2026.01.26
Hallo
Ahmed,
vielen
Dank für deine Nachricht und die nette Vorstellung!
Es
freut mich sehr, von dir zu hören. Wie schön, dass du als
Deutschlehrer in Senegal arbeitest – das ist sicher eine spannende
und wichtige Aufgabe.
Deine
Email ist Französisch, du sprichst Deutsch und bist in Senegal,
richtig? Wer sind deine Schüler? Lokal oder remote?
Deine
Interessen –
Lesen, Wandern, Surfen und die Natur
–
klingen großartig! 🌊📚🥾 Senegal hat ja wunderbare
Küstenabschnitte und bestimmt auch tolle Möglichkeiten zum Wandern
und die Natur zu genießen.
Falls
du Fragen hast, über Deutsch sprechen möchtest oder einfach nur
Austausch suchst, melde dich gerne jederzeit!
Herzliche
Grüße
Jürgen
2026.02.01
Hallo
Ich freue mich sehr, Deine zubekommen.
Ja das stimmt. Ich kehre Deutsch in meinem Land.
Ja,ich bin in Senegal,meinem Land, wo ich Deutsch gelernt habe und ich Germanistik 'ach meinem Abitur studiert habe.
Seit 2009 Lehre ich Deutsch.
Französisch ist unsere Amtssprache.
Meine schulerInnen ,das sind senegalesen,dessen Alter zwischen 16 und 20 ist.
Was meinst du über Lokal und Remote?
Als Deutschlehrer interessiere ich mich über deutsche Kultur, Politik, Geschichte...und besonders deutsche Sprache. Deshalb mag ich gern mit Deutschen austauschen.
Ich warte auf Deine!
Dein Ahmed
Le lundi 26 janvier 2026 à 19:41:43 UTC, Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> a écrit :
Hallo
Ahmed,
vielen
Dank für deine Nachricht und die nette Vorstellung!
Es
freut mich sehr, von dir zu hören. Wie schön, dass du als
Deutschlehrer in Senegal arbeitest – das ist sicher eine spannende
und wichtige Aufgabe.
Deine
Email ist Französisch, du sprichst Deutsch und bist in Senegal,
richtig? Wer sind deine Schüler? Lokal oder remote?
Deine
Interessen –
Lesen, Wandern, Surfen und die Natur
–
klingen großartig! 🌊📚🥾 Senegal hat ja wunderbare
Küstenabschnitte und bestimmt auch tolle Möglichkeiten zum Wandern
und die Natur zu genießen.
Falls
du Fragen hast, über Deutsch sprechen möchtest oder einfach nur
Austausch suchst, melde dich gerne jederzeit!
Herzliche
Grüße
Jürgen
2026.02.04
Hallo Ahmed,
vielen Dank für deine Nachricht – ich freue mich sehr, von dir zu
lesen. Es ist spannend, dass du in Senegal Deutsch unterrichtest
und Germanistik studiert hast. Seit 2009 Deutsch zu lehren ist
eine lange Zeit – Respekt!
Zu deiner Frage „Lokal und remote“:
lokal
bedeutet
vor Ort
(im
gleichen Raum / in einer Schule / an einem festen Ort).
remote
bedeutet
über das Internet
(zum Beispiel per Video-Unterricht, Online-Kurs oder Chat).
Unterrichtest du deine Schüler
nur lokal
, oder
machst du auch
remote
-Unterricht (z. B. über
Zoom/WhatsApp/Google Meet)? Und: Was würdest du dir für deine
Arbeit eher wünschen – mehr lokal oder mehr remote?
Du schreibst, dass du dich für deutsche Kultur, Politik,
Geschichte und besonders für die deutsche Sprache interessierst.
Sehr gern können wir uns darüber austauschen.
Wie kann ich dir konkret helfen?
Zum Beispiel:
Möchtest du kleine Texte auf Deutsch schreiben und ich gebe
dir
sanfte Korrekturen
(ohne Stress)?
Oder willst du typische Redewendungen, Grammatik oder
Wortschatz für den Unterricht sammeln?
Oder sollen wir einfach frei über Alltag, Deutschland und
Senegal schreiben?
Ich freue mich auf deine Antwort.
Herzliche Grüße
Jürgen
2026.02.06
Hallo Jürgen
Das freut mich,Deine Mail zu lesen.
Wie geht's Dir? Bei Dir ist das Wetter sehr kalt,das habe ich durch Medien bemerkt.
Ich Lehre vor Ort,in einem Gymnasium. ,aber ich habe nur einen Schüler online.
Ich möchte die beiden, Lokal und Remote.
Ich habe bemerkt,dass der jetzige Kanzler gegenüber der Politik nicht sehr bekannt wie Merkel ist. Kritiken an ihn sind immer wichtiger. Glaubst Du,er bleibt noch andere fünf Jahre?Denn er verliert immer Vertrauen gegenüber dem Volk.
Ah, deine Vorschläge sind toll ..und sehr gern
Was bist Du vom Beruf? Gefällt dir dein Job?
Le mercredi 4 février 2026 à 21:09:51 UTC, Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> a écrit :
Hallo Ahmed,
vielen Dank für deine Nachricht – ich freue mich sehr, von dir zu
lesen. Es ist spannend, dass du in Senegal Deutsch unterrichtest
und Germanistik studiert hast. Seit 2009 Deutsch zu lehren ist
eine lange Zeit – Respekt!
Zu deiner Frage „Lokal und remote“:
lokal
bedeutet
vor Ort
(im
gleichen Raum / in einer Schule / an einem festen Ort).
remote
bedeutet
über das Internet
(zum Beispiel per Video-Unterricht, Online-Kurs oder Chat).
Unterrichtest du deine Schüler
nur lokal
, oder
machst du auch
remote
-Unterricht (z. B. über
Zoom/WhatsApp/Google Meet)? Und: Was würdest du dir für deine
Arbeit eher wünschen – mehr lokal oder mehr remote?
Du schreibst, dass du dich für deutsche Kultur, Politik,
Geschichte und besonders für die deutsche Sprache interessierst.
Sehr gern können wir uns darüber austauschen.
Wie kann ich dir konkret helfen?
Zum Beispiel:
Möchtest du kleine Texte auf Deutsch schreiben und ich gebe
dir
sanfte Korrekturen
(ohne Stress)?
Oder willst du typische Redewendungen, Grammatik oder
Wortschatz für den Unterricht sammeln?
Oder sollen wir einfach frei über Alltag, Deutschland und
Senegal schreiben?
Ich freue mich auf deine Antwort.
Herzliche Grüße
Jürgen
2026.02.08
Hallo Ahmed,
vielen Dank für deine Nachricht – ich
habe mich sehr gefreut, sie zu lesen. Mir geht es gut, danke der
Nachfrage.
Ja, das Wetter ist aktuell winterlich: Wir haben hier etwa
1
bis 5 °C
. Für mich ist das weder
besonders warm noch besonders kalt. Ich mag den Winter am
liebsten,
wenn Schnee liegt und es etwa −5
bis −10 °C
hat – dann ist es ruhig, klar
und richtig schön.
Es freut mich sehr zu hören, dass du
vor Ort an einem Gymnasium
unterrichtest und zusätzlich
einen Schüler
online
hast. Die Kombination aus
lokalem
Unterricht (vor Ort)
und
remote
Unterricht (über das Internet)
halte ich
für sehr sinnvoll. Toll, dass sich junge Menschen in Senegal für
Deutsch interessieren!
Zu deiner Frage zur Politik:
Die letzten Kanzler waren
Angela
Merkel
,
Olaf
Scholz
und jetzt
Friedrich
Merz
. Ob ein Kanzler wirklich vier Jahre
im Amt bleibt, kann man nie sicher sagen. Viele Wahlversprechen
werden leider nicht eingehalten – das schwächt das Vertrauen der
Bevölkerung. Wie sich das entwickelt, wird man sehen.
Deutschland ist ein
sehr
schönes Land
– landschaftlich, kulturell
und historisch. Gleichzeitig sehe ich die Politik seit einigen
Jahren kritisch, besonders seit der Zeit von Angela Merkel.
Meiner Meinung nach haben Entscheidungen in der
Wirtschaft
(Energie- und Klimapolitik)
, in der
Demokratie
,
in der
Familienpolitik
und auch im Umgang mit der
deutschen
Sprache
dem Land geschadet.
In der Geschichte gibt es warnende
Beispiele: Länder wie
Mali
,
Argentinien
oder
Venezuela
waren zeitweise sehr reich und zählen heute zu den ärmsten.
Deutschland war
1914 das Land mit den
meisten Nobelpreisträgern
, und Deutsch
war damals die
Sprache der Wissenschaft
.
Nach zwei Weltkriegen wurde Deutschland wieder zur stärksten
Nation Europas. Heute habe ich den Eindruck, dass es – auch im
Rahmen der EU – systematisch geschwächt wird.
Trotzdem bin ich optimistisch:
Ich
bin sicher, dass das deutsche Volk wieder die Kurve bekommt.
Dafür müssen sich meiner Meinung nach vor allem
das
Finanzsystem
und
die
Bildungspolitik
grundlegend ändern.
Mich interessiert sehr:
Was fasziniert dich an Deutschland?
Und was kannst du deinen Schülern über Deutschland
vermitteln – Sprache, Kultur, Alltag?
Zum Schluss noch
drei
kleine Übungssätze
für deine Schüler
(die Auflösung schicke ich dir in der nächsten Mail):
Ich ____ Deutsch, weil mich die
Sprache und die Kultur interessieren. (lernen / lehren)
Deutschland ist ein Land, ____
eine lange Geschichte hat. (das / die)
Viele Schüler möchten später ____
Europa studieren. (in / nach)
Ich freue mich auf deine Antwort.
Herzliche Grüße
Jürgen
2026.02.09
Hallo Jürgen
Waww ! Deine Mail ist sehr interessant! Vielen Dank!
Was mich über Deutschland bewundert, ist die Disziplin des deutschen Volkes. Eigentlich ist dieses sehr wichtig,wenn man vorwärts will.
Nach dem 2. Weltkrieg ist Deutschland ganz zerstört und auch wurde für eine lange Zeit besetzt. Trotzdem ist es sehr dank einer langen Arbeit entwickelt. Darum sagt man, Deutschlands Wunder ist unglaublich.
Ihr Umwelt ist toll. Im diesem Rahmen seid ihr ein Vorbild für die ganze Welt. Dank einer Disziplin ist ihr Land immer vorwärts.
Im Rahmen der Politik sind ihre Behörden zur Verfügung des Volkes. Kein Geld oder Steuer wird gestohlen, im Gegensatz zu uns ,fast zu allen afrikanischen und besonders zu Französischen ehemaligen Kolonien. Hier leben Behörden ,als ob sie in einem Königreich wären.
Ihr habt eine höhere Technik .
Welche Rolle hat oder kann Deutschland in dem Problem von Groenland spielen? Denn scheinbar hat Trump nur einen Wunsch,diese Insel zu erobern?
Übung
1.Ich lerne Deutsch,weil mich die Sprache und die Kultur interessieren
2.Deutschland ist ein Land,das eine lange Geschichte hat.
3.Viele Schüler möchten später in Europa studieren.
Viele Grüße an Dich!. Ich warte auf Deine!
Le dimanche 8 février 2026 à 21:09:28 UTC, Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> a écrit :
Hallo Ahmed,
vielen Dank für deine Nachricht – ich
habe mich sehr gefreut, sie zu lesen. Mir geht es gut, danke der
Nachfrage.
Ja, das Wetter ist aktuell winterlich: Wir haben hier etwa
1
bis 5 °C
. Für mich ist das weder
besonders warm noch besonders kalt. Ich mag den Winter am
liebsten,
wenn Schnee liegt und es etwa −5
bis −10 °C
hat – dann ist es ruhig, klar
und richtig schön.
Es freut mich sehr zu hören, dass du
vor Ort an einem Gymnasium
unterrichtest und zusätzlich
einen Schüler
online
hast. Die Kombination aus
lokalem
Unterricht (vor Ort)
und
remote
Unterricht (über das Internet)
halte ich
für sehr sinnvoll. Toll, dass sich junge Menschen in Senegal für
Deutsch interessieren!
Zu deiner Frage zur Politik:
Die letzten Kanzler waren
Angela
Merkel
,
Olaf
Scholz
und jetzt
Friedrich
Merz
. Ob ein Kanzler wirklich vier Jahre
im Amt bleibt, kann man nie sicher sagen. Viele Wahlversprechen
werden leider nicht eingehalten – das schwächt das Vertrauen der
Bevölkerung. Wie sich das entwickelt, wird man sehen.
Deutschland ist ein
sehr
schönes Land
– landschaftlich, kulturell
und historisch. Gleichzeitig sehe ich die Politik seit einigen
Jahren kritisch, besonders seit der Zeit von Angela Merkel.
Meiner Meinung nach haben Entscheidungen in der
Wirtschaft
(Energie- und Klimapolitik)
, in der
Demokratie
,
in der
Familienpolitik
und auch im Umgang mit der
deutschen
Sprache
dem Land geschadet.
In der Geschichte gibt es warnende
Beispiele: Länder wie
Mali
,
Argentinien
oder
Venezuela
waren zeitweise sehr reich und zählen heute zu den ärmsten.
Deutschland war
1914 das Land mit den
meisten Nobelpreisträgern
, und Deutsch
war damals die
Sprache der Wissenschaft
.
Nach zwei Weltkriegen wurde Deutschland wieder zur stärksten
Nation Europas. Heute habe ich den Eindruck, dass es – auch im
Rahmen der EU – systematisch geschwächt wird.
Trotzdem bin ich optimistisch:
Ich
bin sicher, dass das deutsche Volk wieder die Kurve bekommt.
Dafür müssen sich meiner Meinung nach vor allem
das
Finanzsystem
und
die
Bildungspolitik
grundlegend ändern.
Mich interessiert sehr:
Was fasziniert dich an Deutschland?
Und was kannst du deinen Schülern über Deutschland
vermitteln – Sprache, Kultur, Alltag?
Zum Schluss noch
drei
kleine Übungssätze
für deine Schüler
(die Auflösung schicke ich dir in der nächsten Mail):
Ich ____ Deutsch, weil mich die
Sprache und die Kultur interessieren. (lernen / lehren)
Deutschland ist ein Land, ____
eine lange Geschichte hat. (das / die)
Viele Schüler möchten später ____
Europa studieren. (in / nach)
Ich freue mich auf deine Antwort.
Herzliche Grüße
Jürgen
2026.02.11
Hallo Ahmed,
vielen Dank für deine Antwort – und
danke für die Übungslösungen! 👍
Alle drei Sätze sind
richtig
.
Sehr gut!
Dein Bild von Deutschland trifft in
vielen Punkten wirklich zu: Disziplin, Organisation, Technik,
Umweltbewusstsein – das waren lange Zeit große Stärken unseres
Landes. Besonders nach dem Zweiten Weltkrieg war der
Wiederaufbau eine enorme Leistung. Das sogenannte
„Wirtschaftswunder“ war tatsächlich beeindruckend.
Allerdings habe ich den Eindruck,
dass es seit etwa
2008
in vielen Bereichen langsam bergab geht – wirtschaftlich,
politisch und auch gesellschaftlich.
Ein Beispiel aus der Energiepolitik:
Deutschland hat seine modernsten und sichersten
Atomkraftwerke
abgeschaltet und abgerissen. Gleichzeitig wird die Forschung in
diesem Bereich kaum noch unterstützt. Entwickler neuer
Reaktorkonzepte in Berlin sind deshalb ins Ausland gegangen –
zum Beispiel nach
Kanada
.
Dort wurde eine Firma gegründet, und der erste
Demonstrationsreaktor soll in
Ruanda
entstehen. Das zeigt, wie stark politische Entscheidungen die
technische Entwicklung beeinflussen können.
Trotzdem glaube ich: Die Zukunft
gehört nicht nur Europa.
Ich denke,
Afrika hat großes Potenzial
.
Entscheidend ist die
Bildung
.
Wenn das Bildungssystem stark ist, kann sich ein Land
langfristig positiv entwickeln. Gute Bildung ist wichtiger als
Rohstoffe oder Bodenschätze.
Zu deiner Frage über Grönland:
Deutschland selbst spielt dort keine direkte Rolle. Aber
innerhalb der EU würde Deutschland vermutlich auf diplomatische
Lösungen setzen. Ob die Diskussion um Grönland ernsthafte
geopolitische Folgen hat, wird man sehen. Internationale Politik
ist oft komplexer, als sie in den Medien erscheint.
Mich interessiert jetzt mehr über
dich persönlich:
Erzählst du mir etwas über deine Familie?
Bist du verheiratet? Hast du Kinder?
Lebst du in der Stadt oder eher ländlich?
Und hier kommen drei neue kleine
Aufgaben für deine Schüler:
Wenn ich mehr Zeit hätte, ______
ich nach Deutschland reisen. (würde / werde)
Mein Schüler fragt mich, ob ich
ihm bei den Hausaufgaben helfen ______. (kann / können)
Deutschland interessiert mich,
weil ich dort studieren ______. (möchte / muss)
Die Lösungen kannst du mir in deiner
nächsten Mail schreiben 😊
Ich freue mich auf deine Antwort!
Herzliche Grüße
Jürgen
2026.02.14
Hallo Jürgen
Vielen Dank für deine ausführliche Mail.
Diese Welt ist ganz verrückt. Es gibt viele Unruhen überall.
Die Mächtigen kämpfen sich für ihren eigenen Kopf. Afrika ist das" Waisenkind". Es wird immer angegriffen.
Afrika muss unbedingt zu seinen eigenen Wurzeln zurückkommen. Leider sind die ersten Gegner von Afrika seine Behörden.
Nicht alle sind so,aber die Lage ist schlechter bei den ehemaligen französischen Kolonien.( Senegal,Mali, Burkina Faso, côte d'ivoire, Bénin, Togo, Kamerun, Gabun ..usw) Frankreich brütet Afrika aus. Ohne Afrika hätte Frankreich Probleme.
In Frankreich gibt es viele Probleme. Diese werden von den politischen Veränderungen in Mali ,Niger und Burkina Faso beeinflusst. Dort hatte Frankreich alle Rohstoffe!
Nichts besonderes an mich! Ich bin verheiratet,ich habe 4 Kinder.
Ich wohne in einer Stadt ,wo ich unterrichte. Ich habe noch kein Haus . Hätte ich ein Haus! Die heißt Thies und liegt 70 km von Dakar entfernt. Aber die Ferien verbringe ich in dem Dorf. Das Dorfleben ist gut.
Lösung der Übung.
- Wenn ich mehr Zeit hätte, würde ich nach Deutschland reisen.
- Mein Schüler fragt mich,ob ich ihn bei den Hausgaben helfen kann.
-Deutschland interessiert mich ,weil ich dort studieren möchte.
Wie lebst du? In welcher Stadt lebst? Allein?
Schönes Wochenende!
Le mercredi 11 février 2026 à 20:17:35 UTC, Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> a écrit :
Hallo Ahmed,
vielen Dank für deine Antwort – und
danke für die Übungslösungen! 👍
Alle drei Sätze sind
richtig
.
Sehr gut!
Dein Bild von Deutschland trifft in
vielen Punkten wirklich zu: Disziplin, Organisation, Technik,
Umweltbewusstsein – das waren lange Zeit große BVBbn unseres
Landes. Besonders nach dem Zweiten Weltkrieg war der
Wiederaufbau eine enorme Leistung. Das sogenannte
„u“ war tatsächlich beeindruckend.
Allerdings habe ich den Eindruck,
dass es seit etwa
2008
in vielen Bereichen langsam bergab geht – wirtschaftlich,
politisch und auch gesellschaftlich.
Ein Beispiel aus der Energiepolitik:
Deutschland hat seine modernsten und sichersten
Atomkraftwerke
abgeschaltet und abgerissen. Gleichzeitig wird die Forschung in
diesem Bereich kaum noch unterstützt. Entwickler neuer
Reaktorkonzepte in Berlin sind deshalb ins Ausland gegangen –
zum Beispiel nach
Kanada
.
Dort wurde eine Firma gegründet, und der erste
Demonstrationsreaktor soll in
Ruanda
entstehen. Das zeigt, wie stark politische Entscheidungen die
technische Entwicklung beeinflussen können.
Trotzdem glaube ich: Die Zukunft
gehört nicht nur Europa.
Ich denke,
Afrika hat großes Potenzial
.
Entscheidend ist die
Bildung
.
Wenn das Bildungssystem stark ist, kann sich ein Land
langfristig positiv entwickeln. Gute Bildung ist wichtiger als
Rohstoffe oder Bodenschätze.
Zu deiner Frage über Grönland:
Deutschland selbst spielt dort keine direkte Rolle. Aber
innerhalb der EU würde Deutschland vermutlich auf diplomatische
Lösungen setzen. Ob die Diskussion um Grönland ernsthafte
geopolitische Folgen hat, wird man sehen. Internationale Politik
ist oft komplexer, als sie in den Medien erscheint.
Mich interessiert jetzt mehr über
dich persönlich:
Erzählst du mir etwas über deine Familie?
Bist du verheiratet? Hast du Kinder?
Lebst du in der Stadt oder eher ländlich?
Und hier kommen drei neue kleine
Aufgaben für deine Schüler:
Wenn ich mehr Zeit hätte, ______
ich nach Deutschland reisen. (würde / werde)
Mein Schüler fragt mich, ob ich
ihm bei den Hausaufgaben helfen ______. (kann / können)
Deutschland interessiert mich,
weil ich dort studieren ______. (möchte / muss)
Die Lösungen kannst du mir in deiner
nächsten Mail schreiben 😊
Ich freue mich auf deine Antwort!
Herzliche Grüße
Jürgen
2026.02.15
Hallo Ahmed,
vielen Dank für deine offene und
ausführliche Mail. Ich lese deine Gedanken sehr aufmerksam – und
ich spüre, wie sehr dir Afrika am Herzen liegt.
Zuerst: Danke für die Übungslösungen
👍
Fast alles ist richtig! Nur ein kleiner Punkt:
„ob ich
ihm
bei
den Hausaufgaben helfen kann“ (Dativ).
Aber insgesamt: sehr gut!
Zum Thema Kolonialismus:
Du hast recht – die Geschichte war für viele Länder Afrikas
sehr schlecht.
Afrika wurde vor allem von
Frankreich
und
Holland
kolonial
beeinflusst, Asien stark von
Großbritannien
.
In vielen Fällen wurden Rohstoffe einfach exportiert, aber
keine
eigene Verarbeitung im Ursprungsland aufgebaut
.
Das war keine Partnerschaft, sondern Ausbeutung.
Und moderne Ausbeutung gibt es auch
heute noch:
Der
IWF
(Internationaler Währungsfonds)
vergibt Kredite oft nur unter sehr harten Bedingungen. Diese
Bedingungen verändern gewachsene wirtschaftliche Strukturen
und schwächen lokale Systeme.
Die
EU-Fischerei
fischt vor Westafrika große Mengen leer.
Subventionierte Milchprodukte
(z.B. Milchpulver) aus Europa oder importierte Zwiebeln aus
Holland zerstören lokale Märkte.
Das sind reale Probleme.
Ich finde es deshalb auch gut, dass
Frankreich kein Uran mehr aus bestimmten afrikanischen Ländern
bekommt. Länder sollten über ihre Rohstoffe selbst entscheiden
dürfen.
Interessant ist auch die Rolle
Chinas:
China baut Infrastruktur, Verkehrswege und
Verarbeitungsanlagen auf. Das kann – wenn es fair geschieht –
langfristig für beide Seiten Vorteile bringen. Entscheidend ist,
dass afrikanische Staaten selbstbewusst verhandeln.
Du schreibst über Behörden.
Ich bin
Anwendungsprogrammierer
und beschäftige mich intensiv mit
Künstlicher
Intelligenz (KI)
. Ich bin überzeugt: KI
wird auch die Arbeitswelt von Beamten und Behörden stark
verändern – selbst wenn manche sich dagegen wehren.
Digitalisierung und Automatisierung werden kommen.
Zur Zukunft:
Ich denke, wenn KI richtig genutzt wird, werden viele
Menschen wieder
aufs Land ziehen
.
Man kann digital arbeiten und gleichzeitig ruhig leben. Deshalb:
Bewahre dein Dorf in Ehren. Das Landleben könnte wieder sehr
wertvoll werden.
Nun zu mir persönlich:
Ich wurde in
Dresden
geboren und wohne heute wieder hier.
Ich bin jetzt zum
dritten Mal
verheiratet
.
Meine erste Ehe hielt nur 18 Monate.
Ich habe eine Tochter, Yvonne.
Meine zweite Ehe dauerte 16 Jahre. Meine damalige Frau
brachte einen Sohn mit in die Ehe, und zwei gemeinsame Söhne
wurden geboren: Michael und Torsten.
Meine dritte Ehe besteht seit 2009. Meine Frau ist
Dominikanerin und brachte ihre Tochter Lianna mit.
Ich habe also eine große Familie – in
Deutschland und in der Dominikanischen Republik.
Jetzt drei neue kleine Aufgaben für
dich oder deine Schüler:
Afrika braucht ein starkes
Bildungssystem, ______ es sich langfristig entwickeln kann.
(damit / weil)
Viele Länder möchten ihre
Rohstoffe selbst verarbeiten, anstatt sie nur ______.
(exportieren / exportiert)
Wenn die Menschen digital
arbeiten können, ______ sie vielleicht wieder aufs Land.
(ziehen / zogen)
Ich freue mich auf deine Gedanken –
und erzähle mir gern noch mehr über dein Dorf. Wie sieht es dort
aus? Welche Landschaft? Welche Traditionen?
Herzliche Grüße
Jürgen
2026.02.17
Hallo Jürgen
Vielen Dank für Deine sehr interessante Mail.
Ich finde, du verstehst sehr gut ,wie diese Welt läuft. Leider leiden die schwachen Länder an das Diktat der Mächte. Afrika ist der Sündenbock.
Was du über IWF gesagt hast, ist ganz richtig. Wir sind unter dem Druck der Banken IWF und Weltbank. Zudem bleibt Frankreich ein großes Hindernis gegen afrikanische Entwicklung. Unsere Währung wird von Frankreich gewährleistet. Unsere Unternehmen können nicht vorwärts.
Seit zwei Jahren haben wir ein neues Regime. Das letzte Régime hat viel verschendet.
Afrikaner müssen unbedingt hart für ihren Kontinent arbeiten. Afrikas Bevölkerung besteht am meisten aus Jugendlichen . Aber sie müssen auch ausgebildet werden.
Künstliche Intelligenz ist sehr interessant und ich möchte mich gern auskennen.
Als Lehrer soll man KI gut kennen. Was kann ich mit KI tun?
Du hast eine große Familie. Das ist selten bei Deutschen mehr als 4 Kinder zu haben.
Du hast eine Familie zwischen zwei Kulturen auch.
Mein Dorf ist nicht sehr groß. Dort sind die Hauptaktivitäten Landwirtschaft (Hirse, Erdnüsse und Gemüsebau) Züchten ( Kühen , Schafe, ziege und auch Geflügel)
Eine Lokalsprache wird wie wolof gesprochen. Im Sport ist Ringen der Beliebteste Sport.Es gibt eine Primarschule.
Übung
Afrika braucht ein starkes Bildungssystem, damit es sich langfristig entwickeln kann. (damit / weil)
Viele Länder möchten ihre Rohstoffe selbst verarbeiten, anstatt sie nur zu zweit exportiere
Wenn die Menschen digital arbeiten können, __ziehen_ sie vielleicht wieder aufs Land. (ziehen / zoge Herzliche Grüße! Pass auf Dich gut auf!
Le dimanche 15 février 2026 à 20:28:56 UTC, Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> a écrit :
Hallo Ahmed,
vielen Dank für deine offene und
ausführliche Mail. Ich lese deine Gedanken sehr aufmerksam – und
ich spüre, wie sehr dir Afrika am Herzen liegt.
Zuerst: Danke für die Übungslösungen
👍
Fast alles ist richtig! Nur ein kleiner Punkt:
„ob ich
ihm
bei
den Hausaufgaben helfen kann“ (Dativ).
Aber insgesamt: sehr gut!
Zum Thema Kolonialismus:
Du hast recht – die Geschichte war für viele Länder Afrikas
sehr schlecht.
Afrika wurde vor allem von
Frankreich
und
Holland
kolonial
beeinflusst, Asien stark von
Großbritannien
.
In vielen Fällen wurden Rohstoffe einfach exportiert, aber
keine
eigene Verarbeitung im Ursprungsland aufgebaut
.
Das war keine Partnerschaft, sondern Ausbeutung.
Und moderne Ausbeutung gibt es auch
heute noch:
Der
IWF
(Internationaler Währungsfonds)
vergibt Kredite oft nur unter sehr harten Bedingungen. Diese
Bedingungen verändern gewachsene wirtschaftliche Strukturen
und schwächen lokale Systeme.
Die
EU-Fischerei
fischt vor Westafrika große Mengen leer.
Subventionierte Milchprodukte
(z.B. Milchpulver) aus Europa oder importierte Zwiebeln aus
Holland zerstören lokale Märkte.
Das sind reale Probleme.
Ich finde es deshalb auch gut, dass
Frankreich kein Uran mehr aus bestimmten afrikanischen Ländern
bekommt. Länder sollten über ihre Rohstoffe selbst entscheiden
dürfen.
Interessant ist auch die Rolle
Chinas:
China baut Infrastruktur, Verkehrswege und
Verarbeitungsanlagen auf. Das kann – wenn es fair geschieht –
langfristig für beide Seiten Vorteile bringen. Entscheidend ist,
dass afrikanische Staaten selbstbewusst verhandeln.
Du schreibst über Behörden.
Ich bin
Anwendungsprogrammierer
und beschäftige mich intensiv mit
Künstlicher
Intelligenz (KI)
. Ich bin überzeugt: KI
wird auch die Arbeitswelt von Beamten und Behörden stark
verändern – selbst wenn manche sich dagegen wehren.
Digitalisierung und Automatisierung werden kommen.
Zur Zukunft:
Ich denke, wenn KI richtig genutzt wird, werden viele
Menschen wieder
aufs Land ziehen
.
Man kann digital arbeiten und gleichzeitig ruhig leben. Deshalb:
Bewahre dein Dorf in Ehren. Das Landleben könnte wieder sehr
wertvoll werden.
Nun zu mir persönlich:
Ich wurde in
Dresden
geboren und wohne heute wieder hier.
Ich bin jetzt zum
dritten Mal
verheiratet
.
Meine erste Ehe hielt nur 18 Monate.
Ich habe eine Tochter, Yvonne.
Meine zweite Ehe dauerte 16 Jahre. Meine damalige Frau
brachte einen Sohn mit in die Ehe, und zwei gemeinsame Söhne
wurden geboren: Michael und Torsten.
Meine dritte Ehe besteht seit 2009. Meine Frau ist
Dominikanerin und brachte ihre Tochter Lianna mit.
Ich habe also eine große Familie – in
Deutschland und in der Dominikanischen Republik.
Jetzt drei neue kleine Aufgaben für
dich oder deine Schüler:
Afrika braucht ein starkes
Bildungssystem, ______ es sich langfristig entwickeln kann.
(damit / weil)
Viele Länder möchten ihre
Rohstoffe selbst verarbeiten, anstatt sie nur ______.
(exportieren
)
Wenn die Menschen digital
arbeiten können, __ziehen_ sie vielleicht wieder aufs Land.
(ziehen / zogen)
Ich freue mich auf deine Gedanken –
und erzähle mir gern noch mehr über dein Dorf. Wie sieht es dort
aus? Welche Landschaft? Welche Traditionen?
Herzliche Grüße
Jürgen
2026.02.20
Hallo Ahmed,
vielen Dank für deine ehrliche und
kluge Mail. Ich lese deine Gedanken sehr gern.
Zuerst: Danke für die Übung 👍
Fast alles ist richtig!
„damit“ ✅ – korrekt.
„anstatt sie nur
zu
exportieren
“ (mit „zu“ + Infinitiv).
„ziehen“ ✅ – richtig.
Sehr gut!
Du schreibst:
„Afrikas Bevölkerung besteht am meisten aus Jugendlichen.“
Genau das ist
Afrikas
Kapital
.
Junge Menschen sind Energie, Kreativität, Zukunft. Aber –
und da hast du vollkommen recht – sie müssen gut
ausgebildet
werden. Ohne Bildung kann kein Kontinent stark werden.
Nun zu deiner wichtigen Frage:
„Was kann ich mit KI tun?“
Zuerst ein wichtiger Punkt:
Deutsch zu lernen ist sehr gut – aber für die Entwicklung
und Nutzung von KI ist
Englisch
entscheidend
. Die wichtigsten
Entwicklungen kommen aus den USA, China und ostasiatischen
Ländern. Die internationale Sprache der Technik ist Englisch.
Auch in Deutschland ist Englisch ein
großer Vorteil – für Ausbildung, Studium und Anstellung.
Was kannst du konkret mit KI machen –
als Lehrer?
Zum Beispiel:
Unterrichtsmaterial erstellen
(Texte, Dialoge, Übungen)
Grammatik erklären lassen – auf
verschiedenen Niveaus
Vokabellisten generieren
Hörtexte schreiben und anpassen
Schüler individuell fördern
(verschiedene Schwierigkeitsstufen)
Übersetzungen vergleichen
(Deutsch – Französisch – Englisch)
Die Aufgabe der KI ist nicht,
Menschen zu ersetzen, sondern das Leben zu vereinfachen.
Allerdings:
Ich sitze hier in Deutschland. Ich kann nicht genau
beurteilen, was euch vor Ort am meisten hilft. Vielleicht kann
KI bei Verwaltung, Landwirtschaft, Organisation oder Bildung
neue Möglichkeiten eröffnen. Entscheidend ist, dass ihr sie
selbstbestimmt nutzt.
Dein Dorf klingt übrigens sehr schön
– Landwirtschaft, Tiere, Wolof als Sprache, Ringen als Sport.
Das ist lebendige Kultur. Bewahrt so etwas.
Hier kommen drei neue kleine
Aufgaben:
Die Jugendlichen sind die Zukunft
Afrikas, deshalb ______ man viel in Bildung investieren.
(muss / musste)
Wenn Lehrer KI richtig nutzen,
2026.02.21
Hallo Jürgen!
Wie geht's Dir? Mir geht's gut.
Scheinbar bist du Lehrer. Du schreibst die Übungen.
Das stimmt. KI kann eine wichtige Rolle im Unterricht spielen. Wie du sagst ,KI vereinfacht unsere Aktivitäten und ermöglicht uns andere Perspektiven zu haben.
Ja, Sprachen spielen eine wichtige Rolle in der Entwicklung bzw . der Technik. Zweifellos ist Englisch sehr wichtig in der Wissenschaft.
Meiner Meinung nach spielt französisch keine große Rolle. Französische Sprache ist ein Hindernis gegen afrikanische Entwicklung. Zum Beispiel haben viele Studenten Probleme mit der Forschungen,denn viele wichtige Publikation in Englisch, Arabisch, Chinesisch oder Deutsch sind. Die afrikanischen Länder,deren Amtssprache Französisch ist, sind an diesem Problem konfrontiert.
Deshalb ist die Zusammenarbeit zwischen französischsprachigen Ländern und englisch- und deutschsprachigen mit den afrikanisch Ländern sehr wichtig.
Daher spielen die Nichtregierungsorganisationen ( NRO) wichtige Rollen in dem Entwicklungsprozess in Afrika . Man stellt fest, die deutschen bzw. englischen NRO wichtiger als
Grammatikübung
Jugendlichen sind die Zukunft Afrikas, deshalb muss man viel in Bildung investieren.
Wenn Lehrer KI richtig nutzen, __wird_ der Unterricht moderner. (wird / wurde
Englisch ist wichtig, weil viele technische Entwicklungen aus ____Amerika__ kommen. (Amerika / Amerikas)
Vielen Dank!
Schöne Grüße an Dich
Tschüs
Le vendredi 20 février 2026 à 10:45:30 UTC, Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> a écrit :
Hallo Ahmed,
vielen Dank für deine ehrliche und
kluge Mail. Ich lese deine Gedanken sehr gern.
Zuerst: Danke für die Übung 👍
Fast alles ist richtig!
„damit“ ✅ – korrekt.
„anstatt sie nur
zu
exportieren
“ (mit „zu“ + Infinitiv).
„ziehen“ ✅ – richtig.
Sehr gut!
Du schreibst:
„Afrikas Bevölkerung besteht am meisten aus Jugendlichen.“
Genau das ist
Afrikas
Kapital
.
Junge Menschen sind Energie, Kreativität, Zukunft. Aber –
und da hast du vollkommen recht – sie müssen gut
ausgebildet
werden. Ohne Bildung kann kein Kontinent stark werden.
Nun zu deiner wichtigen Frage:
„Was kann ich mit KI tun?“
Zuerst ein wichtiger Punkt:
Deutsch zu lernen ist sehr gut – aber für die Entwicklung
und Nutzung von KI ist
Englisch
entscheidend
. Die wichtigsten
Entwicklungen kommen aus den USA, China und ostasiatischen
Ländern. Die internationale Sprache der Technik ist Englisch.
Auch in Deutschland ist Englisch ein
großer Vorteil – für Ausbildung, Studium und Anstellung.
Was kannst du konkret mit KI machen –
als Lehrer?
Zum Beispiel:
Unterrichtsmaterial erstellen
(Texte, Dialoge, Übungen)
Grammatik erklären lassen – auf
verschiedenen Niveaus
Vokabellisten generieren
Hörtexte schreiben und anpassen
Schüler individuell fördern
(verschiedene Schwierigkeitsstufen)
Übersetzungen vergleichen
(Deutsch – Französisch – Englisch)
Die Aufgabe der KI ist nicht,
Menschen zu ersetzen, sondern das Leben zu vereinfachen.
Allerdings:
Ich sitze hier in Deutschland. Ich kann nicht genau
beurteilen, was euch vor Ort am meisten hilft. Vielleicht kann
KI bei Verwaltung, Landwirtschaft, Organisation oder Bildung
neue Möglichkeiten eröffnen. Entscheidend ist, dass ihr sie
selbstbestimmt nutzt.
Dein Dorf klingt übrigens sehr schön
– Landwirtschaft, Tiere, Wolof als Sprache, Ringen als Sport.
Das ist lebendige Kultur. Bewahrt so etwas.
Hier kommen drei neue kleine
Aufgaben:
Die Jugendlichen sind die Zukunft
Afrikas, deshalb ______ man viel in Bildung investieren.
(muss / musste)
Wenn Lehrer KI richtig nutzen,
2026.02.23
Hallo Ahmed,
vielen Dank für deine interessante Mail – ich lese deine Gedanken
immer mit großem Interesse.
Zuerst zur Grammatikübung:
Sehr gut! 👍
„Jugendliche sind die Zukunft Afrikas, deshalb muss man viel
in Bildung investieren.“ ✅
„Wenn Lehrer KI richtig nutzen, wird der Unterricht
moderner.“ ✅
„Englisch ist wichtig, weil viele technische Entwicklungen
aus Amerika kommen.“ ✅
Alles richtig!
Du hast spannende Gedanken zur Rolle der Sprachen. Englisch ist
in Wissenschaft und Technik tatsächlich sehr dominant. Für
afrikanische Länder kann Mehrsprachigkeit aber auch eine Chance
sein – wenn man sie strategisch nutzt. Zusammenarbeit zwischen
englisch-, deutsch- und afrikanischsprachigen Ländern halte ich
ebenfalls für wichtig.
Du fragst indirekt, ob ich Lehrer bin 😊
Ich bin ursprünglich als
Instandhaltungsmechaniker
und später als
Anwendungsprogrammierer
ausgebildet worden.
Zusätzlich habe ich immer wieder als
Dozent für Kinder
und Erwachsene
gearbeitet – in Technik, IT und
Programmierung. Vielleicht schreibe ich deshalb gern kleine
Übungen.
Mich würde noch etwas Persönliches interessieren:
Ich habe sehr wenig eigene Erfahrung mit Afrika. Ich weiß, dass
das Lebensumfeld dort sehr unterschiedlich sein kann – Stadt,
Dorf, Küste, Wüste, moderne Viertel, traditionelle Regionen.
Wenn du möchtest, würde ich mich sehr über ein paar Bilder
freuen:
von dir
von deiner Familie
von deinem Dorf oder deiner Stadt
vielleicht von der Schule
Natürlich nur, wenn du das möchtest. Ich bin einfach neugierig
und würde dein Umfeld gern besser verstehen.
Hier kommen drei neue kleine Aufgaben:
Viele afrikanische Länder sind reich an Rohstoffen, aber sie
2026.02.27
Hallo Jürgen
Eigentlich möchte ich dir Bilder von mir ,meiner Familie,meiner Schule und auch meinem Dorf schicken, aber es klappt nicht mit dem Yahoo, vielleicht mit Google wegen des Gewichts. Wochenlang möchte ich aber leider. Ich werde versuchen,noch Bilder Die zuschicken
Hoffentlich ist dein Job sehr interessant.
Grammatikübung :
Viele afrikanische Länder sind reich an Rohstoffen, aber sie ____verarbeiten__ diese oft nicht selbst. (verarbeiten / verarbeitet)
Wenn Jugendliche gut ausgebildet sind, können sie die Zukunft ihres Landes positiv gestalten. (können / konnte) (Besser: wenn Jugendliche gut ausgebildet wären, könnten sie.....)
KI hilft Lehrern, weil sie neue Perspektiven ermöglichen_. (ermöglicht / ermöglichen
Le lundi 23 février 2026 à 16:47:27 UTC, Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> a écrit :
Hallo Ahmed,
vielen Dank für deine interessante Mail – ich lese deine Gedanken
immer mit großem Interesse.
Zuerst zur Grammatikübung:
Sehr gut! 👍
„Jugendliche sind die Zukunft Afrikas, deshalb muss man viel
in Bildung investieren.“ ✅
„Wenn Lehrer KI richtig nutzen, wird der Unterricht
moderner.“ ✅
„Englisch ist wichtig, weil viele technische Entwicklungen
aus Amerika kommen.“ ✅
Alles richtig!
Du hast spannende Gedanken zur Rolle der Sprachen. Englisch ist
in Wissenschaft und Technik tatsächlich sehr dominant. Für
afrikanische Länder kann Mehrsprachigkeit aber auch eine Chance
sein – wenn man sie strategisch nutzt. Zusammenarbeit zwischen
englisch-, deutsch- und afrikanischsprachigen Ländern halte ich
ebenfalls für wichtig.
Du fragst indirekt, ob ich Lehrer bin 😊
Ich bin ursprünglich als
Instandhaltungsmechaniker
und später als
Anwendungsprogrammierer
ausgebildet worden.
Zusätzlich habe ich immer wieder als
Dozent für Kinder
und Erwachsene
gearbeitet – in Technik, IT und
Programmierung. Vielleicht schreibe ich deshalb gern kleine
Übungen.
Mich würde noch etwas Persönliches interessieren:
Ich habe sehr wenig eigene Erfahrung mit Afrika. Ich weiß, dass
das Lebensumfeld dort sehr unterschiedlich sein kann – Stadt,
Dorf, Küste, Wüste, moderne Viertel, traditionelle Regionen.
Wenn du möchtest, würde ich mich sehr über ein paar Bilder
freuen:
von dir
von deiner Familie
von deinem Dorf oder deiner Stadt
vielleicht von der Schule
Natürlich nur, wenn du das möchtest. Ich bin einfach neugierig
und würde dein Umfeld gern besser verstehen.
Hier kommen drei neue kleine Aufgaben:
Viele afrikanische Länder sind reich an Rohstoffen, aber sie
2026.03.02
Hallo Jürgen
Waww Das ist ein tolles Bild.
Wie geht's Dir? Mir geht nach z ganz gut.
Wie findest den Konflikt zwischen Iran ,Israel und USA.
Eigentlich ist diese Welt in einer Katastrophe wegen Kriegserklärungen und Angriffe.
Egoismus dominiert diese Welt. Die Stärken unterdrücken die Schwächen.
Man soll vernünftig sein.
Le samedi 28 février 2026 à 20:39:04 UTC, Jürgen Reichenberger <noreply@transfernow.net> a écrit :
H
Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> hat Ihnen "Standseilbahn Dresden Jurgen.jpg" über TransferNow, einen Dienst zum sicheren Senden und Empfangen großer Dateien, geschickt
1 Datei von 561 kB
Sie können Ihre Datei bis 7. März 2026 um 21:38 sicher runterladen.
Mit dieser Anwendung kannst du Bilder kostenlos versenden.
Zum Download gehen
Download-Link:
https://www.transfernow.net/dl/20260228u5tS6Z9c/sNTvFKNN
1 Datei
(561 kB)
— Standseilbahn Dresden Jurgen.jpg
(561 kB)
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Hallo Ahmed,
vielen Dank für deine beiden Nachrichten. Ich freue mich immer,
von dir zu hören. Mir geht es gut, danke der Nachfrage. Ich hoffe,
dir und deiner Familie geht es ebenfalls gut.
Zuerst zur Grammatikübung: Sehr gut! 👍
Deine Antworten sind im Wesentlichen richtig.
„Viele afrikanische Länder sind reich an Rohstoffen, aber sie
verarbeiten
diese oft nicht selbst.“ ✔️
„Wenn Jugendliche gut ausgebildet sind,
können
sie die Zukunft ihres Landes positiv gestalten.“ ✔️
„KI hilft Lehrern, weil sie neue Perspektiven
ermöglichen
.“
✔️
Deine Bemerkung mit dem Konjunktiv („wenn Jugendliche gut
ausgebildet
wären
, könnten sie…“) zeigt, dass du
sehr aufmerksam mit der Sprache arbeitest.
Zu deiner Frage über den Konflikt zwischen Iran, Israel und den
USA:
Ich denke, die Situation ist sehr gefährlich. Kriege entstehen
oft, weil politische Führer glauben, schnell einen Vorteil zu
erreichen. Manchmal werden Entscheidungen getroffen, ohne die
langfristigen Folgen wirklich zu bedenken.
Meiner Meinung nach hat Donald Trump einen großen Fehler gemacht,
als er Iran militärisch angegriffen hat. Der religiöse Führer
Irans, Ali Chamenei, war bereits sehr alt. Er wusste vermutlich,
dass ein Angriff möglich ist. Ich habe den Eindruck, dass er
bewusst nicht versucht hat, sich vollständig zu schützen. Wenn ein
solcher Führer stirbt, kann er im eigenen Land schnell zu einer
Art Märtyrer werden. Dadurch kann sich ein Land sogar stärker
zusammenschließen.
Vielleicht hat man in den USA erwartet, dass die Opposition im
Iran die Regierung stürzt. Das ist aber nicht passiert. Vielleicht
hoffte Trump auch auf einen schnellen politischen Erfolg, um sich
in den USA als Friedensbringer darzustellen – besonders im
Zusammenhang mit den amerikanischen Wahlen.
Ich denke jedoch, dass sich die Situation ganz anders entwickeln
kann. Wenn Iran militärisch standhält und zum Beispiel wichtige
Handelswege wie die Straße von Hormus blockiert, kann das große
wirtschaftliche Folgen haben – etwa steigende Energiepreise. Das
könnte wiederum politische Auswirkungen in den USA haben. Iran
attackiert auch die US-Militärbasen in den anderen Golf-Staaten
und Israel. Die USA haben den Golf-Staaten Schutz durch die
US-Militärbasen versprochen. Stattdessen werden sie jetzt zum
Ziel. Ich hoffe, dass einige Golf-Staaten die US-Militärbasen
schließen werden.
Kriege sind immer schlimm. Aber manchmal führen sie auch dazu,
dass sich Machtverhältnisse in der Welt verändern. Viele Länder
wünschen sich eine Welt, in der kein Staat seine Macht einfach
über andere Länder durchsetzen kann.
Du hattest auch geschrieben, dass du mir Bilder schicken
möchtest. Darüber würde ich mich wirklich freuen, denn ich kenne
Afrika nur aus Büchern und Berichten.
Wenn Yahoo Probleme macht, kannst du die Bilder vielleicht über
diesen Dienst schicken:
https://www.transfernow.net/fr
Dort kann man größere Dateien hochladen und einfach einen Link
verschicken.
Ich würde mich besonders freuen über Fotos von:
dir und deiner Familie
deiner Schule
deinem Dorf und der Landschaft
Ich bin sehr neugierig, mehr über dein Leben und dein Umfeld zu
sehen.
Herzliche Grüße
Jürgen
2026.04.14
Hallo Jürgen
Wie geht's Dir? Und deiner Familie? Hoffentlich klappt es alles.
Mir geht's gut! Wir haben Ferien vom 28. März bis 13. April.
Wir haben uns gut ausgeruht .
Ich habe lange an dich gedacht . Leider habe ich keinen Zeit,Dir zu schreiben.
Pass gut auf Dich auf!
Viele Grüße an Dich und Deine Familie!
Le dimanche 15 février 2026 à 20:28:56 UTC, Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> a écrit :
Hallo Ahmed,
vielen Dank für deine offene und
ausführliche Mail. Ich lese deine Gedanken sehr aufmerksam – und
ich spüre, wie sehr dir Afrika am Herzen liegt.
Zuerst: Danke für die Übungslösungen
👍
Fast alles ist richtig! Nur ein kleiner Punkt:
„ob ich
ihm
bei
den Hausaufgaben helfen kann“ (Dativ).
Aber insgesamt: sehr gut!
Zum Thema Kolonialismus:
Du hast recht – die Geschichte war für viele Länder Afrikas
sehr schlecht.
Afrika wurde vor allem von
Frankreich
und
Holland
kolonial
beeinflusst, Asien stark von
Großbritannien
.
In vielen Fällen wurden Rohstoffe einfach exportiert, aber
keine
eigene Verarbeitung im Ursprungsland aufgebaut
.
Das war keine Partnerschaft, sondern Ausbeutung.
Und moderne Ausbeutung gibt es auch
heute noch:
Der
IWF
(Internationaler Währungsfonds)
vergibt Kredite oft nur unter sehr harten Bedingungen. Diese
Bedingungen verändern gewachsene wirtschaftliche Strukturen
und schwächen lokale Systeme.
Die
EU-Fischerei
fischt vor Westafrika große Mengen leer.
Subventionierte Milchprodukte
(z.B. Milchpulver) aus Europa oder importierte Zwiebeln aus
Holland zerstören lokale Märkte.
Das sind reale Probleme.
Ich finde es deshalb auch gut, dass
Frankreich kein Uran mehr aus bestimmten afrikanischen Ländern
bekommt. Länder sollten über ihre Rohstoffe selbst entscheiden
dürfen.
Interessant ist auch die Rolle
Chinas:
China baut Infrastruktur, Verkehrswege und
Verarbeitungsanlagen auf. Das kann – wenn es fair geschieht –
langfristig für beide Seiten Vorteile bringen. Entscheidend ist,
dass afrikanische Staaten selbstbewusst verhandeln.
Du schreibst über Behörden.
Ich bin
Anwendungsprogrammierer
und beschäftige mich intensiv mit
Künstlicher
Intelligenz (KI)
. Ich bin überzeugt: KI
wird auch die Arbeitswelt von Beamten und Behörden stark
verändern – selbst wenn manche sich dagegen wehren.
Digitalisierung und Automatisierung werden kommen.
Zur Zukunft:
Ich denke, wenn KI richtig genutzt wird, werden viele
Menschen wieder
aufs Land ziehen
.
Man kann digital arbeiten und gleichzeitig ruhig leben. Deshalb:
Bewahre dein Dorf in Ehren. Das Landleben könnte wieder sehr
wertvoll werden.
Nun zu mir persönlich:
Ich wurde in
Dresden
geboren und wohne heute wieder hier.
Ich bin jetzt zum
dritten Mal
verheiratet
.
Meine erste Ehe hielt nur 18 Monate.
Ich habe eine Tochter, Yvonne.
Meine zweite Ehe dauerte 16 Jahre. Meine damalige Frau
brachte einen Sohn mit in die Ehe, und zwei gemeinsame Söhne
wurden geboren: Michael und Torsten.
Meine dritte Ehe besteht seit 2009. Meine Frau ist
Dominikanerin und brachte ihre Tochter Lianna mit.
Ich habe also eine große Familie – in
Deutschland und in der Dominikanischen Republik.
Jetzt drei neue kleine Aufgaben für
dich oder deine Schüler:
Afrika braucht ein starkes
Bildungssystem, ______ es sich langfristig entwickeln kann.
(damit / weil)
Viele Länder möchten ihre
Rohstoffe selbst verarbeiten, anstatt sie nur ______.
(exportieren / exportiert)
Wenn die Menschen digital
arbeiten können, ______ sie vielleicht wieder aufs Land.
(ziehen / zogen)
Ich freue mich auf deine Gedanken –
und erzähle mir gern noch mehr über dein Dorf. Wie sieht es dort
aus? Welche Landschaft? Welche Traditionen?
Herzliche Grüße
Jürgen