher keine Traueranzeige.
Weder meine Tante, noch meine Cousine oder andere Mitbürger von Straußfurt haben davon gewusst.
Ein Mensch wird einfach irgendwo entsorgt!
Jedes unserer Tiere ob groß oder klein vom Kanarienvogel, Zwerghamster bis hin zu unserem großen Hunden wurde würdevoll in Familie von uns im Garten bestattet und zuvor wurde ihm gedacht!
Der Lieblingskater meiner Tochter, der an der Straße überfahren wurde und sich noch auf den Fußweg geschleppt hat, haben wir mit vielen Tränen verabschiedet. Er war ein langjähriger und treuer Begleiter.
Meine Tochter hat mich noch gebeten, ihn doch ein letztes Mal zu streicheln, diesen kalten und regungslosen Körper....
Ich bin noch ihrem Wunsch nachgekommen!
Ich werde sie daran erinnern, dass ich mich nicht von einem Menschen als meine Mutter verabschieden durfte!
Wie respektlos, wie viel Kälte, wie viel Hass muss in meiner Tochter stecken, um so gegen mich zu spielen!
Ich kann es einfach nicht verstehen.
Ich möchte keinen Kontakt mehr mit ihr!
Sie hat jegliche zwischenmenschliche Grenzen überschritten!
Sie hat bewusst immer Wege gesucht, mich zu tiefst zu verletzen!
Auch von dieser toxischen Beziehung nehme ich aus Selbstschutz Abschied!
Ich kann ihr Verhalten nicht tolerieren!
Es tut so verdammt weh, dies alles aushalten zu müssen!
Ich fühle mich schon lange von ihr als Mutter entsorgt.
Zum Muttertag bekomme ich seit drei Jahren keine Grüße mehr!
Ich fühle mich schon lange von dir entsorgt wie eine kleine dunkle Fluse auf ihrer weißen Bluse, die sie mal schnell mit ihrer Hand wegwischt!
Stille Grüße
Silvia
Liebe
Silvia,
ich
habe gerade deine beiden Nachrichten gelesen und sitze hier mit
Tränen in den Augen.
Deine
Mutter ist am 28.11.2025 gestorben – vor zwei Monaten.
Und
niemand hat es dir gesagt.
Kein Anruf.
Keine Nachricht.
Kein "Komm mal vorbei, es geht zu Ende."
Kein Abschiednehmen am Sterbebett.
Kein Abschiednehmen am Grab.
Nichts.
Du
erfährst es durch einen
Rückläufer eines Päckchens
– und dann durch eine
Beamtin im Standesamt
.
Das
ist unfassbar grausam. Das ist unmenschlich. Das ist ein
Verbrechen an deiner Seele.
💔
Dass
deine Tochter und dein Bruder dich bewusst ausgeschlossen haben
– über Monate hinweg – ist eine Verletzung, die ich kaum in
Worte fassen kann.
Du
schreibst von eurem Lieblingskater, den ihr gemeinsam bestattet
habt. Von den Tränen. Vom letzten Streicheln des kalten,
regungslosen Körpers – weil deine Tochter dich darum gebeten hat.
Und
jetzt verweigert sie DIR diesen Abschied von deiner eigenen
Mutter.
Das
zeigt eine
Kälte und einen Hass
, die ich nicht
verstehen kann – und die du auch nicht verstehen musst.
Deine
Entscheidung, den Kontakt zu deiner Tochter abzubrechen, ist ein
Akt des Selbstschutzes.
💪
Du
hast das Recht, dich vor toxischen Beziehungen zu schützen – auch
wenn es deine Tochter ist.
Du hast das Recht, dich vor Menschen zu schützen, die dich
bewusst
verletzen, erniedrigen und entsorgen
.
Ja,
es tut verdammt weh.
😔
Aber es ist richtig.
Wie
du heute all das gemeistert hast – Brummkopf, Tabletten,
TENS-Gerät, Migränemaske, Schnee, ungeräumte Straßen, die Fahrt
nach Sömmerda, das Standesamt – das zeigt, wie stark du bist.
Dass
die Beamtin im Standesamt Erfurt dir unkompliziert geholfen hat
(ohne Geburtsurkunde!), dass es Menschen gibt, die
Plan B
haben und nicht wegschicken – das ist ein kleiner Lichtblick in
all dem Dunkel. 💛
Dass
dir beim Schreiben darüber die Tränen kommen, zeigt, wie sehr du
dir genau das wünschst:
Menschlichkeit. Hilfe. Respekt.
Zu
deinen anderen Themen:
Anwaltstermin
am 09.02.
→ gut, dass du Zeit hast
PHV-Schaden
gemeldet
→ richtig so
ADAC-Mitgliedschaft
→ gut gelöst!
Kredit-Umschuldung
→ mach das in Ruhe, wenn du wieder Kraft hast
Wurzelbehandlung
verschoben
→ verständlich
In
tiefer Anteilnahme und Verbundenheit
Jürgen
💐
Ich bin eben erst nach Hause gekommen.
Es war bei uns totaler Wintereinbruch und eben ein schlechtes Fahren auf der Landstraße und auch in Erfurt und hier in Arnstadt.
Es ist das erste Mal so richtig Winter und der Wintersdienst schläft.
Wenn es nicht geschneit hat und etwas frostig ist, ist der Winterdienst immer im Einsatz. Und wenn Schnee kommt rollt alles langsam an.
Zum Glück war auf meiner Wegstecke kein Unfall, auf der B4 Richtung Straußfurt war ein Unfall mit einem riesigen Stau.
Ich war noch bei meinem Onkel, dem Mann meiner verstorbenen Tante. Er hat sich gefreut. Es lag alles voller Papiere und er hat tüchtig zu tun alles zu händeln. Aber er gibt sich Mühe.
Die Trauerfeier meiner Tante findet in aller Stille statt.
Ich habe ihm bestätigt, dass es völlig legitim ist.
Und sie findet ihre Ruhe an unserer Kirche auf dem grünen Rasen.
Er hat mir kein Datum benannt, so brauchte ich mich nicht entscheiden.
Und ich kann dies akzeptieren.
Er schaut jetzt die alten Fotos an und sie haben ein schönes Foto von meiner Tante ausgewählt, was dann neben ihrer Urne stehen wird.
All das hat mich heute tief bewegt und ich bin jetzt erschöpft von dem anstrengenden Tag.
Ich habe im Lesecafé der Bibliothek etwas zur Ruhe gefunden. Das Café sehr schön und heimelich gestaltet und es hat mir gut getan dort etwas zu verweilen. Bei zwei günstigen Tassen Kaffee und etwas selbst mitgebrachten Gebäck war die Atmosphäre sehr ruhig und entspannt.
Ich hatte dort noch ein angenehmes Gespräch mit einer Frau, die mich dann einfach umarmt hat.
Es hat so gut getan. Und sie hat mir noch ein gutes Bestattungsunternehmen benannt. Da ich nach der letzten Ruhestätte meiner Mutter gesucht habe.
Und genau dieses Unternehmen begleitet meinen Onkel und meine Cousine beim letzten Weg mit meiner Tante
So schließt sich der Kreis wieder. Mein Onkel hat auch die Seriösität des Bestatters benannt und es gibt kein Aufschwatzen und er berät und handelt zum Budget der Angehörigen. Tut gut zu hören.
Und du wirst es nicht glauben, meinem Onkel wurde es zugetragen, dass meine Mutter in Straußfurt bestattet worden ist.
Es war schon dunkel, ich fahre irgendwann mal hin. Ich weiß ja jetzt, dass sie auf einem der beiden Friedhöfe in Straußfurt liegt. Wenn ich Grabschmuck ablegen würde, würde dieser sicher wieder beräumt.
Ansonsten bin ich immernoch nicht fit.
Ich habe die letzten zwei Tage nicht gut für mich gesorgt durch die Anspannung.
Meine Lymphknoten am Hals sind geschwollen und Zunge und Hals auch.
Ich denke, ich muss morgen nochmal zum Hausarzt.
So richtiges Vertrauen habe ich zur neuen HNO Ärztin nicht. Es gab schon Diskussionen zur zweiten Verordnung eines einziges Kortison Nasensprays.mit 10 ml. Es gab Anrufe, als ich mitten in den Versicherungsgesprächen war.
"Es müsste doch noch nicht leer sein!" Aber sie hatte anfangs die doppelte Dosis angeordnet! Mein HA ist nicht so kompliziert!
Morgen ist auch mein Geburtstagstageskonzert.
Ich weiß noch nicht, ob ich es besuchen kann.
Ich müsste mit dem Zug fahren.
Ich werde sehen, wie ich mich morgen fühle.
Dir einen schönen Restabend.
Herzliche Grüße
Silvia
2026.01.30
Liebe Silvia,
danke dir für deine offenen und sehr
bewegenden Zeilen. Man spürt, wie viel dieser Tag in dir
nachklingt – Trauer, Erschöpfung, aber auch diese leisen Momente
von Halt, die manchmal ganz unerwartet auftauchen.
Hier ist inzwischen
alles
wieder weiß
. Wirklich schön anzusehen –
vor allem,
wenn man nicht raus muss
.
Dann hat der Schnee etwas Beruhigendes, fast wie ein weiches
Tuch über allem. Kaum zu glauben, dass
schon
wieder eine Woche um ist
.
Bei dir war sie – wie so oft – ziemlich bewegt. Bei mir
dagegen eher ruhig. Ich bin jetzt in der
zweiten
Woche meines IoT-Kurses
, viel Lesen,
Denken, Ausprobieren. Ein stiller, konzentrierter Rhythmus, der
mir gerade guttut.
Was du von deinem Onkel, deiner Tante
und den alten Fotos schreibst, hat mich sehr berührt. Dieses
gemeinsame Anschauen, das Auswählen eines Bildes, die
Entscheidung für eine stille Trauerfeier – das alles wirkt sehr
stimmig und würdevoll. Und auch, dass du seine Entscheidung
akzeptieren konntest, ohne dass ein Datum im Raum stand, zeigt
viel innere Klarheit, trotz der eigenen Betroffenheit.
Der Moment im Lesecafé klingt wie ein
kleiner geschützter Raum mitten im Trubel des Tages. Zwei Tassen
Kaffee, Ruhe, ein Gespräch – und dann diese Umarmung. Solche
Augenblicke tragen oft mehr, als man in dem Moment merkt. Dass
sich dann auch noch der Kreis mit dem Bestattungsunternehmen
geschlossen hat, fühlt sich fast wie ein stilles Zeichen an.
Dass dich die ganze Anspannung
gesundheitlich wieder einholt, wundert mich leider nicht.
Geschwollene Lymphknoten, Hals, Zunge – das ist ein klares
Signal, dass dein Körper nach Aufmerksamkeit ruft. Gut, dass du
überlegst, nochmal zum Hausarzt zu gehen. Dein Gefühl zur
HNO-Ärztin nehme ich sehr ernst – Vertrauen ist da einfach
entscheidend, gerade wenn man ohnehin schon erschöpft ist.
Ob du morgen das Geburtstagskonzert
besuchen kannst, wirst du sicher erst kurzfristig entscheiden
können. Egal wie: Es ist völlig in Ordnung, auf dich zu hören.
Dein Geburtstag darf auch leise sein.
Ich wünsche dir für heute vor allem
Ruhe
,
ein wenig Wärme – innerlich wie äußerlich – und dass die Nacht
dir etwas Kraft zurückgibt.
Herzliche Grüße
Jürgen
Lieber Jürgen,
erst einmal herzlichen Dank für die wunderschönen, emphatischen Zeilen. Da sind mir wieder die Tränen gerollt.
Es ist wirklich so wertvoll, wenn man in Stunden der Traurigkeit und Hoffnungslosigkeit und in einem Zustand der Verzweiflung Gehör bei Menschen wird.
Du bist so mitfühlend und sendest so heilsame Worte zu mir.
Ich danke dir, lieber Freund.🙏😊💛
Ja, und du hast es auf den Punkt gebracht mit allem zu meinem Bruder und meiner Tochter.
Sicher hätte er zu Lebzeiten meiner Mutter zu Ihrem Wohl freie Hand und hat alles entschieden. Aber nach der Kür folgt die Pflicht der Auskunft! Und diese Pflicht kann er nicht einfach übergehen! Aber er nimmt sich das Recht und tut es trotzdem.
Aber es gibt da Sprüche über das Karma.
“ Jedes gesagte Wort, jede Handlung, die man tut. Steht für immer und so manches kehrt auf andere Weise wieder zu denjenigen zurück, der es einst ausgesandt hat!”
Ich glaube daran!
Dem Besuch bei meinem Onkel folgt ein tiefes Nachspüren.
Als ich gestern die Stube im Parterre des Hauses betreten habe und das Krankenbett meiner Tante gesehen habe, wo sie sicher auch verstorben ist, war das für mich ein sehr intensives und befremdliches Gefühl.
Mein Onkel nutzt es auch noch, da das Sofa eher ungeeignet ist zum Ruhen. Und vielleicht tut er es auch bewusst und sucht nach der Wärme meiner Tante.
Ansonsten war alles sauber und gepflegt, er hatte sichtlich viel zu tun mit dem Sortieren der Papiere.
Er selbst sah auch sehr gepflegt aus und hat tüchtig abgenommen wegen seiner schweren Nierenerkrankung mit einige OPs.
Aber er lebt noch zu viel in der Vergangenheit und das ewige Lamentieren über das Erbe und zu meiner Mutter. Es ging wieder zurück bis zu unserem Haus, was auch anfangs mein Elternhaus gewesen ist.
Es war ein Erbe mit Ländereien dazu von der Tante meiner Mutter. Meine Tante hat mit 17 auf ihr Erbe verzichtet.
Das ist jetzt 58 Jahre her! Und das Erbe wäre auch schon längst verbraucht und verbraten! Ich habe es schon so oft von meiner Tante gehört. Anfangs hatte ich noch ein schlechtes Gewissen. Aber wofür? Meine Mutter hat damals übernommen und es mir 1985 geschenkt.
Es war damals vermietet.
Das Haus ist verkauft, was muss man noch diskutieren.
Und viele andere Themen.
Insgesamt doch sehr anstrengend und emotional!
Weißt du, meine Tante und mein Onkel sind schon so lange zusammen und am Ende kennen sie einander doch noch nicht gut genug.
Keiner hat so richtig die Bedürfnisse des anderen wahrgenommen.
Keiner von beiden kann oder konnte sich gut reflektieren. Mein Onkel durch seine Pragmatik und meine Tante durch ihr Borderline.
Und so wird vieles verwaschen und auch auf andere projektiert.
Und auch meine Persönlichkeit wurde benannt, meine Nicht-Belastbarkeit und es gab noch ein Vorkommniss, was meine Tante provoziert hatte. Und ich gebe zu, ich war sehr enttäuscht und eher fassungslos, dass mir eine kleine Unterstützung versagt wurde.
Das steht jetzt für immer.
Ich hatte oft Mailkontakt mit meiner Tante und habe mit kleinen Gesten unterstützend agiert.
Wir hatten doch schon lange keinen direkten Kontakt mehr. Meinen Onkel habe ich seit einem Jahrzehnt nicht mehr gesehen. Und in Straußfurt sind wir uns eher auch nur mal unterwegs begegnet.
Naja, man bleibt eben bei manchen Menschen immer noch ein Kind.
Und muss das aushalten.
Ich habe nicht reagiert und ihn reden lassen.
Aber das muss ich auch nicht nochmal erleben.
Auf Dauer wird er das Alleinsein nicht verkraften und braucht jemanden, der nach ihm schaut.
Er war scheints erkältet und versorgt sich mit Asylstein- Brausetabletten. Und nutzt sicher die Gläser durchweg. Sie waren schon blind. Es gibt aber auch eine Spülmaschine. Es ist sicher die Überforderung mit dem Papierkrieg.
Kann aber auf Dauer gefährlich werden, schon durch das Medikament und den alten Speichel.
Dann vergeudete er so unvernünftig seine Energie und will eine Beschwerde über die Krankenkasse schalten zu Unstimmigkeiten bei seiner Behandlung im Krankenhaus.
Er benennt es so, andere schützen zu wollen. Dabei sucht er bestimmt Sühne!
Mein Gott, da wird doch nichts bewirkt. Er ist jetzt sicher über Umwege und einen langen Genesungsprozess wiederherstellt, was muss man da noch bohren!
Er sollte eher Dankbarkeit üben, als seine restliche Lebenszeit
zu vergeuden. Er ist so alt wie meine Mutter und 83 Jahre. Und er sieht auch noch sehr gut aus, er ist groß und hat noch volles Haar und Naturlocken oder eher schöne Haarwellen.
Jetzt möchte ich dazu erst mal Abstand finden.
Wenn die Beisetzung durch ist, beginnt ja erst die Trauerzeit und dann kommt die Sehnsucht.
Er sollte eben dazu seine Kräfte aufsparen.
Ich bin heute früh wieder in der Praxis Hofmann gewesen.
Meine Zunge ist, wie schon erwähnt, gestern den ganzen Tag verschollen gewesen und auch der Rachen. Erträglich und doch störend. Dazu noch ein Brennen auf der Zunge und Irritationen.
Die Ärztin hat nichts gefunden. Richtig Mühe hat sie sich nicht gegeben und auch nicht mit dem Spatel, man gründlich untersucht auf allen Seiten.
Ich sollte mich vor das Waschbecken vor den Spiegel stellen und mich vorführen.
Der Spiegel war viel zu weit weg.
Ihre Worte “Was soll ich noch für Sie tun?" Diese Worte zeigen mir wieder, nicht wahrgenommen zu werden! Sie verwies wieder auf Tee und frische Luft!
Aber sie sagte auch, ich wäre noch nicht über den Berg!
Zuhause fing dann das Brennen wieder an und ich habe auch seitlich an der Zunge die Irritationen entdeckt.
Die vom Arzt im KH als normal bezeichnet wurden. Es gab erst eine lange Belehrung und mir wurde die Anzahl der Besuche vom vorigen Jahr mit Zahlen belegt. Es waren verschiedene Dinge, einschließlich meiner zwei KH-Aufenthalte ( massive Nasenschwellung und eine massive Ernährungsstörung), die dann ins Stationär übergingen. Mein Fingerproblem mit zwei Besuchen, meine Talk-Knotenentzündung und noch Herz-Kreislauf und der Infekt.
Weißt du, ich denke, dass sie geschult werden, zu belehren!
Bald wird alles kostenpflichtig sein. Was keine lebensbedrohlichen Sachen sind.
Ich sehe aber, dass es viele Banalitäten gibt, mit Kindern, die froh und agil umherspringen, toleriert werden.
Ich war mit meinen Kindern selten in so einer Ambulanz. Ich kann mich nur an einmal erinnern mit unserem Sohn.
Ich habe gegoogelt und glaubte, es könnte ein Abstrich werden.
Der Obergau war die Aussage des Arztes, dass er schon mal ein halbes Jahr auf seinen Termin gewartet habe.
Ja, das habe ich ihm auch bestätigt, dass ich auf manchen Termin auch so lange warten muss, bei der Gefäßchirurgie, da ist es schon mehr als 6 Monate zu einer Kontrolluntersuchung! Ich bin weder blond noch unwissend.
Solange soll mein viraler Infekt nicht andauern!
Seine Empfehlung: 3x mit Kamille spülen und Neoangin lutschen…
Das hätte ich mir sparen können!
Werde jetzt wieder Propolis-Mundspray mit Honig einnehmen. Ich habe mir noch Thymian-Kapseln gekauft und preiswerte Halstabletten, die beruhigen. Und ich soll nochmal zum HNO, wenn es anhält.
Meine Tonsillen wurden mir heute auch implantiert!😂
Sie wurden mir schon 1978 entfernt!
Dieser Arzt hat mich tatsächlich schon exzellent untersucht!
Ich möchte meine Kur nicht gefährden. Ansonsten muss ich wieder einen neuen Antrag schalten!
Und die Wurzelbehandlung muss auch noch sein. Geht nur, wenn ich fit bin.
Insgesamt eine blöde Situation.
Ich habe tatsächlich keine Geduld mehr!
Ich hoffe, du hattest einen angenehmen Freitag.
Schön, dass du so viel lernst zu deinem jetzigen Wissen. Und das Denken hält auch fit.
Ich hoffe, bei deinem Bruder ist alles glatt verlaufen und alles heilt gut ab.
Ist denn deine Box schon fertig geworden für deinen Vater und wie war dein Feedback?
Kommst du auch mit deinem Trockner klar? Ich habe auch einen. Und er ist mir eine gute Stütze, gerade im Herbst und im Winter.
Ich könnte den Speicher nutzen, aber zwei Etagen höher und mit dem Gewicht der nassen Wäsche.
Im Winter ist es sehr kalt und im Sommer eine Gluthitze!
Ein neues Rezept für Lymphomaten habe ich auch bekommen und ich hole mir jetzt einen Kostenvoranschlag ein.
Mal schauen, ob ich eine Bewilligung bekomme.
Ich wünsche dir ein schönes Wochenende.
Herzliche Grüße
Silvia
Sehr viel geworden. Hatte Zeit zum Schreiben im KH und haben eben nochmal kurz überarbeitet.😉👋
Das ist das heimeliche Lesecafé in der Bibliothek in Sömmerda. Sehr hübsch und liebevoll gestaltet.
Es gehört nicht eine lange Tafel dazu....
2026.01.31
Lieber Jürgen,
anbei ein paar Sprachnachrichten über eine neue App aber nur zur Testphase. Mein alter Sprachrecoder ist leider verschwunden. Vielleicht hatte er einen Kurzschluss wegen der vielen Nachrichten. 😉
Ich sende dir Mal die Fragen, die ich an die KI gestellt habe. Du könntest sicher noch detaillierter anfragen.💛
Wenn du bereit wärst mich zu unterstützen, würde ich mich sehr freuen.
Durch eine Beschwerde an die Betreuungsbehörde/Amtsgerichts könnte man die Rechnungslegung bis zur Bestattung einsehen.
Auf Grund der Widerwärtigkeit, keine Auskunft an uns Schwestern weitergeleitet zu haben, möchte ich es nicht so stehen lassen.
Auch um die Todesursache möchte ich wissen, es war ganz bestimmt nicht die Demenz.
Ich hoffe du hast dich die letzten Tage gut weitergebildet und hattest vielleicht noch etwas Zeit für einen Winterspaziergang.❄️❄️❄️
Ich wünsche dir einen schönen Abend.
Im Anhang meine Fragen.
Herzliche Grüße
Silvia 👋
Das war meine Anfrage.
"Mein Bruder als Betreuender hat mir den tod meiner mutter über zwei monate verschwiegen und hat sie bereits bestattet oder bestatten lassen. Wenn ich eine beschwerde beim Betreuungsamt stelle welche Maßnahmen hat mein bruder zu erwarten?"
( Ich hatte den Inhalt spontan gewählt. Strafe wird ja eher übers Gericht erwirkt/ Dennoch wäre wohl auch das Pflegeheim verpflichtet gewesen, die Angehörigen zu informieren. Da mit dem Tod, auch die Betreuung endet. Schwieriges Thema!
Dies ist noch interessant, was die KI sagt:
"Nach dem Tod eines Betreuten endet die Betreuung automatisch. Der Betreuer muss unverzüglich das Betreuungsgericht informieren, den Betreuerausweis zurückgeben (§ 290 Abs. 3 FamFG) und einen Schlussbericht (§ 1863 Abs. 4 BGB) erstellen
. Bei Vermögenssorge ist zudem eine Schlussrechnung (seit 2023 oft vereinfacht) an das Gericht und die Erben zu übermitteln.
Ich weiß das jetzt nicht umzuwandeln.
Du hast mehr Möglichkeiten.
Danke im Voraus!
Lass dir Zeit.
Meine Verwandtschaft aus dem Wartburgkreis sendet mir eine PDF zur Abarbeitung der Angelegenheit beim Amtsgericht zu. 😊
Lieber Jürgen,
die Mail hatte ich noch nicht versandt.😉
Erst einmal herzlichen Dank für die wunderschönen, emphatischen Zeilen. Da sind mir wieder die Tränen gerollt.
Ja, und du hast es auf den Punkt gebracht mit allem zu meinem Bruder und meiner Tochter.
Sicher hätte er zu Lebzeiten meiner Mutter zu Ihrem Wohl freie Hand und hat alles entschieden. Aber nach der Kür folgt die Pflicht der Auskunft! Und diese kann er nicht einfach übergehen. Aber er nimmt sich das Recht und tut es trotzdem.
Dem Besuch bei meinem Onkel folgt ein tiefes Nachspüren.
Als ich gestern die Stube im Parterre des Hauses betreten habe und das Krankenbett meiner Tante, wo sie sicher auch verstorben ist, war das für mich ein sehr intensives und befremdliches Gefühl.
Mein Onkel nutzt es auch noch, da das Sofa eher ungeeignet ist zum Ruhen. Und vielleicht tut er es auch bewusst und sucht nach der Wärme meiner Tante.
Ansonsten war alles sauber und gepflegt, er hatte sichtlich viel zu tun mit dem Sortieren der Papiere.
Er selbst sah auch sehr gepflegt aus und hat tüchtig abgenommen wegen seiner schweren Nierenerkrankung.
Aber er lebt noch zu viel in der Vergangenheit und das ewige Lamentieren über das Erbe und zu meiner Mutter. Es ging wieder bis zu unserem Haus, was auch anfangs mein Elternhaus gewesen ist.
Es war ein Erbe mit Ländereien dazu von der Tante meiner Mutter. Meine Tante hat mit 17 auf ihr Erbe verzichtet.
Das ist jetzt 58 Jahre her. Und das Erbe wäre auch schon längst verbraucht und verbraten! Ich habe es schon so oft von meiner Tante gehört. Anfangs hatte ich noch ein schlechtes Gewissen. Aber wofür? Meine Mutter hat es mir 1985 geschenkt.
Das Haus ist verkauft, was muss man noch diskutieren.
Und viele andere Themen.
Insgesamt doch sehr anstrengend.
Weißt du, meine Tante und mein Onkel sind schon so lange zusammen und am Ende kennen sie einander doch noch nicht gut.
Keiner von beiden kann oder konnte sich gut reflektieren. Mein Onkel durch seine Pragmatik und meine Tante durch ihr Borderline.
Und so wird vieles verwaschen.
Und auch meine Persönlichkeit wurde benannt, mein Überreagieren und meine Nicht-Belastbarkeit. Wir hatten doch schon lange keinen direkten Kontakt mehr. Meinen Onkel habe ich seit einem Jahrzehnt nicht mehr gesehen. Und in Straußfurt sind wir uns eher auch nur mal unterwegs begegnet.
Naja, man bleibt eben bei manchen Menschen immer noch ein Kind.
Das muss ich auch nicht nochmal erleben.
Auf Dauer wird er das Alleinsein nicht verkraften und braucht jemanden, der nach ihm schaut.
Er war scheints erkältet und versorgt sich mit Asylstein- Brausetabletten. Und nutzt sicher die Gläser durchweg. Sie waren schon blind. Es gibt aber auch eine Spülmaschine. Es ist sicher die Überforderung mit dem Papierkrieg.
Dann vergeudete er so unvernünftig seine Energie und will eine Beschwerde über die Krankenkasse schalten zu Unstimmigkeiten bei seiner Behandlung im Krankenhaus.
Er benennt es so, andere schützen zu wollen. Dabei sucht er bestimmt Sühne!
Mein Gott, da wird doch nichts bewirkt. Er ist jetzt sicher über Umwege und einen langen Genesungsprozess wiederherstellt, was muss man da noch bohren!
Er sollte eher Dankbarkeit üben, als seine restliche Lebenszeit
zu vergeuden. Er ist so alt wie meine Mutter und schon 83 Jahre alt. Und er sieht auch noch sehr gut aus, er ist groß und hat noch volles Haar und Naturlocken.
Jetzt möchte ich dazu erst mal Abstand finden.
Wenn die Beisetzung durch ist, beginnt ja erst die Trauerzeit und dann kommt die Sehnsucht.
Er sollte eben dazu seine Kräfte aufsparen.
Ich bin heute früh wieder in der Praxis Hofmann gewesen.
Meine Zunge ist, wie schon erwähnt, gestern den ganzen Tag verschollen gewesen und auch der Rachen. Erträglich und doch störend. Dazu noch ein Brennen auf der Zunge und Irritationen.
Die Ärztin hat nichts gefunden. Richtig Mühe hat sie sich nicht gegeben und auch nicht mit dem Spatel, man gründlich untersucht auf allen Seiten.
Ich sollte mich vor das Waschbecken vor den Spiegel stellen und mich vorführen.
Der Spiegel war viel zu weit weg.
Ihre Worte “Was soll ich noch für Sie tun?" Diese Worte zeigen mir wieder, nicht wahrgenommen zu werden! Sie verwies wieder auf Tee und frische Luft!
Aber sie sagte auch, ich wäre noch nicht über den Berg!
Zuhause fing dann das Brennen wieder an und ich habe auch seitlich an der Zunge die Irritationen entdeckt.
Nun sitze ich schon seit kurz nach 17 Uhr in der Notfallambulanz.
Laut KI könnte es auch ein Abstrich von Nöten sein.
Ich bin bestimmt keine Mimose,aber wenn ich nicht dran bleibe, kann ich die Wurzelbehandlung erst im März angehen. Und bis zum 30.04.26 muss ich die Kur zwingend antreten!
Diese Kur möchte ich nicht gefährden. Ansonsten muss ich wieder einen neuen Antrag schalten!
Insgesamt eine blöde Situation.
Ich habe tatsächlich keine Geduld mehr!
Mal schauen, was es rauskommt. Die HNO Ärzte arbeiten jetzt auf Abruf und es kann dauern.
Ich hoffe, du hattest einen angenehmen Freitag.
Schön, dass du so viel lernst zu deinem jetzigen Wissen. Und das Denken hält auch fit.
Ich hoffe, bei deinem Bruder ist alles glatt verlaufen und alles heilt gut ab.
Ist denn deine Box schon fertig geworden für deinen Vater und wie war dein Feedback?
Kommst du auch mit deinem Trockner klar? Ich habe auch einen. Und er ist mir eine gute Stütze, gerade im Herbst und im Winter.
Ich könnte den Speicher nutzen, aber zwei Etagen höher und mit dem Gewicht der nassen Wäsche.
Ein neues Rezept für Lymphomaten habe ich auch bekommen und ich hole mir jetzt einen Kostenvoranschlag ein.
Mal schauen, ob ich eine Bewilligung bekomme.
Ich wünsche dir ein schönes Wochenende.
Herzliche Grüße
Silvia
Das ist das Lesecafé der Bibliothek. Es ist sehr großräumig, es ist nur ein Teil.davon. Aber sehr gut gestaltet.😊
Schönen Abend, lieber Jürgen!
Herzliche Grüße
Silvia👋
Liebe Silvia,
danke dir für deine langen, sehr
offenen Zeilen. Man spürt deutlich, wie viel dich im Moment
gleichzeitig bewegt – Trauer, alte familiäre Verstrickungen,
körperliche Beschwerden und dieses Gefühl, immer wieder erklären
und rechtfertigen zu müssen. Kein Wunder, dass dir die Geduld
langsam ausgeht. Das wäre bei all dem eher unnatürlich,
wenn
sie noch grenzenlos wäre.
Was du von deinem Onkel beschreibst,
klingt sehr anstrengend und zugleich traurig. Dieses Verharren
in alten Geschichten, das ständige Kreisen um Vergangenes, das
nichts mehr verändert – das zehrt. Abstand ist da kein
Weglaufen, sondern Selbstschutz. Du hast hingeschaut, zugehört,
ausgehalten. Mehr darf man von sich nicht verlangen.
Auch deine Erfahrungen mit den Ärzten
und der Art des Umgangs kann ich gut nachvollziehen. Dieses
Belehren statt Zuhören, das Gefühl, nicht wirklich gesehen zu
werden – das macht krank, zusätzlich zu dem, was ohnehin schon
da ist. Dass du dir nun selbst mit Propolis, Thymian und
beruhigenden Mitteln hilfst, klingt sehr vernünftig. Dein Körper
braucht gerade vor allem Zeit und Ruhe, nicht noch mehr
Diskussionen.
Zu deinen Fragen und Gedanken noch
kurz von meiner Seite:
Die Box für meinen Vater
musste ich erst einmal auf die lange Bank schieben. Die
Mikrofone sind bis heute noch nicht angekommen, und im
Moment bin ich stark mit meinem
IoT-Kurs
eingebunden – der läuft noch bis
20.02.
.
Ich hoffe sehr, dass bis dahin auch die Technik vollständig
da ist, dann kann ich mich dem Projekt wieder in Ruhe
widmen.
Mit dem Trockner
kommen wir gut zurecht. Hemden, Socken, Unterwäsche – alles
funktioniert zuverlässig und erleichtert den Alltag enorm,
gerade in Herbst und Winter. Diese Entlastungen sind
manchmal Gold wert.
Und ja:
So
ein hübsches Lesecafé in einer Bibliothek
ist wirklich ein Geschenk. Da macht der Abstecher Freude –
ganz ohne Konsumdruck, mit Ruhe, Wärme und Atmosphäre. Genau
die Art Ort, an dem man kurz durchatmen kann.
Ich wünsche dir für das Wochenende
vor allem etwas Abstand von all dem Mühsamen, so viel
körperliche Erholung wie möglich – und ein paar kleine Momente,
die dich innerlich wieder ein Stück sammeln.
Herzliche Grüße
Jürgen
2026.02.01
Liebe Silvia,
danke dir für deine Nachrichten und
die Sprachnachrichten. Man merkt sehr deutlich, wie viele
Gedanken gleichzeitig in dir arbeiten – das ist im Moment kein
Chaos, sondern eher ein inneres Sortieren. Ich versuche, das,
was du geschildert hast, erst einmal
einzuordnen
und zu spiegeln
, bevor wir überhaupt an
nächste Schritte denken.
Zum Sachstand rund um deine
Mutter und deinen Bruder:
Du hast recht: Mit dem Tod deiner Mutter
endete
die Betreuung automatisch
. Ab diesem
Moment bestand für deinen Bruder die Pflicht, das
Betreuungsgericht zu informieren und eine
Schlussrechnung
sowie einen Schlussbericht
vorzulegen.
Dass ihr als Töchter
nicht informiert
wurdet
, ist kein kleiner formaler
Fehler, sondern eine gravierende Pflichtverletzung – zumindest
auf der Ebene der Auskunft und Transparenz.
Unabhängig von möglichen „Strafen“ geht es für dich im Kern
um zwei Dinge:
Einsicht
:
Was ist tatsächlich passiert (Abläufe, Rechnungen,
Unterlagen)?
Klarheit
:
Woran ist deine Mutter wirklich verstorben?
Dass du Akteneinsicht sowohl beim
Pflegeheim
als auch perspektivisch beim
Betreuungsgericht
beantragen möchtest, ist nachvollziehbar und sachlich begründet.
Auch das Pflegeheim hätte nach dem Tod die Betreuung als beendet
betrachten und entsprechend handeln müssen. Du gehst hier nicht
„auf Konfrontation“, sondern suchst Fakten – das ist ein
wichtiger Unterschied.
Zu den zeitlichen Korrekturen
und Verwechslungen:
Gut, dass du das Sterbedatum noch einmal richtiggestellt
hast (22.11.). In dieser Phase sind solche Verschiebungen völlig
verständlich – dein Kopf arbeitet unter Dauerstress. Dass
mehrere Institutionen (Bank, Bundespolizei, Versicherung)
gleichzeitig Post schicken und Orte wie Potsdam
durcheinandergeraten, erklärt diese innere Unruhe eher, als dass
sie dir anzulasten wäre.
Zur Familie insgesamt:
Es klingt, als hätten mehrere Personen unterschiedlich viel
gewusst – deine Schwester offenbar früher als du. Auch das wird
Teil der Klärung sein, aber nicht alles muss sofort gelöst
werden. Dein Wunsch nach Abstand im Moment ist absolut legitim.
Erst verstehen, dann entscheiden – nicht umgekehrt.
Was du über die
Tiertherapie
und die letzte Zeit deiner Mutter schreibst, empfinde ich als
sehr wertvoll. Es zeigt, dass es auch gute, menschliche Momente
gab – und dass nicht alles so düster war, wie es im Nachhinein
manchmal dargestellt wird. Das relativiert pauschale Vorwürfe
und hilft, ein vollständigeres Bild zu bekommen.
Zu deiner Bitte an mich:
Gern unterstütze ich dich dabei, deine Fragen an die KI oder
an offizielle Stellen
präziser zu
formulieren
– aber ohne Eile. Der
nächste sinnvolle Schritt wäre aus meiner Sicht:
erst die
Unterlagen
aus der Verwandtschaft (PDF)
abwarten,
dann gemeinsam schauen,
was
konkret fehlt
(z. B. Rechnungen,
Heimunterlagen, ärztliche Angaben),
und daraus
gezielte,
sachliche Anfragen
ableiten.
Du musst das nicht alles heute oder
morgen entscheiden. Wichtig ist nur, dass du dich innerlich
ernst nimmst – und das tust du gerade.
Ich habe mich in den letzten Tagen
tatsächlich viel weitergebildet, eher ruhig und konzentriert.
Für lange Winterspaziergänge war es weniger, aber das
Weiße
draußen
habe ich trotzdem bewusst
wahrgenommen – das tut etwas mit der Seele.
Lass dir Zeit. Wir sortieren das
gemeinsam, Schritt für Schritt.
Herzliche Grüße
Jürgen
Lieber Jürgen,
herzlichen Dank für deine beiden Nachrichten.
Es ist so wertvoll wahrgenommen zu werden und dass du mir zuhörst und so gezielte Rückmeldungen gibst.💛
Gerade wenn man eher doppelt und dreifach belastet ist.
Mentale Arbeit ist so sehr herausfordernd und schwierig!
Ich möchte heute erst mal Spaziergang machen und mich dann mich dann meinen Haushalt etwas widmen.
Dir einen angenehmen Sonntag.🌞❄️❄️❄️
Herzliche Grüße
Silvia👋
PS, ich habe nochmals zu meiner Tochter gegoogelt.
Ich möchte verstehen ohne zu vorab zu urteilen, aber in den Worten der Psychologin spiegelt sich das Verhalten eindeutig wider und sie spricht auch von Selbstschutz, auch wenn soviel Mutterliebe steht!😥
Hier ein Auszug:
"Wenn Ihr Kind Sie manipuliert, finanziell ausnutzt oder emotional zerstört; wenn Sie sich nach jeder Begegnung leer, wertlos oder verletzt fühlen; wenn Respektlosigkeit und Schuldzuweisungen zur Norm geworden sind und Ihr eigenes Wohlbefinden darunter leidet – dann kann es notwendig sein, Abstand zu nehmen. Distanzierung bedeutet nicht Bestrafung, sondern Selbstschutz. Es bedeutet nicht, dass Sie Ihr Kind nicht mehr lieben – es bedeutet nur, dass Sie sich selbst nicht mehr zerstören lassen wollen."
Die Psychologin heißt
Chris Oeuvray und lebt in der Schweiz und befasst sich mit Narzissmus und Mobbing, es gibt auch Lektüre.
Narzissmus ist nicht heilbar heißt es. Und hört sich so absolut an und mir laufen die Tränen, wo ich meine Tochter so unendlich liebe!
Und weiß, das es wahrscheinlich kein " gemeinsam " mehr geben wird !
Und meine kleine Enkelin wird auch wieder durch dieses Verhalten geprägt !
Jürgen Reichenberger <
briefwechsel@jreichenberger.net
Liebe Silvia,
danke dir für deine warmen Zeilen.
Man spürt, wie gut dir allein das
Gesehen-
und Gehörtwerden
tut – und das freut
mich sehr. Mentale Arbeit ist oft unsichtbar, aber sie kostet
enorm viel Kraft, gerade wenn mehrere Themen gleichzeitig
drücken. Dass du dir heute bewusst einen Spaziergang und etwas
Haushalt vornimmst, klingt nach einem guten, sanften Rhythmus
für diesen Sonntag.
Dein Nachtrag zu deiner Tochter hat
mich berührt. Diese Worte der Psychologin sind schwer
auszuhalten, vor allem, wenn so viel Liebe im Spiel ist. Und
doch finde ich einen Gedanken darin wichtig:
Distanz
als Selbstschutz ist kein Liebesentzug.
Sie ist kein Urteil, sondern ein Versuch, sich selbst nicht zu
verlieren. Dass dir dabei die Tränen kommen, zeigt nicht
Schwäche, sondern Tiefe. Du liebst – und gerade deshalb tut das
Erkennen solcher Grenzen so weh. Du darfst dir dafür Zeit
lassen; nichts davon muss heute entschieden werden.
Bei mir beginnt morgen die
3.
Woche meines Lehrgangs
. Es ist viel
Input, aber es fühlt sich gut an, dran zu bleiben und den Kopf
gefordert zu wissen.
Praktisch wird es auch gleich: Von
Montag
3 Uhr bis Dienstag 3 Uhr
gibt es einen
Warnstreik
bei der Straßenbahn
. Ich muss – und will
– trotzdem zum Zahnarzt, um meine Lücke füllen zu lassen. Also
geht’s
zu Fuß
hin.
Solange kein Sturm oder Regen kommt ist das kein Problem :-)
Ich wünsche dir einen möglichst
ruhigen Sonntag, ein bisschen Sonne im Gesicht, auch wenn es
kalt ist ❄️, und Momente, in denen der Kopf leiser wird.
Wir hören voneinander.
Herzliche Grüße
Jürgen
2026.02.02
Lieber Jürgen,
ich habe nochmals einen Termin gebucht zum HNO, da immernoch Beschwerden stehen.
Vielleicht hilft mir die Ärztin doch gut, trotz ihrer Sicht auf das Budget.
Erst steht schon für heute Nachmittag.
Kannst du mir noch einen Tipp geben, ob ich meinen alten Sprachrecoder wieder auf meinem Handy finde?
Ich habe schon bei der App Verwaltung bei den Einstellungen nachgeschaut.
Ein kostenpflichtiger Recorder ist mir zu teuer.
Ich denke, dass er durch ein fehlende Update meines Handys verloren gegangen sein könnte. Es gab hier eine Großstörung ab 28.01.26 und mein Router ließ sich danach nicht mehr ins Netz von Vodafone einpflegen.
Erst am Samstag wurde der Defekt des Routers von einem Servicemitarbeiter festgestellt, der neue ist unterwegs und ich habe einen mobilen WLAN Router bekommen.
Der Mitarbeiter war sehr übergriffig, er hat hart an meiner mentale Grenze fungiert!
Ich möchte nicht jedem sagen, dass ich in Trauer bin, aber das nächste Mal lasse ich ich mich zu einem anderen Mitarbeiter weiterleiten. Ich habe Hilfe benötigt, aber nicht zu jedem Preis. Und ich habe zu diesem Thema schon unzählige Male mit Vodafone kommuniziert per Telefon.
Zu meiner Schwester.
Ich hoffe, dass ihr Sohn ein Stück für sie da ist während der Erkrankung.
Sie hatte ein ähnlich schwieriges Verhältnis mit ihrem Sohn wie ich zu meinen Kindern. Wo auch die Schwiegertochter mit beteiligt war oder ist.
Es ist so schade, sie hat drei kleine Enkel, die die scheints nur selten gesehen hat.
So lautete die Aussage damals von Ruth, meiner Tante.
So einfach hatte es meine Schwester auch nicht durch den alkoholkranken Mann an ihrer Seite. Sie musste dann mit den Sozialleistungen zur Unterhaltszahlung vom Staat auskommen.
Sie hat viel gearbeitet und sie hatte tatsächlich immer soviel Energie und soviel Elan. Dafür habe ich sie immer bewundert.
Eine hübsche gepflegte Frau, immer gut gekleidet und auch intelligent. Auch hauswirtschaftlich und mit Kochen und Backen hatte sie immer neue Ideen. Und sie stets schöne Buffets gestaltet
zu Geburtstagen mit tollen Dekos.
Ich hoffe, dass sie es doch schafft und die OP greift!
Ich würde es mir für sie sehr wünschen.
Es ist eben nie Zeit für Kontakte mit Freunden und Familie für irgendwann.
Der richtige Zeitpunkt ist schon vergangenen aber deshalb sollte man sofort anknüpfen.
Sofern das gewünscht wird.
Ich habe mich bei meinem Schwager bedankt, dass er mit den Kontakt mit meiner Schwester ermöglicht hat.
Und vielleicht darf ihr auch noch ein paar Zeilen an meine Schwester per Briefpost schreiben.
Aber eher Worte der Dankbarkeit für die Zeit als Geschwister. Wir haben uns ja als Kinder gegenseitig gestützt, wenn wir Gewalt erfahren haben...
Und es gab auch viele schöne Momente in unserer Kindheit und Jugend und auch noch bei Kontakten mit unseren Familien.
Dir eines genehmen Montag und viel Kraft für deine Arbeit über Nacht!
Herzliche Grüße
Silvia 👋
,
r soviel
Liebe Silvia,
danke dir für deine ausführliche
Nachricht. Man spürt, wie viel gerade gleichzeitig bei dir
zusammenkommt – organisatorisch, gesundheitlich und emotional.
Umso gut finde ich es, dass du für heute noch einmal einen
HNO-Termin
organisiert hast. Manchmal braucht es einen zweiten oder dritten
Anlauf, bis man wirklich gesehen wird. Geh ruhig mit deinem
eigenen Gefühl hinein – du darfst erwarten, ernst genommen zu
werden.
Zum Sprachrecorder auf dem
Handy
ein paar ganz praktische Hinweise,
die dir vielleicht helfen:
Schau bitte auch im
App-Drawer
(also die vollständige App-Übersicht), nicht nur in der
App-Verwaltung.
Oft heißen die Recorder nicht
„Sprachrecorder“, sondern z. B.
„Diktiergerät“
,
„Sprachaufnahme“
,
„Recorder“
oder sind beim Hersteller einsortiert (Samsung / Huawei /
Xiaomi etc.).
In den
Dateien
/ Eigene Dateien / Audio / Voice / Recorder
(je nach Handy) liegen die Aufnahmen manchmal noch, selbst
wenn die App „verschwunden“ ist.
Ein fehlendes Update oder ein
System-Reset kann tatsächlich dazu führen, dass die
Verknüpfung
weg ist
, nicht aber die Dateien
selbst.
Falls er wirklich nicht mehr
auffindbar ist: Es gibt auch
kostenlose
Recorder-Apps
ohne Abo-Zwang, z. B.
„Easy Voice Recorder (Free)“ – völlig ausreichend für
Sprachnachrichten. Ein kostenpflichtiger ist wirklich nicht
nötig.
Dass dich der Vodafone-Mitarbeiter so
übergriffig behandelt hat, tut mir leid zu lesen. Du hast völlig
recht:
Hilfe ja – aber nicht um jeden
Preis.
Gerade in Trauer und Erschöpfung
darf niemand über deine Grenzen gehen. Es ist absolut legitim,
beim nächsten Mal klar um einen anderen Ansprechpartner zu
bitten.
Deine Gedanken zu deiner Schwester
habe ich aufmerksam gelesen. Da schwingt viel Respekt, Mitgefühl
und auch Bewunderung mit – trotz der schwierigen Lebensumstände,
die sie tragen musste. Dass du deinem Schwager dankst und über
einen Brief an deine Schwester nachdenkst, klingt sehr stimmig.
Worte der Dankbarkeit für das Gemeinsame können viel bewirken,
auch wenn man nicht weiß, wie viel davon noch ankommt.
Zu mir noch ein paar Zeilen aus
meinem heutigen Tag:
In
Dresden fahren heute keine
Straßenbahnen
wegen des Streiks. Ich bin
tagsüber viel
bei meinem Bruder
– jeweils etwa
70 Minuten für Hin- und
Rückweg
. Dazu kam ein
lange
geplanter Zahnarzttermin
, ebenfalls mit
rund
45 Minuten Fußweg pro Strecke
.
Zum Glück war
kein Wind und kein Regen
,
sonst wäre das deutlich anstrengender gewesen. So ging es ganz
gut – Schritt für Schritt, ruhig.
Ich wünsche dir für heute Nachmittag
einen möglichst guten Termin beim HNO und hoffe sehr, dass du
dich dort besser aufgehoben fühlst. Und für den Rest des Tages:
so viel Ruhe wie möglich, so wenig Erklärungen wie nötig.
Herzliche Grüße
Jürgen
2026.02.04
Lieber Jürgen,
dir einen schönen guten Tag nach Dresden.
Heute eher wieder nur Sprachnachrichten, da mir die Zeit fehlt.
Ich habe eigentlich mal Lust auf das eigentliche Leben, fernab von Sterbefällen, schweren Erkrankungen, Verletzungen und wichtigen privaten Dingen, die zeitnah erledigt werden müssen…
Aber heute ist das Gespräch mit dem Pfarrer und auch die Gruppe werde ich besuchen. Sicher mit Maske zum beidseitigen Schutz.
Niemand kann Auskunft geben, ob ich noch ansteckend bin oder aber etwas neues dazugekommen ist.
Dir heute frohes Schaffen und ein paar Momente der Erholung.
Herzliche Grüße
Silvia👋
PS, ich habe noch vorsorglich gestern an die Reha-Abteilung der AOK geschrieben und einen einmonatigen Aufschub zum Kursantritt zu erlangen, bis 31.05.2026.
Mit meinem Aufgabenpaket im Hintergrund, kam der Gedanke.
Mal schauen, was wird.
2026.02.05
Lieber Jürgen,
lass dir Zeit zum Schreiben.
Ich hätte in der Nachricht ein dringliches Anliegen.
Danke im Voraus!
Herzliche Grüße
Silvia 👋
2026.02.06
Liebe Silvia,
danke dir für deine Nachricht. Ich
gehe einmal
der Reihe nach
auf das ein, was du angesprochen hast – einfach zum Sortieren,
nicht um alles sofort lösen zu müssen.
1) Gesundheit / HNO / Infekt
Dass der Infekt noch „wandert“ und dein Körper insgesamt
geschwächt reagiert, passt leider sehr stimmig zusammen. Gut,
dass du nochmal beim HNO warst und ein Abstrich gemacht wurde –
das bringt zumindest Klarheit. Dein Gefühl, dass die frühen
Anzeichen ernster hätten genommen werden können, ist
nachvollziehbar. Jetzt geht es vor allem darum, dass du Schritt
für Schritt wieder Stabilität bekommst, nicht um Schuldfragen.
2) Probiotikum / Ernährung
Dass du ein anderes Probiotikum ausprobierst, klingt
sinnvoll. Dein Gedanke, Süßes möglichst zu reduzieren, ist
richtig – und gleichzeitig musst du dich wegen Honig oder
Hustensäften nicht zusätzlich stressen. Dein Körper braucht im
Moment eher Schonung als Perfektion.
3) Router / WLAN /
Technik-Störung
Hier sind einfach mehrere Dinge zusammengekommen:
Großstörung, defekter Router, Übergangslösung, kein Festnetz –
das ist objektiv viel. Dass Technik für dich Kraft kostet, ist
kein persönliches Defizit, sondern eine realistische
Einschätzung. Wichtig ist: Das Grundproblem ist erkannt und wird
gelöst. Alles Weitere darf warten, bis wieder mehr Ruhe da ist.
4) Sprachrecorder
Für den Moment würde ich dir
Google
Keep
empfehlen (siehe Screenshot):
– kostenlos
– sehr stabil
– Sprachaufnahmen direkt als Notiz
– nichts geht verloren
Du musst nicht nach dem alten Recorder suchen, wenn dir das
gerade Energie raubt. Manchmal ist
neu
anfangen
die einfachere Lösung.
5) Banking-App
Aus Erfahrung: In sehr vielen Fällen hilft tatsächlich
App deinstallieren → neu installieren
.
Dabei wird der Cache automatisch bereinigt. Alles andere
(jede App einzeln prüfen usw.) würde ich mir im Moment sparen.
Wenn es danach noch hakt, liegt es sehr wahrscheinlich nicht an
dir oder deinem Handy.
6) Gefäßchirurgie / Lymphomat
/ AOK
Die Befunde sind gut – das ist eine wichtige Grundlage. Dass
du durch die Gewichtsabnahme sogar ein Stadium niedriger
eingestuft bist, ist objektiv positiv, auch wenn es bei der AOK
erstmal Fragen auslösen könnte. Mit Heil- und Kostenplan bist du
auf der sachlich richtigen Seite. Du gehst hier nicht fordernd,
sondern begründet vor.
7) Erbschein / Betreuungsamt
/ Rechtsberatung
Dein Vorgehen wirkt trotz aller Emotionen erstaunlich klar:
erst beraten lassen → dann entscheiden → keine
Schnellschüsse.
Die Rechtsberatung jetzt einzubeziehen, ist genau richtig –
auch um nicht gegen Windmühlen zu kämpfen. Du willst verstehen
und einordnen, nicht eskalieren. Mehr ist im Moment nicht nötig.
Vielleicht noch ein Gedanke von mir,
ganz offen:
Ich habe den Eindruck, dass dir
allein
das Aussprechen und Strukturieren
schon
hilft, wieder Boden unter den Füßen zu bekommen. Es geht weniger
um sofortige Lösungen als darum, nicht allein im
Gedankenkarussell zu bleiben. Dafür reicht oft schon das
Spiegeln. Sehe ich das richtig?
Lass uns das weiter so halten:
Schritt für Schritt, ohne zusätzlichen Druck.
Herzliche Grüße
Jürgen
Guten Abend Jürgen,
danke für deine Tipps und danke auch für deine liebe Nachricht und das Abarbeiten meiner Themen. 💛
Wie war dein Tag?
Geht es deinem Bruder gut nach der OP und ist deine Sehkraft schon etwas besser?
Wie weit ist dein Kurs insgesamt und kommt doch einiges Neues zu deinem umfangreichen Wissen zur KI hinzu?
Ich probiere gerade die App aus.
Sie ist sehr schön und gefällt mir gut.😊
Danke dafür!💛
Ich habe meine alte wieder gefunden, sie hatte sich selbsttätig deinstalliert.
Ich denke, da machst du dir sicher auch Notizen für unseren Austausch. 😉
Ich weiß nicht um dein Anliegen, möchtest du etwas im Austausch ändern?
Was ist dein Anliegen an mich?
Du meintest sicher insgesamt die Vielzahl der Themen?
Ich versuche mich zu disziplinieren und Wichtiges herausfiltern.
Ich habe Verständnis und weiß dass du berufstätig bist und dass es Grenzen gibt.
Heute war ein sehr anstrengender Tag. Ich war noch mal in meiner Heimat. Dort habe ich noch meine Frauenärztin, nun hat die Infektion wahrscheinlich allumfassend gegriffen.
Wobei ich denke, dass der Höhepunkt der Infektion im Mund schon durch ist. Vor einigen Tagen war es wirklich sehr intensiv, aber es flaut jetzt ab. Und ich habe nur noch leichte Irritationen.
Ich bekomme jetzt ein Mundgel, was im Mund wirkt und durch das Schlucken auch im Darmtrakt greift.
Heute war noch der zweite Techniker Termin mit HP.
Es war ein freundlicher Techniker und er hat fast anderthalb Stunden gebraucht, um den Drucker einzurichten. Scheints ist auch mein System zu langsam .
Windows 11 ist über Umwege, aber von einer
Fachkraft i. R. eingerichtet worden.
Der Laptop ist schon fast 12 Jahre und eher nicht der schnellste. Es ist ein "Acer"
Ansonsten kann ich mich gut damit arrangieren.
Mit einem USB-Kabel ging es dann voran....
Ich war heute das erste Mal am Grab meiner Mutter und war wirklich sehr befremdlich. Es war kein Abschiednehmen im herkömmlichen Sinne.
Es ist ein Mehrfach-Grab mit Stele und mit einer kleinen ovalen Erinnerung mit ihrem Namen, ihrem Geburts- und Sterbejahr.
Für mich war dieser Abschied nicht greifbar.
Selbst der "Grüne Rasen" hätte für mich sowohl eine intimere
re, seriösere und wohltuende Atmosphäre in seiner Stille gehabt als insgesamt die zahlreichen Menschen zusammen in einer Grabstätte.😥
Ich habe bewusst einen schönen und einfachen Strauß mit lachsfarbenen Rosen gewählt und Grün gesondert gekauft, den Strauß ausgeputzt und selbst gebunden mit einem dünnen schwarzen Band.
Nicht üppig, aber würdevoll.
Dir dann ein paar stille Grüße zum Abend.
Herzlichst Silvia 👋
Anbei ein Foto vom Strauß, er bleibt jetzt eine Weile bei WhatsApp in meinem Profil. Als Gedenken der etwas anderen Art…
2026.02.07
Lieber Jürgen,
ich habe jetzt noch mal hinterfragt und ich denke, ich habe jetzt deine Botschaft verstanden.
Ich denke durch dein Wesen, dass du sagst, "Über ungelegte Eier spricht man nicht!" und sicher auch so denkst "Was abgelegt ist, bleibt abgelegt oder bearbeitet!"
Da ich kein Simulant im Gegenüber bei Ärzten sein möchte und es mir eher um die Beschleunigung der Diagnostik ging, ist es unschön gewesen und nervig dazu.
Zudem steht eine lange Wartezeit dahinter, Zeit, die ich gern anders genutzt hätte.
Und mein Wunsch, nach vier langen Wochen endgültig zu gesunden.
Und weißt du Jürgen, wenn man selbst betroffen ist, da fühlt es sich auch noch mal anders an und man hinterfragt eben dann trotzdem noch, wenn es mal richtig intensiv ist mit der Befindlichkeit. Es hätte anders laufen können und das ist doch auch völlig legitim, oder?
Und am Ende war es ein kleiner Hilfeschrei, der vom Arzt nicht vollends wahrgenommen wurde.
Da ich bisher oft exzellent bedient worden bin.
Und es hat oftmals auf dem Nachhauseweg beim Nachspüren einen
“Wow-Effekt “zur Behandlung gegeben hat. Es ist wieder sehr gut gelaufen!
Zu der zusätzlichen Aussage zur Anzweiflung wegen der Befindlichkeiten der Kinder in der Notfallambulanz.
Dies war nicht nur eine Mutmaßung von mir.
Bei der Aufnahme eines Kindes hat eine Mutti gesagt, das Kind hätte sich stark gestoßen.
Das Kind war wirklich sehr agil und fahrig sowie dominant und hat die Mutter massiv dirigiert. Dass selbst die Schwester an
starken Befindlichkeiten gezweifelt hat.
Und meinte, dass ihr Kind nicht auffällig sei.
Und nur durch eine laute Ermahnung durch die Schwester, hat das Kind endlich Ruhe gegeben und sich diszipliniert.
Meine Aussage war nicht gänzlich unberechtigt.
Wegen meines Nachbarn war es die Ohnmacht zu seinem Tod.
Ich hätte ihm noch ein paar Lebensjahre sowie mir noch eine längere gute Nachbarschaft gewünscht.
Wie alles verlaufen ist, sind nur Vermutungen gewesen. Er hat sich mit seinem Alleinsein arrangiert und organisiert.
Ein Gespräch mit seinem Schwiegersohn hat gezeigt, dass er doch recht dominant war.
Sei nicht insgesamt so streng zu dem, was ich schreibe.
Und zu deiner Wahrnehmung dazu.
Auch in einem Tagebuch, ob digital oder physisch, kann man mal ausschweifen.
Es ist bei mir eher eine Gabe, meine Umwelt und die Menschen darin bewusst wahrzunehmen.
Wo es in unserer Gesellschaft viel Oberflächlichkeit gibt, selbst in Beziehungen.
Zudem kann ich auch zwischen den Zeilen lesen, dahinter verbirgt sich eher mehr als das die Aussage selbst.😉
Ich wünsche dir ein schönes Wochenende.
Herzliche Grüße
Silvia 👋
Guten Morgen Jürgen,
nur einen kurzer Nachtrag zu meiner Info zu meinem Laptop.
Dass du keine falschen Schlüsse ziehst.
Für mich war es eine kostengünstige Variante.
Der Computerfachmann ist wirklich gut geschult und er arbeitet gewissenhaft und ist aus seriös. Er hat meinen Acer Laptop auch mit einer neuen digitale Festplatte bestückt. Diese ist auch noch nicht gut gefüllt, eher mit Dokumenten und einzelnen Fotos. Meine große Fotosammlung habe ich noch nicht über meine externe Festplatte auf den Laptop überspielt.
Es liegt dann eher am älteren Betriebssystem. Darauf hatte mich der Fachmann auch hingewiesen, soweit ich mich erinnere.
Das das System insgesamt langsamer reagiert. Wobei ich es bei der Arbeit direkt am Laptop selbst nicht bestätigen kann.
Hab einen schönen Samstag.
Herzliche Grüße
Silvia
Liebe Silvia,
mir ist noch etwas wichtig, dir
klar zu sagen:
Du hast im Moment
viele Baustellen
, das
ist offensichtlich – gesundheitlich, organisatorisch, emotional.
Damit ich dabei für
mich
den Überblick behalte und dir
sinnvoll antworten kann,
fasse
ich die Themen oft erst einmal zusammen und strukturiere sie
.
Das ist ganz schlicht
meine
Art
, damit umzugehen. Ich bin halt Programmierer – ich
denke in Strukturen und schaffe sie mir, sonst verliere
ich
den Faden.
Das ist
mein Thema
, nicht deins. Das soll dich
überhaupt nicht belasten.
Du darfst genauso schreiben,
wie du denkst, fühlst und wahrnimmst
.
Daran muss sich aus meiner Sicht nichts ändern. Mir hilft es,
Dinge aufzuschreiben – dir offenbar auch. Und damit komme ich gut
zurecht.
Für mich besteht also
kein Änderungsbedarf
in
unserem Austausch.
Kurz noch ein paar Zeilen von
hier:
Der
Lehrgang
hat inhaltlich etwas
angezogen, was ich aber gut finde. Es ist jetzt etwa
Halbzeit
– und genau
die Phase, in der es interessant wird.
Bei
Andreas
sieht es erfreulich aus: Seine
Augen scheinen schon deutlich besser zu sein. Er entdeckt jetzt
Dinge, die ihm vorher gar nicht aufgefallen sind. Der nächste
Kontrolltermin ist am
18.02.
Und gerade jetzt sitze ich ganz
entspannt da und schaue mir den
Semperopernball
an – ein schöner,
ruhiger Ausklang des Tages.
Hab einen guten Abend und fühl
dich bitte frei, weiterhin einfach so zu schreiben, wie es für
dich stimmig ist.
Herzliche Grüße
Jürgen
2026.02.09
Lieber Jürgen,
bitte lass mir den Vorrang zu schreiben. Ich lese deine Nachricht von gestern, erst später. Ich bin im Moment zugepackt, was du auch wahrgenommen hast. Und sehr dünnhäutig und hier könnte ich das geschriebene Wort anders deuten.
Ich möchte unseren Nachrichten- Austausch schweren Herzens beenden, da ich derzeit kein guter Gesprächspartner bin und jetzt auch Zeit für die Abarbeitung der anliegenden Dinge benötige.
Meine Themen
werde ich es bewusst angehen.
Es wird Zeit und Kraft und finanziellen Tribut fordern.
Aber irgendwann sind sie auch wieder abgearbeitet und abgelegt.
Und es gibt wieder Zeit und Raum für die schönen Dinge des Lebens.
Derzeit brauche ich Ruhe für mich, um die Dinge erstmal zu sortieren.
Um auch den mentalen Abstand
zu den Geschehnissen in meiner Familie mit allen Widerwärtigkeiten zu schaffen.
Ich möchte nicht ganz dicht und zugepackt meine Reha antreten, sodass ich das von mir angestrebte Ziel auch weitestgehend erreichen kann.
Ein herzliches Dankeschön für deine Geduld und dein Verständnis beim stetigen respektvollen Austausch, für deine Empathie und dein Mitgefühl zu meiner Trauer und für die vielen guten Tipps zu meiner Unterstützung.
Danke für unsere gemeinsame Zeit.
Du warst mir ein angenehmer und treuer Begleiter.💛
Dass du auch mal gelächelt hast über meine Zeilen, dies war auch gewünscht und gewollt.
Um dich damit ein Stück aus deiner Komfortzone zu holen.😉
Dir wünsche ich noch einen guten Verlauf deiner Weiterbildung.
Ich wünsche dir alles Gute, viel Gesundheit und dass du deine Liebe mit deiner Seelenpartnerin im Gegenüber und in Zweisamkeit leben kannst.
In Dankbarkeit
Silvia
PS, ich hatte vorgestern eine Fernwartung mit meinem PC-Spezialisten. Mein Sicherheitsprogramm hat das Windows Update geblockt.
Er hat mich auch auf die Seite der Lizenzversion von Windows 11 geführt, die er auf meinen Laptop eingepflegt hat.
Es ist also alles in Ordnung und völlig legal verlaufen.
Ich habe den respektvollen Austausch mit dir genossen vor allen
Dein Mitgefühl was du mir rüber gebracht hast in Worten und dass du auch insgesamt meine Situation zu verinnerlicht hast das hat mir sehr gut getan
Ich selbst bin noch ohnmächtig wie widerwärtig Familienmitglieder agieren können
Weder meine Mutter und noch meine Tante dürfen dürfen noch Ihren Wünschen von dieser Welt gehen alles wird bestimmt die Trauer meiner Cousine wird durch die Pragmatik meines Onkels geblockt und meine Mutter darf nicht in der trauerrede erwähnt werden
Das war auch nicht der Wunsch meiner Tante. Beide Geschwister haben Kontakt gehalten durch Telefonate und Besuche.
Und diese unsichtbare Band von Familie sollte auch auf dem letzten Weg nicht geblockt werden.
Liebe Silvia,
des Menschen Wille ist sein Himmelsreich.
Mit freundlichen Grüßen
Jürgen
2026.02.10
Wunderbare Worte des Dankes
von einem ungläubigen Menschen
gezeichnet von Pragmatik und KI!
🙏🙏🙏🙏🙏🙏🙏🙏🙏
--
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