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roth.heidi
roth.heidi@aol.de · 157 Nachrichten
2025.11.15
Hallo Heidi, danke für deine offene Nachricht – ich finde es schön, dass du gleich so ehrlich schreibst. „Wir könnten es ja mal anfangen“ klingt wunderbar unkompliziert, und genau so mag ich den Austausch: einfach entstehen lassen, ohne zu viel Druck. Dein Mentaltraining klingt spannend. Wann und warum hast du damit begonnen – war das eher aus einem bestimmten Anlass heraus oder aus Neugier auf dich selbst? Und wie hat es dein Leben bereichert? Ich kenne solche Übungen bisher nur am Rande, aber mich fasziniert, wie sehr Gedanken und Haltung das eigene Erleben verändern können. Auch das mit den Wiedergeburten finde ich interessant. Du schreibst, dass du sie spürst – magst du erzählen, wie sich das äußert? Ist das mehr eine Art inneres Wissen, Erinnerungen, oder bestimmte Empfindungen in bestimmten Momenten? Ich bin da eher suchend als wissend – und vielleicht auch ein bisschen neidisch auf Menschen, die solche Erfahrungen bewusst wahrnehmen können. Was du über Weiterentwicklung sagst, trifft bei mir ins Schwarze. Ich glaube, das Leben bleibt nur lebendig, wenn man bereit ist, sich selbst immer wieder neu zu entdecken. Ich bin gespannt, wohin unser Austausch uns führt – gerne auch über Themen, die man nicht in jedem Gespräch findet. Viele Grüße Richi
15:31 Uhr
Hallo Richi, bist du jetzt mal ein ersehnter Volltreffer? Hattest du eigentlich links mitgeschickt? Keine Ahnung, wieso du im Spamfilter gelandet bist. Wow, was du so schreibst, das gefällt mir! Mentaltraining war nach meinem Umzug von Nürnberg nach Sonneberg ein regelrechter Glücksgriff. Von Christian Bischoff hatte ich noch nichts gehört, seine kostenlosen Videos habe ich dafür verschlungen, das Tagebuch angefangen und die Dankbarkeit (er hat auch Dankbarkeitsvideos im Netz) wurde zum Katalysator für Freude und Beschwingtheit in meinem Leben. Das führt zu weit hier die Einzelheiten zu berichten. Nürnberg war für mich zum Schluss entsetzlich, aggressiv und laut. Ich habe da alles verloren. Da habe ich schon so manches Buch verschlungen, ohne Erfolg. Ich hatte wohl einige Traumata in mir, die verdrängt man leider. Als ich mit den Videos und den Empfehlungen nicht weiterkam, wusste ich schon, da ist noch eins. Gnadenlos. Die Sonneberger haben mein Herz wieder geöffnet, so ein herzliches Volk hier!   Hier habe ich auch schon gelebt. Auf der Brücke über dem Bahnhof wollten wochenlang, wenn ich mit dem Zug ankam, an exakt der gleichen Stelle Tränen fließen. Irgendwann hörte ich Schwerter und sah das Aufbäumen eines Schimmels, tagelang. Es gab einen Kampf auf der Handelsstraße.   Ich bin ab und zu hellsichtig, aber eher hellfühlig, und das auch nicht ständig. Immerhin erlebe ich die ganze Natur viel intensiver, bin immer gut gelaunt und ziehe auch zum Smalltalk viele anregende Gespräche an. Früher waren die Menschen ständig böse zu mir, obwohl ich ihnen gar nichts getan habe. Das hat sich komplett gewandelt. Das ist ein Segen. Dr. Joe Dispenza spricht vom Quantenfeld und von der Neuroplastizität, was völlig nachvollziehbar ist. Dennoch ist die ganze Last der Vorfahren nicht wegzudenken.   Ich habe erst kürzlich erkannt, warum ich zu wenig Freunde habe, was mir eh keiner glaubt, weil ich so kontaktfreudig und lustig bin. Eine Wiedergeburt zeigte sich zum ersten Mal, als ich noch gar nicht reif genug war. Am Bahnsteig stehend beobachtete ich einen schlanken Lokführer mit langen Beinen, der in die Lok kletterte und sagt laut. “Panamakanal“. War mir das peinlich! Es hat Jahre gedauert, bis ich durch ein Channelmedium erfuhr, dass ich beim Bau des Panamakanals (als Mann) dabei war, ich war (mindestens) für die Sprengungen zuständig. Meine Euphorie, die damals bei dem riesigen Projekt herrschte, meine Wahnsinns-Glücksgefühle bei Silvesterknallern (wofür mich jeder für verrückt herklärt), Glücksgefühle beim Anschauen oder Betreten eines Steinbruchs usw. alles war auf einmal geklärt. Nur wehe, ich sah Fotos vom Culebra Cut, da kam eine Erinnerung hoch. Schuldgefühle. Der schlanke Lokführer erinnerte mich wie ein Trigger an den Mann, der die Sprengung auslöste. Ich habe die Fotos im Internet entdeckt. Einmal hat es Tote gegeben. Tja. Aber Knaller liebe ich trotzdem weiterhin.   Die Schuldgefühle sind weg. Und Ingenieurin bin ich auch wieder geworden. Überleg doch mal, was dich beschäftigt, was du liebst, ob du vor etwas Angst hast…. Das kann ein Schlüssel sein.   Was ich auch interessant finde, dass ich an die Orte meiner Vorleben gereist bin, von Spanien bis China. Wie die Seele von einem Ort zum anderen kommt, ist noch völlig offen. Ich möchte es physikalisch erklären, Seele ist Energie und Energie geht nicht verloren, aber wieso kam sie aus Frankreich nach Deutschland, da ist noch viel zu erforschen. Ja, Weiterentwicklung, wenn die Menschheit überleben soll ist das A & O. Ich fürchte, die wenigsten sind bereit, weil sie faul, dumm oder uneinsichtig sind, kein Interesse haben.   Wenn du IT-lastig bist, ist es schon außergewöhnlich, dass du dich mit solchen Themen beschäftigst. Kompliment! Mein Ex war Software-Entwickler, er findet mein Geheimwissen als Blödsinn. Liebe Grüße von Heidi Am Samstag, 15. November 2025 um 14:58:23 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben: Hallo Heidi, danke für deine offene Nachricht – ich finde es schön, dass du gleich so ehrlich schreibst. „Wir könnten es ja mal anfangen“ klingt wunderbar unkompliziert, und genau so mag ich den Austausch: einfach entstehen lassen, ohne zu viel Druck. Dein Mentaltraining klingt spannend. Wann und warum hast du damit begonnen – war das eher aus einem bestimmten Anlass heraus oder aus Neugier auf dich selbst? Und wie hat es dein Leben bereichert? Ich kenne solche Übungen bisher nur am Rande, aber mich fasziniert, wie sehr Gedanken und Haltung das eigene Erleben verändern können. Auch das mit den Wiedergeburten finde ich interessant. Du schreibst, dass du sie spürst – magst du erzählen, wie sich das äußert? Ist das mehr eine Art inneres Wissen, Erinnerungen, oder bestimmte Empfindungen in bestimmten Momenten? Ich bin da eher suchend als wissend – und vielleicht auch ein bisschen neidisch auf Menschen, die solche Erfahrungen bewusst wahrnehmen können. Was du über Weiterentwicklung sagst, trifft bei mir ins Schwarze. Ich glaube, das Leben bleibt nur lebendig, wenn man bereit ist, sich selbst immer wieder neu zu entdecken. Ich bin gespannt, wohin unser Austausch uns führt – gerne auch über Themen, die man nicht in jedem Gespräch findet. Viele Grüße Richi
19:23 Uhr
Liebe Heidi, vielen Dank für deine schnelle und so ausführliche Antwort – das hat mich wirklich gefreut. Und nein, ich hatte keine Links drin, du hast mich ganz ohne „Anhänge“ gefunden. Vielleicht hat dein Spamfilter einfach beschlossen, mich erst einmal zu testen, bevor er mich durchwinkt. Aber du hast mich ja inzwischen wohl auf deine Whitelist befördert. 😉 Christian Bischoff kannte ich bisher nicht, aber nach deiner Nachricht habe ich gleich ein paar Videos geöffnet und ihn abonniert. Es ist beeindruckend, wie viel Energie und Klarheit er vermittelt. Und ich freue mich, dass dein Umzug nach SONNE -berg (der Name ist ja schon ein Zeichen!) dir so viel Leichtigkeit und neue Lebensfreude gebracht hat. Orte können wirklich wie Schlüssel wirken. Dr. Joe Dispenza war mir ein Begriff, aber deine Erfahrungen geben dem Ganzen eine andere Tiefe. Besonders die Geschichte mit dem Panamakanal hat mich erstaunt. „Culebra Cut“ – den Begriff habe ich schon einmal gehört, konnte ihn aber nicht einordnen. Ich musste sofort googeln: Das ist ja ein enormer Einschnitt in der Geschichte des Kanalbaus – und dass du dazu so starke innere Reaktionen hattest, ist faszinierend. Als du schriebst: „Ingenieurin bin ich auch wieder geworden.“ – da wurde ich neugierig. Was warst du denn davor, oder in welcher Richtung hast du dich neu gefunden? Dein Satz „Überleg doch mal, was dich beschäftigt, was du liebst, ob du vor etwas Angst hast… das kann ein Schlüssel sein.“ – da ist bei mir tatsächlich noch nichts aufgegangen. Vielleicht, weil ich solche Dinge eher ruhig und nach innen bewege. Vielleicht auch, weil ich kein hellfühliger Typ bin. Aber ich bleibe aufmerksam – manchmal zündet etwas erst mit Verzögerung. Was du über die Seele und Energie sagst, erinnert mich an meine Schulzeit: Energie kann nicht verschwinden, sie wandelt sich. Dieser Gedanke hat mich schon als Schüler beruhigt – und gleichzeitig Fragen aufgeworfen. Die spannende Frage ist ja wirklich: Wenn unsere „Energie“ bleibt – wohin fließt sie? Wie findet sie ihren neuen Ort? Da gibt es noch viel zu erforschen, und ich mag deine Offenheit dafür. Deine Beobachtung, dass die wenigsten Menschen bereit zur Weiterentwicklung sind, teile ich leider. Schule und Studium erziehen eher dazu, „richtig zu funktionieren“ als sich wirklich zu entfalten. Manche lernen früher, manche später – und manche vielleicht nie. Und danke für dein Kompliment. Ja, ich bin sehr IT-lastig. Aber vielleicht braucht man gerade dann einen Blick in andere Welten, damit das eigene Denken nicht zu eindimensional wird. Neugier hat mich schon immer begleitet. Ich freue mich darauf, mehr über deine Erfahrungen zu lesen – sie sind außergewöhnlich und erzählen viel über dich. Liebe Grüße Richi
22:24 Uhr
2025.11.16
Guten Morgen Heidi, das wäre mein heutiger Eintrag in mein Tagebuch: -- Heute früh um 7 bin ich wie jeden Morgen mit der Straßenbahn unterwegs. An jeder Haltestelle Werbung mit Text - von oben nach unten: Was wirklich zählt 70 Gründe für die Bundeswehr Weil es Freiheit nicht zum Nulltarif gibt. Finde deine Gründe: 70JahreBundeswehr.de Haben wir aus der Geschichte nichts gelernt? Als ich zur Schule ging war das Motto: Nie wieder Krieg Wir sind zur Friedensfahrt gegangen Haben das Lied der kleinen weißen Friedenstaube gesungen Als Lehrling war ich in der Ukraine und habe an der Gasleitung "Druschba" gearbeitet. Vor 80 Jahren war die Jugend "Kanonenfutter", heute soll sie "Drohnenfutter" werden. Was für eine kranke Gesellschaft: Panzer mit vergrößerter Einstiegsluken für Schwangere. Heute sollen Langstreckenwaffen aus Deutschland in Russland einschlagen - ein klarer Bruch des Grundgesetz. Wenn überhaupt eine Armee, dann nur eine die Deutchland an seinen Grenzen verteidigt. Deutsche Soldaten haben im Ausland nichts zu suchen, weder in Afganisthan, noch in Mali, noch in Estland, noch in den anderen 16 Staaten. Gerade, während ich die Zeilen schreibe, sehe ich in meiner Email den Text: Ich bitte Dich herzlich, meinen Post https://communi.com/bargelderhalt-community/e-mail-an-die-17-deutschen-mitglieder-der-econ-kommission-im-eu-parlament zu beachten. Denn damit ermögliche ich Dir, super-einfach (mit nur zwei Klicks) eine fertig vorbereitete E-Mail an die 17 deutschen Mitglieder der ECON-Kommission im EU-Parlament zu schreiben. Diese Kommission hat großen Einfluss auf die Ausgestaltung der anstehenden Bargeld-Verordnung. Das Bargeld ist das einzige gesetzliche Zahlungsmittel und soll es auch bleiben. Wer digital bezahlen will, hat auch jetzt schon viele Möglichkeiten. Ein EU-weites Zahlungsmittel ist ein ideales Angriffsziel für Hacker. Das beweisen die regelmäßigen "Pannen" bei den bereits bestehenden Systemen. Und bei einem Stromausfall funktioniert keine elektronische Zahlung mehr. Für einen "Normalo" gibt es keinen einzigen Grund für eine weitere, EU-weite elektronische Zahlungsmöglichkeit. Deshalb habe ich die Email sofort abgeschickt.
09:19 Uhr
Guten Morgen Richi, Ja, das sich Öffnen ist genial, egal mit wessen Hilfe. Christian Bischoff ist der erfolgreichste Mindset Coach, bei Dr. Joe Dispenza ist viel Betrug im Internet, die Hörbücher sind mir lieber. Dann kommt noch dazu, dass er mit einem Verlag Momanda in München arbeitet, der Sprecher bei den online-Meetings sich wie Hitler anhört und die Leute bei dem Verlag arrogant über solche Kommentare hinwegsetzen. Die Forschungen habe ich ja kapiert, die Umsetzung ist immer das Schwierige. Und Traumata kennen beide nicht, kein Guru, der sie anspricht und das ist für mich eindeutig der Grund, warum es einfach nicht klappt, durch Murmeln von Glaubenssätzen sein Leben auf die Reihe zu bekommen. Man muss alles integrieren. Es gibt dazu auch nicht esoterische Forschungen, 6 (oder waren es sogar 7) Generationen beeinflussen uns massiv. Es gibt immer Beeinflussungen, die stärker sind, wenn das Mentaltraining nicht so locker wirkt. Das Schicksal meiner Oma, meine Güte, das hätte ich früher wissen sollen, mein Leben wäre anders verlaufen. Der Name Sonneberg geht auf die Gründer der Stadt zurück, ich habe nicht herausbekommen, ob das Wort Sonne ursprünglich die Sonne war, manchmal sind alte Wörter verändert worden. Es gibt auch noch Sonnefeld in der Nähe, in Brandenburg gibt es einen Ort Sonnenberg und bei St. Gallen den Sonnenberg.   Auf jeden Fall sind einige entzückt von dem Namen, der Wärme,   Lebensfreude Energie und Helligkeit ausstrahlt. Ich möchte aber wieder weg. Die Agilität fehlt mir. So was wie eine Ingenieurin war ich im letzten Leben, ob der Abschluss damals so hieß, weiß ich nicht, auf jeden Fall bin ich in diesem Leben wieder so was geworden. Eigentlich wollte ich Kunst studieren, sehr witzig, aber meine Mutter hat es nicht erlaubt. Interessanterweise habe ich aber die alten Zeichnungen vom Panamakanal entdeckt. Und so wie die Linien verlaufen, habe ich lange Zeit bunte Bilder gemalt. Davon habe ich leider kein Beispiel auf dem Rechner zum Demonstrieren.   Ich habe keine Ahnung, wer sich an Wiedergeburten erinnert. Ich kannte Channelmedien, die sich an etliche erinnern.   Ich glaube, ich muss das Channeln doch noch erlernen. Ich habe mich zu einem Zoom-Meeting angemeldet, ist kostenlos.   Wenn es mir gelingt, mache ich dich zu meinem ersten Opfer, grins, sofern du es zulässt. Ich fand dein Gefühl der Beruhigung, dass die Energie nicht verschwindet, sehr schön. Ich habe das nur als Fakt definiert. Interessant. Das wird aber ein großes Thema, wenn wir dem nachgehen wollen. Es gibt Sonnenenergie, elektische Energie, Lageenergie….. Einstein kommt zu dem Schluss E=mc2. Aber es gibt kosmische Energie und Energie in geschlossenen Räumen, erst Recht Energie in Lebewesen. Denk mal an die piezoelektronischen Kristalle in deiner Zirbeldrüse, Energie, wie sie auch immer auffindbar ist, durch Ernährung, Stimmung, Bewegung, durch die Sonne. Energie wandelt sich um, da erinnere ich mich an die Entropie. Wer weiß, ist das Chaos auf der Welt schon Entropie. Puh, das ist ein Denkansatz. Also, wenn wir das angehen, schreiben wir ein Buch darüber.   Das wird bestimmt ein Bestseller. Ich habe den ersten Teil einer Sprecherausbildung hinter mir, das Hörbuch machen wir dann auch.   Ich habe noch mein Physikbuch aus dem Studium. Ich hole es gerne wieder aus dem Regal.   Dispenza beschreibt die Energie, die sich um einen Menschen ausbreitet. Ich glaube, es ist alles viel einfacher, wenn man eintaucht in die Gesetze. Wenn der Umkreis der menschlichen Energie größer ist, als wir ahnen, kommen wie hinter die Wiedergeburt an der „richtigen“ Stelle. Ich war im letzten Leben Franzose, das ist nicht mal so weit weg. Ich bin richtig froh, dass wir uns austauschen. Ich dachte schon, ich bin alleine auf der Welt mit meinen Gedanken. Die Beeinflussung durch Lehrer und Professoren waren lieb gemeint, sie wussten es halt nicht anders. Wenn wir unsere Hirne jetzt stärker einsetzen, ist das Evolution. Wow. Ich bin so dankbar, dass du auch hinterfragst! Liebe Grüße Heidi Am Samstag, 15. November 2025 um 22:24:33 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben: Liebe Heidi, vielen Dank für deine schnelle und so ausführliche Antwort – das hat mich wirklich gefreut. Und nein, ich hatte keine Links drin, du hast mich ganz ohne „Anhänge“ gefunden. Vielleicht hat dein Spamfilter einfach beschlossen, mich erst einmal zu testen, bevor er mich durchwinkt. Aber du hast mich ja inzwischen wohl auf deine Whitelist befördert. 😉 Christian Bischoff kannte ich bisher nicht, aber nach deiner Nachricht habe ich gleich ein paar Videos geöffnet und ihn abonniert. Es ist beeindruckend, wie viel Energie und Klarheit er vermittelt. Und ich freue mich, dass dein Umzug nach SONNE -berg (der Name ist ja schon ein Zeichen!) dir so viel Leichtigkeit und neue Lebensfreude gebracht hat. Orte können wirklich wie Schlüssel wirken. Dr. Joe Dispenza war mir ein Begriff, aber deine Erfahrungen geben dem Ganzen eine andere Tiefe. Besonders die Geschichte mit dem Panamakanal hat mich erstaunt. „Culebra Cut“ – den Begriff habe ich schon einmal gehört, konnte ihn aber nicht einordnen. Ich musste sofort googeln: Das ist ja ein enormer Einschnitt in der Geschichte des Kanalbaus – und dass du dazu so starke innere Reaktionen hattest, ist faszinierend. Als du schriebst: „Ingenieurin bin ich auch wieder geworden.“ – da wurde ich neugierig. Was warst du denn davor, oder in welcher Richtung hast du dich neu gefunden? Dein Satz „Überleg doch mal, was dich beschäftigt, was du liebst, ob du vor etwas Angst hast… das kann ein Schlüssel sein.“ – da ist bei mir tatsächlich noch nichts aufgegangen. Vielleicht, weil ich solche Dinge eher ruhig und nach innen bewege. Vielleicht auch, weil ich kein hellfühliger Typ bin. Aber ich bleibe aufmerksam – manchmal zündet etwas erst mit Verzögerung. Was du über die Seele und Energie sagst, erinnert mich an meine Schulzeit: Energie kann nicht verschwinden, sie wandelt sich. Dieser Gedanke hat mich schon als Schüler beruhigt – und gleichzeitig Fragen aufgeworfen. Die spannende Frage ist ja wirklich: Wenn unsere „Energie“ bleibt – wohin fließt sie? Wie findet sie ihren neuen Ort? Da gibt es noch viel zu erforschen, und ich mag deine Offenheit dafür. Deine Beobachtung, dass die wenigsten Menschen bereit zur Weiterentwicklung sind, teile ich leider. Schule und Studium erziehen eher dazu, „richtig zu funktionieren“ als sich wirklich zu entfalten. Manche lernen früher, manche später – und manche vielleicht nie. Und danke für dein Kompliment. Ja, ich bin sehr IT-lastig. Aber vielleicht braucht man gerade dann einen Blick in andere Welten, damit das eigene Denken nicht zu eindimensional wird. Neugier hat mich schon immer begleitet. Ich freue mich darauf, mehr über deine Erfahrungen zu lesen – sie sind außergewöhnlich und erzählen viel über dich. Liebe Grüße Richi
10:18 Uhr
Oh, Richi, das ist mir jetzt zu viel. Die Antwort kommt aber, nur später. Gruß Heidi Am Sonntag, 16. November 2025 um 09:19:33 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben: Guten Morgen Heidi, das wäre mein heutiger Eintrag in mein Tagebuch: -- Heute früh um 7 bin ich wie jeden Morgen mit der Straßenbahn unterwegs. An jeder Haltestelle Werbung mit Text - von oben nach unten: Was wirklich zählt 70 Gründe für die Bundeswehr Weil es Freiheit nicht zum Nulltarif gibt. Finde deine Gründe: 70JahreBundeswehr.de Haben wir aus der Geschichte nichts gelernt? Als ich zur Schule ging war das Motto: Nie wieder Krieg Wir sind zur Friedensfahrt gegangen Haben das Lied der kleinen weißen Friedenstaube gesungen Als Lehrling war ich in der Ukraine und habe an der Gasleitung "Druschba" gearbeitet. Vor 80 Jahren war die Jugend "Kanonenfutter", heute soll sie "Drohnenfutter" werden. Was für eine kranke Gesellschaft: Panzer mit vergrößerter Einstiegsluken für Schwangere. Heute sollen Langstreckenwaffen aus Deutschland in Russland einschlagen - ein klarer Bruch des Grundgesetz. Wenn überhaupt eine Armee, dann nur eine die Deutchland an seinen Grenzen verteidigt. Deutsche Soldaten haben im Ausland nichts zu suchen, weder in Afganisthan, noch in Mali, noch in Estland, noch in den anderen 16 Staaten. Gerade, während ich die Zeilen schreibe, sehe ich in meiner Email den Text: Ich bitte Dich herzlich, meinen Post https://communi.com/bargelderhalt-community/e-mail-an-die-17-deutschen-mitglieder-der-econ-kommission-im-eu-parlament zu beachten. Denn damit ermögliche ich Dir, super-einfach (mit nur zwei Klicks) eine fertig vorbereitete E-Mail an die 17 deutschen Mitglieder der ECON-Kommission im EU-Parlament zu schreiben. Diese Kommission hat großen Einfluss auf die Ausgestaltung der anstehenden Bargeld-Verordnung. Das Bargeld ist das einzige gesetzliche Zahlungsmittel und soll es auch bleiben. Wer digital bezahlen will, hat auch jetzt schon viele Möglichkeiten. Ein EU-weites Zahlungsmittel ist ein ideales Angriffsziel für Hacker. Das beweisen die regelmäßigen "Pannen" bei den bereits bestehenden Systemen. Und bei einem Stromausfall funktioniert keine elektronische Zahlung mehr. Für einen "Normalo" gibt es keinen einzigen Grund für eine weitere, EU-weite elektronische Zahlungsmöglichkeit. Deshalb habe ich die Email sofort abgeschickt.
10:22 Uhr
Guten Abend Jürgen, sicher hättest du eben sofort den Fehler gefunden. Ich wollte heute ein Youtube Konto einrichten, aber es ging nicht, trotz geduldigem Support am Telefon. Komischerweise hatte ich eine längst gelöschte gmail-Adresse auf dem Dienst-Smartphone, ich habe alle Adressen dann gelöscht, gleichzeitig sind auch die ganzen Fotos verschwunden. Jetzt komme ich nicht rein, weil ich zu oft die private Smartphone Nummer benutzt hätte. Das Diensthandy hat keine Sim-Karte. Stunden verplempert. Morgen versuche ich es wieder. Was die Bundeswehr angeht, war Deutschland schrecklich blauäugig, jetzt haben wie die Probleme. Oder wir lassen uns überrollen. Ich bin da anderer Meinung als du. Es ist leider so, dass wir die Verteidigung brauchen und das Kräfte Spielen führt zur Abschreckung. Die Bundeswehr macht ja auch noch was anderes, Katastrophenschutz und ähnliches. Nie wieder Krieg können wir trotzdem wollen, aber wenn Russland uns angreift? Was dann? Du hast ja auch noch was für Satire übrig. Panzereinstieg für Schwangere? Habe mich köstlich amüsiert. Ja, ich bin erst mal deiner Auffassung, dass jedes Land für sich sorgen sollte. Leider haut das nicht mehr hin. Es ist verdammt schwer, z.B. in Afghanistan die Unschuldigen verrecken zu lassen. Es könnten aber Nachbarländer erledigen. Die Ukraine hat einen Sonderstatus. Bist du eigentlich Ukrainer? Dann kommen die ganzen wirtschaftlichen Verflechtungen dazu. Unser Wohlstand ist auch Hintergrund fürs Einmarschieren. Wir beziehen Bodenschätze von der ganzen Welt, Öl und Gas….Afghanistan hat so viele Bodenschätze, aber der IQ scheint dort nicht zu reichen. Wir haben viel versucht, etliche Länder unterstützt, und?   Hat nicht viel gebracht. Wenn du dir den Durchschnitts-IQ in den Ländern anschaust, wird dir übel. Und dann tanzen sie alle bei uns an, grausam. Und nun? Wenn wir einem Gedanken nachgehen, den Ärmsten der Armen, den Angegriffenen, den Verzweifelten   nicht zu helfen, dann müssen wir ganz bewusst entscheiden, dass sie verrecken. Das sag mal laut, und vor allem in Deutschland! Ich bin da gnadenlos, Menschen ohne Wert, die der Gesellschaft nur zur Last fallen, die von Steuern leben, die du und ich erwirtschaften, sind maximal dazu da, um unser Herz zu erwärmen. Egal in welchem Land. Also was tun? Sich raushalten? Wie siehst du das denn? Kriege haben auch immer zur Dezimierung der Gesellschaft geführt. Und nun? Ich bin auch für Bargeld, kenne aber die Zahlen, 100 Mrd. Euro Verlust inzwischen durch Steuerhinterziehung, wenn ich das richtig gelesen habe und 2,4 Millionen Verlust durch Falschgeld. Unser Gesamthaushalt dürfte bei 980 Mrd. in diesem Jahr ausgehen. Das meiste ist die MwSt. Ich habe keine Idee, wie man das Bargeld erhalten kann. Die Kosten sind enorm und die ständig verbesserten Sicherheitsmerkmale für die Katz. Die Gefahr, dass die Kosten durch Hacking noch höher ausfallen könnten, finde ich gut, das würde ich auch anbringen. Mach ich. Du scheinst auch im Kopf ganz schon rege zu sein. Mir wird öfter gesagt, ich würde mir zu viel Gedanken machen, dann denke ich immer, ihr seid arm im Geist. Schön, dass wir uns hier gefunden haben. Nachts wache ich aber nicht, wie du mit Gedanken auf. Aber ich finde, dass das eine sehr gute Methode ist, deine Gedanken aufzuschreiben. Ich bin wirklich begeistert von deinem „Rhodeo“. Habe heute ganz vergessen, dass Hotelzimmer zu mieten, an Silvester bin ich alleine und habe mir einen Ort bei Nürnberg ausgesucht, wo die Stadt auf dem Marktplatz feiert. Ich habe heute für meinen angefangenen Shop weiter etwas konstruiert, das Youtube -Video wollte ich einstellen, Denkste. Und was war bei dir los? Liebe Grüße von Heidi Am Sonntag, 16. November 2025 um 09:19:33 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben: Guten Morgen Heidi, das wäre mein heutiger Eintrag in mein Tagebuch: -- Heute früh um 7 bin ich wie jeden Morgen mit der Straßenbahn unterwegs. An jeder Haltestelle Werbung mit Text - von oben nach unten: Was wirklich zählt 70 Gründe für die Bundeswehr Weil es Freiheit nicht zum Nulltarif gibt. Finde deine Gründe: 70JahreBundeswehr.de Haben wir aus der Geschichte nichts gelernt? Als ich zur Schule ging war das Motto: Nie wieder Krieg Wir sind zur Friedensfahrt gegangen Haben das Lied der kleinen weißen Friedenstaube gesungen Als Lehrling war ich in der Ukraine und habe an der Gasleitung "Druschba" gearbeitet. Vor 80 Jahren war die Jugend "Kanonenfutter", heute soll sie "Drohnenfutter" werden. Was für eine kranke Gesellschaft: Panzer mit vergrößerter Einstiegsluken für Schwangere. Heute sollen Langstreckenwaffen aus Deutschland in Russland einschlagen - ein klarer Bruch des Grundgesetz. Wenn überhaupt eine Armee, dann nur eine die Deutchland an seinen Grenzen verteidigt. Deutsche Soldaten haben im Ausland nichts zu suchen, weder in Afganisthan, noch in Mali, noch in Estland, noch in den anderen 16 Staaten. Gerade, während ich die Zeilen schreibe, sehe ich in meiner Email den Text: Ich bitte Dich herzlich, meinen Post https://communi.com/bargelderhalt-community/e-mail-an-die-17-deutschen-mitglieder-der-econ-kommission-im-eu-parlament zu beachten. Denn damit ermögliche ich Dir, super-einfach (mit nur zwei Klicks) eine fertig vorbereitete E-Mail an die 17 deutschen Mitglieder der ECON-Kommission im EU-Parlament zu schreiben. Diese Kommission hat großen Einfluss auf die Ausgestaltung der anstehenden Bargeld-Verordnung. Das Bargeld ist das einzige gesetzliche Zahlungsmittel und soll es auch bleiben. Wer digital bezahlen will, hat auch jetzt schon viele Möglichkeiten. Ein EU-weites Zahlungsmittel ist ein ideales Angriffsziel für Hacker. Das beweisen die regelmäßigen "Pannen" bei den bereits bestehenden Systemen. Und bei einem Stromausfall funktioniert keine elektronische Zahlung mehr. Für einen "Normalo" gibt es keinen einzigen Grund für eine weitere, EU-weite elektronische Zahlungsmöglichkeit. Deshalb habe ich die Email sofort abgeschickt.
17:51 Uhr
Guten Abend Heidi, vielen Dank für Deine drei Mails. Wir sind gerade in Geburtstagsvorbereitung. Mein Vater wird nächsten Sonntag 90 Jahre. Deshalb kommt meine Antwort sicher morgen. Für heute wünsche ich eine gute Nacht. Jürgen
22:49 Uhr
2025.11.17
Guten Morgen liebe Heidi, erst einmal: Danke für deine ausführliche Nachricht. Und mein Mitgefühl für dein YouTube-Abenteuer! Wenn Technik plötzlich Eigenleben entwickelt, kann das Nerven kosten. Dass beim Löschen der alten Gmail-Adresse gleich die Fotos verschwunden sind, ist typisch Google – ich drücke dir die Daumen, dass morgen alles klappt. Vielleicht lässt sich das alte Konto sogar als Wiederherstellungsoption nutzen. Deine Zeilen haben mich wieder richtig gepackt. Du schreibst mit einer Intensität, die man selten findet – und ich kann gut verstehen, warum du dich manchmal wie „alleine auf der Welt“ mit deinen Gedanken fühlst. Ich glaube aber, dass du einfach tiefer schaust als viele andere. Zu den Traumata – das hat mich neugierig gemacht. Du schreibst, dass weder Bischoff noch Dispenza dieses Thema richtig fassen. Du hast das sehr klar formuliert: „Man muss alles integrieren.“ Das klingt, als würdest du nicht von theoretischen Blockaden sprechen, sondern von etwas sehr Persönlichem. Magst du irgendwann erzählen, was du damit meinst? Kein Drängen – nur echtes Interesse. Ich würde gern besser verstehen, warum du sagst: „Hätte ich das früher gewusst, mein Leben wäre anders verlaufen.“ Sonneberg – und doch willst du weg? Ich musste schmunzeln, als du die ganzen Sonnen-Orte aufgezählt hast. Der Name trägt Wärme, aber du schreibst, dass dir dort die Agilität fehlt. Was genau fehlt dir? Menschen, Tempo, Kultur, Inspiration – oder einfach Bewegung im Leben? Ich frage, weil du trotz aller Spiritualität auch ein sehr wacher, dynamischer Mensch bist. Channeln – und ich dein „erstes Opfer“? Da musste ich lachen. Wenn du es wirklich ausprobierst, liefer ich mich gern aus – aber bitte sanft channeln, nicht gleich mit kosmischem Vorschlaghammer. 😉 Im Ernst: Ich finde spannend, was Menschen in sich wahrnehmen, wenn sie solche Zugänge entwickeln. Und ich bin neugierig, wie das bei dir funktioniert: eher bildhaft, intuitiv, körperlich spürbar? Wiedergeburt & Energie – da hast du eine Tür geöffnet. Dein Satz über Energie hat mich wirklich getroffen, weil du viel weiter denkst als das, was man in der Schule lernt. Ich glaube auch nicht, dass unser Bewusstsein einfach „ausgeht“ wie eine Glühbirne. Dein Hinweis auf piezoelektrische Strukturen in der Zirbeldrüse zeigt, dass du nicht nur fühlst, sondern auch verstehst. Der Gedanke, dass die menschliche Energie einen Radius hat – vielleicht größer als wir denken – passt erstaunlich gut zu deinen Erfahrungen. Und wenn du sagst: „Also, wenn wir das angehen, schreiben wir ein Buch darüber.“ dann spüre ich, dass du das ernst meinst. Ehrlich gesagt freue ich mich sehr über unseren Austausch. Du öffnest Räume, in die man selten eingeladen wird – und ich merke, dass wir da gemeinsam tiefer eintauchen können: Mentaltraining, Traumata, Wiedergeburten, Channeln… alles Themen, die für manche „spinnenhaft“ wirken, aber für mich eher wie eine Landkarte des Inneren. Zur Bundeswehr und Verteidigung: Ich glaube, wir sind gar nicht so weit auseinander. Verteidigungsfähigkeit ist wichtig – allein schon, weil „Nie wieder Krieg“ nur funktioniert, wenn man nicht völlig wehrlos ist. Abschreckung ist ein unschöner, aber realistischer Bestandteil von Sicherheit. Mir geht es nur darum, dass man Politik nicht mit martialischen Schlagworten überfrachtet – und dass Deutschland zu lange dachte, die Welt sei von allein friedlich. Du hast Recht: Das war blauäugig. Und nur zur Klarstellung: Als Satire war das von mir gar nicht gemeint. Der Hinweis auf „Panzereinstieg für Schwangere“ stammt aus einem realen Bericht über den Schützenpanzer Puma – Focus Online hat sogar darüber geschrieben, dass die Feinstaubgrenzwerte im hinteren Kampfraum so niedrig festgelegt waren, dass dort theoretisch Schwangere hätten arbeiten dürfen. Das war eher ein Beispiel dafür, wie absurd manche Vorschriften geworden sind, nicht als Witz gemeint. Und dass Dänemark gerade die Wehrpflicht für Frauen eingeführt hat, ist ebenfalls Realität – dort müssen ab 2025 alle 18-jährigen Frauen zum Auswahlverfahren. Das Thema zeigt einfach, wie schnell sich die sicherheitspolitische Lage in Europa verändert. Und: Nein, ich bin kein Ukrainer. 😉 Ich bin gebürtiger Dresdner. Aber ich finde, man kann das Leid anderer Menschen sehen, ohne selbst betroffen zu sein. Zu deinen Gedanken über internationale Konflikte: Es ist ein schwieriger Balanceakt: helfen, ohne Weltpolizei zu spielen; Verantwortung zeigen, ohne überall einzumarschieren; Menschen retten, ohne sich in jeden Konflikt zu verheddern. Dass du das ansprichst, zeigt nur, dass du dir Gedanken machst – und das schätze ich. Ich sehe manches etwas anders, aber ich glaube, wir könnten stundenlang darüber diskutieren, ohne uns anzufeinden. Das ist selten heute. Zum Thema IQ, Migration und „Wert der Menschen“: Ich verstehe, was du sagen willst: dass manche Probleme so groß wirken, dass man irgendwann nur noch schwarz-weiß denkt. Mir ist wichtig, dass wir differenziert bleiben – nicht jeder ist eine Bereicherung, aber auch nicht jeder ist eine Belastung. Die Wahrheit liegt meistens dazwischen. Und auch wenn ich viele deiner Sorgen teile: Ich glaube nicht, dass man Menschen rein nach „Wert“ sortieren kann. Trotzdem darf man Probleme klar benennen. Beides geht. Bargeld: Ja – 100 Mrd. Steuerhinterziehung sind bitter. Aber Bargeldabschaffung wäre für mich trotzdem ein Albtraum. Der Staat darf wissen, was ich versteuere – aber nicht, wann ich Brötchen kaufe. Da bin ich eigen. Zu deinem Satz „du scheinst im Kopf recht rege zu sein“: Danke. Und: Ja, mein Kopf macht oft Rodeo. 😄 Manchmal ist es anstrengend, aber meistens ein Geschenk. Ich finde es schön, dass du das nicht als „zu viel denken“ abtust. Viele Menschen meiden Tiefe – sie macht ihnen Angst. Hotelzimmer, Shop, Silvester: Da hast du heute viel um die Ohren gehabt. Nürnberg an Silvester stelle ich mir stimmungsvoll vor – ich hoffe, du bekommst noch ein gutes Zimmer. Und ich bin gespannt, was du da für deinen Shop konstruiert hast. Und bei mir? Mein Tag war wahrscheinlich ruhiger als deiner: viel Organisatorisches, Papierkram, ein paar technische Dinge erledigt und ein Spaziergang – das hat gut getan. Die Gaststätte hat das "Probeessen" bestanden. Es werden wahrscheinlich 29 Personen sein. Für heute Abend sende ich liebe Grüße Jürgen
21:04 Uhr
2025.11.18
Guten Morgen lieber Jürgen, Danke dir auch für deine inhaltsreiche Antwort und auch Danke für deinen Zwischenbescheid. Wir könnten aber auch einen Zeitraum ausmachen, in welchem zeitlichen Abstand wir antworten. Jetzt zum Anfang ist das sicher spannend, sich täglich auszutauschen, das werden wir vermutlich aber nicht durchhalten. Gestern bin ich noch verzweifelt, weil auf meinem Privathandy noch eine alte gmail-Adresse war, die ich nie benutzt habe und schon vor Wochen auf dem PC gelöscht habe. Erst heute früh ist es mir gelungen, sie zu löschen. Nachher werde ich also Youtube erst wieder angehen können. Die Fotos gehörten nicht aufs Diensthandy, es ist gut, dass sie da gelöscht wurden.  Vermutlich habe ich mal das Wlan zu Hause angehabt, dass sich hier alles verselbständigt hat. Wenn im Zug kein Internet ist, kann ich dort nicht mein Ergebnis von meiner Erhebung übermitteln, das mache ich dann zu Hause. Und ich muss zu Hause updaten. Ansonten lasse ich das Wlan aus. Ich muss mir angewöhnen, dann den PC auszuhaben und das Privathandy genauso. Mein PC ist kabelgebunden. Wie ich legacy auf dem PC loswerde, ist mir aber noch ein Rätsel. Ich freue mich natürlich sehr, dass du auf meiner Wellenlänge schwingst. Es ist eine regelrechte Erleichterung, das Niveau nach langen Jahren der Entbehrung mal wieder gefunden zu haben. Warum ich aber hinterfrage, mir so viele Gedanken mache? Das habe ich noch nicht herausbekommen. Zu den Traumata: Verdrängen geht nicht, alle unbewussten Beeinflussungen bleiben bestehen. Glaubenssätze der Vorfahren werden weitergegeben. Gleich kommt mein Beispiel. Es gibt aber noch mehr, nicht nur Traumata. Die DNA verändert sich mit den ungelösten Blockaden. Ich glaube, dass ist inzwischen hinreichend erforscht, also keine Esoterik. Also dann mal zur meiner Oma mütterlicherseits. Ich habe es inzwischen verdaut. 19.JH. Keiner hat je hinterfragt, warum es einen dunkelhäutigen Sohn gab, einen meiner Onkel. Er sah aber nicht wie ein Afrikaner aus.  Er war nur reichlich melaninversorgt. Wie die Eltern nonverbale Verbote aussenden, ist mir ein Rätsel. Das ist eine schädliche Macht, die Heilung verhindert. Und wie heißt diese Macht? Ich habe mal gesagt, er wäre ein Kosak. Ich habe die passende Behörde angemailt, ob er ein angenommenes Kind wäre, also adoptiert. Die haben so komisch zurückgeschrieben, dass ich misstrauisch wurde. Es gab auch keine Schwarzen dort, ich habe tagelang bei google die Geschichte recherchiert. Das war aber in Irrtum. In der Kolonialzeit gab es sehr wohl Schwarze in der Industrie. Sie haben für die Kolonien gearbeitet. Und sie wurden stigmatisiert. Letztendlich stellte sich heraus, dass die Oma von dem Sohn eines schwarzen Arbeiters vergewaltigt wurde. Sie wurde schwanger, es war das erste Kind. 9 Monate die bange Frage, von wem ist das Kind? Welches Leid! Bei der Geburt die Gewissheit, nicht von ihrem Mann.  Die Hölle. Unfassbar, damit zu leben. Sie starb mit gut 50, vermutlich an Leberkrebs, in der Leber sitzt die Wut. Ich habe die Oma vor vielen Jahren in einer Familienaufstellung erlebt, die hat mich böse angemotzt. Heute ist mir klar, der Gedemütigte rächt sich an der ganzen Welt. Ihr Schicksal wurde nicht mal angesprochen, von der ganzen Verwandtschaft nicht, meine Mutter hat es dann weitergelebt, ich war ein absolut ungewolltes Kind. Das habe ich aber erst gerafft, als meine Mutter längs verstorben war. Was aber der Hammer ist, dass die Familie mit so einem Kind völlig abgelehnt wurde. Sie hatten bestimmt keine Freunde. Meine Mutter hatte auch keine Freunde und die nächste Generation auch nicht, also meine Geschwister und ich. Mein Vater hatte ein ähnliches Schicksal mit Ablehnung in sich. Auch er war freundelos. Glaubenssätze: Wir sind nichts wert, uns kann keiner leiden, wir werden gemieden, wir sind arme Säue, …. Das dürfte die Quelle meiner Freundelosigkeit sein, oder zumindest eine. Habe ich sie jetzt beendet? Da wir das Thema Energie haben, welche Energie spielt da bei den Glaubenssätzen eine Rolle? Wie heißt sie, wie nennen wir sie? Neuroplastizität beschreibt ja noch kein Energiefeld. Handelt es sich um Lichtenergie? Elektromagnetische Strahlung, die Menschen nur spüren, aber nicht wahrnehmen? Was ist die Maßeinheit? Ich höre immer nur Lichtkörper, Aura, Flammen, aber weiteres in Form von Formeln oder Maßeinheiten kommt nicht. Das ist mir zu banal. Man muss eh bei der Esoterik sehr aufpassen, dass man nicht an Blödsinn anfängt zu glauben. Wenn ich z.B. Engel und Feen höre, Christusenergie, usw. dann verdrehe ich die Augen.  Nun habe ich das aufgedeckt, habe mit der Oma gesprochen, das gelingt mir inzwischen, mit Verstorbenen Kontakt aufzunehmen, meistens in einer bestimmten Kirche in Coburg. Es gibt aber auch Familienstellen mit Spielfiguren – mir gelingt sie sogar mit Zetteln mit den Vornamen drauf, das habe ich gemacht. Die Mutter der Oma muss eine ganz liebe gewesen sein, sie hat ihren dunklen Enkel wohl nicht gesehen. Die Oma ist dankbar, dass ich es herausbekommen habe und hätte gern ein kleines Kunstwerk von mir, indem sie bei mir sein darf, also hinter mir stehen darf und sie hat sich für ihre Vorwürfe in der Familienstellung entschuldigt. Übrigens waren zu mir die Menschen sehr oft böse. In Sonneberg ist alles anders, sehr heilsam ist das hier. Der dunkle Onkel hatte sein ganzes Leben lang Heimweh. Aja, den habe ich dann mal zum Vergewaltiger gestellt und gut war es. Alle sind ja schon lange tot. Seine 3 Geschwister (auf Papier) atmeten auf. Diese Familie muss unter den Verhältnissen sehr gelitten haben. Ich habe diesen Onkel nur ein paarmal gesehen. Und meine Mutter war natürlich belastet und hat, ohne es zu wollen, eine komische Energie weitergegeben, wir sind nichts wert, die anderen sind nix... Jetzt kamst du, du lehnst mich nicht ab. Ob wir Freunde werden? Dann hätte die Aufdeckung ja schon zu einer Veränderung geführt. Fühlst du eigentlich Ungereimtheiten in dir? Sonneberg war seelische Kur, ich habe hier oben so viel in mir geradegerückt, mein Herz wieder geöffnet, Traumata integriert, mit dem Mentaltraining bin ich wieder dankbar und zufrieden. Aber hier ist in allem Mangel. Auf kleinen Ausflügen ist sogar Mangel in der Natur, Langweile. Ich radle lieber nach Bayern. Keine Konditorei mehr, ständig sterben Leute, keine gescheite VHS, nicht mal eine Christmette mit Chor -letztes Jahr hat mir allen Ernstes jemand empfohlen, nach Dresden zu fahren. Sonneberg liegt ungünstig, was die Zugverbindungen angeht. Ich fahre nach Hof zum See von hier aus länger als von Nürnberg aus. Kaum noch Einkehrmöglichkeiten beim Wandern, überhaupt, keine Wandergruppe mehr, kein Chor…..keine Kultur. Mit dem Rad kannst du hier nicht fahren, das geht ständig bergauf und bergab.  Keine Ärzte mehr, die alten sterben weg. Ein Stadtrat soll Heil Hitler rufen, habe ich noch nicht gehört, aber 30 % sind schon AFD-Leute. Ich finde auch keinen Zugang zu den Menschen hier. Smalltalk ohne Ende, Lachen, alles schön, aber das war es auch. Warum fragend die älteren Frauen nicht mal, ob ich mitwandere? Wollen sie unter sich bleiben? Ganz komisch, aber es kann auch an mir liegen. Ich bekomme hier nichts mit, von Unfällen und Gewalttätigkeiten und zerstochenen Autoreifen, null. Ich höre, dass sie Sonneberger blöd sind, von der Friseuse, dass sie Wessis nicht leiden können, vor allem die Älteren, was ich völlig anders erlebe, dann höre ich, dass alles Ossis doof sind. Dabei sind die doch alle so reizend die ich kenne, besonders bei der Bahn. Ich raff das nicht.  Es kommt mir so vor, als ob ich hier beschützt würde, aber eben jetzt an den nächsten, oder besser, an den letzten Ort in meinem Leben ansässig werden soll. Ich verrate aber noch nicht, wo der sein kann. Ich werde das Geld noch anziehen. Beim Channeln stellst du ja die Fragen, sonst geht da nichts. Keine Sorge. Die Ausbildung bei der Frau, die das Zoom meeting gestartet hat, kostet 900 Euro, ich schaue erst mal nach preiswerten Alternativen. Das war gestern der zweite Abend und der war einfach Klasse. Die Frau hat online gechannelt, das war so mutig! Da waren auch tolle Leute in der Gruppe. Eine Frau stand vor dem Wegzug aus ihrer Wohnung, an die eine Scheune grenzte, in der ein Portal ist (schon wieder eine undefinierte Energie!) Sie hatte das Gefühl, dass sie vor ihrem Wegzug noch etwas in der Scheune zu erledigen hätte, damit die Nachmieter sich wohl fühlen würden. Was für eine liebevolle und verantwortungsvolle Seele! Die Channel- Antwort hat sie so beglückt. Das war so schön, das erleben zu dürfen. Ich durfte nach Sonneberg fragen, es kam etwas zu negativ rüber, was ich hörte, aber dass ich da falsch bin, war eindeutig. Das mit dem Geld sollten wir in der Akashachronik nachschauen. Meinen Wunschort hätte ich ja schon. Es gibt also noch mehr Hindernisse beim Mentaltraining, die die Gurus einfach nicht kennen. Hm, wie können wir denn mal Struktur in unsere Gedanken bekommen?  Hast du Lust, alles war dir dir zur Energie ein – oder auffällt, in eine Excel Liste einzutragen? Du könntest die Spalte A nehme, ich die Spalte B. In einer angemessenen Zeit gleichen wir ab. Wir könnten auch Verlinkungen reinsetzen. Owei, geht das überhaupt, wenn wir dann die beiden Tabellen zusammenfügen? Thema Energie. Übrigens ist bei der Energie auch die Polarität dabei, Plus und minus, in der IT 0 und 1, hell und dunkel…. Unser Bewusstsein entwickelt sich immer weiter, so sehe ich das auch. Aber wie das funktioniert, ist schon wieder die Frage. Gestern nach dem Zoom-meeting dachte, ich, wenn wir zu dem Thema Energie wirklich etwas veröffentlichen, werden das mehrere Bände und die Zielgruppe sind eher Spirituelle oder auch Physiker, also brauchen wir auch noch Übersetzer, denn die Voraussetzung für potentielle Kunden ist ein hoher IQ.  Aber wenn wir es nur für uns herausbekommen und im Internet veröffentlichen, tun wir etwas für die Menschheit, und evt. fließt etwas für die clicks, das kannst du wieder. Du kennst Telepathie, da ist er wieder der Radius. Aber wie geht das bitte? Was wir alles noch nicht wissen! Schick mir bitte mal ein Bild von einem Panzereinstieg für Schwangere. Mit KI kannst du inzwischen so viel Lügen verbreiten, das es nicht mal auffällt, dass die ursprüngliche Nachricht hieß, „Im Puma Panzer ist so wenig  Feinstaub, dass da sogar Schwangere drin arbeiten könnten “.  In Deutschland gibt es ja nicht mal eine Wehrpflicht für Frauen, noch nicht. Ich bin sicher, dass das alles Fake ist mit den Schwangeren. Als Lehrling war ich in der Ukraine und habe an der Gasleitung "Druschba" gearbeitet“ hatte mich fragen lassen, ob du Ukrainer bist? Hast du als Lehrling einfach so im Ausland gearbeitet? Internationale Konflikte: Darüber gibt es auch aus meiner Sicht keine Wahrheit, ich merke auch, dass da mein sonstiges Mitgefühl nicht mehr so präsent ist. Sag den Betroffenen mal, sie sollen das Dankbarkeitsvideo anschauen. Nein, niemals. Nur leiden können sie und hassen. Und es fehlt an IQ, und da der ja immer mehr verschwindet, ist Einsicht nicht mehr möglich. Asylanten dürfen auch in Deutschland „Scheiß-Regierung“ rufen. Wir hatten gestern das Thema am Coburger Bahnhof. Eine Fast-Leiche, ein alter Mann lag verwinkelt auf der Bank. 3 Rettungskräfte kamen. Eine Frau neben mir beichtete mir, dass sie nicht mehr helfen könnte. Sie war betrübt und hatte schon ein schlechtes Gewissen, sie hätte Angst vor Gewalt. Ich habe sie dann beruhigt, ein Anruf beim Rettungsdienst ist Hilfe genug. Aber dass nach der Abholung der Gestalt die Bank nicht desinfiziert wurde, war für mich untragbar. Igitt. Der Typ war vermutlich alkoholisiert, wenn nicht sogar bekifft. Welchen Wert hat er für die Gesellschaft? Er gibt anderen die Möglichkeit, Mitgefühl zu zeigen. Ist dieser Gedanke schon reaktionär?   Ich ärgere mich heute noch über eine abgegebene Fundsache aus der S-Bahn, als ich noch in Nürnberg wohnte. Eine Kamera mit 2 Objektiven, Neuwert 4000 Euro. Der Verlierer hat meine Privatadresse auch von der Bahn bekommen, toll, dann stand er vor meiner Wohnungstüre und meinte, er könne ja als Dankeschön ein paar Fotos von meiner Familie machen. Ich habe ihn rausgebeten und den gesetzlichen Finderlohn verlangt. Der hatte meine Ehrlichkeit nicht verdient. Die Kamera könnte ich sehr gut gebrauchen. Gefunden habe ich sie in einer alte S-Bahn ohne Kameras. Es wäre nicht mal aufgefallen. So wurde ich von einer Unverschämtheit geprägt. So verliert man Mitgefühl. Ich engagiere mich in Sonneberg lieber für den Bahnhof, die Beleuchtung auf der Brücke, die Altkleidercontainer, die verbotene Werbeblätter vor den Haustüren usw. Das ist ein Geben für alles, was ich hier bekomme und was die Sonneberger, vielleicht auch wegen der alten Prägung, nicht können. Ich melde auch so manches per Telefon oder per mail, was aufgebrochene Türen vom Aufzug am Bahnhof angeht, nach Erfurt zur Bahn.  Das ist hier ein Grenzbahnhof und es gibt keinen DB-Service. Unverschämt ist das. Über die Energie der Flüchtlingskrise könnten wir uns extra unterhalten. Es wird etwas zu viel auf einmal.   Dann genieß deinen Tag. Liebe Grüße von Heidi Am Montag, 17. November 2025 um 21:04:45 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben: Guten Morgen liebe Heidi, erst einmal: Danke für deine ausführliche Nachricht. Und mein Mitgefühl für dein YouTube-Abenteuer! Wenn Technik plötzlich Eigenleben entwickelt, kann das Nerven kosten. Dass beim Löschen der alten Gmail-Adresse gleich die Fotos verschwunden sind, ist typisch Google – ich drücke dir die Daumen, dass morgen alles klappt. Vielleicht lässt sich das alte Konto sogar als Wiederherstellungsoption nutzen. Deine Zeilen haben mich wieder richtig gepackt. Du schreibst mit einer Intensität, die man selten findet – und ich kann gut verstehen, warum du dich manchmal wie „alleine auf der Welt“ mit deinen Gedanken fühlst. Ich glaube aber, dass du einfach tiefer schaust als viele andere. Zu den Traumata – das hat mich neugierig gemacht. Du schreibst, dass weder Bischoff noch Dispenza dieses Thema richtig fassen. Du hast das sehr klar formuliert: „Man muss alles integrieren.“ Das klingt, als würdest du nicht von theoretischen Blockaden sprechen, sondern von etwas sehr Persönlichem. Magst du irgendwann erzählen, was du damit meinst? Kein Drängen – nur echtes Interesse. Ich würde gern besser verstehen, warum du sagst: „Hätte ich das früher gewusst, mein Leben wäre anders verlaufen.“ Sonneberg – und doch willst du weg? Ich musste schmunzeln, als du die ganzen Sonnen-Orte aufgezählt hast. Der Name trägt Wärme, aber du schreibst, dass dir dort die Agilität fehlt. Was genau fehlt dir? Menschen, Tempo, Kultur, Inspiration – oder einfach Bewegung im Leben? Ich frage, weil du trotz aller Spiritualität auch ein sehr wacher, dynamischer Mensch bist. Channeln – und ich dein „erstes Opfer“? Da musste ich lachen. Wenn du es wirklich ausprobierst, liefer ich mich gern aus – aber bitte sanft channeln, nicht gleich mit kosmischem Vorschlaghammer. 😉 Im Ernst: Ich finde spannend, was Menschen in sich wahrnehmen, wenn sie solche Zugänge entwickeln. Und ich bin neugierig, wie das bei dir funktioniert: eher bildhaft, intuitiv, körperlich spürbar? Wiedergeburt & Energie – da hast du eine Tür geöffnet. Dein Satz über Energie hat mich wirklich getroffen, weil du viel weiter denkst als das, was man in der Schule lernt. Ich glaube auch nicht, dass unser Bewusstsein einfach „ausgeht“ wie eine Glühbirne. Dein Hinweis auf piezoelektrische Strukturen in der Zirbeldrüse zeigt, dass du nicht nur fühlst, sondern auch verstehst. Der Gedanke, dass die menschliche Energie einen Radius hat – vielleicht größer als wir denken – passt erstaunlich gut zu deinen Erfahrungen. Und wenn du sagst: „Also, wenn wir das angehen, schreiben wir ein Buch darüber.“ dann spüre ich, dass du das ernst meinst. Ehrlich gesagt freue ich mich sehr über unseren Austausch. Du öffnest Räume, in die man selten eingeladen wird – und ich merke, dass wir da gemeinsam tiefer eintauchen können: Mentaltraining, Traumata, Wiedergeburten, Channeln… alles Themen, die für manche „spinnenhaft“ wirken, aber für mich eher wie eine Landkarte des Inneren. Zur Bundeswehr und Verteidigung: Ich glaube, wir sind gar nicht so weit auseinander. Verteidigungsfähigkeit ist wichtig – allein schon, weil „Nie wieder Krieg“ nur funktioniert, wenn man nicht völlig wehrlos ist. Abschreckung ist ein unschöner, aber realistischer Bestandteil von Sicherheit. Mir geht es nur darum, dass man Politik nicht mit martialischen Schlagworten überfrachtet – und dass Deutschland zu lange dachte, die Welt sei von allein friedlich. Du hast Recht: Das war blauäugig. Und nur zur Klarstellung: Als Satire war das von mir gar nicht gemeint. Der Hinweis auf „Panzereinstieg für Schwangere“ stammt aus einem realen Bericht über den Schützenpanzer Puma – Focus Online hat sogar darüber geschrieben, dass die Feinstaubgrenzwerte im hinteren Kampfraum so niedrig festgelegt waren, dass dort theoretisch Schwangere hätten arbeiten dürfen. Das war eher ein Beispiel dafür, wie absurd manche Vorschriften geworden sind, nicht als Witz gemeint. Und dass Dänemark gerade die Wehrpflicht für Frauen eingeführt hat, ist ebenfalls Realität – dort müssen ab 2025 alle 18-jährigen Frauen zum Auswahlverfahren. Das Thema zeigt einfach, wie schnell sich die sicherheitspolitische Lage in Europa verändert. Und: Nein, ich bin kein Ukrainer. 😉 Ich bin gebürtiger Dresdner. Aber ich finde, man kann das Leid anderer Menschen sehen, ohne selbst betroffen zu sein. Zu deinen Gedanken über internationale Konflikte: Es ist ein schwieriger Balanceakt: helfen, ohne Weltpolizei zu spielen; Verantwortung zeigen, ohne überall einzumarschieren; Menschen retten, ohne sich in jeden Konflikt zu verheddern. Dass du das ansprichst, zeigt nur, dass du dir Gedanken machst – und das schätze ich. Ich sehe manches etwas anders, aber ich glaube, wir könnten stundenlang darüber diskutieren, ohne uns anzufeinden. Das ist selten heute. Zum Thema IQ, Migration und „Wert der Menschen“: Ich verstehe, was du sagen willst: dass manche Probleme so groß wirken, dass man irgendwann nur noch schwarz-weiß denkt. Mir ist wichtig, dass wir differenziert bleiben – nicht jeder ist eine Bereicherung, aber auch nicht jeder ist eine Belastung. Die Wahrheit liegt meistens dazwischen. Und auch wenn ich viele deiner Sorgen teile: Ich glaube nicht, dass man Menschen rein nach „Wert“ sortieren kann. Trotzdem darf man Probleme klar benennen. Beides geht. Bargeld: Ja – 100 Mrd. Steuerhinterziehung sind bitter. Aber Bargeldabschaffung wäre für mich trotzdem ein Albtraum. Der Staat darf wissen, was ich versteuere – aber nicht, wann ich Brötchen kaufe. Da bin ich eigen. Zu deinem Satz „du scheinst im Kopf recht rege zu sein“: Danke. Und: Ja, mein Kopf macht oft Rodeo. 😄 Manchmal ist es anstrengend, aber meistens ein Geschenk. Ich finde es schön, dass du das nicht als „zu viel denken“ abtust. Viele Menschen meiden Tiefe – sie macht ihnen Angst. Hotelzimmer, Shop, Silvester: Da hast du heute viel um die Ohren gehabt. Nürnberg an Silvester stelle ich mir stimmungsvoll vor – ich hoffe, du bekommst noch ein gutes Zimmer. Und ich bin gespannt, was du da für deinen Shop konstruiert hast. Und bei mir? Mein Tag war wahrscheinlich ruhiger als deiner: viel Organisatorisches, Papierkram, ein paar technische Dinge erledigt und ein Spaziergang – das hat gut getan. Die Gaststätte hat das "Probeessen" bestanden. Es werden wahrscheinlich 29 Personen sein. Für heute Abend sende ich liebe Grüße Jürgen
12:45 Uhr
2025.11.19
Guten Morgen Richi, Danke für deine Antwort. Sie war heute etwas knapp gegen meinen langen Text. Sicher bist du auch noch in den Vorbereitungen zum hohen Geburtstag deines Vaters.  Versuchen wir mal zu strukturieren?  Da du erst mal nichts zu der Excel-Liste geschrieben hast, nehme ich an, dass das keine gute Idee für dich ist. Ich bin eh eher der Sendemast. Lass uns mal das Thema Energie rausnehmen, dann haben wir einen Bereich schon mal aus der Kommunikation raus.  Die Liste fange ich trotzdem mal an, falls eine Erkenntnis nach Wochen kommt, kann ich sie ja noch mal ansprechen. Fotos legacy sammelt alle Fotos und alle jpgs. Ich habe Sorge, dass, wenn ich sie lösche, sie vom PC lösche, so was ist mir schon ein mal passiert. Ich habe keine Ahnung, wie die Software auf dem PC aktiv wurde. Notgedrungen arbeite ich jetzt aber damit beim Übertragen der Fotos vom smartphone. Ich weiß leider nicht mehr, wie ich das vorher gemacht habe. Das hieß glaube ich einfach Fotos. Ich bin Papieringenieurin, daher der Name  der Email-Adresse und für die Bahn erfasse ich Zahlen, Fahrgastzahlen. Unter meiner Würde, aber habe nichts besseres gefunden.  Für den shop brauche ich mehr Produkte und  vor allem Werbung,  die gmail-Adresse für den Youtube-Account! Ich brauche ein anderes Smartphone für die Anmeldung, aber ich habe hier niemanden, mal sehen, was ich heute hinbekomme. Ärgerlich und Zeitverplemperung. Das auf die Schnelle, ich muss gleich los. Liebe Grüße Heidi Am Mittwoch, 19. November 2025 um 09:03:47 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben: Guten Morgen Heidi, ja, du hast Recht. Die Emails werden zu lang. Deshalb werde ich dir die Antworten "themenspezifisch" schicken. Ich finde es gut wie du das Technische angehst, lieber in mehreren Schritten, nicht krampfhaft auf einmal. Da hattest du ja ein richtiges Technik-Abenteuer! Ich kann mir vorstellen, wie frustrierend das ist, wenn sich Geräte verselbständigen und plötzlich irgendwas speichern oder löschen, was man gar nicht wollte. Es ist gut, dass du die alte Gmail-Adresse jetzt los bist – solche Reste tauchen sonst immer im unpassendsten Moment wieder auf. Das mit dem WLAN mache ich übrigens ähnlich: Ich schalte es nur ein, wenn ich es wirklich brauche. Man hat dann das Gefühl, etwas mehr Kontrolle über die digitale Welt zu behalten. Und kabelgebunden am PC zu arbeiten ist sowieso die stabilste Lösung. Selbst am meinem Smartphone schalte ich die mobilen Daten ab weil ich es an einen Adapter hänge, der es lädt und im Netz hält. Es ist halt auch eine Frage, wieso man für WLAN genau die Frequenzen benutzt, die auch Mikrowellen benutzen?! Mit der Mikrowelle erhitzt man Flüssigkeiten. Aber das WLAN hat keinen Einfluss ;-) Aber das ist eine gaaaaanz böööööse Verschwörung. Und damit haben wir ja gar nichts zu tun, stimmt's? Du erwähnst, dass du „legacy“ loswerden möchtest – meinst du damit das alte Google-Konto oder eine bestimmte Anwendung auf dem PC? Ich kenne den Begriff auch in Verbindung mit Windows- oder Office-Einstellungen. Vielleicht kann ich dir da helfen, wenn du magst. "Wenn im Zug kein Internet ist, kann ich dort nicht mein Ergebnis von meiner Erhebung übermitteln, das mache ich dann zu Hause. Und ich muss zu Hause updaten." Ich finde übrigens spannend, wie du das mit dem Zug und deiner Erhebung beschreibst. Was für eine Erhebung führst du durch – beruflich oder privat? Das klingt, als würdest du mit Daten oder Beobachtungen arbeiten. Noch eine Sache "quält" mich: papierheidi. Ist Papier dein Nachname oder hast du viel mit papier zu tun? Oder bist du jemand, der lieber mit Stift und Papier schreibt als mit Tastatur. Hat der Name etwas mit deiner Liebe zum Schreiben zu tun, oder steckt eine andere Geschichte dahinter? Viele Grüße Richi
08:48 Uhr
Guten Abend Heidi, ja, die letzte Antwort war knapp, weil es nur das erste Thema war. Ich war noch gar nicht bei dem Thema: "Da du erst mal nichts zu der Excel-Liste geschrieben hast,  ...". Danke für deine Erklärung – jetzt verstehe ich besser, was du mit „Legacy“ meintest. Das Programm „Fotos Legacy“ ist tatsächlich eine ältere Variante der Windows-Fotoanzeige. Microsoft hat irgendwann die App „Fotos“ durch eine neue Version ersetzt, und wer beides parallel installiert hat, bekommt manchmal genau solche Verwirrungen. Deine Sorge ist berechtigt: Wenn du in „Fotos Legacy“ etwas löschst, kann es passieren, dass die Originaldatei auf dem PC mitgelöscht wird. Deshalb lieber vorsichtig sein – oder die Bilder erst auf eine externe Festplatte oder einen USB-Stick sichern, bevor du in der App etwas entfernst. Dass du beim Übertragen der Fotos jetzt notgedrungen mit Legacy arbeitest, zeigt, dass du dich nicht so leicht entmutigen lässt – das gefällt mir. Ich kenne das: Wenn etwas technisch nicht so läuft, wie man es gewohnt war, fühlt es sich an, als ob das Gerät plötzlich ein Eigenleben entwickelt. Ich habe heute ein ähnliches Problem gehabt. Ich kann eine outlook.com-Email nicht in Thunderbird, meinem Standard-Email-Programm, anmelden. Von 10 bis 17 Uhr habe ich es probiert und bis jetzt noch nicht lösen können. Aber morgen ist ja noch ein Tag ;-) Ich habe die KI mal gefragt, was ich unter Papieringenieurin verstehen könnte, Antwort: Der Begriff „Papieringenieurin“ (englisch oft Paper Engineer ) klingt zunächst nach etwas Poetischem, kann aber je nach Kontext zwei ganz unterschiedliche Bedeutungen haben: 🧪 1. Technisch / Industriell (Hochschulberuf) Eine Papieringenieurin arbeitet im Bereich Papiertechnik oder Verpackungstechnik . Das ist ein ingenieurwissenschaftlicher Studiengang , der sich mit der Herstellung, Verarbeitung und Veredelung von Papier, Karton, Zellstoff und Verpackungen befasst. Typische Aufgaben: Entwicklung neuer Papier- oder Kartonarten (z. B. recycelbar, besonders reißfest oder wasserabweisend) Steuerung und Optimierung von Produktionsprozessen in Papierfabriken Qualitätskontrolle, Materialprüfung Nachhaltigkeitskonzepte (z. B. Ersatz von Plastikverpackungen) Forschung an neuen Faserstoffen (z. B. Bambus, Hanf, Zellulose aus Algen usw.) Arbeitsorte: Papierfabriken, Verpackungsindustrie, Druck- und Recyclingbetriebe, Forschungseinrichtungen. Beispiel: 🎨 2. Künstlerisch / Kreativ (Design & Buchkunst) In der Kunst- oder Designwelt bezeichnet Paper Engineering etwas ganz anderes: Die Gestaltung von beweglichen Papierobjekten , Pop-up-Büchern , faltbaren Karten oder Papiermodellen . Typische Tätigkeiten: Entwicklung von Pop-up-Mechanismen Entwurf und Umsetzung von 3D-Papierkonstruktionen Kombination aus Grafikdesign, Mechanik und Handwerkskunst Beispiel: 💬 Wenn du das im Briefwechsel meinst: Wenn Heidi also irgendwo schreibt „Ich bin Papieringenieurin“, kann es beides bedeuten. Da sie „papierheidi@…“ heißt und Wert auf Selbstentwicklung, Schreiben und das Analoge legt, wäre auch eine dritte, leicht ironische Deutung denkbar: Was trifft jetzt für dich zu? Zu den Traumata: "Verdrängen geht nicht, alle unbewussten Beeinflussungen bleiben bestehen. Glaubenssätze der Vorfahren werden weitergegeben." Das ist auch mein Kenntnisstand.  Die meisten Menschen sollen Traumata haben, und die meisten sollen schon mit der Geburt anfangen. Ich würde gern meine Traumata kennenlernen und sie auflösen. Aber erstmal müssen sie einem ja bewußt werden. Danke, dass du so offen über deine Familiengeschichte geschrieben hast. Das ist nichts Selbstverständliches, und ich habe deinen Text sehr aufmerksam gelesen. Die Geschichte deiner Großmutter ist wirklich schwer. Kein Mensch sollte so etwas allein tragen müssen. Ich kann gut nachvollziehen, dass so ein unausgesprochenes Ereignis Spuren hinterlässt – in einer Person und oft auch in den folgenden Generationen. Dafür braucht man keine Esoterik, sondern nur ein Verständnis dafür, wie stark Scham und Schweigen wirken können. Du beschreibst sehr klar, welche Muster sich daraus entwickelt haben: Ablehnung, das Gefühl, nicht dazuzugehören, härtere Glaubenssätze über den eigenen Wert. Dass du all das überhaupt erkannt und zusammengefügt hast, ist schon ein Schritt, den vor dir offenbar niemand gegangen ist. Ob du die Kette beendet hast? Ich glaube, allein dass du hinschaust, Fragen stellst und die Zusammenhänge benennst, zeigt, dass du auf dem richtigen Weg bist. Mich würde interessieren: Wie ging es dir, als du all das herausgefunden hast – eher erleichtert oder erst einmal überfordert? Und zum zweiten Teil deiner Geschichte. Man spürt, wie wichtig es für dich war, die Dinge aufzudecken und ihnen einen Platz zu geben. Dass du dafür deine eigenen Wege gefunden hast – ob in der Kirche, in inneren Gesprächen oder mit den Aufstellungen – zeigt, wie ernst du das Thema nimmst und wie sehr du versuchst, Frieden in die Vergangenheit zu bringen. Für mich klingt es so, als hättest du lange etwas getragen, das gar nicht zu dir gehört. Und dass du gerade erst beginnst zu unterscheiden: Was ist mein eigenes Leben – und was stammt aus alten Geschichten, die dich nur zufällig erreicht haben? Mich interessiert: Was hat dir am meisten geholfen, innerlich Ordnung in all das zu bringen? Du fragst mich " Fühlst du eigentlich Ungereimtheiten in dir?". Nein, ich fühle noch nichts in dieser Richtung. Ich war zwei Jahre in einer Gemeinschaft. Ich habe mich dort um die Computertechnik gekümmert.  " Beim Channeln stellst du ja die Fragen, sonst geht da nichts.".  Ich habe erlebt, wie andere Fragen gestellt und Antworten erhalten haben. Mir sind einfach keine Fragen eingefallen. Meine Mutter ist mit 58 Jahren gestorben, nur wenige Tage nachdem meine Oma mit 88 das zeitliche gesegnet hat. Ich hätte gern Verbindung aufgenommen, aber mir sind einfach keine Fragen eingefallen. Ich habe auch an einer Kakao-Zeremonie teilgenommen. Andere haben über ihre Gefühle und Erlebnisse dabei erzählt. Mir hat der Kakao"nur" sehr gut geschmeckt ;-) Meine Frau ist Dominikanerin. Kakao und Kaffee findet man dort in Hülle und Fülle. Und ich genieße ihn.  Deine offenen Worte über Sonneberg: Man spürt, dass der Ort dir für eine Zeit gutgetan hat – du konntest dort viel in dir ordnen und Altes loslassen. Gleichzeitig klingt sehr deutlich mit, dass es für ein wirkliches Ankommen nicht reicht. Heilung und Heimat sind eben zwei verschiedene Dinge. Deine Erfahrungen mit den Menschen dort kann ich gut verstehen. Oft ist es so: oberflächlich freundlich, aber keine echte Verbindung. Das ist nichts, was an dir liegt, sondern manchmal einfach am Umfeld oder an der Lebensphase der Leute. Es klingt so, als würdest du innerlich bereits weiterziehen – und einen neuen Ort suchen, der mehr bietet als Ruhe: Gemeinschaft, Kultur, Austausch. Und ich finde es schön, dass du dir Zeit lässt, bis du fühlst: „Jetzt passt es.“ Mich interessiert: Nach welcher Art von Umgebung sehnst du dich eigentlich – eher lebendig und kulturell, oder lieber ruhiger, aber mit echten Kontakten? " Hast du Lust, alles war dir dir zur Energie ein – oder auffällt, in eine Excel Liste einzutragen? Du könntest die Spalte A nehme, ich die Spalte B. In einer angemessenen Zeit gleichen wir ab." Technisch ist das möglich, z.B. über Google.docs. Da können gleichzeitig mehrere Personen daran arbeiten und man hat auch eine Änderungsstatistik. Wenn du damit anfängst fällt mir auch bestimmt etwas dazu ein. Ja,  als Lehrling habe ich eine Auszeichnungsreise "Moskau-Leningrad-Mink" bekommen und später war ich 6 Wochen an der Erdgastrasse - ein Projekt der Deutsch-Sowjetischen Freundschaft. Ubrigens, ich gehe davon aus, dass bisher kein Panzer umgebaut wurde, nur die splinige Idee wurde geäußert.  Die letzten 5 Abschnitte Man merkt, dass dich viele Dinge im Moment bewegen und dass du versuchst, dir deinen eigenen Reim darauf zu machen. Das finde ich sehr menschlich. Die Welt ist gerade laut und widersprüchlich – da ist es verständlich, dass man sich manchmal zurückzieht oder dass das Mitgefühl nicht so fließt wie sonst. Der Vorfall mit der Kamera und der Mann am Bahnhof – solche Erfahrungen prägen wirklich. Gerade wenn man eigentlich helfen will und dann etwas passiert, das einen verletzt oder irritiert. Dass du sowas ernst nimmst, zeigt eher, wie sensibel du bist, nicht das Gegenteil. Was ich aus deinen Zeilen stark heraushöre: Du machst dir viele Gedanken darüber, was richtig ist, was fair ist und was du leisten kannst – und das spricht für dich. Gleichzeitig versuchst du, im Alltag Verantwortung zu übernehmen, indem du Missstände meldest oder dich engagierst. Das ist mehr, als viele tun. Ich glaube, jeder Mensch hat Phasen, in denen er merkt: „Ich brauche etwas Abstand, sonst geht mir die Kraft aus.“ Vielleicht ist das gerade so eine Phase bei dir. Und gleichzeitig klingt durch, dass du dir weiterhin eine Welt wünschst, in der man miteinander gut leben kann – trotz allem, was anstrengend ist. Mich interessiert: Was hilft dir persönlich am meisten, wieder ins Gleichgewicht zu kommen, wenn dich solche Situationen belasten? Huch, die Mail ist ja schon wieder so lang geworden ;-) Gute Nacht wünsche ichdir Jürgen
22:47 Uhr
Hallo Jürgen, du hast mich am späten Abend zum Lachen gebracht. Danke dir, zum Abschluss des fürchterlichen Tages war das ein richtiges Geschenk. Ich fange mal an, denn morgen fahr ich mit dem Zug und von unterwegs aus schreibe ich nicht.  Das ist mir zu anstrengend. Ich musste heute eine weitere Sim-Karte kaufen, damit ich überhaupt weiterkam, dann sollte ich aber noch einen Bestätigungscode übermitteln, nur gab es kein Telefon mehr. ein entfernter Kollege wollte mir mit seiner helfen, das hat auch nicht geklappt.   Ich war verzweifelt. Meine gmail-Adresse funktionierte dann nicht. Aber plötzlich tat sie es doch. Mit dem Youtube -Account habe ich angefangen. Es kam mir so vor, als ob ich etwas anderes tun sollte, also keine shop mit Werbung. Ich kam auch nicht in meinen shop rein. Ein Channelmedium hat mir dann gesteckt, wir hätten rückläufigen Merkur, alle hätten damit Probleme, alles geschäftliche würde es betreffen, und erst Ende November wäre die Phase vorbei. Aja, das gilt dann auch für dich. Ich achte da nie drauf, sollte ich vielleicht mal. Ach ja, und schon wieder eine Energie, die uns beeinflusst, aber wie? Was macht eine Planetenkostellation mit uns, was ist das für eine Energie?  Dem Channelmedium, einer Frau so über 50,  habe ich meine Gedanken geschrieben, mal sehen, ob sie was damit anfangen kann.  Danke für deine Bestätigung wegen Fotos legacy. Ich kann mich nicht erinnern, etwas freigegeben zu haben.  Aber ich muss das ändern. Die KI zwingt uns, ordentlich zu beschreiben.  So weit sind wir also schon. Ihr hattet in Dresden Ende Oktober einen Tag der sächsischen Papierindustrie, also ihr habt ja noch Papierfabriken, und in solchen habe ich, wenn auch nicht in Sachsen, gewirkt als Dipl.Ing. der Verfahrenstechnik für die Papierherstellung. Ich glaube, die KI findet daran nichts mehr poetisch. Ich habe vor, etwas "Nachhilfe" Youtube zu verbreiten, denn selbst das simpelste Wissen ist verlorengegangen, z.B. was ein Flächengewicht ist.  Mal sehen.  Für heute mache ich hier einen Stopp und wünsche dir angenehme Träume. Liebe Grüße Heidi Am Mittwoch, 19. November 2025 um 22:47:52 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben: Guten Abend Heidi, ja, die letzte Antwort war knapp, weil es nur das erste Thema war. Ich war noch gar nicht bei dem Thema: "Da du erst mal nichts zu der Excel-Liste geschrieben hast,  ...". Danke für deine Erklärung – jetzt verstehe ich besser, was du mit „Legacy“ meintest. Das Programm „Fotos Legacy“ ist tatsächlich eine ältere Variante der Windows-Fotoanzeige. Microsoft hat irgendwann die App „Fotos“ durch eine neue Version ersetzt, und wer beides parallel installiert hat, bekommt manchmal genau solche Verwirrungen. Deine Sorge ist berechtigt: Wenn du in „Fotos Legacy“ etwas löschst, kann es passieren, dass die Originaldatei auf dem PC mitgelöscht wird. Deshalb lieber vorsichtig sein – oder die Bilder erst auf eine externe Festplatte oder einen USB-Stick sichern, bevor du in der App etwas entfernst. Dass du beim Übertragen der Fotos jetzt notgedrungen mit Legacy arbeitest, zeigt, dass du dich nicht so leicht entmutigen lässt – das gefällt mir. Ich kenne das: Wenn etwas technisch nicht so läuft, wie man es gewohnt war, fühlt es sich an, als ob das Gerät plötzlich ein Eigenleben entwickelt. Ich habe heute ein ähnliches Problem gehabt. Ich kann eine outlook.com-Email nicht in Thunderbird, meinem Standard-Email-Programm, anmelden. Von 10 bis 17 Uhr habe ich es probiert und bis jetzt noch nicht lösen können. Aber morgen ist ja noch ein Tag ;-) Ich habe die KI mal gefragt, was ich unter Papieringenieurin verstehen könnte, Antwort: Der Begriff „Papieringenieurin“ (englisch oft Paper Engineer ) klingt zunächst nach etwas Poetischem, kann aber je nach Kontext zwei ganz unterschiedliche Bedeutungen haben: 🧪 1. Technisch / Industriell (Hochschulberuf) Eine Papieringenieurin arbeitet im Bereich Papiertechnik oder Verpackungstechnik . Das ist ein ingenieurwissenschaftlicher Studiengang , der sich mit der Herstellung, Verarbeitung und Veredelung von Papier, Karton, Zellstoff und Verpackungen befasst. Typische Aufgaben: Entwicklung neuer Papier- oder Kartonarten (z. B. recycelbar, besonders reißfest oder wasserabweisend) Steuerung und Optimierung von Produktionsprozessen in Papierfabriken Qualitätskontrolle, Materialprüfung Nachhaltigkeitskonzepte (z. B. Ersatz von Plastikverpackungen) Forschung an neuen Faserstoffen (z. B. Bambus, Hanf, Zellulose aus Algen usw.) Arbeitsorte: Papierfabriken, Verpackungsindustrie, Druck- und Recyclingbetriebe, Forschungseinrichtungen. Beispiel: 🎨 2. Künstlerisch / Kreativ (Design & Buchkunst) In der Kunst- oder Designwelt bezeichnet Paper Engineering etwas ganz anderes: Die Gestaltung von beweglichen Papierobjekten , Pop-up-Büchern , faltbaren Karten oder Papiermodellen . Typische Tätigkeiten: Entwicklung von Pop-up-Mechanismen Entwurf und Umsetzung von 3D-Papierkonstruktionen Kombination aus Grafikdesign, Mechanik und Handwerkskunst Beispiel: 💬 Wenn du das im Briefwechsel meinst: Wenn Heidi also irgendwo schreibt „Ich bin Papieringenieurin“, kann es beides bedeuten. Da sie „papierheidi@…“ heißt und Wert auf Selbstentwicklung, Schreiben und das Analoge legt, wäre auch eine dritte, leicht ironische Deutung denkbar: Was trifft jetzt für dich zu? Zu den Traumata: "Verdrängen geht nicht, alle unbewussten Beeinflussungen bleiben bestehen. Glaubenssätze der Vorfahren werden weitergegeben." Das ist auch mein Kenntnisstand.  Die meisten Menschen sollen Traumata haben, und die meisten sollen schon mit der Geburt anfangen. Ich würde gern meine Traumata kennenlernen und sie auflösen. Aber erstmal müssen sie einem ja bewußt werden. Danke, dass du so offen über deine Familiengeschichte geschrieben hast. Das ist nichts Selbstverständliches, und ich habe deinen Text sehr aufmerksam gelesen. Die Geschichte deiner Großmutter ist wirklich schwer. Kein Mensch sollte so etwas allein tragen müssen. Ich kann gut nachvollziehen, dass so ein unausgesprochenes Ereignis Spuren hinterlässt – in einer Person und oft auch in den folgenden Generationen. Dafür braucht man keine Esoterik, sondern nur ein Verständnis dafür, wie stark Scham und Schweigen wirken können. Du beschreibst sehr klar, welche Muster sich daraus entwickelt haben: Ablehnung, das Gefühl, nicht dazuzugehören, härtere Glaubenssätze über den eigenen Wert. Dass du all das überhaupt erkannt und zusammengefügt hast, ist schon ein Schritt, den vor dir offenbar niemand gegangen ist. Ob du die Kette beendet hast? Ich glaube, allein dass du hinschaust, Fragen stellst und die Zusammenhänge benennst, zeigt, dass du auf dem richtigen Weg bist. Mich würde interessieren: Wie ging es dir, als du all das herausgefunden hast – eher erleichtert oder erst einmal überfordert? Und zum zweiten Teil deiner Geschichte. Man spürt, wie wichtig es für dich war, die Dinge aufzudecken und ihnen einen Platz zu geben. Dass du dafür deine eigenen Wege gefunden hast – ob in der Kirche, in inneren Gesprächen oder mit den Aufstellungen – zeigt, wie ernst du das Thema nimmst und wie sehr du versuchst, Frieden in die Vergangenheit zu bringen. Für mich klingt es so, als hättest du lange etwas getragen, das gar nicht zu dir gehört. Und dass du gerade erst beginnst zu unterscheiden: Was ist mein eigenes Leben – und was stammt aus alten Geschichten, die dich nur zufällig erreicht haben? Mich interessiert: Was hat dir am meisten geholfen, innerlich Ordnung in all das zu bringen? Du fragst mich " Fühlst du eigentlich Ungereimtheiten in dir?". Nein, ich fühle noch nichts in dieser Richtung. Ich war zwei Jahre in einer Gemeinschaft. Ich habe mich dort um die Computertechnik gekümmert.  " Beim Channeln stellst du ja die Fragen, sonst geht da nichts.".  Ich habe erlebt, wie andere Fragen gestellt und Antworten erhalten haben. Mir sind einfach keine Fragen eingefallen. Meine Mutter ist mit 58 Jahren gestorben, nur wenige Tage nachdem meine Oma mit 88 das zeitliche gesegnet hat. Ich hätte gern Verbindung aufgenommen, aber mir sind einfach keine Fragen eingefallen. Ich habe auch an einer Kakao-Zeremonie teilgenommen. Andere haben über ihre Gefühle und Erlebnisse dabei erzählt. Mir hat der Kakao"nur" sehr gut geschmeckt ;-) Meine Frau ist Dominikanerin. Kakao und Kaffee findet man dort in Hülle und Fülle. Und ich genieße ihn.  Deine offenen Worte über Sonneberg: Man spürt, dass der Ort dir für eine Zeit gutgetan hat – du konntest dort viel in dir ordnen und Altes loslassen. Gleichzeitig klingt sehr deutlich mit, dass es für ein wirkliches Ankommen nicht reicht. Heilung und Heimat sind eben zwei verschiedene Dinge. Deine Erfahrungen mit den Menschen dort kann ich gut verstehen. Oft ist es so: oberflächlich freundlich, aber keine echte Verbindung. Das ist nichts, was an dir liegt, sondern manchmal einfach am Umfeld oder an der Lebensphase der Leute. Es klingt so, als würdest du innerlich bereits weiterziehen – und einen neuen Ort suchen, der mehr bietet als Ruhe: Gemeinschaft, Kultur, Austausch. Und ich finde es schön, dass du dir Zeit lässt, bis du fühlst: „Jetzt passt es.“ Mich interessiert: Nach welcher Art von Umgebung sehnst du dich eigentlich – eher lebendig und kulturell, oder lieber ruhiger, aber mit echten Kontakten? " Hast du Lust, alles war dir dir zur Energie ein – oder auffällt, in eine Excel Liste einzutragen? Du könntest die Spalte A nehme, ich die Spalte B. In einer angemessenen Zeit gleichen wir ab." Technisch ist das möglich, z.B. über Google.docs. Da können gleichzeitig mehrere Personen daran arbeiten und man hat auch eine Änderungsstatistik. Wenn du damit anfängst fällt mir auch bestimmt etwas dazu ein. Ja,  als Lehrling habe ich eine Auszeichnungsreise "Moskau-Leningrad-Mink" bekommen und später war ich 6 Wochen an der Erdgastrasse - ein Projekt der Deutsch-Sowjetischen Freundschaft. Ubrigens, ich gehe davon aus, dass bisher kein Panzer umgebaut wurde, nur die splinige Idee wurde geäußert.  Die letzten 5 Abschnitte Man merkt, dass dich viele Dinge im Moment bewegen und dass du versuchst, dir deinen eigenen Reim darauf zu machen. Das finde ich sehr menschlich. Die Welt ist gerade laut und widersprüchlich – da ist es verständlich, dass man sich manchmal zurückzieht oder dass das Mitgefühl nicht so fließt wie sonst. Der Vorfall mit der Kamera und der Mann am Bahnhof – solche Erfahrungen prägen wirklich. Gerade wenn man eigentlich helfen will und dann etwas passiert, das einen verletzt oder irritiert. Dass du sowas ernst nimmst, zeigt eher, wie sensibel du bist, nicht das Gegenteil. Was ich aus deinen Zeilen stark heraushöre: Du machst dir viele Gedanken darüber, was richtig ist, was fair ist und was du leisten kannst – und das spricht für dich. Gleichzeitig versuchst du, im Alltag Verantwortung zu übernehmen, indem du Missstände meldest oder dich engagierst. Das ist mehr, als viele tun. Ich glaube, jeder Mensch hat Phasen, in denen er merkt: „Ich brauche etwas Abstand, sonst geht mir die Kraft aus.“ Vielleicht ist das gerade so eine Phase bei dir. Und gleichzeitig klingt durch, dass du dir weiterhin eine Welt wünschst, in der man miteinander gut leben kann – trotz allem, was anstrengend ist. Mich interessiert: Was hilft dir persönlich am meisten, wieder ins Gleichgewicht zu kommen, wenn dich solche Situationen belasten? Huch, die Mail ist ja schon wieder so lang geworden ;-) Gute Nacht wünsche ichdir Jürgen
23:13 Uhr
2025.11.20
Ach wie schön, Jürgen, am frühen Morgen schon einen freundlichen Hinweis von dir zu bekommen! Dankeschön, dass du an mich gedacht hast.  Ich nehme jetzt doch den späteren Zug, darum habe ich noch ein paar Minuten Zeit.  Die Sim-Karten sind so billig, aber die Freischaltung kostet ja extra. Ich musste sie ja gestern kaufen. Bin auch froh, dass ich es gemacht habe. Der Verkäufer im Telekom -Shop hat vor kurzem jemandem mit seinem privaten Handy geholfen, das war fatal. Er hatte sämtliche Daten von dem Kunden auf seinem Privathandy.   Inzwischen bin ich etwas weiter:  https://www.youtube.com/@AliciaArtDownloads , ich hätte besser vorher einen anderen Namen suchen sollen. Du hattest mich nach Traumata gefragt. Es soll Menschen geben, die keine mitschleppen, ich habe ja eine Frau kennengelernt (Rentnerin). Ich habe mich gar nicht mehr eingekriegt, so viel Leichtigkeit und Dankbarkeit, kaum Ärgernisse mit Menschen, genial, etliche Kontakte. Es schlich sich dann bei mir das Gefühl ein, dass diese Begegnung nur stattfinden konnte, weil ich selber meine Aura, meine Hirnenergie (Neuroplastizität) längst optimiert hatte. Das ist dann der Fortschritt und die Belohnung für die intensive Arbeit. Durchs Pendeln (frag mich nicht wie das gelingt, ich habe es früher als Quatsch abgetan)kam raus, dass keine Traumata an dir haften. BOAH.  Darauf kannst du dich natürlich nicht 100 % -ig verlassen. Bei mir war es so, dass ich erst genug Stabilität entwickeln musste, vorher haben sogar die Channeling nichts gebracht.  Erst in Sonneberg hat sich alles gezeigt.   Ich habe meine ganzen Fragen zu dem Teil meines Lebens, der mir komisch und falsch vorkam, beantwortet bekommen. Wenn bei dir alles stimmig ist, freu dich doch.  Jetzt muss ich los, genieß den Tag in Dankbarkeit! Liebe Grüße Heidi Am Donnerstag, 20. November 2025 um 09:14:01 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben: Guten Morgen, ein gutes Angebot, falls du es noch brauchst, ist: https://www.happy-sim.de/ Ich hatte ein ähnliches Angebot bei Happy-SIM genutzt: 75GB für 10,99€. Einen erfolgreichen Tag wünscht Dir Jürgen
09:13 Uhr
Hallo Jürgen,  vielen Dank, dass du an mich gedacht hast. Ich hatte ja  eine Sim-Karte gekauft, die 10 Euro für die Freischaltung kamen aber noch dazu. Inzwischen habe ich mit dem Youtube-Kanal angefangen. Eben hat die Technik gestreikt, ich weiß nicht warum. Mein gespeicherter Entwurf ist verschwunden, es erscheint auch noch, Entwurf nicht möglich und deine vorletzte Email ist auch weg. Kannst du sie bitte noch einmal schicken? Ich weiß nicht, ob ich alles im Kopf habe, was gelöscht ist. Danke dir. Liebe Grüße von Heidi L Am Donnerstag, 20. November 2025 um 09:14:01 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben: Guten Morgen, ein gutes Angebot, falls du es noch brauchst, ist: https://www.happy-sim.de/ Ich hatte ein ähnliches Angebot bei Happy-SIM genutzt: 75GB für 10,99€. Einen erfolgreichen Tag wünscht Dir Jürgen
19:45 Uhr
-------- Weitergeleitete Nachricht -------- Betreff: Sonne, Energie, ein paar große Fragen – und ein bisschen Alltag Datum: Mon, 17 Nov 2025 21:04:40 +0100 Von: Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> An: Heidi <papierheidi@aol.com> Guten Morgen liebe Heidi, erst einmal: Danke für deine ausführliche Nachricht. Und mein Mitgefühl für dein YouTube-Abenteuer! Wenn Technik plötzlich Eigenleben entwickelt, kann das Nerven kosten. Dass beim Löschen der alten Gmail-Adresse gleich die Fotos verschwunden sind, ist typisch Google – ich drücke dir die Daumen, dass morgen alles klappt. Vielleicht lässt sich das alte Konto sogar als Wiederherstellungsoption nutzen. Deine Zeilen haben mich wieder richtig gepackt. Du schreibst mit einer Intensität, die man selten findet – und ich kann gut verstehen, warum du dich manchmal wie „alleine auf der Welt“ mit deinen Gedanken fühlst. Ich glaube aber, dass du einfach tiefer schaust als viele andere. Zu den Traumata – das hat mich neugierig gemacht. Du schreibst, dass weder Bischoff noch Dispenza dieses Thema richtig fassen. Du hast das sehr klar formuliert: „Man muss alles integrieren.“ Das klingt, als würdest du nicht von theoretischen Blockaden sprechen, sondern von etwas sehr Persönlichem. Magst du irgendwann erzählen, was du damit meinst? Kein Drängen – nur echtes Interesse. Ich würde gern besser verstehen, warum du sagst: „Hätte ich das früher gewusst, mein Leben wäre anders verlaufen.“ Sonneberg – und doch willst du weg? Ich musste schmunzeln, als du die ganzen Sonnen-Orte aufgezählt hast. Der Name trägt Wärme, aber du schreibst, dass dir dort die Agilität fehlt. Was genau fehlt dir? Menschen, Tempo, Kultur, Inspiration – oder einfach Bewegung im Leben? Ich frage, weil du trotz aller Spiritualität auch ein sehr wacher, dynamischer Mensch bist. Channeln – und ich dein „erstes Opfer“? Da musste ich lachen. Wenn du es wirklich ausprobierst, liefer ich mich gern aus – aber bitte sanft channeln, nicht gleich mit kosmischem Vorschlaghammer. 😉 Im Ernst: Ich finde spannend, was Menschen in sich wahrnehmen, wenn sie solche Zugänge entwickeln. Und ich bin neugierig, wie das bei dir funktioniert: eher bildhaft, intuitiv, körperlich spürbar? Wiedergeburt & Energie – da hast du eine Tür geöffnet. Dein Satz über Energie hat mich wirklich getroffen, weil du viel weiter denkst als das, was man in der Schule lernt. Ich glaube auch nicht, dass unser Bewusstsein einfach „ausgeht“ wie eine Glühbirne. Dein Hinweis auf piezoelektrische Strukturen in der Zirbeldrüse zeigt, dass du nicht nur fühlst, sondern auch verstehst. Der Gedanke, dass die menschliche Energie einen Radius hat – vielleicht größer als wir denken – passt erstaunlich gut zu deinen Erfahrungen. Und wenn du sagst: „Also, wenn wir das angehen, schreiben wir ein Buch darüber.“ dann spüre ich, dass du das ernst meinst. Ehrlich gesagt freue ich mich sehr über unseren Austausch. Du öffnest Räume, in die man selten eingeladen wird – und ich merke, dass wir da gemeinsam tiefer eintauchen können: Mentaltraining, Traumata, Wiedergeburten, Channeln… alles Themen, die für manche „spinnenhaft“ wirken, aber für mich eher wie eine Landkarte des Inneren. Zur Bundeswehr und Verteidigung: Ich glaube, wir sind gar nicht so weit auseinander. Verteidigungsfähigkeit ist wichtig – allein schon, weil „Nie wieder Krieg“ nur funktioniert, wenn man nicht völlig wehrlos ist. Abschreckung ist ein unschöner, aber realistischer Bestandteil von Sicherheit. Mir geht es nur darum, dass man Politik nicht mit martialischen Schlagworten überfrachtet – und dass Deutschland zu lange dachte, die Welt sei von allein friedlich. Du hast Recht: Das war blauäugig. Und nur zur Klarstellung: Als Satire war das von mir gar nicht gemeint. Der Hinweis auf „Panzereinstieg für Schwangere“ stammt aus einem realen Bericht über den Schützenpanzer Puma – Focus Online hat sogar darüber geschrieben, dass die Feinstaubgrenzwerte im hinteren Kampfraum so niedrig festgelegt waren, dass dort theoretisch Schwangere hätten arbeiten dürfen. Das war eher ein Beispiel dafür, wie absurd manche Vorschriften geworden sind, nicht als Witz gemeint. Und dass Dänemark gerade die Wehrpflicht für Frauen eingeführt hat, ist ebenfalls Realität – dort müssen ab 2025 alle 18-jährigen Frauen zum Auswahlverfahren. Das Thema zeigt einfach, wie schnell sich die sicherheitspolitische Lage in Europa verändert. Und: Nein, ich bin kein Ukrainer. 😉 Ich bin gebürtiger Dresdner. Aber ich finde, man kann das Leid anderer Menschen sehen, ohne selbst betroffen zu sein. Zu deinen Gedanken über internationale Konflikte: Es ist ein schwieriger Balanceakt: helfen, ohne Weltpolizei zu spielen; Verantwortung zeigen, ohne überall einzumarschieren; Menschen retten, ohne sich in jeden Konflikt zu verheddern. Dass du das ansprichst, zeigt nur, dass du dir Gedanken machst – und das schätze ich. Ich sehe manches etwas anders, aber ich glaube, wir könnten stundenlang darüber diskutieren, ohne uns anzufeinden. Das ist selten heute. Zum Thema IQ, Migration und „Wert der Menschen“: Ich verstehe, was du sagen willst: dass manche Probleme so groß wirken, dass man irgendwann nur noch schwarz-weiß denkt. Mir ist wichtig, dass wir differenziert bleiben – nicht jeder ist eine Bereicherung, aber auch nicht jeder ist eine Belastung. Die Wahrheit liegt meistens dazwischen. Und auch wenn ich viele deiner Sorgen teile: Ich glaube nicht, dass man Menschen rein nach „Wert“ sortieren kann. Trotzdem darf man Probleme klar benennen. Beides geht. Bargeld: Ja – 100 Mrd. Steuerhinterziehung sind bitter. Aber Bargeldabschaffung wäre für mich trotzdem ein Albtraum. Der Staat darf wissen, was ich versteuere – aber nicht, wann ich Brötchen kaufe. Da bin ich eigen. Zu deinem Satz „du scheinst im Kopf recht rege zu sein“: Danke. Und: Ja, mein Kopf macht oft Rodeo. 😄 Manchmal ist es anstrengend, aber meistens ein Geschenk. Ich finde es schön, dass du das nicht als „zu viel denken“ abtust. Viele Menschen meiden Tiefe – sie macht ihnen Angst. Hotelzimmer, Shop, Silvester: Da hast du heute viel um die Ohren gehabt. Nürnberg an Silvester stelle ich mir stimmungsvoll vor – ich hoffe, du bekommst noch ein gutes Zimmer. Und ich bin gespannt, was du da für deinen Shop konstruiert hast. Und bei mir? Mein Tag war wahrscheinlich ruhiger als deiner: viel Organisatorisches, Papierkram, ein paar technische Dinge erledigt und ein Spaziergang – das hat gut getan. Die Gaststätte hat das "Probeessen" bestanden. Es werden wahrscheinlich 29 Personen sein. Für heute Abend sende ich liebe Grüße Jürgen Am 16.11.2025 um 18:51 schrieb Heidi:
20:58 Uhr
-------- Weitergeleitete Nachricht -------- Betreff: Ein paar Gedanken zu deinen Zeilen Datum: Wed, 19 Nov 2025 22:47:47 +0100 Von: Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> An: Heidi <papierheidi@aol.com> Guten Abend Heidi, ja, die letzte Antwort war knapp, weil es nur das erste Thema war. Ich war noch gar nicht bei dem Thema: "Da du erst mal nichts zu der Excel-Liste geschrieben hast,  ...". Danke für deine Erklärung – jetzt verstehe ich besser, was du mit „Legacy“ meintest. Das Programm „Fotos Legacy“ ist tatsächlich eine ältere Variante der Windows-Fotoanzeige. Microsoft hat irgendwann die App „Fotos“ durch eine neue Version ersetzt, und wer beides parallel installiert hat, bekommt manchmal genau solche Verwirrungen. Deine Sorge ist berechtigt: Wenn du in „Fotos Legacy“ etwas löschst, kann es passieren, dass die Originaldatei auf dem PC mitgelöscht wird. Deshalb lieber vorsichtig sein – oder die Bilder erst auf eine externe Festplatte oder einen USB-Stick sichern, bevor du in der App etwas entfernst. Dass du beim Übertragen der Fotos jetzt notgedrungen mit Legacy arbeitest, zeigt, dass du dich nicht so leicht entmutigen lässt – das gefällt mir. Ich kenne das: Wenn etwas technisch nicht so läuft, wie man es gewohnt war, fühlt es sich an, als ob das Gerät plötzlich ein Eigenleben entwickelt. Ich habe heute ein ähnliches Problem gehabt. Ich kann eine outlook.com-Email nicht in Thunderbird, meinem Standard-Email-Programm, anmelden. Von 10 bis 17 Uhr habe ich es probiert und bis jetzt noch nicht lösen können. Aber morgen ist ja noch ein Tag ;-) Ich habe die KI mal gefragt, was ich unter Papieringenieurin verstehen könnte, Antwort: Der Begriff „Papieringenieurin“ (englisch oft Paper Engineer ) klingt zunächst nach etwas Poetischem, kann aber je nach Kontext zwei ganz unterschiedliche Bedeutungen haben: 🧪 1. Technisch / Industriell (Hochschulberuf) Eine Papieringenieurin arbeitet im Bereich Papiertechnik oder Verpackungstechnik . Das ist ein ingenieurwissenschaftlicher Studiengang , der sich mit der Herstellung, Verarbeitung und Veredelung von Papier, Karton, Zellstoff und Verpackungen befasst. Typische Aufgaben: Entwicklung neuer Papier- oder Kartonarten (z. B. recycelbar, besonders reißfest oder wasserabweisend) Steuerung und Optimierung von Produktionsprozessen in Papierfabriken Qualitätskontrolle, Materialprüfung Nachhaltigkeitskonzepte (z. B. Ersatz von Plastikverpackungen) Forschung an neuen Faserstoffen (z. B. Bambus, Hanf, Zellulose aus Algen usw.) Arbeitsorte: Papierfabriken, Verpackungsindustrie, Druck- und Recyclingbetriebe, Forschungseinrichtungen. Beispiel: 🎨 2. Künstlerisch / Kreativ (Design & Buchkunst) In der Kunst- oder Designwelt bezeichnet Paper Engineering etwas ganz anderes: Die Gestaltung von beweglichen Papierobjekten , Pop-up-Büchern , faltbaren Karten oder Papiermodellen . Typische Tätigkeiten: Entwicklung von Pop-up-Mechanismen Entwurf und Umsetzung von 3D-Papierkonstruktionen Kombination aus Grafikdesign, Mechanik und Handwerkskunst Beispiel: 💬 Wenn du das im Briefwechsel meinst: Wenn Heidi also irgendwo schreibt „Ich bin Papieringenieurin“, kann es beides bedeuten. Da sie „papierheidi@…“ heißt und Wert auf Selbstentwicklung, Schreiben und das Analoge legt, wäre auch eine dritte, leicht ironische Deutung denkbar: Was trifft jetzt für dich zu? Zu den Traumata: "Verdrängen geht nicht, alle unbewussten Beeinflussungen bleiben bestehen. Glaubenssätze der Vorfahren werden weitergegeben." Das ist auch mein Kenntnisstand.  Die meisten Menschen sollen Traumata haben, und die meisten sollen schon mit der Geburt anfangen. Ich würde gern meine Traumata kennenlernen und sie auflösen. Aber erstmal müssen sie einem ja bewußt werden. Danke, dass du so offen über deine Familiengeschichte geschrieben hast. Das ist nichts Selbstverständliches, und ich habe deinen Text sehr aufmerksam gelesen. Die Geschichte deiner Großmutter ist wirklich schwer. Kein Mensch sollte so etwas allein tragen müssen. Ich kann gut nachvollziehen, dass so ein unausgesprochenes Ereignis Spuren hinterlässt – in einer Person und oft auch in den folgenden Generationen. Dafür braucht man keine Esoterik, sondern nur ein Verständnis dafür, wie stark Scham und Schweigen wirken können. Du beschreibst sehr klar, welche Muster sich daraus entwickelt haben: Ablehnung, das Gefühl, nicht dazuzugehören, härtere Glaubenssätze über den eigenen Wert. Dass du all das überhaupt erkannt und zusammengefügt hast, ist schon ein Schritt, den vor dir offenbar niemand gegangen ist. Ob du die Kette beendet hast? Ich glaube, allein dass du hinschaust, Fragen stellst und die Zusammenhänge benennst, zeigt, dass du auf dem richtigen Weg bist. Mich würde interessieren: Wie ging es dir, als du all das herausgefunden hast – eher erleichtert oder erst einmal überfordert? Und zum zweiten Teil deiner Geschichte. Man spürt, wie wichtig es für dich war, die Dinge aufzudecken und ihnen einen Platz zu geben. Dass du dafür deine eigenen Wege gefunden hast – ob in der Kirche, in inneren Gesprächen oder mit den Aufstellungen – zeigt, wie ernst du das Thema nimmst und wie sehr du versuchst, Frieden in die Vergangenheit zu bringen. Für mich klingt es so, als hättest du lange etwas getragen, das gar nicht zu dir gehört. Und dass du gerade erst beginnst zu unterscheiden: Was ist mein eigenes Leben – und was stammt aus alten Geschichten, die dich nur zufällig erreicht haben? Mich interessiert: Was hat dir am meisten geholfen, innerlich Ordnung in all das zu bringen? Du fragst mich " Fühlst du eigentlich Ungereimtheiten in dir?". Nein, ich fühle noch nichts in dieser Richtung. Ich war zwei Jahre in einer Gemeinschaft. Ich habe mich dort um die Computertechnik gekümmert.  " Beim Channeln stellst du ja die Fragen, sonst geht da nichts.".  Ich habe erlebt, wie andere Fragen gestellt und Antworten erhalten haben. Mir sind einfach keine Fragen eingefallen. Meine Mutter ist mit 58 Jahren gestorben, nur wenige Tage nachdem meine Oma mit 88 das zeitliche gesegnet hat. Ich hätte gern Verbindung aufgenommen, aber mir sind einfach keine Fragen eingefallen. Ich habe auch an einer Kakao-Zeremonie teilgenommen. Andere haben über ihre Gefühle und Erlebnisse dabei erzählt. Mir hat der Kakao"nur" sehr gut geschmeckt ;-) Meine Frau ist Dominikanerin. Kakao und Kaffee findet man dort in Hülle und Fülle. Und ich genieße ihn.  Deine offenen Worte über Sonneberg: Man spürt, dass der Ort dir für eine Zeit gutgetan hat – du konntest dort viel in dir ordnen und Altes loslassen. Gleichzeitig klingt sehr deutlich mit, dass es für ein wirkliches Ankommen nicht reicht. Heilung und Heimat sind eben zwei verschiedene Dinge. Deine Erfahrungen mit den Menschen dort kann ich gut verstehen. Oft ist es so: oberflächlich freundlich, aber keine echte Verbindung. Das ist nichts, was an dir liegt, sondern manchmal einfach am Umfeld oder an der Lebensphase der Leute. Es klingt so, als würdest du innerlich bereits weiterziehen – und einen neuen Ort suchen, der mehr bietet als Ruhe: Gemeinschaft, Kultur, Austausch. Und ich finde es schön, dass du dir Zeit lässt, bis du fühlst: „Jetzt passt es.“ Mich interessiert: Nach welcher Art von Umgebung sehnst du dich eigentlich – eher lebendig und kulturell, oder lieber ruhiger, aber mit echten Kontakten? " Hast du Lust, alles war dir dir zur Energie ein – oder auffällt, in eine Excel Liste einzutragen? Du könntest die Spalte A nehme, ich die Spalte B. In einer angemessenen Zeit gleichen wir ab." Technisch ist das möglich, z.B. über Google.docs. Da können gleichzeitig mehrere Personen daran arbeiten und man hat auch eine Änderungsstatistik. Wenn du damit anfängst fällt mir auch bestimmt etwas dazu ein. Ja,  als Lehrling habe ich eine Auszeichnungsreise "Moskau-Leningrad-Mink" bekommen und später war ich 6 Wochen an der Erdgastrasse - ein Projekt der Deutsch-Sowjetischen Freundschaft. Ubrigens, ich gehe davon aus, dass bisher kein Panzer umgebaut wurde, nur die splinige Idee wurde geäußert.  Die letzten 5 Abschnitte Man merkt, dass dich viele Dinge im Moment bewegen und dass du versuchst, dir deinen eigenen Reim darauf zu machen. Das finde ich sehr menschlich. Die Welt ist gerade laut und widersprüchlich – da ist es verständlich, dass man sich manchmal zurückzieht oder dass das Mitgefühl nicht so fließt wie sonst. Der Vorfall mit der Kamera und der Mann am Bahnhof – solche Erfahrungen prägen wirklich. Gerade wenn man eigentlich helfen will und dann etwas passiert, das einen verletzt oder irritiert. Dass du sowas ernst nimmst, zeigt eher, wie sensibel du bist, nicht das Gegenteil. Was ich aus deinen Zeilen stark heraushöre: Du machst dir viele Gedanken darüber, was richtig ist, was fair ist und was du leisten kannst – und das spricht für dich. Gleichzeitig versuchst du, im Alltag Verantwortung zu übernehmen, indem du Missstände meldest oder dich engagierst. Das ist mehr, als viele tun. Ich glaube, jeder Mensch hat Phasen, in denen er merkt: „Ich brauche etwas Abstand, sonst geht mir die Kraft aus.“ Vielleicht ist das gerade so eine Phase bei dir. Und gleichzeitig klingt durch, dass du dir weiterhin eine Welt wünschst, in der man miteinander gut leben kann – trotz allem, was anstrengend ist. Mich interessiert: Was hilft dir persönlich am meisten, wieder ins Gleichgewicht zu kommen, wenn dich solche Situationen belasten? Huch, die Mail ist ja schon wieder so lang geworden ;-) Gute Nacht wünsche ichdir Jürgen Am 19.11.2025 um 09:48 schrieb Heidi:
20:58 Uhr
Guten Abend Heidi, deinen Youtube-Kanal habe ich gesehen und gleich mal aboniert ;-) Ja ja, die liebe Technik! Mein Spruch seit vielen Jahren: Übrigens hat mir LinkedIn verraten, dass du auf meinem Profil warst ;-) Ich habe dir meine Mails vom 17. und 19. nochmal geschickt. Eine gute Nacht wünscht dir Jürgen
21:08 Uhr
Hallo Jürgen, über die Oma konnte ich schreiben, weil alle Beteiligten längst verstorben sind.   Ich habe sie rehabilitiert. Sicher waren ja damals die Frauen auch noch selber Schuld. Ich hatte heftiges Mitgefühl mit ihr, so jung, und das ganze Leben versaut.   Aber es war ihr Leben.   Ich kann mich davon distanzieren. Es gab schlimmeres bei den Aufdeckungen. Wenn du keine Macken hast, nichts spürst, was dich behindert, dann bist du vermutlich traumafrei . Kleinere Traumata wie Geburtstrauma oder so was, müsste ja jeder haben. Die eine Frau aus München hat mich fasziniert, dankbar, zufrieden, Kontakte und Freunde ohne Ende. Neben so einer Frau zu sitzen oder zu gehen, ist einmalig, keine bekanntenTraumata. Ganz interessant war bei einem Channeling, dass ich am Anfang noch eine Zwillingsschwester gehabt hätte, also eine Fötusschwester. Ab dem Zeitpunkt, als ich das erfuhr, habe ich nie mehr „Mach voran“ zu mir gesagt, das habe ich, selbst in kleinen Stressmomenten, immer gedacht.   Weg war es. Mehr wollte ich erst mal nicht erfahren. Aber es gibt tatsächlich inzwischen schon Heiler für den Umstand. Schuldgefühle, wie, „ich lebe, und sie nicht“, könnten z.B. auftreten. Natürlich würde ich gerne mehr Freunde haben, erst mal finden. Ich habe mit einer Frau gesprochen, 71, die ihren behinderten Mann verloren hat – da gab es keine Freunde in der Ehe - , die dann in eine Tanzgruppe gegangen ist und sofort etliche Freundinnen gefunden hat. So kann es gehen. Ich weiß nicht, ob es meine Aufgabe ist, die ganzen Vorfahren geradezurücken, ins richtige Licht. Ich bin aber ganz sicher in der gesamten Verwandtschaft die Einzige. Ich bin aber auch die Intelligenteste, vielleicht fühle ich mich am Ende auch noch unbewusst verpflichtet. Leider lehnen mich meine zwei noch lebenden Schwestern ab. Es gibt schon lange keinen Kontakt mehr. Es sind meist die jüngsten in der Familie, die die Dramatik ihrer Vorfahren leben, systemische Verstrickungen kennst du? Am meisten haben mir die Channelmedien geholfen , sie hatten eine hohe Qualität, aber ich habe viel Geld ausgegeben. Ich wäre nicht gewollt, war eine wichtige Aussage, meine Geschwister gönnen mir nicht mal die Butter auf dem Brot, auch. Eins nach dem anderen kam ans Licht, ohne sie hätte ich es nicht geschafft. Einige Familienstellen waren auch gut, aber sie waren nur ein Anfang. Wer nicht an Hellsicht glaubt, hat ein Problem, dauerhaft. Ich musste aber meine Vorurteile auch erst mal wegschaffen. Was meinst du mit in einer Gemeinschaft , in der du gelebt hast? Es ist sehr komisch, dass du beim Channeln nichts fragen konntest. Deine Mutter ist ja offensichtlich deiner Oma gefolgt. Solltest du etwas nicht erfahren? Auch wenn du keine Traumata spürst, kann es ja trotzdem sein, dass es ein Familiengeheimnis gibt, sogar dass du das Geheimnis bist. Wenn du so ein Interesse zeigst, wer weiß? Systemische Verstrickungen sind ja kein Trauma. Die Kakao-Zeremonie kannte ich noch nicht. Lustig. Kakao wärmt mich auch, aber nachdem ich das jahrzehntelang genossen habe, ist mein Cadmiumspiegel in die Höhe gegangen. Die Kakaopflanze zieht Cadmium aus dem Boden, ich muss immer über Bio-Kakao lachen, da ist auch Cadmium drin. Ich habe mich dann monatelang entgiftet. Cadmium wird nicht wirklich im Körper abgebaut. (Halbwertszeit min 10 Jahre) Das ist halt ein Ritual wie Bleigießen, ich würde da auch kein spirituelles Erwachen erleben. Wie hast du deine Frau kennengelernt, oder besser wo? Habt ihr Kinder? Ich bin solo. Ein Zugbegleiter hat vor kurzem gesagt, ich wäre zu intelligent für einen Mann. Musste schmunzeln. Hatte aber viel Vergnügen mit ihnen. Hast du mal einen IQ-Test gemacht? Ich würde ihn gerne bei Mensa machen, aber der zeitliche Vorlauf nervt mich. Ab einem IQ von 130 kann man Mitglied werden. Ich mache erst mal einen kostenlosen Test. 130 finde ich schon sehr hoch. Ich dachte ich würde dieses Jahr wegziehen , es hat nicht geklappt und ich bin enttäuscht. Ich habe im Sommer mehrere Orte aufgesucht, die dann doch nicht in Frage kamen. Ich würde mir gerne als nächstes die Côte d’azur anschauen, aber dazu brauche ich einen Lottogewinn. Angeblich kann sich das Leben ja schnell ändern, wenn man Mentaltraining richtig macht. Quirliger soll es werden, im Chor möchte ich singen, mit Freunden etwas unternehmen, Gäste haben, Musik machen…. ABER es muss ruhig sein, also in die Wohnung darf kein Autolärm gelangen. Wäre ja der Hit, doch noch einen Kerl zu finden. Es ist aber nicht die Intelligenz, die mich von einem abgehalten hat. Ich behalte den Grund für mich, den kennt nur eine Frau. Google.docs . können wir anfangen, ist ja kostenlos. Ich überlege, ob ich erst auf Win11 update, habe nur Sorge, dass ich dann mein altes Corel Draw nicht mehr benutzen kann. Was gerade an technischen Hindernissen passiert, verunsichert mich sehr. Und jetzt verstehe ich deinen Einsatz in der Ukraine. Interessant. Und ja, ich engagiere mich, besonders hier, ich habe dadurch eine Funktion. Andere kümmern sich um ihre Enkel. Weißt du, ich bin so sehr erleichtert, aus Nürnberg weggekommen zu sein. Wenn ich in Sonneberg dem Zug aussteige und mit dem Aufzug auf die Brücke fahre, bin ich in einer Parallelwelt. Das empfinden andere auch so.   Dann vergesse ich alles Nachteilige vom Tag. Kennst du sowas auch ?   Habe ich noch etwas vergessen? Du hast viel gefragt und erfahren von mir. Können wir uns jetzt mal auf dich konzentrieren? Ich frage dich heute mal. Was willst du noch alles in deinem Leben erreichen?   Schön, dass wir uns gefunden haben!   Beste Grüße von Heidi Am Donnerstag, 20. November 2025 um 00:13:01 MEZ hat Heidi <papierheidi@aol.com> Folgendes geschrieben: Hallo Jürgen, du hast mich am späten Abend zum Lachen gebracht. Danke dir, zum Abschluss des fürchterlichen Tages war das ein richtiges Geschenk. Ich fange mal an, denn morgen fahr ich mit dem Zug und von unterwegs aus schreibe ich nicht.  Das ist mir zu anstrengend. Ich musste heute eine weitere Sim-Karte kaufen, damit ich überhaupt weiterkam, dann sollte ich aber noch einen Bestätigungscode übermitteln, nur gab es kein Telefon mehr. ein entfernter Kollege wollte mir mit seiner helfen, das hat auch nicht geklappt.   Ich war verzweifelt. Meine gmail-Adresse funktionierte dann nicht. Aber plötzlich tat sie es doch. Mit dem Youtube -Account habe ich angefangen. Es kam mir so vor, als ob ich etwas anderes tun sollte, also keine shop mit Werbung. Ich kam auch nicht in meinen shop rein. Ein Channelmedium hat mir dann gesteckt, wir hätten rückläufigen Merkur, alle hätten damit Probleme, alles geschäftliche würde es betreffen, und erst Ende November wäre die Phase vorbei. Aja, das gilt dann auch für dich. Ich achte da nie drauf, sollte ich vielleicht mal. Ach ja, und schon wieder eine Energie, die uns beeinflusst, aber wie? Was macht eine Planetenkostellation mit uns, was ist das für eine Energie?  Dem Channelmedium, einer Frau so über 50,  habe ich meine Gedanken geschrieben, mal sehen, ob sie was damit anfangen kann.  Danke für deine Bestätigung wegen Fotos legacy. Ich kann mich nicht erinnern, etwas freigegeben zu haben.  Aber ich muss das ändern. Die KI zwingt uns, ordentlich zu beschreiben.  So weit sind wir also schon. Ihr hattet in Dresden Ende Oktober einen Tag der sächsischen Papierindustrie, also ihr habt ja noch Papierfabriken, und in solchen habe ich, wenn auch nicht in Sachsen, gewirkt als Dipl.Ing. der Verfahrenstechnik für die Papierherstellung. Ich glaube, die KI findet daran nichts mehr poetisch. Ich habe vor, etwas "Nachhilfe" Youtube zu verbreiten, denn selbst das simpelste Wissen ist verlorengegangen, z.B. was ein Flächengewicht ist.  Mal sehen.  Für heute mache ich hier einen Stopp und wünsche dir angenehme Träume. Liebe Grüße Heidi Am Mittwoch, 19. November 2025 um 22:47:52 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben: Guten Abend Heidi, ja, die letzte Antwort war knapp, weil es nur das erste Thema war. Ich war noch gar nicht bei dem Thema: "Da du erst mal nichts zu der Excel-Liste geschrieben hast,  ...". Danke für deine Erklärung – jetzt verstehe ich besser, was du mit „Legacy“ meintest. Das Programm „Fotos Legacy“ ist tatsächlich eine ältere Variante der Windows-Fotoanzeige. Microsoft hat irgendwann die App „Fotos“ durch eine neue Version ersetzt, und wer beides parallel installiert hat, bekommt manchmal genau solche Verwirrungen. Deine Sorge ist berechtigt: Wenn du in „Fotos Legacy“ etwas löschst, kann es passieren, dass die Originaldatei auf dem PC mitgelöscht wird. Deshalb lieber vorsichtig sein – oder die Bilder erst auf eine externe Festplatte oder einen USB-Stick sichern, bevor du in der App etwas entfernst. Dass du beim Übertragen der Fotos jetzt notgedrungen mit Legacy arbeitest, zeigt, dass du dich nicht so leicht entmutigen lässt – das gefällt mir. Ich kenne das: Wenn etwas technisch nicht so läuft, wie man es gewohnt war, fühlt es sich an, als ob das Gerät plötzlich ein Eigenleben entwickelt. Ich habe heute ein ähnliches Problem gehabt. Ich kann eine outlook.com-Email nicht in Thunderbird, meinem Standard-Email-Programm, anmelden. Von 10 bis 17 Uhr habe ich es probiert und bis jetzt noch nicht lösen können. Aber morgen ist ja noch ein Tag ;-) Ich habe die KI mal gefragt, was ich unter Papieringenieurin verstehen könnte, Antwort: Der Begriff „Papieringenieurin“ (englisch oft Paper Engineer ) klingt zunächst nach etwas Poetischem, kann aber je nach Kontext zwei ganz unterschiedliche Bedeutungen haben: 🧪 1. Technisch / Industriell (Hochschulberuf) Eine Papieringenieurin arbeitet im Bereich Papiertechnik oder Verpackungstechnik . Das ist ein ingenieurwissenschaftlicher Studiengang , der sich mit der Herstellung, Verarbeitung und Veredelung von Papier, Karton, Zellstoff und Verpackungen befasst. Typische Aufgaben: Entwicklung neuer Papier- oder Kartonarten (z. B. recycelbar, besonders reißfest oder wasserabweisend) Steuerung und Optimierung von Produktionsprozessen in Papierfabriken Qualitätskontrolle, Materialprüfung Nachhaltigkeitskonzepte (z. B. Ersatz von Plastikverpackungen) Forschung an neuen Faserstoffen (z. B. Bambus, Hanf, Zellulose aus Algen usw.) Arbeitsorte: Papierfabriken, Verpackungsindustrie, Druck- und Recyclingbetriebe, Forschungseinrichtungen. Beispiel: 🎨 2. Künstlerisch / Kreativ (Design & Buchkunst) In der Kunst- oder Designwelt bezeichnet Paper Engineering etwas ganz anderes: Die Gestaltung von beweglichen Papierobjekten , Pop-up-Büchern , faltbaren Karten oder Papiermodellen . Typische Tätigkeiten: Entwicklung von Pop-up-Mechanismen Entwurf und Umsetzung von 3D-Papierkonstruktionen Kombination aus Grafikdesign, Mechanik und Handwerkskunst Beispiel: 💬 Wenn du das im Briefwechsel meinst: Wenn Heidi also irgendwo schreibt „Ich bin Papieringenieurin“, kann es beides bedeuten. Da sie „papierheidi@…“ heißt und Wert auf Selbstentwicklung, Schreiben und das Analoge legt, wäre auch eine dritte, leicht ironische Deutung denkbar: Was trifft jetzt für dich zu? Zu den Traumata: "Verdrängen geht nicht, alle unbewussten Beeinflussungen bleiben bestehen. Glaubenssätze der Vorfahren werden weitergegeben." Das ist auch mein Kenntnisstand.  Die meisten Menschen sollen Traumata haben, und die meisten sollen schon mit der Geburt anfangen. Ich würde gern meine Traumata kennenlernen und sie auflösen. Aber erstmal müssen sie einem ja bewußt werden. Danke, dass du so offen über deine Familiengeschichte geschrieben hast. Das ist nichts Selbstverständliches, und ich habe deinen Text sehr aufmerksam gelesen. Die Geschichte deiner Großmutter ist wirklich schwer. Kein Mensch sollte so etwas allein tragen müssen. Ich kann gut nachvollziehen, dass so ein unausgesprochenes Ereignis Spuren hinterlässt – in einer Person und oft auch in den folgenden Generationen. Dafür braucht man keine Esoterik, sondern nur ein Verständnis dafür, wie stark Scham und Schweigen wirken können. Du beschreibst sehr klar, welche Muster sich daraus entwickelt haben: Ablehnung, das Gefühl, nicht dazuzugehören, härtere Glaubenssätze über den eigenen Wert. Dass du all das überhaupt erkannt und zusammengefügt hast, ist schon ein Schritt, den vor dir offenbar niemand gegangen ist. Ob du die Kette beendet hast? Ich glaube, allein dass du hinschaust, Fragen stellst und die Zusammenhänge benennst, zeigt, dass du auf dem richtigen Weg bist. Mich würde interessieren: Wie ging es dir, als du all das herausgefunden hast – eher erleichtert oder erst einmal überfordert? Und zum zweiten Teil deiner Geschichte. Man spürt, wie wichtig es für dich war, die Dinge aufzudecken und ihnen einen Platz zu geben. Dass du dafür deine eigenen Wege gefunden hast – ob in der Kirche, in inneren Gesprächen oder mit den Aufstellungen – zeigt, wie ernst du das Thema nimmst und wie sehr du versuchst, Frieden in die Vergangenheit zu bringen. Für mich klingt es so, als hättest du lange etwas getragen, das gar nicht zu dir gehört. Und dass du gerade erst beginnst zu unterscheiden: Was ist mein eigenes Leben – und was stammt aus alten Geschichten, die dich nur zufällig erreicht haben? Mich interessiert: Was hat dir am meisten geholfen, innerlich Ordnung in all das zu bringen? Du fragst mich " Fühlst du eigentlich Ungereimtheiten in dir?". Nein, ich fühle noch nichts in dieser Richtung. Ich war zwei Jahre in einer Gemeinschaft. Ich habe mich dort um die Computertechnik gekümmert.  " Beim Channeln stellst du ja die Fragen, sonst geht da nichts.".  Ich habe erlebt, wie andere Fragen gestellt und Antworten erhalten haben. Mir sind einfach keine Fragen eingefallen. Meine Mutter ist mit 58 Jahren gestorben, nur wenige Tage nachdem meine Oma mit 88 das zeitliche gesegnet hat. Ich hätte gern Verbindung aufgenommen, aber mir sind einfach keine Fragen eingefallen. Ich habe auch an einer Kakao-Zeremonie teilgenommen. Andere haben über ihre Gefühle und Erlebnisse dabei erzählt. Mir hat der Kakao"nur" sehr gut geschmeckt ;-) Meine Frau ist Dominikanerin. Kakao und Kaffee findet man dort in Hülle und Fülle. Und ich genieße ihn.  Deine offenen Worte über Sonneberg: Man spürt, dass der Ort dir für eine Zeit gutgetan hat – du konntest dort viel in dir ordnen und Altes loslassen. Gleichzeitig klingt sehr deutlich mit, dass es für ein wirkliches Ankommen nicht reicht. Heilung und Heimat sind eben zwei verschiedene Dinge. Deine Erfahrungen mit den Menschen dort kann ich gut verstehen. Oft ist es so: oberflächlich freundlich, aber keine echte Verbindung. Das ist nichts, was an dir liegt, sondern manchmal einfach am Umfeld oder an der Lebensphase der Leute. Es klingt so, als würdest du innerlich bereits weiterziehen – und einen neuen Ort suchen, der mehr bietet als Ruhe: Gemeinschaft, Kultur, Austausch. Und ich finde es schön, dass du dir Zeit lässt, bis du fühlst: „Jetzt passt es.“ Mich interessiert: Nach welcher Art von Umgebung sehnst du dich eigentlich – eher lebendig und kulturell, oder lieber ruhiger, aber mit echten Kontakten? " Hast du Lust, alles war dir dir zur Energie ein – oder auffällt, in eine Excel Liste einzutragen? Du könntest die Spalte A nehme, ich die Spalte B. In einer angemessenen Zeit gleichen wir ab." Technisch ist das möglich, z.B. über Google.docs. Da können gleichzeitig mehrere Personen daran arbeiten und man hat auch eine Änderungsstatistik. Wenn du damit anfängst fällt mir auch bestimmt etwas dazu ein. Ja,  als Lehrling habe ich eine Auszeichnungsreise "Moskau-Leningrad-Mink" bekommen und später war ich 6 Wochen an der Erdgastrasse - ein Projekt der Deutsch-Sowjetischen Freundschaft. Ubrigens, ich gehe davon aus, dass bisher kein Panzer umgebaut wurde, nur die splinige Idee wurde geäußert.  Die letzten 5 Abschnitte Man merkt, dass dich viele Dinge im Moment bewegen und dass du versuchst, dir deinen eigenen Reim darauf zu machen. Das finde ich sehr menschlich. Die Welt ist gerade laut und widersprüchlich – da ist es verständlich, dass man sich manchmal zurückzieht oder dass das Mitgefühl nicht so fließt wie sonst. Der Vorfall mit der Kamera und der Mann am Bahnhof – solche Erfahrungen prägen wirklich. Gerade wenn man eigentlich helfen will und dann etwas passiert, das einen verletzt oder irritiert. Dass du sowas ernst nimmst, zeigt eher, wie sensibel du bist, nicht das Gegenteil. Was ich aus deinen Zeilen stark heraushöre: Du machst dir viele Gedanken darüber, was richtig ist, was fair ist und was du leisten kannst – und das spricht für dich. Gleichzeitig versuchst du, im Alltag Verantwortung zu übernehmen, indem du Missstände meldest oder dich engagierst. Das ist mehr, als viele tun. Ich glaube, jeder Mensch hat Phasen, in denen er merkt: „Ich brauche etwas Abstand, sonst geht mir die Kraft aus.“ Vielleicht ist das gerade so eine Phase bei dir. Und gleichzeitig klingt durch, dass du dir weiterhin eine Welt wünschst, in der man miteinander gut leben kann – trotz allem, was anstrengend ist. Mich interessiert: Was hilft dir persönlich am meisten, wieder ins Gleichgewicht zu kommen, wenn dich solche Situationen belasten? Huch, die Mail ist ja schon wieder so lang geworden ;-) Gute Nacht wünsche ichdir Jürgen
23:17 Uhr
2025.11.21
Oh, da war doch noch etwas, Jürgen, oder ist dir Richi lieber?  Jetzt hast du über linkedin meinen Nachnamen, über youtube den Rest und du findest mich auch bei Facebook, wobei ich da nur noch bei den Nachrichten aktiv bin, also kaum noch auf meinem account. Ja, ich habe mal nachgeschaut, weil doch dein Foto nicht aktuell ist. Meins ist 1 Jahr alt. Das ist eh eine komische Angewohnheit, alte Fotos einzustellen, oder mit Sonnenbrille. Warum sich verstecken? So wie du schreibst, kann ich mir nicht vorstellen, dass du abstoßend aussiehst in deinem heutigen Alter. Auf Facebook ist ja schon ein etwas neueres Foto. Bis später, ich frühstücke jetzt erst mal. Freundliche Grüße von Heidi Du hast ja selber einen Youtube Kanal, aber den verstehe ich nicht so richtig. Am Donnerstag, 20. November 2025 um 21:08:29 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben: Guten Abend Heidi, deinen Youtube-Kanal habe ich gesehen und gleich mal aboniert ;-) Ja ja, die liebe Technik! Mein Spruch seit vielen Jahren: Übrigens hat mir LinkedIn verraten, dass du auf meinem Profil warst ;-) Ich habe dir meine Mails vom 17. und 19. nochmal geschickt. Eine gute Nacht wünscht dir Jürgen
10:10 Uhr
Es ist einfach der Hammer, wie zielgerichtet und schnell du reagierst. Ok, jetzt haben wir fast aktuelle Fotos.  Wenn Jürgen ok für dich ist, würde ich gerne dabei bleiben. Bis dann. Liebe Grüße von Heidi Am Freitag, 21. November 2025 um 14:35:30 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben: Hallo Heidi, Dieses Foto ist 10 Tage alt ;-) Mein Facebook-Konto hat meine Frau angelegt. Ich habe mal vor mindestens 15 Jahren mal bißchen was probiert. Wenn mam an einem Webinar teilnimmt, kommt oft die Empfehlung zu einer Facebook-Gruppe, aber ich nutze davon nichts. Ich habe mehrere Google-Accounts und demzufolge auch die Youtube-Kanäle. Meistens nur zum etwas auszuprobieren. Keine aktive Nutzung.  Ich bin dabei, Schritt für Schritt von den Gmail-Konten weg zu kommen => Datenkrake :-( . Deshalb auch meine eigene Domain jreichenberger.net.  Wenn es mir notwendig erscheint, kann ich diese Konten vollkommen löschen.  Bis zur nächsten Mail Jürgen P.S. Ich heiße sei meiner Schulzeit Richi. Alle Nachnamen endeten bei uns auf i. Es ist deine Wahl ob Jürgen oder Richi ;-)
13:59 Uhr
Hallo Heidi, danke, dass du das alles so offen mit mir teilst. Man spürt, dass du dich mit deiner Familiengeschichte sehr gründlich auseinandergesetzt hast. Dass du über deine Oma schreiben kannst, gerade weil niemand mehr lebt, zeigt, wie gut du zwischen Mitgefühl und gesunder Distanz unterscheiden kannst. Wie du schreibst: Es war ihr Leben – und trotzdem ist es berührend, dass du ihr innerlich Gerechtigkeit geben konntest. Dass du dich selbst sehr genau beobachtest, finde ich beeindruckend. Viele Menschen merken nicht einmal, welche Muster sie beeinflussen. Ob jemand „traumafrei“ ist oder nicht, lässt sich für Außenstehende schwer sagen – ich kenne aber aus meinem eigenen Leben keine größeren Blockaden oder „Macken“, die mich behindern würden. Die Geschichte mit der Fötus-Zwillingin und dem Satz „Mach voran“ ist interessant – vor allem, weil du beschreibst, dass dieser innere Druck sofort verschwunden ist. Solche Veränderungen sind selten, und ich kann verstehen, dass du an genau solchen Erlebnissen festhältst und daraus Schlüsse ziehst. Dass du dir mehr Freunde wünschst, kann ich gut nachvollziehen. Die Geschichte von der Frau in der Tanzgruppe zeigt ja, dass sich manchmal in einem einzigen Moment Türen öffnen können. Es ist schön, wenn Menschen auf diese Weise neue Verbindungen finden. Was deine Schwestern betrifft, klingt es sehr schmerzhaft, dass der Kontakt abgebrochen ist. Familienkonstellationen können schwierig sein – auch ohne große Dramatik. Ob man „eine Aufgabe“ hat, die Dinge der Vorfahren zu ordnen, ist etwas, das jeder nur für sich selbst beantworten kann. Aber ich verstehe, dass du manchmal das Gefühl hast, mehr zu sehen oder zu verstehen als andere aus deiner Familie. Zu den Aufstellungen und Channelings: Ich merke, dass diese Arbeit dir viel bedeutet und dir geholfen hat, Zusammenhänge zu erkennen. Für mich sind solche Methoden eher symbolische Wege, innere Bilder sichtbar zu machen. Aber ich finde es spannend, wie klar du aus diesen Erfahrungen etwas für dich ableiten konntest. Was das Channeling meiner eigenen Mutter betrifft: Für mich war es mehr eine Art inneres Bild, mit dem ich nichts „fragen“ wollte. Ich habe da keine besondere Erwartung an Antworten gehabt. Vielleicht ist genau das der Unterschied. Ich finde es gut, dass du deinen eigenen Weg gefunden hast, mit deiner Geschichte Frieden zu schließen – Schritt für Schritt. Kakao-Zeremonie: Ich hatte in dem Video von Kai Brenner ( https://www.youtube.com/watch?v=un2g8BbxYQ0 ) das erste Mal von Kakao-Zeremonie gehört und ich war neugierig. Dein Verglich mit Bleigießen scheint mir nicht zu passen. Deshalb habe ich mal die KI befragt: 🔍 Bleigießen vs. Kakao-Zeremonie (zwei Rituale – zwei völlig verschiedene Welten) 🎭 1. Ursprung & Bedeutung Bleigießen: Volksbrauch aus Mitteleuropa Silvestertradition („Was bringt das neue Jahr?“) spielerisch, symbolisch, kein tieferer Sinn früher echtes Blei → heute oft Zinn oder Wachs Kakao-Zeremonie: spirituelles Ritual aus Mittelamerika zeremonieller Rohkakao ( Cacao ) mit jahrhundertealter Tradition Fokus auf Herzöffnung, Verbindung, Selbstreflexion oft begleitet von Musik, Meditation, Atemarbeit 🍵 2. Wirkstoffe & körperliche Effekte Bleigießen: Keine körperliche Wirkung – außer, man verbrennt sich 😉 Früher Blei giftig (Dämpfe!). Heute ungefährlich. Kakao-Zeremonie: Kakao enthält: Theobromin (stimmungsaufhellend) Magnesium (beruhigend) leichte Blutdruckwirkung „Herzöffnend“ im übertragenen Sinne → eher entspannend, warm, fokussierend 🧠 3. Mental / Emotional Bleigießen: Spaßfaktor Fantasie („Was sehe ich in der Figur?“) Keine innere Arbeit, kein persönlicher Prozess Kakao-Zeremonie: Für manche eine Art Meditation Kann Gefühle öffnen oder beruhigen Wirkung stark abhängig von Setting und Erwartung Für Skeptiker: eher ein gemütlicher heißer Kakao mit Kerzenlicht 😉 🧪 4. Gefahren & Kritik Bleigießen: Früher: giftige Bleidämpfe Heute: unbedenklich Esoterik-Level: niedrig Kakao-Zeremonie: Kakao kann Schwermetalle wie Cadmium enthalten (je nach Anbaugebiet!) Für empfindliche Menschen → Herzklopfen Esoterik-Level: je nach Seminar verschieden 🎯 5. Fazit Bleigießen: Kakao-Zeremonie: Ich schließe mich voll dem Fazit an. Unsere Gemeinschaft war das KRD, Königreich Deutschland. Die Geschichte mit meiner Frau erzähle ich dir gern, aber in diesem Brief wird es einfach zu lang. "Ich bin solo. Ein Zugbegleiter hat vor kurzem gesagt, ich wäre zu intelligent für einen Mann. Musste schmunzeln. .." Warst du immer solo?  Meine Exfrau hat bei der Bahn gelernt, dann als Stellwerksmeisterin und später als Zugbegleiter gearbeitet ;-) Ja, ich denke, es gibt viele Männer, die Probleme haben, wenn die Frau intelligenter oder erfolgreicher ist. Nein, einen IQ-Test habe ich noch nicht gemacht. Es wäre ein Zeitvertreib. Ich sehe darin keinen Nutzen. Wenn du mir schreibst, welche Version von Windows du hast und welche von Corel Draw, dann könnten wir mal nachschauen. Ich finde es sehr schön, dass du dich so engagierst. Gerade wenn man solo ist, gibt einem das eine echte Aufgabe und auch einen Ausgleich. Andere kümmern sich um ihre Enkel – du kümmerst dich um deine Umgebung, um Menschen, um Dinge, die sonst keiner sieht oder anpackt. Das ist genauso wertvoll, nur auf eine andere Art. Und man merkt, dass es dir auch eine Form von Zugehörigkeit gibt. Ja, dieses Gefühl kenne ich sehr gut. Es gibt Orte, an denen man ankommt – und plötzlich fällt alles von einem ab, was den Tag schwer gemacht hat. Bei mir ist das vor allem mein Elternhaus: Sobald ich dort die Tür öffne, spüre ich etwas wie Ruhe und Vertrauen, fast so, als hätte die Zeit eine andere Geschwindigkeit. Und genauso geht es mir dort, wo ich mit meiner Frau zusammen bin. Das sind für mich meine „Parallelwelten“ – Orte, an denen man einfach bei sich sein darf, ohne etwas erklären oder leisten zu müssen. Ich kann gut verstehen, dass Sonneberg für dich so ein Platz geworden ist. Ich kann gut verstehen, dass du enttäuscht bist, wenn ein geplanter Aufbruch sich doch nicht erfüllt. Manchmal zeigt sich erst vor Ort, dass ein Platz doch nicht zu einem passt. Ich kenne das gut: Ich war zwei Jahre in Spanien, in Miami-Platja bei Tarragona. Es war wunderschön dort – Sonne, Meer, Lebensgefühl – aber trotzdem wurde es nicht unsere Heimat. Manchmal braucht es mehr als nur eine schöne Umgebung. Die Côte d’Azur klingt nach einem schönen Traum, und ich glaube tatsächlich, dass sich im Leben manches schneller wenden kann, als man denkt. Ein kleiner Zufall, eine Begegnung, und plötzlich öffnet sich eine Tür. Dass du es gerne quirliger hättest – Chor, Freunde, Gäste, Musik – aber gleichzeitig absolute Ruhe brauchst, kann ich nachvollziehen. Es gibt solche Orte, manchmal muss man nur lange genug suchen, bis der richtige auftaucht. Und was das Thema „Mann“ angeht: Ich finde es sympathisch, dass du den Gedanken nicht aufgegeben hast. Es braucht nicht viel Intelligenz, um jemanden zu finden – nur das richtige Gefühl. Den Grund, den du für dich behältst, respektiere ich vollkommen. Mein Eindruck ist: Wenn man die Augen und Ohren offen hält, findet sich entweder ein Ort oder ein Mensch, der zu einem passt – oft ganz leise und ohne Druck. "Können wir uns jetzt mal auf dich konzentrieren?" - Ja gern, aber jetzt möchte ich erstmal schlafen gehen. Und dann fällt mir auch ein, was ich "...  noch alles in deinem Leben erreichen? ..." will ;-) Gute Nacht wünscht dir Jürgen
23:58 Uhr
2025.11.22
Kannst du meine Mails nicht empfangen? Am Freitag, 21. November 2025 um 23:58:09 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben: Hallo Heidi, danke, dass du das alles so offen mit mir teilst. Man spürt, dass du dich mit deiner Familiengeschichte sehr gründlich auseinandergesetzt hast. Dass du über deine Oma schreiben kannst, gerade weil niemand mehr lebt, zeigt, wie gut du zwischen Mitgefühl und gesunder Distanz unterscheiden kannst. Wie du schreibst: Es war ihr Leben – und trotzdem ist es berührend, dass du ihr innerlich Gerechtigkeit geben konntest. Dass du dich selbst sehr genau beobachtest, finde ich beeindruckend. Viele Menschen merken nicht einmal, welche Muster sie beeinflussen. Ob jemand „traumafrei“ ist oder nicht, lässt sich für Außenstehende schwer sagen – ich kenne aber aus meinem eigenen Leben keine größeren Blockaden oder „Macken“, die mich behindern würden. Die Geschichte mit der Fötus-Zwillingin und dem Satz „Mach voran“ ist interessant – vor allem, weil du beschreibst, dass dieser innere Druck sofort verschwunden ist. Solche Veränderungen sind selten, und ich kann verstehen, dass du an genau solchen Erlebnissen festhältst und daraus Schlüsse ziehst. Dass du dir mehr Freunde wünschst, kann ich gut nachvollziehen. Die Geschichte von der Frau in der Tanzgruppe zeigt ja, dass sich manchmal in einem einzigen Moment Türen öffnen können. Es ist schön, wenn Menschen auf diese Weise neue Verbindungen finden. Was deine Schwestern betrifft, klingt es sehr schmerzhaft, dass der Kontakt abgebrochen ist. Familienkonstellationen können schwierig sein – auch ohne große Dramatik. Ob man „eine Aufgabe“ hat, die Dinge der Vorfahren zu ordnen, ist etwas, das jeder nur für sich selbst beantworten kann. Aber ich verstehe, dass du manchmal das Gefühl hast, mehr zu sehen oder zu verstehen als andere aus deiner Familie. Zu den Aufstellungen und Channelings: Ich merke, dass diese Arbeit dir viel bedeutet und dir geholfen hat, Zusammenhänge zu erkennen. Für mich sind solche Methoden eher symbolische Wege, innere Bilder sichtbar zu machen. Aber ich finde es spannend, wie klar du aus diesen Erfahrungen etwas für dich ableiten konntest. Was das Channeling meiner eigenen Mutter betrifft: Für mich war es mehr eine Art inneres Bild, mit dem ich nichts „fragen“ wollte. Ich habe da keine besondere Erwartung an Antworten gehabt. Vielleicht ist genau das der Unterschied. Ich finde es gut, dass du deinen eigenen Weg gefunden hast, mit deiner Geschichte Frieden zu schließen – Schritt für Schritt. Kakao-Zeremonie: Ich hatte in dem Video von Kai Brenner ( https://www.youtube.com/watch?v=un2g8BbxYQ0 ) das erste Mal von Kakao-Zeremonie gehört und ich war neugierig. Dein Verglich mit Bleigießen scheint mir nicht zu passen. Deshalb habe ich mal die KI befragt: 🔍 Bleigießen vs. Kakao-Zeremonie (zwei Rituale – zwei völlig verschiedene Welten) 🎭 1. Ursprung & Bedeutung Bleigießen: Volksbrauch aus Mitteleuropa Silvestertradition („Was bringt das neue Jahr?“) spielerisch, symbolisch, kein tieferer Sinn früher echtes Blei → heute oft Zinn oder Wachs Kakao-Zeremonie: spirituelles Ritual aus Mittelamerika zeremonieller Rohkakao ( Cacao ) mit jahrhundertealter Tradition Fokus auf Herzöffnung, Verbindung, Selbstreflexion oft begleitet von Musik, Meditation, Atemarbeit 🍵 2. Wirkstoffe & körperliche Effekte Bleigießen: Keine körperliche Wirkung – außer, man verbrennt sich 😉 Früher Blei giftig (Dämpfe!). Heute ungefährlich. Kakao-Zeremonie: Kakao enthält: Theobromin (stimmungsaufhellend) Magnesium (beruhigend) leichte Blutdruckwirkung „Herzöffnend“ im übertragenen Sinne → eher entspannend, warm, fokussierend 🧠 3. Mental / Emotional Bleigießen: Spaßfaktor Fantasie („Was sehe ich in der Figur?“) Keine innere Arbeit, kein persönlicher Prozess Kakao-Zeremonie: Für manche eine Art Meditation Kann Gefühle öffnen oder beruhigen Wirkung stark abhängig von Setting und Erwartung Für Skeptiker: eher ein gemütlicher heißer Kakao mit Kerzenlicht 😉 🧪 4. Gefahren & Kritik Bleigießen: Früher: giftige Bleidämpfe Heute: unbedenklich Esoterik-Level: niedrig Kakao-Zeremonie: Kakao kann Schwermetalle wie Cadmium enthalten (je nach Anbaugebiet!) Für empfindliche Menschen → Herzklopfen Esoterik-Level: je nach Seminar verschieden 🎯 5. Fazit Bleigießen: Kakao-Zeremonie: Ich schließe mich voll dem Fazit an. Unsere Gemeinschaft war das KRD, Königreich Deutschland. Die Geschichte mit meiner Frau erzähle ich dir gern, aber in diesem Brief wird es einfach zu lang. "Ich bin solo. Ein Zugbegleiter hat vor kurzem gesagt, ich wäre zu intelligent für einen Mann. Musste schmunzeln. .." Warst du immer solo?  Meine Exfrau hat bei der Bahn gelernt, dann als Stellwerksmeisterin und später als Zugbegleiter gearbeitet ;-) Ja, ich denke, es gibt viele Männer, die Probleme haben, wenn die Frau intelligenter oder erfolgreicher ist. Nein, einen IQ-Test habe ich noch nicht gemacht. Es wäre ein Zeitvertreib. Ich sehe darin keinen Nutzen. Wenn du mir schreibst, welche Version von Windows du hast und welche von Corel Draw, dann könnten wir mal nachschauen. Ich finde es sehr schön, dass du dich so engagierst. Gerade wenn man solo ist, gibt einem das eine echte Aufgabe und auch einen Ausgleich. Andere kümmern sich um ihre Enkel – du kümmerst dich um deine Umgebung, um Menschen, um Dinge, die sonst keiner sieht oder anpackt. Das ist genauso wertvoll, nur auf eine andere Art. Und man merkt, dass es dir auch eine Form von Zugehörigkeit gibt. Ja, dieses Gefühl kenne ich sehr gut. Es gibt Orte, an denen man ankommt – und plötzlich fällt alles von einem ab, was den Tag schwer gemacht hat. Bei mir ist das vor allem mein Elternhaus: Sobald ich dort die Tür öffne, spüre ich etwas wie Ruhe und Vertrauen, fast so, als hätte die Zeit eine andere Geschwindigkeit. Und genauso geht es mir dort, wo ich mit meiner Frau zusammen bin. Das sind für mich meine „Parallelwelten“ – Orte, an denen man einfach bei sich sein darf, ohne etwas erklären oder leisten zu müssen. Ich kann gut verstehen, dass Sonneberg für dich so ein Platz geworden ist. Ich kann gut verstehen, dass du enttäuscht bist, wenn ein geplanter Aufbruch sich doch nicht erfüllt. Manchmal zeigt sich erst vor Ort, dass ein Platz doch nicht zu einem passt. Ich kenne das gut: Ich war zwei Jahre in Spanien, in Miami-Platja bei Tarragona. Es war wunderschön dort – Sonne, Meer, Lebensgefühl – aber trotzdem wurde es nicht unsere Heimat. Manchmal braucht es mehr als nur eine schöne Umgebung. Die Côte d’Azur klingt nach einem schönen Traum, und ich glaube tatsächlich, dass sich im Leben manches schneller wenden kann, als man denkt. Ein kleiner Zufall, eine Begegnung, und plötzlich öffnet sich eine Tür. Dass du es gerne quirliger hättest – Chor, Freunde, Gäste, Musik – aber gleichzeitig absolute Ruhe brauchst, kann ich nachvollziehen. Es gibt solche Orte, manchmal muss man nur lange genug suchen, bis der richtige auftaucht. Und was das Thema „Mann“ angeht: Ich finde es sympathisch, dass du den Gedanken nicht aufgegeben hast. Es braucht nicht viel Intelligenz, um jemanden zu finden – nur das richtige Gefühl. Den Grund, den du für dich behältst, respektiere ich vollkommen. Mein Eindruck ist: Wenn man die Augen und Ohren offen hält, findet sich entweder ein Ort oder ein Mensch, der zu einem passt – oft ganz leise und ohne Druck. "Können wir uns jetzt mal auf dich konzentrieren?" - Ja gern, aber jetzt möchte ich erstmal schlafen gehen. Und dann fällt mir auch ein, was ich "...  noch alles in deinem Leben erreichen? ..." will ;-) Gute Nacht wünscht dir Jürgen
15:07 Uhr
Meine Mails nicht empfangen?
15:08 Uhr
Sehr komisch
15:48 Uhr
----- Weitergeleitete Nachricht ----- Von: Heidi <papierheidi@aol.com> An: Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Gesendet: Samstag, 22. November 2025 um 09:13:45 MEZ Betreff: Re: Deine Gedanken über die Familie Guten Morgen Jürgen, Ich danke dir für deine Email.  Nur kurz ein Bescheid, ich bin heute für die Bahn unterwegs, die Antwort kommt erst heute Abend. Lass es dir gutgehen. Sag Danke, dass du keine Altlasten hast, du bist ein Glückskind. Liebe Grüße von Heidi Am Freitag, 21. November 2025 um 23:58:09 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben: Hallo Heidi, danke, dass du das alles so offen mit mir teilst. Man spürt, dass du dich mit deiner Familiengeschichte sehr gründlich auseinandergesetzt hast. Dass du über deine Oma schreiben kannst, gerade weil niemand mehr lebt, zeigt, wie gut du zwischen Mitgefühl und gesunder Distanz unterscheiden kannst. Wie du schreibst: Es war ihr Leben – und trotzdem ist es berührend, dass du ihr innerlich Gerechtigkeit geben konntest. Dass du dich selbst sehr genau beobachtest, finde ich beeindruckend. Viele Menschen merken nicht einmal, welche Muster sie beeinflussen. Ob jemand „traumafrei“ ist oder nicht, lässt sich für Außenstehende schwer sagen – ich kenne aber aus meinem eigenen Leben keine größeren Blockaden oder „Macken“, die mich behindern würden. Die Geschichte mit der Fötus-Zwillingin und dem Satz „Mach voran“ ist interessant – vor allem, weil du beschreibst, dass dieser innere Druck sofort verschwunden ist. Solche Veränderungen sind selten, und ich kann verstehen, dass du an genau solchen Erlebnissen festhältst und daraus Schlüsse ziehst. Dass du dir mehr Freunde wünschst, kann ich gut nachvollziehen. Die Geschichte von der Frau in der Tanzgruppe zeigt ja, dass sich manchmal in einem einzigen Moment Türen öffnen können. Es ist schön, wenn Menschen auf diese Weise neue Verbindungen finden. Was deine Schwestern betrifft, klingt es sehr schmerzhaft, dass der Kontakt abgebrochen ist. Familienkonstellationen können schwierig sein – auch ohne große Dramatik. Ob man „eine Aufgabe“ hat, die Dinge der Vorfahren zu ordnen, ist etwas, das jeder nur für sich selbst beantworten kann. Aber ich verstehe, dass du manchmal das Gefühl hast, mehr zu sehen oder zu verstehen als andere aus deiner Familie. Zu den Aufstellungen und Channelings: Ich merke, dass diese Arbeit dir viel bedeutet und dir geholfen hat, Zusammenhänge zu erkennen. Für mich sind solche Methoden eher symbolische Wege, innere Bilder sichtbar zu machen. Aber ich finde es spannend, wie klar du aus diesen Erfahrungen etwas für dich ableiten konntest. Was das Channeling meiner eigenen Mutter betrifft: Für mich war es mehr eine Art inneres Bild, mit dem ich nichts „fragen“ wollte. Ich habe da keine besondere Erwartung an Antworten gehabt. Vielleicht ist genau das der Unterschied. Ich finde es gut, dass du deinen eigenen Weg gefunden hast, mit deiner Geschichte Frieden zu schließen – Schritt für Schritt. Kakao-Zeremonie: Ich hatte in dem Video von Kai Brenner ( https://www.youtube.com/watch?v=un2g8BbxYQ0 ) das erste Mal von Kakao-Zeremonie gehört und ich war neugierig. Dein Verglich mit Bleigießen scheint mir nicht zu passen. Deshalb habe ich mal die KI befragt: 🔍 Bleigießen vs. Kakao-Zeremonie (zwei Rituale – zwei völlig verschiedene Welten) 🎭 1. Ursprung & Bedeutung Bleigießen: Volksbrauch aus Mitteleuropa Silvestertradition („Was bringt das neue Jahr?“) spielerisch, symbolisch, kein tieferer Sinn früher echtes Blei → heute oft Zinn oder Wachs Kakao-Zeremonie: spirituelles Ritual aus Mittelamerika zeremonieller Rohkakao ( Cacao ) mit jahrhundertealter Tradition Fokus auf Herzöffnung, Verbindung, Selbstreflexion oft begleitet von Musik, Meditation, Atemarbeit 🍵 2. Wirkstoffe & körperliche Effekte Bleigießen: Keine körperliche Wirkung – außer, man verbrennt sich 😉 Früher Blei giftig (Dämpfe!). Heute ungefährlich. Kakao-Zeremonie: Kakao enthält: Theobromin (stimmungsaufhellend) Magnesium (beruhigend) leichte Blutdruckwirkung „Herzöffnend“ im übertragenen Sinne → eher entspannend, warm, fokussierend 🧠 3. Mental / Emotional Bleigießen: Spaßfaktor Fantasie („Was sehe ich in der Figur?“) Keine innere Arbeit, kein persönlicher Prozess Kakao-Zeremonie: Für manche eine Art Meditation Kann Gefühle öffnen oder beruhigen Wirkung stark abhängig von Setting und Erwartung Für Skeptiker: eher ein gemütlicher heißer Kakao mit Kerzenlicht 😉 🧪 4. Gefahren & Kritik Bleigießen: Früher: giftige Bleidämpfe Heute: unbedenklich Esoterik-Level: niedrig Kakao-Zeremonie: Kakao kann Schwermetalle wie Cadmium enthalten (je nach Anbaugebiet!) Für empfindliche Menschen → Herzklopfen Esoterik-Level: je nach Seminar verschieden 🎯 5. Fazit Bleigießen: Kakao-Zeremonie: Ich schließe mich voll dem Fazit an. Unsere Gemeinschaft war das KRD, Königreich Deutschland. Die Geschichte mit meiner Frau erzähle ich dir gern, aber in diesem Brief wird es einfach zu lang. "Ich bin solo. Ein Zugbegleiter hat vor kurzem gesagt, ich wäre zu intelligent für einen Mann. Musste schmunzeln. .." Warst du immer solo?  Meine Exfrau hat bei der Bahn gelernt, dann als Stellwerksmeisterin und später als Zugbegleiter gearbeitet ;-) Ja, ich denke, es gibt viele Männer, die Probleme haben, wenn die Frau intelligenter oder erfolgreicher ist. Nein, einen IQ-Test habe ich noch nicht gemacht. Es wäre ein Zeitvertreib. Ich sehe darin keinen Nutzen. Wenn du mir schreibst, welche Version von Windows du hast und welche von Corel Draw, dann könnten wir mal nachschauen. Ich finde es sehr schön, dass du dich so engagierst. Gerade wenn man solo ist, gibt einem das eine echte Aufgabe und auch einen Ausgleich. Andere kümmern sich um ihre Enkel – du kümmerst dich um deine Umgebung, um Menschen, um Dinge, die sonst keiner sieht oder anpackt. Das ist genauso wertvoll, nur auf eine andere Art. Und man merkt, dass es dir auch eine Form von Zugehörigkeit gibt. Ja, dieses Gefühl kenne ich sehr gut. Es gibt Orte, an denen man ankommt – und plötzlich fällt alles von einem ab, was den Tag schwer gemacht hat. Bei mir ist das vor allem mein Elternhaus: Sobald ich dort die Tür öffne, spüre ich etwas wie Ruhe und Vertrauen, fast so, als hätte die Zeit eine andere Geschwindigkeit. Und genauso geht es mir dort, wo ich mit meiner Frau zusammen bin. Das sind für mich meine „Parallelwelten“ – Orte, an denen man einfach bei sich sein darf, ohne etwas erklären oder leisten zu müssen. Ich kann gut verstehen, dass Sonneberg für dich so ein Platz geworden ist. Ich kann gut verstehen, dass du enttäuscht bist, wenn ein geplanter Aufbruch sich doch nicht erfüllt. Manchmal zeigt sich erst vor Ort, dass ein Platz doch nicht zu einem passt. Ich kenne das gut: Ich war zwei Jahre in Spanien, in Miami-Platja bei Tarragona. Es war wunderschön dort – Sonne, Meer, Lebensgefühl – aber trotzdem wurde es nicht unsere Heimat. Manchmal braucht es mehr als nur eine schöne Umgebung. Die Côte d’Azur klingt nach einem schönen Traum, und ich glaube tatsächlich, dass sich im Leben manches schneller wenden kann, als man denkt. Ein kleiner Zufall, eine Begegnung, und plötzlich öffnet sich eine Tür. Dass du es gerne quirliger hättest – Chor, Freunde, Gäste, Musik – aber gleichzeitig absolute Ruhe brauchst, kann ich nachvollziehen. Es gibt solche Orte, manchmal muss man nur lange genug suchen, bis der richtige auftaucht. Und was das Thema „Mann“ angeht: Ich finde es sympathisch, dass du den Gedanken nicht aufgegeben hast. Es braucht nicht viel Intelligenz, um jemanden zu finden – nur das richtige Gefühl. Den Grund, den du für dich behältst, respektiere ich vollkommen. Mein Eindruck ist: Wenn man die Augen und Ohren offen hält, findet sich entweder ein Ort oder ein Mensch, der zu einem passt – oft ganz leise und ohne Druck. "Können wir uns jetzt mal auf dich konzentrieren?" - Ja gern, aber jetzt möchte ich erstmal schlafen gehen. Und dann fällt mir auch ein, was ich "...  noch alles in deinem Leben erreichen? ..." will ;-) Gute Nacht wünscht dir Jürgen Am 21.11.2025 um 00:17 schrieb Heidi: Hallo Jürgen, über die Oma konnte ich schreiben, weil alle Beteiligten längst verstorben sind.   Ich habe sie rehabilitiert. Sicher waren ja damals die Frauen auch noch selber Schuld. Ich hatte heftiges Mitgefühl mit ihr, so jung, und das ganze Leben versaut.   Aber es war ihr Leben.   Ich kann mich davon distanzieren. Es gab schlimmeres bei den Aufdeckungen. Wenn du keine Macken hast, nichts spürst, was dich behindert, dann bist du vermutlich traumafrei . Kleinere Traumata wie Geburtstrauma oder so was, müsste ja jeder haben. Die eine Frau aus München hat mich fasziniert, dankbar, zufrieden, Kontakte und Freunde ohne Ende. Neben so einer Frau zu sitzen oder zu gehen, ist einmalig, keine bekanntenTraumata. Ganz interessant war bei einem Channeling, dass ich am Anfang noch eine Zwillingsschwester gehabt hätte, also eine Fötusschwester. Ab dem Zeitpunkt, als ich das erfuhr, habe ich nie mehr „Mach voran“ zu mir gesagt, das habe ich, selbst in kleinen Stressmomenten, immer gedacht.   Weg war es. Mehr wollte ich erst mal nicht erfahren. Aber es gibt tatsächlich inzwischen schon Heiler für den Umstand. Schuldgefühle, wie, „ich lebe, und sie nicht“, könnten z.B. auftreten. Natürlich würde ich gerne mehr Freunde haben, erst mal finden. Ich habe mit einer Frau gesprochen, 71, die ihren behinderten Mann verloren hat – da gab es keine Freunde in der Ehe - , die dann in eine Tanzgruppe gegangen ist und sofort etliche Freundinnen gefunden hat. So kann es gehen. Ich weiß nicht, ob es meine Aufgabe ist, die ganzen Vorfahren geradezurücken, ins richtige Licht. Ich bin aber ganz sicher in der gesamten Verwandtschaft die Einzige. Ich bin aber auch die Intelligenteste, vielleicht fühle ich mich am Ende auch noch unbewusst verpflichtet. Leider lehnen mich meine zwei noch lebenden Schwestern ab. Es gibt schon lange keinen Kontakt mehr. Es sind meist die jüngsten in der Familie, die die Dramatik ihrer Vorfahren leben, systemische Verstrickungen kennst du? Am meisten haben mir die Channelmedien geholfen , sie hatten eine hohe Qualität, aber ich habe viel Geld ausgegeben. Ich wäre nicht gewollt, war eine wichtige Aussage, meine Geschwister gönnen mir nicht mal die Butter auf dem Brot, auch. Eins nach dem anderen kam ans Licht, ohne sie hätte ich es nicht geschafft. Einige Familienstellen waren auch gut, aber sie waren nur ein Anfang. Wer nicht an Hellsicht glaubt, hat ein Problem, dauerhaft. Ich musste aber meine Vorurteile auch erst mal wegschaffen. Was meinst du mit in einer Gemeinschaft , in der du gelebt hast? Es ist sehr komisch, dass du beim Channeln nichts fragen konntest. Deine Mutter ist ja offensichtlich deiner Oma gefolgt. Solltest du etwas nicht erfahren? Auch wenn du keine Traumata spürst, kann es ja trotzdem sein, dass es ein Familiengeheimnis gibt, sogar dass du das Geheimnis bist. Wenn du so ein Interesse zeigst, wer weiß? Systemische Verstrickungen sind ja kein Trauma. Die Kakao-Zeremonie kannte ich noch nicht. Lustig. Kakao wärmt mich auch, aber nachdem ich das jahrzehntelang genossen habe, ist mein Cadmiumspiegel in die Höhe gegangen. Die Kakaopflanze zieht Cadmium aus dem Boden, ich muss immer über Bio-Kakao lachen, da ist auch Cadmium drin. Ich habe mich dann monatelang entgiftet. Cadmium wird nicht wirklich im Körper abgebaut. (Halbwertszeit min 10 Jahre) Das ist halt ein Ritual wie Bleigießen, ich würde da auch kein spirituelles Erwachen erleben. Wie hast du deine Frau kennengelernt, oder besser wo? Habt ihr Kinder? Ich bin solo. Ein Zugbegleiter hat vor kurzem gesagt, ich wäre zu intelligent für einen Mann. Musste schmunzeln. Hatte aber viel Vergnügen mit ihnen. Hast du mal einen IQ-Test gemacht? Ich würde ihn gerne bei Mensa machen, aber der zeitliche Vorlauf nervt mich. Ab einem IQ von 130 kann man Mitglied werden. Ich mache erst mal einen kostenlosen Test. 130 finde ich schon sehr hoch. Ich dachte ich würde dieses Jahr wegziehen , es hat nicht geklappt und ich bin enttäuscht. Ich habe im Sommer mehrere Orte aufgesucht, die dann doch nicht in Frage kamen. Ich würde mir gerne als nächstes die Côte d’azur anschauen, aber dazu brauche ich einen Lottogewinn. Angeblich kann sich das Leben ja schnell ändern, wenn man Mentaltraining richtig macht. Quirliger soll es werden, im Chor möchte ich singen, mit Freunden etwas unternehmen, Gäste haben, Musik machen…. ABER es muss ruhig sein, also in die Wohnung darf kein Autolärm gelangen. Wäre ja der Hit, doch noch einen Kerl zu finden. Es ist aber nicht die Intelligenz, die mich von einem abgehalten hat. Ich behalte den Grund für mich, den kennt nur eine Frau. Google.docs . können wir anfangen, ist ja kostenlos. Ich überlege, ob ich erst auf Win11 update, habe nur Sorge, dass ich dann mein altes Corel Draw nicht mehr benutzen kann. Was gerade an technischen Hindernissen passiert, verunsichert mich sehr. Und jetzt verstehe ich deinen Einsatz in der Ukraine. Interessant. Und ja, ich engagiere mich, besonders hier, ich habe dadurch eine Funktion. Andere kümmern sich um ihre Enkel. Weißt du, ich bin so sehr erleichtert, aus Nürnberg weggekommen zu sein. Wenn ich in Sonneberg dem Zug aussteige und mit dem Aufzug auf die Brücke fahre, bin ich in einer Parallelwelt. Das empfinden andere auch so.   Dann vergesse ich alles Nachteilige vom Tag. Kennst du sowas auch ?   Habe ich noch etwas vergessen? Du hast viel gefragt und erfahren von mir. Können wir uns jetzt mal auf dich konzentrieren? Ich frage dich heute mal. Was willst du noch alles in deinem Leben erreichen?   Schön, dass wir uns gefunden haben!   Beste Grüße von Heidi Am Donnerstag, 20. November 2025 um 00:13:01 MEZ hat Heidi <papierheidi@aol.com> Folgendes geschrieben: Hallo Jürgen, du hast mich am späten Abend zum Lachen gebracht. Danke dir, zum Abschluss des fürchterlichen Tages war das ein richtiges Geschenk. Ich fange mal an, denn morgen fahr ich mit dem Zug und von unterwegs aus schreibe ich nicht.  Das ist mir zu anstrengend. Ich musste heute eine weitere Sim-Karte kaufen, damit ich überhaupt weiterkam, dann sollte ich aber noch einen Bestätigungscode übermitteln, nur gab es kein Telefon mehr. ein entfernter Kollege wollte mir mit seiner helfen, das hat auch nicht geklappt.   Ich war verzweifelt. Meine gmail-Adresse funktionierte dann nicht. Aber plötzlich tat sie es doch. Mit dem Youtube -Account habe ich angefangen. Es kam mir so vor, als ob ich etwas anderes tun sollte, also keine shop mit Werbung. Ich kam auch nicht in meinen shop rein. Ein Channelmedium hat mir dann gesteckt, wir hätten rückläufigen Merkur, alle hätten damit Probleme, alles geschäftliche würde es betreffen, und erst Ende November wäre die Phase vorbei. Aja, das gilt dann auch für dich. Ich achte da nie drauf, sollte ich vielleicht mal. Ach ja, und schon wieder eine Energie, die uns beeinflusst, aber wie? Was macht eine Planetenkostellation mit uns, was ist das für eine Energie?  Dem Channelmedium, einer Frau so über 50,  habe ich meine Gedanken geschrieben, mal sehen, ob sie was damit anfangen kann.  Danke für deine Bestätigung wegen Fotos legacy. Ich kann mich nicht erinnern, etwas freigegeben zu haben.  Aber ich muss das ändern. Die KI zwingt uns, ordentlich zu beschreiben.  So weit sind wir also schon. Ihr hattet in Dresden Ende Oktober einen Tag der sächsischen Papierindustrie, also ihr habt ja noch Papierfabriken, und in solchen habe ich, wenn auch nicht in Sachsen, gewirkt als Dipl.Ing. der Verfahrenstechnik für die Papierherstellung. Ich glaube, die KI findet daran nichts mehr poetisch. Ich habe vor, etwas "Nachhilfe" Youtube zu verbreiten, denn selbst das simpelste Wissen ist verlorengegangen, z.B. was ein Flächengewicht ist.  Mal sehen.  Für heute mache ich hier einen Stopp und wünsche dir angenehme Träume. Liebe Grüße Heidi Am Mittwoch, 19. November 2025 um 22:47:52 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben: Guten Abend Heidi, ja, die letzte Antwort war knapp, weil es nur das erste Thema war. Ich war noch gar nicht bei dem Thema: "Da du erst mal nichts zu der Excel-Liste geschrieben hast,  ...". Danke für deine Erklärung – jetzt verstehe ich besser, was du mit „Legacy“ meintest. Das Programm „Fotos Legacy“ ist tatsächlich eine ältere Variante der Windows-Fotoanzeige. Microsoft hat irgendwann die App „Fotos“ durch eine neue Version ersetzt, und wer beides parallel installiert hat, bekommt manchmal genau solche Verwirrungen. Deine Sorge ist berechtigt: Wenn du in „Fotos Legacy“ etwas löschst, kann es passieren, dass die Originaldatei auf dem PC mitgelöscht wird. Deshalb lieber vorsichtig sein – oder die Bilder erst auf eine externe Festplatte oder einen USB-Stick sichern, bevor du in der App etwas entfernst. Dass du beim Übertragen der Fotos jetzt notgedrungen mit Legacy arbeitest, zeigt, dass du dich nicht so leicht entmutigen lässt – das gefällt mir. Ich kenne das: Wenn etwas technisch nicht so läuft, wie man es gewohnt war, fühlt es sich an, als ob das Gerät plötzlich ein Eigenleben entwickelt. Ich habe heute ein ähnliches Problem gehabt. Ich kann eine outlook.com-Email nicht in Thunderbird, meinem Standard-Email-Programm, anmelden. Von 10 bis 17 Uhr habe ich es probiert und bis jetzt noch nicht lösen können. Aber morgen ist ja noch ein Tag ;-) Ich habe die KI mal gefragt, was ich unter Papieringenieurin verstehen könnte, Antwort: Der Begriff „Papieringenieurin“ (englisch oft Paper Engineer ) klingt zunächst nach etwas Poetischem, kann aber je nach Kontext zwei ganz unterschiedliche Bedeutungen haben: 🧪 1. Technisch / Industriell (Hochschulberuf) Eine Papieringenieurin arbeitet im Bereich Papiertechnik oder Verpackungstechnik . Das ist ein ingenieurwissenschaftlicher Studiengang , der sich mit der Herstellung, Verarbeitung und Veredelung von Papier, Karton, Zellstoff und Verpackungen befasst. Typische Aufgaben: Entwicklung neuer Papier- oder Kartonarten (z. B. recycelbar, besonders reißfest oder wasserabweisend) Steuerung und Optimierung von Produktionsprozessen in Papierfabriken Qualitätskontrolle, Materialprüfung Nachhaltigkeitskonzepte (z. B. Ersatz von Plastikverpackungen) Forschung an neuen Faserstoffen (z. B. Bambus, Hanf, Zellulose aus Algen usw.) Arbeitsorte: Papierfabriken, Verpackungsindustrie, Druck- und Recyclingbetriebe, Forschungseinrichtungen. Beispiel: 🎨 2. Künstlerisch / Kreativ (Design & Buchkunst) In der Kunst- oder Designwelt bezeichnet Paper Engineering etwas ganz anderes: Die Gestaltung von beweglichen Papierobjekten , Pop-up-Büchern , faltbaren Karten oder Papiermodellen . Typische Tätigkeiten: Entwicklung von Pop-up-Mechanismen Entwurf und Umsetzung von 3D-Papierkonstruktionen Kombination aus Grafikdesign, Mechanik und Handwerkskunst Beispiel: 💬 Wenn du das im Briefwechsel meinst: Wenn Heidi also irgendwo schreibt „Ich bin Papieringenieurin“, kann es beides bedeuten. Da sie „papierheidi@…“ heißt und Wert auf Selbstentwicklung, Schreiben und das Analoge legt, wäre auch eine dritte, leicht ironische Deutung denkbar: Was trifft jetzt für dich zu? Zu den Traumata: "Verdrängen geht nicht, alle unbewussten Beeinflussungen bleiben bestehen. Glaubenssätze der Vorfahren werden weitergegeben." Das ist auch mein Kenntnisstand.  Die meisten Menschen sollen Traumata haben, und die meisten sollen schon mit der Geburt anfangen. Ich würde gern meine Traumata kennenlernen und sie auflösen. Aber erstmal müssen sie einem ja bewußt werden. Danke, dass du so offen über deine Familiengeschichte geschrieben hast. Das ist nichts Selbstverständliches, und ich habe deinen Text sehr aufmerksam gelesen. Die Geschichte deiner Großmutter ist wirklich schwer. Kein Mensch sollte so etwas allein tragen müssen. Ich kann gut nachvollziehen, dass so ein unausgesprochenes Ereignis Spuren hinterlässt – in einer Person und oft auch in den folgenden Generationen. Dafür braucht man keine Esoterik, sondern nur ein Verständnis dafür, wie stark Scham und Schweigen wirken können. Du beschreibst sehr klar, welche Muster sich daraus entwickelt haben: Ablehnung, das Gefühl, nicht dazuzugehören, härtere Glaubenssätze über den eigenen Wert. Dass du all das überhaupt erkannt und zusammengefügt hast, ist schon ein Schritt, den vor dir offenbar niemand gegangen ist. Ob du die Kette beendet hast? Ich glaube, allein dass du hinschaust, Fragen stellst und die Zusammenhänge benennst, zeigt, dass du auf dem richtigen Weg bist. Mich würde interessieren: Wie ging es dir, als du all das herausgefunden hast – eher erleichtert oder erst einmal überfordert? Und zum zweiten Teil deiner Geschichte. Man spürt, wie wichtig es für dich war, die Dinge aufzudecken und ihnen einen Platz zu geben. Dass du dafür deine eigenen Wege gefunden hast – ob in der Kirche, in inneren Gesprächen oder mit den Aufstellungen – zeigt, wie ernst du das Thema nimmst und wie sehr du versuchst, Frieden in die Vergangenheit zu bringen. Für mich klingt es so, als hättest du lange etwas getragen, das gar nicht zu dir gehört. Und dass du gerade erst beginnst zu unterscheiden: Was ist mein eigenes Leben – und was stammt aus alten Geschichten, die dich nur zufällig erreicht haben? Mich interessiert: Was hat dir am meisten geholfen, innerlich Ordnung in all das zu bringen? Du fragst mich " Fühlst du eigentlich Ungereimtheiten in dir?". Nein, ich fühle noch nichts in dieser Richtung. Ich war zwei Jahre in einer Gemeinschaft. Ich habe mich dort um die Computertechnik gekümmert.  " Beim Channeln stellst du ja die Fragen, sonst geht da nichts.".  Ich habe erlebt, wie andere Fragen gestellt und Antworten erhalten haben. Mir sind einfach keine Fragen eingefallen. Meine Mutter ist mit 58 Jahren gestorben, nur wenige Tage nachdem meine Oma mit 88 das zeitliche gesegnet hat. Ich hätte gern Verbindung aufgenommen, aber mir sind einfach keine Fragen eingefallen. Ich habe auch an einer Kakao-Zeremonie teilgenommen. Andere haben über ihre Gefühle und Erlebnisse dabei erzählt. Mir hat der Kakao"nur" sehr gut geschmeckt ;-) Meine Frau ist Dominikanerin. Kakao und Kaffee findet man dort in Hülle und Fülle. Und ich genieße ihn.  Deine offenen Worte über Sonneberg: Man spürt, dass der Ort dir für eine Zeit gutgetan hat – du konntest dort viel in dir ordnen und Altes loslassen. Gleichzeitig klingt sehr deutlich mit, dass es für ein wirkliches Ankommen nicht reicht. Heilung und Heimat sind eben zwei verschiedene Dinge. Deine Erfahrungen mit den Menschen dort kann ich gut verstehen. Oft ist es so: oberflächlich freundlich, aber keine echte Verbindung. Das ist nichts, was an dir liegt, sondern manchmal einfach am Umfeld oder an der Lebensphase der Leute. Es klingt so, als würdest du innerlich bereits weiterziehen – und einen neuen Ort suchen, der mehr bietet als Ruhe: Gemeinschaft, Kultur, Austausch. Und ich finde es schön, dass du dir Zeit lässt, bis du fühlst: „Jetzt passt es.“ Mich interessiert: Nach welcher Art von Umgebung sehnst du dich eigentlich – eher lebendig und kulturell, oder lieber ruhiger, aber mit echten Kontakten? " Hast du Lust, alles war dir dir zur Energie ein – oder auffällt, in eine Excel Liste einzutragen? Du könntest die Spalte A nehme, ich die Spalte B. In einer angemessenen Zeit gleichen wir ab." Technisch ist das möglich, z.B. über Google.docs. Da können gleichzeitig mehrere Personen daran arbeiten und man hat auch eine Änderungsstatistik. Wenn du damit anfängst fällt mir auch bestimmt etwas dazu ein. Ja,  als Lehrling habe ich eine Auszeichnungsreise "Moskau-Leningrad-Mink" bekommen und später war ich 6 Wochen an der Erdgastrasse - ein Projekt der Deutsch-Sowjetischen Freundschaft. Ubrigens, ich gehe davon aus, dass bisher kein Panzer umgebaut wurde, nur die splinige Idee wurde geäußert.  Die letzten 5 Abschnitte Man merkt, dass dich viele Dinge im Moment bewegen und dass du versuchst, dir deinen eigenen Reim darauf zu machen. Das finde ich sehr menschlich. Die Welt ist gerade laut und widersprüchlich – da ist es verständlich, dass man sich manchmal zurückzieht oder dass das Mitgefühl nicht so fließt wie sonst. Der Vorfall mit der Kamera und der Mann am Bahnhof – solche Erfahrungen prägen wirklich. Gerade wenn man eigentlich helfen will und dann etwas passiert, das einen verletzt oder irritiert. Dass du sowas ernst nimmst, zeigt eher, wie sensibel du bist, nicht das Gegenteil. Was ich aus deinen Zeilen stark heraushöre: Du machst dir viele Gedanken darüber, was richtig ist, was fair ist und was du leisten kannst – und das spricht für dich. Gleichzeitig versuchst du, im Alltag Verantwortung zu übernehmen, indem du Missstände meldest oder dich engagierst. Das ist mehr, als viele tun. Ich glaube, jeder Mensch hat Phasen, in denen er merkt: „Ich brauche etwas Abstand, sonst geht mir die Kraft aus.“ Vielleicht ist das gerade so eine Phase bei dir. Und gleichzeitig klingt durch, dass du dir weiterhin eine Welt wünschst, in der man miteinander gut leben kann – trotz allem, was anstrengend ist. Mich interessiert: Was hilft dir persönlich am meisten, wieder ins Gleichgewicht zu kommen, wenn dich solche Situationen belasten? Huch, die Mail ist ja schon wieder so lang geworden ;-) Gute Nacht wünsche ichdir Jürgen Am 19.11.2025 um 09:48 schrieb Heidi: Guten Morgen Richi, Danke für deine Antwort. Sie war heute etwas knapp gegen meinen langen Text. Sicher bist du auch noch in den Vorbereitungen zum hohen Geburtstag deines Vaters.  Versuchen wir mal zu strukturieren?  Da du erst mal nichts zu der Excel-Liste geschrieben hast, nehme ich an, dass das keine gute Idee für dich ist. Ich bin eh eher der Sendemast. Lass uns mal das Thema Energie rausnehmen, dann haben wir einen Bereich schon mal aus der Kommunikation raus.  Die Liste fange ich trotzdem mal an, falls eine Erkenntnis nach Wochen kommt, kann ich sie ja noch mal ansprechen. Fotos legacy sammelt alle Fotos und alle jpgs. Ich habe Sorge, dass, wenn ich sie lösche, sie vom PC lösche, so was ist mir schon ein mal passiert. Ich habe keine Ahnung, wie die Software auf dem PC aktiv wurde. Notgedrungen arbeite ich jetzt aber damit beim Übertragen der Fotos vom smartphone. Ich weiß leider nicht mehr, wie ich das vorher gemacht habe. Das hieß glaube ich einfach Fotos. Ich bin Papieringenieurin, daher der Name  der Email-Adresse und für die Bahn erfasse ich Zahlen, Fahrgastzahlen. Unter meiner Würde, aber habe nichts besseres gefunden.  Für den shop brauche ich mehr Produkte und  vor allem Werbung,  die gmail-Adresse für den Youtube-Account! Ich brauche ein anderes Smartphone für die Anmeldung, aber ich habe hier niemanden, mal sehen, was ich heute hinbekomme. Ärgerlich und Zeitverplemperung. Das auf die Schnelle, ich muss gleich los. Liebe Grüße Heidi Am Mittwoch, 19. November 2025 um 09:03:47 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben: Guten Morgen Heidi, ja, du hast Recht. Die Emails werden zu lang. Deshalb werde ich dir die Antworten "themenspezifisch" schicken. Ich finde es gut wie du das Technische angehst, lieber in mehreren Schritten, nicht krampfhaft auf einmal. Da hattest du ja ein richtiges Technik-Abenteuer! Ich kann mir vorstellen, wie frustrierend das ist, wenn sich Geräte verselbständigen und plötzlich irgendwas speichern oder löschen, was man gar nicht wollte. Es ist gut, dass du die alte Gmail-Adresse jetzt los bist – solche Reste tauchen sonst immer im unpassendsten Moment wieder auf. Das mit dem WLAN mache ich übrigens ähnlich: Ich schalte es nur ein, wenn ich es wirklich brauche. Man hat dann das Gefühl, etwas mehr Kontrolle über die digitale Welt zu behalten. Und kabelgebunden am PC zu arbeiten ist sowieso die stabilste Lösung. Selbst am meinem Smartphone schalte ich die mobilen Daten ab weil ich es an einen Adapter hänge, der es lädt und im Netz hält. Es ist halt auch eine Frage, wieso man für WLAN genau die Frequenzen benutzt, die auch Mikrowellen benutzen?! Mit der Mikrowelle erhitzt man Flüssigkeiten. Aber das WLAN hat keinen Einfluss ;-) Aber das ist eine gaaaaanz böööööse Verschwörung. Und damit haben wir ja gar nichts zu tun, stimmt's? Du erwähnst, dass du „legacy“ loswerden möchtest – meinst du damit das alte Google-Konto oder eine bestimmte Anwendung auf dem PC? Ich kenne den Begriff auch in Verbindung mit Windows- oder Office-Einstellungen. Vielleicht kann ich dir da helfen, wenn du magst. "Wenn im Zug kein Internet ist, kann ich dort nicht mein Ergebnis von meiner Erhebung übermitteln, das mache ich dann zu Hause. Und ich muss zu Hause updaten." Ich finde übrigens spannend, wie du das mit dem Zug und deiner Erhebung beschreibst. Was für eine Erhebung führst du durch – beruflich oder privat? Das klingt, als würdest du mit Daten oder Beobachtungen arbeiten. Noch eine Sache "quält" mich: papierheidi. Ist Papier dein Nachname oder hast du viel mit papier zu tun? Oder bist du jemand, der lieber mit Stift und Papier schreibt als mit Tastatur. Hat der Name etwas mit deiner Liebe zum Schreiben zu tun, oder steckt eine andere Geschichte dahinter? Viele Grüße Richi Am 18.11.2025 um 13:45 schrieb Heidi: Guten Morgen lieber Jürgen, Danke dir auch für deine inhaltsreiche Antwort und auch Danke für deinen Zwischenbescheid. Wir könnten aber auch einen Zeitraum ausmachen, in welchem zeitlichen Abstand wir antworten. Jetzt zum Anfang ist das sicher spannend, sich täglich auszutauschen, das werden wir vermutlich aber nicht durchhalten. Gestern bin ich noch verzweifelt, weil auf meinem Privathandy noch eine alte gmail-Adresse war, die ich nie benutzt habe und schon vor Wochen auf dem PC gelöscht habe. Erst heute früh ist es mir gelungen, sie zu löschen. Nachher werde ich also Youtube erst wieder angehen können. Die Fotos gehörten nicht aufs Diensthandy, es ist gut, dass sie da gelöscht wurden.  Vermutlich habe ich mal das Wlan zu Hause angehabt, dass sich hier alles verselbständigt hat. Wenn im Zug kein Internet ist, kann ich dort nicht mein Ergebnis von meiner Erhebung übermitteln, das mache ich dann zu Hause. Und ich muss zu Hause updaten. Ansonten lasse ich das Wlan aus. Ich muss mir angewöhnen, dann den PC auszuhaben und das Privathandy genauso. Mein PC ist kabelgebunden. Wie ich legacy auf dem PC loswerde, ist mir aber noch ein Rätsel. Ich freue mich natürlich sehr, dass du auf meiner Wellenlänge schwingst. Es ist eine regelrechte Erleichterung, das Niveau nach langen Jahren der Entbehrung mal wieder gefunden zu haben. Warum ich aber hinterfrage, mir so viele Gedanken mache? Das habe ich noch nicht herausbekommen. Zu den Traumata: Verdrängen geht nicht, alle unbewussten Beeinflussungen bleiben bestehen. Glaubenssätze der Vorfahren werden weitergegeben. Gleich kommt mein Beispiel. Es gibt aber noch mehr, nicht nur Traumata. Die DNA verändert sich mit den ungelösten Blockaden. Ich glaube, dass ist inzwischen hinreichend erforscht, also keine Esoterik. Also dann mal zur meiner Oma mütterlicherseits. Ich habe es inzwischen verdaut. 19.JH. Keiner hat je hinterfragt, warum es einen dunkelhäutigen Sohn gab, einen meiner Onkel. Er sah aber nicht wie ein Afrikaner aus.  Er war nur reichlich melaninversorgt. Wie die Eltern nonverbale Verbote aussenden, ist mir ein Rätsel. Das ist eine schädliche Macht, die Heilung verhindert. Und wie heißt diese Macht? Ich habe mal gesagt, er wäre ein Kosak. Ich habe die passende Behörde angemailt, ob er ein angenommenes Kind wäre, also adoptiert. Die haben so komisch zurückgeschrieben, dass ich misstrauisch wurde. Es gab auch keine Schwarzen dort, ich habe tagelang bei google die Geschichte recherchiert. Das war aber in Irrtum. In der Kolonialzeit gab es sehr wohl Schwarze in der Industrie. Sie haben für die Kolonien gearbeitet. Und sie wurden stigmatisiert. Letztendlich stellte sich heraus, dass die Oma von dem Sohn eines schwarzen Arbeiters vergewaltigt wurde. Sie wurde schwanger, es war das erste Kind. 9 Monate die bange Frage, von wem ist das Kind? Welches Leid! Bei der Geburt die Gewissheit, nicht von ihrem Mann.  Die Hölle. Unfassbar, damit zu leben. Sie starb mit gut 50, vermutlich an Leberkrebs, in der Leber sitzt die Wut. Ich habe die Oma vor vielen Jahren in einer Familienaufstellung erlebt, die hat mich böse angemotzt. Heute ist mir klar, der Gedemütigte rächt sich an der ganzen Welt. Ihr Schicksal wurde nicht mal angesprochen, von der ganzen Verwandtschaft nicht, meine Mutter hat es dann weitergelebt, ich war ein absolut ungewolltes Kind. Das habe ich aber erst gerafft, als meine Mutter längs verstorben war. Was aber der Hammer ist, dass die Familie mit so einem Kind völlig abgelehnt wurde. Sie hatten bestimmt keine Freunde. Meine Mutter hatte auch keine Freunde und die nächste Generation auch nicht, also meine Geschwister und ich. Mein Vater hatte ein ähnliches Schicksal mit Ablehnung in sich. Auch er war freundelos. Glaubenssätze: Wir sind nichts wert, uns kann keiner leiden, wir werden gemieden, wir sind arme Säue, …. Das dürfte die Quelle meiner Freundelosigkeit sein, oder zumindest eine. Habe ich sie jetzt beendet? Da wir das Thema Energie haben, welche Energie spielt da bei den Glaubenssätzen eine Rolle? Wie heißt sie, wie nennen wir sie? Neuroplastizität beschreibt ja noch kein Energiefeld. Handelt es sich um Lichtenergie? Elektromagnetische Strahlung, die Menschen nur spüren, aber nicht wahrnehmen? Was ist die Maßeinheit? Ich höre immer nur Lichtkörper, Aura, Flammen, aber weiteres in Form von Formeln oder Maßeinheiten kommt nicht. Das ist mir zu banal. Man muss eh bei der Esoterik sehr aufpassen, dass man nicht an Blödsinn anfängt zu glauben. Wenn ich z.B. Engel und Feen höre, Christusenergie, usw. dann verdrehe ich die Augen.  Nun habe ich das aufgedeckt, habe mit der Oma gesprochen, das gelingt mir inzwischen, mit Verstorbenen Kontakt aufzunehmen, meistens in einer bestimmten Kirche in Coburg. Es gibt aber auch Familienstellen mit Spielfiguren – mir gelingt sie sogar mit Zetteln mit den Vornamen drauf, das habe ich gemacht. Die Mutter der Oma muss eine ganz liebe gewesen sein, sie hat ihren dunklen Enkel wohl nicht gesehen. Die Oma ist dankbar, dass ich es herausbekommen habe und hätte gern ein kleines Kunstwerk von mir, indem sie bei mir sein darf, also hinter mir stehen darf und sie hat sich für ihre Vorwürfe in der Familienstellung entschuldigt. Übrigens waren zu mir die Menschen sehr oft böse. In Sonneberg ist alles anders, sehr heilsam ist das hier. Der dunkle Onkel hatte sein ganzes Leben lang Heimweh. Aja, den habe ich dann mal zum Vergewaltiger gestellt und gut war es. Alle sind ja schon lange tot. Seine 3 Geschwister (auf Papier) atmeten auf. Diese Familie muss unter den Verhältnissen sehr gelitten haben. Ich habe diesen Onkel nur ein paarmal gesehen. Und meine Mutter war natürlich belastet und hat, ohne es zu wollen, eine komische Energie weitergegeben, wir sind nichts wert, die anderen sind nix... Jetzt kamst du, du lehnst mich nicht ab. Ob wir Freunde werden? Dann hätte die Aufdeckung ja schon zu einer Veränderung geführt. Fühlst du eigentlich Ungereimtheiten in dir? Sonneberg war seelische Kur, ich habe hier oben so viel in mir geradegerückt, mein Herz wieder geöffnet, Traumata integriert, mit dem Mentaltraining bin ich wieder dankbar und zufrieden. Aber hier ist in allem Mangel. Auf kleinen Ausflügen ist sogar Mangel in der Natur, Langweile. Ich radle lieber nach Bayern. Keine Konditorei mehr, ständig sterben Leute, keine gescheite VHS, nicht mal eine Christmette mit Chor -letztes Jahr hat mir allen Ernstes jemand empfohlen, nach Dresden zu fahren. Sonneberg liegt ungünstig, was die Zugverbindungen angeht. Ich fahre nach Hof zum See von hier aus länger als von Nürnberg aus. Kaum noch Einkehrmöglichkeiten beim Wandern, überhaupt, keine Wandergruppe mehr, kein Chor…..keine Kultur. Mit dem Rad kannst du hier nicht fahren, das geht ständig bergauf und bergab.  Keine Ärzte mehr, die alten sterben weg. Ein Stadtrat soll Heil Hitler rufen, habe ich noch nicht gehört, aber 30 % sind schon AFD-Leute. Ich finde auch keinen Zugang zu den Menschen hier. Smalltalk ohne Ende, Lachen, alles schön, aber das war es auch. Warum fragend die älteren Frauen nicht mal, ob ich mitwandere? Wollen sie unter sich bleiben? Ganz komisch, aber es kann auch an mir liegen. Ich bekomme hier nichts mit, von Unfällen und Gewalttätigkeiten und zerstochenen Autoreifen, null. Ich höre, dass sie Sonneberger blöd sind, von der Friseuse, dass sie Wessis nicht leiden können, vor allem die Älteren, was ich völlig anders erlebe, dann höre ich, dass alles Ossis doof sind. Dabei sind die doch alle so reizend die ich kenne, besonders bei der Bahn. Ich raff das nicht.  Es kommt mir so vor, als ob ich hier beschützt würde, aber eben jetzt an den nächsten, oder besser, an den letzten Ort in meinem Leben ansässig werden soll. Ich verrate aber noch nicht, wo der sein kann. Ich werde das Geld noch anziehen. Beim Channeln stellst du ja die Fragen, sonst geht da nichts. Keine Sorge. Die Ausbildung bei der Frau, die das Zoom meeting gestartet hat, kostet 900 Euro, ich schaue erst mal nach preiswerten Alternativen. Das war gestern der zweite Abend und der war einfach Klasse. Die Frau hat online gechannelt, das war so mutig! Da waren auch tolle Leute in der Gruppe. Eine Frau stand vor dem Wegzug aus ihrer Wohnung, an die eine Scheune grenzte, in der ein Portal ist (schon wieder eine undefinierte Energie!) Sie hatte das Gefühl, dass sie vor ihrem Wegzug noch etwas in der Scheune zu erledigen hätte, damit die Nachmieter sich wohl fühlen würden. Was für eine liebevolle und verantwortungsvolle Seele! Die Channel- Antwort hat sie so beglückt. Das war so schön, das erleben zu dürfen. Ich durfte nach Sonneberg fragen, es kam etwas zu negativ rüber, was ich hörte, aber dass ich da falsch bin, war eindeutig. Das mit dem Geld sollten wir in der Akashachronik nachschauen. Meinen Wunschort hätte ich ja schon. Es gibt also noch mehr Hindernisse beim Mentaltraining, die die Gurus einfach nicht kennen. Hm, wie können wir denn mal Struktur in unsere Gedanken bekommen?  Hast du Lust, alles war dir dir zur Energie ein – oder auffällt, in eine Excel Liste einzutragen? Du könntest die Spalte A nehme, ich die Spalte B. In einer angemessenen Zeit gleichen wir ab. Wir könnten auch Verlinkungen reinsetzen. Owei, geht das überhaupt, wenn wir dann die beiden Tabellen zusammenfügen? Thema Energie. Übrigens ist bei der Energie auch die Polarität dabei, Plus und minus, in der IT 0 und 1, hell und dunkel…. Unser Bewusstsein entwickelt sich immer weiter, so sehe ich das auch. Aber wie das funktioniert, ist schon wieder die Frage. Gestern nach dem Zoom-meeting dachte, ich, wenn wir zu dem Thema Energie wirklich etwas veröffentlichen, werden das mehrere Bände und die Zielgruppe sind eher Spirituelle oder auch Physiker, also brauchen wir auch noch Übersetzer, denn die Voraussetzung für potentielle Kunden ist ein hoher IQ.  Aber wenn wir es nur für uns herausbekommen und im Internet veröffentlichen, tun wir etwas für die Menschheit, und evt. fließt etwas für die clicks, das kannst du wieder. Du kennst Telepathie, da ist er wieder der Radius. Aber wie geht das bitte? Was wir alles noch nicht wissen! Schick mir bitte mal ein Bild von einem Panzereinstieg für Schwangere. Mit KI kannst du inzwischen so viel Lügen verbreiten, das es nicht mal auffällt, dass die ursprüngliche Nachricht hieß, „Im Puma Panzer ist so wenig  Feinstaub, dass da sogar Schwangere drin arbeiten könnten “.  In Deutschland gibt es ja nicht mal eine Wehrpflicht für Frauen, noch nicht. Ich bin sicher, dass das alles Fake ist mit den Schwangeren. Als Lehrling war ich in der Ukraine und habe an der Gasleitung "Druschba" gearbeitet“ hatte mich fragen lassen, ob du Ukrainer bist? Hast du als Lehrling einfach so im Ausland gearbeitet? Internationale Konflikte: Darüber gibt es auch aus meiner Sicht keine Wahrheit, ich merke auch, dass da mein sonstiges Mitgefühl nicht mehr so präsent ist. Sag den Betroffenen mal, sie sollen das Dankbarkeitsvideo anschauen. Nein, niemals. Nur leiden können sie und hassen. Und es fehlt an IQ, und da der ja immer mehr verschwindet, ist Einsicht nicht mehr möglich. Asylanten dürfen auch in Deutschland „Scheiß-Regierung“ rufen. Wir hatten gestern das Thema am Coburger Bahnhof. Eine Fast-Leiche, ein alter Mann lag verwinkelt auf der Bank. 3 Rettungskräfte kamen. Eine Frau neben mir beichtete mir, dass sie nicht mehr helfen könnte. Sie war betrübt und hatte schon ein schlechtes Gewissen, sie hätte Angst vor Gewalt. Ich habe sie dann beruhigt, ein Anruf beim Rettungsdienst ist Hilfe genug. Aber dass nach der Abholung der Gestalt die Bank nicht desinfiziert wurde, war für mich untragbar. Igitt. Der Typ war vermutlich alkoholisiert, wenn nicht sogar bekifft. Welchen Wert hat er für die Gesellschaft? Er gibt anderen die Möglichkeit, Mitgefühl zu zeigen. Ist dieser Gedanke schon reaktionär?   Ich ärgere mich heute noch über eine abgegebene Fundsache aus der S-Bahn, als ich noch in Nürnberg wohnte. Eine Kamera mit 2 Objektiven, Neuwert 4000 Euro. Der Verlierer hat meine Privatadresse auch von der Bahn bekommen, toll, dann stand er vor meiner Wohnungstüre und meinte, er könne ja als Dankeschön ein paar Fotos von meiner Familie machen. Ich habe ihn rausgebeten und den gesetzlichen Finderlohn verlangt. Der hatte meine Ehrlichkeit nicht verdient. Die Kamera könnte ich sehr gut gebrauchen. Gefunden habe ich sie in einer alte S-Bahn ohne Kameras. Es wäre nicht mal aufgefallen. So wurde ich von einer Unverschämtheit geprägt. So verliert man Mitgefühl. Ich engagiere mich in Sonneberg lieber für den Bahnhof, die Beleuchtung auf der Brücke, die Altkleidercontainer, die verbotene Werbeblätter vor den Haustüren usw. Das ist ein Geben für alles, was ich hier bekomme und was die Sonneberger, vielleicht auch wegen der alten Prägung, nicht können. Ich melde auch so manches per Telefon oder per mail, was aufgebrochene Türen vom Aufzug am Bahnhof angeht, nach Erfurt zur Bahn.  Das ist hier ein Grenzbahnhof und es gibt keinen DB-Service. Unverschämt ist das. Über die Energie der Flüchtlingskrise könnten wir uns extra unterhalten. Es wird etwas zu viel auf einmal.   Dann genieß deinen Tag. Liebe Grüße von Heidi
15:50 Uhr
(kein Text)
15:57 Uhr
Eben Test und langsam glaube ich an den rückläufigen Merkur. Im Zug ist nur das Fis gestört und die Lautsprecher. Nichts besonderes.  Am Samstag, 22. November 2025 um 16:52:02 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben: Mein Server war heute mal außer Betrieb. Jetzt hat es dreimal funktioniert ;-) Versuchs jetzt nochmal. Gruß Jürgen
16:03 Uhr
Hallo Heidi, ich habe heute/jetzt 2 Emails von dir erhalten. Gruß Jürgen
16:21 Uhr
Mein Server war heute mal außer Betrieb. Jetzt hat es dreimal funktioniert ;-) Versuchs jetzt nochmal. Gruß Jürgen
16:51 Uhr
Guten Abend Jürgen, wo soll ich anfangen? Beim Kakao? Wenn du da spirituelles Erwachen oder sonstiges erfährst, ist das dein Glaube oder dein Erlebnis, ist ja egal. Erforscht ist es nicht.  Wir haben zu Hause sogar an St. Martin so ähnlich gefeiert, mit mehreren Ampeln, also selbstgemachten, und Martinswecken mit dicker Butter drauf. Es war gemütlich. Ja, und da geht auch das Herz auf. Aber das geht es auch mit Tee auf. Kakaopulver ist die Schokoladenform mit der höchsten Cadmiumkonzentration. Das sagt dir keiner beim Ritual.   Ich habe das Bleigießen auch nur im Vergleich genannt, weil es auch ungesund ist.  Das ist leider anders angekommen. Man kann ja trotzdem die Rituale machen, aber dann das Schwermetall regelmäßig ausleiten. Was die Männer angeht, ist es eher umgekehrt, dass ich sie ablehne, wenn sie mir im Geist nicht gewachsen sind. Ein Eisenbahner hat mich so bedrängt, dass ich ihm klipp und klar sagen musste, er könne mir nicht das Wasser reichen. Du hast es anders herum beschrieben. Es ist schrecklich, wenn ein Mann mir nicht mal im Gespräch folgen kann…. Aber auch nicht mal nachfragt. Ja klar, es gab einige Anläufe, ich meckere auch nicht, die interessanten waren aber verheiratet, da kam ich zu spät. Und wenn man Altlasten bei sich hat, zieht man Männer mit Altlasten an, da geht dann gar nichts. Ingenieure fand ich Klasse. Ursprünglich hatte ich den IQ-Test bei Mensa e.V. ins Auge gefasst, weil ich tatsächlich langsam dachte, die Menschen haben an Intelligenz verloren, ich finde keine mehr für mich. Die letzten Aufdeckungen könnten natürlich einen anderen Grund nennen, die Ablehnung der Oma und die Weitergabe ihres Traumas. Der Mensa-Verein trifft sich einmal im Jahr, dann hast du eine Auswahl an über 1000 (von 18.000) Deutschen mit hohem IQ. Es gibt regionale Treffen, es werden anspruchsvolle Spiele gemacht und es gibt weltweite Kontakte, es gibt auch einem Mensaverein an der Côte d’azur, lach. Ob ich aber die 130 knacke, ist die Frage. Und das Durchschnittsalter bei Mensa kenne ich auch noch nicht. Es gibt auch Berufsverbände, ich habe viel recherchiert, ohne passendes Ergebnis. Ich bin am falschen Ort. Mein Corel Draw X5 von 2010 reicht aus, es war glaube ich das letzte auf CD, danach kam das mit monatlichen Gebühren, wenn ich mich richtig erinnere. Mit Win 10 war es schon anders in der Darstellung, aber ich komme klar. Ja, genau, ich habe eine selbst ernannte Aufgabe, ich fühle mein Talent und auch meine Macht darüber, aber langsam möchte ich davon weg. Ich sehe andere Dinge, oder besser ich visualisiere sie, vielleicht träume ich auch nur. Ohne neue Menschen kann ich meine Lebenswünsche vergessen. Und ihr?  Tarragona und Dresden, ui! Ich war in meinem Heimatort, grausam; ich war in Köln, ne; ich war in Weimar, schon eher. Aber die Grenze scheint zurückzukommen. Ich höre öfter, dass die Ossis über die Wessis schimpfen. Das haben sie den Wessis nachgemacht. Ich könnte bei so einer Kleinkarriertheit ausrasten. Mich haben fast alle blöd angemacht, als ich meinen neuen Wohnort bekannt gegeben habe, auch Eisenbahner. Was ich lustig finde, die ganzen mindestens 400 Eisenbahner wissen aber, dass ich hier wohne. Die Frage, was will ich in diesem Leben noch erreichen? soll für mehr Bewusstsein und Zielstrebigkeit führen. Eine krassere Frage ist, was soll auf deinem Grabstein stehen. Gute Nacht wünscht dir , in freudiger Erwartung deiner Antwort   Heidi Am Freitag, 21. November 2025 um 23:58:09 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben: Hallo Heidi, danke, dass du das alles so offen mit mir teilst. Man spürt, dass du dich mit deiner Familiengeschichte sehr gründlich auseinandergesetzt hast. Dass du über deine Oma schreiben kannst, gerade weil niemand mehr lebt, zeigt, wie gut du zwischen Mitgefühl und gesunder Distanz unterscheiden kannst. Wie du schreibst: Es war ihr Leben – und trotzdem ist es berührend, dass du ihr innerlich Gerechtigkeit geben konntest. Dass du dich selbst sehr genau beobachtest, finde ich beeindruckend. Viele Menschen merken nicht einmal, welche Muster sie beeinflussen. Ob jemand „traumafrei“ ist oder nicht, lässt sich für Außenstehende schwer sagen – ich kenne aber aus meinem eigenen Leben keine größeren Blockaden oder „Macken“, die mich behindern würden. Die Geschichte mit der Fötus-Zwillingin und dem Satz „Mach voran“ ist interessant – vor allem, weil du beschreibst, dass dieser innere Druck sofort verschwunden ist. Solche Veränderungen sind selten, und ich kann verstehen, dass du an genau solchen Erlebnissen festhältst und daraus Schlüsse ziehst. Dass du dir mehr Freunde wünschst, kann ich gut nachvollziehen. Die Geschichte von der Frau in der Tanzgruppe zeigt ja, dass sich manchmal in einem einzigen Moment Türen öffnen können. Es ist schön, wenn Menschen auf diese Weise neue Verbindungen finden. Was deine Schwestern betrifft, klingt es sehr schmerzhaft, dass der Kontakt abgebrochen ist. Familienkonstellationen können schwierig sein – auch ohne große Dramatik. Ob man „eine Aufgabe“ hat, die Dinge der Vorfahren zu ordnen, ist etwas, das jeder nur für sich selbst beantworten kann. Aber ich verstehe, dass du manchmal das Gefühl hast, mehr zu sehen oder zu verstehen als andere aus deiner Familie. Zu den Aufstellungen und Channelings: Ich merke, dass diese Arbeit dir viel bedeutet und dir geholfen hat, Zusammenhänge zu erkennen. Für mich sind solche Methoden eher symbolische Wege, innere Bilder sichtbar zu machen. Aber ich finde es spannend, wie klar du aus diesen Erfahrungen etwas für dich ableiten konntest. Was das Channeling meiner eigenen Mutter betrifft: Für mich war es mehr eine Art inneres Bild, mit dem ich nichts „fragen“ wollte. Ich habe da keine besondere Erwartung an Antworten gehabt. Vielleicht ist genau das der Unterschied. Ich finde es gut, dass du deinen eigenen Weg gefunden hast, mit deiner Geschichte Frieden zu schließen – Schritt für Schritt. Kakao-Zeremonie: Ich hatte in dem Video von Kai Brenner ( https://www.youtube.com/watch?v=un2g8BbxYQ0 ) das erste Mal von Kakao-Zeremonie gehört und ich war neugierig. Dein Verglich mit Bleigießen scheint mir nicht zu passen. Deshalb habe ich mal die KI befragt: 🔍 Bleigießen vs. Kakao-Zeremonie (zwei Rituale – zwei völlig verschiedene Welten) 🎭 1. Ursprung & Bedeutung Bleigießen: Volksbrauch aus Mitteleuropa Silvestertradition („Was bringt das neue Jahr?“) spielerisch, symbolisch, kein tieferer Sinn früher echtes Blei → heute oft Zinn oder Wachs Kakao-Zeremonie: spirituelles Ritual aus Mittelamerika zeremonieller Rohkakao ( Cacao ) mit jahrhundertealter Tradition Fokus auf Herzöffnung, Verbindung, Selbstreflexion oft begleitet von Musik, Meditation, Atemarbeit 🍵 2. Wirkstoffe & körperliche Effekte Bleigießen: Keine körperliche Wirkung – außer, man verbrennt sich 😉 Früher Blei giftig (Dämpfe!). Heute ungefährlich. Kakao-Zeremonie: Kakao enthält: Theobromin (stimmungsaufhellend) Magnesium (beruhigend) leichte Blutdruckwirkung „Herzöffnend“ im übertragenen Sinne → eher entspannend, warm, fokussierend 🧠 3. Mental / Emotional Bleigießen: Spaßfaktor Fantasie („Was sehe ich in der Figur?“) Keine innere Arbeit, kein persönlicher Prozess Kakao-Zeremonie: Für manche eine Art Meditation Kann Gefühle öffnen oder beruhigen Wirkung stark abhängig von Setting und Erwartung Für Skeptiker: eher ein gemütlicher heißer Kakao mit Kerzenlicht 😉 🧪 4. Gefahren & Kritik Bleigießen: Früher: giftige Bleidämpfe Heute: unbedenklich Esoterik-Level: niedrig Kakao-Zeremonie: Kakao kann Schwermetalle wie Cadmium enthalten (je nach Anbaugebiet!) Für empfindliche Menschen → Herzklopfen Esoterik-Level: je nach Seminar verschieden 🎯 5. Fazit Bleigießen: Kakao-Zeremonie: Ich schließe mich voll dem Fazit an. Unsere Gemeinschaft war das KRD, Königreich Deutschland. Die Geschichte mit meiner Frau erzähle ich dir gern, aber in diesem Brief wird es einfach zu lang. "Ich bin solo. Ein Zugbegleiter hat vor kurzem gesagt, ich wäre zu intelligent für einen Mann. Musste schmunzeln. .." Warst du immer solo?  Meine Exfrau hat bei der Bahn gelernt, dann als Stellwerksmeisterin und später als Zugbegleiter gearbeitet ;-) Ja, ich denke, es gibt viele Männer, die Probleme haben, wenn die Frau intelligenter oder erfolgreicher ist. Nein, einen IQ-Test habe ich noch nicht gemacht. Es wäre ein Zeitvertreib. Ich sehe darin keinen Nutzen. Wenn du mir schreibst, welche Version von Windows du hast und welche von Corel Draw, dann könnten wir mal nachschauen. Ich finde es sehr schön, dass du dich so engagierst. Gerade wenn man solo ist, gibt einem das eine echte Aufgabe und auch einen Ausgleich. Andere kümmern sich um ihre Enkel – du kümmerst dich um deine Umgebung, um Menschen, um Dinge, die sonst keiner sieht oder anpackt. Das ist genauso wertvoll, nur auf eine andere Art. Und man merkt, dass es dir auch eine Form von Zugehörigkeit gibt. Ja, dieses Gefühl kenne ich sehr gut. Es gibt Orte, an denen man ankommt – und plötzlich fällt alles von einem ab, was den Tag schwer gemacht hat. Bei mir ist das vor allem mein Elternhaus: Sobald ich dort die Tür öffne, spüre ich etwas wie Ruhe und Vertrauen, fast so, als hätte die Zeit eine andere Geschwindigkeit. Und genauso geht es mir dort, wo ich mit meiner Frau zusammen bin. Das sind für mich meine „Parallelwelten“ – Orte, an denen man einfach bei sich sein darf, ohne etwas erklären oder leisten zu müssen. Ich kann gut verstehen, dass Sonneberg für dich so ein Platz geworden ist. Ich kann gut verstehen, dass du enttäuscht bist, wenn ein geplanter Aufbruch sich doch nicht erfüllt. Manchmal zeigt sich erst vor Ort, dass ein Platz doch nicht zu einem passt. Ich kenne das gut: Ich war zwei Jahre in Spanien, in Miami-Platja bei Tarragona. Es war wunderschön dort – Sonne, Meer, Lebensgefühl – aber trotzdem wurde es nicht unsere Heimat. Manchmal braucht es mehr als nur eine schöne Umgebung. Die Côte d’Azur klingt nach einem schönen Traum, und ich glaube tatsächlich, dass sich im Leben manches schneller wenden kann, als man denkt. Ein kleiner Zufall, eine Begegnung, und plötzlich öffnet sich eine Tür. Dass du es gerne quirliger hättest – Chor, Freunde, Gäste, Musik – aber gleichzeitig absolute Ruhe brauchst, kann ich nachvollziehen. Es gibt solche Orte, manchmal muss man nur lange genug suchen, bis der richtige auftaucht. Und was das Thema „Mann“ angeht: Ich finde es sympathisch, dass du den Gedanken nicht aufgegeben hast. Es braucht nicht viel Intelligenz, um jemanden zu finden – nur das richtige Gefühl. Den Grund, den du für dich behältst, respektiere ich vollkommen. Mein Eindruck ist: Wenn man die Augen und Ohren offen hält, findet sich entweder ein Ort oder ein Mensch, der zu einem passt – oft ganz leise und ohne Druck. "Können wir uns jetzt mal auf dich konzentrieren?" - Ja gern, aber jetzt möchte ich erstmal schlafen gehen. Und dann fällt mir auch ein, was ich "...  noch alles in deinem Leben erreichen? ..." will ;-) Gute Nacht wünscht dir Jürgen
20:38 Uhr
2025.11.23
Guten Morgen lieber Jürgen,  https://www.youtube.com/watch?v=Hx5kuLTnqWA Esoterik von feinsten, ich bin einfach nur entsetzt: Ich habe mein ganzes Leben Kakao getrunken, mir ist gar kein Kakaogeist erschienen, mein Basischakra war über Jahrzehnte blockiert. Wenn die Menschheit nur noch verarscht werden will, wollen wir einen shop mit Ritualkakao aufmachen? Oder ist das schon wieder zu spät? Der ganze Esoterikbereich ist dermaßen lukrativ, machen wir etwas falsch? Es gäbe ja dann noch Behälter für Ritualkakao, Ritualutensilien usw. Und du könntest esoterische IT anbieten,  https://www.martin-jestl.com/ ,ich esoterische optische Täuschungen. Wer sie erkennt, ist auf dem Achtsamkeitsweg. Kakao für die Zirbeldrüse? Kann Kakao entkalken? Wer weiß. Kakao für die Libido? ein natürliches Aphrodisiakum soll Kakao sein. Habe ich nichts von gemerkt. Seitdem ich so viel bei der Bahn bin, habe ich genug knackige Kerle um mich rum, da brauche ich eh nichts mehr. Ich appelliere aber nur an dich, Rituale sind wirklich etwas schönes, und der Glaube bewirkt Wunder, das Gemeinschaftsgefühl ist Klasse, aber bitte fall nicht auf die ganzen Versprechen rein.  Sag mal, wieso finde ich mein erstes Short nicht bei google, aber über 1300 andere?  ich steh auf dem Schlauch. Bis später. Freundschaftliche Grüße von Heidi
09:32 Uhr
2025.11.24
Guten Morgen Heidi, du hast in deinen letzten Zeilen viele spannende Themen angesprochen, und da sind inzwischen einige Punkte offen, auf die ich gern etwas ausführlicher eingehen möchte. Nur wäre das für eine schnelle Antwort jetzt schlicht zu viel. Ganz kurz zusammengefasst geht es um: deine Gedanken zu Ritualen, Kakao und Esoterik deine Erfahrungen mit Männern und geistiger Ebenbürtigkeit Mensa, IQ-Tests und deine Überlegungen dazu dein Gefühl, am falschen Ort zu leben und deine Erlebnisse mit Ost/West deine kreativen Talente, Corel Draw und deine „selbst ernannte Aufgabe“ deine Frage nach Tarragona und Dresden dein Short, das du bei Google nicht findest und die beiden Dinge, die du direkt an mich gerichtet hast: die Geschichte mit meiner Frau, die ich dir gern erzähle, aber nicht zwischen Tür und Angel und deine Frage, was ich noch alles im Leben erreichen möchte ;-) Das sind mehrere große Themen auf einmal, und ich möchte dir darauf lieber in Ruhe antworten. Ich nehme heute nur dein Thema „Rituale, Kakao und Esoterik“ heraus – alles andere braucht ein bisschen mehr Raum, und den möchte ich mir später nehmen. Dein Fokus auf Cadmium und Blei ist verständlich. Das ist eine Sichtweise, und sie ist ja auch nicht falsch – jedes Material hat seine Eigenheiten. Ich selbst habe zu Esoterik ein eher lockeres Verhältnis. Bevor ich überhaupt entscheiden könnte, was für mich sinnvoll ist und was nicht, müsste ich mir erst einmal klarer werden, was eigentlich alles unter Esoterik fällt. Manche zählen Meditation dazu, andere Energiearbeit, wieder andere nur die exotischeren Methoden. Wenn man das zu Ende denkt, kommt man fast automatisch zu der Frage: Im Periodensystem stehen über hundert Elemente – welche davon sind „gut“ und welche müssten theoretisch „ausgeleitet“ werden? Und bei Verbindungen wird es ja noch komplizierter. Wenn man sieht, wie voll der Himmel manchmal mit Schachbrettmustern von Flugzeugen ist, könnte man sich fragen, was da alles niedergeht – offiziell „nichts“, natürlich. Und falls es doch etwas wäre: Was davon sollte man dann ausleiten? Welche Stoffe es sind, wird ja bestens gehütet. Das ist ein Fass ohne Boden. Grundsätzlich glaube ich: Jeder Mensch verträgt etwas anderes. Die einen rauchen ihr Leben lang und werden steinalt. Andere sind kerngesund und bekommen plötzlich Allergien. Paracelsus hatte mit seinem Satz „Die Dosis macht das Gift“ vermutlich weit mehr recht, als viele heute wahrhaben möchten. Ein wenig Alkohol, Cannabis, sogar Schlangengift haben medizinische Effekte – zu viel davon kann krank machen oder töten. Esoterik, Ausleiten, Nahrungsergänzung – das alles wirkt auf mich ein bisschen wie Geschwister: oft mit „hohem Nutzen“ beworben, aber am Ende doch sehr gute Geschäfte mit der Sehnsucht nach Gesundheit. Ich persönlich halte mich lieber an praktische Dinge, die sich gut in meinen Alltag integrieren lassen: Vitamin D: Ich verbringe das Winterhalbjahr in der Karibik – das löst gleich mehrere Probleme. Omega 3/6: Lieber Hering und Makrele als Zuchtfisch. Rohmilch, Honig vom Imker: Nicht das „Bio“, das im Supermarkt steht, sondern von jemandem, der es selbst herstellt. Zucker & Weizen: Kaufe ich fast nie – Honig reicht völlig. Aber: Wenn ich bei meinen Eltern bin, eingeladen werde oder wie gestern bei einem Brunch sitze, esse ich einfach das, was auf den Tisch kommt. Ich genieße es – denn meistens ist es mit viel Liebe zubereitet. Und Liebe ist in meinen Augen der wichtigste „Wirkstoff“. Mein Fazit: Ich werde meinen karibischen Kakao weiterhin genießen. Und wenn zu Silvester Bleigießen angeboten wird – ob mit Blei oder Ersatzmetall – lasse ich mir den Spaß nicht nehmen. Ich sammle Informationen, höre mir Erfahrungsberichte an, aber bevor ich Geld für Rituale oder „Methoden“ ausgebe, müsste schon sehr viel passieren. Viele Grüße Jürgen
08:49 Uhr
Hallo liebe Heidi, du hattest ja gefragt – und ich hatte dir versprochen, dir die Geschichte mit meiner Frau zu erzählen. Sie ist etwas länger (wie bei mir üblich), aber sie gehört zu den schönsten und verrücktesten Kapiteln meines Lebens. 2001 – Das Ende einer Ehe und der Anfang von etwas Neuem 2001 wurde ich von meiner zweiten Frau, Bärbel, geschieden. Zu dieser Zeit war ich mitten in einer Weiterbildung zum Anwendungsprogrammierer – voll im Aufbruch. Danach ging es beruflich quer durch Deutschland: Hannover – Banksoftware in Java Frankfurt am Main – ERP und XML Bad Salzdetfurth – Hotelsoftware in Pascal 2005 begann ich dort ein Eigenheim zu bauen. Fast alles selbst geplant. Mein Gedanke war damals: „Erst das Nest bauen – dann die Frau finden.“ (Ein Plan, den der liebe Gott später etwas… optimiert hat.) 2006 – Die Reise, die alles in Bewegung setzte Mein Sohn Michael fragte mich damals, ob ich mit seiner Mutter, also Bärbel, in die DomRep komme. Die beiden jungen Leute wollten ausgehen, und Bärbel nicht allein im Hotel sitzen. Klang fair – also flog ich mit. Wir landeten in einem All-Inklusive-Hotel bei Las Terrenas, und dort passierte es: Am Strand lagen wir, und ich dachte nur: „Wow. Diese Frauen! Diese dunklere Haut, diese leuchtend blauen Augen, diese zitronenfarbenen T-Shirts, diese schwarzen Haare, dieses Lachen.“ Nach 14 Tagen wusste ich: „Hier komme ich wieder her. Und hier finde ich meine Frau.“ 2007 – Ein Schicksalsschlag mit Baumarkt-Geräuschen In Bad Salzdetfurth war klar, dass das Softwareprojekt ausläuft. Von acht Programmierern würden nur ein oder zwei bleiben. Also suchte ich mir eine neue Stelle, fand sie auch – und kündigte die alte. Und genau dann passierte es: Ich brach mir auf der Baustelle die Kniescheibe. Die OP war unter örtlicher Betäubung. Ich hätte fast gefragt: „Haben Sie die Schrauben aus dem Obi mitgebracht?“ Es klirrte, die Ärzte suchten die passenden Teile – und ich hörte jeden Ton. :-) Aber genau dort, in diesem Moment, kam dieser Gedanke: „Vielleicht soll ich dieses Haus gar nicht fertigbauen. Vielleicht soll ich erst die Frau finden.“ Ich war nie wirklich arbeitslos gewesen – plötzlich musste ich es sein. Kein Einkommen, Baustelle still, Knie kaputt. Ich zog das Arbeitslosengeld über zwei Jahre, indem ich mich immer wieder kurz an- und abmeldete. Und ließ mich nach Mallorca zur „Arbeitssuche“ schicken. Dort lernte ich am Strand Spanisch. Und nachts… Ich habe noch nie so gefroren wie in diesem 8-Grad-Zimmer ohne Heizung. Karibik wäre wärmer gewesen. 2008 – Die Rückkehr in die DomRep und die Nachricht, die alles veränderte Nach Weihnachten 2008 flog ich wieder in die DomRep – diesmal für ein halbes Jahr. Ich stellte eine Annonce in einem Online-Portal ein (Parship? Weiß ich nicht mehr). Nach zwei Tagen hatte ich drei Zuschriften. Eine davon von einem Engel namens Mirna . Wir schrieben, und schnell wusste ich: Sie lebt in La Romana – ich in Las Terrenas. Und ich wollte nicht warten. Ich stieg in einen Bus nach Santo Domingo, danach in einen nach La Romana. Suchte ein kleines Café, setzte mich hin und rief an: „Hola mi tesoro, estoy en La Romana… Espero a ti.“ Sie kam. Und ab da war klar: Das wird meine Frau. Mirna  - so wurde sie in der Familie genannt. Mir gefiel ihr Vorname  Carmelina  gleich viel besser. Und dabei blieb es. Temperament? Ich durfte es direkt live erleben Ich hatte ja parallel noch mit zwei anderen Frauen geschrieben. Eines Tages rief eine von ihnen an – als ich mit Carmelina unterwegs war. In diesem Moment lernte ich sehr deutlich das Temperament einer Lateinamerikanerin kennen. (Das Handy habe ich danach mit sehr viel Respekt benutzt.) Wir trafen uns oft in Las Terrenas. Sie brachte fast jedes Mal kleine Geschenke mit – T-Shirts, Hosen. Nie etwas Großes, immer etwas Liebevolles. Sie zog später nach Santo Domingo, und ich zog hinterher. Erst nach drei Monaten lernte ich ihre Tochter Lianna kennen – damals neun Jahre alt. Im Januar 2009 heirateten wir. Und jetzt kommt die eigentliche Überraschung Die erste Nachricht von Carmelina kam nicht einmal von ihr selbst. Eine Verwandte hatte Carmelina überredet, es auch einmal zu versuchen. Carmelina hatte keine Lust, keine Zeit, keinen Nerv. Also schrieb die Verwandte für sie. Als wir später unsere Accounts löschten, konnte ich sehen: Ich hatte rund 20 Zuschriften. Carmelina hatte über 1000 Zuschriften von Amerikanern, Engländern, Europäern. Und: Die einzige Adresse, auf die sie jemals geantwortet hatte, war meine. Nur eine einzige. Wer also hat wen gefunden? Ich Carmelina? Oder Carmelina mich? Oder… der Zufall uns beide? Oder war es gar kein Zufall? 2006: erste Reise 2007: Kniebruch und Baustopp 2008: Spanischlernen auf Mallorca 2009: Hochzeit in Santo Domingo Wenn ich zurückblicke, sieht es fast aus wie ein Plan. Oder wie das, was du „Fokus“ nennst. Für mich war es: Zur richtigen Zeit am richtigen Ort – mit der richtigen Frau. Liebe Grüße Jürgen P.S. Und wenn ich mir jetzt den Text durchlese: Ich muss heulen. So viel Glück :-) Meine dritte Ehe - alle guten Dinge sind drei?!
13:07 Uhr
Mensch Jürgen, ich habe diese Mail im Zug gelesen. Es gab nicht viel zu tun, ich hatte Zeit. Dann habe ich das Smartphone auf den Tisch gelegt, der Hammer, wie das alles passiert ist. Dann habe ich sie noch einmal gelesen. Wie ein Plan, wie eine Führung, genial.  Da hast du das Glück gepachtet. Kannst echt dankbar sein.  Dass du mit deiner Agilität eine temperamentvolle Frau brauchst, leuchtet mir ein.    Ich hatte heute Glück. Mein Testimonial zum Chakra Zoom meeting hat mich ein Akasha reading gewinnen lassen. Die Frau hatte schon gemeint, da ich doch wüsste was ich wollte, mir aber das Geld dazu fehlt, könnte sie in der Akasha Chronik nachschauen. Ich bin gespannt, was oder ob etwas dabei rauskommt. So richtig hat mit Akasha noch nicht angesprochen.  Ich habe aber noch das Super Channelmedium auf einer anderen Plattform gefunden, die alte wurde von den Amis übernommen, da bin ich nicht mehr angemeldet, sogar viel preisgünstiger. Ob sie noch so gut ist, weiß ich natürlich nicht. Die andere Mail beantworte ich morgen. Schlaf gut Heidi Am Montag, 24. November 2025 um 13:07:20 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben: Hallo liebe Heidi, du hattest ja gefragt – und ich hatte dir versprochen, dir die Geschichte mit meiner Frau zu erzählen. Sie ist etwas länger (wie bei mir üblich), aber sie gehört zu den schönsten und verrücktesten Kapiteln meines Lebens. 2001 – Das Ende einer Ehe und der Anfang von etwas Neuem 2001 wurde ich von meiner zweiten Frau, Bärbel, geschieden. Zu dieser Zeit war ich mitten in einer Weiterbildung zum Anwendungsprogrammierer – voll im Aufbruch. Danach ging es beruflich quer durch Deutschland: Hannover – Banksoftware in Java Frankfurt am Main – ERP und XML Bad Salzdetfurth – Hotelsoftware in Pascal 2005 begann ich dort ein Eigenheim zu bauen. Fast alles selbst geplant. Mein Gedanke war damals: „Erst das Nest bauen – dann die Frau finden.“ (Ein Plan, den der liebe Gott später etwas… optimiert hat.) 2006 – Die Reise, die alles in Bewegung setzte Mein Sohn Michael fragte mich damals, ob ich mit seiner Mutter, also Bärbel, in die DomRep komme. Die beiden jungen Leute wollten ausgehen, und Bärbel nicht allein im Hotel sitzen. Klang fair – also flog ich mit. Wir landeten in einem All-Inklusive-Hotel bei Las Terrenas, und dort passierte es: Am Strand lagen wir, und ich dachte nur: „Wow. Diese Frauen! Diese dunklere Haut, diese leuchtend blauen Augen, diese zitronenfarbenen T-Shirts, diese schwarzen Haare, dieses Lachen.“ Nach 14 Tagen wusste ich: „Hier komme ich wieder her. Und hier finde ich meine Frau.“ 2007 – Ein Schicksalsschlag mit Baumarkt-Geräuschen In Bad Salzdetfurth war klar, dass das Softwareprojekt ausläuft. Von acht Programmierern würden nur ein oder zwei bleiben. Also suchte ich mir eine neue Stelle, fand sie auch – und kündigte die alte. Und genau dann passierte es: Ich brach mir auf der Baustelle die Kniescheibe. Die OP war unter örtlicher Betäubung. Ich hätte fast gefragt: „Haben Sie die Schrauben aus dem Obi mitgebracht?“ Es klirrte, die Ärzte suchten die passenden Teile – und ich hörte jeden Ton. :-) Aber genau dort, in diesem Moment, kam dieser Gedanke: „Vielleicht soll ich dieses Haus gar nicht fertigbauen. Vielleicht soll ich erst die Frau finden.“ Ich war nie wirklich arbeitslos gewesen – plötzlich musste ich es sein. Kein Einkommen, Baustelle still, Knie kaputt. Ich zog das Arbeitslosengeld über zwei Jahre, indem ich mich immer wieder kurz an- und abmeldete. Und ließ mich nach Mallorca zur „Arbeitssuche“ schicken. Dort lernte ich am Strand Spanisch. Und nachts… Ich habe noch nie so gefroren wie in diesem 8-Grad-Zimmer ohne Heizung. Karibik wäre wärmer gewesen. 2008 – Die Rückkehr in die DomRep und die Nachricht, die alles veränderte Nach Weihnachten 2008 flog ich wieder in die DomRep – diesmal für ein halbes Jahr. Ich stellte eine Annonce in einem Online-Portal ein (Parship? Weiß ich nicht mehr). Nach zwei Tagen hatte ich drei Zuschriften. Eine davon von einem Engel namens Mirna . Wir schrieben, und schnell wusste ich: Sie lebt in La Romana – ich in Las Terrenas. Und ich wollte nicht warten. Ich stieg in einen Bus nach Santo Domingo, danach in einen nach La Romana. Suchte ein kleines Café, setzte mich hin und rief an: „Hola mi tesoro, estoy en La Romana… Espero a ti.“ Sie kam. Und ab da war klar: Das wird meine Frau. Mirna  - so wurde sie in der Familie genannt. Mir gefiel ihr Vorname  Carmelina  gleich viel besser. Und dabei blieb es. Temperament? Ich durfte es direkt live erleben Ich hatte ja parallel noch mit zwei anderen Frauen geschrieben. Eines Tages rief eine von ihnen an – als ich mit Carmelina unterwegs war. In diesem Moment lernte ich sehr deutlich das Temperament einer Lateinamerikanerin kennen. (Das Handy habe ich danach mit sehr viel Respekt benutzt.) Wir trafen uns oft in Las Terrenas. Sie brachte fast jedes Mal kleine Geschenke mit – T-Shirts, Hosen. Nie etwas Großes, immer etwas Liebevolles. Sie zog später nach Santo Domingo, und ich zog hinterher. Erst nach drei Monaten lernte ich ihre Tochter Lianna kennen – damals neun Jahre alt. Im Januar 2009 heirateten wir. Und jetzt kommt die eigentliche Überraschung Die erste Nachricht von Carmelina kam nicht einmal von ihr selbst. Eine Verwandte hatte Carmelina überredet, es auch einmal zu versuchen. Carmelina hatte keine Lust, keine Zeit, keinen Nerv. Also schrieb die Verwandte für sie. Als wir später unsere Accounts löschten, konnte ich sehen: Ich hatte rund 20 Zuschriften. Carmelina hatte über 1000 Zuschriften von Amerikanern, Engländern, Europäern. Und: Die einzige Adresse, auf die sie jemals geantwortet hatte, war meine. Nur eine einzige. Wer also hat wen gefunden? Ich Carmelina? Oder Carmelina mich? Oder… der Zufall uns beide? Oder war es gar kein Zufall? 2006: erste Reise 2007: Kniebruch und Baustopp 2008: Spanischlernen auf Mallorca 2009: Hochzeit in Santo Domingo Wenn ich zurückblicke, sieht es fast aus wie ein Plan. Oder wie das, was du „Fokus“ nennst. Für mich war es: Zur richtigen Zeit am richtigen Ort – mit der richtigen Frau. Liebe Grüße Jürgen P.S. Und wenn ich mir jetzt den Text durchlese: Ich muss heulen. So viel Glück :-) Meine dritte Ehe - alle guten Dinge sind drei?!
21:57 Uhr
2025.11.25
Lieber Jürgen, erst mal ordnen, dann schreiben? Ja, wir sind schon zwei wirklich geistig Lebhafte und das einfach Klasse. Aber wir können auch, wenn es für dich in Ordnung ist,   Prioräten setzen bzw. einige Themen erst mal weglassen. ·          Kakao und Co wäre heute nochmal kurz dran, siehe unten ·            ·          Männer und ihre Intelligenz können wir in den Papierkorb werfen, denn ich habe mich nur erklärt, weil du das umgekehrt geschrieben hast, also als ob Männer mit intelligenten Frauen Probleme hätten.   Es gab eine Reihe von für mich dummen und uninteressanten Kandidaten, die sich nicht mal im Spiegel angeschaut haben, die gar nicht mal meinen Geist gespürt haben, die sich vielleicht nur mit mir schmücken wollten. Ich habe mir meine Kerle meist selber ausgesucht. Gestern kamen so einige Erinnerungen von den Deppen hoch. Muss nicht sein. Darum Ich musste deine Aussage einfach nur richtigstellen. Mehr war das nicht. Das ist für mich kein Thema . ·            ·          Du hast den IQ-Test als nicht angebracht definiert, ich habe nur geschrieben, dass ich Interesse hätte wegen dem Verein Mensa . Das brauchen wir aus meiner Sicht nicht weiter zu verfolgen . ·            ·          Ost und West können wir bitte verschieben oder am besten ganz sein lassen, weil ich hier nicht bleiben will. Ich bekomme in letzter Zeit auch mehr negatives mit, lieber lebe ich in der Illusion. Ich engagiere mich aber nicht mehr. Ich bekomme keinen Kontakt und ich gehöre damit nicht dazu. Ich suche auch nicht mehr weiter. ·            ·          Zu Corel Draw wolltest du herausbekommen, ob das unter Win 11 läuft, das ist kein Thema. Wenn du es doch nicht kannst, gib mir bitte Bescheid, ich versuche mal den alten Laptop wieder in Gang zu bekommen, sicherheitshalber. ·            ·          Ich habe dich gar nicht nach nach Tarragona und Dresden , gefragt. Da stand nur UI! Weil ich das extrem empfinde. Aber das würde mich trotzdem interessieren, weil ihr ja beide das gleiche gefühlt habt, oder ihr drei sogar. ·            ·          Bei dem Youtube -Video komme ich nicht weiter, dazu frage ich mal eine Youtuberin. Ich muss die ID eingeben, über den Kanalnamen finde ich es nicht. Die Sichtbarkeit ist öffentlich. Ich verzweifle. ·            ·          Wenn du dich schwertust, an die Lebensziele zu denken, lass sie einfach weg, Vielleicht passt dir der Zeitpunkt nicht. Beim Mentaltraining ist das immer präsent. ·          Übrigens ist am 5.12. ein Film über Christian Bischoff und sein Mentaltraining online. Hast du die Info?                           Das Thema Energie könnten wir noch auf die Liste setzen o       Zu dem Thema Schwermetalle : Ich beschäftige mich seit über 10 Jahren mit Ernährung und Nahrungsergänzungsmitteln usw. Im Grunde ist es alles ganz einfach. Menschen sind Sternenstaub (ich bin Sonnenstaub angeblich). Wir haben all die Elemente, die in der Erde sind in uns, auch Schwermetalle. Mit der Ernährung, oder besser, mit allem, was wir zu uns nehmen, verändert sich aber die Zusammensetzung, auch entstehen Mängel. Die Zivilisation häuft auch Elemente stellenweise an wie z.B. Schwermetalle bei der Eisenbahn, Blei bei der Batteriegwinnung….. Die Mineralien, die wir zu uns nehmen, brauchen wir auch für den Stoffwechsel für andere Mineralien. Ein Beispiel: Bor brauchen wir, um Vit D3 überhaupt in die Zelle aufnehmen zu können, aber auch Magnesium und Calcium und Vit K2. Bor brauchen wir auch für die Hormonbildung. Von 100 Menschen haben 3 mal das Wort Bor gehört. Vit D3 bildet sich aber nicht in der Sonne, sondern nur in der Mittagssonne, dazu gibt es Videos. Schichtarbeiter müssen somit Vit D3 zu sich nehmen. Berücksichtigen sie aber nicht die anderen Mineralien, die zur Stoffwechslung dazu gebraucht werden, und davon haben zu wenig, könnten Nierensteine entstehen. Cadmium ist giftig und krebserzeugend, zu viel Cadmium muss es heißen. Wenn Lokführer erzählen, dass sie am Tag eine Tafel Schokolade essen, hole ich gerne aus. Es verschlechtert die Sehfähigkeit, auch die sexuelle Leistungsfähigkeit, usw. Gleisschotter ist Sondermüll, das haben sie eh in der Nase, da ist auch Cadmium drin. Omega3 und Omega 6 im richtigen Verhältnis hat übrigens auch die Walnuss. Man muss sie aber wässern, denn da ist Phytinsäure drin, die die Aufnahme von einigen wichtigen Mineralien verhindert. So kann einiges zusammenkommen. Am Himmel sind nur Kondensstreifen, die Chemtrails sind glaube ich endgültig widerlegt. Natürlich sind da Abgase, die ungesund sind und uns belasten. Und so, wie man sich ernährt, gesund hält, so verträgt man auch schonmal Ungesundes. Esoterik, Ausleiten, Nahrungsergänzung bitte nicht in eine Familie stecken. Du kannst alles bei google recherchieren. Natürlich sind das Geschäfte mit dem Verkauf von Gesundheitsmitteln, ist das so falsch?   Wir können doch selber den Nutzen herausfinden, mein ehemaliger Hausarzt testet alles kinesiologisch aus, das ist genial. Dann schluckt man nichts falsches, auch keine falschen Medikamente. Ich wollte dir den Kakao nicht ausreden, nur dein Bewusstsein puschen. Vorgestern habe ich mir in Coburg im Café eine Schokoladen Biskuitrolle gegönnt, musste an dich denken. Das kommt sehr selten vor, Torten finde ich hier fast nicht mehr. In dem Café war eine breite Glas-Schiebetüre. Es war schon dunkel und die ganze Theke hat sich darin gespiegelt. Es war auch voll in dem Café. Da habe ich dann mal wieder Quirligkeit empfunden. Ob das ein Omen war?   Was die Liebe angeht, hat Einstein behauptet, ist sie es, die die Welt zusammenhält, also nicht nur beim Essen. In diesem Sinn, liebe deinen Tag. Beste Grüße von Heidi Am Montag, 24. November 2025 um 08:49:19 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben: Guten Morgen Heidi, du hast in deinen letzten Zeilen viele spannende Themen angesprochen, und da sind inzwischen einige Punkte offen, auf die ich gern etwas ausführlicher eingehen möchte. Nur wäre das für eine schnelle Antwort jetzt schlicht zu viel. Ganz kurz zusammengefasst geht es um: deine Gedanken zu Ritualen, Kakao und Esoterik deine Erfahrungen mit Männern und geistiger Ebenbürtigkeit Mensa, IQ-Tests und deine Überlegungen dazu dein Gefühl, am falschen Ort zu leben und deine Erlebnisse mit Ost/West deine kreativen Talente, Corel Draw und deine „selbst ernannte Aufgabe“ deine Frage nach Tarragona und Dresden dein Short, das du bei Google nicht findest und die beiden Dinge, die du direkt an mich gerichtet hast: die Geschichte mit meiner Frau, die ich dir gern erzähle, aber nicht zwischen Tür und Angel und deine Frage, was ich noch alles im Leben erreichen möchte ;-) Das sind mehrere große Themen auf einmal, und ich möchte dir darauf lieber in Ruhe antworten. Ich nehme heute nur dein Thema „Rituale, Kakao und Esoterik“ heraus – alles andere braucht ein bisschen mehr Raum, und den möchte ich mir später nehmen. Dein Fokus auf Cadmium und Blei ist verständlich. Das ist eine Sichtweise, und sie ist ja auch nicht falsch – jedes Material hat seine Eigenheiten. Ich selbst habe zu Esoterik ein eher lockeres Verhältnis. Bevor ich überhaupt entscheiden könnte, was für mich sinnvoll ist und was nicht, müsste ich mir erst einmal klarer werden, was eigentlich alles unter Esoterik fällt. Manche zählen Meditation dazu, andere Energiearbeit, wieder andere nur die exotischeren Methoden. Wenn man das zu Ende denkt, kommt man fast automatisch zu der Frage: Im Periodensystem stehen über hundert Elemente – welche davon sind „gut“ und welche müssten theoretisch „ausgeleitet“ werden? Und bei Verbindungen wird es ja noch komplizierter. Wenn man sieht, wie voll der Himmel manchmal mit Schachbrettmustern von Flugzeugen ist, könnte man sich fragen, was da alles niedergeht – offiziell „nichts“, natürlich. Und falls es doch etwas wäre: Was davon sollte man dann ausleiten? Welche Stoffe es sind, wird ja bestens gehütet. Das ist ein Fass ohne Boden. Grundsätzlich glaube ich: Jeder Mensch verträgt etwas anderes. Die einen rauchen ihr Leben lang und werden steinalt. Andere sind kerngesund und bekommen plötzlich Allergien. Paracelsus hatte mit seinem Satz „Die Dosis macht das Gift“ vermutlich weit mehr recht, als viele heute wahrhaben möchten. Ein wenig Alkohol, Cannabis, sogar Schlangengift haben medizinische Effekte – zu viel davon kann krank machen oder töten. Esoterik, Ausleiten, Nahrungsergänzung – das alles wirkt auf mich ein bisschen wie Geschwister: oft mit „hohem Nutzen“ beworben, aber am Ende doch sehr gute Geschäfte mit der Sehnsucht nach Gesundheit. Ich persönlich halte mich lieber an praktische Dinge, die sich gut in meinen Alltag integrieren lassen: Vitamin D: Ich verbringe das Winterhalbjahr in der Karibik – das löst gleich mehrere Probleme. Omega 3/6: Lieber Hering und Makrele als Zuchtfisch. Rohmilch, Honig vom Imker: Nicht das „Bio“, das im Supermarkt steht, sondern von jemandem, der es selbst herstellt. Zucker & Weizen: Kaufe ich fast nie – Honig reicht völlig. Aber: Wenn ich bei meinen Eltern bin, eingeladen werde oder wie gestern bei einem Brunch sitze, esse ich einfach das, was auf den Tisch kommt. Ich genieße es – denn meistens ist es mit viel Liebe zubereitet. Und Liebe ist in meinen Augen der wichtigste „Wirkstoff“. Mein Fazit: Ich werde meinen karibischen Kakao weiterhin genießen. Und wenn zu Silvester Bleigießen angeboten wird – ob mit Blei oder Ersatzmetall – lasse ich mir den Spaß nicht nehmen. Ich sammle Informationen, höre mir Erfahrungsberichte an, aber bevor ich Geld für Rituale oder „Methoden“ ausgebe, müsste schon sehr viel passieren. Viele Grüße Jürgen
10:03 Uhr
2025.11.26
Liebe Heidi, danke für deine ausführliche Nachricht. Heute war ein kleiner Schreibtag für mich – vier Briefe habe ich beantwortet – und da muss ich inzwischen wirklich aufpassen, dass ich Heidrun und Heidi nicht durcheinanderbringe. Die Übersicht im Mailprogramm hilft auch nicht gerade: Von wem kam was, wann habe ich geantwortet… da kann man schon mal ins Schleudern geraten. Aber alles machbar. :-) Ich finde es gut, wenn wir die Themen etwas schmaler halten. Lieber schmal und tief , als breit und oberflächlich – das bringt beiden Seiten mehr. Also: Thema Männer & Intelligenz = erledigt. Thema Ost/West = erledigt. Beide hätten endlos werden können. Kakao ist auch abgehakt – und gut so. Was du über Sternenstaub, Elemente und die Anreicherungen unserer Zivilisation geschrieben hast, unterschreibe ich sofort. Bis zu diesem Punkt bin ich vollständig auf deiner Linie. Alles Weitere müsste ich mir tatsächlich Schritt für Schritt erarbeiten – nicht, weil ich es ablehne, sondern weil ich erst verstehen möchte, bevor ich etwas übernehme. Das ist einfach meine Art. Zu Corel Draw : Ich würde es so lösen, dass man einen virtuellen Container unter Windows 11 aufsetzt und deine alte Corel-Version darin in einem älteren Windows laufen lässt. Aber das geht nicht per Zuruf – dafür müsste ich wirklich an deinem Rechner sein. Dasselbe gilt für dein YouTube-Problem : Wenn man nicht sieht, was du siehst, ist eine Diagnose kaum möglich. Auch da wäre ein direkter Rechnerzugriff sinnvoller. Was meine Lebensziele betrifft: Die habe ich, aber nicht in einer einzigen Zeile. Das ist ein größeres Thema – und braucht den richtigen Moment. Thema Energie können wir gern später aufnehmen – das wird ohnehin ein „dickes Brett“. Schick mir gern den Link zu dem Film über Christian Bischoff. Ich habe dazu noch keine Info gesehen, aber wenn du sagst, er kommt am 5.12., dann behalte ich das im Blick. Zum Thema IQ-Test / Mensa Ich sag’s mal ganz gerade heraus: Wenn ich einen Test mache und da steht 70 – bin ich dann ein Affe? Wenn da 140 steht – hänge ich mir dann ein Schild um wie das tapfere Schneiderlein („7 auf einen Streich“)? Ich sehe für mich allein keinen wirklichen Nutzen. ABER: Wenn du sagst: „Komm, wir machen ihn beide – und sprechen danach darüber“, dann bekommt das Ganze Sinn und sogar Unterhaltungswert. So wie beim Bungee- oder Fallschirmspringen: Allein würde ich es nie tun. Aber wenn jemand sagt: „Ich spendiere den Sprung – und komme mit, damit wir danach drüber reden können“ , dann sieht die Welt schon ganz anders aus. Zum Schluss noch etwas für deine nächste kleine Pause: Ich habe heute ein Interview mit einem Pastor gesehen, das fand ich erstaunlich klar. Viele der Fragen hätte ich selbst so gestellt. Vielleicht interessiert es dich auch: https://youtu.be/QuvqTMFM73M?si=yJ-2ZlVD9WekTUJK Ich wünsche dir einen ruhigen Abend und danke dir für den intensiven Austausch. Viele Grüße Jürgen
23:07 Uhr
2025.11.27
Guten Morgen Jürgen, musste lachen, da haben dich 4 Leute von der Plattform angeschrieben? Ich habe gestern gefühlt, dass du Stress hattest, aber nicht gesehen, womit. Das sind zu viele, aber das kann sich ja schnell wieder verändern.  Insgesamt habe ich keine so guten Erfahrungen bei der Plattform gemacht. Vor allem die Frauen waren schwierig. Es kam kaum zum Austausch.  Es fängt ja schon an mit den Fotolügen auf der Plattform. Das ist eine Basis, die auf Vortäuschung falscher Tatsachen beruht. Das ist eine schlechte Energie.  Ich hatte dir von dem Channelmedium berichtet, die ich wiedergefunden habe, oder?  Sie hat mir dann noch etwas gechannelt, dass der Oma  die Vergewaltigung keiner geglaubt hat. Das war damals so. Ein Onkel wusste aber Bescheid. Diese Entwertung ihrer Person zieht sich dann als Glaubenssatz durch die Generationen, meine Finanzsituation lässt grüßen. nichts wert. Da muss ich noch dran arbeiten. Ich bin dabei, die Oma zu rehabilitieren. Aber gestern war ich den ganzen Tag platt. Es kam noch mehr hoch, gleich beim Aufwachen. Was war das für dein Tag gestern? Sei dankbar dass du nichts mit dir schleppst. Sie hat mit alles gechannelt und ihr wurde ganz übel dabei. Ich sammle ein riesiges Wissen an durch die ganzen Aufdeckungen und frage mich immer, was ich damit machen kann. Ob ich auf der Leitung stehe? Kann ich das nicht irgendwie kapitalisieren?  Ich bin auch noch aus Facebook rausgeflogen, von beiden Smartphones aus komm ich nicht mehr rein. Ich habe jetzt einen neuen account, mit gleichem Namen, mal wieder viel  Zeit verplempert, und etliches ist verlorengegangen.  Christian Bischoff - Europas erfolgreichster Mindset Coach Christian Bischoff - Europas erfolgreichster Mindset Coach Ich hatte dir geschrieben, warum ich den IQ -Test machen möchte. Es ging nur um neue Freunde bei Mensa, wenn überhaupt möglich. Und dort wird einem erklärt, dass man die Klappe halten soll und nicht mit einem hohen IQ prahlen soll. Ich weiß von einem Ehepaar, dass der Mann einen höheren IQ hatte als die Frau und das zu unangehmen Emotionen geführt hat. Das bringt nichts.  Deine Einstellung zu so einem Test verstehe ich überhaupt nicht. Ich habe den ersten Test auf dem Gymnasium gemacht,  den zweiten letztes Jahr im Internet, der war aber von den Chinesen, etwas unglaubwürdig.  Der IQ, der gemessen wird ist, nur der logisch - mathematische, soweit ich weiß. Herz und Emotionen, Hellsicht und Kreativität sind keine Bestandteile. Wenn die Testung für dich keinen Sinn macht, beschäftige  dich doch nicht weiter mit der Idee.  Im Internet findest du den Durchschnitts-IQ der ganzen Länder auf der Welt. Ich habe kapiert, warum Afrikaner Ficki Fickis sind, warum Gymnasiasten aus vielen Ländern hier vergleichsweise Realschüler wären, warum arme Länder arm sind und warum es völliger Quatsch ist, von haufenweise Fachkräften bei (IQ-schwachen) Flüchtlingen zu reden, auch wenn es gute syrische Ärzte gibt. Ich habe für mich resümiert, dass  Schulbildung das beste für arme (=IQ-schwache) Länder ist, dass ich dafür als Vermögenden spenden würde. Intelligenz ist das wichtigste für den Wohlstand. Und da kommen wir schon wieder zu den Schwermetallen, denn wenn die Ärmsten der -Armen in Nigeria Blei aus Altbatterien sammeln, sind sie dem Hirntod nahe. Blei im Hirn macht nachweislich doof. Aber das will in Europa keiner wahrhaben, da werden die Augen verschlossen, weil die hiesige Industrie ja von Händlern einkauft, nicht von Nigerianeren (Durchschnitts-IQ 69). Mir haben auch schon Deutsche berichtet, dass sie in einigen Ländern IQ-schwache Menschen erlebt haben und da nicht hinziehen würden.  Das mit Corel draw ist keine gute Idee und eine Kollegin findet ihre Youtube-Videos auch nicht.Youtube muss die Sichtbarkeit völlig verändert haben, da gab es ein Video zu. Ist das noch dein Fachgebiet?  Ich muss halt erst mal mehr einstellen.  Dass du dich mit den Lebenszielen so zierst, verstehe ich nicht.  Dann nimm doch einfach die andere Frage, was soll auf deinem Grabstein stehen? Vielleicht ist das einfacher. Das Bewusstsein fördert die Neuroplastizität.  Das Video schaue ich mir später an, Danke dafür. Bis dann, genieß den Tag Liebe Grüße von Heidi Am Mittwoch, 26. November 2025 um 23:07:43 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben: Liebe Heidi, danke für deine ausführliche Nachricht. Heute war ein kleiner Schreibtag für mich – vier Briefe habe ich beantwortet – und da muss ich inzwischen wirklich aufpassen, dass ich Heidrun und Heidi nicht durcheinanderbringe. Die Übersicht im Mailprogramm hilft auch nicht gerade: Von wem kam was, wann habe ich geantwortet… da kann man schon mal ins Schleudern geraten. Aber alles machbar. :-) Ich finde es gut, wenn wir die Themen etwas schmaler halten. Lieber schmal und tief , als breit und oberflächlich – das bringt beiden Seiten mehr. Also: Thema Männer & Intelligenz = erledigt. Thema Ost/West = erledigt. Beide hätten endlos werden können. Kakao ist auch abgehakt – und gut so. Was du über Sternenstaub, Elemente und die Anreicherungen unserer Zivilisation geschrieben hast, unterschreibe ich sofort. Bis zu diesem Punkt bin ich vollständig auf deiner Linie. Alles Weitere müsste ich mir tatsächlich Schritt für Schritt erarbeiten – nicht, weil ich es ablehne, sondern weil ich erst verstehen möchte, bevor ich etwas übernehme. Das ist einfach meine Art. Zu Corel Draw : Ich würde es so lösen, dass man einen virtuellen Container unter Windows 11 aufsetzt und deine alte Corel-Version darin in einem älteren Windows laufen lässt. Aber das geht nicht per Zuruf – dafür müsste ich wirklich an deinem Rechner sein. Dasselbe gilt für dein YouTube-Problem : Wenn man nicht sieht, was du siehst, ist eine Diagnose kaum möglich. Auch da wäre ein direkter Rechnerzugriff sinnvoller. Was meine Lebensziele betrifft: Die habe ich, aber nicht in einer einzigen Zeile. Das ist ein größeres Thema – und braucht den richtigen Moment. Thema Energie können wir gern später aufnehmen – das wird ohnehin ein „dickes Brett“. Schick mir gern den Link zu dem Film über Christian Bischoff. Ich habe dazu noch keine Info gesehen, aber wenn du sagst, er kommt am 5.12., dann behalte ich das im Blick. Zum Thema IQ-Test / Mensa Ich sag’s mal ganz gerade heraus: Wenn ich einen Test mache und da steht 70 – bin ich dann ein Affe? Wenn da 140 steht – hänge ich mir dann ein Schild um wie das tapfere Schneiderlein („7 auf einen Streich“)? Ich sehe für mich allein keinen wirklichen Nutzen. ABER: Wenn du sagst: „Komm, wir machen ihn beide – und sprechen danach darüber“, dann bekommt das Ganze Sinn und sogar Unterhaltungswert. So wie beim Bungee- oder Fallschirmspringen: Allein würde ich es nie tun. Aber wenn jemand sagt: „Ich spendiere den Sprung – und komme mit, damit wir danach drüber reden können“ , dann sieht die Welt schon ganz anders aus. Zum Schluss noch etwas für deine nächste kleine Pause: Ich habe heute ein Interview mit einem Pastor gesehen, das fand ich erstaunlich klar. Viele der Fragen hätte ich selbst so gestellt. Vielleicht interessiert es dich auch: https://youtu.be/QuvqTMFM73M?si=yJ-2ZlVD9WekTUJK Ich wünsche dir einen ruhigen Abend und danke dir für den intensiven Austausch. Viele Grüße Jürgen
10:27 Uhr
2025.11.28
Liebe Heidi, nur ein kurzer Gruß für heute: Gestern hing ich den ganzen Tag an einem technischen Problem fest. Ich wollte eine Software namens Rustdesk auf meinem eigenen Server einrichten, damit ich künftig Support darüber machen kann. Von 10 bis 18 Uhr habe ich daran herumgewerkelt – ohne Ergebnis. Da war in meinem Kopf kein Platz mehr für Schreiben, weil sich alles nur um diese eine Baustelle drehte. Heute Mittag habe ich das Problem endlich gelöst, und jetzt kann ich den Abend mit etwas Angenehmerem verbringen: Ich schaue mir gleich Avatar , den ersten Teil, an. Am Wochenende lasse ich wieder in Ruhe von mir hören. Viele Grüße Jürgen
20:39 Uhr
Hallo Jürgen, bis morgen ist ja noch rückläufiger Merkur, langsam glaube ich dran, wenn ich das lese. Fand das aber jetzt nett von dir, dich kurz zu melden. Danke. Ich hatte heute mein Erlebnis mit Pieptönen, ganz leise nur 6 mal ganz schnell. Das kommt in den letzten Tagen und Wochen gehäuft vor. Ich dachte, schau doch mal nach den Batterien in den Rauchmeldern, die waren es nicht, sie halten bis 2030. Aber da war viel Fliegendreck drauf.  Ehrlich ich dachte langsam, ich werde überwacht, du fängst bei so was an zu spinnen. Dann habe ich mal wieder das Channelmedium konsultliert. Es wäre eine Warnung im außen. Ihr lief es kalt den Rücken runter. Tja, dann aber mal los. Ich habe dann endlich geschnallt, dass ich seit Juni das Diensthandy habe, das muss ich zum Updaten zu Hause ans Netz hängen, der PC ist ja kabelgebunden. Aber da wurde mir bewusst, dass ich dann zwei Smartphones mit Internet zugang anhabe, und der PC ist dann auch evt. auch verbunden oder verbunden gewesen. Bluetooth ist immer an wegen den Kopfhörern. Und im Rauchmelder sind auch leckere Strahlungen. Auf dem Diensthandy waren ja die ganzen Fotos und eine alte gmail-Adresse, sodass ich keinen Facebookzugang  mehr bekommen konnte. Es gibt hier wenig Nachbarn mit Internet, aber einer gegenüber kommt nach Hause und schon piept ein Smartphone.  Mein Nachbar unter mit hat eine neue Fernbedienung mit der er bei mir das Licht in der Vitrine angemacht hat, wir haben die gleiche Fernbedienung. Was ich aber nicht verstehe, wieso ich sein Licht nicht angemacht habe. Es war vielleicht schonh an und der TV auch. Dann habe ich die Belegung auf der Fernbedienung geändert. Sein Neffe hat nicht durchgeblickt, ich wollte dem Nachbarn etwas einstellen, aber nein, das würde nicht anders gehen, hätte der Ingenieur gesagt. Ich musste lachen, denn ich bin ja auch Ingenieurin, das habe ich ihm gesagt, aber ich komme so klar, wenn nicht der Strom während meiner Abwesenheit verbraucht wird. Die Smartphones bleiben jetzt ab der Haustüre offline und den Router schalte ich nachts wieder aus. Ich muss nur noch eine Lösung fürs updaten finden.  Heute war meine Oma mit ihrer Energie bei mir. Sie hat gesagt, ich soll wegziehen, hier wäre es hoffnunglos. Es ist so schön sie entdeckt zu haben. Ich kannte sie ja gar nicht, wir scheinen viel gemeinsam zu haben.  Rustdesk habe ich noch nie gehört.  Vor kurzem hat mein TV drei Tage lang gesponnen, es ist zum Verzweifeln hier. Es ist etwas unheimlich.  Bis dann, morgen arbeite ich für die DB, aber nur ein paar Stunden.Schlaf gut. LG Heidi
22:03 Uhr
2025.11.29
Jürgen, ich bin schon wieder aus Facebook geworfen worden. Ich hätte einen Einspruch eingelegt, war völlig aus der Luft gegriffen ist. Weißt du zufällig ob Facebook gehackt wurde/gestört ist? Mein Konto ist jetzt tot,. Ich muss später zur Arbeit, ich kann kaum reagieren. Es wird ja immer verrückter.  Gruß Heidi
09:05 Uhr
Liebe Heidi, mach dir bitte keine Sorgen: Das liegt fast sicher nicht an dir und auch nicht an einem Hacker. Facebook sperrt im Moment sehr viele Accounts automatisch, oft völlig ohne Grund. Schon wenn man sich von zwei Geräten einloggt, sich mehrfach versucht anzumelden oder kurz vorher ein neues Handy benutzt hat, wirft Facebook einen heraus. Du bist nicht die Einzige – bei Meta gibt es gerade Störungen, und viele Leute berichten, dass ihre Konten plötzlich als „unsicher“ gesperrt werden. Auch dass dein neuer Account gleich wieder weg ist, passt genau zu diesem Fehler. Bei dir passt, sehr typisch:  - Zwei Smartphones, mehrfacher Login-Versuch → Algorithmus schlägt Alarm. -  Neuer Account geht — aber kurz danach auch gesperrt. Am besten: Heute nichts mehr versuchen , nicht ständig neu einloggen. Oft lösen sich solche Sperren nach 12–48 Stunden von selbst. Wenn du später noch einmal ruhig über den PC oder Laptop probierst (ohne VPN, über dieselbe Internetverbindung), klappt es meistens wieder. Also: kein Hack, keine Gefahr – nur Facebook, das mal wieder überreagiert. Meld dich gern, wenn es weiter Probleme macht. Viele Grüße Jürgen
11:12 Uhr
Danke dir, Jürgen, für die Info. Ich hatte nichts dazu im Internet gefunden. inzwischen bin ich wieder drin. Wenn morgen das Theater nicht aufhört, glaube ich aber eher an böse Geister als an den rückläufigen Merkur.  Es hat seit gestern Abend nicht mehr gepiepst. Die Smartphones konnte ich auslassen. Bin jetzt wieder guter Dinge.  Viel Erfolg heute! Ich arbeite für die Bahn. LG Heidi  Am Samstag, 29. November 2025 um 11:12:52 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben: Liebe Heidi, mach dir bitte keine Sorgen: Das liegt fast sicher nicht an dir und auch nicht an einem Hacker. Facebook sperrt im Moment sehr viele Accounts automatisch, oft völlig ohne Grund. Schon wenn man sich von zwei Geräten einloggt, sich mehrfach versucht anzumelden oder kurz vorher ein neues Handy benutzt hat, wirft Facebook einen heraus. Du bist nicht die Einzige – bei Meta gibt es gerade Störungen, und viele Leute berichten, dass ihre Konten plötzlich als „unsicher“ gesperrt werden. Auch dass dein neuer Account gleich wieder weg ist, passt genau zu diesem Fehler. Bei dir passt, sehr typisch:  - Zwei Smartphones, mehrfacher Login-Versuch → Algorithmus schlägt Alarm. -  Neuer Account geht — aber kurz danach auch gesperrt. Am besten: Heute nichts mehr versuchen , nicht ständig neu einloggen. Oft lösen sich solche Sperren nach 12–48 Stunden von selbst. Wenn du später noch einmal ruhig über den PC oder Laptop probierst (ohne VPN, über dieselbe Internetverbindung), klappt es meistens wieder. Also: kein Hack, keine Gefahr – nur Facebook, das mal wieder überreagiert. Meld dich gern, wenn es weiter Probleme macht. Viele Grüße Jürgen
11:37 Uhr
Liebe Heidi, erst einmal danke für deine beiden Nachrichten. Es fällt mir auf, wie leicht dir das Schreiben von der Hand geht – du kannst deine Gedanken sehr flüssig ausdrücken. Bei mir ist das anders: Ich muss jedes Thema erst einmal überschlafen . Dadurch „drieselt“ sich vieles auf, es kommen neue Aspekte dazu, und die muss ich dann meistens noch einmal überschlafen. Deshalb hat das mit den Lebenszielen auch nichts mit „Zieren“ zu tun, sondern eher mit „Ausbrüten“. :-) Zu Rustdesk Rustdesk ist einfach eine Anwendung, mit der ich – bildlich gesprochen – mit dir gemeinsam vor deinem Bildschirm sitzen kann, wenn du am PC ein Problem hast. Viele technische Probleme lassen sich nicht auf Zuruf lösen. TeamViewer könnte das zwar auch, aber dabei gehen die Daten über öffentliche Server, und bei Datenschutz bin ich vorsichtig. Rustdesk läuft dagegen über meinen eigenen privaten Server . Zugriff gibt es nur, wenn du die Anwendung startest und du mir das Einmal-Passwort gibst. Also: Nur wenn du willst – und nur solange du willst. Zu meinen Lebenszielen In meiner ersten Ehe war mein großes Ziel ein Eigenheim. Mietfrei im Alter, ein schönes Zuhause für Frau und Kinder. Nach 17 Jahren Ehe: geschieden – Haus weg – Altersabsicherung weg. Fünf Jahre später zweiter Versuch: Hausbau angefangen, Keller und Erdgeschoss schon gemauert. Dann der Unfall auf der Baustelle – Kniescheibe gebrochen, arbeitslos → wieder Haus weg → wieder Altersabsicherung weg. Und da habe ich mich irgendwann gefragt: Wollte der "liebe Gott" vielleicht nicht, dass ich ein Haus zur Altersabsicherung bekomme? Also habe ich mich stattdessen auf etwas anderes konzentriert – und meine Frau in der Dominikanischen Republik gefunden. Seit 2009 sind wir verheiratet. Und mit ihr kam eine große Familie : vier Geschwister, Kinder, Enkel, Verwandte in DomRep und USA. Ich beobachte seit 16 Jahren, wie dort jeder für jeden da ist: für Eltern, Großeltern, Kinder, Enkel. Und so sehe ich es heute: Die beste Altersvorsorge ist kein Eigenheim, sondern eine große Familie, die füreinander da ist. In meinem Leben sind die ersten beiden Häuser verschwunden – und gleichzeitig hat mir das Leben gezeigt, was viel stabiler ist als Mauern. Deshalb ist das Thema Altersvorsorge für mich heute gelöst. Was sind jetzt meine Lebensziele? Gesund bleiben. Weiterlernen. Mein Hobby und meine Leidenschaft sind Computer – entweder als Dozent oder im Support. Solange ich sehen und mit einem Rechner arbeiten kann, bleibe ich "am Ball". Das zwingt mich automatisch dazu, immer weiter zu lernen. Genau dafür brauche ich Anwendungen wie Rustdesk. Und ja, ein dritter Versuch beim Eigenheim. Nicht nur für mich – sondern weil ich weiß, wie sehr meine Frau sich über ein kleines eigenes Haus freuen würde. Ich gehe davon aus, dass mir der "liebe Gott" auch für die Zukunft zeigt, welcher Weg der richtige ist. Und über Grabinschriften mache ich mir keine Gedanken. Ich hoffe einfach, dass ich in den Gedanken meiner Familie weiterlebe. Viele Grüße Jürgen P.S. Das wäre ich gern gewesen: https://www.youtube.com/shorts/S5XKChxAxOw
22:19 Uhr
2025.11.30
Lieber Jürgen, Danke für deine Antwort, ja, ich schreibe mit Leichtigkeit, ab und zu warte ich aber auch, dann speichere ich einen Teil schon mal in word ab. Ich werde eh unsere Kommunikation langsam abspeichern, damit ich dir nicht versehentlich zweimal das gleiche schreibe, also im Zweifelsfall mal nachschauen kann. So was ähnliches wie Rusteck habe ich dann schon mal angewendet, ist aber schon lange her, kam von einer Firma, ein Vorschlag. Ich hatte dich gefragt, ob Youtube -Videos noch zu deinem Fachgebiet gehören. Ich habe noch mal die Cookies gelöscht (und bin dann noch mal aus FB geflogen) aber ich finde mein short nicht, aber 1400 andere. Eine Kollegin hat das gleiche Problem, ich frage morgen noch die nächste, die sich auskennt.   Du schreibst von den Eigenheimen und den Verlusten. Hast du dich je gefragt, ob es Vorfahren gab, die auch Pech hatten, mit denen du systemisch verstrickt bist? Das ist schon auffällig, zweimal Pech! Das muss ja nicht unbedingt ein Zeichen gewesen sein, dass du anders denken solltest. Vielleicht sollst du es auflösen, damit das Thema erlöst ist. Aber vor allem hinterfragen, bevor du doch noch mal….Pech hast. Ja, logisch, eine große Familie ist einfach der Hit, da kannst du dich glücklich schätzen, vor allem, wenn ich euch vertragt. Es ist mit ein Grund, dass ich so viel für meine Gesundheit recherchiere, ich kann mich nie ausruhen, ich habe keinen zur Zeit, der mir hilft, ein komisches Gefühl. Wenn sich deine Liebste ein Häuschen wünscht, versuche doch mal herauszubekommen, was sie damit verbindet. Vielleicht ist das ein Gefühl, was sie auch anderswo herbekommen kann. In dem Alter noch mal an eigene 4 Wände denken? Owei! Ich hatte dich gefragt, was willst du in diesem Leben noch erreichen . Damit meinte ich, was hast du noch anderes vor, als das, was du eh machst. Das Häuschen, ok, das wäre noch was. Ich merke, dass du nie Mentaltraining gemacht hast, vielleicht weil du nie auf die Idee gekommen bist. Man könnte sagen, du hattest es nicht nötig. Lustig.  Denn da werden solche Fragen gestellt, damit man sich seiner Ziele bewusst wird und konzentrierter darauf hinarbeitet. Auf meinem Grabstein soll stehen, sie musste so kämpfen, aber am Ende bekam sie eine fette Belohnung. Das arbeitet dann in meinem Unterbewusstsein, hoffentlich intensiv genug. Aber das Tanzen kannst du nachholen, in der Seniorendisco in Berlin und sogar in Coburg, naja, etwas anders natürlich. Tanzen ist einfach Lebensfreude, ich tanze an Weihnachten zu Hause. Das verrate ich kaum jemand. Das geht über Tage. Wann fahrt/fliegt ihr denn eigentlich? Feiert ihr dort? Meine Oma hat mir noch einiges gesteckt, das lasse ich mal weg jetzt. Aber Hellsicht ist was Feines. Ich habe dich noch gar nicht gefragt, wie die Geburtstagsfeier deines Vaters war. War er zufrieden? Habt ihr einen Adventskranz? Ich habe meinen eben erst vom Dachboden geholt, ein ganz besonderer ist das. Dann wünsche ich dir einen erfolgreichen Start in die neue Woche. Viele Grüße von Heidi Am Samstag, 29. November 2025 um 22:19:23 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben: Liebe Heidi, erst einmal danke für deine beiden Nachrichten. Es fällt mir auf, wie leicht dir das Schreiben von der Hand geht – du kannst deine Gedanken sehr flüssig ausdrücken. Bei mir ist das anders: Ich muss jedes Thema erst einmal überschlafen . Dadurch „drieselt“ sich vieles auf, es kommen neue Aspekte dazu, und die muss ich dann meistens noch einmal überschlafen. Deshalb hat das mit den Lebenszielen auch nichts mit „Zieren“ zu tun, sondern eher mit „Ausbrüten“. :-) Zu Rustdesk Rustdesk ist einfach eine Anwendung, mit der ich – bildlich gesprochen – mit dir gemeinsam vor deinem Bildschirm sitzen kann, wenn du am PC ein Problem hast. Viele technische Probleme lassen sich nicht auf Zuruf lösen. TeamViewer könnte das zwar auch, aber dabei gehen die Daten über öffentliche Server, und bei Datenschutz bin ich vorsichtig. Rustdesk läuft dagegen über meinen eigenen privaten Server . Zugriff gibt es nur, wenn du die Anwendung startest und du mir das Einmal-Passwort gibst. Also: Nur wenn du willst – und nur solange du willst. Zu meinen Lebenszielen In meiner ersten Ehe war mein großes Ziel ein Eigenheim. Mietfrei im Alter, ein schönes Zuhause für Frau und Kinder. Nach 17 Jahren Ehe: geschieden – Haus weg – Altersabsicherung weg. Fünf Jahre später zweiter Versuch: Hausbau angefangen, Keller und Erdgeschoss schon gemauert. Dann der Unfall auf der Baustelle – Kniescheibe gebrochen, arbeitslos → wieder Haus weg → wieder Altersabsicherung weg. Und da habe ich mich irgendwann gefragt: Wollte der "liebe Gott" vielleicht nicht, dass ich ein Haus zur Altersabsicherung bekomme? Also habe ich mich stattdessen auf etwas anderes konzentriert – und meine Frau in der Dominikanischen Republik gefunden. Seit 2009 sind wir verheiratet. Und mit ihr kam eine große Familie : vier Geschwister, Kinder, Enkel, Verwandte in DomRep und USA. Ich beobachte seit 16 Jahren, wie dort jeder für jeden da ist: für Eltern, Großeltern, Kinder, Enkel. Und so sehe ich es heute: Die beste Altersvorsorge ist kein Eigenheim, sondern eine große Familie, die füreinander da ist. In meinem Leben sind die ersten beiden Häuser verschwunden – und gleichzeitig hat mir das Leben gezeigt, was viel stabiler ist als Mauern. Deshalb ist das Thema Altersvorsorge für mich heute gelöst. Was sind jetzt meine Lebensziele? Gesund bleiben. Weiterlernen. Mein Hobby und meine Leidenschaft sind Computer – entweder als Dozent oder im Support. Solange ich sehen und mit einem Rechner arbeiten kann, bleibe ich "am Ball". Das zwingt mich automatisch dazu, immer weiter zu lernen. Genau dafür brauche ich Anwendungen wie Rustdesk. Und ja, ein dritter Versuch beim Eigenheim. Nicht nur für mich – sondern weil ich weiß, wie sehr meine Frau sich über ein kleines eigenes Haus freuen würde. Ich gehe davon aus, dass mir der "liebe Gott" auch für die Zukunft zeigt, welcher Weg der richtige ist. Und über Grabinschriften mache ich mir keine Gedanken. Ich hoffe einfach, dass ich in den Gedanken meiner Familie weiterlebe. Viele Grüße Jürgen P.S. Das wäre ich gern gewesen: https://www.youtube.com/shorts/S5XKChxAxOw
21:16 Uhr
2025.12.02
Liebe Heidi, vielen Dank für deine ausführliche Nachricht – ich habe sie gern gelesen. Dass du unsere Mails in Word abspeicherst, finde ich eine gute Idee. Und wenn sich irgendwann etwas doppelt, ist das überhaupt kein Problem. Das erinnert mich sogar ein wenig an meine Frau: Sie telefoniert jeden Tag mit ihrer Familie, oft eine halbe Stunde, manchmal zwei Stunden. Es ist egal, ob sie erst am Vortag gesprochen hat – das nächste Gespräch wird genauso lang. Mein Spanisch reicht nicht, um alles zu verstehen, aber ich bekomme das Thema immer mit. Für mich ist es wie ein angenehmer Wasserfall im Hintergrund. Die Gespräche wiederholen sich, aber immer mit neuen Variationen – das fasziniert mich. Ich höre meiner Frau gern zu. Zu YouTube und deinem Short Ich glaube, ich könnte dir mit hoher Wahrscheinlichkeit weiterhelfen – aber dafür müsste ich wirklich auf deinem Rechner sein. Es gibt zu viele Möglichkeiten, wie Sichtbarkeit, Filter, Cookies, Accounts, Regionseinstellungen usw., als dass eine Ferndiagnose sinnvoll wäre. Wenn wir beide denselben Bildschirm sehen, wäre das vielleicht in wenigen Minuten gelöst. Zu den Eigenheimen und den Verlusten Das erste Haus habe ich mit 25, das zweite mit 47 begonnen – beides waren Wendepunkte im Leben. Materiell war es sicher ein Verlust. Ideell – oder spirituell – eher nicht. Manchmal führt einen das Leben einfach in eine andere Richtung, als man selbst geplant hat. Zum Mentaltraining Ich weiß, was du meinst. Vor zehn Jahren hätte ich dir wahrscheinlich sofort sagen können, was ich „erreichen“ will. Heute hinterfrage ich vieles anders. Wenn ich die materiellen Ziele ausklammere, bleibt gar nicht mehr so viel, das unbedingt „muss“. Ich weiß aber, dass es mir gut gehen wird, und ich habe keine Angst vor der Zukunft.
21:03 Uhr
2025.12.03
Lieber Jürgen, jetzt hast du dir aber Mühe gegeben, eine professionelle Struktur in die Mail zu bringen. Wow, das muss ich auch machen. Danke für deine Mail. Ich musste lachen über den Wasserfall. Ich konnte einem Schweizer zuhören, was mich fasziniert und beglückt hat, aber das ging ja nicht über Jahre. Stimmen und Geräusche können einen beglücken. Den Schweizer kannt ich aus dem drittletzten Leben, sicher war das ausschlaggebend für die Freude über seine Stimme. Wir haben uns in Argentinien kennengelernt, es kann sogar sein, dass ich Schweizerin war, damals sind da schon einige gewesen. Er ist auf dem Boot, mit dem wir abhauen wollten, untergegangen, das Geräuch war durch ein Loch im Boot verursacht. Ich bin bei einem Zischlaut - wir haben uns über WhattsApp unterhalten, öfter mal mit Sprachaufnahmen, kirre geworden, habe die Geräusche im Internet gesucht, ein Ventil vom Wasser oder vom Dampf war es dann, woran mich er Laut erinnerte. Dann hat mir ein Channelmedium den Rest erklärt. Ich sah seinen Kopf auf dem Wasser, ich selber lebte weiter. Es war eine verrückte Begegnung, aber zu mehr hat es nicht gereicht. Auch er konnte mir nicht das Wasser reichen.  Zu YouTube und meinem Short Ich habe heute einiges gelesen, einiges geändert, hinzugeführt und muss jetzt abwarten. Zu den Eigenheimen und den Verlusten Du hast dich nicht mit systemischen Verstrickungen beschäftigt. Ich hatte dich in Fettschrift danach gefragt, bitte beantworte meine Frage. Natürlich muss es nichts damit zu tun haben, es ist nur eine Idee, weil ich das so kenne aus Famililenstellen. Mentaltraining Wenn du der Überzeugung bist, dass dich das nicht mehr ansprichst, kannst du dich glücklich wähnen.   Für den 11.12. halte ich dir die Daumen.   Ich hatte VHS Kurse abgebote, einer kam zustande. Zum Thema Eigenheim in der DomRep Ja, das kann ich mit vorstellen, aber das sind Hochwasserschäden mit Toten . Wenn ich die Bilder anschaue, machen sie mich nicht an. Eine große Familie hätte ich auch gerne. Lach. „Kämpfen“ musste ich, nicht streben, das fing schon im Mutterleib an. Die versuchten Abtreibungen haben nichts bewirkt, ich habe mich durchgesetzt, gekämpft.   Und so ging das immer weiter.  Weihnachten Mir stinkt es, dass es mit dem Wegzug nicht geklappt hat, sieht so aus, dass ich wieder alleine Weihnachten feiere. Das geht, aber es ist dieses Jahr ein Kompromiss. Nach Weihnachten erfährst du mehr. Vorfahren In den letzten Tagen hat meine Oma mit mir gesprochen, der Opa auch. Das war gechannelt, genial. Wir waren bei Energie, und da ist wieder die Frage, wie kann es sein, dass ich mit den Vorfahren verbunden bin? Meine Oma hat mir berichtet, der Junge wäre aus Äthiopien gewesen. Er hätte ganz gut Deutsch gesprochen. Äthiopien hat sich aber erfolgreich gegen die Kolonisation gewehrt. Da gab es  keine Kolonien. Ich habe dann erfahren, dass seine Familie weggezogen ist und damit hat sich einiges geklärt, mein Onkel sieht wie ein Äthiopier aus. Nur die Haare passen nicht Es muss schon die zweite Generation gewesen sein, darum das gute Deutsch. Ich hatte noch eine Behöre angeschrieben und durch die neuen Links habe ich bestätigt bekommen, was ich ahnte. Mir wurde dann so klar, dass die Sklavenzeit gar nicht so lange her ist. Aber warum die Nachkommen so leiden, ist mir ein Rätsel. Welches Gesetz herrscht da? Welche Energie greift da? Ist die menschliche Entwicklung   durch Traumata der Vorfahren so verkorkst? Kann es sein, dass die Länder mit den Schwarzen darum so arm und IQ schwach sind? Ist das die gerechte „Strafe“, dass jetzt dunkle Asylanten nach Europa drängen und hier Geld bekommen? Das, was ihnen zugestanden hätte? Ne, sind das viele Gedanken!   Wann fahrt/fliegt ihr denn in die Dom Rep? Viele Grüße Heidi Am Dienstag, 2. Dezember 2025 um 21:03:29 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben: Liebe Heidi, vielen Dank für deine ausführliche Nachricht – ich habe sie gern gelesen. Dass du unsere Mails in Word abspeicherst, finde ich eine gute Idee. Und wenn sich irgendwann etwas doppelt, ist das überhaupt kein Problem. Das erinnert mich sogar ein wenig an meine Frau: Sie telefoniert jeden Tag mit ihrer Familie, oft eine halbe Stunde, manchmal zwei Stunden. Es ist egal, ob sie erst am Vortag gesprochen hat – das nächste Gespräch wird genauso lang. Mein Spanisch reicht nicht, um alles zu verstehen, aber ich bekomme das Thema immer mit. Für mich ist es wie ein angenehmer Wasserfall im Hintergrund. Die Gespräche wiederholen sich, aber immer mit neuen Variationen – das fasziniert mich. Ich höre meiner Frau gern zu. Zu YouTube und deinem Short Ich glaube, ich könnte dir mit hoher Wahrscheinlichkeit weiterhelfen – aber dafür müsste ich wirklich auf deinem Rechner sein. Es gibt zu viele Möglichkeiten, wie Sichtbarkeit, Filter, Cookies, Accounts, Regionseinstellungen usw., als dass eine Ferndiagnose sinnvoll wäre. Wenn wir beide denselben Bildschirm sehen, wäre das vielleicht in wenigen Minuten gelöst. Zu den Eigenheimen und den Verlusten Das erste Haus habe ich mit 25, das zweite mit 47 begonnen – beides waren Wendepunkte im Leben. Materiell war es sicher ein Verlust. Ideell – oder spirituell – eher nicht. Manchmal führt einen das Leben einfach in eine andere Richtung, als man selbst geplant hat. Zum Mentaltraining Ich weiß, was du meinst. Vor zehn Jahren hätte ich dir wahrscheinlich sofort sagen können, was ich „erreichen“ will. Heute hinterfrage ich vieles anders. Wenn ich die materiellen Ziele ausklammere, bleibt gar nicht mehr so viel, das unbedingt „muss“. Ich weiß aber, dass es mir gut gehen wird, und ich habe keine Angst vor der Zukunft.
21:55 Uhr
Liebe Heidi, bevor der Tag zu Ende geht, wollte ich dir noch einen kleinen Abendgruß dalassen. Heute war ich mit meinem Vater und seiner Lebenspartnerin auf dem „Balkon von Dresden“. Wir sind mit der Standseilbahn hoch zum Luisenhof gefahren und haben dort Gans gegessen. Die Sonne hat sich auch gezeigt – und so wurde es ein richtig schöner Ausflug, der mich für ein paar Stunden komplett vom Rechner weggeholt hat. Das hat gut getan. Ich hoffe, dein Tag war ebenfalls friedlich und du kannst den Abend ruhig ausklingen lassen. Schlaf gut und bis morgen, Jürgen
22:51 Uhr
2025.12.04
Was für eine schöne Idee, Jürgen! Ich bin gestern etwas früher vom PC weggangen aber die Freude kam dafür heute morgen an.  Mein Tag war nicht ok. Mein Mail mit der Absage des Akasha readings vom 1.12. kam nicht an, mein Video wurde nichts, muss erst neue Ausdrucke in Coburg abholen. Heute  beim Aufwachen kam die Lösun,wie ich es einfacher gestalten kann. Dann hat mich eine Kollegion (von kasuwa) angemotzt über FB, dabei habe ich alles für das Video so gemacht, wie sie empfohlen hat. Sie wartet auf mich für Pinterest, dadurch verspricht sie sich was, sie hat Ahnung und Erfahrung.    Eine optische Täuschung ist fertig geworden, endlich, guck mal, ob du was erkennst, einmal schaust du von oben auf die fliegende Treppe, einmal von unten.  Bis dann, viel Erfolg heute. Liebe Grüße von Heidi Am Mittwoch, 3. Dezember 2025 um 22:51:39 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben: Liebe Heidi, bevor der Tag zu Ende geht, wollte ich dir noch einen kleinen Abendgruß dalassen. Heute war ich mit meinem Vater und seiner Lebenspartnerin auf dem „Balkon von Dresden“. Wir sind mit der Standseilbahn hoch zum Luisenhof gefahren und haben dort Gans gegessen. Die Sonne hat sich auch gezeigt – und so wurde es ein richtig schöner Ausflug, der mich für ein paar Stunden komplett vom Rechner weggeholt hat. Das hat gut getan. Ich hoffe, dein Tag war ebenfalls friedlich und du kannst den Abend ruhig ausklingen lassen. Schlaf gut und bis morgen, Jürgen
08:51 Uhr
Guten Abend Heidi, du machst ja ganz schöne Gedankensprünge, da komme ich kaum mit.  Z.B. "früher vom PC weggegangen" - wann ist früher? Was sind deine "normalen" Zeiten? "Absage des Akasha readings" - davon weiß ich nichts. Aber es scheint wichtig für dich zu sein. Zumindest kann ich dir bestätigen, dass ich die Treppe sowohl von oben als auch von unten sehe. Frage. Weshalb hast du vier parallele Treppen gemacht? Was ist die Idee dahinter? Soll damit das Erkennen leichter oder schwerer gemacht werden? "Beim Aufwachen kam die Lösung" - darauf verlasse ich mich auch sehr oft und habe damit gute Erfahrungen gemacht. Morgen antworte ich dir noch auf diie andere Mail. Für heute - gute Nacht Gruss Jürgen
22:49 Uhr
2025.12.05
Guten Morgen Jürgen,  Danke für deine Mail. Es freut mich, dass du die Optische Täuschung "lesen" kannst. Von dir habe ich es auch erwartet, aber ich bin von meinem Ex (Buchdrucker und Softwareentwickler)  einmal   bei dem Betrachten einer anderen blöd angemacht worden, ich würde lügen. Meine Cousine hat auf einmal auch so einges nicht mehr erkannt, ein Drucker im Baseler Papiermuseum auch nicht, bei dem Youtube short ist ja auch einer dabei... Sorry, ich dachte tatsächlich, ich hätte dir von meinen Gewinn, dem Akasha reading, berichtet, das war nach dem Zoom meeting mit dem online Channeln. Die word- Datei macht Sinn, lach. Ich muss sie noch angehen. Lösche die Info einfach. Das quadratische Format bei den Optischen Täuschungen ist ausschlaggend, 30 x 30 cm, dazu gibt es auch die passenden Bilderrahmen, darum viermal die Treppe untereinander.  Inzwischen habe ich 3 weitere der gleichen Konstruktion mit anderen Farben fertig, sie müssen aber noch in den shop. Da sind alle quadratisch.   Ins Bett gehe ich um 23:30 Uhr, versuche seit Jahren das in Richtung 22:00 vorzuziehen. Leider hänge ich abends viel zu lange am PC. Die Zirbeldrüse leidet darunter, sie schrumpft; das Einschlafen wird dann erschwert.  Erfolgreiche Menschen stehen früh auf. Und ich bin früh, wenn ich mal früh aufwache und aufstehe, in der Tat viel effizienter.  Was ist denn dein Rhythmus? Ab und zu, wenn ich ganz früh am Morgen aufstehen musste, um meinen Zug zu erreichen, bin ich abends so k.o., dass ich den PC nach der Rückkunft gar nicht mehr einschalte und in die Flachlage falle. Das Einnicken im Zug ist mir oft gelungen, wenn es auch kein Schlafersatz ist. Nun hat mir ein Channelmedium gesteckt, ich soll das im Zug nicht machen, ich muss wachbleiben.  Den Rest an weiterer Erklärung erspar ich mir.  Viel Erfolg heute. Heute Abend erscheint ja der Film von Christian Bischoff. Beste Grüße von Heidi Am Donnerstag, 4. Dezember 2025 um 22:49:15 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben: Guten Abend Heidi, du machst ja ganz schöne Gedankensprünge, da komme ich kaum mit.  Z.B. "früher vom PC weggegangen" - wann ist früher? Was sind deine "normalen" Zeiten? "Absage des Akasha readings" - davon weiß ich nichts. Aber es scheint wichtig für dich zu sein. Zumindest kann ich dir bestätigen, dass ich die Treppe sowohl von oben als auch von unten sehe. Frage. Weshalb hast du vier parallele Treppen gemacht? Was ist die Idee dahinter? Soll damit das Erkennen leichter oder schwerer gemacht werden? "Beim Aufwachen kam die Lösung" - darauf verlasse ich mich auch sehr oft und habe damit gute Erfahrungen gemacht. Morgen antworte ich dir noch auf diie andere Mail. Für heute - gute Nacht Gruss Jürgen
09:51 Uhr
Guten Abend Heidi, heute „wage“ ich mich einmal an deine Frage zu den systemischen Verstrickungen in Bezug auf Eigenheime und Verluste. Ich habe in den letzten Tagen darüber nachgedacht. Meine Großeltern väterlicherseits lebten in Blankenhain in Thüringen – vor, während und nach dem Krieg – bis mein Großvater starb. Die Großeltern mütterlicherseits wohnten in Dresden, dort war ich oft in meiner Kindergarten- und Schulzeit. Eigenheime oder besondere Verluste sind mir in meiner Familie nicht bekannt. Meine Eltern haben, soweit ich mich erinnere, immer in Mietwohnungen gelebt und wohnen seit 1968 in derselben Wohnung. Ich vermute deshalb, dass ich der Erste war, der überhaupt Richtung Eigenheim gedacht hat – und vielleicht war es damals einfach zu früh für mich. In meiner Schulzeit habe ich sehr viel gelesen: Krimis, utopische Romane, Bücher über Seefahrt. Wäre ich 100 oder 200 Jahre früher geboren, ich wäre vermutlich Seemann geworden. In jungen Jahren hätten mich unbekannte Routen und neue Länder gereizt, in meinem jetzigen Alter wäre ich wohl auf vertrauten Handelswegen unterwegs. Ich habe immer das Neue gesucht, das Interessante. Zwei oder drei Jahre – dann brauche ich eine Veränderung. Gleichzeitig brauche ich aber auch einen „Hafen“, an dem jemand auf mich wartet. Fernweh einerseits – Heimkommen andererseits. Meine Frau weiß, dass sie mich nicht festhalten kann oder sollte. Aber sie weiß auch, dass ich immer zurückkomme. Über WhatsApp sind wir jeden Tag verbunden, über 8000 Kilometer hinweg. Fazit: Ich glaube heute, dass es einfach noch nicht die richtige Zeit für ein Eigenheim war – und dass es viel wichtiger war, zuerst meine Frau zu finden. Zu deiner Hochwasser-Bemerkung Du schreibst: „… das sind Hochwasserschäden mit Toten. Wenn ich die Bilder anschaue, machen sie mich nicht an …“ In Deutschland haben wir vier Jahreszeiten – und im Winter erfrieren Menschen oder verunglücken im Schnee. In der DomRep gibt es Trocken- und Regenzeit (Hurrikanzeit). Ja, es gibt dort fast jedes Jahr lokale Überschwemmungen. Aber die Medien berichten fast nur über die extremen Fälle. Dadurch entsteht ein verzerrtes Bild. Die meiste Zeit des Jahres ist das Leben dort ganz normal und ruhig. Zu Afrika und deiner Frage nach IQ / Armut Du schreibst sinngemäß: „Warum sind Länder mit vielen Schwarzen so arm und IQ-schwach?“ Das ist ein schwieriges Thema, aber ein paar Gedanken dazu: Mali war früher eines der reichsten Länder der Welt. Viele afrikanische Staaten waren vor der Kolonialzeit selbstversorgend. Kolonialmächte haben Strukturen zerstört, Ressourcen abgebaut, Grenzen künstlich gezogen. Heute sind viele Länder offiziell unabhängig, aber wirtschaftlich nicht wirklich frei – ohne eigene Geldhoheit. EU-Subventionen machen Milchpulver oder Zwiebeln so billig, dass lokale Bauern ihre Ware nicht verkaufen können. Europäische Fangflotten holen vor Westafrika Unmengen an Fisch heraus. Das alles zusammengenommen erklärt für mich viele der heutigen Probleme besser als jede Theorie über „angeborene Intelligenz“. Dass junge Menschen dorthin wandern, wo es ihnen besser geht, ist menschlich – unabhängig von Hautfarbe oder Herkunft. Zu deinen Channel-Erlebnissen Ich finde es interessant, wenn du davon erzählst – auch wenn ich für mich noch keine klare Linie oder Systematik erkennen kann. Ich vermute, dass bei dir selbst ebenfalls noch einige Puzzleteile fehlen, die sich nach und nach ordnen werden. Aber ich lese es gern und ohne Wertung. Für heute wünsche ich dir einen ruhigen Abend. Viele Grüße Jürgen
21:14 Uhr
2025.12.06
Guten Abend Heidi, vielen Dank für deine Mail – und ja, die optische Täuschung konnte ich problemlos erkennen. Beim nächsten Mal schick sie mir gern ohne Vorab-Erklärung – sonst nimmst du mir ja die ganze Spannung. 😉 Dein Hinweis zu den quadratischen Formaten klingt logisch. Da stellt sich mir gleich die Frage: Welche Aufgabe hat dein Shop genau? Ich vermute, du nutzt ihn als Plattform für deine Motive, aber ich würde gern verstehen, wie du ihn einsetzt. Mein Schlaf- und Arbeitsrhythmus Ich trage seit 2007 keine Uhr mehr und lasse mich morgens nicht wecken. Ich werde fast immer zwischen 6:00 und 6:45 Uhr von selbst wach – egal ob Werktag oder Wochenende. Ins Bett möchte ich eigentlich zwischen 22 und 23 Uhr gehen. Meistens klappt das. Manchmal auch nicht. 😉 Mit dem Einschlafen habe ich selten Probleme. Nur wenn das Gedankenkarussell nachts losfährt, stehe ich kurz auf, setze mich für 1–2 Stunden an den Laptop und schlafe danach wieder gut ein. Ich bin sowohl früh als auch oft abends erstaunlich aktiv – das hängt bei mir immer davon ab, was ich gerade mache. Wenn es „flutscht“, kann ich problemlos durcharbeiten. Wenn nicht, kümmere ich mich um Dinge, die liegen geblieben sind. Akasha Reading Davon habe ich schon gehört und finde den Gedanken spannend. Ich kann mir zwar nicht wirklich vorstellen, was bei mir herauskommen sollte – aber gerade das würde mich neugierig machen. Reine Neugier, keine Erwartung. Christian Bischoff – der Film Während der Premiere saß ich gerade in der Bahn. Weißt du, ob es eine Aufzeichnung oder Wiederholung geben wird? Ich würde es mir gern anschauen. Ich wünsche dir einen guten Abend – und bin gespannt, was du als Nächstes aus deiner kreativen Ecke zauberst. Viele Grüße Jürgen
21:29 Uhr
Guten Abend Jürgen, Danke für beide Mails. Ich muss dich leider etwas warten lassen. Heute waren Vorbereitungen für der shop dran, bin aber nicht fertig geworden, Coburg, Youtube...... und 1 Stunde Small talk im Zug und am Bahnhof mit einer jungen Familie mit 2 behinderten Kindern. Die Leute mögen mich hier so sehr, ich weiß immer noch nicht so richtig warum. Inzwiwschen muss ich eine halbe Stunde small talk Zeit einplanen, wenn ich zum Einkaufen gehe. Morgen arbeite ich für die Bahn. Wenn ich pünktlich zurück bin, komme ich zum Antworten. Bis dahin, beste Grüße von Heidi Am Samstag, 6. Dezember 2025 um 21:29:36 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben: Guten Abend Heidi, vielen Dank für deine Mail – und ja, die optische Täuschung konnte ich problemlos erkennen. Beim nächsten Mal schick sie mir gern ohne Vorab-Erklärung – sonst nimmst du mir ja die ganze Spannung. 😉 Dein Hinweis zu den quadratischen Formaten klingt logisch. Da stellt sich mir gleich die Frage: Welche Aufgabe hat dein Shop genau? Ich vermute, du nutzt ihn als Plattform für deine Motive, aber ich würde gern verstehen, wie du ihn einsetzt. Mein Schlaf- und Arbeitsrhythmus Ich trage seit 2007 keine Uhr mehr und lasse mich morgens nicht wecken. Ich werde fast immer zwischen 6:00 und 6:45 Uhr von selbst wach – egal ob Werktag oder Wochenende. Ins Bett möchte ich eigentlich zwischen 22 und 23 Uhr gehen. Meistens klappt das. Manchmal auch nicht. 😉 Mit dem Einschlafen habe ich selten Probleme. Nur wenn das Gedankenkarussell nachts losfährt, stehe ich kurz auf, setze mich für 1–2 Stunden an den Laptop und schlafe danach wieder gut ein. Ich bin sowohl früh als auch oft abends erstaunlich aktiv – das hängt bei mir immer davon ab, was ich gerade mache. Wenn es „flutscht“, kann ich problemlos durcharbeiten. Wenn nicht, kümmere ich mich um Dinge, die liegen geblieben sind. Akasha Reading Davon habe ich schon gehört und finde den Gedanken spannend. Ich kann mir zwar nicht wirklich vorstellen, was bei mir herauskommen sollte – aber gerade das würde mich neugierig machen. Reine Neugier, keine Erwartung. Christian Bischoff – der Film Während der Premiere saß ich gerade in der Bahn. Weißt du, ob es eine Aufzeichnung oder Wiederholung geben wird? Ich würde es mir gern anschauen. Ich wünsche dir einen guten Abend – und bin gespannt, was du als Nächstes aus deiner kreativen Ecke zauberst. Viele Grüße Jürgen
22:04 Uhr
Das Video war noch zugänglich oder ist es sogar noch. Ich habe aber den link gelöscht. Du hast nichts verpasst, die Videos von ihm sind um Klassen besser.
22:08 Uhr
2025.12.07
----- Weitergeleitete Nachricht ----- Von: Christian Bischoff <hello@christian-bischoff.com> An: "papierheidi@aol.com" <papierheidi@aol.com> Gesendet: Sonntag, 7. Dezember 2025 um 07:10:08 MEZ Betreff: Letzte Chance zur Doku Die Doku geht heute offline  ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ Heidi, ich hoffe, Du hast Dir schon die Zeit genommen, in die Doku einzutauchen. Denn diese Reise… macht etwas mit Dir... Und bevor ich tiefer einsteige, ein kurzer, wichtiger Reminder: „Mindset – Die Macht Deiner Gedanken“ ist nur noch heute bis 23:59 Uhr verfügbar. Danach geht die Doku wieder offline. Wenn Du sie also noch einmal schauen willst oder sie noch nicht gesehen hast – nutze Deine Chance. Jetzt die Doku ansehen >> Und wenn Du spürst, dass die Doku in Dir etwas geöffnet hat… Wenn Du ahnst, dass es an der Zeit ist, Verantwortung für Dein Denken zu übernehmen, dann kann die Ausbildung zum Mindset-Coach Dein nächster Schritt sein. Dort lernst Du, wie Du die Macht über Deine Gedanken zurückgewinnst und Dir das Leben erschaffst, von dem Du vielleicht schon lange träumst: Ein Leben voller Erfolg, Leichtigkeit, Glück, Frieden, Liebe und innerer Freiheit. Ein Leben, das sich nach Dir anfühlt – nicht nach Erwartungen anderer. Du lernst, wie Du Deine Gedanken bewusst lenkst, wie Du Dich von alten Mustern löst, wie Du innere Stärke aufbaust. Und wie Du Schritt für Schritt zu dem Menschen wirst, den Du in Dir längst spürst. Wenn Du willst, kannst Du sogar noch weiter gehen:   Lernen, wie Du auch anderen Menschen diesen Weg eröffnest. Wie Du sie durch echte Transformation begleitest. Wie Du ihnen hilfst, zurück zu sich selbst zu finden. Denn echtes Mindset ist kein „positives Denken“. Es ist ein inneres Fundament. Eine bewusste Entscheidung für Wachstum, Klarheit und Selbstverantwortung. Es ist die Fähigkeit, Dein Leben von innen heraus zu gestalten, statt Dich vom Außen lenken zu lassen. Wenn Du herausfinden willst, ob diese Ausbildung der richtige Weg für Dich ist, dann buche Dir jetzt Dein persönliches Beratungsgespräch >> Dort schauen wir gemeinsam, wo Du gerade stehst, was Deine nächsten Schritte sind und ob die Ausbildung Dich auf genau diesem Weg unterstützen kann. Und bevor ich gehe, mein wichtigster Satz heute an Dich: Du bist nur einen Gedanken von Deiner neuen Lebensqualität entfernt. Die Frage ist nicht, ob etwas für Dich möglich ist… Sondern: Bist Du bereit, es zuzulassen? Ich freue mich auf Dich und darauf, was jetzt in Deinem Leben entstehen darf. Dein Christian Gesendet an: papierheidi@aol.com Abbestellen Selfmastery AG, Hagnaustrasse 27, 4132 Muttenz, Schweiz
07:25 Uhr
Guten Abend Jürgen, ich fange mal von hinten an mit der Antwort zu deiner zweiten Mail. Welche Aufgabe hat dein Shop genau?   war deine Frage, na, verkaufen möchte ich. Und dann hoffentlich weniger für die Bahn fahren müssen. Aber es zieht sich hin. Dein Schlaf- und Arbeitsrhythmus Sag mal, trinkst du Alkohol? Vor allem abends? Die Melatonin Präparate florieren, weil die Leute nicht einschlafen können, und du schläfst trotz PC -Arbeit ein? Phänominal! Ich brauchte auch eine Zeitlang keinen Wecker, 7:30 bin ich aufgewacht, das war mal. In Sonneberg wusste ich am Anfang nicht wie mir geschah. Ich bin mittags aufgewacht. Hatte wohl viel „nachzuschlafen“. Es ist so herrlich ruhig hier, ich stelle sicherheitshalber den Wecker.   Akasha Reading Ich glaube, wenn ich es verfolge, lese ich ein Buch darüber. Ich bin nicht sicher, ob ein Channelmedium das alles richtig sieht. Wenn Fehler drin sind, also in dem was sie sieht, hast du keine Wahrheit. Ich bin auch nicht sicher, ob es einen weiterbringt, ob es real ist. Ein Channelmedium hatte mir abgeraten und ich hatte schon 2 mal Kontakt mit solchen Aussagen, die mich nicht im geringsten getriggert haben. Christian Bischoff – der Film war für mich enttäuschend. Der Mann fängt an sich leicht zu glorifizieren, anstatt sich weiter zu entwickeln. Ich glaube das ist der normale Weg eines so Erfolgreichen. Er müsste jetzt an die Ahnenbeeinflussung gehen, sich da weiterbilden und jemand mit ins Boot nehmen. Aber so ist das, keine Nähe zur Spiritualität oder zur Esoterik, am besten noch Vorurteile, und es geht nicht weiter.   Dr. Joe Dispenza finde ich ja schon fundierter, weil er die Gehirne erforscht, aber auch er scheint überhaupt keine Lust auf Traumata zu haben. Die Videos und die Hörbücher von Christian Bischoff haben mich weitergebracht, die Traumata kann man aber so nicht integrieren, davon bin ich überzeugt und damit wächst der Erfolg auch bei den Fans nicht mehr, bis die Integration stattgefunden hat. Allerdings habe ich mehrere Stimmen von Seminar-Teilnehmern gehört, die ihre Erfolge dargelegt haben und ich dachte, das habe ich schon lange, ohne Coach. Trotzdem lausche ich schon zum Frühstück über Kopfhörer den Videos, sie machen gute Laune und puschen einen. Heute morgen noch zu Hause hatte ich null Bock zum Arbeiten bei der Bahn. Warum habe ich das gefühlt?   Das habe ich dann ab Coburg erfahren. Weihnachtsmarkt und Fußball zusammen, die Züge waren voll, die Bahnsteige erst recht. Ich war genervt, vor allen von den 10 Meter gegen den Wind stinkenden Pennern in Nürnberg und den nach dem Lidl-Asylantenparfum stinkenden Menschen. Heute war ich auch sauer, denn der Zugbegleiter ab Augsburg ist in 2 Stunden nicht einmal durch den Zug gegangen. Ich schmeiße die Asylanten aus der ersten Klasse raus, nur, weil ich richtige Zahlen erfassen will, (die Klassen werden getrennt erfasst) was aber sein Job ist. Wenn irgendwas ist, kommen die Fahrgäste zu mir. Die Lokführer regen sich auch über die neue Faulheit auf. Seitdem die Zugbegleiter 200 Euro mehr Monatsgehalt bekommen, arbeiten sie sehr oft nicht mehr richtig. Ich muss Steuern abliefern, die Bahn (der Nahverkehr) wird zu schätzungsweise 50 % von den Steuern bezahlt, jetzt mit dem Deutschlandticket noch mit viel mehr.   Das ist eine Frechheit, im Führerhaus zu hocken. Kontrollieren müsste das vor allem in Bayern das Innenministerium, ich sehe seit schon lange keine Kontrolleure mehr.   Was aber   immer lustig ist, ich kenne ja so einen Haufen Eisenbahner, mindestens 400, und ich treffe jedes Mal an einem Arbeitstag mindestens 4, heute waren es eher 10. Wir mögen uns. Das ist so was wie eine Ersatzfamilie, nur halt sehr kompromisshaft. Ich bin k.o. morgen geht es weiter. Ich glaube, die erst Mail nehme ich mir morgen vor. Liebe Grüße von Heidi Am Samstag, 6. Dezember 2025 um 21:29:36 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben: Guten Abend Heidi, vielen Dank für deine Mail – und ja, die optische Täuschung konnte ich problemlos erkennen. Beim nächsten Mal schick sie mir gern ohne Vorab-Erklärung – sonst nimmst du mir ja die ganze Spannung. 😉 Dein Hinweis zu den quadratischen Formaten klingt logisch. Da stellt sich mir gleich die Frage: Welche Aufgabe hat dein Shop genau? Ich vermute, du nutzt ihn als Plattform für deine Motive, aber ich würde gern verstehen, wie du ihn einsetzt. Mein Schlaf- und Arbeitsrhythmus Ich trage seit 2007 keine Uhr mehr und lasse mich morgens nicht wecken. Ich werde fast immer zwischen 6:00 und 6:45 Uhr von selbst wach – egal ob Werktag oder Wochenende. Ins Bett möchte ich eigentlich zwischen 22 und 23 Uhr gehen. Meistens klappt das. Manchmal auch nicht. 😉 Mit dem Einschlafen habe ich selten Probleme. Nur wenn das Gedankenkarussell nachts losfährt, stehe ich kurz auf, setze mich für 1–2 Stunden an den Laptop und schlafe danach wieder gut ein. Ich bin sowohl früh als auch oft abends erstaunlich aktiv – das hängt bei mir immer davon ab, was ich gerade mache. Wenn es „flutscht“, kann ich problemlos durcharbeiten. Wenn nicht, kümmere ich mich um Dinge, die liegen geblieben sind. Akasha Reading Davon habe ich schon gehört und finde den Gedanken spannend. Ich kann mir zwar nicht wirklich vorstellen, was bei mir herauskommen sollte – aber gerade das würde mich neugierig machen. Reine Neugier, keine Erwartung. Christian Bischoff – der Film Während der Premiere saß ich gerade in der Bahn. Weißt du, ob es eine Aufzeichnung oder Wiederholung geben wird? Ich würde es mir gern anschauen. Ich wünsche dir einen guten Abend – und bin gespannt, was du als Nächstes aus deiner kreativen Ecke zauberst. Viele Grüße Jürgen
20:21 Uhr
Guten Abend Heidi, danke für deine drei Nachrichten – ich lese sie immer gern, und lass dir bitte alle Zeit, die du brauchst. Dein Tag klingt voll, aber auch reich an Begegnungen. Small Talk kostet zwar Minuten, manchmal sogar eine halbe Stunde – aber er schenkt auch etwas zurück. Ich glaube, das ist eine besondere Fähigkeit von dir: Menschen spüren dich, fühlen sich wohl und öffnen sich. Meine Frau hat genau diese Gabe auch, und ich bewundere sie dafür sehr. Ich schaue den Film gerade – „Mindset – Die Macht Deiner Gedanken“. Interessant. Bin gerade in der Mitte. Ich habe mir übrigens vorgenommen, jeden Abend ab etwa 20 Uhr zu schreiben. Manchmal komme ich gut durch alles durch, manchmal brauche ich länger. Aber der Abend gehört dem Schreiben – das fühlt sich stimmig an. Deine Zeit mit der jungen Familie im Zug stelle ich mir sehr berührend vor. Die Bahn bringt einen ja oft mit Menschen zusammen, denen man sonst nie begegnet wäre. Gestern habe ich auf YouTube zufällig gesehen, dass ein Olsenbande-Film hochgeladen wurde. Ich habe ihn gespeichert und mir heute Zeit genommen, ihn zu schauen. Und plötzlich war ich wieder ein Kind: Ahlbeck, Strandkino, FDGB-Heim „Kurt Bürger“, die Olsenbande fährt nach Jütland… mehr als 50 Jahre zurück. Es ist erstaunlich, wie ein einziger Film Erinnerungstüren aufstoßen kann. Ich hoffe, du hattest heute einen einigermaßen guten Bahntag – und dass du später etwas zur Ruhe kommst. Beste Grüße Jürgen P.S.: Ich habe gerade gesehen, dass du mir vor 10 Minuten geschrieben hast.
21:31 Uhr
2025.12.08
Hallo Jürgen, ich bin auf der Fahrt nach  Nürnberg. Bitte können wir einmal schreiben und einmal antworten! Das Durcheinander macht mir Stress. Wenn du um 20 Uhr schreiben willst, dann bitte nur, wenn ich vorher geschrieben habe. Mir ist die Uhrzeit egal, Tagesstruktur habe ich eh keine zur Zeit. Alte Filme sind was feines.  Olsenbande habe ich noch nie gehört. Lustig, ich habe alte Fotos in FB gesehen, das war dagegen ernüchternd.  Den Smalltalk muss ich einschränken, zum Einkaufen kann ich das Fahrrad nehmen, solange es nicht glatt ist. Ich gebe zu viel. Als ich im ersten Jahr in Sonneberg mit meinem Pseudoschaetzchen zum Karnevalszug ging hat mich ein Polizist gegrüßt, als ob er mich schon lange kennen würde, aber nur mich. So fing das hier an. Ich bin oft zusammengezuckt, morgens im Dunkeln um 5:20 riefen junge Leute Hallo. Ich bin sicher, dass ich etwas in meiner Aura habe, was die Sonnenberger zwar nicht sehen, aber empfangen, unbewusst.  Dr Jo Dispenza beschreibt ja das Quantenfeld, aber es fehlt noch etwas an Erkenntnis. Der jungen Familie schreibe ich eine Mail, wie sie das mit dem behinderten Kind im Zug und dem kaputten Aufzug machen können.  Habe alles geklaert. Es ist verrückt, die Sonnenberger unter sich sind unfreundlich, ich höre das aber nur, ich bekomme das nicht mit.  Ich habe in Sonneberg schon einmal gelebt. Die ersten Monate habe ich ständig Musik von Heinrich Schütz gehört,  bis mir dämmerte was los war. In 2 Musikmuseen, eins in Basel, hat es mich beim Betrachten von alten Tasteninstrumenten regelrecht getriggert. "Aller Augen warten auf dich Herre" findest du bei YouTube. Das haben wir in der Familie 4 stimmig am Esstisch gesungen. Ich fühlte als 6-jaehrige schon, wie tief mich das berührte.  Ich habe immer noch nicht verdaut, warum man die Augen vor einem eindeutig falsche Kind schließen kann, mein Opa hat mir zu verstehen gegeben, dass er nur mit dem Kopf schüttelt, wie bloed sie damals waren. Er hat sich zurückgezogen. Er kann mir nicht in die Augen schauen.  Die Oma ist anders. Ich soll das Geldbuch lesen. Ohne viel mehr Geld komme ich in der Tat nicht weiter.   In den Zügen darf ich nicht einschlafen, das ist mir gestern leider passiert, und das wird der Grund sein, warum ich gestern Abend in ein seelisches Loch fiel und komisch geträumt habe. Im Schlaf im Zug und im Bett bist du nicht geschützt gegen  Energien um dich rum. Gestern musste ich wegen Überfüllung in der Nähe der Toilette sitzen und habe mitbekommen, dass sich keiner die Hände wäscht. Ich ekle mich im Zug. Im Januar will ich Nachhilfe anbieten.  Der Rest kommt wahrscheinlich erst morgen, ich komme später zurück. Bis dann. LG Heidi    Am Sonntag, 7. Dezember 2025 um 21:31:43 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben: Guten Abend Heidi, danke für deine drei Nachrichten – ich lese sie immer gern, und lass dir bitte alle Zeit, die du brauchst. Dein Tag klingt voll, aber auch reich an Begegnungen. Small Talk kostet zwar Minuten, manchmal sogar eine halbe Stunde – aber er schenkt auch etwas zurück. Ich glaube, das ist eine besondere Fähigkeit von dir: Menschen spüren dich, fühlen sich wohl und öffnen sich. Meine Frau hat genau diese Gabe auch, und ich bewundere sie dafür sehr. Ich schaue den Film gerade – „Mindset – Die Macht Deiner Gedanken“. Interessant. Bin gerade in der Mitte. Ich habe mir übrigens vorgenommen, jeden Abend ab etwa 20 Uhr zu schreiben. Manchmal komme ich gut durch alles durch, manchmal brauche ich länger. Aber der Abend gehört dem Schreiben – das fühlt sich stimmig an. Deine Zeit mit der jungen Familie im Zug stelle ich mir sehr berührend vor. Die Bahn bringt einen ja oft mit Menschen zusammen, denen man sonst nie begegnet wäre. Gestern habe ich auf YouTube zufällig gesehen, dass ein Olsenbande-Film hochgeladen wurde. Ich habe ihn gespeichert und mir heute Zeit genommen, ihn zu schauen. Und plötzlich war ich wieder ein Kind: Ahlbeck, Strandkino, FDGB-Heim „Kurt Bürger“, die Olsenbande fährt nach Jütland… mehr als 50 Jahre zurück. Es ist erstaunlich, wie ein einziger Film Erinnerungstüren aufstoßen kann. Ich hoffe, du hattest heute einen einigermaßen guten Bahntag – und dass du später etwas zur Ruhe kommst. Beste Grüße Jürgen P.S.: Ich habe gerade gesehen, dass du mir vor 10 Minuten geschrieben hast.
08:56 Uhr
eine offensichtlich gestörte Mail zu lesen?  Du hättest sie nochmal erbitten sollen. Ich schicke dir doch keine Einzeiler ! Wie ist das passiert! Du bist Fachmann. Ich bin noch im Zug.  Alles andere kommt...... LG Heidi
20:38 Uhr
Guten Abend Heidi, danke für deine Nachricht – und auch fürs Sortieren. Natürlich können wir den Rhythmus so anpassen, dass es für dich stressfrei bleibt: Du schreibst, und ich antworte darauf. Wenn du also am Nachmittag oder Abend schreibst, antworte ich später – und wenn an einem Tag nichts kommt, schreibe ich eben auch nicht um 20 Uhr. Für mich ist das kein Problem. Mir geht es nicht um eine Uhrzeit, sondern darum, dass Schreiben ein ruhiger Ausklang des Tages wird. Und wenn dieser Ausklang für dich anders aussehen muss, passe ich mich gern an. Eine kleine Bitte habe ich noch: Dein Text war diesmal etwas anstrengend zu lesen, weil er komplett in einer einzigen Zeile geschrieben war. Ich musste ihn dreimal durchgehen und Absätze einfügen, damit ich erkennen konnte, wo ein Gedanke endet und der nächste beginnt. An einer Stelle musste ich sogar schmunzeln: Bei „Ich ekle mich im Zug. Im Januar will ich Nachhilfe anbieten.“ dachte ich im ersten Moment tatsächlich: „Was, du willst Nachhilfe im Händewaschen im Zug anbieten?!“ Erst nach dem Sortieren wurde mir klar, wie es gemeint war. Wenn du künftig ein paar Absätze machst, erleichtert mir das das Lesen sehr – und ich bekomme deine Gedanken klarer mit. Olsenbande & alte Filme Die Olsenbande ist ein Stück ostdeutscher „Volkskultur“. Humor, Charme, ein bisschen Chaos – und Egon, der immer sagt: „Ich habe einen Plan!“ Alte Fotos können manchmal melancholisch sein. Filme dagegen rufen eher Erinnerungen wach – und Erinnerungen sind nicht immer scharf, sondern warm. Smalltalk & das, was Menschen an dir wahrnehmen Ich glaube dir sofort, dass Menschen „etwas“ an dir spüren. Du hast eine Präsenz, die neugierig macht – nicht laut, sondern irgendwie bemerkbar. Das zieht Menschen an. Für manche ist das eine Gabe, nur manchmal eben auch anstrengend. Dass du Grenzen setzt (Fahrrad statt Gespräche beim Einkauf) ist völlig richtig. Energie muss in beide Richtungen fließen, nicht nur raus aus dir. Die Begegnung im Zug Die junge Familie wird dankbar sein für deine Mail. Nicht jeder würde sich die Mühe machen, nach einer Bahnfahrt noch so etwas zu klären. Du bist aufmerksam – und das ist wertvoll. Musik, Erinnerung & Trigger Was du über Heinrich Schütz schreibst, klingt sehr intensiv. Musik hat eine direkte Verbindung zu den tiefsten Schichten des Gedächtnisses – manchmal aus diesem Leben, manchmal aus früheren. Deine Reaktionen darauf passen zu allem, was du über deine Wahrnehmung erzählst. „Falsches Kind“, deine Vorfahren & emotionale Arbeit Ich lese aus deinen Zeilen, dass dieses Thema für dich sehr tief geht – und dass es noch nicht abgeschlossen ist. Dass du so stark auf Signale deiner Oma und deines Opas reagierst, zeigt, dass dort noch etwas in Bewegung ist. Ich kann dazu keine Bewertung abgeben, aber ich kann dir sagen: Du gehst mutig durch diese Themen hindurch. Schlafen im Zug Dass du dich unwohl fühlst, kann ich gut nachvollziehen. Züge sind Orte voller Fremdenergie und Unruhe – und Schlaf macht verletzlich. Kein Wunder, wenn danach die Träume „anders“ sind. Vielleicht hilft es, wenn du in solchen Situationen bewusst wach bleibst oder ein Hörbuch nutzt, damit der Geist eine kleine Beschäftigung hat. Der folgende Satz von dir lässt bei mir noch ein paar Fragezeichen zurück: „Im Schlaf im Zug und im Bett bist du nicht geschützt gegen Energien.“ Wenn man weder im Zug noch im eigenen Bett geschützt ist – dann frage ich mich: Wo wäre man denn im Schlaf überhaupt geschützt? Oder anders gefragt: Was unterscheidet für dich das Schlafen im Bett von dem im Zug, wenn beides „ungeschützt“ ist? Ich frage das wirklich aus Interesse, weil ich verstehen möchte, wie du das meinst. Nachhilfe ab Januar Das klingt gut und sinnvoll. Du hast viel Wissen – und vor allem Geduld. Beides zusammen ist selten. Komm gut nach Nürnberg und auch wieder zurück. Wenn du morgen weiter schreiben möchtest, bin ich da. Und wenn du Pause brauchst, ist das genauso in Ordnung. LG Jürgen
21:03 Uhr
NEIN, ich habe ihn in word verfasst am PC eingefügt.  Am Montag, 8. Dezember 2025 um 22:21:28 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben: Hallo Heidi, ich vermute, du warst im Zug und hast den Text im Handy geschrieben ... Übrigens: Meine Frau sagt oft zu mir "Mi loco" und "Mi bello aleman". Gute Nacht, schlaf gut Jürgen
21:32 Uhr
Hallo Heidi, ich vermute, du warst im Zug und hast den Text im Handy geschrieben ... Übrigens: Meine Frau sagt oft zu mir "Mi loco" und "Mi bello aleman". Gute Nacht, schlaf gut Jürgen
22:21 Uhr
Guten Abend Jürgen,   jetzt mal zu der noch nicht beantworteten Mail : Ich fand das echt Klasse, dass du mal reingefühlt hast, ob es eine  systemischen Verstrickungen  in Bezug auf Eigenheime und Verluste gegeben haben könnte. Wenn dich beim Nachdenken nichts getriggert hat, ist es unwahrscheinlich, dass es dir noch mal passiert. Ich bin vom Hocker gefallen, als ich erfuhr, dass ihr ja gar nicht zusammen in Dresden wohnt. Du hattest vom Lauschen bei den Telefonaten geschrieben, dem Sinnbild eines Wasserfalls, ich dachte noch, wie tolerant du bist und nun erfahre ich, dass ihr in einer Fernehe lebt. Und wie geht das dann? Jeder hat sein Leben, auch sein Sexualleben, seine Freunde? Ich komm da nicht mit. Allerdings kenne ich eine Frau, die erst nach ihrer Scheidung einen Mann in Deutschland gemocht hat, der sie dann in den Wind geschossen hat, dann kam der nächste dran, etwas weiter weg, ging auch schief und dann der dritten, noch weiter weg. Als ich sie fragte, ob sie wohl Angst vor Nähe hat, hat sie den Kontakt zu mir abgebrochen. Ein anderer Mann hatte eine Liebschaft mit einer russischen verheirateten Frau in den USA, hat ihr sogar die Flugtickets bezahlt, bis er aufwachte. Wie sollte das denn weitergehen?   Er hatte dann Glück in Deutschland. Er war auch geschieden. Bei dir kommt mir das so vor, als ob du ein Vorleben als Seemann hättest, so wie du schreibst. Aber was macht ihr denn dann? Ziehst du zu ihr? Ihr trefft euch doch im Winter, oder habe ich das falsch verstanden? Die Bilder von der Dom Rep machen mich nicht an, so war das gemeint, das wäre keine Region für meine Seele. Und Überschwemmungen, egal wie schlimm oder weniger schlimm sie sind, würden mich stören, fertig machen. Afrikaner IQ Heute Abend war ich noch beim Lidl am Bahnhof Nürnberg, wie immer sehr voll und an den Kassen waren lange Schlangen. Ein Schwarzer hat sich vor mir so geschickt vordrängen wollen, dass es keinem auffiel, aber mir. Ich habe dann laut gesagt er hätte sich vorgedrängt, ja, hat er locker geantwortet, dann habe seinen Einkauf nach hinten aufs Band geschoben und meinen vorgezogen. Ich habe eine solche Wut bekommen, es waren 3 Schwarze, ca. 20 J.,   gestunken haben sie auch noch, gehen mit unseren Steuergeldern einkaufen und drängen sich auch noch vor. Das Thema IQ ist dran, heute noch, sonst kann ich nicht einschlafen. Du hast so einiges geschrieben, was Sinn macht, daran hatte ich übrigens auch schon gedacht, aber ich kam zu dem Ergebnis, dass es eine andere Quelle gibt. Äthopien gehört zur Wiege der Menschheit, schon komisch, dass 2,5 Millionen (oder sind es 1,5 Millionen Jahre) diese Wiege es nicht fertiggebracht hat, sich zu entwickeln, sondern die anderen Kulturen. Weißt du was der Ursprung der mangelnden Hirnleistung sein könnte? Die Sonne. Zu viel davon macht blöd. Ich weiß schon lange, dass lange Sonnenbäder absolut schädlich sind, in mehreren Beziehungen. Wenn schon Melanin in der Haut nötig ist um der Sonne zu trotzen, ist klar, warum. Wenn die dunkelhäutigen Eltern ihre Kinder nicht vor der Sonne schützen, verändert sich die Hirnstruktur auf Dauer, die DNA verändert sich über Generationen und dann haben wir den Zustand auf dem Weg zum 21Jh. Alles andere, wie Kolonialisierung, Schwermetallvergiftungen und mangelnde Bildung, schlechte Ernährung kommen dann noch dazu. Sicher ist der IQ nach westlicher Auffassung gemessen worden, das ist klar, Mathe ist in Afrika für die Allgemeinheit undenkbar. Ein Kollege bei dem Bahnjob, Siemens Ingenieur i.R. hat gemeint, ihnen fehlen mindestens 6 Evolutionseinheiten. Bei meinem Engagement als Honorardozentin habe ich erfahren, dass Afrikaner niemals ein Brett auf einen Meter ablängen, wenn es gefordert wird, eher auf 1,20m, weil sie sich ja vertun könnten. Fachkräfte, lach. Intelligenz für die Erwirtschaftung haben sie zu wenig, aber für Betrug und Vergewaltigung, auch im Zug, und Frauen anklotzen (du Loch, ich dich ficken) haben sie es echt drauf. (Das gilt auch für die andern Landsleute, die jetzt in Deutschland sind.) Für uns Frauen war das so was von entsetzlich am Anfang. Ich habe irgendwann angefangen, Fratzen zu ziehen, dann haben sie weggeschaut.   Was ist das? Befriedigen der Grundbedürfnisse?   Was tun?   Ich fürchte, das ist nichts mehr machbar, auch nicht in Europa. Ab er was ist denn die Ausübung von Betrug? Dazu muss man doch auch eine Gehirnleistung aufweisen, oder? Das ist jetzt alles verkürzt. Heute an den Bahnhöfen wurden Verbote ausgesprochen, „das Mitführen von Waffen und Messern usw. ist verboten“, in Deutsch und in Englisch, da haben sich einige Deutsche an den Kopf gefasst, das müsste heißen, wer mit Waffen erwischt wird, kommt in Haft, die Typen laufen weiter mit Messern rum, auch bei euch in Dresden. Es schnallt keiner, und das ist mangelnde Intelligenz und Gutgläubigkeit der Deutschen. Wenn auch früher Bodenschätze für Reichtum gesorgt haben, auch geschickte Ehen, das Erwirtschaften von Leistungen, auch das Widersetzen gegenüber ungerechten Einnahmen (Fangflotten), das wäre heute dran. Es ist auch schwachsinnig, die Befüllungen der Kleidercontainer nach Afrika zu schicken und damit dort die Textilindustrie kaputt zu machen. Ich hatte gestern noch ein Erlebnis mit einem (hellen) Ausländer, er hatte auf dem Weg zur Toilette die Schwingtüre, die innere Glastüre zum Wagen gedrückt, als er wieder aus der Toilette rauskam, musste er unbedingt in die entgegengesetzte Richtung drücken und 5 Leute sollten weggehen. Er kam nicht mal auf die Idee, die Türe zu sich zu ziehen, um keinen zu stören. Da könnte ich ausrasten. Wir sind da weit auseinander, was die Intelligenz angeht. Ohne sie kein Wirtschaften. Schau mal hier:  https://www.laenderdaten.info/iq-nach-laendern.php . So jetzt hoffe ich, sind wir so weit, das wir wieder nur eine MAIL IM UMLAUF haben. Aber es ist so Klasse, wie geistig rege wir sind!! Bis dann LG Heidi Was du über Heinrich Schütz schreibst, klingt sehr intensiv. Musik hat eine direkte Verbindung zu den tiefsten Schichten des Gedächtnisses – manchmal aus diesem Leben, manchmal aus früheren. Deine Reaktionen darauf passen zu allem, was du über deine Wahrnehmung erzählst. „Falsches Kind“, deine Vorfahren & emotionale Arbeit Ich lese aus deinen Zeilen, dass dieses Thema für dich sehr tief geht – und dass es noch nicht abgeschlossen ist. Dass du so stark auf Signale deiner Oma und deines Opas reagierst, zeigt, dass dort noch etwas in Bewegung ist. Ich kann dazu keine Bewertung abgeben, aber ich kann dir sagen: Du gehst mutig durch diese Themen hindurch. Schlafen im Zug Dass du dich unwohl fühlst, kann ich gut nachvollziehen. Züge sind Orte voller Fremdenergie und Unruhe – und Schlaf macht verletzlich. Kein Wunder, wenn danach die Träume „anders“ sind. Vielleicht hilft es, wenn du in solchen Situationen bewusst wach bleibst oder ein Hörbuch nutzt, damit der Geist eine kleine Beschäftigung hat. Der folgende Satz von dir lässt bei mir noch ein paar Fragezeichen zurück: „Im Schlaf im Zug und im Bett bist du nicht geschützt gegen Energien.“ Wenn man weder im Zug noch im eigenen Bett geschützt ist – dann frage ich mich: Wo wäre man denn im Schlaf überhaupt geschützt? Oder anders gefragt: Was unterscheidet für dich das Schlafen im Bett von dem im Zug, wenn beides „ungeschützt“ ist? Ich frage das wirklich aus Interesse, weil ich verstehen möchte, wie du das meinst. Nachhilfe ab Januar Das klingt gut und sinnvoll. Du hast viel Wissen – und vor allem Geduld. Beides zusammen ist selten. Komm gut nach Nürnberg und auch wieder zurück. Wenn du morgen weiter schreiben möchtest, bin ich da. Und wenn du Pause brauchst, ist das genauso in Ordnung. LG Jürgen
23:20 Uhr
2025.12.09
Liebe Heidi, du hast mit deiner Vermutung gar nicht so unrecht – zumindest vom Gefühl her. Ich habe dir ja schon geschrieben, dass ich in meiner Jugend stapelweise Bücher über Seefahrt, ferne Länder, Abenteuer und utopische Reisen verschlungen habe. Hätte ich hundert oder zweihundert Jahre früher gelebt, wäre ich sehr wahrscheinlich wirklich Seemann geworden: unterwegs auf neuen Routen, neugierig, immer suchend – und trotzdem mit dem Bedürfnis nach einem Hafen, zu dem man zurückkehrt. Dieses Hin-und-her zwischen Fernweh und Heimathafen begleitet mich bis heute. Was unsere Lebenssituation angeht, fasse ich es gern noch einmal zusammen: Meine Frau lebt in der Dominikanischen Republik , weil ihre Tochter und ihre Enkelin dort sind und weil sie sich dort – nach dem Umweg über die Schweiz – wieder richtig zuhause fühlt. Und ich bin in Deutschland , solange ich hier arbeite, Projekte habe und natürlich wegen meiner Familie: Vater, Schwester, Kinder und Enkel. Unser gemeinsames Modell war immer: Den Winter zusammen in der DomRep verbringen und den Sommer in Deutschland. Und das hat auch schon mehrmals wunderbar funktioniert. Was viele nicht wissen: Als ich 2008 meine Frau kennengelernt habe, war ich ja noch arbeitslos nach meinem Kniebruch . Und schon damals hatten wir einen ganz einfachen Plan: Ein halbes Jahr in Deutschland arbeiten (als Schlosser oder später als Programmierer), ein halbes Jahr in der DomRep leben und dort Schritt für Schritt ein Einkommen über das Internet aufbauen – „Arbeiten unter Palmen“, sozusagen. 😊 Und tatsächlich ist dieser Plan 2022  und auch 2024 genauso aufgegangen. Für dieses Jahr war es wieder so gedacht – aber Pläne sind eben nur Pläne. Manchmal macht uns das Leben einen Strich durch die Rechnung. Aber meine Erfahrung ist: Immer wenn etwas nicht so läuft wie geplant , war das Ergebnis am Ende besser , als ich es mir selbst hätte ausdenken können. Darum vertraue ich auch diesmal darauf, dass der liebe Gott wieder etwas im Hintergrund vorbereitet, was ich jetzt noch gar nicht erkennen kann. 😉 Zu dem ganzen Themenkomplex, den du unter „Afrikaner / IQ“ angesprochen hast: Aus heutiger Sicht stimme ich dir tatsächlich in allen Punkten zu! Du erlebst es täglich im Zug, ich sehe sehr ähnliche Entwicklungen in der Bahn hier. Man bekommt einen unmittelbaren Eindruck davon, wie unterschiedlich Menschen mit ihrem Umfeld umgehen und wie sehr das auch die Atmosphäre prägt. Trotzdem ist meine grundsätzliche Sicht auf das Thema etwas breiter, fast „historisch“: 1. Entwicklung der Menschheit in Äquatornähe Ich gehe davon aus, dass sich das Leben zunächst dort entwickelt hat, wo es am meisten Sonnenlicht, Wärme und Nahrung gab – also am Äquator. Die dunkle Pigmentierung war natürlicher Sonnenschutz. Als sich Menschen später nach Norden ausbreiteten, brauchte es diesen Schutz nicht mehr, deshalb die hellere Haut. Für mich ist das eine natürliche Anpassung – nicht mehr und nicht weniger. 2. Wie schnell eine Gesellschaft verblöden kann, sehen wir gerade in Europa Wenn wir uns anschauen, was in Deutschland passiert, wird sehr deutlich, dass „Intelligenz einer Herkunft“ nicht fix ist, sondern stark von Bildung, Kultur und Gesellschaft abhängt. Vor hundert Jahren kamen die meisten großen Erfindungen, Patente, wissenschaftlichen Durchbrüche und Nobelpreise aus Deutschland – mit riesigem Abstand. Und heute? Handwerksbetriebe finden kaum Nachwuchs, weil viele Jugendliche weder richtig lesen noch schreiben können. Die Pisa-Studie läßt grüßen. Meine Schwester ist Lehrerin und sieht jeden Tag, wie schlimm die Lage an den Schulen geworden ist – so wie du es im Zug erlebst. Das zeigt mir: Eine Gesellschaft kann in wenigen Generationen geistig verarmen – ganz egal, wo sie ursprünglich stand. 3. Alte Karten zeigen Afrika völlig anders Es gibt erstaunliche alte Karten, die die Sahara als grüne Landschaft mit Wasserläufen, Städten und Wald zeigen. Die heutigen Zustände müssen also nicht zwingend etwas „Ursprüngliches“ sein – vielleicht war Afrika früher kulturell und landschaftlich viel weiter als wir heute glauben und wissen. Mein Fazit: Auch wenn du aus heutiger Sicht vollkommen recht hast in deinen Beobachtungen, glaube ich, dass die Vergangenheit viel komplexer war, als wir sie in der Schule gelernt haben. Und dass Entwicklung – nach oben wie nach unten – überall auf der Welt passieren kann. Ein Gedanke noch dazu: Mali in Afrika war einmal das reichste Land seines Kontinents. Genauso Argentinien und Venezuela in Südamerika – sie gehörten zeitweise zu den wohlhabendsten Ländern der Welt. Und innerhalb weniger Jahrzehnte wurden sie durch politische Entscheidungen und Misswirtschaft zu Armenhäusern. Wenn man das betrachtet, sieht man: Wohlstand und IQ ist nichts Selbstverständliches und kann sehr schnell verschwinden. Und ganz ehrlich: Exakt diese Dynamik sehe ich derzeit auch in Deutschland. Ich bin gespannt, wann – und ob – wir den Absturz noch rechtzeitig aufhalten. Oder, ob wir erst wieder ein Brot mit einer Schubkarre voll Geldscheinen kaufen müssen. Für heute Abend möchte ich keinen weiteren Punkt aufmachen, sondern dir eine gute Nacht wünschen Gruss Jürgen
21:22 Uhr
2025.12.10
Guten Morgen Jürgen, oder   Hallo Seemann aus dem früheren Leben , gibt es eigentlich noch andere Hinweise auf dein vermutlich früheres Leben ? Bei mir sind es ja die Steinbrüche, die mich beglücken, die Nieten in Brücken und an alten Loks, die mich glücklich machen usw. Wer weiß, bist du in Südamerika damals angekommen, es gab ja im 19.Jh auch eine große Auswanderungswelle, also viel Bewegung. Das könnte auch das Gelingen eurer Fernehe erklären.   Wie du das schreibst, über euer Leben , köstlich. Vielleicht hast du Lust, die Essenz daraus einmal zu formulieren, unterwegs sein oder erobern oder sonst was. Das Leben, wie ihr es führt, wäre für mich undenkbar. Verzichten oder anders woher Ersatz einholen?   Küssen und Umarmen baucht man fürs Immunsystem, soweit ich weiß, aber ständig, nur mal als Beispiel. Du kannst dir ja auch mal die ganzen Fotos im Internet anschauen, ob dich etwas triggert. Magst du Stoffe, also Segel, oder Dampf, liebst du das Meer oder Wasser, …? Schaukelst du gerne? Legst du Wert auf Holz? Magst du Messing? Ich dachte ja, dass wir vielleicht auch mal telefonieren könnten, aber ich bin zurückhaltend, denn ständig begegne ich ja Menschen aus früheren Leben, das frisst mit viel Zeit und Geld, um es genau herauszubekommen. Ich bin ja auch neugierig! WhattsApp ist mir ein Graus, bin heilfroh, dass ich das fast nicht mehr benutze. Und darüber bin ich an das Leben in Argentinien mit einem Mann von einer andern Plattform gekommen. Erst mal keine neue Stimme. Erfolg – Voraussetzung für Wohlstand Wenn ich das jetzt richtig zwischen den Zeilen interpretiere, ist der angepeilte Erfolg ausgeblieben. Da können wir uns ja die Hand reichen. Das Mentaltraining hat mir da nicht zum Durchbruch verholfen, aber: Ich habe mich gefragt, warum sich der shop so lange hinzieht, was meinen Erfolg verhindert. Dann habe ich ein älteres Buch in einem öffentlichen Schrank am Bahnhof in Pegnitz entdeckt, wie man Erfolg bekommt, und bald hat es mich umgehauen. Es gibt in mir einen versteckten Glaubenssatz. „Ich bin ein Opfer“. Das habe ich nach dem Lesen der ersten Seiten bald gespürt. Wer Opfer ist, oder besser, sich so fühlt oder den versteckten Glaubenssatz hat, kann keinen finanziellen Erfolg haben. Ging schnell, ich lasse die ersten Gedanken weg und komme gleich zur Quelle: In meinem ersten Job nach dem Studium in Nürnberg im Entwicklungsinstitut der Vereinigten Papierwerke in Nürnberg gab es einen leicht stotternden Tschechen als Gruppenleiter, ich war erst mal Gruppenleiterin für andere Artikel, wir verstanden uns erst mal, aber dann muss was passiert sein, einiges, ich verlor mein standing, war völlig alleingestellt, verzweifelt, wusste nichts, spürte nichts, war dann auch öfter krank. Ich kam aber auch nicht auf die Idee wieder abzuhauen. Naja, die Jobs waren damals schon nicht mehr so zahlreich. Ich kürze ab, denn dieser Tscheche hat lt.dem Channeling gestern gegen mich integriert, rumgelogen und alle haben ihm geglaubt. Mein Job war in Gefahr, ich wurde woanders hingeschoben, dachte ich wäre von Anfang an für diesen anderen Job eingestellt worden, ich sollte das nur nicht sofort beim Bewerbungsgespräch sehen. Der andere Job war die Betreuung in einer Produktion eines neuen Verfahrens, wo mich alle mochten und schätzten. Ich fuhr mit meinem Motorrad in diese Fabrik, klar, da war ich ein Star. In dem Entwicklungsinstitut war der österreichische Chef völlig unbeliebt, es gab Laborantinnen die mir mal gesagt haben, sie arbeiten ja für ihre Chefin, der Leiter des Instituts wäre ihnen egal, aber dass diese Chefin (verheiratet) mit dem österreichischen Institutsleiter (verheiratet) ins Stundenhotel ging, das wusste nur ich.   Die Frau hat später gekündigt, was für mich gut war, denn ich sollte eingespart werden. Mac Kinsey versuchte die Firma zu retten und da mussten immer die Singles auf die Abschussliste. Dann fand ich mal ganz zufällig ein Schreiben des Tschechens an den Abteilungsleiter, indem ich übel wegkam. Da war mir klar, ich muss weg.   Aber was hatte der Typ gegen mich? Und jetzt kommt es dicke Sitzt du gut ? Das Channelmedium sah es sofort: Er war sauer, dass ich keine Ambitionen hatte, mit ihm in die Falle zu gehen. Ich kann mich gar nicht erinnern, dass er mich angebaggert hat, evt. habe ich mal was geäußert, nicht mal ihm gegenüber, sondern zu einer Kollegin, die es ihm weitererzählt hat, woraus er es erkennen konnte. Er hat dann seine Macht als „geborener“ Meinungsbilder, also Intigrant, im Institut (ca 30 Leute) ausgenutzt um mein Arbeitsleben zu ruinieren, nur weil ich im nicht verfallen war. Er hat damit meinen Erfolg verhindert .   Somit fühlte ich mich unterlegen – dem ganzen Club, die seine Einstellung, die auf Lügen basierte, mir gegenüber übernommen hatten. Heute denke ich, er hat so einige Mitarbeiterinnen ins Bett gezogen, die so nett über ihn gesprochen haben, es gab noch mehr Verhältnisse dort. Ich habe einiges mitbekommen. Der Start ins Berufsleben, toll, oder?   Und dann kann es passieren, dass du dich kleiner machst, dich weniger wert fühlst, zu wenig verdienst, über 40 Jahre. Ich habe mich etliche Male gefragt, als ich für einen job wieder zurück nach Nürnberg kam, warum mir so was ständig passierte. Ich bin jetzt erst mal fertig. Das Aufdecken so einer Schande führt ja nicht sofort zu einer Veränderung, das Quantenfeld verändert sich nicht sofort. Ich muss das noch verdauen. In Nürnberg einen Mann anlächeln ging nicht, das war eine Aufforderung zum Sex. Grüßen war äußerst gefährlich, besser weggucken. Das war ja dann etliche Jahre später so Klasse bei der Bahn. Ich konnte mich geben, wie war, freundlich, lustig, herzlich, flirtend ohne Konsequenz, umarmend, lachend. Da wurde ich kaum angebaggert, die Typen trauten sich nicht mal. Genial. In Nürnberg war alles das ein absolutes No Go. Im nächsten job in Mainz bei Hakle, (ich gehe gedanklich wieder ein paar Jahre zurück), den ich bekommen habe, weil ich noch eine Zusatzausbildung für Wirtschaft neben meinem Job als Entwicklungsingenieurin gemacht habe, war ich absolut erfolgreich, engagiert und wurde geschätzt, ich war Produktmanagerin als Abteilungsleiterin und habe quasi ein ganzes Profitcenter für Großverbraucher wieder auf die Beine gestellt. In der Produktion hat mir allen Ernstes ein Papiermaschinentechnologe gesagt, sie hätten mich gerne als ihre Chefin. Darauf hatte ich mich ursprünglich in der Tag drauf beworben.   (Eine Frau   Ne, das konnte sich die technische Geschäftsleitung nicht vorstellen, aber der andere Geschäftsleiter hatte Interesse an meinen Talenten.) Auch da hätte ich mehr verdienen können, trotz der beiden Gehaltserhöhungen. Also da habe ich mich auch wieder kleiner gemacht, das Gehalt war trotzdem i.O. für mich. Es war eine gewisse Heilung der alten Verhältnisse in Nürnberg, aber da ich nicht sah, was da in dem Institut in Nürnberg passiert war, konnte ich trotzdem dieses Trauma ja gar nicht mal integrieren. Afrikaner Da sind wir bei dem Thema Afrikaner und der Wiege der Menschheit. Das Grundbedürfnis, „ich dich ficken“ besteht über mehrere Millionen Jahre immer noch, da ist wenig Evolution. Bei der Bahn habe ich erlebt, wie ein neuer Vorgesetzter seine Mitarbeiterinnen entsprechend unter Druck gesetzt hat, für eine feste Anstellung. Es ist rausgekommen.   So wie das der Afghane im ICE gemacht hat, ist es zwar nicht mehr üblich, aber die Geilheit wird für die heutige Zeit völlig überbewertet und das Hirn ausgeschaltet. Schau dir die Missbrauchszahlen an, sie steigen und steigen. Keiner kümmert sich darum. Vielleicht verfasse ich ein Schreiben dazu an die Regierung. Das führt letztendlich auch zur Verblödung durch Traumatisierung. Mich hat ein verwitweter Ingenieuerskollege in der o.e. Firma in Nürnberg angemotzt, ich wäre aggressiv (ja, richtig, das musste ich sein) und unnahbar. Darüber allerdings habe ich mich kaputtgelacht, so einen negativen und böse dreinschauenden Mann, der ständig rumnörgelt, wer soll den denn nehmen? Er ist nicht an mich rangekommen. Keine Ahnung, ob er was in der Hose hatte, im Hirn hatte er auf jeden Fall zu wenig. Er hat auch nur Sex gesehen, sonst hätte er sich anders verhalten. Wie das die Frau, die er dann kennengelernt hat, mit ihm ausgehalten hat, ist mir ein Rätsel, ich vermute schwer, wegen seines Hauses, er ist dann auch nach ein paar Jahren etwas zu jung gestorben. Afrika Was deine Sicht auf die Historie von Afrika angeht, ja, einverstanden, da habe ich mich allerdings nicht mit beschäftigt. Die Intelligenz hat sich aber mit der Zivilisation entwickelt, oder? Die Pigmentierung der Haut hat, klar, damit nichts zu tun. Es ist ja auch nicht so, dass es keine schwarze intelligente Menschen gibt. Es ist nur ein Hinweis auf die möglichen Ursprünge.   Wie schnell eine Gesellschaft verblöden kann, sehen wir gerade in Europa Haha, aber da gibt es noch etwas. Wir leben in einer Polariät und es gibt Stimmen, die besagen, dass wir gerade in die andere Richtung marschieren. Auch das ist ein Phänomen, alte reiche Kulturen verschwinden, neue stehen auf. Die Menschheit unterliegt der Dualität. Als Dozentin hatte ich ja mit Mittelschülern zu tun (in Sachsen sind das vermutlich Volksschüler)   So eine schlechte Schreibweise, angereichert mit ADHS, kannte ich noch gar nicht. Ich konzentriere mich aber nicht auf die Verblödung, ich versuche immer das positive zu sehen. Wir machen Entwicklungen durch, ich bin so dankbar dafür! Morgen fahre ich privat nach München zu einer Museumsführung für Senioren mit anschließendem Cafebesuch, bin gespannt, habe aber keine Ansprüche. Ich suche ja immer Menschen, mit denen ich etwas unternehmen kann. Heute habe ich frei und denke, dass ich den nächsten Artikel in die Plattform einstelle und das Youtube-Video einstelle und im Erfolgsbuch weitere gute Hinweise bekomme. Was machst du? Liebe Grüße von Heidi Am Dienstag, 9. Dezember 2025 um 21:22:37 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben: Liebe Heidi, du hast mit deiner Vermutung gar nicht so unrecht – zumindest vom Gefühl her. Ich habe dir ja schon geschrieben, dass ich in meiner Jugend stapelweise Bücher über Seefahrt, ferne Länder, Abenteuer und utopische Reisen verschlungen habe. Hätte ich hundert oder zweihundert Jahre früher gelebt, wäre ich sehr wahrscheinlich wirklich Seemann geworden: unterwegs auf neuen Routen, neugierig, immer suchend – und trotzdem mit dem Bedürfnis nach einem Hafen, zu dem man zurückkehrt. Dieses Hin-und-her zwischen Fernweh und Heimathafen begleitet mich bis heute. Was unsere Lebenssituation angeht, fasse ich es gern noch einmal zusammen: Meine Frau lebt in der Dominikanischen Republik , weil ihre Tochter und ihre Enkelin dort sind und weil sie sich dort – nach dem Umweg über die Schweiz – wieder richtig zuhause fühlt. Und ich bin in Deutschland , solange ich hier arbeite, Projekte habe und natürlich wegen meiner Familie: Vater, Schwester, Kinder und Enkel. Unser gemeinsames Modell war immer: Den Winter zusammen in der DomRep verbringen und den Sommer in Deutschland. Und das hat auch schon mehrmals wunderbar funktioniert. Was viele nicht wissen: Als ich 2008 meine Frau kennengelernt habe, war ich ja noch arbeitslos nach meinem Kniebruch . Und schon damals hatten wir einen ganz einfachen Plan: Ein halbes Jahr in Deutschland arbeiten (als Schlosser oder später als Programmierer), ein halbes Jahr in der DomRep leben und dort Schritt für Schritt ein Einkommen über das Internet aufbauen – „Arbeiten unter Palmen“, sozusagen. 😊 Und tatsächlich ist dieser Plan 2022  und auch 2024 genauso aufgegangen. Für dieses Jahr war es wieder so gedacht – aber Pläne sind eben nur Pläne. Manchmal macht uns das Leben einen Strich durch die Rechnung. Aber meine Erfahrung ist: Immer wenn etwas nicht so läuft wie geplant , war das Ergebnis am Ende besser , als ich es mir selbst hätte ausdenken können. Darum vertraue ich auch diesmal darauf, dass der liebe Gott wieder etwas im Hintergrund vorbereitet, was ich jetzt noch gar nicht erkennen kann. 😉 Zu dem ganzen Themenkomplex, den du unter „Afrikaner / IQ“ angesprochen hast: Aus heutiger Sicht stimme ich dir tatsächlich in allen Punkten zu! Du erlebst es täglich im Zug, ich sehe sehr ähnliche Entwicklungen in der Bahn hier. Man bekommt einen unmittelbaren Eindruck davon, wie unterschiedlich Menschen mit ihrem Umfeld umgehen und wie sehr das auch die Atmosphäre prägt. Trotzdem ist meine grundsätzliche Sicht auf das Thema etwas breiter, fast „historisch“: 1. Entwicklung der Menschheit in Äquatornähe Ich gehe davon aus, dass sich das Leben zunächst dort entwickelt hat, wo es am meisten Sonnenlicht, Wärme und Nahrung gab – also am Äquator. Die dunkle Pigmentierung war natürlicher Sonnenschutz. Als sich Menschen später nach Norden ausbreiteten, brauchte es diesen Schutz nicht mehr, deshalb die hellere Haut. Für mich ist das eine natürliche Anpassung – nicht mehr und nicht weniger. 2. Wie schnell eine Gesellschaft verblöden kann, sehen wir gerade in Europa Wenn wir uns anschauen, was in Deutschland passiert, wird sehr deutlich, dass „Intelligenz einer Herkunft“ nicht fix ist, sondern stark von Bildung, Kultur und Gesellschaft abhängt. Vor hundert Jahren kamen die meisten großen Erfindungen, Patente, wissenschaftlichen Durchbrüche und Nobelpreise aus Deutschland – mit riesigem Abstand. Und heute? Handwerksbetriebe finden kaum Nachwuchs, weil viele Jugendliche weder richtig lesen noch schreiben können. Die Pisa-Studie läßt grüßen. Meine Schwester ist Lehrerin und sieht jeden Tag, wie schlimm die Lage an den Schulen geworden ist – so wie du es im Zug erlebst. Das zeigt mir: Eine Gesellschaft kann in wenigen Generationen geistig verarmen – ganz egal, wo sie ursprünglich stand. 3. Alte Karten zeigen Afrika völlig anders Es gibt erstaunliche alte Karten, die die Sahara als grüne Landschaft mit Wasserläufen, Städten und Wald zeigen. Die heutigen Zustände müssen also nicht zwingend etwas „Ursprüngliches“ sein – vielleicht war Afrika früher kulturell und landschaftlich viel weiter als wir heute glauben und wissen. Mein Fazit: Auch wenn du aus heutiger Sicht vollkommen recht hast in deinen Beobachtungen, glaube ich, dass die Vergangenheit viel komplexer war, als wir sie in der Schule gelernt haben. Und dass Entwicklung – nach oben wie nach unten – überall auf der Welt passieren kann. Ein Gedanke noch dazu: Mali in Afrika war einmal das reichste Land seines Kontinents. Genauso Argentinien und Venezuela in Südamerika – sie gehörten zeitweise zu den wohlhabendsten Ländern der Welt. Und innerhalb weniger Jahrzehnte wurden sie durch politische Entscheidungen und Misswirtschaft zu Armenhäusern. Wenn man das betrachtet, sieht man: Wohlstand und IQ ist nichts Selbstverständliches und kann sehr schnell verschwinden. Und ganz ehrlich: Exakt diese Dynamik sehe ich derzeit auch in Deutschland. Ich bin gespannt, wann – und ob – wir den Absturz noch rechtzeitig aufhalten. Oder, ob wir erst wieder ein Brot mit einer Schubkarre voll Geldscheinen kaufen müssen. Für heute Abend möchte ich keinen weiteren Punkt aufmachen, sondern dir eine gute Nacht wünschen Gruss Jürgen
11:37 Uhr
Jürgen, ich musste laut lachen. Mir kam das alles nicht mal so umfangreich vor.  Ich halte dir ganz fest die Daumen für morgen. LG Heidi Am Mittwoch, 10. Dezember 2025 um 20:58:55 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben: Guten Abend liebe Heidi, deine Mail steckt voller Themen, an denen man sich festlesen könnte – frühere Leben, Erfolg, alte Verletzungen, kulturelle Beobachtungen, persönliche Entwicklungen… da gäbe es an jeder Ecke 10 Anknüpfungen. Ich habe sie aufmerksam gelesen, aber heute reicht es bei mir leider nur für eine kurze Zwischenmeldung. Morgen früh habe ich einen Termin im Jobcenter , weil ich mich für einen KI-Manager-Lehrgang beworben habe. Und heute früh kam überraschend die Mitteilung: Das Problem: Die drei Lehrgänge, die ich im September herausgesucht hatte, sind entweder nicht mehr verfügbar oder haben bereits begonnen. Also sitze ich seit heute Vormittag vor einer Liste mit 17 neuen Weiterbildungsangeboten , die in Dresden im Dezember oder Januar starten könnten – und versuche, mich da durchzuarbeiten, damit ich morgen überhaupt etwas Vorzeigbares mitnehmen kann. Darum heute nur kurz, obwohl du so unglaublich viel Stoff geliefert hast. Ich melde mich ausführlicher, wenn der Kopf wieder Luft hat und ich auch wirklich in Ruhe auf deine Punkte eingehen kann. Da steckt ja eine ganze Lebensgeschichte drin – und manches davon möchte man nicht einfach „zwischen Tür und Angel“ beantworten. Für heute wünsche ich dir einen richtig guten Tag – und dass du deinen München-Ausflug morgen genießen kannst, ganz ohne Erwartungen. Liebe Grüße Jürgen
20:35 Uhr
Guten Abend liebe Heidi, deine Mail steckt voller Themen, an denen man sich festlesen könnte – frühere Leben, Erfolg, alte Verletzungen, kulturelle Beobachtungen, persönliche Entwicklungen… da gäbe es an jeder Ecke 10 Anknüpfungen. Ich habe sie aufmerksam gelesen, aber heute reicht es bei mir leider nur für eine kurze Zwischenmeldung. Morgen früh habe ich einen Termin im Jobcenter , weil ich mich für einen KI-Manager-Lehrgang beworben habe. Und heute früh kam überraschend die Mitteilung: Das Problem: Die drei Lehrgänge, die ich im September herausgesucht hatte, sind entweder nicht mehr verfügbar oder haben bereits begonnen. Also sitze ich seit heute Vormittag vor einer Liste mit 17 neuen Weiterbildungsangeboten , die in Dresden im Dezember oder Januar starten könnten – und versuche, mich da durchzuarbeiten, damit ich morgen überhaupt etwas Vorzeigbares mitnehmen kann. Darum heute nur kurz, obwohl du so unglaublich viel Stoff geliefert hast. Ich melde mich ausführlicher, wenn der Kopf wieder Luft hat und ich auch wirklich in Ruhe auf deine Punkte eingehen kann. Da steckt ja eine ganze Lebensgeschichte drin – und manches davon möchte man nicht einfach „zwischen Tür und Angel“ beantworten. Für heute wünsche ich dir einen richtig guten Tag – und dass du deinen München-Ausflug morgen genießen kannst, ganz ohne Erwartungen. Liebe Grüße Jürgen
20:58 Uhr
2025.12.11
Freut mich, dass es gut gelaufen ist, Jürgen.  Ich verstehe nicht,wieso ein KI  Kurs über 13 Monate geht. Erst mal egal. Ich war ja heute in Muenchen, was eine gute Idee war, der Zug zurück hatte aber Verspätung, so dass ich erst nach 22 Uhr zurückkomme, schnell ins Bett muss, weil ich morgen früh raus muss.  Bis dann.  Liebe Grüße von Heidi  Am Donnerstag, 11. Dezember 2025 um 21:38:26 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben: Liebe Heidi, ich musste über deine Nachricht wirklich schmunzeln – wenn du sagst, mein Text sei gar nicht so umfangreich gewesen, dann weiß ich, dass du definitiv schreibfest bist. 😉 Heute bei mir wieder nur ein kurzes Update, weil ich den halben Tag Reparaturarbeiten im Haushalt erledigen musste und jetzt erst zur Ruhe komme. Zum Termin im Jobcenter: Das Ergebnis steht noch nicht endgültig fest, aber der Termin lief besser als erwartet. Der Sachbearbeiter hat zunächst geprüft, ob ich die formalen Voraussetzungen erfülle. Danach hat sie meine Motivation abgeklopft: „Mit 65 in 13 Monaten – lohnt sich so eine Investition überhaupt noch?“ Ich konnte ihr erklären, warum es sich für mich sehr wohl lohnt – und dass ich nicht vorhabe, mich in den Ruhestand zu verabschieden, sondern weiterarbeiten möchte. Am Ende hat er mir einen neuen Termin gegeben: 👉 06. Januar beim Arbeitsamt Dort wird dann endgültig entschieden, ob der Kurs bewilligt wird oder nicht. Mehr schaffe ich heute nicht – aber ich wollte dir den Stand der Dinge nicht vorenthalten. Ich hoffe, dein Tag war angenehmer als meiner und du kannst den Abend ruhig ausklingen lassen. Liebe Grüße Jürgen
20:54 Uhr
Liebe Heidi, ich musste über deine Nachricht wirklich schmunzeln – wenn du sagst, mein Text sei gar nicht so umfangreich gewesen, dann weiß ich, dass du definitiv schreibfest bist. 😉 Heute bei mir wieder nur ein kurzes Update, weil ich den halben Tag Reparaturarbeiten im Haushalt erledigen musste und jetzt erst zur Ruhe komme. Zum Termin im Jobcenter: Das Ergebnis steht noch nicht endgültig fest, aber der Termin lief besser als erwartet. Der Sachbearbeiter hat zunächst geprüft, ob ich die formalen Voraussetzungen erfülle. Danach hat sie meine Motivation abgeklopft: „Mit 65 in 13 Monaten – lohnt sich so eine Investition überhaupt noch?“ Ich konnte ihr erklären, warum es sich für mich sehr wohl lohnt – und dass ich nicht vorhabe, mich in den Ruhestand zu verabschieden, sondern weiterarbeiten möchte. Am Ende hat er mir einen neuen Termin gegeben: 👉 06. Januar beim Arbeitsamt Dort wird dann endgültig entschieden, ob der Kurs bewilligt wird oder nicht. Mehr schaffe ich heute nicht – aber ich wollte dir den Stand der Dinge nicht vorenthalten. Ich hoffe, dein Tag war angenehmer als meiner und du kannst den Abend ruhig ausklingen lassen. Liebe Grüße Jürgen
21:38 Uhr
2025.12.12
Liebe Heidi, nur noch ein kurzer Abendgruß von mir, bevor auch bei mir langsam Ruhe einkehrt. Ich hoffe, du bist trotz der Verspätung gut angekommen und kannst jetzt einfach abschalten – solche Tage ziehen ganz schön Energie. Vielleicht zur Klarstellung, weil das missverständlich rüberkam: Der KI-Kurs selbst dauert nicht 13 Monate. Die Kurse, um die es geht, liegen je nach Anbieter zwischen einem und drei Monaten – es gibt Vollzeit-, Teilzeit- und laufende Einstiege, insgesamt habe ich mir 17 verschiedene Angebote angeschaut. Die Kosten bewegen sich irgendwo zwischen 3.000 und 10.000 Euro . Die 13 Monate beziehen sich nur darauf, dass ich ab 2027 regulär Rentner bin – und genau deshalb fragt das Arbeitsamt jetzt, ob sich diese Investition noch lohnt. Das ist also eher eine formale Abwägung als eine inhaltliche. Bis August war ich selbstständig, seit September bin ich im Bürgergeld. Das erkläre ich dir bei Gelegenheit gern noch etwas ausführlicher, das passt nicht so richtig in einen späten Abendgruß. Mein heutiger Programmpunkt war deutlich unspektakulärer als deiner: Zahnarzt. Kontrolle, Röntgen, Antrag an die Krankenkasse – und jetzt heißt es abwarten auf die Zusage für einen Termin im neuen Jahr. Auch nicht gerade Kino, aber nötig. 😉 Mich würde interessieren: Was war denn dein eigentliches Ziel in München, weshalb es für dich eine „gute Idee“ war? Und ganz ehrlich: Wenn eine Reise völlig reibungslos läuft, gibt es später doch kaum etwas zu erzählen. Ein bisschen Verspätung gehört fast schon zum guten Stoff dazu. 😉 Schlaf gut und komm morgen entspannt in den Tag. Liebe Grüße Jürgen
22:20 Uhr
2025.12.13
Guten Morgen Jürgen, also willst du den Kurs absolvieren, nicht dein Wissen weitergeben. Ich fühlte deine Nähe zum Jobcenter, aber nicht, dass du bereits Kunde bist. Ich war es übrigens auch vor dem Renteneintritt. Meine Einkünfte haben mich nicht getragen, beim Verrechnen mit der überwiesenen Unterstützung hatte ich Glück, das Jobcenter kam nicht nach und es wurde dadurch etwas Einkommen nicht berücksichtigt. Ich musste nichts zurueckbezahlen. Es ist natürlich Mist, dass du in Rente gehen musst, das Geld verdienen wird durch die volle Krankenkassenbeiträge  dabei erschwert, auch bei kleiner Rente. Hast du für deine Zahnbehandlung eine  Zuzahlungsbefreiung ? Und denk an das Mentaltraining.   Glaub an dich. Dass was ich zur Zeit alles rausbekommen über die Schweinereien in den Jobs hätte ich gerne 30 Jahre früher gewusst.  Informiert dich ueber alles, ich habe viel recherchiert. Man muss etwas an aufpassen und beachten beim Renteneintritt. Du hast ja noch etwas Zeit. Und schau, dass du Einkünfte beim Jobcenter angeben kannst, die stecken einen sonst in bescheuerte Maßnahmen.  In München war ich doch in dem neuen Museum. Bei der Führung habe ich an unsere Mails gedacht. Davon später. Wir 10 Teilnehmer wurden noch zum Kuchen eingeladen und am Tisch kam ich ins Gespräch mit Seniorinnen mit regem Geist. Das hat mir gut getan. Ich möchte das öfter machen. Ist halt sehr weit.   Du hast noch eine oder mehrere unbeantwortet Mails. Ich bin im Zug, daher keine Abschnitte. Sorry. Viel Kraft heute und Zuversicht.  LG Heidi Am Freitag, 12. Dezember 2025 um 22:29:19 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben: Liebe Heidi, nur noch ein kurzer Abendgruß von mir, bevor auch  Inbei mir langsam Ruhe einkehrt. Ich hoffe, du bist trotz der Verspätung gut angekommen und kannst jetzt einfach abschalten – solche Tage ziehen ganz schön Energie. Vielleicht zur Klarstellung, weil das missverständlich rüberkam: Der KI-Kurs selbst dauert nicht 13 Monate. Die Kurse, um die es geht, liegen je nach Anbieter zwischen einem und drei Monaten – es gibt Vollzeit-, Teilzeit- und laufende Einstiege, insgesamt habe ich mir 17 verschiedene Angebote angeschaut. Die Kosten bewegen sich irgendwo zwischen 3.000 und 10.000 Euro . Die 13 Monate beziehen sich nur darauf, dass ich ab 2027 regulär Rentner bin – und genau deshalb fragt das Arbeitsamt jetzt, ob sich diese Investition noch lohnt. Das ist also eher eine formale Abwägung als eine inhaltliche. Bis August war ich selbstständig, seit September bin ich im Bürgergeld. Das erkläre ich dir bei Gelegenheit gern noch etwas ausführlicher, das passt nicht so richtig in einen späten Abendgruß. Mein heutiger Programmpunkt war deutlich unspektakulärer als deiner: Zahnarzt. Kontrolle, Röntgen, Antrag an die Krankenkasse – und jetzt heißt es abwarten auf die Zusage für einen Termin im neuen Jahr. Auch nicht gerade Kino, aber nötig. 😉 Mich würde interessieren: Was war denn dein eigentliches Ziel in München, weshalb es für dich eine „gute Idee“ war? Und ganz ehrlich: Wenn eine Reise völlig reibungslos läuft, gibt es später doch kaum etwas zu erzählen. Ein bisschen Verspätung gehört fast schon zum guten Stoff dazu. 😉 Schlaf gut und komm morgen entspannt in den Tag. Liebe Grüße Jürgen
08:30 Uhr
Jürgen, wenn du magst und noch nicht kennst, geh mal auf BOP Dresden. Berufsorientierungsprogramm.  Die Testung ist easy.  In Nürnberg habe ich das gemacht. Es war als Ehrenamt deklariert, 3000 Euro steuerfrei. Keine Ahnung wie das in Dresden gehandelt wird. Vielleicht findest du auch was im IT Bereich, ich war für Wirtschaft und Verwaltung, zuständig.  LG Heidi
10:04 Uhr
2025.12.14
Guten Abend Heidi, danke für deine Zeilen – und auch für das „ohne Abschnitte“ aus dem Zug. Kein Problem. 😊 Und ja: du hast es richtig erkannt – diesmal geht es nicht darum, dass ich mein Wissen weitergebe , sondern dass ich (voraussichtlich) selbst einen KI-Kurs absolviere . Zur Einordnung, weil das bei mir gerade wie ein Jo-Jo wirkt: Von Mai 24 bis November 24 war ich schon einmal beim Jobcenter/Bürgergeld. In der Zeit ist meine Zahnbrücke von 2006 gebrochen und ein Eckzahn war extrem locker. Da war ich – so komisch das klingt – fast „froh“, dass ich als Bürgergeld-Empfänger die neue Brücke ohne Zuzahlung bekommen habe. Für den Ersatz des Eckzahns war es damals noch zu früh, weil die Wunde erst ca. ein halbes Jahr ausheilen muss. Parallel habe ich natürlich nach Arbeit geschaut – und war (zum Glück) auch erfolgreich: Im November 24 konnte ich in die DomRep fliegen und habe von dort aus künftige Informatiker unterrichtet (Lehrgänge 1–3 Wochen). November 24 bis Mai 25 war ich komplett ausgebucht und habe ca. 4.000 € ± 500 € im Monat verdient. Das war wirklich perfekt: Durch die Zeitverschiebung habe ich von 2 bis 7 Uhr Ortszeit unterrichtet (also 8 bis 13 Uhr in Deutschland) – ohne Verkehrslärm – und hatte tagsüber Zeit zum Vorbereiten, Schlafen und natürlich auch Land & Leute. Im April 25 hieß es von der Einsatzleitung, dass das zweite Halbjahr geplant wird. Ich hatte also keinen Grund anzunehmen, dass da etwas kippt. Ich bin im Mai nach Deutschland geflogen (Sohn wurde 40, Vater wurde 90) – tiefenentspannt, weil „alles läuft“. Aber wie so oft: wenn es zu gut klingt, ist es manchmal nur Schein. Als ich Ende August 25 nachgefragt habe, kam die Info: Die Firma hat viele Dozenten fest angestellt, die werden zuerst versorgt – Externe nur noch für Lücken. Ökonomisch verstehe ich das, aber eine rechtzeitige Info wäre… sagen wir: hilfreich gewesen. Also habe ich mich im September wieder beim Jobcenter gemeldet – und damit auch wieder in der Krankenkasse. Die positive Seite daran: Der Eckzahn-Ersatz (privat ca. 1.700 € ) und möglicherweise der KI-Kurs (wahrscheinlich um die 3.000 € ) könnten darüber laufen. Dann hätte sich der ganze Umweg finanziell wenigstens „gelohnt“. Im Moment ist meine Haltung ganz pragmatisch: Egal ob das Arbeitsamt den Kurs bewilligt oder nicht – ich entwickle parallel meinen eigenen KI-Kurs im Hintergrund. Wenn ich eine Anstellung finde: super. Wenn nicht: In 13 Monaten bin ich Rentner und kann damit (remote) durchstarten – aus der DomRep oder von hier. Zu deiner Frage wegen Zahnthema: Eine klassische „Zuzahlungsbefreiung“ brauchte ich in der Bürgergeld-Zeit nicht extra – da lief es ja ohnehin über die Regelungen. Jetzt ist das Eckzahn-Thema wieder dran und ich bin froh, dass das nicht privat an mir hängen bleibt. Und München klingt richtig gut – Museum, Führung, dann noch Kuchen und ein Tisch voller Seniorinnen mit wachem Geist: genau solche Begegnungen sind Gold. Erzähl gern mehr, wenn du Luft hast: Was war das für ein Museum, und was hat dich dort besonders gepackt? Ach ja – weil du noch meintest „unbeantwortete Mails“: stimmt, da ist noch was offen. Ich sortiere das. Gestern war wieder ein reiner Programmiertag von 8 bis 19 Uhr – und abends kam dann noch etwas Leben dazwischen: Mein Vater (90) und seine Lebenspartnerin wollen ihren Opel Corsa (2011, 50.000 km) verkaufen – sie wollten ihn fast verschenken, Hauptsache die laufenden Kosten sind weg. Ein Interessent wollte 1.500 € zahlen und ist nicht mal erschienen. Gestern Abend habe ich dann spontan den Verkauf übers Internet angestoßen (so eine Anzeige/Ankauf-Schiene) – dort wurden 2.700 € als Richtwert vorgeschlagen, und Dienstag ist Abgabe-Termin. Ich bin gespannt, ob sie den Preis drücken wollen (ich wette fast drauf), aber mal sehen. Ich wünsche dir einen guten Tag und danke dir für deinen Zuspruch („Zuversicht“ kann ich gerade wirklich gebrauchen). Und ja: Mentaltraining… ich vergesse es nicht. 😉 Liebe Grüße Jürgen
18:30 Uhr
Liebe Heidi, danke dir sehr für den Hinweis auf BOP Dresden – solche Empfehlungen sind Gold wert, gerade weil man selbst im Moment nicht alles auf dem Schirm haben kann. Natürlich habe ich gleich nachgeschaut und ein bisschen recherchiert. So, wie das Programm aktuell aufgebaut ist, richtet sich das Berufsorientierungsprogramm (BOP) in erster Linie an Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 und 8 . Der Fokus liegt auf Potenzialanalysen, Werkstatttagen und dem ersten praktischen Herantasten an Berufsfelder, meist über Schulen und kooperierende Bildungsstätten. In Dresden läuft das wohl über verschiedene Träger und Koordinierungsstellen, die mit Schulen zusammenarbeiten – also eher schulisch eingebettet und nicht so sehr auf Erwachsene oder berufliche Neuorientierung im späteren Lebensabschnitt ausgelegt. Insofern scheint es für meine aktuelle Situation leider nicht wirklich zu passen, auch wenn der Ansatz an sich sinnvoll ist. Umso spannender finde ich deinen Hinweis, dass du das damals in Nürnberg im Rahmen eines Ehrenamts gemacht hast – mit steuerfreier Vergütung und Verantwortung im Bereich Wirtschaft und Verwaltung. Das zeigt ja, dass es regional durchaus unterschiedliche Ausprägungen geben kann. Vielleicht warst du da zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Trotzdem: Danke fürs Mitdenken und fürs Teilen deiner Erfahrung. Allein das Gefühl, dass jemand mit offenem Blick mit überlegt, tut gut. Ich halte weiter die Augen offen – gerade im IT-/Bildungsbereich, aber eben in einem Rahmen, der auch zu meiner aktuellen Lebensphase passt. Liebe Grüße Jürgen
18:34 Uhr
Guten Abend Jürgen, DU ich danke dir für deine ausführliche Email. Erst einmal wollte ich dir zeitnah stecken, dass du bei Facebook einen Feind hast, Jan Vosske. Bitte blockier den schnellstens. Solche Menschen schicken dir negative Energie. Ich habe das heute zufällig realisiert, weil ich im Bad sauber gemacht habe und öfter kleine Pausen über Trocknungsminuten am PC gemacht habe.   Im Internet habe ich auch nach Aufträgen geschaut, also für mich. Ich hatte auch Interesse an der Aufdeckung von Cyberkriminalität, sollten doch auch für Rentner passen, die Voraussetzung ist aber die richtige Ausbildung. Kann ich vergessen. Die Bundeswehrausgabe von Material ist es zu weit. Das BKA sucht Fachleute, aber nicht remote. Ich peile die Nachhilfe remote an. Nächstes Jahr soll kasuwa international werden, im März, ich denke europaweit, da verspreche ich mir etwas von, wenn ich endlich die 100 Artikel im shop habe und Werbung gemacht habe.   Und ich denke du hast für dich selber viel recherchiert. Quereinsteiger beim Staat, nicht zu vergessen, ist aber eher homeoffice. Und in Sachsen kann man Lehrer werden ohne Lehramt. Ich weiß nicht, ob es Bedarf an Programmierern gibt. Du wirst gebeutelt, das geht leider vielen so. Was ich alles bei linkedin lese, das ist traurig. Aber du siehst ja etwas positive darin, das ging mit auch immer so. Diese Haltung ist einfach genial. Ich hoffe nur, du hast nicht noch irgendwo viel Geld gebunkert. Das Jobcenter hat ja Zugriff auf deine Banken. Bei mir haben sie mal Aktien vermutet, das war der Horror, die Bank hat das nicht richtig weitergegeben. Es gibt so viele KI-Kurse, das wird ja eine wahre Inflation.   Denk an den Staat und seine Organe, sofern sie nicht Präsenzpflicht voraussetzen.   ICH Ich habe in München studiert, ich habe im Außendienst München für zwei Firmen verantwortet und ich bin für die Bahn oft in München. Die Stadt ist und war mir immer zu laut. (Ich bin etwas hochsensibel). Aber die neuerlichen Erfahrungen mit Menschen hauen mich um. Vielleicht kaufe ich einen gescheite Ohrkapselschutz. Es kann aber auch sein, dass meine persönliche Transformation mich mit angenehmeren Menschen zusammenbringt. Auch die Telefonate, sogar mit der DHL, werden immer freundlicher. In Augsburg habe ich die Menschen dagegen verbissen erlebt, das waren sie schon immer. In der Archäologischen Staatssammlung hat die Führung stattgefunden, es war eine Teilführung, im Januar geht es weiter, da bin ich nicht dabei. Funde der Menschheit, nur aus Bayern.   Vor 35.000 Jahren haben sich die Menschen erstmal selber abgebildet. Was haben sie abgebildet? Einen Arsch und einen Phallus, als 3 D Kunstwerk, nicht groß. Da musste ich gleich an unseren Austausch denken. Klar ist die Erhaltung der Menschheit nicht ohne beides möglich, aber langsam bekomme ich den Verdacht, dass eine kollektive Massentraumatisierung durch die Libido und ihres Auslebens stattgefunden hat und bis heute nicht geheilt ist. Kein Mentaltraining dazu? Keine Hirnscans? Kein Hängolin für Sexsucht? Arme Menschheit. Das ganze ist IQ-abhängig, denke ich mal. SEX Dass der Tscheche so besessen war von der Eroberung seiner Mitarbeiterinnen, unfassbar. Die eine Mitarbeiterin (auch eine Tschechin )   kam in meine Gruppe und wir haben ganz toll zusammengearbeitet. Bei der ersten jährlichen Bewertung musste ich mich mit ihrem letzten Chef, dem Tschechen, aber einigen und ihre Bewertung viel dann natürlich schlechter aus. Sie hat geheult. 3 mal darfst du raten, was der Typ gegen sie hatte. Auch sie wollte keinen Sex mit ihm. (Da verlasse ich mich jetzt auf das Channelmedium). Das Medium hat auch gesehen, dass sich in dem Institut alle lieb hatten. Ach du Schande, ich habe bestimmt nicht alles mitbekommen. Was für ein Alptraum! Ich war damals ständig krank!   Die ganze Qual da kam nochmal hoch und dann kam noch etwas hoch: HASS In der Firma, für die ich zuletzt im Außendienst gearbeitet habe, wurde mir ein völlig inkompetenes Arschloch vor die Nase gesetzt. Der andere nette Chef hatte gekündigt. Mir wurde dieser Job angeboten, ich habe ich ihn angenommen, es war ein Fehler, aber ich liebte den Außendienst. Dieser Typ hat aber bald herausbekommen, dass ich mehr als er verdiente, das habe ich selber gespürt und dann hat er mich gehasst. Also ich dann bald gekündigt habe, ohne einen anderen Job zu haben, wollte er unbedingt in meine Wohnung, ich fühlte mich echt bedroht. Er hatte ja kein Recht dazu, aber er hatte meine Adresse. Es war der Horror. Ich dachte, jetzt werde ich endlich Künstlerin, ohne neuen Job, ich war erst mal so happy, mir ging es so gut, aber es war verdammt blauäugig, mit 42 damit anzufangen. Ich hätte sogar in Nürnberg noch studieren können, ich war bei der Kunsthochschule zur Vorstellung, nur fehlte mir das Geld, um ohne Einkommen zu studieren. Das Zeugnis von der letzten Firma habe ich gar nicht richtig gelesen, denn ich war ja sicher, ich würde mich nie mehr bewerben. Vorgestern habe ich es getan. Sofort habe ich gespürt, das war nicht abgesprochen mit der Geschäftsleitung, das war seins, nicht vollständig. Es war ein Rachezeugnis, fiel aber nicht gleich auf. Die letzten Tage waren seelische Folter, weil das alles noch mal hochkam.   Ab heute habe ich frei bis zum 1.1. aber hier werde ich genervt, von einigen Stellen, es ist gemein. Ich habe heute die Wohnung mit Weihrauch geräuchert, das muss ich öfter machen. Schlechte Energien vom Zug, eigener Kummer, es sollte jetzt gereinigt sein. Das Museum noch einmal Römische und andere Masken für Reiterspiele, aus Metall…. Es gab damals schon, gut und böse, also das bei den Römern, das fing vor Christus an. Es gibt Literatur zu dem Thema. Wir leben in einer Dualität, also gibt es auch Krieg und Frieden, auch Gut und Böse. Aber warum? Welches Prinzip steht dahinter? Einstein soll behauptet haben, was die Welt zusammenhält, ist Liebe.   Die ist uns ja weitestgehend abhandengekommen. In jedem zweiten Land herrscht Krieg. Ist es so, dass wir Krieg zulassen müssen, eben wegen der Pole? Es gibt sogar die Aussage, dass Krebs einen Ersatz für Krieg darstellt, nach dem Motto, Kriege verhindern wir zwar durch Friedensabkommen, aber wir leben trotzdem beide Pole aus. Dazu hatten die Damen auch keine Erklärung. ERFOLG Meine Youtubes sind in google, es gab noch eine falsche Verlinkung, da habe ich noch einiges zu tun.   Jetzt wünsche ich euch erst mal einen flotten Autoverkauf. Und ja, die BOP ist nur für Schüler. Du bist wohl auf Erwachsene konzentriert.     Liebe Grüße von Heidi Am Sonntag, 14. Dezember 2025 um 18:30:55 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben: Guten Abend Heidi, danke für deine Zeilen – und auch für das „ohne Abschnitte“ aus dem Zug. Kein Problem. 😊 Und ja: du hast es richtig erkannt – diesmal geht es nicht darum, dass ich mein Wissen weitergebe , sondern dass ich (voraussichtlich) selbst einen KI-Kurs absolviere . Zur Einordnung, weil das bei mir gerade wie ein Jo-Jo wirkt: Von Mai 24 bis November 24 war ich schon einmal beim Jobcenter/Bürgergeld. In der Zeit ist meine Zahnbrücke von 2006 gebrochen und ein Eckzahn war extrem locker. Da war ich – so komisch das klingt – fast „froh“, dass ich als Bürgergeld-Empfänger die neue Brücke ohne Zuzahlung bekommen habe. Für den Ersatz des Eckzahns war es damals noch zu früh, weil die Wunde erst ca. ein halbes Jahr ausheilen muss. Parallel habe ich natürlich nach Arbeit geschaut – und war (zum Glück) auch erfolgreich: Im November 24 konnte ich in die DomRep fliegen und habe von dort aus künftige Informatiker unterrichtet (Lehrgänge 1–3 Wochen). November 24 bis Mai 25 war ich komplett ausgebucht und habe ca. 4.000 € ± 500 € im Monat verdient. Das war wirklich perfekt: Durch die Zeitverschiebung habe ich von 2 bis 7 Uhr Ortszeit unterrichtet (also 8 bis 13 Uhr in Deutschland) – ohne Verkehrslärm – und hatte tagsüber Zeit zum Vorbereiten, Schlafen und natürlich auch Land & Leute. Im April 25 hieß es von der Einsatzleitung, dass das zweite Halbjahr geplant wird. Ich hatte also keinen Grund anzunehmen, dass da etwas kippt. Ich bin im Mai nach Deutschland geflogen (Sohn wurde 40, Vater wurde 90) – tiefenentspannt, weil „alles läuft“. Aber wie so oft: wenn es zu gut klingt, ist es manchmal nur Schein. Als ich Ende August 25 nachgefragt habe, kam die Info: Die Firma hat viele Dozenten fest angestellt, die werden zuerst versorgt – Externe nur noch für Lücken. Ökonomisch verstehe ich das, aber eine rechtzeitige Info wäre… sagen wir: hilfreich gewesen. Also habe ich mich im September wieder beim Jobcenter gemeldet – und damit auch wieder in der Krankenkasse. Die positive Seite daran: Der Eckzahn-Ersatz (privat ca. 1.700 € ) und möglicherweise der KI-Kurs (wahrscheinlich um die 3.000 € ) könnten darüber laufen. Dann hätte sich der ganze Umweg finanziell wenigstens „gelohnt“. Im Moment ist meine Haltung ganz pragmatisch: Egal ob das Arbeitsamt den Kurs bewilligt oder nicht – ich entwickle parallel meinen eigenen KI-Kurs im Hintergrund. Wenn ich eine Anstellung finde: super. Wenn nicht: In 13 Monaten bin ich Rentner und kann damit (remote) durchstarten – aus der DomRep oder von hier. Zu deiner Frage wegen Zahnthema: Eine klassische „Zuzahlungsbefreiung“ brauchte ich in der Bürgergeld-Zeit nicht extra – da lief es ja ohnehin über die Regelungen. Jetzt ist das Eckzahn-Thema wieder dran und ich bin froh, dass das nicht privat an mir hängen bleibt. Und München klingt richtig gut – Museum, Führung, dann noch Kuchen und ein Tisch voller Seniorinnen mit wachem Geist: genau solche Begegnungen sind Gold. Erzähl gern mehr, wenn du Luft hast: Was war das für ein Museum, und was hat dich dort besonders gepackt? Ach ja – weil du noch meintest „unbeantwortete Mails“: stimmt, da ist noch was offen. Ich sortiere das. Gestern war wieder ein reiner Programmiertag von 8 bis 19 Uhr – und abends kam dann noch etwas Leben dazwischen: Mein Vater (90) und seine Lebenspartnerin wollen ihren Opel Corsa (2011, 50.000 km) verkaufen – sie wollten ihn fast verschenken, Hauptsache die laufenden Kosten sind weg. Ein Interessent wollte 1.500 € zahlen und ist nicht mal erschienen. Gestern Abend habe ich dann spontan den Verkauf übers Internet angestoßen (so eine Anzeige/Ankauf-Schiene) – dort wurden 2.700 € als Richtwert vorgeschlagen, und Dienstag ist Abgabe-Termin. Ich bin gespannt, ob sie den Preis drücken wollen (ich wette fast drauf), aber mal sehen. Ich wünsche dir einen guten Tag und danke dir für deinen Zuspruch („Zuversicht“ kann ich gerade wirklich gebrauchen). Und ja: Mentaltraining… ich vergesse es nicht. 😉 Liebe Grüße Jürgen
20:09 Uhr
2025.12.15
Jürgen, Sorry, ich muss dich jetzt einfach mal fragen, ob du eine Idee hast.  Ich habe seit langem vor, Geldscheinbilder zu verkaufen. Heute kam die zündende Idee. Ich möchte fertige Bilder mit Geldscheinen anbieten aber erst recht, die Möglicheit anbieten, freigestellte Geldscheine in unterschiedlichen Größen, gedreht, fliegend, runterfallend. mit Hilfe von Vorlagen im Shop.. sich selber zusammenzustellen können, evt.noch drehen, letzteres,also das Drehen finde ich nur bei Canva. Es soll eine Verkaufsplattform werden. So was wäre ein Ergebnis.  werden.  https://www.istockphoto.com/de/foto/geldregen-vom-blauen-himmel-gm2151072841-572200619 Das ganze entweder nur als digitalen Download oder, aber ungern als Print on demand. Ich würde lieber print on Demand-Firmen nennen, für Poster habe ich eine. Und ich liefere Empfehlungen fürs Druckpapier, wenn noch ein Copy shop in der  Nähe ist. Mit Cewe habe ich schon telefoniert, aber die sind zu eingeschränkt, das Fotoparadies nur als Abholstation ist damit auch erst mal ausgeschlossen.  Ich weiss jetzt wie das geht, mit den fliegenden Fotos, also wie man sie fotografiert.  Bei canva sind fast nur Dollarscheine, und die Fotos sind natürlich statisch. Ein Projekt für 2026. Welche Software braucht man dazu? Bis jetzt ist es nur eine Vision.  LG Heidi  Am Sonntag, 14. Dezember 2025 um 18:34:49 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben: Liebe Heidi, danke dir sehr für den Hinweis auf BOP Dresden – solche Empfehlungen sind Gold wert, gerade weil man selbst im Moment nicht alles auf dem Schirm haben kann. Natürlich habe ich gleich nachgeschaut und ein bisschen recherchiert. So, wie das Programm aktuell aufgebaut ist, richtet sich das Berufsorientierungsprogramm (BOP) in erster Linie an Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 und 8 . Der Fokus liegt auf Potenzialanalysen, Werkstatttagen und dem ersten praktischen Herantasten an Berufsfelder, meist über Schulen und kooperierende Bildungsstätten. In Dresden läuft das wohl über verschiedene Träger und Koordinierungsstellen, die mit Schulen zusammenarbeiten – also eher schulisch eingebettet und nicht so sehr auf Erwachsene oder berufliche Neuorientierung im späteren Lebensabschnitt ausgelegt. Insofern scheint es für meine aktuelle Situation leider nicht wirklich zu passen, auch wenn der Ansatz an sich sinnvoll ist. Umso spannender finde ich deinen Hinweis, dass du das damals in Nürnberg im Rahmen eines Ehrenamts gemacht hast – mit steuerfreier Vergütung und Verantwortung im Bereich Wirtschaft und Verwaltung. Das zeigt ja, dass es regional durchaus unterschiedliche Ausprägungen geben kann. Vielleicht warst du da zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Trotzdem: Danke fürs Mitdenken und fürs Teilen deiner Erfahrung. Allein das Gefühl, dass jemand mit offenem Blick mit überlegt, tut gut. Ich halte weiter die Augen offen – gerade im IT-/Bildungsbereich, aber eben in einem Rahmen, der auch zu meiner aktuellen Lebensphase passt. Liebe Grüße Jürgen
13:36 Uhr
Jürgen, du stellst Fragen! Ich will natürlich Geld verdienen mit meinen Ideen. Es soll ein shop werden, in dem man sich Geldscheinbilder zusammenstellen kann und dann abspeichert und nach der Bestellung und Bezahlung als digitalen Download per Mail geschickt bekommt, oder eben über Print on demand als physisches Produkt erhält.  Das ist reine Wandkunst, Poster, Leinwand, Papierdruck als Bild, oder T-Shirt- Druck,Tassendruck naja, alles was das Herz begehrt. Für alle, (Privatleute oder Unternehmen) die Geldmeditationen machen, Mentaltraining. Geldmusik hören, oder einfach Freude am Geld haben oder Ausdrucke geschäftlich machen. Ich denke sogar an Tapeten (gibt es aber schon viele). Hast du die Geldscheinbilder noch nie gesehen? Dann goggle bitte mal. Dazu bedarf es keines Marketingkonzepts. Das werden Fotos, keine comics. Inzwischen habe ich einige   Java-Webserver herausgefunden... Apache ,  Nginx ,  Caddy  und der vom W3C selbst entwickelte  Jigsaw, ( puzzles online )  nur leider kein Plattform-Angebot dazu. Das ist mir vielleicht dann doch zu aufwändig. Ich dachte sogar an eine Erweitertung mit Wolken, Vögeln, Flugzeugen.... Ich kann aber auch etliche Vorlagen dazu selber machen und sie als digitalen Download in kasuwa setzen, um den Bedarf erst mal zu checken.  Es wäre halt was völlig anderes, was es so nicht gibt. Aber ich habe keine Ahnung was das kostet. Vielleicht doch erst mal fertige Bilder von mir gemacht erproben. Wenn sie einschlagen, sollte ich das dann anders angehen. Wer weiß, ob das dann noch Sinn macht.  Europa hat gerade der Ukraine eine multinationale Truppe garantiert. Damit rückt der Weltkrieg ja näher.   Bis dann. Liebe  Grüße von Heidi Am Montag, 15. Dezember 2025 um 21:25:32 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben: Liebe Heidi, erstmal: Danke für dein Vertrauen und dafür, dass du mich so früh an deiner Idee teilhaben lässt. Ich bin grundsätzlich sehr offen für ungewöhnliche, verrückte und auch herausfordernde Konzepte – gerade dann, wenn sie nicht aus der Stange kommen. Und das tut deine Idee ganz sicher nic ht. Was du beschreibst, habe ich technisch gut verstanden: freigestellte Geldscheine in unterschiedlichen Größen, gedreht, fliegend, fallend – modular, kombinierbar, idealerweise so, dass Menschen sich ihr eigenes Bild zusammenstellen können. Digitaler Download als Kern, Print eher optional über Empfehlungen. Das ist sauber gedacht und deutlich weiter als nur eine vage Fantasie. Bevor wir jedoch über Software, Tools oder Plattformen sprechen, würde ich bewusst einen Schritt zurückgehen. Nicht um zu bremsen – sondern um zu schärfen. Denn im Moment beschreibst du sehr klar das Wie . Mich interessiert jetzt vor allem das Warum . Was ist die Botschaft dieser Bilder? Geht es um Fülle, Leichtigkeit, Ironie, Sehnsucht, Kritik, Manifestation, Spiel, Provokation? Soll Geld hier Macht haben, schweben, regnen, verführen, verschwinden – oder entlarvt werden? Und direkt daran anschließend: Wen willst du damit ansprechen? Menschen, die sich motivieren lassen wollen? Künstlerisch affine Käufer? Coaches, Unternehmer, Esoterik-nahe Zielgruppen? Oder Menschen, die Geld eher humorvoll oder kritisch betrachten? Diese beiden Fragen – Botschaft und Zielgruppe – entscheiden später fast automatisch über: Stil (ästhetisch, verspielt, provokant, ruhig) Technik (einfacher Konfigurator oder kuratierte Sets) Plattform (Shop, Download-Bibliothek, Baukasten) und ja, auch über die passende Software Deine Vision hat Substanz. Jetzt geht es darum, ihr ein inneres Gerüst zu geben, bevor wir sie technisch ankleiden. Wenn du magst, können wir das ganz in Ruhe weiter auseinandernehmen – Schritt für Schritt. 2026 ist ein gutes Jahr für Dinge, die nicht hastig entstehen sollen. Liebe Grüße Jürgen
21:25 Uhr
Liebe Heidi, erstmal: Danke für dein Vertrauen und dafür, dass du mich so früh an deiner Idee teilhaben lässt. Ich bin grundsätzlich sehr offen für ungewöhnliche, verrückte und auch herausfordernde Konzepte – gerade dann, wenn sie nicht aus der Stange kommen. Und das tut deine Idee ganz sicher nicht. Was du beschreibst, habe ich technisch gut verstanden: freigestellte Geldscheine in unterschiedlichen Größen, gedreht, fliegend, fallend – modular, kombinierbar, idealerweise so, dass Menschen sich ihr eigenes Bild zusammenstellen können. Digitaler Download als Kern, Print eher optional über Empfehlungen. Das ist sauber gedacht und deutlich weiter als nur eine vage Fantasie. Bevor wir jedoch über Software, Tools oder Plattformen sprechen, würde ich bewusst einen Schritt zurückgehen. Nicht um zu bremsen – sondern um zu schärfen. Denn im Moment beschreibst du sehr klar das Wie . Mich interessiert jetzt vor allem das Warum . Was ist die Botschaft dieser Bilder? Geht es um Fülle, Leichtigkeit, Ironie, Sehnsucht, Kritik, Manifestation, Spiel, Provokation? Soll Geld hier Macht haben, schweben, regnen, verführen, verschwinden – oder entlarvt werden? Und direkt daran anschließend: Wen willst du damit ansprechen? Menschen, die sich motivieren lassen wollen? Künstlerisch affine Käufer? Coaches, Unternehmer, Esoterik-nahe Zielgruppen? Oder Menschen, die Geld eher humorvoll oder kritisch betrachten? Diese beiden Fragen – Botschaft und Zielgruppe – entscheiden später fast automatisch über: Stil (ästhetisch, verspielt, provokant, ruhig) Technik (einfacher Konfigurator oder kuratierte Sets) Plattform (Shop, Download-Bibliothek, Baukasten) und ja, auch über die passende Software Deine Vision hat Substanz. Jetzt geht es darum, ihr ein inneres Gerüst zu geben, bevor wir sie technisch ankleiden. Wenn du magst, können wir das ganz in Ruhe weiter auseinandernehmen – Schritt für Schritt. 2026 ist ein gutes Jahr für Dinge, die nicht hastig entstehen sollen. Liebe Grüße Jürgen
21:25 Uhr
2025.12.16
Nur kurz Jürgen, ich habe bei myposter gefunden, wie man eigene Bilder zusammenstellt, auch drehen kann. Aha, Vorlagenbilder sind aber nicht drin.  Ich frage mich, ob ich meine Konstruktionen mal bei den Firmen, die so arbeiten die Motive verkaufen, anbieten soll. Ich weiß, dass sie nicht gut bezahlen, aber bei kaskuwa  kommt das internationale Geschäft frühestens im zweiten Halbjahr. Es sieht noch nicht gut aus. Es wäre passives Einkommen... sofern sie meine Konstruktionen annehmen. Und die Geldscheinplakate /Tassenentwürfe/T-Shirts würde ich fertig machen.  Ich bin alleine, wie soll ich denn einen eigenen shop alleine stemmen? und auch noch ohne Administrator Ich vergesse das immer.  Was machst du heute? Beste Grüße von Heidi
09:15 Uhr
Lieber Jürgen , Danke für deine Zeilen. Natürlich habe ich heute weiter recherchiert. Ich hatte ja um 10:15 etwas dazu geschrieben, hast du die Mail nicht bekommen? Du erklärst mir was, was ich weiß, und ich kenne auch Wordpress. Aber warum sollte ich das denn tun? Ich habe doch einen shop bei kasuwa   https://www.kasuwa.de/shop/alicia-art-downloads . Dachte du kennst ihn, weil er bei dem Youtube-Video steht. Ein eigener shop ist Quatsch. Die Idee war das selber Zusammenzustellen, das habe ich erst mal ad acta gelegt, siehe mail von 10:15 Uhr. Ich konstruiere die ganzen Artikel in corel draw, das hatte ich dir geschrieben, denn ich hatte Sorge, dass ich mit dem Update auf Win 11 mit dem alten Programm nicht mehr arbeiten kann. Du wolltest es noch herausbekommen. Ich exportiere dann in pdf und jpg. Inzwischen stehe ich ganz woanders.   Aber das ist noch nicht spruchreif. Mach dir bitte keine weiteren Gedanken dazu. Ich kann die Idee nicht alleine umsetzen.   Und beantworte die andere Mail bitte. Was ist los? Bist du überlastet?   LG Heidi Am Dienstag, 16. Dezember 2025 um 21:27:20 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben: Liebe Heidi, danke für deine ausführliche Antwort – und auch dafür, dass du deine Gedanken so offen teilst. Man merkt sehr deutlich, dass du dich wirklich intensiv mit der Idee beschäftigst und sie von verschiedenen Seiten her durchdenkst. Zu dem Punkt, den du ansprichst mit „Inzwischen habe ich einige Java-Webserver herausgefunden … Apache, Nginx, Caddy, Jigsaw … nur leider kein Plattform-Angebot dazu“ : Diese Beobachtung ist völlig richtig – und gleichzeitig erklärt sie auch, warum du dort nicht so recht weiterkommst. Die genannten Systeme sind im Kern Webserver , also technische Grundlagen, um Webseiten oder Anwendungen auszuliefern. Sie sind sozusagen das Fundament, auf dem später etwas laufen kann – aber sie sind keine Plattformen , keine Shops und keine Werkzeuge, um Bilder zusammenzustellen, zu bearbeiten oder zu verkaufen. Deshalb fühlt es sich dort an, als würde etwas Entscheidendes fehlen: Das eigentliche „Produkt“. Wenn es zunächst um den Verkauf fertiger Motive geht, braucht man diese Ebene noch gar nicht. Dafür gibt es sehr preiswerte und bewährte Lösungen, z.B. einen einfachen Shop auf WordPress-Basis mit einem passenden Theme. Das würde für den Start völlig reichen und hätte den großen Vorteil, dass man ohne großen Aufwand oder Kosten testen kann, ob und wie deine Bilder angenommen werden. Für mich wäre im nächsten Schritt deshalb vor allem spannend, wie deine Bilder heute entstehen . Mit welchen Programmen oder Tools arbeitest du aktuell? Also z.B. Bildbearbeitung, Freistellung, Ebenen, Drehungen, Nachbearbeitung, Auflösung usw. Das ist aus meiner Sicht der Schlüssel, weil sich daraus fast automatisch ergibt: wie aufwändig eine spätere Individualisierung wirklich wäre, ob man mit Vorlagen arbeiten kann, oder ob ein echter Konfigurator überhaupt sinnvoll ist. Alles andere – Server, Plattformen, Technik – kommt erst danach und nicht am Anfang. Schritt für Schritt ist hier kein Rückschritt, sondern eher eine Absicherung deiner Idee. Ich bin gespannt, wie du bisher arbeitest. Liebe Grüße Jürgen
20:57 Uhr
Liebe Heidi, danke für deine ausführliche Antwort – und auch dafür, dass du deine Gedanken so offen teilst. Man merkt sehr deutlich, dass du dich wirklich intensiv mit der Idee beschäftigst und sie von verschiedenen Seiten her durchdenkst. Zu dem Punkt, den du ansprichst mit „Inzwischen habe ich einige Java-Webserver herausgefunden … Apache, Nginx, Caddy, Jigsaw … nur leider kein Plattform-Angebot dazu“ : Diese Beobachtung ist völlig richtig – und gleichzeitig erklärt sie auch, warum du dort nicht so recht weiterkommst. Die genannten Systeme sind im Kern Webserver , also technische Grundlagen, um Webseiten oder Anwendungen auszuliefern. Sie sind sozusagen das Fundament, auf dem später etwas laufen kann – aber sie sind keine Plattformen , keine Shops und keine Werkzeuge, um Bilder zusammenzustellen, zu bearbeiten oder zu verkaufen. Deshalb fühlt es sich dort an, als würde etwas Entscheidendes fehlen: Das eigentliche „Produkt“. Wenn es zunächst um den Verkauf fertiger Motive geht, braucht man diese Ebene noch gar nicht. Dafür gibt es sehr preiswerte und bewährte Lösungen, z.B. einen einfachen Shop auf WordPress-Basis mit einem passenden Theme. Das würde für den Start völlig reichen und hätte den großen Vorteil, dass man ohne großen Aufwand oder Kosten testen kann, ob und wie deine Bilder angenommen werden. Für mich wäre im nächsten Schritt deshalb vor allem spannend, wie deine Bilder heute entstehen . Mit welchen Programmen oder Tools arbeitest du aktuell? Also z.B. Bildbearbeitung, Freistellung, Ebenen, Drehungen, Nachbearbeitung, Auflösung usw. Das ist aus meiner Sicht der Schlüssel, weil sich daraus fast automatisch ergibt: wie aufwändig eine spätere Individualisierung wirklich wäre, ob man mit Vorlagen arbeiten kann, oder ob ein echter Konfigurator überhaupt sinnvoll ist. Alles andere – Server, Plattformen, Technik – kommt erst danach und nicht am Anfang. Schritt für Schritt ist hier kein Rückschritt, sondern eher eine Absicherung deiner Idee. Ich bin gespannt, wie du bisher arbeitest. Liebe Grüße Jürgen
21:27 Uhr
Liebe Heidi, danke für deine ehrliche Rückmeldung. Ich möchte ein paar Dinge ruhig sortieren, damit wir aneinander vorbeireden nicht weiter fortsetzen. Zuerst zu einem ganz konkreten Punkt: Das YouTube-Video hatte ich gesehen, ja – den direkten Link zu deinem kasuwa-Shop habe ich dabei tatsächlich übersehen. Das ist mein Fehler. Dass du dort bereits einen funktionierenden Shop hast, war mir in der Klarheit nicht bewusst. Gleichzeitig möchte ich erklären, warum ich so geantwortet habe, wie ich geantwortet habe – nicht als Rechtfertigung, sondern zur Einordnung. Du hattest mir in mehreren Mails sehr klar geschrieben, u.a.: dass du nicht nur fertige Motive , sondern vor allem die Möglichkeit suchst, Geldscheinbilder selbst zusammenstellen zu lassen (Größe, Drehung, fliegend, fallend usw.), dass es eine Verkaufsplattform werden soll, dass nach Bestellung und Bezahlung automatisch ein Download oder Print-on-Demand erfolgen soll, und dass du dir dazu Gedanken über Software und Technik machst. Vor diesem Hintergrund bin ich davon ausgegangen, dass es nicht um einen bestehenden Shop mit fertigen Produkten geht, sondern um die Frage, wie man so etwas technisch überhaupt abbilden könnte . Daher auch meine Einordnung zu Shops, Plattformen und Technik. Wenn du schreibst, „Die Idee war das selber Zusammenzustellen, das habe ich erst mal ad acta gelegt“ , dann ist das für mich eine neue Lage , die vorher so nicht klar war. Was ich im Moment ehrlich sagen muss: Ich kann aktuell nicht erkennen, welche Rolle ich spielen soll , wenn die Produkte bereits fertig erstellt werden, der Shop auf kasuwa existiert, und die ursprüngliche Kernidee (Konfigurator / Selbstzusammenstellen) erst einmal zurückgestellt ist. Deshalb auch mein Eindruck, dass mir der rote Faden fehlt – nicht aus Überlastung, sondern weil sich Ziel, Richtung und Bedarf mehrfach verschoben haben. Zu deinem Satz „Mach dir bitte keine weiteren Gedanken dazu. Ich kann die Idee nicht alleine umsetzen.“ möchte ich offen sagen: Für mich widerspricht sich das ein Stück weit. „Mach dir bitte keine weiteren Gedanken“ heißt für mich Rückzug. „Ich kann die Idee nicht alleine umsetzen“ klingt nach der Suche nach einem zweiten Kopf oder Mitstreiter. Beides gleichzeitig kann ich schwer zusammenbringen – deshalb meine Irritation. Vielleicht hilft es, wenn wir an der Stelle kurz klären: Geht es dir aktuell nur um das Motiv Geldscheine als künstlerisches Thema? Oder suchst du tatsächlich jemanden, der konzeptionell oder technisch mitdenkt? Oder ist das Ganze im Moment einfach im Fluss – ohne konkrete Erwartung an mich? Mir ist wichtig, dass wir klar und entspannt bleiben – ohne Druck, ohne Rechtfertigungen auf beiden Seiten. Und ja, die andere Mail beantworte ich dir natürlich noch. Liebe Grüße Jürgen
22:49 Uhr
Liebe Heidi, zu dem inhaltlichen Teil deiner Mail (myposter, Vorlagen, passives Einkommen, eigene Motive bei Plattformen anbieten, alleine stemmen usw.): darauf bin ich in meiner letzten Mail „Missverständnisse klären & den roten Faden wiederfinden“ bereits eingegangen. Ich denke, dort ist ganz gut beschrieben, warum ich an manchen Stellen anders reagiert habe und wo für mich die Unklarheiten lagen. Das müssen wir an der Stelle nicht noch einmal doppeln. Zu deiner Frage „Was machst du heute?“ – ganz bodenständig und eher weltlich: Wir haben heute um 12 Uhr das Auto verkauft. Eigentlich gab es ein Angebot über 1.500 €, aber der Käufer ist bis heute nicht aufgetaucht. Am Sonntag habe ich das Ganze dann über wirkaufendeinauto.de angestoßen. Der erste Ankaufspreis lag bei 2.705 €, was ich ehrlich gesagt selbst kaum erwartet hatte. Vor Ort wurden dann zwei Dellen entdeckt und ein weiterer Vorbesitzer festgestellt – dadurch sind wir am Ende bei 2.295 € gelandet. Aber selbst das ist natürlich deutlich besser als die 1.500–1.700 €, mit denen wir ursprünglich gerechnet hatten. Deshalb haben wir uns anschließend noch etwas gegönnt und waren im Mandarin : Ente, eine gute Vorsuppe und zum Dessert gebackene Banane mit Eis. Das hatte etwas von „Haken dran“. Jetzt bin ich gerade dabei, meinen PC unter den höhenverstellbaren Schreibtisch zu montieren – damit er nicht weiter als Staub- und Schmutzfänger im Raum herumsteht. So viel zu meinem heutigen Tag. Beste Grüße Jürgen
22:50 Uhr
2025.12.17
Guten Morgen Jürgen, 3 Mails, ein Durcheinander, das sollten wir strukturierter hinbekommen. Zur Klarstellung: Ich habe den kasuwa shop.ja. Aber da wäre meine Idee nicht drauf realisierbar, da kann man nichts zusammenstellen, erst recht nichts drehen. Darum dachte ich an einen zweiten shop, auf dem man sich die von mir gestellten Geldscheinbilder selber zum Poster zusammenstellen kann. Ich hatte dich spontan gefragt, ob du eine Idee hast wie das umzusetzen ist. Ich dachte, du kennst ganz vielleicht so eine Software oder besser einen fertigen Baukasten. Das war eigentlich alles. Du bist da tiefer eingestiegen, was nicht mein Anliegen war. Es scheint nichts Fertiges zum Kauf zu geben, also lass ich das sein, denn ich bin alleine und habe keine Ahnung von Websoftware. Die Einschätzung, was den Bedarf an Geldscheinbildern angeht, habe ich sehr wahrscheinlich auch überschätzt. Ich kann es mal testen bei kasuwa, aber nur mit fertigen Bildern und am besten erst, wenn wir international gehen. Canva liefert auch einiges, da könnte ich Fotos einreichen, aber die Idee mit dem Zusammenstellen ist jetzt erst mal in der Schublade. Das Thema können wir jetzt beenden, du hast viel Engagement reingesteckt, Danke dir. Es freut mich, dass ihr das Auto verkauft habt mit einem höheren Preis und den Verkauf feiern konntet. Jetzt kommt hier noch mal die dritte Mail in Kopie vom 14.12. (Es könnte doch gemütlicher zugehen). Wir sind so geistig rege, dass wir eigentlich bei Irritationen telefonieren sollten. Ich will das aber nicht, hatte ich dir geschrieben. Ob wir mal versuchen, immer nur eine einzige Mail zu schicken? Manches kann ja auch einen Tag warten. Guten Abend Jürgen, DU ich danke dir für deine ausführliche Email. Erst einmal wollte ich dir zeitnah stecken, dass du bei Facebook einen Feind hast, Jan Vosske. Bitte blockier den schnellstens. Solche Menschen schicken dir negative Energie. Ich habe das heute zufällig realisiert, weil ich im Bad sauber gemacht habe und öfter kleine Pausen über Trocknungsminuten am PC gemacht habe.    Im Internet habe ich auch nach Aufträgen geschaut, also für mich. Ich hatte auch Interesse an der Aufdeckung von Cyberkriminalität, sollten doch auch für Rentner passen, die Voraussetzung ist aber die richtige Ausbildung. Kann ich vergessen. Die Bundeswehrausgabe von Material ist es zu weit. Das BKA sucht Fachleute, aber nicht remote. Ich peile die Nachhilfe remote an. Nächstes Jahr soll kasuwa international werden, im März, ich denke europaweit, da verspreche ich mir etwas von, wenn ich endlich die 100 Artikel im shop habe und Werbung gemacht habe.    Und ich denke du hast für dich selber viel recherchiert. Quereinsteiger beim Staat, nicht zu vergessen, ist aber eher homeoffice. Und in Sachsen kann man Lehrer werden ohne Lehramt. Ich weiß nicht, ob es Bedarf an Programmierern gibt. Du wirst gebeutelt, das geht leider vielen so. Was ich alles bei linkedin lese, das ist traurig. Aber du siehst ja etwas positive darin, das ging mit auch immer so. Diese Haltung ist einfach genial. Ich hoffe nur, du hast nicht noch irgendwo viel Geld gebunkert. Das Jobcenter hat ja Zugriff auf deine Banken. Bei mir haben sie mal Aktien vermutet, das war der Horror, die Bank hat das nicht richtig weitergegeben. Es gibt so viele KI-Kurse, das wird ja eine wahre Inflation.    Denk an den Staat und seine Organe, sofern sie nicht Präsenzpflicht voraussetzen.   ICH Ich habe in München studiert, ich habe im Außendienst München für zwei Firmen verantwortet und ich bin für die Bahn oft in München. Die Stadt ist und war mir immer zu laut. (Ich bin etwas hochsensibel). Aber die neuerlichen Erfahrungen mit Menschen hauen mich um. Vielleicht kaufe ich einen gescheite Ohrkapselschutz. Es kann aber auch sein, dass meine persönliche Transformation mich mit angenehmeren Menschen zusammenbringt. Auch die Telefonate, sogar mit der DHL, werden immer freundlicher. In Augsburg habe ich die Menschen dagegen verbissen erlebt, das waren sie schon immer. In der Archäologischen Staatssammlung hat die Führung stattgefunden, es war eine Teilführung, im Januar geht es weiter, da bin ich nicht dabei. Funde der Menschheit, nur aus Bayern.    Vor 35.000 Jahren haben sich die Menschen erstmal selber abgebildet. Was haben sie abgebildet? Einen Arsch und einen Phallus, als 3 D Kunstwerk, nicht groß. Da musste ich gleich an unseren Austausch denken. Klar ist die Erhaltung der Menschheit nicht ohne beides möglich, aber langsam bekomme ich den Verdacht, dass eine kollektive Massentraumatisierung durch die Libido und ihres Auslebens stattgefunden hat und bis heute nicht geheilt ist. Kein Mentaltraining dazu? Keine Hirnscans? Kein Hängolin für Sexsucht? Arme Menschheit. Das ganze ist IQ-abhängig, denke ich mal. SEX Dass der Tscheche so besessen war von der Eroberung seiner Mitarbeiterinnen, unfassbar. Die eine Mitarbeiterin (auch eine Tschechin )    kam in meine Gruppe und wir haben ganz toll zusammengearbeitet. Bei der ersten jährlichen Bewertung musste ich mich mit ihrem letzten Chef, dem Tschechen, aber einigen und ihre Bewertung viel dann natürlich schlechter aus. Sie hat geheult. 3 mal darfst du raten, was der Typ gegen sie hatte. Auch sie wollte keinen Sex mit ihm. (Da verlasse ich mich jetzt auf das Channelmedium). Das Medium hat auch gesehen, dass sich in dem Institut alle lieb hatten. Ach du Schande, ich habe bestimmt nicht alles mitbekommen. Was für ein Alptraum! Ich war damals ständig krank!    Die ganze Qual da kam nochmal hoch und dann kam noch etwas hoch: HASS In der Firma, für die ich zuletzt im Außendienst gearbeitet habe, wurde mir ein völlig inkompetenes Arschloch vor die Nase gesetzt. Der andere nette Chef hatte gekündigt. Mir wurde dieser Job angeboten, ich habe ich ihn angenommen, es war ein Fehler, aber ich liebte den Außendienst. Dieser Typ hat aber bald herausbekommen, dass ich mehr als er verdiente, das habe ich selber gespürt und dann hat er mich gehasst. Also ich dann bald gekündigt habe, ohne einen anderen Job zu haben, wollte er unbedingt in meine Wohnung, ich fühlte mich echt bedroht. Er hatte ja kein Recht dazu, aber er hatte meine Adresse. Es war der Horror. Ich dachte, jetzt werde ich endlich Künstlerin, ohne neuen Job, ich war erst mal so happy, mir ging es so gut, aber es war verdammt blauäugig, mit 42 damit anzufangen. Ich hätte sogar in Nürnberg noch studieren können, ich war bei der Kunsthochschule zur Vorstellung, nur fehlte mir das Geld, um ohne Einkommen zu studieren. Das Zeugnis von der letzten Firma habe ich gar nicht richtig gelesen, denn ich war ja sicher, ich würde mich nie mehr bewerben. Vorgestern habe ich es getan. Sofort habe ich gespürt, das war nicht abgesprochen mit der Geschäftsleitung, das war seins, nicht vollständig. Es war ein Rachezeugnis, fiel aber nicht gleich auf. Die letzten Tage waren seelische Folter, weil das alles noch mal hochkam.    Ab heute habe ich frei bis zum 1.1. aber hier werde ich genervt, von einigen Stellen, es ist gemein. Ich habe heute die Wohnung mit Weihrauch geräuchert, das muss ich öfter machen. Schlechte Energien vom Zug, eigener Kummer, es sollte jetzt gereinigt sein. Das Museum noch einmal Römische und andere Masken für Reiterspiele, aus Metall…. Es gab damals schon, gut und böse, also das bei den Römern, das fing vor Christus an. Es gibt Literatur zu dem Thema. Wir leben in einer Dualität, also gibt es auch Krieg und Frieden, auch Gut und Böse. Aber warum? Welches Prinzip steht dahinter? Einstein soll behauptet haben, was die Welt zusammenhält, ist Liebe.    Die ist uns ja weitestgehend abhandengekommen. In jedem zweiten Land herrscht Krieg. Ist es so, dass wir Krieg zulassen müssen, eben wegen der Pole? Es gibt sogar die Aussage, dass Krebs einen Ersatz für Krieg darstellt, nach dem Motto, Kriege verhindern wir zwar durch Friedensabkommen, aber wir leben trotzdem beide Pole aus. Dazu hatten die Damen auch keine Erklärung. ERFOLG Meine Youtubes sind in google, es gab noch eine falsche Verlinkung, da habe ich noch einiges zu tun.   Jetzt wünsche ich euch erst mal einen flotten Autoverkauf. Und ja, die BOP ist nur für Schüler. Du bist wohl auf Erwachsene konzentriert.   Puhg, lang geworden. LG Heidi Am Dienstag, 16. Dezember 2025 um 22:50:19 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben: Liebe Heidi, zu dem inhaltlichen Teil deiner Mail (myposter, Vorlagen, passives Einkommen, eigene Motive bei Plattformen anbieten, alleine stemmen usw.): darauf bin ich in meiner letzten Mail „Missverständnisse klären & den roten Faden wiederfinden“ bereits eingegangen. Ich denke, dort ist ganz gut beschrieben, warum ich an manchen Stellen anders reagiert habe und wo für mich die Unklarheiten lagen. Das müssen wir an der Stelle nicht noch einmal doppeln. Zu deiner Frage „Was machst du heute?“ – ganz bodenständig und eher weltlich: Wir haben heute um 12 Uhr das Auto verkauft. Eigentlich gab es ein Angebot über 1.500 €, aber der Käufer ist bis heute nicht aufgetaucht. Am Sonntag habe ich das Ganze dann über wirkaufendeinauto.de angestoßen. Der erste Ankaufspreis lag bei 2.705 €, was ich ehrlich gesagt selbst kaum erwartet hatte. Vor Ort wurden dann zwei Dellen entdeckt und ein weiterer Vorbesitzer festgestellt – dadurch sind wir am Ende bei 2.295 € gelandet. Aber selbst das ist natürlich deutlich besser als die 1.500–1.700 €, mit denen wir ursprünglich gerechnet hatten. Deshalb haben wir uns anschließend noch etwas gegönnt und waren im Mandarin : Ente, eine gute Vorsuppe und zum Dessert gebackene Banane mit Eis. Das hatte etwas von „Haken dran“. Jetzt bin ich gerade dabei, meinen PC unter den höhenverstellbaren Schreibtisch zu montieren – damit er nicht weiter als Staub- und Schmutzfänger im Raum herumsteht. So viel zu meinem heutigen Tag. Beste Grüße Jürgen
09:37 Uhr
Nur kein Stress, Jürgen! Schlaf später gut. LG Heidi Am Mittwoch, 17. Dezember 2025 um 21:06:29 MEZ hat briefwechsel <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben: Guten Abend Heidi, Ich sitze gerade bei meinem Vater – leider ohne Laptop, den habe ich vergessen mitzunehmen. Deshalb heute nur ein kurzer Abendgruß. 😉
21:06 Uhr
Guten Abend Heidi, Ich sitze gerade bei meinem Vater – leider ohne Laptop, den habe ich vergessen mitzunehmen. Deshalb heute nur ein kurzer Abendgruß. 😉
21:06 Uhr
2025.12.18
Liebe Heidi, danke für deine Mails und auch für die kurze Entspannung am Abend – kein Stress ist gut. Ich habe alles gelesen. Du sprichst in deinen Zeilen sehr viele Punkte an, zu denen ich entweder seitenweise schreiben könnte oder bei denen ich mir selbst erst einmal klar werden müsste, was ich eigentlich genau dazu sagen möchte. Das ist nichts Negatives – im Gegenteil. Es sind viele interessante, dichte Gedanken, die aber Zeit brauchen. Gerade deshalb fände ich es tatsächlich hilfreich, wenn wir – soweit es geht – bei einer Mail pro Tag bleiben. Nicht aus Strenge, sondern weil ich es schade fände, spannende Themen einfach zu überspringen oder nur halb zu beantworten, nur weil sie im Strom der Gedanken untergehen. Zum Thema Sex , das du sehr offen ansprichst: Frauen haben mich nie belagert. Eine Frau war mir immer genug. Dass es Männer gibt, die stark „schwanzgesteuert“ sind und dadurch für andere sehr unangenehm oder sogar bedrohlich werden können, kann ich mir gut vorstellen – und ich halte das für ein reales Problem, das viel Schaden anrichtet. Deine Erfahrungen kann ich insofern gut einordnen, auch wenn ich sie nicht selbst so gemacht habe. Zur Arbeitswelt und dem, was du beschreibst: Ich habe mein Leben lang im Grunde nur das gemacht, was mir Spaß gemacht hat – und auch nur genau so lange, wie es sich richtig angefühlt hat. Mir war immer bewusst: Hätte ich mich als Programmierer früh auf eine Richtung festgelegt, wäre ich heute vermutlich „Senior irgendwas“ und würde 120.000 Euro im Jahr verdienen. Ich habe mich aber bewusst dagegen entschieden. Stattdessen habe ich mit unterschiedlichen Programmiersprachen, Datenbanken und Umgebungen gearbeitet, in verschiedenen Firmen, in ganz unterschiedlichen Branchen. Immer wieder neu anfangen, neu denken, neue Menschen, neue Sichtweisen. Das bedeutete ständig Einarbeitung – aber auch ständig neue Eindrücke und Erfahrungen. Das war es mir wert. Und zwischendurch habe ich immer mal wieder als Schlosser gearbeitet – ganz bewusst als Ausgleich. Vielleicht erklärt das auch ein Stück weit, warum ich heute manche Dinge eher gelassen sehe und andere nicht so einfach „abarbeiten“ kann. Danke dir jedenfalls für dein Vertrauen und deine Offenheit. Lass uns das gern ruhig weiterführen – ohne Druck, ohne Tempo, mit Raum für Gedanken. Schlaf gut. Liebe Grüße Jürgen
22:11 Uhr
2025.12.20
Liebe Heidi, danke dir für deinen Hinweis wegen Facebook – ich weiß, dass das gut gemeint war. Ich möchte dir dazu kurz meine Haltung erklären, damit das nicht im Raum stehen bleibt: Ich habe zwar Konten bei Facebook, Instagram und Twitter, aber ich nutze sie nicht regelmäßig. Das sind für mich eher Übungs- oder Testfelder, wenn ich mal etwas ausprobieren will – keine Orte, an denen ich wirklich präsent bin oder mich austausche. Dein Hinweis auf einen möglichen „Feind“ hat mich ehrlich gesagt nicht einmal dazu veranlasst nachzuschauen. Dafür ist mir meine Zeit und Aufmerksamkeit zu schade. Wer angreift, will eine Reaktion, will Aufmerksamkeit, will Wirkung. Das Einzige, was wirklich nicht funktioniert, ist Ignorieren – und genau das ist meine Strategie. Mein Spruch dazu ist recht bodenständig: „Was juckt es die Eiche, wenn ein Schwein sich an ihrem Stamm schuppert.“ Grundsätzlich halte ich mich bewusst von Social Media fern – aus zwei Gründen: Es ist mir viel zu unpersönlich. Genau deshalb habe ich mich bei Brieffreunde angemeldet – wegen echter Worte, nicht wegen Schlagzeilen oder Reaktionen. Äußerungen für oder gegen irgendetwas können heute oder auch erst später Ärger bringen. Aufmerksamkeit ist dort keine Ressource, sondern ein Risiko. Insofern: Danke für deinen Hinweis – er ist angekommen. Aber ich lasse solche Dinge sehr bewusst an mir vorbeiziehen. Einen schönen Advent wünscht dir Jürgen
09:08 Uhr
Lieber Jürgen, Eine mail fehlt noch, die letzte. Es ist unfassbar, wie mich die Vorweihnachtszeit mit Missgeschicken beutelt.   Wenn du das nicht annehmen willst, worauf ich dich aufmerksam gemacht habe, ist das natürlich deine Entscheidung. Du hast mit deinem Feind bei FB Kontakt sehr wohl aufgenommen, das war schon Kommunikation. Diese FB -Seite ist einfach nur peinlich und ja öffentlich. Auch ein Beitrag wurde wegen Falschheit offiziell gelöscht. Wenn du dich mehr mit dem Quantenfeld beschäftigt hättest, würdest du besser aufpassen. Es wird sogar empfohlen, alte Email-Adressen zu löschen. Ich hatte noch einen kleinen Schrankschlüssel am Schlüsselbund von dem letzten Honorarjob, bei dem war etwas unangenehmes,   ich hatte es monatelang nicht realisiert, da hängen alte üble Energien dran. Endlich ist er im Müll. Ich sperre ab und zu mal Idioten bei FB, Negativität ist nun mal präsent, auch Betrug. Ich verstehe nicht, dass du dir das gefallen lässt. Das hat auch mit deinem   Selbstwert zu tun. Überlege es dir bitte noch einmal. Es geht nicht um Bodenständigkeit sondern um ein energetisch sauberes Umfeld. Mich hatte eine Hellseherin vor kurzem angegriffen, ich war vor den Kopf gestoßen, den Vorfall habe ich dann gemeldet. Sie wollte mich dann auch noch einschüchtern, sie würde mich anzeigen, denn sie hätte meine Kontaktdaten, was gelogen war. Ich habe aber ihre und das weiß sie jetzt, auch das die Plattform Bescheid weiß. Jetzt bin ich die Überlegene. Anderes Thema: Ich musste übrigens mal schmunzeln, als du geschrieben hast, der liebe Gott hat was anderes mit mir vor. So sagt das immer Christian Bischoff. Das ist eine geniale Einstellung und man glaubt weiter an sich. Ich merke aber nichts. Mein Bahnjob wurde eingeschränkt, das ist ein Schock. Was habe ich angefangen? Swagbucks. Wenn ich die puzzles noch mit einer entsprechenden Software auf meinen PC bekomme, wäre das der Hit, denn die spiele ich eh öfter. Und fürs Spielen bekommt man mehr. Einer hat 1000 Euro angeblich in einem Monat bekommen, aber ich kann nur was mit Puzzles anfangen, die anderen Spiele kenne ich nicht.   Ich habe noch kein Gefühl, wie viel ich da verdienen kann.   Genieß den Tag LG Heidi Heidi Roth  Dipl.-Ing (FH) freiberufliche Dozentin für das BOP (Berufsorientierungsprogramm) Theodor-Körner-Straße 1 96515 Sonneberg Tel: 03675 7086879 Mobil: 015116519504 E.Mail: roth.heidi@aol.com Am Samstag, 20. Dezember 2025 um 09:08:07 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben: Liebe Heidi, danke dir für deinen Hinweis wegen Facebook – ich weiß, dass das gut gemeint war. Ich möchte dir dazu kurz meine Haltung erklären, damit das nicht im Raum stehen bleibt: Ich habe zwar Konten bei Facebook, Instagram und Twitter, aber ich nutze sie nicht regelmäßig. Das sind für mich eher Übungs- oder Testfelder, wenn ich mal etwas ausprobieren will – keine Orte, an denen ich wirklich präsent bin oder mich austausche. Dein Hinweis auf einen möglichen „Feind“ hat mich ehrlich gesagt nicht einmal dazu veranlasst nachzuschauen. Dafür ist mir meine Zeit und Aufmerksamkeit zu schade. Wer angreift, will eine Reaktion, will Aufmerksamkeit, will Wirkung. Das Einzige, was wirklich nicht funktioniert, ist Ignorieren – und genau das ist meine Strategie. Mein Spruch dazu ist recht bodenständig: „Was juckt es die Eiche, wenn ein Schwein sich an ihrem Stamm schuppert.“ Grundsätzlich halte ich mich bewusst von Social Media fern – aus zwei Gründen: Es ist mir viel zu unpersönlich. Genau deshalb habe ich mich bei Brieffreunde angemeldet – wegen echter Worte, nicht wegen Schlagzeilen oder Reaktionen. Äußerungen für oder gegen irgendetwas können heute oder auch erst später Ärger bringen. Aufmerksamkeit ist dort keine Ressource, sondern ein Risiko. Insofern: Danke für deinen Hinweis – er ist angekommen. Aber ich lasse solche Dinge sehr bewusst an mir vorbeiziehen. Einen schönen Advent wünscht dir Jürgen
09:34 Uhr
Noch vergessen, das Jobcenter könnte dich da auch mal aufsuchen, auch potentielle Kunden.  Am Samstag, 20. Dezember 2025 um 09:08:07 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben: Liebe Heidi, danke dir für deinen Hinweis wegen Facebook – ich weiß, dass das gut gemeint war. Ich möchte dir dazu kurz meine Haltung erklären, damit das nicht im Raum stehen bleibt: Ich habe zwar Konten bei Facebook, Instagram und Twitter, aber ich nutze sie nicht regelmäßig. Das sind für mich eher Übungs- oder Testfelder, wenn ich mal etwas ausprobieren will – keine Orte, an denen ich wirklich präsent bin oder mich austausche. Dein Hinweis auf einen möglichen „Feind“ hat mich ehrlich gesagt nicht einmal dazu veranlasst nachzuschauen. Dafür ist mir meine Zeit und Aufmerksamkeit zu schade. Wer angreift, will eine Reaktion, will Aufmerksamkeit, will Wirkung. Das Einzige, was wirklich nicht funktioniert, ist Ignorieren – und genau das ist meine Strategie. Mein Spruch dazu ist recht bodenständig: „Was juckt es die Eiche, wenn ein Schwein sich an ihrem Stamm schuppert.“ Grundsätzlich halte ich mich bewusst von Social Media fern – aus zwei Gründen: Es ist mir viel zu unpersönlich. Genau deshalb habe ich mich bei Brieffreunde angemeldet – wegen echter Worte, nicht wegen Schlagzeilen oder Reaktionen. Äußerungen für oder gegen irgendetwas können heute oder auch erst später Ärger bringen. Aufmerksamkeit ist dort keine Ressource, sondern ein Risiko. Insofern: Danke für deinen Hinweis – er ist angekommen. Aber ich lasse solche Dinge sehr bewusst an mir vorbeiziehen. Einen schönen Advent wünscht dir Jürgen
09:44 Uhr
Liebe Heidi, danke für deine Mail. Bevor ich auf die einzelnen Punkte eingehe, erst einmal eine Frage vorweg: Du schreibst von vielen Missgeschicken in der Vorweihnachtszeit – sind es wirklich so viele auf einmal? Wenn du magst, sag mir gern kurz, was da gerade alles zusammenkommt. Zum Thema Facebook möchte ich ein paar Dinge klarstellen, damit hier keine falschen Annahmen stehen bleiben: Ich war seit Monaten nicht mehr aktiv auf Facebook. Geschrieben habe ich dort zuletzt ausschließlich meinem Sohn – sonst niemandem. Das ist die einzige Kommunikation, die stattgefunden hat. Ich habe heute trotzdem sowohl meine private Seite als auch die Geschäftsseite kurz angesehen und nichts gefunden, was auf das von dir Beschriebene hindeutet. Unabhängig davon habe ich die Geschäftsseite zur Löschung vorgemerkt bzw. die Löschung beantragt. Ob sie noch sichtbar ist, weiß ich nicht genau – Facebook lässt einem ja diese 30-Tage-Frist, in der man theoretisch reaktivieren könnte, bevor sie endgültig verschwindet. Wenn du schreibst, dass Negativität und Betrug präsent sind: genau deshalb mache ich auf Facebook, Instagram und Twitter/X nichts. Ich halte bewusst Abstand zu diesen Plattformen. Dass du schreibst „Ich verstehe nicht, dass du dir das gefallen lässt“ – dazu müsste ich erst davon erfahren. Ohne konkrete Hinweise kann ich weder reagieren noch etwas klären. Was mir in dem Zusammenhang sehr geholfen hätte (und auch jetzt noch helfen würde): Ein Screenshot oder ein konkreter Hinweis, worum es genau geht. Dann weiß ich, wovon du sprichst, und kann mir ein eigenes Bild machen. Falls sich das, was du beschreibst, tatsächlich bestätigt, mache ich kurzen Prozess: Dann lösche ich alle betreffenden Konten und auch die dazugehörigen E-Mail-Adressen vollständig. Zu den Puzzles / Swagbucks noch eine nüchterne Einschätzung: Ich vermute stark, dass man selbst dann kein Geld verdienen würde, wenn man die Puzzles lokal auf den PC bekäme. Die Vergütung entsteht in der Regel dadurch, dass während des Spielens Werbung eingeblendet , Nutzungszeiten getrackt und Partnerzuordnungen gemacht werden – und das funktioniert nur online. Eine lokale PC-Version würde dieses System im Grunde aushebeln: Kein Werbeeinblendung, kein Tracking, kein Nachweis – und damit keine Einnahmen. Genau deshalb gibt es auch keine „echten“ Offline-Puzzle oder PC-Spiele, mit denen man bei Swagbucks Geld verdienen kann. Die Aussage, jemand habe angeblich 1.000 Euro im Monat verdient, gehört aus meiner Sicht eher in den Bereich Hörensagen. Theoretisch ist so etwas möglich, aber nur mit sehr hohem Zeitaufwand und meist nicht allein durch Spielen. Solche Beträge kommen in der Regel nur zustande, wenn zusätzlich Kreditkartenanmeldungen, Abos oder größere Cashback-Aktionen genutzt werden. Für reines Puzzle-Spielen halte ich das für extrem unrealistisch. Zum Schluss noch eine Nachfrage: Du schreibst, dein Bahnjob wurde eingeschränkt – weißt du schon, warum? Liegt es an den Kosten, an Einsatzzeiten oder an etwas anderem? Genieß du den Tag auch – und lass uns die Dinge Schritt für Schritt sortieren. Liebe Grüße Jürgen
22:22 Uhr
Liebe Heidi, noch kurz zu deinem Nachtrag: Wenn sich potenzielle Kunden, Auftraggeber oder auch Arbeitgeber auf Facebook-Kommunikation verlassen oder dort recherchieren, dann wären sie für mich ehrlich gesagt ohnehin nicht die richtigen Partner. Das passt schlicht nicht zu mir. Ich lege bewusst keinen Wert darauf, über Social Media wahrgenommen oder bewertet zu werden. Genau deshalb halte ich dort Abstand und sehe diese Plattformen nicht als Maßstab für Seriosität, Zuverlässigkeit oder berufliche Eignung. Grundsätzlich gilt für mich: Ich lasse mir weder vorschreiben, wie ich zu reden habe (Gendern geht für mich gar nicht), noch was ich medizinisch zu tun habe. Als in Österreich die Impfpflicht kam, habe ich eine sehr gute Stelle in Wien gekündigt – ganz bewusst. Das war keine Trotzreaktion, sondern eine klare persönliche Entscheidung. Insofern bin ich da recht entspannt. Wer mit mir arbeiten will, tut das wegen meiner Arbeit, meiner Haltung und meiner Verlässlichkeit – nicht wegen eines Profils oder irgendeiner Aktivität auf Facebook. Liebe Grüße Jürgen
22:34 Uhr
2025.12.21
Guten Morgen Jürgen, Danke für dein Nachfragen. Du hast von mir nur einen Teil meiner „Entwicklung“ erfahren. Erst mal, seitdem ich in Sonneberg wohne, bekomme ich immer mehr Zugang zu den Ursprüngen der Familie, zu den Traumata und Verstrickungen, und damit Antworten für das Nicht-Gelingen eines wünschenwertens Familienlebens. Ich habe dir nur von Omas Vergewaltigung geschrieben. Es ist schon fast zum Kaputtlachen, dass ich jetzt endlich weiß, warum ich immer panische Angst hatte schwanger zu werden. Das kam wohl von ihr. Ich habe ja auch keine Kinder. Die Generationen vor uns beeinflussen und blockieren oder unterstützen uns mehr, als wir ahnen. Das ist bekannt, aber keiner will es wahrhaben. Ich hatte immer schon als Jugendliche Beklemmungen beim Schienenbus -Fahren. Ich konnte es nicht wissen, dass es ein schlimmes Unglück bei der Bahn, eben mit diesem Zugtyp gab, mit vielen toten Schülerinnen, auch einer Verwandten, ein Kind einer Cousine meiner Mutter. Ich habe das viel später erfahren, aber das kam noch mal hoch, als ich herausbekam, in welchem Ort meine Oma vergewaltigt wurde. Auf dem Bild von dem Ort stand dieser Schienenbustyp. Wenn meine Mutter, die da in der Nähe geboren ist, den Ortsnamen „Krebsöge“ nannte, bekam ich schon als Kind Fluchtambitionen.  Dass man so mit seinen Vorfahren verbunden ist, das ist der Hammer! Bei der anderen Oma ging es weiter. Sie konnten meinen Vater bei der Geburt nicht annehmen, er erinnerte sie gleich nach der Geburt an ihren Mißbrauch (keine Vergewaltigung). Was sich daraus entwickelt hat, kann ich nicht schreiben, das ist zu schlimm, ich saß mal wieder stundenlang wie handlungsunfähig rum. Ich will dich damit nicht belasten, du bräuchtest mehrere Flaschen Schnaps, um das ansatzweise zu verdauen. Was noch dazukommt, dass die Oma mütterlicherseits  ja mit mir spricht. Das ist unheimlich, wenn du das nicht kennst.  Sie motzt auch rum, wie langweilig ich bin. Wenn ich zu wenig Geld zum Verreisen hätte, soll ich das Mentaltrainingsbuch weiter studieren. Es fiel mir nach den nächsten Seiten wie Schuppen von den Augen, warum mein Geld weniger geworden ist. Nur das kann ich nicht so schnell verdauen und vor allem, ändern. Gestern hat sie gesagt, ich soll Lotto spielen, ich würde etwas kleines gewinnen. Kreisch! 3 Richtige habe ich. Aber bei ebay habe ich 62 € Netto eingenommen durch den Verkauf von Büchern, 25 und 19 Euro Brutto von 2 Büchern aus dem Papiercontainer. Mein shop läuft dagegen noch nicht. Da müssen 100 Artikel rein! Eher sehe ich meine Fortschritte, auch durch den Kontakt zu dir, dass ich immer normaler werde und mit normalen Menschen zusammenkomme.  Traumata müssen halt integriert werden. Es ist einfach Klasse, dass ich inzwischen normale Telefonate führe mit DHL, O2, der Bank, das war früher immer Stress und aggressiv. Dr. Joe Dispenza grüßt, mein Quantenfeld ist leicht geworden. Und du kannst sicher sein, dass du ganz bestimmt keine schlimmem Altlasten bei dir hast, sei dankbar.  In dieser Phase habe ich so viele technische Probleme, Internetausfälle, Facebooksperrungen, Mailen geht nur noch eingeschränkt, Aol hat mir noch immer nicht geholfen, da hängt aber die Bank dran, auch das Finanzamt, was mich auch weiterhin nervt und mir den letzten Nerv nimmt. Mails vom Finanzamt sind anscheinend neuerdings rechtsgültig, ich bin zutiefst beunruhigt.  Plötzlich funktionierte der TV nicht mehr, 3 Tage lang. Die Wohnungsgenossenschaft antwortet nicht richtig. Ich habe 400 Euro nachbezahlt, aber da stimmt was nicht. Ich muss heute nochmal schreiben. Weil plötzlich der Wasserhahn im Bad undicht war, habe ich den Kaltwasser-Haupthahn über Nacht zugedreht, aber beinahe am nächsten Morgen nicht mehr aufbekommen. Ich habe mich vielleicht erschrocken. Gott sei Dank habe ich Werkzeug. Der Heizkörper in der Küche hat eine Macke, gestern hat er mal wieder Einsicht gezeigt, aber ich habe keine Energie, das zu melden, weil ich nicht mal weiß, wie lange sie brauchen für einen Wechsel. Ich bin k.o. Das Piepsen hat mich verrückt gemacht, ich war auf dem Dachboden, nix. Inzwischen ahne ich, es kommt vom Router. Durch die Rigipswände hier kannst du nicht so leicht orten, wo Geräusche herkommen. Vor Monaten hat es mal, als mein Ex-Schätzchen die Stromleitungen messen wollte, weil ich öfter Stromausfälle hatte und Elekrogeräte kaputt gingen, so laut in der Wand gepiept, dass er zusammengezuckt ist. Und da wohne ich. Aber in einer Gipswand kann man doch nichts einbauen. Ich bin ausgerastet, dann habe ich das Feuchtigkeitsmeßberät im Blumentopf vernichtet, weil ich dachte, da käme der Ton her, was natürlich Quatsch war. Bei O2 haben sie meinen endlich nochmals gemeldeten Fall wegen den ständigen Telefonstörungen (4mal die Apotheke nicht erreicht) einfach als erledigt definiert. Mein Fall wurde tatsächlich später einfach als erledigt definiert. Bis du da jemand erreichst, dauert es Stunden, alles verplemperte Zeit. Endlich habe ich eine erste Antwort, ich soll den Telefonstecker in die rechte Buchse versuchsweise stecken. Das Piepsen wäre eine Neuausrichtung des Routers, das dürfte man nicht hören. (hätte ich das doch nur früher geahnt!) Ich bekomme einen neuen Router. Wieso mein Standort immer Berlin ist, und ich deshalb ständig Nachfragen von Amazon und Co bekam, konnten sie mir auch nicht sagen, aber nach dem Umstecken das Telefonsteckers ist er das nicht mehr. Ich habe das sooooft gefragt, auch in den O2-Läden. Der „Ich bin dann mal weg -IQ“ hat Deutschland fest im Griff.   Telefonkabel vom relativ neuen Telefon kaputt, ausgetauscht. Kabel von der Gegensprechanlage kaputt, ausgetauscht (kein Jahr alter neuer Hörer mit Kabel). Und dann die Aussage eines Channelmediums: Das ist das Thema „Kommunikation“, aha, das müsste aber dann zu Sonneberg gehören, da mache ich einen Stopp, denn ich will ja wieder wegziehen. Ob wirklich der Router die Quelle des Telefon- und Internetproblems ist? Das ist doch schon der zweite ausgetauschte! Reicht’s? Verstehst du das? Und dann kam die mail von dem Feldunternehmen…   Und nun zu Facebook: https://www.facebook.com/juergen.reichenberger   Jan Vosske Anständiges Deutsch kannste auch nicht! Logisch, dass dieses Geschreibsel keiner teilt, der sich nicht mit Dir zusammen der Lächerlichkeit preisgeben will  Kommt hinzu, dass Du nichts zu fordern hast! 33 Wo.   Antworten Jürgen Reichenberger 1.) Und wer hat gesagt, dass es geteilt werden soll? 2.) Und wer legt fest, wer was fordern darf? 30 Wo.   Antworten Jan Vosske Jürgen Reichenberger  Bist halt ein Schnacker .. ohne Ahnung, ohne Kompetenzen, aber mit einer riesen großen Klappe! Erkennbar an Deinen einfältigen Fragen  Wenn ich es nicht besser wüßte, würd ich schreiben, Du sollst halt mal genau hingucken. Aber gucken reicht nicht, man muss auch verstehen, was man sieht. Und da bist Du dann bereits überfordert.    Das meinte ich. Bei Angeboten zu Seminaren oder Behandlungen, sogar bei Recherchen nach  Esoteriklines  schaue ich übrigens immer auf Facebook, das spricht oft Bände. Lass dir negative Postings nicht gefallen! So meinte ich das, du stehst damit in der Öffentlichkeit. Man kann bei Facebook so viel einstellen, ich meine sogar, wer überhaupt was posten darf. Facebook würde ich nicht so schnell löschen. Ich habe mal von einer Fundsache mitbekommen, die beiden Mädels (Finderinnen) haben gesagt, wir schauen mal, ob er auf Facebook ist (sein Ausweis war in der Geldbörse) da kam ich zu der Entscheidung. Bei Swagbucks wirst du fürs (online) Puzzeln bei jigsaw belohnt. Doch, das geht. Aber auf dem Handy ist mir das zu klein, die Werbung ja, nervig. Dann habe ich gelesen, dass man die App auf den PC bekommt, aber ich habe sie noch nicht. Das ist alles MINININI, aber 100 Euro bekommt man alleine mit den Umfragen im Monat hin, ist ja erst mal steuerfrei und vor allem, krankenkassenfrei, fast 20 % bekommt sie ja! Ich würde sogar die Spiele machen, aber ich kenne sie nicht. Und die App geht mir nicht aufs Smartphone, ich mach sowas nur am PC. Die Befragungen würde ich am Smartphone machen, aber erst wieder, wenn ich mit dem Zug unterwegs bin. Mag sein, dass 1000 Euro nicht regelmäßig machbar sind, aber der Mann hat geschrieben, mit Spielen, ich habe nicht behauptet mit Puzzlen. Wenn er im Krankenhaus war und lange am Smartphone oder Laptop hing, hat er vielleicht einen Rekord aufgestellt. Dann schau dir mal an, was da inzwischen angeboten wird, nicht nur Puzzles. Bist du denn da registriert? Die Spiele bekam ich nicht sofort gezeigt, erst nach 3 Tagen und dem Erreichen des Tagesziels, ich blicke eh noch nicht durch.   Der Bahn-Job Neue  Züge haben meist Automatische Zählsystem drin.  Im Dieselnetz fahren alte Züge, planmäßig bis 2032, aber dass man die Züge auch nachrüsten kann, das wusste ich nicht.  Die Ausschreibung dazu war im August (die Bahn ist zu Ausschreibungen verpflichtet). Zufälligerweise habe ich sie im Internet gefunden. Aber die Bahn hat es nicht verraten. Sie hat es versäumt, dieses ganze Netz aus der Ausschreibung für die ganzen Feldunternehmen im Oktober rauszunehmen und das war unverschämt, eine absolute Frechheit. Im Dieselnetz gab es aber Klagen über Zähler und ich denke, dass DB Regio drauf gedrängt hat, die Züge nachzurüsten. Das Feldbüro hat einen Vertrag mit der Bahn, da scheint sowas nicht mal drinzustehen, mit anderen Worten, die Bahn kann machen was sie will. Planungssicherheit für die Feldbüros (sind so 500 Erheber bei dem Münchener Feldbüro gewesen schätzungweise) ist der Bahn doch egal. Das Feldbüro in München ist allerdings auch unfähig, ich hatte mehrmals auf die Probleme mit Zählern hingewiesen, aber nicht mal eine Antwort bekommen. Jetzt habe ich triumphiert, nach dem Motto, wenn sie sich nicht um die Qualität der Erheber kümmern, nicht mal nachschulen und so Verspätungen bei DB Regio eingefahren werden, sollen sie sich nicht wundern. Naja, habe es etwas netter geschrieben. Aber ich denke, das war der Grund. Dass das Zählen irgendwann wegfällt, ist allen bewusst, Interviewen geht weiter. Das ist aber nur selten und ich mache das nicht. Aussicht Sobald ich wieder mail-Zugang habe, melde ich mich bei den Nachhilfeunternehmen. Wenn das online geht, brauche ich vermutlich eine bessere Kamera, ich weiß nicht mal, wie das geht, also am PC. Vor Ort in Coburg wurde auch die Möglichkeit angeboten.   Ist etwas lang geworden.         Liebe Grüße Heidi Heidi Roth  Dipl.-Ing (FH) freiberufliche Dozentin für das BOP (Berufsorientierungsprogramm) Theodor-Körner-Straße 1 96515 Sonneberg Tel: 03675 7086879 Mobil: 015116519504 E.Mail: roth.heidi@aol.com Am Samstag, 20. Dezember 2025 um 22:23:02 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben: Liebe Heidi, danke für deine Mail. Bevor ich auf die einzelnen Punkte eingehe, erst einmal eine Frage vorweg: Du schreibst von vielen Missgeschicken in der Vorweihnachtszeit – sind es wirklich so viele auf einmal? Wenn du magst, sag mir gern kurz, was da gerade alles zusammenkommt. Zum Thema Facebook möchte ich ein paar Dinge klarstellen, damit hier keine falschen Annahmen stehen bleiben: Ich war seit Monaten nicht mehr aktiv auf Facebook. Geschrieben habe ich dort zuletzt ausschließlich meinem Sohn – sonst niemandem. Das ist die einzige Kommunikation, die stattgefunden hat. Ich habe heute trotzdem sowohl meine private Seite als auch die Geschäftsseite kurz angesehen und nichts gefunden, was auf das von dir Beschriebene hindeutet. Unabhängig davon habe ich die Geschäftsseite zur Löschung vorgemerkt bzw. die Löschung beantragt. Ob sie noch sichtbar ist, weiß ich nicht genau – Facebook lässt einem ja diese 30-Tage-Frist, in der man theoretisch reaktivieren könnte, bevor sie endgültig verschwindet. Wenn du schreibst, dass Negativität und Betrug präsent sind: genau deshalb mache ich auf Facebook, Instagram und Twitter/X nichts. Ich halte bewusst Abstand zu diesen Plattformen. Dass du schreibst „Ich verstehe nicht, dass du dir das gefallen lässt“ – dazu müsste ich erst davon erfahren. Ohne konkrete Hinweise kann ich weder reagieren noch etwas klären. Was mir in dem Zusammenhang sehr geholfen hätte (und auch jetzt noch helfen würde): Ein Screenshot oder ein konkreter Hinweis, worum es genau geht. Dann weiß ich, wovon du sprichst, und kann mir ein eigenes Bild machen. Falls sich das, was du beschreibst, tatsächlich bestätigt, mache ich kurzen Prozess: Dann lösche ich alle betreffenden Konten und auch die dazugehörigen E-Mail-Adressen vollständig. Zu den Puzzles / Swagbucks noch eine nüchterne Einschätzung: Ich vermute stark, dass man selbst dann kein Geld verdienen würde, wenn man die Puzzles lokal auf den PC bekäme. Die Vergütung entsteht in der Regel dadurch, dass während des Spielens Werbung eingeblendet , Nutzungszeiten getrackt und Partnerzuordnungen gemacht werden – und das funktioniert nur online. Eine lokale PC-Version würde dieses System im Grunde aushebeln: Kein Werbeeinblendung, kein Tracking, kein Nachweis – und damit keine Einnahmen. Genau deshalb gibt es auch keine „echten“ Offline-Puzzle oder PC-Spiele, mit denen man bei Swagbucks Geld verdienen kann. Die Aussage, jemand habe angeblich 1.000 Euro im Monat verdient, gehört aus meiner Sicht eher in den Bereich Hörensagen. Theoretisch ist so etwas möglich, aber nur mit sehr hohem Zeitaufwand und meist nicht allein durch Spielen. Solche Beträge kommen in der Regel nur zustande, wenn zusätzlich Kreditkartenanmeldungen, Abos oder größere Cashback-Aktionen genutzt werden. Für reines Puzzle-Spielen halte ich das für extrem unrealistisch. Zum Schluss noch eine Nachfrage: Du schreibst, dein Bahnjob wurde eingeschränkt – weißt du schon, warum? Liegt es an den Kosten, an Einsatzzeiten oder an etwas anderem? Genieß du den Tag auch – und lass uns die Dinge Schritt für Schritt sortieren. Liebe Grüße Jürgen
13:28 Uhr
2025.12.22
Hallo Jürgen,  wir reden komplett aneinander vorbei. Es geht um negative Energie, die du m.E. zulässt, wenn du solche Posts zulässt und das auch noch von einem Freund.  Hast du meine Mail gestern bekommen? 2 mal ist sie falsch gelandet. Es könnte doch mal langsam alles wieder klappen, denkste.  Gruß Heidi Am Samstag, 20. Dezember 2025 um 09:08:07 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben: Liebe Heidi, danke dir für deinen Hinweis wegen Facebook – ich weiß, dass das gut gemeint war. Ich möchte dir dazu kurz meine Haltung erklären, damit das nicht im Raum stehen bleibt: Ich habe zwar Konten bei Facebook, Instagram und Twitter, aber ich nutze sie nicht regelmäßig. Das sind für mich eher Übungs- oder Testfelder, wenn ich mal etwas ausprobieren will – keine Orte, an denen ich wirklich präsent bin oder mich austausche. Dein Hinweis auf einen möglichen „Feind“ hat mich ehrlich gesagt nicht einmal dazu veranlasst nachzuschauen. Dafür ist mir meine Zeit und Aufmerksamkeit zu schade. Wer angreift, will eine Reaktion, will Aufmerksamkeit, will Wirkung. Das Einzige, was wirklich nicht funktioniert, ist Ignorieren – und genau das ist meine Strategie. Mein Spruch dazu ist recht bodenständig: „Was juckt es die Eiche, wenn ein Schwein sich an ihrem Stamm schuppert.“ Grundsätzlich halte ich mich bewusst von Social Media fern – aus zwei Gründen: Es ist mir viel zu unpersönlich. Genau deshalb habe ich mich bei Brieffreunde angemeldet – wegen echter Worte, nicht wegen Schlagzeilen oder Reaktionen. Äußerungen für oder gegen irgendetwas können heute oder auch erst später Ärger bringen. Aufmerksamkeit ist dort keine Ressource, sondern ein Risiko. Insofern: Danke für deinen Hinweis – er ist angekommen. Aber ich lasse solche Dinge sehr bewusst an mir vorbeiziehen. Einen schönen Advent wünscht dir Jürgen Am 19.12.2025 um 17:25 schrieb no-reply-portal@manuel-tremmel.de :
11:08 Uhr
Hallo Jürgen, Danke dir, aber ich spiele das öfter, direkt auf der Plattform, man braucht dazu keinen Extra-Zugang, nicht mal einen account: Kostenlose Online-Puzzles Jigsaw Planet https://www.jigsawplanet.com  › ... aber um fürs Spielen bezahlt zu werden (und die Werbung über mich ergehen lassen) brauche ich einen Zugang für Swagbucks. Dazu brauche ich aber die mail-Adresse. Lass es gehen, ich mache erst mal nur Umfragen. Aol muss erst laufen, es kommt keine Antwort.  Gruß Heidi E.Mail: roth.heidi@aol.com Am Montag, 22. Dezember 2025 um 12:43:45 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben: Liebe Heidi, über den Microsoft Store kannst du es auf dem PC spielen, siehe Anhang ;-) Tschüß, bis heute Abend Jürgen
12:10 Uhr
Liebe Heidi, über den Microsoft Store kannst du es auf dem PC spielen, siehe Anhang ;-) Tschüß, bis heute Abend Jürgen
12:43 Uhr
Liebe Heidi, ja, ich habe deine Mail bekommen. Ich habe mir den betreffenden Post noch einmal angeschaut. Für mich bestätigt er im Grunde genau das, was ich zum Thema Facebook bereits geschrieben hatte: Es ist nicht meine Welt, nicht mein Kommunikationsraum und nichts, womit ich mich inhaltlich oder emotional beschäftigen möchte. Mir war übrigens nicht bewusst, dass diese Person ein „Freund“ von mir sein soll. Mit seinem Kommentar hat er sich in meinen Augen selbst disqualifiziert – weiter reicht meine Beschäftigung damit aber auch nicht. Was ich ehrlich sagen möchte: Die negative Aura oder Energie entsteht für mich erst jetzt , dadurch, dass ich mich damit noch einmal befassen soll. Vorher war das für mich erledigt, weil ich dem keinerlei Bedeutung beigemessen habe. Ich weiß, dass dein Hinweis gut gemeint war. Trotzdem wäre es für mich im Rückblick angenehmer gewesen, meine Zeit und Aufmerksamkeit nicht noch einmal darauf zu verwenden. Ignorieren ist für mich in solchen Fällen kein Wegsehen, sondern bewusste Selbststeuerung. Lass uns das Thema damit gern abschließen. Diese Emails habe ich erhalten: Liebe Grüße Jürgen
21:56 Uhr
Hallo Heidi OK. Wenn ich was für dich tun kann sag es. Schönen Abend Jürgen
21:58 Uhr
Hallo Jürgen, ich gehe jetzt mal davon aus, dass du die Mail vom 21.12 .14:28 bekommen hast. Die Uhrzeit stand nicht dabei und das Datum auch nicht, also bei deiner Auflistung. Und es kam kein Kommentar dazu, oder doch?  AOL meldet sich einfach nicht, ich weiß nicht wie ich das Chaos hier besiegen kann. Gestern und vorgestern habe ich mal wieder TV abends geschaut, Dokumentationen, so was von grausam! Die Schwarzen geben ihre eigenen Kinder zur Versklavung freiwillig her, für die Kakaobohnenernte, anstatt sie in die Schule zu schicken.  Immer das gleiche m.E.: Schulische Ausbildung muss einfach forciert werden und die Liebe, die lt. Einstein die Welt zusammenhält ist weitestgehend verschwunden. Traumata der Vorfahren leben weiter, wie soll da Liebe gelingen?  Die Gier der Reichen sorgt letztendlich für die Massen an Fremden, die uns jetzt in Europa ausnutzen. Es wird für mich immer deutlicher. Warum kapiert das keiner? Was tun? Wegen Swagbucks mach dir bitte keine Gedanken, ich hatte dich gar nicht nach Unterstützung gefragt, das hätte ich anderes geschrieben. Trotzdem Danke. Auf jeden Fall ist es lustig, beim Kaffee Trinken bei Swagbucks mal eben 1 Euro zu verdienen. Und es laufen da beim Befragen bei mir tatsächlich Bewusstseinsprozesse ab. Was ich alles nicht kenne und nicht nutze! ich komme mir richtig oldfashioned und langweilig vor, kein Netflix, kein Streamingdienst kein Instagramm (das muss ich aber wegen dem shop noch machen), nur low budget hotels und kein Luxus, keine ausgedehnten Reisen, kein Auto, kein Eigenheim usw.  Das war ein guter Nebeneffekt, alles zu erkennen. Ich bin gefallen, von den beiden Firmeninsolvenzen habe ich mich nie erholt. Das ist jetzt das wichtigste, da raus zu kommen.  Heute habe ich einen Tannenbaum gekauft, mit dem Fahrrad nach Hause geschoben und mit der Sackkarre in den 3.Stock gezogen, 1,80 muss sein. Das soll aber das letzte Mal sein. Nächstes Jahr lasse ich einen liefern, sofern das geht. Ich weiß ja nicht mal, wo ich dann bin.  Ich habe echte Kerzen mit 10 % Bienenwachs und echtes Metall-Lametta. Und ihr?  Ich bin sehr gespannt, wie ich das Feiern diese Jahr empfinde, nachdem ich die ganzen Traumata aufgedeckt habe, ob sich etwas verändert. Die Stimmung war bis jetzt jedes Jahr immer ein Traum. Ich verrate einiges - aber nur auf Anfordung - wenn ich den Baum wieder abbaue. Voriges Jahr hat er 2 Wochen für festliche Stimmung gesorgt. Da ging es mir schon besonders gut. Am Weihnachtsbaum meditieren ist auch etwas ganz besonderes. Liebe Grüße von Heidi Zurück So., 21. Dez. um 14:28 Guten Morgen Jürgen, Danke für dein Nachfragen. Du hast von mir nur einen Teil meiner „Entwicklung“ erfahren. Erst mal, seitdem ich in Sonneberg wohne, bekomme ich immer mehr Zugang zu den Ursprüngen der Familie, zu den Traumata und Verstrickungen, und damit Antworten für das Nicht-Gelingen eines wünschenwertens Familienlebens. Ich habe dir nur von Omas Vergewaltigung geschrieben. Es ist schon fast zum Kaputtlachen, dass ich jetzt endlich weiß, warum ich immer panische Angst hatte schwanger zu werden. Das kam wohl von ihr. Ich habe ja auch keine Kinder. Die Generationen vor uns beeinflussen und blockieren oder unterstützen uns mehr, als wir ahnen. Das ist bekannt, aber keiner will es wahrhaben. Ich hatte immer schon als Jugendliche Beklemmungen beim Schienenbus -Fahren. Ich konnte es nicht wissen, dass es ein schlimmes Unglück bei der Bahn, eben mit diesem Zugtyp gab, mit vielen toten Schülerinnen, auch einer Verwandten, ein Kind einer Cousine meiner Mutter. Ich habe das viel später erfahren, aber das kam noch mal hoch, als ich herausbekam, in welchem Ort meine Oma vergewaltigt wurde. Auf dem Bild von dem Ort stand dieser Schienenbustyp. Wenn meine Mutter, die da in der Nähe geboren ist, den Ortsnamen „Krebsöge“ nannte, bekam ich schon als Kind Fluchtambitionen.  Dass man so mit seinen Vorfahren verbunden ist, das ist der Hammer! Bei der anderen Oma ging es weiter. Sie konnten meinen Vater bei der Geburt nicht annehmen, er erinnerte sie gleich nach der Geburt an ihren Mißbrauch (keine Vergewaltigung). Was sich daraus entwickelt hat, kann ich nicht schreiben, das ist zu schlimm, ich saß mal wieder stundenlang wie handlungsunfähig rum. Ich will dich damit nicht belasten, du bräuchtest mehrere Flaschen Schnaps, um das ansatzweise zu verdauen. Was noch dazukommt, dass die Oma mütterlicherseits  ja mit mir spricht. Das ist unheimlich, wenn du das nicht kennst.  Sie motzt auch rum, wie langweilig ich bin. Wenn ich zu wenig Geld zum Verreisen hätte, soll ich das Mentaltrainingsbuch weiter studieren. Es fiel mir nach den nächsten Seiten wie Schuppen von den Augen, warum mein Geld weniger geworden ist. Nur das kann ich nicht so schnell verdauen und vor allem, ändern. Gestern hat sie gesagt, ich soll Lotto spielen, ich würde etwas kleines gewinnen. Kreisch! 3 Richtige habe ich. Aber bei ebay habe ich 62 € Netto eingenommen durch den Verkauf von Büchern, 25 und 19 Euro Brutto von 2 Büchern aus dem Papiercontainer. Mein shop läuft dagegen noch nicht. Da müssen 100 Artikel rein! Eher sehe ich meine Fortschritte, auch durch den Kontakt zu dir, dass ich immer normaler werde und mit normalen Menschen zusammenkomme.  Traumata müssen halt integriert werden. Es ist einfach Klasse, dass ich inzwischen normale Telefonate führe mit DHL, O2, der Bank, das war früher immer Stress und aggressiv. Dr. Joe Dispenza grüßt, mein Quantenfeld ist leicht geworden. Und du kannst sicher sein, dass du ganz bestimmt keine schlimmem Altlasten bei dir hast, sei dankbar.  In dieser Phase habe ich so viele technische Probleme, Internetausfälle, Facebooksperrungen, Mailen geht nur noch eingeschränkt, Aol hat mir noch immer nicht geholfen, da hängt aber die Bank dran, auch das Finanzamt, was mich auch weiterhin nervt und mir den letzten Nerv nimmt. Mails vom Finanzamt sind anscheinend neuerdings rechtsgültig, ich bin zutiefst beunruhigt.  Plötzlich funktionierte der TV nicht mehr, 3 Tage lang. Die Wohnungsgenossenschaft antwortet nicht richtig. Ich habe 400 Euro nachbezahlt, aber da stimmt was nicht. Ich muss heute nochmal schreiben. Weil plötzlich der Wasserhahn im Bad undicht war, habe ich den Kaltwasser-Haupthahn über Nacht zugedreht, aber beinahe am nächsten Morgen nicht mehr aufbekommen. Ich habe mich vielleicht erschrocken. Gott sei Dank habe ich Werkzeug. Der Heizkörper in der Küche hat eine Macke, gestern hat er mal wieder Einsicht gezeigt, aber ich habe keine Energie, das zu melden, weil ich nicht mal weiß, wie lange sie brauchen für einen Wechsel. Ich bin k.o. Das Piepsen hat mich verrückt gemacht, ich war auf dem Dachboden, nix. Inzwischen ahne ich, es kommt vom Router. Durch die Rigipswände hier kannst du nicht so leicht orten, wo Geräusche herkommen. Vor Monaten hat es mal, als mein Ex-Schätzchen die Stromleitungen messen wollte, weil ich öfter Stromausfälle hatte und Elekrogeräte kaputt gingen, so laut in der Wand gepiept, dass er zusammengezuckt ist. Und da wohne ich. Aber in einer Gipswand kann man doch nichts einbauen. Ich bin ausgerastet, dann habe ich das Feuchtigkeitsmeßberät im Blumentopf vernichtet, weil ich dachte, da käme der Ton her, was natürlich Quatsch war. Bei O2 haben sie meinen endlich nochmals gemeldeten Fall wegen den ständigen Telefonstörungen (4mal die Apotheke nicht erreicht) einfach als erledigt definiert. Mein Fall wurde tatsächlich später einfach als erledigt definiert. Bis du da jemand erreichst, dauert es Stunden, alles verplemperte Zeit. Endlich habe ich eine erste Antwort, ich soll den Telefonstecker in die rechte Buchse versuchsweise stecken. Das Piepsen wäre eine Neuausrichtung des Routers, das dürfte man nicht hören. (hätte ich das doch nur früher geahnt!) Ich bekomme einen neuen Router. Wieso mein Standort immer Berlin ist, und ich deshalb ständig Nachfragen von Amazon und Co bekam, konnten sie mir auch nicht sagen, aber nach dem Umstecken das Telefonsteckers ist er das nicht mehr. Ich habe das sooooft gefragt, auch in den O2-Läden. Der „Ich bin dann mal weg -IQ“ hat Deutschland fest im Griff.   Telefonkabel vom relativ neuen Telefon kaputt, ausgetauscht. Kabel von der Gegensprechanlage kaputt, ausgetauscht (kein Jahr alter neuer Hörer mit Kabel). Und dann die Aussage eines Channelmediums: Das ist das Thema „Kommunikation“, aha, das müsste aber dann zu Sonneberg gehören, da mache ich einen Stopp, denn ich will ja wieder wegziehen. Ob wirklich der Router die Quelle des Telefon- und Internetproblems ist? Das ist doch schon der zweite ausgetauschte! Reicht’s? Verstehst du das? Und dann kam die mail von dem Feldunternehmen…   Am Montag, 22. Dezember 2025 um 12:43:45 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben: Liebe Heidi, über den Microsoft Store kannst du es auf dem PC spielen, siehe Anhang ;-) Tschüß, bis heute Abend Jürgen Am 21.12.2025 um 14:28 schrieb Heidi Roth:
22:15 Uhr
2025.12.23
Jürgen, eine Mail an den anderern account raussuchen, mit Datum und der Betreffzeile, die ich dir geschickt hab? Vor dem 14.12. wäre am besten, wenn du noch hast. Mein papierheidi - account wird nicht freigegeben,  ich schreibe sonst nie einen Betreff, der wird jetzt verlangt. Ich raste langsam aus. Danke + Gruß. Heidi
19:07 Uhr
Hallo Jürgen, Danke dir. Eine weiterer Adresse + Betreff  brauche ich noch, dann erfolgt der nächste Versuch. Ich verstehe nicht, was yahoo will, unfassbar, dieses nochnalcnaóchmal absichern. Und die Leute warten lassen, anstatt wenigstens zu antworten.  Wenn du jetzt Arbeitsdichte hast, antworte doch einfach erst, wenn du die Muße dazu hast.  LG Heidi et> Folgendes geschrieben: Hallo Heidi, hier ist eine Mail vom 13.12.  Ich hoffe, das hilft. Die andere Mail beantworte ich heute oder morgen. Einen schönen Abend wünscht dir Jürgen
20:06 Uhr
Hallo Heidi, hier ist eine Mail vom 13.12.  Ich hoffe, das hilft. Die andere Mail beantworte ich heute oder morgen. Einen schönen Abend wünscht dir Jürgen
20:36 Uhr
-------- Weitergeleitete Nachricht -------- Betreff: Re: Kurzes Lebenszeichen & Neuigkeiten vom Jobcenter Datum: Thu, 11 Dec 2025 20:54:42 +0000 (UTC) Von: Heidi <papierheidi@aol.com> An: Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Freut mich, dass es gut gelaufen ist, Jürgen.  Ich verstehe nicht,wieso ein KI  Kurs über 13 Monate geht. Erst mal egal. Ich war ja heute in Muenchen, was eine gute Idee war, der Zug zurück hatte aber Verspätung, so dass ich erst nach 22 Uhr zurückkomme, schnell ins Bett muss, weil ich morgen früh raus muss.  Bis dann.  Liebe Grüße von Heidi  Am Donnerstag, 11. Dezember 2025 um 21:38:26 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben: Liebe Heidi, ich musste über deine Nachricht wirklich schmunzeln – wenn du sagst, mein Text sei gar nicht so umfangreich gewesen, dann weiß ich, dass du definitiv schreibfest bist. 😉 Heute bei mir wieder nur ein kurzes Update, weil ich den halben Tag Reparaturarbeiten im Haushalt erledigen musste und jetzt erst zur Ruhe komme. Zum Termin im Jobcenter: Das Ergebnis steht noch nicht endgültig fest, aber der Termin lief besser als erwartet. Der Sachbearbeiter hat zunächst geprüft, ob ich die formalen Voraussetzungen erfülle. Danach hat sie meine Motivation abgeklopft: „Mit 65 in 13 Monaten – lohnt sich so eine Investition überhaupt noch?“ Ich konnte ihr erklären, warum es sich für mich sehr wohl lohnt – und dass ich nicht vorhabe, mich in den Ruhestand zu verabschieden, sondern weiterarbeiten möchte. Am Ende hat er mir einen neuen Termin gegeben: 👉 06. Januar beim Arbeitsamt Dort wird dann endgültig entschieden, ob der Kurs bewilligt wird oder nicht. Mehr schaffe ich heute nicht – aber ich wollte dir den Stand der Dinge nicht vorenthalten. Ich hoffe, dein Tag war angenehmer als meiner und du kannst den Abend ruhig ausklingen lassen. Liebe Grüße Jürgen Am 10.12.2025 um 21:35 schrieb Heidi:
22:06 Uhr
Kurzes Lebenszeichen ohne Inhalt, ist das humorvoll gemeint?
22:09 Uhr
...also dann richtig verstanden.   Deshalb habe ich eine Mail von dir für den weiteren Versuch weitergeleitet - ohne eine Bemerkung.
22:26 Uhr
Hallo Heidi, du hattest mir geschrieben: Deshalb habe ich eine Mail von dir für den weiteren Versuch weitergeleitet - ohne eine Bemerkung.
23:21 Uhr
2025.12.25
Liebe Heidi, ja, wir müssen mal Ordnung schaffen ;-) Transgenerationale Traumata & Herkunft In der Schule haben wir den Energieerhaltungssatz gelernt: Energie geht nicht verloren, sie wandelt sich. Für mich ist das mehr als Physik. Es hat meine Sicht auf Leben und Tod geprägt. Ich glaube nicht, dass mit dem Tod einfach alles endet. Ich kann mir vorstellen, dass ungelöste Themen – auch Traumata – weiterwirken, bis sie verstanden oder integriert sind. Vielleicht erklärt das, warum sich manche Muster wiederholen, manchmal sogar über Generationen hinweg. Für mich ist der Sinn des Lebens deshalb nicht Perfektion, sondern Lernen. Und wenn etwas nicht gelöst wird, kommt es wieder – nicht als Strafe, sondern wie im Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“ : so lange, bis man innerlich einen Schritt weitergeht. Entwicklung & Fortschritte Wenn man sich mit Herkunft und alten Prägungen beschäftigt, geht es irgendwann weniger um das Verstehen der Vergangenheit, sondern darum, ob sich im Alltag etwas verändert. Was du beschreibst – ruhigere Gespräche, weniger innere Spannung – sind für mich ganz reale Zeichen von Entwicklung. Unabhängig davon, wie man es erklärt. Wenn unser Austausch dir dabei hilft, Gedanken zu sortieren oder dich zu stabilisieren, dann freut mich das. Wichtig ist mir dabei: Die Bewegung kommt aus dir selbst. Technische & organisatorische Überlastung Was du beschreibst, wirkt auf mich vor allem wie eine Ballung äußerer Belastungen – viele offene technische und organisatorische Baustellen gleichzeitig. Das würde jeden Menschen an seine Grenzen bringen. Mir hilft es in solchen Situationen, die Dinge nicht nach „wie schlimm fühlen sie sich an“, sondern nach Priorität zu sortieren. Für mich steht dabei zuerst alles, was rechtlich und finanziell bindend ist – also E-Mail-Zugang, Bank und Finanzamt. Wenn dort Verlässlichkeit fehlt, bleibt innerlich kaum Ruhe für anderes. Danach kommen Telefon und Internet als Grundlage für den Alltag. Das ist wichtig, aber lösbar, wenn man es Schritt für Schritt angeht. Alles andere – Geräusche, alte technische Altlasten, Erklärungen und Deutungen – würde ich eher nach hinten schieben. Nicht, weil sie unwichtig sind, sondern weil sie im Moment zusätzliche Energie ziehen. Das, was du erlebst, fühlt sich für mich weniger wie ein innerer Rückschritt an, sondern eher wie eine Überforderung durch zu viele offene Schleifen gleichzeitig . Und das hat nichts mit persönlichem Versagen zu tun. Du musst das nicht alles auf einmal klären. Es reicht, wenn du dir erlaubst, eins nach dem anderen anzugehen – und manches bewusst liegenzulassen. So würde ich es machen, die Punkte aufschreiben und dann abhaken. Gesundheit & Erschöpfung Wenn über längere Zeit viele kleine Belastungen zusammenkommen, reagiert der Körper oft mit Erschöpfung oder Handlungsunfähigkeit. Das ist keine Schwäche, sondern ein Schutzmechanismus. In solchen Phasen verschwimmen körperliche und seelische Reaktionen – nicht weil etwas „nicht stimmt“, sondern weil das System insgesamt zu viel tragen musste. Ich denke, wenn du die oberen Punkte abhaken kannst verringert sich auch die Erschöpfung. Finanzen & Arbeit Was du zu Geld und Arbeit schreibst, wirkt auf mich sehr nachvollziehbar – vor allem, wenn man bedenkt, was zwei Insolvenzen mit einem Menschen machen können. Dass du trotzdem kleine Einnahmen hast und Möglichkeiten ausprobierst, zeigt für mich eher Beharrlichkeit als Scheitern. Beim Shop musste ich kurz schmunzeln: 17 Artikel sind ja bereits da – das ist mehr als „nichts“. Oft liegt die größte Hürde nicht im Wollen, sondern in der Komplexität der Umsetzung. Aus ehrlicher Neugier – und ganz ohne Erwartung: Mit welchen Programmen oder Tools erstellst du eigentlich die Artikel für deinen Shop? Vielleicht hast du mir das schon einmal geschrieben und es ist untergegangen. Du musst darauf auch nicht sofort antworten. Mich interessiert einfach, wie dein Weg dort aussieht. Bahn-Job / Feldarbeit Zum Thema Bahn könnte man sich vermutlich stundenlang unterhalten – Verlässlichkeit sieht anders aus. Für mich wirkt das, was du beschreibst, weniger wie ein persönliches Versäumnis, sondern eher wie ein System, das an vielen Stellen nicht mehr sauber funktioniert. Bezeichnend finde ich zum Beispiel, dass ICE-Züge inzwischen nicht mehr zuverlässig bis Zürich durchfahren dürfen, weil die regelmäßigen Verspätungen den gesamten Zugverkehr in der Schweiz durcheinanderbringen. Das zeigt ziemlich deutlich, dass es hier nicht um einzelne Jobs oder Feldbüros geht, sondern um grundsätzliche strukturelle Probleme. Dass du früh auf Schwierigkeiten hingewiesen hast, kann ich gut nachvollziehen – und dass sich das im Nachhinein bestätigt, erklärt auch dein Gefühl von „Ich habe es doch gesagt“. Gleichzeitig bindet Ärger viel Energie, die an anderer Stelle vielleicht hilfreicher wäre. Eine andere Perspektive – wie die Überlegung mit Nachhilfe, online oder vor Ort – erscheint mir deshalb sinnvoll. Technikunsicherheit gehört am Anfang fast immer dazu und ist nichts, was man sofort perfekt können muss. Wichtig ist eher, dass der nächste Schritt besser zu dir passt als das Festhalten an einem System, auf das man sich ohnehin kaum verlassen kann. Gesellschaftliche & politische Gedanken Das, was du zu diesen gesellschaftlichen Themen schreibst, zeigt für mich vor allem eines: wie empfindsam und mitfühlend du bist. Wenn man sich mit Ausbeutung, fehlender Bildung und der Weitergabe von Traumata beschäftigt, berührt das sehr schnell existenzielle Fragen – und die kann man nicht „nebenbei“ tragen. Mir fällt auf, dass diese Themen dich besonders stark belasten, vor allem dann, wenn ohnehin schon viel zusammenkommt. Ich glaube, hier ist es wichtig, etwas zu unterscheiden: das Wahrnehmen von Missständen und das Gefühl, dafür verantwortlich zu sein. Letzteres überfordert jeden Menschen auf Dauer. Du hast an anderer Stelle selbst beschrieben, wie wohltuend es ist, wenn Dinge wieder überschaubar werden und sich im eigenen Alltag etwas beruhigt. Für mich passt das auch hier: Nicht alles, was wir sehen und verstehen, müssen wir lösen. Manches darf man bewusst wieder aus der Hand legen, um sich selbst nicht zu verlieren. Dein Mitgefühl ist eine Stärke – aber es braucht Grenzen, damit es nicht zur Last wird. Weihnachten & Rituale Dein Baum-Kauf-Erlebnis musste ich schmunzelnd lesen – das klingt nach einem richtigen, echten Weihnachtsritual 😊 Dieses bewusste Aussuchen, Heimbringen und Aufstellen hat etwas sehr Erdendes, gerade wenn innerlich viel in Bewegung ist. Bei uns gibt es übrigens auch echtes Lametta – allerdings elektrische Kerzen. Mein Vater fühlt sich für echte Kerzen nicht mehr sicher genug, und so ist es für uns der richtige Weg. Für mich hat der Baum vor allem eine stille Wirkung. Seit 1968 steht er jedes Jahr an derselben Stelle. Wenn ich ihn betrachte, sind sofort viele Weihnachten präsent – ganz ohne Worte. Dieses Gefühl von Kontinuität trägt viel. Dass du den Baum auch als Ort der Ruhe und Sammlung erlebst, kann ich gut nachvollziehen. Manchmal braucht es gar nicht mehr als Licht, Wiederholung und einen festen Platz im Raum, um innerlich etwas Halt zu finden. Gestern Abend war ich bei meinem Vater. Ganz traditionell gab es eine Suppe mit Leberklößchen, dazu Kartoffelsalat mit Wiener – so wie früher. Danach haben wir gemeinsam eine Weihnachtssendung mit Schlagern geschaut, unter anderem mit Andy Borg. Mein Vater meinte irgendwann nachdenklich, dass Schlager heute bei jungen Leuten kaum noch gehört werden. Das hat mich beschäftigt. Denn wenn man Schlager einmal ganz nüchtern betrachtet, dann drehen sich diese Lieder fast immer um ähnliche Themen: Heimat, Liebe, Herz und Schmerz, Zusammenhalt, Nähe – einfache Worte für grundlegende menschliche Dinge. In der Praxis erlebe ich im Moment aber etwas ganz anderes: Sprache wird bis zur Unkenntlichkeit verbogen, Begriffe verlieren ihren Sinn, und Dinge, die früher selbstverständlich waren – Familie, Zugehörigkeit, Verlässlichkeit – wirken plötzlich erklärungsbedürftig oder sogar verdächtig. Gleichzeitig habe ich den Eindruck, dass vieles, was jungen Menschen eigentlich Halt geben könnte, eher aufgelöst als gestärkt wird. Vielleicht ist das auch ein Grund, warum Schlager heute so fremd wirken: weil sie von etwas erzählen, das in unserer aktuellen Realität kaum noch Platz zu haben scheint. Das waren einfach Gedanken, die mir gestern durch den Kopf gingen – ausgelöst durch einen ruhigen Abend, alte Lieder und einen Vater, der still beobachtet, wie sich die Welt verändert. So, habe ich jetzt alle offenen Fragen beanwortet?  Falls nicht, stelle die Frage noch einmal. Einen schönen zweiten Weihnachtsfeiertag wünscht dir Jürgen Liebe Grüße Jürgen
21:27 Uhr
(kein Text)
21:43 Uhr
2025.12.26
Lieber Jürgen, hallo tolles Schreibtalent, gleich geht es weiter mit Feiern, aber hier kommt vorher die Antwort.   Energieerhaltungssatz Der Energieerhaltungssatz bezieht sich aber, was die gesamte Energie angeht, nur auf geschlossene Systeme, die Energie kann dort nur andere Formen annehmen, in der Menge bleibt sie aber konstant. Inwieweit die Seelenenergie komplett erhalten bleibt, ist wohl noch nicht erforscht. Ich glaube eher nicht. Ob der Erdmantel, sofern er unbeschädigt ist, als geschlossenes System gilt, sei mal noch dahingestellt. Ich habe ja schon einmal geschrieben, dass ich davon ausgehe, dass an Seelen etwas dranhängt, eine spezielle Energie oder sonst was, Verirrung, Angst vor Bestrafung vielleicht auch noch. Wenn ich hier die erdgebundenen Seelen ins Universum schicke, damit sie dort transformieren und reinkarnieren können, entlasse ich sie aus dem Erdmantel, das bedeutet, dass es dann wieder etwas weniger Seelenenergie auf der Erde gibt, was wohl dringend nötig ist, denn die Erde hat zu viele davon und die stören uns gewaltig. Nachweise für mein Wirken haben ich natürlich nicht. Ich spüre nur, dass die Seelen nach meinem Tun nicht mehr in der Wohnung sind. Ein Channelmedium hat mir eklärt, dass ich das kann. Aber wo sie dann hingehen, das wäre ja mal interessant zu erfahren. Ich werde die Frau bei Gelegenheit mal fragen, ob sie die weggeschickten sieht. Was sind Traumata? Was ist das denn für eine Energie?  Auf jeden Fall keine freundliche, und ja, über Generationen hinweg haben sie Macht. Aber wenn sie integriert werden, verlieren sie ihre Macht. Was passiert energetisch bei der Integration? Falls Traumata Energie sind, wohin wandert dann die Energie hin? Die Channelmedien sprechen von Transformation, „in Licht und Liebe und Leichtigkeit“ Dann müsste die Energie aber erhalten bleiben. Wir sind an Themen dran, die kein Channelmedium erklären kann. Die Medien sind in der Regel aber auch keine Physiker.   Sinn des Lebens Ich habe ehrlich gesagt, den universellen Sinn meines Lebens noch nicht kapiert. Es gibt Ansätze, aber ich bin nicht sicher. Im Grunde ist es Evolution, du nennst es Lernen. Wir geben durch die eigene Entwicklung eine Verbesserung des Lebens an die nächste Generation. Man könnte das Engagement auch Liebe nennen. Ich räume bei den Vorfahren auf.  Das ist auch ein schöner Ansatz, damit die nachfolgenden Generationen auch aufgeräumt sind (wobei ich die nicht mal kenne). Eins habe ich gelernt, dass es Quatsch ist, Seelen aus Vorleben wieder zu treffen und zu glauben, das Wiedersehen würde ein Fest. Entwicklung & Fortschritte Ja, es tut mir wirklich gut, dass du liest, was ich dir offenbare, dass du es verdaust und kommentierst. Ich bin dir sehr dankbar. Allerdings waren die letzten Offenbarungen so unfassbar, dass ich sie lieber erst mal für mich behalte. Und das hat mich so fertig gemacht, dass ich wie gelähmt am PC saß. Dass man die Traumata nicht spürt, ist für mich haarsträubend. Man lebt damit, ohne es zu ahnen. Wie leben wir Menschen nur? Ich habe schon immer gesehen, was Menschen in meinem Umfeld fehlt, nach 6 Wochen Partnerschaft wollte ich anfangen auf eine Beziehung hinzuarbeiten, also die Altlasten zu integrieren, aber alle Kerle haben einen Rückzieher gemacht. Ich kann nicht traumatisiert mit einem traumatisierten Mann zusammenleben. Tja, aber mein Weltsicht wurde nicht verstanden oder eher als Weiberkram abgetan. Und da haben wir einen „Ich bin noch gar nicht angekommen-IQ“.   Meine letzte Begegnung war mit einem Senior, der eindeutig in seiner Jugend eine Faszialparese erlitten hatte. Auf den Fotos sieht man das. Er hat sie regelrecht verdrängt, sie war nicht ausgeheilt. Seine ganze Geschichte stand in seinen Augen, aber er hat mich nicht mal verstanden und ist vor sich selbst davongelaufen. Wie kann man  so was leugnen? Überlastung Da kannst du sicher sein, dass ich im Würgegriff war, die Baustellen in der Technik kamen ja noch dazu. Ich war nicht mehr in der Lage, vernünftig zu reagieren, das war Mist. Und eins bedingt das andere. Das Piepsen strapaziert die Nerven, da hört das logische Denken erst mal auf. Ich weiß nicht, wieso alles auf einmal kam. Wer weiß, wollte ich auch endlich zum Ende kommen und habe es selber etwas beschleunigt. Aber da bist du nicht mehr in der Lage, vernünftige zu reagieren, da bist du einfach platt. Gesundheit & Erschöpfung Zugespitzt hat sich das ganze durch Alpträume. Ich hatte aber auch noch eine Erkältung und bekam schlecht Luft. Finanzen & Arbeit Es kam noch etwas. Die Aufträge bei der Bahn für den Februar sind fast verschwunden.  Ich bin entsetzt, erst fiel das Dieselnetz aus, jetzt fehlen aber alle noch alle Fahrten nach München und Augsburg.  Das macht mich nervös. Die Bewerbungen für Nachhilfe und Textkorrektur rufen. Kasuwa ist eine Plattform, ich schreibe da direkt rein und lade die Fotos hoch. Ich arbeite mit Corel draw und exportiere dann in pdf oder jpg. Mit welcher Websoftware kaskuwa arbeitet, weiß ich nicht. Bahn-Job / Feldarbeit Haha, die liebe Bahn.  Wir haben das größte Schienennetz in Europa, maximale Sicherheitsvorschriften und einigermaßen gute Züge. Wenn die Schweizer das Management übernehmen würden, würden sich die Verhältnisse noch mal verschlechtern. Die sind diesen Stress nicht mal gewöhnt. Wir haben zur Zeit 39.000 Zugkilometer, die Schweiz 5.300, lächerlich. Die Anzahl an Zügen kenne ich nicht, wie oft die Züge gewartet werden, weiß ich auch nicht. In der Schweiz bezahlt man viel mehr für Tickets. 625 km sind es von Berlin bis München, ich denke in der Schweiz ist die längste Strecke eher 150 km lang. Ich habe durch einen Kontakt mit einem Schweizer Eisenbahner einiges mitbekommen, die S-Bahn in St. Gallen hatte mal eben 45 Minuten Verspätung, das lag aber nicht an deutschen Zügen. Der ECC von München nach Zürich, ein Zug der SBB, hat ständig Probleme, vor kurzem hat er angefangen zu brennen. Das ist alles nur Marketing und Presse. In Deutschland wurden knapp 700 Suizide bei der Bahn insgesamt im Jahr gezählt, in der Schweiz gut 100, das verursacht eine Verspätung. 4000 Streckensperrungen in Deutschland darum in 2022.  6 Stunden etwa Chaos. Dann kommen ja noch die Personen im Gleis dazu. Es ist ja nicht nur ein Zug, es sind alle, die auf der Strecke fahren, Nahverkehr, Fernverkehr, Güterverkehr. Ich habe auch einiges zu meckern. Aber man muss auch mal versuchen, durchzublicken. Der Fernverkehr bekommt übrigens keinen Cent vom Staat. Der Nahverkehr aber.   Aber das hat nichts, aber auch gar nichts mit dem letzten Wegfall der Aufträge zu tun. Sie fallen im Nahverkehr weg, entweder wegen Beschwerden über Zähler oder aus Kostengründen. Ich weiß es nicht. Ich kann keinen fragen. Es war eine Unverfrorenheit, das ohne Vorlauf anzukündigen. Aber auch bei der ZES in Saarbrücken sind die alten Hasen wohl im Ruhestand und die neuen haben nichts in der Birne. Was ich im letzten halben Jahr erlebt habe! Auf meinen Hinweis, dass Zähler für die Verspätung gesorgt haben, kam natürlich keine Antwort. Der „Ich bin dann mal weg-IQ“ sitzt dort an den Schreibtischen.   Die Schande ist, dass ich da überhaupt arbeite. Die Eisenbahner tun mir halt gut. Am Montag war ich mit dem Rad unterwegs zum Einkaufen neben der Bahnstrecke, ein Lokführer hat auf der freien Stelle gehupt, ich musste schmunzeln, habe mich aber wegen dem Wind nicht umgedreht um zu winken. Woher ein Äquivalent bekommen, so viel Sympathie, Lachen und Flirten! Knackige Männer, oft richtig charmant, nur leider geistig nicht meine Kragenweite. Gesellschaftliche Gedanken Ja, das stimmt, was du schreibst, darum fühle ich mich ja nicht wohl. Oberflächlichkeit, Gleichgültigkeit und Faulheit, Uneinsichtigkeit…. kann ich nicht ab. Ich fühle mich für nichts verantwortlich, was alles passiert ist, ich möchte nur einfach angenehmer leben. Weihnachten & Rituale Dieses Jahr gab es keine gescheiten Christbäume für echte Kerzen. Ich habe einen Kompromiss gekauft, ihn ausgedünnt und nach dem ersten Anzünden der Kerzen noch mal ausgedünnt. Ich habe keine Lust mehr auf echte Kerzen, denn da muss ich immer aufpassen, wann der dm sie bekommt, und gleich zuschlagen, 2 x 18 Stück pro Tag brauche ich. Die anderen Kerzen sind viel zu teuer. Dieses Jahr werde ich die 360 Stück abbrennen und bastle an einer anderen Idee für nächstes Jahr. Eine duftende Blautanne oder Blaufichte müsste ich bestellen. Ganz vielleicht habe ich aber auch keinen Baum mehr und kaufe Raumspray „Blautanne“ ein. Alternative Weihnachtsbaumideen gibt es viele in google. Ich bin mutig mit der Vision, denn Weihnachten hole ich mir die Kraft für das gesamte anstehende Jahr, voriges Jahr war das der absolute Höhepunkt, war ich in Stimmung! Der Baum hat überhaupt nicht genadelt, 14 Tage Feierlaune mit Musik und Tanz und Kerzen. Ich habe die ganzen Jahre erst mal ein Puzzle mit 1000 Teilen gelegt, war das immer schön, aber dieses Jahr habe ich nur damit angefangen. Ich möchte etwas anderes machen, kreativ sein. Interessant. Die Oma ist immer noch hier und hat gemeckert, bei mir würde ja nicht mal gesungen, und Plätzchen gäbe es auch nicht. Als Kind, da lebte die Oma schon lange nicht mehr, haben wir an Weihnachten zusammen gesungen und musiziert, das vermisse ich total. Das hat die Oma und ihre Familie auch sicher gemacht. Meine Mutter legte Wert darauf, dass wir in der Dunkelheit das untere Abbrennen der Kerzen bis zum Erlöschen gemeinsam beobachteten, ohne Reden, einfach nur dasein. Das war Glück und Feierlichkeit, Familie und Geselligkeit. Wir sind in die ganz frühe Christmette gegangen. Mein Vater hat sie im Chor mitgestaltet. Hier gibt es keine Christmetten mit Chor mehr. Die Kontinuität, die du seit 1968 fühlst, die ich mit dir teile, ist bei mir im Außen dann vorbei. Ich denke noch einmal darüber nach. Schlager Ja, das war mal so. Aber im TV bei den „Ost-Sendern“ sind sie doch öfter noch. Ich konnte mit Schlagern nicht so viel anfangen, Andy Borg war mir nicht mal ein Begriff. Ob darin die Themen Heimat, Liebe, Herz und Schmerz… waren, kann ich nicht bestätigen, aber es mag was dran sein. Bei uns war klassische Musik im Focus, später französische Chansons und Gruppen wie Beatles und Co. Mir war Tanzen in der Disko wichtig. Zerfall der Gesellschaft Darum bin ich ja so unruhig. Ich weiß nicht, warum uns alles genommen wird. Kaum ein Deutscher kann noch richtig Deutsch, das geht aber schon länger so. Auf einer Papierfachmesse wusste jemand nicht was das Flächengewicht von bestimmten Papieren ist, das oft nicht mal mehr auf der Verpackung steht. Der Fasereinsatz ist nicht mal bei hiesigen Lieferanten bekannt, weil ja das Papier aus China käme. Das stimmt überhaupt nicht. Die Österreicher liefern meins z.B. Alles wird durcheinandergehauen. Warum passiert das? Ich habe keine Idee. Wenn du dir wegen der Schlager Gedanken machst, dann pass aber auf, dass du dich nicht aufregst über den Rest an Zerfall. Bei linkedin habe ich den Eindruck, dass auch die Akademiker dort Probleme haben. Mit einem hätte ich eine Auseinandersetzung. Es ging um das pünktliche Erscheinen zum Vorstellungsgespräch. Der Chef wäre ja auch nicht pünktlich gewesen. Da ich im Mittleren Management war und viel Literatur verschlungen habe, konnte ich erwidern, dass der, der die Macht hat, immer als letzter kommt, er soll das zu spät Kommen mit einem Augenzwinkern sehen. Meine Güte, nein, es wäre respektlos. Mit der Einstellung bekommt der Typ bestimmt keinen Job. 2 Minuten oder auch 5 waren mir immer egal. Das erhöhte doch ein bisschen die Spannung. Aber die Verhältnisse in der Industrie sind besorgniserregend. Warum ist das wohl eingetreten? Keine Rückmeldung auf Bewerbungen, keine Absage, Lügen, hast du eine Idee? Das ist nicht neu. Das geht schon 20 Jahre so, hat sich nur zugespitzt.   Das gegraute ist mir wichtig für eine Antwort, der Rest ist nur zum Lesen. Feierliche Grüße von Heidi Am Donnerstag, 25. Dezember 2025 um 21:27:15 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben: Liebe Heidi, ja, wir müssen mal Ordnung schaffen ;-) Transgenerationale Traumata & Herkunft In der Schule haben wir den Energieerhaltungssatz gelernt: Energie geht nicht verloren, sie wandelt sich. Für mich ist das mehr als Physik. Es hat meine Sicht auf Leben und Tod geprägt. Ich glaube nicht, dass mit dem Tod einfach alles endet. Ich kann mir vorstellen, dass ungelöste Themen – auch Traumata – weiterwirken, bis sie verstanden oder integriert sind. Vielleicht erklärt das, warum sich manche Muster wiederholen, manchmal sogar über Generationen hinweg. Für mich ist der Sinn des Lebens deshalb nicht Perfektion, sondern Lernen. Und wenn etwas nicht gelöst wird, kommt es wieder – nicht als Strafe, sondern wie im Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“ : so lange, bis man innerlich einen Schritt weitergeht. Entwicklung & Fortschritte Wenn man sich mit Herkunft und alten Prägungen beschäftigt, geht es irgendwann weniger um das Verstehen der Vergangenheit, sondern darum, ob sich im Alltag etwas verändert. Was du beschreibst – ruhigere Gespräche, weniger innere Spannung – sind für mich ganz reale Zeichen von Entwicklung. Unabhängig davon, wie man es erklärt. Wenn unser Austausch dir dabei hilft, Gedanken zu sortieren oder dich zu stabilisieren, dann freut mich das. Wichtig ist mir dabei: Die Bewegung kommt aus dir selbst. Technische & organisatorische Überlastung Was du beschreibst, wirkt auf mich vor allem wie eine Ballung äußerer Belastungen – viele offene technische und organisatorische Baustellen gleichzeitig. Das würde jeden Menschen an seine Grenzen bringen. Mir hilft es in solchen Situationen, die Dinge nicht nach „wie schlimm fühlen sie sich an“, sondern nach Priorität zu sortieren. Für mich steht dabei zuerst alles, was rechtlich und finanziell bindend ist – also E-Mail-Zugang, Bank und Finanzamt. Wenn dort Verlässlichkeit fehlt, bleibt innerlich kaum Ruhe für anderes. Danach kommen Telefon und Internet als Grundlage für den Alltag. Das ist wichtig, aber lösbar, wenn man es Schritt für Schritt angeht. Alles andere – Geräusche, alte technische Altlasten, Erklärungen und Deutungen – würde ich eher nach hinten schieben. Nicht, weil sie unwichtig sind, sondern weil sie im Moment zusätzliche Energie ziehen. Das, was du erlebst, fühlt sich für mich weniger wie ein innerer Rückschritt an, sondern eher wie eine Überforderung durch zu viele offene Schleifen gleichzeitig . Und das hat nichts mit persönlichem Versagen zu tun. Du musst das nicht alles auf einmal klären. Es reicht, wenn du dir erlaubst, eins nach dem anderen anzugehen – und manches bewusst liegenzulassen. So würde ich es machen, die Punkte aufschreiben und dann abhaken. Gesundheit & Erschöpfung Wenn über längere Zeit viele kleine Belastungen zusammenkommen, reagiert der Körper oft mit Erschöpfung oder Handlungsunfähigkeit. Das ist keine Schwäche, sondern ein Schutzmechanismus. In solchen Phasen verschwimmen körperliche und seelische Reaktionen – nicht weil etwas „nicht stimmt“, sondern weil das System insgesamt zu viel tragen musste. Ich denke, wenn du die oberen Punkte abhaken kannst verringert sich auch die Erschöpfung. Finanzen & Arbeit Was du zu Geld und Arbeit schreibst, wirkt auf mich sehr nachvollziehbar – vor allem, wenn man bedenkt, was zwei Insolvenzen mit einem Menschen machen können. Dass du trotzdem kleine Einnahmen hast und Möglichkeiten ausprobierst, zeigt für mich eher Beharrlichkeit als Scheitern. Beim Shop musste ich kurz schmunzeln: 17 Artikel sind ja bereits da – das ist mehr als „nichts“. Oft liegt die größte Hürde nicht im Wollen, sondern in der Komplexität der Umsetzung. Aus ehrlicher Neugier – und ganz ohne Erwartung: Mit welchen Programmen oder Tools erstellst du eigentlich die Artikel für deinen Shop? Vielleicht hast du mir das schon einmal geschrieben und es ist untergegangen. Du musst darauf auch nicht sofort antworten. Mich interessiert einfach, wie dein Weg dort aussieht. Bahn-Job / Feldarbeit Zum Thema Bahn könnte man sich vermutlich stundenlang unterhalten – Verlässlichkeit sieht anders aus. Für mich wirkt das, was du beschreibst, weniger wie ein persönliches Versäumnis, sondern eher wie ein System, das an vielen Stellen nicht mehr sauber funktioniert. Bezeichnend finde ich zum Beispiel, dass ICE-Züge inzwischen nicht mehr zuverlässig bis Zürich durchfahren dürfen, weil die regelmäßigen Verspätungen den gesamten Zugverkehr in der Schweiz durcheinanderbringen. Das zeigt ziemlich deutlich, dass es hier nicht um einzelne Jobs oder Feldbüros geht, sondern um grundsätzliche strukturelle Probleme. Dass du früh auf Schwierigkeiten hingewiesen hast, kann ich gut nachvollziehen – und dass sich das im Nachhinein bestätigt, erklärt auch dein Gefühl von „Ich habe es doch gesagt“. Gleichzeitig bindet Ärger viel Energie, die an anderer Stelle vielleicht hilfreicher wäre. Eine andere Perspektive – wie die Überlegung mit Nachhilfe, online oder vor Ort – erscheint mir deshalb sinnvoll. Technikunsicherheit gehört am Anfang fast immer dazu und ist nichts, was man sofort perfekt können muss. Wichtig ist eher, dass der nächste Schritt besser zu dir passt als das Festhalten an einem System, auf das man sich ohnehin kaum verlassen kann. Gesellschaftliche & politische Gedanken Das, was du zu diesen gesellschaftlichen Themen schreibst, zeigt für mich vor allem eines: wie empfindsam und mitfühlend du bist. Wenn man sich mit Ausbeutung, fehlender Bildung und der Weitergabe von Traumata beschäftigt, berührt das sehr schnell existenzielle Fragen – und die kann man nicht „nebenbei“ tragen. Mir fällt auf, dass diese Themen dich besonders stark belasten, vor allem dann, wenn ohnehin schon viel zusammenkommt. Ich glaube, hier ist es wichtig, etwas zu unterscheiden: das Wahrnehmen von Missständen und das Gefühl, dafür verantwortlich zu sein. Letzteres überfordert jeden Menschen auf Dauer. Du hast an anderer Stelle selbst beschrieben, wie wohltuend es ist, wenn Dinge wieder überschaubar werden und sich im eigenen Alltag etwas beruhigt. Für mich passt das auch hier: Nicht alles, was wir sehen und verstehen, müssen wir lösen. Manches darf man bewusst wieder aus der Hand legen, um sich selbst nicht zu verlieren. Dein Mitgefühl ist eine Stärke – aber es braucht Grenzen, damit es nicht zur Last wird. Weihnachten & Rituale Dein Baum-Kauf-Erlebnis musste ich schmunzelnd lesen – das klingt nach einem richtigen, echten Weihnachtsritual 😊 Dieses bewusste Aussuchen, Heimbringen und Aufstellen hat etwas sehr Erdendes, gerade wenn innerlich viel in Bewegung ist. Bei uns gibt es übrigens auch echtes Lametta – allerdings elektrische Kerzen. Mein Vater fühlt sich für echte Kerzen nicht mehr sicher genug, und so ist es für uns der richtige Weg. Für mich hat der Baum vor allem eine stille Wirkung. Seit 1968 steht er jedes Jahr an derselben Stelle. Wenn ich ihn betrachte, sind sofort viele Weihnachten präsent – ganz ohne Worte. Dieses Gefühl von Kontinuität trägt viel. Dass du den Baum auch als Ort der Ruhe und Sammlung erlebst, kann ich gut nachvollziehen. Manchmal braucht es gar nicht mehr als Licht, Wiederholung und einen festen Platz im Raum, um innerlich etwas Halt zu finden. Gestern Abend war ich bei meinem Vater. Ganz traditionell gab es eine Suppe mit Leberklößchen, dazu Kartoffelsalat mit Wiener – so wie früher. Danach haben wir gemeinsam eine Weihnachtssendung mit Schlagern geschaut, unter anderem mit Andy Borg. Mein Vater meinte irgendwann nachdenklich, dass Schlager heute bei jungen Leuten kaum noch gehört werden. Das hat mich beschäftigt. Denn wenn man Schlager einmal ganz nüchtern betrachtet, dann drehen sich diese Lieder fast immer um ähnliche Themen: Heimat, Liebe, Herz und Schmerz, Zusammenhalt, Nähe – einfache Worte für grundlegende menschliche Dinge. In der Praxis erlebe ich im Moment aber etwas ganz anderes: Sprache wird bis zur Unkenntlichkeit verbogen, Begriffe verlieren ihren Sinn, und Dinge, die früher selbstverständlich waren – Familie, Zugehörigkeit, Verlässlichkeit – wirken plötzlich erklärungsbedürftig oder sogar verdächtig. Gleichzeitig habe ich den Eindruck, dass vieles, was jungen Menschen eigentlich Halt geben könnte, eher aufgelöst als gestärkt wird. Vielleicht ist das auch ein Grund, warum Schlager heute so fremd wirken: weil sie von etwas erzählen, das in unserer aktuellen Realität kaum noch Platz zu haben scheint. Das waren einfach Gedanken, die mir gestern durch den Kopf gingen – ausgelöst durch einen ruhigen Abend, alte Lieder und einen Vater, der still beobachtet, wie sich die Welt verändert. So, habe ich jetzt alle offenen Fragen beanwortet?  Falls nicht, stelle die Frage noch einmal. Einen schönen zweiten Weihnachtsfeiertag wünscht dir Jürgen Liebe Grüße Jürgen
16:51 Uhr
2025.12.27
Guten Morgen Jürgen, Danke für das Foto. Taditionen geben einfach Halt. Das empfinde ich genauso. Gestern war ich für 1,5 Stunden bei meinem Nachbarn unter mir (90). Ich hatte seit längerer Zeit keinen Kuchen mehr gemacht und einen ohne Alkohol und ohne Nüsse (nur wegen ihm) gezaubert. Dann wurde ich darauf hingewiesen, dass der nicht zu Weihnachten passt. Da gäbe es Christstollen. Beim Thema Weihnachtsbaum hat er mir eine Vorlesung halten wollen, dass echte Kerzen viel zu gefährlich wären. Ich habe ihn richtig stoppen müssen, damit er mir nicht die gute Stimmung nimmt. Er ist bei der Diakonie mit so einem Notruf angeschlossen und sein Neffe kümmert sich auch um ihn. Ob er wohl sauer ist, dass er noch lebt? Er sieht schon ganz schlecht. Er hat ein Päckchen von einer Verwandten bekommen, das war ihm nicht recht und der geschenkte Weihnachtsstern auch nicht. Ich möchte nicht so enden. Aber er lässt sich auch nicht gerne helfen. Weihnachstputz mit Leiter finde ich nicht so prickelnd, wenn man fast blind ist.  Du bekommst von mir auch ein Foto. Die Stofftiere und die Puppe gehören auch zu Weihnachten dazu, wenigstens einen Tag lang kommen sie alle auf bzw. an den Tisch. Weihnachten ist doch ein Babyfest, darum finde ich das lustig. Die Stofftiere haben mir als Kind Halt gegeben und so erinnere mich daran. Der Kanarienvogel ist relativ neu. Wir hatten 2 echte davon zu Hause. Der Tod des hellblauen Vogels war damals schlimm für mich als Kind. (7- oder 8- jährig) Als ich diesen gekauften in der Hand hielt, kullerten endlich die Tränen, die ich damals zurückgehalten habe. Es ist verrückt, was wir alles an Altlasten mit uns rumschleppen, ohne es zu wissen.  Ich habe auch gestern am Tisch überlegt, wie ich das nächstes Jahr mache mit dem Baum. Die Optionen stehen. Den alternativen Baum als Wandobjekt plane ich für April, also den Entwurf und das Einkaufen von Materialen. LED-Lämchen habe ich sogar hier und mal an den echten Baum hingehalten, die würden, aber nur wenn ich eine Blautanne ergattere, auch an diesen passen.  Elektrische Kerzen sprechen mich nicht an. Ich bin wieder fit und guter Dinge für 2026, ein Alptraum ist auch geklärt.  Als nächstes brauche ich eine flottere Geldeinnahme. Nachhilfe vor Ort gehe ich als erstes an. Noch ist aber Weihnachten und Wochenende.  Liebe Grüße von Heidi Heidi Am Donnerstag, 25. Dezember 2025 um 21:43:20 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben:
09:39 Uhr
Liebe Heidi, danke für deine lange und sehr dichte Mail. Ich habe alles gelesen – manches davon wirkt noch nach, anderes möchte ich bewusst erst einmal stehen lassen. Ich greife jetzt nur die Punkte auf, die du hervorgehoben hast. Zum Energieerhaltungssatz und deiner Übertragung auf Seelen, Traumata und Transformation: Über diesen Satz von dir habe ich mich ehrlich gefreut: „Der Energieerhaltungssatz bezieht sich aber, was die gesamte Energie angeht, nur auf geschlossene Systeme, die Energie kann dort nur andere Formen annehmen, in der Menge bleibt sie aber konstant.“ Er zeigt, dass du wirklich mitdenkst und nicht einfach Begriffe benutzt, sondern ihre Voraussetzungen hinterfragst. Was mir in dem Zusammenhang wichtig ist: Viele Begriffe – etwa „Flacherdler“ – sind heute so stark mit Schemata, Abwertungen und Automatismen aufgeladen, dass man kaum noch sachlich darüber sprechen kann. Dabei lohnt es sich manchmal, Worte wieder auseinanderzunehmen. In Planet Erde steckt sprachlich eben auch plan – „eben“. Ich finde zumindest, dass es Argumente dafür gibt, die Oberfläche der Erde als plan zu denken, unabhängig davon, wie man das Gesamtmodell versteht. Wenn man dann weiterdenkt – etwa in Richtung Kuppel, Firmament, Sonne und Mond mit ähnlicher wahrgenommener Größe und Distanz – kommt man zumindest gedanklich zu der Idee eines geschlossenen Systems . Und erst in so einem Rahmen wird die Frage nach Energieerhaltung, Transformation oder Abfluss überhaupt sinnvoll. Das heißt nicht, dass ich Antworten hätte. Aber ich finde es legitim, diese Denkmodelle erst einmal zuzulassen, bevor man sie vorschnell etikettiert oder abwehrt. Genau an diesen Übergängen zwischen Physik, Sprache, Wahrnehmung und Deutung wird es für mich interessant. Zum zweiten Punkt, den Verhältnissen in der Industrie und Arbeitswelt : Deine Beobachtung teile ich. Keine Rückmeldungen, keine Absagen, widersprüchliche Aussagen, teils offenkundige Unwahrheiten – das ist kein neues Phänomen, aber es hat sich in den letzten 20 Jahren deutlich zugespitzt. Meine Erklärung ist weniger individuell als strukturell: Unternehmen haben sich zunehmend von Beziehung auf Prozess verlagert. Bewerbungen laufen durch Systeme, nicht durch Menschen. Verantwortung wird nach unten oder nach außen geschoben, Entscheidungen werden verzögert oder gar nicht mehr getroffen, weil niemand mehr „den Kopf hinhalten“ will. Dazu kommt ein permanenter Kostendruck, kurzfristiges Denken und eine Kultur, in der Verbindlichkeit als Risiko gilt. Das Ergebnis ist eine entpersonalisierte Kommunikation – oder eben gar keine mehr. Für Bewerber fühlt sich das respektlos an, für Unternehmen ist es oft schlicht Gleichgültigkeit oder organisatorische Überforderung. Beides ist unerquicklich, aber leider weit verbreitet. Ich glaube nicht, dass es nur mangelnde Höflichkeit ist – eher ein Symptom eines Systems, das sich selbst nicht mehr traut und keine klare Haltung mehr zeigt. Danke dir für dein Vertrauen und dafür, dass du mich an deinen Gedanken teilhaben lässt. Zu den anderen Themen melde ich mich gern, wenn sie sich für mich innerlich sortiert haben. Feierliche Grüße Jürgen
21:27 Uhr
Liebe Heidi, dein Besuch bei deinem Nachbarn hat beim Lesen sofort etwas bei mir ausgelöst – er hat mich sehr an meinen Bruder erinnert. Egal, worum es geht: Erst einmal werden Probleme gesucht und auch zuverlässig gefunden. Mein Bruder hat einmal von sich gesagt, er sei ein „Problem-Organisator“. Er meinte das eigentlich im Sinne von Problemlöser – aber ich musste innerlich schmunzeln, weil ich ihm da nur teilweise widersprechen konnte: Wenn es kein Problem gibt, organisiert er sich eben eines. Und ja, auch da sprichst du mir aus dem Herzen: Ich möchte auch nicht so enden. Dieses Festhalten am Kontrollieren, Belehren, Abwehren von allem Guten – und gleichzeitig das Nicht-Helfen-lassen. Das kenne ich ebenfalls sehr gut aus der Nähe, und es macht etwas mit einem, wenn man das beobachtet. Umso schöner fand ich den Gedanken, dass du bei all dem nicht allein warst. Deine Kuscheltiere waren ganz nah bei dir. Acht kleine Begleiter, die einfach da sind, ohne zu bewerten, ohne Vorschriften, ohne Vorträge. Dass sie dir als Kind Halt gegeben haben – und es auf ihre Weise noch immer tun – finde ich sehr stimmig. Gerade Weihnachten darf genau das sein: Erinnerung, Trost, Rückbindung an etwas Warmes. Und was den Blick nach vorn angeht: Bis zum nächsten Weihnachten hast du ja noch ein bisschen Zeit. Zeit für Ideen, für Alternativen, für Entwürfe – und auch Zeit, nichts endgültig entscheiden zu müssen. Manches darf wachsen, manches reifen, manches sich einfach zeigen. Schön zu lesen, dass du wieder fitter bist und mit guter Stimmung Richtung 2026 schaust. Das klingt nach Aufatmen. Liebe Grüße Jürgen P.S. Diesen selbstgemachten Weihnachtsbaum habe ich heute gesehen
21:54 Uhr
2025.12.28
Lieber Jürgen, der Nachbar ist eigentlich ganz i.O. Klar, er hat immer noch ein bisschen den Macker in sich, in dem Alter ist das wohl verständlich. Auch das sich nicht helfen lassen. Honig darf ich ihm mitbringen. Ich habe einmal mit ihm zusammen einen Kuchen gebacken, weil seine neuerdings nicht mehr gelingen. Hat geklappt. Er liest die Zeitung täglich mit Lupen, er war halt etwas verwandelt. Er wurde irgendwie für die nächste Augen-OP vergessen. Ich hätte da auf den Putz gehauen. Er gehört eigentlich nicht zu den Problemnudeln. Dann hat er noch gesagt, wenn es ihm schlecht ginge, würde er den Knopf nicht drücken für den Kontakt zur Diakonie. Ich hatte ihm gesagt, dass ich Silvester nicht da bin, damit ist er seit 3 Jahren alleine. Ich bin aber nicht zuständig für ihn. Ich bin so froh, eine Alternative gefunden zu haben, Silversterreisen kann ich mir nicht leisten. Die stundenlange Beobachtung des erleuchteten Himmels bei uns finde ich ätzend. Wie machst du das denn? Oder ihr? Ich kann gar nicht nachfühlen, dass deine Frau so weit weg ist.   Es sind   übrigens 10 Gestalten am Tisch. Ich finde es schön, dass ich ihre „Freundschaft“ erhalte. Es sind ja schon einige weniger geworden. Heute habe gestern ich die neuen LEDs überprüft, so ähnlich wie auf deinem Foto soll der alternative Baum werden, nur viel größer, darum der Start des Projekts schon im April. Ich möchte die Äste aus Papiermachée machen, dann mit grüner Schafwolle ummanteln. Ja, ich bin regelrecht erlöst, an Heilig Abend war ich völlig kraftlos. Ich wollte schon eine Liste fertig machen mit meinen accounts und den Zugängen und meinem Ex schicken, damit er nach meinem Ableben online alles löschen kann. Ne, war ich schwach und hoffnungslos! Wer weiß, waren da Bakterien in der Lunge. Energieerhaltungssatz   Ich bin ja Ingenieurin, die Gesetzmäßigkeiten interessieren mich natürlich. „Energie“ als Thema haben wir ja auch noch in unserer virtuellen Liste. Planet Die Wortherkunft bezieht sich aber auf das griechische „Wanderer“ oder „umherschweifend“, habe ich eben recherchiert, nicht auf das lateinische „planus“ oder später das deutsche „plan“. Lange wurde ja auch gedacht, die Erde wäre eine Scheibe. Die Erde ist eine Kugel, aber wir erleben sie meist als plan, ich habe noch nie eine Krümmung gesehen, sie ist halt zu groß, man soll sie aber an bestimmten Stellen erkennen. Hast du schon eine Krümmung erlebt? Flacherdler entspringt einer Verschwörungstherie. Das ist der Horror, die Wissenschaft verdrehen zu wollen, da sind wir wieder beim IQ. Oder bei den Vorfahren aus der Zeit, als alle noch an eine Scheibe dachten, die sich plötzlich melden. Da gibt es nichts zu korrigieren, nur weil wir die Krümmung nicht sehen. Es ist lustig, dass wir von plan liegen sprechen, denn genaugenommen, liegen nicht plan, sondern in einer Krümmung. Ich kann sie leider nicht berechnen, wäre mal interessant. Ich sehe es also anders herum, nicht, weil wir meinen, wir lägen plan, ist die Erde eine Scheibe, sondern wir spüren nur die Krümmung nicht. Wenn wir annehmen, dass unser System mit den Himmelskörpern geschlossen ist, würde der Energieerhaltungssatz greifen. Ja, wenn du das so beschreibst, klingt das logisch. Ich hätte nur gerne noch eine Bestätigung eines Physikers. Wie daran kommen? Oder einfach mal Institute anschreiben? Ob sie antworten? Verhältnissen in der Industrie und Arbeitswelt : Oh ne, was du beschreibst, das ist alles grauslich. Ich kenne es nur ein bisschen. Allerdings frage ich mich schon lange, ob da eine Gesetzmäßigkeit greift, die über all dem steht, dass auf der Welt die Umkehrung des Reichtums greift, also dass die reichen Länder jetzt arm werden und die armen reich. China ist das beste Beispiel. Die Polarität ist immer präsent. Kulturen gingen immer mal unter, egal aus welchen irdischen Gründen. Hochkulturen verschwanden. Woanders entstanden neue. Wird Europa das neue Entwicklungsgebiet? Das geht ja nicht von heute auf morgen. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, dass die Führungskräfte um mich plötzlich die Bildzeitung lasen, das hat mich sehr befremdet. Die Industrie geht den Bach runter, der Reichtum schon lange, die Globalisierung öffnet neue Türen. Ein großes Thema, Angst (oder ist es schon Verblödung?) vor Verantwortung sind die neuen Begleitumstände. Beste Grüße Heidi Heidi Roth  Dipl.-Ing (FH) freiberufliche Dozentin für das BOP (Berufsorientierungsprogramm) Theodor-Körner-Straße 1 96515 Sonneberg Tel: 03675 7086879 Mobil: 015116519504 E.Mail: roth.heidi@aol.com Am Samstag, 27. Dezember 2025 um 21:54:43 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben: Liebe Heidi, dein Besuch bei deinem Nachbarn hat beim Lesen sofort etwas bei mir ausgelöst – er hat mich sehr an meinen Bruder erinnert. Egal, worum es geht: Erst einmal werden Probleme gesucht und auch zuverlässig gefunden. Mein Bruder hat einmal von sich gesagt, er sei ein „Problem-Organisator“. Er meinte das eigentlich im Sinne von Problemlöser – aber ich musste innerlich schmunzeln, weil ich ihm da nur teilweise widersprechen konnte: Wenn es kein Problem gibt, organisiert er sich eben eines. Und ja, auch da sprichst du mir aus dem Herzen: Ich möchte auch nicht so enden. Dieses Festhalten am Kontrollieren, Belehren, Abwehren von allem Guten – und gleichzeitig das Nicht-Helfen-lassen. Das kenne ich ebenfalls sehr gut aus der Nähe, und es macht etwas mit einem, wenn man das beobachtet. Umso schöner fand ich den Gedanken, dass du bei all dem nicht allein warst. Deine Kuscheltiere waren ganz nah bei dir. Acht kleine Begleiter, die einfach da sind, ohne zu bewerten, ohne Vorschriften, ohne Vorträge. Dass sie dir als Kind Halt gegeben haben – und es auf ihre Weise noch immer tun – finde ich sehr stimmig. Gerade Weihnachten darf genau das sein: Erinnerung, Trost, Rückbindung an etwas Warmes. Und was den Blick nach vorn angeht: Bis zum nächsten Weihnachten hast du ja noch ein bisschen Zeit. Zeit für Ideen, für Alternativen, für Entwürfe – und auch Zeit, nichts endgültig entscheiden zu müssen. Manches darf wachsen, manches reifen, manches sich einfach zeigen. Schön zu lesen, dass du wieder fitter bist und mit guter Stimmung Richtung 2026 schaust. Das klingt nach Aufatmen. Liebe Grüße Jürgen P.S. Diesen selbstgemachten Weihnachtsbaum habe ich heute gesehen
11:22 Uhr
Jürgen, ich bin unschlüssig, aber ich würde langsam mal die Spiele bei Swackbugs spielen, da ich bei dern Umfragen oft rausgeworfen werde. Dazu müsste ich google play games auf den PC runterladen. Puh, kann  das Probleme machen? Ich habe es bis jetzt nur auf dem Smartphone. Die wollen auch die gmail -Addresse, dabei wird es mir ganz anders, da ich bei der Installation schon Probleme hatte. Hast du die App auf deinem PC?  Gruß Heidi
13:03 Uhr
Liebe Heidi, danke dir für deine ausführliche Mail. Man spürt beim Lesen sehr gut, wie viel sich bei dir gerade sortiert – und auch, wie nah Licht und Erschöpfung manchmal beieinander liegen. Zu deinem Nachbarn : So wie du ihn jetzt beschreibst, wirkt er tatsächlich eher wie jemand, der „noch steht“, auch wenn er schwächer wird. Ein Rest Macker, ein Rest Stolz, ein Rest Kontrolle – vermutlich genau das, was ihn überhaupt noch aufrecht hält. Dass er sich nicht helfen lassen will, kenne ich gut, auch aus der eigenen Familie. Und ich sehe es wie du: Du bist nicht zuständig für ihn. Menschlich da sein, Honig mitbringen, mal zusammen einen Kuchen backen – ja. Verantwortung übernehmen für sein Leben oder seine Entscheidungen – nein. Der Satz, dass er im Ernstfall den Knopf nicht drücken würde, ist allerdings schwer auszuhalten. Aber auch das ist letztlich seine Entscheidung. Mehr als aufmerksam sein und Grenzen kennen kann man da nicht tun. Zu Silvester : Silvester hat bei mir/uns einen ziemlich festen Plan und der wird mehr oder weniger durchgezogen. Egal ob man allein ist oder in der Familie oder mit mehreren Familien. Es gibt ein schönes Abendessen, dann "Dinner for one", danach "Ein Hammer für zwei" und anschließend das Silvesterprogramm von MDR.  Danach gehen wir mir einem Glas Sekt auf den Balkon, schauen uns das Feuerwerk ein paar Minuten an und gehen anschließend ins Bett oder schauen das Silvesterprogramm Silvester-Partyhits Hits nonstop weiter. Einergieerhaltungssatz & Planet Au weia, was habe ich getan? Du fragst mich: "Hast du schon eine Krümmung erlebt?" Meine Antwort: Nein. Du schreibst: "Lange wurde ja auch gedacht, die Erde wäre eine Scheibe." "... aber wir erleben sie meist als plan" "... nur weil wir die Krümmung nicht sehen." "... ich habe noch nie eine Krümmung gesehen, sie ist halt zu groß," "... Krümmung. Ich kann sie leider nicht berechnen," "... sondern wir spüren nur die Krümmung nicht." Ich fasse mal zusammen: Du erlebst die Erde als plan, kannst keine Krümmung sehen , kannst sie nicht berechnen und auch nicht spüren . Aber du stellst fest: "Die Erde ist eine Kugel".  OK, meine Frage ist jetzt: Woher weißt du, dass die Erde eine Kugel ist? Dein Baumprojekt klingt übrigens großartig. Papiermachée, Schafwolle, Licht – das ist nicht Ersatz, das ist eine eigene Form. Und dass du im April damit anfangen willst, zeigt, wie ernst du es meinst. Dinge, die Halt geben, brauchen Vorlauf. Was du über Heiligabend und deine Erschöpfung schreibst, hat mich berührt. Diese Momente, in denen man plötzlich anfängt, alles zu ordnen, Zugänge zu sammeln, Abschiede mitzudenken – die kenne ich. Gut möglich, dass da körperlich etwas mit hineingespielt hat. Wichtig ist: Du bist wieder da, wieder klarer, wieder handlungsfähig. Das zählt. Zu den Verhältnissen in Industrie und Gesellschaft : Deine Beobachtung der Umkehrungen – reich/arm, Zentrum/Peripherie – teile ich. Geschichte verläuft selten linear. Kulturen kommen und gehen, oft langsamer, als es sich anfühlt, aber unerbittlich. Angst vor Verantwortung, Rückzug ins Einfache, Verlust von Maßstäben – all das sehe ich auch. Ob Europa ein neues „Entwicklungsgebiet“ wird? Möglich. Sicher ist nur, dass Übergänge immer Unruhe erzeugen. Ich gehe davon aus, dass wir erst durch ein sehr tiefes Tal gehen müssen, bevor es wieder aufwärts geht. Und das Tal haben wir noch nicht gesehen. Da geht es den meisten noch viel zu gut. Danke dir für diese offenen Gedanken. Sie sind nicht leicht, aber sie sind ehrlich. Lass uns weiter in diesem Tempo schreiben – sortierend, nicht hetzend. Beste Grüße Jürgen P.S.: Ich hatte Nummer 2 vollkommen übersehen. Aber wer ist Nummer 10?
21:49 Uhr
Liebe Heidi, deine Bedenken kann ich gut verstehen – gerade wenn es bei Installationen schon einmal Probleme gab. Google Play Games auf dem PC ist zwar offiziell und kein Schadprogramm, aber die Einrichtung ist deutlich komplizierter als auf dem Smartphone und verlangt zwingend den Google-Account. Wenn einem dabei schon mulmig wird, ist das kein gutes Zeichen. Mein Check hat ergeben: Der Mehrwert gegenüber dem Smartphone ist eher gering, der mögliche Frust dafür größer. Dass man bei Swagbucks bei Umfragen oft rausfliegt, ist leider normal – das liegt nicht an dir. Meine ehrliche Empfehlung: Bleib lieber bei der Smartphone-App. Die ist überschaubarer und fühlt sich kontrollierbarer an. 💡 Wenn überhaupt , dann: nur mit einem separaten Google-Konto und nur mit jemandem „in der Nähe“, der helfen kann , falls etwas hakt. Ich kann dir nur helfen, wenn ich mit Teamviewer oder RustDesk während der Installation auf deine Rechner schauen kann. Mach nur das, womit du dich wohlfühlst. Liebe Grüße Jürgen
22:20 Uhr
Lieber Jürgen, egal, was hier abgeht, mit Hochs und Tiefs, bei mir und um mich herum, ich sehne mich so sehr nach einem Ort mit Agilität und Urbanität. Heute war ich zum Waschen in Coburg, etwas später als sonst. Es war schon dunkel. Die Stimmung dort konnte ich kaum ertragen. Alt, ungepflegt, zu wenig Lampen, arm, heruntergekommene Häuser, in denen nur noch wenige wohnen. Kaum Menschen draußen. Grauslich. Wenigstens treffe ich immer bekannte Gesichter von der Bahn. Der Nachbar Ich ahne inzwischen, dass der Mann stinksauer war, als ich ihm meine Abwesenheit an Silvester angekündigt habe. Damit hatte er nicht gerechnet und dann so einen Quatsch mit dem Knopf gesagt. Ich weiß, dass er mich gerne öfter bei sich hätte.   Ich habe kurz noch ein Channelmedium konsultiert, ob ich etwas übersehe, nein, alles gut, und er würde einfach einschlafen, wenn er so weit ist. Ich habe ihm versprochen, dass ich am 2.1. nachschaue, ob er noch lebt. Ich lasse mich nicht unter Druck setzen. Aber es ist alles nicht schlimm. Er ist ein prima Kerl, hat aber Schmerzen und Schwächeanfälle. Das ist nicht lustig. Aber er will zu Hause bleiben. Wie ist eigentlich bei euch? Ich als Wessi werde hier mehr gemocht, als sich die Ossis untereinander mögen. Ich hatte dem Nachbarn mal gesagt, er könnte doch mal Kontakt mit Erika (2 Haustüren weiter) aufnehmen, sie ist auch alleine und hat eine richtige herzliche Seele. Wenn die sich hier alle gegenseitig meiden, sind sie selber Schuld. Gut, einige haben Kinder in der Nähe, aber ob sie Silvester kommen, wage ich zu bezweifeln. Was ich hier alles höre, kann ich nicht nachvollziehen. „Die Sonneberger spinnen, sie haben was gegen Wessis, vor allem die Alten“ und wenn ich dann dagegenhalte, geht es erst recht weiter. Ein Nachbar mit Kiffererfahrung (ca.35) hat doch glatt behauptet, alle Ossis sind doof. Dann habe ich von dem Eisenbahnerkollegen aus Rostock berichtet, der mir einen Fahrradesattel geschenkt hat.   Ich lebe noch.   Wenn das Selbstbild so erschütternd ist, wundert mich nichts mehr. Wenn die hier mit dem Thüringer Herz Geld machen würden, wären sie alle Millionäre.   Silvester : Danke für deine Idee mit dem festen Plan, mal wieder, das Regelmäßige gibt Halt. „Ein Hammer für zwei“ kannte ich gar nicht, „Dinner for one“ muss nicht jedes Jahr sein.   Einige Jahre (in Nürnberg) habe ich Rituale vorbereitet, wie haben Dinge vom vergangenen Jahr auf Zettel aufgeschrieben und später verbrannt, an einer Grillstelle am Fluss, ich hatte ein Schwein aus Papiermache dazu geklebt und Worte für das Feuer dabei.   Einmal war ich mit einem Eisenbahnerkollegen alleine unterwegs, er hatte ein Smartphone mit Verstärker dabei und wir haben ums Feuer getanzt. Tja, alles fiel dann plötzlich auseinander. In Nürnberg war ich allen Ernstes alleine am Flughafen oben auf dem Parkhaus und habe das tolle Feuerwerk rundum genossen. Einmal war ich auf dem Führerhaus in der S-Bahn mit etwas alkoholfreiem für den Lokführer. Bin gespannt, wie das in Roth wird. Es soll kalt werden. Die Erde Sie ist natürlich keine exakte Kugel, ich glaube es war Aristoteles, der geschnallt hat, dass sie keine Scheibe ist, habe das aber nicht noch mal recherchiert. In der Antike war das aber schon Thema. Piloten über 10.000 Meter Höhe sehen die Krümmung, auch du und ich, evt. sieht man sie auch bei einer Kreuzfahrt. Die Krümmung kann man berechnen, ich habe geschrieben, ich kann es nicht. Ich habe die Formel nicht parat.   Heiligabend   So schwach habe ich mich noch nie in meinem Leben gefühlt. Kennst du das etwa? Aber ich hatte kein Fieber, es war äußerst merkwürdig. Verhältnisse in Industrie und Gesellschaft oder Gesetzmäßigkeit : Die Esoteriker behaupten, es kommt ganz dicke, danach ist es sehr schön. Naja, das sind Aussagen, sie können passen oder auch nicht. Ich bin skeptisch. Der Besuch auf dem Tisch Den Hund mit dem Kopf nach oben, rechts, rechts von dem Raben, kann man auf dem Foto nicht richtig erkennen. Mit diesem „Chien“ sind es 10. Den hat übrigens meine Mutter genäht, da war ich 19. Hast du eigentlich auch noch alte oder neue Stofftiere? Swagbucks Danke für deine Einschätzung zu Google Play Games. Vom Smartphone aus geht das nicht, es ist alles viel zu klein. Ich bin echt unsicher, eine google Konto habe ich ja. Aber das letzte Chaos hat mich eines Besseren gelehrt, dann muss ich es lassen. Den Router habe ich noch nicht ausgewechselt, ich hätte gerne erst mal meine Accounts zurück. Die Umfragen sieben ja nach Kriterien aus. Darum fliege ich zur Zeit öfter raus. Genieß das Jahresende. Herzliche Grüße Heidi Heidi Roth  Dipl.-Ing (FH) freiberufliche Dozentin für das BOP (Berufsorientierungsprogramm) Theodor-Körner-Straße 1 96515 Sonneberg Tel: 03675 7086879 Mobil: 015116519504 E.Mail: roth.heidi@aol.com Am Sonntag, 28. Dezember 2025 um 21:49:27 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben: Liebe Heidi, danke dir für deine ausführliche Mail. Man spürt beim Lesen sehr gut, wie viel sich bei dir gerade sortiert – und auch, wie nah Licht und Erschöpfung manchmal beieinander liegen. Zu deinem Nachbarn : So wie du ihn jetzt beschreibst, wirkt er tatsächlich eher wie jemand, der „noch steht“, auch wenn er schwächer wird. Ein Rest Macker, ein Rest Stolz, ein Rest Kontrolle – vermutlich genau das, was ihn überhaupt noch aufrecht hält. Dass er sich nicht helfen lassen will, kenne ich gut, auch aus der eigenen Familie. Und ich sehe es wie du: Du bist nicht zuständig für ihn. Menschlich da sein, Honig mitbringen, mal zusammen einen Kuchen backen – ja. Verantwortung übernehmen für sein Leben oder seine Entscheidungen – nein. Der Satz, dass er im Ernstfall den Knopf nicht drücken würde, ist allerdings schwer auszuhalten. Aber auch das ist letztlich seine Entscheidung. Mehr als aufmerksam sein und Grenzen kennen kann man da nicht tun. Zu Silvester : Silvester hat bei mir/uns einen ziemlich festen Plan und der wird mehr oder weniger durchgezogen. Egal ob man allein ist oder in der Familie oder mit mehreren Familien. Es gibt ein schönes Abendessen, dann "Dinner for one", danach "Ein Hammer für zwei" und anschließend das Silvesterprogramm von MDR.  Danach gehen wir mir einem Glas Sekt auf den Balkon, schauen uns das Feuerwerk ein paar Minuten an und gehen anschließend ins Bett oder schauen das Silvesterprogramm Silvester-Partyhits Hits nonstop weiter. Einergieerhaltungssatz & Planet Au weia, was habe ich getan? Du fragst mich: "Hast du schon eine Krümmung erlebt?" Meine Antwort: Nein. Du schreibst: "Lange wurde ja auch gedacht, die Erde wäre eine Scheibe." "... aber wir erleben sie meist als plan" "... nur weil wir die Krümmung nicht sehen." "... ich habe noch nie eine Krümmung gesehen, sie ist halt zu groß," "... Krümmung. Ich kann sie leider nicht berechnen," "... sondern wir spüren nur die Krümmung nicht." Ich fasse mal zusammen: Du erlebst die Erde als plan, kannst keine Krümmung sehen , kannst sie nicht berechnen und auch nicht spüren . Aber du stellst fest: "Die Erde ist eine Kugel".  OK, meine Frage ist jetzt: Woher weißt du, dass die Erde eine Kugel ist? Dein Baumprojekt klingt übrigens großartig. Papiermachée, Schafwolle, Licht – das ist nicht Ersatz, das ist eine eigene Form. Und dass du im April damit anfangen willst, zeigt, wie ernst du es meinst. Dinge, die Halt geben, brauchen Vorlauf. Was du über Heiligabend und deine Erschöpfung schreibst, hat mich berührt. Diese Momente, in denen man plötzlich anfängt, alles zu ordnen, Zugänge zu sammeln, Abschiede mitzudenken – die kenne ich. Gut möglich, dass da körperlich etwas mit hineingespielt hat. Wichtig ist: Du bist wieder da, wieder klarer, wieder handlungsfähig. Das zählt. Zu den Verhältnissen in Industrie und Gesellschaft : Deine Beobachtung der Umkehrungen – reich/arm, Zentrum/Peripherie – teile ich. Geschichte verläuft selten linear. Kulturen kommen und gehen, oft langsamer, als es sich anfühlt, aber unerbittlich. Angst vor Verantwortung, Rückzug ins Einfache, Verlust von Maßstäben – all das sehe ich auch. Ob Europa ein neues „Entwicklungsgebiet“ wird? Möglich. Sicher ist nur, dass Übergänge immer Unruhe erzeugen. Ich gehe davon aus, dass wir erst durch ein sehr tiefes Tal gehen müssen, bevor es wieder aufwärts geht. Und das Tal haben wir noch nicht gesehen. Da geht es den meisten noch viel zu gut. Danke dir für diese offenen Gedanken. Sie sind nicht leicht, aber sie sind ehrlich. Lass uns weiter in diesem Tempo schreiben – sortierend, nicht hetzend. Beste Grüße Jürgen P.S.: Ich hatte Nummer 2 vollkommen übersehen. Aber wer ist Nummer 10?
23:09 Uhr
2025.12.30
Liebe Heidi, deine Mail habe ich aufmerksam gelesen. Man spürt sehr deutlich diese Sehnsucht nach Agilität, Urbanität und Lebendigkeit – und gleichzeitig, wie schwer die Stille, das Leere und Verfallene gerade auf dir liegen. Was du über Coburg beschreibst, kann ich gut nachvollziehen. Dunkelheit, wenig Licht, kaum Menschen, alles wirkt alt und stehen geblieben – das macht etwas mit einem, gerade wenn man innerlich eigentlich in Bewegung will. Ich glaube allerdings, dass diese Atmosphäre kein Zufall ist und auch nichts rein „Stimmungsbedingtes“. Sie ist das Ergebnis sehr konkreter politischer und wirtschaftlicher Entscheidungen. Der Mietdeckel sorgt dafür, dass kaum noch ein Investor bereit ist, Geld in bestehende Immobilien zu stecken. Das Gebäudealter steigt, Instandhaltung lohnt sich nicht mehr. Gleichzeitig machen gesetzliche Vorgaben – etwa rund um Wärmepumpen und energetische Sanierung – alte Häuser praktisch unkalkulierbar. Niemand weiß mehr, was eine Modernisierung am Ende wirklich kostet. Die Folge: Häuser werden nicht gekauft, nicht saniert, nicht belebt. Besonders bitter ist das für viele Rentner, die eine abbezahlte Immobilie als Altersvorsorge hatten. Sie verlieren ihr Haus nicht, weil sie schlecht gewirtschaftet hätten, sondern weil sie entweder keinen Kredit für notwendige Modernisierungen bekommen – oder ihn nicht mehr bedienen können. Das ist eine stille Enteignung, die man auf den ersten Blick nicht sieht. Hinzu kommt, dass Städte und Gemeinden einen Großteil ihrer Mittel in Aufgaben (Migranten) stecken müssen, die nichts mit Erhalt oder Entwicklung von Infrastruktur zu tun haben. Straßen, Beleuchtung, öffentliche Räume bleiben liegen. Und die extrem hohen Stromkosten sorgen dafür, dass energieintensive Produktion – Stahl, Glas, Maschinenbau – hier kaum noch Sinn ergibt. Das teure LNG wiederum treibt selbst große Player wie BASF dazu, ihre Produktion ins Ausland zu verlagern. Ich sehe das sehr konkret, weil ich Dresdner bin: Zum Jahresende schließt Volkswagen die Gläserne Manufaktur am Straßburger Platz. Mitten in Dresden gehen die Lichter aus – sichtbar für jeden. Die Reste der eingestürzten Carola-Brücke sind zwar weggeräumt, aber „aus den Augen“ ist eben nicht „aus dem Sinn“. Der Neubau soll frühestens 2029 fertig sein. Das prägt ein Stadtbild und ein Lebensgefühl. Vor der Wende waren Straßen und Immobilien in der DDR marode, heruntergewirtschaftet. Nach der Wende wurde unglaublich viel aufgebaut, repariert, erneuert. Und jetzt sehen viele – gerade die „ollen Ostdeutschen“ – exakt das gleiche wieder. Für sie fühlt es sich an wie ein DDR 2.0 . Und aus Erfahrung wissen sie: Das Ergebnis wird am Ende dasselbe sein. Ich würde dir gern etwas anderes schreiben. Aber im Moment fühlt es sich ehrlicher an, genau das auszusprechen. Der Nachbar Beim Nachbarn klingt für mich weniger Ärger als vielmehr Enttäuschung und Angst vor dem Alleinsein durch. Deine Abwesenheit an Silvester hat ihm vermutlich den Boden unter den Füßen weggezogen – nicht, weil du etwas falsch gemacht hast, sondern weil er sich innerlich mehr an dich angelehnt hat, als ihm selbst bewusst war. Dass du dich davon nicht unter Druck setzen lässt, ist richtig. Du bist zugewandt, aber nicht verantwortlich für sein Leben oder seine Entscheidungen. Der Besuch am 2.1. ist ein guter, klarer Rahmen – menschlich, aber begrenzt. Was die Situation zwischen Ost und West angeht: Ich erlebe das weniger als echte Feindseligkeit, sondern eher als verletztes Selbstbild, das sich Luft macht. Wer sich selbst gering fühlt, wertet andere ab – manchmal reflexhaft, manchmal laut. Dass du mit konkreten Gegenbeispielen reagierst, wie deinem Eisenbahnerkollegen aus Rostock, ist genau richtig. Begegnung schlägt jedes Vorurteil. Und dass du „noch lebst“, zeigt ja, wie absurd solche Pauschalurteile sind. Dieses gegenseitige Meiden, das du beschreibst, ist für mich weniger eine Frage von Ost oder West, sondern von Mut. Mut, auf andere zuzugehen. Dein Vorschlag mit Erika war genau so ein Schritt. Wenn Menschen das nicht annehmen, ist das ihre Entscheidung – nicht deine Schuld. Dein Satz mit dem Thüringer Herz hat mir übrigens gefallen. Da steckt viel Wahrheit drin: Es wäre eigentlich alles da – man müsste es nur nutzen. Silvester Deine Silvester-Erinnerungen haben beim Lesen richtig Bilder entstehen lassen. Man merkt, wie wichtig dir Rituale sind – nicht als Pflichtprogramm, sondern als etwas, das Übergänge bewusst macht. Zettel verbrennen, Feuer, Musik, Bewegung – das hat eine eigene Würde. Und das Schwein aus Papiermaché passt da irgendwie perfekt dazu. Auch wenn wir "Dinner for One" und auch "Hammer für zwei" schon oft gesehen haben, es ist die Vorfreude, das Wissen zu wissen was folgt. Wie es in Roth wird, wird sich zeigen. Kälte hin oder her – du hast Erfahrung darin, dir auch unter ungewohnten Bedingungen einen eigenen Rahmen zu schaffen. Und manchmal ist genau das Entscheidende nicht der Ort, sondern dass man bewusst da ist. Erde Zu deinen Gedanken zur Erde noch ein paar ehrliche Anmerkungen von mir. Ich bin in den letzten Jahren mehrfach Langstrecke geflogen – Strecken um die 8.000 km, Reiseflughöhe etwa 11 km. Wenn ich links und rechts aus dem Fenster schaue, sehe ich für mein Empfinden einen durchgehenden Horizont als Linie. Eine erkennbare Krümmung nehme ich dabei nicht wahr. Das heißt nicht, dass sie nicht existiert – nur, dass ich sie selbst so nicht sehe. Die mathematische Formel zur Erdkrümmung zu finden, wäre kein Problem. Das ist reine Physik und Geometrie. Aber genau hier sollten wir, finde ich, kurz innehalten und entscheiden, wie wir mit diesem Thema umgehen wollen. Denn für mich gilt: Der einzige Beweis, den ich persönlich wirklich gelten lassen würde, wäre eigene unmittelbare Erfahrung – also selbst so hoch zu fliegen, dass man es eindeutig sieht. Da uns das realistisch wohl nicht möglich ist (Alter, Kosten, Zugang), bleibt vieles zwangsläufig Theorie. Wir können uns gern über Indizien beider Modelle unterhalten – Kugel oder Ebene –, aber nur unter einer klaren Voraussetzung: Es darf nicht in Rechthaberei ausarten und unseren Briefwechsel nicht belasten oder vergiften. Mir ist auch bewusst, dass selbst KI-Systeme – so hilfreich sie sind – mit Mainstream-Daten trainiert wurden und damit nicht neutral im philosophischen oder erkenntnistheoretischen Sinne sind. Das ist kein Vorwurf, sondern eine Feststellung. Was mich persönlich interessiert, sind Argumente , die eine Kugelform der Erde unwahrscheinlicher machen oder die eine Ebenheit der Erdoberfläche plausibler erscheinen lassen. Darüber könnte ich sachlich und ruhig diskutieren. Alternativ können wir dieses Thema auch ganz außen vor lassen. Es ist ein bisschen wie Politik: Zehn Menschen, zwanzig Meinungen – und am Ende gewinnt selten Erkenntnis, sondern Lautstärke. Sag mir einfach, was dir lieber ist.  Beides ist für mich in Ordnung. Heiligabend : So eine körperliche Schwäche, wie du sie beschreibst, habe ich zum Glück noch nicht erlebt. Dafür bin ich dankbar. Was ich allerdings kenne, sind Gedanken in eine andere Richtung: Überlegungen, was geregelt sein sollte, falls mir etwas zustößt und ich selbst keine Entscheidungen mehr treffen kann. Also eher ein mentales Ordnen, nicht körperliches Wegsacken. Das fühlt sich anders an, aber es kommt aus einer ähnlichen Ecke – wenn plötzlich klar wird, wie verletzlich man eigentlich ist. Zu dem Punkt Industrie, Gesellschaft und „Gesetzmäßigkeit“ : Du schreibst, dass Esoteriker behaupten, es kommt erst ganz dicke und danach wird alles sehr schön , und dass du skeptisch bist. Das kann ich gut nachvollziehen – und mich interessiert ehrlich, wobei genau deine Skepsis ansetzt. Ist es die Vorstellung, dass es überhaupt erst „ganz dicke“ kommen muss? der Glaube, dass danach automatisch alles sehr schön wird? oder beides – also die Vermutung, dass weder ein großer Zusammenbruch noch ein großes Aufblühen kommt, sondern dass vieles einfach zäh und widersprüchlich weiterläuft wie bisher? Ich selbst tue mich mit solchen Heilsversprechen schwer – egal aus welcher Richtung sie kommen. Zu oft klingen sie wie Beruhigung oder Vertröstung, weniger wie echte Erklärung. Aber vielleicht meinst du ja etwas ganz anderes. Magst du das noch ein bisschen präzisieren? Swagbucks Wenn du dich mal anders entscheiden solltest, solltest du kein bestehendes EMail-Konto verwenden. Ein neues GMail-Konto ist in wenigen Minuten angelegt und auch schnell gelöscht, wenn du es nicht mehr brauchst. Stofftiere Ich hatte mal einen Teddy (wie Nr. 5) ganz in gelb. Wann ich ihn "verloren" habe, weiß ich nicht mehr. Deine Nummer 10 hatte ich als Stuhllehne interpretiert ;-) Mein aktuelles Projekt Gestern, heute und hoffentlich morgen treffen alle elektrischen Teile ein, die ich bestellt habe. Akkus und Mikrofone, Lautsprecherboxen, ein Ein-Platinen-Computer mit Speicher, Kabel, Schalter, LEDs. Kein Selbstzweck, sondern Teil eines kleinen Projekts, das mir gerade sehr am Herzen liegt: eine möglichst einfache, transparente Technik für ältere Menschen.  Ich befasse mich sehr intensiv mit Künstlicher Intelligenz. Fast jeden Abend sitze ich mit meinem Vater zusammen, der gerade 90 geworden ist, und wir sprechen über die Dinge des Tages. Er hat nie am Computer gearbeitet, nutzt das Internet überhaupt nicht – und vermisst es auch nicht. Wenn ich von meiner Arbeit erzähle, stoße ich schnell an Grenzen. Vieles, womit ich mich beschäftige, ist für ihn schwer vorstellbar. Genau das ist für mich als Anwendungsprogrammierer eine besondere Herausforderung: Wie erklärt man moderne Technik Menschen, die ohne sie gut gelebt haben – und weiterhin gut leben? Natürlich könnte ich ihn zu Alexa oder ähnlichen Systemen überreden. Aber ich bin ziemlich sicher, dass er diesen „neumodischen Kram“ nicht mögen würde. Uhrzeit und Radio hat er. Fernsehsendungen nimmt er mit dem Rekorder auf und schaut oder hört sie sich an, wenn er Lust und Zeit dazu hat. Mehr Technik braucht er eigentlich nicht. Deshalb habe ich eine andere Idee. Ich möchte ihm eine „alles wissende Kiste“ zeigen – bewusst einfach, sichtbar und begreifbar. Keine schwarze Box, sondern eine durchsichtige Dose, vielleicht sogar eine alte Kühlschrankdose, in der alle Bauteile offen zu sehen sind. Als Kind hatte ich eine durchsichtige Wanduhr. Ich fand es faszinierend zu sehen, wie Zahnräder, Federn und das Pendel ineinandergriffen und am Ende die Zeiger bewegten. Man konnte verstehen, warum sich etwas bewegt. Genau daran knüpfe ich an. Damals waren es Zahnräder, Federn und ein Pendel. Heute sind es ein Einplatinen-Rechner, ein Akku, Speicher, ein Schalter, eine LED, ein Mikrofon und ein Lautsprecher. Keine Magie – nur andere Bausteine. Die Idee ist nicht, ihn zu überzeugen oder zu belehren, sondern Neugier zu wecken. Zu zeigen: Auch das hier besteht aus Teilen, die zusammenarbeiten. Vielleicht kommt die Idee an. Vielleicht auch nicht. Aber der Versuch fühlt sich richtig an. Vielleicht ist das auch eine gute Art, ein neues Jahr zu begrüßen: nicht mit großen Vorsätzen, sondern mit kleinen, ehrlichen Versuchen. Heute mal eine Mail am Morgen, weil ich gestern nicht fertig geworden bin. Einen erfolgreichen Tag wünscht dir Jürgen
09:06 Uhr
Lieber Jürgen, Vielen Danke für deine lange Morgenmail. Da sind wieder einige Themen drin, die nicht so schnell abzuhaken sind, ich fange mal an. Agilität Ich war so guter Dinge, das Mentaltraining hat mich gepuscht, beim Aufwachen habe ich schon Glück und gute Laune gehabt. Ich habe den Tag öfter mit Tanzen begonnen. Eine üble Ahnung schlich sich aber dann ein, nach diesem Hoch folgt ein Tief. Und genauso kam es. Ich war davon überzeugt, die ganzen Altlasten integriert zu haben, aber ich fühlte dennoch Blockaden. Dann kam halt noch der ganze Rest bis zu den Großeltern raus. Damit war ich wieder ganz unten. Das ist das, was ich allen Mentaltrainern ins Gesicht schreien möchte. Man kann nichts darüberstülpen, man muss den Tatsachen ins Gesicht sehen, sonst behalten sie ihre Macht. Selbst Dr. Joe Dispenza, der sich doch mit DNA-Veränderungen bestens auskennt, spricht nie darüber. Ich glaube langsam, Mentaltrainer haben keine Traumata, sie haben davon keine Ahnung. Und sie haben etwas gegen Hellseher, ohne sie oder ohne eigene Hellsicht kommt man an seine Traumata nicht ran. Als die eine Frau (Channelmedium) sah, dass mein verstorbener Bruder noch an mir hing, habe ich ihn gedanklich bestimmt 2 Wochen zu Hause laut angeschrieen   und ihm gedroht, was ich ihm alles antun werde, wenn er mich nicht in Ruhe lässt. Null Einsicht für seine Schandtaten. Was ist das denn für eine unverschämte Seele? Meine Güte, ich habe mich immer gefragt, warum ich nie geheiratet habe. Es fiel mir wie Schuppen von den Augen. Es ist mir wohl inzwischen gelungen, ihn fernzuhalten, sicherheitshalber drohe ich ihm zwischendurch aber mit Taten, die ich hier besser nicht schreibe. Täter haben höchst selten Einsicht. Da muss ich brutal mit Worten werden.   Auch wenn ich jetzt sauer bin, in diesem Jahr immer noch hier in der Einsamkeit zu hängen, ruft mein Verstand, du hättest es nicht geschafft, woanders neu anzufangen und gleichzeitig die Vergangenheit zu ordnen. Coburg Das Gebiet Oberfranken war Grenzgebiet, strukturschwach und wurde vom Staat gut mit Steuergeldern unterstützt. Es gibt zur Zeit aber einige Industrieunternehmen, auch die Huk Coburg, die sehr erfolgreich sind. Sonneberger pendeln nach Coburg. Aber die Arbeitslosenquote ist in letzter Zeit gestiegen, auf 7,xx Prozent. Welche Berufe betroffen sind, weiß ich nicht. Die hässlichen Häuser sind aber schon lange hässlich. Es muss nicht unbedingt an der Wirtschaft liegen, dass sie vergammeln. Unklare Eigentumsverhältnisse können z.B. auch der Grund sein, oder es lebt noch ein Eigentümer in einem verkommenen Haus. Die Innenstadt, also um den Marktplatz ist intakt. Klar, Metzgereien und Bäckereien machen dicht, weil die Supermärkte alles liefern.   Aber die Umstellung auf LED in der Straßenbeleuchtung ist noch nicht erfolgt. Warum? (In Sonneberg übrigens auch noch nicht, wir haben Wolframleuchten.) Die Industrie macht die Stadt mit der Gewerbesteuer reich, der Hebesatz der Gewerbesteuer liegt bei 390% !(41.000 Einwohner), im Vergleich Nürnberg 468% (520.000 Einwohner). Habe ich eben nachgeschaut. Coburg ist also, was die Steuereinnahmen angeht eine reiche Stadt! Es soll auch knapp 50 Millionäre geben. Und nicht mal 1000 Flüchtlinge gibt es da. Es ist ganz bestimmt keine konkrete Entscheidung der Regierung gewesen, die die Verhältnisse so traurig gemacht haben. Menschen hängen lieber vor der Glotze, Freundschaften werden immer schwieriger, Kinder weniger, die Alten immer mehr. Es wird auch viel gekifft in Coburg. Die Zugbegleiter meckern schon mal, wie doof die Leute sind.   Ich habe mal nachgeschaut, in dem einen 3-stöckigem Haus, was mir als schon fast baufällig erscheint, war in 2 Fenstern Licht, also muss da jemand wohnen. Alle anderen Fenster sind geöffnet.   Die Mieten in Coburg sind sehr niedrig, das lohnt sich das Investieren in Immobilien einfach nicht. Es wurde schon versucht, die Stadt einladender zu machen. Aber die Menschen müssten mitmachen, das tun sie aber nicht. Selbst die vorweihnachtlichen sehr preisgünstigen Bastelkurse in einem Laden in der Innenstadt wurden nicht mal angenommen. Was die Immobilien der Rentner angeht, denke ich, dass die großen leerstehenden Häuser keinen Rentnern gehören. Dennoch ist es einfach bitter, eine Stadt oder Stadtteile so verfallen zu lassen. Selbst der eine Parkplatz hat keine Lampen. Heute musste ich noch mal nach Coburg und dann kamen ganz andere Inputs. Die Oberfranken habe kleine olle Holzfenster. Die Fassadenerneuerung wäre (für Geschäfte oder Mieter)   verdammt teuer. Aber in einer Wohnung mit vergammelten Holzfenstern will auch keiner wohnen. Es sind also die Immobilien der ehemaligen Gewerbetreibenden, die vergammeln. Kleine Geschäfte erkennt man noch mit uralten hässlichen Türen. Sie sind eingegangen. Die 3 Stockwerke darüber auch. Die Fassaden sind grauslich.   Die Wände der Häuser sind auch schon mal schief. Dann müsste die Stadt diese Immobilien kaufen und herrichten. Das macht sie aber nicht. Und so ist die Stadt stellenweise zum Weglaufen. Die nächste Bäckerei ist geschlossen. Ich habe da öfter reingeschaut, da habe ich noch nie etwas gekauft. Man sollte mal mit der Zeit gehen, sich etwas einfallen lassen. Denkste. Der Laden war abschreckend. Aber der hatte große Fester. Da hätte man was draus machen können.   Volkswagen und die Autoindustrie Ich habe von der Schließung in Dresden erfahren. Es ist hart, die ganze Autoindustrie schwächelt in Deutschland. Die hiesigen Firmen haben die Umstellung auf Elektroautos völlig vermasselt. China, war Entwicklungsland, das habe ich noch in der Schule gelernt, und ist nun Vorreiter. Audi hat sogar einen eigenen teuren Halt in Ingolstadt bei der Deutschen Bahn eingerichtet, Ingolstadt-Audi, für die Mitarbeiter, tja, da war die Krise wohl nicht absehbar.   Noch fährt Audi Gewinne ein, aber über 30 % weniger als im Vorjahr. Wenn ich für die Bahn die Strecke erhebe, steigen stereotype Leute ein, das war vor Jahren noch anders. Sie waren gesprächig. Werden wir also Entwicklungsgebiet? Ostdeutschland Ja, es gab viel Geld für den Aufbau Ost. Aber kurz darauf ging es abwärts mit der Wirtschaft. Ich weiß nicht, ob der Gedanke absolut falsch ist. Beide Seiten haben sich vielleicht sogar unbewusst die Schuld dafür gegeben. Dabei hatte das ganz anderer Gründe. Der Sonneberger, der mit seiner Frau zurückgekommen ist, nach vielen Jahren, hat mich nach meiner Meinung gefragt, warum die Wessis was gegen die Ossis haben. Ich habe keine Erklärung. Ich habe Wessis gefragt. Und weil es keine Erklärung gab, muss es ja etwas unterschwelliges sein.   Die Eisenbahner haben allerdings schlimmste Erfahrungen mit den Ossi-Kollegen, da wurde viel gesoffen. Ich habe ja auch so meine Erfahrungen mit ihnen. Da wundert mich dann nichts mehr. Der Nachbar Er hätte ja auch die Idee äußern können, dass wir uns gegen Mitternacht anrufen. Er hat ein Handy. Aber das wird schon sein Neffe tun.   Er hat auch übrigens auch noch einen Bruder.   Mich ruft keiner an. Als ich ihm einmal seine neue Fernbedienung einstellen wollte, hat seine Antwort etwas bei mir ausgelöst, das war richtig Klasse: Sein Neffe hat die Fernbedienung bestellt, (die gleiche wie ich habe) aber nicht berücksichtigt, dass wir hier dünne Wände haben. Die Fernbedienung hat bei mir das Licht in der Vitrine eingeschaltet, Gott sei Dank nicht den Fernseher. Den schalte ich immer extra aus. Als ich abends nach Hause kam, dämmerte es mir. Ich habe ihn darauf angesprochen, als ich meine Fernbedienung wegen ihm umprogrammiert habe und ihn gebeten, mir Bescheid zu geben, wenn er etwas ändert. Dabei stellte sich heraus, dass sein Neffe mit 2 Steckdosen nicht klarkam. Als ich mich bereit erklärte, das zu erledigen, kam zur Antwort, dass sein Neffe Ingenieur wäre, der wüsste, dass es nicht geht. Meine Antwort, dass ich auch Ingenieurin wäre, hat ihn nicht interessiert. Damit war ausgesprochen, dass ich für die Technik bei ihm schon mal außen vor war, das hat bei mir zu einer gesunden Distanz geführt. Natürlich habe ich nämlich manchmal darüber nachgedacht, dass er durch meinen Wegzug wieder einsamer würde, aber ich hätte da inzwischen kein unangenehmes Gefühl mehr, ihm mitzuteilen, dass ich wieder weggehe. Er hat im Übrigen felsenfest behauptet, dass er 2025 Silvester nicht mehr lebt. Ich habe eh mehr getan als er erwarten kann. Er ist aber auch sehr nett zu mir. Er könnte auch mal alleine zu dem Sonnberger Zentrum hier in der Nähe zu Veranstaltungen gehen. Ich fürchte, es ist das alte Misstrauen, was immer noch unbewusst präsent ist, dass sich die Menschen hier nicht an sich ranlassen, auf Distanz gehen. Nur small talk geht.   Der alte Nachbar hat behauptet, ein anderer Mann im Haus würde nie grüßen. Komisch, dass er mich grüßt. Allerdings ist dieser andere Mann sehr introvertiert. Im Sommer bin ich voriges Jahr mal zusammen mit einem total netten inzwischen ausgezogenen Mann zusammen aus der Haustüre rausgegangen. Von dem gegenüberliegenden Haus haben 3 Parteien vom Balkon aus MIR zugewunken und gegrüßt, mein Nachbar wusste gar nicht was los war. Ihn haben sie nicht beachtet. Die müssten hier halt alle Mentaltraining machen, damit ihre wahre Herzlichkeit wieder auf der Stirn steht. Ost und West Das einzige was echt Mist ist, dass sich die Sonneberger (und ich vermute nicht nur sie) nicht mal aufraffen und auf den Putz hauen. Was mir hier erzählt wird! So kann man nie gleichberechtigt werden. Jammern ist dann einfacher.   Damit macht man sich klein und wertlos. Null Entwicklung in 36 Jahren. Mir hat ein ehemaliger Sonneberger Eisenbahner gesagt, er und seine ganzen Ossi-Freunde im Westen könnten mit den Hiesigen nichts mehr anfangen, sie wären stehengeblieben. Und sie, die neuen Wessis, hätten den Kontakt abgebrochen. Sie können hier nicht mal aktiv verkaufen. Du kennst meine positive Einstellung. Die Herzlichkeit spielt irgendwie keine Rolle mehr. Die Wessis haben sie wohl verloren. Ich hatte schon Gespräche mit den Channelmedien, ob sie hier keine spirituellen Veranstaltungen durchführen wollten. Sie waren angetan, aber dann kam die AFD auf und alles war vorbei. Wenn der eine Stadtrat in der Kneipe „Heil Hitler“ schreit, werden auch von Bayern aus keine Gelder mehr freiwillig fließen, so wie das bei dem Wasserstoffinstitut Hyson der Fall war. Thüringen profitiert vom Länderfinanzausgleich mit ca. 2 Milliarden Euro, trotzdem machen Kliniken und Rehaeinrichtungen dicht. Ich finde, auch für das geschenkte Geld könnten die Menschen hier mal Danke sagen. Nein, machen sie nicht, sie blicken doch nicht mal durch. Und da ist vermutlich auch der unbewusste Grund, warum die Wessis solche Vorurteile haben. Es geht ums Geld. Der Westen buttert ca. 15 Milliarden Euro an Steuergeldern im Jahr in den Osten, das meiste kommt aus Bayern. Das hatte der Westen vorher für sich selber. Und das bräuchten wir für die Bahn, die Kindergärten, für die Schulen, die Renten, die Straßen…….Es ist nur eine Annahme, ein Lokführer hat es mal so in der Richtung erwähnt. Sie würden Hand aufhalten. Bettler sind nun mal nichts wert. Aber was tun? Ich bin zu alt, mich noch mal zu engagieren, das tue ich in Sonneberg eh, aber das müsste eine Organisation machen. Übrigens war Christian Bischoff soweit ich weiß, nur einmal in Erfurt. Das sagt einiges aus. Ich habe bestimmt nicht die Aufgabe hier zu wirken. Die Familie mit dem schwerstbehinderten Kind hat sich auf meine Mail, wie sie das im Zug besser arrangieren können, nicht mal gemeldet. Ich habe hier viele zum Lächeln und Lachen gebracht, aber das war es dann auch. Das geschenkte Buch war nur ein Danke wert, ich hätte mich da anders verhalten, mal einen gemeinsamen Cafébesuch z.B. vorgeschlagen. Aber ich meckere ganz bestimmt nicht. Hier ist so viel passiert in mir, das ist einfach Klasse. Dafür bin ich sehr dankbar. Ich habe in Nürnberg schon gefühlt, das ich hier nicht bleibe. Erde Die Krümmung will ich gar nicht berechnen, das ist mir gerade zu viel. Ich erinnere mich aber ganz vage an eine Minirundung, das war auf dem Weg nach China. Das ist aber schon so lange her, ich meine mich zu erinnern. Das war nachmittags. Für mich steht das aber fest, es gibt genug Beweise wissenschaftlicher Natur, also, da kann ich mich nicht auf eine Diskussion einlassen. Ich habe auch die ganzen wissenschaftlichen links nicht parat. Ich dachte sogar erst, du wolltest mit deiner Aussage meinen Humor auf die Probe stellen. Du siehst auch keinen Strom, trotzdem existiert er. Aber wer weiß, soll dir diese Frage einen Hinweis liefern, wann du als Seemann gelebt und gewirkt hast, vielleicht in der Zeit vor der Wissenschaft, also als die Menschen noch an die Scheibe glaubten. Esoterik Die Aussagen sind mir nicht so hold. Das Dicke ist ja schon da. Die Erde schreit und wird weiter schreien. Wenn das zu einer Neuordnung führen sollte, müssten wir durch noch mehr Erdbeben, Vulkanausbrüche, freigelegte Bakterien, Wetterkapriolen …so kaputt gemacht werden, dass anschließend die übriggebliebene Menschheit sich wieder neu zurechtfinden muss. Das halte ich sogar für möglich. Das „ganz Dicke“ wäre dann der Verlust von Lebensraum.     Wir haben einfach zu viele Menschen, die Kriege haben früher die Zahl dezimiert. Wenn das die Katastrophen erledigen könnten, wären wir weniger und müssten zusammenhalten, das wäre sehr schön. Allerdings stelle ich mir das sehr anstrengend vor und fast unmöglich, darum tue ich mich schwer, daran zu glauben, dass auf einmal alles schön ist. Das kommt mir etwas naiv vor. Ja, das wird so gesagt, weil es uns tröstet, so kommt mir das auch vor. Ein Channelmedium hat auch mal gesehen, dass die Menschen auf der Straße tot umfallen.   Sie kämen mit der allgemeinen Entwicklung nicht mehr mit. Ich habe davon noch nichts mitbekommen. Swagbucks Nicht noch ein gmail-Konto, nie wieder !!!! Das war der Horror! Dein aktuelles Projekt Super Idee! Gratuliere! Zum Testen stehe ich dir zur Verfügung. Als ich meiner Mutter mal was von Suchmaschinen beigebracht habe, hat sie es sofort gerafft. Ich selber habe erstmal die ganzen Computer abgelehnt. Die Dos-Ebene war der Horror für mich. Aber als ich etwas entdeckte, was mic fesselte, war ich dabei, das war tatsächlich das Sonneberger Spielzugmuseum mit den Papiermachefiguren und dann wurde ich süchtig. Was du vorhast, ist wieder so was wie Liebe, genial! Vielleicht gibst du noch Kurse für Senioren. Die gab es in Nürnberg oft. Und was die Technik angeht, ja, haben mich auch die Uhren fasziniert-wir hatten eine alte in der Küche-, aber noch viel mehr bin ich fasziniert von alten Lokantrieben und Schiffsantriebgen, wie sind die früher auf die Idee gekommen? Ich bin gespannt, wie sich deine Idee entwickelt und wünsche dir ganz viel tolle Erlebnisse damit.   Morgen werde ich nicht schreiben, am Donnerstag nur, wenn die Züge pünktlich sind. Silvester Ich wünsche euch einen hoffnungsvollen und lustigen Übergang ins neue Jahr. Wie viele seid ihr denn und wo seid ihr? Ich habe keine großen Erwartungen. Hauptsache ich bin nicht in Sonneberg. Beste Grüße von Heidi Heidi Roth  Dipl.-Ing (FH) freiberufliche Dozentin für das BOP (Berufsorientierungsprogramm) Theodor-Körner-Straße 1 96515 Sonneberg Tel: 03675 7086879 Mobil: 015116519504 E.Mail: roth.heidi@aol.com Am Dienstag, 30. Dezember 2025 um 09:06:23 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben: Liebe Heidi, deine Mail habe ich aufmerksam gelesen. Man spürt sehr deutlich diese Sehnsucht nach Agilität, Urbanität und Lebendigkeit – und gleichzeitig, wie schwer die Stille, das Leere und Verfallene gerade auf dir liegen. Was du über Coburg beschreibst, kann ich gut nachvollziehen. Dunkelheit, wenig Licht, kaum Menschen, alles wirkt alt und stehen geblieben – das macht etwas mit einem, gerade wenn man innerlich eigentlich in Bewegung will. Ich glaube allerdings, dass diese Atmosphäre kein Zufall ist und auch nichts rein „Stimmungsbedingtes“. Sie ist das Ergebnis sehr konkreter politischer und wirtschaftlicher Entscheidungen. Der Mietdeckel sorgt dafür, dass kaum noch ein Investor bereit ist, Geld in bestehende Immobilien zu stecken. Das Gebäudealter steigt, Instandhaltung lohnt sich nicht mehr. Gleichzeitig machen gesetzliche Vorgaben – etwa rund um Wärmepumpen und energetische Sanierung – alte Häuser praktisch unkalkulierbar. Niemand weiß mehr, was eine Modernisierung am Ende wirklich kostet. Die Folge: Häuser werden nicht gekauft, nicht saniert, nicht belebt. Besonders bitter ist das für viele Rentner, die eine abbezahlte Immobilie als Altersvorsorge hatten. Sie verlieren ihr Haus nicht, weil sie schlecht gewirtschaftet hätten, sondern weil sie entweder keinen Kredit für notwendige Modernisierungen bekommen – oder ihn nicht mehr bedienen können. Das ist eine stille Enteignung, die man auf den ersten Blick nicht sieht. Hinzu kommt, dass Städte und Gemeinden einen Großteil ihrer Mittel in Aufgaben (Migranten) stecken müssen, die nichts mit Erhalt oder Entwicklung von Infrastruktur zu tun haben. Straßen, Beleuchtung, öffentliche Räume bleiben liegen. Und die extrem hohen Stromkosten sorgen dafür, dass energieintensive Produktion – Stahl, Glas, Maschinenbau – hier kaum noch Sinn ergibt. Das teure LNG wiederum treibt selbst große Player wie BASF dazu, ihre Produktion ins Ausland zu verlagern. Ich sehe das sehr konkret, weil ich Dresdner bin: Zum Jahresende schließt Volkswagen die Gläserne Manufaktur am Straßburger Platz. Mitten in Dresden gehen die Lichter aus – sichtbar für jeden. Die Reste der eingestürzten Carola-Brücke sind zwar weggeräumt, aber „aus den Augen“ ist eben nicht „aus dem Sinn“. Der Neubau soll frühestens 2029 fertig sein. Das prägt ein Stadtbild und ein Lebensgefühl. Vor der Wende waren Straßen und Immobilien in der DDR marode, heruntergewirtschaftet. Nach der Wende wurde unglaublich viel aufgebaut, repariert, erneuert. Und jetzt sehen viele – gerade die „ollen Ostdeutschen“ – exakt das gleiche wieder. Für sie fühlt es sich an wie ein DDR 2.0 . Und aus Erfahrung wissen sie: Das Ergebnis wird am Ende dasselbe sein. Ich würde dir gern etwas anderes schreiben. Aber im Moment fühlt es sich ehrlicher an, genau das auszusprechen. Der Nachbar Beim Nachbarn klingt für mich weniger Ärger als vielmehr Enttäuschung und Angst vor dem Alleinsein durch. Deine Abwesenheit an Silvester hat ihm vermutlich den Boden unter den Füßen weggezogen – nicht, weil du etwas falsch gemacht hast, sondern weil er sich innerlich mehr an dich angelehnt hat, als ihm selbst bewusst war. Dass du dich davon nicht unter Druck setzen lässt, ist richtig. Du bist zugewandt, aber nicht verantwortlich für sein Leben oder seine Entscheidungen. Der Besuch am 2.1. ist ein guter, klarer Rahmen – menschlich, aber begrenzt. Was die Situation zwischen Ost und West angeht: Ich erlebe das weniger als echte Feindseligkeit, sondern eher als verletztes Selbstbild, das sich Luft macht. Wer sich selbst gering fühlt, wertet andere ab – manchmal reflexhaft, manchmal laut. Dass du mit konkreten Gegenbeispielen reagierst, wie deinem Eisenbahnerkollegen aus Rostock, ist genau richtig. Begegnung schlägt jedes Vorurteil. Und dass du „noch lebst“, zeigt ja, wie absurd solche Pauschalurteile sind. Dieses gegenseitige Meiden, das du beschreibst, ist für mich weniger eine Frage von Ost oder West, sondern von Mut. Mut, auf andere zuzugehen. Dein Vorschlag mit Erika war genau so ein Schritt. Wenn Menschen das nicht annehmen, ist das ihre Entscheidung – nicht deine Schuld. Dein Satz mit dem Thüringer Herz hat mir übrigens gefallen. Da steckt viel Wahrheit drin: Es wäre eigentlich alles da – man müsste es nur nutzen. Silvester Deine Silvester-Erinnerungen haben beim Lesen richtig Bilder entstehen lassen. Man merkt, wie wichtig dir Rituale sind – nicht als Pflichtprogramm, sondern als etwas, das Übergänge bewusst macht. Zettel verbrennen, Feuer, Musik, Bewegung – das hat eine eigene Würde. Und das Schwein aus Papiermaché passt da irgendwie perfekt dazu. Auch wenn wir "Dinner for One" und auch "Hammer für zwei" schon oft gesehen haben, es ist die Vorfreude, das Wissen zu wissen was folgt. Wie es in Roth wird, wird sich zeigen. Kälte hin oder her – du hast Erfahrung darin, dir auch unter ungewohnten Bedingungen einen eigenen Rahmen zu schaffen. Und manchmal ist genau das Entscheidende nicht der Ort, sondern dass man bewusst da ist. Erde Zu deinen Gedanken zur Erde noch ein paar ehrliche Anmerkungen von mir. Ich bin in den letzten Jahren mehrfach Langstrecke geflogen – Strecken um die 8.000 km, Reiseflughöhe etwa 11 km. Wenn ich links und rechts aus dem Fenster schaue, sehe ich für mein Empfinden einen durchgehenden Horizont als Linie. Eine erkennbare Krümmung nehme ich dabei nicht wahr. Das heißt nicht, dass sie nicht existiert – nur, dass ich sie selbst so nicht sehe. Die mathematische Formel zur Erdkrümmung zu finden, wäre kein Problem. Das ist reine Physik und Geometrie. Aber genau hier sollten wir, finde ich, kurz innehalten und entscheiden, wie wir mit diesem Thema umgehen wollen. Denn für mich gilt: Der einzige Beweis, den ich persönlich wirklich gelten lassen würde, wäre eigene unmittelbare Erfahrung – also selbst so hoch zu fliegen, dass man es eindeutig sieht. Da uns das realistisch wohl nicht möglich ist (Alter, Kosten, Zugang), bleibt vieles zwangsläufig Theorie. Wir können uns gern über Indizien beider Modelle unterhalten – Kugel oder Ebene –, aber nur unter einer klaren Voraussetzung: Es darf nicht in Rechthaberei ausarten und unseren Briefwechsel nicht belasten oder vergiften. Mir ist auch bewusst, dass selbst KI-Systeme – so hilfreich sie sind – mit Mainstream-Daten trainiert wurden und damit nicht neutral im philosophischen oder erkenntnistheoretischen Sinne sind. Das ist kein Vorwurf, sondern eine Feststellung. Was mich persönlich interessiert, sind Argumente , die eine Kugelform der Erde unwahrscheinlicher machen oder die eine Ebenheit der Erdoberfläche plausibler erscheinen lassen. Darüber könnte ich sachlich und ruhig diskutieren. Alternativ können wir dieses Thema auch ganz außen vor lassen. Es ist ein bisschen wie Politik: Zehn Menschen, zwanzig Meinungen – und am Ende gewinnt selten Erkenntnis, sondern Lautstärke. Sag mir einfach, was dir lieber ist.  Beides ist für mich in Ordnung. Heiligabend : So eine körperliche Schwäche, wie du sie beschreibst, habe ich zum Glück noch nicht erlebt. Dafür bin ich dankbar. Was ich allerdings kenne, sind Gedanken in eine andere Richtung: Überlegungen, was geregelt sein sollte, falls mir etwas zustößt und ich selbst keine Entscheidungen mehr treffen kann. Also eher ein mentales Ordnen, nicht körperliches Wegsacken. Das fühlt sich anders an, aber es kommt aus einer ähnlichen Ecke – wenn plötzlich klar wird, wie verletzlich man eigentlich ist. Zu dem Punkt Industrie, Gesellschaft und „Gesetzmäßigkeit“ : Du schreibst, dass Esoteriker behaupten, es kommt erst ganz dicke und danach wird alles sehr schön , und dass du skeptisch bist. Das kann ich gut nachvollziehen – und mich interessiert ehrlich, wobei genau deine Skepsis ansetzt. Ist es die Vorstellung, dass es überhaupt erst „ganz dicke“ kommen muss? der Glaube, dass danach automatisch alles sehr schön wird? oder beides – also die Vermutung, dass weder ein großer Zusammenbruch noch ein großes Aufblühen kommt, sondern dass vieles einfach zäh und widersprüchlich weiterläuft wie bisher? Ich selbst tue mich mit solchen Heilsversprechen schwer – egal aus welcher Richtung sie kommen. Zu oft klingen sie wie Beruhigung oder Vertröstung, weniger wie echte Erklärung. Aber vielleicht meinst du ja etwas ganz anderes. Magst du das noch ein bisschen präzisieren? Swagbucks Wenn du dich mal anders entscheiden solltest, solltest du kein bestehendes EMail-Konto verwenden. Ein neues GMail-Konto ist in wenigen Minuten angelegt und auch schnell gelöscht, wenn du es nicht mehr brauchst. Stofftiere Ich hatte mal einen Teddy (wie Nr. 5) ganz in gelb. Wann ich ihn "verloren" habe, weiß ich nicht mehr. Deine Nummer 10 hatte ich als Stuhllehne interpretiert ;-) Mein aktuelles Projekt Gestern, heute und hoffentlich morgen treffen alle elektrischen Teile ein, die ich bestellt habe. Akkus und Mikrofone, Lautsprecherboxen, ein Ein-Platinen-Computer mit Speicher, Kabel, Schalter, LEDs. Kein Selbstzweck, sondern Teil eines kleinen Projekts, das mir gerade sehr am Herzen liegt: eine möglichst einfache, transparente Technik für ältere Menschen.  Ich befasse mich sehr intensiv mit Künstlicher Intelligenz. Fast jeden Abend sitze ich mit meinem Vater zusammen, der gerade 90 geworden ist, und wir sprechen über die Dinge des Tages. Er hat nie am Computer gearbeitet, nutzt das Internet überhaupt nicht – und vermisst es auch nicht. Wenn ich von meiner Arbeit erzähle, stoße ich schnell an Grenzen. Vieles, womit ich mich beschäftige, ist für ihn schwer vorstellbar. Genau das ist für mich als Anwendungsprogrammierer eine besondere Herausforderung: Wie erklärt man moderne Technik Menschen, die ohne sie gut gelebt haben – und weiterhin gut leben? Natürlich könnte ich ihn zu Alexa oder ähnlichen Systemen überreden. Aber ich bin ziemlich sicher, dass er diesen „neumodischen Kram“ nicht mögen würde. Uhrzeit und Radio hat er. Fernsehsendungen nimmt er mit dem Rekorder auf und schaut oder hört sie sich an, wenn er Lust und Zeit dazu hat. Mehr Technik braucht er eigentlich nicht. Deshalb habe ich eine andere Idee. Ich möchte ihm eine „alles wissende Kiste“ zeigen – bewusst einfach, sichtbar und begreifbar. Keine schwarze Box, sondern eine durchsichtige Dose, vielleicht sogar eine alte Kühlschrankdose, in der alle Bauteile offen zu sehen sind. Als Kind hatte ich eine durchsichtige Wanduhr. Ich fand es faszinierend zu sehen, wie Zahnräder, Federn und das Pendel ineinandergriffen und am Ende die Zeiger bewegten. Man konnte verstehen, warum sich etwas bewegt. Genau daran knüpfe ich an. Damals waren es Zahnräder, Federn und ein Pendel. Heute sind es ein Einplatinen-Rechner, ein Akku, Speicher, ein Schalter, eine LED, ein Mikrofon und ein Lautsprecher. Keine Magie – nur andere Bausteine. Die Idee ist nicht, ihn zu überzeugen oder zu belehren, sondern Neugier zu wecken. Zu zeigen: Auch das hier besteht aus Teilen, die zusammenarbeiten. Vielleicht kommt die Idee an. Vielleicht auch nicht. Aber der Versuch fühlt sich richtig an. Vielleicht ist das auch eine gute Art, ein neues Jahr zu begrüßen: nicht mit großen Vorsätzen, sondern mit kleinen, ehrlichen Versuchen. Heute mal eine Mail am Morgen, weil ich gestern nicht fertig geworden bin. Einen erfolgreichen Tag wünscht dir Jürgen
19:43 Uhr
2025.12.31
Liebe Heidi, deine Mail habe ich gelesen – aufmerksam und mit dem Gefühl: Da steckt viel drin, das nicht „zwischen Tür und Angel“ beantwortet werden sollte. Die ausführliche Antwort kommt deshalb nächstes Jahr 😉. Heute ist der Tag bei mir ganz familiär: Kaffeetrinken und Abendbrot bei meiner Schwester, die Nacht dann bei meinem Vater. Morgen Nachmittag werde ich Zeit mit meinem Sohn und seiner Familie verbringen. Wir sehen uns manchmal nur einmal im Jahr – viel zu wenig, finde ich. Umso wertvoller sind diese Stunden. Deshalb heute nur ein Bild-Gruß von mir an dich – verbunden mit guten Gedanken für den Übergang. Alles Weitere folgt in Ruhe. Liebe Grüße Jürgen
13:35 Uhr
2026.01.02
Hallo Jürgen, alles ok? Oder gibt es jetzt bei dir Technikprobleme?  Gruß Heidi E.Mail: roth.heidi@aol.com
13:06 Uhr
Schön, dass du kurz Bescheid gibst, Jürgen. Danke dir. In Dresden ist so viel passiert, an Silvester, ich war etwas unruhig. So bin ich halt. Ich arbeite morgen für die Bahn, komme also wieder erst am Abend nach Hause. Und um 20:15 ist was in Arte, das mich interessiert.  Schlaf gut. LG Heidi , bin gerade erst rein. Heute wird nicht mehr viel. Schönen Abend wünscht dir Jürgen
21:09 Uhr
Guten Abend Heidi, war heute den ganzen Tag mit der Bahn unterwegs, bin gerade erst rein. Heute wird nicht mehr viel. Schönen Abend wünscht dir Jürgen
21:34 Uhr
2026.01.03
Liebe Heidi, ja, alles ist in Ordnung – keine Technikprobleme. Die kleine Funkstille hatte einen ganz profanen Grund. Mein Sohn hatte sich mit seiner Familie am Neujahrstag zum Kaffee bei meinem Vater angemeldet. Mein Vater hatte sich darauf eingestellt, Geschenke für die Enkel besorgt, Pfefferkuchen und Stollen bereitgestellt – und dann ist niemand gekommen. Am Ende stellte sich heraus: ein klassisches Missverständnis. Weil mein Sohn zu Silvester in Dresden war, gab es nur die Idee , eventuell bei meinem Vater vorbeizuschauen. Mein Vater hatte daraus einen festen Termin gemacht. Ich habe dann kurzerhand entschieden, am nächsten Tag selbst nach Briesen bei Cottbus zu fahren – rund 120 km, mit Regionalbahn und Bus, jeweils knapp drei Stunden hin und zurück. Die Überraschung ist gelungen, wir haben alle angetroffen, und am Ende war alles geklärt. So habe ich die 5-Euro-Erhöhung gleich einmal „abgefahren“. Und – man glaubt es kaum – diesmal waren die Züge sogar pünktlich 😉. Danke für dein Nachfragen und deine Aufmerksamkeit. Ich melde mich wieder in ruhigerem Fahrwasser. Liebe Grüße Jürgen
21:17 Uhr
2026.01.04
Owei, Jürgen, da lache ich lieber nicht. Das war wohl ein Wunschmißverständnis von deinem Vater. Aber sehr komisch, wenn sie schon in Dresden waren, dass sie nicht bei deinem Vater vorbeigeschaut haben. Er war sicher traurig. Gruß Heidi Mobil: 015116519504 E.Mail: roth.heidi@aol.com Am Samstag, 3. Januar 2026 um 21:17:20 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben: Liebe Heidi, ja, alles ist in Ordnung – keine Technikprobleme. Die kleine Funkstille hatte einen ganz profanen Grund. Mein Sohn hatte sich mit seiner Familie am Neujahrstag zum Kaffee bei meinem Vater angemeldet. Mein Vater hatte sich darauf eingestellt, Geschenke für die Enkel besorgt, Pfefferkuchen und Stollen bereitgestellt – und dann ist niemand gekommen. Am Ende stellte sich heraus: ein klassisches Missverständnis. Weil mein Sohn zu Silvester in Dresden war, gab es nur die Idee , eventuell bei meinem Vater vorbeizuschauen. Mein Vater hatte daraus einen festen Termin gemacht. Ich habe dann kurzerhand entschieden, am nächsten Tag selbst nach Briesen bei Cottbus zu fahren – rund 120 km, mit Regionalbahn und Bus, jeweils knapp drei Stunden hin und zurück. Die Überraschung ist gelungen, wir haben alle angetroffen, und am Ende war alles geklärt. So habe ich die 5-Euro-Erhöhung gleich einmal „abgefahren“. Und – man glaubt es kaum – diesmal waren die Züge sogar pünktlich 😉. Danke für dein Nachfragen und deine Aufmerksamkeit. Ich melde mich wieder in ruhigerem Fahrwasser. Liebe Grüße Jürgen
14:13 Uhr
Liebe Heidi, ja, das trifft es ziemlich genau: ein echtes Wunsch-Missverständnis . Wenn mein Sohn zu Silvester in Dresden ist, hätte er für vier Personen eine Übernachtungsmöglichkeit gebraucht. Deshalb war das Ganze eher eine Idee mit Fragezeichen . Mein Vater hat daraus einen festen Plan gemacht – und war entsprechend enttäuscht. Das tat mir leid. Zum Glück sehen wir uns nächsten Sonntag zur Geburtstagsfeier beim Brunch im Carolaschlößchen , dann ist das wieder eingefangen. Sonntags bin ich meist zum Mittagessen bei meinem Vater eingeladen. Nebenbei läuft dann oft eine Doku. Heute ging es um die Familie Strauß – ein bisschen Hintergrund zu den Walzern und Operetten und zur Familiengeschichte. Wir hören die Werke von Strauß beide sehr gern, das passt dann gut. Gestern gab es dann noch einen kleinen Notruf aus der Küche : Der Spülenabfluss war verstopft. „Rohrfrei“-Granulat hatte ich zwar besorgt, aber das hat nichts gebracht. Heute habe ich mir das Ganze in Ruhe angeschaut – und morgen sollte ich die Sache hoffentlich endgültig behoben haben. Wenn alles gut läuft… bzw. abläuft 😉. Und dann noch das nächste Projekt: Mein Vater hat eine mindestens 12 Jahre alte Digitalkamera , die inzwischen mit 128 GB randvoll ist. Außerdem ist das Gefummel auf dem kleinen Display für ihn (90 Jahre) nicht mehr optimal. Deshalb soll ein Smartphone als Kamera-Ersatz her. Eine SIM braucht er gar nicht, WLAN hat er in der Wohnung sowieso (auch wenn er es bisher nie genutzt hat). Heute Abend weihe ich ihn in die „Geheimnisse“ eines Smartphones ein. Ich sehe das Hauptproblem schon kommen: Er drückt beim Fotografieren auf die Knöpfe – so wie bei der Kamera. Am Smartphone wird er damit vermutlich jedes Bild verwackeln. Schaun mer mal 😄. Einen schönen Abend wünscht dir Jürgen
22:35 Uhr
2026.01.05
Hallo Jürgen, hört sich  wie Stress an. Dann warte ich erst mal auf den Anschluss meiner Mail vom 30.12. Bis dahin viel Kraft! LG Heidi Heidi Roth  Dipl.-Ing (FH) freiberufliche Dozentin für das BOP (Berufsorientierungsprogramm) Theodor-Körner-Straße 1 96515 Sonneberg Tel: 03675 7086879 Mobil: 015116519504 E.Mail: roth.heidi@aol.com Am Sonntag, 4. Januar 2026 um 22:35:14 MEZ hat briefwechsel <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben: Liebe Heidi, ja, das trifft es ziemlich genau: ein echtes Wunsch-Missverständnis . Wenn mein Sohn zu Silvester in Dresden ist, hätte er für vier Personen eine Übernachtungsmöglichkeit gebraucht. Deshalb war das Ganze eher eine Idee mit Fragezeichen . Mein Vater hat daraus einen festen Plan gemacht – und war entsprechend enttäuscht. Das tat mir leid. Zum Glück sehen wir uns nächsten Sonntag zur Geburtstagsfeier beim Brunch im Carolaschlößchen , dann ist das wieder eingefangen. Sonntags bin ich meist zum Mittagessen bei meinem Vater eingeladen. Nebenbei läuft dann oft eine Doku. Heute ging es um die Familie Strauß – ein bisschen Hintergrund zu den Walzern und Operetten und zur Familiengeschichte. Wir hören die Werke von Strauß beide sehr gern, das passt dann gut. Gestern gab es dann noch einen kleinen Notruf aus der Küche : Der Spülenabfluss war verstopft. „Rohrfrei“-Granulat hatte ich zwar besorgt, aber das hat nichts gebracht. Heute habe ich mir das Ganze in Ruhe angeschaut – und morgen sollte ich die Sache hoffentlich endgültig behoben haben. Wenn alles gut läuft… bzw. abläuft 😉. Und dann noch das nächste Projekt: Mein Vater hat eine mindestens 12 Jahre alte Digitalkamera , die inzwischen mit 128 GB randvoll ist. Außerdem ist das Gefummel auf dem kleinen Display für ihn (90 Jahre) nicht mehr optimal. Deshalb soll ein Smartphone als Kamera-Ersatz her. Eine SIM braucht er gar nicht, WLAN hat er in der Wohnung sowieso (auch wenn er es bisher nie genutzt hat). Heute Abend weihe ich ihn in die „Geheimnisse“ eines Smartphones ein. Ich sehe das Hauptproblem schon kommen: Er drückt beim Fotografieren auf die Knöpfe – so wie bei der Kamera. Am Smartphone wird er damit vermutlich jedes Bild verwackeln. Schaun mer mal 😄. Einen schönen Abend wünscht dir Jürgen
08:43 Uhr
Oh, du machst so etwas selber!  Ich habe heute einen neuen Wasserhahn im Bad bekommen und eine neue Wasserabsperrung. Habe heute morgen angerufen bei der Verwaltung. Das war mal wieder Klasse! Für morgen drücke ich dir die Daumen.  Weißt du, was ich öfter denke? Du hast noch ganz andere Talente als die IT. Du kannst zuhören, hast Empathie, drückst dich gut aus. ... Bis dann, die Kerzen am Baum brennen wieder. LG Heidi Liebe Heidi, alles gut – eher viele kleine Baustellen als echter Stress. Ich habe heute den Syphon in der Küche gewechselt. Das alte und das neue System wollten erst nicht so recht zusammenpassen, war also etwas fummelig, aber nun ist es dicht. Morgen um 11 Uhr habe ich einen Termin beim Arbeitsamt . Mal sehen, ob es noch einen Kurs gibt. Falls nicht, bin ich ehrlich gesagt gespannt auf die Begründung. Ich hoffe sehr, dass ich dir morgen auch ausführlicher auf deine Mail vom 30.12. antworten kann – heute wollte ich mir dafür einfach nicht zwischen Tür und Angel etwas zusammenstückeln. Danke dir für dein Verständnis und die guten Wünsche. Liebe Grüße Jürgen
21:27 Uhr
Liebe Heidi, alles gut – eher viele kleine Baustellen als echter Stress. Ich habe heute den Syphon in der Küche gewechselt. Das alte und das neue System wollten erst nicht so recht zusammenpassen, war also etwas fummelig, aber nun ist es dicht. Morgen um 11 Uhr habe ich einen Termin beim Arbeitsamt . Mal sehen, ob es noch einen Kurs gibt. Falls nicht, bin ich ehrlich gesagt gespannt auf die Begründung. Ich hoffe sehr, dass ich dir morgen auch ausführlicher auf deine Mail vom 30.12. antworten kann – heute wollte ich mir dafür einfach nicht zwischen Tür und Angel etwas zusammenstückeln. Danke dir für dein Verständnis und die guten Wünsche. Liebe Grüße Jürgen
22:18 Uhr
2026.01.06
Liebe Heidi, ja, ich mach das selber. Ich habe ja im ersten Leben ;-) Instandhaltungsmechaniker für Werkzeugmaschinen (auf gut deutsch Schlosser) gelernt.  Ich wußte, mit diesem Beruf werde ich immer mein Geld verdienen. Zuletzt war ich ja von 2019-22 in Wien als Haustechniker in einem 5*Hotel angestellt. Und 22 fing dann die Sache mit der KI an. Da hat es mich wieder "zurückgeworfen" und neue Leidenschaft entflammt.  Und meine Leitung scheint auch dicht zu sein. Mein Vater ist sehr zufrieden. Und, dein Daumen drücken hat geholfen. Ich habe einen Bildungsgutschein über einen 4-Wochen-Lehrgang bekommen und kann mir den Lehrgang und den Veranstalter aussuchen. Da werde ich morgen voll zu tun haben. Aber jetzt will ich mal zu deiner Email vom 30.12. kommen: Zu deinem Abschnitt über Agilität möchte ich mir bewusst Zeit nehmen – denn da sprichst du etwas sehr Zentrales an. Was du beschreibst – dieses Hoch nach dem Mentaltraining, das Tanzen, die gute Stimmung beim Aufwachen, und dann das abrupte Abrutschen – halte ich erst einmal für menschlich und nachvollziehbar . Viele Methoden arbeiten mit Aktivierung, Motivation, Fokus. Das kann kurzfristig enorm tragen. Aber es ersetzt keine Auseinandersetzung mit dem, was darunter liegt. In einem Punkt stimme ich dir klar zu: Man kann sich nichts dauerhaft überstülpen , was innerlich nicht angeschaut wurde. Alles, was verdrängt bleibt, meldet sich früher oder später zurück – manchmal genau dann, wenn man glaubt, „jetzt bin ich durch“. Insofern verstehe ich deinen Ärger auf Mentaltrainer, die nur das Positive betonen und die dunkleren Schichten ausklammern. Gleichzeitig merke ich beim Lesen, wie hart und kämpferisch du im Moment mit dir selbst umgehst. Viel Wut, viel Energie, viel Druck. Ich frage mich dabei weniger, ob du etwas erkannt hast, sondern eher, wie viel davon dein System gerade gleichzeitig tragen muss . Was ich vorsichtig sagen möchte: Nicht jede Blockade bedeutet automatisch, dass „noch etwas Großes verborgen“ ist. Manchmal ist es schlicht Überforderung durch zu viel gleichzeitige Innenschau , zu viele Ebenen auf einmal. Auch Integration braucht Pausen. Dein Satz, dass der Verstand dir zuruft, du hättest es nicht geschafft, gleichzeitig neu anzufangen und die Vergangenheit zu ordnen, hat mich besonders angesprochen. Vielleicht ist genau das der Knackpunkt: Möglicherweise war die Erwartung, beides parallel leisten zu müssen, einfach zu hoch. Ich möchte dir weder deine Deutungen nehmen noch sie weiter anfeuern. Mir ist nur wichtig, dass unser Austausch dir Halt gibt und nicht zusätzlich Druck erzeugt . Lass uns das Thema gern weiter vertiefen, aber Schritt für Schritt. Zu Volkswagen, Autoindustrie und China nur kurz: China war nie „nur“ Entwicklungsland. Es war schon einmal ein Hochreich – mit Porzellan, Papier, Schießpulver, Organisation und Langfristdenken. Dass es heute technologisch aufholt oder vorbeizieht, ist kein Wunder, sondern eher eine Rückkehr zu alter Stärke. Die Probleme der deutschen Autoindustrie sehe ich weniger als Zufall, sondern als Folge verpasster Entscheidungen und Selbstzufriedenheit. Zur Ost-/West-Thematik : Diese Diskussion halte ich auf Dauer für wenig zielführend. Es gab und gibt auf beiden Seiten Idioten – und genauso herzliche, offene, kluge Menschen. Möglicherweise macht deine Arbeit bei der Bahn solche Spannungen sichtbarer, weil du sehr nah an den Menschen bist. Für mich fühlt sich vieles eher nach einer alten Strategie von „teile und herrsche“ an als nach einer realen Trennlinie. Spaltung bindet Energie, Gemeinsamkeit würde Kraft freisetzen. Wenn mir ein Mensch negativ begegnet, hilft mir ein einfacher Gedanke:  Auch er war einmal ein Baby – hilflos, abhängig, vertrauensvoll. Das entschuldigt nichts, relativiert aber viel. Was du über Fördergelder, Erwartungen, Dankbarkeit und Resignation schreibst, ist komplex und sicher nicht mit einem Schuldigen zu erklären. Und ja: Man kann nicht überall „wirken“, auch wenn man es gut meint. Dass du trotzdem viel in dir selbst bewegt hast, klingt für mich nach dem eigentlichen Gewinn dieser Zeit – unabhängig davon, ob du langfristig dort bleibst. Mehr wollte ich dazu bewusst nicht ausführen. Dein Nachtrag zum Nachbarn macht für mich vieles klarer. Was mir dabei auffällt: Er hätte durchaus selbst aktiv werden können – anrufen, eine Idee äußern, Verantwortung für Kontakt übernehmen. Dass das nicht geschieht, ist kein Zufall, sondern Teil seines Musters. Nähe wird offenbar gern genommen, aber Initiative eher vermieden. Und dass er Handy, Bruder und Neffen hat, zeigt ja: Du bist nicht seine einzige Verbindung zur Welt. Die Geschichte mit der Fernbedienung war vermutlich ein Schlüsselmoment. Nicht wegen der Technik, sondern wegen der Haltung dahinter. Dass dein Angebot mit dem Argument „mein Neffe ist Ingenieur“ abgebügelt wurde – und deine eigene Kompetenz dabei keine Rolle spielte – erklärt gut, warum sich bei dir eine gesunde Distanz eingestellt hat. Das war keine Kränkung, sondern eine klare Grenzmarkierung. Zum Thema Erde und "es gibt genug Beweise wissenschaftlicher Natur" Wissenschaftlich gesehen sollen die Pyramiden vor 4500 Jahren in 20 Jahren gebaut worden sein. Aber bis heute ist nicht wissenschaftlich nachgewiesen, wie sie das gemacht haben sollen. Und auch dem Thema "zu viele Menschen auf der Erde" stehe ich sehr skeptisch gegenüber. Zu meinem Projekt fehlen jetzt nur noch die Mikrofone und die Lautsprecher. Aber die sind wohl schon auf dem Postweg. Für heute soll das mal alles sein. Einen schönen Abend wünscht dir Jürgen
21:53 Uhr
2026.01.07
Lieber Jürgen, Vielen Dank für deine Mail. Ich musste meine vom 30.12. erst noch einmal lesen. Jahreswechsel Es ist schon wieder so viel passiert. (Ich schreibe es aber nicht, sonst wird die Mail wieder zu lang) Silvester war erstmal der Hammer. Es war das Beste, was ich machen konnte. Ein so irres Feuerwerk habe ich noch nie erlebt. Die Leute habe auf dem Marktplatz auf Diskomusik getanzt, es waren ca. 250 Menschen dort. Das Hotel war auch allererste Sahne.   Tolle Stimmung und Zuversicht für 2026 ! Wie war es denn bei euch? Du hast ja gar nichts dazu geschrieben! Und wie hat deine Frau denn ohne dich die ganzen Feiertage verbracht? Beim Nachbarn habe ich am 2.1. geklingelt, er wäre um fünf vor 12 ins Bett gegangen und er hätte auch schlafen können, es wäre nicht viel los gewesen. Wie er das im Schlaf wohl so mitbekommen hat? Er ist ziemlich schlecht drauf. Ein Channelmedium hat mir gesteckt, dass er einfach einschläft, wenn er dran ist, immerhin, dachte ich, er wird nicht leiden müssen.   Ost und West Wenn du das außen vorlassen willst, akzeptiere ich das, aber ich finde es aber ehrlich gesagt, nicht angebracht, sich komplett für dieses Alltagsthema zu verschließen. Es geht nicht um Idioten, sondern um Gedanken und Ideen, ob und wie diese Trennung zu beheben sein kann. Die ganze Situation ist für mich völlig lächerlich.   Ich werde mal Leute im Zug fragen. China China gilt immer noch als Entwicklungsland. Die Sonderrechte nimmt das Land freiwillig zurück. Es ging um die Polarität von wirtschaftlichem Erfolg zu Misserfolg, der immer da ist. Wir leben in der Polarität. Vielleicht hast du dich damit gar nicht beschäftigt. Ich habe es vorausgesetzt. Was du aufzählst passt da nicht rein. Das Papier wurde 105 n.Ch. in China erfunden, aber das noch lange kein wirtschaftlicher Aufschwung. Das Wort Entwicklungsland kam im übrigen erst Jahrhunderte später auf. China hat im 7.Jh. den ersten Geldschein entwickelt. Er wurde erst später anerkannt und dann kam der Handel auf, bei dem er eine Rolle spielte. (Du hast vergessen, dass ich Papieringenieurin bin.)   Ich habe nichts von Erfindungen geschrieben. Das Porzellan war Kunst, kein Wirtschaftsgut. Das Schießpulver haben sie fürs Militär eingesetzt. Ich war übrigens in China, als es richtig fett Entwicklungsland war.  Autoindustrie Die Chinesen haben den Markt erobert, mit den Elektroautos. Sie haben viel mehr freie Fläche für den Ausbau von Solarenergie, damit produzieren sie mehrfach (auch mit den lapidaren Arbeitskosten) viel billiger. Wir haben die Ukraine am Hals, die Energiekosten sind enorm gestiegen und wer bitte, kann sich noch ein Auto leisten? Du vielleicht? Ich musste 400 Euro Nebenkosten nachbezahlen, die Energiekostenerhöhung werde ich mir noch in der Verwaltung zeigen lassen. Akademiker in linkedin bekommen keine Jobs mehr, Deutschland fällt und fällt. Ich kann deine Erklärung absolut nicht nachvollziehen.   Bevölkerung Wir sind auch völlig auseinander, was die Bevölkerungsdichte angeht. Schau dir die Statistik an, alle wollen satt werden! Die Luft wird immer mehr verpestet und durch die Enge entstehen Aggressionen. Vorgehen Wenn du jetzt diese Ausbildung machst, wirst du weniger Zeit zum Schreiben haben. Wir könnten z.B. einen Wochentag/Woche   ausmachen, oder was du als Idee dazu hast. WAs ich dich noch fragen wollte, warst du in Wien auch alleine? Oder habt ihr da zusammengewohnt? Viele Grüße Heidi Am Dienstag, 6. Januar 2026 um 21:54:03 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben: Liebe Heidi, ja, ich mach das selber. Ich habe ja im ersten Leben ;-) Instandhaltungsmechaniker für Werkzeugmaschinen (auf gut deutsch Schlosser) gelernt.  Ich wußte, mit diesem Beruf werde ich immer mein Geld verdienen. Zuletzt war ich ja von 2019-22 in Wien als Haustechniker in einem 5*Hotel angestellt. Und 22 fing dann die Sache mit der KI an. Da hat es mich wieder "zurückgeworfen" und neue Leidenschaft entflammt.  Und meine Leitung scheint auch dicht zu sein. Mein Vater ist sehr zufrieden. Und, dein Daumen drücken hat geholfen. Ich habe einen Bildungsgutschein über einen 4-Wochen-Lehrgang bekommen und kann mir den Lehrgang und den Veranstalter aussuchen. Da werde ich morgen voll zu tun haben. Aber jetzt will ich mal zu deiner Email vom 30.12. kommen: Zu deinem Abschnitt über Agilität möchte ich mir bewusst Zeit nehmen – denn da sprichst du etwas sehr Zentrales an. Was du beschreibst – dieses Hoch nach dem Mentaltraining, das Tanzen, die gute Stimmung beim Aufwachen, und dann das abrupte Abrutschen – halte ich erst einmal für menschlich und nachvollziehbar . Viele Methoden arbeiten mit Aktivierung, Motivation, Fokus. Das kann kurzfristig enorm tragen. Aber es ersetzt keine Auseinandersetzung mit dem, was darunter liegt. In einem Punkt stimme ich dir klar zu: Man kann sich nichts dauerhaft überstülpen , was innerlich nicht angeschaut wurde. Alles, was verdrängt bleibt, meldet sich früher oder später zurück – manchmal genau dann, wenn man glaubt, „jetzt bin ich durch“. Insofern verstehe ich deinen Ärger auf Mentaltrainer, die nur das Positive betonen und die dunkleren Schichten ausklammern. Gleichzeitig merke ich beim Lesen, wie hart und kämpferisch du im Moment mit dir selbst umgehst. Viel Wut, viel Energie, viel Druck. Ich frage mich dabei weniger, ob du etwas erkannt hast, sondern eher, wie viel davon dein System gerade gleichzeitig tragen muss . Was ich vorsichtig sagen möchte: Nicht jede Blockade bedeutet automatisch, dass „noch etwas Großes verborgen“ ist. Manchmal ist es schlicht Überforderung durch zu viel gleichzeitige Innenschau , zu viele Ebenen auf einmal. Auch Integration braucht Pausen. Dein Satz, dass der Verstand dir zuruft, du hättest es nicht geschafft, gleichzeitig neu anzufangen und die Vergangenheit zu ordnen, hat mich besonders angesprochen. Vielleicht ist genau das der Knackpunkt: Möglicherweise war die Erwartung, beides parallel leisten zu müssen, einfach zu hoch. Ich möchte dir weder deine Deutungen nehmen noch sie weiter anfeuern. Mir ist nur wichtig, dass unser Austausch dir Halt gibt und nicht zusätzlich Druck erzeugt . Lass uns das Thema gern weiter vertiefen, aber Schritt für Schritt. Zu Volkswagen, Autoindustrie und China nur kurz: China war nie „nur“ Entwicklungsland. Es war schon einmal ein Hochreich – mit Porzellan, Papier, Schießpulver, Organisation und Langfristdenken. Dass es heute technologisch aufholt oder vorbeizieht, ist kein Wunder, sondern eher eine Rückkehr zu alter Stärke. Die Probleme der deutschen Autoindustrie sehe ich weniger als Zufall, sondern als Folge verpasster Entscheidungen und Selbstzufriedenheit. Zur Ost-/West-Thematik : Diese Diskussion halte ich auf Dauer für wenig zielführend. Es gab und gibt auf beiden Seiten Idioten – und genauso herzliche, offene, kluge Menschen. Möglicherweise macht deine Arbeit bei der Bahn solche Spannungen sichtbarer, weil du sehr nah an den Menschen bist. Für mich fühlt sich vieles eher nach einer alten Strategie von „teile und herrsche“ an als nach einer realen Trennlinie. Spaltung bindet Energie, Gemeinsamkeit würde Kraft freisetzen. Wenn mir ein Mensch negativ begegnet, hilft mir ein einfacher Gedanke:  Auch er war einmal ein Baby – hilflos, abhängig, vertrauensvoll. Das entschuldigt nichts, relativiert aber viel. Was du über Fördergelder, Erwartungen, Dankbarkeit und Resignation schreibst, ist komplex und sicher nicht mit einem Schuldigen zu erklären. Und ja: Man kann nicht überall „wirken“, auch wenn man es gut meint. Dass du trotzdem viel in dir selbst bewegt hast, klingt für mich nach dem eigentlichen Gewinn dieser Zeit – unabhängig davon, ob du langfristig dort bleibst. Mehr wollte ich dazu bewusst nicht ausführen. Dein Nachtrag zum Nachbarn macht für mich vieles klarer. Was mir dabei auffällt: Er hätte durchaus selbst aktiv werden können – anrufen, eine Idee äußern, Verantwortung für Kontakt übernehmen. Dass das nicht geschieht, ist kein Zufall, sondern Teil seines Musters. Nähe wird offenbar gern genommen, aber Initiative eher vermieden. Und dass er Handy, Bruder und Neffen hat, zeigt ja: Du bist nicht seine einzige Verbindung zur Welt. Die Geschichte mit der Fernbedienung war vermutlich ein Schlüsselmoment. Nicht wegen der Technik, sondern wegen der Haltung dahinter. Dass dein Angebot mit dem Argument „mein Neffe ist Ingenieur“ abgebügelt wurde – und deine eigene Kompetenz dabei keine Rolle spielte – erklärt gut, warum sich bei dir eine gesunde Distanz eingestellt hat. Das war keine Kränkung, sondern eine klare Grenzmarkierung. Zum Thema Erde und "es gibt genug Beweise wissenschaftlicher Natur" Wissenschaftlich gesehen sollen die Pyramiden vor 4500 Jahren in 20 Jahren gebaut worden sein. Aber bis heute ist nicht wissenschaftlich nachgewiesen, wie sie das gemacht haben sollen. Und auch dem Thema "zu viele Menschen auf der Erde" stehe ich sehr skeptisch gegenüber. Zu meinem Projekt fehlen jetzt nur noch die Mikrofone und die Lautsprecher. Aber die sind wohl schon auf dem Postweg. Für heute soll das mal alles sein. Einen schönen Abend wünscht dir Jürgen
17:55 Uhr
2026.01.08
Liebe Heidi, danke für deine Mail und deinen Rückblick auf Silvester – das klingt wirklich nach einem starken Start ins neue Jahr. In Dresden wurde übrigens auch sehr lange und heftig geknallt. Das Feuerwerk war kaum zu überhören, selbst mit etwas Abstand. Es lag viel Energie in der Luft, das habe ich auch so wahrgenommen. Bei uns war der Jahreswechsel ruhiger, eher familiär und ohne großes Programm. Vielleicht gerade deshalb habe ich darüber nicht viel geschrieben. Manchmal fühlt sich das Erlebte für mich erst ein paar Tage später „schreibbar“ an. Zu Ost und West : Sich dem Thema zu verschließen trifft es nicht ganz. Es ist eher so, dass ich mich dieser Einteilung bewusst verweigere . Für mich sind Menschen erst einmal Menschen – unabhängig davon, ob sie aus dem Osten, Westen oder sonst woher kommen. Ich versuche, nach dem Prinzip leben und leben lassen zu handeln. Sobald man anfängt, Menschen primär über Herkunft, Prägung oder Etiketten zu sortieren, geht für mich etwas Wesentliches verloren. Deshalb mache ich diese Unterscheidung im Alltag nicht mit – nicht aus Ignoranz, sondern aus Überzeugung. Jeder Mensch ist einzigartig und gehört nicht in eine Schublade. Wenn du im Zug mit Leuten darüber ins Gespräch kommst, finde ich das übrigens spannend. Direkte Begegnungen sagen meist mehr als jede Theorie. Zu China: Ich glaube, wir reden über zwei unterschiedliche Ebenen, die sich gar nicht widersprechen. Du hast völlig recht: Erfindungen allein erzeugen keinen wirtschaftlichen Aufschwung, und viele chinesische Entwicklungen wurden erst viel später ökonomisch relevant. Mein Punkt war weniger die einzelne Erfindung als der historische Zyklus: China hatte über Jahrhunderte Blütezeiten, wurde dann politisch und kolonial geschwächt und ist heute wieder im Aufstieg. In diesem Sinne passt China für mich sehr gut in das Bild von Polarität, das du beschreibst – nur auf einer langen historischen Skala. Und ja: Dass du Papieringenieurin bist, hatte ich im Hinterkopf – vielleicht habe ich es gerade deshalb zu grob formuliert. Um mich nicht ganz zu verrennen habe ich meine Idee mal in die KI eingegeben, Ergebnis: 1️⃣ Sachlich-historisch: Dein Kenntnisstand zu China Kurzfassung: Ja – China hatte mehrere Blütezeiten, wurde später geschwächt, kolonial ausgebeutet und fiel zurück. Etwas genauer: 🔶 Frühere Hochphasen China war über Jahrhunderte technologisch, kulturell und organisatorisch führend : Han-, Tang-, Song-Dynastie: Verwaltung, Landwirtschaft, Metallurgie, Städtebau, Handel Große Binnenwirtschaft, funktionierende Bürokratie Innovationskraft vorhanden (Papier, Druck, Kompass, Pulver, Geldwesen) 👉 China war zeitweise das fortschrittlichste Großreich der Welt. 🔻 Bruch & Niedergang Ab ca. 18./19. Jahrhundert : technologische Stagnation Abschottung militärische Unterlegenheit gegenüber Europa Dann: Opiumkriege ungleiche Verträge faktische Kolonialisierung / Ausplünderung massive innere Krisen 👉 China wurde nicht „natürlich“ arm , sondern politisch und wirtschaftlich geschwächt . 🔁 20. Jahrhundert bis heute Bürgerkrieg, Maoismus → weiteres Zurückfallen Ab 1980er: Öffnung, Industrialisierung erst Werkbank, dann Technologietransfer, jetzt eigene Spitzenbereiche 👉 Das heutige China ist kein klassisches Entwicklungsland mehr , auch wenn es sich aus geopolitischen Gründen lange so bezeichnet hat. Bemerkenswert:  Deutschland bezahlt bis heute Entwicklungshilfe an China. Ich bin Baujahr 60 und war mit 18 in der Ukraine. Ich tippe, dass wir ein ähnliches Baujahr  (?!) haben. Deine Aussage: " Ich war übrigens in China, als es richtig fett Entwicklungsland war." würde also exakt in die 80iger Jahre passen. Und weil wir gerade bei China sind, möchte ich deinen Blick auf Mali lenken. Ich habe in der KI eingegeben: Was kannst du mir zu Mali sagen. Soll ebenfalls eins der reichtsten Länder der Welt gewesen sein, Gold nach jerusalem gebracht haben Antwort: Ja – Mali ist ein klassisches Beispiel dafür, dass Reichtum, Hochkultur und späterer Niedergang historisch völlig normal sind. Dein Eindruck ist im Kern richtig , braucht aber eine kleine Präzisierung . 🟡 Kurzfassung vorweg Das Reich Mali war im 14. Jahrhundert eines der reichsten Gebilde der Welt Der legendäre Reichtum ist gut belegt , kein Mythos Gold floss vor allem nach Kairo und Mekka , nicht direkt nach Jerusalem Der spätere Niedergang folgte bekannten Mustern: Machtverschiebung, neue Handelswege, Kolonialismus 🏺 Das Reich Mali (ca. 1230–1600) Warum Mali so reich war Kontrolle über die größten Goldvorkommen der damaligen Welt Gold war im Mittelalter der strategische Rohstoff schlechthin Mali lag an den Transsahara-Handelsrouten Handel: Gold ↔ Salz ↔ Bücher ↔ Stoffe ↔ Wissen 👉 Europa hatte kaum eigenes Gold – Westafrika war zentral. 👑 Mansa Musa – der reichste Mann der Geschichte Herrscher von Mali (reg. 1312–1337) Legendärer Reichtum, oft als reichster Mensch aller Zeiten bezeichnet Seine Pilgerreise nach Mekka (1324) ist historisch dokumentiert Was dabei geschah Er reiste mit Tausenden Begleitern verteilte so viel Gold in Kairo , dass dort jahrelang Inflation herrschte Gold floss entlang der Route bis in den Mittelmeerraum 👉 Jerusalem lag zwar im islamischen Kulturraum, aber die Hauptwirkung war in Ägypten & Arabien , nicht dort. 📚 Timbuktu – Zentrum von Wissen, nicht nur Gold Timbuktu war ein internationales Bildungszentrum Zehntausende Manuskripte: Mathematik Astronomie Medizin Recht Bücher waren teils wertvoller als Gold 👉 Afrika war nicht nur Rohstofflieferant , sondern Wissensraum. 🔻 Warum Mali unterging Ein bekanntes Muster (passt perfekt zu deiner vorherigen Diskussion): Zerfall der Zentralmacht Konkurrenzreiche (Songhai) Verlagerung der Handelsrouten (Seehandel Europa) Später Kolonialismus & Ausplünderung Künstliche Grenzziehungen 👉 Nicht „Unfähigkeit“ , sondern Strukturbruch. 🧠 Einordnung in dein Denkmodell (Polarität) Mali passt exakt in das Muster, das du zuvor beschrieben hast: Das gilt für: Mali China Rom das Osmanische Reich Mein Fazit: Wenn ich mir China oder auch Mali anschaue, dann sehe ich darin kein fernes Sonderphänomen, sondern ein wiederkehrendes Muster. Das, was diesen Ländern in früheren Jahrhunderten passiert ist – wirtschaftlicher Abstieg nach einer Blütezeit –, beginnt sich aus meiner Sicht heute auch in Deutschland zu zeigen. Und dabei ist nach unten noch deutlich Luft, wie du persönlich in China erlebt hast, als es tatsächlich noch ein armes Land war. Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es in den Alliierten Überlegungen, Deutschland bewusst zu deindustrialisieren und auf einen Agrarstaat zu reduzieren. Was damals politisch nicht vollständig umgesetzt wurde, scheint heute auf anderem Weg stattzufinden – nicht durch äußeren Zwang, sondern durch eigene Entscheidungen. Gleichzeitig zeigt China, dass ein solcher Niedergang kein Endzustand sein muss. Das Land hat bewiesen, dass es möglich ist, eine Phase der Schwäche zu überwinden und anschließend wieder zu wirtschaftlicher und technologischer Stärke aufzusteigen. Deshalb bin ich überzeugt: In Deutschland kann es durchaus noch weiter nach unten gehen. Aber genau diese historische Erfahrung macht mir auch klar, dass nach einer Talsohle ein neuer Aufschwung möglich ist – wenn die Voraussetzungen dafür wieder geschaffen werden. Und die Deutschen haben das schon mehrfach bewiesen. Ich stelle fest, dass die Emails nicht kürzer werden. Das ist aber kein Problem für mich ;-)  Ich wollte mir gestern 20:20 Uhr einen Live-Vortrag anhören: "Die Bhagavadgita und das Geheimnis richtigen Denkens und Handelns", aber ich habe es verpasst, weil mich die Mail an dich so gefesselt hat. Gestern habe ich mich bei Mentaltraining angemeldet. Was es mir bringt, weiß ich noch nicht.  https://pixa.me/mentaltraining-extreeem Wenn du dich auch anmeldest können wir uns über einzelne Beiträge austauschen. Deine Sorge " Wenn du jetzt diese Ausbildung machst, wirst du weniger Zeit zum Schreiben haben. " ist unbegründet. Ich bin jeden Abend ab 19:30 bei meinem Vater. Dann reden wir noch ein bißchen. Und 20:15 Uhr beginnt sein Fernsehabend. Und ich schreibe dann. Zu Wien schreibe ich dann im nächsten Brief. Einen schönen Tag wünscht dir  Jürgen
08:16 Uhr
2026.01.09
Lieber Jürgen, danke für deine Mail. Silvester Dazu gab es einige Fotos von Dresden im Internet. Das sah echt so Klasse aus. Aber wie war denn die Luftverpestung?   Wohnst du bzw. dein Vater eigentlich in Dresden oder in einem Nachbarort? Ost und West : Wenn du meinst, Leben und leben Lassen wäre ausreichend, dann liegen wir Welten damit auseinander. Dieses ganze Getue, was das zur Zeit herrscht, führt zu nichts, im Gegenteil. Als ich hier ankam, hätte ich ja noch gerne etwas getan, um die Menschen an der früheren Grenze zusammenzubringen. Inzwischen ist aber durch das Erstarken der AFD eh alles verloren. Und die Wessis fühlen sich damit völlig im Recht mit ihrem Urteil. Die Stimmung hier lässt sogar nach, seitdem wir einen AFD-Landrat haben. Polarität Es ging ursprüngliche Frage, warum die Autoindustrie in Deutschland so abfällt und die Chinesen aufstehen. Ich sehe diese Entwicklung vor dem Hintergrund der Polarität (dieses Buch was ich damals gelesen habe, war vermutlich von Rüdiger Dahlke) Die Erklärungen auf der „irdischen Ebene“ sind in diesem Zusammenhang gar nicht wichtig, sondern eher, und mal wieder, das Thema „Energie“. Wie kommt es denn, dass sich die Pole einrichten? Was geht da im Hintergrund, den wir nicht sehen, ab? Welche Gesetzmäßigkeiten herrschen da? Diese Pole sind Bestandteil des Lebens…hell und dunkel, das ist das einfachste, kalt und warm, Liebe und Hass, arm und reich…..Aufbau und Verfall, Krieg und Frieden. Damit meine ich aber eher innerhalb der großen Zeiträume. Der Zerfall kam durch die Globalisierung, aber warum kam denn die Globalisierung? Du kannst dir etliche Beispiele von Ländern und Kulturen raussuchen, nicht nur die von dir erwähnten; es ist immer dasselbe. Erst hoch, dann kaputt und evt. wieder neu. Baujahr Mein Alter, genau wie deins, steht auf der Brieffreunde-Plattform. Ich bin 1955 geboren. Viel Genuss bei dem Mentraltraing heute Abend. Ich habe mir die homepage angeschaut von der Frau und habe mich aber dann dagegen entschieden. Allerdings hatte ich mal wieder Christian Bischoffs Transformation Days angefangen und realisiert, dass mir das nichts mehr bringt. Wenn ich höre, was die Menschen da beschreiben, welche Erfolge sie haben, und das auch erst nach drei Jahren, sage ich immer „Danke für meine Talente. Ich bin eine Preußin, die haben es einfach drauf“. Durch meine zunehmend Hellsichtigkeit kam aber jetzt ein „Gespräch der anderen Art“ zustande. Ich verschone dich damit. Aber das ist ja immer das, was ich sage, Traumata gehen nicht durch Mentaltraining einfach weg. Ich bin ganz guter Dinge, dass ich das mit „irdischen Behandlungen „hinbekomme. Wenn ja, führt das zu einer besseren Tagesstruktur.   Davon träume ich seit etlichen Jahren. Genieß den Tag. Ich musste einen Zoom-Vorstellungstermin wegen einer heftigen Erkältung absagen. Liebe Grüße Heidi       Heidi Roth  Dipl.-Ing (FH) freiberufliche Dozentin für das BOP (Berufsorientierungsprogramm) Theodor-Körner-Straße 1 96515 Sonneberg Tel: 03675 7086879 Mobil: 015116519504 E.Mail: roth.heidi@aol.com Am Donnerstag, 8. Januar 2026 um 08:16:23 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben: Liebe Heidi, danke für deine Mail und deinen Rückblick auf Silvester – das klingt wirklich nach einem starken Start ins neue Jahr. In Dresden wurde übrigens auch sehr lange und heftig geknallt. Das Feuerwerk war kaum zu überhören, selbst mit etwas Abstand. Es lag viel Energie in der Luft, das habe ich auch so wahrgenommen. Bei uns war der Jahreswechsel ruhiger, eher familiär und ohne großes Programm. Vielleicht gerade deshalb habe ich darüber nicht viel geschrieben. Manchmal fühlt sich das Erlebte für mich erst ein paar Tage später „schreibbar“ an. Zu Ost und West : Sich dem Thema zu verschließen trifft es nicht ganz. Es ist eher so, dass ich mich dieser Einteilung bewusst verweigere . Für mich sind Menschen erst einmal Menschen – unabhängig davon, ob sie aus dem Osten, Westen oder sonst woher kommen. Ich versuche, nach dem Prinzip leben und leben lassen zu handeln. Sobald man anfängt, Menschen primär über Herkunft, Prägung oder Etiketten zu sortieren, geht für mich etwas Wesentliches verloren. Deshalb mache ich diese Unterscheidung im Alltag nicht mit – nicht aus Ignoranz, sondern aus Überzeugung. Jeder Mensch ist einzigartig und gehört nicht in eine Schublade. Wenn du im Zug mit Leuten darüber ins Gespräch kommst, finde ich das übrigens spannend. Direkte Begegnungen sagen meist mehr als jede Theorie. Zu China: Ich glaube, wir reden über zwei unterschiedliche Ebenen, die sich gar nicht widersprechen. Du hast völlig recht: Erfindungen allein erzeugen keinen wirtschaftlichen Aufschwung, und viele chinesische Entwicklungen wurden erst viel später ökonomisch relevant. Mein Punkt war weniger die einzelne Erfindung als der historische Zyklus: China hatte über Jahrhunderte Blütezeiten, wurde dann politisch und kolonial geschwächt und ist heute wieder im Aufstieg. In diesem Sinne passt China für mich sehr gut in das Bild von Polarität, das du beschreibst – nur auf einer langen historischen Skala. Und ja: Dass du Papieringenieurin bist, hatte ich im Hinterkopf – vielleicht habe ich es gerade deshalb zu grob formuliert. Um mich nicht ganz zu verrennen habe ich meine Idee mal in die KI eingegeben, Ergebnis: 1️⃣ Sachlich-historisch: Dein Kenntnisstand zu China Kurzfassung: Ja – China hatte mehrere Blütezeiten, wurde später geschwächt, kolonial ausgebeutet und fiel zurück. Etwas genauer: 🔶 Frühere Hochphasen China war über Jahrhunderte technologisch, kulturell und organisatorisch führend : Han-, Tang-, Song-Dynastie: Verwaltung, Landwirtschaft, Metallurgie, Städtebau, Handel Große Binnenwirtschaft, funktionierende Bürokratie Innovationskraft vorhanden (Papier, Druck, Kompass, Pulver, Geldwesen) 👉 China war zeitweise das fortschrittlichste Großreich der Welt. 🔻 Bruch & Niedergang Ab ca. 18./19. Jahrhundert : technologische Stagnation Abschottung militärische Unterlegenheit gegenüber Europa Dann: Opiumkriege ungleiche Verträge faktische Kolonialisierung / Ausplünderung massive innere Krisen 👉 China wurde nicht „natürlich“ arm , sondern politisch und wirtschaftlich geschwächt . 🔁 20. Jahrhundert bis heute Bürgerkrieg, Maoismus → weiteres Zurückfallen Ab 1980er: Öffnung, Industrialisierung erst Werkbank, dann Technologietransfer, jetzt eigene Spitzenbereiche 👉 Das heutige China ist kein klassisches Entwicklungsland mehr , auch wenn es sich aus geopolitischen Gründen lange so bezeichnet hat. Bemerkenswert:  Deutschland bezahlt bis heute Entwicklungshilfe an China. Ich bin Baujahr 60 und war mit 18 in der Ukraine. Ich tippe, dass wir ein ähnliches Baujahr  (?!) haben. Deine Aussage: " Ich war übrigens in China, als es richtig fett Entwicklungsland war." würde also exakt in die 80iger Jahre passen. Und weil wir gerade bei China sind, möchte ich deinen Blick auf Mali lenken. Ich habe in der KI eingegeben: Was kannst du mir zu Mali sagen. Soll ebenfalls eins der reichtsten Länder der Welt gewesen sein, Gold nach jerusalem gebracht haben Antwort: Ja – Mali ist ein klassisches Beispiel dafür, dass Reichtum, Hochkultur und späterer Niedergang historisch völlig normal sind. Dein Eindruck ist im Kern richtig , braucht aber eine kleine Präzisierung . 🟡 Kurzfassung vorweg Das Reich Mali war im 14. Jahrhundert eines der reichsten Gebilde der Welt Der legendäre Reichtum ist gut belegt , kein Mythos Gold floss vor allem nach Kairo und Mekka , nicht direkt nach Jerusalem Der spätere Niedergang folgte bekannten Mustern: Machtverschiebung, neue Handelswege, Kolonialismus 🏺 Das Reich Mali (ca. 1230–1600) Warum Mali so reich war Kontrolle über die größten Goldvorkommen der damaligen Welt Gold war im Mittelalter der strategische Rohstoff schlechthin Mali lag an den Transsahara-Handelsrouten Handel: Gold ↔ Salz ↔ Bücher ↔ Stoffe ↔ Wissen 👉 Europa hatte kaum eigenes Gold – Westafrika war zentral. 👑 Mansa Musa – der reichste Mann der Geschichte Herrscher von Mali (reg. 1312–1337) Legendärer Reichtum, oft als reichster Mensch aller Zeiten bezeichnet Seine Pilgerreise nach Mekka (1324) ist historisch dokumentiert Was dabei geschah Er reiste mit Tausenden Begleitern verteilte so viel Gold in Kairo , dass dort jahrelang Inflation herrschte Gold floss entlang der Route bis in den Mittelmeerraum 👉 Jerusalem lag zwar im islamischen Kulturraum, aber die Hauptwirkung war in Ägypten & Arabien , nicht dort. 📚 Timbuktu – Zentrum von Wissen, nicht nur Gold Timbuktu war ein internationales Bildungszentrum Zehntausende Manuskripte: Mathematik Astronomie Medizin Recht Bücher waren teils wertvoller als Gold 👉 Afrika war nicht nur Rohstofflieferant , sondern Wissensraum. 🔻 Warum Mali unterging Ein bekanntes Muster (passt perfekt zu deiner vorherigen Diskussion): Zerfall der Zentralmacht Konkurrenzreiche (Songhai) Verlagerung der Handelsrouten (Seehandel Europa) Später Kolonialismus & Ausplünderung Künstliche Grenzziehungen 👉 Nicht „Unfähigkeit“ , sondern Strukturbruch. 🧠 Einordnung in dein Denkmodell (Polarität) Mali passt exakt in das Muster, das du zuvor beschrieben hast: Das gilt für: Mali China Rom das Osmanische Reich Mein Fazit: Wenn ich mir China oder auch Mali anschaue, dann sehe ich darin kein fernes Sonderphänomen, sondern ein wiederkehrendes Muster. Das, was diesen Ländern in früheren Jahrhunderten passiert ist – wirtschaftlicher Abstieg nach einer Blütezeit –, beginnt sich aus meiner Sicht heute auch in Deutschland zu zeigen. Und dabei ist nach unten noch deutlich Luft, wie du persönlich in China erlebt hast, als es tatsächlich noch ein armes Land war. Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es in den Alliierten Überlegungen, Deutschland bewusst zu deindustrialisieren und auf einen Agrarstaat zu reduzieren. Was damals politisch nicht vollständig umgesetzt wurde, scheint heute auf anderem Weg stattzufinden – nicht durch äußeren Zwang, sondern durch eigene Entscheidungen. Gleichzeitig zeigt China, dass ein solcher Niedergang kein Endzustand sein muss. Das Land hat bewiesen, dass es möglich ist, eine Phase der Schwäche zu überwinden und anschließend wieder zu wirtschaftlicher und technologischer Stärke aufzusteigen. Deshalb bin ich überzeugt: In Deutschland kann es durchaus noch weiter nach unten gehen. Aber genau diese historische Erfahrung macht mir auch klar, dass nach einer Talsohle ein neuer Aufschwung möglich ist – wenn die Voraussetzungen dafür wieder geschaffen werden. Und die Deutschen haben das schon mehrfach bewiesen. Ich stelle fest, dass die Emails nicht kürzer werden. Das ist aber kein Problem für mich ;-)  Ich wollte mir gestern 20:20 Uhr einen Live-Vortrag anhören: "Die Bhagavadgita und das Geheimnis richtigen Denkens und Handelns", aber ich habe es verpasst, weil mich die Mail an dich so gefesselt hat. Gestern habe ich mich bei Mentaltraining angemeldet. Was es mir bringt, weiß ich noch nicht.  https://pixa.me/mentaltraining-extreeem Wenn du dich auch anmeldest können wir uns über einzelne Beiträge austauschen. Deine Sorge " Wenn du jetzt diese Ausbildung machst, wirst du weniger Zeit zum Schreiben haben. " ist unbegründet. Ich bin jeden Abend ab 19:30 bei meinem Vater. Dann reden wir noch ein bißchen. Und 20:15 Uhr beginnt sein Fernsehabend. Und ich schreibe dann. Zu Wien schreibe ich dann im nächsten Brief. Einen schönen Tag wünscht dir  Jürgen
09:12 Uhr
Liebe Heidi, danke für deine Mail – ich greife deine Punkte der Reihe nach auf. Silvester / Dresden Wir wohnen mitten in Dresden , ich schaue vom Balkon im dritten Stock direkt hinaus – mit sehr guter Aussicht. Zur Luft: Ja, ein paar Stunden Qualm an Silvester sind nicht schön, aber ehrlich gesagt beunruhigt mich anderes deutlich mehr. Wenn Regierungen Panzer liefern, die im Betrieb zig Liter auf 100 km verbrauchen, dann relativiert das für mich die Silvester-Diskussion sehr schnell. Ost und West Dein Satz „dann liegen wir Welten auseinander“ – den nehme ich erst einmal als Fakt. Gleichzeitig merke ich, dass ich bei deinen Formulierungen sehr viel hineininterpretieren müsste , und genau das möchte ich vermeiden. Deshalb ein paar ehrliche Rückfragen, um Missverständnisse zu vermeiden: Was genau meinst du mit „dieses ganze Getue, das nichts bringt“ ? Als du schreibst, du hättest gern etwas getan, um Menschen an der früheren Grenze zusammenzubringen : Was stellst du dir dabei konkret vor? Wenn du sagst, durch das Erstarken der AfD sei „alles verloren“ – was genau ist verloren? Und wenn du schreibst, die Stimmung habe sich seit dem AfD-Landrat verschlechtert: Welche Stimmung meinst du konkret – im Alltag, beruflich, im Umgang der Menschen miteinander? Ich habe zu jedem dieser Punkte ein eigenes Bild im Kopf – aber die Gefahr des Aneinander-Vorbeiredens ist hier einfach zu groß. Mir wäre wichtig, dass du das noch etwas präzisierst. Zu Parteien Im Grundsatz stehe ich Parteien und der Parteidemokratie skeptisch gegenüber. Parteien teilen Gesellschaften zwangsläufig in Lager – sie vertreten immer nur einen Teil, nie das Ganze. In diesem Sinne ist auch die AfD kein Sonderfall, sondern lediglich ein weiteres Fragment im bestehenden System. Man kann sich das wie eine Torte vorstellen: Wenn sie bereits in zwölf Stücke geteilt ist, entsteht durch eine neue Partei kein größeres Ganzes – es wird einfach ein dreizehntes Stück daraus. Die Aufteilung wird feiner, die Spaltung tiefer, aber das Gemeinsame wächst nicht. Deshalb halte ich wenig von Parteien als Organisationsform politischer Willensbildung. Sie strukturieren Konflikte, verstärken Gegensätze und erschweren Verständigung – unabhängig davon, wie sie sich inhaltlich positionieren. Ein Beispiel dafür ist für mich die Grüne Partei. Sie stand einmal – jedenfalls in meiner Wahrnehmung – für Umwelt- und Naturschutz. Heute verbinde ich sie zunehmend mit militärischer Aufrüstung und mit Maßnahmen, die selbst massiv in Natur und Landschaft eingreifen, etwa wenn Wälder für Industrieanlagen wie Windkraft gerodet werden. Für mich zeigt sich daran, wie weit sich Parteien von ihren ursprünglichen Anliegen entfernen können. Wer die Grünen heute noch aus Überzeugung wählt, akzeptiert entweder diesen grundlegenden Kurswechsel – oder hatte nie ein wirklich konsequentes Verständnis von Umweltschutz im ursprünglichen Sinn. Auch das bestätigt für mich die grundsätzliche Problematik von Parteien: Inhalte werden austauschbar, Identität wird zur Glaubensfrage, Kritik nach innen immer schwieriger. Polarität Mit deinem Satz „erst hoch, dann kaputt und eventuell wieder neu“ gehe ich vollkommen mit. Oder anders gesagt: Das einzig Stabile ist der Wandel. In diesem Punkt liegen wir sehr nah beieinander. Mentaltraining / die Frau Genau da wäre ich tatsächlich neugierig: Du hast dir die Homepage angeschaut und dich dagegen entschieden – warum ? Ich hatte dir den Link bewusst geschickt, um von dir ein klares „ja, weil …“ oder „nein, weil …“ zu hören. Das interessiert mich wirklich. Zum Schluss: gute Besserung für deine Erkältung. Absagen zu müssen ist nie schön – aber Gesundheit geht vor. Liebe Grüße Jürgen
21:44 Uhr
2026.01.10
Lieber Jürgen, danke für deine Mail. Hier kommen die hoffentlich jetzt klarer formulierten Antworten.   Silvester / Dresden Dritter Stock ist natürlich Klasse! Ich wohne ja auch im dritten Stock. In Roth hat es aber gar nicht gequalmt. Ich frage mich, wie die das verhindert haben. Das war genial. Der Qualm führt halt zu Husten und schlechter Sicht, ich habe das gar nicht wegen der Umweltverschmutzung gefragt. Ost und West Du wolltest dich ja eigentlich dem Thema gar nicht widmen. Wenn ich mir das Weltgeschehen so anschaue, sollte ich meine Energie vielleicht eher an eine Lebensmittelbevorratung stecken. Dann doch mal zu deinen Fragen: „dieses ganze Getue, das nichts bringt“ ? zwischen den Menschen natürlich, ihren Urteilen, Vorurteilen, Ablehnungen West gegen Ost aber auch umgekehrt Menschen an der früheren Grenze zusammenzubringen : Was stellst du dir dabei konkret vor? Wenn du hier den Menschen ins Gesicht schaust, geht dein Herz auf, vor allem die älteren Frauen (wir hatten das ja schon mit den verpassten Millionen Euro) haben eine so tolle Ausstrahlung, das Thüringer Herz könnte selbst bei nur gemeinsamen Unternehmungen ohne viel Worte für positive Emotionen sorgen, für Rückbesinnung auf das eigene Herz/Gemüt. Ich habe mal von Gefängnisbesuchen gelesen, das waren Heiler, die sofort die Energie der Sträflinge verbessert haben, nur alleine durch ihre Präsenz und den Kontakt zu den Gefangenen. Ich hatte schon Kontakt mit Heilerinnen. Es ging auch um die Gegend hier. Events mit Senioren aus beiden Landesteilen war so meine Idee. Hüttenbesuch, Tagesevents. „Senioren aus Oberfranken lernen Senioren aus Sonneberg kennen“ erst mal oder so ähnlich. Und damit eben auch ein Zusammenwachsen ermöglichen.   Ich bleibe in Sonneberg nur auf dem Weg zum Bahnhof oft an den unübertroffen liebevoll gepflegten Vorgärten stehen, das ist einmalig. Nur schon ein Spaziergang anbieten, sich mit den Sonnebergern austauschen, die sind so zugänglich, so reizend. Ich sage ihnen manchmal, das nennt sich eigentlich Botanischer Garten. Woanders zahlt man für den Blick. Ossis (mal abgesehen von speziellen) haben etwas, was die Wessis nicht mehr haben. Im Zug nach/aus Erfurt bekomme ich das ständig bestätigt. Warum nehmen die Wessis das nicht an? Man muss sie regelrecht drauf stoßen. Aus war es dann , denn keiner fängt etwas neues an in einem Land mit der AfD, und da kommt auch keiner, der für ein event bezahlen soll. Ossis sind jetzt abgestempelt, egal wie viel % die AfD gewählt haben.   Ich bin ja auch eh für meine früheren Kontakte in Nürnberg gestorben. In München habe ich während eines Ausstellungsbesuchs einen früheren Nachbarn getroffen, mit Kollegen, ein Anwalt. Welches Entsetzen in seiner Stimme, als er mich fragte, was denn im Osten los wäre. Es wird nicht mal differenziert, wie viele die Partei wählen, weil das so schlimm ist. Ein Zugbegleiter aus Sachsen hat mir verraten, dass er in die Partei eintreten will. Ich habe ihn eingeladen, nach Sonneberg zu kommen und mit dem bekannten Stadtrat Heil Hitler und Sieg Heil zu rufen.  Er meint allen Ernstes, er bekäme mehr Rente bei einem Regierungswechsel. Der ist für mich gestorben. War ein ganz netter, wir haben uns so gemocht, aber das ist leider vorbei.   die  Stimmung… hat sich in Sonneberg seitdem es den berüchtigten Landrat gibt, verschlechtert. Die Stimmung auf der Straße, in den Geschäften.. Ich muss schon aufpassen was ich beim smalltalk sage, denn man tritt leicht ins Fettnäpfchen. Parteien Einverstanden. Aber bei der neuen Partei stimmt etwas nicht. Und das führt halt leider zu noch mehr Distanz zwischen West und Ost, und nur darum ging es mir. Das führt zu nichts oder besser, die Grenze wird immer größer. Mentaltraining / die Frau Sie kommt aus einem ganz anderen Bereich, das war der erste Grund. Die Namen sind völlig unbekannt. Ich habe schlechte Erfahrungen gemacht mit neuen Leuten, die sich an Mentaltraining u.ä. ranmachen. Die Überschriften /Themen sind für mich, die ich schon einiges erfahren und gelesen und gehört habe, Kindergarten. Sorry. Danke für die  gute Besserung  Die Absage war kein Problem, ich hätte eh noch nicht anfangen können. Liebe Grüße Heidi Am Freitag, 9. Januar 2026 um 21:44:20 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben: Liebe Heidi, danke für deine Mail – ich greife deine Punkte der Reihe nach auf. Silvester / Dresden Wir wohnen mitten in Dresden , ich schaue vom Balkon im dritten Stock direkt hinaus – mit sehr guter Aussicht. Zur Luft: Ja, ein paar Stunden Qualm an Silvester sind nicht schön, aber ehrlich gesagt beunruhigt mich anderes deutlich mehr. Wenn Regierungen Panzer liefern, die im Betrieb zig Liter auf 100 km verbrauchen, dann relativiert das für mich die Silvester-Diskussion sehr schnell. Ost und West Dein Satz „dann liegen wir Welten auseinander“ – den nehme ich erst einmal als Fakt. Gleichzeitig merke ich, dass ich bei deinen Formulierungen sehr viel hineininterpretieren müsste , und genau das möchte ich vermeiden. Deshalb ein paar ehrliche Rückfragen, um Missverständnisse zu vermeiden: Was genau meinst du mit „dieses ganze Getue, das nichts bringt“ ? Als du schreibst, du hättest gern etwas getan, um Menschen an der früheren Grenze zusammenzubringen : Was stellst du dir dabei konkret vor? Wenn du sagst, durch das Erstarken der AfD sei „alles verloren“ – was genau ist verloren? Und wenn du schreibst, die Stimmung habe sich seit dem AfD-Landrat verschlechtert: Welche Stimmung meinst du konkret – im Alltag, beruflich, im Umgang der Menschen miteinander? Ich habe zu jedem dieser Punkte ein eigenes Bild im Kopf – aber die Gefahr des Aneinander-Vorbeiredens ist hier einfach zu groß. Mir wäre wichtig, dass du das noch etwas präzisierst. Zu Parteien Im Grundsatz stehe ich Parteien und der Parteidemokratie skeptisch gegenüber. Parteien teilen Gesellschaften zwangsläufig in Lager – sie vertreten immer nur einen Teil, nie das Ganze. In diesem Sinne ist auch die AfD kein Sonderfall, sondern lediglich ein weiteres Fragment im bestehenden System. Man kann sich das wie eine Torte vorstellen: Wenn sie bereits in zwölf Stücke geteilt ist, entsteht durch eine neue Partei kein größeres Ganzes – es wird einfach ein dreizehntes Stück daraus. Die Aufteilung wird feiner, die Spaltung tiefer, aber das Gemeinsame wächst nicht. Deshalb halte ich wenig von Parteien als Organisationsform politischer Willensbildung. Sie strukturieren Konflikte, verstärken Gegensätze und erschweren Verständigung – unabhängig davon, wie sie sich inhaltlich positionieren. Ein Beispiel dafür ist für mich die Grüne Partei. Sie stand einmal – jedenfalls in meiner Wahrnehmung – für Umwelt- und Naturschutz. Heute verbinde ich sie zunehmend mit militärischer Aufrüstung und mit Maßnahmen, die selbst massiv in Natur und Landschaft eingreifen, etwa wenn Wälder für Industrieanlagen wie Windkraft gerodet werden. Für mich zeigt sich daran, wie weit sich Parteien von ihren ursprünglichen Anliegen entfernen können. Wer die Grünen heute noch aus Überzeugung wählt, akzeptiert entweder diesen grundlegenden Kurswechsel – oder hatte nie ein wirklich konsequentes Verständnis von Umweltschutz im ursprünglichen Sinn. Auch das bestätigt für mich die grundsätzliche Problematik von Parteien: Inhalte werden austauschbar, Identität wird zur Glaubensfrage, Kritik nach innen immer schwieriger. Polarität Mit deinem Satz „erst hoch, dann kaputt und eventuell wieder neu“ gehe ich vollkommen mit. Oder anders gesagt: Das einzig Stabile ist der Wandel. In diesem Punkt liegen wir sehr nah beieinander. Mentaltraining / die Frau Genau da wäre ich tatsächlich neugierig: Du hast dir die Homepage angeschaut und dich dagegen entschieden – warum ? Ich hatte dir den Link bewusst geschickt, um von dir ein klares „ja, weil …“ oder „nein, weil …“ zu hören. Das interessiert mich wirklich. Zum Schluss: gute Besserung für deine Erkältung. Absagen zu müssen ist nie schön – aber Gesundheit geht vor. Liebe Grüße Jürgen
09:45 Uhr
2026.01.11
Liebe Heidi, danke für deine ausführliche und offene Antwort. Silvester / Qualm Ja, ich weiß, sobald man auf der Straße ist, ist die Sicht eingeschränkt und es qualmt. Aber ehrlich gesagt empfinde ich das nicht als unangenehm. Für ein paar Minuten gehört dieser Geruch für mich einfach zu Silvester dazu. So ähnlich wie ein Hauch Zigarrenrauch: dauerhaft wäre das nichts, aber kurzzeitig ist es eine eigene, fast schon ritualhafte Erfahrung. Ost und West – meine Haltung Als du schreibst, ich hätte mich dem Thema eigentlich gar nicht widmen wollen, möchte ich das ein wenig relativieren. So absolut ist das nicht. Wenn jemand eine gute, einleuchtende Argumentation vorbringt – egal ob dafür oder dagegen –, überprüfe ich meine eigene Meinung durchaus. Aber eben nicht beliebig oder „wie die Fahne im Wind“. Ich halte es da mit dem Satz: Der Mensch irrt, solange er lebt. Das schließt mich ausdrücklich mit ein. Menschen zusammenbringen Grundsätzlich finde ich das, was du beschreibst, richtig, gut und notwendig – unabhängig davon, ob man es Ost/West nennt oder anders. Für mich ist die Familie als kleinste Zelle tatsächlich die beste Sozialversicherung. Und im Sinne der Subsidiarität sollte das Leben zuerst in Gemeinden und Nachbargemeinden organisiert werden. Genau deshalb ist es wichtig, dass Menschen sich kennen, begegnen, miteinander etwas tun. Dein Gedanke mit gemeinsamen Unternehmungen, Spaziergängen oder einfachen Begegnungen passt da sehr gut hinein. AfD Hier liegen wir vermutlich am deutlichsten auseinander, deshalb formuliere ich meine Sicht bewusst klar: Ich halte es für einen großen Fehler, die AfD zu unterdrücken . Nicht, weil ich sie ideal finde – sondern aus mehreren Gründen: Ich würde sie allein schon deshalb wählen, um einmal andere Gesichter zu sehen. In vielen Bereichen – auch im Sport – bekommen Underdogs große Sympathien. In der Parteienlandschaft ist das aktuell die AfD. Dieser Effekt ist im Osten aus meiner persönlichen Erfahrung stärker. Sollte die AfD „an die Macht“ kommen, müsste sie beweisen, was ihre Sprüche wert sind – oder ob es nur das Blaue vom Himmel war. Auch die Grünen haben gezeigt, wie schnell sich Parteien um 180 Grad drehen können. Für mich wäre die AfD nur dann wirklich eine Alternative, wenn sie z.B.: aus der NATO austritt und fremde Truppen aus Deutschland abzieht mit den über 50 Ländern, mit denen formal noch Kriegszustand besteht, Friedensverträge schließt alle deutschen Soldaten aus Auslandseinsätzen zurückholt (Deutschland wird nicht am Hindukusch oder in Mali verteidigt, sondern hier – Bundeswehr) das Volk über eine Verfassung abstimmen lässt, wie es das Grundgesetz vorsieht Gelder nicht in NGOs, sondern in Infrastruktur, Wissenschaft, Technik, Bildung und Familien steckt Grenzen überwacht und straffällig gewordene Ausländer abschiebt Meine Vermutung: Davon wird wenig bis gar nichts umgesetzt. Viele AfD-Anhänger werden ent-täuscht – im wörtlichen Sinne, also von einer Täuschung befreit. Und genau deshalb sage ich aus heutiger Sicht: Keine Partei ist die richtige. Mentaltraining Deinen Einwand zu den Überschriften und Themen kann ich sehr gut nachvollziehen. Das ist bei mir ähnlich wie bei Programmierkursen : 95 % kenne ich bereits. Und trotzdem gibt es manchmal genau diesen einen Gedanken , eine Situation, eine Perspektive – wie eine Perle in der Muschel . Hundert Muscheln, eine Perle. Man weiß vorher nie, wo sie steckt. Zum Schluss noch etwas Leichtes: Heute war hier ein wunderschöner weißer Tag – richtig zum Durchatmen. Ich wünsche dir ebenfalls einen schönen Abend und eine gute Zeit. Liebe Grüße Jürgen
21:55 Uhr
2026.01.12
Guten Morgen Jürgen, Es schneit und schneit und schneit. Die Straßen werden hier schon nicht mehr geräumt, das lohnt sich nicht. Ich komme nur leider mit dem Rad nicht weg. Das ist hier das schöne, ein paar Kilometer weiter ist alles an Geschäften, ein Einkaufszentrum zum Aufwärmen….. nur nicht ohne mit Spikes zu erreichen. Silvester / Qualm Haha, ja der Qualm gehört dazu, man ist es von Klein an gewöhnt, egal wie ungesund er ist. Ich liebe auch die Knaller der Böller, das hängt wohl mit meinem Vorleben zusammen. Die Böller selber brauche ich nicht. Trotzdem hat es mich gewundert, wie in Roth die Luft sauber blieb. Ost und West Ich kann zwar alles was du schreibst nachvollziehen, Sorge macht mir aber die Gesamtentwicklung.   Der Osten holt wirtschaftlich nicht auf, Fachkräfte ziehen ab, die jungen Leute auch und so wird der Verlust an ärztlicher Versorgung und Lebensqualität immer dramatischer. Die Überalterung führt zu Leerstand. Die Gastronomie stirbt. Die deutsche Gesamtwirtschaft schrumpft wegen den ganzen Insolvenzen eh, und damit wird auch der Länderfinanzausgleich nicht mehr so einfach. Es lassen sich keine Firmen hier nieder, wo es zu wenig Arbeitskräfte gibt. Die Präsenz der Afd macht es bestimmt nicht leichter.   Menschen zusammenbringen Ich lege meine Gedanken oder mein mögliches Engagement, wenn auch nur im Geiste, dazu ab sofort ab. Je mehr Kontakte ich hier bekomme, desto deutlicher wird, dass sich die Sonneberger untereinander vielfach ja schon nicht leiden können. Im Stadtteilzentrum würde bei Zusammenkünften nur gelästert, hier meldet keiner mal was bei der Stadt vor lauter Angst, es könnte über ihn gelästert werden. Ich komme mit allen klar, aber wenn es noch mehr den Bach runter geht, dann kann ich nur sagen, Chancen auf Änderung wegen Negativität verpasst. AfD Mich würde es interessieren, wieso sich eine Partei etabliert, die von dem Höcke-Wessi ausgeht, Heil Hitler schreit. (Findest du das akzeptabel? Oder sind das Ausrutscher?) Ich habe mir vor Jahren das Wahlprogramm durchgelesen und war einfach nur entsetzt. Schon alleine der EU-Austritt geht nicht mehr. Deutschland zahlt jedes Jahr 170 Milliarden Euro weniger, weil die Zölle wegfallen. Das interessiert wohl keinen Wähler. Seitdem Sesselmann hier ist, hat sich nichts verändert, im Gegenteil, wir haben auch noch Afghanen bekommen. Eine Schule musste schließen. Die Polizei versteckt sich vor lauter Angst. Auf der Straße lungern Ausländer mit Deutschen zusammen, es gibt keine Ordnung, kein Engagement, nichts! Im Wahlprogramm steht „Sicherheit der Bürger verbessern“, eine Farce. In meiner Ausführung ging es ja auch nur um die Erklärung, warum keiner im Osten Begegnungen anbieten würde. Zur Afd im allgemeinen : Was die Flüchtlingskrise angeht, habe ich eine Überzeugung noch gar nicht geäußert. Die Gesetzmäßigkeit dahinter ist (wir hatten es mit Energie) ist ein unbewusster Versuch, den Holocaust wieder gut zu machen. Ich habe das ein paarmal mit Leuten im Bordrestaurant angesprochen, nach einer kurzen Zeit haben sie es auch so gesehen. Sie bekommen jetzt unser Geld- wir hatten es unrechtmäßig von den Juden genommen. Sie können auch kriminell werden ohne bestraft zu werden, so haben das ja unserer Vorfahren gemacht. (Ich meine natürlich die Deutschen und alle Judenfeindlichen, also nicht die Vorfahren von uns beiden), Interessant, dass Deutschland die meisten Flüchtlinge aufgenommen hat, Ungarn fällt aus dem Rahmen, ansonsten kann man noch mehr Parallelen finden. Und die Merkel ist so verblendet und traumatisiert, dass sie nicht mal einsieht, was sie an Schuld auf sich geladen hat und Deutschland wieder kaputt gemacht hat. Wegen dieser höheren Gesetzmäßigkeit wird die Afd nichts bewirken können, die Gesetze, die hinter der Krise stehen, sieht sie auch nicht. Meloni ist gescheitert. Ich hätte ihr es so gewünscht, Vorreiter zu werden, denkste. Merz und die Regierung tun gerade sehr viel, um wieder einen besseren Zustand zu erreichen. Aber auch da schreit die Bevölkerung rum. Die das machen, haben vielleicht unbewusst Schuld auf sich geladen, durch ihre Vorfahren. Was kann es denn sonst für einen Grund geben, Vergewaltiger und alle anderen Straftäter zu akzeptieren? Das ist alles nur die alte deutsche Schuld, ganz tief in jeder Zelle verankert. Und darum wird eine Afd nichts ausrichten können gegen Ausländer, die Gerichte haben das Sagen. In diesem Zusammenhang habe ich aber noch keine Idee, wieso die Afd eher eine Ostpartei ist.   Das könnte an den unterschiedlichen Traumata liegen. Deine anderen Punkte kommentiere ich nicht, sonst wird das wieder zu lang. Wir sind da einer Meinung, aber das ist alles Wunschdenken, genau.     Mentaltraining Da gab es schon wieder in einem Video einen Namen, Randolf…x , ne, der hatte schon eine so komische elend tiefe Zornesfalte, dass ich dachte, der soll selber erst mal Mentaltraining machen. Ich habe ein feed back zu Christian Bischoffs 3 Tage Zoom geschickt. Es kam sogar eine Antwort, aber gerafft hat keiner was. Ohne Traumaintegration gelingt kein Mentaltraining. Die Menschheit steckt noch fest. Sie will es nicht wahrhaben.   Danke für die beiden Fotos. Muss auch mal wieder welche machen. Jaja, die Schwere muss wieder gehen. Sie war jetzt lange genug zu Besuch, zumindest bei mir. Sag mal, was machst du dann mit der KI? Gestern habe ich einen Film über Gustav Klimt angeschaut und da ging es zum Schluss um die Wiederherstellung der Farben eines Gemäldes, das verbrannt worden war, aber als Schwarz-Weiß-Foto existierte - mit KI. Liebe Grüße Heidi Am Sonntag, 11. Januar 2026 um 21:55:52 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben: Liebe Heidi, danke für deine ausführliche und offene Antwort. Silvester / Qualm Ja, ich weiß, sobald man auf der Straße ist, ist die Sicht eingeschränkt und es qualmt. Aber ehrlich gesagt empfinde ich das nicht als unangenehm. Für ein paar Minuten gehört dieser Geruch für mich einfach zu Silvester dazu. So ähnlich wie ein Hauch Zigarrenrauch: dauerhaft wäre das nichts, aber kurzzeitig ist es eine eigene, fast schon ritualhafte Erfahrung. Ost und West – meine Haltung Als du schreibst, ich hätte mich dem Thema eigentlich gar nicht widmen wollen, möchte ich das ein wenig relativieren. So absolut ist das nicht. Wenn jemand eine gute, einleuchtende Argumentation vorbringt – egal ob dafür oder dagegen –, überprüfe ich meine eigene Meinung durchaus. Aber eben nicht beliebig oder „wie die Fahne im Wind“. Ich halte es da mit dem Satz: Der Mensch irrt, solange er lebt. Das schließt mich ausdrücklich mit ein. Menschen zusammenbringen Grundsätzlich finde ich das, was du beschreibst, richtig, gut und notwendig – unabhängig davon, ob man es Ost/West nennt oder anders. Für mich ist die Familie als kleinste Zelle tatsächlich die beste Sozialversicherung. Und im Sinne der Subsidiarität sollte das Leben zuerst in Gemeinden und Nachbargemeinden organisiert werden. Genau deshalb ist es wichtig, dass Menschen sich kennen, begegnen, miteinander etwas tun. Dein Gedanke mit gemeinsamen Unternehmungen, Spaziergängen oder einfachen Begegnungen passt da sehr gut hinein. AfD Hier liegen wir vermutlich am deutlichsten auseinander, deshalb formuliere ich meine Sicht bewusst klar: Ich halte es für einen großen Fehler, die AfD zu unterdrücken . Nicht, weil ich sie ideal finde – sondern aus mehreren Gründen: Ich würde sie allein schon deshalb wählen, um einmal andere Gesichter zu sehen. In vielen Bereichen – auch im Sport – bekommen Underdogs große Sympathien. In der Parteienlandschaft ist das aktuell die AfD. Dieser Effekt ist im Osten aus meiner persönlichen Erfahrung stärker. Sollte die AfD „an die Macht“ kommen, müsste sie beweisen, was ihre Sprüche wert sind – oder ob es nur das Blaue vom Himmel war. Auch die Grünen haben gezeigt, wie schnell sich Parteien um 180 Grad drehen können. Für mich wäre die AfD nur dann wirklich eine Alternative, wenn sie z.B.: aus der NATO austritt und fremde Truppen aus Deutschland abzieht mit den über 50 Ländern, mit denen formal noch Kriegszustand besteht, Friedensverträge schließt alle deutschen Soldaten aus Auslandseinsätzen zurückholt (Deutschland wird nicht am Hindukusch oder in Mali verteidigt, sondern hier – Bundeswehr) das Volk über eine Verfassung abstimmen lässt, wie es das Grundgesetz vorsieht Gelder nicht in NGOs, sondern in Infrastruktur, Wissenschaft, Technik, Bildung und Familien steckt Grenzen überwacht und straffällig gewordene Ausländer abschiebt Meine Vermutung: Davon wird wenig bis gar nichts umgesetzt. Viele AfD-Anhänger werden ent-täuscht – im wörtlichen Sinne, also von einer Täuschung befreit. Und genau deshalb sage ich aus heutiger Sicht: Keine Partei ist die richtige. Mentaltraining Deinen Einwand zu den Überschriften und Themen kann ich sehr gut nachvollziehen. Das ist bei mir ähnlich wie bei Programmierkursen : 95 % kenne ich bereits. Und trotzdem gibt es manchmal genau diesen einen Gedanken , eine Situation, eine Perspektive – wie eine Perle in der Muschel . Hundert Muscheln, eine Perle. Man weiß vorher nie, wo sie steckt. Zum Schluss noch etwas Leichtes: Heute war hier ein wunderschöner weißer Tag – richtig zum Durchatmen. Ich wünsche dir ebenfalls einen schönen Abend und eine gute Zeit. Liebe Grüße Jürgen
09:53 Uhr
2026.01.13
Liebe Heidi, danke dir für deine ausführliche Mail. Nach dem schönen weißen Wochenende war es heute früh dann leider spiegelglatt . Ich war innerlich darauf eingestellt – entschärft hat es die Situation trotzdem nicht. Um 8:15 Uhr sollten Andreas und ich eigentlich im Krankenhaus sein. Wegen der Glätte wollte ich vorsorglich ein Taxi rufen, aber die Taxi-Zentrale hat gar keine Bestellungen mehr angenommen – wegen der Straßensituation. Das sagt dann eigentlich schon alles über die Verhältnisse heute Morgen. Ost / West Deine Analyse trifft es aus meiner Sicht ziemlich genau. Die Abwanderung, die Überalterung, der Leerstand, die ausgedünnte Versorgung – das sind reale Entwicklungen, die man nicht wegreden kann. Und ja, das verstärkt sich gegenseitig. Da habe ich keinen grundsätzlichen Widerspruch zu dem, was du beschreibst. Menschen zusammenbringen Ich glaube inzwischen, dass der Kern woanders liegt als bei großen Ideen oder Events. Für mich ist die Familie das Wichtigste. Und danach eine kleine Auswahl an Menschen , mit denen man wirklich auf einer Wellenlänge liegt. Nicht die Masse zählt, sondern die Qualität der Beziehungen. Alles andere kostet oft mehr Energie, als es bringt. Zum Thema AfD und EU lasse ich es diesmal bewusst gut sein – darum kümmere ich mich später, sonst sprengt es wieder den Rahmen. Und ich möchte nicht zu sehr ins Hintertreffen beim Antworten kommen. Erste Gedanken zur KI: Ja, ich möchte ganz bewusst die positiven Seiten dieser Technik den Menschen näherbringen. Für mich ist KI wie das Feuer. Was wäre die Menschheit ohne Feuer gewesen? Gleichzeitig musste sie lernen, damit umzugehen – Feuerwehr, Brandschutz, Regeln.  Seit 1945 lebt die Menschheit zudem mit der Fähigkeit, sich mit dem „Höllenfeuer“ der Atomkraft selbst zu vernichten – ein permanenter Tanz auf dem Vulkan. Mit neuen nicht-nuklearen Hochenergiewaffen sieht man, wie nah technische Möglichkeiten an frühere Zerstörungskraft heranreichen.  Trotzdem glaube ich fest daran, dass die Menschheit auch die Gefahren der KI in den Griff bekommen kann. Die positiven Aussichten sind aus meiner Sicht einfach zu attraktiv, um sie aus Angst liegenzulassen. Ich wünsche dir, dass die Schwere weiter abzieht. Sie war, wie du sagst, lange genug zu Besuch. Liebe Grüße Jürgen
21:51 Uhr
2026.01.14
Oh oh Jürgen, da schicke ich doch gleich mal mein Bedauern. Bei Glatteis würde ich nicht mehr ohne Schuhspikes rausgehen, allerdings habe ich gar keine. Wieso solltet ihr ins Krankenhaus kommen und wie ging das gestern aus? Ost/West/Wirtschaft/Menschen Es nützt nichts, wenn die gegenwärtigen Analysen stimmig sind. Es nützt auch nichts, wenn der Zusammenhalt der Familie wichtig ist.   Ich weiß auch nicht, wie eine Begegnung der beiden Deutschtypen angenommen würde, also durch meine inzwischen verworfenen Ideen. Ich weiß nur von den Sonnebergern, dass sie öfter Wessimänner geheiratet haben und ich erlebe ja täglich, wie aufgeschlossen sie sind. Gestern habe ich im TV Trumps Schäden gesehen. Da gibt es in bestimmten Regionen nur noch Ärzte per LKW mit ehrenamtlichen ÄrztInnen, Veteranen haben alles verloren, die Arbeitslosigkeit steigt, die finanzielle Unterstützung für Einkommensschwache ist gestrichen, die Krankenversicherung von Abama auch, nur die Reichen werden immer reicher. Ein nicht so schlimmes sehe ich als worst case auch in den neuen Bundesändern.   Schau dir an, was Söder postuliert. Bundesländer sollen zusammengefügt werden, damit nicht mehr so viele Steuergelder gebraucht werden. Bayern, als das größte Geldgeberland, droht schon mit Ausstieg (was aber glaube ich, nicht geht), auf jeden Fall aber mit weniger Finanzausgleich. Die 3,9 Milliarden für Ostdeutschland werden dann weniger, dazu kommt noch die Hauptquelle für den Steuerhaushalt, die Umsatz- und Einfuhrsteuer, wird durch die Insolvenzen weniger (ja auch in Dresden) und, nun wird auch noch der Ruf laut, dass die Bundeswehr nach Grönland soll, noch mal mehr Kosten. Der Osten wird dann am ehesten bluten. Und das macht mir alles Sorge. Hier bekommen die Jobcenter-Kunden keine kostenlose oder verbilligte Fahrkarte. Was nützt die nette Familie, wenn sie sich nicht gesund ernähren kann? AfD und EU  aber bitte aber nicht vergessen. Den Klimawandel leugnet übrigens die Partei, und erklärt, wie wichtig der Co2 -Ausstoß wäre. Usw. Was die Migration angeht, sollte man meinen, Merz erledigt das alles, was die Afd vorhat oder besser, er versucht es. Es scheint ja nicht so einfach zu sein, solange es Gerichte gibt. Rechtsradikalität haben die neuen Bundesländer längst selber festgestellt. Es geht nicht um neue Gesichter, wie du schreibst, es geht ums Überleben (insbesondere der Neuen Bundesländer). Die ganzen Steuerversprechen sind ein Witz, wo sollen die ganzen Steuern denn herkommen, vor allem ohne den Wegfall der Zölle? Du siehst das so locker, ich bin dagegen richtig besorgt. Diese Partei schreckt jegliche Unternehmer ab, die nicht überzeugt sind.   Die Afd ist für Verbrennerautos und gegen E-Autos, wie soll das denn gehen? VW in Dresden ist tot. Die paar elektrische PKWs konnten nichts mehr bewirken. Die Chinesen lachen sich kaputt. KI:  Hast du denn schon konkrete Projekte, wo du dich einbringen würdest? Ich beantworte bei Swagbucks öfter Fragen zu KI, das meiste ist für mich völliger Quatsch. Eine Umfrage war, wie man in Einkaufszentren unterstützend (mit KI) wirken kann. Dazu habe ich einiges für Blinde geschrieben, die haben alle Smartphones und finden Apps. Finanz-KI scheint auch gut anzukommen. Damit habe ich mich aber noch nicht beschäftigt. Und da gibt es auch schon genug Fachleute. Danke für deine Wünsche zum Weggang der Schwere. Ich bin wieder gut drauf. Am Weihnachtsbaum hatte ich die fast abgebrannten Kerzen mit Wattestäbchen aus der Halterung rausgepult, denn die langen Nadeln haben öfter Feuer gefangen. Ich konnte mich daher gut von dem Baum trennen, also auch von der Tradition. Es hat dieses Jahr länger gedauert, alles wiederherzustellen, Wachsflecke und Klebstoff auf dem Boden hatte ich sonst nie. Inzwischen habe ich die ersten 25 Euro von swagbucks zum Kauf bei Amazon eingelöst. Morgen ist das erste Zoom-meeting für die Nachhilfestunden,   ein erstes Kennenlernen mit dem Institut. Liebe Grüße Heidi Heidi Roth  Dipl.-Ing (FH) freiberufliche Dozentin für das BOP (Berufsorientierungsprogramm) Theodor-Körner-Straße 1 96515 Sonneberg Tel: 03675 7086879 Mobil: 015116519504 E.Mail: roth.heidi@aol.com Am Dienstag, 13. Januar 2026 um 21:51:26 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben: Liebe Heidi, danke dir für deine ausführliche Mail. Nach dem schönen weißen Wochenende war es heute früh dann leider spiegelglatt . Ich war innerlich darauf eingestellt – entschärft hat es die Situation trotzdem nicht. Um 8:15 Uhr sollten Andreas und ich eigentlich im Krankenhaus sein. Wegen der Glätte wollte ich vorsorglich ein Taxi rufen, aber die Taxi-Zentrale hat gar keine Bestellungen mehr angenommen – wegen der Straßensituation. Das sagt dann eigentlich schon alles über die Verhältnisse heute Morgen. Ost / West Deine Analyse trifft es aus meiner Sicht ziemlich genau. Die Abwanderung, die Überalterung, der Leerstand, die ausgedünnte Versorgung – das sind reale Entwicklungen, die man nicht wegreden kann. Und ja, das verstärkt sich gegenseitig. Da habe ich keinen grundsätzlichen Widerspruch zu dem, was du beschreibst. Menschen zusammenbringen Ich glaube inzwischen, dass der Kern woanders liegt als bei großen Ideen oder Events. Für mich ist die Familie das Wichtigste. Und danach eine kleine Auswahl an Menschen , mit denen man wirklich auf einer Wellenlänge liegt. Nicht die Masse zählt, sondern die Qualität der Beziehungen. Alles andere kostet oft mehr Energie, als es bringt. Zum Thema AfD und EU lasse ich es diesmal bewusst gut sein – darum kümmere ich mich später, sonst sprengt es wieder den Rahmen. Und ich möchte nicht zu sehr ins Hintertreffen beim Antworten kommen. Erste Gedanken zur KI: Ja, ich möchte ganz bewusst die positiven Seiten dieser Technik den Menschen näherbringen. Für mich ist KI wie das Feuer. Was wäre die Menschheit ohne Feuer gewesen? Gleichzeitig musste sie lernen, damit umzugehen – Feuerwehr, Brandschutz, Regeln.  Seit 1945 lebt die Menschheit zudem mit der Fähigkeit, sich mit dem „Höllenfeuer“ der Atomkraft selbst zu vernichten – ein permanenter Tanz auf dem Vulkan. Mit neuen nicht-nuklearen Hochenergiewaffen sieht man, wie nah technische Möglichkeiten an frühere Zerstörungskraft heranreichen.  Trotzdem glaube ich fest daran, dass die Menschheit auch die Gefahren der KI in den Griff bekommen kann. Die positiven Aussichten sind aus meiner Sicht einfach zu attraktiv, um sie aus Angst liegenzulassen. Ich wünsche dir, dass die Schwere weiter abzieht. Sie war, wie du sagst, lange genug zu Besuch. Liebe Grüße Jürgen
14:13 Uhr
Liebe Heidi, danke für deine Mail und dein Mitfühlen wegen der Glätte. Krankenhaus / Augen-OP Gestern war ich mit meinem Bruder zum Vorbereitungstermin für die Augen-OP (linkes Auge, Grauer Star) im Krankenhaus. Die OP ist für den 21.01. geplant. Leider hat sich die körperliche Verfassung meines Bruders verschlechtert, sodass der Narkosearzt sein OK verweigert hat. Ohne Narkose keine OP. Zusätzlich soll mein Bruder nun regelmäßig den Blutdruck überwachen , und es muss noch ein Befund vom Kardiologen her. Das alles möglichst vor dem 21.01. – also Hausarzt, Überweisung, Kardiologe, alles im Schnellverfahren. Heute – o Wunder Heute hat das dann tatsächlich erstaunlich gut geklappt: Bei der Hausärztin habe ich keine 15 Minuten gewartet , bekam die Überweisung, ein Rezept fürs Blutdruckmessgerät und für die Medikamente. Fünf Minuten weiter war ein Kardiologe – keinen festen Termin, aber die klare Ansage: ab 8 Uhr kommen, Wartezeit mitbringen . Dann noch 10 Minuten ins Sanitätshaus fürs Blutdruckmessgerät und weitere 10 Minuten zur Apotheke , um die Medikamente zu bestellen. Zahnthema – unerwartet positiv Seit einem Monat wartete ich auf den Heil- und Kostenplan zum Schließen meiner Zahnlücke – nichts kam an. Beim Zahnarzt hieß es, der Plan sei per Mail rausgegangen. Bei mir war nichts. Ich bekam ihn ausgedruckt, bin direkt zur Krankenkasse gelaufen. Dort gab es erst ein Problem wegen einer fehlenden Arztnummer, aber nach einem kurzen Rückruf war der Plan im System – und ich hatte sofort die Zusage . Damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet. Also gleich zurück zur Zahnärztin und einen Termin für den 02.02.26 festgemacht. Und dann noch obendrauf Als ich wieder zu Hause war, lag auch noch das Angebot für den Kurs im Postfach. Unterm Strich: ein extrem bewegter Vormittag – aber ein erfolgreicher. Ich hoffe sehr, dass es morgen ähnlich weitergeht. Zu den vielen großen Themen Wirtschaft, Menschen, Trumps Schäden, zusammengelegte Bundesländer, Bundeswehr nach Grönland, AfD, EU, NATO-Austritt Frankreich – das lasse ich für den Moment bewusst außen vor. Jeder einzelne Punkt würde eine eigene lange Mail brauchen, und dafür fehlt mir gerade die Ruhe. KI – ganz konkret Mein Bruder ist schwerhörig (Pflegestufe 2) und sieht wegen des Grauen Stars sehr schlecht. Systeme wie Alexa , die stark auf Sprache und gutes Hören setzen, helfen da kaum. Es gibt zwar Lichtsignalanlagen fürs Klingeln, aber das sind wieder Einzellösungen für nur ein Problem. Ich möchte in den nächsten Wochen etwas Eigenes bauen , das einen Teil der Alexa-Funktionen und der Lichtsignale übernimmt – plus zusätzliche Funktionen, die jederzeit angepasst, erweitert oder verändert werden können. Das ist erst einmal ein privates Projekt . Darüber hinaus sehe ich viel Potenzial bei Chatbots , die Support entlasten (eigentlich für jeden Handwerker und Unternehmer sinnvoll) Marketing für Produkte und Dienstleistungen – da liegen kurzfristig riesige Chancen Zum Schluss noch: Dein „Kampf mit dem Nadelbaum“ wird später sicher eine schöne, leicht schräge Erinnerung sein 😊 Und 25 € von Swagbucks – ist besser als nichts. Das Zoom-Meeting für die Nachhilfe klingt gut, ich drücke dir die Daumen für einen angenehmen Einstieg. Da der Schlaf vor Mitternacht der Beste sein soll, schicke ich dir jetzt diese Email. Liebe Grüße Jürgen
23:20 Uhr
2026.01.15
Lieber Jürgen, Owei, das liest sich nicht gut. Was ja noch dazukommt, dass die Sehbeeinträchtigung sicher auch eine nervliche Belastung für deinen Bruder darstellt. Hoffentlich werdet ihr gut beraten bei der Anschaffung des Blutdruckmessgeräts. Das ist nicht so ganz ohne.   Dreimal hintereinander messen – natürlich mit 10 Minuten Abstand, kann 3 verschiedene Werte anzeigen. Je nach Tageszeit messe ich erhebliche Unterschiede. Man muss plötzlich lernen, dass es nicht nur einen Wert gibt, wovon wir immer ausgegangen sind. Ich muss mal langsam wieder täglich messen. Wenn der Arzt bei dieser Mininarkose schon Bedenken hat, bedeutet das Stress für euch. Aber wenn es nicht klappt, denk dran, kann es auch ein Zeichen von oben sein, dass es nicht der richtige Zeitpunkt ist. Schon das Glatteis konnte ein Zeichen sein.   Zahnbehandlung Das ist nur der Fachkräftemangel, das ist normal neuerdings. Du bekommst sicher erst mal ein Provisorium, oder? Das dauert ja dann eh alles noch länger. Angebot für den Kurs   Ist es das, was das Arbeitsamt/Jobcenter angeboten hat? Gut, es geht weiter. Ich hoffe, der Kurs sagt dir zu. Findet er online oder vor Ort statt? Meinst du, mit der Idee für deinen Bruder kannst du eine Produktidee entwickeln, die sich dann monetarisieren lässt? Das wäre ja richtig ethisch, Chatboots finde ich dagegen, sollten verboten werden. Die treiben einem nur den Blutdruck nach oben. Mit so etwas muss man natürlich auch mal rechnen, dass manche Neuerungen vielleicht auch mal geblockt werden. Im Marketing sehe ich auch viele Möglichkeiten, aber nicht im klassischen Marketing. Ich habe vielleicht noch eine Idee, die ich dir noch schicke. Da geht es um Gesundheit, NEMs. Hast du Leute, die sich damit auskennen? Ich habe schon viel Wissen, aber nicht auf allen Gebieten.   Bei mir geht es auch weiter . Ich habe noch einen weiteren Kennenlerntermin für ein anderes Nachhilfeinstitut nächste Woche, heute ist ja das Zoom-Kennenlernen dran. Gestern habe ich noch das aktuelle Deutsche-Sprache-Buch, 2024 erneuert, angefangen, die Neuerungen müssen sitzen. Die Korrektur in word habe ich mir schon angeeignet. Das wird nächste Woche frühestens, dass ich mich bewerbe, als Lektorin oder Korrektorin. Mein Baum stand einige Tage kerzengerade am Abfallhäuschen, sogar mit Schnee auf den Zweigen. Ich konnte mich ausgiebig verabschieden. Angesichts der ganzen Katastrophen auf der Welt frage ich mich langsam, ob das nächste Weihnachten nicht komplett ausfallen wird. Französische und deutsche Soldaten auf Grönland, wenn auch noch wenige. Trump ist verrückt. Und die Nato soll einheitlich anrücken. Swagbucks ist, was die Umfragen angeht, ganz interessant. Ich kenne so vieles gar nicht. Mir wird einiges bewusst. Lustig. Aber es ist verdammt wenig Geld, was da reinkommt. Im Zug lasse ich mir das eingehen, denn das lenkt gut ab. Inzwischen habe ich auch eine Erklärung, warum die letzten Monate so schwer waren. Du weißt ja von dem Schicksal der Oma mütterlicherseits. Sie ist an einem zweiten Weihnachtstag gestorben. Meine Mutter hat immer versucht, ihren Kummer vor uns Kindern zu verbergen, aber alles, was nicht ausgesprochen wird, lebt in der nächsten Generation weiter. Und die jüngsten Kinder sind meist die „Empfänger“. Ich habe früher absolut nichts gespürt, aber ja, so ein Drama beeinflusst einen auf jeden Fall. Es wird sich sicher etwas ändern, da ich ja jetzt diesen schweren Rucksack nicht mehr trage. Liebe Grüße und gutes Gelingen für alles. Heidi Am Mittwoch, 14. Januar 2026 um 23:20:22 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben: Liebe Heidi, danke für deine Mail und dein Mitfühlen wegen der Glätte. Krankenhaus / Augen-OP Gestern war ich mit meinem Bruder zum Vorbereitungstermin für die Augen-OP (linkes Auge, Grauer Star) im Krankenhaus. Die OP ist für den 21.01. geplant. Leider hat sich die körperliche Verfassung meines Bruders verschlechtert, sodass der Narkosearzt sein OK verweigert hat. Ohne Narkose keine OP. Zusätzlich soll mein Bruder nun regelmäßig den Blutdruck überwachen , und es muss noch ein Befund vom Kardiologen her. Das alles möglichst vor dem 21.01. – also Hausarzt, Überweisung, Kardiologe, alles im Schnellverfahren. Heute – o Wunder Heute hat das dann tatsächlich erstaunlich gut geklappt: Bei der Hausärztin habe ich keine 15 Minuten gewartet , bekam die Überweisung, ein Rezept fürs Blutdruckmessgerät und für die Medikamente. Fünf Minuten weiter war ein Kardiologe – keinen festen Termin, aber die klare Ansage: ab 8 Uhr kommen, Wartezeit mitbringen . Dann noch 10 Minuten ins Sanitätshaus fürs Blutdruckmessgerät und weitere 10 Minuten zur Apotheke , um die Medikamente zu bestellen. Zahnthema – unerwartet positiv Seit einem Monat wartete ich auf den Heil- und Kostenplan zum Schließen meiner Zahnlücke – nichts kam an. Beim Zahnarzt hieß es, der Plan sei per Mail rausgegangen. Bei mir war nichts. Ich bekam ihn ausgedruckt, bin direkt zur Krankenkasse gelaufen. Dort gab es erst ein Problem wegen einer fehlenden Arztnummer, aber nach einem kurzen Rückruf war der Plan im System – und ich hatte sofort die Zusage . Damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet. Also gleich zurück zur Zahnärztin und einen Termin für den 02.02.26 festgemacht. Und dann noch obendrauf Als ich wieder zu Hause war, lag auch noch das Angebot für den Kurs im Postfach. Unterm Strich: ein extrem bewegter Vormittag – aber ein erfolgreicher. Ich hoffe sehr, dass es morgen ähnlich weitergeht. Zu den vielen großen Themen Wirtschaft, Menschen, Trumps Schäden, zusammengelegte Bundesländer, Bundeswehr nach Grönland, AfD, EU, NATO-Austritt Frankreich – das lasse ich für den Moment bewusst außen vor. Jeder einzelne Punkt würde eine eigene lange Mail brauchen, und dafür fehlt mir gerade die Ruhe. KI – ganz konkret Mein Bruder ist schwerhörig (Pflegestufe 2) und sieht wegen des Grauen Stars sehr schlecht. Systeme wie Alexa , die stark auf Sprache und gutes Hören setzen, helfen da kaum. Es gibt zwar Lichtsignalanlagen fürs Klingeln, aber das sind wieder Einzellösungen für nur ein Problem. Ich möchte in den nächsten Wochen etwas Eigenes bauen , das einen Teil der Alexa-Funktionen und der Lichtsignale übernimmt – plus zusätzliche Funktionen, die jederzeit angepasst, erweitert oder verändert werden können. Das ist erst einmal ein privates Projekt . Darüber hinaus sehe ich viel Potenzial bei Chatbots , die Support entlasten (eigentlich für jeden Handwerker und Unternehmer sinnvoll) Marketing für Produkte und Dienstleistungen – da liegen kurzfristig riesige Chancen Zum Schluss noch: Dein „Kampf mit dem Nadelbaum“ wird später sicher eine schöne, leicht schräge Erinnerung sein 😊 Und 25 € von Swagbucks – ist besser als nichts. Das Zoom-Meeting für die Nachhilfe klingt gut, ich drücke dir die Daumen für einen angenehmen Einstieg. Da der Schlaf vor Mitternacht der Beste sein soll, schicke ich dir jetzt diese Email. Liebe Grüße Jürgen
11:58 Uhr
Liebe Heidi, danke dir für deine ausführliche und zugewandte Mail. Zum Wetter : Ich fand die letzten Tage mit Schnee eigentlich richtig gut – alles weiß, klar und schön kalt. Heute war es dann schon wieder weitgehend trocken und gut begehbar. Der Winter darf sich ruhig zeigen, aber bitte ohne Dauer-Glatteis. Und damit zum heutigen Tag : Wir waren kurz vor 9 Uhr beim Kardiologen und gegen 11:30 Uhr wieder draußen . Das Ergebnis ist erst einmal erleichternd: Von kardiologischer Seite gibt es keine Einwände gegen eine Narkose . Der Haken: Der Befund muss noch vom Chef gegengezeichnet und dann an die Hausärztin geschickt werden. Jetzt heißt es abwarten, wie schnell das Papier seinen Weg findet. Danach bin ich direkt mit meinen Unterlagen zum Arbeitsamt . Die Sachbearbeiterin hatte alles bereits gelesen, weil ich die Unterlagen hochgeladen hatte. Von dieser Seite sollte einem Kursbeginn am Montag nun nichts mehr im Wege stehen. Anschließend war ich noch einkaufen – damit sollten für diese Woche alle Wege erledigt sein. Die nächsten drei Tage werden wieder echte Programmiertage . Zur Augen-OP meines Bruders : Er hat das Ganze drei Jahre hinausgezögert , weil er große Angst hatte. Er fragt gern die KI nach Risiken – und da bekommt man bekanntlich immer eine endlose Liste, ähnlich wie bei Beipackzetteln. Das rechte Auge war zuletzt wohl nur noch bei etwa 5 % Sehfähigkeit . Weil so lange gewartet wurde, kam eine ambulante OP mit örtlicher Betäubung nicht mehr infrage. Meine Schwester hat es ganz anders gemacht: beide Augen ambulant, eine Woche Abstand , danach drei Wochen Ruhe – und alles gut. Beim Blutdruckmessgerät habe ich vor allem darauf geachtet, dass es die Werte elektronisch übertragen kann. Alles andere wäre im Alltag kaum praktikabel. Zur Produktidee : Ja, ich hoffe tatsächlich, dass sich daraus irgendwann auch etwas monetarisieren lässt – aber erst einmal geht es darum, eine sinnvolle, funktionierende Lösung zu bauen. "Chatboots finde ich dagegen, sollten verboten werden. Die treiben einem nur den Blutdruck nach oben." - Kannst du mir das näher erklären? Wahrscheinlich sprechen wir da von verschiedenen Dingen. Zu Umfragen / Swagbucks : Ich sehe das ähnlich wie du. Gerade KI-bezogene Umfragen sind interessant und regen zum Nachdenken an, aber ernsthaft Geld verdienen kann man damit kaum. Eher ein Lückenfüller , wenn man sowieso gerade Zeit hat – im Zug zum Beispiel. Was das große Weltgeschehen angeht, nur als kurze Ergänzung zu Trumps Wahnsinn (ohne das jetzt vertiefen zu wollen): - Russland stoppt Lieferungen von angereichertem Uran an die USA (das betrifft rund 20 % des Strombedarfs), - in Frankreich wurde eine Resolution zum NATO-Austritt eingebracht, - bei uns heißt es, Merz (der Lügenbaron) habe die Lieferung der Taurus gestoppt – gleichzeitig meldet Russland, man habe bereits 10 Taurus abgeschossen, die auf die Krim-Brücke zielten. Alles zusammen kein Stoff für leichte Abende. Deine Gedanken zur Schwere der letzten Monate und zum generationsübergreifenden Weiterwirken von unausgesprochenem Leid finde ich sehr stimmig. Wenn man erkennt, was man da eigentlich getragen hat , kann sich wirklich etwas lösen. Dass du diesen Rucksack jetzt bewusst ablegst, ist ein großer Schritt. Ich wünsche dir einen guten Start mit dem Zoom-Kennenlernen heute und viel Erfolg bei deinen weiteren Plänen – Lektorat/Korrektorat klingt sehr passend für dich. Liebe Grüße Jürgen
23:04 Uhr
2026.01.16
Lieber Jürgen, danke dir für deine Mail.   Wetter Heute bin ich um 8:00 mit dem Zug abgefahren und habe diese weiße Landschaft genau wie du vorher genossen (bis Bamberg lag Schnee). Es war auch noch dunstig, und ich hatte Chopin Musik über Kopfhörer in den Ohren. Ist die Welt schön! Ich war so dankbar! Die dünne Besiedlung ist erholsam. Die Strecke bis Bamberg hat aber auch eine Geschichte. 2016 wurde die ICE-Strecke München – Berlin fertig gebaut. Ich war für einige Monate angestellte Reisendenlenkerin für den Schienenersatzverkehr in Bamberg. Es fuhren ab da erst mal nur Busse während der Bauzeit. Über Funk habe ich mit den Kollegen vom Bahnhofsvorplatz kommuniziert, ich habe die Fahrgäste an der Hinterseite des Bahnhofs empfangen, die kamen schon mit dem Bus an. Das war auch die Zeit der Flüchtlinge. Sie haben sich meist arrogant aufgeführt und waren beleidigt, wenn man sie nicht zum getragen hat. Von Dankbarkeit keine Spur, immer nur fordern. Die Schwarzen waren auch sehr unverschämt.   Diese Strecke ist ein Mammutobjekt gewesen, 10 Jahre Vorbereitung, mit erstmal Gewässerumleitungen, Wildtierverlagerung und Tunnelbohrungen. Der Bauingenieur der die Vorbereitung und dann die Durchführung umgesetzt hat, hat sein Werk erlebt, es ging ja um Streckenüberwindung, Verbindung von West und Ost. Klasse. Es gab einige Informationsstellen, die ich alle besucht habe. Das war für mich überwältigend. Was eine feste Platte ist, habe ich gelernt und die Strecke wurde mit der ECTS-Technik (Funk anstatt Signale) ausgestattet, was die Lokführer vom Fernverkehr kannten aber auch für eine Teilstrecke dann die Lokführer vom Nahverkehr lernen und umsetzen mussten.   Ich durfte mitfahren und habe erlebt, wie das ging. Das war eine so gesellige und lustige Zeit, aber auch sehr anstrengend. OP Das läuft aber schon blöd. Auch so stressig. Ich kann verstehen, wenn dein Bruder Angst hat. Meine OP ist schiefgelaufen. Ich hatte kein Vertrauen. Ich war nervös, aber keiner hat mir mal was zur Beruhigung gegeben. Arbeitsamt Du hast mir noch nicht verraten, ob das eine online Ausbildung ist oder sie vor Ort stattfindet. Bin gespannt, wie sie dir zusagt und wie viele Stunden du dann beschäftigt bist. "Chatboots finde ich dagegen, sollten verboten werden. Die treiben einem nur den Blutdruck nach oben."  - Kannst du mir das näher erklären? Wahrscheinlich sprechen wir da von verschiedenen Dingen. Ich habe kein einziges Mal eine Antwort beim Kundensupport bekommen, nicht bei O2, nicht bei paypal, nicht bei aol…. Die Fragen, die man stellen kann, sind sehr eingeschränkt, wenn sie nicht verstanden werden, macht der Chat einfach dicht. Swagbucks : zum Zeitgeschehen kamen schon Umfragen: Welche Bundesländer sollten gestrichen/zusammengefügt werden, allen Ernstes, ob Söder das beauftragt hat?   Sogar zu Grönland wurde befragt. Ich bin echt betroffen. Heute habe ich einige Soldaten in den Zügen gesehen, konnte sie aber nicht ansprechen. Über KI möchte ich mich nicht mehr äußern, demnächst wird noch gefragt, ob man an den Toilettengang erinnert werden soll. Das ist mir alles zu blöd. Bei Vodafone habe ich dafür sehr gemeckert, die neue Marketingkampage ist das letzte. Du wirst den Kopf schütteln, wenn ich dir verrate, dass die Umfragen aber auch etwas bei mir bewirken. Endlich schalte ich mal wieder das Radio ein, schaue wieder mehr fern, realisiere mit Emotionen, was ich alles nicht mache (Kino, Bar, Konzerte).   Das Bewusstsein nimmt zu. Was das große Weltgeschehen angeht, man kommt nicht mehr mit. - Russland stoppte Lieferungen von  angereichertem Uran  an die USA aber schon 2024, oder? (das betrifft rund 20 % des Strombedarfs), - in Frankreich wurde eine  Resolution zum NATO-Austritt  eingebracht, naja, von einer lady angekündigt erst mal Ok, Merz hat mit Taurus gelogen.   Das Zoom-Meeting hat gut geklappt, nächsten Dienstag geht es weiter in Coburg. Danke dir. Liebe Grüße Heidi Heidi Roth  Dipl.-Ing (FH) freiberufliche Dozentin für das BOP (Berufsorientierungsprogramm) Theodor-Körner-Straße 1 96515 Sonneberg Tel: 03675 7086879 Mobil: 015116519504 E.Mail: roth.heidi@aol.com Am Donnerstag, 15. Januar 2026 um 23:04:54 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben: Liebe Heidi, danke dir für deine ausführliche und zugewandte Mail. Zum Wetter : Ich fand die letzten Tage mit Schnee eigentlich richtig gut – alles weiß, klar und schön kalt. Heute war es dann schon wieder weitgehend trocken und gut begehbar. Der Winter darf sich ruhig zeigen, aber bitte ohne Dauer-Glatteis. Und damit zum heutigen Tag : Wir waren kurz vor 9 Uhr beim Kardiologen und gegen 11:30 Uhr wieder draußen . Das Ergebnis ist erst einmal erleichternd: Von kardiologischer Seite gibt es keine Einwände gegen eine Narkose . Der Haken: Der Befund muss noch vom Chef gegengezeichnet und dann an die Hausärztin geschickt werden. Jetzt heißt es abwarten, wie schnell das Papier seinen Weg findet. Danach bin ich direkt mit meinen Unterlagen zum Arbeitsamt . Die Sachbearbeiterin hatte alles bereits gelesen, weil ich die Unterlagen hochgeladen hatte. Von dieser Seite sollte einem Kursbeginn am Montag nun nichts mehr im Wege stehen. Anschließend war ich noch einkaufen – damit sollten für diese Woche alle Wege erledigt sein. Die nächsten drei Tage werden wieder echte Programmiertage . Zur Augen-OP meines Bruders : Er hat das Ganze drei Jahre hinausgezögert , weil er große Angst hatte. Er fragt gern die KI nach Risiken – und da bekommt man bekanntlich immer eine endlose Liste, ähnlich wie bei Beipackzetteln. Das rechte Auge war zuletzt wohl nur noch bei etwa 5 % Sehfähigkeit . Weil so lange gewartet wurde, kam eine ambulante OP mit örtlicher Betäubung nicht mehr infrage. Meine Schwester hat es ganz anders gemacht: beide Augen ambulant, eine Woche Abstand , danach drei Wochen Ruhe – und alles gut. Beim Blutdruckmessgerät habe ich vor allem darauf geachtet, dass es die Werte elektronisch übertragen kann. Alles andere wäre im Alltag kaum praktikabel. Zur Produktidee : Ja, ich hoffe tatsächlich, dass sich daraus irgendwann auch etwas monetarisieren lässt – aber erst einmal geht es darum, eine sinnvolle, funktionierende Lösung zu bauen. "Chatboots finde ich dagegen, sollten verboten werden. Die treiben einem nur den Blutdruck nach oben." - Kannst du mir das näher erklären? Wahrscheinlich sprechen wir da von verschiedenen Dingen. Zu Umfragen / Swagbucks : Ich sehe das ähnlich wie du. Gerade KI-bezogene Umfragen sind interessant und regen zum Nachdenken an, aber ernsthaft Geld verdienen kann man damit kaum. Eher ein Lückenfüller , wenn man sowieso gerade Zeit hat – im Zug zum Beispiel. Was das große Weltgeschehen angeht, nur als kurze Ergänzung zu Trumps Wahnsinn (ohne das jetzt vertiefen zu wollen): - Russland stoppt Lieferungen von angereichertem Uran an die USA (das betrifft rund 20 % des Strombedarfs), - in Frankreich wurde eine Resolution zum NATO-Austritt eingebracht, - bei uns heißt es, Merz (der Lügenbaron) habe die Lieferung der Taurus gestoppt – gleichzeitig meldet Russland, man habe bereits 10 Taurus abgeschossen, die auf die Krim-Brücke zielten. Alles zusammen kein Stoff für leichte Abende. Deine Gedanken zur Schwere der letzten Monate und zum generationsübergreifenden Weiterwirken von unausgesprochenem Leid finde ich sehr stimmig. Wenn man erkennt, was man da eigentlich getragen hat , kann sich wirklich etwas lösen. Dass du diesen Rucksack jetzt bewusst ablegst, ist ein großer Schritt. Ich wünsche dir einen guten Start mit dem Zoom-Kennenlernen heute und viel Erfolg bei deinen weiteren Plänen – Lektorat/Korrektorat klingt sehr passend für dich. Liebe Grüße Jürgen
18:36 Uhr
Liebe Heidi, nur ganz kurz als Zwischeninfo: Heute habe ich leider keine Zeit für eine konkrete Antwort , die kommt aber sicher morgen . Der Kardiologe hat den Befund inzwischen an den Hausarzt geschickt . Am Montag werde ich ihn dort abholen und anschließend im Krankenhaus einen neuen Termin beim Narkosearzt machen, damit die OP – wenn alles klappt – wie geplant am Mittwoch stattfinden kann . Mehr dann in Ruhe. Liebe Grüße Jürgen
22:34 Uhr
2026.01.17
Hallo Jürgen, ich finde das immer so Klasse, wenn du Bescheid gibst. Heute Abend komme ich spät zurück, vielleicht falle ich dann auch erschöpft ins Bett. Bis dann. Gutes Gelingen! Heidi 6. Januar 2026 um 22:34:18 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben: Liebe Heidi, nur ganz kurz als Zwischeninfo: Heute habe ich leider keine Zeit für eine konkrete Antwort , die kommt aber sicher morgen . Der Kardiologe hat den Befund inzwischen an den Hausarzt geschickt . Am Montag werde ich ihn dort abholen und anschließend im Krankenhaus einen neuen Termin beim Narkosearzt machen, damit die OP – wenn alles klappt – wie geplant am Mittwoch stattfinden kann . Mehr dann in Ruhe. Liebe Grüße Jürgen
07:05 Uhr
Liebe Heidi, vielen Dank für deine ausführliche Mail! Der Schnee ist jetzt bei uns ganz verschwunden. Es war eine schöne weiße Woche – diese klare, stille Winterlandschaft hat wirklich etwas Beruhigendes. Wetter & Bahnstrecke Deine Begeisterung für die Bahn merkt man dir wirklich an! 😊 Die Geschichte mit der ICE-Strecke München–Berlin und deiner Arbeit als Reisendenlenkerin ist beeindruckend. So ein Mammutprojekt – 10 Jahre Vorbereitung, Gewässerumleitungen, Wildtierverlagerung, Tunnelbohrungen. Und dann diese ETCS-Technik mit Funk statt Signalen – das ist schon faszinierend. Dass du mitfahren durftest und das live erlebt hast, macht die Sache noch greifbarer. Es klingt nach einer geselligen, aber auch sehr anstrengenden Zeit. Meine Exfrau war fast 20 Jahre bei der Bahn, hat Stellwerksmeisterin gelernt und später als Zugbegleiderin gearbeitet.  OP – bei meinem Bruder Bei meinem Bruder läuft die OP eigentlich auch nicht gut. Es zieht sich jetzt schon sechs Monate hin, und es ist noch nicht wesentlich besser. Aber noch sind Fäden in der Hornhaut. Wenn die weg sind, könnte es auch noch besser werden. Mal sehen, ob es mit dem linken Auge besser und schneller geht. Weil er so lange gewartet hat, ist die Linse trüb und hart geworden. Arbeitsamt & Ausbildung Der Kurs ist rein online . Den Zugang habe ich schon, aber er wird erst am Montag freigeschaltet. Bin gespannt, wie er mir zusagt und wie viele Stunden ich dann beschäftigt bin. Chatbots Wie du den Chatbot beschreibst, ist es genauso, wie er nicht funktionieren sollte. Da hat jemand keine Ahnung oder sich einfach nicht die Zeit genommen, diesen richtig einzustellen. Das ist nicht 1-2-3 zu machen. Und mit diesem Pfusch versaut er den Ruf eines guten Chatbots. Die KI ist dann richtig eingesetzt, wenn man von ihr nichts merkt. Wenn sie einfach funktioniert und das Leben erleichtert. Sie muss sich nahtlos in das Leben, die Arbeit einfügen. Je unauffälliger, umso besser. Swagbucks & Umfragen Ich nehme auch an Umfragen teil und kann bestätigen, dass man durch die Fragen vieles bewusst wahrnimmt – auch wenn man sich bei manchen Fragen mal an den Kopf greift. 😄 Dass die Umfragen bei dir etwas bewirken und du dadurch wieder mehr Radio hörst, fernsiehst und realisierst, was du alles nicht machst (Kino, Bar, Konzerte) – das ist doch eigentlich ein positiver Nebeneffekt, oder? Das Bewusstsein nimmt zu. Weltgeschehen Was das große Weltgeschehen angeht: Ich glaube, es war am 14.1. – da wollte ein britisches Schiff ein russisches stoppen und durchsuchen. Es war aber in internationalen Gewässern. Und der russische Verteidigungsminister hat den britischen angerufen und gesagt: Wenn das Schiff gestoppt wird, wenn das durchsucht wird, wenn das beschädigt wird, betrachtet Russland das als Kriegseintritt – weil es ein Schiff des Verteidigungsministeriums war: Eine Stunde nach dem Durchsuchen/Stoppen/Beschädigung werden die Raketen von Russland gestartet, die das Schiff und Portsmouth (das ist eine große Stadt in England, der Heimathafen von dem Schiff) angreifen. Nach 20 Minuten hat der britische Zerstörer abgedreht. Ich dachte noch: schade . Einen Tag später ist ein britisches Schiff vor der Krim in die Hoheitsgewässer Russlands eingefahren. Russland hat zwei Raketen geschickt und es versenkt. Ich dachte: Endlich mal ernst gemacht und nicht nur gedroht. Zu deiner Sorge Du schreibst sinngemäß: „Du siehst das so locker, ich bin dagegen richtig besorgt." Das Problem, was ich sehe: Du bekommst Probleme mit der Verdauung, mit deiner Gesundheit, du machst dich damit kaputt. Wem ist damit geholfen? Tiere leben im Hier und Jetzt. Menschen denken an die Zukunft – und machen sich Sorgen. Von den 1000 Möglichkeiten , die es gibt, treffen die meisten nicht ein. Möglicherweise klingt das nach Klugscheißer. Aber ich versuche genau danach zu leben: Ich überlege, ob ich etwas ändern kann – darum kümmere ich mich. Und alles andere lasse ich kommen, wie es kommt. Graue Haare habe ich schon lange – auf ein paar mehr oder weniger kommt es nicht an. 😉 Zoom-Meeting Schön, dass das Zoom-Meeting gut geklappt hat! Viel Erfolg am nächsten Dienstag in Coburg. Liebe Grüße Jürgen
21:48 Uhr
2026.01.18
Lieber Jürgen, in Sonneberg liegt immer noch Schnee. Aber es ist nicht mehr glatt. Die Bahn Immer wieder treffe ich spontan Eisenbahner an den Bahnhöfen, gestern noch mal überschwänglich sogar, mit den besten Wünschen zum neuen Jahr. Der auffällige Eisenbahner-Handschlag kommt auch nach Corona ganz langsam wieder zurück. Als Ingenieurin erlebe ich natürlich die Technik ganz besonders, vermutlich hat das auch mit dem letzten Leben zu tun. Aber im Papiermuseum geht es mir nicht anders. Es gibt aber noch mehr. Du hast schon geschrieben, dass deine Ex-Frau bei der Bahn war. Wie hast du das mit der Schichtarbeit geschafft? Ich könnte das nicht aushalten, wenn mein Mann in Schicht arbeiten würde. Gestern hat ein Lokführer einen Fehler gemacht. Wir sollten am Bahnhof Dachau (auf dem Weg von München nach Nürnberg) halten (außerplanmäßig), weil ein Messwagen vor uns war. Aber er hat die Türen aufgemacht. Das war ganz sicher ein Versehen und ist nur durch ausdrückliche Bestimmung der Transportleitung erlaubt. Ich muss im Dienst alle Unregelmäßigkeiten richtig erfassen, ins Smartphone eintragen. Das wird überprüft. Dem (mir bekannten und sympathischen) Lokführer muss das verdammt peinlich gewesen sein. Anstatt aber darum zu bitten, es nicht zu erfassen, hat er noch mehr komisches gemacht. Er hatte wohl etwas Stress mit meiner Präsenz. Die Frage, ob er eine Vorgangsnummer hätte, hat bestimmt noch nie ein Kollege vor mir gestellt. Er konnte sich sicher auch erinnern, wer denn damals dafür gesorgt hat, dass die Lokführer eine böse Mail von DB-Regio auf einer bestimmten Strecke erhalten haben. Ein DB-Manager hatte mich aufgesucht – das war eigentlich ein Kontrolleur, ob ich richtig arbeite - und sich alles angehört, wie uns die Lokführer da anmotzten. Dann ging es nach einer Woche auf einmal ohne Probleme weiter. Ich war kaum betroffen, die anderen hatten mir alles erzählt. Ob dieser Lokführer von gestern zu den Motzern gehörte, weiß ich nicht mal, zu mir war er immer zuvorkommend. Wenn er Pech hat, wird er um Stellungnahme aufgefordert, warum er die Türen geöffnet hat.   Es ist sogar eine Frau ausgestiegen, es war dunkel. Lass der was passieren, dann haftet die Bahn.   OP – bei deinem Bruder Es ist jetzt zu spät für einen Rat. Ich habe wegen Leberproblemen u.a. Taurin geschluckt, wenn das fehlt, bekommt man einen grauen Star. Bei mir ging er im rechten Auge daraufhin wieder leicht zurück. Ob die Linse damit weicher wird, weiß ich aber nicht mal. Harte Linsen sind Mist. Chatbots Ich erlebe fast jeden Tag genauso Chatbots, wie beschrieben, eben schon wieder. Anscheinend sind diese Grenzen gesetzt, damit man Kunden vergrault. Oder der IQ ist schon so weit gefallen, dass es nicht mehr anders geht. Wer nicht merkt, dass es sich um KI handelt, ist für mich schlichtweg minderbemittelt. Sorry, wenn ich dir da vehement widerspreche. Das sage ich in aller Deutlichkeit, Texte, Bilder, Videos, alles ist gekünzelt. Du merkst es doch immer. Und wenn der Ruf bei Chatbots jetzt schon kaputt ist, kannst du ja was anderes anpeilen. Swagbucks & Umfragen Welche Umfragen machst du? Wo? Lohnt sich das noch? Bei swagbucks ist es ein Witz, die letzte Woche habe ich so gut wie nichts verdient, ständig Abbrüche, heute auch noch ein ungültiger Code für Amazon. Aber ich finde es interessant, dass es dir genauso geht, dass das Bewusstsein erstarkt. Gestern hatte ich etwas mit diesen 3 - rädrigen Motorrädern dabei, igitt, wie grauslich! Aber dann kam wieder die Idee auf, Motorradrennen mal zu verfolgen. Lach. Ich war Motorradfahrerin. Weltgeschehen Ich behalte mir nicht alles, aber ich erfasse die Entwicklung. Und davon bekomme ich keine Verdauungsprobleme. Christian Bischoff hatte einen interessanten Beitrag dazu. Ja dachte ich, wer kann, geht in Sicherheit, soweit es geht. Es gibt ja auch schon einen Haufen privater Schutzbunker, wobei ich mich frage, welchen Sinn sie machen. Wieso schreibst du eigentlich schade? Durchsuchen/Stoppen/Beschädigung werden die Raketen von Russland gestartet, die das Schiff und Portsmouth (das ist eine große Stadt in England, der Heimathafen von dem Schiff) angreifen. Nach  20 Minuten  hat der britische Zerstörer abgedreht. Ich dachte noch:  schade . Warum mir das Geschehen mit Grönland so nahegeht, ist wohl die Sorge, dass sich hier ein Brennpunkt verschiedener Staaten entwickeln könnte, die Konzentration auf die Insel von anderen Problemen weggeht und damit es zu einem leichten Spiel für Aggressoren macht, sich woanders strategisch auf andere Kriegsschauplätze zu konzentrieren. Grönländer bereiten sich schon vor, ihre Insel zu verlassen.   Deutschland will die USA Stützpunkte im Land auflösen. Die Bevorratung wird ja schon öfter empfohlen. Das wäre eine Änderung z.B. Auch der mögliche Angriff auf die Stromversorgung (sowas scheint Putin ja zu können) ist es wert, nachzudenken, was man tun kann, um sich zu versorgen.   Menschen sind keine Tiere , aber natürlich kannst du im Hier und Jetzt leben. Aber das Jetzt ist für mich präsent. In Facebook wurde gemotzt, dass sich Söder Thüringen einverleiben will, er damit genauso schlimm wäre wie Trump. Das ist ja noch weniger als ein Asylanten-IQ. Auch das ist Gegenwart. Woher nehmen die Leute diese Falschaussagen nur? Und die entsetzliche Zunahme an Rechtsradikalismus ist auch Gegenwart. Gestern habe ich in TV -Arte etwas dazu erfahren. Die Wirtschaft wird noch weiter absacken. Wer will denn in Ostdeutschland noch investieren?   Mein Nachbar (90) hat mir erklärt, es wurde in der DDR immer für einen gesorgt. Der Osten hat die Grenze zum Westen friedlich aufgemacht, aber bitte nicht mit der Maßgabe, dass es jetzt so weitergeht, die Ostdeutschen sich nicht vom alten Regime und von der alten Denke und Lethargie verabschieden müssen. Als ich hier mein Gewerbe für den ebay-shop anmelden wollte, wurde mir gesagt, was ich alles beizubringen hätte. Darauf habe ich zurückgeschrieben, dass das nicht nötig wäre. Ich habe die Behörde belehrt, peinlich. 4 Wochen habe ich auf den Gewerbeschein gewartet, in Nürnberg waren es 10 Minuten. Ob hier keiner in der ganzen Stadt einen ebay-shop hat? Geschäfte machen hier hauptsächlich die Ausländer. (Der Chinaladen mit Betrug, behaupte ich aus eigener Erfahrung.) Es wird nur Geld von Bayern angenommen, aber nichts dafür getan, es zu erwirtschaften? Thüringen bekommt mehr als 2 Milliarden Euro für nichts, das sind ja Ländersteuern, keine Bundessteuern! Hyson bezahlt meines Wissens auch Bayern, aber da hört du nie was von. Diese Gegenwart hat mir gesagt, ich kann hier im Osten nicht bleiben. Du weißt ja, wie ich die Menschen hier erlebe, wie herzlich ich sie empfinde. Ich war viel unterwegs, in Weimar, in Erfurt, in Leipzig, in Ostberlin, in Meinigen…zum Wandern. Immer tolle Städte und immer tolle Menschen und Landschaften. Aber das Aufstreben der aggressiven Menschen lehrt mich, in die Zukunft zu schauen. Heil Hitler will ich auch nicht hören. Ich bedaure das sehr, denn die Menschen hier mag ich so viel mehr als die Bayern, aber ich muss wieder wegziehen. Natürlich kannst du etwas für dich ändern, du ziehst ja auch vielleicht zu deiner Frau, oder? Vielleicht sind wir näher beieinander, wenn wir nicht von Sorgen sprechen sondern von Vorausplanung. Für morgen wünsche ich dir einen guten Start, bei mir geht es am Dienstag weiter. Bis dann. Freundliche   Grüße Heidi   Heidi Roth  Dipl.-Ing (FH) freiberufliche Dozentin für das BOP (Berufsorientierungsprogramm) Theodor-Körner-Straße 1 96515 Sonneberg Tel: 03675 7086879 Mobil: 015116519504 E.Mail: roth.heidi@aol.com Am Samstag, 17. Januar 2026 um 21:48:53 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben: Liebe Heidi, vielen Dank für deine ausführliche Mail! Der Schnee ist jetzt bei uns ganz verschwunden. Es war eine schöne weiße Woche – diese klare, stille Winterlandschaft hat wirklich etwas Beruhigendes. Wetter & Bahnstrecke Deine Begeisterung für die Bahn merkt man dir wirklich an! 😊 Die Geschichte mit der ICE-Strecke München–Berlin und deiner Arbeit als Reisendenlenkerin ist beeindruckend. So ein Mammutprojekt – 10 Jahre Vorbereitung, Gewässerumleitungen, Wildtierverlagerung, Tunnelbohrungen. Und dann diese ETCS-Technik mit Funk statt Signalen – das ist schon faszinierend. Dass du mitfahren durftest und das live erlebt hast, macht die Sache noch greifbarer. Es klingt nach einer geselligen, aber auch sehr anstrengenden Zeit. Meine Exfrau war fast 20 Jahre bei der Bahn, hat Stellwerksmeisterin gelernt und später als Zugbegleiderin gearbeitet.  OP – bei meinem Bruder Bei meinem Bruder läuft die OP eigentlich auch nicht gut. Es zieht sich jetzt schon sechs Monate hin, und es ist noch nicht wesentlich besser. Aber noch sind Fäden in der Hornhaut. Wenn die weg sind, könnte es auch noch besser werden. Mal sehen, ob es mit dem linken Auge besser und schneller geht. Weil er so lange gewartet hat, ist die Linse trüb und hart geworden. Arbeitsamt & Ausbildung Der Kurs ist rein online . Den Zugang habe ich schon, aber er wird erst am Montag freigeschaltet. Bin gespannt, wie er mir zusagt und wie viele Stunden ich dann beschäftigt bin. Chatbots Wie du den Chatbot beschreibst, ist es genauso, wie er nicht funktionieren sollte. Da hat jemand keine Ahnung oder sich einfach nicht die Zeit genommen, diesen richtig einzustellen. Das ist nicht 1-2-3 zu machen. Und mit diesem Pfusch versaut er den Ruf eines guten Chatbots. Die KI ist dann richtig eingesetzt, wenn man von ihr nichts merkt. Wenn sie einfach funktioniert und das Leben erleichtert. Sie muss sich nahtlos in das Leben, die Arbeit einfügen. Je unauffälliger, umso besser. Swagbucks & Umfragen Ich nehme auch an Umfragen teil und kann bestätigen, dass man durch die Fragen vieles bewusst wahrnimmt – auch wenn man sich bei manchen Fragen mal an den Kopf greift. 😄 Dass die Umfragen bei dir etwas bewirken und du dadurch wieder mehr Radio hörst, fernsiehst und realisierst, was du alles nicht machst (Kino, Bar, Konzerte) – das ist doch eigentlich ein positiver Nebeneffekt, oder? Das Bewusstsein nimmt zu. Weltgeschehen Was das große Weltgeschehen angeht: Ich glaube, es war am 14.1. – da wollte ein britisches Schiff ein russisches stoppen und durchsuchen. Es war aber in internationalen Gewässern. Und der russische Verteidigungsminister hat den britischen angerufen und gesagt: Wenn das Schiff gestoppt wird, wenn das durchsucht wird, wenn das beschädigt wird, betrachtet Russland das als Kriegseintritt – weil es ein Schiff des Verteidigungsministeriums war: Eine Stunde nach dem Durchsuchen/Stoppen/Beschädigung werden die Raketen von Russland gestartet, die das Schiff und Portsmouth (das ist eine große Stadt in England, der Heimathafen von dem Schiff) angreifen. Nach 20 Minuten hat der britische Zerstörer abgedreht. Ich dachte noch: schade . Einen Tag später ist ein britisches Schiff vor der Krim in die Hoheitsgewässer Russlands eingefahren. Russland hat zwei Raketen geschickt und es versenkt. Ich dachte: Endlich mal ernst gemacht und nicht nur gedroht. Zu deiner Sorge Du schreibst sinngemäß: „Du siehst das so locker, ich bin dagegen richtig besorgt." Das Problem, was ich sehe: Du bekommst Probleme mit der Verdauung, mit deiner Gesundheit, du machst dich damit kaputt. Wem ist damit geholfen? Tiere leben im Hier und Jetzt. Menschen denken an die Zukunft – und machen sich Sorgen. Von den 1000 Möglichkeiten , die es gibt, treffen die meisten nicht ein. Möglicherweise klingt das nach Klugscheißer. Aber ich versuche genau danach zu leben: Ich überlege, ob ich etwas ändern kann – darum kümmere ich mich. Und alles andere lasse ich kommen, wie es kommt. Graue Haare habe ich schon lange – auf ein paar mehr oder weniger kommt es nicht an. 😉 Zoom-Meeting Schön, dass das Zoom-Meeting gut geklappt hat! Viel Erfolg am nächsten Dienstag in Coburg. Liebe Grüße Jürgen
12:23 Uhr
2026.01.19
Liebe Heidi, vielen Dank für deine ausführliche Mail! Heute habe ich vom Hausarzt den Befund geholt und zum Krankenhaus gebracht. Dort hat der Anästhesist den Befund ausgewertet und meinen Bruder zur OP freigegeben. Damit kann am Mittwoch um 7 Uhr mein Bruder zur OP gehen. Heute hat auch mein IoT-Kurs angefangen – normalerweise ab 07 Uhr, aber weil ich ja im Krankenhaus war, konnte ich erst um 12 Uhr beginnen. Deshalb habe ich jetzt noch eine halbe Stunde zu tun. Die Bahn Du hängst sehr an der Bahn. Da kennst du dich aus, hast Kenntnisse und Erfahrungen. Der auffällige Eisenbahner-Handschlag sagt mir persönlich nichts – aber er verbindet euch. Vielleicht wäre das eine Möglichkeit, dich zu engagieren? Die Geschichte mit dem Lokführer in Dachau ist interessant. Klar, dass ihm das peinlich war – und dass du als Ingenieurin und mit deiner Erfahrung natürlich genau weißt, was da schiefgelaufen ist. Solche Situationen sind nie angenehm, aber Regeln sind Regeln. Als meine Ex-Frau bei der Bahn Schichten gearbeitet hat, habe ich keine Schichten gearbeitet. Später war es andersrum. Wir haben beide damit nie ein Problem gehabt. Hier scheinen wir uns sehr zu unterscheiden. Was wäre denn dort dein Problem? OP – bei meinem Bruder Danke für den Hinweis mit Taurin . Es ist jetzt zu spät für einen Rat, aber interessant zu wissen. Dass bei dir der graue Star im rechten Auge dadurch leicht zurückgegangen ist, ist bemerkenswert. Ob die Linse damit weicher wird – keine Ahnung. Aber harte Linsen sind wirklich Mist. Chatbots Genau das ist es. Mein Anspruch an einen Chatbot ist: Erstens: Er muss mindestens die gleichen oder bessere Ergebnisse liefern wie ein Mensch. Zweitens: Er ist rund um die Uhr verfügbar. Drittens: Er liefert sofort Antworten. Viertens: Er wiederholt Informationen beliebig oft (er ist nicht genervt von mehrmaligen Nachfragen). Wenn er das nicht ist, dann ist er stümperhaft . Schuld ist aber nicht der Chatbot, sondern der, der ihn nicht ordentlich trainiert. Ich erlebe es genauso wie du: schlecht gemachte Chatbots, die einen nur vergraueln. Anscheinend sind diese Grenzen gesetzt, damit man Kunden vergrault – oder der IQ ist schon so weit gefallen, dass es nicht mehr anders geht. KI – Erkennen oder nicht erkennen? Du schreibst: „Wer nicht merkt, dass es sich um KI handelt, ist für mich schlichtweg minderbemittelt." Ich verstehe deinen Punkt – aber: Spätestens in 5 Jahren ist niemand mehr in der Lage zu unterscheiden, ob ein Text, ein Video, ein Audio oder ein Bild von der KI gemacht ist oder nicht. Deshalb habe ich dir gesagt, wie wichtig die Familie und ein Netz von positiven Bekanntschaften ist. Weil man nur noch von Angesicht zu Angesicht sicher sein kann, dass man nicht mit KI, sondern mit Menschen spricht. Auf der anderen Seite wird jedem klar sein, dass in vielen Sachen KI integriert ist. Zum Beispiel autonomes Fahren: Jedem ist klar, dass es künstliche Intelligenz ist, wenn ein Fahrzeug ohne Fahrer fährt. Anderes Beispiel: Computertomographie – jeder weiß, dass die Auswertung in Zukunft von KI gemacht wird, weil die Erkennungsraten höher sind als bei Menschen. Deshalb: Eine gute KI erkennt man daran, dass sie unauffällig im Leben integriert ist und das Leben erleichtert und verbessert. Um mit der KI leben zu können, brauchst du soziale Verbindung zu anderen Menschen. Das ist der Kern. Swagbucks & Umfragen Ich beantworte Umfragen bei dem Programm https://www.horizoom-panel.de/ . Ich glaube, bisher waren es 5 Umfragen in 2 Wochen. Für eine war ich nicht der passende Kunde. Dass es bei swagbucks ein Witz ist mit den Abbrüchen und ungültigen Codes – das kann ich mir gut vorstellen. Schön, dass du trotzdem die positiven Seiten siehst: das Bewusstsein, das erstarkt. 😊 Und dass du wieder an Motorradrennen denkst – lach! Du warst Motorradfahrerin, das passt! Als Zweirad war mir das Fahrrad schnell genug, sonst habe ich immer mindestens vier Räder gehabt. Weltgeschehen Alles, was du schreibst – sei es zur AfD, Söder, Grönland und Ähnliches – stimmt bestimmt alles. Aber wenn du dich damit beschäftigst, damit deine Zeit verbringst, haben sie genau das erreicht, was sie wollen. Du sollst dich verzetteln. Du sollst dich mit der Dummheit der Politiker beschäftigen. Du sollst deine Lebenszeit damit vergeuden. Deine Lebenszeit ist das Wichtigste, was du hast. Ich verstehe, dass dir das mit Grönland nahegeht – die Sorge, dass sich ein Brennpunkt entwickelt, dass die Konzentration auf die Insel von anderen Problemen weggeht. Und dass Grönländer sich schon vorbereiten, ihre Insel zu verlassen, und Deutschland die US-Stützpunkte auflösen will – das sind reale Entwicklungen. Aber noch mal: Vorausplanung ist gut. Bevorratung ist sinnvoll. Sich Gedanken machen, was man bei einem Angriff auf die Stromversorgung tun kann – das ist konkret. Aber sich täglich mit dem ganzen Wahnsinn zu beschäftigen – das macht dich nicht glücklicher. Zum „schade" : Wenn man immer nur droht, aber nie etwas macht, wird das als Schwäche interpretiert. Der Krieg in der Ukraine hätte nach 2 Monaten beendet sein können, wenn nicht Boris Johnson das sabotiert hätte. Seitdem gehören die Briten zu den Kriegstreibern (Stichwort „Koalition der Willigen"). Vor 3 Jahren haben die Ukrainer das Flaggschiff der russischen Schwarzmeerflotte versenkt, und Putin hat sich nicht dafür revanchiert. 70 % der Russen sind mit der Politik von Putin zufrieden. Die 30 %, die nicht zufrieden sind – davon sind die meisten der Meinung, dass Putin viel zu weich ist, dass er hätte schon längst früher härter zurückschlagen müssen. Offensichtlich ist jetzt der Punkt erreicht. Bei dem einen Schiff hat er noch drohen lassen. Das nächste hat er ohne Vorwarnung abgeschossen. In einem weiteren Schiff, einem Getreideschiff, hatten sich 500 britische Söldner versteckt, die nach Odessa wollten. Russland hat das Schiff versenkt. Putin hat alle 27 EU-Botschafter ausgewiesen – innerhalb von 48 Stunden müssen die das Land verlassen. Eine FAB-3000 hat mitten in Odessa eine Nato-Zentrale zerstört. Etliche ukrainische und Nato-Kommandeure sollen ausgeschaltet worden sein. Meine Ansicht: Da Friedensverhandlungen immer von irgendeinem sabotiert werden: Je härter Putin jetzt zuschlägt, umso eher ist der Krieg zu Ende. Natürlich kannst du etwas für dich ändern. Ich habe zwei "Heimat"en => In deutschlaand meine Familie, in der DomRep die Familie meiner Frau. Vielleicht sind wir näher beieinander, wenn wir nicht von Sorgen sprechen, sondern von Vorausplanung . Das gefällt mir. 😊 Für Dienstag wünsche ich dir einen guten Start. Bei mir geht der Kurs jetzt richtig los. Bis dann. Freundliche Grüße Jürgen
21:48 Uhr
2026.01.20
Lieber Jürgen, Danke für deine Email. Die Bahn ist trotzdem nicht so ganz meins. Die Eisenbahner haben mich damals aufgefangen, was sie natürlich nicht ahnen. Nach den beiden Firmeninsolvenzen und der ganzen Verzweiflung danach war ich am Boden zerstört. Dazu kam noch, dass nach dem Tod der Eltern meine Geschwister aus völlig unerklärlichen Gründen den Kontakt zu mir abgebrochen haben, was mir den Boden unter den Füßen weggezogen hat.   Die Eisenbahner haben mir tatsächlich Halt gegeben. Das fing 2011 an. Lokführer haben alles vorausgesetzt, was ich bitte zu wissen und zu verstehen hatte. Keine Ahnung warum. Als ich einmal die Scheibenwischer einschalten sollte, als der Lokführer draußen war und die Frontscheiben reinigte, damit ich Fotos durch die Scheibe machen konnte, habe ich mir gesagt, aber du fährst nie eine LOK. Ich wurde später gefragt, ob ich mal fahren wollte. Der Hammer. Ich kenne auch einige Eisenbahner aus einem früheren Leben. Egal, sie sind mir geistig nicht gewachsen, sind auch keine Freunde. Wir mögen uns. Der Handschlag war immer normal. Mein Vater wollte damals zur Bahn, ich habe seinen Traum gelebt, sehe mich aber da nicht mehr. Es ist eine Ersatzfamilie gewesen. Es reicht, ich visualisiere etwas anderes. Man verrroht auch bei der Bahn, das finde ich schlimm. Schicht heißt für mich Rücksicht nehmen, Sklave sein, wenn jemand ausfällt, ruhig sein, wenn der/die andere schläft, weil er/sie um 2 Uhr aufstehen muss, nicht mal planen können und trotz Familie an den Feiertagen arbeiten müssen. Dein Glaube an Chatbots ist nicht meiner. Jeder regt sich drüber auf, heute morgen wieder eine Frau im Zug. Ich würde eine Petition dagegen unterschreiben, Sorry. Ich kann deinen Idealismus absolut nicht nachvollziehen. Meinst du, wenn du die Ausbildung hast, wird alles besser? Denk auch bitte an die Abnahme der Intelligenz, wer soll den bitte antworten, (bzw. die Antworten erfinden), wenn er die Fragen nicht mal kapiert? Ob du dich nicht etwas verrennst? Es gibt bestimmt viel interessantere Gebiete, die mit der KI einen Gewinn bekommen.   Das eine war die Kunst, was ich geschrieben hatte, aber die Verbrechensbekämpfung ist doch auch interessant, die Forensik, bei der Bundeswehr gibt es KI usw. Und in 5 Jahren werde ich genauso KI erkennen wie heute. Ich gehe davon aus, dass KI uns verblödet und den Blutdruck in die Höhe schnellen lässt, in den Teilbereichen, die ich anprangere. Ich würde am liebsten auch diese kleinen Stoffhunde verbieten, die so tun, als wären sie echt. Damit werden Emotionen, die zu Lebewesen gehören auf KI-Spielzeuge übertragen. Demnächst heiratet man noch KI-Puppen.    Umfragen Horizoom-panel habe ich gestern angeschaut und nicht angefangen. Das ist verdammt wenig, was du an Umfragen bekommen hast. yougov ist etwas besser, die Umfragen sind kurz und ich bin noch nicht einmal rausgeflogen. Ja, bei den Umfragen lernt man so viel dazu, vor allem, was einem alles entgeht, das ist der Hammer für mich. Autos schaue ich mir wieder an, das nächste Motorradrennen ist am 29.3. in den USA. (steht im Kalender, ohne zu wissen, ob es life übertragen wird.) Ich habe übrigens mal gelesen, dass es im Leben wichtig ist, sich mit etwas zu identifizieren, tust du das ? Ich gehe das jetzt erstmals an. Es gibt Wasserhähne, aus denen   kochendheißes Wasser rauskommt! Es gibt neue Reiseunternehmen. Selbst im Bereich Nahrungsergänzungsmittel, in dem ich mich ja auskenne, gibt es einen Haufen Marken, die ich gar nicht kenne. Es ist lustig. Es hat auch etwas mit Fülle zu tun, das wünsche ich mir gerade auf dem Konto. Weltgeschehen Ich beschäftige mich mit dem Weltgeschehen, aber wie kommst du auf den Gedanken, ich würde mich verzetteln? Du schreibst so, als ob da böse Menschen wären, die meine Zeit klauen. Es geht mir aber nur um die Politik. Ich verfolge die Entwicklung, mal mehr, mal weniger.   Wir wissen was los ist, das ist alles. Damit vergeude ich keine Lebenszeit, ich hänge ja nicht ständig bei Tante google rum. Gestern Abend – der Fernseher freut sich, dass ich ihn benutze - war eine Doku über die Bundeswehr dran. Ich habe mich zwar gewundert, dass das ausgestrahlt wurde, aber es war sehr interessant. Die ganzen Panzer und Flieger, na, da ist ja Deutschland ganz gut aufgestellt, auch im Ausland. Boah, sind da coole Typen!   Vorausplanung  Bevorratung ist sinnvoll. Das macht kaum jemand, ich auch nicht. Das wird höchste Zeit. Der Krieg in der Ukraine hätte nach 2 Monaten beendet sein können, wenn nicht Boris Johnson das sabotiert hätte. Seitdem gehören die Briten zu den Kriegstreibern (Stichwort „Koalition der Willigen"). Das ist nicht gesichert, oder? Boris Johnson hat zu Selensky gesagt, er soll bloß keine Zugeständnisse machen. Naja, es war ein Angriffskrieg. Und es wäre weitergegangen, egal wer was sagt. Davon bin ich überzeugt. Es herrscht Krieg und Putin will keinen Frieden, egal war passiert ist, er ist für mich nicht ganz in dieser Welt. Ich gehe nicht davon aus, dass bei Zugeständnissen der Ukraine der Krieg beendet worden wäre, das wird so hingestellt. Es gibt keine gesicherten Umfragewerte, daher zweifle ich 70 % der Russen sind mit der Politik von Putin zufrieden, an. Es wurde auch schon mal gepostet, dass sich die Russen nicht mehr trauen, die Lage negativ zu bewerten, aus lauter Angst. Eine  FAB-3000  hat mitten in Odessa eine Nato-Zentrale zerstört. Etliche ukrainische und Nato-Kommandeure sollen ausgeschaltet worden sein. Du beschäftigst dich doch auch mit dem Krieg. Inzwischen sind ja noch mehr Bomben runtergekommen. Das ist ja was ich meine, Putin ist kriegsgeil. Er will keinen Frieden, das würde ja Schwäche bedeuten! Meine Ansicht:    Je härter Putin jetzt zuschlägt, umso eher ist der Krieg zu Ende. Das denke ich auch oft, aber wenn er nichts mehr zu verlieren hat, holt der die Atombomben raus. Da kann keiner mehr vorausplanen.   Heute Ein Gespräch in dem einen Nachhilfeinstitut war sehr gut, als nächstes hospitiere ich dort am 28.1. Das reicht aber von dem Honorar nicht aus, um den Bahnjob zu kündigen. Ich habe ja noch die Korrekturen in der Planung. Aus dem anderen Institut bin ich bald wieder abgehauen. Ich schreibe nichts dazu, es war halt ein Flopp. Und bei dir?   Beste Grüße von Heidi Heidi Roth  Dipl.-Ing (FH) freiberufliche Dozentin für das BOP (Berufsorientierungsprogramm) Theodor-Körner-Straße 1 96515 Sonneberg Tel: 03675 7086879 Mobil: 015116519504 E.Mail: roth.heidi@aol.com Am Montag, 19. Januar 2026 um 21:48:53 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben: Liebe Heidi, vielen Dank für deine ausführliche Mail! Heute habe ich vom Hausarzt den Befund geholt und zum Krankenhaus gebracht. Dort hat der Anästhesist den Befund ausgewertet und meinen Bruder zur OP freigegeben. Damit kann am Mittwoch um 7 Uhr mein Bruder zur OP gehen. Heute hat auch mein IoT-Kurs angefangen – normalerweise ab 07 Uhr, aber weil ich ja im Krankenhaus war, konnte ich erst um 12 Uhr beginnen. Deshalb habe ich jetzt noch eine halbe Stunde zu tun. Die Bahn Du hängst sehr an der Bahn. Da kennst du dich aus, hast Kenntnisse und Erfahrungen. Der auffällige Eisenbahner-Handschlag sagt mir persönlich nichts – aber er verbindet euch. Vielleicht wäre das eine Möglichkeit, dich zu engagieren? Die Geschichte mit dem Lokführer in Dachau ist interessant. Klar, dass ihm das peinlich war – und dass du als Ingenieurin und mit deiner Erfahrung natürlich genau weißt, was da schiefgelaufen ist. Solche Situationen sind nie angenehm, aber Regeln sind Regeln. Als meine Ex-Frau bei der Bahn Schichten gearbeitet hat, habe ich keine Schichten gearbeitet. Später war es andersrum. Wir haben beide damit nie ein Problem gehabt. Hier scheinen wir uns sehr zu unterscheiden. Was wäre denn dort dein Problem? OP – bei meinem Bruder Danke für den Hinweis mit Taurin . Es ist jetzt zu spät für einen Rat, aber interessant zu wissen. Dass bei dir der graue Star im rechten Auge dadurch leicht zurückgegangen ist, ist bemerkenswert. Ob die Linse damit weicher wird – keine Ahnung. Aber harte Linsen sind wirklich Mist. Chatbots Genau das ist es. Mein Anspruch an einen Chatbot ist: Erstens: Er muss mindestens die gleichen oder bessere Ergebnisse liefern wie ein Mensch. Zweitens: Er ist rund um die Uhr verfügbar. Drittens: Er liefert sofort Antworten. Viertens: Er wiederholt Informationen beliebig oft (er ist nicht genervt von mehrmaligen Nachfragen). Wenn er das nicht ist, dann ist er stümperhaft . Schuld ist aber nicht der Chatbot, sondern der, der ihn nicht ordentlich trainiert. Ich erlebe es genauso wie du: schlecht gemachte Chatbots, die einen nur vergraueln. Anscheinend sind diese Grenzen gesetzt, damit man Kunden vergrault – oder der IQ ist schon so weit gefallen, dass es nicht mehr anders geht. KI – Erkennen oder nicht erkennen? Du schreibst: „Wer nicht merkt, dass es sich um KI handelt, ist für mich schlichtweg minderbemittelt." Ich verstehe deinen Punkt – aber: Spätestens in 5 Jahren ist niemand mehr in der Lage zu unterscheiden, ob ein Text, ein Video, ein Audio oder ein Bild von der KI gemacht ist oder nicht. Deshalb habe ich dir gesagt, wie wichtig die Familie und ein Netz von positiven Bekanntschaften ist. Weil man nur noch von Angesicht zu Angesicht sicher sein kann, dass man nicht mit KI, sondern mit Menschen spricht. Auf der anderen Seite wird jedem klar sein, dass in vielen Sachen KI integriert ist. Zum Beispiel autonomes Fahren: Jedem ist klar, dass es künstliche Intelligenz ist, wenn ein Fahrzeug ohne Fahrer fährt. Anderes Beispiel: Computertomographie – jeder weiß, dass die Auswertung in Zukunft von KI gemacht wird, weil die Erkennungsraten höher sind als bei Menschen. Deshalb: Eine gute KI erkennt man daran, dass sie unauffällig im Leben integriert ist und das Leben erleichtert und verbessert. Um mit der KI leben zu können, brauchst du soziale Verbindung zu anderen Menschen. Das ist der Kern. Swagbucks & Umfragen Ich beantworte Umfragen bei dem Programm https://www.horizoom-panel.de/ . Ich glaube, bisher waren es 5 Umfragen in 2 Wochen. Für eine war ich nicht der passende Kunde. Dass es bei swagbucks ein Witz ist mit den Abbrüchen und ungültigen Codes – das kann ich mir gut vorstellen. Schön, dass du trotzdem die positiven Seiten siehst: das Bewusstsein, das erstarkt. 😊 Und dass du wieder an Motorradrennen denkst – lach! Du warst Motorradfahrerin, das passt! Als Zweirad war mir das Fahrrad schnell genug, sonst habe ich immer mindestens vier Räder gehabt. Weltgeschehen Alles, was du schreibst – sei es zur AfD, Söder, Grönland und Ähnliches – stimmt bestimmt alles. Aber wenn du dich damit beschäftigst, damit deine Zeit verbringst, haben sie genau das erreicht, was sie wollen. Du sollst dich verzetteln. Du sollst dich mit der Dummheit der Politiker beschäftigen. Du sollst deine Lebenszeit damit vergeuden. Deine Lebenszeit ist das Wichtigste, was du hast. Ich verstehe, dass dir das mit Grönland nahegeht – die Sorge, dass sich ein Brennpunkt entwickelt, dass die Konzentration auf die Insel von anderen Problemen weggeht. Und dass Grönländer sich schon vorbereiten, ihre Insel zu verlassen, und Deutschland die US-Stützpunkte auflösen will – das sind reale Entwicklungen. Aber noch mal: Vorausplanung ist gut. Bevorratung ist sinnvoll. Sich Gedanken machen, was man bei einem Angriff auf die Stromversorgung tun kann – das ist konkret. Aber sich täglich mit dem ganzen Wahnsinn zu beschäftigen – das macht dich nicht glücklicher. Zum „schade" : Wenn man immer nur droht, aber nie etwas macht, wird das als Schwäche interpretiert. Der Krieg in der Ukraine hätte nach 2 Monaten beendet sein können, wenn nicht Boris Johnson das sabotiert hätte. Seitdem gehören die Briten zu den Kriegstreibern (Stichwort „Koalition der Willigen"). Vor 3 Jahren haben die Ukrainer das Flaggschiff der russischen Schwarzmeerflotte versenkt, und Putin hat sich nicht dafür revanchiert. 70 % der Russen sind mit der Politik von Putin zufrieden. Die 30 %, die nicht zufrieden sind – davon sind die meisten der Meinung, dass Putin viel zu weich ist, dass er hätte schon längst früher härter zurückschlagen müssen. Offensichtlich ist jetzt der Punkt erreicht. Bei dem einen Schiff hat er noch drohen lassen. Das nächste hat er ohne Vorwarnung abgeschossen. In einem weiteren Schiff, einem Getreideschiff, hatten sich 500 britische Söldner versteckt, die nach Odessa wollten. Russland hat das Schiff versenkt. Putin hat alle 27 EU-Botschafter ausgewiesen – innerhalb von 48 Stunden müssen die das Land verlassen. Eine FAB-3000 hat mitten in Odessa eine Nato-Zentrale zerstört. Etliche ukrainische und Nato-Kommandeure sollen ausgeschaltet worden sein. Meine Ansicht: Da Friedensverhandlungen immer von irgendeinem sabotiert werden: Je härter Putin jetzt zuschlägt, umso eher ist der Krieg zu Ende. Natürlich kannst du etwas für dich ändern. Ich habe zwei "Heimat"en => In deutschlaand meine Familie, in der DomRep die Familie meiner Frau. Vielleicht sind wir näher beieinander, wenn wir nicht von Sorgen sprechen, sondern von Vorausplanung . Das gefällt mir. 😊 Für Dienstag wünsche ich dir einen guten Start. Bei mir geht der Kurs jetzt richtig los. Bis dann. Freundliche Grüße Jürgen
18:52 Uhr
2026.01.22
Liebe Heidi, vielen Dank für deine ausführliche Mail! Gestern habe ich meinen Bruder ins Krankenhaus gebracht für die Augen-OP auf der linken Seite. Und heute ist er schon wieder entlassen worden. Bei der OP gab es keine Komplikationen. Morgen werde ich mich um einen Termin für die Nachkontrolle kümmern. Und es fehlt noch eins von drei Medikamenten. Die Bahn Ok, die Bahn ist nicht deins. Ich verstehe das jetzt viel besser. Die Eisenbahner haben dich aufgefangen – nach den beiden Firmeninsolvenzen, nach dem Tod der Eltern, nach dem Kontaktabbruch deiner Geschwister. Das war eine Ersatzfamilie. Dass du sagst: „Es reicht, ich visualisiere etwas anderes" – das ist ein klares Statement. Und dass man auch bei der Bahn verroht – das finde ich auch schlimm. Welche Personengruppe wäre dir denn am liebsten? Schichtarbeit Zu deiner Beschreibung von Schicht: „Rücksicht nehmen" – richtig. „Sklave sein, wenn jemand ausfällt" – nein, das war bei uns nicht so. „Um 2 Uhr aufstehen müssen" – richtig, aber geplant . „Nicht mal planen können" – ein fester, vorhersehbarer Plan war bei uns kein Problem. „An Feiertagen/Wochenende arbeiten müssen" – geplant , doppeltes Geld, dafür in der Woche frei. Hier scheinen wir uns wirklich sehr zu unterscheiden. Deine Wahrnehmung von Schicht ist viel belastender als unsere Erfahrung. Chatbots Du schreibst: „Jeder regt sich drüber auf, heute morgen wieder eine Frau im Zug." – Offensichtlich zu Recht, weil stümperhaft. Und: „Meinst du, wenn du die Ausbildung hast, wird alles besser?" – Ja, ich habe als Anwendungsprogrammierer 30 Jahre Erfahrung. Ich weiß, wie man sowas richtig macht. Und ich sehe jeden Tag, wie es nicht gemacht werden sollte. Dein Idealismus ist nicht meiner – das ist ok. Ich kann verstehen, dass du eine Petition dagegen unterschreiben würdest. Aber ich glaube nicht, dass ich mich verrenne. Es gibt interessantere Gebiete , die mit der KI einen Gewinn bekommen – da hast du recht. Verbrechensbekämpfung, Forensik, Bundeswehr – alles spannend. Aber Chatbots sind für mich ein Handwerk, das ich beherrsche. Und wenn ich es kann, dann möchte ich es auch richtig machen. Zu den Stoff-Hunden und KI-Puppen : Ich verstehe deine Sorge. Dass Emotionen, die zu Lebewesen gehören, auf KI-Spielzeuge übertragen werden – das ist bedenklich. Demnächst heiratet man noch KI-Puppen. 😬In Japan schon möglich. Umfragen Ich gehe nicht davon aus, dass ich durch die Umfragen einen nennenswerten Beitrag bekomme. Rausgeflogen heißt in dem Sinne, ich habe mit meinem Alter nicht in die Zielgruppe gepasst. Ein paar Punkte habe ich trotzdem bekommen. In yougov  habe ich mich auch angemeldet – danke für den Tipp! Dass du durch die Umfragen lernst, was dir alles entgeht – das ist wirklich spannend. Autos, Motorradrennen, neue Reiseunternehmen, Nahrungsergänzungsmittel – das hat auch etwas mit Fülle zu tun, wie du sagst. Ich wünsche dir, dass sich das auch auf dem Konto zeigt! 😊 Deine Frage: „Ich habe übrigens mal gelesen, dass es im Leben wichtig ist, sich mit etwas zu identifizieren, tust du das?" – Gute Frage. Ich glaube, ich identifiziere mich mit Lernen und Problemlösen . Und du gehst das jetzt erstmals an – das finde ich klasse! Weltgeschehen Du schreibst: „Wie kommst du auf den Gedanken, ich würde mich verzetteln? Du schreibst so, als ob da böse Menschen wären, die meine Zeit klauen." Ich sehe das so: Marionetten-Theater. Politiker sind die Marionetten, gelenkt von den unsichtbaren (!) Strippenziehern. Die Marionetten wechseln und bieten die Show. Die Strippenzieher bleiben die gleichen. 95 % der Menschen sind das Publikum , die von dem Geschehen auf der Bühne fasziniert sind. Der gute Kasper und die Großmutter und das böse Krokodil. Und die Show ist gut! Aber jeder, der im Publikum sitzt, verschenkt seine Lebenszeit , weil er nichts (!) , gar nichts (!) für seine Weiterentwicklung tut. Er konsumiert nur. Ich gehe nicht in dieses Marionetten-Theater. Ab und zu mache ich mal die Tür auf und schaue, welche Sau (Ukraine, Russland, China, Taiwan, Venezuela, BRICS, Japan, Gender, Woke, Trans, AfD, Bitcoin, CBDC, Wehrdienst, Renten, Bargeld, Migration) gerade durch die Manege getrieben wird. Deshalb bin ich so „relaxed". Einerseits war es gut, dass wir mal wieder über Politik gesprochen haben. Darüber bin ich dir dankbar. Aber es ist jetzt genug. Es sei denn, du hast wirklich was Interessantes, was Neues. Bundeswehr Du schreibst: „Die ganzen Panzer und Flieger, na, da ist ja Deutschland ganz gut aufgestellt, auch im Ausland. Boah, sind da coole Typen!" Ich war 5 Jahre bei der NVA . Ich denke, die Bundeswehr hat überhaupt nichts im Ausland zu suchen . „Panzer und Flieger ... ganz gut aufgestellt" wird alles in der Ukraine zu Schrott verarbeitet. Und „coole Typen!" – ja, coole tote Typen . 😔 Heute – Nachhilfeinstitut „Ein Gespräch in dem einen Nachhilfeinstitut war sehr gut, als nächstes hospitiere ich dort am 28.1." – Das freut mich sehr und Daumen drücken für die Hospitation! 👍 „Das reicht aber von dem Honorar nicht aus, um den Bahnjob zu kündigen." – Ich halte es mit „Festhalten, weitersuchen" . Lieber zwei, drei kleine Projekte, als ein großes. Ich habe gerade wieder mal eine eigene Bestätigung: Ein halbes Jahr super Aufgabe, remote, Geld pünktlich – und dann von heut auf morgen → weg . „Ich habe ja noch die Korrekturen in der Planung." – Was meinst du damit? Beste Grüße und bis bald! Jürgen
21:29 Uhr
2026.01.23
Lieber Jürgen, Danke für deine Antwort. Ich war in Erwartung, was du zum Online Lernen schreibst. Da kam ja gar nichts zu. Wie waren denn die ersten Stunden? Ich habe selber eine Online – Ausbildung gemacht, zur Sprecherin. Inhaltlich war das gut, aber 2 Stunden ständig am PC sitzen hat mich völlig erschöpft. Darum war ich gespannt, wie es dir damit geht, ob es auch anders geht. Ich freue mich, dass die OP deines Bruders gelaufen ist, und hoffentlich auch gelungen ist.   Von der Bahn weg Im Chor singen, überhaupt mal wieder eine Christmette mit Chor genießen, Wandern, Radeln, in der Sonne Leben, am besten in der Nähe vom Wasser, Menschen mit Hirn und Herz um mich haben, geistiges Austauschen, Freunde mit Niveau haben, Tanzen, Kontakte haben, auf höherem finanziellem   Niveau leben - reiche Menschen sollen in der Tat sogar viel freundlicher sein - eine ethische Verantwortung haben, zusammen Essen, Freunde einladen, Konzerte und Theater besuchen, Kunstausstellungen besuchen, Museen besuchen, Flusskreuzfahrten machen, Busreisen machen….. Ingenieure lagen mit immer schon, die hätte ich gerne wieder in meiner Adressliste. Sie müssten aber jünger sein als ich bin, meine Studienkollegen sind alt und krank. Ich habe keinen Kontakt mehr zu ihnen. Ich kaufe die goldene Uhr, die ich mir nicht mehr leisten konnte, kaufe Kleidung ein und nicht nur KIK und C&A-Sachen. Ich bin sehr kreativ und habe schon neue Projekte vor, mit denen ich mich lokal einbringen möchte.   Vielleicht ist das nicht alles verwirklichbar. Als ich das erste Mal an der Costa brava war, (alleine) und morgens durch das Fenster auf die Sonne schaute, glaubte ich mich der Schöpfung (oder Gott)   so richtig nahe zu sein, das möchte ich täglich erleben. Das wäre Glück. Ich habe aber Angst, alleine loszuziehen, ohne Partner geht das nicht so einfach. Außerdem muss ich dazu noch das Geld anziehen.   Schichtarbeit Ich dachte mir schon, dass ihr das damals nicht so arg erlebt habt. Einen mit der Familie verplanten Tag/Ausflug canceln müssen, weil mehrere Kollegen krank sind und man einspringen soll, das gab es wohl bei euch nicht. Es gibt ja Dispotage inzwischen, um nicht „Sklave“ sein zu müssen. Ja, die Tage während der Woche sind genial, die Radtouren sind dann viel entspannter als am Wochenende, wenn alle unterwegs sind. Die Frau eines jungen Vaters hat es nicht ausgehalten – er war bei der DB-Sicherheit -, es kam zur Scheidung. Der Mann hatte den Arbeitstag aber vor der Heiratsabsicht genau beschrieben, tja, wo die Liebe hinführt. Sie hätte es sich vorher überlegen sollen. Um 2 Uhr aufstehen und dann auch noch die Verantwortung im Stellwerk übernehmen könnte ich nicht. Die Stellwerke sind ja auch noch inzwischen in der Zahl weniger geworden und die Verantwortung ist größer geworden. Das kommt noch dazu. Chatbots Vielleicht ist es deine Vision es besser zu machen, ok, dann mach es. Allerdings müssen es ja dann alle besser machen, nicht nur du. Aber wer weiß, ob du nicht doch woanders landest. Hauptsache du wirst glücklich damit. Das wünsche ich dir.   Umfragen Da verdient man zumindest ohne die Spiele nur ein Taschengeld, das ist klar.   Ich habe aber weiter den Gewinn, dass ich die Welt viel bewusster wahrnehme. Gestern kamen Filme mit Avartarhintergrund für die 3 Tenöre, alles noch geheim. Ich war überwältigt. So was schönes! Die Handwerker heute, die eben erst gegangen sind, haben mich dagegen genervt. Bei den sich verhakenden Rolläden haben sie allen Ernstes behauptet, dass ich sie zu fest hochziehe. Geht’s noch? Da habe ich vehement dagegengesprochen. Ich glaube, jetzt ist der eine etwas sauer, weil ich dann selber eine Lösung gefunden habe, damit sie nicht ständig oben hängen bleiben. Die muss sich aber noch bewähren. Das hätte ich ja vor Monaten schon tun können, wenn ich das gewusst hätte, dass sie es nicht hinbekommen. Später haben sie gesagt, das wäre halt alles schon alt, aja, dann konnten wir uns wenigstens einigen. Fülle Gestern Abend morgen habe ich ganz deutlich realisiert, dass sich der Vermieter in Nürnberg an mir versündigt hat. Er hat diese Wohnung, in der seine Tante gestorben ist, nicht gereinigt. Er hat die Wohnung aufgebrochen, dann lag sie da. Das war seine Aussage, 1989. Später hat er alles anders erzählt, als ich endlich die Wohnung gekündigt habe. Erst in Sonneberg habe ich noch einmal den alten Mietvertrag angeschaut und war entsetzt. Wieso habe ich nicht die Adresse angeschaut? Er hat mich betrogen. Das Mündel seiner Tante hat unterschrieben, die Tante war schon tot, der Vermieter hätte nicht mal die Provision als Makler einkassieren dürfen – in bar! Ein Channelmedium hat nach Jahren Sporen im Parkettboden gesehen, die mich langsam krank gemacht hätten. Sie hatte Respekt geäußert, dass ich überlebt habe. In der Tat habe ich nicht damit gerechnet. Ich sollte schon in die Berufsunfähigkeitsrente gehen! Ohne diesen Betrug und ohne in diese Wohnung eingezogen zu sein, wäre ich längst in der Fülle.   Meine Güte, mehrere Channelmedien haben mir dann noch gesteckt, dass der Vermieter mehr von mir wollte. Ich wollte es nicht glauben. Vermieter will mit Mieterin in die Falle. Igitt. Wenn jemand aus deinem Umfeld nach Nürnberg ziehen will, erkläre bitte, dass da eine ganz komische Energie herrscht. Ein befreundeter Mann hat es gleich gespürt und hatte Glück, bald wieder wegzukommen. Es ist wohl alles verjährt, ich habe nichts in der Hand. Ich habe ihn von hier aus angemotzt und für schuldig erklärt. Täter sehen eh selten etwas ein. Ich weiß noch viel mehr. Aber es ganz tief zu realisieren, war noch einmal wichtig. Sich identifizieren, damit meinte ich mit einem Verein, Sport- oder Musikverein z.B. da geht es um Zugehörigkeit, soziale Kontakte (mit Fans?) usw. Weltgeschehen Ich möchte doch noch einmal Bezug nehmen. Ich warte auf deine Antwort, wie du dir das vorstellst, die EU zu verlassen, du beschreibst die Marionetten und das das alles keinen Wert hat, sich mit dem Theater zu befassen, dass man sich verzetteln kann, und nun kam in arte TV genau die passende Dokumentation dazu. Die Strippenzieher, da gebe ich dir nach der Aufklärung durch den Filmabend   absolut Recht, sind präsent. Es sind die Oligarchen, die auf der ganzen Welt Bauteile für Putins Waffen besorgen, die nach Kasachstan und Kirgisistan gelangen. Ich spüre seit Jahren, dass da was nicht stimmen kann, endlich ist es aufgedeckt. Der Iran lieferte eine komplette Drohnenfabrik, in der die Russen täglich 300 Drohnen produzieren. Nordkorea liefert 4 mal so viel Kriegswaffen, wie die gesamte EU an die Ukraine liefert, usw. Es geht um Macht, neue Weltordnung, und das ist schon alles viel weiter als die Medien berichteten. Die AFD ist mini dagegen, Grönland auch. Es geht um viel mehr. Wenn du die Muße hast, https://www.arte.tv/de/videos/RC-027232/putins-geheime-waffen/ weitere sind auch in der Mediathek. Sie dauern leider lange. Aber dann bist du geläutert und jegliche „Klein-Politik“ kannst du vergessen. Wir haben von Vorsorge geschrieben. Sie sieht jetzt anders aus. Leben solange es geht und das Ende selber herbeiführen können, wenn der Krieg der Übernahme des Westens anfängt. Strippenzieher sind es nur ein paar, genau. So langsam ahne ich auch, woher die Lethargie in Deutschland kommt. Die Menschen ahnen es alle unbewusst. Die Bundeswehr hat jetzt bei mir einen besseren Ruf und das tut mir gut. Ich dachte immer, das sei nur noch ein Sauhaufen. Ja, ich weiß auch um die Schanden, egal. Über den Sinn oder Unsinn von Stationierungen zu schreiben, passt für mich zur Zeit nicht, dazu fehlt mir einiges an Hintergrundwissen. Honorar Da haben wir jetzt das gleiche zu meistern. Kleinigkeiten habe ich schon geändert in meinem Mindset. Die Korrekturen sind für Abschlussarbeiten, dazu gibt es Institute. Ich habe meine Diplpomarbeit ohne Korrektor geschrieben. Es geht aber nicht nur im Rechtschreibung, sondern Verstehen und Formulieren. Das geht mit MS word. Ich studiere noch die Neuerungen von 2024 in der deutschen Sprache (bin auf Seite 60 von 348), und nochmal die Kommaregeln.   Danke für deine guten Wünsche fürs Hospitieren nächste Woche. In Kleinanzeigen habe ich Kerzen eingestellt, das kann man ja komplett vergessen, du erkennst Betrüger nicht sofort. Einmal lag ich falsch, jetzt sind ein paar Artikel in ebay, aber im Januar läuft es nicht so gut. Zum Abschluss noch etwas Schönes. Wenn ich abends aus einem bestimmten Fenster schaue, sehe ich einen orangefarbenen leuchtenden Stern in etwa 300 Meter Entfernung, er leuchtet die ganze Nacht. Ich finde es rührend, und das ist für mich in Sonneberg das Schöne, dass die Menschen die herzliche Energie aufrecht halten. Sie freuen sich auch immer, wenn ich ihre Gärten lobe. Ein ehemaliger angestellter Handwerker bekommt Komplimente von mir, wenn er wieder etwas am oder im Garten geändert hat. Der hat es aber auch drauf! Ich bin gespannt, wann der Stern wieder weg ist. Wenn ich wüsste, wo er hängt, würde ich eine Tafel Schokolade schenken. Gutes Gelingen für alles und sonnige Grüße von Heidi Liebe Heidi, vielen Dank für deine ausführliche Mail! Gestern habe ich meinen Bruder ins Krankenhaus gebracht für die Augen-OP auf der linken Seite. Und heute ist er schon wieder entlassen worden. Bei der OP gab es keine Komplikationen. Morgen werde ich mich um einen Termin für die Nachkontrolle kümmern. Und es fehlt noch eins von drei Medikamenten. Die Bahn Ok, die Bahn ist nicht deins. Ich verstehe das jetzt viel besser. Die Eisenbahner haben dich aufgefangen – nach den beiden Firmeninsolvenzen, nach dem Tod der Eltern, nach dem Kontaktabbruch deiner Geschwister. Das war eine Ersatzfamilie. Dass du sagst: „Es reicht, ich visualisiere etwas anderes" – das ist ein klares Statement. Und dass man auch bei der Bahn verroht – das finde ich auch schlimm. Welche Personengruppe wäre dir denn am liebsten? Schichtarbeit Zu deiner Beschreibung von Schicht: „Rücksicht nehmen" – richtig. „Sklave sein, wenn jemand ausfällt" – nein, das war bei uns nicht so. „Um 2 Uhr aufstehen müssen" – richtig, aber geplant . „Nicht mal planen können" – ein fester, vorhersehbarer Plan war bei uns kein Problem. „An Feiertagen/Wochenende arbeiten müssen" – geplant , doppeltes Geld, dafür in der Woche frei. Hier scheinen wir uns wirklich sehr zu unterscheiden. Deine Wahrnehmung von Schicht ist viel belastender als unsere Erfahrung. Chatbots Du schreibst: „Jeder regt sich drüber auf, heute morgen wieder eine Frau im Zug." – Offensichtlich zu Recht, weil stümperhaft. Und: „Meinst du, wenn du die Ausbildung hast, wird alles besser?" – Ja, ich habe als Anwendungsprogrammierer 30 Jahre Erfahrung. Ich weiß, wie man sowas richtig macht. Und ich sehe jeden Tag, wie es nicht gemacht werden sollte. Dein Idealismus ist nicht meiner – das ist ok. Ich kann verstehen, dass du eine Petition dagegen unterschreiben würdest. Aber ich glaube nicht, dass ich mich verrenne. Es gibt interessantere Gebiete , die mit der KI einen Gewinn bekommen – da hast du recht. Verbrechensbekämpfung, Forensik, Bundeswehr – alles spannend. Aber Chatbots sind für mich ein Handwerk, das ich beherrsche. Und wenn ich es kann, dann möchte ich es auch richtig machen. Zu den Stoff-Hunden und KI-Puppen : Ich verstehe deine Sorge. Dass Emotionen, die zu Lebewesen gehören, auf KI-Spielzeuge übertragen werden – das ist bedenklich. Demnächst heiratet man noch KI-Puppen. 😬In Japan schon möglich. Umfragen Ich gehe nicht davon aus, dass ich durch die Umfragen einen nennenswerten Beitrag bekomme. Rausgeflogen heißt in dem Sinne, ich habe mit meinem Alter nicht in die Zielgruppe gepasst. Ein paar Punkte habe ich trotzdem bekommen. In yougov  habe ich mich auch angemeldet – danke für den Tipp! Dass du durch die Umfragen lernst, was dir alles entgeht – das ist wirklich spannend. Autos, Motorradrennen, neue Reiseunternehmen, Nahrungsergänzungsmittel – das hat auch etwas mit Fülle zu tun, wie du sagst. Ich wünsche dir, dass sich das auch auf dem Konto zeigt! 😊 Deine Frage: „Ich habe übrigens mal gelesen, dass es im Leben wichtig ist, sich mit etwas zu identifizieren, tust du das?" – Gute Frage. Ich glaube, ich identifiziere mich mit Lernen und Problemlösen . Und du gehst das jetzt erstmals an – das finde ich klasse! Weltgeschehen Du schreibst: „Wie kommst du auf den Gedanken, ich würde mich verzetteln? Du schreibst so, als ob da böse Menschen wären, die meine Zeit klauen." Ich sehe das so: Marionetten-Theater. Politiker sind die Marionetten, gelenkt von den unsichtbaren (!) Strippenziehern. Die Marionetten wechseln und bieten die Show. Die Strippenzieher bleiben die gleichen. 95 % der Menschen sind das Publikum , die von dem Geschehen auf der Bühne fasziniert sind. Der gute Kasper und die Großmutter und das böse Krokodil. Und die Show ist gut! Aber jeder, der im Publikum sitzt, verschenkt seine Lebenszeit , weil er nichts (!) , gar nichts (!) für seine Weiterentwicklung tut. Er konsumiert nur. Ich gehe nicht in dieses Marionetten-Theater. Ab und zu mache ich mal die Tür auf und schaue, welche Sau (Ukraine, Russland, China, Taiwan, Venezuela, BRICS, Japan, Gender, Woke, Trans, AfD, Bitcoin, CBDC, Wehrdienst, Renten, Bargeld, Migration) gerade durch die Manege getrieben wird. Deshalb bin ich so „relaxed". Einerseits war es gut, dass wir mal wieder über Politik gesprochen haben. Darüber bin ich dir dankbar. Aber es ist jetzt genug. Es sei denn, du hast wirklich was Interessantes, was Neues. Bundeswehr Du schreibst: „Die ganzen Panzer und Flieger, na, da ist ja Deutschland ganz gut aufgestellt, auch im Ausland. Boah, sind da coole Typen!" Ich war 5 Jahre bei der NVA . Ich denke, die Bundeswehr hat überhaupt nichts im Ausland zu suchen . „Panzer und Flieger ... ganz gut aufgestellt" wird alles in der Ukraine zu Schrott verarbeitet. Und „coole Typen!" – ja, coole tote Typen . 😔 Heute – Nachhilfeinstitut „Ein Gespräch in dem einen Nachhilfeinstitut war sehr gut, als nächstes hospitiere ich dort am 28.1." – Das freut mich sehr und Daumen drücken für die Hospitation! 👍 „Das reicht aber von dem Honorar nicht aus, um den Bahnjob zu kündigen." – Ich halte es mit „Festhalten, weitersuchen" . Lieber zwei, drei kleine Projekte, als ein großes. Ich habe gerade wieder mal eine eigene Bestätigung: Ein halbes Jahr super Aufgabe, remote, Geld pünktlich – und dann von heut auf morgen → weg . „Ich habe ja noch die Korrekturen in der Planung." – Was meinst du damit? Beste Grüße und bis bald! Jürgen
11:04 Uhr
2026.01.25
Liebe Heidi, vielen Dank für deine ausführliche Mail! Ich schreibe normalerweise am Abend und mache mir am Tag schon Stichpunkte. Aber gestern habe ich mich wieder so fesseln lassen, dass ich „keine Zeit" für Stichpunkte hatte. Auch geplantes Haarewaschen fiel aus. Nur Rasieren habe ich mir „erlaubt". 😄 Und weil das Ergebnis meiner Programmierung nicht zufriedenstellend war, bin ich zeitig ins Bett gegangen. 😉 Deshalb heute eine Mail am Tag! 😊 Gerade komme ich von meinem Vater zurück – ich war zum Rippchen-Essen eingeladen! 😋 Online-Lernen Mein erster Eindruck vom IoT-Kurs: Bin unterfordert, schon zu schlau für diesen Kurs. Das kennst du ja. 😉 Man muss sich dann selbst höhere Ziele stecken und die richtigen Ansprechpartner finden. Inhaltlich ist es ok, aber ich merke, dass ich vieles schon kann. Mal schauen, ob das noch interessanter wird. Dass du bei deiner Online-Ausbildung zur Sprecherin 2 Stunden ständig am PC sitzen so erschöpfend fandest, kann ich gut verstehen. Ich habe da sehr wenig Probleme. Bei mir ist es aber ein riesiger Unterschied, ob ich an einer selbstgestellten Aufgabe arbeite oder arbeiten "muss". Bruder Die OP scheint gut gewirkt zu haben! Der Nachkontrolltermin ist am Mittwoch um 8 Uhr . Ich bin gespannt, wie es weitergeht. Danke für deine guten Wünsche! Deine Wünsche Was für eine wunderbare Liste! Ich habe sie mir geordnet: - Im Chor singen, überhaupt mal wieder eine Christmette mit Chor genießen  - Wandern, Radeln - in der Sonne Leben, am besten in der Nähe vom Wasser - Menschen mit Hirn und Herz um mich haben - geistiges Austauschen, Freunde mit Niveau haben - Tanzen, Kontakte haben - auf höherem finanziellem  Niveau leben - reiche Menschen sollen in der Tat sogar viel freundlicher sein - eine ethische Verantwortung haben - zusammen Essen, Freunde einladen - Konzerte und Theater besuchen - Kunstausstellungen besuchen, Museen besuchen, Flusskreuzfahrten machen, Busreisen machen - Ingenieure lagen mit immer schon, die hätte ich gerne wieder in meiner Adressliste (- Sie müssten aber jünger sein als ich bin, meine Studienkollegen sind alt und krank) - Ich kaufe die goldene Uhr, die ich mir nicht mehr leisten konnte, kaufe Kleidung ein und nicht nur KIK und C&A-Sachen.  - Ich bin sehr kreativ und habe schon neue Projekte vor, mit denen ich mich lokal einbringen möchte. Die meisten Wünsche kann ich gut nachvollziehen und ich denke, davon wird noch einiges gelingen. Und die meisten würden zu zweit viel mehr Spaß machen als allein. Chatbots Ich würde dich gern als Außendienstmitarbeiterin für den Vertrieb meine Chatbots gewinnen. Warum? Das würde mich dazu "zwingen" deinen Qualitätsstandard zu liefern. Ich müßte so gut sein, dass du deine Meinung zu Chatbots um 180° änderst. Und das wäre genau die Herausforderung, die ich suche. Im Moment mache ich den Kurs bis zum 20.2. Danach werde ich etwas in dieser Richtung unternehmen. EU verlassen Ich habe es mir einfach gemacht. Ich habe 4 verschiedene KI (ChatGPT, Grok, Deepseek, Claude) folgenden Prompt gegeben: „Die Meinung zur EU ist umstritten. Das stelle ich als Tatsache fest. Was sind die Argumente der Befürworter und der Gegner? Bitte nur die Argumente (und eventuell Begründungen), aber keine Interpretation von dir." Dann habe ich alles von Claude zusammenfassen lassen, weil sie am ausführlichsten geantwortet hat. Noch mal als Feststellung von mir: Ich möchte nicht missionieren und nicht missioniert werden. Ich respektiere deine Meinung, unabhängig davon, inwieweit ich ihr zustimme oder nicht. Aus meiner Sicht sehe ich mehr Gründe gegen eine EU als für eine EU. Ich gehe davon aus, dass aus deiner Sicht die positiven Dinge überwiegen. Welche wären das für dich? Bundeswehr Darauf möchte ich erst eingehen, wenn wir unsere Meinung zur EU ausgetauscht haben. Der leuchtende Stern und der Handwerker Was für eine schöne Geschichte ! Es sind oft Kleinigkeiten die so viel in uns anregen. 🧡 Gutes Gelingen für die Hospitation nächste Woche und sonnige Grüße! Jürgen
15:16 Uhr
Lieber Jürgen, Danke für deine Antwort. Es gibt halt Tage, die einen überraschen. Ich war gestern morgen auch völlig überrascht, aber positiv, ich war so herrlich wach und erfrischt. Warum aber? Das habe ich nicht herausbekommen. Was hast du denn gestern programmiert? Online-Lernen Besser unterfordert als überfordert, aber wieso hast du kein Inhaltsverzeichnis vorher studiert? Allerdings könntest du das ganze ja laufen lassen und nebenbei mal recherchieren, wie KI überhaupt angeboten wird, ich vermute mal schwer, nicht durch einen Außendienst. Als ehemalige Vetrieblerin kann ich dir aber dazu einiges stecken. Wenn du am Markt auftrittst, bitte hab Referenzen. Von dir habe ich nur gelesen, was du gemacht hast, aber nicht was du erreicht hast. Eine gescheite homepage muss her. (kein Titel) finde ich mal als Beispiel zum Reinschauen ganz gut. Strato ist soweit ich weiß immer noch kostenlos, bin mir aber nicht sicher. Wix & Co haben keinen guten Ruf. (kein Titel) Besuche den Beitrag für mehr Info. Ist das dein Buch? Oder deine 3? Falls ja, check sie noch mal und dann setz sie auf Amazon (KDP) rein, ist meines Wissens auch erst mal kostenlos. Neobooks passt nicht. Und dann bitte Youtube shorts und Videos machen. Alleine dazu gibt es schon LernYoutubes. Macht es Sinn, sich bei Instituten jetzt anzumelden? Evt. kleinere Aufträge für sie erledigen? Bewertungen erhalten. Wer sind deine Kunden?   Darfst du sie nennen auf der Homepage? Ich würde auch evt. Zoom anbieten, oder zumindest Sprachaufnahmen. Schau, dass das Impressum von Wien verschwindet. Geradlinigkeit und Zielgerichtetheit im Internet kannst du noch verbessern. Übrigens musste ich die Sprecherausbildung nicht machen, ich wollte sie machen,war aber überfordert, weil es, was ich vorher nicht wusste, immer mehr wurde und die 2 Stunden nie eingehalten wurden, was ich erst recht nicht ahnen konnte. Die EU dann doch noch mal ausführlich Ich habe glaube ich, nicht geschrieben, dass ich die EU-Verwaltung gut finde. Da sind einige Punkte in deinem Anhang, die nicht zu leugnen sind. Und oft rege ich mich auch auf. Ich habe geschrieben, dass Deutschland 170 Milliarden Euro mehr hat, weil die Zölle wegfallen, Zölle sind nun mal Steuern. Natürlich buttert Deutschland viel Geld in die EU, knapp 15 Mrd. Euro, aber das sind dann immer noch 155 Mrd. Euro.   Wenn wir null Flüchtlinge hätten, die etwa 28 Mrd. Euro kosten, wären das immer noch 127 Mrd. Euro. Wenn ich mir GB anschaue: Zitat: “ Ökonomen und Analysten von Cambridge Econometrics kamen zu dem Ergebnis, dass Großbritannien bis 2035 voraussichtlich drei Millionen Arbeitsplätze weniger, 32 % niedrigere Investitionen, 5 % geringere Exporte und 16 % geringere Importe haben wird als ohne den Brexit. Laut dem Bericht wird Großbritannien durch den EU-Austritt bis 2035 einen Verlust von 311 Milliarden Pfund (538 Mrd. Euro) Sterling erleiden. „   Ein EU- Austritt würde also auch auf Länderebene enorme Folgen hinterlassen. Deutschland ist eine führende Exportnation. Wenn also weniger Geld im Haushalt ist, bekommt auch Sachsen keine 3,5 Mrd. Euro mehr im Länderfinanzausgleich von Bayern (das Jobcenter und du ..) und Thüringen keine 2 Mrd. Euro…..Bayern hat sich schon ans Bundesverfassunsgericht gewandt. Als ich gestern in München war und etwas um den Bahnhof spaziert bin, hat mich der Schlag getroffen, wie runtergekommen die Hausfronten sind und wie dreckig die Straßen. Es wurde in Südbayern der Bau von geplanten preisgünstigen Wohnungen in einem Ort plötzlich gestoppt. Warum denkst du, dass die Grundsteuer erhöht wurde und warum es neue Steuerarten gibt (Flugverkehrssteuer)? „ Der größte Profiteur der EU hängt von der Perspektive ab: Polen ist oft der größte Nettoempfänger von EU-Fördermitteln, während Deutschland als größter Nettozahler auch massiv vom EU-Binnenmarkt profitiert, der den Handel und Export stärkt.  „ Was die Vorteile der EU sind, kannst du selber googlen. Ich könnte mir auch vorstellen, dass du das Leben nach der Wende bis zur EU-Gründung 1993 gar nicht so intensiv erlebt hast, Sorry.   Schon alleine die Urlaube wurden viel besser, meine Güte, das war Segen!   Als Ausländer kannst du auswandern und deine Rente auch in Spanien bekommen.   Und und und. Es geht aber nicht um Missionieren, es geht heute nur um nackte Zahlen.   Ich bin aber trotzdem betroffen. Darum habe ich jetzt viel Zeit investiert, um dich zum Nachdenken anzuregen. Allerdings hättest du auch Tante google fragen können. Es geht um unser aller Geld. Liebe Grüße Heidi Am Sonntag, 25. Januar 2026 um 15:16:32 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben: Liebe Heidi, vielen Dank für deine ausführliche Mail! Ich schreibe normalerweise am Abend und mache mir am Tag schon Stichpunkte. Aber gestern habe ich mich wieder so fesseln lassen, dass ich „keine Zeit" für Stichpunkte hatte. Auch geplantes Haarewaschen fiel aus. Nur Rasieren habe ich mir „erlaubt". 😄 Und weil das Ergebnis meiner Programmierung nicht zufriedenstellend war, bin ich zeitig ins Bett gegangen. 😉 Deshalb heute eine Mail am Tag! 😊 Gerade komme ich von meinem Vater zurück – ich war zum Rippchen-Essen eingeladen! 😋 Online-Lernen Mein erster Eindruck vom IoT-Kurs: Bin unterfordert, schon zu schlau für diesen Kurs. Das kennst du ja. 😉 Man muss sich dann selbst höhere Ziele stecken und die richtigen Ansprechpartner finden. Inhaltlich ist es ok, aber ich merke, dass ich vieles schon kann. Mal schauen, ob das noch interessanter wird. Dass du bei deiner Online-Ausbildung zur Sprecherin 2 Stunden ständig am PC sitzen so erschöpfend fandest, kann ich gut verstehen. Ich habe da sehr wenig Probleme. Bei mir ist es aber ein riesiger Unterschied, ob ich an einer selbstgestellten Aufgabe arbeite oder arbeiten "muss". Bruder Die OP scheint gut gewirkt zu haben! Der Nachkontrolltermin ist am Mittwoch um 8 Uhr . Ich bin gespannt, wie es weitergeht. Danke für deine guten Wünsche! Deine Wünsche Was für eine wunderbare Liste! Ich habe sie mir geordnet: - Im Chor singen, überhaupt mal wieder eine Christmette mit Chor genießen  - Wandern, Radeln - in der Sonne Leben, am besten in der Nähe vom Wasser - Menschen mit Hirn und Herz um mich haben - geistiges Austauschen, Freunde mit Niveau haben - Tanzen, Kontakte haben - auf höherem finanziellem  Niveau leben - reiche Menschen sollen in der Tat sogar viel freundlicher sein - eine ethische Verantwortung haben - zusammen Essen, Freunde einladen - Konzerte und Theater besuchen - Kunstausstellungen besuchen, Museen besuchen, Flusskreuzfahrten machen, Busreisen machen - Ingenieure lagen mit immer schon, die hätte ich gerne wieder in meiner Adressliste (- Sie müssten aber jünger sein als ich bin, meine Studienkollegen sind alt und krank) - Ich kaufe die goldene Uhr, die ich mir nicht mehr leisten konnte, kaufe Kleidung ein und nicht nur KIK und C&A-Sachen.  - Ich bin sehr kreativ und habe schon neue Projekte vor, mit denen ich mich lokal einbringen möchte. Die meisten Wünsche kann ich gut nachvollziehen und ich denke, davon wird noch einiges gelingen. Und die meisten würden zu zweit viel mehr Spaß machen als allein. Chatbots Ich würde dich gern als Außendienstmitarbeiterin für den Vertrieb meine Chatbots gewinnen. Warum? Das würde mich dazu "zwingen" deinen Qualitätsstandard zu liefern. Ich müßte so gut sein, dass du deine Meinung zu Chatbots um 180° änderst. Und das wäre genau die Herausforderung, die ich suche. Im Moment mache ich den Kurs bis zum 20.2. Danach werde ich etwas in dieser Richtung unternehmen. EU verlassen Ich habe es mir einfach gemacht. Ich habe 4 verschiedene KI (ChatGPT, Grok, Deepseek, Claude) folgenden Prompt gegeben: „Die Meinung zur EU ist umstritten. Das stelle ich als Tatsache fest. Was sind die Argumente der Befürworter und der Gegner? Bitte nur die Argumente (und eventuell Begründungen), aber keine Interpretation von dir." Dann habe ich alles von Claude zusammenfassen lassen, weil sie am ausführlichsten geantwortet hat. Noch mal als Feststellung von mir: Ich möchte nicht missionieren und nicht missioniert werden. Ich respektiere deine Meinung, unabhängig davon, inwieweit ich ihr zustimme oder nicht. Aus meiner Sicht sehe ich mehr Gründe gegen eine EU als für eine EU. Ich gehe davon aus, dass aus deiner Sicht die positiven Dinge überwiegen. Welche wären das für dich? Bundeswehr Darauf möchte ich erst eingehen, wenn wir unsere Meinung zur EU ausgetauscht haben. Der leuchtende Stern und der Handwerker Was für eine schöne Geschichte ! Es sind oft Kleinigkeiten die so viel in uns anregen. 🧡 Gutes Gelingen für die Hospitation nächste Woche und sonnige Grüße! Jürgen
18:11 Uhr
2026.01.26
Liebe Heidi, ich schreibe DIr mal heute zwischen den Zeilen. Dann brauche ich nicht immer hin- und herschalten.
23:21 Uhr
2026.01.27
Hallo Jürgen, Online-Lernen Besser unterfordert als überfordert, gut, dann hast du es ja vorher ahnen können. Ich hatte ja einfach mal nach dir gesucht, weil ich wusste, dass dein Foto nicht aktuell ist. Das ist ja die neue Mode, überall. Deine Zertifikate über 2 Stunden (bei linkedin) würden mich nicht überzeugen. Auf linkedin nennst du ja eine homepage, nur wäre es ja angesagt, dass du es schaffst, dass man dich bei google unter deinem Namen oder sonst wie findet. Mir hat eine Frau gesagt, dass sie mich bei linkedin nicht mal anschauen kann, vermutlich, weil sie kein Mitglied ist. Linkedin hat inzwischen einen schlechten Ruf.     Du kannst oder willst meinen gut gemeinten Rat nicht annehmen. Wenn du meinst, du bekommst das anders hin, dann mach es. Die Welt hat sich enorm verändert, deine Erfolge mit den Video -Touren gehören der Vergangenheit an.     Das Buch, egal in welcher Sprache, in Amazon hat keine Bewertungen. Warum? Ich hatte auch mal ein Buch bei Amazon. Das Cover war schlecht, hat mir eine Bekannte gesagt. Außerdem erscheint deins doch bei Neobooks, kannst du selber nachschauen. Ich schreibe dir keinen Scheiß. Ich habe dir nur ein feed back gegeben, wenn du dich angegriffen fühlst, frag dich lieber, ob nicht doch was dran ist. Ich war früher immer dankbar, wenn mir jemand was gesteckt hat. Chatboots habe ich mehrfach geäußert, lehne ich ab. Ich bekomme übrigens haufenweise Umfragen dazu. Wie kommst du darauf, ich würde so was unterstützen? Im Übrigen hast du was anderes geschrieben, als du jetzt wiederholst hast. Aber egal. Wenn wir keine Flüchtlinge hätten…. Du hast die Zahlen, die ich dir geschickt habe, nicht mal gelesen. Warum schreibe ich dir noch? Ich bin ja völlig deiner Meinung, was die schlimme Präsenz hier angeht, aber ich habe dir auch geschrieben, warum das meiner Meinung nach so gekommen ist. Warum schreibe ich dir eigentlich? Aber es ging um den Austritt aus der EU. Das hast du schlichtweg verdrängt. Es ging um die Zölle, die wegfallen. Ungarn bekommt übrigens die Milliarden nicht, stand heute schon wieder im Internet. Die EU lässt sich nicht alles gefallen. Auf die Problematik GB gehst du nicht ein. Warum schreibe ich dir das eigentlich? Deutschland ist immer noch Exportnation NR 3, jeder 4 Arbeitsplatz hängt vom Export ab. Deutschland lässt sich auch auslutschen, ja, aber es ging doch nicht um Belehrung, sondern um die Zölle. Du schreibst am Thema vorbei. Aus deinen Ausführungen schreit regelrecht die Angst. Ich habe dir die Filme über Putin in der arte Mediathek empfohlen. Meine Einstellung hat sich dadurch komplett verändert. Ich habe dir auch (kostenloses) Mentaltraining von Christian Bischoff empfohlen, das geht aber nicht mit 2 Videos.   Dankbarkeit ist der Schlüssel zu Erfolg, zu allem eigentlich. Werde mal dankbar für die ca. 120 Milliarden Euro, die Sachsen im Länderfinanzausgleich seit der Wende erhalten hat. Der ganze Osten bekommt so viel Geld. Von 120 Milliarden hätten wir auch viele Wohnungen bauen können. Im übrigen haben wir im Osten einen Leerstand, auch in Sonneberg. Ich könnte mir auch vorstellen, dass du das Leben nach der Wende bis zur EU-Gründung 1993 gar nicht so intensiv erlebt hast, Sorry.  Wieso? Ich war 29 bis 33 Jahre! Ich habe geschrieben bis zur Einführung der EU , die war 1993, kannst du das nicht mal lesen? Du bekommst auch weiter die Rente in Spanien.  Habe es eben sicherheitshalber noch mal nachgelesen. Genau, es geht um unser Geld, was in alle Welt verpulvert wird - Stichwort Fahrradwege in Peru: Nach Angaben des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) liegt die Summe für die Radwege in Peru deutlich darunter. Das Bundesministerium unterstütze mit einem im Jahr 2020 zugesagten Zuschuss in Höhe von  20 Millionen Euro den Aufbau eines Fahrradschnellwegenetzes in Lima . Im Jahr 2022 hat das Ministerium  weitere 24 Millionen Euro für den Bau von Radwegen in Peru zugesagt Nachhaltige Mobilität in Lima Lima, die Hauptstadt Perus, leidet unter extremer Luftverschmutzung. Die Stadt gehört zu den am stärksten belast...  - insgesamt macht das somit 44 Millionen Euro. Ausgezahlt wurden davon bislang etwa 11,2 Millionen Euro. Na und? Du kannst die Welt nicht zurückdrehen! Die DM kommt nicht zurück, vergiss es! Das sind Träume. Wir sind in komplett neuen Zeiten. Wir wissen nicht wie sie weitergehen, aber Träumen von alten Zeiten macht es doch nicht besser. Ich bin auch etwas verzweifelt, aber ich habe den Glauben nicht verloren. Je schlimmer es wird, desto intensivere erlebe ich die Natur und die ganzen netten Menschen, die mir tagtäglich begegnen. Nochmal, es ging nur um die Zölle. Du hast nicht gefragt, wofür die EU für Deutschland gut sein soll. Warum schreibe ich dir überhaupt, wenn du nicht richtig liest? Und du hast gemeint, ich verzettel mich, frag dich mal wer hier mehr am PC rechercheriert, du oder ich. Schau dir die Putin-Filme an, dann bist du geläutert.   Aus dir schreit die pure Angst, die Wut, die Hoffnungslosigkeit, auch die Ohnmacht. Das hat also schon das Streben nach der neuen Weltordnung bewirkt.   Das ändert aber nichts.   Bitte mach das mit anderen aus. Vertrauen in das Leben, so lange es noch geht, ist meine Devise. Für eine Brieffreundschaft ist das hier alles totale Kacke. Ich bitte dich, schreibe lieber mit anderen, die sich mit dir an den Katastrophen ergötzen. Ich habe nicht die Muße, mit dir zu schreiben, wenn eine Konversation nicht möglich ist. Ich bekomme auch nicht den Verdacht los, dass auch bei dir alte Traumata verborgen sind, die dich belasten, oder von den Vorfahren an dir hängen. Ich erwähne nur mal Dresden und 2.Weltkrieg. Du schreibst nicht von dir, das ist mir von Anfang an aufgefallen, du scheinst überhaupt keinen Zugang zu deinen Gefühlen zu haben, du bist völlig verschlossen. Das ist aber das A und O bei Brieffreunden, das machen auch andere Brieffreunde. Ich danke dir für die regelmäßigen Mails, es war erst wirklich schön, ich bedanke mich ganz herzlich. Ich habe die Kommunikation genossen, aber nun ist es halt leider vorbei. Alles Gute wünscht dir Heidi Heidi Roth  Dipl.-Ing (FH) freiberufliche Dozentin für das BOP (Berufsorientierungsprogramm) Theodor-Körner-Straße 1 96515 Sonneberg Tel: 03675 7086879 Mobil: 015116519504 E.Mail: roth.heidi@aol.com Am Montag, 26. Januar 2026 um 23:21:51 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben: Liebe Heidi, ich schreibe DIr mal heute zwischen den Zeilen. Dann brauche ich nicht immer hin- und herschalten.
10:19 Uhr
Liebe Heidi, des Menschen WIlle ist sein Himmelreich. Ich wünsche Dir alles Gute Jürgen P.S. Ich habe mir Deine Worte immer sehr genau überlegt. Bei Facebook habe ich mich bewußt dafür entschieden, den Eintrag drin zu lassen. Meine Bücher/eBooks bei Amazon und neobooks habe ich heute deaktiviert bzw. gelöscht. Meinen Link zur Homepage (LinkedIn) werde ich löschen und die Homepage ebenfalls => besser keine "Werke" im Internet als unpassende. Vielen Dank für diese Anregungen.
18:35 Uhr
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