2025.11.15
Hallo Heidi,
danke für deine offene Nachricht
– ich finde es schön, dass du gleich so ehrlich schreibst. „Wir
könnten es ja mal anfangen“ klingt wunderbar unkompliziert, und
genau so mag ich den Austausch: einfach entstehen lassen, ohne zu
viel Druck.
Dein Mentaltraining klingt
spannend. Wann und warum hast du damit begonnen – war das eher aus
einem bestimmten Anlass heraus oder aus Neugier auf dich selbst?
Und wie hat es dein Leben bereichert? Ich kenne solche Übungen
bisher nur am Rande, aber mich fasziniert, wie sehr Gedanken und
Haltung das eigene Erleben verändern können.
Auch das mit den Wiedergeburten
finde ich interessant. Du schreibst, dass du sie spürst – magst du
erzählen, wie sich das äußert? Ist das mehr eine Art inneres
Wissen, Erinnerungen, oder bestimmte Empfindungen in bestimmten
Momenten? Ich bin da eher suchend als wissend – und vielleicht
auch ein bisschen neidisch auf Menschen, die solche Erfahrungen
bewusst wahrnehmen können.
Was du über Weiterentwicklung
sagst, trifft bei mir ins Schwarze. Ich glaube, das Leben bleibt
nur lebendig, wenn man bereit ist, sich selbst immer wieder neu zu
entdecken.
Ich bin gespannt, wohin unser
Austausch uns führt – gerne auch über Themen, die man nicht in
jedem Gespräch findet.
Viele Grüße
Richi
Hallo Richi,
bist du jetzt mal ein ersehnter Volltreffer?
Hattest du eigentlich links mitgeschickt? Keine Ahnung, wieso
du im Spamfilter gelandet bist.
Wow, was du so schreibst, das gefällt mir!
Mentaltraining war nach meinem Umzug von Nürnberg nach Sonneberg
ein regelrechter Glücksgriff. Von Christian Bischoff hatte ich noch nichts
gehört, seine kostenlosen Videos habe ich dafür verschlungen, das Tagebuch
angefangen und die Dankbarkeit (er hat auch Dankbarkeitsvideos im Netz) wurde
zum Katalysator für Freude und Beschwingtheit in meinem Leben. Das führt zu
weit hier die Einzelheiten zu berichten. Nürnberg war für mich zum Schluss
entsetzlich, aggressiv und laut. Ich habe da alles verloren. Da habe ich schon
so manches Buch verschlungen, ohne Erfolg. Ich hatte wohl einige Traumata in mir,
die verdrängt man leider. Als ich mit den Videos und den Empfehlungen nicht weiterkam,
wusste ich schon, da ist noch eins. Gnadenlos. Die Sonneberger haben mein Herz
wieder geöffnet, so ein herzliches Volk hier!
Hier habe ich auch schon gelebt. Auf der Brücke
über dem Bahnhof wollten wochenlang, wenn ich mit dem Zug ankam, an exakt der
gleichen Stelle Tränen fließen. Irgendwann hörte ich Schwerter und sah das
Aufbäumen eines Schimmels, tagelang. Es gab einen Kampf auf der Handelsstraße.
Ich bin ab und zu hellsichtig, aber eher
hellfühlig, und das auch nicht ständig.
Immerhin erlebe ich die ganze Natur viel intensiver, bin
immer gut gelaunt und ziehe auch zum Smalltalk viele anregende Gespräche an.
Früher waren die Menschen ständig böse zu mir, obwohl ich ihnen gar nichts
getan habe. Das hat sich komplett gewandelt. Das ist ein Segen. Dr. Joe Dispenza
spricht vom Quantenfeld und von der Neuroplastizität, was völlig nachvollziehbar
ist. Dennoch ist die ganze Last der Vorfahren nicht wegzudenken.
Ich habe erst kürzlich erkannt, warum ich zu wenig
Freunde habe, was mir eh keiner glaubt, weil ich so kontaktfreudig und lustig
bin.
Eine Wiedergeburt zeigte sich zum ersten Mal, als ich noch gar
nicht reif genug war. Am Bahnsteig stehend beobachtete ich einen schlanken Lokführer
mit langen Beinen, der in die Lok kletterte und sagt laut. “Panamakanal“. War mir
das peinlich! Es hat Jahre gedauert, bis ich durch ein Channelmedium erfuhr, dass
ich beim Bau des Panamakanals (als Mann) dabei war, ich war (mindestens) für
die Sprengungen zuständig. Meine Euphorie, die damals bei dem riesigen Projekt
herrschte, meine Wahnsinns-Glücksgefühle bei Silvesterknallern (wofür mich
jeder für verrückt herklärt), Glücksgefühle beim Anschauen oder Betreten eines
Steinbruchs usw. alles war auf einmal geklärt. Nur wehe, ich sah Fotos vom
Culebra Cut, da kam eine Erinnerung hoch. Schuldgefühle. Der schlanke Lokführer
erinnerte mich wie ein Trigger an den Mann, der die Sprengung auslöste. Ich
habe die Fotos im Internet entdeckt. Einmal hat es Tote gegeben. Tja. Aber Knaller
liebe ich trotzdem weiterhin.
Die Schuldgefühle
sind weg. Und Ingenieurin bin ich auch wieder geworden. Überleg doch mal, was
dich beschäftigt, was du liebst, ob du vor etwas Angst hast…. Das kann ein
Schlüssel sein.
Was ich auch interessant
finde, dass ich an die Orte meiner Vorleben gereist bin, von Spanien bis China.
Wie die Seele von einem Ort zum anderen kommt, ist noch völlig offen. Ich
möchte es physikalisch erklären, Seele ist Energie und Energie geht nicht
verloren, aber wieso kam sie aus Frankreich nach Deutschland, da ist noch viel
zu erforschen.
Ja, Weiterentwicklung, wenn die Menschheit überleben soll ist
das A & O. Ich fürchte, die wenigsten sind bereit, weil sie faul, dumm oder
uneinsichtig sind, kein Interesse haben.
Wenn du IT-lastig bist, ist es schon außergewöhnlich, dass
du dich mit solchen Themen beschäftigst. Kompliment! Mein Ex war
Software-Entwickler, er findet mein Geheimwissen als Blödsinn.
Liebe Grüße von Heidi
Am Samstag, 15. November 2025 um 14:58:23 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben:
Hallo Heidi,
danke für deine offene Nachricht
– ich finde es schön, dass du gleich so ehrlich schreibst. „Wir
könnten es ja mal anfangen“ klingt wunderbar unkompliziert, und
genau so mag ich den Austausch: einfach entstehen lassen, ohne zu
viel Druck.
Dein Mentaltraining klingt
spannend. Wann und warum hast du damit begonnen – war das eher aus
einem bestimmten Anlass heraus oder aus Neugier auf dich selbst?
Und wie hat es dein Leben bereichert? Ich kenne solche Übungen
bisher nur am Rande, aber mich fasziniert, wie sehr Gedanken und
Haltung das eigene Erleben verändern können.
Auch das mit den Wiedergeburten
finde ich interessant. Du schreibst, dass du sie spürst – magst du
erzählen, wie sich das äußert? Ist das mehr eine Art inneres
Wissen, Erinnerungen, oder bestimmte Empfindungen in bestimmten
Momenten? Ich bin da eher suchend als wissend – und vielleicht
auch ein bisschen neidisch auf Menschen, die solche Erfahrungen
bewusst wahrnehmen können.
Was du über Weiterentwicklung
sagst, trifft bei mir ins Schwarze. Ich glaube, das Leben bleibt
nur lebendig, wenn man bereit ist, sich selbst immer wieder neu zu
entdecken.
Ich bin gespannt, wohin unser
Austausch uns führt – gerne auch über Themen, die man nicht in
jedem Gespräch findet.
Viele Grüße
Richi
Liebe Heidi,
vielen Dank für deine schnelle
und so ausführliche Antwort – das hat mich wirklich gefreut. Und
nein, ich hatte keine Links drin, du hast mich ganz ohne „Anhänge“
gefunden. Vielleicht hat dein Spamfilter einfach beschlossen, mich
erst einmal zu testen, bevor er mich durchwinkt. Aber du hast mich
ja inzwischen wohl auf deine Whitelist befördert. 😉
Christian Bischoff kannte ich
bisher nicht, aber nach deiner Nachricht habe ich gleich ein paar
Videos geöffnet und ihn abonniert. Es ist beeindruckend, wie viel
Energie und Klarheit er vermittelt. Und ich freue mich, dass dein
Umzug nach
SONNE
-berg
(der Name ist ja schon ein Zeichen!) dir so viel Leichtigkeit und
neue Lebensfreude gebracht hat. Orte können wirklich wie Schlüssel
wirken.
Dr. Joe Dispenza war mir ein
Begriff, aber deine Erfahrungen geben dem Ganzen eine andere
Tiefe. Besonders die Geschichte mit dem Panamakanal hat mich
erstaunt. „Culebra Cut“ – den Begriff habe ich schon einmal
gehört, konnte ihn aber nicht einordnen. Ich musste sofort
googeln: Das ist ja ein enormer Einschnitt in der Geschichte des
Kanalbaus – und dass du dazu so starke innere Reaktionen hattest,
ist faszinierend.
Als du schriebst:
„Ingenieurin bin ich auch
wieder geworden.“
– da wurde ich neugierig. Was warst du
denn davor, oder in welcher Richtung hast du dich neu gefunden?
Dein Satz
„Überleg doch mal, was dich
beschäftigt, was du liebst, ob du vor etwas Angst hast… das kann
ein Schlüssel sein.“
– da ist bei mir tatsächlich noch
nichts aufgegangen. Vielleicht, weil ich solche Dinge eher ruhig
und nach innen bewege. Vielleicht auch, weil ich kein hellfühliger
Typ bin. Aber ich bleibe aufmerksam – manchmal zündet etwas erst
mit Verzögerung.
Was du über die Seele und
Energie sagst, erinnert mich an meine Schulzeit: Energie kann
nicht verschwinden, sie wandelt sich. Dieser Gedanke hat mich
schon als Schüler beruhigt – und gleichzeitig Fragen aufgeworfen.
Die spannende Frage ist ja wirklich:
Wenn unsere „Energie“ bleibt – wohin fließt sie?
Wie findet sie ihren neuen Ort?
Da gibt es noch viel zu
erforschen, und ich mag deine Offenheit dafür.
Deine Beobachtung, dass die
wenigsten Menschen bereit zur Weiterentwicklung sind, teile ich
leider. Schule und Studium erziehen eher dazu, „richtig zu
funktionieren“ als sich wirklich zu entfalten. Manche lernen
früher, manche später – und manche vielleicht nie.
Und danke für dein Kompliment.
Ja, ich bin sehr IT-lastig. Aber vielleicht braucht man gerade
dann einen Blick in andere Welten, damit das eigene Denken nicht
zu eindimensional wird. Neugier hat mich schon immer begleitet.
Ich freue mich darauf, mehr
über deine Erfahrungen zu lesen – sie sind außergewöhnlich und
erzählen viel über dich.
Liebe Grüße
Richi
2025.11.16
Guten Morgen Heidi,
das wäre mein heutiger Eintrag in mein Tagebuch:
--
Heute früh um 7 bin ich wie jeden Morgen mit der Straßenbahn
unterwegs.
An jeder Haltestelle Werbung mit Text - von oben nach unten:
Was wirklich zählt
70 Gründe für die Bundeswehr
Weil es Freiheit nicht zum Nulltarif gibt.
Finde deine Gründe: 70JahreBundeswehr.de
Haben wir aus der Geschichte nichts gelernt?
Als ich zur Schule ging war das Motto:
Nie wieder Krieg
Wir sind zur Friedensfahrt gegangen
Haben das Lied der kleinen weißen Friedenstaube gesungen
Als Lehrling war ich in der Ukraine und habe an der Gasleitung
"Druschba" gearbeitet.
Vor 80 Jahren war die Jugend "Kanonenfutter", heute soll sie
"Drohnenfutter" werden.
Was für eine kranke Gesellschaft: Panzer mit vergrößerter
Einstiegsluken für Schwangere.
Heute sollen Langstreckenwaffen aus Deutschland in Russland
einschlagen - ein klarer Bruch des Grundgesetz.
Wenn überhaupt eine Armee, dann nur eine die Deutchland an seinen
Grenzen verteidigt. Deutsche Soldaten haben im Ausland nichts zu
suchen, weder in Afganisthan, noch in Mali, noch in Estland, noch
in den anderen 16 Staaten.
Gerade, während ich die Zeilen schreibe, sehe ich in meiner Email
den Text:
Ich bitte Dich herzlich, meinen Post
https://communi.com/bargelderhalt-community/e-mail-an-die-17-deutschen-mitglieder-der-econ-kommission-im-eu-parlament
zu beachten. Denn damit ermögliche ich Dir, super-einfach (mit
nur zwei Klicks) eine fertig vorbereitete E-Mail an die 17
deutschen Mitglieder der ECON-Kommission im EU-Parlament zu
schreiben. Diese Kommission hat großen Einfluss auf die
Ausgestaltung der anstehenden Bargeld-Verordnung.
Das Bargeld ist das einzige gesetzliche Zahlungsmittel und soll es
auch bleiben. Wer digital bezahlen will, hat auch jetzt schon
viele Möglichkeiten. Ein EU-weites Zahlungsmittel ist ein ideales
Angriffsziel für Hacker. Das beweisen die regelmäßigen "Pannen"
bei den bereits bestehenden Systemen. Und bei einem Stromausfall
funktioniert keine elektronische Zahlung mehr. Für einen "Normalo"
gibt es keinen einzigen Grund für eine weitere, EU-weite
elektronische Zahlungsmöglichkeit. Deshalb habe ich die Email
sofort abgeschickt.
Guten Morgen Richi,
Ja, das sich Öffnen ist genial, egal mit wessen Hilfe. Christian
Bischoff ist der erfolgreichste Mindset Coach, bei Dr. Joe Dispenza ist viel Betrug
im Internet, die Hörbücher sind mir lieber. Dann kommt noch dazu, dass er mit
einem Verlag Momanda in München arbeitet, der Sprecher bei den online-Meetings sich
wie Hitler anhört und die Leute bei dem Verlag arrogant über solche Kommentare
hinwegsetzen. Die Forschungen habe ich ja kapiert, die Umsetzung ist immer das Schwierige.
Und Traumata kennen beide nicht, kein Guru, der sie anspricht und das ist für mich
eindeutig der Grund, warum es einfach nicht klappt, durch Murmeln von Glaubenssätzen
sein Leben auf die Reihe zu bekommen. Man muss alles integrieren. Es gibt dazu auch
nicht esoterische Forschungen, 6 (oder waren es sogar 7) Generationen
beeinflussen uns massiv. Es gibt immer Beeinflussungen, die stärker sind, wenn
das Mentaltraining nicht so locker wirkt. Das Schicksal meiner Oma, meine Güte,
das hätte ich früher wissen sollen, mein Leben wäre anders verlaufen.
Der Name Sonneberg geht auf die Gründer der Stadt zurück,
ich habe nicht herausbekommen, ob das Wort Sonne ursprünglich die Sonne war, manchmal
sind alte Wörter verändert worden.
Es gibt auch noch Sonnefeld in der Nähe, in Brandenburg gibt
es einen Ort Sonnenberg und bei St. Gallen den Sonnenberg.
Auf jeden Fall sind einige entzückt von dem
Namen, der Wärme,
Lebensfreude Energie
und Helligkeit ausstrahlt. Ich möchte aber wieder weg. Die Agilität fehlt mir.
So was wie eine Ingenieurin war ich im letzten Leben, ob der
Abschluss damals so hieß, weiß ich nicht, auf jeden Fall bin ich in diesem
Leben wieder so was geworden. Eigentlich wollte ich Kunst studieren, sehr witzig,
aber meine Mutter hat es nicht erlaubt. Interessanterweise habe ich aber die alten
Zeichnungen vom Panamakanal entdeckt. Und so wie die Linien verlaufen, habe ich
lange Zeit bunte Bilder gemalt. Davon habe ich leider kein Beispiel auf dem Rechner
zum Demonstrieren.
Ich habe keine Ahnung, wer sich an Wiedergeburten erinnert.
Ich kannte Channelmedien, die sich an etliche erinnern.
Ich glaube, ich muss das Channeln doch noch erlernen.
Ich habe mich zu einem Zoom-Meeting angemeldet, ist kostenlos.
Wenn es mir gelingt, mache ich dich zu meinem
ersten Opfer, grins, sofern du es zulässt.
Ich fand dein Gefühl der Beruhigung, dass die Energie nicht verschwindet,
sehr schön. Ich habe das nur als Fakt definiert. Interessant. Das wird aber ein
großes Thema, wenn wir dem nachgehen wollen. Es gibt Sonnenenergie, elektische
Energie, Lageenergie….. Einstein kommt zu dem Schluss E=mc2. Aber es gibt kosmische
Energie und Energie in geschlossenen Räumen, erst Recht Energie in Lebewesen. Denk
mal an die piezoelektronischen Kristalle in deiner Zirbeldrüse, Energie, wie sie
auch immer auffindbar ist, durch Ernährung, Stimmung, Bewegung, durch die
Sonne.
Energie wandelt sich um, da erinnere ich mich an die Entropie.
Wer weiß, ist das Chaos auf der Welt schon Entropie. Puh, das ist ein Denkansatz.
Also, wenn wir das angehen, schreiben wir ein Buch darüber.
Das wird bestimmt ein Bestseller. Ich habe den
ersten Teil einer Sprecherausbildung hinter mir, das Hörbuch machen wir dann
auch.
Ich habe noch mein Physikbuch aus
dem Studium. Ich hole es gerne wieder aus dem Regal.
Dispenza beschreibt die Energie, die sich um
einen Menschen ausbreitet. Ich glaube, es ist alles viel einfacher, wenn man eintaucht
in die Gesetze. Wenn der Umkreis der menschlichen Energie größer ist, als wir
ahnen, kommen wie hinter die Wiedergeburt an der „richtigen“ Stelle. Ich war im
letzten Leben Franzose, das ist nicht mal so weit weg.
Ich bin richtig froh, dass wir uns austauschen. Ich dachte
schon, ich bin alleine auf der Welt mit meinen Gedanken. Die Beeinflussung
durch Lehrer und Professoren waren lieb gemeint, sie wussten es halt nicht
anders. Wenn wir unsere Hirne jetzt stärker einsetzen, ist das Evolution. Wow. Ich
bin so dankbar, dass du auch hinterfragst!
Liebe Grüße
Heidi
Am Samstag, 15. November 2025 um 22:24:33 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben:
Liebe Heidi,
vielen Dank für deine schnelle
und so ausführliche Antwort – das hat mich wirklich gefreut. Und
nein, ich hatte keine Links drin, du hast mich ganz ohne „Anhänge“
gefunden. Vielleicht hat dein Spamfilter einfach beschlossen, mich
erst einmal zu testen, bevor er mich durchwinkt. Aber du hast mich
ja inzwischen wohl auf deine Whitelist befördert. 😉
Christian Bischoff kannte ich
bisher nicht, aber nach deiner Nachricht habe ich gleich ein paar
Videos geöffnet und ihn abonniert. Es ist beeindruckend, wie viel
Energie und Klarheit er vermittelt. Und ich freue mich, dass dein
Umzug nach
SONNE
-berg
(der Name ist ja schon ein Zeichen!) dir so viel Leichtigkeit und
neue Lebensfreude gebracht hat. Orte können wirklich wie Schlüssel
wirken.
Dr. Joe Dispenza war mir ein
Begriff, aber deine Erfahrungen geben dem Ganzen eine andere
Tiefe. Besonders die Geschichte mit dem Panamakanal hat mich
erstaunt. „Culebra Cut“ – den Begriff habe ich schon einmal
gehört, konnte ihn aber nicht einordnen. Ich musste sofort
googeln: Das ist ja ein enormer Einschnitt in der Geschichte des
Kanalbaus – und dass du dazu so starke innere Reaktionen hattest,
ist faszinierend.
Als du schriebst:
„Ingenieurin bin ich auch
wieder geworden.“
– da wurde ich neugierig. Was warst du
denn davor, oder in welcher Richtung hast du dich neu gefunden?
Dein Satz
„Überleg doch mal, was dich
beschäftigt, was du liebst, ob du vor etwas Angst hast… das kann
ein Schlüssel sein.“
– da ist bei mir tatsächlich noch
nichts aufgegangen. Vielleicht, weil ich solche Dinge eher ruhig
und nach innen bewege. Vielleicht auch, weil ich kein hellfühliger
Typ bin. Aber ich bleibe aufmerksam – manchmal zündet etwas erst
mit Verzögerung.
Was du über die Seele und
Energie sagst, erinnert mich an meine Schulzeit: Energie kann
nicht verschwinden, sie wandelt sich. Dieser Gedanke hat mich
schon als Schüler beruhigt – und gleichzeitig Fragen aufgeworfen.
Die spannende Frage ist ja wirklich:
Wenn unsere „Energie“ bleibt – wohin fließt sie?
Wie findet sie ihren neuen Ort?
Da gibt es noch viel zu
erforschen, und ich mag deine Offenheit dafür.
Deine Beobachtung, dass die
wenigsten Menschen bereit zur Weiterentwicklung sind, teile ich
leider. Schule und Studium erziehen eher dazu, „richtig zu
funktionieren“ als sich wirklich zu entfalten. Manche lernen
früher, manche später – und manche vielleicht nie.
Und danke für dein Kompliment.
Ja, ich bin sehr IT-lastig. Aber vielleicht braucht man gerade
dann einen Blick in andere Welten, damit das eigene Denken nicht
zu eindimensional wird. Neugier hat mich schon immer begleitet.
Ich freue mich darauf, mehr
über deine Erfahrungen zu lesen – sie sind außergewöhnlich und
erzählen viel über dich.
Liebe Grüße
Richi
Oh, Richi, das ist mir jetzt zu viel. Die Antwort kommt aber, nur später.
Gruß Heidi
Am Sonntag, 16. November 2025 um 09:19:33 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben:
Guten Morgen Heidi,
das wäre mein heutiger Eintrag in mein Tagebuch:
--
Heute früh um 7 bin ich wie jeden Morgen mit der Straßenbahn
unterwegs.
An jeder Haltestelle Werbung mit Text - von oben nach unten:
Was wirklich zählt
70 Gründe für die Bundeswehr
Weil es Freiheit nicht zum Nulltarif gibt.
Finde deine Gründe: 70JahreBundeswehr.de
Haben wir aus der Geschichte nichts gelernt?
Als ich zur Schule ging war das Motto:
Nie wieder Krieg
Wir sind zur Friedensfahrt gegangen
Haben das Lied der kleinen weißen Friedenstaube gesungen
Als Lehrling war ich in der Ukraine und habe an der Gasleitung
"Druschba" gearbeitet.
Vor 80 Jahren war die Jugend "Kanonenfutter", heute soll sie
"Drohnenfutter" werden.
Was für eine kranke Gesellschaft: Panzer mit vergrößerter
Einstiegsluken für Schwangere.
Heute sollen Langstreckenwaffen aus Deutschland in Russland
einschlagen - ein klarer Bruch des Grundgesetz.
Wenn überhaupt eine Armee, dann nur eine die Deutchland an seinen
Grenzen verteidigt. Deutsche Soldaten haben im Ausland nichts zu
suchen, weder in Afganisthan, noch in Mali, noch in Estland, noch
in den anderen 16 Staaten.
Gerade, während ich die Zeilen schreibe, sehe ich in meiner Email
den Text:
Ich bitte Dich herzlich, meinen Post
https://communi.com/bargelderhalt-community/e-mail-an-die-17-deutschen-mitglieder-der-econ-kommission-im-eu-parlament
zu beachten. Denn damit ermögliche ich Dir, super-einfach (mit
nur zwei Klicks) eine fertig vorbereitete E-Mail an die 17
deutschen Mitglieder der ECON-Kommission im EU-Parlament zu
schreiben. Diese Kommission hat großen Einfluss auf die
Ausgestaltung der anstehenden Bargeld-Verordnung.
Das Bargeld ist das einzige gesetzliche Zahlungsmittel und soll es
auch bleiben. Wer digital bezahlen will, hat auch jetzt schon
viele Möglichkeiten. Ein EU-weites Zahlungsmittel ist ein ideales
Angriffsziel für Hacker. Das beweisen die regelmäßigen "Pannen"
bei den bereits bestehenden Systemen. Und bei einem Stromausfall
funktioniert keine elektronische Zahlung mehr. Für einen "Normalo"
gibt es keinen einzigen Grund für eine weitere, EU-weite
elektronische Zahlungsmöglichkeit. Deshalb habe ich die Email
sofort abgeschickt.
Guten Abend Jürgen,
sicher hättest du eben sofort den Fehler gefunden. Ich wollte heute ein
Youtube Konto einrichten, aber es ging nicht, trotz geduldigem Support am
Telefon. Komischerweise hatte ich eine längst gelöschte gmail-Adresse auf dem Dienst-Smartphone,
ich habe alle Adressen dann gelöscht, gleichzeitig sind auch die ganzen Fotos
verschwunden. Jetzt komme ich nicht rein, weil ich zu oft die private Smartphone
Nummer benutzt hätte. Das Diensthandy hat keine Sim-Karte. Stunden verplempert.
Morgen versuche ich es wieder.
Was die Bundeswehr angeht, war Deutschland schrecklich blauäugig, jetzt haben
wie die Probleme. Oder wir lassen uns überrollen. Ich bin da anderer Meinung
als du. Es ist leider so, dass wir die Verteidigung brauchen und das Kräfte Spielen
führt zur Abschreckung. Die Bundeswehr macht ja auch noch was anderes, Katastrophenschutz
und ähnliches. Nie wieder Krieg können wir trotzdem wollen, aber wenn Russland
uns angreift? Was dann?
Du hast ja auch noch was für Satire übrig. Panzereinstieg für Schwangere? Habe
mich köstlich amüsiert.
Ja, ich bin erst mal deiner Auffassung, dass jedes Land für sich sorgen
sollte. Leider haut das nicht mehr hin. Es ist verdammt schwer, z.B. in Afghanistan
die Unschuldigen verrecken zu lassen. Es könnten aber Nachbarländer erledigen.
Die Ukraine hat einen Sonderstatus. Bist du eigentlich Ukrainer?
Dann kommen die ganzen wirtschaftlichen Verflechtungen dazu. Unser Wohlstand
ist auch Hintergrund fürs Einmarschieren. Wir beziehen Bodenschätze von der ganzen
Welt, Öl und Gas….Afghanistan hat so viele Bodenschätze, aber der IQ scheint dort
nicht zu reichen. Wir haben viel versucht, etliche Länder unterstützt, und?
Hat nicht viel gebracht. Wenn du dir den
Durchschnitts-IQ in den Ländern anschaust, wird dir übel. Und dann tanzen sie
alle bei uns an, grausam. Und nun?
Wenn wir einem Gedanken nachgehen, den Ärmsten der Armen, den Angegriffenen,
den Verzweifelten
nicht zu helfen, dann
müssen wir ganz bewusst entscheiden, dass sie verrecken. Das sag mal laut, und vor
allem in Deutschland! Ich bin da gnadenlos, Menschen ohne Wert, die der
Gesellschaft nur zur Last fallen, die von Steuern leben, die du und ich erwirtschaften,
sind maximal dazu da, um unser Herz zu erwärmen. Egal in welchem Land. Also was
tun? Sich raushalten? Wie siehst du das denn? Kriege haben auch immer zur Dezimierung
der Gesellschaft geführt. Und nun?
Ich bin auch für Bargeld, kenne aber die Zahlen, 100 Mrd. Euro Verlust inzwischen
durch Steuerhinterziehung, wenn ich das richtig gelesen habe und 2,4 Millionen Verlust
durch Falschgeld. Unser Gesamthaushalt dürfte bei 980 Mrd. in diesem Jahr
ausgehen. Das meiste ist die MwSt. Ich habe keine Idee, wie man das Bargeld erhalten
kann. Die Kosten sind enorm und die ständig verbesserten Sicherheitsmerkmale für
die Katz. Die Gefahr, dass die Kosten durch Hacking noch höher ausfallen
könnten, finde ich gut, das würde ich auch anbringen. Mach ich.
Du scheinst auch im Kopf ganz schon rege zu sein. Mir wird öfter gesagt,
ich würde mir zu viel Gedanken machen, dann denke ich immer, ihr seid arm im
Geist. Schön, dass wir uns hier gefunden haben. Nachts wache ich aber nicht, wie
du mit Gedanken auf. Aber ich finde, dass das eine sehr gute Methode ist, deine
Gedanken aufzuschreiben. Ich bin wirklich begeistert von deinem „Rhodeo“.
Habe heute ganz vergessen, dass Hotelzimmer zu mieten, an Silvester bin ich
alleine und habe mir einen Ort bei Nürnberg ausgesucht, wo die Stadt auf dem
Marktplatz feiert.
Ich habe heute für meinen angefangenen Shop weiter etwas konstruiert, das Youtube
-Video wollte ich einstellen, Denkste.
Und was war bei dir los?
Liebe Grüße von Heidi
Am Sonntag, 16. November 2025 um 09:19:33 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben:
Guten Morgen Heidi,
das wäre mein heutiger Eintrag in mein Tagebuch:
--
Heute früh um 7 bin ich wie jeden Morgen mit der Straßenbahn
unterwegs.
An jeder Haltestelle Werbung mit Text - von oben nach unten:
Was wirklich zählt
70 Gründe für die Bundeswehr
Weil es Freiheit nicht zum Nulltarif gibt.
Finde deine Gründe: 70JahreBundeswehr.de
Haben wir aus der Geschichte nichts gelernt?
Als ich zur Schule ging war das Motto:
Nie wieder Krieg
Wir sind zur Friedensfahrt gegangen
Haben das Lied der kleinen weißen Friedenstaube gesungen
Als Lehrling war ich in der Ukraine und habe an der Gasleitung
"Druschba" gearbeitet.
Vor 80 Jahren war die Jugend "Kanonenfutter", heute soll sie
"Drohnenfutter" werden.
Was für eine kranke Gesellschaft: Panzer mit vergrößerter
Einstiegsluken für Schwangere.
Heute sollen Langstreckenwaffen aus Deutschland in Russland
einschlagen - ein klarer Bruch des Grundgesetz.
Wenn überhaupt eine Armee, dann nur eine die Deutchland an seinen
Grenzen verteidigt. Deutsche Soldaten haben im Ausland nichts zu
suchen, weder in Afganisthan, noch in Mali, noch in Estland, noch
in den anderen 16 Staaten.
Gerade, während ich die Zeilen schreibe, sehe ich in meiner Email
den Text:
Ich bitte Dich herzlich, meinen Post
https://communi.com/bargelderhalt-community/e-mail-an-die-17-deutschen-mitglieder-der-econ-kommission-im-eu-parlament
zu beachten. Denn damit ermögliche ich Dir, super-einfach (mit
nur zwei Klicks) eine fertig vorbereitete E-Mail an die 17
deutschen Mitglieder der ECON-Kommission im EU-Parlament zu
schreiben. Diese Kommission hat großen Einfluss auf die
Ausgestaltung der anstehenden Bargeld-Verordnung.
Das Bargeld ist das einzige gesetzliche Zahlungsmittel und soll es
auch bleiben. Wer digital bezahlen will, hat auch jetzt schon
viele Möglichkeiten. Ein EU-weites Zahlungsmittel ist ein ideales
Angriffsziel für Hacker. Das beweisen die regelmäßigen "Pannen"
bei den bereits bestehenden Systemen. Und bei einem Stromausfall
funktioniert keine elektronische Zahlung mehr. Für einen "Normalo"
gibt es keinen einzigen Grund für eine weitere, EU-weite
elektronische Zahlungsmöglichkeit. Deshalb habe ich die Email
sofort abgeschickt.
Guten Abend Heidi,
vielen Dank für Deine drei Mails.
Wir sind gerade in Geburtstagsvorbereitung. Mein Vater wird
nächsten Sonntag 90 Jahre.
Deshalb kommt meine Antwort sicher morgen.
Für heute wünsche ich eine gute Nacht.
Jürgen
2025.11.17
Guten Morgen liebe Heidi,
erst einmal: Danke für deine ausführliche Nachricht.
Und mein Mitgefühl für dein YouTube-Abenteuer! Wenn Technik
plötzlich Eigenleben entwickelt, kann das Nerven kosten. Dass beim
Löschen der alten Gmail-Adresse gleich die Fotos verschwunden
sind, ist typisch Google – ich drücke dir die Daumen, dass morgen
alles klappt. Vielleicht lässt sich das alte Konto sogar als
Wiederherstellungsoption nutzen.
Deine Zeilen haben mich wieder richtig gepackt. Du schreibst mit
einer Intensität, die man selten findet – und ich kann gut
verstehen, warum du dich manchmal wie „alleine auf der Welt“ mit
deinen Gedanken fühlst. Ich glaube aber, dass du einfach tiefer
schaust als viele andere.
Zu den Traumata – das hat mich neugierig gemacht.
Du schreibst, dass weder Bischoff noch Dispenza dieses Thema
richtig fassen. Du hast das sehr klar formuliert:
„Man muss alles integrieren.“
Das klingt, als würdest du nicht von theoretischen Blockaden
sprechen, sondern von etwas sehr Persönlichem.
Magst du irgendwann erzählen, was du damit meinst?
Kein Drängen – nur echtes Interesse. Ich würde gern besser
verstehen, warum du sagst: „Hätte ich das früher gewusst, mein
Leben wäre anders verlaufen.“
Sonneberg – und doch willst du weg?
Ich musste schmunzeln, als du die ganzen Sonnen-Orte aufgezählt
hast.
Der Name trägt Wärme, aber du schreibst, dass dir dort die
Agilität fehlt.
Was genau fehlt dir? Menschen, Tempo, Kultur, Inspiration – oder
einfach Bewegung im Leben?
Ich frage, weil du trotz aller Spiritualität auch ein sehr wacher,
dynamischer Mensch bist.
Channeln – und ich dein „erstes Opfer“?
Da musste ich lachen.
Wenn du es wirklich ausprobierst, liefer ich mich gern aus – aber
bitte sanft channeln, nicht gleich mit kosmischem Vorschlaghammer.
😉
Im Ernst: Ich finde spannend, was Menschen in sich wahrnehmen,
wenn sie solche Zugänge entwickeln.
Und ich bin neugierig, wie das bei dir funktioniert: eher
bildhaft, intuitiv, körperlich spürbar?
Wiedergeburt & Energie – da hast du eine Tür geöffnet.
Dein Satz über Energie hat mich wirklich getroffen, weil du viel
weiter denkst als das, was man in der Schule lernt.
Ich glaube auch nicht, dass unser Bewusstsein einfach „ausgeht“
wie eine Glühbirne.
Dein Hinweis auf piezoelektrische Strukturen in der Zirbeldrüse
zeigt, dass du nicht nur fühlst, sondern auch verstehst.
Der Gedanke, dass die menschliche Energie einen Radius hat –
vielleicht größer als wir denken – passt erstaunlich gut zu deinen
Erfahrungen.
Und wenn du sagst:
„Also, wenn wir das angehen, schreiben wir ein Buch darüber.“ dann
spüre ich, dass du das ernst meinst.
Ehrlich gesagt freue ich mich sehr über unseren Austausch.
Du öffnest Räume, in die man selten eingeladen wird – und ich
merke, dass wir da gemeinsam tiefer eintauchen können:
Mentaltraining, Traumata, Wiedergeburten, Channeln… alles Themen,
die für manche „spinnenhaft“ wirken, aber für mich eher wie eine
Landkarte des Inneren.
Zur Bundeswehr und Verteidigung:
Ich glaube, wir sind gar nicht so weit auseinander.
Verteidigungsfähigkeit ist wichtig – allein schon, weil „Nie
wieder Krieg“ nur funktioniert, wenn man nicht völlig wehrlos ist.
Abschreckung ist ein unschöner, aber realistischer Bestandteil von
Sicherheit.
Mir geht es nur darum, dass man Politik nicht mit martialischen
Schlagworten überfrachtet – und dass Deutschland zu lange dachte,
die Welt sei von allein friedlich. Du hast Recht: Das war
blauäugig.
Und nur zur Klarstellung: Als Satire war das von mir gar nicht
gemeint. Der Hinweis auf „Panzereinstieg für Schwangere“ stammt
aus einem realen Bericht über den Schützenpanzer Puma – Focus
Online hat sogar darüber geschrieben, dass die Feinstaubgrenzwerte
im hinteren Kampfraum so niedrig festgelegt waren, dass dort
theoretisch Schwangere hätten arbeiten dürfen. Das war eher ein
Beispiel dafür, wie absurd manche Vorschriften geworden sind,
nicht als Witz gemeint.
Und dass Dänemark gerade die Wehrpflicht für Frauen eingeführt
hat, ist ebenfalls Realität – dort müssen ab 2025 alle 18-jährigen
Frauen zum Auswahlverfahren. Das Thema zeigt einfach, wie schnell
sich die sicherheitspolitische Lage in Europa verändert.
Und: Nein, ich bin kein Ukrainer. 😉 Ich bin gebürtiger Dresdner.
Aber ich finde, man kann das Leid anderer Menschen sehen, ohne
selbst betroffen zu sein.
Zu deinen Gedanken über internationale Konflikte:
Es ist ein schwieriger Balanceakt: helfen, ohne Weltpolizei zu
spielen; Verantwortung zeigen, ohne überall einzumarschieren;
Menschen retten, ohne sich in jeden Konflikt zu verheddern. Dass
du das ansprichst, zeigt nur, dass du dir Gedanken machst – und
das schätze ich.
Ich sehe manches etwas anders, aber ich glaube, wir könnten
stundenlang darüber diskutieren, ohne uns anzufeinden. Das ist
selten heute.
Zum Thema IQ, Migration und „Wert der Menschen“:
Ich verstehe, was du sagen willst: dass manche Probleme so groß
wirken, dass man irgendwann nur noch schwarz-weiß denkt.
Mir ist wichtig, dass wir differenziert bleiben – nicht jeder ist
eine Bereicherung, aber auch nicht jeder ist eine Belastung. Die
Wahrheit liegt meistens dazwischen.
Und auch wenn ich viele deiner Sorgen teile: Ich glaube nicht,
dass man Menschen rein nach „Wert“ sortieren kann. Trotzdem darf
man Probleme klar benennen. Beides geht.
Bargeld:
Ja – 100 Mrd. Steuerhinterziehung sind bitter.
Aber Bargeldabschaffung wäre für mich trotzdem ein Albtraum.
Der Staat darf wissen, was ich versteuere – aber nicht, wann ich
Brötchen kaufe. Da bin ich eigen.
Zu deinem Satz „du scheinst im Kopf recht rege zu sein“:
Danke. Und: Ja, mein Kopf macht oft Rodeo. 😄
Manchmal ist es anstrengend, aber meistens ein Geschenk.
Ich finde es schön, dass du das nicht als „zu viel denken“ abtust.
Viele Menschen meiden Tiefe – sie macht ihnen Angst.
Hotelzimmer, Shop, Silvester:
Da hast du heute viel um die Ohren gehabt.
Nürnberg an Silvester stelle ich mir stimmungsvoll vor – ich
hoffe, du bekommst noch ein gutes Zimmer. Und ich bin gespannt,
was du da für deinen Shop konstruiert hast.
Und bei mir?
Mein Tag war wahrscheinlich ruhiger als deiner: viel
Organisatorisches, Papierkram, ein paar technische Dinge erledigt
und ein Spaziergang – das hat gut getan. Die Gaststätte hat das
"Probeessen" bestanden. Es werden wahrscheinlich 29 Personen sein.
Für heute Abend sende ich liebe Grüße
Jürgen
2025.11.18
Guten Morgen lieber Jürgen,
Danke dir auch für deine inhaltsreiche Antwort und auch Danke für deinen Zwischenbescheid.
Wir könnten aber auch einen Zeitraum ausmachen, in welchem zeitlichen Abstand wir
antworten. Jetzt zum Anfang ist das sicher spannend, sich täglich auszutauschen,
das werden wir vermutlich aber nicht durchhalten.
Gestern bin ich noch verzweifelt, weil auf meinem
Privathandy noch eine alte gmail-Adresse war, die ich nie benutzt habe und
schon vor Wochen auf dem PC gelöscht habe. Erst heute früh ist es mir gelungen,
sie zu löschen. Nachher werde ich also Youtube erst wieder angehen können. Die
Fotos gehörten nicht aufs Diensthandy, es ist gut, dass sie da gelöscht wurden. Vermutlich habe ich mal das Wlan zu Hause
angehabt, dass sich hier alles verselbständigt hat. Wenn im Zug kein Internet
ist, kann ich dort nicht mein Ergebnis von meiner Erhebung übermitteln, das mache
ich dann zu Hause. Und ich muss zu Hause updaten. Ansonten lasse ich das Wlan
aus. Ich muss mir angewöhnen, dann den PC auszuhaben und das Privathandy genauso.
Mein PC ist kabelgebunden.
Wie ich legacy auf dem PC loswerde, ist mir aber noch ein Rätsel.
Ich freue mich natürlich sehr, dass du auf meiner Wellenlänge
schwingst. Es ist eine regelrechte Erleichterung, das Niveau nach langen Jahren
der Entbehrung mal wieder gefunden zu haben. Warum ich aber hinterfrage, mir so
viele Gedanken mache? Das habe ich noch nicht herausbekommen.
Zu den Traumata: Verdrängen geht nicht, alle unbewussten
Beeinflussungen bleiben bestehen. Glaubenssätze der Vorfahren werden weitergegeben.
Gleich kommt mein Beispiel. Es gibt aber noch mehr, nicht nur Traumata. Die DNA
verändert sich mit den ungelösten Blockaden. Ich glaube, dass ist inzwischen
hinreichend erforscht, also keine Esoterik.
Also dann mal zur meiner Oma mütterlicherseits. Ich habe es
inzwischen verdaut. 19.JH. Keiner hat je hinterfragt, warum es einen dunkelhäutigen
Sohn gab, einen meiner Onkel. Er sah aber nicht wie ein Afrikaner aus. Er war nur reichlich melaninversorgt. Wie die Eltern
nonverbale Verbote aussenden, ist mir ein Rätsel. Das ist eine schädliche Macht,
die Heilung verhindert. Und wie heißt diese Macht? Ich habe mal gesagt, er wäre
ein Kosak. Ich habe die passende Behörde angemailt, ob er ein angenommenes Kind
wäre, also adoptiert. Die haben so komisch zurückgeschrieben, dass ich misstrauisch
wurde. Es gab auch keine Schwarzen dort, ich habe tagelang bei google die
Geschichte recherchiert. Das war aber in Irrtum. In der Kolonialzeit gab es
sehr wohl Schwarze in der Industrie. Sie haben für die Kolonien gearbeitet. Und
sie wurden stigmatisiert. Letztendlich stellte sich heraus, dass die Oma von
dem Sohn eines schwarzen Arbeiters vergewaltigt wurde. Sie wurde schwanger, es
war das erste Kind. 9 Monate die bange Frage, von wem ist das Kind? Welches
Leid! Bei der Geburt die Gewissheit, nicht von ihrem Mann. Die Hölle. Unfassbar, damit zu leben. Sie
starb mit gut 50, vermutlich an Leberkrebs, in der Leber sitzt die Wut. Ich
habe die Oma vor vielen Jahren in einer Familienaufstellung erlebt, die hat mich
böse angemotzt. Heute ist mir klar, der Gedemütigte rächt sich an der ganzen Welt.
Ihr Schicksal wurde nicht mal angesprochen, von der ganzen Verwandtschaft
nicht, meine Mutter hat es dann weitergelebt, ich war ein absolut ungewolltes
Kind. Das habe ich aber erst gerafft, als meine Mutter längs verstorben war.
Was aber der Hammer ist, dass die Familie mit so einem Kind
völlig abgelehnt wurde. Sie hatten bestimmt keine Freunde. Meine Mutter hatte
auch keine Freunde und die nächste Generation auch nicht, also meine Geschwister
und ich. Mein Vater hatte ein ähnliches Schicksal mit Ablehnung in sich. Auch
er war freundelos. Glaubenssätze: Wir sind nichts wert, uns kann keiner leiden,
wir werden gemieden, wir sind arme Säue, …. Das dürfte die Quelle meiner Freundelosigkeit
sein, oder zumindest eine. Habe ich sie jetzt beendet?
Da wir das Thema Energie haben, welche Energie spielt da bei
den Glaubenssätzen eine Rolle? Wie heißt sie, wie nennen wir sie? Neuroplastizität
beschreibt ja noch kein Energiefeld. Handelt es sich um Lichtenergie? Elektromagnetische
Strahlung, die Menschen nur spüren, aber nicht wahrnehmen? Was ist die
Maßeinheit? Ich höre immer nur Lichtkörper, Aura, Flammen, aber weiteres in
Form von Formeln oder Maßeinheiten kommt nicht. Das ist mir zu banal. Man muss
eh bei der Esoterik sehr aufpassen, dass man nicht an Blödsinn anfängt zu
glauben. Wenn ich z.B. Engel und Feen höre, Christusenergie, usw. dann verdrehe
ich die Augen.
Nun habe ich das
aufgedeckt, habe mit der Oma gesprochen, das gelingt mir inzwischen, mit
Verstorbenen Kontakt aufzunehmen, meistens in einer bestimmten Kirche in Coburg.
Es gibt aber auch Familienstellen mit Spielfiguren – mir gelingt sie sogar mit Zetteln
mit den Vornamen drauf, das habe ich gemacht. Die Mutter der Oma muss eine ganz
liebe gewesen sein, sie hat ihren dunklen Enkel wohl nicht gesehen. Die Oma ist
dankbar, dass ich es herausbekommen habe und hätte gern ein kleines Kunstwerk
von mir, indem sie bei mir sein darf, also hinter mir stehen darf und sie hat
sich für ihre Vorwürfe in der Familienstellung entschuldigt. Übrigens waren zu
mir die Menschen sehr oft böse. In Sonneberg ist alles anders, sehr heilsam ist
das hier.
Der dunkle Onkel hatte sein ganzes Leben lang Heimweh. Aja,
den habe ich dann mal zum Vergewaltiger gestellt und gut war es. Alle sind ja
schon lange tot. Seine 3 Geschwister (auf Papier) atmeten auf. Diese Familie
muss unter den Verhältnissen sehr gelitten haben. Ich habe diesen Onkel nur ein
paarmal gesehen. Und meine Mutter war natürlich belastet und hat, ohne es zu
wollen, eine komische Energie weitergegeben, wir sind nichts wert, die anderen
sind nix...
Jetzt kamst du, du lehnst mich nicht ab. Ob wir Freunde
werden? Dann hätte die Aufdeckung ja schon zu einer Veränderung geführt.
Fühlst du eigentlich Ungereimtheiten in dir?
Sonneberg war seelische Kur, ich habe hier oben so viel in
mir geradegerückt, mein Herz wieder geöffnet, Traumata integriert, mit dem
Mentaltraining bin ich wieder dankbar und zufrieden. Aber hier ist in allem Mangel.
Auf kleinen Ausflügen ist sogar Mangel in der Natur, Langweile. Ich radle lieber
nach Bayern. Keine Konditorei mehr, ständig sterben Leute, keine gescheite VHS,
nicht mal eine Christmette mit Chor -letztes Jahr hat mir allen Ernstes jemand
empfohlen, nach Dresden zu fahren. Sonneberg liegt ungünstig, was die
Zugverbindungen angeht. Ich fahre nach Hof zum See von hier aus länger als von
Nürnberg aus. Kaum noch Einkehrmöglichkeiten beim Wandern, überhaupt, keine
Wandergruppe mehr, kein Chor…..keine Kultur. Mit dem Rad kannst du hier nicht
fahren, das geht ständig bergauf und bergab. Keine Ärzte mehr, die alten sterben weg. Ein
Stadtrat soll Heil Hitler rufen, habe ich noch nicht gehört, aber 30 % sind
schon AFD-Leute.
Ich finde auch keinen Zugang zu den Menschen hier. Smalltalk
ohne Ende, Lachen, alles schön, aber das war es auch. Warum fragend die älteren
Frauen nicht mal, ob ich mitwandere? Wollen sie unter sich bleiben? Ganz
komisch, aber es kann auch an mir liegen. Ich bekomme hier nichts mit, von Unfällen
und Gewalttätigkeiten und zerstochenen Autoreifen, null. Ich höre, dass sie Sonneberger
blöd sind, von der Friseuse, dass sie Wessis nicht leiden können, vor allem die
Älteren, was ich völlig anders erlebe, dann höre ich, dass alles Ossis doof
sind. Dabei sind die doch alle so reizend die ich kenne, besonders bei der Bahn.
Ich raff das nicht. Es kommt mir so vor,
als ob ich hier beschützt würde, aber eben jetzt an den nächsten, oder besser, an
den letzten Ort in meinem Leben ansässig werden soll. Ich verrate aber noch
nicht, wo der sein kann. Ich werde das Geld noch anziehen.
Beim Channeln stellst du ja die Fragen, sonst geht da nichts.
Keine Sorge. Die Ausbildung bei der Frau, die das Zoom meeting gestartet hat, kostet
900 Euro, ich schaue erst mal nach preiswerten Alternativen. Das war gestern der
zweite Abend und der war einfach Klasse. Die Frau hat online gechannelt, das
war so mutig! Da waren auch tolle Leute in der Gruppe. Eine Frau stand vor dem
Wegzug aus ihrer Wohnung, an die eine Scheune grenzte, in der ein Portal ist
(schon wieder eine undefinierte Energie!) Sie hatte das Gefühl, dass sie vor ihrem
Wegzug noch etwas in der Scheune zu erledigen hätte, damit die Nachmieter sich
wohl fühlen würden. Was für eine liebevolle und verantwortungsvolle Seele! Die Channel-
Antwort hat sie so beglückt. Das war so schön, das erleben zu dürfen. Ich durfte
nach Sonneberg fragen, es kam etwas zu negativ rüber, was ich hörte, aber dass
ich da falsch bin, war eindeutig. Das mit dem Geld sollten wir in der
Akashachronik nachschauen. Meinen Wunschort hätte ich ja schon. Es gibt also
noch mehr Hindernisse beim Mentaltraining, die die Gurus einfach nicht kennen.
Hm, wie können wir denn mal Struktur in unsere Gedanken bekommen? Hast du Lust, alles war dir dir zur Energie
ein – oder auffällt, in eine Excel Liste einzutragen? Du könntest die Spalte A
nehme, ich die Spalte B. In einer angemessenen Zeit gleichen wir ab. Wir
könnten auch Verlinkungen reinsetzen. Owei, geht das überhaupt, wenn wir dann
die beiden Tabellen zusammenfügen? Thema Energie. Übrigens ist bei der Energie auch
die Polarität dabei, Plus und minus, in der IT 0 und 1, hell und dunkel….
Unser Bewusstsein entwickelt sich immer weiter, so sehe ich
das auch. Aber wie das funktioniert, ist schon wieder die Frage.
Gestern nach dem Zoom-meeting dachte, ich, wenn wir zu dem Thema
Energie wirklich etwas veröffentlichen, werden das mehrere Bände und die Zielgruppe
sind eher Spirituelle oder auch Physiker, also brauchen wir auch noch Übersetzer,
denn die Voraussetzung für potentielle Kunden ist ein hoher IQ. Aber wenn wir es nur für uns herausbekommen
und im Internet veröffentlichen, tun wir etwas für die Menschheit, und evt. fließt
etwas für die clicks, das kannst du wieder.
Du kennst Telepathie, da ist er wieder der Radius. Aber wie
geht das bitte? Was wir alles noch nicht wissen!
Schick mir bitte mal ein Bild von einem Panzereinstieg für Schwangere. Mit KI
kannst du inzwischen so viel Lügen verbreiten, das es nicht mal auffällt, dass
die ursprüngliche Nachricht hieß, „Im Puma Panzer ist so wenig Feinstaub, dass da sogar Schwangere drin
arbeiten
könnten
“. In Deutschland gibt es ja
nicht mal eine Wehrpflicht für Frauen, noch nicht. Ich bin sicher, dass das
alles Fake ist mit den Schwangeren.
Als
Lehrling war ich in der Ukraine und habe an der Gasleitung "Druschba"
gearbeitet“ hatte mich fragen lassen, ob du Ukrainer bist? Hast du als Lehrling
einfach so im Ausland gearbeitet?
Internationale Konflikte: Darüber gibt es auch aus meiner Sicht keine Wahrheit,
ich merke auch, dass da mein sonstiges Mitgefühl nicht mehr so präsent ist. Sag
den Betroffenen mal, sie sollen das Dankbarkeitsvideo anschauen. Nein, niemals.
Nur leiden können sie und hassen. Und es fehlt an IQ, und da der ja immer mehr
verschwindet, ist Einsicht nicht mehr möglich. Asylanten dürfen auch in Deutschland
„Scheiß-Regierung“ rufen.
Wir hatten gestern das Thema am Coburger Bahnhof. Eine
Fast-Leiche, ein alter Mann lag verwinkelt auf der Bank. 3 Rettungskräfte
kamen. Eine Frau neben mir beichtete mir, dass sie nicht mehr helfen könnte. Sie
war betrübt und hatte schon ein schlechtes Gewissen, sie hätte Angst vor
Gewalt. Ich habe sie dann beruhigt, ein Anruf beim Rettungsdienst ist Hilfe
genug. Aber dass nach der Abholung der Gestalt die Bank nicht desinfiziert
wurde, war für mich untragbar. Igitt. Der Typ war vermutlich alkoholisiert,
wenn nicht sogar bekifft. Welchen Wert hat er für die Gesellschaft? Er gibt
anderen die Möglichkeit, Mitgefühl zu zeigen. Ist dieser Gedanke schon reaktionär?
Ich ärgere mich heute noch über eine abgegebene Fundsache
aus der S-Bahn, als ich noch in Nürnberg wohnte. Eine Kamera mit 2 Objektiven, Neuwert
4000 Euro. Der Verlierer hat meine Privatadresse auch von der Bahn bekommen, toll,
dann stand er vor meiner Wohnungstüre und meinte, er könne ja als Dankeschön
ein paar Fotos von meiner Familie machen. Ich habe ihn rausgebeten und den gesetzlichen
Finderlohn verlangt. Der hatte meine Ehrlichkeit nicht verdient. Die Kamera
könnte ich sehr gut gebrauchen. Gefunden habe ich sie in einer alte S-Bahn ohne
Kameras. Es wäre nicht mal aufgefallen. So wurde ich von einer Unverschämtheit
geprägt. So verliert man Mitgefühl.
Ich engagiere mich in Sonneberg lieber für den Bahnhof, die
Beleuchtung auf der Brücke, die Altkleidercontainer, die verbotene Werbeblätter
vor den Haustüren usw. Das ist ein Geben für alles, was ich hier bekomme und
was die Sonneberger, vielleicht auch wegen der alten Prägung, nicht können. Ich
melde auch so manches per Telefon oder per mail, was aufgebrochene Türen vom Aufzug
am Bahnhof angeht, nach Erfurt zur Bahn. Das ist hier ein Grenzbahnhof und es gibt
keinen DB-Service. Unverschämt ist das.
Über die Energie der Flüchtlingskrise könnten wir uns extra
unterhalten. Es wird etwas zu viel auf einmal.
Dann genieß deinen Tag. Liebe
Grüße von Heidi
Am Montag, 17. November 2025 um 21:04:45 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben:
Guten Morgen liebe Heidi,
erst einmal: Danke für deine ausführliche Nachricht.
Und mein Mitgefühl für dein YouTube-Abenteuer! Wenn Technik
plötzlich Eigenleben entwickelt, kann das Nerven kosten. Dass beim
Löschen der alten Gmail-Adresse gleich die Fotos verschwunden
sind, ist typisch Google – ich drücke dir die Daumen, dass morgen
alles klappt. Vielleicht lässt sich das alte Konto sogar als
Wiederherstellungsoption nutzen.
Deine Zeilen haben mich wieder richtig gepackt. Du schreibst mit
einer Intensität, die man selten findet – und ich kann gut
verstehen, warum du dich manchmal wie „alleine auf der Welt“ mit
deinen Gedanken fühlst. Ich glaube aber, dass du einfach tiefer
schaust als viele andere.
Zu den Traumata – das hat mich neugierig gemacht.
Du schreibst, dass weder Bischoff noch Dispenza dieses Thema
richtig fassen. Du hast das sehr klar formuliert:
„Man muss alles integrieren.“
Das klingt, als würdest du nicht von theoretischen Blockaden
sprechen, sondern von etwas sehr Persönlichem.
Magst du irgendwann erzählen, was du damit meinst?
Kein Drängen – nur echtes Interesse. Ich würde gern besser
verstehen, warum du sagst: „Hätte ich das früher gewusst, mein
Leben wäre anders verlaufen.“
Sonneberg – und doch willst du weg?
Ich musste schmunzeln, als du die ganzen Sonnen-Orte aufgezählt
hast.
Der Name trägt Wärme, aber du schreibst, dass dir dort die
Agilität fehlt.
Was genau fehlt dir? Menschen, Tempo, Kultur, Inspiration – oder
einfach Bewegung im Leben?
Ich frage, weil du trotz aller Spiritualität auch ein sehr wacher,
dynamischer Mensch bist.
Channeln – und ich dein „erstes Opfer“?
Da musste ich lachen.
Wenn du es wirklich ausprobierst, liefer ich mich gern aus – aber
bitte sanft channeln, nicht gleich mit kosmischem Vorschlaghammer.
😉
Im Ernst: Ich finde spannend, was Menschen in sich wahrnehmen,
wenn sie solche Zugänge entwickeln.
Und ich bin neugierig, wie das bei dir funktioniert: eher
bildhaft, intuitiv, körperlich spürbar?
Wiedergeburt & Energie – da hast du eine Tür geöffnet.
Dein Satz über Energie hat mich wirklich getroffen, weil du viel
weiter denkst als das, was man in der Schule lernt.
Ich glaube auch nicht, dass unser Bewusstsein einfach „ausgeht“
wie eine Glühbirne.
Dein Hinweis auf piezoelektrische Strukturen in der Zirbeldrüse
zeigt, dass du nicht nur fühlst, sondern auch verstehst.
Der Gedanke, dass die menschliche Energie einen Radius hat –
vielleicht größer als wir denken – passt erstaunlich gut zu deinen
Erfahrungen.
Und wenn du sagst:
„Also, wenn wir das angehen, schreiben wir ein Buch darüber.“ dann
spüre ich, dass du das ernst meinst.
Ehrlich gesagt freue ich mich sehr über unseren Austausch.
Du öffnest Räume, in die man selten eingeladen wird – und ich
merke, dass wir da gemeinsam tiefer eintauchen können:
Mentaltraining, Traumata, Wiedergeburten, Channeln… alles Themen,
die für manche „spinnenhaft“ wirken, aber für mich eher wie eine
Landkarte des Inneren.
Zur Bundeswehr und Verteidigung:
Ich glaube, wir sind gar nicht so weit auseinander.
Verteidigungsfähigkeit ist wichtig – allein schon, weil „Nie
wieder Krieg“ nur funktioniert, wenn man nicht völlig wehrlos ist.
Abschreckung ist ein unschöner, aber realistischer Bestandteil von
Sicherheit.
Mir geht es nur darum, dass man Politik nicht mit martialischen
Schlagworten überfrachtet – und dass Deutschland zu lange dachte,
die Welt sei von allein friedlich. Du hast Recht: Das war
blauäugig.
Und nur zur Klarstellung: Als Satire war das von mir gar nicht
gemeint. Der Hinweis auf „Panzereinstieg für Schwangere“ stammt
aus einem realen Bericht über den Schützenpanzer Puma – Focus
Online hat sogar darüber geschrieben, dass die Feinstaubgrenzwerte
im hinteren Kampfraum so niedrig festgelegt waren, dass dort
theoretisch Schwangere hätten arbeiten dürfen. Das war eher ein
Beispiel dafür, wie absurd manche Vorschriften geworden sind,
nicht als Witz gemeint.
Und dass Dänemark gerade die Wehrpflicht für Frauen eingeführt
hat, ist ebenfalls Realität – dort müssen ab 2025 alle 18-jährigen
Frauen zum Auswahlverfahren. Das Thema zeigt einfach, wie schnell
sich die sicherheitspolitische Lage in Europa verändert.
Und: Nein, ich bin kein Ukrainer. 😉 Ich bin gebürtiger Dresdner.
Aber ich finde, man kann das Leid anderer Menschen sehen, ohne
selbst betroffen zu sein.
Zu deinen Gedanken über internationale Konflikte:
Es ist ein schwieriger Balanceakt: helfen, ohne Weltpolizei zu
spielen; Verantwortung zeigen, ohne überall einzumarschieren;
Menschen retten, ohne sich in jeden Konflikt zu verheddern. Dass
du das ansprichst, zeigt nur, dass du dir Gedanken machst – und
das schätze ich.
Ich sehe manches etwas anders, aber ich glaube, wir könnten
stundenlang darüber diskutieren, ohne uns anzufeinden. Das ist
selten heute.
Zum Thema IQ, Migration und „Wert der Menschen“:
Ich verstehe, was du sagen willst: dass manche Probleme so groß
wirken, dass man irgendwann nur noch schwarz-weiß denkt.
Mir ist wichtig, dass wir differenziert bleiben – nicht jeder ist
eine Bereicherung, aber auch nicht jeder ist eine Belastung. Die
Wahrheit liegt meistens dazwischen.
Und auch wenn ich viele deiner Sorgen teile: Ich glaube nicht,
dass man Menschen rein nach „Wert“ sortieren kann. Trotzdem darf
man Probleme klar benennen. Beides geht.
Bargeld:
Ja – 100 Mrd. Steuerhinterziehung sind bitter.
Aber Bargeldabschaffung wäre für mich trotzdem ein Albtraum.
Der Staat darf wissen, was ich versteuere – aber nicht, wann ich
Brötchen kaufe. Da bin ich eigen.
Zu deinem Satz „du scheinst im Kopf recht rege zu sein“:
Danke. Und: Ja, mein Kopf macht oft Rodeo. 😄
Manchmal ist es anstrengend, aber meistens ein Geschenk.
Ich finde es schön, dass du das nicht als „zu viel denken“ abtust.
Viele Menschen meiden Tiefe – sie macht ihnen Angst.
Hotelzimmer, Shop, Silvester:
Da hast du heute viel um die Ohren gehabt.
Nürnberg an Silvester stelle ich mir stimmungsvoll vor – ich
hoffe, du bekommst noch ein gutes Zimmer. Und ich bin gespannt,
was du da für deinen Shop konstruiert hast.
Und bei mir?
Mein Tag war wahrscheinlich ruhiger als deiner: viel
Organisatorisches, Papierkram, ein paar technische Dinge erledigt
und ein Spaziergang – das hat gut getan. Die Gaststätte hat das
"Probeessen" bestanden. Es werden wahrscheinlich 29 Personen sein.
Für heute Abend sende ich liebe Grüße
Jürgen
2025.11.19
Guten Morgen Richi,
Danke für deine Antwort. Sie war heute etwas knapp gegen meinen langen Text. Sicher bist du auch noch in den Vorbereitungen zum hohen Geburtstag deines Vaters.
Versuchen wir mal zu strukturieren?
Da du erst mal nichts zu der Excel-Liste geschrieben hast, nehme ich an, dass das keine gute Idee für dich ist. Ich bin eh eher der Sendemast. Lass uns mal das Thema Energie rausnehmen, dann haben wir einen Bereich schon mal aus der Kommunikation raus. Die Liste fange ich trotzdem mal an, falls eine Erkenntnis nach Wochen kommt, kann ich sie ja noch mal ansprechen.
Fotos legacy sammelt alle Fotos und alle jpgs. Ich habe Sorge, dass, wenn ich sie lösche, sie vom PC lösche, so was ist mir schon ein mal passiert. Ich habe keine Ahnung, wie die Software auf dem PC aktiv wurde. Notgedrungen arbeite ich jetzt aber damit beim Übertragen der Fotos vom smartphone. Ich weiß leider nicht mehr, wie ich das vorher gemacht habe. Das hieß glaube ich einfach Fotos.
Ich bin Papieringenieurin, daher der Name der Email-Adresse und für die Bahn erfasse ich Zahlen, Fahrgastzahlen. Unter meiner Würde, aber habe nichts besseres gefunden.
Für den shop brauche ich mehr Produkte und vor allem Werbung, die gmail-Adresse für den Youtube-Account! Ich brauche ein anderes Smartphone für die Anmeldung, aber ich habe hier niemanden, mal sehen, was ich heute hinbekomme. Ärgerlich und Zeitverplemperung.
Das auf die Schnelle, ich muss gleich los.
Liebe Grüße
Heidi
Am Mittwoch, 19. November 2025 um 09:03:47 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben:
Guten Morgen Heidi,
ja, du hast Recht. Die Emails werden zu lang. Deshalb werde ich
dir die Antworten "themenspezifisch" schicken.
Ich finde es gut wie du das Technische angehst, lieber in mehreren
Schritten, nicht krampfhaft auf einmal.
Da hattest du ja ein richtiges Technik-Abenteuer! Ich kann mir
vorstellen, wie frustrierend das ist, wenn sich Geräte
verselbständigen und plötzlich irgendwas speichern oder löschen,
was man gar nicht wollte. Es ist gut, dass du die alte
Gmail-Adresse jetzt los bist – solche Reste tauchen sonst immer im
unpassendsten Moment wieder auf.
Das mit dem WLAN mache ich übrigens ähnlich: Ich schalte es nur
ein, wenn ich es wirklich brauche. Man hat dann das Gefühl, etwas
mehr Kontrolle über die digitale Welt zu behalten. Und
kabelgebunden am PC zu arbeiten ist sowieso die stabilste Lösung.
Selbst am meinem Smartphone schalte ich die mobilen Daten ab weil
ich es an einen Adapter hänge, der es lädt und im Netz hält. Es
ist halt auch eine Frage, wieso man für WLAN genau die Frequenzen
benutzt, die auch Mikrowellen benutzen?! Mit der Mikrowelle
erhitzt man Flüssigkeiten. Aber das WLAN hat keinen Einfluss ;-)
Aber das ist eine gaaaaanz böööööse Verschwörung. Und damit haben
wir ja gar nichts zu tun, stimmt's?
Du erwähnst, dass du „legacy“ loswerden möchtest – meinst du damit
das alte Google-Konto oder eine bestimmte Anwendung auf dem PC?
Ich kenne den Begriff auch in Verbindung mit Windows- oder
Office-Einstellungen. Vielleicht kann ich dir da helfen, wenn du
magst.
"Wenn im Zug kein Internet ist, kann ich dort nicht mein Ergebnis
von meiner Erhebung übermitteln, das mache ich dann zu Hause. Und
ich muss zu Hause updaten."
Ich finde übrigens spannend, wie du das mit dem Zug und deiner
Erhebung beschreibst. Was für eine Erhebung führst du durch –
beruflich oder privat? Das klingt, als würdest du mit Daten oder
Beobachtungen arbeiten.
Noch eine Sache "quält" mich: papierheidi. Ist Papier dein
Nachname oder hast du viel mit papier zu tun? Oder bist du jemand,
der lieber mit Stift und Papier schreibt als mit Tastatur. Hat der
Name etwas mit deiner Liebe zum Schreiben zu tun, oder steckt eine
andere Geschichte dahinter?
Viele Grüße
Richi
Guten Abend Heidi,
ja, die letzte Antwort war knapp, weil es nur das erste Thema war.
Ich war noch gar nicht bei dem Thema: "Da du erst mal nichts zu
der Excel-Liste geschrieben hast, ...".
Danke für deine Erklärung – jetzt verstehe ich besser, was du mit
„Legacy“ meintest. Das Programm „Fotos Legacy“ ist tatsächlich
eine ältere Variante der Windows-Fotoanzeige. Microsoft hat
irgendwann die App „Fotos“ durch eine neue Version ersetzt, und
wer beides parallel installiert hat, bekommt manchmal genau solche
Verwirrungen.
Deine Sorge ist berechtigt: Wenn du in „Fotos Legacy“ etwas
löschst, kann es passieren, dass die Originaldatei auf dem PC
mitgelöscht wird. Deshalb lieber vorsichtig sein – oder die Bilder
erst auf eine externe Festplatte oder einen USB-Stick sichern,
bevor du in der App etwas entfernst.
Dass du beim Übertragen der Fotos jetzt notgedrungen mit Legacy
arbeitest, zeigt, dass du dich nicht so leicht entmutigen lässt –
das gefällt mir. Ich kenne das: Wenn etwas technisch nicht so
läuft, wie man es gewohnt war, fühlt es sich an, als ob das Gerät
plötzlich ein Eigenleben entwickelt.
Ich habe heute ein ähnliches Problem gehabt. Ich kann eine
outlook.com-Email nicht in Thunderbird, meinem
Standard-Email-Programm, anmelden. Von 10 bis 17 Uhr habe ich es
probiert und bis jetzt noch nicht lösen können. Aber morgen ist ja
noch ein Tag ;-)
Ich habe die KI mal gefragt, was ich unter Papieringenieurin
verstehen könnte, Antwort:
Der Begriff
„Papieringenieurin“
(englisch oft
Paper
Engineer
) klingt zunächst nach etwas Poetischem, kann aber
je nach Kontext
zwei ganz unterschiedliche Bedeutungen
haben:
🧪 1.
Technisch / Industriell (Hochschulberuf)
Eine
Papieringenieurin
arbeitet im Bereich
Papiertechnik
oder Verpackungstechnik
.
Das ist ein
ingenieurwissenschaftlicher Studiengang
,
der sich mit der
Herstellung, Verarbeitung und Veredelung
von Papier, Karton, Zellstoff und Verpackungen
befasst.
Typische Aufgaben:
Entwicklung neuer Papier- oder Kartonarten (z. B. recycelbar,
besonders reißfest oder wasserabweisend)
Steuerung und Optimierung von Produktionsprozessen in
Papierfabriken
Qualitätskontrolle, Materialprüfung
Nachhaltigkeitskonzepte (z. B. Ersatz von
Plastikverpackungen)
Forschung an neuen Faserstoffen (z. B. Bambus, Hanf,
Zellulose aus Algen usw.)
Arbeitsorte:
Papierfabriken,
Verpackungsindustrie, Druck- und Recyclingbetriebe,
Forschungseinrichtungen.
Beispiel:
🎨 2.
Künstlerisch / Kreativ (Design & Buchkunst)
In der Kunst- oder Designwelt bezeichnet
Paper Engineering
etwas ganz anderes:
Die Gestaltung von
beweglichen Papierobjekten
,
Pop-up-Büchern
,
faltbaren Karten
oder
Papiermodellen
.
Typische Tätigkeiten:
Entwicklung von Pop-up-Mechanismen
Entwurf und Umsetzung von 3D-Papierkonstruktionen
Kombination aus Grafikdesign, Mechanik und Handwerkskunst
Beispiel:
💬 Wenn du das im Briefwechsel meinst:
Wenn
Heidi
also irgendwo schreibt „Ich bin
Papieringenieurin“, kann es
beides
bedeuten.
Da sie „papierheidi@…“ heißt und Wert auf
Selbstentwicklung,
Schreiben und das Analoge
legt, wäre
auch eine
dritte, leicht ironische Deutung
denkbar:
Was trifft jetzt für dich zu?
Zu den
Traumata:
"Verdrängen
geht nicht, alle unbewussten Beeinflussungen bleiben bestehen.
Glaubenssätze der Vorfahren werden weitergegeben." Das ist auch
mein Kenntnisstand.
Die meisten Menschen sollen Traumata haben, und die meisten
sollen schon mit der Geburt anfangen. Ich würde gern meine
Traumata kennenlernen und sie auflösen. Aber erstmal müssen sie
einem ja bewußt werden.
Danke, dass du so offen über deine Familiengeschichte geschrieben
hast. Das ist nichts Selbstverständliches, und ich habe deinen
Text sehr aufmerksam gelesen.
Die Geschichte deiner Großmutter ist wirklich schwer. Kein Mensch
sollte so etwas allein tragen müssen. Ich kann gut nachvollziehen,
dass so ein unausgesprochenes Ereignis Spuren hinterlässt – in
einer Person und oft auch in den folgenden Generationen. Dafür
braucht man keine Esoterik, sondern nur ein Verständnis dafür, wie
stark Scham und Schweigen wirken können.
Du beschreibst sehr klar, welche Muster sich daraus entwickelt
haben: Ablehnung, das Gefühl, nicht dazuzugehören, härtere
Glaubenssätze über den eigenen Wert. Dass du all das überhaupt
erkannt und zusammengefügt hast, ist schon ein Schritt, den vor
dir offenbar niemand gegangen ist.
Ob du die Kette beendet hast? Ich glaube, allein dass du
hinschaust, Fragen stellst und die Zusammenhänge benennst, zeigt,
dass du auf dem richtigen Weg bist.
Mich würde interessieren: Wie ging es dir, als du all das
herausgefunden hast – eher erleichtert oder erst einmal
überfordert?
Und zum zweiten Teil deiner Geschichte. Man spürt, wie wichtig es
für dich war, die Dinge aufzudecken und ihnen einen Platz zu
geben. Dass du dafür deine eigenen Wege gefunden hast – ob in der
Kirche, in inneren Gesprächen oder mit den Aufstellungen – zeigt,
wie ernst du das Thema nimmst und wie sehr du versuchst, Frieden
in die Vergangenheit zu bringen.
Für mich klingt es so, als
hättest du lange etwas getragen, das gar nicht zu dir gehört. Und
dass du gerade erst beginnst zu unterscheiden: Was ist mein
eigenes Leben – und was stammt aus alten Geschichten, die dich nur
zufällig erreicht haben?
Mich interessiert: Was hat dir
am meisten geholfen, innerlich Ordnung in all das zu bringen?
Du fragst mich "
Fühlst
du eigentlich Ungereimtheiten in dir?".
Nein, ich fühle
noch nichts in dieser Richtung. Ich war zwei Jahre in einer
Gemeinschaft. Ich habe mich dort um die Computertechnik
gekümmert.
"
Beim
Channeln stellst du ja die Fragen, sonst geht da nichts.".
Ich
habe erlebt, wie andere Fragen gestellt und Antworten erhalten
haben. Mir sind einfach keine Fragen eingefallen. Meine Mutter
ist mit 58 Jahren gestorben, nur wenige Tage nachdem meine Oma
mit 88 das zeitliche gesegnet hat. Ich hätte gern Verbindung
aufgenommen, aber mir sind einfach keine Fragen eingefallen.
Ich
habe auch an einer Kakao-Zeremonie teilgenommen. Andere haben
über ihre Gefühle und Erlebnisse dabei erzählt. Mir hat der
Kakao"nur" sehr gut geschmeckt ;-) Meine Frau ist Dominikanerin.
Kakao und Kaffee findet man dort in Hülle und Fülle. Und ich
genieße ihn.
Deine
offenen Worte über Sonneberg:
Man spürt, dass der Ort dir für eine Zeit gutgetan hat – du
konntest dort viel in dir ordnen und Altes loslassen.
Gleichzeitig klingt sehr deutlich mit, dass es für ein
wirkliches Ankommen nicht reicht. Heilung und Heimat sind eben
zwei verschiedene Dinge.
Deine Erfahrungen mit den Menschen dort kann ich gut verstehen.
Oft ist es so: oberflächlich freundlich, aber keine echte
Verbindung. Das ist nichts, was an dir liegt, sondern manchmal
einfach am Umfeld oder an der Lebensphase der Leute.
Es klingt so, als würdest du innerlich bereits weiterziehen –
und einen neuen Ort suchen, der mehr bietet als Ruhe:
Gemeinschaft, Kultur, Austausch. Und ich finde es schön, dass du
dir Zeit lässt, bis du fühlst: „Jetzt passt es.“
Mich interessiert: Nach welcher Art von Umgebung sehnst du dich
eigentlich – eher lebendig und kulturell, oder lieber ruhiger,
aber mit echten Kontakten?
"
Hast
du Lust, alles war dir dir zur Energie ein – oder auffällt, in
eine Excel Liste einzutragen? Du könntest die Spalte A nehme,
ich die Spalte B. In einer angemessenen Zeit gleichen wir ab."
Technisch
ist das möglich, z.B. über Google.docs. Da können gleichzeitig
mehrere Personen daran arbeiten und man hat auch eine
Änderungsstatistik. Wenn du damit anfängst fällt mir auch
bestimmt etwas dazu ein.
Ja,
als
Lehrling
habe
ich eine Auszeichnungsreise "Moskau-Leningrad-Mink" bekommen und
später war ich 6 Wochen an der Erdgastrasse - ein Projekt der
Deutsch-Sowjetischen Freundschaft.
Ubrigens,
ich gehe davon aus, dass bisher kein Panzer umgebaut wurde, nur
die splinige Idee wurde geäußert.
Die
letzten 5 Abschnitte
Man merkt, dass dich viele Dinge im Moment bewegen und dass du
versuchst, dir deinen eigenen Reim darauf zu machen. Das finde
ich sehr menschlich. Die Welt ist gerade laut und
widersprüchlich – da ist es verständlich, dass man sich manchmal
zurückzieht oder dass das Mitgefühl nicht so fließt wie sonst.
Der Vorfall mit der Kamera und der Mann am Bahnhof – solche
Erfahrungen prägen wirklich. Gerade wenn man eigentlich helfen
will und dann etwas passiert, das einen verletzt oder irritiert.
Dass du sowas ernst nimmst, zeigt eher, wie sensibel du bist,
nicht das Gegenteil.
Was ich aus deinen Zeilen stark heraushöre: Du machst dir viele
Gedanken darüber, was richtig ist, was fair ist und was du
leisten kannst – und das spricht für dich. Gleichzeitig
versuchst du, im Alltag Verantwortung zu übernehmen, indem du
Missstände meldest oder dich engagierst. Das ist mehr, als viele
tun.
Ich glaube, jeder Mensch hat Phasen, in denen er merkt: „Ich
brauche etwas Abstand, sonst geht mir die Kraft aus.“ Vielleicht
ist das gerade so eine Phase bei dir. Und gleichzeitig klingt
durch, dass du dir weiterhin eine Welt wünschst, in der man
miteinander gut leben kann – trotz allem, was anstrengend ist.
Mich interessiert: Was hilft dir persönlich am meisten, wieder
ins Gleichgewicht zu kommen, wenn dich solche Situationen
belasten?
Huch,
die Mail ist ja schon wieder so lang geworden ;-)
Gute
Nacht wünsche ichdir
Jürgen
Hallo Jürgen, du hast mich am späten Abend zum Lachen gebracht. Danke dir, zum Abschluss des fürchterlichen Tages war das ein richtiges Geschenk.
Ich fange mal an, denn morgen fahr ich mit dem Zug und von unterwegs aus schreibe ich nicht. Das ist mir zu anstrengend.
Ich musste heute eine weitere Sim-Karte kaufen, damit ich überhaupt weiterkam, dann sollte ich aber noch einen Bestätigungscode übermitteln, nur gab es kein Telefon mehr. ein entfernter Kollege wollte mir mit seiner helfen, das hat auch nicht geklappt.
Ich war verzweifelt. Meine gmail-Adresse funktionierte dann nicht. Aber plötzlich tat sie es doch. Mit dem Youtube -Account habe ich angefangen. Es kam mir so vor, als ob ich etwas anderes tun sollte, also keine shop mit Werbung. Ich kam auch nicht in meinen shop rein. Ein Channelmedium hat mir dann gesteckt, wir hätten rückläufigen Merkur, alle hätten damit Probleme, alles geschäftliche würde es betreffen, und erst Ende November wäre die Phase vorbei. Aja, das gilt dann auch für dich. Ich achte da nie drauf, sollte ich vielleicht mal. Ach ja, und schon wieder eine Energie, die uns beeinflusst, aber wie? Was macht eine Planetenkostellation mit uns, was ist das für eine Energie? Dem Channelmedium, einer Frau so über 50, habe ich meine Gedanken geschrieben, mal sehen, ob sie was damit anfangen kann.
Danke für deine Bestätigung wegen Fotos legacy. Ich kann mich nicht erinnern, etwas freigegeben zu haben. Aber ich muss das ändern.
Die KI zwingt uns, ordentlich zu beschreiben. So weit sind wir also schon. Ihr hattet in Dresden Ende Oktober einen Tag der sächsischen Papierindustrie, also ihr habt ja noch Papierfabriken, und in solchen habe ich, wenn auch nicht in Sachsen, gewirkt als Dipl.Ing. der Verfahrenstechnik für die Papierherstellung. Ich glaube, die KI findet daran nichts mehr poetisch. Ich habe vor, etwas "Nachhilfe" Youtube zu verbreiten, denn selbst das simpelste Wissen ist verlorengegangen, z.B. was ein Flächengewicht ist. Mal sehen.
Für heute mache ich hier einen Stopp und wünsche dir angenehme Träume.
Liebe Grüße
Heidi
Am Mittwoch, 19. November 2025 um 22:47:52 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben:
Guten Abend Heidi,
ja, die letzte Antwort war knapp, weil es nur das erste Thema war.
Ich war noch gar nicht bei dem Thema: "Da du erst mal nichts zu
der Excel-Liste geschrieben hast, ...".
Danke für deine Erklärung – jetzt verstehe ich besser, was du mit
„Legacy“ meintest. Das Programm „Fotos Legacy“ ist tatsächlich
eine ältere Variante der Windows-Fotoanzeige. Microsoft hat
irgendwann die App „Fotos“ durch eine neue Version ersetzt, und
wer beides parallel installiert hat, bekommt manchmal genau solche
Verwirrungen.
Deine Sorge ist berechtigt: Wenn du in „Fotos Legacy“ etwas
löschst, kann es passieren, dass die Originaldatei auf dem PC
mitgelöscht wird. Deshalb lieber vorsichtig sein – oder die Bilder
erst auf eine externe Festplatte oder einen USB-Stick sichern,
bevor du in der App etwas entfernst.
Dass du beim Übertragen der Fotos jetzt notgedrungen mit Legacy
arbeitest, zeigt, dass du dich nicht so leicht entmutigen lässt –
das gefällt mir. Ich kenne das: Wenn etwas technisch nicht so
läuft, wie man es gewohnt war, fühlt es sich an, als ob das Gerät
plötzlich ein Eigenleben entwickelt.
Ich habe heute ein ähnliches Problem gehabt. Ich kann eine
outlook.com-Email nicht in Thunderbird, meinem
Standard-Email-Programm, anmelden. Von 10 bis 17 Uhr habe ich es
probiert und bis jetzt noch nicht lösen können. Aber morgen ist ja
noch ein Tag ;-)
Ich habe die KI mal gefragt, was ich unter Papieringenieurin
verstehen könnte, Antwort:
Der Begriff
„Papieringenieurin“
(englisch oft
Paper
Engineer
) klingt zunächst nach etwas Poetischem, kann aber
je nach Kontext
zwei ganz unterschiedliche Bedeutungen
haben:
🧪 1.
Technisch / Industriell (Hochschulberuf)
Eine
Papieringenieurin
arbeitet im Bereich
Papiertechnik
oder Verpackungstechnik
.
Das ist ein
ingenieurwissenschaftlicher Studiengang
,
der sich mit der
Herstellung, Verarbeitung und Veredelung
von Papier, Karton, Zellstoff und Verpackungen
befasst.
Typische Aufgaben:
Entwicklung neuer Papier- oder Kartonarten (z. B. recycelbar,
besonders reißfest oder wasserabweisend)
Steuerung und Optimierung von Produktionsprozessen in
Papierfabriken
Qualitätskontrolle, Materialprüfung
Nachhaltigkeitskonzepte (z. B. Ersatz von
Plastikverpackungen)
Forschung an neuen Faserstoffen (z. B. Bambus, Hanf,
Zellulose aus Algen usw.)
Arbeitsorte:
Papierfabriken,
Verpackungsindustrie, Druck- und Recyclingbetriebe,
Forschungseinrichtungen.
Beispiel:
🎨 2.
Künstlerisch / Kreativ (Design & Buchkunst)
In der Kunst- oder Designwelt bezeichnet
Paper Engineering
etwas ganz anderes:
Die Gestaltung von
beweglichen Papierobjekten
,
Pop-up-Büchern
,
faltbaren Karten
oder
Papiermodellen
.
Typische Tätigkeiten:
Entwicklung von Pop-up-Mechanismen
Entwurf und Umsetzung von 3D-Papierkonstruktionen
Kombination aus Grafikdesign, Mechanik und Handwerkskunst
Beispiel:
💬 Wenn du das im Briefwechsel meinst:
Wenn
Heidi
also irgendwo schreibt „Ich bin
Papieringenieurin“, kann es
beides
bedeuten.
Da sie „papierheidi@…“ heißt und Wert auf
Selbstentwicklung,
Schreiben und das Analoge
legt, wäre
auch eine
dritte, leicht ironische Deutung
denkbar:
Was trifft jetzt für dich zu?
Zu den
Traumata:
"Verdrängen
geht nicht, alle unbewussten Beeinflussungen bleiben bestehen.
Glaubenssätze der Vorfahren werden weitergegeben." Das ist auch
mein Kenntnisstand.
Die meisten Menschen sollen Traumata haben, und die meisten
sollen schon mit der Geburt anfangen. Ich würde gern meine
Traumata kennenlernen und sie auflösen. Aber erstmal müssen sie
einem ja bewußt werden.
Danke, dass du so offen über deine Familiengeschichte geschrieben
hast. Das ist nichts Selbstverständliches, und ich habe deinen
Text sehr aufmerksam gelesen.
Die Geschichte deiner Großmutter ist wirklich schwer. Kein Mensch
sollte so etwas allein tragen müssen. Ich kann gut nachvollziehen,
dass so ein unausgesprochenes Ereignis Spuren hinterlässt – in
einer Person und oft auch in den folgenden Generationen. Dafür
braucht man keine Esoterik, sondern nur ein Verständnis dafür, wie
stark Scham und Schweigen wirken können.
Du beschreibst sehr klar, welche Muster sich daraus entwickelt
haben: Ablehnung, das Gefühl, nicht dazuzugehören, härtere
Glaubenssätze über den eigenen Wert. Dass du all das überhaupt
erkannt und zusammengefügt hast, ist schon ein Schritt, den vor
dir offenbar niemand gegangen ist.
Ob du die Kette beendet hast? Ich glaube, allein dass du
hinschaust, Fragen stellst und die Zusammenhänge benennst, zeigt,
dass du auf dem richtigen Weg bist.
Mich würde interessieren: Wie ging es dir, als du all das
herausgefunden hast – eher erleichtert oder erst einmal
überfordert?
Und zum zweiten Teil deiner Geschichte. Man spürt, wie wichtig es
für dich war, die Dinge aufzudecken und ihnen einen Platz zu
geben. Dass du dafür deine eigenen Wege gefunden hast – ob in der
Kirche, in inneren Gesprächen oder mit den Aufstellungen – zeigt,
wie ernst du das Thema nimmst und wie sehr du versuchst, Frieden
in die Vergangenheit zu bringen.
Für mich klingt es so, als
hättest du lange etwas getragen, das gar nicht zu dir gehört. Und
dass du gerade erst beginnst zu unterscheiden: Was ist mein
eigenes Leben – und was stammt aus alten Geschichten, die dich nur
zufällig erreicht haben?
Mich interessiert: Was hat dir
am meisten geholfen, innerlich Ordnung in all das zu bringen?
Du fragst mich "
Fühlst
du eigentlich Ungereimtheiten in dir?".
Nein, ich fühle
noch nichts in dieser Richtung. Ich war zwei Jahre in einer
Gemeinschaft. Ich habe mich dort um die Computertechnik
gekümmert.
"
Beim
Channeln stellst du ja die Fragen, sonst geht da nichts.".
Ich
habe erlebt, wie andere Fragen gestellt und Antworten erhalten
haben. Mir sind einfach keine Fragen eingefallen. Meine Mutter
ist mit 58 Jahren gestorben, nur wenige Tage nachdem meine Oma
mit 88 das zeitliche gesegnet hat. Ich hätte gern Verbindung
aufgenommen, aber mir sind einfach keine Fragen eingefallen.
Ich
habe auch an einer Kakao-Zeremonie teilgenommen. Andere haben
über ihre Gefühle und Erlebnisse dabei erzählt. Mir hat der
Kakao"nur" sehr gut geschmeckt ;-) Meine Frau ist Dominikanerin.
Kakao und Kaffee findet man dort in Hülle und Fülle. Und ich
genieße ihn.
Deine
offenen Worte über Sonneberg:
Man spürt, dass der Ort dir für eine Zeit gutgetan hat – du
konntest dort viel in dir ordnen und Altes loslassen.
Gleichzeitig klingt sehr deutlich mit, dass es für ein
wirkliches Ankommen nicht reicht. Heilung und Heimat sind eben
zwei verschiedene Dinge.
Deine Erfahrungen mit den Menschen dort kann ich gut verstehen.
Oft ist es so: oberflächlich freundlich, aber keine echte
Verbindung. Das ist nichts, was an dir liegt, sondern manchmal
einfach am Umfeld oder an der Lebensphase der Leute.
Es klingt so, als würdest du innerlich bereits weiterziehen –
und einen neuen Ort suchen, der mehr bietet als Ruhe:
Gemeinschaft, Kultur, Austausch. Und ich finde es schön, dass du
dir Zeit lässt, bis du fühlst: „Jetzt passt es.“
Mich interessiert: Nach welcher Art von Umgebung sehnst du dich
eigentlich – eher lebendig und kulturell, oder lieber ruhiger,
aber mit echten Kontakten?
"
Hast
du Lust, alles war dir dir zur Energie ein – oder auffällt, in
eine Excel Liste einzutragen? Du könntest die Spalte A nehme,
ich die Spalte B. In einer angemessenen Zeit gleichen wir ab."
Technisch
ist das möglich, z.B. über Google.docs. Da können gleichzeitig
mehrere Personen daran arbeiten und man hat auch eine
Änderungsstatistik. Wenn du damit anfängst fällt mir auch
bestimmt etwas dazu ein.
Ja,
als
Lehrling
habe
ich eine Auszeichnungsreise "Moskau-Leningrad-Mink" bekommen und
später war ich 6 Wochen an der Erdgastrasse - ein Projekt der
Deutsch-Sowjetischen Freundschaft.
Ubrigens,
ich gehe davon aus, dass bisher kein Panzer umgebaut wurde, nur
die splinige Idee wurde geäußert.
Die
letzten 5 Abschnitte
Man merkt, dass dich viele Dinge im Moment bewegen und dass du
versuchst, dir deinen eigenen Reim darauf zu machen. Das finde
ich sehr menschlich. Die Welt ist gerade laut und
widersprüchlich – da ist es verständlich, dass man sich manchmal
zurückzieht oder dass das Mitgefühl nicht so fließt wie sonst.
Der Vorfall mit der Kamera und der Mann am Bahnhof – solche
Erfahrungen prägen wirklich. Gerade wenn man eigentlich helfen
will und dann etwas passiert, das einen verletzt oder irritiert.
Dass du sowas ernst nimmst, zeigt eher, wie sensibel du bist,
nicht das Gegenteil.
Was ich aus deinen Zeilen stark heraushöre: Du machst dir viele
Gedanken darüber, was richtig ist, was fair ist und was du
leisten kannst – und das spricht für dich. Gleichzeitig
versuchst du, im Alltag Verantwortung zu übernehmen, indem du
Missstände meldest oder dich engagierst. Das ist mehr, als viele
tun.
Ich glaube, jeder Mensch hat Phasen, in denen er merkt: „Ich
brauche etwas Abstand, sonst geht mir die Kraft aus.“ Vielleicht
ist das gerade so eine Phase bei dir. Und gleichzeitig klingt
durch, dass du dir weiterhin eine Welt wünschst, in der man
miteinander gut leben kann – trotz allem, was anstrengend ist.
Mich interessiert: Was hilft dir persönlich am meisten, wieder
ins Gleichgewicht zu kommen, wenn dich solche Situationen
belasten?
Huch,
die Mail ist ja schon wieder so lang geworden ;-)
Gute
Nacht wünsche ichdir
Jürgen
2025.11.20
Ach wie schön, Jürgen, am frühen Morgen schon einen freundlichen Hinweis von dir zu bekommen! Dankeschön, dass du an mich gedacht hast.
Ich nehme jetzt doch den späteren Zug, darum habe ich noch ein paar Minuten Zeit.
Die Sim-Karten sind so billig, aber die Freischaltung kostet ja extra. Ich musste sie ja gestern kaufen. Bin auch froh, dass ich es gemacht habe. Der Verkäufer im Telekom -Shop hat vor kurzem jemandem mit seinem privaten Handy geholfen, das war fatal. Er hatte sämtliche Daten von dem Kunden auf seinem Privathandy.
Inzwischen bin ich etwas weiter:
https://www.youtube.com/@AliciaArtDownloads
, ich hätte besser vorher einen anderen Namen suchen sollen.
Du hattest mich nach Traumata gefragt. Es soll Menschen geben, die keine mitschleppen, ich habe ja eine Frau kennengelernt (Rentnerin). Ich habe mich gar nicht mehr eingekriegt, so viel Leichtigkeit und Dankbarkeit, kaum Ärgernisse mit Menschen, genial, etliche Kontakte. Es schlich sich dann bei mir das Gefühl ein, dass diese Begegnung nur stattfinden konnte, weil ich selber meine Aura, meine Hirnenergie (Neuroplastizität) längst optimiert hatte. Das ist dann der Fortschritt und die Belohnung für die intensive Arbeit.
Durchs Pendeln (frag mich nicht wie das gelingt, ich habe es früher als Quatsch abgetan)kam raus, dass keine Traumata an dir haften. BOAH.
Darauf kannst du dich natürlich nicht 100 % -ig verlassen. Bei mir war es so, dass ich erst genug Stabilität entwickeln musste, vorher haben sogar die Channeling nichts gebracht. Erst in Sonneberg hat sich alles gezeigt.
Ich habe meine ganzen Fragen zu dem Teil meines Lebens, der mir komisch und falsch vorkam, beantwortet bekommen. Wenn bei dir alles stimmig ist, freu dich doch.
Jetzt muss ich los, genieß den Tag in Dankbarkeit!
Liebe Grüße
Heidi
Am Donnerstag, 20. November 2025 um 09:14:01 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben:
Guten Morgen,
ein gutes Angebot, falls du es noch brauchst, ist:
https://www.happy-sim.de/
Ich hatte ein ähnliches Angebot bei Happy-SIM genutzt: 75GB für
10,99€.
Einen erfolgreichen Tag wünscht Dir
Jürgen
Hallo Jürgen,
vielen Dank, dass du an mich gedacht hast. Ich hatte ja eine Sim-Karte gekauft, die 10 Euro für die Freischaltung kamen aber noch dazu. Inzwischen habe ich mit dem Youtube-Kanal angefangen.
Eben hat die Technik gestreikt, ich weiß nicht warum. Mein gespeicherter Entwurf ist verschwunden, es erscheint auch noch, Entwurf nicht möglich und deine vorletzte Email ist auch weg. Kannst du sie bitte noch einmal schicken? Ich weiß nicht, ob ich alles im Kopf habe, was gelöscht ist.
Danke dir.
Liebe Grüße von Heidi
L
Am Donnerstag, 20. November 2025 um 09:14:01 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben:
Guten Morgen,
ein gutes Angebot, falls du es noch brauchst, ist:
https://www.happy-sim.de/
Ich hatte ein ähnliches Angebot bei Happy-SIM genutzt: 75GB für
10,99€.
Einen erfolgreichen Tag wünscht Dir
Jürgen
-------- Weitergeleitete Nachricht --------
Betreff:
Sonne, Energie, ein paar große Fragen – und ein bisschen
Alltag
Datum:
Mon, 17 Nov 2025 21:04:40 +0100
Von:
Jürgen Reichenberger
<briefwechsel@jreichenberger.net>
An:
Heidi
<papierheidi@aol.com>
Guten Morgen liebe Heidi,
erst einmal: Danke für deine ausführliche Nachricht.
Und mein Mitgefühl für dein YouTube-Abenteuer! Wenn Technik
plötzlich Eigenleben entwickelt, kann das Nerven kosten. Dass
beim Löschen der alten Gmail-Adresse gleich die Fotos
verschwunden sind, ist typisch Google – ich drücke dir die
Daumen, dass morgen alles klappt. Vielleicht lässt sich das alte
Konto sogar als Wiederherstellungsoption nutzen.
Deine Zeilen haben mich wieder richtig gepackt. Du schreibst mit
einer Intensität, die man selten findet – und ich kann gut
verstehen, warum du dich manchmal wie „alleine auf der Welt“ mit
deinen Gedanken fühlst. Ich glaube aber, dass du einfach tiefer
schaust als viele andere.
Zu den Traumata – das hat mich neugierig gemacht.
Du schreibst, dass weder Bischoff noch Dispenza dieses Thema
richtig fassen. Du hast das sehr klar formuliert:
„Man muss alles integrieren.“
Das klingt, als würdest du nicht von theoretischen Blockaden
sprechen, sondern von etwas sehr Persönlichem.
Magst du irgendwann erzählen, was du damit meinst?
Kein Drängen – nur echtes Interesse. Ich würde gern besser
verstehen, warum du sagst: „Hätte ich das früher gewusst, mein
Leben wäre anders verlaufen.“
Sonneberg – und doch willst du weg?
Ich musste schmunzeln, als du die ganzen Sonnen-Orte aufgezählt
hast.
Der Name trägt Wärme, aber du schreibst, dass dir dort die
Agilität fehlt.
Was genau fehlt dir? Menschen, Tempo, Kultur, Inspiration – oder
einfach Bewegung im Leben?
Ich frage, weil du trotz aller Spiritualität auch ein sehr
wacher, dynamischer Mensch bist.
Channeln – und ich dein „erstes Opfer“?
Da musste ich lachen.
Wenn du es wirklich ausprobierst, liefer ich mich gern aus –
aber bitte sanft channeln, nicht gleich mit kosmischem
Vorschlaghammer. 😉
Im Ernst: Ich finde spannend, was Menschen in sich wahrnehmen,
wenn sie solche Zugänge entwickeln.
Und ich bin neugierig, wie das bei dir funktioniert: eher
bildhaft, intuitiv, körperlich spürbar?
Wiedergeburt & Energie – da hast du eine Tür geöffnet.
Dein Satz über Energie hat mich wirklich getroffen, weil du viel
weiter denkst als das, was man in der Schule lernt.
Ich glaube auch nicht, dass unser Bewusstsein einfach „ausgeht“
wie eine Glühbirne.
Dein Hinweis auf piezoelektrische Strukturen in der Zirbeldrüse
zeigt, dass du nicht nur fühlst, sondern auch verstehst.
Der Gedanke, dass die menschliche Energie einen Radius hat –
vielleicht größer als wir denken – passt erstaunlich gut zu
deinen Erfahrungen.
Und wenn du sagst:
„Also, wenn wir das angehen, schreiben wir ein Buch darüber.“
dann spüre ich, dass du das ernst meinst.
Ehrlich gesagt freue ich mich sehr über unseren Austausch.
Du öffnest Räume, in die man selten eingeladen wird – und ich
merke, dass wir da gemeinsam tiefer eintauchen können:
Mentaltraining, Traumata, Wiedergeburten, Channeln… alles
Themen, die für manche „spinnenhaft“ wirken, aber für mich eher
wie eine Landkarte des Inneren.
Zur Bundeswehr und Verteidigung:
Ich glaube, wir sind gar nicht so weit auseinander.
Verteidigungsfähigkeit ist wichtig – allein schon, weil „Nie
wieder Krieg“ nur funktioniert, wenn man nicht völlig wehrlos
ist. Abschreckung ist ein unschöner, aber realistischer
Bestandteil von Sicherheit.
Mir geht es nur darum, dass man Politik nicht mit martialischen
Schlagworten überfrachtet – und dass Deutschland zu lange
dachte, die Welt sei von allein friedlich. Du hast Recht: Das
war blauäugig.
Und nur zur Klarstellung: Als Satire war das von mir gar nicht
gemeint. Der Hinweis auf „Panzereinstieg für Schwangere“ stammt
aus einem realen Bericht über den Schützenpanzer Puma – Focus
Online hat sogar darüber geschrieben, dass die
Feinstaubgrenzwerte im hinteren Kampfraum so niedrig festgelegt
waren, dass dort theoretisch Schwangere hätten arbeiten dürfen.
Das war eher ein Beispiel dafür, wie absurd manche Vorschriften
geworden sind, nicht als Witz gemeint.
Und dass Dänemark gerade die Wehrpflicht für Frauen eingeführt
hat, ist ebenfalls Realität – dort müssen ab 2025 alle
18-jährigen Frauen zum Auswahlverfahren. Das Thema zeigt
einfach, wie schnell sich die sicherheitspolitische Lage in
Europa verändert.
Und: Nein, ich bin kein Ukrainer. 😉 Ich bin gebürtiger
Dresdner.
Aber ich finde, man kann das Leid anderer Menschen sehen, ohne
selbst betroffen zu sein.
Zu deinen Gedanken über internationale Konflikte:
Es ist ein schwieriger Balanceakt: helfen, ohne Weltpolizei zu
spielen; Verantwortung zeigen, ohne überall einzumarschieren;
Menschen retten, ohne sich in jeden Konflikt zu verheddern. Dass
du das ansprichst, zeigt nur, dass du dir Gedanken machst – und
das schätze ich.
Ich sehe manches etwas anders, aber ich glaube, wir könnten
stundenlang darüber diskutieren, ohne uns anzufeinden. Das ist
selten heute.
Zum Thema IQ, Migration und „Wert der Menschen“:
Ich verstehe, was du sagen willst: dass manche Probleme so groß
wirken, dass man irgendwann nur noch schwarz-weiß denkt.
Mir ist wichtig, dass wir differenziert bleiben – nicht jeder
ist eine Bereicherung, aber auch nicht jeder ist eine Belastung.
Die Wahrheit liegt meistens dazwischen.
Und auch wenn ich viele deiner Sorgen teile: Ich glaube nicht,
dass man Menschen rein nach „Wert“ sortieren kann. Trotzdem darf
man Probleme klar benennen. Beides geht.
Bargeld:
Ja – 100 Mrd. Steuerhinterziehung sind bitter.
Aber Bargeldabschaffung wäre für mich trotzdem ein Albtraum.
Der Staat darf wissen, was ich versteuere – aber nicht, wann ich
Brötchen kaufe. Da bin ich eigen.
Zu deinem Satz „du scheinst im Kopf recht rege zu sein“:
Danke. Und: Ja, mein Kopf macht oft Rodeo. 😄
Manchmal ist es anstrengend, aber meistens ein Geschenk.
Ich finde es schön, dass du das nicht als „zu viel denken“
abtust. Viele Menschen meiden Tiefe – sie macht ihnen Angst.
Hotelzimmer, Shop, Silvester:
Da hast du heute viel um die Ohren gehabt.
Nürnberg an Silvester stelle ich mir stimmungsvoll vor – ich
hoffe, du bekommst noch ein gutes Zimmer. Und ich bin gespannt,
was du da für deinen Shop konstruiert hast.
Und bei mir?
Mein Tag war wahrscheinlich ruhiger als deiner: viel
Organisatorisches, Papierkram, ein paar technische Dinge
erledigt und ein Spaziergang – das hat gut getan. Die Gaststätte
hat das "Probeessen" bestanden. Es werden wahrscheinlich 29
Personen sein.
Für heute Abend sende ich liebe Grüße
Jürgen
Am 16.11.2025 um 18:51 schrieb Heidi:
-------- Weitergeleitete Nachricht --------
Betreff:
Ein paar Gedanken zu deinen Zeilen
Datum:
Wed, 19 Nov 2025 22:47:47 +0100
Von:
Jürgen Reichenberger
<briefwechsel@jreichenberger.net>
An:
Heidi
<papierheidi@aol.com>
Guten Abend Heidi,
ja, die letzte Antwort war knapp, weil es nur das erste Thema
war.
Ich war noch gar nicht bei dem Thema: "Da du erst mal nichts zu
der Excel-Liste geschrieben hast, ...".
Danke für deine Erklärung – jetzt verstehe ich besser, was du
mit „Legacy“ meintest. Das Programm „Fotos Legacy“ ist
tatsächlich eine ältere Variante der Windows-Fotoanzeige.
Microsoft hat irgendwann die App „Fotos“ durch eine neue Version
ersetzt, und wer beides parallel installiert hat, bekommt
manchmal genau solche Verwirrungen.
Deine Sorge ist berechtigt: Wenn du in „Fotos Legacy“ etwas
löschst, kann es passieren, dass die Originaldatei auf dem PC
mitgelöscht wird. Deshalb lieber vorsichtig sein – oder die
Bilder erst auf eine externe Festplatte oder einen USB-Stick
sichern, bevor du in der App etwas entfernst.
Dass du beim Übertragen der Fotos jetzt notgedrungen mit Legacy
arbeitest, zeigt, dass du dich nicht so leicht entmutigen lässt
– das gefällt mir. Ich kenne das: Wenn etwas technisch nicht so
läuft, wie man es gewohnt war, fühlt es sich an, als ob das
Gerät plötzlich ein Eigenleben entwickelt.
Ich habe heute ein ähnliches Problem gehabt. Ich kann eine
outlook.com-Email nicht in Thunderbird, meinem
Standard-Email-Programm, anmelden. Von 10 bis 17 Uhr habe ich es
probiert und bis jetzt noch nicht lösen können. Aber morgen ist
ja noch ein Tag ;-)
Ich habe die KI mal gefragt, was ich unter Papieringenieurin
verstehen könnte, Antwort:
Der Begriff
„Papieringenieurin“
(englisch oft
Paper Engineer
) klingt zunächst nach etwas Poetischem,
kann aber je nach Kontext
zwei ganz unterschiedliche
Bedeutungen
haben:
🧪 1.
Technisch / Industriell (Hochschulberuf)
Eine
Papieringenieurin
arbeitet im Bereich
Papiertechnik
oder Verpackungstechnik
.
Das ist ein
ingenieurwissenschaftlicher Studiengang
,
der sich mit der
Herstellung, Verarbeitung und
Veredelung von Papier, Karton, Zellstoff und Verpackungen
befasst.
Typische Aufgaben:
Entwicklung neuer Papier- oder Kartonarten (z. B.
recycelbar, besonders reißfest oder wasserabweisend)
Steuerung und Optimierung von Produktionsprozessen in
Papierfabriken
Qualitätskontrolle, Materialprüfung
Nachhaltigkeitskonzepte (z. B. Ersatz von
Plastikverpackungen)
Forschung an neuen Faserstoffen (z. B. Bambus, Hanf,
Zellulose aus Algen usw.)
Arbeitsorte:
Papierfabriken,
Verpackungsindustrie, Druck- und Recyclingbetriebe,
Forschungseinrichtungen.
Beispiel:
🎨 2.
Künstlerisch / Kreativ (Design & Buchkunst)
In der Kunst- oder Designwelt bezeichnet
Paper Engineering
etwas ganz anderes:
Die Gestaltung von
beweglichen Papierobjekten
,
Pop-up-Büchern
,
faltbaren Karten
oder
Papiermodellen
.
Typische Tätigkeiten:
Entwicklung von Pop-up-Mechanismen
Entwurf und Umsetzung von 3D-Papierkonstruktionen
Kombination aus Grafikdesign, Mechanik und Handwerkskunst
Beispiel:
💬 Wenn du das im Briefwechsel meinst:
Wenn
Heidi
also irgendwo schreibt „Ich bin
Papieringenieurin“, kann es
beides
bedeuten.
Da sie „papierheidi@…“ heißt und Wert auf
Selbstentwicklung,
Schreiben und das Analoge
legt, wäre
auch eine
dritte, leicht ironische Deutung
denkbar:
Was trifft jetzt für dich zu?
Zu den
Traumata:
"Verdrängen
geht nicht, alle unbewussten Beeinflussungen bleiben bestehen.
Glaubenssätze der Vorfahren werden weitergegeben." Das ist
auch mein Kenntnisstand.
Die meisten Menschen sollen Traumata haben, und die meisten
sollen schon mit der Geburt anfangen. Ich würde gern meine
Traumata kennenlernen und sie auflösen. Aber erstmal müssen sie
einem ja bewußt werden.
Danke, dass du so offen über deine Familiengeschichte
geschrieben hast. Das ist nichts Selbstverständliches, und ich
habe deinen Text sehr aufmerksam gelesen.
Die Geschichte deiner Großmutter ist wirklich schwer. Kein
Mensch sollte so etwas allein tragen müssen. Ich kann gut
nachvollziehen, dass so ein unausgesprochenes Ereignis Spuren
hinterlässt – in einer Person und oft auch in den folgenden
Generationen. Dafür braucht man keine Esoterik, sondern nur ein
Verständnis dafür, wie stark Scham und Schweigen wirken können.
Du beschreibst sehr klar, welche Muster sich daraus entwickelt
haben: Ablehnung, das Gefühl, nicht dazuzugehören, härtere
Glaubenssätze über den eigenen Wert. Dass du all das überhaupt
erkannt und zusammengefügt hast, ist schon ein Schritt, den vor
dir offenbar niemand gegangen ist.
Ob du die Kette beendet hast? Ich glaube, allein dass du
hinschaust, Fragen stellst und die Zusammenhänge benennst,
zeigt, dass du auf dem richtigen Weg bist.
Mich würde interessieren: Wie ging es dir, als du all das
herausgefunden hast – eher erleichtert oder erst einmal
überfordert?
Und zum zweiten Teil deiner Geschichte. Man spürt, wie wichtig
es für dich war, die Dinge aufzudecken und ihnen einen Platz zu
geben. Dass du dafür deine eigenen Wege gefunden hast – ob in
der Kirche, in inneren Gesprächen oder mit den Aufstellungen –
zeigt, wie ernst du das Thema nimmst und wie sehr du versuchst,
Frieden in die Vergangenheit zu bringen.
Für mich klingt es so, als
hättest du lange etwas getragen, das gar nicht zu dir gehört.
Und dass du gerade erst beginnst zu unterscheiden: Was ist mein
eigenes Leben – und was stammt aus alten Geschichten, die dich
nur zufällig erreicht haben?
Mich interessiert: Was hat
dir am meisten geholfen, innerlich Ordnung in all das zu
bringen?
Du fragst mich "
Fühlst
du eigentlich Ungereimtheiten in dir?".
Nein, ich fühle
noch nichts in dieser Richtung. Ich war zwei Jahre in einer
Gemeinschaft. Ich habe mich dort um die Computertechnik
gekümmert.
"
Beim
Channeln stellst du ja die Fragen, sonst geht da nichts.".
Ich
habe erlebt, wie andere Fragen gestellt und Antworten erhalten
haben. Mir sind einfach keine Fragen eingefallen. Meine Mutter
ist mit 58 Jahren gestorben, nur wenige Tage nachdem meine Oma
mit 88 das zeitliche gesegnet hat. Ich hätte gern Verbindung
aufgenommen, aber mir sind einfach keine Fragen eingefallen.
Ich
habe auch an einer Kakao-Zeremonie teilgenommen. Andere haben
über ihre Gefühle und Erlebnisse dabei erzählt. Mir hat der
Kakao"nur" sehr gut geschmeckt ;-) Meine Frau ist
Dominikanerin. Kakao und Kaffee findet man dort in Hülle und
Fülle. Und ich genieße ihn.
Deine
offenen Worte über Sonneberg:
Man spürt, dass der Ort dir für eine Zeit gutgetan hat – du
konntest dort viel in dir ordnen und Altes loslassen.
Gleichzeitig klingt sehr deutlich mit, dass es für ein
wirkliches Ankommen nicht reicht. Heilung und Heimat sind eben
zwei verschiedene Dinge.
Deine Erfahrungen mit den Menschen dort kann ich gut
verstehen. Oft ist es so: oberflächlich freundlich, aber keine
echte Verbindung. Das ist nichts, was an dir liegt, sondern
manchmal einfach am Umfeld oder an der Lebensphase der Leute.
Es klingt so, als würdest du innerlich bereits weiterziehen –
und einen neuen Ort suchen, der mehr bietet als Ruhe:
Gemeinschaft, Kultur, Austausch. Und ich finde es schön, dass
du dir Zeit lässt, bis du fühlst: „Jetzt passt es.“
Mich interessiert: Nach welcher Art von Umgebung sehnst du
dich eigentlich – eher lebendig und kulturell, oder lieber
ruhiger, aber mit echten Kontakten?
"
Hast
du Lust, alles war dir dir zur Energie ein – oder auffällt,
in eine Excel Liste einzutragen? Du könntest die Spalte A
nehme, ich die Spalte B. In einer angemessenen Zeit gleichen
wir ab."
Technisch
ist das möglich, z.B. über Google.docs. Da können gleichzeitig
mehrere Personen daran arbeiten und man hat auch eine
Änderungsstatistik. Wenn du damit anfängst fällt mir auch
bestimmt etwas dazu ein.
Ja,
als
Lehrling
habe
ich eine Auszeichnungsreise "Moskau-Leningrad-Mink" bekommen
und später war ich 6 Wochen an der Erdgastrasse - ein Projekt
der Deutsch-Sowjetischen Freundschaft.
Ubrigens,
ich gehe davon aus, dass bisher kein Panzer umgebaut wurde,
nur die splinige Idee wurde geäußert.
Die
letzten 5 Abschnitte
Man merkt, dass dich viele Dinge im Moment bewegen und dass du
versuchst, dir deinen eigenen Reim darauf zu machen. Das finde
ich sehr menschlich. Die Welt ist gerade laut und
widersprüchlich – da ist es verständlich, dass man sich
manchmal zurückzieht oder dass das Mitgefühl nicht so fließt
wie sonst.
Der Vorfall mit der Kamera und der Mann am Bahnhof – solche
Erfahrungen prägen wirklich. Gerade wenn man eigentlich helfen
will und dann etwas passiert, das einen verletzt oder
irritiert. Dass du sowas ernst nimmst, zeigt eher, wie
sensibel du bist, nicht das Gegenteil.
Was ich aus deinen Zeilen stark heraushöre: Du machst dir
viele Gedanken darüber, was richtig ist, was fair ist und was
du leisten kannst – und das spricht für dich. Gleichzeitig
versuchst du, im Alltag Verantwortung zu übernehmen, indem du
Missstände meldest oder dich engagierst. Das ist mehr, als
viele tun.
Ich glaube, jeder Mensch hat Phasen, in denen er merkt: „Ich
brauche etwas Abstand, sonst geht mir die Kraft aus.“
Vielleicht ist das gerade so eine Phase bei dir. Und
gleichzeitig klingt durch, dass du dir weiterhin eine Welt
wünschst, in der man miteinander gut leben kann – trotz allem,
was anstrengend ist.
Mich interessiert: Was hilft dir persönlich am meisten, wieder
ins Gleichgewicht zu kommen, wenn dich solche Situationen
belasten?
Huch,
die Mail ist ja schon wieder so lang geworden ;-)
Gute
Nacht wünsche ichdir
Jürgen
Am 19.11.2025 um 09:48 schrieb Heidi:
Guten Abend Heidi,
deinen Youtube-Kanal habe ich gesehen und gleich mal aboniert ;-)
Ja ja, die liebe Technik!
Mein Spruch seit vielen Jahren:
Übrigens hat mir LinkedIn verraten, dass du auf meinem Profil
warst ;-)
Ich habe dir meine Mails vom 17. und 19. nochmal geschickt.
Eine gute Nacht wünscht dir
Jürgen
Hallo Jürgen,
über die
Oma
konnte ich schreiben,
weil alle Beteiligten längst verstorben sind.
Ich habe sie rehabilitiert. Sicher waren ja damals die Frauen auch noch
selber Schuld. Ich hatte heftiges Mitgefühl mit ihr, so jung, und das ganze
Leben versaut.
Aber es war ihr Leben.
Ich kann mich davon distanzieren. Es gab schlimmeres
bei den Aufdeckungen.
Wenn du keine Macken hast, nichts spürst,
was dich behindert, dann bist du
vermutlich traumafrei
. Kleinere Traumata
wie Geburtstrauma oder so was, müsste ja jeder haben. Die eine Frau aus München
hat mich fasziniert, dankbar, zufrieden, Kontakte und Freunde ohne Ende. Neben
so einer Frau zu sitzen oder zu gehen, ist einmalig, keine bekanntenTraumata.
Ganz interessant war bei einem Channeling,
dass ich am Anfang noch eine Zwillingsschwester gehabt hätte, also eine Fötusschwester.
Ab dem Zeitpunkt, als ich das erfuhr, habe ich nie mehr „Mach voran“ zu mir
gesagt, das habe ich, selbst in kleinen Stressmomenten, immer gedacht.
Weg war es. Mehr wollte ich erst mal nicht
erfahren. Aber es gibt tatsächlich inzwischen schon Heiler für den Umstand. Schuldgefühle,
wie, „ich lebe, und sie nicht“, könnten z.B. auftreten.
Natürlich würde ich gerne mehr
Freunde
haben,
erst mal finden. Ich habe mit einer Frau gesprochen, 71, die ihren behinderten
Mann verloren hat – da gab es keine Freunde in der Ehe - , die dann in eine
Tanzgruppe gegangen ist und sofort etliche Freundinnen gefunden hat. So kann es
gehen.
Ich weiß nicht, ob es
meine Aufgabe
ist, die ganzen Vorfahren geradezurücken, ins richtige Licht. Ich bin aber ganz
sicher in der gesamten Verwandtschaft die Einzige. Ich bin aber auch die
Intelligenteste, vielleicht fühle ich mich am Ende auch noch unbewusst verpflichtet.
Leider lehnen mich meine zwei noch lebenden Schwestern ab. Es gibt schon lange
keinen Kontakt mehr. Es sind meist die jüngsten in der Familie, die die
Dramatik ihrer Vorfahren leben, systemische Verstrickungen kennst du?
Am meisten haben mir die Channelmedien
geholfen
,
sie hatten eine hohe Qualität, aber ich habe viel Geld ausgegeben. Ich wäre
nicht gewollt, war eine wichtige Aussage, meine Geschwister gönnen mir nicht
mal die Butter auf dem Brot, auch. Eins nach dem anderen kam ans Licht, ohne
sie hätte ich es nicht geschafft.
Einige Familienstellen waren auch gut,
aber sie waren nur ein Anfang. Wer nicht an Hellsicht glaubt, hat ein Problem,
dauerhaft. Ich musste aber meine Vorurteile auch erst mal wegschaffen.
Was meinst du mit in
einer Gemeinschaft
,
in der du gelebt hast?
Es ist sehr komisch, dass du beim
Channeln
nichts fragen konntest. Deine Mutter ist ja offensichtlich deiner Oma gefolgt.
Solltest du etwas nicht erfahren? Auch wenn du keine Traumata spürst, kann es
ja trotzdem sein, dass es ein Familiengeheimnis gibt, sogar dass du das Geheimnis
bist. Wenn du so ein Interesse zeigst, wer weiß? Systemische Verstrickungen
sind ja kein Trauma.
Die
Kakao-Zeremonie
kannte ich noch
nicht. Lustig. Kakao wärmt mich auch, aber nachdem ich das jahrzehntelang
genossen habe, ist mein Cadmiumspiegel in die Höhe gegangen. Die Kakaopflanze
zieht Cadmium aus dem Boden, ich muss immer über Bio-Kakao lachen, da ist auch
Cadmium drin. Ich habe mich dann monatelang entgiftet. Cadmium wird nicht wirklich
im Körper abgebaut. (Halbwertszeit min 10 Jahre) Das ist halt ein Ritual wie
Bleigießen, ich würde da auch kein spirituelles Erwachen erleben.
Wie hast du
deine Frau
kennengelernt,
oder besser wo? Habt ihr Kinder?
Ich bin solo. Ein Zugbegleiter hat vor
kurzem gesagt, ich wäre zu intelligent für einen Mann. Musste schmunzeln. Hatte
aber viel Vergnügen mit ihnen.
Hast du mal einen
IQ-Test
gemacht? Ich
würde ihn gerne bei Mensa machen, aber der zeitliche Vorlauf nervt mich. Ab einem
IQ von 130 kann man Mitglied werden. Ich mache erst mal einen kostenlosen Test.
130 finde ich schon sehr hoch.
Ich dachte ich würde dieses Jahr
wegziehen
,
es hat nicht geklappt und ich bin enttäuscht. Ich habe im Sommer mehrere Orte
aufgesucht, die dann doch nicht in Frage kamen. Ich würde mir gerne als
nächstes die Côte d’azur anschauen, aber dazu brauche ich einen Lottogewinn. Angeblich
kann sich das Leben ja schnell ändern, wenn man Mentaltraining richtig macht. Quirliger
soll es werden, im Chor möchte ich singen, mit Freunden etwas unternehmen, Gäste
haben, Musik machen…. ABER es muss ruhig sein, also in die Wohnung darf kein Autolärm
gelangen. Wäre ja der Hit, doch noch einen Kerl zu finden. Es ist aber nicht die
Intelligenz, die mich von einem abgehalten hat. Ich behalte den Grund für mich,
den kennt nur eine Frau.
Google.docs
. können
wir anfangen, ist ja kostenlos. Ich überlege, ob ich erst auf Win11 update,
habe nur Sorge, dass ich dann mein altes Corel Draw nicht mehr benutzen kann.
Was gerade an technischen Hindernissen
passiert, verunsichert mich sehr.
Und jetzt verstehe ich deinen Einsatz in
der Ukraine. Interessant.
Und ja, ich engagiere mich, besonders
hier, ich habe dadurch eine Funktion. Andere kümmern sich um ihre Enkel.
Weißt du, ich bin so sehr erleichtert, aus
Nürnberg weggekommen zu sein. Wenn ich in Sonneberg dem Zug aussteige und mit
dem Aufzug auf die Brücke fahre, bin ich in einer Parallelwelt. Das empfinden
andere auch so.
Dann vergesse ich alles Nachteilige
vom Tag.
Kennst du sowas auch
?
Habe ich noch etwas vergessen?
Du hast viel gefragt und erfahren von mir.
Können wir uns jetzt mal auf dich konzentrieren?
Ich frage dich heute mal. Was willst du
noch alles in deinem Leben erreichen?
Schön, dass wir uns gefunden haben!
Beste Grüße von Heidi
Am Donnerstag, 20. November 2025 um 00:13:01 MEZ hat Heidi <papierheidi@aol.com> Folgendes geschrieben:
Hallo Jürgen, du hast mich am späten Abend zum Lachen gebracht. Danke dir, zum Abschluss des fürchterlichen Tages war das ein richtiges Geschenk.
Ich fange mal an, denn morgen fahr ich mit dem Zug und von unterwegs aus schreibe ich nicht. Das ist mir zu anstrengend.
Ich musste heute eine weitere Sim-Karte kaufen, damit ich überhaupt weiterkam, dann sollte ich aber noch einen Bestätigungscode übermitteln, nur gab es kein Telefon mehr. ein entfernter Kollege wollte mir mit seiner helfen, das hat auch nicht geklappt.
Ich war verzweifelt. Meine gmail-Adresse funktionierte dann nicht. Aber plötzlich tat sie es doch. Mit dem Youtube -Account habe ich angefangen. Es kam mir so vor, als ob ich etwas anderes tun sollte, also keine shop mit Werbung. Ich kam auch nicht in meinen shop rein. Ein Channelmedium hat mir dann gesteckt, wir hätten rückläufigen Merkur, alle hätten damit Probleme, alles geschäftliche würde es betreffen, und erst Ende November wäre die Phase vorbei. Aja, das gilt dann auch für dich. Ich achte da nie drauf, sollte ich vielleicht mal. Ach ja, und schon wieder eine Energie, die uns beeinflusst, aber wie? Was macht eine Planetenkostellation mit uns, was ist das für eine Energie? Dem Channelmedium, einer Frau so über 50, habe ich meine Gedanken geschrieben, mal sehen, ob sie was damit anfangen kann.
Danke für deine Bestätigung wegen Fotos legacy. Ich kann mich nicht erinnern, etwas freigegeben zu haben. Aber ich muss das ändern.
Die KI zwingt uns, ordentlich zu beschreiben. So weit sind wir also schon. Ihr hattet in Dresden Ende Oktober einen Tag der sächsischen Papierindustrie, also ihr habt ja noch Papierfabriken, und in solchen habe ich, wenn auch nicht in Sachsen, gewirkt als Dipl.Ing. der Verfahrenstechnik für die Papierherstellung. Ich glaube, die KI findet daran nichts mehr poetisch. Ich habe vor, etwas "Nachhilfe" Youtube zu verbreiten, denn selbst das simpelste Wissen ist verlorengegangen, z.B. was ein Flächengewicht ist. Mal sehen.
Für heute mache ich hier einen Stopp und wünsche dir angenehme Träume.
Liebe Grüße
Heidi
Am Mittwoch, 19. November 2025 um 22:47:52 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben:
Guten Abend Heidi,
ja, die letzte Antwort war knapp, weil es nur das erste Thema war.
Ich war noch gar nicht bei dem Thema: "Da du erst mal nichts zu
der Excel-Liste geschrieben hast, ...".
Danke für deine Erklärung – jetzt verstehe ich besser, was du mit
„Legacy“ meintest. Das Programm „Fotos Legacy“ ist tatsächlich
eine ältere Variante der Windows-Fotoanzeige. Microsoft hat
irgendwann die App „Fotos“ durch eine neue Version ersetzt, und
wer beides parallel installiert hat, bekommt manchmal genau solche
Verwirrungen.
Deine Sorge ist berechtigt: Wenn du in „Fotos Legacy“ etwas
löschst, kann es passieren, dass die Originaldatei auf dem PC
mitgelöscht wird. Deshalb lieber vorsichtig sein – oder die Bilder
erst auf eine externe Festplatte oder einen USB-Stick sichern,
bevor du in der App etwas entfernst.
Dass du beim Übertragen der Fotos jetzt notgedrungen mit Legacy
arbeitest, zeigt, dass du dich nicht so leicht entmutigen lässt –
das gefällt mir. Ich kenne das: Wenn etwas technisch nicht so
läuft, wie man es gewohnt war, fühlt es sich an, als ob das Gerät
plötzlich ein Eigenleben entwickelt.
Ich habe heute ein ähnliches Problem gehabt. Ich kann eine
outlook.com-Email nicht in Thunderbird, meinem
Standard-Email-Programm, anmelden. Von 10 bis 17 Uhr habe ich es
probiert und bis jetzt noch nicht lösen können. Aber morgen ist ja
noch ein Tag ;-)
Ich habe die KI mal gefragt, was ich unter Papieringenieurin
verstehen könnte, Antwort:
Der Begriff
„Papieringenieurin“
(englisch oft
Paper
Engineer
) klingt zunächst nach etwas Poetischem, kann aber
je nach Kontext
zwei ganz unterschiedliche Bedeutungen
haben:
🧪 1.
Technisch / Industriell (Hochschulberuf)
Eine
Papieringenieurin
arbeitet im Bereich
Papiertechnik
oder Verpackungstechnik
.
Das ist ein
ingenieurwissenschaftlicher Studiengang
,
der sich mit der
Herstellung, Verarbeitung und Veredelung
von Papier, Karton, Zellstoff und Verpackungen
befasst.
Typische Aufgaben:
Entwicklung neuer Papier- oder Kartonarten (z. B. recycelbar,
besonders reißfest oder wasserabweisend)
Steuerung und Optimierung von Produktionsprozessen in
Papierfabriken
Qualitätskontrolle, Materialprüfung
Nachhaltigkeitskonzepte (z. B. Ersatz von
Plastikverpackungen)
Forschung an neuen Faserstoffen (z. B. Bambus, Hanf,
Zellulose aus Algen usw.)
Arbeitsorte:
Papierfabriken,
Verpackungsindustrie, Druck- und Recyclingbetriebe,
Forschungseinrichtungen.
Beispiel:
🎨 2.
Künstlerisch / Kreativ (Design & Buchkunst)
In der Kunst- oder Designwelt bezeichnet
Paper Engineering
etwas ganz anderes:
Die Gestaltung von
beweglichen Papierobjekten
,
Pop-up-Büchern
,
faltbaren Karten
oder
Papiermodellen
.
Typische Tätigkeiten:
Entwicklung von Pop-up-Mechanismen
Entwurf und Umsetzung von 3D-Papierkonstruktionen
Kombination aus Grafikdesign, Mechanik und Handwerkskunst
Beispiel:
💬 Wenn du das im Briefwechsel meinst:
Wenn
Heidi
also irgendwo schreibt „Ich bin
Papieringenieurin“, kann es
beides
bedeuten.
Da sie „papierheidi@…“ heißt und Wert auf
Selbstentwicklung,
Schreiben und das Analoge
legt, wäre
auch eine
dritte, leicht ironische Deutung
denkbar:
Was trifft jetzt für dich zu?
Zu den
Traumata:
"Verdrängen
geht nicht, alle unbewussten Beeinflussungen bleiben bestehen.
Glaubenssätze der Vorfahren werden weitergegeben." Das ist auch
mein Kenntnisstand.
Die meisten Menschen sollen Traumata haben, und die meisten
sollen schon mit der Geburt anfangen. Ich würde gern meine
Traumata kennenlernen und sie auflösen. Aber erstmal müssen sie
einem ja bewußt werden.
Danke, dass du so offen über deine Familiengeschichte geschrieben
hast. Das ist nichts Selbstverständliches, und ich habe deinen
Text sehr aufmerksam gelesen.
Die Geschichte deiner Großmutter ist wirklich schwer. Kein Mensch
sollte so etwas allein tragen müssen. Ich kann gut nachvollziehen,
dass so ein unausgesprochenes Ereignis Spuren hinterlässt – in
einer Person und oft auch in den folgenden Generationen. Dafür
braucht man keine Esoterik, sondern nur ein Verständnis dafür, wie
stark Scham und Schweigen wirken können.
Du beschreibst sehr klar, welche Muster sich daraus entwickelt
haben: Ablehnung, das Gefühl, nicht dazuzugehören, härtere
Glaubenssätze über den eigenen Wert. Dass du all das überhaupt
erkannt und zusammengefügt hast, ist schon ein Schritt, den vor
dir offenbar niemand gegangen ist.
Ob du die Kette beendet hast? Ich glaube, allein dass du
hinschaust, Fragen stellst und die Zusammenhänge benennst, zeigt,
dass du auf dem richtigen Weg bist.
Mich würde interessieren: Wie ging es dir, als du all das
herausgefunden hast – eher erleichtert oder erst einmal
überfordert?
Und zum zweiten Teil deiner Geschichte. Man spürt, wie wichtig es
für dich war, die Dinge aufzudecken und ihnen einen Platz zu
geben. Dass du dafür deine eigenen Wege gefunden hast – ob in der
Kirche, in inneren Gesprächen oder mit den Aufstellungen – zeigt,
wie ernst du das Thema nimmst und wie sehr du versuchst, Frieden
in die Vergangenheit zu bringen.
Für mich klingt es so, als
hättest du lange etwas getragen, das gar nicht zu dir gehört. Und
dass du gerade erst beginnst zu unterscheiden: Was ist mein
eigenes Leben – und was stammt aus alten Geschichten, die dich nur
zufällig erreicht haben?
Mich interessiert: Was hat dir
am meisten geholfen, innerlich Ordnung in all das zu bringen?
Du fragst mich "
Fühlst
du eigentlich Ungereimtheiten in dir?".
Nein, ich fühle
noch nichts in dieser Richtung. Ich war zwei Jahre in einer
Gemeinschaft. Ich habe mich dort um die Computertechnik
gekümmert.
"
Beim
Channeln stellst du ja die Fragen, sonst geht da nichts.".
Ich
habe erlebt, wie andere Fragen gestellt und Antworten erhalten
haben. Mir sind einfach keine Fragen eingefallen. Meine Mutter
ist mit 58 Jahren gestorben, nur wenige Tage nachdem meine Oma
mit 88 das zeitliche gesegnet hat. Ich hätte gern Verbindung
aufgenommen, aber mir sind einfach keine Fragen eingefallen.
Ich
habe auch an einer Kakao-Zeremonie teilgenommen. Andere haben
über ihre Gefühle und Erlebnisse dabei erzählt. Mir hat der
Kakao"nur" sehr gut geschmeckt ;-) Meine Frau ist Dominikanerin.
Kakao und Kaffee findet man dort in Hülle und Fülle. Und ich
genieße ihn.
Deine
offenen Worte über Sonneberg:
Man spürt, dass der Ort dir für eine Zeit gutgetan hat – du
konntest dort viel in dir ordnen und Altes loslassen.
Gleichzeitig klingt sehr deutlich mit, dass es für ein
wirkliches Ankommen nicht reicht. Heilung und Heimat sind eben
zwei verschiedene Dinge.
Deine Erfahrungen mit den Menschen dort kann ich gut verstehen.
Oft ist es so: oberflächlich freundlich, aber keine echte
Verbindung. Das ist nichts, was an dir liegt, sondern manchmal
einfach am Umfeld oder an der Lebensphase der Leute.
Es klingt so, als würdest du innerlich bereits weiterziehen –
und einen neuen Ort suchen, der mehr bietet als Ruhe:
Gemeinschaft, Kultur, Austausch. Und ich finde es schön, dass du
dir Zeit lässt, bis du fühlst: „Jetzt passt es.“
Mich interessiert: Nach welcher Art von Umgebung sehnst du dich
eigentlich – eher lebendig und kulturell, oder lieber ruhiger,
aber mit echten Kontakten?
"
Hast
du Lust, alles war dir dir zur Energie ein – oder auffällt, in
eine Excel Liste einzutragen? Du könntest die Spalte A nehme,
ich die Spalte B. In einer angemessenen Zeit gleichen wir ab."
Technisch
ist das möglich, z.B. über Google.docs. Da können gleichzeitig
mehrere Personen daran arbeiten und man hat auch eine
Änderungsstatistik. Wenn du damit anfängst fällt mir auch
bestimmt etwas dazu ein.
Ja,
als
Lehrling
habe
ich eine Auszeichnungsreise "Moskau-Leningrad-Mink" bekommen und
später war ich 6 Wochen an der Erdgastrasse - ein Projekt der
Deutsch-Sowjetischen Freundschaft.
Ubrigens,
ich gehe davon aus, dass bisher kein Panzer umgebaut wurde, nur
die splinige Idee wurde geäußert.
Die
letzten 5 Abschnitte
Man merkt, dass dich viele Dinge im Moment bewegen und dass du
versuchst, dir deinen eigenen Reim darauf zu machen. Das finde
ich sehr menschlich. Die Welt ist gerade laut und
widersprüchlich – da ist es verständlich, dass man sich manchmal
zurückzieht oder dass das Mitgefühl nicht so fließt wie sonst.
Der Vorfall mit der Kamera und der Mann am Bahnhof – solche
Erfahrungen prägen wirklich. Gerade wenn man eigentlich helfen
will und dann etwas passiert, das einen verletzt oder irritiert.
Dass du sowas ernst nimmst, zeigt eher, wie sensibel du bist,
nicht das Gegenteil.
Was ich aus deinen Zeilen stark heraushöre: Du machst dir viele
Gedanken darüber, was richtig ist, was fair ist und was du
leisten kannst – und das spricht für dich. Gleichzeitig
versuchst du, im Alltag Verantwortung zu übernehmen, indem du
Missstände meldest oder dich engagierst. Das ist mehr, als viele
tun.
Ich glaube, jeder Mensch hat Phasen, in denen er merkt: „Ich
brauche etwas Abstand, sonst geht mir die Kraft aus.“ Vielleicht
ist das gerade so eine Phase bei dir. Und gleichzeitig klingt
durch, dass du dir weiterhin eine Welt wünschst, in der man
miteinander gut leben kann – trotz allem, was anstrengend ist.
Mich interessiert: Was hilft dir persönlich am meisten, wieder
ins Gleichgewicht zu kommen, wenn dich solche Situationen
belasten?
Huch,
die Mail ist ja schon wieder so lang geworden ;-)
Gute
Nacht wünsche ichdir
Jürgen
2025.11.21
Oh, da war doch noch etwas, Jürgen, oder ist dir Richi lieber?
Jetzt hast du über linkedin meinen Nachnamen, über youtube den Rest und du findest mich auch bei Facebook, wobei ich da nur noch bei den Nachrichten aktiv bin, also kaum noch auf meinem account.
Ja, ich habe mal nachgeschaut, weil doch dein Foto nicht aktuell ist. Meins ist 1 Jahr alt. Das ist eh eine komische Angewohnheit, alte Fotos einzustellen, oder mit Sonnenbrille. Warum sich verstecken? So wie du schreibst, kann ich mir nicht vorstellen, dass du abstoßend aussiehst in deinem heutigen Alter. Auf Facebook ist ja schon ein etwas neueres Foto.
Bis später, ich frühstücke jetzt erst mal.
Freundliche Grüße von Heidi
Du hast ja selber einen Youtube Kanal, aber den verstehe ich nicht so richtig.
Am Donnerstag, 20. November 2025 um 21:08:29 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben:
Guten Abend Heidi,
deinen Youtube-Kanal habe ich gesehen und gleich mal aboniert ;-)
Ja ja, die liebe Technik!
Mein Spruch seit vielen Jahren:
Übrigens hat mir LinkedIn verraten, dass du auf meinem Profil
warst ;-)
Ich habe dir meine Mails vom 17. und 19. nochmal geschickt.
Eine gute Nacht wünscht dir
Jürgen
Es ist einfach der Hammer, wie zielgerichtet und schnell du reagierst. Ok, jetzt haben wir fast aktuelle Fotos. Wenn Jürgen ok für dich ist, würde ich gerne dabei bleiben. Bis dann. Liebe Grüße von Heidi
Am Freitag, 21. November 2025 um 14:35:30 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben:
Hallo Heidi,
Dieses Foto ist 10 Tage alt ;-)
Mein Facebook-Konto hat meine Frau angelegt. Ich habe mal vor
mindestens 15 Jahren mal bißchen was probiert. Wenn mam an einem
Webinar teilnimmt, kommt oft die Empfehlung zu einer
Facebook-Gruppe, aber ich nutze davon nichts.
Ich habe mehrere Google-Accounts und demzufolge auch die
Youtube-Kanäle. Meistens nur zum etwas auszuprobieren. Keine
aktive Nutzung.
Ich bin dabei, Schritt für Schritt von den Gmail-Konten weg zu
kommen => Datenkrake :-( . Deshalb auch meine eigene Domain
jreichenberger.net. Wenn es mir notwendig erscheint, kann ich
diese Konten vollkommen löschen.
Bis zur nächsten Mail
Jürgen
P.S. Ich heiße sei meiner Schulzeit Richi. Alle Nachnamen endeten
bei uns auf i. Es ist deine Wahl ob Jürgen oder Richi ;-)
Hallo Heidi,
danke, dass du das alles so offen mit mir teilst. Man spürt, dass
du dich mit deiner Familiengeschichte sehr gründlich
auseinandergesetzt hast. Dass du über deine Oma schreiben kannst,
gerade weil niemand mehr lebt, zeigt, wie gut du zwischen
Mitgefühl und gesunder Distanz unterscheiden kannst. Wie du
schreibst: Es war ihr Leben – und trotzdem ist es berührend, dass
du ihr innerlich Gerechtigkeit geben konntest.
Dass du dich selbst sehr genau beobachtest, finde ich
beeindruckend. Viele Menschen merken nicht einmal, welche Muster
sie beeinflussen. Ob jemand „traumafrei“ ist oder nicht, lässt
sich für Außenstehende schwer sagen – ich kenne aber aus meinem
eigenen Leben keine größeren Blockaden oder „Macken“, die mich
behindern würden.
Die Geschichte mit der Fötus-Zwillingin und dem Satz „Mach voran“
ist interessant – vor allem, weil du beschreibst, dass dieser
innere Druck sofort verschwunden ist. Solche Veränderungen sind
selten, und ich kann verstehen, dass du an genau solchen
Erlebnissen festhältst und daraus Schlüsse ziehst.
Dass du dir mehr Freunde wünschst, kann ich gut nachvollziehen.
Die Geschichte von der Frau in der Tanzgruppe zeigt ja, dass sich
manchmal in einem einzigen Moment Türen öffnen können. Es ist
schön, wenn Menschen auf diese Weise neue Verbindungen finden.
Was deine Schwestern betrifft, klingt es sehr schmerzhaft, dass
der Kontakt abgebrochen ist. Familienkonstellationen können
schwierig sein – auch ohne große Dramatik. Ob man „eine Aufgabe“
hat, die Dinge der Vorfahren zu ordnen, ist etwas, das jeder nur
für sich selbst beantworten kann. Aber ich verstehe, dass du
manchmal das Gefühl hast, mehr zu sehen oder zu verstehen als
andere aus deiner Familie.
Zu den Aufstellungen und Channelings: Ich merke, dass diese Arbeit
dir viel bedeutet und dir geholfen hat, Zusammenhänge zu erkennen.
Für mich sind solche Methoden eher symbolische Wege, innere Bilder
sichtbar zu machen. Aber ich finde es spannend, wie klar du aus
diesen Erfahrungen etwas für dich ableiten konntest.
Was das Channeling meiner eigenen Mutter betrifft: Für mich war es
mehr eine Art inneres Bild, mit dem ich nichts „fragen“ wollte.
Ich habe da keine besondere Erwartung an Antworten gehabt.
Vielleicht ist genau das der Unterschied.
Ich finde es gut, dass du deinen eigenen Weg gefunden hast, mit
deiner Geschichte Frieden zu schließen – Schritt für Schritt.
Kakao-Zeremonie:
Ich hatte in dem Video von Kai Brenner (
https://www.youtube.com/watch?v=un2g8BbxYQ0
) das erste Mal von
Kakao-Zeremonie gehört und ich war neugierig. Dein Verglich mit
Bleigießen scheint mir nicht zu passen. Deshalb habe ich mal die
KI befragt:
🔍
Bleigießen vs. Kakao-Zeremonie
(zwei Rituale – zwei völlig verschiedene Welten)
🎭 1. Ursprung & Bedeutung
Bleigießen:
Volksbrauch aus Mitteleuropa
Silvestertradition („Was bringt das neue Jahr?“)
spielerisch, symbolisch, kein tieferer Sinn
früher echtes Blei → heute oft Zinn oder Wachs
Kakao-Zeremonie:
spirituelles Ritual aus Mittelamerika
zeremonieller Rohkakao (
Cacao
) mit jahrhundertealter
Tradition
Fokus auf Herzöffnung, Verbindung, Selbstreflexion
oft begleitet von Musik, Meditation, Atemarbeit
🍵 2. Wirkstoffe & körperliche Effekte
Bleigießen:
Keine körperliche Wirkung – außer, man verbrennt sich 😉
Früher Blei giftig (Dämpfe!). Heute ungefährlich.
Kakao-Zeremonie:
Kakao enthält:
Theobromin (stimmungsaufhellend)
Magnesium (beruhigend)
leichte Blutdruckwirkung
„Herzöffnend“ im übertragenen Sinne → eher entspannend, warm,
fokussierend
🧠 3. Mental / Emotional
Bleigießen:
Spaßfaktor
Fantasie („Was sehe ich in der Figur?“)
Keine innere Arbeit, kein persönlicher Prozess
Kakao-Zeremonie:
Für manche eine Art Meditation
Kann Gefühle öffnen oder beruhigen
Wirkung stark abhängig von Setting und Erwartung
Für Skeptiker: eher ein gemütlicher heißer Kakao mit
Kerzenlicht 😉
🧪 4. Gefahren & Kritik
Bleigießen:
Früher: giftige Bleidämpfe
Heute: unbedenklich
Esoterik-Level: niedrig
Kakao-Zeremonie:
Kakao kann Schwermetalle wie Cadmium enthalten (je nach
Anbaugebiet!)
Für empfindliche Menschen → Herzklopfen
Esoterik-Level: je nach Seminar verschieden
🎯 5. Fazit
Bleigießen:
Kakao-Zeremonie:
Ich schließe mich voll dem Fazit an.
Unsere Gemeinschaft war das KRD, Königreich Deutschland.
Die Geschichte mit meiner Frau erzähle ich dir gern, aber in
diesem Brief wird es einfach zu lang.
"Ich bin solo. Ein Zugbegleiter hat vor kurzem gesagt, ich wäre zu
intelligent für einen Mann. Musste schmunzeln. .."
Warst du immer solo?
Meine Exfrau hat bei der Bahn gelernt, dann als
Stellwerksmeisterin und später als Zugbegleiter gearbeitet ;-)
Ja, ich denke, es gibt viele Männer, die Probleme haben, wenn die
Frau intelligenter oder erfolgreicher ist.
Nein, einen IQ-Test habe ich noch nicht gemacht. Es wäre ein
Zeitvertreib. Ich sehe darin keinen Nutzen.
Wenn du mir schreibst, welche Version von Windows du hast und
welche von Corel Draw, dann könnten wir mal nachschauen.
Ich finde es sehr schön, dass du dich so engagierst. Gerade wenn
man solo ist, gibt einem das eine echte Aufgabe und auch einen
Ausgleich. Andere kümmern sich um ihre Enkel – du kümmerst dich um
deine Umgebung, um Menschen, um Dinge, die sonst keiner sieht oder
anpackt. Das ist genauso wertvoll, nur auf eine andere Art. Und
man merkt, dass es dir auch eine Form von Zugehörigkeit gibt.
Ja, dieses Gefühl kenne ich sehr gut. Es gibt Orte, an denen man
ankommt – und plötzlich fällt alles von einem ab, was den Tag
schwer gemacht hat. Bei mir ist das vor allem mein Elternhaus:
Sobald ich dort die Tür öffne, spüre ich etwas wie Ruhe und
Vertrauen, fast so, als hätte die Zeit eine andere
Geschwindigkeit.
Und genauso geht es mir dort, wo ich mit meiner Frau zusammen bin.
Das sind für mich meine „Parallelwelten“ – Orte, an denen man
einfach bei sich sein darf, ohne etwas erklären oder leisten zu
müssen.
Ich kann gut verstehen, dass Sonneberg für dich so ein Platz
geworden ist.
Ich kann gut verstehen, dass du enttäuscht bist, wenn ein
geplanter Aufbruch sich doch nicht erfüllt. Manchmal zeigt sich
erst vor Ort, dass ein Platz doch nicht zu einem passt. Ich kenne
das gut: Ich war zwei Jahre in Spanien, in Miami-Platja bei
Tarragona. Es war wunderschön dort – Sonne, Meer, Lebensgefühl –
aber trotzdem wurde es nicht unsere Heimat. Manchmal braucht es
mehr als nur eine schöne Umgebung.
Die Côte d’Azur klingt nach einem schönen Traum, und ich glaube
tatsächlich, dass sich im Leben manches schneller wenden kann, als
man denkt. Ein kleiner Zufall, eine Begegnung, und plötzlich
öffnet sich eine Tür.
Dass du es gerne quirliger hättest – Chor, Freunde, Gäste, Musik –
aber gleichzeitig absolute Ruhe brauchst, kann ich nachvollziehen.
Es gibt solche Orte, manchmal muss man nur lange genug suchen, bis
der richtige auftaucht.
Und was das Thema „Mann“ angeht: Ich finde es sympathisch, dass du
den Gedanken nicht aufgegeben hast. Es braucht nicht viel
Intelligenz, um jemanden zu finden – nur das richtige Gefühl. Den
Grund, den du für dich behältst, respektiere ich vollkommen.
Mein Eindruck ist: Wenn man die Augen und Ohren offen hält, findet
sich entweder ein Ort oder ein Mensch, der zu einem passt – oft
ganz leise und ohne Druck.
"Können wir uns jetzt mal auf dich konzentrieren?" - Ja gern, aber
jetzt möchte ich erstmal schlafen gehen. Und dann fällt mir auch
ein, was ich "... noch alles in deinem Leben erreichen? ..." will
;-)
Gute Nacht wünscht dir
Jürgen
2025.11.22
Kannst du meine Mails nicht empfangen?
Am Freitag, 21. November 2025 um 23:58:09 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben:
Hallo Heidi,
danke, dass du das alles so offen mit mir teilst. Man spürt, dass
du dich mit deiner Familiengeschichte sehr gründlich
auseinandergesetzt hast. Dass du über deine Oma schreiben kannst,
gerade weil niemand mehr lebt, zeigt, wie gut du zwischen
Mitgefühl und gesunder Distanz unterscheiden kannst. Wie du
schreibst: Es war ihr Leben – und trotzdem ist es berührend, dass
du ihr innerlich Gerechtigkeit geben konntest.
Dass du dich selbst sehr genau beobachtest, finde ich
beeindruckend. Viele Menschen merken nicht einmal, welche Muster
sie beeinflussen. Ob jemand „traumafrei“ ist oder nicht, lässt
sich für Außenstehende schwer sagen – ich kenne aber aus meinem
eigenen Leben keine größeren Blockaden oder „Macken“, die mich
behindern würden.
Die Geschichte mit der Fötus-Zwillingin und dem Satz „Mach voran“
ist interessant – vor allem, weil du beschreibst, dass dieser
innere Druck sofort verschwunden ist. Solche Veränderungen sind
selten, und ich kann verstehen, dass du an genau solchen
Erlebnissen festhältst und daraus Schlüsse ziehst.
Dass du dir mehr Freunde wünschst, kann ich gut nachvollziehen.
Die Geschichte von der Frau in der Tanzgruppe zeigt ja, dass sich
manchmal in einem einzigen Moment Türen öffnen können. Es ist
schön, wenn Menschen auf diese Weise neue Verbindungen finden.
Was deine Schwestern betrifft, klingt es sehr schmerzhaft, dass
der Kontakt abgebrochen ist. Familienkonstellationen können
schwierig sein – auch ohne große Dramatik. Ob man „eine Aufgabe“
hat, die Dinge der Vorfahren zu ordnen, ist etwas, das jeder nur
für sich selbst beantworten kann. Aber ich verstehe, dass du
manchmal das Gefühl hast, mehr zu sehen oder zu verstehen als
andere aus deiner Familie.
Zu den Aufstellungen und Channelings: Ich merke, dass diese Arbeit
dir viel bedeutet und dir geholfen hat, Zusammenhänge zu erkennen.
Für mich sind solche Methoden eher symbolische Wege, innere Bilder
sichtbar zu machen. Aber ich finde es spannend, wie klar du aus
diesen Erfahrungen etwas für dich ableiten konntest.
Was das Channeling meiner eigenen Mutter betrifft: Für mich war es
mehr eine Art inneres Bild, mit dem ich nichts „fragen“ wollte.
Ich habe da keine besondere Erwartung an Antworten gehabt.
Vielleicht ist genau das der Unterschied.
Ich finde es gut, dass du deinen eigenen Weg gefunden hast, mit
deiner Geschichte Frieden zu schließen – Schritt für Schritt.
Kakao-Zeremonie:
Ich hatte in dem Video von Kai Brenner (
https://www.youtube.com/watch?v=un2g8BbxYQ0
) das erste Mal von
Kakao-Zeremonie gehört und ich war neugierig. Dein Verglich mit
Bleigießen scheint mir nicht zu passen. Deshalb habe ich mal die
KI befragt:
🔍
Bleigießen vs. Kakao-Zeremonie
(zwei Rituale – zwei völlig verschiedene Welten)
🎭 1. Ursprung & Bedeutung
Bleigießen:
Volksbrauch aus Mitteleuropa
Silvestertradition („Was bringt das neue Jahr?“)
spielerisch, symbolisch, kein tieferer Sinn
früher echtes Blei → heute oft Zinn oder Wachs
Kakao-Zeremonie:
spirituelles Ritual aus Mittelamerika
zeremonieller Rohkakao (
Cacao
) mit jahrhundertealter
Tradition
Fokus auf Herzöffnung, Verbindung, Selbstreflexion
oft begleitet von Musik, Meditation, Atemarbeit
🍵 2. Wirkstoffe & körperliche Effekte
Bleigießen:
Keine körperliche Wirkung – außer, man verbrennt sich 😉
Früher Blei giftig (Dämpfe!). Heute ungefährlich.
Kakao-Zeremonie:
Kakao enthält:
Theobromin (stimmungsaufhellend)
Magnesium (beruhigend)
leichte Blutdruckwirkung
„Herzöffnend“ im übertragenen Sinne → eher entspannend, warm,
fokussierend
🧠 3. Mental / Emotional
Bleigießen:
Spaßfaktor
Fantasie („Was sehe ich in der Figur?“)
Keine innere Arbeit, kein persönlicher Prozess
Kakao-Zeremonie:
Für manche eine Art Meditation
Kann Gefühle öffnen oder beruhigen
Wirkung stark abhängig von Setting und Erwartung
Für Skeptiker: eher ein gemütlicher heißer Kakao mit
Kerzenlicht 😉
🧪 4. Gefahren & Kritik
Bleigießen:
Früher: giftige Bleidämpfe
Heute: unbedenklich
Esoterik-Level: niedrig
Kakao-Zeremonie:
Kakao kann Schwermetalle wie Cadmium enthalten (je nach
Anbaugebiet!)
Für empfindliche Menschen → Herzklopfen
Esoterik-Level: je nach Seminar verschieden
🎯 5. Fazit
Bleigießen:
Kakao-Zeremonie:
Ich schließe mich voll dem Fazit an.
Unsere Gemeinschaft war das KRD, Königreich Deutschland.
Die Geschichte mit meiner Frau erzähle ich dir gern, aber in
diesem Brief wird es einfach zu lang.
"Ich bin solo. Ein Zugbegleiter hat vor kurzem gesagt, ich wäre zu
intelligent für einen Mann. Musste schmunzeln. .."
Warst du immer solo?
Meine Exfrau hat bei der Bahn gelernt, dann als
Stellwerksmeisterin und später als Zugbegleiter gearbeitet ;-)
Ja, ich denke, es gibt viele Männer, die Probleme haben, wenn die
Frau intelligenter oder erfolgreicher ist.
Nein, einen IQ-Test habe ich noch nicht gemacht. Es wäre ein
Zeitvertreib. Ich sehe darin keinen Nutzen.
Wenn du mir schreibst, welche Version von Windows du hast und
welche von Corel Draw, dann könnten wir mal nachschauen.
Ich finde es sehr schön, dass du dich so engagierst. Gerade wenn
man solo ist, gibt einem das eine echte Aufgabe und auch einen
Ausgleich. Andere kümmern sich um ihre Enkel – du kümmerst dich um
deine Umgebung, um Menschen, um Dinge, die sonst keiner sieht oder
anpackt. Das ist genauso wertvoll, nur auf eine andere Art. Und
man merkt, dass es dir auch eine Form von Zugehörigkeit gibt.
Ja, dieses Gefühl kenne ich sehr gut. Es gibt Orte, an denen man
ankommt – und plötzlich fällt alles von einem ab, was den Tag
schwer gemacht hat. Bei mir ist das vor allem mein Elternhaus:
Sobald ich dort die Tür öffne, spüre ich etwas wie Ruhe und
Vertrauen, fast so, als hätte die Zeit eine andere
Geschwindigkeit.
Und genauso geht es mir dort, wo ich mit meiner Frau zusammen bin.
Das sind für mich meine „Parallelwelten“ – Orte, an denen man
einfach bei sich sein darf, ohne etwas erklären oder leisten zu
müssen.
Ich kann gut verstehen, dass Sonneberg für dich so ein Platz
geworden ist.
Ich kann gut verstehen, dass du enttäuscht bist, wenn ein
geplanter Aufbruch sich doch nicht erfüllt. Manchmal zeigt sich
erst vor Ort, dass ein Platz doch nicht zu einem passt. Ich kenne
das gut: Ich war zwei Jahre in Spanien, in Miami-Platja bei
Tarragona. Es war wunderschön dort – Sonne, Meer, Lebensgefühl –
aber trotzdem wurde es nicht unsere Heimat. Manchmal braucht es
mehr als nur eine schöne Umgebung.
Die Côte d’Azur klingt nach einem schönen Traum, und ich glaube
tatsächlich, dass sich im Leben manches schneller wenden kann, als
man denkt. Ein kleiner Zufall, eine Begegnung, und plötzlich
öffnet sich eine Tür.
Dass du es gerne quirliger hättest – Chor, Freunde, Gäste, Musik –
aber gleichzeitig absolute Ruhe brauchst, kann ich nachvollziehen.
Es gibt solche Orte, manchmal muss man nur lange genug suchen, bis
der richtige auftaucht.
Und was das Thema „Mann“ angeht: Ich finde es sympathisch, dass du
den Gedanken nicht aufgegeben hast. Es braucht nicht viel
Intelligenz, um jemanden zu finden – nur das richtige Gefühl. Den
Grund, den du für dich behältst, respektiere ich vollkommen.
Mein Eindruck ist: Wenn man die Augen und Ohren offen hält, findet
sich entweder ein Ort oder ein Mensch, der zu einem passt – oft
ganz leise und ohne Druck.
"Können wir uns jetzt mal auf dich konzentrieren?" - Ja gern, aber
jetzt möchte ich erstmal schlafen gehen. Und dann fällt mir auch
ein, was ich "... noch alles in deinem Leben erreichen? ..." will
;-)
Gute Nacht wünscht dir
Jürgen
Meine Mails nicht empfangen?
Sehr komisch
----- Weitergeleitete Nachricht -----
Von:
Heidi <papierheidi@aol.com>
An:
Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net>
Gesendet:
Samstag, 22. November 2025 um 09:13:45 MEZ
Betreff:
Re: Deine Gedanken über die Familie
Guten Morgen Jürgen,
Ich danke dir für deine Email.
Nur kurz ein Bescheid, ich bin heute für die Bahn unterwegs, die Antwort kommt erst heute Abend. Lass es dir gutgehen. Sag Danke, dass du keine Altlasten hast, du bist ein Glückskind. Liebe Grüße von Heidi
Am Freitag, 21. November 2025 um 23:58:09 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben:
Hallo Heidi,
danke, dass du das alles so offen mit mir teilst. Man spürt, dass
du dich mit deiner Familiengeschichte sehr gründlich
auseinandergesetzt hast. Dass du über deine Oma schreiben kannst,
gerade weil niemand mehr lebt, zeigt, wie gut du zwischen
Mitgefühl und gesunder Distanz unterscheiden kannst. Wie du
schreibst: Es war ihr Leben – und trotzdem ist es berührend, dass
du ihr innerlich Gerechtigkeit geben konntest.
Dass du dich selbst sehr genau beobachtest, finde ich
beeindruckend. Viele Menschen merken nicht einmal, welche Muster
sie beeinflussen. Ob jemand „traumafrei“ ist oder nicht, lässt
sich für Außenstehende schwer sagen – ich kenne aber aus meinem
eigenen Leben keine größeren Blockaden oder „Macken“, die mich
behindern würden.
Die Geschichte mit der Fötus-Zwillingin und dem Satz „Mach voran“
ist interessant – vor allem, weil du beschreibst, dass dieser
innere Druck sofort verschwunden ist. Solche Veränderungen sind
selten, und ich kann verstehen, dass du an genau solchen
Erlebnissen festhältst und daraus Schlüsse ziehst.
Dass du dir mehr Freunde wünschst, kann ich gut nachvollziehen.
Die Geschichte von der Frau in der Tanzgruppe zeigt ja, dass sich
manchmal in einem einzigen Moment Türen öffnen können. Es ist
schön, wenn Menschen auf diese Weise neue Verbindungen finden.
Was deine Schwestern betrifft, klingt es sehr schmerzhaft, dass
der Kontakt abgebrochen ist. Familienkonstellationen können
schwierig sein – auch ohne große Dramatik. Ob man „eine Aufgabe“
hat, die Dinge der Vorfahren zu ordnen, ist etwas, das jeder nur
für sich selbst beantworten kann. Aber ich verstehe, dass du
manchmal das Gefühl hast, mehr zu sehen oder zu verstehen als
andere aus deiner Familie.
Zu den Aufstellungen und Channelings: Ich merke, dass diese Arbeit
dir viel bedeutet und dir geholfen hat, Zusammenhänge zu erkennen.
Für mich sind solche Methoden eher symbolische Wege, innere Bilder
sichtbar zu machen. Aber ich finde es spannend, wie klar du aus
diesen Erfahrungen etwas für dich ableiten konntest.
Was das Channeling meiner eigenen Mutter betrifft: Für mich war es
mehr eine Art inneres Bild, mit dem ich nichts „fragen“ wollte.
Ich habe da keine besondere Erwartung an Antworten gehabt.
Vielleicht ist genau das der Unterschied.
Ich finde es gut, dass du deinen eigenen Weg gefunden hast, mit
deiner Geschichte Frieden zu schließen – Schritt für Schritt.
Kakao-Zeremonie:
Ich hatte in dem Video von Kai Brenner (
https://www.youtube.com/watch?v=un2g8BbxYQ0
) das erste Mal von
Kakao-Zeremonie gehört und ich war neugierig. Dein Verglich mit
Bleigießen scheint mir nicht zu passen. Deshalb habe ich mal die
KI befragt:
🔍
Bleigießen vs. Kakao-Zeremonie
(zwei Rituale – zwei völlig verschiedene Welten)
🎭 1. Ursprung & Bedeutung
Bleigießen:
Volksbrauch aus Mitteleuropa
Silvestertradition („Was bringt das neue Jahr?“)
spielerisch, symbolisch, kein tieferer Sinn
früher echtes Blei → heute oft Zinn oder Wachs
Kakao-Zeremonie:
spirituelles Ritual aus Mittelamerika
zeremonieller Rohkakao (
Cacao
) mit jahrhundertealter
Tradition
Fokus auf Herzöffnung, Verbindung, Selbstreflexion
oft begleitet von Musik, Meditation, Atemarbeit
🍵 2. Wirkstoffe & körperliche Effekte
Bleigießen:
Keine körperliche Wirkung – außer, man verbrennt sich 😉
Früher Blei giftig (Dämpfe!). Heute ungefährlich.
Kakao-Zeremonie:
Kakao enthält:
Theobromin (stimmungsaufhellend)
Magnesium (beruhigend)
leichte Blutdruckwirkung
„Herzöffnend“ im übertragenen Sinne → eher entspannend, warm,
fokussierend
🧠 3. Mental / Emotional
Bleigießen:
Spaßfaktor
Fantasie („Was sehe ich in der Figur?“)
Keine innere Arbeit, kein persönlicher Prozess
Kakao-Zeremonie:
Für manche eine Art Meditation
Kann Gefühle öffnen oder beruhigen
Wirkung stark abhängig von Setting und Erwartung
Für Skeptiker: eher ein gemütlicher heißer Kakao mit
Kerzenlicht 😉
🧪 4. Gefahren & Kritik
Bleigießen:
Früher: giftige Bleidämpfe
Heute: unbedenklich
Esoterik-Level: niedrig
Kakao-Zeremonie:
Kakao kann Schwermetalle wie Cadmium enthalten (je nach
Anbaugebiet!)
Für empfindliche Menschen → Herzklopfen
Esoterik-Level: je nach Seminar verschieden
🎯 5. Fazit
Bleigießen:
Kakao-Zeremonie:
Ich schließe mich voll dem Fazit an.
Unsere Gemeinschaft war das KRD, Königreich Deutschland.
Die Geschichte mit meiner Frau erzähle ich dir gern, aber in
diesem Brief wird es einfach zu lang.
"Ich bin solo. Ein Zugbegleiter hat vor kurzem gesagt, ich wäre zu
intelligent für einen Mann. Musste schmunzeln. .."
Warst du immer solo?
Meine Exfrau hat bei der Bahn gelernt, dann als
Stellwerksmeisterin und später als Zugbegleiter gearbeitet ;-)
Ja, ich denke, es gibt viele Männer, die Probleme haben, wenn die
Frau intelligenter oder erfolgreicher ist.
Nein, einen IQ-Test habe ich noch nicht gemacht. Es wäre ein
Zeitvertreib. Ich sehe darin keinen Nutzen.
Wenn du mir schreibst, welche Version von Windows du hast und
welche von Corel Draw, dann könnten wir mal nachschauen.
Ich finde es sehr schön, dass du dich so engagierst. Gerade wenn
man solo ist, gibt einem das eine echte Aufgabe und auch einen
Ausgleich. Andere kümmern sich um ihre Enkel – du kümmerst dich um
deine Umgebung, um Menschen, um Dinge, die sonst keiner sieht oder
anpackt. Das ist genauso wertvoll, nur auf eine andere Art. Und
man merkt, dass es dir auch eine Form von Zugehörigkeit gibt.
Ja, dieses Gefühl kenne ich sehr gut. Es gibt Orte, an denen man
ankommt – und plötzlich fällt alles von einem ab, was den Tag
schwer gemacht hat. Bei mir ist das vor allem mein Elternhaus:
Sobald ich dort die Tür öffne, spüre ich etwas wie Ruhe und
Vertrauen, fast so, als hätte die Zeit eine andere
Geschwindigkeit.
Und genauso geht es mir dort, wo ich mit meiner Frau zusammen bin.
Das sind für mich meine „Parallelwelten“ – Orte, an denen man
einfach bei sich sein darf, ohne etwas erklären oder leisten zu
müssen.
Ich kann gut verstehen, dass Sonneberg für dich so ein Platz
geworden ist.
Ich kann gut verstehen, dass du enttäuscht bist, wenn ein
geplanter Aufbruch sich doch nicht erfüllt. Manchmal zeigt sich
erst vor Ort, dass ein Platz doch nicht zu einem passt. Ich kenne
das gut: Ich war zwei Jahre in Spanien, in Miami-Platja bei
Tarragona. Es war wunderschön dort – Sonne, Meer, Lebensgefühl –
aber trotzdem wurde es nicht unsere Heimat. Manchmal braucht es
mehr als nur eine schöne Umgebung.
Die Côte d’Azur klingt nach einem schönen Traum, und ich glaube
tatsächlich, dass sich im Leben manches schneller wenden kann, als
man denkt. Ein kleiner Zufall, eine Begegnung, und plötzlich
öffnet sich eine Tür.
Dass du es gerne quirliger hättest – Chor, Freunde, Gäste, Musik –
aber gleichzeitig absolute Ruhe brauchst, kann ich nachvollziehen.
Es gibt solche Orte, manchmal muss man nur lange genug suchen, bis
der richtige auftaucht.
Und was das Thema „Mann“ angeht: Ich finde es sympathisch, dass du
den Gedanken nicht aufgegeben hast. Es braucht nicht viel
Intelligenz, um jemanden zu finden – nur das richtige Gefühl. Den
Grund, den du für dich behältst, respektiere ich vollkommen.
Mein Eindruck ist: Wenn man die Augen und Ohren offen hält, findet
sich entweder ein Ort oder ein Mensch, der zu einem passt – oft
ganz leise und ohne Druck.
"Können wir uns jetzt mal auf dich konzentrieren?" - Ja gern, aber
jetzt möchte ich erstmal schlafen gehen. Und dann fällt mir auch
ein, was ich "... noch alles in deinem Leben erreichen? ..." will
;-)
Gute Nacht wünscht dir
Jürgen
Am 21.11.2025 um 00:17 schrieb Heidi:
Hallo
Jürgen,
über
die
Oma
konnte ich schreiben,
weil alle Beteiligten längst verstorben sind.
Ich habe sie rehabilitiert. Sicher waren ja
damals die Frauen auch noch
selber Schuld. Ich hatte heftiges Mitgefühl mit ihr, so
jung, und das ganze
Leben versaut.
Aber es war ihr Leben.
Ich kann mich davon distanzieren. Es gab
schlimmeres
bei den Aufdeckungen.
Wenn
du keine Macken hast, nichts spürst,
was dich behindert, dann bist du
vermutlich
traumafrei
. Kleinere Traumata
wie Geburtstrauma oder so was, müsste ja jeder haben.
Die eine Frau aus München
hat mich fasziniert, dankbar, zufrieden, Kontakte und
Freunde ohne Ende. Neben
so einer Frau zu sitzen oder zu gehen, ist einmalig,
keine bekanntenTraumata.
Ganz
interessant war bei einem Channeling,
dass ich am Anfang noch eine Zwillingsschwester gehabt
hätte, also eine Fötusschwester.
Ab dem Zeitpunkt, als ich das erfuhr, habe ich nie mehr
„Mach voran“ zu mir
gesagt, das habe ich, selbst in kleinen Stressmomenten,
immer gedacht.
Weg war es. Mehr wollte
ich erst mal nicht
erfahren. Aber es gibt tatsächlich inzwischen schon
Heiler für den Umstand. Schuldgefühle,
wie, „ich lebe, und sie nicht“, könnten z.B. auftreten.
Natürlich
würde ich gerne mehr
Freunde
haben,
erst mal finden. Ich habe mit einer Frau gesprochen, 71,
die ihren behinderten
Mann verloren hat – da gab es keine Freunde in der Ehe -
, die dann in eine
Tanzgruppe gegangen ist und sofort etliche Freundinnen
gefunden hat. So kann es
gehen.
Ich
weiß nicht, ob es
meine Aufgabe
ist, die ganzen Vorfahren geradezurücken, ins richtige
Licht. Ich bin aber ganz
sicher in der gesamten Verwandtschaft die Einzige. Ich
bin aber auch die
Intelligenteste, vielleicht fühle ich mich am Ende auch
noch unbewusst verpflichtet.
Leider lehnen mich meine zwei noch lebenden Schwestern
ab. Es gibt schon lange
keinen Kontakt mehr. Es sind meist die jüngsten in der
Familie, die die
Dramatik ihrer Vorfahren leben, systemische
Verstrickungen kennst du?
Am
meisten haben mir die Channelmedien
geholfen
,
sie hatten eine hohe Qualität, aber ich habe viel Geld
ausgegeben. Ich wäre
nicht gewollt, war eine wichtige Aussage, meine
Geschwister gönnen mir nicht
mal die Butter auf dem Brot, auch. Eins nach dem anderen
kam ans Licht, ohne
sie hätte ich es nicht geschafft.
Einige
Familienstellen waren auch gut,
aber sie waren nur ein Anfang. Wer nicht an Hellsicht
glaubt, hat ein Problem,
dauerhaft. Ich musste aber meine Vorurteile auch erst
mal wegschaffen.
Was
meinst du mit in
einer Gemeinschaft
,
in der du gelebt hast?
Es
ist sehr komisch, dass du beim
Channeln
nichts fragen konntest. Deine Mutter ist ja
offensichtlich deiner Oma gefolgt.
Solltest du etwas nicht erfahren? Auch wenn du keine
Traumata spürst, kann es
ja trotzdem sein, dass es ein Familiengeheimnis gibt,
sogar dass du das Geheimnis
bist. Wenn du so ein Interesse zeigst, wer weiß?
Systemische Verstrickungen
sind ja kein Trauma.
Die
Kakao-Zeremonie
kannte ich noch
nicht. Lustig. Kakao wärmt mich auch, aber nachdem ich
das jahrzehntelang
genossen habe, ist mein Cadmiumspiegel in die Höhe
gegangen. Die Kakaopflanze
zieht Cadmium aus dem Boden, ich muss immer über
Bio-Kakao lachen, da ist auch
Cadmium drin. Ich habe mich dann monatelang entgiftet.
Cadmium wird nicht wirklich
im Körper abgebaut. (Halbwertszeit min 10 Jahre) Das ist
halt ein Ritual wie
Bleigießen, ich würde da auch kein spirituelles Erwachen
erleben.
Wie
hast du
deine Frau
kennengelernt,
oder besser wo? Habt ihr Kinder?
Ich
bin solo. Ein Zugbegleiter hat vor
kurzem gesagt, ich wäre zu intelligent für einen Mann.
Musste schmunzeln. Hatte
aber viel Vergnügen mit ihnen.
Hast
du mal einen
IQ-Test
gemacht? Ich
würde ihn gerne bei Mensa machen, aber der zeitliche
Vorlauf nervt mich. Ab einem
IQ von 130 kann man Mitglied werden. Ich mache erst mal
einen kostenlosen Test.
130 finde ich schon sehr hoch.
Ich
dachte ich würde dieses Jahr
wegziehen
,
es hat nicht geklappt und ich bin enttäuscht. Ich habe
im Sommer mehrere Orte
aufgesucht, die dann doch nicht in Frage kamen. Ich
würde mir gerne als
nächstes die Côte d’azur anschauen, aber dazu brauche
ich einen Lottogewinn. Angeblich
kann sich das Leben ja schnell ändern, wenn man
Mentaltraining richtig macht. Quirliger
soll es werden, im Chor möchte ich singen, mit Freunden
etwas unternehmen, Gäste
haben, Musik machen…. ABER es muss ruhig sein, also in
die Wohnung darf kein Autolärm
gelangen. Wäre ja der Hit, doch noch einen Kerl zu
finden. Es ist aber nicht die
Intelligenz, die mich von einem abgehalten hat. Ich
behalte den Grund für mich,
den kennt nur eine Frau.
Google.docs
.
können
wir anfangen, ist ja kostenlos. Ich überlege, ob ich
erst auf Win11 update,
habe nur Sorge, dass ich dann mein altes Corel Draw
nicht mehr benutzen kann.
Was
gerade an technischen Hindernissen
passiert, verunsichert mich sehr.
Und
jetzt verstehe ich deinen Einsatz in
der Ukraine. Interessant.
Und
ja, ich engagiere mich, besonders
hier, ich habe dadurch eine Funktion. Andere kümmern
sich um ihre Enkel.
Weißt
du, ich bin so sehr erleichtert, aus
Nürnberg weggekommen zu sein. Wenn ich in Sonneberg dem
Zug aussteige und mit
dem Aufzug auf die Brücke fahre, bin ich in einer
Parallelwelt. Das empfinden
andere auch so.
Dann vergesse ich alles
Nachteilige
vom Tag.
Kennst du sowas auch
?
Habe
ich noch etwas vergessen?
Du
hast viel gefragt und erfahren von mir.
Können wir uns jetzt mal auf dich konzentrieren?
Ich
frage dich heute mal. Was willst du
noch alles in deinem Leben erreichen?
Schön,
dass wir uns gefunden haben!
Beste
Grüße von Heidi
Am Donnerstag,
20. November 2025 um 00:13:01 MEZ hat Heidi
<papierheidi@aol.com>
Folgendes geschrieben:
Hallo Jürgen, du hast mich am
späten Abend zum Lachen gebracht. Danke dir,
zum Abschluss des fürchterlichen Tages war
das ein richtiges Geschenk.
Ich fange mal an, denn morgen
fahr ich mit dem Zug und von unterwegs aus
schreibe ich nicht. Das ist mir zu
anstrengend.
Ich musste heute eine weitere
Sim-Karte kaufen, damit ich überhaupt
weiterkam, dann sollte ich aber noch einen
Bestätigungscode übermitteln, nur gab es
kein Telefon mehr. ein entfernter Kollege
wollte mir mit seiner helfen, das hat auch
nicht geklappt.
Ich war verzweifelt. Meine
gmail-Adresse funktionierte dann nicht. Aber
plötzlich tat sie es doch. Mit dem Youtube
-Account habe ich angefangen. Es kam mir so
vor, als ob ich etwas anderes tun sollte,
also keine shop mit Werbung. Ich kam auch
nicht in meinen shop rein. Ein Channelmedium
hat mir dann gesteckt, wir hätten
rückläufigen Merkur, alle hätten damit
Probleme, alles geschäftliche würde es
betreffen, und erst Ende November wäre die
Phase vorbei. Aja, das gilt dann auch für
dich. Ich achte da nie drauf, sollte ich
vielleicht mal. Ach ja, und schon wieder
eine Energie, die uns beeinflusst, aber wie?
Was macht eine Planetenkostellation mit uns,
was ist das für eine Energie? Dem
Channelmedium, einer Frau so über 50, habe
ich meine Gedanken geschrieben, mal sehen,
ob sie was damit anfangen kann.
Danke für deine Bestätigung
wegen Fotos legacy. Ich kann mich nicht
erinnern, etwas freigegeben zu haben. Aber
ich muss das ändern.
Die KI zwingt uns, ordentlich
zu beschreiben. So weit sind wir also
schon. Ihr hattet in Dresden Ende Oktober
einen Tag der sächsischen Papierindustrie,
also ihr habt ja noch Papierfabriken, und in
solchen habe ich, wenn auch nicht in
Sachsen, gewirkt als Dipl.Ing. der
Verfahrenstechnik für die Papierherstellung.
Ich glaube, die KI findet daran nichts mehr
poetisch. Ich habe vor, etwas "Nachhilfe"
Youtube zu verbreiten, denn selbst das
simpelste Wissen ist verlorengegangen, z.B.
was ein Flächengewicht ist. Mal sehen.
Für heute mache ich hier einen
Stopp und wünsche dir angenehme Träume.
Liebe Grüße
Heidi
Am Mittwoch, 19. November 2025 um
22:47:52 MEZ hat Jürgen Reichenberger
<briefwechsel@jreichenberger.net>
Folgendes geschrieben:
Guten Abend Heidi,
ja, die letzte Antwort war knapp,
weil es nur das erste Thema war.
Ich war noch gar nicht bei dem
Thema: "Da du erst mal nichts zu der
Excel-Liste geschrieben hast, ...".
Danke für deine Erklärung – jetzt
verstehe ich besser, was du mit
„Legacy“ meintest. Das Programm
„Fotos Legacy“ ist tatsächlich eine
ältere Variante der
Windows-Fotoanzeige. Microsoft hat
irgendwann die App „Fotos“ durch
eine neue Version ersetzt, und wer
beides parallel installiert hat,
bekommt manchmal genau solche
Verwirrungen.
Deine Sorge ist berechtigt: Wenn du
in „Fotos Legacy“ etwas löschst,
kann es passieren, dass die
Originaldatei auf dem PC mitgelöscht
wird. Deshalb lieber vorsichtig sein
– oder die Bilder erst auf eine
externe Festplatte oder einen
USB-Stick sichern, bevor du in der
App etwas entfernst.
Dass du beim Übertragen der Fotos
jetzt notgedrungen mit Legacy
arbeitest, zeigt, dass du dich nicht
so leicht entmutigen lässt – das
gefällt mir. Ich kenne das: Wenn
etwas technisch nicht so läuft, wie
man es gewohnt war, fühlt es sich
an, als ob das Gerät plötzlich ein
Eigenleben entwickelt.
Ich habe heute ein ähnliches Problem
gehabt. Ich kann eine
outlook.com-Email nicht in
Thunderbird, meinem
Standard-Email-Programm, anmelden.
Von 10 bis 17 Uhr habe ich es
probiert und bis jetzt noch nicht
lösen können. Aber morgen ist ja
noch ein Tag ;-)
Ich habe die KI mal gefragt, was
ich unter Papieringenieurin
verstehen könnte, Antwort:
Der Begriff
„Papieringenieurin“
(englisch oft
Paper Engineer
)
klingt zunächst nach etwas
Poetischem, kann aber je nach
Kontext
zwei ganz
unterschiedliche Bedeutungen
haben:
🧪 1.
Technisch /
Industriell (Hochschulberuf)
Eine
Papieringenieurin
arbeitet im Bereich
Papiertechnik
oder Verpackungstechnik
.
Das ist ein
ingenieurwissenschaftlicher
Studiengang
, der sich mit
der
Herstellung,
Verarbeitung und Veredelung von
Papier, Karton, Zellstoff und
Verpackungen
befasst.
Typische Aufgaben:
Entwicklung neuer Papier- oder
Kartonarten (z. B. recycelbar,
besonders reißfest oder
wasserabweisend)
Steuerung und Optimierung von
Produktionsprozessen in
Papierfabriken
Qualitätskontrolle,
Materialprüfung
Nachhaltigkeitskonzepte (z. B.
Ersatz von Plastikverpackungen)
Forschung an neuen Faserstoffen
(z. B. Bambus, Hanf, Zellulose
aus Algen usw.)
Arbeitsorte:
Papierfabriken,
Verpackungsindustrie, Druck- und
Recyclingbetriebe,
Forschungseinrichtungen.
Beispiel:
🎨 2.
Künstlerisch /
Kreativ (Design & Buchkunst)
In der Kunst- oder Designwelt
bezeichnet
Paper Engineering
etwas ganz anderes:
Die Gestaltung von
beweglichen
Papierobjekten
,
Pop-up-Büchern
,
faltbaren Karten
oder
Papiermodellen
.
Typische Tätigkeiten:
Entwicklung von
Pop-up-Mechanismen
Entwurf und Umsetzung von
3D-Papierkonstruktionen
Kombination aus Grafikdesign,
Mechanik und Handwerkskunst
Beispiel:
💬 Wenn du das im Briefwechsel
meinst:
Wenn
Heidi
also irgendwo
schreibt „Ich bin
Papieringenieurin“, kann es
beides
bedeuten.
Da sie „papierheidi@…“ heißt und
Wert auf
Selbstentwicklung,
Schreiben und das Analoge
legt, wäre
auch eine
dritte, leicht ironische Deutung
denkbar:
Was trifft jetzt für dich zu?
Zu den Traumata:
"Verdrängen geht nicht, alle
unbewussten Beeinflussungen
bleiben bestehen. Glaubenssätze
der Vorfahren werden
weitergegeben." Das ist auch mein
Kenntnisstand.
Die meisten Menschen sollen
Traumata haben, und die meisten
sollen schon mit der Geburt
anfangen. Ich würde gern meine
Traumata kennenlernen und sie
auflösen. Aber erstmal müssen sie
einem ja bewußt werden.
Danke, dass du so offen über deine
Familiengeschichte geschrieben hast.
Das ist nichts Selbstverständliches,
und ich habe deinen Text sehr
aufmerksam gelesen.
Die Geschichte deiner Großmutter ist
wirklich schwer. Kein Mensch sollte
so etwas allein tragen müssen. Ich
kann gut nachvollziehen, dass so ein
unausgesprochenes Ereignis Spuren
hinterlässt – in einer Person und
oft auch in den folgenden
Generationen. Dafür braucht man
keine Esoterik, sondern nur ein
Verständnis dafür, wie stark Scham
und Schweigen wirken können.
Du beschreibst sehr klar, welche
Muster sich daraus entwickelt haben:
Ablehnung, das Gefühl, nicht
dazuzugehören, härtere Glaubenssätze
über den eigenen Wert. Dass du all
das überhaupt erkannt und
zusammengefügt hast, ist schon ein
Schritt, den vor dir offenbar
niemand gegangen ist.
Ob du die Kette beendet hast? Ich
glaube, allein dass du hinschaust,
Fragen stellst und die Zusammenhänge
benennst, zeigt, dass du auf dem
richtigen Weg bist.
Mich würde interessieren: Wie ging
es dir, als du all das
herausgefunden hast – eher
erleichtert oder erst einmal
überfordert?
Und zum zweiten Teil deiner
Geschichte. Man spürt, wie wichtig
es für dich war, die Dinge
aufzudecken und ihnen einen Platz zu
geben. Dass du dafür deine eigenen
Wege gefunden hast – ob in der
Kirche, in inneren Gesprächen oder
mit den Aufstellungen – zeigt, wie
ernst du das Thema nimmst und wie
sehr du versuchst, Frieden in die
Vergangenheit zu bringen.
Für mich klingt es so, als hättest
du lange etwas getragen, das gar
nicht zu dir gehört. Und dass du
gerade erst beginnst zu
unterscheiden: Was ist mein eigenes
Leben – und was stammt aus alten
Geschichten, die dich nur zufällig
erreicht haben?
Mich interessiert: Was hat dir am
meisten geholfen, innerlich Ordnung
in all das zu bringen?
Du fragst mich "
Fühlst
du eigentlich Ungereimtheiten in
dir?".
Nein, ich fühle noch
nichts in dieser Richtung. Ich war
zwei Jahre in einer Gemeinschaft.
Ich habe mich dort um die
Computertechnik gekümmert.
"
Beim
Channeln stellst du ja die
Fragen, sonst geht da nichts.".
Ich
habe erlebt, wie andere Fragen
gestellt und Antworten erhalten
haben. Mir sind einfach keine
Fragen eingefallen. Meine Mutter
ist mit 58 Jahren gestorben, nur
wenige Tage nachdem meine Oma mit
88 das zeitliche gesegnet hat. Ich
hätte gern Verbindung aufgenommen,
aber mir sind einfach keine Fragen
eingefallen.
Ich
habe auch an einer Kakao-Zeremonie
teilgenommen. Andere haben über
ihre Gefühle und Erlebnisse dabei
erzählt. Mir hat der Kakao"nur"
sehr gut geschmeckt ;-) Meine Frau
ist Dominikanerin. Kakao und
Kaffee findet man dort in Hülle
und Fülle. Und ich genieße ihn.
Deine
offenen Worte über Sonneberg:
Man spürt, dass der Ort dir für
eine Zeit gutgetan hat – du
konntest dort viel in dir ordnen
und Altes loslassen. Gleichzeitig
klingt sehr deutlich mit, dass es
für ein wirkliches Ankommen nicht
reicht. Heilung und Heimat sind
eben zwei verschiedene Dinge.
Deine Erfahrungen mit den Menschen
dort kann ich gut verstehen. Oft
ist es so: oberflächlich
freundlich, aber keine echte
Verbindung. Das ist nichts, was an
dir liegt, sondern manchmal
einfach am Umfeld oder an der
Lebensphase der Leute.
Es klingt so, als würdest du
innerlich bereits weiterziehen –
und einen neuen Ort suchen, der
mehr bietet als Ruhe:
Gemeinschaft, Kultur, Austausch.
Und ich finde es schön, dass du
dir Zeit lässt, bis du fühlst:
„Jetzt passt es.“
Mich interessiert: Nach welcher
Art von Umgebung sehnst du dich
eigentlich – eher lebendig und
kulturell, oder lieber ruhiger,
aber mit echten Kontakten?
"
Hast du Lust,
alles war dir dir zur Energie
ein – oder auffällt, in eine
Excel Liste einzutragen? Du
könntest die Spalte A nehme, ich
die Spalte B. In einer
angemessenen Zeit gleichen wir
ab."
Technisch
ist das möglich, z.B. über
Google.docs. Da können
gleichzeitig mehrere Personen
daran arbeiten und man hat auch
eine Änderungsstatistik. Wenn du
damit anfängst fällt mir auch
bestimmt etwas dazu ein.
Ja,
als
Lehrling
habe
ich eine Auszeichnungsreise
"Moskau-Leningrad-Mink" bekommen
und später war ich 6 Wochen an der
Erdgastrasse - ein Projekt der
Deutsch-Sowjetischen Freundschaft.
Ubrigens,
ich gehe davon aus, dass bisher
kein Panzer umgebaut wurde, nur
die splinige Idee wurde geäußert.
Die
letzten 5 Abschnitte
Man merkt, dass dich viele Dinge
im Moment bewegen und dass du
versuchst, dir deinen eigenen Reim
darauf zu machen. Das finde ich
sehr menschlich. Die Welt ist
gerade laut und widersprüchlich –
da ist es verständlich, dass man
sich manchmal zurückzieht oder
dass das Mitgefühl nicht so fließt
wie sonst.
Der Vorfall mit der Kamera und der
Mann am Bahnhof – solche
Erfahrungen prägen wirklich.
Gerade wenn man eigentlich helfen
will und dann etwas passiert, das
einen verletzt oder irritiert.
Dass du sowas ernst nimmst, zeigt
eher, wie sensibel du bist, nicht
das Gegenteil.
Was ich aus deinen Zeilen stark
heraushöre: Du machst dir viele
Gedanken darüber, was richtig ist,
was fair ist und was du leisten
kannst – und das spricht für dich.
Gleichzeitig versuchst du, im
Alltag Verantwortung zu
übernehmen, indem du Missstände
meldest oder dich engagierst. Das
ist mehr, als viele tun.
Ich glaube, jeder Mensch hat
Phasen, in denen er merkt: „Ich
brauche etwas Abstand, sonst geht
mir die Kraft aus.“ Vielleicht ist
das gerade so eine Phase bei dir.
Und gleichzeitig klingt durch,
dass du dir weiterhin eine Welt
wünschst, in der man miteinander
gut leben kann – trotz allem, was
anstrengend ist.
Mich interessiert: Was hilft dir
persönlich am meisten, wieder ins
Gleichgewicht zu kommen, wenn dich
solche Situationen belasten?
Huch,
die Mail ist ja schon wieder so
lang geworden ;-)
Gute
Nacht wünsche ichdir
Jürgen
Am
19.11.2025 um 09:48 schrieb Heidi:
Guten Morgen Richi,
Danke für deine
Antwort. Sie war heute etwas
knapp gegen meinen langen Text.
Sicher bist du auch noch in den
Vorbereitungen zum hohen
Geburtstag deines Vaters.
Versuchen wir mal
zu strukturieren?
Da du erst mal
nichts zu der Excel-Liste
geschrieben hast, nehme ich an,
dass das keine gute Idee für
dich ist. Ich bin eh eher der
Sendemast. Lass uns mal das
Thema Energie rausnehmen, dann
haben wir einen Bereich schon
mal aus der Kommunikation raus.
Die Liste fange ich trotzdem mal
an, falls eine Erkenntnis nach
Wochen kommt, kann ich sie ja
noch mal ansprechen.
Fotos legacy
sammelt alle Fotos und alle
jpgs. Ich habe Sorge, dass, wenn
ich sie lösche, sie vom PC
lösche, so was ist mir schon ein
mal passiert. Ich habe keine
Ahnung, wie die Software auf dem
PC aktiv wurde. Notgedrungen
arbeite ich jetzt aber damit
beim Übertragen der Fotos vom
smartphone. Ich weiß leider
nicht mehr, wie ich das vorher
gemacht habe. Das hieß glaube
ich einfach Fotos.
Ich bin
Papieringenieurin, daher der
Name der Email-Adresse und für
die Bahn erfasse ich Zahlen,
Fahrgastzahlen. Unter meiner
Würde, aber habe nichts besseres
gefunden.
Für den shop
brauche ich mehr Produkte und
vor allem Werbung, die
gmail-Adresse für den
Youtube-Account! Ich brauche ein
anderes Smartphone für die
Anmeldung, aber ich habe hier
niemanden, mal sehen, was ich
heute hinbekomme. Ärgerlich und
Zeitverplemperung.
Das auf die
Schnelle, ich muss gleich los.
Liebe Grüße
Heidi
Am
Mittwoch, 19. November 2025 um
09:03:47 MEZ hat Jürgen
Reichenberger
<briefwechsel@jreichenberger.net>
Folgendes geschrieben:
Guten Morgen Heidi,
ja, du hast Recht. Die
Emails werden zu lang.
Deshalb werde ich dir
die Antworten
"themenspezifisch"
schicken.
Ich finde es gut wie
du das Technische
angehst, lieber in
mehreren Schritten,
nicht krampfhaft auf
einmal.
Da hattest du ja ein
richtiges
Technik-Abenteuer! Ich
kann mir vorstellen,
wie frustrierend das
ist, wenn sich Geräte
verselbständigen und
plötzlich irgendwas
speichern oder
löschen, was man gar
nicht wollte. Es ist
gut, dass du die alte
Gmail-Adresse jetzt
los bist – solche
Reste tauchen sonst
immer im unpassendsten
Moment wieder auf.
Das mit dem WLAN mache
ich übrigens ähnlich:
Ich schalte es nur
ein, wenn ich es
wirklich brauche. Man
hat dann das Gefühl,
etwas mehr Kontrolle
über die digitale Welt
zu behalten. Und
kabelgebunden am PC zu
arbeiten ist sowieso
die stabilste Lösung.
Selbst am meinem
Smartphone schalte ich
die mobilen Daten ab
weil ich es an einen
Adapter hänge, der es
lädt und im Netz hält.
Es ist halt auch eine
Frage, wieso man für
WLAN genau die
Frequenzen benutzt,
die auch Mikrowellen
benutzen?! Mit der
Mikrowelle erhitzt man
Flüssigkeiten. Aber
das WLAN hat keinen
Einfluss ;-) Aber das
ist eine gaaaaanz
böööööse Verschwörung.
Und damit haben wir ja
gar nichts zu tun,
stimmt's?
Du erwähnst, dass du
„legacy“ loswerden
möchtest – meinst du
damit das alte
Google-Konto oder eine
bestimmte Anwendung
auf dem PC? Ich kenne
den Begriff auch in
Verbindung mit
Windows- oder
Office-Einstellungen.
Vielleicht kann ich
dir da helfen, wenn du
magst.
"Wenn im Zug kein
Internet ist, kann ich
dort nicht mein
Ergebnis von meiner
Erhebung übermitteln,
das mache ich dann zu
Hause. Und ich muss zu
Hause updaten."
Ich finde übrigens
spannend, wie du das
mit dem Zug und deiner
Erhebung beschreibst.
Was für eine Erhebung
führst du durch –
beruflich oder privat?
Das klingt, als
würdest du mit Daten
oder Beobachtungen
arbeiten.
Noch eine Sache
"quält" mich:
papierheidi. Ist
Papier dein Nachname
oder hast du viel mit
papier zu tun? Oder
bist du jemand, der
lieber mit Stift und
Papier schreibt als
mit Tastatur. Hat der
Name etwas mit deiner
Liebe zum Schreiben zu
tun, oder steckt eine
andere Geschichte
dahinter?
Viele Grüße
Richi
Am
18.11.2025 um 13:45
schrieb Heidi:
Guten
Morgen lieber
Jürgen,
Danke dir auch
für deine
inhaltsreiche
Antwort und
auch Danke für
deinen
Zwischenbescheid.
Wir könnten
aber auch
einen Zeitraum
ausmachen, in
welchem
zeitlichen
Abstand wir
antworten.
Jetzt zum
Anfang ist das
sicher
spannend, sich
täglich
auszutauschen,
das werden wir
vermutlich
aber nicht
durchhalten.
Gestern
bin ich noch
verzweifelt,
weil auf
meinem
Privathandy
noch eine alte
gmail-Adresse
war, die ich
nie benutzt
habe und schon
vor Wochen auf
dem PC
gelöscht habe.
Erst heute
früh ist es
mir gelungen,
sie zu
löschen.
Nachher werde
ich also
Youtube erst
wieder angehen
können. Die
Fotos gehörten
nicht aufs
Diensthandy,
es ist gut,
dass sie da
gelöscht
wurden.
Vermutlich
habe ich mal
das Wlan zu
Hause
angehabt, dass
sich hier
alles
verselbständigt
hat. Wenn im
Zug kein
Internet ist,
kann ich dort
nicht mein
Ergebnis von
meiner
Erhebung
übermitteln,
das mache ich
dann zu Hause.
Und ich muss
zu Hause
updaten.
Ansonten lasse
ich das Wlan
aus. Ich muss
mir
angewöhnen,
dann den PC
auszuhaben und
das
Privathandy
genauso. Mein
PC ist
kabelgebunden.
Wie
ich legacy auf
dem PC
loswerde, ist
mir aber noch
ein Rätsel.
Ich
freue mich
natürlich
sehr, dass du
auf meiner
Wellenlänge
schwingst. Es
ist eine
regelrechte
Erleichterung,
das Niveau
nach langen
Jahren der
Entbehrung mal
wieder
gefunden zu
haben. Warum
ich aber
hinterfrage,
mir so viele
Gedanken
mache? Das
habe ich noch
nicht
herausbekommen.
Zu
den Traumata:
Verdrängen
geht nicht,
alle
unbewussten
Beeinflussungen
bleiben
bestehen.
Glaubenssätze
der Vorfahren
werden
weitergegeben.
Gleich kommt
mein Beispiel.
Es gibt aber
noch mehr,
nicht nur
Traumata. Die
DNA verändert
sich mit den
ungelösten
Blockaden. Ich
glaube, dass
ist inzwischen
hinreichend
erforscht,
also keine
Esoterik.
Also
dann mal zur
meiner Oma
mütterlicherseits.
Ich habe es
inzwischen
verdaut.
19.JH. Keiner
hat je
hinterfragt,
warum es einen
dunkelhäutigen
Sohn gab,
einen meiner
Onkel. Er sah
aber nicht wie
ein Afrikaner
aus. Er war
nur reichlich
melaninversorgt. Wie die Eltern nonverbale Verbote aussenden, ist mir
ein Rätsel.
Das ist eine
schädliche
Macht, die
Heilung
verhindert.
Und wie heißt
diese Macht?
Ich habe mal
gesagt, er
wäre ein
Kosak. Ich
habe die
passende
Behörde
angemailt, ob
er ein
angenommenes
Kind wäre,
also
adoptiert. Die
haben so
komisch
zurückgeschrieben,
dass ich
misstrauisch
wurde. Es gab
auch keine
Schwarzen
dort, ich habe
tagelang bei
google die
Geschichte
recherchiert.
Das war aber
in Irrtum. In
der
Kolonialzeit
gab es sehr
wohl Schwarze
in der
Industrie. Sie
haben für die
Kolonien
gearbeitet.
Und sie wurden
stigmatisiert.
Letztendlich
stellte sich
heraus, dass
die Oma von
dem Sohn eines
schwarzen
Arbeiters
vergewaltigt
wurde. Sie
wurde
schwanger, es
war das erste
Kind. 9 Monate
die bange
Frage, von wem
ist das Kind?
Welches Leid!
Bei der Geburt
die
Gewissheit,
nicht von
ihrem Mann.
Die Hölle.
Unfassbar,
damit zu
leben. Sie
starb mit gut
50, vermutlich
an Leberkrebs,
in der Leber
sitzt die Wut.
Ich habe die
Oma vor vielen
Jahren in
einer
Familienaufstellung
erlebt, die
hat mich böse
angemotzt.
Heute ist mir
klar, der
Gedemütigte
rächt sich an
der ganzen
Welt. Ihr
Schicksal
wurde nicht
mal
angesprochen,
von der ganzen
Verwandtschaft
nicht, meine
Mutter hat es
dann
weitergelebt,
ich war ein
absolut
ungewolltes
Kind. Das habe
ich aber erst
gerafft, als
meine Mutter
längs
verstorben
war.
Was
aber der
Hammer ist,
dass die
Familie mit so
einem Kind
völlig
abgelehnt
wurde. Sie
hatten
bestimmt keine
Freunde. Meine
Mutter hatte
auch keine
Freunde und
die nächste
Generation
auch nicht,
also meine
Geschwister
und ich. Mein
Vater hatte
ein ähnliches
Schicksal mit
Ablehnung in
sich. Auch er
war
freundelos.
Glaubenssätze:
Wir sind
nichts wert,
uns kann
keiner leiden,
wir werden
gemieden, wir
sind arme
Säue, …. Das
dürfte die
Quelle meiner
Freundelosigkeit sein, oder zumindest eine. Habe ich sie jetzt beendet?
Da
wir das Thema
Energie haben,
welche Energie
spielt da bei
den
Glaubenssätzen
eine Rolle?
Wie heißt sie,
wie nennen wir
sie?
Neuroplastizität
beschreibt ja
noch kein
Energiefeld.
Handelt es
sich um
Lichtenergie?
Elektromagnetische Strahlung, die Menschen nur spüren, aber nicht
wahrnehmen?
Was ist die
Maßeinheit?
Ich höre immer
nur
Lichtkörper,
Aura, Flammen,
aber weiteres
in Form von
Formeln oder
Maßeinheiten
kommt nicht.
Das ist mir zu
banal. Man
muss eh bei
der Esoterik
sehr
aufpassen,
dass man nicht
an Blödsinn
anfängt zu
glauben. Wenn
ich z.B. Engel
und Feen höre,
Christusenergie, usw. dann verdrehe ich die Augen.
Nun
habe ich das
aufgedeckt,
habe mit der
Oma
gesprochen,
das gelingt
mir
inzwischen,
mit
Verstorbenen
Kontakt
aufzunehmen,
meistens in
einer
bestimmten
Kirche in
Coburg. Es
gibt aber auch
Familienstellen mit Spielfiguren – mir gelingt sie sogar mit Zetteln mit
den Vornamen
drauf, das
habe ich
gemacht. Die
Mutter der Oma
muss eine ganz
liebe gewesen
sein, sie hat
ihren dunklen
Enkel wohl
nicht gesehen.
Die Oma ist
dankbar, dass
ich es
herausbekommen
habe und hätte
gern ein
kleines
Kunstwerk von
mir, indem sie
bei mir sein
darf, also
hinter mir
stehen darf
und sie hat
sich für ihre
Vorwürfe in
der
Familienstellung
entschuldigt.
Übrigens waren
zu mir die
Menschen sehr
oft böse. In
Sonneberg ist
alles anders,
sehr heilsam
ist das hier.
Der
dunkle Onkel
hatte sein
ganzes Leben
lang Heimweh.
Aja, den habe
ich dann mal
zum
Vergewaltiger
gestellt und
gut war es.
Alle sind ja
schon lange
tot. Seine 3
Geschwister
(auf Papier)
atmeten auf.
Diese Familie
muss unter den
Verhältnissen
sehr gelitten
haben. Ich
habe diesen
Onkel nur ein
paarmal
gesehen. Und
meine Mutter
war natürlich
belastet und
hat, ohne es
zu wollen,
eine komische
Energie
weitergegeben,
wir sind
nichts wert,
die anderen
sind nix...
Jetzt
kamst du, du
lehnst mich
nicht ab. Ob
wir Freunde
werden? Dann
hätte die
Aufdeckung ja
schon zu einer
Veränderung
geführt.
Fühlst
du eigentlich
Ungereimtheiten in dir?
Sonneberg
war seelische
Kur, ich habe
hier oben so
viel in mir
geradegerückt,
mein Herz
wieder
geöffnet,
Traumata
integriert,
mit dem
Mentaltraining
bin ich wieder
dankbar und
zufrieden.
Aber hier ist
in allem
Mangel. Auf
kleinen
Ausflügen ist
sogar Mangel
in der Natur,
Langweile. Ich
radle lieber
nach Bayern.
Keine
Konditorei
mehr, ständig
sterben Leute,
keine
gescheite VHS,
nicht mal eine
Christmette
mit Chor
-letztes Jahr
hat mir allen
Ernstes jemand
empfohlen,
nach Dresden
zu fahren.
Sonneberg
liegt
ungünstig, was
die
Zugverbindungen
angeht. Ich
fahre nach Hof
zum See von
hier aus
länger als von
Nürnberg aus.
Kaum noch
Einkehrmöglichkeiten
beim Wandern,
überhaupt,
keine
Wandergruppe
mehr, kein
Chor…..keine
Kultur. Mit
dem Rad kannst
du hier nicht
fahren, das
geht ständig
bergauf und
bergab. Keine
Ärzte mehr,
die alten
sterben weg.
Ein Stadtrat
soll Heil
Hitler rufen,
habe ich noch
nicht gehört,
aber 30 % sind
schon
AFD-Leute.
Ich
finde auch
keinen Zugang
zu den
Menschen hier.
Smalltalk ohne
Ende, Lachen,
alles schön,
aber das war
es auch. Warum
fragend die
älteren Frauen
nicht mal, ob
ich
mitwandere?
Wollen sie
unter sich
bleiben? Ganz
komisch, aber
es kann auch
an mir liegen.
Ich bekomme
hier nichts
mit, von
Unfällen und
Gewalttätigkeiten
und
zerstochenen
Autoreifen,
null. Ich
höre, dass sie
Sonneberger
blöd sind, von
der Friseuse,
dass sie
Wessis nicht
leiden können,
vor allem die
Älteren, was
ich völlig
anders erlebe,
dann höre ich,
dass alles
Ossis doof
sind. Dabei
sind die doch
alle so
reizend die
ich kenne,
besonders bei
der Bahn. Ich
raff das
nicht. Es
kommt mir so
vor, als ob
ich hier
beschützt
würde, aber
eben jetzt an
den nächsten,
oder besser,
an den letzten
Ort in meinem
Leben ansässig
werden soll.
Ich verrate
aber noch
nicht, wo der
sein kann. Ich
werde das Geld
noch anziehen.
Beim
Channeln
stellst du ja
die Fragen,
sonst geht da
nichts. Keine
Sorge. Die
Ausbildung bei
der Frau, die
das Zoom
meeting
gestartet hat,
kostet 900
Euro, ich
schaue erst
mal nach
preiswerten
Alternativen.
Das war
gestern der
zweite Abend
und der war
einfach
Klasse. Die
Frau hat
online
gechannelt,
das war so
mutig! Da
waren auch
tolle Leute in
der Gruppe.
Eine Frau
stand vor dem
Wegzug aus
ihrer Wohnung,
an die eine
Scheune
grenzte, in
der ein Portal
ist (schon
wieder eine
undefinierte
Energie!) Sie
hatte das
Gefühl, dass
sie vor ihrem
Wegzug noch
etwas in der
Scheune zu
erledigen
hätte, damit
die Nachmieter
sich wohl
fühlen würden.
Was für eine
liebevolle und
verantwortungsvolle Seele! Die Channel- Antwort hat sie so beglückt. Das
war so schön,
das erleben zu
dürfen. Ich
durfte nach
Sonneberg
fragen, es kam
etwas zu
negativ rüber,
was ich hörte,
aber dass ich
da falsch bin,
war eindeutig.
Das mit dem
Geld sollten
wir in der
Akashachronik
nachschauen.
Meinen
Wunschort
hätte ich ja
schon. Es gibt
also noch mehr
Hindernisse
beim
Mentaltraining,
die die Gurus
einfach nicht
kennen.
Hm,
wie können wir
denn mal
Struktur in
unsere
Gedanken
bekommen?
Hast du Lust,
alles war dir
dir zur
Energie ein –
oder auffällt,
in eine Excel
Liste
einzutragen?
Du könntest
die Spalte A
nehme, ich die
Spalte B. In
einer
angemessenen
Zeit gleichen
wir ab. Wir
könnten auch
Verlinkungen
reinsetzen.
Owei, geht das
überhaupt,
wenn wir dann
die beiden
Tabellen
zusammenfügen?
Thema Energie.
Übrigens ist
bei der
Energie auch
die Polarität
dabei, Plus
und minus, in
der IT 0 und
1, hell und
dunkel….
Unser
Bewusstsein
entwickelt
sich immer
weiter, so
sehe ich das
auch. Aber wie
das
funktioniert,
ist schon
wieder die
Frage.
Gestern
nach dem
Zoom-meeting
dachte, ich,
wenn wir zu
dem Thema
Energie
wirklich etwas
veröffentlichen, werden das mehrere Bände und die Zielgruppe sind eher
Spirituelle
oder auch
Physiker, also
brauchen wir
auch noch
Übersetzer,
denn die
Voraussetzung
für
potentielle
Kunden ist ein
hoher IQ.
Aber wenn wir
es nur für uns
herausbekommen
und im
Internet
veröffentlichen,
tun wir etwas
für die
Menschheit,
und evt.
fließt etwas
für die
clicks, das
kannst du
wieder.
Du
kennst
Telepathie, da
ist er wieder
der Radius.
Aber wie geht
das bitte? Was
wir alles noch
nicht wissen!
Schick mir
bitte mal ein
Bild von einem
Panzereinstieg
für
Schwangere.
Mit KI kannst
du inzwischen
so viel Lügen
verbreiten,
das es nicht
mal auffällt,
dass die
ursprüngliche
Nachricht
hieß, „Im Puma
Panzer ist so
wenig
Feinstaub,
dass da sogar
Schwangere
drin
arbeiten
könnten
“.
In
Deutschland
gibt es ja
nicht mal eine
Wehrpflicht
für Frauen,
noch nicht.
Ich bin
sicher, dass
das alles Fake
ist mit den
Schwangeren.
Als
Lehrling war
ich in der
Ukraine und
habe an der
Gasleitung
"Druschba"
gearbeitet“
hatte mich
fragen lassen,
ob du Ukrainer
bist? Hast du
als Lehrling
einfach so im
Ausland
gearbeitet?
Internationale
Konflikte:
Darüber gibt
es auch aus
meiner Sicht
keine
Wahrheit, ich
merke auch,
dass da mein
sonstiges
Mitgefühl
nicht mehr so
präsent ist.
Sag den
Betroffenen
mal, sie
sollen das
Dankbarkeitsvideo
anschauen.
Nein, niemals.
Nur leiden
können sie und
hassen. Und es
fehlt an IQ,
und da der ja
immer mehr
verschwindet,
ist Einsicht
nicht mehr
möglich.
Asylanten
dürfen auch in
Deutschland
„Scheiß-Regierung“
rufen.
Wir
hatten gestern
das Thema am
Coburger
Bahnhof. Eine
Fast-Leiche,
ein alter Mann
lag verwinkelt
auf der Bank.
3
Rettungskräfte
kamen. Eine
Frau neben mir
beichtete mir,
dass sie nicht
mehr helfen
könnte. Sie
war betrübt
und hatte
schon ein
schlechtes
Gewissen, sie
hätte Angst
vor Gewalt.
Ich habe sie
dann beruhigt,
ein Anruf beim
Rettungsdienst
ist Hilfe
genug. Aber
dass nach der
Abholung der
Gestalt die
Bank nicht
desinfiziert
wurde, war für
mich
untragbar.
Igitt. Der Typ
war vermutlich
alkoholisiert,
wenn nicht
sogar bekifft.
Welchen Wert
hat er für die
Gesellschaft?
Er gibt
anderen die
Möglichkeit,
Mitgefühl zu
zeigen. Ist
dieser Gedanke
schon
reaktionär?
Ich
ärgere mich
heute noch
über eine
abgegebene
Fundsache aus
der S-Bahn,
als ich noch
in Nürnberg
wohnte. Eine
Kamera mit 2
Objektiven,
Neuwert 4000
Euro. Der
Verlierer hat
meine
Privatadresse
auch von der
Bahn bekommen,
toll, dann
stand er vor
meiner
Wohnungstüre
und meinte, er
könne ja als
Dankeschön ein
paar Fotos von
meiner Familie
machen. Ich
habe ihn
rausgebeten
und den
gesetzlichen
Finderlohn
verlangt. Der
hatte meine
Ehrlichkeit
nicht
verdient. Die
Kamera könnte
ich sehr gut
gebrauchen.
Gefunden habe
ich sie in
einer alte
S-Bahn ohne
Kameras. Es
wäre nicht mal
aufgefallen.
So wurde ich
von einer
Unverschämtheit
geprägt. So
verliert man
Mitgefühl.
Ich
engagiere mich
in Sonneberg
lieber für den
Bahnhof, die
Beleuchtung
auf der
Brücke, die
Altkleidercontainer,
die verbotene
Werbeblätter
vor den
Haustüren usw.
Das ist ein
Geben für
alles, was ich
hier bekomme
und was die
Sonneberger,
vielleicht
auch wegen der
alten Prägung,
nicht können.
Ich melde auch
so manches per
Telefon oder
per mail, was
aufgebrochene
Türen vom
Aufzug am
Bahnhof
angeht, nach
Erfurt zur
Bahn. Das ist
hier ein
Grenzbahnhof
und es gibt
keinen
DB-Service.
Unverschämt
ist das.
Über
die Energie
der
Flüchtlingskrise
könnten wir
uns extra
unterhalten.
Es wird etwas
zu viel auf
einmal.
Dann
genieß deinen
Tag. Liebe
Grüße von
Heidi
(kein Text)
Eben Test und langsam glaube ich an den rückläufigen Merkur. Im Zug ist nur das Fis gestört und die Lautsprecher. Nichts besonderes.
Am Samstag, 22. November 2025 um 16:52:02 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben:
Mein Server war heute mal außer Betrieb. Jetzt hat es dreimal
funktioniert ;-)
Versuchs jetzt nochmal.
Gruß Jürgen
Hallo Heidi,
ich habe heute/jetzt 2 Emails von dir erhalten.
Gruß Jürgen
Mein Server war heute mal außer Betrieb. Jetzt hat es dreimal
funktioniert ;-)
Versuchs jetzt nochmal.
Gruß Jürgen
Guten
Abend Jürgen,
wo
soll ich anfangen? Beim Kakao? Wenn du da spirituelles Erwachen oder sonstiges
erfährst, ist das dein Glaube oder dein Erlebnis, ist ja egal. Erforscht ist es
nicht. Wir haben zu Hause sogar an St. Martin
so ähnlich gefeiert, mit mehreren Ampeln, also selbstgemachten, und Martinswecken
mit dicker Butter drauf. Es war gemütlich. Ja, und da geht auch das Herz auf. Aber
das geht es auch mit Tee auf.
Kakaopulver ist die
Schokoladenform mit der höchsten Cadmiumkonzentration. Das sagt dir keiner beim Ritual.
Ich
habe das Bleigießen auch nur im Vergleich genannt, weil es auch ungesund ist. Das ist leider anders angekommen. Man kann ja
trotzdem die Rituale machen, aber dann das Schwermetall regelmäßig ausleiten.
Was
die Männer angeht, ist es eher umgekehrt, dass ich sie ablehne, wenn sie mir im
Geist nicht gewachsen sind. Ein Eisenbahner hat mich so bedrängt, dass ich ihm klipp
und klar sagen musste, er könne mir nicht das Wasser reichen. Du hast es anders
herum beschrieben. Es ist schrecklich, wenn ein Mann mir nicht mal im Gespräch
folgen kann…. Aber auch nicht mal nachfragt. Ja klar, es gab einige Anläufe,
ich meckere auch nicht, die interessanten waren aber verheiratet, da kam ich zu
spät. Und wenn man Altlasten bei sich hat, zieht man Männer mit Altlasten an,
da geht dann gar nichts. Ingenieure fand ich Klasse.
Ursprünglich
hatte ich den IQ-Test bei Mensa e.V. ins Auge gefasst, weil ich tatsächlich
langsam dachte, die Menschen haben an Intelligenz verloren, ich finde keine
mehr für mich. Die letzten Aufdeckungen könnten natürlich einen anderen Grund
nennen, die Ablehnung der Oma und die Weitergabe ihres Traumas.
Der
Mensa-Verein trifft sich einmal im Jahr, dann hast du eine Auswahl an über 1000
(von 18.000) Deutschen mit hohem IQ. Es gibt regionale Treffen, es werden
anspruchsvolle Spiele gemacht und es gibt weltweite Kontakte, es gibt auch einem
Mensaverein an der Côte d’azur, lach. Ob ich aber die 130 knacke, ist die Frage.
Und das Durchschnittsalter bei Mensa kenne ich auch noch nicht.
Es
gibt auch Berufsverbände, ich habe viel recherchiert, ohne passendes Ergebnis. Ich
bin am falschen Ort.
Mein
Corel Draw X5 von 2010 reicht aus, es war glaube ich das letzte auf CD, danach kam
das mit monatlichen Gebühren, wenn ich mich richtig erinnere. Mit Win 10 war es
schon anders in der Darstellung, aber ich komme klar.
Ja, genau, ich habe
eine selbst ernannte Aufgabe, ich fühle mein Talent und auch meine Macht darüber,
aber langsam möchte ich davon weg. Ich sehe andere Dinge, oder besser ich
visualisiere sie, vielleicht träume ich auch nur. Ohne neue Menschen kann ich meine
Lebenswünsche vergessen.
Und ihr? Tarragona und Dresden, ui!
Ich war in meinem
Heimatort, grausam; ich war in Köln, ne; ich war in Weimar, schon eher. Aber
die Grenze scheint zurückzukommen. Ich höre öfter, dass die Ossis über die Wessis
schimpfen. Das haben sie den Wessis nachgemacht. Ich könnte bei so einer
Kleinkarriertheit ausrasten. Mich haben fast alle blöd angemacht, als ich
meinen neuen Wohnort bekannt gegeben habe, auch Eisenbahner. Was ich lustig finde,
die ganzen mindestens 400 Eisenbahner wissen aber, dass ich hier wohne.
Die Frage, was will
ich in diesem Leben noch erreichen? soll für mehr Bewusstsein und Zielstrebigkeit
führen. Eine krassere Frage ist, was soll auf deinem Grabstein stehen.
Gute
Nacht wünscht dir
, in freudiger Erwartung deiner Antwort
Heidi
Am Freitag, 21. November 2025 um 23:58:09 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben:
Hallo Heidi,
danke, dass du das alles so offen mit mir teilst. Man spürt, dass
du dich mit deiner Familiengeschichte sehr gründlich
auseinandergesetzt hast. Dass du über deine Oma schreiben kannst,
gerade weil niemand mehr lebt, zeigt, wie gut du zwischen
Mitgefühl und gesunder Distanz unterscheiden kannst. Wie du
schreibst: Es war ihr Leben – und trotzdem ist es berührend, dass
du ihr innerlich Gerechtigkeit geben konntest.
Dass du dich selbst sehr genau beobachtest, finde ich
beeindruckend. Viele Menschen merken nicht einmal, welche Muster
sie beeinflussen. Ob jemand „traumafrei“ ist oder nicht, lässt
sich für Außenstehende schwer sagen – ich kenne aber aus meinem
eigenen Leben keine größeren Blockaden oder „Macken“, die mich
behindern würden.
Die Geschichte mit der Fötus-Zwillingin und dem Satz „Mach voran“
ist interessant – vor allem, weil du beschreibst, dass dieser
innere Druck sofort verschwunden ist. Solche Veränderungen sind
selten, und ich kann verstehen, dass du an genau solchen
Erlebnissen festhältst und daraus Schlüsse ziehst.
Dass du dir mehr Freunde wünschst, kann ich gut nachvollziehen.
Die Geschichte von der Frau in der Tanzgruppe zeigt ja, dass sich
manchmal in einem einzigen Moment Türen öffnen können. Es ist
schön, wenn Menschen auf diese Weise neue Verbindungen finden.
Was deine Schwestern betrifft, klingt es sehr schmerzhaft, dass
der Kontakt abgebrochen ist. Familienkonstellationen können
schwierig sein – auch ohne große Dramatik. Ob man „eine Aufgabe“
hat, die Dinge der Vorfahren zu ordnen, ist etwas, das jeder nur
für sich selbst beantworten kann. Aber ich verstehe, dass du
manchmal das Gefühl hast, mehr zu sehen oder zu verstehen als
andere aus deiner Familie.
Zu den Aufstellungen und Channelings: Ich merke, dass diese Arbeit
dir viel bedeutet und dir geholfen hat, Zusammenhänge zu erkennen.
Für mich sind solche Methoden eher symbolische Wege, innere Bilder
sichtbar zu machen. Aber ich finde es spannend, wie klar du aus
diesen Erfahrungen etwas für dich ableiten konntest.
Was das Channeling meiner eigenen Mutter betrifft: Für mich war es
mehr eine Art inneres Bild, mit dem ich nichts „fragen“ wollte.
Ich habe da keine besondere Erwartung an Antworten gehabt.
Vielleicht ist genau das der Unterschied.
Ich finde es gut, dass du deinen eigenen Weg gefunden hast, mit
deiner Geschichte Frieden zu schließen – Schritt für Schritt.
Kakao-Zeremonie:
Ich hatte in dem Video von Kai Brenner (
https://www.youtube.com/watch?v=un2g8BbxYQ0
) das erste Mal von
Kakao-Zeremonie gehört und ich war neugierig. Dein Verglich mit
Bleigießen scheint mir nicht zu passen. Deshalb habe ich mal die
KI befragt:
🔍
Bleigießen vs. Kakao-Zeremonie
(zwei Rituale – zwei völlig verschiedene Welten)
🎭 1. Ursprung & Bedeutung
Bleigießen:
Volksbrauch aus Mitteleuropa
Silvestertradition („Was bringt das neue Jahr?“)
spielerisch, symbolisch, kein tieferer Sinn
früher echtes Blei → heute oft Zinn oder Wachs
Kakao-Zeremonie:
spirituelles Ritual aus Mittelamerika
zeremonieller Rohkakao (
Cacao
) mit jahrhundertealter
Tradition
Fokus auf Herzöffnung, Verbindung, Selbstreflexion
oft begleitet von Musik, Meditation, Atemarbeit
🍵 2. Wirkstoffe & körperliche Effekte
Bleigießen:
Keine körperliche Wirkung – außer, man verbrennt sich 😉
Früher Blei giftig (Dämpfe!). Heute ungefährlich.
Kakao-Zeremonie:
Kakao enthält:
Theobromin (stimmungsaufhellend)
Magnesium (beruhigend)
leichte Blutdruckwirkung
„Herzöffnend“ im übertragenen Sinne → eher entspannend, warm,
fokussierend
🧠 3. Mental / Emotional
Bleigießen:
Spaßfaktor
Fantasie („Was sehe ich in der Figur?“)
Keine innere Arbeit, kein persönlicher Prozess
Kakao-Zeremonie:
Für manche eine Art Meditation
Kann Gefühle öffnen oder beruhigen
Wirkung stark abhängig von Setting und Erwartung
Für Skeptiker: eher ein gemütlicher heißer Kakao mit
Kerzenlicht 😉
🧪 4. Gefahren & Kritik
Bleigießen:
Früher: giftige Bleidämpfe
Heute: unbedenklich
Esoterik-Level: niedrig
Kakao-Zeremonie:
Kakao kann Schwermetalle wie Cadmium enthalten (je nach
Anbaugebiet!)
Für empfindliche Menschen → Herzklopfen
Esoterik-Level: je nach Seminar verschieden
🎯 5. Fazit
Bleigießen:
Kakao-Zeremonie:
Ich schließe mich voll dem Fazit an.
Unsere Gemeinschaft war das KRD, Königreich Deutschland.
Die Geschichte mit meiner Frau erzähle ich dir gern, aber in
diesem Brief wird es einfach zu lang.
"Ich bin solo. Ein Zugbegleiter hat vor kurzem gesagt, ich wäre zu
intelligent für einen Mann. Musste schmunzeln. .."
Warst du immer solo?
Meine Exfrau hat bei der Bahn gelernt, dann als
Stellwerksmeisterin und später als Zugbegleiter gearbeitet ;-)
Ja, ich denke, es gibt viele Männer, die Probleme haben, wenn die
Frau intelligenter oder erfolgreicher ist.
Nein, einen IQ-Test habe ich noch nicht gemacht. Es wäre ein
Zeitvertreib. Ich sehe darin keinen Nutzen.
Wenn du mir schreibst, welche Version von Windows du hast und
welche von Corel Draw, dann könnten wir mal nachschauen.
Ich finde es sehr schön, dass du dich so engagierst. Gerade wenn
man solo ist, gibt einem das eine echte Aufgabe und auch einen
Ausgleich. Andere kümmern sich um ihre Enkel – du kümmerst dich um
deine Umgebung, um Menschen, um Dinge, die sonst keiner sieht oder
anpackt. Das ist genauso wertvoll, nur auf eine andere Art. Und
man merkt, dass es dir auch eine Form von Zugehörigkeit gibt.
Ja, dieses Gefühl kenne ich sehr gut. Es gibt Orte, an denen man
ankommt – und plötzlich fällt alles von einem ab, was den Tag
schwer gemacht hat. Bei mir ist das vor allem mein Elternhaus:
Sobald ich dort die Tür öffne, spüre ich etwas wie Ruhe und
Vertrauen, fast so, als hätte die Zeit eine andere
Geschwindigkeit.
Und genauso geht es mir dort, wo ich mit meiner Frau zusammen bin.
Das sind für mich meine „Parallelwelten“ – Orte, an denen man
einfach bei sich sein darf, ohne etwas erklären oder leisten zu
müssen.
Ich kann gut verstehen, dass Sonneberg für dich so ein Platz
geworden ist.
Ich kann gut verstehen, dass du enttäuscht bist, wenn ein
geplanter Aufbruch sich doch nicht erfüllt. Manchmal zeigt sich
erst vor Ort, dass ein Platz doch nicht zu einem passt. Ich kenne
das gut: Ich war zwei Jahre in Spanien, in Miami-Platja bei
Tarragona. Es war wunderschön dort – Sonne, Meer, Lebensgefühl –
aber trotzdem wurde es nicht unsere Heimat. Manchmal braucht es
mehr als nur eine schöne Umgebung.
Die Côte d’Azur klingt nach einem schönen Traum, und ich glaube
tatsächlich, dass sich im Leben manches schneller wenden kann, als
man denkt. Ein kleiner Zufall, eine Begegnung, und plötzlich
öffnet sich eine Tür.
Dass du es gerne quirliger hättest – Chor, Freunde, Gäste, Musik –
aber gleichzeitig absolute Ruhe brauchst, kann ich nachvollziehen.
Es gibt solche Orte, manchmal muss man nur lange genug suchen, bis
der richtige auftaucht.
Und was das Thema „Mann“ angeht: Ich finde es sympathisch, dass du
den Gedanken nicht aufgegeben hast. Es braucht nicht viel
Intelligenz, um jemanden zu finden – nur das richtige Gefühl. Den
Grund, den du für dich behältst, respektiere ich vollkommen.
Mein Eindruck ist: Wenn man die Augen und Ohren offen hält, findet
sich entweder ein Ort oder ein Mensch, der zu einem passt – oft
ganz leise und ohne Druck.
"Können wir uns jetzt mal auf dich konzentrieren?" - Ja gern, aber
jetzt möchte ich erstmal schlafen gehen. Und dann fällt mir auch
ein, was ich "... noch alles in deinem Leben erreichen? ..." will
;-)
Gute Nacht wünscht dir
Jürgen
2025.11.23
Guten Morgen lieber Jürgen,
https://www.youtube.com/watch?v=Hx5kuLTnqWA
Esoterik von feinsten, ich bin einfach nur entsetzt: Ich habe mein ganzes Leben Kakao getrunken, mir ist gar kein Kakaogeist erschienen, mein Basischakra war über Jahrzehnte blockiert. Wenn die Menschheit nur noch verarscht werden will, wollen wir einen shop mit Ritualkakao aufmachen? Oder ist das schon wieder zu spät?
Der ganze Esoterikbereich ist dermaßen lukrativ, machen wir etwas falsch? Es gäbe ja dann noch Behälter für Ritualkakao, Ritualutensilien usw. Und du könntest esoterische IT anbieten,
https://www.martin-jestl.com/
,ich esoterische optische Täuschungen. Wer sie erkennt, ist auf dem Achtsamkeitsweg. Kakao für die Zirbeldrüse? Kann Kakao entkalken? Wer weiß. Kakao für die Libido? ein natürliches Aphrodisiakum soll Kakao sein. Habe ich nichts von gemerkt. Seitdem ich so viel bei der Bahn bin, habe ich genug knackige Kerle um mich rum, da brauche ich eh nichts mehr.
Ich appelliere aber nur an dich, Rituale sind wirklich etwas schönes, und der Glaube bewirkt Wunder, das Gemeinschaftsgefühl ist Klasse, aber bitte fall nicht auf die ganzen Versprechen rein.
Sag mal, wieso finde ich mein erstes Short nicht bei google, aber über 1300 andere? ich steh auf dem Schlauch. Bis später. Freundschaftliche Grüße von Heidi
2025.11.24
Guten Morgen Heidi,
du hast in deinen letzten Zeilen viele spannende
Themen angesprochen, und da sind inzwischen einige Punkte offen,
auf die ich gern etwas ausführlicher eingehen möchte. Nur wäre
das für eine schnelle Antwort jetzt schlicht zu viel. Ganz kurz
zusammengefasst geht es um:
deine Gedanken zu Ritualen,
Kakao und Esoterik
deine Erfahrungen mit Männern
und geistiger Ebenbürtigkeit
Mensa, IQ-Tests und deine
Überlegungen dazu
dein Gefühl, am falschen Ort
zu leben und deine Erlebnisse mit Ost/West
deine kreativen Talente,
Corel Draw und deine „selbst ernannte Aufgabe“
deine Frage nach Tarragona
und Dresden
dein Short, das du bei Google
nicht findest
und die beiden Dinge, die du
direkt an mich gerichtet hast:
die Geschichte mit meiner
Frau, die ich dir gern erzähle, aber nicht zwischen Tür
und Angel
und deine Frage, was ich
noch alles im Leben erreichen möchte ;-)
Das sind mehrere große Themen auf einmal, und
ich möchte dir darauf lieber in Ruhe antworten.
Ich nehme heute nur dein Thema
„Rituale, Kakao und Esoterik“ heraus – alles andere braucht ein
bisschen mehr Raum, und den möchte ich mir später nehmen.
Dein Fokus auf Cadmium und Blei
ist verständlich. Das ist eine Sichtweise, und sie ist ja auch
nicht falsch – jedes Material hat seine Eigenheiten. Ich selbst
habe zu Esoterik ein eher lockeres Verhältnis. Bevor ich überhaupt
entscheiden könnte, was für mich sinnvoll ist und was nicht,
müsste ich mir erst einmal klarer werden, was eigentlich alles
unter
Esoterik
fällt.
Manche zählen Meditation dazu, andere Energiearbeit, wieder andere
nur die exotischeren Methoden.
Wenn man das zu Ende denkt,
kommt man fast automatisch zu der Frage:
Im Periodensystem stehen über hundert Elemente – welche davon sind
„gut“ und welche müssten theoretisch „ausgeleitet“ werden?
Und bei Verbindungen wird es ja
noch komplizierter. Wenn man sieht, wie voll der Himmel manchmal
mit Schachbrettmustern von Flugzeugen ist, könnte man sich fragen,
was
da alles niedergeht
– offiziell „nichts“, natürlich. Und falls es doch etwas wäre: Was
davon sollte man dann ausleiten? Welche Stoffe es sind, wird ja
bestens gehütet. Das ist ein Fass ohne Boden.
Grundsätzlich glaube ich: Jeder
Mensch verträgt etwas anderes.
Die einen rauchen ihr Leben lang und werden steinalt.
Andere sind kerngesund und bekommen plötzlich Allergien.
Paracelsus hatte mit seinem Satz
„Die Dosis macht das Gift“
vermutlich weit
mehr recht, als viele heute wahrhaben möchten. Ein wenig Alkohol,
Cannabis, sogar Schlangengift haben medizinische Effekte – zu viel
davon kann krank machen oder töten.
Esoterik, Ausleiten,
Nahrungsergänzung – das alles wirkt auf mich ein bisschen wie
Geschwister:
oft mit „hohem Nutzen“ beworben, aber am Ende doch sehr gute
Geschäfte mit der Sehnsucht nach Gesundheit.
Ich persönlich halte mich
lieber an praktische Dinge, die sich gut in meinen Alltag
integrieren lassen:
Vitamin D:
Ich verbringe das
Winterhalbjahr in der Karibik – das löst gleich mehrere
Probleme.
Omega 3/6:
Lieber Hering und
Makrele als Zuchtfisch.
Rohmilch, Honig vom Imker:
Nicht
das „Bio“, das im Supermarkt steht, sondern von jemandem, der
es selbst herstellt.
Zucker & Weizen:
Kaufe ich fast
nie – Honig reicht völlig.
Aber:
Wenn ich bei meinen Eltern bin, eingeladen werde oder wie gestern
bei einem Brunch sitze, esse ich einfach das, was auf den Tisch
kommt. Ich genieße es – denn meistens ist es mit viel
Liebe
zubereitet. Und
Liebe ist in meinen Augen der wichtigste „Wirkstoff“.
Mein Fazit:
Ich werde meinen karibischen Kakao weiterhin genießen.
Und wenn zu Silvester Bleigießen angeboten wird – ob mit Blei oder
Ersatzmetall – lasse ich mir den Spaß nicht nehmen.
Ich sammle Informationen, höre
mir Erfahrungsberichte an, aber bevor ich Geld für Rituale oder
„Methoden“ ausgebe, müsste schon sehr viel passieren.
Viele Grüße
Jürgen
Hallo liebe Heidi,
du hattest ja gefragt – und ich
hatte dir versprochen, dir die Geschichte mit meiner Frau zu
erzählen. Sie ist etwas länger (wie bei mir üblich), aber sie
gehört zu den schönsten und verrücktesten Kapiteln meines Lebens.
2001 – Das Ende einer Ehe und der Anfang von
etwas Neuem
2001 wurde ich von meiner
zweiten Frau, Bärbel, geschieden.
Zu dieser Zeit war ich mitten in einer Weiterbildung zum
Anwendungsprogrammierer – voll im Aufbruch.
Danach ging es beruflich quer
durch Deutschland:
Hannover – Banksoftware in
Java
Frankfurt am Main – ERP und
XML
Bad Salzdetfurth –
Hotelsoftware in Pascal
2005 begann ich dort ein
Eigenheim zu bauen. Fast alles selbst geplant.
Mein Gedanke war damals:
„Erst das Nest bauen – dann die Frau finden.“
(Ein Plan, den der liebe Gott später etwas…
optimiert
hat.)
2006 – Die Reise, die alles in Bewegung setzte
Mein Sohn Michael fragte mich
damals, ob ich mit seiner Mutter, also Bärbel, in die DomRep
komme. Die beiden jungen Leute wollten ausgehen, und Bärbel nicht
allein im Hotel sitzen.
Klang fair – also flog ich mit.
Wir landeten in einem
All-Inklusive-Hotel bei Las Terrenas, und dort passierte es:
Am Strand lagen wir, und ich
dachte nur:
„Wow. Diese Frauen!
Diese dunklere Haut, diese leuchtend blauen Augen, diese
zitronenfarbenen T-Shirts, diese schwarzen Haare, dieses
Lachen.“
Nach 14 Tagen wusste ich:
„Hier komme ich wieder
her. Und hier finde ich meine Frau.“
2007 – Ein Schicksalsschlag mit
Baumarkt-Geräuschen
In Bad Salzdetfurth war klar,
dass das Softwareprojekt ausläuft. Von acht Programmierern würden
nur ein oder zwei bleiben.
Also suchte ich mir eine neue Stelle, fand sie auch – und kündigte
die alte. Und
genau dann
passierte es:
Ich brach mir auf der Baustelle
die Kniescheibe.
Die OP war unter örtlicher
Betäubung.
Ich hätte fast gefragt: „Haben Sie die Schrauben aus dem Obi
mitgebracht?“
Es klirrte, die Ärzte suchten die passenden Teile – und ich hörte
jeden Ton. :-)
Aber genau dort, in diesem
Moment, kam dieser Gedanke:
„Vielleicht soll ich dieses Haus gar nicht
fertigbauen.
Vielleicht soll ich erst die Frau finden.“
Ich war nie wirklich arbeitslos
gewesen – plötzlich musste ich es sein.
Kein Einkommen, Baustelle still, Knie kaputt.
Ich zog das Arbeitslosengeld
über zwei Jahre, indem ich mich immer wieder kurz an- und
abmeldete. Und ließ mich nach Mallorca zur „Arbeitssuche“
schicken. Dort lernte ich am Strand Spanisch.
Und nachts…
Ich habe noch nie so
gefroren wie in diesem 8-Grad-Zimmer ohne Heizung.
Karibik wäre wärmer gewesen.
2008 – Die Rückkehr in die DomRep und die
Nachricht, die alles veränderte
Nach Weihnachten 2008 flog ich
wieder in die DomRep – diesmal für ein halbes Jahr.
Ich stellte eine Annonce in einem Online-Portal ein (Parship? Weiß
ich nicht mehr).
Nach zwei Tagen hatte ich
drei Zuschriften.
Eine davon von einem Engel namens
Mirna
.
Wir schrieben, und schnell
wusste ich:
Sie lebt in La Romana – ich in Las Terrenas.
Und ich wollte nicht warten.
Ich stieg in einen Bus nach Santo Domingo, danach in einen nach La
Romana.
Suchte ein kleines Café, setzte mich hin und rief an:
„Hola mi tesoro, estoy en La Romana… Espero a
ti.“
Sie kam.
Und ab da war klar:
Das
wird meine Frau.
Mirna
- so wurde sie in der Familie genannt. Mir
gefiel ihr Vorname
Carmelina
gleich viel besser. Und
dabei blieb es.
Temperament? Ich durfte es direkt live erleben
Ich hatte ja parallel noch mit
zwei anderen Frauen geschrieben.
Eines Tages rief eine von ihnen an – als ich mit Carmelina
unterwegs war.
In diesem Moment lernte ich
sehr deutlich das Temperament einer Lateinamerikanerin kennen.
(Das Handy habe ich danach mit
sehr
viel Respekt benutzt.)
Wir trafen uns oft in Las
Terrenas.
Sie brachte fast jedes Mal kleine Geschenke mit – T-Shirts, Hosen.
Nie etwas Großes, immer etwas Liebevolles.
Sie zog später nach Santo
Domingo, und ich zog hinterher.
Erst nach drei Monaten lernte ich ihre Tochter Lianna kennen –
damals neun Jahre alt.
Im Januar 2009 heirateten wir.
Und jetzt kommt die eigentliche Überraschung
Die erste Nachricht von
Carmelina kam nicht einmal von ihr selbst.
Eine Verwandte hatte Carmelina
überredet, es auch einmal zu versuchen.
Carmelina hatte keine Lust, keine Zeit, keinen Nerv.
Also schrieb die Verwandte für
sie.
Als wir später unsere Accounts
löschten, konnte ich sehen:
Ich hatte rund 20
Zuschriften.
Carmelina hatte über 1000 Zuschriften
von Amerikanern, Engländern, Europäern.
Und:
Die einzige Adresse, auf
die sie jemals geantwortet hatte, war meine.
Nur eine einzige.
Wer also hat wen gefunden?
Ich Carmelina? Oder Carmelina mich?
Oder… der Zufall uns beide?
Oder war es gar kein Zufall?
2006: erste Reise
2007: Kniebruch und
Baustopp
2008: Spanischlernen auf
Mallorca
2009: Hochzeit in Santo
Domingo
Wenn ich zurückblicke, sieht es
fast aus wie ein Plan.
Oder wie das, was du „Fokus“ nennst.
Für mich war es:
Zur richtigen Zeit am
richtigen Ort – mit der richtigen Frau.
Liebe Grüße
Jürgen
P.S. Und wenn ich mir jetzt den Text durchlese: Ich muss heulen.
So viel Glück :-) Meine dritte Ehe - alle guten Dinge sind drei?!
Mensch Jürgen, ich habe diese Mail im Zug gelesen. Es gab nicht viel zu tun, ich hatte Zeit. Dann habe ich das Smartphone auf den Tisch gelegt, der Hammer, wie das alles passiert ist. Dann habe ich sie noch einmal gelesen. Wie ein Plan, wie eine Führung, genial. Da hast du das Glück gepachtet. Kannst echt dankbar sein.
Dass du mit deiner Agilität eine temperamentvolle Frau brauchst, leuchtet mir ein.
Ich hatte heute Glück. Mein Testimonial zum Chakra Zoom meeting hat mich ein Akasha reading gewinnen lassen. Die Frau hatte schon gemeint, da ich doch wüsste was ich wollte, mir aber das Geld dazu fehlt, könnte sie in der Akasha Chronik nachschauen. Ich bin gespannt, was oder ob etwas dabei rauskommt. So richtig hat mit Akasha noch nicht angesprochen.
Ich habe aber noch das Super Channelmedium auf einer anderen Plattform gefunden, die alte wurde von den Amis übernommen, da bin ich nicht mehr angemeldet, sogar viel preisgünstiger. Ob sie noch so gut ist, weiß ich natürlich nicht.
Die andere Mail beantworte ich morgen.
Schlaf gut
Heidi
Am Montag, 24. November 2025 um 13:07:20 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben:
Hallo liebe Heidi,
du hattest ja gefragt – und ich
hatte dir versprochen, dir die Geschichte mit meiner Frau zu
erzählen. Sie ist etwas länger (wie bei mir üblich), aber sie
gehört zu den schönsten und verrücktesten Kapiteln meines Lebens.
2001 – Das Ende einer Ehe und der Anfang von
etwas Neuem
2001 wurde ich von meiner
zweiten Frau, Bärbel, geschieden.
Zu dieser Zeit war ich mitten in einer Weiterbildung zum
Anwendungsprogrammierer – voll im Aufbruch.
Danach ging es beruflich quer
durch Deutschland:
Hannover – Banksoftware in
Java
Frankfurt am Main – ERP und
XML
Bad Salzdetfurth –
Hotelsoftware in Pascal
2005 begann ich dort ein
Eigenheim zu bauen. Fast alles selbst geplant.
Mein Gedanke war damals:
„Erst das Nest bauen – dann die Frau finden.“
(Ein Plan, den der liebe Gott später etwas…
optimiert
hat.)
2006 – Die Reise, die alles in Bewegung setzte
Mein Sohn Michael fragte mich
damals, ob ich mit seiner Mutter, also Bärbel, in die DomRep
komme. Die beiden jungen Leute wollten ausgehen, und Bärbel nicht
allein im Hotel sitzen.
Klang fair – also flog ich mit.
Wir landeten in einem
All-Inklusive-Hotel bei Las Terrenas, und dort passierte es:
Am Strand lagen wir, und ich
dachte nur:
„Wow. Diese Frauen!
Diese dunklere Haut, diese leuchtend blauen Augen, diese
zitronenfarbenen T-Shirts, diese schwarzen Haare, dieses
Lachen.“
Nach 14 Tagen wusste ich:
„Hier komme ich wieder
her. Und hier finde ich meine Frau.“
2007 – Ein Schicksalsschlag mit
Baumarkt-Geräuschen
In Bad Salzdetfurth war klar,
dass das Softwareprojekt ausläuft. Von acht Programmierern würden
nur ein oder zwei bleiben.
Also suchte ich mir eine neue Stelle, fand sie auch – und kündigte
die alte. Und
genau dann
passierte es:
Ich brach mir auf der Baustelle
die Kniescheibe.
Die OP war unter örtlicher
Betäubung.
Ich hätte fast gefragt: „Haben Sie die Schrauben aus dem Obi
mitgebracht?“
Es klirrte, die Ärzte suchten die passenden Teile – und ich hörte
jeden Ton. :-)
Aber genau dort, in diesem
Moment, kam dieser Gedanke:
„Vielleicht soll ich dieses Haus gar nicht
fertigbauen.
Vielleicht soll ich erst die Frau finden.“
Ich war nie wirklich arbeitslos
gewesen – plötzlich musste ich es sein.
Kein Einkommen, Baustelle still, Knie kaputt.
Ich zog das Arbeitslosengeld
über zwei Jahre, indem ich mich immer wieder kurz an- und
abmeldete. Und ließ mich nach Mallorca zur „Arbeitssuche“
schicken. Dort lernte ich am Strand Spanisch.
Und nachts…
Ich habe noch nie so
gefroren wie in diesem 8-Grad-Zimmer ohne Heizung.
Karibik wäre wärmer gewesen.
2008 – Die Rückkehr in die DomRep und die
Nachricht, die alles veränderte
Nach Weihnachten 2008 flog ich
wieder in die DomRep – diesmal für ein halbes Jahr.
Ich stellte eine Annonce in einem Online-Portal ein (Parship? Weiß
ich nicht mehr).
Nach zwei Tagen hatte ich
drei Zuschriften.
Eine davon von einem Engel namens
Mirna
.
Wir schrieben, und schnell
wusste ich:
Sie lebt in La Romana – ich in Las Terrenas.
Und ich wollte nicht warten.
Ich stieg in einen Bus nach Santo Domingo, danach in einen nach La
Romana.
Suchte ein kleines Café, setzte mich hin und rief an:
„Hola mi tesoro, estoy en La Romana… Espero a
ti.“
Sie kam.
Und ab da war klar:
Das
wird meine Frau.
Mirna
- so wurde sie in der Familie genannt. Mir
gefiel ihr Vorname
Carmelina
gleich viel besser. Und
dabei blieb es.
Temperament? Ich durfte es direkt live erleben
Ich hatte ja parallel noch mit
zwei anderen Frauen geschrieben.
Eines Tages rief eine von ihnen an – als ich mit Carmelina
unterwegs war.
In diesem Moment lernte ich
sehr deutlich das Temperament einer Lateinamerikanerin kennen.
(Das Handy habe ich danach mit
sehr
viel Respekt benutzt.)
Wir trafen uns oft in Las
Terrenas.
Sie brachte fast jedes Mal kleine Geschenke mit – T-Shirts, Hosen.
Nie etwas Großes, immer etwas Liebevolles.
Sie zog später nach Santo
Domingo, und ich zog hinterher.
Erst nach drei Monaten lernte ich ihre Tochter Lianna kennen –
damals neun Jahre alt.
Im Januar 2009 heirateten wir.
Und jetzt kommt die eigentliche Überraschung
Die erste Nachricht von
Carmelina kam nicht einmal von ihr selbst.
Eine Verwandte hatte Carmelina
überredet, es auch einmal zu versuchen.
Carmelina hatte keine Lust, keine Zeit, keinen Nerv.
Also schrieb die Verwandte für
sie.
Als wir später unsere Accounts
löschten, konnte ich sehen:
Ich hatte rund 20
Zuschriften.
Carmelina hatte über 1000 Zuschriften
von Amerikanern, Engländern, Europäern.
Und:
Die einzige Adresse, auf
die sie jemals geantwortet hatte, war meine.
Nur eine einzige.
Wer also hat wen gefunden?
Ich Carmelina? Oder Carmelina mich?
Oder… der Zufall uns beide?
Oder war es gar kein Zufall?
2006: erste Reise
2007: Kniebruch und
Baustopp
2008: Spanischlernen auf
Mallorca
2009: Hochzeit in Santo
Domingo
Wenn ich zurückblicke, sieht es
fast aus wie ein Plan.
Oder wie das, was du „Fokus“ nennst.
Für mich war es:
Zur richtigen Zeit am
richtigen Ort – mit der richtigen Frau.
Liebe Grüße
Jürgen
P.S. Und wenn ich mir jetzt den Text durchlese: Ich muss heulen.
So viel Glück :-) Meine dritte Ehe - alle guten Dinge sind drei?!
2025.11.25
Lieber Jürgen,
erst mal ordnen, dann schreiben? Ja, wir
sind schon zwei wirklich geistig Lebhafte und das einfach Klasse. Aber wir
können auch, wenn es für dich in Ordnung ist,
Prioräten setzen bzw. einige Themen erst mal
weglassen.
·
Kakao und Co
wäre heute nochmal kurz dran, siehe unten
·
·
Männer und ihre
Intelligenz können wir in den Papierkorb
werfen, denn ich habe mich nur erklärt, weil du das umgekehrt geschrieben hast,
also als ob Männer mit intelligenten Frauen Probleme hätten.
Es gab eine Reihe von für mich dummen und
uninteressanten Kandidaten, die sich nicht mal im Spiegel angeschaut haben, die
gar nicht mal meinen Geist gespürt haben, die sich vielleicht nur mit mir schmücken
wollten. Ich habe mir meine Kerle meist selber ausgesucht. Gestern kamen so einige
Erinnerungen von den Deppen hoch. Muss nicht sein. Darum Ich musste deine
Aussage einfach nur richtigstellen. Mehr war das nicht. Das ist für mich
kein
Thema
.
·
·
Du hast den IQ-Test als nicht angebracht
definiert, ich habe nur geschrieben, dass ich Interesse hätte wegen dem Verein
Mensa
.
Das brauchen wir aus meiner Sicht
nicht weiter zu verfolgen
.
·
·
Ost und West
können wir bitte verschieben oder am besten ganz sein
lassen, weil ich hier nicht bleiben will. Ich bekomme in letzter Zeit auch mehr
negatives mit, lieber lebe ich in der Illusion. Ich engagiere mich aber nicht mehr.
Ich bekomme keinen Kontakt und ich gehöre damit nicht dazu. Ich suche auch nicht
mehr weiter.
·
·
Zu
Corel Draw
wolltest du herausbekommen,
ob das unter Win 11 läuft, das ist kein Thema. Wenn du es doch nicht kannst, gib
mir bitte Bescheid, ich versuche mal den alten Laptop wieder in Gang zu bekommen,
sicherheitshalber.
·
·
Ich habe dich gar nicht nach nach
Tarragona
und Dresden
, gefragt. Da stand nur UI! Weil ich das extrem empfinde. Aber
das würde mich trotzdem interessieren, weil ihr ja beide das gleiche gefühlt habt,
oder ihr drei sogar.
·
·
Bei dem
Youtube
-Video komme ich nicht
weiter, dazu frage ich mal eine Youtuberin. Ich muss die ID eingeben, über den
Kanalnamen finde ich es nicht. Die Sichtbarkeit ist öffentlich. Ich verzweifle.
·
·
Wenn du dich schwertust, an die
Lebensziele
zu denken, lass sie einfach weg, Vielleicht passt dir der Zeitpunkt nicht. Beim
Mentaltraining ist das immer präsent.
·
Übrigens ist am
5.12.
ein Film über
Christian Bischoff und sein Mentaltraining online. Hast du die
Info?
Das Thema Energie
könnten wir noch auf die Liste setzen
o
Zu dem Thema
Schwermetalle
: Ich
beschäftige mich seit über 10 Jahren mit Ernährung und Nahrungsergänzungsmitteln
usw. Im Grunde ist es alles ganz einfach.
Menschen sind Sternenstaub (ich bin
Sonnenstaub angeblich). Wir haben all die Elemente, die in der Erde sind in
uns, auch Schwermetalle. Mit der Ernährung, oder besser, mit allem, was wir zu
uns nehmen, verändert sich aber die Zusammensetzung, auch entstehen Mängel. Die
Zivilisation häuft auch Elemente stellenweise an wie z.B. Schwermetalle bei der
Eisenbahn, Blei bei der Batteriegwinnung….. Die Mineralien, die wir zu uns
nehmen, brauchen wir auch für den Stoffwechsel für andere Mineralien. Ein Beispiel:
Bor brauchen wir, um Vit D3 überhaupt in die Zelle aufnehmen zu können, aber auch
Magnesium und Calcium und Vit K2. Bor brauchen wir auch für die Hormonbildung. Von
100 Menschen haben 3 mal das Wort Bor gehört.
Vit D3 bildet sich aber nicht in der
Sonne, sondern nur in der Mittagssonne, dazu gibt es Videos. Schichtarbeiter müssen
somit Vit D3 zu sich nehmen. Berücksichtigen sie aber nicht die anderen Mineralien,
die zur Stoffwechslung dazu gebraucht werden, und davon haben zu wenig, könnten
Nierensteine entstehen.
Cadmium ist giftig und krebserzeugend, zu viel
Cadmium muss es heißen. Wenn Lokführer erzählen, dass sie am Tag eine Tafel Schokolade
essen, hole ich gerne aus. Es verschlechtert die Sehfähigkeit, auch die
sexuelle Leistungsfähigkeit, usw. Gleisschotter ist Sondermüll, das haben sie
eh in der Nase, da ist auch Cadmium drin.
Omega3 und Omega 6 im richtigen Verhältnis
hat übrigens auch die Walnuss. Man muss sie aber wässern, denn da ist Phytinsäure
drin, die die Aufnahme von einigen wichtigen Mineralien verhindert. So kann
einiges zusammenkommen.
Am Himmel sind nur Kondensstreifen, die
Chemtrails sind glaube ich endgültig widerlegt. Natürlich sind da Abgase, die
ungesund sind und uns belasten.
Und so, wie man sich ernährt, gesund hält,
so verträgt man auch schonmal Ungesundes.
Esoterik, Ausleiten, Nahrungsergänzung bitte
nicht in eine Familie stecken.
Du kannst alles bei google recherchieren. Natürlich
sind das Geschäfte mit dem Verkauf von Gesundheitsmitteln, ist das so falsch?
Wir können doch selber den Nutzen
herausfinden, mein ehemaliger Hausarzt testet alles kinesiologisch aus, das ist
genial. Dann schluckt man nichts falsches, auch keine falschen Medikamente.
Ich wollte dir den Kakao nicht ausreden,
nur dein Bewusstsein puschen. Vorgestern habe ich mir in Coburg im Café eine
Schokoladen Biskuitrolle gegönnt, musste an dich denken. Das kommt sehr selten
vor, Torten finde ich hier fast nicht mehr. In dem Café war eine breite Glas-Schiebetüre.
Es war schon dunkel und die ganze Theke hat sich darin gespiegelt. Es war auch
voll in dem Café. Da habe ich dann mal wieder Quirligkeit empfunden. Ob das ein
Omen war?
Was die Liebe angeht, hat Einstein behauptet,
ist sie es, die die Welt zusammenhält, also nicht nur beim Essen. In diesem Sinn,
liebe deinen Tag.
Beste Grüße von Heidi
Am Montag, 24. November 2025 um 08:49:19 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben:
Guten Morgen Heidi,
du hast in deinen letzten Zeilen viele spannende
Themen angesprochen, und da sind inzwischen einige Punkte offen,
auf die ich gern etwas ausführlicher eingehen möchte. Nur wäre
das für eine schnelle Antwort jetzt schlicht zu viel. Ganz kurz
zusammengefasst geht es um:
deine Gedanken zu Ritualen,
Kakao und Esoterik
deine Erfahrungen mit Männern
und geistiger Ebenbürtigkeit
Mensa, IQ-Tests und deine
Überlegungen dazu
dein Gefühl, am falschen Ort
zu leben und deine Erlebnisse mit Ost/West
deine kreativen Talente,
Corel Draw und deine „selbst ernannte Aufgabe“
deine Frage nach Tarragona
und Dresden
dein Short, das du bei Google
nicht findest
und die beiden Dinge, die du
direkt an mich gerichtet hast:
die Geschichte mit meiner
Frau, die ich dir gern erzähle, aber nicht zwischen Tür
und Angel
und deine Frage, was ich
noch alles im Leben erreichen möchte ;-)
Das sind mehrere große Themen auf einmal, und
ich möchte dir darauf lieber in Ruhe antworten.
Ich nehme heute nur dein Thema
„Rituale, Kakao und Esoterik“ heraus – alles andere braucht ein
bisschen mehr Raum, und den möchte ich mir später nehmen.
Dein Fokus auf Cadmium und Blei
ist verständlich. Das ist eine Sichtweise, und sie ist ja auch
nicht falsch – jedes Material hat seine Eigenheiten. Ich selbst
habe zu Esoterik ein eher lockeres Verhältnis. Bevor ich überhaupt
entscheiden könnte, was für mich sinnvoll ist und was nicht,
müsste ich mir erst einmal klarer werden, was eigentlich alles
unter
Esoterik
fällt.
Manche zählen Meditation dazu, andere Energiearbeit, wieder andere
nur die exotischeren Methoden.
Wenn man das zu Ende denkt,
kommt man fast automatisch zu der Frage:
Im Periodensystem stehen über hundert Elemente – welche davon sind
„gut“ und welche müssten theoretisch „ausgeleitet“ werden?
Und bei Verbindungen wird es ja
noch komplizierter. Wenn man sieht, wie voll der Himmel manchmal
mit Schachbrettmustern von Flugzeugen ist, könnte man sich fragen,
was
da alles niedergeht
– offiziell „nichts“, natürlich. Und falls es doch etwas wäre: Was
davon sollte man dann ausleiten? Welche Stoffe es sind, wird ja
bestens gehütet. Das ist ein Fass ohne Boden.
Grundsätzlich glaube ich: Jeder
Mensch verträgt etwas anderes.
Die einen rauchen ihr Leben lang und werden steinalt.
Andere sind kerngesund und bekommen plötzlich Allergien.
Paracelsus hatte mit seinem Satz
„Die Dosis macht das Gift“
vermutlich weit
mehr recht, als viele heute wahrhaben möchten. Ein wenig Alkohol,
Cannabis, sogar Schlangengift haben medizinische Effekte – zu viel
davon kann krank machen oder töten.
Esoterik, Ausleiten,
Nahrungsergänzung – das alles wirkt auf mich ein bisschen wie
Geschwister:
oft mit „hohem Nutzen“ beworben, aber am Ende doch sehr gute
Geschäfte mit der Sehnsucht nach Gesundheit.
Ich persönlich halte mich
lieber an praktische Dinge, die sich gut in meinen Alltag
integrieren lassen:
Vitamin D:
Ich verbringe das
Winterhalbjahr in der Karibik – das löst gleich mehrere
Probleme.
Omega 3/6:
Lieber Hering und
Makrele als Zuchtfisch.
Rohmilch, Honig vom Imker:
Nicht
das „Bio“, das im Supermarkt steht, sondern von jemandem, der
es selbst herstellt.
Zucker & Weizen:
Kaufe ich fast
nie – Honig reicht völlig.
Aber:
Wenn ich bei meinen Eltern bin, eingeladen werde oder wie gestern
bei einem Brunch sitze, esse ich einfach das, was auf den Tisch
kommt. Ich genieße es – denn meistens ist es mit viel
Liebe
zubereitet. Und
Liebe ist in meinen Augen der wichtigste „Wirkstoff“.
Mein Fazit:
Ich werde meinen karibischen Kakao weiterhin genießen.
Und wenn zu Silvester Bleigießen angeboten wird – ob mit Blei oder
Ersatzmetall – lasse ich mir den Spaß nicht nehmen.
Ich sammle Informationen, höre
mir Erfahrungsberichte an, aber bevor ich Geld für Rituale oder
„Methoden“ ausgebe, müsste schon sehr viel passieren.
Viele Grüße
Jürgen
2025.11.26
Liebe Heidi,
danke für deine ausführliche
Nachricht. Heute war ein kleiner Schreibtag für mich – vier Briefe
habe ich beantwortet – und da muss ich inzwischen wirklich
aufpassen, dass ich Heidrun und Heidi nicht durcheinanderbringe.
Die Übersicht im Mailprogramm hilft auch nicht gerade: Von wem kam
was, wann habe ich geantwortet… da kann man schon mal ins
Schleudern geraten. Aber alles machbar. :-)
Ich finde es gut, wenn wir die
Themen etwas schmaler halten. Lieber
schmal und tief
, als
breit und oberflächlich
– das bringt beiden Seiten mehr. Also:
Thema Männer &
Intelligenz = erledigt.
Thema Ost/West = erledigt.
Beide hätten endlos werden können.
Kakao ist auch abgehakt – und
gut so.
Was du über Sternenstaub,
Elemente und die Anreicherungen unserer Zivilisation geschrieben
hast, unterschreibe ich sofort.
Bis zu diesem Punkt bin ich vollständig auf
deiner Linie.
Alles Weitere müsste ich mir tatsächlich Schritt für Schritt
erarbeiten – nicht, weil ich es ablehne, sondern weil ich erst
verstehen möchte, bevor ich etwas übernehme. Das ist einfach meine
Art.
Zu
Corel Draw
: Ich würde es so lösen, dass
man einen virtuellen Container unter Windows 11 aufsetzt und deine
alte Corel-Version darin in einem älteren Windows laufen lässt.
Aber das geht nicht per Zuruf – dafür müsste ich wirklich an
deinem Rechner sein.
Dasselbe gilt für dein
YouTube-Problem
: Wenn
man nicht sieht, was du siehst, ist eine Diagnose kaum möglich.
Auch da wäre ein direkter Rechnerzugriff sinnvoller.
Was meine
Lebensziele
betrifft:
Die habe ich, aber nicht in einer einzigen Zeile. Das ist ein
größeres Thema – und braucht den richtigen Moment.
Thema Energie
können wir gern später
aufnehmen – das wird ohnehin ein „dickes Brett“.
Schick mir gern den Link zu dem
Film über Christian Bischoff. Ich habe dazu noch keine Info
gesehen, aber wenn du sagst, er kommt am 5.12., dann behalte ich
das im Blick.
Zum Thema IQ-Test / Mensa
Ich sag’s mal ganz gerade
heraus:
Wenn ich einen Test mache und
da steht 70 – bin ich dann ein Affe?
Wenn da 140 steht – hänge ich mir dann ein Schild um wie das
tapfere Schneiderlein („7 auf einen Streich“)?
Ich sehe für mich allein keinen
wirklichen Nutzen.
ABER:
Wenn du sagst: „Komm,
wir machen ihn beide – und sprechen danach darüber“,
dann bekommt das Ganze Sinn und sogar Unterhaltungswert.
So wie beim Bungee- oder
Fallschirmspringen:
Allein würde ich es nie tun.
Aber wenn jemand sagt:
„Ich
spendiere den Sprung – und komme mit, damit wir danach drüber
reden können“
,
dann sieht die Welt schon ganz anders aus.
Zum Schluss noch etwas für
deine nächste kleine Pause:
Ich habe heute ein Interview mit einem Pastor gesehen, das fand
ich erstaunlich klar. Viele der Fragen hätte ich selbst so
gestellt. Vielleicht interessiert es dich auch:
https://youtu.be/QuvqTMFM73M?si=yJ-2ZlVD9WekTUJK
Ich wünsche dir einen ruhigen
Abend
und danke dir für den intensiven Austausch.
Viele Grüße
Jürgen
2025.11.27
Guten Morgen Jürgen,
musste lachen, da haben dich 4 Leute von der Plattform angeschrieben? Ich habe gestern gefühlt, dass du Stress hattest, aber nicht gesehen, womit. Das sind zu viele, aber das kann sich ja schnell wieder verändern. Insgesamt habe ich keine so guten Erfahrungen bei der Plattform gemacht. Vor allem die Frauen waren schwierig. Es kam kaum zum Austausch.
Es fängt ja schon an mit den Fotolügen auf der Plattform. Das ist eine Basis, die auf Vortäuschung falscher Tatsachen beruht. Das ist eine schlechte Energie.
Ich hatte dir von dem Channelmedium berichtet, die ich wiedergefunden habe, oder? Sie hat mir dann noch etwas gechannelt, dass der Oma die Vergewaltigung keiner geglaubt hat. Das war damals so. Ein Onkel wusste aber Bescheid. Diese Entwertung ihrer Person zieht sich dann als Glaubenssatz durch die Generationen, meine Finanzsituation lässt grüßen. nichts wert. Da muss ich noch dran arbeiten. Ich bin dabei, die Oma zu rehabilitieren. Aber gestern war ich den ganzen Tag platt. Es kam noch mehr hoch, gleich beim Aufwachen. Was war das für dein Tag gestern? Sei dankbar dass du nichts mit dir schleppst. Sie hat mit alles gechannelt und ihr wurde ganz übel dabei. Ich sammle ein riesiges Wissen an durch die ganzen Aufdeckungen und frage mich immer, was ich damit machen kann. Ob ich auf der Leitung stehe? Kann ich das nicht irgendwie kapitalisieren?
Ich bin auch noch aus Facebook rausgeflogen, von beiden Smartphones aus komm ich nicht mehr rein. Ich habe jetzt einen neuen account, mit gleichem Namen, mal wieder viel Zeit verplempert, und etliches ist verlorengegangen.
Christian Bischoff - Europas erfolgreichster Mindset Coach
Christian Bischoff - Europas erfolgreichster Mindset Coach
Ich hatte dir geschrieben, warum ich den IQ -Test machen möchte. Es ging nur um neue Freunde bei Mensa, wenn überhaupt möglich. Und dort wird einem erklärt, dass man die Klappe halten soll und nicht mit einem hohen IQ prahlen soll.
Ich weiß von einem Ehepaar, dass der Mann einen höheren IQ hatte als die Frau und das zu unangehmen Emotionen geführt hat. Das bringt nichts.
Deine Einstellung zu so einem Test verstehe ich überhaupt nicht. Ich habe den ersten Test auf dem Gymnasium gemacht, den zweiten letztes Jahr im Internet, der war aber von den Chinesen, etwas unglaubwürdig.
Der IQ, der gemessen wird ist, nur der logisch - mathematische, soweit ich weiß. Herz und Emotionen, Hellsicht und Kreativität sind keine Bestandteile. Wenn die Testung für dich keinen Sinn macht, beschäftige dich doch nicht weiter mit der Idee.
Im Internet findest du den Durchschnitts-IQ der ganzen Länder auf der Welt. Ich habe kapiert, warum Afrikaner Ficki Fickis sind, warum Gymnasiasten aus vielen Ländern hier vergleichsweise Realschüler wären, warum arme Länder arm sind und warum es völliger Quatsch ist, von haufenweise Fachkräften bei (IQ-schwachen) Flüchtlingen zu reden, auch wenn es gute syrische Ärzte gibt. Ich habe für mich resümiert, dass Schulbildung das beste für arme (=IQ-schwache) Länder ist, dass ich dafür als Vermögenden spenden würde. Intelligenz ist das wichtigste für den Wohlstand. Und da kommen wir schon wieder zu den Schwermetallen, denn wenn die Ärmsten der -Armen in Nigeria Blei aus Altbatterien sammeln, sind sie dem Hirntod nahe. Blei im Hirn macht nachweislich doof. Aber das will in Europa keiner wahrhaben, da werden die Augen verschlossen, weil die hiesige Industrie ja von Händlern einkauft, nicht von Nigerianeren (Durchschnitts-IQ 69). Mir haben auch schon Deutsche berichtet, dass sie in einigen Ländern IQ-schwache Menschen erlebt haben und da nicht hinziehen würden.
Das mit Corel draw ist keine gute Idee und eine Kollegin findet ihre Youtube-Videos auch nicht.Youtube muss die Sichtbarkeit völlig verändert haben, da gab es ein Video zu. Ist das noch dein Fachgebiet? Ich muss halt erst mal mehr einstellen.
Dass du dich mit den Lebenszielen so zierst, verstehe ich nicht. Dann nimm doch einfach die andere Frage, was soll auf deinem Grabstein stehen? Vielleicht ist das einfacher. Das Bewusstsein fördert die Neuroplastizität.
Das Video schaue ich mir später an, Danke dafür.
Bis dann, genieß den Tag
Liebe Grüße von Heidi
Am Mittwoch, 26. November 2025 um 23:07:43 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben:
Liebe Heidi,
danke für deine ausführliche
Nachricht. Heute war ein kleiner Schreibtag für mich – vier Briefe
habe ich beantwortet – und da muss ich inzwischen wirklich
aufpassen, dass ich Heidrun und Heidi nicht durcheinanderbringe.
Die Übersicht im Mailprogramm hilft auch nicht gerade: Von wem kam
was, wann habe ich geantwortet… da kann man schon mal ins
Schleudern geraten. Aber alles machbar. :-)
Ich finde es gut, wenn wir die
Themen etwas schmaler halten. Lieber
schmal und tief
, als
breit und oberflächlich
– das bringt beiden Seiten mehr. Also:
Thema Männer &
Intelligenz = erledigt.
Thema Ost/West = erledigt.
Beide hätten endlos werden können.
Kakao ist auch abgehakt – und
gut so.
Was du über Sternenstaub,
Elemente und die Anreicherungen unserer Zivilisation geschrieben
hast, unterschreibe ich sofort.
Bis zu diesem Punkt bin ich vollständig auf
deiner Linie.
Alles Weitere müsste ich mir tatsächlich Schritt für Schritt
erarbeiten – nicht, weil ich es ablehne, sondern weil ich erst
verstehen möchte, bevor ich etwas übernehme. Das ist einfach meine
Art.
Zu
Corel Draw
: Ich würde es so lösen, dass
man einen virtuellen Container unter Windows 11 aufsetzt und deine
alte Corel-Version darin in einem älteren Windows laufen lässt.
Aber das geht nicht per Zuruf – dafür müsste ich wirklich an
deinem Rechner sein.
Dasselbe gilt für dein
YouTube-Problem
: Wenn
man nicht sieht, was du siehst, ist eine Diagnose kaum möglich.
Auch da wäre ein direkter Rechnerzugriff sinnvoller.
Was meine
Lebensziele
betrifft:
Die habe ich, aber nicht in einer einzigen Zeile. Das ist ein
größeres Thema – und braucht den richtigen Moment.
Thema Energie
können wir gern später
aufnehmen – das wird ohnehin ein „dickes Brett“.
Schick mir gern den Link zu dem
Film über Christian Bischoff. Ich habe dazu noch keine Info
gesehen, aber wenn du sagst, er kommt am 5.12., dann behalte ich
das im Blick.
Zum Thema IQ-Test / Mensa
Ich sag’s mal ganz gerade
heraus:
Wenn ich einen Test mache und
da steht 70 – bin ich dann ein Affe?
Wenn da 140 steht – hänge ich mir dann ein Schild um wie das
tapfere Schneiderlein („7 auf einen Streich“)?
Ich sehe für mich allein keinen
wirklichen Nutzen.
ABER:
Wenn du sagst: „Komm,
wir machen ihn beide – und sprechen danach darüber“,
dann bekommt das Ganze Sinn und sogar Unterhaltungswert.
So wie beim Bungee- oder
Fallschirmspringen:
Allein würde ich es nie tun.
Aber wenn jemand sagt:
„Ich
spendiere den Sprung – und komme mit, damit wir danach drüber
reden können“
,
dann sieht die Welt schon ganz anders aus.
Zum Schluss noch etwas für
deine nächste kleine Pause:
Ich habe heute ein Interview mit einem Pastor gesehen, das fand
ich erstaunlich klar. Viele der Fragen hätte ich selbst so
gestellt. Vielleicht interessiert es dich auch:
https://youtu.be/QuvqTMFM73M?si=yJ-2ZlVD9WekTUJK
Ich wünsche dir einen ruhigen
Abend
und danke dir für den intensiven Austausch.
Viele Grüße
Jürgen
2025.11.28
Liebe Heidi,
nur ein kurzer Gruß für heute:
Gestern hing ich den ganzen Tag an einem technischen Problem fest.
Ich wollte eine Software namens
Rustdesk
auf meinem eigenen Server
einrichten, damit ich künftig Support darüber machen kann. Von 10
bis 18 Uhr habe ich daran herumgewerkelt – ohne Ergebnis. Da war
in meinem Kopf kein Platz mehr für Schreiben, weil sich alles nur
um diese eine Baustelle drehte.
Heute Mittag habe ich das Problem
endlich gelöst, und jetzt kann ich den Abend mit etwas
Angenehmerem verbringen: Ich schaue mir gleich
Avatar
, den ersten Teil,
an.
Am Wochenende lasse ich wieder in
Ruhe von mir hören.
Viele Grüße
Jürgen
Hallo Jürgen, bis morgen ist ja noch rückläufiger Merkur, langsam glaube ich dran, wenn ich das lese. Fand das aber jetzt nett von dir, dich kurz zu melden. Danke.
Ich hatte heute mein Erlebnis mit Pieptönen, ganz leise nur 6 mal ganz schnell. Das kommt in den letzten Tagen und Wochen gehäuft vor. Ich dachte, schau doch mal nach den Batterien in den Rauchmeldern, die waren es nicht, sie halten bis 2030. Aber da war viel Fliegendreck drauf. Ehrlich ich dachte langsam, ich werde überwacht, du fängst bei so was an zu spinnen. Dann habe ich mal wieder das Channelmedium konsultliert. Es wäre eine Warnung im außen. Ihr lief es kalt den Rücken runter. Tja, dann aber mal los. Ich habe dann endlich geschnallt, dass ich seit Juni das Diensthandy habe, das muss ich zum Updaten zu Hause ans Netz hängen, der PC ist ja kabelgebunden. Aber da wurde mir bewusst, dass ich dann zwei Smartphones mit Internet zugang anhabe, und der PC ist dann auch evt. auch verbunden oder verbunden gewesen. Bluetooth ist immer an wegen den Kopfhörern. Und im Rauchmelder sind auch leckere Strahlungen. Auf dem Diensthandy waren ja die ganzen Fotos und eine alte gmail-Adresse, sodass ich keinen Facebookzugang mehr bekommen konnte. Es gibt hier wenig Nachbarn mit Internet, aber einer gegenüber kommt nach Hause und schon piept ein Smartphone.
Mein Nachbar unter mit hat eine neue Fernbedienung mit der er bei mir das Licht in der Vitrine angemacht hat, wir haben die gleiche Fernbedienung. Was ich aber nicht verstehe, wieso ich sein Licht nicht angemacht habe. Es war vielleicht schonh an und der TV auch. Dann habe ich die Belegung auf der Fernbedienung geändert. Sein Neffe hat nicht durchgeblickt, ich wollte dem Nachbarn etwas einstellen, aber nein, das würde nicht anders gehen, hätte der Ingenieur gesagt. Ich musste lachen, denn ich bin ja auch Ingenieurin, das habe ich ihm gesagt, aber ich komme so klar, wenn nicht der Strom während meiner Abwesenheit verbraucht wird. Die Smartphones bleiben jetzt ab der Haustüre offline und den Router schalte ich nachts wieder aus. Ich muss nur noch eine Lösung fürs updaten finden.
Heute war meine Oma mit ihrer Energie bei mir. Sie hat gesagt, ich soll wegziehen, hier wäre es hoffnunglos. Es ist so schön sie entdeckt zu haben. Ich kannte sie ja gar nicht, wir scheinen viel gemeinsam zu haben.
Rustdesk habe ich noch nie gehört.
Vor kurzem hat mein TV drei Tage lang gesponnen, es ist zum Verzweifeln hier. Es ist etwas unheimlich.
Bis dann, morgen arbeite ich für die DB, aber nur ein paar Stunden.Schlaf gut.
LG Heidi
2025.11.29
Jürgen, ich bin schon wieder aus Facebook geworfen worden. Ich hätte einen Einspruch eingelegt, war völlig aus der Luft gegriffen ist. Weißt du zufällig ob Facebook gehackt wurde/gestört ist? Mein Konto ist jetzt tot,. Ich muss später zur Arbeit, ich kann kaum reagieren. Es wird ja immer verrückter. Gruß Heidi
Liebe Heidi,
mach dir bitte keine Sorgen:
Das liegt fast sicher nicht an
dir und auch nicht an einem Hacker.
Facebook sperrt im Moment sehr viele Accounts automatisch, oft
völlig ohne Grund. Schon wenn man sich von zwei Geräten einloggt,
sich mehrfach versucht anzumelden oder kurz vorher ein neues Handy
benutzt hat, wirft Facebook einen heraus.
Du bist nicht die Einzige – bei
Meta gibt es gerade Störungen, und viele Leute berichten, dass
ihre Konten plötzlich als „unsicher“ gesperrt werden. Auch dass
dein neuer Account gleich wieder weg ist, passt genau zu diesem
Fehler.
Bei dir passt, sehr typisch:
- Zwei Smartphones, mehrfacher Login-Versuch →
Algorithmus schlägt Alarm.
-
Neuer Account geht — aber kurz danach auch
gesperrt.
Am besten:
Heute nichts mehr versuchen
,
nicht ständig neu einloggen.
Oft lösen sich solche Sperren nach 12–48 Stunden von selbst.
Wenn du später noch einmal ruhig
über den PC oder Laptop probierst (ohne VPN, über dieselbe
Internetverbindung), klappt es meistens wieder.
Also: kein Hack, keine Gefahr –
nur Facebook, das mal wieder überreagiert.
Meld dich gern, wenn es weiter
Probleme macht.
Viele Grüße
Jürgen
Danke dir, Jürgen, für die Info. Ich hatte nichts dazu im Internet gefunden. inzwischen bin ich wieder drin. Wenn morgen das Theater nicht aufhört, glaube ich aber eher an böse Geister als an den rückläufigen Merkur. Es hat seit gestern Abend nicht mehr gepiepst. Die Smartphones konnte ich auslassen. Bin jetzt wieder guter Dinge. Viel Erfolg heute! Ich arbeite für die Bahn. LG Heidi
Am Samstag, 29. November 2025 um 11:12:52 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben:
Liebe Heidi,
mach dir bitte keine Sorgen:
Das liegt fast sicher nicht an
dir und auch nicht an einem Hacker.
Facebook sperrt im Moment sehr viele Accounts automatisch, oft
völlig ohne Grund. Schon wenn man sich von zwei Geräten einloggt,
sich mehrfach versucht anzumelden oder kurz vorher ein neues Handy
benutzt hat, wirft Facebook einen heraus.
Du bist nicht die Einzige – bei
Meta gibt es gerade Störungen, und viele Leute berichten, dass
ihre Konten plötzlich als „unsicher“ gesperrt werden. Auch dass
dein neuer Account gleich wieder weg ist, passt genau zu diesem
Fehler.
Bei dir passt, sehr typisch:
- Zwei Smartphones, mehrfacher Login-Versuch →
Algorithmus schlägt Alarm.
-
Neuer Account geht — aber kurz danach auch
gesperrt.
Am besten:
Heute nichts mehr versuchen
,
nicht ständig neu einloggen.
Oft lösen sich solche Sperren nach 12–48 Stunden von selbst.
Wenn du später noch einmal ruhig
über den PC oder Laptop probierst (ohne VPN, über dieselbe
Internetverbindung), klappt es meistens wieder.
Also: kein Hack, keine Gefahr –
nur Facebook, das mal wieder überreagiert.
Meld dich gern, wenn es weiter
Probleme macht.
Viele Grüße
Jürgen
Liebe Heidi,
erst einmal danke für deine
beiden Nachrichten. Es fällt mir auf, wie leicht dir das Schreiben
von der Hand geht – du kannst deine Gedanken sehr flüssig
ausdrücken. Bei mir ist das anders:
Ich muss jedes Thema erst einmal
überschlafen
. Dadurch „drieselt“ sich
vieles auf, es kommen neue Aspekte dazu, und die muss ich dann
meistens noch einmal überschlafen. Deshalb hat das mit den
Lebenszielen auch nichts mit „Zieren“ zu tun, sondern eher mit
„Ausbrüten“. :-)
Zu Rustdesk
Rustdesk ist einfach eine
Anwendung, mit der ich – bildlich gesprochen –
mit dir gemeinsam vor deinem
Bildschirm sitzen
kann, wenn du am PC ein Problem hast.
Viele technische Probleme lassen sich nicht auf Zuruf lösen.
TeamViewer könnte das zwar auch, aber dabei gehen die Daten über
öffentliche Server, und bei Datenschutz bin ich vorsichtig.
Rustdesk läuft dagegen über meinen
eigenen privaten Server
.
Zugriff gibt es nur, wenn
du
die Anwendung startest und
du
mir das Einmal-Passwort gibst.
Also: Nur wenn du willst – und nur solange du willst.
Zu meinen Lebenszielen
In meiner ersten Ehe war mein
großes Ziel ein Eigenheim. Mietfrei im Alter, ein schönes Zuhause
für Frau und Kinder.
Nach 17 Jahren Ehe: geschieden – Haus weg – Altersabsicherung weg.
Fünf Jahre später zweiter
Versuch: Hausbau angefangen, Keller und Erdgeschoss schon
gemauert. Dann der Unfall auf der Baustelle – Kniescheibe
gebrochen, arbeitslos → wieder Haus weg → wieder Altersabsicherung
weg.
Und da habe ich mich irgendwann
gefragt:
Wollte der "liebe Gott"
vielleicht nicht, dass ich ein Haus zur Altersabsicherung
bekomme?
Also habe ich mich stattdessen
auf etwas anderes konzentriert – und meine Frau in der
Dominikanischen Republik gefunden. Seit 2009 sind wir verheiratet.
Und mit ihr kam eine
große
Familie
: vier Geschwister, Kinder, Enkel, Verwandte in
DomRep und USA.
Ich beobachte seit 16 Jahren, wie dort jeder für jeden da ist: für
Eltern, Großeltern, Kinder, Enkel.
Und so sehe ich es heute:
Die beste Altersvorsorge
ist kein Eigenheim, sondern eine große Familie, die füreinander
da ist.
In meinem Leben sind die ersten beiden Häuser verschwunden – und
gleichzeitig hat mir das Leben gezeigt, was viel stabiler ist als
Mauern.
Deshalb ist das Thema
Altersvorsorge für mich heute gelöst.
Was sind jetzt meine Lebensziele?
Gesund bleiben.
Weiterlernen.
Mein Hobby und meine
Leidenschaft sind Computer – entweder als Dozent oder im
Support. Solange ich sehen und mit einem Rechner arbeiten
kann, bleibe ich "am Ball". Das zwingt mich automatisch dazu,
immer weiter zu lernen. Genau dafür brauche ich Anwendungen
wie Rustdesk.
Und ja, ein dritter Versuch beim Eigenheim.
Nicht nur für mich – sondern weil ich weiß, wie sehr meine
Frau sich über ein kleines eigenes Haus freuen würde.
Ich gehe davon aus, dass mir
der "liebe Gott" auch für die Zukunft zeigt, welcher Weg der
richtige ist.
Und über Grabinschriften mache
ich mir keine Gedanken.
Ich hoffe einfach, dass ich in den Gedanken meiner Familie
weiterlebe.
Viele Grüße
Jürgen
P.S. Das wäre ich gern gewesen:
https://www.youtube.com/shorts/S5XKChxAxOw
2025.11.30
Lieber Jürgen,
Danke für deine Antwort,
ja, ich schreibe mit Leichtigkeit, ab und zu warte ich aber auch,
dann speichere ich einen Teil schon mal in word ab. Ich werde eh unsere Kommunikation
langsam abspeichern, damit ich dir nicht versehentlich zweimal das gleiche schreibe,
also im Zweifelsfall mal nachschauen kann.
So was ähnliches wie
Rusteck
habe ich dann schon mal
angewendet, ist aber schon lange her, kam von einer Firma, ein Vorschlag.
Ich hatte dich gefragt, ob Youtube -Videos noch zu deinem
Fachgebiet gehören.
Ich habe noch mal die Cookies gelöscht (und bin dann noch
mal aus FB geflogen) aber ich finde mein short nicht, aber 1400 andere. Eine
Kollegin hat das gleiche Problem, ich frage morgen noch die nächste, die sich
auskennt.
Du schreibst von den Eigenheimen und den Verlusten.
Hast du dich je gefragt, ob es Vorfahren gab, die auch Pech
hatten, mit denen du systemisch verstrickt bist?
Das ist schon auffällig, zweimal Pech! Das muss ja nicht unbedingt
ein Zeichen gewesen sein, dass du anders denken solltest. Vielleicht sollst du
es auflösen, damit das Thema erlöst ist. Aber vor allem hinterfragen, bevor du doch
noch mal….Pech hast.
Ja, logisch, eine große Familie ist einfach der Hit, da
kannst du dich glücklich schätzen, vor allem, wenn ich euch vertragt.
Es ist mit ein Grund, dass ich so viel für meine Gesundheit
recherchiere, ich kann mich nie ausruhen, ich habe keinen zur Zeit, der mir
hilft, ein komisches Gefühl.
Wenn sich deine Liebste ein Häuschen wünscht, versuche doch
mal
herauszubekommen, was sie
damit verbindet.
Vielleicht ist das
ein Gefühl, was sie auch anderswo herbekommen kann. In dem Alter noch mal an eigene
4 Wände denken? Owei!
Ich hatte dich gefragt, was willst
du in diesem Leben
noch erreichen
. Damit meinte ich, was hast du noch anderes vor, als das,
was du eh machst. Das Häuschen, ok, das wäre noch was. Ich merke, dass du nie
Mentaltraining gemacht hast, vielleicht weil du nie auf die Idee gekommen bist.
Man könnte sagen, du hattest es nicht nötig. Lustig. Denn da werden solche Fragen gestellt, damit
man sich seiner Ziele bewusst wird und konzentrierter darauf hinarbeitet.
Auf meinem Grabstein soll stehen, sie musste so kämpfen,
aber am Ende bekam sie eine fette Belohnung. Das arbeitet dann in meinem
Unterbewusstsein, hoffentlich intensiv genug.
Aber das Tanzen kannst du nachholen, in der Seniorendisco in
Berlin und sogar in Coburg, naja, etwas anders natürlich.
Tanzen ist einfach Lebensfreude, ich tanze an Weihnachten zu Hause. Das verrate
ich kaum jemand. Das geht über Tage.
Wann fahrt/fliegt ihr denn eigentlich? Feiert ihr dort?
Meine Oma hat mir noch einiges gesteckt, das lasse ich mal
weg jetzt. Aber Hellsicht ist was Feines.
Ich habe dich noch gar nicht gefragt, wie die
Geburtstagsfeier deines Vaters war.
War er zufrieden?
Habt ihr einen Adventskranz? Ich habe meinen eben erst vom Dachboden
geholt, ein ganz besonderer ist das. Dann wünsche ich dir einen erfolgreichen
Start in die neue Woche.
Viele Grüße von Heidi
Am Samstag, 29. November 2025 um 22:19:23 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben:
Liebe Heidi,
erst einmal danke für deine
beiden Nachrichten. Es fällt mir auf, wie leicht dir das Schreiben
von der Hand geht – du kannst deine Gedanken sehr flüssig
ausdrücken. Bei mir ist das anders:
Ich muss jedes Thema erst einmal
überschlafen
. Dadurch „drieselt“ sich
vieles auf, es kommen neue Aspekte dazu, und die muss ich dann
meistens noch einmal überschlafen. Deshalb hat das mit den
Lebenszielen auch nichts mit „Zieren“ zu tun, sondern eher mit
„Ausbrüten“. :-)
Zu Rustdesk
Rustdesk ist einfach eine
Anwendung, mit der ich – bildlich gesprochen –
mit dir gemeinsam vor deinem
Bildschirm sitzen
kann, wenn du am PC ein Problem hast.
Viele technische Probleme lassen sich nicht auf Zuruf lösen.
TeamViewer könnte das zwar auch, aber dabei gehen die Daten über
öffentliche Server, und bei Datenschutz bin ich vorsichtig.
Rustdesk läuft dagegen über meinen
eigenen privaten Server
.
Zugriff gibt es nur, wenn
du
die Anwendung startest und
du
mir das Einmal-Passwort gibst.
Also: Nur wenn du willst – und nur solange du willst.
Zu meinen Lebenszielen
In meiner ersten Ehe war mein
großes Ziel ein Eigenheim. Mietfrei im Alter, ein schönes Zuhause
für Frau und Kinder.
Nach 17 Jahren Ehe: geschieden – Haus weg – Altersabsicherung weg.
Fünf Jahre später zweiter
Versuch: Hausbau angefangen, Keller und Erdgeschoss schon
gemauert. Dann der Unfall auf der Baustelle – Kniescheibe
gebrochen, arbeitslos → wieder Haus weg → wieder Altersabsicherung
weg.
Und da habe ich mich irgendwann
gefragt:
Wollte der "liebe Gott"
vielleicht nicht, dass ich ein Haus zur Altersabsicherung
bekomme?
Also habe ich mich stattdessen
auf etwas anderes konzentriert – und meine Frau in der
Dominikanischen Republik gefunden. Seit 2009 sind wir verheiratet.
Und mit ihr kam eine
große
Familie
: vier Geschwister, Kinder, Enkel, Verwandte in
DomRep und USA.
Ich beobachte seit 16 Jahren, wie dort jeder für jeden da ist: für
Eltern, Großeltern, Kinder, Enkel.
Und so sehe ich es heute:
Die beste Altersvorsorge
ist kein Eigenheim, sondern eine große Familie, die füreinander
da ist.
In meinem Leben sind die ersten beiden Häuser verschwunden – und
gleichzeitig hat mir das Leben gezeigt, was viel stabiler ist als
Mauern.
Deshalb ist das Thema
Altersvorsorge für mich heute gelöst.
Was sind jetzt meine Lebensziele?
Gesund bleiben.
Weiterlernen.
Mein Hobby und meine
Leidenschaft sind Computer – entweder als Dozent oder im
Support. Solange ich sehen und mit einem Rechner arbeiten
kann, bleibe ich "am Ball". Das zwingt mich automatisch dazu,
immer weiter zu lernen. Genau dafür brauche ich Anwendungen
wie Rustdesk.
Und ja, ein dritter Versuch beim Eigenheim.
Nicht nur für mich – sondern weil ich weiß, wie sehr meine
Frau sich über ein kleines eigenes Haus freuen würde.
Ich gehe davon aus, dass mir
der "liebe Gott" auch für die Zukunft zeigt, welcher Weg der
richtige ist.
Und über Grabinschriften mache
ich mir keine Gedanken.
Ich hoffe einfach, dass ich in den Gedanken meiner Familie
weiterlebe.
Viele Grüße
Jürgen
P.S. Das wäre ich gern gewesen:
https://www.youtube.com/shorts/S5XKChxAxOw
2025.12.02
Liebe Heidi,
vielen Dank für deine
ausführliche Nachricht – ich habe sie gern gelesen.
Dass du unsere Mails in Word abspeicherst, finde ich eine gute
Idee. Und wenn sich irgendwann etwas doppelt, ist das überhaupt
kein Problem. Das erinnert mich sogar ein wenig an meine Frau: Sie
telefoniert jeden Tag mit ihrer Familie, oft eine halbe Stunde,
manchmal zwei Stunden. Es ist egal, ob sie erst am Vortag
gesprochen hat – das nächste Gespräch wird genauso lang. Mein
Spanisch reicht nicht, um alles zu verstehen, aber ich bekomme das
Thema immer mit. Für mich ist es wie ein angenehmer Wasserfall im
Hintergrund. Die Gespräche wiederholen sich, aber immer mit neuen
Variationen – das fasziniert mich. Ich höre meiner Frau gern zu.
Zu YouTube und deinem Short
Ich glaube, ich könnte dir mit
hoher Wahrscheinlichkeit weiterhelfen – aber dafür müsste ich
wirklich auf deinem Rechner sein. Es gibt zu viele Möglichkeiten,
wie Sichtbarkeit, Filter, Cookies, Accounts, Regionseinstellungen
usw., als dass eine Ferndiagnose sinnvoll wäre. Wenn wir beide
denselben Bildschirm sehen, wäre das vielleicht in wenigen Minuten
gelöst.
Zu den Eigenheimen und den Verlusten
Das erste Haus habe ich mit 25,
das zweite mit 47 begonnen – beides waren Wendepunkte im Leben.
Materiell war es sicher ein Verlust.
Ideell – oder spirituell – eher nicht.
Manchmal führt einen das Leben einfach in eine andere Richtung,
als man selbst geplant hat.
Zum Mentaltraining
Ich weiß, was du meinst. Vor
zehn Jahren hätte ich dir wahrscheinlich sofort sagen können, was
ich „erreichen“ will. Heute hinterfrage ich vieles anders. Wenn
ich die materiellen Ziele ausklammere, bleibt gar nicht mehr so
viel, das unbedingt „muss“. Ich weiß aber, dass es mir gut gehen
wird, und ich habe keine Angst vor der Zukunft.
2025.12.03
Lieber Jürgen, jetzt hast du dir aber Mühe gegeben, eine professionelle
Struktur in die Mail zu bringen. Wow, das muss ich auch machen. Danke für deine
Mail.
Ich musste lachen über den Wasserfall. Ich konnte einem Schweizer
zuhören, was mich fasziniert und beglückt hat, aber das ging ja nicht über
Jahre. Stimmen und Geräusche können einen beglücken. Den Schweizer kannt ich aus dem drittletzten Leben, sicher war das ausschlaggebend für die Freude über seine Stimme. Wir haben uns in Argentinien kennengelernt, es kann sogar sein, dass ich Schweizerin war, damals sind da schon einige gewesen. Er ist auf dem Boot, mit dem wir abhauen wollten, untergegangen, das Geräuch war durch ein Loch im Boot verursacht. Ich bin bei einem Zischlaut - wir haben uns über WhattsApp unterhalten, öfter mal mit Sprachaufnahmen, kirre geworden, habe die Geräusche im Internet gesucht, ein Ventil vom Wasser oder vom Dampf war es dann, woran mich er Laut erinnerte. Dann hat mir ein Channelmedium den Rest erklärt. Ich sah seinen Kopf auf dem Wasser, ich selber lebte weiter. Es war eine verrückte Begegnung, aber zu mehr hat es nicht gereicht. Auch er konnte mir nicht das Wasser reichen.
Zu YouTube und meinem Short
Ich habe heute einiges gelesen, einiges geändert, hinzugeführt
und muss jetzt abwarten.
Zu den Eigenheimen und den Verlusten
Du hast dich nicht mit systemischen Verstrickungen
beschäftigt.
Ich hatte dich in Fettschrift danach gefragt, bitte beantworte meine Frage.
Natürlich muss es nichts damit zu tun haben, es ist nur eine Idee, weil
ich das so kenne aus Famililenstellen.
Mentaltraining
Wenn du der Überzeugung bist, dass dich das nicht mehr ansprichst,
kannst du dich glücklich wähnen.
Für den 11.12. halte ich dir die Daumen.
Ich hatte VHS Kurse abgebote, einer kam zustande.
Zum Thema Eigenheim in der DomRep
Ja, das kann ich mit vorstellen, aber das sind Hochwasserschäden
mit Toten
.
Wenn ich die Bilder anschaue, machen sie mich nicht an.
Eine große Familie hätte ich auch gerne.
Lach.
„Kämpfen“
musste ich, nicht streben, das fing schon
im Mutterleib an. Die versuchten Abtreibungen haben nichts bewirkt, ich habe mich
durchgesetzt, gekämpft.
Und so ging das
immer weiter.
Weihnachten
Mir stinkt es, dass es mit dem Wegzug nicht geklappt hat,
sieht so aus, dass ich wieder alleine Weihnachten feiere. Das geht, aber es ist
dieses Jahr ein Kompromiss. Nach Weihnachten erfährst du mehr.
Vorfahren
In den letzten Tagen hat meine Oma mit mir gesprochen, der Opa
auch. Das war gechannelt, genial. Wir waren bei Energie, und da ist wieder die Frage,
wie kann es sein, dass ich mit den Vorfahren verbunden bin? Meine Oma hat mir
berichtet, der Junge wäre aus Äthiopien gewesen. Er hätte ganz gut Deutsch
gesprochen. Äthiopien hat sich aber erfolgreich gegen die Kolonisation gewehrt.
Da gab es keine Kolonien. Ich habe dann erfahren, dass seine Familie
weggezogen ist und damit hat sich einiges geklärt, mein Onkel sieht wie ein
Äthiopier aus. Nur die Haare passen nicht Es muss schon die zweite Generation
gewesen sein, darum das gute Deutsch. Ich hatte noch eine Behöre angeschrieben
und durch die neuen Links habe ich bestätigt bekommen, was ich ahnte. Mir wurde
dann so klar, dass die Sklavenzeit gar nicht so lange her ist. Aber warum die
Nachkommen so leiden, ist mir ein Rätsel. Welches Gesetz herrscht da? Welche Energie
greift da? Ist die menschliche Entwicklung
durch Traumata der Vorfahren so verkorkst? Kann
es sein, dass die Länder mit den Schwarzen darum so arm und IQ schwach sind? Ist
das die gerechte „Strafe“, dass jetzt dunkle Asylanten nach Europa drängen und hier
Geld bekommen? Das, was ihnen zugestanden hätte? Ne, sind das viele Gedanken!
Wann fahrt/fliegt ihr denn in die Dom Rep?
Viele Grüße
Heidi
Am Dienstag, 2. Dezember 2025 um 21:03:29 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben:
Liebe Heidi,
vielen Dank für deine
ausführliche Nachricht – ich habe sie gern gelesen.
Dass du unsere Mails in Word abspeicherst, finde ich eine gute
Idee. Und wenn sich irgendwann etwas doppelt, ist das überhaupt
kein Problem. Das erinnert mich sogar ein wenig an meine Frau: Sie
telefoniert jeden Tag mit ihrer Familie, oft eine halbe Stunde,
manchmal zwei Stunden. Es ist egal, ob sie erst am Vortag
gesprochen hat – das nächste Gespräch wird genauso lang. Mein
Spanisch reicht nicht, um alles zu verstehen, aber ich bekomme das
Thema immer mit. Für mich ist es wie ein angenehmer Wasserfall im
Hintergrund. Die Gespräche wiederholen sich, aber immer mit neuen
Variationen – das fasziniert mich. Ich höre meiner Frau gern zu.
Zu YouTube und deinem Short
Ich glaube, ich könnte dir mit
hoher Wahrscheinlichkeit weiterhelfen – aber dafür müsste ich
wirklich auf deinem Rechner sein. Es gibt zu viele Möglichkeiten,
wie Sichtbarkeit, Filter, Cookies, Accounts, Regionseinstellungen
usw., als dass eine Ferndiagnose sinnvoll wäre. Wenn wir beide
denselben Bildschirm sehen, wäre das vielleicht in wenigen Minuten
gelöst.
Zu den Eigenheimen und den Verlusten
Das erste Haus habe ich mit 25,
das zweite mit 47 begonnen – beides waren Wendepunkte im Leben.
Materiell war es sicher ein Verlust.
Ideell – oder spirituell – eher nicht.
Manchmal führt einen das Leben einfach in eine andere Richtung,
als man selbst geplant hat.
Zum Mentaltraining
Ich weiß, was du meinst. Vor
zehn Jahren hätte ich dir wahrscheinlich sofort sagen können, was
ich „erreichen“ will. Heute hinterfrage ich vieles anders. Wenn
ich die materiellen Ziele ausklammere, bleibt gar nicht mehr so
viel, das unbedingt „muss“. Ich weiß aber, dass es mir gut gehen
wird, und ich habe keine Angst vor der Zukunft.
Liebe Heidi,
bevor der Tag zu Ende geht,
wollte ich dir noch einen kleinen Abendgruß dalassen.
Heute war ich mit meinem Vater
und seiner Lebenspartnerin auf dem „Balkon von Dresden“. Wir sind
mit der Standseilbahn hoch zum Luisenhof gefahren und haben dort
Gans gegessen. Die Sonne hat sich auch gezeigt – und so wurde es
ein richtig schöner Ausflug, der mich für ein paar Stunden
komplett vom Rechner weggeholt hat. Das hat gut getan.
Ich hoffe, dein Tag war ebenfalls
friedlich und du kannst den Abend ruhig ausklingen lassen.
Schlaf gut und bis morgen,
Jürgen
2025.12.04
Was für eine schöne Idee, Jürgen!
Ich bin gestern etwas früher vom PC weggangen aber die Freude kam dafür heute morgen an.
Mein Tag war nicht ok. Mein Mail mit der Absage des Akasha readings vom 1.12. kam nicht an, mein Video wurde nichts, muss erst neue Ausdrucke in Coburg abholen. Heute beim Aufwachen kam die Lösun,wie ich es einfacher gestalten kann. Dann hat mich eine Kollegion (von kasuwa) angemotzt über FB, dabei habe ich alles für das Video so gemacht, wie sie empfohlen hat. Sie wartet auf mich für Pinterest, dadurch verspricht sie sich was, sie hat Ahnung und Erfahrung.
Eine optische Täuschung ist fertig geworden, endlich, guck mal, ob du was erkennst, einmal schaust du von oben auf die fliegende Treppe, einmal von unten.
Bis dann, viel Erfolg heute.
Liebe Grüße von Heidi
Am Mittwoch, 3. Dezember 2025 um 22:51:39 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben:
Liebe Heidi,
bevor der Tag zu Ende geht,
wollte ich dir noch einen kleinen Abendgruß dalassen.
Heute war ich mit meinem Vater
und seiner Lebenspartnerin auf dem „Balkon von Dresden“. Wir sind
mit der Standseilbahn hoch zum Luisenhof gefahren und haben dort
Gans gegessen. Die Sonne hat sich auch gezeigt – und so wurde es
ein richtig schöner Ausflug, der mich für ein paar Stunden
komplett vom Rechner weggeholt hat. Das hat gut getan.
Ich hoffe, dein Tag war ebenfalls
friedlich und du kannst den Abend ruhig ausklingen lassen.
Schlaf gut und bis morgen,
Jürgen
Guten Abend Heidi,
du machst ja ganz schöne Gedankensprünge, da komme ich kaum mit.
Z.B. "früher vom PC weggegangen" - wann ist früher? Was sind
deine "normalen" Zeiten? "Absage des Akasha readings" - davon weiß
ich nichts. Aber es scheint wichtig für dich zu sein.
Zumindest kann ich dir bestätigen, dass ich die Treppe sowohl von
oben als auch von unten sehe. Frage. Weshalb hast du vier
parallele Treppen gemacht? Was ist die Idee dahinter? Soll damit
das Erkennen leichter oder schwerer gemacht werden?
"Beim Aufwachen kam die Lösung" - darauf verlasse ich mich auch
sehr oft und habe damit gute Erfahrungen gemacht.
Morgen antworte ich dir noch auf diie andere Mail.
Für heute - gute Nacht
Gruss Jürgen
2025.12.05
Guten Morgen Jürgen,
Danke für deine Mail. Es freut mich, dass du die Optische Täuschung "lesen" kannst. Von dir habe ich es auch erwartet, aber ich bin von meinem Ex (Buchdrucker und Softwareentwickler)
einmal
bei dem Betrachten einer anderen blöd angemacht worden, ich würde lügen. Meine Cousine hat auf einmal auch so einges nicht mehr erkannt, ein Drucker im Baseler Papiermuseum auch nicht, bei dem Youtube short ist ja auch einer dabei...
Sorry, ich dachte tatsächlich, ich hätte dir von meinen Gewinn, dem Akasha reading, berichtet, das war nach dem Zoom meeting mit dem online Channeln. Die word- Datei macht Sinn, lach. Ich muss sie noch angehen. Lösche die Info einfach.
Das quadratische Format bei den Optischen Täuschungen ist ausschlaggend, 30 x 30 cm, dazu gibt es auch die passenden Bilderrahmen, darum viermal die Treppe untereinander. Inzwischen habe ich 3 weitere der gleichen Konstruktion mit anderen Farben fertig, sie müssen aber noch in den shop. Da sind alle quadratisch.
Ins Bett gehe ich um 23:30 Uhr, versuche seit Jahren das in Richtung 22:00 vorzuziehen. Leider hänge ich abends viel zu lange am PC. Die Zirbeldrüse leidet darunter, sie schrumpft; das Einschlafen wird dann erschwert. Erfolgreiche Menschen stehen früh auf. Und ich bin früh, wenn ich mal früh aufwache und aufstehe, in der Tat viel effizienter. Was ist denn dein Rhythmus?
Ab und zu, wenn ich ganz früh am Morgen aufstehen musste, um meinen Zug zu erreichen, bin ich abends so k.o., dass ich den PC nach der Rückkunft gar nicht mehr einschalte und in die Flachlage falle. Das Einnicken im Zug ist mir oft gelungen, wenn es auch kein Schlafersatz ist. Nun hat mir ein Channelmedium gesteckt, ich soll das im Zug nicht machen, ich muss wachbleiben. Den Rest an weiterer Erklärung erspar ich mir.
Viel Erfolg heute.
Heute Abend erscheint ja der Film von Christian Bischoff.
Beste Grüße von Heidi
Am Donnerstag, 4. Dezember 2025 um 22:49:15 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben:
Guten Abend Heidi,
du machst ja ganz schöne Gedankensprünge, da komme ich kaum mit.
Z.B. "früher vom PC weggegangen" - wann ist früher? Was sind
deine "normalen" Zeiten? "Absage des Akasha readings" - davon weiß
ich nichts. Aber es scheint wichtig für dich zu sein.
Zumindest kann ich dir bestätigen, dass ich die Treppe sowohl von
oben als auch von unten sehe. Frage. Weshalb hast du vier
parallele Treppen gemacht? Was ist die Idee dahinter? Soll damit
das Erkennen leichter oder schwerer gemacht werden?
"Beim Aufwachen kam die Lösung" - darauf verlasse ich mich auch
sehr oft und habe damit gute Erfahrungen gemacht.
Morgen antworte ich dir noch auf diie andere Mail.
Für heute - gute Nacht
Gruss Jürgen
Guten Abend Heidi,
heute „wage“ ich mich einmal an
deine Frage zu den
systemischen
Verstrickungen
in Bezug auf Eigenheime und Verluste. Ich
habe in den letzten Tagen darüber nachgedacht.
Meine Großeltern
väterlicherseits lebten in Blankenhain in Thüringen – vor, während
und nach dem Krieg – bis mein Großvater starb. Die Großeltern
mütterlicherseits wohnten in Dresden, dort war ich oft in meiner
Kindergarten- und Schulzeit. Eigenheime oder besondere Verluste
sind mir in meiner Familie nicht bekannt. Meine Eltern haben,
soweit ich mich erinnere, immer in Mietwohnungen gelebt und wohnen
seit 1968 in derselben Wohnung. Ich vermute deshalb, dass ich der
Erste war, der überhaupt Richtung Eigenheim gedacht hat – und
vielleicht war es damals einfach zu früh für mich.
In meiner Schulzeit habe ich
sehr viel gelesen: Krimis, utopische Romane, Bücher über Seefahrt.
Wäre ich 100 oder 200 Jahre früher geboren, ich wäre vermutlich
Seemann geworden. In jungen Jahren hätten mich unbekannte Routen
und neue Länder gereizt, in meinem jetzigen Alter wäre ich wohl
auf vertrauten Handelswegen unterwegs.
Ich habe immer das Neue
gesucht, das Interessante. Zwei oder drei Jahre – dann brauche ich
eine Veränderung. Gleichzeitig brauche ich aber auch einen
„Hafen“, an dem jemand auf mich wartet. Fernweh einerseits –
Heimkommen andererseits. Meine Frau weiß, dass sie mich nicht
festhalten kann oder sollte. Aber sie weiß auch, dass ich immer
zurückkomme. Über WhatsApp sind wir jeden Tag verbunden, über 8000
Kilometer hinweg.
Fazit:
Ich glaube heute, dass es
einfach noch nicht die richtige Zeit für ein Eigenheim war – und
dass es viel wichtiger war, zuerst meine Frau zu finden.
Zu deiner Hochwasser-Bemerkung
Du schreibst:
„… das sind Hochwasserschäden mit Toten. Wenn ich die Bilder
anschaue, machen sie mich nicht an …“
In Deutschland haben wir vier
Jahreszeiten – und im Winter erfrieren Menschen oder verunglücken
im Schnee. In der DomRep gibt es Trocken- und Regenzeit
(Hurrikanzeit). Ja, es gibt dort fast jedes Jahr lokale
Überschwemmungen. Aber die Medien berichten fast nur über die
extremen Fälle. Dadurch entsteht ein verzerrtes Bild. Die meiste
Zeit des Jahres ist das Leben dort ganz normal und ruhig.
Zu Afrika und deiner Frage nach IQ / Armut
Du schreibst sinngemäß:
„Warum sind Länder mit vielen Schwarzen so arm und IQ-schwach?“
Das ist ein schwieriges Thema,
aber ein paar Gedanken dazu:
Mali war früher eines der
reichsten Länder der Welt.
Viele afrikanische Staaten
waren vor der Kolonialzeit selbstversorgend.
Kolonialmächte haben
Strukturen zerstört, Ressourcen abgebaut, Grenzen künstlich
gezogen.
Heute sind viele Länder
offiziell unabhängig, aber wirtschaftlich nicht wirklich frei
– ohne eigene Geldhoheit.
EU-Subventionen machen
Milchpulver oder Zwiebeln so billig, dass lokale Bauern ihre
Ware nicht verkaufen können.
Europäische Fangflotten
holen vor Westafrika Unmengen an Fisch heraus.
Das alles zusammengenommen
erklärt für mich viele der heutigen Probleme besser als jede
Theorie über „angeborene Intelligenz“.
Dass junge Menschen dorthin
wandern, wo es ihnen besser geht, ist menschlich – unabhängig von
Hautfarbe oder Herkunft.
Zu deinen Channel-Erlebnissen
Ich finde es interessant, wenn
du davon erzählst – auch wenn ich für mich noch keine klare Linie
oder Systematik erkennen kann. Ich vermute, dass bei dir selbst
ebenfalls noch einige Puzzleteile fehlen, die sich nach und nach
ordnen werden. Aber ich lese es gern und ohne Wertung.
Für heute wünsche ich dir einen
ruhigen Abend.
Viele Grüße
Jürgen
2025.12.06
Guten Abend Heidi,
vielen Dank für deine Mail – und
ja, die optische Täuschung konnte ich problemlos erkennen.
Beim nächsten Mal schick sie mir gern
ohne Vorab-Erklärung
– sonst nimmst du
mir ja die ganze Spannung. 😉
Dein Hinweis zu den quadratischen
Formaten klingt logisch. Da stellt sich mir gleich die Frage:
Welche Aufgabe hat dein
Shop genau?
Ich vermute, du nutzt ihn als Plattform für deine Motive, aber ich
würde gern verstehen, wie du ihn einsetzt.
Mein Schlaf- und Arbeitsrhythmus
Ich trage seit 2007 keine Uhr
mehr und lasse mich morgens nicht wecken.
Ich werde fast immer zwischen
6:00 und 6:45 Uhr von selbst wach
– egal
ob Werktag oder Wochenende.
Ins Bett möchte ich eigentlich
zwischen
22 und 23 Uhr
gehen.
Meistens klappt das.
Manchmal auch nicht. 😉
Mit dem Einschlafen habe ich
selten Probleme. Nur wenn das Gedankenkarussell nachts losfährt,
stehe ich kurz auf, setze mich für 1–2 Stunden an den Laptop und
schlafe danach wieder gut ein.
Ich bin sowohl früh als auch
oft abends erstaunlich aktiv – das hängt bei mir immer davon ab,
was
ich gerade mache.
Wenn es „flutscht“, kann ich problemlos durcharbeiten.
Wenn nicht, kümmere ich mich um Dinge, die liegen geblieben sind.
Akasha Reading
Davon habe ich schon gehört und
finde den Gedanken spannend.
Ich kann mir zwar nicht wirklich vorstellen,
was
bei mir
herauskommen sollte – aber gerade das würde mich neugierig machen.
Reine Neugier, keine Erwartung.
Christian Bischoff – der Film
Während der Premiere saß ich
gerade in der Bahn.
Weißt du, ob es eine Aufzeichnung oder Wiederholung geben wird?
Ich würde es mir gern anschauen.
Ich wünsche dir einen guten
Abend – und bin gespannt, was du als Nächstes aus deiner kreativen
Ecke zauberst.
Viele Grüße
Jürgen
Guten Abend Jürgen,
Danke für beide Mails. Ich muss dich leider etwas warten lassen. Heute waren Vorbereitungen für der shop dran, bin aber nicht fertig geworden, Coburg, Youtube...... und 1 Stunde Small talk im Zug und am Bahnhof mit einer jungen Familie mit 2 behinderten Kindern. Die Leute mögen mich hier so sehr, ich weiß immer noch nicht so richtig warum. Inzwiwschen muss ich eine halbe Stunde small talk Zeit einplanen, wenn ich zum Einkaufen gehe. Morgen arbeite ich für die Bahn. Wenn ich pünktlich zurück bin, komme ich zum Antworten.
Bis dahin, beste Grüße von Heidi
Am Samstag, 6. Dezember 2025 um 21:29:36 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben:
Guten Abend Heidi,
vielen Dank für deine Mail – und
ja, die optische Täuschung konnte ich problemlos erkennen.
Beim nächsten Mal schick sie mir gern
ohne Vorab-Erklärung
– sonst nimmst du
mir ja die ganze Spannung. 😉
Dein Hinweis zu den quadratischen
Formaten klingt logisch. Da stellt sich mir gleich die Frage:
Welche Aufgabe hat dein
Shop genau?
Ich vermute, du nutzt ihn als Plattform für deine Motive, aber ich
würde gern verstehen, wie du ihn einsetzt.
Mein Schlaf- und Arbeitsrhythmus
Ich trage seit 2007 keine Uhr
mehr und lasse mich morgens nicht wecken.
Ich werde fast immer zwischen
6:00 und 6:45 Uhr von selbst wach
– egal
ob Werktag oder Wochenende.
Ins Bett möchte ich eigentlich
zwischen
22 und 23 Uhr
gehen.
Meistens klappt das.
Manchmal auch nicht. 😉
Mit dem Einschlafen habe ich
selten Probleme. Nur wenn das Gedankenkarussell nachts losfährt,
stehe ich kurz auf, setze mich für 1–2 Stunden an den Laptop und
schlafe danach wieder gut ein.
Ich bin sowohl früh als auch
oft abends erstaunlich aktiv – das hängt bei mir immer davon ab,
was
ich gerade mache.
Wenn es „flutscht“, kann ich problemlos durcharbeiten.
Wenn nicht, kümmere ich mich um Dinge, die liegen geblieben sind.
Akasha Reading
Davon habe ich schon gehört und
finde den Gedanken spannend.
Ich kann mir zwar nicht wirklich vorstellen,
was
bei mir
herauskommen sollte – aber gerade das würde mich neugierig machen.
Reine Neugier, keine Erwartung.
Christian Bischoff – der Film
Während der Premiere saß ich
gerade in der Bahn.
Weißt du, ob es eine Aufzeichnung oder Wiederholung geben wird?
Ich würde es mir gern anschauen.
Ich wünsche dir einen guten
Abend – und bin gespannt, was du als Nächstes aus deiner kreativen
Ecke zauberst.
Viele Grüße
Jürgen
Das Video war noch zugänglich oder ist es sogar noch. Ich habe aber den link gelöscht. Du hast nichts verpasst, die Videos von ihm sind um Klassen besser.
2025.12.07
----- Weitergeleitete Nachricht -----
Von:
Christian Bischoff <hello@christian-bischoff.com>
An:
"papierheidi@aol.com" <papierheidi@aol.com>
Gesendet:
Sonntag, 7. Dezember 2025 um 07:10:08 MEZ
Betreff:
Letzte Chance zur Doku
Die Doku geht heute offline
Heidi, ich hoffe, Du hast Dir schon die Zeit genommen, in die Doku einzutauchen.
Denn diese Reise… macht etwas mit Dir...
Und bevor ich tiefer einsteige, ein kurzer, wichtiger Reminder:
„Mindset – Die Macht Deiner Gedanken“ ist nur noch
heute
bis 23:59 Uhr verfügbar.
Danach geht die Doku wieder offline.
Wenn Du sie also noch einmal schauen willst oder sie noch nicht gesehen hast – nutze Deine Chance.
Jetzt die Doku ansehen >>
Und wenn Du spürst, dass die Doku in Dir etwas geöffnet hat…
Wenn Du ahnst, dass es an der Zeit ist, Verantwortung für Dein Denken zu übernehmen, dann kann die
Ausbildung zum Mindset-Coach
Dein nächster Schritt sein.
Dort lernst Du,
wie Du die Macht über Deine Gedanken zurückgewinnst
und Dir das Leben erschaffst, von dem Du vielleicht schon lange träumst:
Ein Leben voller Erfolg, Leichtigkeit, Glück, Frieden, Liebe und innerer Freiheit.
Ein Leben, das sich
nach Dir anfühlt
– nicht nach Erwartungen anderer.
Du lernst, wie Du Deine Gedanken bewusst lenkst, wie Du Dich von alten Mustern löst, wie Du innere Stärke aufbaust.
Und wie Du Schritt für Schritt zu dem Menschen wirst, den Du in Dir längst spürst.
Wenn Du willst, kannst Du sogar noch weiter gehen:
Lernen, wie Du auch anderen Menschen diesen Weg eröffnest.
Wie Du sie durch echte Transformation begleitest. Wie Du ihnen hilfst, zurück zu sich selbst zu finden.
Denn echtes Mindset ist kein „positives Denken“.
Es ist ein inneres Fundament.
Eine bewusste Entscheidung für Wachstum, Klarheit und Selbstverantwortung.
Es ist die Fähigkeit, Dein Leben von innen heraus zu gestalten, statt Dich vom Außen lenken zu lassen.
Wenn Du herausfinden willst, ob diese Ausbildung der richtige Weg für Dich ist, dann buche Dir jetzt Dein persönliches Beratungsgespräch >>
Dort schauen wir gemeinsam, wo Du gerade stehst, was Deine nächsten Schritte sind und ob die Ausbildung Dich auf genau diesem Weg unterstützen kann.
Und bevor ich gehe, mein wichtigster Satz heute an Dich:
Du bist nur einen Gedanken von Deiner neuen Lebensqualität entfernt. Die Frage ist nicht, ob etwas für Dich möglich ist…
Sondern: Bist Du bereit, es zuzulassen?
Ich freue mich auf Dich und darauf, was jetzt in Deinem Leben entstehen darf.
Dein Christian
Gesendet an: papierheidi@aol.com
Abbestellen
Selfmastery AG, Hagnaustrasse 27, 4132 Muttenz, Schweiz
Guten Abend Jürgen, ich fange mal von hinten an mit der
Antwort zu deiner zweiten Mail.
Welche Aufgabe hat dein Shop genau?
war deine Frage, na, verkaufen möchte ich.
Und dann hoffentlich weniger für die Bahn fahren müssen. Aber es zieht sich hin.
Dein Schlaf- und Arbeitsrhythmus
Sag mal, trinkst du Alkohol? Vor allem abends? Die Melatonin
Präparate florieren, weil die Leute nicht einschlafen können, und du schläfst
trotz PC -Arbeit ein? Phänominal!
Ich brauchte auch eine Zeitlang keinen Wecker, 7:30 bin ich
aufgewacht, das war mal. In Sonneberg wusste ich am Anfang nicht wie mir geschah.
Ich bin mittags aufgewacht. Hatte wohl viel „nachzuschlafen“. Es ist so herrlich
ruhig hier, ich stelle sicherheitshalber den Wecker.
Akasha Reading
Ich glaube, wenn ich es verfolge, lese ich ein Buch darüber.
Ich bin nicht sicher, ob ein Channelmedium das alles richtig sieht. Wenn Fehler
drin sind, also in dem was sie sieht, hast du keine Wahrheit. Ich bin auch
nicht sicher, ob es einen weiterbringt, ob es real ist. Ein Channelmedium hatte
mir abgeraten und ich hatte schon 2 mal Kontakt mit solchen Aussagen, die mich
nicht im geringsten getriggert haben.
Christian Bischoff –
der Film war für mich enttäuschend.
Der Mann fängt an sich leicht zu glorifizieren, anstatt sich weiter zu entwickeln.
Ich glaube das ist der normale Weg eines so Erfolgreichen. Er müsste jetzt an
die Ahnenbeeinflussung gehen, sich da weiterbilden und jemand mit ins Boot
nehmen. Aber so ist das, keine Nähe zur Spiritualität oder zur Esoterik, am besten
noch Vorurteile, und es geht nicht weiter.
Dr. Joe Dispenza finde ich ja schon fundierter,
weil er die Gehirne erforscht, aber auch er scheint überhaupt keine Lust auf
Traumata zu haben. Die Videos und die Hörbücher von Christian Bischoff haben mich
weitergebracht, die Traumata kann man aber so nicht integrieren, davon bin ich
überzeugt und damit wächst der Erfolg auch bei den Fans nicht mehr, bis die
Integration stattgefunden hat. Allerdings habe ich mehrere Stimmen von
Seminar-Teilnehmern gehört, die ihre Erfolge dargelegt haben und ich dachte,
das habe ich schon lange, ohne Coach.
Trotzdem lausche ich schon zum Frühstück über Kopfhörer den
Videos, sie machen gute Laune und puschen einen.
Heute morgen noch zu Hause hatte ich null Bock zum Arbeiten
bei der Bahn. Warum habe ich das gefühlt?
Das habe ich dann ab Coburg erfahren. Weihnachtsmarkt
und Fußball zusammen, die Züge waren voll, die Bahnsteige erst recht. Ich war
genervt, vor allen von den 10 Meter gegen den Wind stinkenden Pennern in Nürnberg
und den nach dem Lidl-Asylantenparfum stinkenden Menschen. Heute war ich auch sauer,
denn der Zugbegleiter ab Augsburg ist in 2 Stunden nicht einmal durch den Zug
gegangen. Ich schmeiße die Asylanten aus der ersten Klasse raus, nur, weil ich
richtige Zahlen erfassen will, (die Klassen werden getrennt erfasst) was aber sein
Job ist. Wenn irgendwas ist, kommen die Fahrgäste zu mir. Die Lokführer regen
sich auch über die neue Faulheit auf. Seitdem die Zugbegleiter 200 Euro mehr
Monatsgehalt bekommen, arbeiten sie sehr oft nicht mehr richtig. Ich muss Steuern
abliefern, die Bahn (der Nahverkehr) wird zu schätzungsweise 50 % von den
Steuern bezahlt, jetzt mit dem Deutschlandticket noch mit viel mehr.
Das ist eine Frechheit, im Führerhaus zu hocken.
Kontrollieren müsste das vor allem in Bayern das Innenministerium, ich sehe
seit schon lange keine Kontrolleure mehr.
Was aber
immer lustig
ist, ich kenne ja so einen Haufen Eisenbahner, mindestens 400, und ich treffe
jedes Mal an einem Arbeitstag mindestens 4, heute waren es eher 10. Wir mögen
uns. Das ist so was wie eine Ersatzfamilie, nur halt sehr kompromisshaft. Ich bin
k.o. morgen geht es weiter. Ich glaube, die erst Mail nehme ich mir morgen vor.
Liebe Grüße von Heidi
Am Samstag, 6. Dezember 2025 um 21:29:36 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben:
Guten Abend Heidi,
vielen Dank für deine Mail – und
ja, die optische Täuschung konnte ich problemlos erkennen.
Beim nächsten Mal schick sie mir gern
ohne Vorab-Erklärung
– sonst nimmst du
mir ja die ganze Spannung. 😉
Dein Hinweis zu den quadratischen
Formaten klingt logisch. Da stellt sich mir gleich die Frage:
Welche Aufgabe hat dein
Shop genau?
Ich vermute, du nutzt ihn als Plattform für deine Motive, aber ich
würde gern verstehen, wie du ihn einsetzt.
Mein Schlaf- und Arbeitsrhythmus
Ich trage seit 2007 keine Uhr
mehr und lasse mich morgens nicht wecken.
Ich werde fast immer zwischen
6:00 und 6:45 Uhr von selbst wach
– egal
ob Werktag oder Wochenende.
Ins Bett möchte ich eigentlich
zwischen
22 und 23 Uhr
gehen.
Meistens klappt das.
Manchmal auch nicht. 😉
Mit dem Einschlafen habe ich
selten Probleme. Nur wenn das Gedankenkarussell nachts losfährt,
stehe ich kurz auf, setze mich für 1–2 Stunden an den Laptop und
schlafe danach wieder gut ein.
Ich bin sowohl früh als auch
oft abends erstaunlich aktiv – das hängt bei mir immer davon ab,
was
ich gerade mache.
Wenn es „flutscht“, kann ich problemlos durcharbeiten.
Wenn nicht, kümmere ich mich um Dinge, die liegen geblieben sind.
Akasha Reading
Davon habe ich schon gehört und
finde den Gedanken spannend.
Ich kann mir zwar nicht wirklich vorstellen,
was
bei mir
herauskommen sollte – aber gerade das würde mich neugierig machen.
Reine Neugier, keine Erwartung.
Christian Bischoff – der Film
Während der Premiere saß ich
gerade in der Bahn.
Weißt du, ob es eine Aufzeichnung oder Wiederholung geben wird?
Ich würde es mir gern anschauen.
Ich wünsche dir einen guten
Abend – und bin gespannt, was du als Nächstes aus deiner kreativen
Ecke zauberst.
Viele Grüße
Jürgen
Guten Abend Heidi,
danke für deine drei Nachrichten
– ich lese sie immer gern, und lass dir bitte alle Zeit, die du
brauchst. Dein Tag klingt voll, aber auch reich an Begegnungen.
Small Talk kostet zwar Minuten, manchmal sogar eine halbe Stunde –
aber er schenkt auch etwas zurück.
Ich glaube, das ist eine besondere Fähigkeit von dir: Menschen
spüren dich, fühlen sich wohl und öffnen sich. Meine Frau hat
genau diese Gabe auch, und ich bewundere sie dafür sehr.
Ich schaue den Film gerade –
„Mindset – Die Macht Deiner Gedanken“. Interessant. Bin gerade in
der Mitte.
Ich habe mir übrigens
vorgenommen, jeden Abend ab etwa 20 Uhr zu schreiben. Manchmal
komme ich gut durch alles durch, manchmal brauche ich länger. Aber
der Abend gehört dem Schreiben – das fühlt sich stimmig an.
Deine Zeit mit der jungen
Familie im Zug stelle ich mir sehr berührend vor. Die Bahn bringt
einen ja oft mit Menschen zusammen, denen man sonst nie begegnet
wäre.
Gestern habe ich auf YouTube
zufällig gesehen, dass ein Olsenbande-Film hochgeladen wurde. Ich
habe ihn gespeichert und mir heute Zeit genommen, ihn zu schauen.
Und plötzlich war ich wieder ein Kind: Ahlbeck, Strandkino,
FDGB-Heim „Kurt Bürger“, die Olsenbande fährt nach Jütland… mehr
als 50 Jahre zurück.
Es ist erstaunlich, wie ein einziger Film Erinnerungstüren
aufstoßen kann.
Ich hoffe, du hattest heute
einen einigermaßen guten Bahntag – und dass du später etwas zur
Ruhe kommst.
Beste Grüße
Jürgen
P.S.: Ich habe gerade gesehen, dass du mir vor 10 Minuten
geschrieben hast.
2025.12.08
Hallo Jürgen, ich bin auf der Fahrt nach
Nürnberg. Bitte können wir einmal schreiben und einmal antworten! Das Durcheinander macht mir Stress. Wenn du um 20 Uhr schreiben willst, dann bitte nur, wenn ich vorher geschrieben habe. Mir ist die Uhrzeit egal, Tagesstruktur habe ich eh keine zur Zeit. Alte Filme sind was feines. Olsenbande habe ich noch nie gehört. Lustig, ich habe alte Fotos in FB gesehen, das war dagegen ernüchternd. Den Smalltalk muss ich einschränken, zum Einkaufen kann ich das Fahrrad nehmen, solange es nicht glatt ist. Ich gebe zu viel. Als ich im ersten Jahr in Sonneberg mit meinem Pseudoschaetzchen zum Karnevalszug ging hat mich ein Polizist gegrüßt, als ob er mich schon lange kennen würde, aber nur mich. So fing das hier an. Ich bin oft zusammengezuckt, morgens im Dunkeln um 5:20 riefen junge Leute Hallo. Ich bin sicher, dass ich etwas in meiner Aura habe, was die Sonnenberger zwar nicht sehen, aber empfangen, unbewusst. Dr Jo Dispenza beschreibt ja das Quantenfeld, aber es fehlt noch etwas an Erkenntnis. Der jungen Familie schreibe ich eine Mail, wie sie das mit dem behinderten Kind im Zug und dem kaputten Aufzug machen können. Habe alles geklaert. Es ist verrückt, die Sonnenberger unter sich sind unfreundlich, ich höre das aber nur, ich bekomme das nicht mit. Ich habe in Sonneberg schon einmal gelebt. Die ersten Monate habe ich ständig Musik von Heinrich Schütz gehört, bis mir dämmerte was los war. In 2 Musikmuseen, eins in Basel, hat es mich beim Betrachten von alten Tasteninstrumenten regelrecht getriggert. "Aller Augen warten auf dich Herre" findest du bei YouTube. Das haben wir in der Familie 4 stimmig am Esstisch gesungen. Ich fühlte als 6-jaehrige schon, wie tief mich das berührte. Ich habe immer noch nicht verdaut, warum man die Augen vor einem eindeutig falsche Kind schließen kann, mein Opa hat mir zu verstehen gegeben, dass er nur mit dem Kopf schüttelt, wie bloed sie damals waren. Er hat sich zurückgezogen. Er kann mir nicht in die Augen schauen. Die Oma ist anders. Ich soll das Geldbuch lesen. Ohne viel mehr Geld komme ich in der Tat nicht weiter. In den Zügen darf ich nicht einschlafen, das ist mir gestern leider passiert, und das wird der Grund sein, warum ich gestern Abend in ein seelisches Loch fiel und komisch geträumt habe. Im Schlaf im Zug und im Bett bist du nicht geschützt gegen Energien um dich rum. Gestern musste ich wegen Überfüllung in der Nähe der Toilette sitzen und habe mitbekommen, dass sich keiner die Hände wäscht. Ich ekle mich im Zug. Im Januar will ich Nachhilfe anbieten. Der Rest kommt wahrscheinlich erst morgen, ich komme später zurück. Bis dann. LG Heidi
Am Sonntag, 7. Dezember 2025 um 21:31:43 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben:
Guten Abend Heidi,
danke für deine drei Nachrichten
– ich lese sie immer gern, und lass dir bitte alle Zeit, die du
brauchst. Dein Tag klingt voll, aber auch reich an Begegnungen.
Small Talk kostet zwar Minuten, manchmal sogar eine halbe Stunde –
aber er schenkt auch etwas zurück.
Ich glaube, das ist eine besondere Fähigkeit von dir: Menschen
spüren dich, fühlen sich wohl und öffnen sich. Meine Frau hat
genau diese Gabe auch, und ich bewundere sie dafür sehr.
Ich schaue den Film gerade –
„Mindset – Die Macht Deiner Gedanken“. Interessant. Bin gerade in
der Mitte.
Ich habe mir übrigens
vorgenommen, jeden Abend ab etwa 20 Uhr zu schreiben. Manchmal
komme ich gut durch alles durch, manchmal brauche ich länger. Aber
der Abend gehört dem Schreiben – das fühlt sich stimmig an.
Deine Zeit mit der jungen
Familie im Zug stelle ich mir sehr berührend vor. Die Bahn bringt
einen ja oft mit Menschen zusammen, denen man sonst nie begegnet
wäre.
Gestern habe ich auf YouTube
zufällig gesehen, dass ein Olsenbande-Film hochgeladen wurde. Ich
habe ihn gespeichert und mir heute Zeit genommen, ihn zu schauen.
Und plötzlich war ich wieder ein Kind: Ahlbeck, Strandkino,
FDGB-Heim „Kurt Bürger“, die Olsenbande fährt nach Jütland… mehr
als 50 Jahre zurück.
Es ist erstaunlich, wie ein einziger Film Erinnerungstüren
aufstoßen kann.
Ich hoffe, du hattest heute
einen einigermaßen guten Bahntag – und dass du später etwas zur
Ruhe kommst.
Beste Grüße
Jürgen
P.S.: Ich habe gerade gesehen, dass du mir vor 10 Minuten
geschrieben hast.
eine offensichtlich gestörte Mail zu lesen? Du hättest sie nochmal erbitten sollen. Ich schicke dir doch keine Einzeiler ! Wie ist das passiert! Du bist Fachmann. Ich bin noch im Zug. Alles andere kommt...... LG Heidi
Guten Abend Heidi,
danke für deine Nachricht – und
auch fürs Sortieren.
Natürlich können wir den Rhythmus so anpassen, dass es für dich
stressfrei bleibt:
Du schreibst, und ich
antworte darauf.
Wenn du also am Nachmittag oder Abend schreibst, antworte ich
später – und wenn an einem Tag nichts kommt, schreibe ich eben
auch nicht um 20 Uhr. Für mich ist das kein Problem.
Mir geht es nicht um eine
Uhrzeit, sondern darum, dass Schreiben ein ruhiger Ausklang des
Tages wird. Und wenn dieser Ausklang für dich anders aussehen
muss, passe ich mich gern an.
Eine kleine Bitte habe ich noch:
Dein Text war diesmal etwas anstrengend zu lesen, weil er komplett
in
einer einzigen Zeile
geschrieben war. Ich musste ihn dreimal durchgehen und Absätze
einfügen, damit ich erkennen konnte, wo ein Gedanke endet und der
nächste beginnt.
An einer Stelle musste ich sogar
schmunzeln:
Bei „Ich ekle mich im Zug. Im Januar will ich Nachhilfe anbieten.“
dachte ich im ersten Moment tatsächlich:
„Was, du willst Nachhilfe
im Händewaschen im Zug anbieten?!“
Erst nach dem Sortieren wurde mir klar, wie es gemeint war.
Wenn du künftig ein paar Absätze
machst, erleichtert mir das das Lesen sehr – und ich bekomme deine
Gedanken klarer mit.
Olsenbande & alte Filme
Die Olsenbande ist ein Stück
ostdeutscher „Volkskultur“.
Humor, Charme, ein bisschen Chaos – und Egon, der immer sagt:
„Ich habe einen Plan!“
Alte Fotos können manchmal
melancholisch sein. Filme dagegen rufen eher Erinnerungen wach –
und Erinnerungen sind nicht immer scharf, sondern warm.
Smalltalk & das, was
Menschen an dir wahrnehmen
Ich glaube dir sofort, dass
Menschen „etwas“ an dir spüren.
Du hast eine Präsenz, die neugierig macht – nicht laut, sondern
irgendwie bemerkbar.
Das zieht Menschen an.
Für manche ist das eine Gabe, nur manchmal eben auch anstrengend.
Dass du Grenzen setzt (Fahrrad
statt Gespräche beim Einkauf) ist völlig richtig.
Energie muss in beide Richtungen fließen, nicht nur raus aus dir.
Die Begegnung im Zug
Die junge Familie wird dankbar
sein für deine Mail.
Nicht jeder würde sich die Mühe machen, nach einer Bahnfahrt noch
so etwas zu klären.
Du bist aufmerksam – und das ist wertvoll.
Musik, Erinnerung &
Trigger
Was du über Heinrich Schütz
schreibst, klingt sehr intensiv.
Musik hat eine direkte Verbindung zu den tiefsten Schichten des
Gedächtnisses – manchmal aus diesem Leben, manchmal aus früheren.
Deine Reaktionen darauf passen zu allem, was du über deine
Wahrnehmung erzählst.
„Falsches Kind“, deine
Vorfahren & emotionale Arbeit
Ich lese aus deinen Zeilen,
dass dieses Thema für dich sehr tief geht – und dass es noch nicht
abgeschlossen ist.
Dass du so stark auf Signale deiner Oma und deines Opas reagierst,
zeigt, dass dort noch etwas in Bewegung ist.
Ich kann dazu keine Bewertung abgeben, aber ich kann dir sagen:
Du gehst mutig durch
diese Themen hindurch.
Schlafen im Zug
Dass du dich unwohl fühlst,
kann ich gut nachvollziehen.
Züge sind Orte voller Fremdenergie und Unruhe – und Schlaf macht
verletzlich.
Kein Wunder, wenn danach die Träume „anders“ sind.
Vielleicht hilft es, wenn du in solchen Situationen bewusst wach
bleibst oder ein Hörbuch nutzt, damit der Geist eine kleine
Beschäftigung hat.
Der folgende Satz von dir lässt
bei mir noch ein paar Fragezeichen zurück:
„Im Schlaf im Zug und im Bett bist du nicht
geschützt gegen Energien.“
Wenn man
weder
im Zug
noch
im eigenen Bett geschützt ist –
dann frage ich mich:
Wo wäre man denn im Schlaf überhaupt geschützt?
Oder anders gefragt:
Was unterscheidet für dich das Schlafen im Bett von dem im Zug,
wenn beides „ungeschützt“ ist?
Ich frage das wirklich aus
Interesse, weil ich verstehen möchte, wie du das meinst.
Nachhilfe ab Januar
Das klingt gut und sinnvoll.
Du hast viel Wissen – und vor allem Geduld.
Beides zusammen ist selten.
Komm gut nach Nürnberg und auch
wieder zurück.
Wenn du morgen weiter schreiben möchtest, bin ich da.
Und wenn du Pause brauchst, ist das genauso in Ordnung.
LG
Jürgen
NEIN, ich habe ihn in word verfasst am PC eingefügt.
Am Montag, 8. Dezember 2025 um 22:21:28 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben:
Hallo Heidi, ich vermute, du warst im Zug und hast den Text im
Handy geschrieben ...
Übrigens: Meine Frau sagt oft zu mir "Mi loco" und "Mi bello
aleman".
Gute Nacht, schlaf gut
Jürgen
Hallo Heidi, ich vermute, du warst im Zug und hast den Text im
Handy geschrieben ...
Übrigens: Meine Frau sagt oft zu mir "Mi loco" und "Mi bello
aleman".
Gute Nacht, schlaf gut
Jürgen
Guten Abend Jürgen,
jetzt mal zu der
noch
nicht beantworteten Mail
: Ich fand das echt Klasse, dass du mal reingefühlt
hast, ob es eine
systemischen Verstrickungen
in Bezug auf
Eigenheime und Verluste gegeben haben könnte. Wenn dich beim Nachdenken nichts
getriggert hat, ist es unwahrscheinlich, dass es dir noch mal passiert.
Ich bin vom Hocker gefallen, als ich erfuhr, dass
ihr ja
gar nicht zusammen in Dresden
wohnt. Du hattest vom Lauschen bei den
Telefonaten geschrieben, dem Sinnbild eines Wasserfalls, ich dachte noch, wie
tolerant du bist und nun erfahre ich, dass ihr in einer Fernehe lebt. Und wie
geht das dann? Jeder hat sein Leben, auch sein Sexualleben, seine Freunde? Ich
komm da nicht mit.
Allerdings kenne ich eine Frau, die erst nach ihrer
Scheidung einen Mann in Deutschland gemocht hat, der sie dann in den Wind geschossen
hat, dann kam der nächste dran, etwas weiter weg, ging auch schief und dann der
dritten, noch weiter weg. Als ich sie fragte, ob sie wohl Angst vor Nähe hat,
hat sie den Kontakt zu mir abgebrochen. Ein anderer Mann hatte eine Liebschaft
mit einer russischen verheirateten Frau in den USA, hat ihr sogar die Flugtickets
bezahlt, bis er aufwachte. Wie sollte das denn weitergehen?
Er hatte dann Glück in Deutschland. Er war auch
geschieden.
Bei dir kommt mir das so vor, als ob du ein
Vorleben als
Seemann
hättest, so wie du schreibst. Aber was macht ihr denn dann? Ziehst
du zu ihr? Ihr trefft euch doch im Winter, oder habe ich das falsch verstanden?
Die Bilder von der Dom Rep machen mich nicht an, so war das
gemeint, das wäre keine Region für meine Seele. Und Überschwemmungen, egal wie
schlimm oder weniger schlimm sie sind, würden mich stören, fertig machen.
Afrikaner IQ
Heute Abend war ich noch beim Lidl am Bahnhof Nürnberg, wie
immer sehr voll und an den Kassen waren lange Schlangen. Ein Schwarzer hat sich
vor mir so geschickt vordrängen wollen, dass es keinem auffiel, aber mir. Ich
habe dann laut gesagt er hätte sich vorgedrängt, ja, hat er locker geantwortet,
dann habe seinen Einkauf nach hinten aufs Band geschoben und meinen vorgezogen.
Ich habe eine solche Wut bekommen, es waren 3 Schwarze, ca. 20 J.,
gestunken haben sie auch noch, gehen mit
unseren Steuergeldern einkaufen und drängen sich auch noch vor. Das Thema IQ
ist dran, heute noch, sonst kann ich nicht einschlafen.
Du hast so einiges geschrieben, was Sinn macht, daran hatte
ich übrigens auch schon gedacht, aber ich kam zu dem Ergebnis, dass es eine
andere Quelle gibt.
Äthopien gehört zur Wiege der Menschheit, schon komisch,
dass 2,5 Millionen (oder sind es 1,5 Millionen Jahre) diese Wiege es nicht
fertiggebracht hat, sich zu entwickeln, sondern die anderen Kulturen. Weißt du
was der Ursprung der mangelnden Hirnleistung sein könnte? Die Sonne. Zu viel davon
macht blöd. Ich weiß schon lange, dass lange Sonnenbäder absolut schädlich sind,
in mehreren Beziehungen. Wenn schon Melanin in der Haut nötig ist um der Sonne
zu trotzen, ist klar, warum.
Wenn die dunkelhäutigen Eltern ihre Kinder nicht vor der
Sonne schützen, verändert sich die Hirnstruktur auf Dauer, die DNA verändert sich
über Generationen und dann haben wir den Zustand auf dem Weg zum 21Jh. Alles
andere, wie Kolonialisierung, Schwermetallvergiftungen und mangelnde Bildung,
schlechte Ernährung kommen dann noch dazu.
Sicher ist der IQ nach westlicher Auffassung gemessen worden,
das ist klar, Mathe ist in Afrika für die Allgemeinheit undenkbar. Ein Kollege
bei dem Bahnjob, Siemens Ingenieur i.R. hat gemeint, ihnen fehlen mindestens 6 Evolutionseinheiten.
Bei meinem Engagement als Honorardozentin habe ich erfahren, dass Afrikaner
niemals ein Brett auf einen Meter ablängen, wenn es gefordert wird, eher auf
1,20m, weil sie sich ja vertun könnten. Fachkräfte, lach. Intelligenz für die Erwirtschaftung
haben sie zu wenig, aber für Betrug und Vergewaltigung, auch im Zug, und Frauen
anklotzen (du Loch, ich dich ficken) haben sie es echt drauf. (Das gilt auch für
die andern Landsleute, die jetzt in Deutschland sind.) Für uns Frauen war das
so was von entsetzlich am Anfang. Ich habe irgendwann angefangen, Fratzen zu
ziehen, dann haben sie weggeschaut.
Was
ist das? Befriedigen der Grundbedürfnisse?
Was tun?
Ich fürchte, das ist
nichts mehr machbar, auch nicht in Europa. Ab er was ist denn die Ausübung von
Betrug? Dazu muss man doch auch eine Gehirnleistung aufweisen, oder?
Das ist jetzt alles verkürzt.
Heute an den Bahnhöfen wurden Verbote ausgesprochen, „das Mitführen
von Waffen und Messern usw. ist verboten“, in Deutsch und in Englisch, da haben
sich einige Deutsche an den Kopf gefasst, das müsste heißen, wer mit Waffen erwischt
wird, kommt in Haft, die Typen laufen weiter mit Messern rum, auch bei euch in
Dresden. Es schnallt keiner, und das ist mangelnde Intelligenz und
Gutgläubigkeit der Deutschen.
Wenn auch früher Bodenschätze für Reichtum gesorgt haben, auch
geschickte Ehen, das Erwirtschaften von Leistungen, auch das Widersetzen gegenüber
ungerechten Einnahmen (Fangflotten), das wäre heute dran.
Es ist auch schwachsinnig, die Befüllungen der Kleidercontainer
nach Afrika zu schicken und damit dort die Textilindustrie kaputt zu machen.
Ich hatte gestern noch ein Erlebnis mit einem (hellen)
Ausländer, er hatte auf dem Weg zur Toilette die Schwingtüre, die innere Glastüre
zum Wagen gedrückt, als er wieder aus der Toilette rauskam, musste er unbedingt
in die entgegengesetzte Richtung drücken und 5 Leute sollten weggehen. Er kam nicht
mal auf die Idee, die Türe zu sich zu ziehen, um keinen zu stören. Da könnte ich ausrasten.
Wir sind da weit auseinander, was die Intelligenz angeht.
Ohne sie kein Wirtschaften. Schau mal hier:
https://www.laenderdaten.info/iq-nach-laendern.php
. So jetzt hoffe ich, sind wir so weit, das wir wieder nur eine MAIL IM UMLAUF haben. Aber es ist so Klasse, wie geistig rege wir sind!!
Bis dann LG Heidi
Was du über Heinrich Schütz
schreibst, klingt sehr intensiv.
Musik hat eine direkte Verbindung zu den tiefsten Schichten des
Gedächtnisses – manchmal aus diesem Leben, manchmal aus früheren.
Deine Reaktionen darauf passen zu allem, was du über deine
Wahrnehmung erzählst.
„Falsches Kind“, deine
Vorfahren & emotionale Arbeit
Ich lese aus deinen Zeilen,
dass dieses Thema für dich sehr tief geht – und dass es noch nicht
abgeschlossen ist.
Dass du so stark auf Signale deiner Oma und deines Opas reagierst,
zeigt, dass dort noch etwas in Bewegung ist.
Ich kann dazu keine Bewertung abgeben, aber ich kann dir sagen:
Du gehst mutig durch
diese Themen hindurch.
Schlafen im Zug
Dass du dich unwohl fühlst,
kann ich gut nachvollziehen.
Züge sind Orte voller Fremdenergie und Unruhe – und Schlaf macht
verletzlich.
Kein Wunder, wenn danach die Träume „anders“ sind.
Vielleicht hilft es, wenn du in solchen Situationen bewusst wach
bleibst oder ein Hörbuch nutzt, damit der Geist eine kleine
Beschäftigung hat.
Der folgende Satz von dir lässt
bei mir noch ein paar Fragezeichen zurück:
„Im Schlaf im Zug und im Bett bist du nicht
geschützt gegen Energien.“
Wenn man
weder
im Zug
noch
im eigenen Bett geschützt ist –
dann frage ich mich:
Wo wäre man denn im Schlaf überhaupt geschützt?
Oder anders gefragt:
Was unterscheidet für dich das Schlafen im Bett von dem im Zug,
wenn beides „ungeschützt“ ist?
Ich frage das wirklich aus
Interesse, weil ich verstehen möchte, wie du das meinst.
Nachhilfe ab Januar
Das klingt gut und sinnvoll.
Du hast viel Wissen – und vor allem Geduld.
Beides zusammen ist selten.
Komm gut nach Nürnberg und auch
wieder zurück.
Wenn du morgen weiter schreiben möchtest, bin ich da.
Und wenn du Pause brauchst, ist das genauso in Ordnung.
LG
Jürgen
2025.12.09
Liebe Heidi,
du hast mit deiner Vermutung gar
nicht so unrecht – zumindest vom Gefühl her.
Ich habe dir ja schon geschrieben, dass ich in meiner Jugend
stapelweise Bücher über Seefahrt, ferne Länder, Abenteuer und
utopische Reisen verschlungen habe. Hätte ich hundert oder
zweihundert Jahre früher gelebt, wäre ich sehr wahrscheinlich
wirklich Seemann geworden: unterwegs auf neuen Routen, neugierig,
immer suchend – und trotzdem mit dem Bedürfnis nach einem Hafen,
zu dem man zurückkehrt. Dieses Hin-und-her zwischen Fernweh und
Heimathafen begleitet mich bis heute.
Was unsere Lebenssituation
angeht, fasse ich es gern noch einmal zusammen:
Meine Frau lebt in der Dominikanischen Republik
,
weil ihre Tochter und ihre Enkelin dort sind und weil sie sich
dort – nach dem Umweg über die Schweiz – wieder richtig zuhause
fühlt.
Und
ich bin in
Deutschland
, solange ich hier arbeite, Projekte habe
und natürlich wegen meiner Familie: Vater, Schwester, Kinder und
Enkel.
Unser gemeinsames Modell war immer:
Den Winter zusammen in der DomRep verbringen und den Sommer in
Deutschland.
Und das hat auch schon mehrmals wunderbar funktioniert.
Was viele nicht wissen:
Als ich
2008
meine Frau
kennengelernt habe, war ich ja noch
arbeitslos nach meinem Kniebruch
.
Und schon damals hatten wir einen ganz einfachen Plan:
Ein halbes Jahr in Deutschland arbeiten
(als Schlosser oder später als Programmierer),
ein halbes Jahr in der
DomRep leben
und dort Schritt für Schritt ein Einkommen
über das Internet aufbauen – „Arbeiten unter Palmen“, sozusagen.
😊
Und tatsächlich ist dieser Plan
2022
und auch
2024
genauso
aufgegangen. Für dieses Jahr war es wieder so gedacht – aber Pläne
sind eben nur Pläne. Manchmal macht uns das Leben einen Strich
durch die Rechnung.
Aber meine Erfahrung ist: Immer
wenn etwas nicht so läuft wie
geplant
, war das Ergebnis am
Ende
besser
,
als ich es mir selbst hätte ausdenken können.
Darum vertraue ich auch diesmal
darauf, dass der liebe Gott wieder etwas im Hintergrund
vorbereitet, was ich jetzt noch gar nicht erkennen kann. 😉
Zu dem ganzen Themenkomplex, den
du unter „Afrikaner / IQ“ angesprochen hast:
Aus heutiger Sicht stimme
ich dir tatsächlich in allen Punkten zu!
Du erlebst es täglich im Zug, ich sehe sehr ähnliche Entwicklungen
in der Bahn hier.
Man bekommt einen unmittelbaren Eindruck davon, wie
unterschiedlich Menschen mit ihrem Umfeld umgehen und wie sehr das
auch die Atmosphäre prägt.
Trotzdem ist meine grundsätzliche
Sicht auf das Thema etwas breiter, fast „historisch“:
1. Entwicklung der Menschheit in Äquatornähe
Ich gehe davon aus, dass sich das Leben zunächst dort entwickelt
hat, wo es am meisten Sonnenlicht, Wärme und Nahrung gab – also am
Äquator.
Die dunkle Pigmentierung war natürlicher Sonnenschutz.
Als sich Menschen später nach Norden ausbreiteten, brauchte es
diesen Schutz nicht mehr, deshalb die hellere Haut.
Für mich ist das eine natürliche Anpassung – nicht mehr und nicht
weniger.
2. Wie schnell eine Gesellschaft verblöden kann,
sehen wir gerade in Europa
Wenn wir uns anschauen, was in Deutschland passiert, wird sehr
deutlich, dass „Intelligenz einer Herkunft“ nicht fix ist, sondern
stark von Bildung, Kultur und Gesellschaft abhängt.
Vor hundert Jahren kamen die
meisten großen Erfindungen, Patente, wissenschaftlichen
Durchbrüche und Nobelpreise aus Deutschland – mit riesigem
Abstand.
Und heute?
Handwerksbetriebe finden kaum Nachwuchs, weil viele Jugendliche
weder richtig lesen noch schreiben können. Die Pisa-Studie läßt
grüßen.
Meine Schwester ist Lehrerin und sieht jeden Tag, wie schlimm die
Lage an den Schulen geworden ist – so wie du es im Zug erlebst.
Das zeigt mir:
Eine Gesellschaft kann
in wenigen Generationen geistig verarmen – ganz egal, wo sie
ursprünglich stand.
3. Alte Karten zeigen Afrika völlig anders
Es gibt erstaunliche alte Karten, die die Sahara als grüne
Landschaft mit Wasserläufen, Städten und Wald zeigen.
Die heutigen Zustände müssen also nicht zwingend etwas
„Ursprüngliches“ sein – vielleicht war Afrika früher kulturell und
landschaftlich viel weiter als wir heute glauben und wissen.
Mein Fazit:
Auch wenn du aus heutiger Sicht vollkommen recht hast in deinen
Beobachtungen, glaube ich, dass die Vergangenheit viel komplexer
war, als wir sie in der Schule gelernt haben.
Und dass Entwicklung – nach oben wie nach unten – überall auf der
Welt passieren kann.
Ein Gedanke noch dazu:
Mali in Afrika war einmal das reichste Land seines Kontinents.
Genauso Argentinien und Venezuela in Südamerika – sie gehörten
zeitweise zu den wohlhabendsten Ländern der Welt.
Und innerhalb weniger Jahrzehnte wurden sie durch politische
Entscheidungen und Misswirtschaft zu Armenhäusern.
Wenn man das betrachtet, sieht
man:
Wohlstand und IQ ist
nichts Selbstverständliches und kann sehr schnell verschwinden.
Und ganz ehrlich:
Exakt diese Dynamik sehe ich derzeit auch in Deutschland.
Ich bin gespannt,
wann
–
und
ob
– wir den Absturz
noch rechtzeitig aufhalten. Oder, ob wir erst wieder ein Brot mit
einer Schubkarre voll Geldscheinen kaufen müssen.
Für heute Abend möchte ich keinen weiteren Punkt aufmachen,
sondern dir eine gute Nacht wünschen
Gruss Jürgen
2025.12.10
Guten Morgen Jürgen,
oder
Hallo
Seemann aus dem früheren Leben
,
gibt es eigentlich noch andere Hinweise auf dein vermutlich
früheres
Leben
?
Bei mir sind es ja die Steinbrüche, die mich beglücken, die
Nieten in Brücken und an alten Loks, die mich glücklich machen usw. Wer weiß,
bist du in Südamerika damals angekommen, es gab ja im 19.Jh auch eine große
Auswanderungswelle, also viel Bewegung. Das könnte auch das Gelingen eurer
Fernehe erklären.
Wie du das schreibst, über
euer Leben
, köstlich. Vielleicht
hast du Lust, die Essenz daraus einmal zu formulieren, unterwegs sein oder erobern
oder sonst was. Das Leben, wie ihr es führt, wäre für mich undenkbar. Verzichten
oder anders woher Ersatz einholen?
Küssen
und Umarmen baucht man fürs Immunsystem, soweit ich weiß, aber ständig, nur mal
als Beispiel.
Du kannst dir ja auch mal die ganzen Fotos im Internet anschauen,
ob dich etwas triggert. Magst du Stoffe, also Segel, oder Dampf, liebst du das Meer
oder Wasser, …? Schaukelst du gerne? Legst du Wert auf Holz? Magst du Messing?
Ich dachte ja, dass wir vielleicht auch mal telefonieren könnten,
aber ich bin zurückhaltend, denn ständig begegne ich ja Menschen aus früheren
Leben, das frisst mit viel Zeit und Geld, um es genau herauszubekommen. Ich bin
ja auch neugierig! WhattsApp ist mir ein Graus, bin heilfroh, dass ich das fast
nicht mehr benutze. Und darüber bin ich an das Leben in Argentinien mit einem
Mann von einer andern Plattform gekommen. Erst mal keine neue Stimme.
Erfolg – Voraussetzung für Wohlstand
Wenn ich das jetzt richtig zwischen den Zeilen interpretiere,
ist der angepeilte
Erfolg
ausgeblieben. Da können wir uns ja die Hand reichen.
Das Mentaltraining hat mir da nicht zum Durchbruch verholfen, aber: Ich habe
mich gefragt, warum sich der shop so lange hinzieht, was meinen Erfolg
verhindert. Dann habe ich ein älteres Buch in einem öffentlichen Schrank am
Bahnhof in Pegnitz entdeckt, wie man Erfolg bekommt, und bald hat es mich
umgehauen. Es gibt in mir einen versteckten Glaubenssatz. „Ich bin ein Opfer“. Das
habe ich nach dem Lesen der ersten Seiten bald gespürt. Wer Opfer ist, oder
besser, sich so fühlt oder den versteckten Glaubenssatz hat, kann keinen finanziellen
Erfolg haben. Ging schnell, ich lasse die ersten Gedanken weg und komme gleich
zur Quelle:
In meinem ersten Job nach dem Studium in Nürnberg im
Entwicklungsinstitut der Vereinigten Papierwerke in Nürnberg gab es einen leicht
stotternden Tschechen als Gruppenleiter, ich war erst mal Gruppenleiterin für andere
Artikel, wir verstanden uns erst mal, aber dann muss was passiert sein, einiges,
ich verlor mein standing, war völlig alleingestellt, verzweifelt, wusste nichts,
spürte nichts, war dann auch öfter krank. Ich kam aber auch nicht auf die Idee wieder
abzuhauen. Naja, die Jobs waren damals schon nicht mehr so zahlreich.
Ich kürze ab, denn dieser Tscheche hat lt.dem Channeling gestern
gegen mich integriert, rumgelogen und alle haben ihm geglaubt. Mein Job war in Gefahr,
ich wurde woanders hingeschoben, dachte ich wäre von Anfang an für diesen anderen
Job eingestellt worden, ich sollte das nur nicht sofort beim Bewerbungsgespräch
sehen. Der andere Job war die Betreuung in einer Produktion eines neuen Verfahrens,
wo mich alle mochten und schätzten. Ich fuhr mit meinem Motorrad in diese
Fabrik, klar, da war ich ein Star.
In dem Entwicklungsinstitut war der österreichische Chef
völlig unbeliebt, es gab Laborantinnen die mir mal gesagt haben, sie arbeiten
ja für ihre Chefin, der Leiter des Instituts wäre ihnen egal, aber dass diese
Chefin (verheiratet) mit dem österreichischen Institutsleiter (verheiratet) ins
Stundenhotel ging, das wusste nur ich.
Die
Frau hat später gekündigt, was für mich gut war, denn ich sollte eingespart
werden. Mac Kinsey versuchte die Firma zu retten und da mussten immer die Singles
auf die Abschussliste. Dann fand ich mal ganz zufällig ein Schreiben des Tschechens
an den Abteilungsleiter, indem ich übel wegkam. Da war mir klar, ich muss weg.
Aber was hatte der Typ gegen mich?
Und jetzt kommt es dicke
Sitzt du gut
? Das Channelmedium sah es sofort: Er war
sauer, dass ich keine Ambitionen hatte, mit ihm in die Falle zu gehen. Ich kann
mich gar nicht erinnern, dass er mich angebaggert hat, evt. habe ich mal was
geäußert, nicht mal ihm gegenüber, sondern zu einer Kollegin, die es ihm
weitererzählt hat, woraus er es erkennen konnte.
Er hat dann seine Macht als „geborener“ Meinungsbilder, also
Intigrant, im Institut (ca 30 Leute) ausgenutzt um mein Arbeitsleben zu
ruinieren, nur weil ich im nicht verfallen war.
Er hat damit meinen Erfolg
verhindert
.
Somit fühlte ich mich
unterlegen
– dem ganzen Club, die seine Einstellung, die auf Lügen basierte, mir gegenüber
übernommen hatten. Heute denke ich, er hat so einige Mitarbeiterinnen ins Bett gezogen,
die so nett über ihn gesprochen haben, es gab noch mehr Verhältnisse dort. Ich habe
einiges mitbekommen. Der Start ins Berufsleben, toll, oder?
Und dann kann es passieren, dass du dich kleiner
machst, dich weniger wert fühlst, zu wenig verdienst, über 40 Jahre. Ich habe mich
etliche Male gefragt, als ich für einen job wieder zurück nach Nürnberg kam, warum
mir so was ständig passierte. Ich bin jetzt erst mal fertig. Das Aufdecken so einer
Schande führt ja nicht sofort zu einer Veränderung, das Quantenfeld verändert
sich nicht sofort. Ich muss das noch verdauen. In Nürnberg einen Mann anlächeln
ging nicht, das war eine Aufforderung zum Sex. Grüßen war äußerst gefährlich, besser
weggucken. Das war ja dann etliche Jahre später so Klasse bei der Bahn. Ich
konnte mich geben, wie war, freundlich, lustig, herzlich, flirtend ohne Konsequenz,
umarmend, lachend. Da wurde ich kaum angebaggert, die Typen trauten sich nicht
mal. Genial. In Nürnberg war alles das ein absolutes No Go.
Im nächsten job
in Mainz bei Hakle, (ich gehe gedanklich
wieder ein paar Jahre zurück), den ich bekommen habe, weil ich noch eine Zusatzausbildung
für Wirtschaft neben meinem Job als Entwicklungsingenieurin gemacht habe, war
ich absolut erfolgreich, engagiert und wurde geschätzt, ich war Produktmanagerin
als Abteilungsleiterin und habe quasi ein ganzes Profitcenter für
Großverbraucher wieder auf die Beine gestellt. In der Produktion hat mir allen
Ernstes ein Papiermaschinentechnologe gesagt, sie hätten mich gerne als ihre
Chefin.
Darauf hatte ich mich ursprünglich in der Tag drauf beworben.
(Eine Frau
Ne, das konnte sich die technische Geschäftsleitung
nicht vorstellen, aber der andere Geschäftsleiter hatte Interesse an meinen Talenten.)
Auch da hätte ich mehr verdienen können, trotz der beiden Gehaltserhöhungen.
Also da habe ich mich auch wieder kleiner gemacht, das Gehalt war trotzdem i.O.
für mich. Es war eine gewisse Heilung der alten Verhältnisse in Nürnberg, aber
da ich nicht sah, was da in dem Institut in Nürnberg passiert war, konnte ich trotzdem
dieses Trauma ja gar nicht mal integrieren.
Afrikaner
Da sind wir bei dem
Thema Afrikaner
und der Wiege der
Menschheit. Das Grundbedürfnis, „ich dich ficken“ besteht über mehrere Millionen
Jahre immer noch, da ist wenig Evolution. Bei der Bahn habe ich erlebt, wie ein
neuer Vorgesetzter seine Mitarbeiterinnen entsprechend unter Druck gesetzt hat,
für eine feste Anstellung. Es ist rausgekommen.
So wie das der Afghane im ICE gemacht hat, ist es zwar nicht
mehr üblich, aber die Geilheit wird für die heutige Zeit völlig überbewertet und
das Hirn ausgeschaltet. Schau dir die Missbrauchszahlen an, sie steigen und
steigen. Keiner kümmert sich darum. Vielleicht verfasse ich ein Schreiben dazu
an die Regierung. Das führt letztendlich auch zur Verblödung durch Traumatisierung.
Mich hat ein verwitweter Ingenieuerskollege in der o.e. Firma
in Nürnberg angemotzt, ich wäre aggressiv (ja, richtig, das musste ich sein)
und unnahbar. Darüber allerdings habe ich mich kaputtgelacht, so einen negativen
und böse dreinschauenden Mann, der ständig rumnörgelt, wer soll den denn nehmen?
Er ist nicht an mich rangekommen. Keine Ahnung, ob er was in der Hose hatte, im
Hirn hatte er auf jeden Fall zu wenig. Er hat auch nur Sex gesehen, sonst hätte
er sich anders verhalten. Wie das die Frau, die er dann kennengelernt hat, mit
ihm ausgehalten hat, ist mir ein Rätsel, ich vermute schwer, wegen seines
Hauses, er ist dann auch nach ein paar Jahren etwas zu jung gestorben.
Afrika
Was deine Sicht auf die
Historie von Afrika
angeht,
ja, einverstanden, da habe ich mich allerdings nicht mit beschäftigt. Die
Intelligenz hat sich aber mit der Zivilisation entwickelt, oder? Die Pigmentierung
der Haut hat, klar, damit nichts zu tun. Es ist ja auch nicht so, dass es keine
schwarze intelligente Menschen gibt. Es ist nur ein Hinweis auf die möglichen
Ursprünge.
Wie schnell eine Gesellschaft verblöden kann, sehen wir
gerade in Europa
Haha, aber da gibt es noch etwas. Wir leben in einer
Polariät und es gibt Stimmen, die besagen, dass wir gerade in die andere Richtung
marschieren. Auch das ist ein Phänomen, alte reiche Kulturen verschwinden, neue
stehen auf. Die Menschheit unterliegt der Dualität.
Als Dozentin hatte ich ja mit Mittelschülern zu tun (in Sachsen
sind das vermutlich Volksschüler)
So
eine schlechte Schreibweise, angereichert mit ADHS, kannte ich noch gar nicht.
Ich konzentriere mich aber nicht auf die Verblödung, ich versuche
immer das positive zu sehen. Wir machen Entwicklungen durch, ich bin so dankbar
dafür!
Morgen fahre ich privat nach München zu einer Museumsführung
für Senioren mit anschließendem Cafebesuch, bin gespannt, habe aber keine Ansprüche.
Ich suche ja immer Menschen, mit denen ich etwas unternehmen kann.
Heute habe ich frei und denke, dass ich den nächsten Artikel
in die Plattform einstelle und das Youtube-Video einstelle und im Erfolgsbuch weitere
gute Hinweise bekomme.
Was machst du?
Liebe Grüße von Heidi
Am Dienstag, 9. Dezember 2025 um 21:22:37 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben:
Liebe Heidi,
du hast mit deiner Vermutung gar
nicht so unrecht – zumindest vom Gefühl her.
Ich habe dir ja schon geschrieben, dass ich in meiner Jugend
stapelweise Bücher über Seefahrt, ferne Länder, Abenteuer und
utopische Reisen verschlungen habe. Hätte ich hundert oder
zweihundert Jahre früher gelebt, wäre ich sehr wahrscheinlich
wirklich Seemann geworden: unterwegs auf neuen Routen, neugierig,
immer suchend – und trotzdem mit dem Bedürfnis nach einem Hafen,
zu dem man zurückkehrt. Dieses Hin-und-her zwischen Fernweh und
Heimathafen begleitet mich bis heute.
Was unsere Lebenssituation
angeht, fasse ich es gern noch einmal zusammen:
Meine Frau lebt in der Dominikanischen Republik
,
weil ihre Tochter und ihre Enkelin dort sind und weil sie sich
dort – nach dem Umweg über die Schweiz – wieder richtig zuhause
fühlt.
Und
ich bin in
Deutschland
, solange ich hier arbeite, Projekte habe
und natürlich wegen meiner Familie: Vater, Schwester, Kinder und
Enkel.
Unser gemeinsames Modell war immer:
Den Winter zusammen in der DomRep verbringen und den Sommer in
Deutschland.
Und das hat auch schon mehrmals wunderbar funktioniert.
Was viele nicht wissen:
Als ich
2008
meine Frau
kennengelernt habe, war ich ja noch
arbeitslos nach meinem Kniebruch
.
Und schon damals hatten wir einen ganz einfachen Plan:
Ein halbes Jahr in Deutschland arbeiten
(als Schlosser oder später als Programmierer),
ein halbes Jahr in der
DomRep leben
und dort Schritt für Schritt ein Einkommen
über das Internet aufbauen – „Arbeiten unter Palmen“, sozusagen.
😊
Und tatsächlich ist dieser Plan
2022
und auch
2024
genauso
aufgegangen. Für dieses Jahr war es wieder so gedacht – aber Pläne
sind eben nur Pläne. Manchmal macht uns das Leben einen Strich
durch die Rechnung.
Aber meine Erfahrung ist: Immer
wenn etwas nicht so läuft wie
geplant
, war das Ergebnis am
Ende
besser
,
als ich es mir selbst hätte ausdenken können.
Darum vertraue ich auch diesmal
darauf, dass der liebe Gott wieder etwas im Hintergrund
vorbereitet, was ich jetzt noch gar nicht erkennen kann. 😉
Zu dem ganzen Themenkomplex, den
du unter „Afrikaner / IQ“ angesprochen hast:
Aus heutiger Sicht stimme
ich dir tatsächlich in allen Punkten zu!
Du erlebst es täglich im Zug, ich sehe sehr ähnliche Entwicklungen
in der Bahn hier.
Man bekommt einen unmittelbaren Eindruck davon, wie
unterschiedlich Menschen mit ihrem Umfeld umgehen und wie sehr das
auch die Atmosphäre prägt.
Trotzdem ist meine grundsätzliche
Sicht auf das Thema etwas breiter, fast „historisch“:
1. Entwicklung der Menschheit in Äquatornähe
Ich gehe davon aus, dass sich das Leben zunächst dort entwickelt
hat, wo es am meisten Sonnenlicht, Wärme und Nahrung gab – also am
Äquator.
Die dunkle Pigmentierung war natürlicher Sonnenschutz.
Als sich Menschen später nach Norden ausbreiteten, brauchte es
diesen Schutz nicht mehr, deshalb die hellere Haut.
Für mich ist das eine natürliche Anpassung – nicht mehr und nicht
weniger.
2. Wie schnell eine Gesellschaft verblöden kann,
sehen wir gerade in Europa
Wenn wir uns anschauen, was in Deutschland passiert, wird sehr
deutlich, dass „Intelligenz einer Herkunft“ nicht fix ist, sondern
stark von Bildung, Kultur und Gesellschaft abhängt.
Vor hundert Jahren kamen die
meisten großen Erfindungen, Patente, wissenschaftlichen
Durchbrüche und Nobelpreise aus Deutschland – mit riesigem
Abstand.
Und heute?
Handwerksbetriebe finden kaum Nachwuchs, weil viele Jugendliche
weder richtig lesen noch schreiben können. Die Pisa-Studie läßt
grüßen.
Meine Schwester ist Lehrerin und sieht jeden Tag, wie schlimm die
Lage an den Schulen geworden ist – so wie du es im Zug erlebst.
Das zeigt mir:
Eine Gesellschaft kann
in wenigen Generationen geistig verarmen – ganz egal, wo sie
ursprünglich stand.
3. Alte Karten zeigen Afrika völlig anders
Es gibt erstaunliche alte Karten, die die Sahara als grüne
Landschaft mit Wasserläufen, Städten und Wald zeigen.
Die heutigen Zustände müssen also nicht zwingend etwas
„Ursprüngliches“ sein – vielleicht war Afrika früher kulturell und
landschaftlich viel weiter als wir heute glauben und wissen.
Mein Fazit:
Auch wenn du aus heutiger Sicht vollkommen recht hast in deinen
Beobachtungen, glaube ich, dass die Vergangenheit viel komplexer
war, als wir sie in der Schule gelernt haben.
Und dass Entwicklung – nach oben wie nach unten – überall auf der
Welt passieren kann.
Ein Gedanke noch dazu:
Mali in Afrika war einmal das reichste Land seines Kontinents.
Genauso Argentinien und Venezuela in Südamerika – sie gehörten
zeitweise zu den wohlhabendsten Ländern der Welt.
Und innerhalb weniger Jahrzehnte wurden sie durch politische
Entscheidungen und Misswirtschaft zu Armenhäusern.
Wenn man das betrachtet, sieht
man:
Wohlstand und IQ ist
nichts Selbstverständliches und kann sehr schnell verschwinden.
Und ganz ehrlich:
Exakt diese Dynamik sehe ich derzeit auch in Deutschland.
Ich bin gespannt,
wann
–
und
ob
– wir den Absturz
noch rechtzeitig aufhalten. Oder, ob wir erst wieder ein Brot mit
einer Schubkarre voll Geldscheinen kaufen müssen.
Für heute Abend möchte ich keinen weiteren Punkt aufmachen,
sondern dir eine gute Nacht wünschen
Gruss Jürgen
Jürgen, ich musste laut lachen. Mir kam das alles nicht mal so umfangreich vor.
Ich halte dir ganz fest die Daumen für morgen.
LG Heidi
Am Mittwoch, 10. Dezember 2025 um 20:58:55 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben:
Guten Abend liebe Heidi,
deine Mail steckt voller Themen,
an denen man sich festlesen könnte – frühere Leben, Erfolg, alte
Verletzungen, kulturelle Beobachtungen, persönliche Entwicklungen…
da gäbe es an jeder Ecke 10 Anknüpfungen.
Ich habe sie aufmerksam gelesen, aber heute reicht es bei mir
leider nur für eine kurze Zwischenmeldung.
Morgen früh habe ich einen Termin im Jobcenter
,
weil ich mich für einen KI-Manager-Lehrgang beworben habe.
Und heute früh kam überraschend die Mitteilung:
Das Problem:
Die drei Lehrgänge, die ich im September herausgesucht hatte, sind
entweder
nicht mehr
verfügbar
oder haben bereits begonnen.
Also sitze ich seit heute Vormittag vor einer Liste mit
17 neuen
Weiterbildungsangeboten
, die in Dresden im Dezember
oder Januar starten könnten – und versuche, mich da
durchzuarbeiten, damit ich morgen überhaupt etwas Vorzeigbares
mitnehmen kann.
Darum heute nur kurz, obwohl du
so unglaublich viel Stoff geliefert hast.
Ich melde mich ausführlicher, wenn der Kopf wieder Luft hat und
ich auch wirklich in Ruhe auf deine Punkte eingehen kann.
Da steckt ja eine ganze Lebensgeschichte drin – und manches davon
möchte man nicht einfach „zwischen Tür und Angel“ beantworten.
Für heute wünsche ich dir einen
richtig guten Tag –
und dass du deinen München-Ausflug morgen genießen kannst, ganz
ohne Erwartungen.
Liebe Grüße
Jürgen
Guten Abend liebe Heidi,
deine Mail steckt voller Themen,
an denen man sich festlesen könnte – frühere Leben, Erfolg, alte
Verletzungen, kulturelle Beobachtungen, persönliche Entwicklungen…
da gäbe es an jeder Ecke 10 Anknüpfungen.
Ich habe sie aufmerksam gelesen, aber heute reicht es bei mir
leider nur für eine kurze Zwischenmeldung.
Morgen früh habe ich einen Termin im Jobcenter
,
weil ich mich für einen KI-Manager-Lehrgang beworben habe.
Und heute früh kam überraschend die Mitteilung:
Das Problem:
Die drei Lehrgänge, die ich im September herausgesucht hatte, sind
entweder
nicht mehr
verfügbar
oder haben bereits begonnen.
Also sitze ich seit heute Vormittag vor einer Liste mit
17 neuen
Weiterbildungsangeboten
, die in Dresden im Dezember
oder Januar starten könnten – und versuche, mich da
durchzuarbeiten, damit ich morgen überhaupt etwas Vorzeigbares
mitnehmen kann.
Darum heute nur kurz, obwohl du
so unglaublich viel Stoff geliefert hast.
Ich melde mich ausführlicher, wenn der Kopf wieder Luft hat und
ich auch wirklich in Ruhe auf deine Punkte eingehen kann.
Da steckt ja eine ganze Lebensgeschichte drin – und manches davon
möchte man nicht einfach „zwischen Tür und Angel“ beantworten.
Für heute wünsche ich dir einen
richtig guten Tag –
und dass du deinen München-Ausflug morgen genießen kannst, ganz
ohne Erwartungen.
Liebe Grüße
Jürgen
2025.12.11
Freut mich, dass es gut gelaufen ist, Jürgen. Ich verstehe nicht,wieso ein KI Kurs über 13 Monate geht. Erst mal egal. Ich war ja heute in Muenchen, was eine gute Idee war, der Zug zurück hatte aber Verspätung, so dass ich erst nach 22 Uhr zurückkomme, schnell ins Bett muss, weil ich morgen früh raus muss. Bis dann. Liebe Grüße von Heidi
Am Donnerstag, 11. Dezember 2025 um 21:38:26 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben:
Liebe Heidi,
ich musste über deine Nachricht
wirklich schmunzeln – wenn
du
sagst, mein Text sei gar nicht so umfangreich gewesen, dann weiß
ich, dass du definitiv schreibfest bist. 😉
Heute bei mir wieder nur ein
kurzes Update, weil ich den halben Tag Reparaturarbeiten im
Haushalt erledigen musste und jetzt erst zur Ruhe komme.
Zum Termin im Jobcenter:
Das Ergebnis steht noch nicht
endgültig fest, aber der Termin lief besser als erwartet.
Der Sachbearbeiter hat
zunächst geprüft, ob ich die formalen Voraussetzungen erfülle.
Danach hat sie meine
Motivation abgeklopft:
„Mit
65 in 13 Monaten – lohnt sich so eine Investition überhaupt
noch?“
Ich konnte ihr erklären,
warum es sich für mich sehr wohl lohnt – und dass ich nicht
vorhabe, mich in den Ruhestand zu verabschieden, sondern
weiterarbeiten möchte.
Am Ende hat er mir einen neuen
Termin gegeben:
👉
06. Januar beim Arbeitsamt
Dort wird dann endgültig entschieden, ob der Kurs bewilligt wird
oder nicht.
Mehr schaffe ich heute nicht –
aber ich wollte dir den Stand der Dinge nicht vorenthalten.
Ich hoffe, dein Tag war
angenehmer als meiner und du kannst den Abend ruhig ausklingen
lassen.
Liebe Grüße
Jürgen
Liebe Heidi,
ich musste über deine Nachricht
wirklich schmunzeln – wenn
du
sagst, mein Text sei gar nicht so umfangreich gewesen, dann weiß
ich, dass du definitiv schreibfest bist. 😉
Heute bei mir wieder nur ein
kurzes Update, weil ich den halben Tag Reparaturarbeiten im
Haushalt erledigen musste und jetzt erst zur Ruhe komme.
Zum Termin im Jobcenter:
Das Ergebnis steht noch nicht
endgültig fest, aber der Termin lief besser als erwartet.
Der Sachbearbeiter hat
zunächst geprüft, ob ich die formalen Voraussetzungen erfülle.
Danach hat sie meine
Motivation abgeklopft:
„Mit
65 in 13 Monaten – lohnt sich so eine Investition überhaupt
noch?“
Ich konnte ihr erklären,
warum es sich für mich sehr wohl lohnt – und dass ich nicht
vorhabe, mich in den Ruhestand zu verabschieden, sondern
weiterarbeiten möchte.
Am Ende hat er mir einen neuen
Termin gegeben:
👉
06. Januar beim Arbeitsamt
Dort wird dann endgültig entschieden, ob der Kurs bewilligt wird
oder nicht.
Mehr schaffe ich heute nicht –
aber ich wollte dir den Stand der Dinge nicht vorenthalten.
Ich hoffe, dein Tag war
angenehmer als meiner und du kannst den Abend ruhig ausklingen
lassen.
Liebe Grüße
Jürgen
2025.12.12
Liebe Heidi,
nur noch ein kurzer Abendgruß von
mir, bevor auch bei mir langsam Ruhe einkehrt. Ich hoffe, du bist
trotz der Verspätung gut angekommen und kannst jetzt einfach
abschalten – solche Tage ziehen ganz schön Energie.
Vielleicht zur Klarstellung, weil
das missverständlich rüberkam: Der KI-Kurs selbst dauert
nicht
13 Monate. Die
Kurse, um die es geht, liegen je nach Anbieter zwischen
einem und drei Monaten
– es gibt Vollzeit-, Teilzeit- und laufende Einstiege, insgesamt
habe ich mir 17 verschiedene Angebote angeschaut. Die Kosten
bewegen sich irgendwo zwischen
3.000 und 10.000 Euro
.
Die
13 Monate
beziehen sich nur darauf, dass ich ab 2027 regulär Rentner bin –
und genau deshalb fragt das Arbeitsamt jetzt, ob sich diese
Investition noch lohnt. Das ist also eher eine formale Abwägung
als eine inhaltliche.
Bis August war ich
selbstständig, seit September bin ich im Bürgergeld. Das erkläre
ich dir bei Gelegenheit gern noch etwas ausführlicher, das passt
nicht so richtig in einen späten Abendgruß.
Mein heutiger Programmpunkt war
deutlich unspektakulärer als deiner: Zahnarzt. Kontrolle, Röntgen,
Antrag an die Krankenkasse – und jetzt heißt es abwarten auf die
Zusage für einen Termin im neuen Jahr. Auch nicht gerade Kino,
aber nötig. 😉
Mich würde interessieren: Was
war denn dein eigentliches Ziel in München, weshalb es für dich
eine „gute Idee“ war?
Und ganz ehrlich: Wenn eine Reise völlig reibungslos läuft, gibt
es später doch kaum etwas zu erzählen. Ein bisschen Verspätung
gehört fast schon zum guten Stoff dazu. 😉
Schlaf gut und komm morgen entspannt in den
Tag.
Liebe Grüße
Jürgen
2025.12.13
Guten Morgen Jürgen, also willst du den Kurs absolvieren, nicht dein Wissen weitergeben. Ich fühlte deine Nähe zum Jobcenter, aber nicht, dass du bereits Kunde bist. Ich war es übrigens auch vor dem Renteneintritt. Meine Einkünfte haben mich nicht getragen, beim Verrechnen mit der überwiesenen Unterstützung hatte ich Glück, das Jobcenter kam nicht nach und es wurde dadurch etwas Einkommen nicht berücksichtigt. Ich musste nichts zurueckbezahlen. Es ist natürlich Mist, dass du in Rente gehen musst, das Geld verdienen wird durch die volle Krankenkassenbeiträge dabei erschwert, auch bei kleiner Rente. Hast du für deine Zahnbehandlung eine Zuzahlungsbefreiung ? Und denk an das Mentaltraining. Glaub an dich. Dass was ich zur Zeit alles rausbekommen über die Schweinereien in den Jobs hätte ich gerne 30 Jahre früher gewusst. Informiert dich ueber alles, ich habe viel recherchiert. Man muss etwas an aufpassen und beachten beim Renteneintritt. Du hast ja noch etwas Zeit. Und schau, dass du Einkünfte beim Jobcenter angeben kannst, die stecken einen sonst in bescheuerte Maßnahmen. In München war ich doch in dem neuen Museum. Bei der Führung habe ich an unsere Mails gedacht. Davon später. Wir 10 Teilnehmer wurden noch zum Kuchen eingeladen und am Tisch kam ich ins Gespräch mit Seniorinnen mit regem Geist. Das hat mir gut getan. Ich möchte das öfter machen. Ist halt sehr weit. Du hast noch eine oder mehrere unbeantwortet Mails. Ich bin im Zug, daher keine Abschnitte. Sorry. Viel Kraft heute und Zuversicht. LG Heidi
Am Freitag, 12. Dezember 2025 um 22:29:19 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben:
Liebe Heidi,
nur noch ein kurzer Abendgruß von
mir, bevor auch Inbei mir langsam Ruhe einkehrt. Ich hoffe, du bist
trotz der Verspätung gut angekommen und kannst jetzt einfach
abschalten – solche Tage ziehen ganz schön Energie.
Vielleicht zur Klarstellung, weil
das missverständlich rüberkam: Der KI-Kurs selbst dauert
nicht
13 Monate. Die
Kurse, um die es geht, liegen je nach Anbieter zwischen
einem und drei Monaten
– es gibt Vollzeit-, Teilzeit- und laufende Einstiege, insgesamt
habe ich mir 17 verschiedene Angebote angeschaut. Die Kosten
bewegen sich irgendwo zwischen
3.000 und 10.000 Euro
.
Die
13 Monate
beziehen sich nur darauf, dass ich ab 2027 regulär Rentner bin –
und genau deshalb fragt das Arbeitsamt jetzt, ob sich diese
Investition noch lohnt. Das ist also eher eine formale Abwägung
als eine inhaltliche.
Bis August war ich
selbstständig, seit September bin ich im Bürgergeld. Das erkläre
ich dir bei Gelegenheit gern noch etwas ausführlicher, das passt
nicht so richtig in einen späten Abendgruß.
Mein heutiger Programmpunkt war
deutlich unspektakulärer als deiner: Zahnarzt. Kontrolle, Röntgen,
Antrag an die Krankenkasse – und jetzt heißt es abwarten auf die
Zusage für einen Termin im neuen Jahr. Auch nicht gerade Kino,
aber nötig. 😉
Mich würde interessieren: Was
war denn dein eigentliches Ziel in München, weshalb es für dich
eine „gute Idee“ war?
Und ganz ehrlich: Wenn eine Reise völlig reibungslos läuft, gibt
es später doch kaum etwas zu erzählen. Ein bisschen Verspätung
gehört fast schon zum guten Stoff dazu. 😉
Schlaf gut und komm morgen entspannt in den
Tag.
Liebe Grüße
Jürgen
Jürgen, wenn du magst und noch nicht kennst, geh mal auf BOP Dresden. Berufsorientierungsprogramm. Die Testung ist easy. In Nürnberg habe ich das gemacht. Es war als Ehrenamt deklariert, 3000 Euro steuerfrei. Keine Ahnung wie das in Dresden gehandelt wird. Vielleicht findest du auch was im IT Bereich, ich war für Wirtschaft und Verwaltung, zuständig. LG Heidi
2025.12.14
Guten Abend Heidi,
danke für deine Zeilen – und auch
für das „ohne Abschnitte“ aus dem Zug. Kein Problem. 😊
Und ja: du hast es richtig erkannt – diesmal geht es nicht darum,
dass ich mein Wissen
weitergebe
,
sondern dass ich (voraussichtlich) selbst einen KI-Kurs
absolviere
.
Zur Einordnung, weil das bei mir
gerade wie ein Jo-Jo wirkt:
Von
Mai 24 bis November 24
war ich schon
einmal beim Jobcenter/Bürgergeld. In der Zeit ist meine
Zahnbrücke von 2006
gebrochen und ein Eckzahn war extrem locker. Da war ich – so
komisch das klingt – fast „froh“, dass ich als
Bürgergeld-Empfänger die neue Brücke
ohne Zuzahlung
bekommen habe. Für den
Ersatz des Eckzahns war es damals noch zu früh, weil die Wunde
erst ca. ein halbes Jahr ausheilen muss.
Parallel habe ich natürlich nach
Arbeit geschaut – und war (zum Glück) auch erfolgreich:
Im
November 24
konnte ich in die DomRep fliegen und habe von dort aus künftige
Informatiker unterrichtet (Lehrgänge 1–3 Wochen).
November 24 bis Mai 25
war ich komplett ausgebucht und habe ca.
4.000 € ± 500 €
im
Monat verdient. Das war wirklich perfekt: Durch die
Zeitverschiebung habe ich von
2 bis 7 Uhr
Ortszeit unterrichtet (also
8 bis 13 Uhr in Deutschland) – ohne Verkehrslärm – und hatte
tagsüber Zeit zum Vorbereiten, Schlafen und natürlich auch Land
& Leute.
Im
April 25
hieß es von der
Einsatzleitung, dass das zweite Halbjahr geplant wird. Ich hatte
also keinen Grund anzunehmen, dass da etwas kippt. Ich bin im Mai
nach Deutschland geflogen (Sohn wurde 40, Vater wurde 90) –
tiefenentspannt, weil „alles läuft“.
Aber wie so oft: wenn es zu gut klingt, ist es manchmal nur
Schein. Als ich
Ende
August 25
nachgefragt habe, kam die Info: Die Firma hat
viele Dozenten fest angestellt, die werden zuerst versorgt –
Externe nur noch für Lücken. Ökonomisch verstehe ich das, aber
eine rechtzeitige Info wäre… sagen wir: hilfreich gewesen.
Also habe ich mich im September
wieder beim Jobcenter gemeldet – und damit auch wieder in der
Krankenkasse. Die positive Seite daran: Der
Eckzahn-Ersatz
(privat ca.
1.700 €
)
und möglicherweise der
KI-Kurs
(wahrscheinlich um die
3.000
€
) könnten darüber laufen. Dann hätte sich der ganze
Umweg finanziell wenigstens „gelohnt“.
Im Moment ist meine Haltung
ganz pragmatisch: Egal ob das Arbeitsamt den Kurs bewilligt oder
nicht – ich entwickle parallel meinen
eigenen KI-Kurs
im Hintergrund. Wenn
ich eine Anstellung finde: super. Wenn nicht: In
13 Monaten
bin ich
Rentner und kann damit (remote) durchstarten – aus der DomRep oder
von hier.
Zu deiner Frage wegen
Zahnthema: Eine klassische „Zuzahlungsbefreiung“ brauchte ich in
der Bürgergeld-Zeit nicht extra – da lief es ja ohnehin über die
Regelungen. Jetzt ist das Eckzahn-Thema wieder dran und ich bin
froh, dass das nicht privat an mir hängen bleibt.
Und München klingt richtig gut
– Museum, Führung, dann noch Kuchen und ein Tisch voller
Seniorinnen mit wachem Geist: genau solche Begegnungen sind Gold.
Erzähl gern mehr, wenn du Luft hast: Was war das für ein Museum,
und was hat dich dort besonders gepackt?
Ach ja – weil du noch meintest
„unbeantwortete Mails“: stimmt, da ist noch was offen. Ich
sortiere das. Gestern war wieder ein reiner Programmiertag von 8
bis 19 Uhr – und abends kam dann noch etwas Leben dazwischen:
Mein Vater (90) und seine
Lebenspartnerin wollen ihren
Opel Corsa (2011, 50.000 km)
verkaufen
– sie wollten ihn fast verschenken, Hauptsache die laufenden
Kosten sind weg. Ein Interessent wollte 1.500 € zahlen und ist
nicht mal erschienen. Gestern Abend habe ich dann spontan den
Verkauf übers Internet angestoßen (so eine Anzeige/Ankauf-Schiene)
– dort wurden
2.700 €
als Richtwert vorgeschlagen, und Dienstag ist Abgabe-Termin. Ich
bin gespannt, ob sie den Preis drücken wollen (ich wette fast
drauf), aber mal sehen.
Ich wünsche dir einen guten Tag
und danke dir für deinen Zuspruch („Zuversicht“ kann ich gerade
wirklich gebrauchen). Und ja: Mentaltraining… ich vergesse es
nicht. 😉
Liebe Grüße
Jürgen
Liebe Heidi,
danke dir sehr für den Hinweis auf
BOP Dresden
–
solche Empfehlungen sind Gold wert, gerade weil man selbst im
Moment nicht alles auf dem Schirm haben kann.
Natürlich habe ich gleich
nachgeschaut und ein bisschen recherchiert. So, wie das Programm
aktuell aufgebaut ist, richtet sich das
Berufsorientierungsprogramm (BOP)
in
erster Linie an
Schülerinnen
und Schüler der Klassen 7 und 8
. Der Fokus liegt auf
Potenzialanalysen, Werkstatttagen und dem ersten praktischen
Herantasten an Berufsfelder, meist über Schulen und kooperierende
Bildungsstätten.
In Dresden läuft das wohl über
verschiedene Träger und Koordinierungsstellen, die mit Schulen
zusammenarbeiten – also eher schulisch eingebettet und nicht so
sehr auf Erwachsene oder berufliche Neuorientierung im späteren
Lebensabschnitt ausgelegt. Insofern scheint es für meine aktuelle
Situation leider nicht wirklich zu passen, auch wenn der Ansatz an
sich sinnvoll ist.
Umso spannender finde ich deinen
Hinweis, dass du das damals in Nürnberg im Rahmen eines Ehrenamts
gemacht hast – mit steuerfreier Vergütung und Verantwortung im
Bereich Wirtschaft und Verwaltung. Das zeigt ja, dass es regional
durchaus unterschiedliche Ausprägungen geben kann. Vielleicht
warst du da zur richtigen Zeit am richtigen Ort.
Trotzdem: Danke fürs Mitdenken
und fürs Teilen deiner Erfahrung. Allein das Gefühl, dass jemand
mit offenem Blick mit überlegt, tut gut. Ich halte weiter die
Augen offen – gerade im IT-/Bildungsbereich, aber eben in einem
Rahmen, der auch zu meiner aktuellen Lebensphase passt.
Liebe Grüße
Jürgen
Guten Abend Jürgen,
DU
ich danke dir für deine ausführliche Email.
Erst einmal wollte ich dir zeitnah stecken, dass du bei Facebook
einen Feind hast, Jan Vosske. Bitte blockier den schnellstens. Solche Menschen
schicken dir negative Energie.
Ich habe das heute zufällig realisiert, weil ich im Bad sauber
gemacht habe und öfter kleine Pausen über Trocknungsminuten am PC gemacht habe.
Im Internet habe ich auch nach Aufträgen
geschaut, also für mich. Ich hatte auch Interesse an der Aufdeckung von
Cyberkriminalität, sollten doch auch für Rentner passen, die Voraussetzung ist
aber die richtige Ausbildung. Kann ich vergessen.
Die Bundeswehrausgabe von Material ist es zu weit. Das BKA
sucht Fachleute, aber nicht remote. Ich peile die Nachhilfe remote an. Nächstes
Jahr soll kasuwa international werden, im März, ich denke europaweit, da verspreche
ich mir etwas von, wenn ich endlich die 100 Artikel im shop habe und Werbung gemacht
habe.
Und ich denke du hast für dich selber viel recherchiert.
Quereinsteiger beim Staat, nicht zu vergessen, ist aber eher homeoffice. Und in
Sachsen kann man Lehrer werden ohne Lehramt. Ich weiß nicht, ob es Bedarf an
Programmierern gibt.
Du wirst gebeutelt, das geht leider vielen so. Was ich alles
bei linkedin lese, das ist traurig.
Aber du siehst ja etwas positive darin, das ging mit auch immer so. Diese Haltung
ist einfach genial. Ich hoffe nur, du hast nicht noch irgendwo viel Geld gebunkert.
Das Jobcenter hat ja Zugriff auf deine Banken. Bei mir haben sie mal Aktien
vermutet, das war der Horror, die Bank hat das nicht richtig weitergegeben.
Es gibt so viele KI-Kurse, das wird ja eine wahre Inflation.
Denk an den Staat und seine Organe, sofern
sie nicht Präsenzpflicht voraussetzen.
ICH
Ich habe in München studiert, ich habe im Außendienst München
für zwei Firmen verantwortet und ich bin für die Bahn oft in München. Die Stadt
ist und war mir immer zu laut. (Ich bin etwas hochsensibel). Aber die
neuerlichen Erfahrungen mit Menschen hauen mich um. Vielleicht kaufe ich einen gescheite
Ohrkapselschutz. Es kann aber auch sein, dass meine persönliche Transformation
mich mit angenehmeren Menschen zusammenbringt. Auch die Telefonate, sogar mit
der DHL, werden immer freundlicher. In Augsburg habe ich die Menschen dagegen verbissen
erlebt, das waren sie schon immer.
In der Archäologischen Staatssammlung hat die Führung
stattgefunden, es war eine Teilführung, im Januar geht es weiter, da bin ich nicht
dabei. Funde der Menschheit, nur aus Bayern.
Vor 35.000 Jahren haben sich die Menschen
erstmal selber abgebildet. Was haben sie abgebildet? Einen Arsch und einen Phallus,
als 3 D Kunstwerk, nicht groß. Da musste ich gleich an unseren Austausch denken.
Klar ist die Erhaltung der Menschheit nicht ohne beides möglich, aber langsam bekomme
ich den Verdacht, dass eine kollektive Massentraumatisierung durch die Libido und
ihres Auslebens stattgefunden hat und bis heute nicht geheilt ist. Kein Mentaltraining
dazu? Keine Hirnscans? Kein Hängolin für Sexsucht? Arme Menschheit. Das ganze
ist IQ-abhängig, denke ich mal.
SEX
Dass der Tscheche so besessen war von der Eroberung seiner
Mitarbeiterinnen, unfassbar. Die eine Mitarbeiterin (auch eine Tschechin )
kam in meine Gruppe und wir haben ganz toll
zusammengearbeitet. Bei der ersten jährlichen Bewertung musste ich mich mit ihrem
letzten Chef, dem Tschechen, aber einigen und ihre Bewertung viel dann
natürlich schlechter aus. Sie hat geheult. 3 mal darfst du raten, was der Typ
gegen sie hatte. Auch sie wollte keinen Sex mit ihm. (Da verlasse ich mich
jetzt auf das Channelmedium). Das Medium hat auch gesehen, dass sich in dem Institut
alle lieb hatten. Ach du Schande, ich habe bestimmt nicht alles mitbekommen. Was
für ein Alptraum! Ich war damals ständig krank!
Die ganze Qual da kam nochmal hoch und dann
kam noch etwas hoch:
HASS
In der Firma, für die ich zuletzt im Außendienst gearbeitet
habe, wurde mir ein völlig inkompetenes Arschloch vor die Nase gesetzt. Der andere
nette Chef hatte gekündigt. Mir wurde dieser Job angeboten, ich habe ich ihn
angenommen, es war ein Fehler, aber ich liebte den Außendienst.
Dieser Typ hat aber bald herausbekommen, dass ich mehr als
er verdiente, das habe ich selber gespürt und dann hat er mich gehasst. Also
ich dann bald gekündigt habe, ohne einen anderen Job zu haben, wollte er
unbedingt in meine Wohnung, ich fühlte mich echt bedroht. Er hatte ja kein Recht
dazu, aber er hatte meine Adresse. Es war der Horror.
Ich dachte, jetzt werde ich endlich Künstlerin, ohne neuen
Job, ich war erst mal so happy, mir ging es so gut, aber es war verdammt
blauäugig, mit 42 damit anzufangen. Ich hätte sogar in Nürnberg noch studieren
können, ich war bei der Kunsthochschule zur Vorstellung, nur fehlte mir das Geld,
um ohne Einkommen zu studieren.
Das Zeugnis von der letzten Firma habe ich gar nicht richtig
gelesen, denn ich war ja sicher, ich würde mich nie mehr bewerben. Vorgestern
habe ich es getan. Sofort habe ich gespürt, das war nicht abgesprochen mit der
Geschäftsleitung, das war seins, nicht vollständig. Es war ein Rachezeugnis, fiel
aber nicht gleich auf.
Die letzten Tage waren seelische Folter, weil das alles noch
mal hochkam.
Ab heute habe ich frei bis zum
1.1. aber hier werde ich genervt, von einigen Stellen, es ist gemein. Ich habe
heute die Wohnung mit Weihrauch geräuchert, das muss ich öfter machen. Schlechte
Energien vom Zug, eigener Kummer, es sollte jetzt gereinigt sein.
Das Museum noch einmal
Römische und andere Masken für Reiterspiele, aus Metall…. Es
gab damals schon, gut und böse, also das bei den Römern, das fing vor Christus
an.
Es gibt Literatur zu dem Thema. Wir leben in einer Dualität,
also gibt es auch Krieg und Frieden, auch Gut und Böse. Aber warum? Welches
Prinzip steht dahinter? Einstein soll behauptet haben, was die Welt zusammenhält,
ist Liebe.
Die ist uns ja weitestgehend
abhandengekommen. In jedem zweiten Land herrscht Krieg. Ist es so, dass wir
Krieg zulassen müssen, eben wegen der Pole? Es gibt sogar die Aussage, dass
Krebs einen Ersatz für Krieg darstellt, nach dem Motto, Kriege verhindern wir
zwar durch Friedensabkommen, aber wir leben trotzdem beide Pole aus. Dazu
hatten die Damen auch keine Erklärung.
ERFOLG
Meine Youtubes sind in google, es gab noch eine falsche
Verlinkung, da habe ich noch einiges zu tun.
Jetzt wünsche ich
euch erst mal einen flotten Autoverkauf. Und ja, die BOP ist nur für Schüler. Du bist wohl auf Erwachsene konzentriert.
Liebe Grüße von Heidi
Am Sonntag, 14. Dezember 2025 um 18:30:55 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben:
Guten Abend Heidi,
danke für deine Zeilen – und auch
für das „ohne Abschnitte“ aus dem Zug. Kein Problem. 😊
Und ja: du hast es richtig erkannt – diesmal geht es nicht darum,
dass ich mein Wissen
weitergebe
,
sondern dass ich (voraussichtlich) selbst einen KI-Kurs
absolviere
.
Zur Einordnung, weil das bei mir
gerade wie ein Jo-Jo wirkt:
Von
Mai 24 bis November 24
war ich schon
einmal beim Jobcenter/Bürgergeld. In der Zeit ist meine
Zahnbrücke von 2006
gebrochen und ein Eckzahn war extrem locker. Da war ich – so
komisch das klingt – fast „froh“, dass ich als
Bürgergeld-Empfänger die neue Brücke
ohne Zuzahlung
bekommen habe. Für den
Ersatz des Eckzahns war es damals noch zu früh, weil die Wunde
erst ca. ein halbes Jahr ausheilen muss.
Parallel habe ich natürlich nach
Arbeit geschaut – und war (zum Glück) auch erfolgreich:
Im
November 24
konnte ich in die DomRep fliegen und habe von dort aus künftige
Informatiker unterrichtet (Lehrgänge 1–3 Wochen).
November 24 bis Mai 25
war ich komplett ausgebucht und habe ca.
4.000 € ± 500 €
im
Monat verdient. Das war wirklich perfekt: Durch die
Zeitverschiebung habe ich von
2 bis 7 Uhr
Ortszeit unterrichtet (also
8 bis 13 Uhr in Deutschland) – ohne Verkehrslärm – und hatte
tagsüber Zeit zum Vorbereiten, Schlafen und natürlich auch Land
& Leute.
Im
April 25
hieß es von der
Einsatzleitung, dass das zweite Halbjahr geplant wird. Ich hatte
also keinen Grund anzunehmen, dass da etwas kippt. Ich bin im Mai
nach Deutschland geflogen (Sohn wurde 40, Vater wurde 90) –
tiefenentspannt, weil „alles läuft“.
Aber wie so oft: wenn es zu gut klingt, ist es manchmal nur
Schein. Als ich
Ende
August 25
nachgefragt habe, kam die Info: Die Firma hat
viele Dozenten fest angestellt, die werden zuerst versorgt –
Externe nur noch für Lücken. Ökonomisch verstehe ich das, aber
eine rechtzeitige Info wäre… sagen wir: hilfreich gewesen.
Also habe ich mich im September
wieder beim Jobcenter gemeldet – und damit auch wieder in der
Krankenkasse. Die positive Seite daran: Der
Eckzahn-Ersatz
(privat ca.
1.700 €
)
und möglicherweise der
KI-Kurs
(wahrscheinlich um die
3.000
€
) könnten darüber laufen. Dann hätte sich der ganze
Umweg finanziell wenigstens „gelohnt“.
Im Moment ist meine Haltung
ganz pragmatisch: Egal ob das Arbeitsamt den Kurs bewilligt oder
nicht – ich entwickle parallel meinen
eigenen KI-Kurs
im Hintergrund. Wenn
ich eine Anstellung finde: super. Wenn nicht: In
13 Monaten
bin ich
Rentner und kann damit (remote) durchstarten – aus der DomRep oder
von hier.
Zu deiner Frage wegen
Zahnthema: Eine klassische „Zuzahlungsbefreiung“ brauchte ich in
der Bürgergeld-Zeit nicht extra – da lief es ja ohnehin über die
Regelungen. Jetzt ist das Eckzahn-Thema wieder dran und ich bin
froh, dass das nicht privat an mir hängen bleibt.
Und München klingt richtig gut
– Museum, Führung, dann noch Kuchen und ein Tisch voller
Seniorinnen mit wachem Geist: genau solche Begegnungen sind Gold.
Erzähl gern mehr, wenn du Luft hast: Was war das für ein Museum,
und was hat dich dort besonders gepackt?
Ach ja – weil du noch meintest
„unbeantwortete Mails“: stimmt, da ist noch was offen. Ich
sortiere das. Gestern war wieder ein reiner Programmiertag von 8
bis 19 Uhr – und abends kam dann noch etwas Leben dazwischen:
Mein Vater (90) und seine
Lebenspartnerin wollen ihren
Opel Corsa (2011, 50.000 km)
verkaufen
– sie wollten ihn fast verschenken, Hauptsache die laufenden
Kosten sind weg. Ein Interessent wollte 1.500 € zahlen und ist
nicht mal erschienen. Gestern Abend habe ich dann spontan den
Verkauf übers Internet angestoßen (so eine Anzeige/Ankauf-Schiene)
– dort wurden
2.700 €
als Richtwert vorgeschlagen, und Dienstag ist Abgabe-Termin. Ich
bin gespannt, ob sie den Preis drücken wollen (ich wette fast
drauf), aber mal sehen.
Ich wünsche dir einen guten Tag
und danke dir für deinen Zuspruch („Zuversicht“ kann ich gerade
wirklich gebrauchen). Und ja: Mentaltraining… ich vergesse es
nicht. 😉
Liebe Grüße
Jürgen
2025.12.15
Jürgen, Sorry, ich muss dich jetzt einfach mal fragen, ob du eine Idee hast. Ich habe seit langem vor, Geldscheinbilder zu verkaufen. Heute kam die zündende Idee. Ich möchte fertige Bilder mit Geldscheinen anbieten aber erst recht, die Möglicheit anbieten, freigestellte Geldscheine in unterschiedlichen Größen, gedreht, fliegend, runterfallend. mit Hilfe von Vorlagen im Shop.. sich selber zusammenzustellen können, evt.noch drehen, letzteres,also das Drehen finde ich nur bei Canva. Es soll eine Verkaufsplattform werden. So was wäre ein Ergebnis. werden.
https://www.istockphoto.com/de/foto/geldregen-vom-blauen-himmel-gm2151072841-572200619
Das ganze entweder nur als digitalen Download oder, aber ungern als Print on demand. Ich würde lieber print on Demand-Firmen nennen, für Poster habe ich eine. Und ich liefere Empfehlungen fürs Druckpapier, wenn noch ein Copy shop in der Nähe ist. Mit Cewe habe ich schon telefoniert, aber die sind zu eingeschränkt, das Fotoparadies nur als Abholstation ist damit auch erst mal ausgeschlossen. Ich weiss jetzt wie das geht, mit den fliegenden Fotos, also wie man sie fotografiert.
Bei canva sind fast nur Dollarscheine, und die Fotos sind natürlich statisch. Ein Projekt für 2026. Welche Software braucht man dazu? Bis jetzt ist es nur eine Vision. LG Heidi
Am Sonntag, 14. Dezember 2025 um 18:34:49 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben:
Liebe Heidi,
danke dir sehr für den Hinweis auf
BOP Dresden
–
solche Empfehlungen sind Gold wert, gerade weil man selbst im
Moment nicht alles auf dem Schirm haben kann.
Natürlich habe ich gleich
nachgeschaut und ein bisschen recherchiert. So, wie das Programm
aktuell aufgebaut ist, richtet sich das
Berufsorientierungsprogramm (BOP)
in
erster Linie an
Schülerinnen
und Schüler der Klassen 7 und 8
. Der Fokus liegt auf
Potenzialanalysen, Werkstatttagen und dem ersten praktischen
Herantasten an Berufsfelder, meist über Schulen und kooperierende
Bildungsstätten.
In Dresden läuft das wohl über
verschiedene Träger und Koordinierungsstellen, die mit Schulen
zusammenarbeiten – also eher schulisch eingebettet und nicht so
sehr auf Erwachsene oder berufliche Neuorientierung im späteren
Lebensabschnitt ausgelegt. Insofern scheint es für meine aktuelle
Situation leider nicht wirklich zu passen, auch wenn der Ansatz an
sich sinnvoll ist.
Umso spannender finde ich deinen
Hinweis, dass du das damals in Nürnberg im Rahmen eines Ehrenamts
gemacht hast – mit steuerfreier Vergütung und Verantwortung im
Bereich Wirtschaft und Verwaltung. Das zeigt ja, dass es regional
durchaus unterschiedliche Ausprägungen geben kann. Vielleicht
warst du da zur richtigen Zeit am richtigen Ort.
Trotzdem: Danke fürs Mitdenken
und fürs Teilen deiner Erfahrung. Allein das Gefühl, dass jemand
mit offenem Blick mit überlegt, tut gut. Ich halte weiter die
Augen offen – gerade im IT-/Bildungsbereich, aber eben in einem
Rahmen, der auch zu meiner aktuellen Lebensphase passt.
Liebe Grüße
Jürgen
Jürgen, du stellst Fragen! Ich will natürlich Geld verdienen mit meinen Ideen. Es soll ein shop werden, in dem man sich Geldscheinbilder zusammenstellen kann und dann abspeichert und nach der Bestellung und Bezahlung als digitalen Download per Mail geschickt bekommt, oder eben über Print on demand als physisches Produkt erhält.
Das ist reine Wandkunst, Poster, Leinwand, Papierdruck als Bild, oder T-Shirt- Druck,Tassendruck naja, alles was das Herz begehrt. Für alle, (Privatleute oder Unternehmen) die Geldmeditationen machen, Mentaltraining. Geldmusik hören, oder einfach Freude am Geld haben oder Ausdrucke geschäftlich machen. Ich denke sogar an Tapeten (gibt es aber schon viele). Hast du die Geldscheinbilder noch nie gesehen? Dann goggle bitte mal. Dazu bedarf es keines Marketingkonzepts. Das werden Fotos, keine comics.
Inzwischen habe ich einige
Java-Webserver
herausgefunden...
Apache
,
Nginx
,
Caddy
und der
vom W3C selbst entwickelte
Jigsaw, (
puzzles online
)
nur leider kein Plattform-Angebot dazu. Das ist mir vielleicht dann doch zu aufwändig. Ich dachte sogar an eine Erweitertung mit Wolken, Vögeln, Flugzeugen.... Ich kann aber auch etliche Vorlagen dazu selber machen und sie als digitalen Download in kasuwa setzen, um den Bedarf erst mal zu checken.
Es wäre halt was völlig anderes, was es so nicht gibt. Aber ich habe keine Ahnung was das kostet. Vielleicht doch erst mal fertige Bilder von mir gemacht erproben. Wenn sie einschlagen, sollte ich das dann anders angehen. Wer weiß, ob das dann noch Sinn macht.
Europa hat gerade der Ukraine eine multinationale Truppe garantiert. Damit rückt der Weltkrieg ja näher.
Bis dann.
Liebe Grüße von Heidi
Am Montag, 15. Dezember 2025 um 21:25:32 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben:
Liebe Heidi,
erstmal: Danke für dein Vertrauen
und dafür, dass du mich so früh an deiner Idee teilhaben lässt.
Ich bin grundsätzlich sehr offen für ungewöhnliche, verrückte und
auch herausfordernde Konzepte – gerade dann, wenn sie nicht aus
der Stange kommen. Und das tut deine Idee ganz sicher nic
ht.
Was du beschreibst, habe ich
technisch gut verstanden:
freigestellte Geldscheine in unterschiedlichen Größen, gedreht,
fliegend, fallend – modular, kombinierbar, idealerweise so, dass
Menschen sich ihr eigenes Bild zusammenstellen können. Digitaler
Download als Kern, Print eher optional über Empfehlungen. Das ist
sauber gedacht und deutlich weiter als nur eine vage Fantasie.
Bevor wir jedoch über Software,
Tools oder Plattformen sprechen, würde ich bewusst einen Schritt
zurückgehen. Nicht um zu bremsen – sondern um zu schärfen.
Denn im Moment beschreibst du
sehr klar
das Wie
.
Mich interessiert jetzt vor allem
das Warum
.
Was ist die Botschaft dieser
Bilder?
Geht es um Fülle, Leichtigkeit, Ironie, Sehnsucht, Kritik,
Manifestation, Spiel, Provokation?
Soll Geld hier Macht haben, schweben, regnen, verführen,
verschwinden – oder entlarvt werden?
Und direkt daran anschließend:
Wen willst du damit
ansprechen?
Menschen, die sich motivieren
lassen wollen?
Künstlerisch affine Käufer?
Coaches, Unternehmer, Esoterik-nahe Zielgruppen?
Oder Menschen, die Geld eher humorvoll oder kritisch betrachten?
Diese beiden Fragen – Botschaft
und Zielgruppe – entscheiden später fast automatisch über:
Stil (ästhetisch,
verspielt, provokant, ruhig)
Technik (einfacher
Konfigurator oder kuratierte Sets)
Plattform (Shop,
Download-Bibliothek, Baukasten)
und ja, auch über die
passende Software
Deine Vision hat Substanz.
Jetzt geht es darum, ihr ein inneres Gerüst zu geben, bevor wir
sie technisch ankleiden.
Wenn du magst, können wir das
ganz in Ruhe weiter auseinandernehmen – Schritt für Schritt.
2026 ist ein gutes Jahr für Dinge, die nicht hastig entstehen
sollen.
Liebe Grüße
Jürgen
Liebe Heidi,
erstmal: Danke für dein Vertrauen
und dafür, dass du mich so früh an deiner Idee teilhaben lässt.
Ich bin grundsätzlich sehr offen für ungewöhnliche, verrückte und
auch herausfordernde Konzepte – gerade dann, wenn sie nicht aus
der Stange kommen. Und das tut deine Idee ganz sicher nicht.
Was du beschreibst, habe ich
technisch gut verstanden:
freigestellte Geldscheine in unterschiedlichen Größen, gedreht,
fliegend, fallend – modular, kombinierbar, idealerweise so, dass
Menschen sich ihr eigenes Bild zusammenstellen können. Digitaler
Download als Kern, Print eher optional über Empfehlungen. Das ist
sauber gedacht und deutlich weiter als nur eine vage Fantasie.
Bevor wir jedoch über Software,
Tools oder Plattformen sprechen, würde ich bewusst einen Schritt
zurückgehen. Nicht um zu bremsen – sondern um zu schärfen.
Denn im Moment beschreibst du
sehr klar
das Wie
.
Mich interessiert jetzt vor allem
das Warum
.
Was ist die Botschaft dieser
Bilder?
Geht es um Fülle, Leichtigkeit, Ironie, Sehnsucht, Kritik,
Manifestation, Spiel, Provokation?
Soll Geld hier Macht haben, schweben, regnen, verführen,
verschwinden – oder entlarvt werden?
Und direkt daran anschließend:
Wen willst du damit
ansprechen?
Menschen, die sich motivieren
lassen wollen?
Künstlerisch affine Käufer?
Coaches, Unternehmer, Esoterik-nahe Zielgruppen?
Oder Menschen, die Geld eher humorvoll oder kritisch betrachten?
Diese beiden Fragen – Botschaft
und Zielgruppe – entscheiden später fast automatisch über:
Stil (ästhetisch,
verspielt, provokant, ruhig)
Technik (einfacher
Konfigurator oder kuratierte Sets)
Plattform (Shop,
Download-Bibliothek, Baukasten)
und ja, auch über die
passende Software
Deine Vision hat Substanz.
Jetzt geht es darum, ihr ein inneres Gerüst zu geben, bevor wir
sie technisch ankleiden.
Wenn du magst, können wir das
ganz in Ruhe weiter auseinandernehmen – Schritt für Schritt.
2026 ist ein gutes Jahr für Dinge, die nicht hastig entstehen
sollen.
Liebe Grüße
Jürgen
2025.12.16
Nur kurz Jürgen,
ich habe bei myposter gefunden, wie man eigene Bilder zusammenstellt, auch drehen kann. Aha, Vorlagenbilder sind aber nicht drin.
Ich frage mich, ob ich meine Konstruktionen mal bei den Firmen, die so arbeiten die Motive verkaufen, anbieten soll. Ich weiß, dass sie nicht gut bezahlen, aber bei kaskuwa kommt das internationale Geschäft frühestens im zweiten Halbjahr. Es sieht noch nicht gut aus.
Es wäre passives Einkommen... sofern sie meine Konstruktionen annehmen. Und die Geldscheinplakate /Tassenentwürfe/T-Shirts würde ich fertig machen.
Ich bin alleine, wie soll ich denn einen eigenen shop alleine stemmen? und auch noch ohne Administrator Ich vergesse das immer.
Was machst du heute?
Beste Grüße von Heidi
Lieber Jürgen
,
Danke für deine Zeilen. Natürlich habe ich heute weiter
recherchiert. Ich hatte ja um 10:15 etwas dazu geschrieben, hast du die Mail
nicht bekommen? Du erklärst mir was, was ich weiß, und ich kenne auch
Wordpress. Aber warum sollte ich das denn tun? Ich habe doch einen shop bei kasuwa
https://www.kasuwa.de/shop/alicia-art-downloads
.
Dachte du kennst ihn, weil er bei dem Youtube-Video steht. Ein eigener shop ist
Quatsch.
Die Idee war das selber Zusammenzustellen, das habe ich erst
mal ad acta gelegt, siehe mail von 10:15 Uhr.
Ich konstruiere die ganzen Artikel in corel draw, das hatte
ich dir geschrieben, denn ich hatte Sorge, dass ich mit dem Update auf Win 11 mit
dem alten Programm nicht mehr arbeiten kann. Du wolltest es noch herausbekommen. Ich exportiere dann in pdf und jpg.
Inzwischen stehe ich ganz woanders.
Aber das ist noch nicht spruchreif.
Mach dir bitte keine weiteren Gedanken dazu. Ich kann die
Idee nicht alleine umsetzen.
Und beantworte die andere Mail bitte. Was ist los? Bist du überlastet?
LG Heidi
Am Dienstag, 16. Dezember 2025 um 21:27:20 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben:
Liebe Heidi,
danke für deine ausführliche
Antwort – und auch dafür, dass du deine Gedanken so offen teilst.
Man merkt sehr deutlich, dass du dich wirklich intensiv mit der
Idee beschäftigst und sie von verschiedenen Seiten her
durchdenkst.
Zu dem Punkt, den du ansprichst
mit
„Inzwischen habe ich einige
Java-Webserver herausgefunden … Apache, Nginx, Caddy, Jigsaw …
nur leider kein Plattform-Angebot dazu“
:
Diese Beobachtung ist völlig richtig – und gleichzeitig erklärt
sie auch, warum du dort nicht so recht weiterkommst.
Die genannten Systeme sind im
Kern
Webserver
,
also technische Grundlagen, um Webseiten oder Anwendungen
auszuliefern. Sie sind sozusagen das Fundament, auf dem später
etwas laufen kann – aber sie sind
keine Plattformen
, keine Shops und
keine Werkzeuge, um Bilder zusammenzustellen, zu bearbeiten oder
zu verkaufen. Deshalb fühlt es sich dort an, als würde etwas
Entscheidendes fehlen: Das eigentliche „Produkt“.
Wenn es zunächst um den
Verkauf fertiger Motive
geht, braucht man diese Ebene noch gar nicht. Dafür gibt es sehr
preiswerte und bewährte Lösungen, z.B. einen einfachen Shop auf
WordPress-Basis mit einem passenden Theme. Das würde für den Start
völlig reichen und hätte den großen Vorteil, dass man ohne großen
Aufwand oder Kosten testen kann, ob und wie deine Bilder
angenommen werden.
Für mich wäre im nächsten
Schritt deshalb vor allem spannend,
wie deine Bilder heute entstehen
.
Mit welchen Programmen oder Tools arbeitest du aktuell?
Also z.B. Bildbearbeitung, Freistellung, Ebenen, Drehungen,
Nachbearbeitung, Auflösung usw.
Das ist aus meiner Sicht der
Schlüssel, weil sich daraus fast automatisch ergibt:
wie aufwändig eine spätere
Individualisierung wirklich wäre,
ob man mit Vorlagen
arbeiten kann,
oder ob ein echter
Konfigurator überhaupt sinnvoll ist.
Alles andere – Server,
Plattformen, Technik – kommt erst
danach
und nicht am Anfang.
Schritt für Schritt ist hier kein Rückschritt, sondern eher eine
Absicherung deiner Idee.
Ich bin gespannt, wie du bisher
arbeitest.
Liebe
Grüße
Jürgen
Liebe Heidi,
danke für deine ausführliche
Antwort – und auch dafür, dass du deine Gedanken so offen teilst.
Man merkt sehr deutlich, dass du dich wirklich intensiv mit der
Idee beschäftigst und sie von verschiedenen Seiten her
durchdenkst.
Zu dem Punkt, den du ansprichst
mit
„Inzwischen habe ich einige
Java-Webserver herausgefunden … Apache, Nginx, Caddy, Jigsaw …
nur leider kein Plattform-Angebot dazu“
:
Diese Beobachtung ist völlig richtig – und gleichzeitig erklärt
sie auch, warum du dort nicht so recht weiterkommst.
Die genannten Systeme sind im
Kern
Webserver
,
also technische Grundlagen, um Webseiten oder Anwendungen
auszuliefern. Sie sind sozusagen das Fundament, auf dem später
etwas laufen kann – aber sie sind
keine Plattformen
, keine Shops und
keine Werkzeuge, um Bilder zusammenzustellen, zu bearbeiten oder
zu verkaufen. Deshalb fühlt es sich dort an, als würde etwas
Entscheidendes fehlen: Das eigentliche „Produkt“.
Wenn es zunächst um den
Verkauf fertiger Motive
geht, braucht man diese Ebene noch gar nicht. Dafür gibt es sehr
preiswerte und bewährte Lösungen, z.B. einen einfachen Shop auf
WordPress-Basis mit einem passenden Theme. Das würde für den Start
völlig reichen und hätte den großen Vorteil, dass man ohne großen
Aufwand oder Kosten testen kann, ob und wie deine Bilder
angenommen werden.
Für mich wäre im nächsten
Schritt deshalb vor allem spannend,
wie deine Bilder heute entstehen
.
Mit welchen Programmen oder Tools arbeitest du aktuell?
Also z.B. Bildbearbeitung, Freistellung, Ebenen, Drehungen,
Nachbearbeitung, Auflösung usw.
Das ist aus meiner Sicht der
Schlüssel, weil sich daraus fast automatisch ergibt:
wie aufwändig eine spätere
Individualisierung wirklich wäre,
ob man mit Vorlagen
arbeiten kann,
oder ob ein echter
Konfigurator überhaupt sinnvoll ist.
Alles andere – Server,
Plattformen, Technik – kommt erst
danach
und nicht am Anfang.
Schritt für Schritt ist hier kein Rückschritt, sondern eher eine
Absicherung deiner Idee.
Ich bin gespannt, wie du bisher
arbeitest.
Liebe
Grüße
Jürgen
Liebe Heidi,
danke für deine ehrliche
Rückmeldung. Ich möchte ein paar Dinge ruhig sortieren, damit wir
aneinander vorbeireden nicht weiter fortsetzen.
Zuerst zu einem ganz konkreten
Punkt:
Das YouTube-Video hatte ich gesehen, ja – den direkten Link zu
deinem kasuwa-Shop habe ich dabei tatsächlich übersehen. Das ist
mein Fehler. Dass du dort bereits einen funktionierenden Shop
hast, war mir in der Klarheit nicht bewusst.
Gleichzeitig möchte ich erklären,
warum ich so geantwortet
habe, wie ich geantwortet habe
– nicht als
Rechtfertigung, sondern zur Einordnung.
Du hattest mir in mehreren Mails
sehr klar geschrieben, u.a.:
dass du
nicht nur fertige Motive
,
sondern vor allem die Möglichkeit suchst,
Geldscheinbilder
selbst
zusammenstellen zu lassen
(Größe, Drehung,
fliegend, fallend usw.),
dass es
eine Verkaufsplattform
werden soll,
dass nach
Bestellung und Bezahlung
automatisch ein Download oder Print-on-Demand erfolgen soll,
und dass du dir dazu
Gedanken über
Software
und Technik
machst.
Vor diesem Hintergrund bin ich
davon ausgegangen, dass es
nicht
um einen bestehenden Shop mit
fertigen Produkten geht, sondern um die Frage,
wie man so etwas technisch
überhaupt abbilden könnte
. Daher auch meine Einordnung zu
Shops, Plattformen und Technik.
Wenn du schreibst,
„Die Idee war das selber
Zusammenzustellen, das habe ich erst mal ad acta gelegt“
,
dann ist das für mich eine
neue Lage
, die vorher so nicht klar
war.
Was ich im Moment ehrlich sagen
muss:
Ich kann aktuell
nicht
erkennen, welche Rolle ich spielen soll
, wenn
die Produkte bereits fertig
erstellt werden,
der Shop auf kasuwa
existiert,
und die ursprüngliche
Kernidee (Konfigurator / Selbstzusammenstellen) erst einmal
zurückgestellt ist.
Deshalb auch mein Eindruck,
dass mir der
rote Faden
fehlt – nicht aus Überlastung, sondern weil sich Ziel, Richtung
und Bedarf mehrfach verschoben haben.
Zu deinem Satz
„Mach dir bitte keine
weiteren Gedanken dazu. Ich kann die Idee nicht alleine
umsetzen.“
möchte ich offen sagen:
Für mich widerspricht sich das ein Stück weit.
„Mach dir bitte keine weiteren
Gedanken“ heißt für mich Rückzug.
„Ich kann die Idee nicht alleine umsetzen“ klingt nach der Suche
nach einem zweiten Kopf oder Mitstreiter.
Beides gleichzeitig kann ich
schwer zusammenbringen – deshalb meine Irritation.
Vielleicht hilft es, wenn wir
an der Stelle kurz klären:
Geht es dir aktuell
nur
um das Motiv
Geldscheine
als
künstlerisches Thema?
Oder suchst du tatsächlich
jemanden, der konzeptionell oder technisch mitdenkt?
Oder ist das Ganze im
Moment einfach im Fluss – ohne konkrete Erwartung an mich?
Mir ist wichtig, dass wir klar
und entspannt bleiben – ohne Druck, ohne Rechtfertigungen auf
beiden Seiten.
Und ja, die andere Mail
beantworte ich dir natürlich noch.
Liebe
Grüße
Jürgen
Liebe Heidi,
zu dem inhaltlichen Teil deiner
Mail (myposter, Vorlagen, passives Einkommen, eigene Motive bei
Plattformen anbieten, alleine stemmen usw.):
darauf bin ich in meiner letzten Mail
„Missverständnisse klären & den roten Faden
wiederfinden“
bereits eingegangen. Ich denke, dort ist ganz
gut beschrieben, warum ich an manchen Stellen anders reagiert habe
und wo für mich die Unklarheiten lagen. Das müssen wir an der
Stelle nicht noch einmal doppeln.
Zu deiner Frage
„Was machst du heute?“
–
ganz bodenständig und eher weltlich:
Wir haben heute um 12 Uhr das
Auto verkauft.
Eigentlich gab es ein Angebot über 1.500 €, aber der Käufer ist
bis heute nicht aufgetaucht. Am Sonntag habe ich das Ganze dann
über
wirkaufendeinauto.de
angestoßen. Der erste Ankaufspreis lag bei 2.705 €, was ich
ehrlich gesagt selbst kaum erwartet hatte.
Vor Ort wurden dann zwei Dellen
entdeckt und ein weiterer Vorbesitzer festgestellt – dadurch sind
wir am Ende bei
2.295 €
gelandet. Aber selbst das ist natürlich deutlich besser als die
1.500–1.700 €, mit denen wir ursprünglich gerechnet hatten.
Deshalb haben wir uns
anschließend noch etwas gegönnt und waren im
Mandarin
: Ente, eine
gute Vorsuppe und zum Dessert gebackene Banane mit Eis. Das hatte
etwas von „Haken dran“.
Jetzt bin ich gerade dabei,
meinen PC unter den höhenverstellbaren Schreibtisch zu montieren –
damit er nicht weiter als Staub- und Schmutzfänger im Raum
herumsteht.
So viel zu meinem heutigen Tag.
Beste
Grüße
Jürgen
2025.12.17
Guten Morgen Jürgen,
3 Mails, ein Durcheinander, das sollten wir strukturierter
hinbekommen.
Zur Klarstellung: Ich habe den kasuwa shop.ja. Aber da wäre meine
Idee nicht drauf realisierbar, da kann man nichts zusammenstellen, erst recht
nichts drehen.
Darum dachte ich an einen zweiten shop, auf dem man sich die
von mir gestellten Geldscheinbilder selber zum Poster zusammenstellen kann. Ich
hatte dich spontan gefragt, ob du eine Idee hast wie das umzusetzen ist. Ich
dachte, du kennst ganz vielleicht so eine Software oder besser einen fertigen Baukasten.
Das war eigentlich alles. Du bist da tiefer eingestiegen, was nicht mein Anliegen
war.
Es scheint nichts Fertiges zum Kauf zu geben, also lass ich
das sein, denn ich bin alleine und habe keine Ahnung von Websoftware. Die
Einschätzung, was den Bedarf an Geldscheinbildern angeht, habe ich sehr wahrscheinlich
auch überschätzt. Ich kann es mal testen bei kasuwa, aber nur mit fertigen Bildern
und am besten erst, wenn wir international gehen. Canva liefert auch einiges,
da könnte ich Fotos einreichen, aber die Idee mit dem Zusammenstellen ist jetzt
erst mal in der Schublade.
Das Thema können wir jetzt beenden, du hast viel Engagement
reingesteckt, Danke dir.
Es freut mich, dass ihr das Auto verkauft habt mit einem höheren
Preis und den Verkauf feiern konntet.
Jetzt kommt hier noch mal die dritte Mail in Kopie vom
14.12. (Es könnte doch gemütlicher zugehen). Wir sind so geistig rege, dass wir
eigentlich bei Irritationen telefonieren sollten. Ich will das aber nicht,
hatte ich dir geschrieben. Ob wir mal versuchen, immer nur eine einzige Mail zu
schicken? Manches kann ja auch einen Tag warten.
Guten
Abend Jürgen,
DU
ich danke dir für deine ausführliche Email.
Erst einmal wollte ich dir zeitnah stecken, dass du bei Facebook einen
Feind hast, Jan Vosske. Bitte blockier den schnellstens. Solche Menschen
schicken dir negative Energie.
Ich habe das heute zufällig realisiert, weil ich im Bad sauber gemacht
habe und öfter kleine Pausen über Trocknungsminuten am PC gemacht habe.
Im Internet habe ich auch
nach Aufträgen geschaut, also für mich. Ich hatte auch Interesse an der
Aufdeckung von Cyberkriminalität, sollten doch auch für Rentner passen, die
Voraussetzung ist aber die richtige Ausbildung. Kann ich vergessen.
Die Bundeswehrausgabe von Material ist es zu weit. Das BKA sucht
Fachleute, aber nicht remote. Ich peile die Nachhilfe remote an. Nächstes Jahr
soll kasuwa international werden, im März, ich denke europaweit, da verspreche
ich mir etwas von, wenn ich endlich die 100 Artikel im shop habe und Werbung
gemacht habe.
Und ich denke du hast für dich selber viel recherchiert. Quereinsteiger
beim Staat, nicht zu vergessen, ist aber eher homeoffice. Und in Sachsen kann
man Lehrer werden ohne Lehramt. Ich weiß nicht, ob es Bedarf an Programmierern
gibt.
Du wirst gebeutelt, das geht leider vielen so. Was ich alles bei
linkedin lese, das ist traurig.
Aber du siehst ja etwas positive darin, das ging mit auch immer so. Diese
Haltung ist einfach genial. Ich hoffe nur, du hast nicht noch irgendwo viel
Geld gebunkert. Das Jobcenter hat ja Zugriff auf deine Banken. Bei mir haben
sie mal Aktien vermutet, das war der Horror, die Bank hat das nicht richtig
weitergegeben.
Es gibt so viele KI-Kurse, das wird ja eine wahre Inflation.
Denk an den Staat und seine
Organe, sofern sie nicht Präsenzpflicht voraussetzen.
ICH
Ich habe in München studiert, ich habe im Außendienst München für zwei
Firmen verantwortet und ich bin für die Bahn oft in München. Die Stadt ist und
war mir immer zu laut. (Ich bin etwas hochsensibel). Aber die neuerlichen
Erfahrungen mit Menschen hauen mich um. Vielleicht kaufe ich einen gescheite
Ohrkapselschutz. Es kann aber auch sein, dass meine persönliche Transformation
mich mit angenehmeren Menschen zusammenbringt. Auch die Telefonate, sogar mit
der DHL, werden immer freundlicher. In Augsburg habe ich die Menschen dagegen
verbissen erlebt, das waren sie schon immer.
In der Archäologischen Staatssammlung hat die Führung stattgefunden, es
war eine Teilführung, im Januar geht es weiter, da bin ich nicht dabei. Funde
der Menschheit, nur aus Bayern.
Vor
35.000 Jahren haben sich die Menschen erstmal selber abgebildet. Was haben sie
abgebildet? Einen Arsch und einen Phallus, als 3 D Kunstwerk, nicht groß. Da
musste ich gleich an unseren Austausch denken. Klar ist die Erhaltung der
Menschheit nicht ohne beides möglich, aber langsam bekomme ich den Verdacht,
dass eine kollektive Massentraumatisierung durch die Libido und ihres Auslebens
stattgefunden hat und bis heute nicht geheilt ist. Kein Mentaltraining dazu?
Keine Hirnscans? Kein Hängolin für Sexsucht? Arme Menschheit. Das ganze ist
IQ-abhängig, denke ich mal.
SEX
Dass der Tscheche so besessen war von der Eroberung seiner
Mitarbeiterinnen, unfassbar. Die eine Mitarbeiterin (auch eine Tschechin )
kam in meine Gruppe und wir haben
ganz toll zusammengearbeitet. Bei der ersten jährlichen Bewertung musste ich
mich mit ihrem letzten Chef, dem Tschechen, aber einigen und ihre Bewertung
viel dann natürlich schlechter aus. Sie hat geheult. 3 mal darfst du raten, was
der Typ gegen sie hatte. Auch sie wollte keinen Sex mit ihm. (Da verlasse ich
mich jetzt auf das Channelmedium). Das Medium hat auch gesehen, dass sich in
dem Institut alle lieb hatten. Ach du Schande, ich habe bestimmt nicht alles
mitbekommen. Was für ein Alptraum! Ich war damals ständig krank!
Die ganze Qual da kam nochmal
hoch und dann kam noch etwas hoch:
HASS
In der Firma, für die ich zuletzt im Außendienst gearbeitet habe, wurde
mir ein völlig inkompetenes Arschloch vor die Nase gesetzt. Der andere nette
Chef hatte gekündigt. Mir wurde dieser Job angeboten, ich habe ich ihn
angenommen, es war ein Fehler, aber ich liebte den Außendienst.
Dieser Typ hat aber bald herausbekommen, dass ich mehr als er
verdiente, das habe ich selber gespürt und dann hat er mich gehasst. Also ich
dann bald gekündigt habe, ohne einen anderen Job zu haben, wollte er unbedingt
in meine Wohnung, ich fühlte mich echt bedroht. Er hatte ja kein Recht dazu,
aber er hatte meine Adresse. Es war der Horror.
Ich dachte, jetzt werde ich endlich Künstlerin, ohne neuen Job, ich war
erst mal so happy, mir ging es so gut, aber es war verdammt blauäugig, mit 42
damit anzufangen. Ich hätte sogar in Nürnberg noch studieren können, ich war
bei der Kunsthochschule zur Vorstellung, nur fehlte mir das Geld, um ohne
Einkommen zu studieren.
Das Zeugnis von der letzten Firma habe ich gar nicht richtig gelesen,
denn ich war ja sicher, ich würde mich nie mehr bewerben. Vorgestern habe ich
es getan. Sofort habe ich gespürt, das war nicht abgesprochen mit der
Geschäftsleitung, das war seins, nicht vollständig. Es war ein Rachezeugnis,
fiel aber nicht gleich auf.
Die letzten Tage waren seelische Folter, weil das alles noch mal
hochkam.
Ab heute habe
ich frei bis zum 1.1. aber hier werde ich genervt, von einigen Stellen, es ist
gemein. Ich habe heute die Wohnung mit Weihrauch geräuchert, das muss ich öfter
machen. Schlechte Energien vom Zug, eigener Kummer, es sollte jetzt gereinigt
sein.
Das Museum noch einmal
Römische und andere Masken für Reiterspiele, aus Metall…. Es gab damals
schon, gut und böse, also das bei den Römern, das fing vor Christus an.
Es gibt Literatur zu dem Thema. Wir leben in einer Dualität, also gibt
es auch Krieg und Frieden, auch Gut und Böse. Aber warum? Welches Prinzip steht
dahinter? Einstein soll behauptet haben, was die Welt zusammenhält, ist Liebe.
Die ist uns ja weitestgehend
abhandengekommen. In jedem zweiten Land herrscht Krieg. Ist es so, dass wir
Krieg zulassen müssen, eben wegen der Pole? Es gibt sogar die Aussage, dass
Krebs einen Ersatz für Krieg darstellt, nach dem Motto, Kriege verhindern wir
zwar durch Friedensabkommen, aber wir leben trotzdem beide Pole aus. Dazu
hatten die Damen auch keine Erklärung.
ERFOLG
Meine Youtubes sind in google, es gab noch eine falsche Verlinkung, da
habe ich noch einiges zu tun.
Jetzt wünsche ich euch erst
mal einen flotten Autoverkauf. Und ja, die BOP ist nur für Schüler. Du bist
wohl auf Erwachsene konzentriert.
Puhg,
lang geworden.
LG
Heidi
Am Dienstag, 16. Dezember 2025 um 22:50:19 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben:
Liebe Heidi,
zu dem inhaltlichen Teil deiner
Mail (myposter, Vorlagen, passives Einkommen, eigene Motive bei
Plattformen anbieten, alleine stemmen usw.):
darauf bin ich in meiner letzten Mail
„Missverständnisse klären & den roten Faden
wiederfinden“
bereits eingegangen. Ich denke, dort ist ganz
gut beschrieben, warum ich an manchen Stellen anders reagiert habe
und wo für mich die Unklarheiten lagen. Das müssen wir an der
Stelle nicht noch einmal doppeln.
Zu deiner Frage
„Was machst du heute?“
–
ganz bodenständig und eher weltlich:
Wir haben heute um 12 Uhr das
Auto verkauft.
Eigentlich gab es ein Angebot über 1.500 €, aber der Käufer ist
bis heute nicht aufgetaucht. Am Sonntag habe ich das Ganze dann
über
wirkaufendeinauto.de
angestoßen. Der erste Ankaufspreis lag bei 2.705 €, was ich
ehrlich gesagt selbst kaum erwartet hatte.
Vor Ort wurden dann zwei Dellen
entdeckt und ein weiterer Vorbesitzer festgestellt – dadurch sind
wir am Ende bei
2.295 €
gelandet. Aber selbst das ist natürlich deutlich besser als die
1.500–1.700 €, mit denen wir ursprünglich gerechnet hatten.
Deshalb haben wir uns
anschließend noch etwas gegönnt und waren im
Mandarin
: Ente, eine
gute Vorsuppe und zum Dessert gebackene Banane mit Eis. Das hatte
etwas von „Haken dran“.
Jetzt bin ich gerade dabei,
meinen PC unter den höhenverstellbaren Schreibtisch zu montieren –
damit er nicht weiter als Staub- und Schmutzfänger im Raum
herumsteht.
So viel zu meinem heutigen Tag.
Beste
Grüße
Jürgen
Nur kein Stress, Jürgen! Schlaf später gut.
LG Heidi
Am Mittwoch, 17. Dezember 2025 um 21:06:29 MEZ hat briefwechsel <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben:
Guten Abend Heidi,
Ich sitze gerade bei meinem Vater – leider ohne Laptop, den habe ich vergessen mitzunehmen. Deshalb heute nur ein kurzer Abendgruß. 😉
Guten Abend Heidi,
Ich sitze gerade bei meinem Vater – leider ohne Laptop, den habe ich vergessen mitzunehmen. Deshalb heute nur ein kurzer Abendgruß. 😉
2025.12.18
Liebe Heidi,
danke für deine Mails und auch
für die kurze Entspannung am Abend – kein Stress ist gut.
Ich habe alles gelesen.
Du sprichst in deinen Zeilen sehr
viele Punkte an, zu denen ich entweder seitenweise schreiben
könnte oder bei denen ich mir selbst erst einmal klar werden
müsste,
was
ich
eigentlich genau dazu sagen möchte. Das ist nichts Negatives – im
Gegenteil. Es sind viele interessante, dichte Gedanken, die aber
Zeit brauchen.
Gerade deshalb fände ich es
tatsächlich hilfreich, wenn wir – soweit es geht – bei
einer Mail pro Tag
bleiben. Nicht aus Strenge, sondern weil ich es schade fände,
spannende Themen einfach zu überspringen oder nur halb zu
beantworten, nur weil sie im Strom der Gedanken untergehen.
Zum Thema
Sex
, das du sehr
offen ansprichst:
Frauen haben mich nie belagert. Eine Frau war mir immer genug.
Dass es Männer gibt, die stark „schwanzgesteuert“ sind und dadurch
für andere sehr unangenehm oder sogar bedrohlich werden können,
kann ich mir gut vorstellen – und ich halte das für ein reales
Problem, das viel Schaden anrichtet. Deine Erfahrungen kann ich
insofern gut einordnen, auch wenn ich sie nicht selbst so gemacht
habe.
Zur
Arbeitswelt
und dem, was du
beschreibst:
Ich habe mein Leben lang im Grunde nur das gemacht, was mir Spaß
gemacht hat – und auch nur genau so lange, wie es sich richtig
angefühlt hat. Mir war immer bewusst: Hätte ich mich als
Programmierer früh auf
eine
Richtung festgelegt, wäre ich heute vermutlich „Senior irgendwas“
und würde 120.000 Euro im Jahr verdienen.
Ich habe mich aber bewusst dagegen entschieden.
Stattdessen habe ich mit
unterschiedlichen Programmiersprachen, Datenbanken und Umgebungen
gearbeitet, in verschiedenen Firmen, in ganz unterschiedlichen
Branchen. Immer wieder neu anfangen, neu denken, neue Menschen,
neue Sichtweisen. Das bedeutete ständig Einarbeitung – aber auch
ständig neue Eindrücke und Erfahrungen. Das war es mir wert.
Und zwischendurch habe ich immer mal wieder als Schlosser
gearbeitet – ganz bewusst als Ausgleich.
Vielleicht erklärt das auch ein
Stück weit, warum ich heute manche Dinge eher gelassen sehe und
andere nicht so einfach „abarbeiten“ kann.
Danke dir jedenfalls für dein
Vertrauen und deine Offenheit.
Lass uns das gern ruhig weiterführen – ohne Druck, ohne Tempo, mit
Raum für Gedanken.
Schlaf gut.
Liebe
Grüße
Jürgen
2025.12.20
Liebe Heidi,
danke dir für deinen Hinweis
wegen Facebook – ich weiß, dass das gut gemeint war.
Ich möchte dir dazu kurz meine
Haltung erklären, damit das nicht im Raum stehen bleibt:
Ich habe zwar Konten bei Facebook, Instagram und Twitter, aber ich
nutze sie nicht regelmäßig. Das sind für mich eher Übungs- oder
Testfelder, wenn ich mal etwas ausprobieren will – keine Orte, an
denen ich wirklich präsent bin oder mich austausche.
Dein Hinweis auf einen möglichen
„Feind“ hat mich ehrlich gesagt nicht einmal dazu veranlasst
nachzuschauen. Dafür ist mir meine Zeit und Aufmerksamkeit zu
schade. Wer angreift, will eine Reaktion, will Aufmerksamkeit,
will Wirkung. Das Einzige, was wirklich nicht funktioniert, ist
Ignorieren – und genau das ist meine Strategie.
Mein Spruch dazu ist recht
bodenständig:
„Was juckt es die Eiche,
wenn ein Schwein sich an ihrem Stamm schuppert.“
Grundsätzlich halte ich mich
bewusst von Social Media fern – aus zwei Gründen:
Es ist mir viel zu
unpersönlich. Genau deshalb habe ich mich bei
Brieffreunde
angemeldet – wegen echter Worte, nicht wegen Schlagzeilen oder
Reaktionen.
Äußerungen für oder gegen
irgendetwas können heute oder auch erst später Ärger bringen.
Aufmerksamkeit ist dort keine Ressource, sondern ein Risiko.
Insofern: Danke für deinen
Hinweis – er ist angekommen.
Aber ich lasse solche Dinge sehr bewusst an mir vorbeiziehen.
Einen schönen Advent wünscht
dir
Jürgen
Lieber
Jürgen,
Eine
mail fehlt noch, die letzte.
Es ist unfassbar, wie mich die Vorweihnachtszeit
mit Missgeschicken beutelt.
Wenn
du das nicht annehmen willst, worauf ich dich aufmerksam gemacht habe, ist
das natürlich deine Entscheidung. Du hast mit deinem Feind bei FB Kontakt sehr
wohl aufgenommen, das war schon Kommunikation. Diese FB -Seite ist einfach
nur peinlich und ja öffentlich. Auch ein Beitrag wurde wegen Falschheit offiziell
gelöscht. Wenn du dich mehr mit dem Quantenfeld beschäftigt hättest,
würdest du besser aufpassen. Es wird sogar empfohlen, alte Email-Adressen
zu löschen. Ich hatte noch einen kleinen Schrankschlüssel am Schlüsselbund
von dem letzten Honorarjob, bei dem war etwas unangenehmes,
ich hatte es monatelang nicht realisiert,
da hängen alte üble Energien dran. Endlich ist er im Müll.
Ich
sperre ab und zu mal Idioten bei FB, Negativität ist nun mal präsent, auch
Betrug. Ich verstehe nicht, dass du dir das gefallen lässt. Das hat auch
mit deinem
Selbstwert zu tun.
Überlege
es dir bitte noch einmal. Es geht nicht um Bodenständigkeit sondern um ein
energetisch sauberes Umfeld. Mich hatte eine Hellseherin vor kurzem angegriffen,
ich war vor den Kopf gestoßen, den Vorfall habe ich dann gemeldet. Sie
wollte mich dann auch noch einschüchtern, sie würde mich anzeigen, denn
sie hätte meine Kontaktdaten, was gelogen war. Ich habe aber ihre und das
weiß sie jetzt, auch das die Plattform Bescheid weiß. Jetzt bin ich die Überlegene.
Anderes
Thema:
Ich musste
übrigens mal schmunzeln, als du geschrieben hast, der liebe Gott hat was anderes
mit mir vor. So sagt das immer Christian Bischoff. Das ist eine geniale
Einstellung und man glaubt weiter an sich.
Ich
merke aber nichts. Mein Bahnjob wurde eingeschränkt, das ist ein Schock. Was
habe ich angefangen? Swagbucks. Wenn ich die puzzles noch mit einer
entsprechenden Software auf meinen PC bekomme, wäre das der Hit, denn die
spiele ich eh öfter. Und fürs Spielen bekommt man mehr. Einer hat 1000
Euro angeblich in einem Monat bekommen, aber ich kann nur was mit Puzzles
anfangen, die anderen Spiele kenne ich nicht.
Ich habe noch kein Gefühl, wie viel ich
da verdienen kann.
Genieß
den Tag
LG
Heidi
Heidi Roth
Dipl.-Ing (FH)
freiberufliche Dozentin für das BOP
(Berufsorientierungsprogramm)
Theodor-Körner-Straße 1
96515 Sonneberg
Tel: 03675 7086879
Mobil: 015116519504
E.Mail: roth.heidi@aol.com
Am Samstag, 20. Dezember 2025 um 09:08:07 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben:
Liebe Heidi,
danke dir für deinen Hinweis
wegen Facebook – ich weiß, dass das gut gemeint war.
Ich möchte dir dazu kurz meine
Haltung erklären, damit das nicht im Raum stehen bleibt:
Ich habe zwar Konten bei Facebook, Instagram und Twitter, aber ich
nutze sie nicht regelmäßig. Das sind für mich eher Übungs- oder
Testfelder, wenn ich mal etwas ausprobieren will – keine Orte, an
denen ich wirklich präsent bin oder mich austausche.
Dein Hinweis auf einen möglichen
„Feind“ hat mich ehrlich gesagt nicht einmal dazu veranlasst
nachzuschauen. Dafür ist mir meine Zeit und Aufmerksamkeit zu
schade. Wer angreift, will eine Reaktion, will Aufmerksamkeit,
will Wirkung. Das Einzige, was wirklich nicht funktioniert, ist
Ignorieren – und genau das ist meine Strategie.
Mein Spruch dazu ist recht
bodenständig:
„Was juckt es die Eiche,
wenn ein Schwein sich an ihrem Stamm schuppert.“
Grundsätzlich halte ich mich
bewusst von Social Media fern – aus zwei Gründen:
Es ist mir viel zu
unpersönlich. Genau deshalb habe ich mich bei
Brieffreunde
angemeldet – wegen echter Worte, nicht wegen Schlagzeilen oder
Reaktionen.
Äußerungen für oder gegen
irgendetwas können heute oder auch erst später Ärger bringen.
Aufmerksamkeit ist dort keine Ressource, sondern ein Risiko.
Insofern: Danke für deinen
Hinweis – er ist angekommen.
Aber ich lasse solche Dinge sehr bewusst an mir vorbeiziehen.
Einen schönen Advent wünscht
dir
Jürgen
Noch vergessen, das Jobcenter könnte dich da auch mal aufsuchen, auch potentielle Kunden.
Am Samstag, 20. Dezember 2025 um 09:08:07 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben:
Liebe Heidi,
danke dir für deinen Hinweis
wegen Facebook – ich weiß, dass das gut gemeint war.
Ich möchte dir dazu kurz meine
Haltung erklären, damit das nicht im Raum stehen bleibt:
Ich habe zwar Konten bei Facebook, Instagram und Twitter, aber ich
nutze sie nicht regelmäßig. Das sind für mich eher Übungs- oder
Testfelder, wenn ich mal etwas ausprobieren will – keine Orte, an
denen ich wirklich präsent bin oder mich austausche.
Dein Hinweis auf einen möglichen
„Feind“ hat mich ehrlich gesagt nicht einmal dazu veranlasst
nachzuschauen. Dafür ist mir meine Zeit und Aufmerksamkeit zu
schade. Wer angreift, will eine Reaktion, will Aufmerksamkeit,
will Wirkung. Das Einzige, was wirklich nicht funktioniert, ist
Ignorieren – und genau das ist meine Strategie.
Mein Spruch dazu ist recht
bodenständig:
„Was juckt es die Eiche,
wenn ein Schwein sich an ihrem Stamm schuppert.“
Grundsätzlich halte ich mich
bewusst von Social Media fern – aus zwei Gründen:
Es ist mir viel zu
unpersönlich. Genau deshalb habe ich mich bei
Brieffreunde
angemeldet – wegen echter Worte, nicht wegen Schlagzeilen oder
Reaktionen.
Äußerungen für oder gegen
irgendetwas können heute oder auch erst später Ärger bringen.
Aufmerksamkeit ist dort keine Ressource, sondern ein Risiko.
Insofern: Danke für deinen
Hinweis – er ist angekommen.
Aber ich lasse solche Dinge sehr bewusst an mir vorbeiziehen.
Einen schönen Advent wünscht
dir
Jürgen
Liebe Heidi,
danke für deine Mail. Bevor ich auf die einzelnen Punkte eingehe,
erst einmal eine Frage vorweg:
Du schreibst von vielen Missgeschicken in der Vorweihnachtszeit –
sind es wirklich so viele auf einmal? Wenn du magst, sag mir gern
kurz, was da gerade alles zusammenkommt.
Zum Thema Facebook möchte ich ein paar Dinge klarstellen, damit
hier keine falschen Annahmen stehen bleiben:
Ich war seit Monaten nicht mehr aktiv auf Facebook. Geschrieben
habe ich dort zuletzt ausschließlich meinem Sohn – sonst
niemandem. Das ist die einzige Kommunikation, die stattgefunden
hat.
Ich habe heute trotzdem sowohl meine private Seite als auch die
Geschäftsseite kurz angesehen und nichts gefunden, was auf das von
dir Beschriebene hindeutet. Unabhängig davon habe ich die
Geschäftsseite
zur Löschung vorgemerkt
bzw. die Löschung beantragt. Ob
sie noch sichtbar ist, weiß ich nicht genau – Facebook lässt einem
ja diese 30-Tage-Frist, in der man theoretisch reaktivieren
könnte, bevor sie endgültig verschwindet.
Wenn du schreibst, dass Negativität und Betrug präsent sind:
genau
deshalb
mache ich auf Facebook, Instagram
und Twitter/X nichts. Ich halte bewusst Abstand zu diesen
Plattformen.
Dass du schreibst
„Ich verstehe nicht, dass du dir das
gefallen lässt“
– dazu müsste ich erst davon erfahren. Ohne
konkrete Hinweise kann ich weder reagieren noch etwas klären.
Was mir in dem Zusammenhang sehr geholfen hätte (und auch jetzt
noch helfen würde):
Ein
Screenshot
oder ein konkreter Hinweis, worum
es genau geht. Dann weiß ich, wovon du sprichst, und kann mir ein
eigenes Bild machen.
Falls sich das, was du beschreibst, tatsächlich bestätigt, mache
ich kurzen Prozess: Dann lösche ich alle betreffenden Konten und
auch die dazugehörigen E-Mail-Adressen vollständig.
Zu den
Puzzles / Swagbucks
noch eine nüchterne
Einschätzung:
Ich vermute stark, dass man selbst dann kein Geld verdienen würde,
wenn man die Puzzles lokal auf den PC bekäme. Die Vergütung
entsteht in der Regel dadurch, dass während des Spielens
Werbung
eingeblendet
, Nutzungszeiten getrackt und
Partnerzuordnungen gemacht werden – und das funktioniert nur
online.
Eine lokale PC-Version würde dieses System im Grunde aushebeln:
Kein Werbeeinblendung, kein Tracking, kein Nachweis – und damit
keine Einnahmen. Genau deshalb gibt es auch keine „echten“
Offline-Puzzle oder PC-Spiele, mit denen man bei Swagbucks Geld
verdienen kann.
Die Aussage, jemand habe angeblich 1.000 Euro im Monat verdient,
gehört aus meiner Sicht eher in den Bereich Hörensagen.
Theoretisch ist so etwas möglich, aber nur mit sehr hohem
Zeitaufwand und meist nicht allein durch Spielen. Solche Beträge
kommen in der Regel nur zustande, wenn zusätzlich
Kreditkartenanmeldungen, Abos oder größere Cashback-Aktionen
genutzt werden. Für reines Puzzle-Spielen halte ich das für extrem
unrealistisch.
Zum Schluss noch eine Nachfrage:
Du schreibst, dein
Bahnjob wurde eingeschränkt
–
weißt du schon, warum? Liegt es an den Kosten, an Einsatzzeiten
oder an etwas anderem?
Genieß du den Tag auch – und lass uns die Dinge Schritt für
Schritt sortieren.
Liebe Grüße
Jürgen
Liebe Heidi,
noch kurz zu deinem Nachtrag:
Wenn sich potenzielle Kunden, Auftraggeber oder auch Arbeitgeber
auf Facebook-Kommunikation verlassen oder dort recherchieren, dann
wären sie für mich ehrlich gesagt ohnehin nicht die richtigen
Partner. Das passt schlicht nicht zu mir.
Ich lege bewusst keinen Wert darauf, über Social Media
wahrgenommen oder bewertet zu werden. Genau deshalb halte ich dort
Abstand und sehe diese Plattformen nicht als Maßstab für
Seriosität, Zuverlässigkeit oder berufliche Eignung.
Grundsätzlich gilt für mich:
Ich lasse mir weder vorschreiben,
wie
ich zu
reden habe (Gendern geht für mich gar nicht), noch
was
ich medizinisch zu tun habe. Als in Österreich die Impfpflicht
kam, habe ich eine sehr gute Stelle in Wien gekündigt – ganz
bewusst. Das war keine Trotzreaktion, sondern eine klare
persönliche Entscheidung.
Insofern bin ich da recht entspannt. Wer mit mir arbeiten will,
tut das wegen meiner Arbeit, meiner Haltung und meiner
Verlässlichkeit – nicht wegen eines Profils oder irgendeiner
Aktivität auf Facebook.
Liebe Grüße
Jürgen
2025.12.21
Guten Morgen Jürgen,
Danke für dein Nachfragen. Du hast von mir nur einen Teil meiner „Entwicklung“ erfahren. Erst mal, seitdem ich in Sonneberg wohne, bekomme ich immer mehr Zugang zu den Ursprüngen der Familie, zu den Traumata und Verstrickungen, und damit Antworten für das Nicht-Gelingen eines wünschenwertens Familienlebens. Ich habe dir nur von Omas Vergewaltigung geschrieben. Es ist schon fast zum Kaputtlachen, dass ich jetzt endlich weiß, warum ich immer panische Angst hatte schwanger zu werden. Das kam wohl von ihr. Ich habe ja auch keine Kinder. Die Generationen vor uns beeinflussen und blockieren oder unterstützen uns mehr, als wir ahnen. Das ist bekannt, aber keiner will es wahrhaben. Ich hatte immer schon als Jugendliche Beklemmungen beim Schienenbus -Fahren. Ich konnte es nicht wissen, dass es ein schlimmes Unglück bei der Bahn, eben mit diesem Zugtyp gab, mit vielen toten Schülerinnen, auch einer Verwandten, ein Kind einer Cousine meiner Mutter. Ich habe das viel später erfahren, aber das kam noch mal hoch, als ich herausbekam, in welchem Ort meine Oma vergewaltigt wurde. Auf dem Bild von dem Ort stand dieser Schienenbustyp. Wenn meine Mutter, die da in der Nähe geboren ist, den Ortsnamen „Krebsöge“ nannte, bekam ich schon als Kind Fluchtambitionen. Dass man so mit seinen Vorfahren verbunden ist, das ist der Hammer!
Bei der anderen Oma ging es weiter. Sie konnten meinen Vater bei der Geburt nicht annehmen, er erinnerte sie gleich nach der Geburt an ihren Mißbrauch (keine Vergewaltigung). Was sich daraus entwickelt hat, kann ich nicht schreiben, das ist zu schlimm, ich saß mal wieder stundenlang wie handlungsunfähig rum. Ich will dich damit nicht belasten, du bräuchtest mehrere Flaschen Schnaps, um das ansatzweise zu verdauen. Was noch dazukommt, dass die Oma mütterlicherseits ja mit mir spricht. Das ist unheimlich, wenn du das nicht kennst. Sie motzt auch rum, wie langweilig ich bin. Wenn ich zu wenig Geld zum Verreisen hätte, soll ich das Mentaltrainingsbuch weiter studieren. Es fiel mir nach den nächsten Seiten wie Schuppen von den Augen, warum mein Geld weniger geworden ist. Nur das kann ich nicht so schnell verdauen und vor allem, ändern. Gestern hat sie gesagt, ich soll Lotto spielen, ich würde etwas kleines gewinnen. Kreisch! 3 Richtige habe ich. Aber bei ebay habe ich 62 € Netto eingenommen durch den Verkauf von Büchern, 25 und 19 Euro Brutto von 2 Büchern aus dem Papiercontainer. Mein shop läuft dagegen noch nicht. Da müssen 100 Artikel rein!
Eher sehe ich meine Fortschritte, auch durch den Kontakt zu dir, dass ich immer normaler werde und mit normalen Menschen zusammenkomme. Traumata müssen halt integriert werden. Es ist einfach Klasse, dass ich inzwischen normale Telefonate führe mit DHL, O2, der Bank, das war früher immer Stress und aggressiv. Dr. Joe Dispenza grüßt, mein Quantenfeld ist leicht geworden.
Und du kannst sicher sein, dass du ganz bestimmt keine schlimmem Altlasten bei dir hast, sei dankbar.
In dieser Phase habe ich so viele technische Probleme, Internetausfälle, Facebooksperrungen, Mailen geht nur noch eingeschränkt, Aol hat mir noch immer nicht geholfen, da hängt aber die Bank dran, auch das Finanzamt, was mich auch weiterhin nervt und mir den letzten Nerv nimmt. Mails vom Finanzamt sind anscheinend neuerdings rechtsgültig, ich bin zutiefst beunruhigt. Plötzlich funktionierte der TV nicht mehr, 3 Tage lang. Die Wohnungsgenossenschaft antwortet nicht richtig. Ich habe 400 Euro nachbezahlt, aber da stimmt was nicht. Ich muss heute nochmal schreiben.
Weil plötzlich der Wasserhahn im Bad undicht war, habe ich den Kaltwasser-Haupthahn über Nacht zugedreht, aber beinahe am nächsten Morgen nicht mehr aufbekommen. Ich habe mich vielleicht erschrocken. Gott sei Dank habe ich Werkzeug. Der Heizkörper in der Küche hat eine Macke, gestern hat er mal wieder Einsicht gezeigt, aber ich habe keine Energie, das zu melden, weil ich nicht mal weiß, wie lange sie brauchen für einen Wechsel. Ich bin k.o.
Das Piepsen hat mich verrückt gemacht, ich war auf dem Dachboden, nix. Inzwischen ahne ich, es kommt vom Router. Durch die Rigipswände hier kannst du nicht so leicht orten, wo Geräusche herkommen. Vor Monaten hat es mal, als mein Ex-Schätzchen die Stromleitungen messen wollte, weil ich öfter Stromausfälle hatte und Elekrogeräte kaputt gingen, so laut in der Wand gepiept, dass er zusammengezuckt ist. Und da wohne ich. Aber in einer Gipswand kann man doch nichts einbauen. Ich bin ausgerastet, dann habe ich das Feuchtigkeitsmeßberät im Blumentopf vernichtet, weil ich dachte, da käme der Ton her, was natürlich Quatsch war.
Bei O2 haben sie meinen endlich nochmals gemeldeten Fall wegen den ständigen Telefonstörungen (4mal die Apotheke nicht erreicht) einfach als erledigt definiert. Mein Fall wurde tatsächlich später einfach als erledigt definiert. Bis du da jemand erreichst, dauert es Stunden, alles verplemperte Zeit. Endlich habe ich eine erste Antwort, ich soll den Telefonstecker in die rechte Buchse versuchsweise stecken. Das Piepsen wäre eine Neuausrichtung des Routers, das dürfte man nicht hören. (hätte ich das doch nur früher geahnt!) Ich bekomme einen neuen Router. Wieso mein Standort immer Berlin ist, und ich deshalb ständig Nachfragen von Amazon und Co bekam, konnten sie mir auch nicht sagen, aber nach dem Umstecken das Telefonsteckers ist er das nicht mehr. Ich habe das sooooft gefragt, auch in den O2-Läden.
Der „Ich bin dann mal weg -IQ“ hat Deutschland fest im Griff.
Telefonkabel vom relativ neuen Telefon kaputt, ausgetauscht. Kabel von der Gegensprechanlage kaputt, ausgetauscht (kein Jahr alter neuer Hörer mit Kabel). Und dann die Aussage eines Channelmediums: Das ist das Thema „Kommunikation“, aha, das müsste aber dann zu Sonneberg gehören, da mache ich einen Stopp, denn ich will ja wieder wegziehen.
Ob wirklich der Router die Quelle des Telefon- und Internetproblems ist?
Das ist doch schon der zweite ausgetauschte!
Reicht’s? Verstehst du das?
Und dann kam die mail von dem Feldunternehmen…
Und nun zu Facebook:
https://www.facebook.com/juergen.reichenberger
Jan Vosske
Anständiges Deutsch kannste auch nicht! Logisch, dass dieses Geschreibsel keiner teilt, der sich nicht mit Dir zusammen der Lächerlichkeit preisgeben will
Kommt hinzu, dass Du nichts zu fordern hast!
33 Wo.
Antworten
Jürgen Reichenberger
1.) Und wer hat gesagt, dass es geteilt werden soll?
2.) Und wer legt fest, wer was fordern darf?
30 Wo.
Antworten
Jan Vosske
Jürgen Reichenberger
Bist halt ein Schnacker .. ohne Ahnung, ohne Kompetenzen, aber mit einer riesen großen Klappe!
Erkennbar an Deinen einfältigen Fragen
Wenn ich es nicht besser wüßte, würd ich schreiben, Du sollst halt mal genau hingucken.
Aber gucken reicht nicht, man muss auch verstehen, was man sieht. Und da bist Du dann bereits überfordert.
Das meinte ich.
Bei Angeboten zu Seminaren oder Behandlungen, sogar bei Recherchen nach Esoteriklines schaue ich übrigens immer auf Facebook, das spricht oft Bände.
Lass dir negative Postings nicht gefallen! So meinte ich das, du stehst damit in der Öffentlichkeit. Man kann bei Facebook so viel einstellen, ich meine sogar, wer überhaupt was posten darf.
Facebook würde ich nicht so schnell löschen. Ich habe mal von einer Fundsache mitbekommen, die beiden Mädels (Finderinnen) haben gesagt, wir schauen mal, ob er auf Facebook ist (sein Ausweis war in der Geldbörse) da kam ich zu der Entscheidung.
Bei Swagbucks wirst du fürs (online) Puzzeln bei jigsaw belohnt. Doch, das geht. Aber auf dem Handy ist mir das zu klein, die Werbung ja, nervig. Dann habe ich gelesen, dass man die App auf den PC bekommt, aber ich habe sie noch nicht. Das ist alles MINININI, aber 100 Euro bekommt man alleine mit den Umfragen im Monat hin, ist ja erst mal steuerfrei und vor allem, krankenkassenfrei, fast 20 % bekommt sie ja!
Ich würde sogar die Spiele machen, aber ich kenne sie nicht. Und die App geht mir nicht aufs Smartphone, ich mach sowas nur am PC. Die Befragungen würde ich am Smartphone machen, aber erst wieder, wenn ich mit dem Zug unterwegs bin.
Mag sein, dass 1000 Euro nicht regelmäßig machbar sind, aber der Mann hat geschrieben, mit Spielen, ich habe nicht behauptet mit Puzzlen. Wenn er im Krankenhaus war und lange am Smartphone oder Laptop hing, hat er vielleicht einen Rekord aufgestellt. Dann schau dir mal an, was da inzwischen angeboten wird, nicht nur Puzzles. Bist du denn da registriert? Die Spiele bekam ich nicht sofort gezeigt, erst nach 3 Tagen und dem Erreichen des Tagesziels, ich blicke eh noch nicht durch.
Der Bahn-Job
Neue
Züge haben meist Automatische Zählsystem drin. Im Dieselnetz fahren alte Züge, planmäßig bis 2032, aber dass man die Züge auch nachrüsten kann, das wusste ich nicht. Die Ausschreibung dazu war im August (die Bahn ist zu Ausschreibungen verpflichtet). Zufälligerweise habe ich sie im Internet gefunden. Aber die Bahn hat es nicht verraten. Sie hat es versäumt, dieses ganze Netz aus der Ausschreibung für die ganzen Feldunternehmen im Oktober rauszunehmen und das war unverschämt, eine absolute Frechheit. Im Dieselnetz gab es aber Klagen über Zähler und ich denke, dass DB Regio drauf gedrängt hat, die Züge nachzurüsten. Das Feldbüro hat einen Vertrag mit der Bahn, da scheint sowas nicht mal drinzustehen, mit anderen Worten, die Bahn kann machen was sie will. Planungssicherheit für die Feldbüros (sind so 500 Erheber bei dem Münchener Feldbüro gewesen schätzungweise) ist der Bahn doch egal. Das Feldbüro in München ist allerdings auch unfähig, ich hatte mehrmals auf die Probleme mit Zählern hingewiesen, aber nicht mal eine Antwort bekommen. Jetzt habe ich triumphiert, nach dem Motto, wenn sie sich nicht um die Qualität der Erheber kümmern, nicht mal nachschulen und so Verspätungen bei DB Regio eingefahren werden, sollen sie sich nicht wundern. Naja, habe es etwas netter geschrieben. Aber ich denke, das war der Grund. Dass das Zählen irgendwann wegfällt, ist allen bewusst, Interviewen geht weiter. Das ist aber nur selten und ich mache das nicht.
Aussicht
Sobald ich wieder mail-Zugang habe, melde ich mich bei den Nachhilfeunternehmen. Wenn das online geht, brauche ich vermutlich eine bessere Kamera, ich weiß nicht mal, wie das geht, also am PC. Vor Ort in Coburg wurde auch die Möglichkeit angeboten.
Ist etwas lang geworden.
Liebe Grüße
Heidi
Heidi Roth
Dipl.-Ing (FH)
freiberufliche Dozentin für das BOP
(Berufsorientierungsprogramm)
Theodor-Körner-Straße 1
96515 Sonneberg
Tel: 03675 7086879
Mobil: 015116519504
E.Mail: roth.heidi@aol.com
Am Samstag, 20. Dezember 2025 um 22:23:02 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben:
Liebe Heidi,
danke für deine Mail. Bevor ich auf die einzelnen Punkte eingehe,
erst einmal eine Frage vorweg:
Du schreibst von vielen Missgeschicken in der Vorweihnachtszeit –
sind es wirklich so viele auf einmal? Wenn du magst, sag mir gern
kurz, was da gerade alles zusammenkommt.
Zum Thema Facebook möchte ich ein paar Dinge klarstellen, damit
hier keine falschen Annahmen stehen bleiben:
Ich war seit Monaten nicht mehr aktiv auf Facebook. Geschrieben
habe ich dort zuletzt ausschließlich meinem Sohn – sonst
niemandem. Das ist die einzige Kommunikation, die stattgefunden
hat.
Ich habe heute trotzdem sowohl meine private Seite als auch die
Geschäftsseite kurz angesehen und nichts gefunden, was auf das von
dir Beschriebene hindeutet. Unabhängig davon habe ich die
Geschäftsseite
zur Löschung vorgemerkt
bzw. die Löschung beantragt. Ob
sie noch sichtbar ist, weiß ich nicht genau – Facebook lässt einem
ja diese 30-Tage-Frist, in der man theoretisch reaktivieren
könnte, bevor sie endgültig verschwindet.
Wenn du schreibst, dass Negativität und Betrug präsent sind:
genau
deshalb
mache ich auf Facebook, Instagram
und Twitter/X nichts. Ich halte bewusst Abstand zu diesen
Plattformen.
Dass du schreibst
„Ich verstehe nicht, dass du dir das
gefallen lässt“
– dazu müsste ich erst davon erfahren. Ohne
konkrete Hinweise kann ich weder reagieren noch etwas klären.
Was mir in dem Zusammenhang sehr geholfen hätte (und auch jetzt
noch helfen würde):
Ein
Screenshot
oder ein konkreter Hinweis, worum
es genau geht. Dann weiß ich, wovon du sprichst, und kann mir ein
eigenes Bild machen.
Falls sich das, was du beschreibst, tatsächlich bestätigt, mache
ich kurzen Prozess: Dann lösche ich alle betreffenden Konten und
auch die dazugehörigen E-Mail-Adressen vollständig.
Zu den
Puzzles / Swagbucks
noch eine nüchterne
Einschätzung:
Ich vermute stark, dass man selbst dann kein Geld verdienen würde,
wenn man die Puzzles lokal auf den PC bekäme. Die Vergütung
entsteht in der Regel dadurch, dass während des Spielens
Werbung
eingeblendet
, Nutzungszeiten getrackt und
Partnerzuordnungen gemacht werden – und das funktioniert nur
online.
Eine lokale PC-Version würde dieses System im Grunde aushebeln:
Kein Werbeeinblendung, kein Tracking, kein Nachweis – und damit
keine Einnahmen. Genau deshalb gibt es auch keine „echten“
Offline-Puzzle oder PC-Spiele, mit denen man bei Swagbucks Geld
verdienen kann.
Die Aussage, jemand habe angeblich 1.000 Euro im Monat verdient,
gehört aus meiner Sicht eher in den Bereich Hörensagen.
Theoretisch ist so etwas möglich, aber nur mit sehr hohem
Zeitaufwand und meist nicht allein durch Spielen. Solche Beträge
kommen in der Regel nur zustande, wenn zusätzlich
Kreditkartenanmeldungen, Abos oder größere Cashback-Aktionen
genutzt werden. Für reines Puzzle-Spielen halte ich das für extrem
unrealistisch.
Zum Schluss noch eine Nachfrage:
Du schreibst, dein
Bahnjob wurde eingeschränkt
–
weißt du schon, warum? Liegt es an den Kosten, an Einsatzzeiten
oder an etwas anderem?
Genieß du den Tag auch – und lass uns die Dinge Schritt für
Schritt sortieren.
Liebe Grüße
Jürgen
2025.12.22
Hallo Jürgen,
wir reden komplett aneinander vorbei. Es geht um negative Energie, die du m.E. zulässt, wenn du solche Posts zulässt und das auch noch von einem Freund.
Hast du meine Mail gestern bekommen? 2 mal ist sie falsch gelandet. Es könnte doch mal langsam alles wieder klappen, denkste.
Gruß Heidi
Am Samstag, 20.
Dezember 2025 um 09:08:07 MEZ hat Jürgen Reichenberger
<briefwechsel@jreichenberger.net>
Folgendes
geschrieben:
Liebe Heidi,
danke dir für deinen Hinweis wegen Facebook – ich
weiß, dass das gut gemeint war.
Ich möchte dir dazu kurz meine Haltung erklären,
damit das nicht im Raum stehen bleibt:
Ich habe zwar Konten bei Facebook, Instagram und
Twitter, aber ich nutze sie nicht regelmäßig. Das
sind für mich eher Übungs- oder Testfelder, wenn ich
mal etwas ausprobieren will – keine Orte, an denen
ich wirklich präsent bin oder mich austausche.
Dein Hinweis auf einen möglichen „Feind“ hat mich
ehrlich gesagt nicht einmal dazu veranlasst
nachzuschauen. Dafür ist mir meine Zeit und
Aufmerksamkeit zu schade. Wer angreift, will eine
Reaktion, will Aufmerksamkeit, will Wirkung. Das
Einzige, was wirklich nicht funktioniert, ist
Ignorieren – und genau das ist meine Strategie.
Mein Spruch dazu ist recht bodenständig:
„Was juckt es die Eiche, wenn ein Schwein
sich an ihrem Stamm schuppert.“
Grundsätzlich halte ich mich bewusst von Social
Media fern – aus zwei Gründen:
Es ist mir viel zu unpersönlich. Genau deshalb
habe ich mich bei
Brieffreunde
angemeldet – wegen echter Worte, nicht wegen
Schlagzeilen oder Reaktionen.
Äußerungen für oder gegen irgendetwas können
heute oder auch erst später Ärger bringen.
Aufmerksamkeit ist dort keine Ressource, sondern
ein Risiko.
Insofern: Danke für deinen Hinweis – er ist
angekommen.
Aber ich lasse solche Dinge sehr bewusst an mir
vorbeiziehen.
Einen schönen Advent wünscht dir
Jürgen
Am
19.12.2025 um 17:25 schrieb
no-reply-portal@manuel-tremmel.de
:
Hallo Jürgen, Danke dir, aber ich spiele das öfter, direkt auf der Plattform, man braucht dazu keinen Extra-Zugang, nicht mal einen account:
Kostenlose Online-Puzzles
Jigsaw Planet
https://www.jigsawplanet.com
› ...
aber um fürs Spielen bezahlt zu werden (und die Werbung über mich ergehen lassen) brauche ich einen Zugang für Swagbucks. Dazu brauche ich aber die mail-Adresse. Lass es gehen, ich mache erst mal nur Umfragen. Aol muss erst laufen, es kommt keine Antwort.
Gruß Heidi
E.Mail: roth.heidi@aol.com
Am Montag, 22. Dezember 2025 um 12:43:45 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben:
Liebe Heidi,
über den Microsoft Store kannst du es auf dem PC spielen, siehe
Anhang ;-)
Tschüß, bis heute Abend
Jürgen
Liebe Heidi,
über den Microsoft Store kannst du es auf dem PC spielen, siehe
Anhang ;-)
Tschüß, bis heute Abend
Jürgen
Liebe Heidi,
ja, ich habe deine Mail bekommen.
Ich habe mir den betreffenden Post
noch einmal angeschaut. Für mich bestätigt er im Grunde genau
das, was ich zum Thema Facebook bereits geschrieben hatte: Es
ist nicht meine Welt, nicht mein Kommunikationsraum und nichts,
womit ich mich inhaltlich oder emotional beschäftigen möchte.
Mir war übrigens nicht bewusst, dass
diese Person ein „Freund“ von mir sein soll. Mit seinem
Kommentar hat er sich in meinen Augen selbst disqualifiziert –
weiter reicht meine Beschäftigung damit aber auch nicht.
Was ich ehrlich sagen möchte:
Die negative Aura oder Energie entsteht für mich
erst
jetzt
, dadurch, dass ich mich damit
noch
einmal
befassen soll. Vorher war das für
mich erledigt, weil ich dem keinerlei Bedeutung beigemessen
habe.
Ich weiß, dass dein Hinweis gut
gemeint war. Trotzdem wäre es für mich im Rückblick angenehmer
gewesen, meine Zeit und Aufmerksamkeit nicht noch einmal darauf
zu verwenden. Ignorieren ist für mich in solchen Fällen kein
Wegsehen, sondern bewusste Selbststeuerung.
Lass uns das Thema damit gern
abschließen.
Diese Emails habe ich erhalten:
Liebe Grüße
Jürgen
Hallo Heidi
OK. Wenn ich was für dich tun kann sag es.
Schönen Abend
Jürgen
Hallo Jürgen, ich gehe jetzt mal davon aus, dass du die Mail vom 21.12 .14:28 bekommen hast. Die Uhrzeit stand nicht dabei und das Datum auch nicht, also bei deiner Auflistung. Und es kam kein Kommentar dazu, oder doch?
AOL meldet sich einfach nicht, ich weiß nicht wie ich das Chaos hier besiegen kann.
Gestern und vorgestern habe ich mal wieder TV abends geschaut, Dokumentationen, so was von grausam! Die Schwarzen geben ihre eigenen Kinder zur Versklavung freiwillig her, für die Kakaobohnenernte, anstatt sie in die Schule zu schicken.
Immer das gleiche m.E.: Schulische Ausbildung muss einfach forciert werden und die Liebe, die lt. Einstein die Welt zusammenhält ist weitestgehend verschwunden. Traumata der Vorfahren leben weiter, wie soll da Liebe gelingen? Die Gier der Reichen sorgt letztendlich für die Massen an Fremden, die uns jetzt in Europa ausnutzen. Es wird für mich immer deutlicher. Warum kapiert das keiner? Was tun?
Wegen Swagbucks mach dir bitte keine Gedanken, ich hatte dich gar nicht nach Unterstützung gefragt, das hätte ich anderes geschrieben. Trotzdem Danke. Auf jeden Fall ist es lustig, beim Kaffee Trinken bei Swagbucks mal eben 1 Euro zu verdienen. Und es laufen da beim Befragen bei mir tatsächlich Bewusstseinsprozesse ab. Was ich alles nicht kenne und nicht nutze! ich komme mir richtig oldfashioned und langweilig vor, kein Netflix, kein Streamingdienst kein Instagramm (das muss ich aber wegen dem shop noch machen), nur low budget hotels und kein Luxus, keine ausgedehnten Reisen, kein Auto, kein Eigenheim usw. Das war ein guter Nebeneffekt, alles zu erkennen. Ich bin gefallen, von den beiden Firmeninsolvenzen habe ich mich nie erholt. Das ist jetzt das wichtigste, da raus zu kommen.
Heute habe ich einen Tannenbaum gekauft, mit dem Fahrrad nach Hause geschoben und mit der Sackkarre in den 3.Stock gezogen, 1,80 muss sein. Das soll aber das letzte Mal sein. Nächstes Jahr lasse ich einen liefern, sofern das geht. Ich weiß ja nicht mal, wo ich dann bin. Ich habe echte Kerzen mit 10 % Bienenwachs und echtes Metall-Lametta. Und ihr?
Ich bin sehr gespannt, wie ich das Feiern diese Jahr empfinde, nachdem ich die ganzen Traumata aufgedeckt habe, ob sich etwas verändert. Die Stimmung war bis jetzt jedes Jahr immer ein Traum. Ich verrate einiges - aber nur auf Anfordung - wenn ich den Baum wieder abbaue. Voriges Jahr hat er 2 Wochen für festliche Stimmung gesorgt. Da ging es mir schon besonders gut. Am Weihnachtsbaum meditieren ist auch etwas ganz besonderes.
Liebe Grüße von Heidi
Zurück
So., 21. Dez. um 14:28
Guten Morgen Jürgen,
Danke für dein Nachfragen. Du hast von mir nur einen Teil meiner „Entwicklung“ erfahren. Erst mal, seitdem ich in Sonneberg wohne, bekomme ich immer mehr Zugang zu den Ursprüngen der Familie, zu den Traumata und Verstrickungen, und damit Antworten für das Nicht-Gelingen eines wünschenwertens Familienlebens. Ich habe dir nur von Omas Vergewaltigung geschrieben. Es ist schon fast zum Kaputtlachen, dass ich jetzt endlich weiß, warum ich immer panische Angst hatte schwanger zu werden. Das kam wohl von ihr. Ich habe ja auch keine Kinder. Die Generationen vor uns beeinflussen und blockieren oder unterstützen uns mehr, als wir ahnen. Das ist bekannt, aber keiner will es wahrhaben. Ich hatte immer schon als Jugendliche Beklemmungen beim Schienenbus -Fahren. Ich konnte es nicht wissen, dass es ein schlimmes Unglück bei der Bahn, eben mit diesem Zugtyp gab, mit vielen toten Schülerinnen, auch einer Verwandten, ein Kind einer Cousine meiner Mutter. Ich habe das viel später erfahren, aber das kam noch mal hoch, als ich herausbekam, in welchem Ort meine Oma vergewaltigt wurde. Auf dem Bild von dem Ort stand dieser Schienenbustyp. Wenn meine Mutter, die da in der Nähe geboren ist, den Ortsnamen „Krebsöge“ nannte, bekam ich schon als Kind Fluchtambitionen. Dass man so mit seinen Vorfahren verbunden ist, das ist der Hammer!
Bei der anderen Oma ging es weiter. Sie konnten meinen Vater bei der Geburt nicht annehmen, er erinnerte sie gleich nach der Geburt an ihren Mißbrauch (keine Vergewaltigung). Was sich daraus entwickelt hat, kann ich nicht schreiben, das ist zu schlimm, ich saß mal wieder stundenlang wie handlungsunfähig rum. Ich will dich damit nicht belasten, du bräuchtest mehrere Flaschen Schnaps, um das ansatzweise zu verdauen. Was noch dazukommt, dass die Oma mütterlicherseits ja mit mir spricht. Das ist unheimlich, wenn du das nicht kennst. Sie motzt auch rum, wie langweilig ich bin. Wenn ich zu wenig Geld zum Verreisen hätte, soll ich das Mentaltrainingsbuch weiter studieren. Es fiel mir nach den nächsten Seiten wie Schuppen von den Augen, warum mein Geld weniger geworden ist. Nur das kann ich nicht so schnell verdauen und vor allem, ändern. Gestern hat sie gesagt, ich soll Lotto spielen, ich würde etwas kleines gewinnen. Kreisch! 3 Richtige habe ich. Aber bei ebay habe ich 62 € Netto eingenommen durch den Verkauf von Büchern, 25 und 19 Euro Brutto von 2 Büchern aus dem Papiercontainer. Mein shop läuft dagegen noch nicht. Da müssen 100 Artikel rein!
Eher sehe ich meine Fortschritte, auch durch den Kontakt zu dir, dass ich immer normaler werde und mit normalen Menschen zusammenkomme. Traumata müssen halt integriert werden. Es ist einfach Klasse, dass ich inzwischen normale Telefonate führe mit DHL, O2, der Bank, das war früher immer Stress und aggressiv. Dr. Joe Dispenza grüßt, mein Quantenfeld ist leicht geworden.
Und du kannst sicher sein, dass du ganz bestimmt keine schlimmem Altlasten bei dir hast, sei dankbar.
In dieser Phase habe ich so viele technische Probleme, Internetausfälle, Facebooksperrungen, Mailen geht nur noch eingeschränkt, Aol hat mir noch immer nicht geholfen, da hängt aber die Bank dran, auch das Finanzamt, was mich auch weiterhin nervt und mir den letzten Nerv nimmt. Mails vom Finanzamt sind anscheinend neuerdings rechtsgültig, ich bin zutiefst beunruhigt. Plötzlich funktionierte der TV nicht mehr, 3 Tage lang. Die Wohnungsgenossenschaft antwortet nicht richtig. Ich habe 400 Euro nachbezahlt, aber da stimmt was nicht. Ich muss heute nochmal schreiben.
Weil plötzlich der Wasserhahn im Bad undicht war, habe ich den Kaltwasser-Haupthahn über Nacht zugedreht, aber beinahe am nächsten Morgen nicht mehr aufbekommen. Ich habe mich vielleicht erschrocken. Gott sei Dank habe ich Werkzeug. Der Heizkörper in der Küche hat eine Macke, gestern hat er mal wieder Einsicht gezeigt, aber ich habe keine Energie, das zu melden, weil ich nicht mal weiß, wie lange sie brauchen für einen Wechsel. Ich bin k.o.
Das Piepsen hat mich verrückt gemacht, ich war auf dem Dachboden, nix. Inzwischen ahne ich, es kommt vom Router. Durch die Rigipswände hier kannst du nicht so leicht orten, wo Geräusche herkommen. Vor Monaten hat es mal, als mein Ex-Schätzchen die Stromleitungen messen wollte, weil ich öfter Stromausfälle hatte und Elekrogeräte kaputt gingen, so laut in der Wand gepiept, dass er zusammengezuckt ist. Und da wohne ich. Aber in einer Gipswand kann man doch nichts einbauen. Ich bin ausgerastet, dann habe ich das Feuchtigkeitsmeßberät im Blumentopf vernichtet, weil ich dachte, da käme der Ton her, was natürlich Quatsch war.
Bei O2 haben sie meinen endlich nochmals gemeldeten Fall wegen den ständigen Telefonstörungen (4mal die Apotheke nicht erreicht) einfach als erledigt definiert. Mein Fall wurde tatsächlich später einfach als erledigt definiert. Bis du da jemand erreichst, dauert es Stunden, alles verplemperte Zeit. Endlich habe ich eine erste Antwort, ich soll den Telefonstecker in die rechte Buchse versuchsweise stecken. Das Piepsen wäre eine Neuausrichtung des Routers, das dürfte man nicht hören. (hätte ich das doch nur früher geahnt!) Ich bekomme einen neuen Router. Wieso mein Standort immer Berlin ist, und ich deshalb ständig Nachfragen von Amazon und Co bekam, konnten sie mir auch nicht sagen, aber nach dem Umstecken das Telefonsteckers ist er das nicht mehr. Ich habe das sooooft gefragt, auch in den O2-Läden.
Der „Ich bin dann mal weg -IQ“ hat Deutschland fest im Griff.
Telefonkabel vom relativ neuen Telefon kaputt, ausgetauscht. Kabel von der Gegensprechanlage kaputt, ausgetauscht (kein Jahr alter neuer Hörer mit Kabel). Und dann die Aussage eines Channelmediums: Das ist das Thema „Kommunikation“, aha, das müsste aber dann zu Sonneberg gehören, da mache ich einen Stopp, denn ich will ja wieder wegziehen.
Ob wirklich der Router die Quelle des Telefon- und Internetproblems ist?
Das ist doch schon der zweite ausgetauschte!
Reicht’s? Verstehst du das?
Und dann kam die mail von dem Feldunternehmen…
Am Montag, 22.
Dezember 2025 um 12:43:45 MEZ hat Jürgen Reichenberger
<briefwechsel@jreichenberger.net>
Folgendes
geschrieben:
Liebe Heidi,
über den Microsoft Store kannst du es auf dem PC
spielen, siehe Anhang ;-)
Tschüß, bis heute Abend
Jürgen
Am
21.12.2025 um 14:28 schrieb Heidi Roth:
2025.12.23
Jürgen, eine Mail an den anderern account raussuchen, mit Datum und der Betreffzeile, die ich dir geschickt hab? Vor dem 14.12. wäre am besten, wenn du noch hast. Mein papierheidi - account wird nicht freigegeben, ich schreibe sonst nie einen Betreff, der wird jetzt verlangt. Ich raste langsam aus. Danke + Gruß.
Heidi
Hallo Jürgen, Danke dir.
Eine weiterer Adresse + Betreff
brauche ich noch, dann erfolgt der nächste Versuch. Ich verstehe nicht, was yahoo will, unfassbar, dieses nochnalcnaóchmal absichern. Und die Leute warten lassen, anstatt wenigstens zu antworten.
Wenn du jetzt Arbeitsdichte hast, antworte doch einfach erst, wenn du die Muße dazu hast.
LG Heidi
et> Folgendes geschrieben:
Hallo Heidi,
hier ist eine Mail vom 13.12.
Ich hoffe, das hilft.
Die andere Mail beantworte ich heute oder morgen.
Einen schönen Abend wünscht dir
Jürgen
Hallo Heidi,
hier ist eine Mail vom 13.12.
Ich hoffe, das hilft.
Die andere Mail beantworte ich heute oder morgen.
Einen schönen Abend wünscht dir
Jürgen
-------- Weitergeleitete Nachricht --------
Betreff:
Re: Kurzes Lebenszeichen & Neuigkeiten vom Jobcenter
Datum:
Thu, 11 Dec 2025 20:54:42 +0000 (UTC)
Von:
Heidi
<papierheidi@aol.com>
An:
Jürgen Reichenberger
<briefwechsel@jreichenberger.net>
Freut mich, dass es gut gelaufen ist, Jürgen. Ich verstehe
nicht,wieso ein KI Kurs über 13 Monate geht. Erst mal egal.
Ich war ja heute in Muenchen, was eine gute Idee war, der Zug
zurück hatte aber Verspätung, so dass ich erst nach 22 Uhr
zurückkomme, schnell ins Bett muss, weil ich morgen früh raus
muss. Bis dann. Liebe Grüße von Heidi
Am Donnerstag, 11. Dezember 2025 um 21:38:26 MEZ hat
Jürgen Reichenberger
<briefwechsel@jreichenberger.net>
Folgendes
geschrieben:
Liebe Heidi,
ich musste über deine Nachricht wirklich schmunzeln
– wenn
du
sagst, mein Text sei gar nicht
so umfangreich gewesen, dann weiß ich, dass du
definitiv schreibfest bist. 😉
Heute bei mir wieder nur ein kurzes Update, weil
ich den halben Tag Reparaturarbeiten im Haushalt
erledigen musste und jetzt erst zur Ruhe komme.
Zum Termin im Jobcenter:
Das Ergebnis steht noch nicht endgültig fest, aber
der Termin lief besser als erwartet.
Der Sachbearbeiter hat zunächst geprüft, ob ich
die formalen Voraussetzungen erfülle.
Danach hat sie meine Motivation abgeklopft:
„Mit
65 in 13 Monaten – lohnt sich so eine
Investition überhaupt noch?“
Ich konnte ihr erklären, warum es sich für mich
sehr wohl lohnt – und dass ich nicht vorhabe,
mich in den Ruhestand zu verabschieden, sondern
weiterarbeiten möchte.
Am Ende hat er mir einen neuen Termin gegeben:
👉
06. Januar beim Arbeitsamt
Dort wird dann endgültig entschieden, ob der Kurs
bewilligt wird oder nicht.
Mehr schaffe ich heute nicht – aber ich wollte dir
den Stand der Dinge nicht vorenthalten.
Ich hoffe, dein Tag war angenehmer als meiner und
du kannst den Abend ruhig ausklingen lassen.
Liebe Grüße
Jürgen
Am
10.12.2025 um 21:35 schrieb Heidi:
Kurzes Lebenszeichen ohne Inhalt, ist das humorvoll gemeint?
...also dann richtig verstanden.
Deshalb habe ich eine Mail von dir für den weiteren Versuch
weitergeleitet - ohne eine Bemerkung.
Hallo Heidi,
du hattest mir geschrieben:
Deshalb habe ich eine Mail von dir für den weiteren Versuch
weitergeleitet - ohne eine Bemerkung.
2025.12.25
Liebe Heidi,
ja, wir müssen mal Ordnung schaffen ;-)
Transgenerationale
Traumata & Herkunft
In der Schule haben wir den
Energieerhaltungssatz gelernt:
Energie geht nicht verloren,
sie wandelt sich.
Für mich ist das mehr als
Physik. Es hat meine Sicht auf Leben und Tod geprägt. Ich glaube
nicht, dass mit dem Tod einfach alles endet.
Ich kann mir vorstellen, dass
ungelöste Themen – auch Traumata – weiterwirken, bis sie
verstanden oder integriert sind. Vielleicht erklärt das, warum
sich manche Muster wiederholen, manchmal sogar über Generationen
hinweg.
Für mich ist der Sinn des
Lebens deshalb nicht Perfektion, sondern Lernen. Und wenn etwas
nicht gelöst wird, kommt es wieder – nicht als Strafe, sondern wie
im Film
„Und täglich grüßt
das Murmeltier“
: so lange, bis man innerlich einen Schritt
weitergeht.
Entwicklung
& Fortschritte
Wenn man sich mit Herkunft und
alten Prägungen beschäftigt, geht es irgendwann weniger um das
Verstehen der Vergangenheit, sondern darum, ob sich im Alltag
etwas verändert.
Was du beschreibst – ruhigere
Gespräche, weniger innere Spannung – sind für mich ganz reale
Zeichen von Entwicklung. Unabhängig davon, wie man es erklärt.
Wenn unser Austausch dir dabei
hilft, Gedanken zu sortieren oder dich zu stabilisieren, dann
freut mich das. Wichtig ist mir dabei: Die Bewegung kommt aus dir
selbst.
Technische
& organisatorische Überlastung
Was du beschreibst, wirkt auf
mich vor allem wie eine Ballung äußerer Belastungen – viele offene
technische und organisatorische Baustellen gleichzeitig. Das würde
jeden Menschen an seine Grenzen bringen.
Mir hilft es in solchen
Situationen, die Dinge nicht nach „wie schlimm fühlen sie sich
an“, sondern nach
Priorität
zu sortieren.
Für mich steht dabei zuerst
alles, was rechtlich und finanziell bindend ist – also
E-Mail-Zugang, Bank und Finanzamt. Wenn dort Verlässlichkeit
fehlt, bleibt innerlich kaum Ruhe für anderes.
Danach kommen Telefon und
Internet als Grundlage für den Alltag. Das ist wichtig, aber
lösbar, wenn man es Schritt für Schritt angeht.
Alles andere – Geräusche, alte
technische Altlasten, Erklärungen und Deutungen – würde ich eher
nach hinten schieben. Nicht, weil sie unwichtig sind, sondern weil
sie im Moment zusätzliche Energie ziehen.
Das, was du erlebst, fühlt sich
für mich weniger wie ein innerer Rückschritt an, sondern eher wie
eine
Überforderung
durch zu viele offene Schleifen gleichzeitig
. Und das
hat nichts mit persönlichem Versagen zu tun.
Du musst das nicht alles auf
einmal klären. Es reicht, wenn du dir erlaubst, eins nach dem
anderen anzugehen – und manches bewusst liegenzulassen. So würde
ich es machen, die Punkte aufschreiben und dann abhaken.
Gesundheit
& Erschöpfung
Wenn über längere Zeit viele
kleine Belastungen zusammenkommen, reagiert der Körper oft mit
Erschöpfung oder Handlungsunfähigkeit. Das ist keine Schwäche,
sondern ein Schutzmechanismus.
In solchen Phasen verschwimmen
körperliche und seelische Reaktionen – nicht weil etwas „nicht
stimmt“, sondern weil das System insgesamt zu viel tragen musste.
Ich denke, wenn du die oberen Punkte abhaken kannst verringert
sich auch die Erschöpfung.
Finanzen
& Arbeit
Was du zu Geld und Arbeit
schreibst, wirkt auf mich sehr nachvollziehbar – vor allem, wenn
man bedenkt, was zwei Insolvenzen mit einem Menschen machen
können. Dass du trotzdem kleine Einnahmen hast und Möglichkeiten
ausprobierst, zeigt für mich eher Beharrlichkeit als Scheitern.
Beim Shop musste ich kurz
schmunzeln: 17 Artikel sind ja bereits da – das ist mehr als
„nichts“. Oft liegt die größte Hürde nicht im Wollen, sondern in
der Komplexität der Umsetzung.
Aus ehrlicher Neugier – und
ganz ohne Erwartung: Mit welchen Programmen oder Tools erstellst
du eigentlich die Artikel für deinen Shop? Vielleicht hast du mir
das schon einmal geschrieben und es ist untergegangen.
Du musst darauf auch nicht
sofort antworten. Mich interessiert einfach, wie dein Weg dort
aussieht.
Bahn-Job
/ Feldarbeit
Zum Thema Bahn könnte man sich
vermutlich stundenlang unterhalten – Verlässlichkeit sieht anders
aus. Für mich wirkt das, was du beschreibst, weniger wie ein
persönliches Versäumnis, sondern eher wie ein System, das an
vielen Stellen nicht mehr sauber funktioniert.
Bezeichnend finde ich zum
Beispiel, dass ICE-Züge inzwischen nicht mehr zuverlässig bis
Zürich durchfahren dürfen, weil die regelmäßigen Verspätungen den
gesamten Zugverkehr in der Schweiz durcheinanderbringen. Das zeigt
ziemlich deutlich, dass es hier nicht um einzelne Jobs oder
Feldbüros geht, sondern um grundsätzliche strukturelle Probleme.
Dass du früh auf
Schwierigkeiten hingewiesen hast, kann ich gut nachvollziehen –
und dass sich das im Nachhinein bestätigt, erklärt auch dein
Gefühl von „Ich habe es doch gesagt“. Gleichzeitig bindet Ärger
viel Energie, die an anderer Stelle vielleicht hilfreicher wäre.
Eine andere Perspektive – wie
die Überlegung mit Nachhilfe, online oder vor Ort – erscheint mir
deshalb sinnvoll. Technikunsicherheit gehört am Anfang fast immer
dazu und ist nichts, was man sofort perfekt können muss. Wichtig
ist eher, dass der nächste Schritt besser zu dir passt als das
Festhalten an einem System, auf das man sich ohnehin kaum
verlassen kann.
Gesellschaftliche
& politische Gedanken
Das, was du zu diesen
gesellschaftlichen Themen schreibst, zeigt für mich vor allem
eines: wie empfindsam und mitfühlend du bist. Wenn man sich mit
Ausbeutung, fehlender Bildung und der Weitergabe von Traumata
beschäftigt, berührt das sehr schnell existenzielle Fragen – und
die kann man nicht „nebenbei“ tragen.
Mir fällt auf, dass diese
Themen dich besonders stark belasten, vor allem dann, wenn ohnehin
schon viel zusammenkommt. Ich glaube, hier ist es wichtig, etwas
zu unterscheiden: das Wahrnehmen von Missständen und das Gefühl,
dafür verantwortlich zu sein. Letzteres überfordert jeden Menschen
auf Dauer.
Du hast an anderer Stelle
selbst beschrieben, wie wohltuend es ist, wenn Dinge wieder
überschaubar werden und sich im eigenen Alltag etwas beruhigt. Für
mich passt das auch hier: Nicht alles, was wir sehen und
verstehen, müssen wir lösen. Manches darf man bewusst wieder aus
der Hand legen, um sich selbst nicht zu verlieren.
Dein Mitgefühl ist eine Stärke
– aber es braucht Grenzen, damit es nicht zur Last wird.
Weihnachten
& Rituale
Dein Baum-Kauf-Erlebnis musste
ich schmunzelnd lesen – das klingt nach einem richtigen, echten
Weihnachtsritual 😊
Dieses bewusste Aussuchen, Heimbringen und Aufstellen hat etwas
sehr Erdendes, gerade wenn innerlich viel in Bewegung ist.
Bei uns gibt es übrigens auch
echtes Lametta – allerdings elektrische Kerzen. Mein Vater fühlt
sich für echte Kerzen nicht mehr sicher genug, und so ist es für
uns der richtige Weg.
Für mich hat der Baum vor allem
eine stille Wirkung. Seit 1968 steht er jedes Jahr an derselben
Stelle. Wenn ich ihn betrachte, sind sofort viele Weihnachten
präsent – ganz ohne Worte. Dieses Gefühl von Kontinuität trägt
viel.
Dass du den Baum auch als Ort
der Ruhe und Sammlung erlebst, kann ich gut nachvollziehen.
Manchmal braucht es gar nicht mehr als Licht, Wiederholung und
einen festen Platz im Raum, um innerlich etwas Halt zu finden.
Gestern Abend war ich bei meinem Vater. Ganz traditionell gab es
eine Suppe mit Leberklößchen, dazu Kartoffelsalat mit Wiener – so
wie früher. Danach haben wir gemeinsam eine Weihnachtssendung mit
Schlagern geschaut, unter anderem mit Andy Borg.
Mein Vater meinte irgendwann nachdenklich, dass Schlager heute
bei jungen Leuten kaum noch gehört werden. Das hat mich
beschäftigt. Denn wenn man Schlager einmal ganz nüchtern
betrachtet, dann drehen sich diese Lieder fast immer um ähnliche
Themen: Heimat, Liebe, Herz und Schmerz, Zusammenhalt, Nähe –
einfache Worte für grundlegende menschliche Dinge.
In der Praxis erlebe ich im Moment aber etwas ganz anderes:
Sprache wird bis zur Unkenntlichkeit verbogen, Begriffe verlieren
ihren Sinn, und Dinge, die früher selbstverständlich waren –
Familie, Zugehörigkeit, Verlässlichkeit – wirken plötzlich
erklärungsbedürftig oder sogar verdächtig. Gleichzeitig habe ich
den Eindruck, dass vieles, was jungen Menschen eigentlich Halt
geben könnte, eher aufgelöst als gestärkt wird.
Vielleicht ist das auch ein Grund, warum Schlager heute so fremd
wirken: weil sie von etwas erzählen, das in unserer aktuellen
Realität kaum noch Platz zu haben scheint.
Das waren einfach Gedanken, die mir gestern durch den Kopf gingen
– ausgelöst durch einen ruhigen Abend, alte Lieder und einen
Vater, der still beobachtet, wie sich die Welt verändert.
So, habe ich jetzt alle offenen Fragen beanwortet?
Falls nicht, stelle die Frage noch einmal.
Einen schönen zweiten Weihnachtsfeiertag
wünscht dir Jürgen
Liebe Grüße
Jürgen
(kein Text)
2025.12.26
Lieber Jürgen, hallo tolles Schreibtalent,
gleich geht es weiter mit Feiern, aber hier kommt vorher die
Antwort.
Energieerhaltungssatz
Der
Energieerhaltungssatz bezieht sich aber, was die gesamte Energie angeht, nur auf
geschlossene Systeme, die Energie kann dort nur andere Formen annehmen, in der
Menge bleibt sie aber konstant.
Inwieweit
die Seelenenergie komplett erhalten bleibt, ist wohl noch nicht erforscht. Ich
glaube eher nicht. Ob der Erdmantel, sofern er unbeschädigt ist, als
geschlossenes System gilt, sei mal noch dahingestellt. Ich habe ja schon einmal
geschrieben, dass ich davon ausgehe, dass an Seelen etwas dranhängt, eine
spezielle Energie oder sonst was, Verirrung, Angst vor Bestrafung vielleicht
auch noch. Wenn ich hier die erdgebundenen Seelen ins Universum schicke, damit
sie dort transformieren und reinkarnieren können, entlasse ich sie aus dem
Erdmantel, das bedeutet, dass es dann wieder etwas weniger Seelenenergie auf
der Erde gibt, was wohl dringend nötig ist, denn die Erde hat zu viele davon
und die stören uns gewaltig. Nachweise für mein Wirken haben ich natürlich
nicht. Ich spüre nur, dass die Seelen nach meinem Tun nicht mehr in der Wohnung
sind. Ein Channelmedium hat mir eklärt, dass ich das kann. Aber wo sie dann
hingehen, das wäre ja mal interessant zu erfahren. Ich werde die Frau bei Gelegenheit
mal fragen, ob sie die weggeschickten sieht.
Was
sind Traumata? Was ist das denn für eine Energie? Auf jeden Fall keine freundliche, und ja,
über Generationen hinweg haben sie Macht. Aber wenn sie integriert werden,
verlieren sie ihre Macht. Was passiert energetisch bei der Integration? Falls
Traumata Energie sind, wohin wandert dann die Energie hin? Die Channelmedien
sprechen von Transformation, „in Licht und Liebe und Leichtigkeit“ Dann müsste
die Energie aber erhalten bleiben.
Wir
sind an Themen dran, die kein Channelmedium erklären kann. Die Medien sind in
der Regel aber auch keine Physiker.
Sinn des Lebens
Ich habe ehrlich gesagt, den universellen Sinn meines Lebens
noch nicht kapiert. Es gibt Ansätze, aber ich bin nicht sicher. Im Grunde ist
es Evolution, du nennst es Lernen. Wir geben durch die eigene Entwicklung eine
Verbesserung des Lebens an die nächste Generation. Man könnte das Engagement
auch Liebe nennen.
Ich räume bei den Vorfahren auf. Das ist auch ein schöner Ansatz, damit die
nachfolgenden Generationen auch aufgeräumt sind (wobei ich die nicht mal
kenne).
Eins habe ich gelernt, dass es Quatsch ist, Seelen aus
Vorleben wieder zu treffen und zu glauben, das Wiedersehen würde ein Fest.
Entwicklung & Fortschritte
Ja, es tut mir wirklich gut, dass du liest, was ich dir
offenbare, dass du es verdaust und kommentierst. Ich bin dir sehr dankbar.
Allerdings waren die letzten Offenbarungen so unfassbar,
dass ich sie lieber erst mal für mich behalte. Und das hat mich so fertig
gemacht, dass ich wie gelähmt am PC saß. Dass man die Traumata nicht spürt, ist
für mich haarsträubend. Man lebt damit, ohne es zu ahnen. Wie leben wir
Menschen nur?
Ich habe schon immer gesehen, was Menschen in meinem Umfeld
fehlt, nach 6 Wochen Partnerschaft wollte ich anfangen auf eine Beziehung
hinzuarbeiten, also die Altlasten zu integrieren, aber alle Kerle haben einen
Rückzieher gemacht. Ich kann nicht traumatisiert mit einem traumatisierten Mann
zusammenleben. Tja, aber mein Weltsicht wurde nicht verstanden oder eher als
Weiberkram abgetan. Und da haben wir einen „Ich bin noch gar nicht
angekommen-IQ“.
Meine letzte Begegnung war mit einem Senior, der eindeutig
in seiner Jugend eine Faszialparese erlitten hatte. Auf den Fotos sieht man das.
Er hat sie regelrecht verdrängt, sie war nicht ausgeheilt. Seine ganze
Geschichte stand in seinen Augen, aber er hat mich nicht mal verstanden und ist
vor sich selbst davongelaufen. Wie kann man
so was leugnen?
Überlastung
Da kannst du sicher sein, dass ich im Würgegriff war, die
Baustellen in der Technik kamen ja noch dazu. Ich war nicht mehr in der Lage,
vernünftig zu reagieren, das war Mist. Und eins bedingt das andere. Das Piepsen
strapaziert die Nerven, da hört das logische Denken erst mal auf.
Ich weiß nicht, wieso alles auf einmal kam. Wer weiß, wollte
ich auch endlich zum Ende kommen und habe es selber etwas beschleunigt. Aber da
bist du nicht mehr in der Lage, vernünftige zu reagieren, da bist du einfach
platt.
Gesundheit & Erschöpfung
Zugespitzt hat sich das ganze durch Alpträume. Ich hatte
aber auch noch eine Erkältung und bekam schlecht Luft.
Finanzen & Arbeit
Es kam noch etwas. Die Aufträge bei der Bahn für den Februar
sind fast verschwunden. Ich bin
entsetzt, erst fiel das Dieselnetz aus, jetzt fehlen aber alle noch alle
Fahrten nach München und Augsburg. Das
macht mich nervös. Die Bewerbungen für Nachhilfe und Textkorrektur rufen.
Kasuwa ist eine Plattform, ich schreibe da direkt rein und
lade die Fotos hoch. Ich arbeite mit Corel draw und exportiere dann in pdf oder
jpg. Mit welcher Websoftware kaskuwa arbeitet, weiß ich nicht.
Bahn-Job / Feldarbeit
Haha, die liebe Bahn.
Wir haben das größte Schienennetz in Europa, maximale
Sicherheitsvorschriften und einigermaßen gute Züge. Wenn die Schweizer das
Management übernehmen würden, würden sich die Verhältnisse noch mal
verschlechtern. Die sind diesen Stress nicht mal gewöhnt. Wir haben zur Zeit 39.000
Zugkilometer, die Schweiz 5.300, lächerlich. Die Anzahl an Zügen kenne ich
nicht, wie oft die Züge gewartet werden, weiß ich auch nicht. In der Schweiz
bezahlt man viel mehr für Tickets. 625 km sind es von Berlin bis München, ich
denke in der Schweiz ist die längste Strecke eher 150 km lang. Ich habe durch
einen Kontakt mit einem Schweizer Eisenbahner einiges mitbekommen, die S-Bahn
in St. Gallen hatte mal eben 45 Minuten Verspätung, das lag aber nicht an
deutschen Zügen. Der ECC von München nach Zürich, ein Zug der SBB, hat ständig
Probleme, vor kurzem hat er angefangen zu brennen. Das ist alles nur Marketing
und Presse.
In Deutschland wurden knapp 700 Suizide bei der Bahn insgesamt
im Jahr gezählt, in der Schweiz gut 100, das verursacht eine Verspätung. 4000
Streckensperrungen in Deutschland darum in 2022. 6 Stunden etwa Chaos. Dann kommen ja noch die
Personen im Gleis dazu. Es ist ja nicht nur ein Zug, es sind alle, die auf der
Strecke fahren, Nahverkehr, Fernverkehr, Güterverkehr. Ich habe auch einiges zu
meckern. Aber man muss auch mal versuchen, durchzublicken. Der Fernverkehr
bekommt übrigens keinen Cent vom Staat. Der Nahverkehr aber.
Aber das hat nichts, aber auch gar nichts mit dem letzten Wegfall
der Aufträge zu tun. Sie fallen im Nahverkehr weg, entweder wegen Beschwerden über
Zähler oder aus Kostengründen. Ich weiß es nicht. Ich kann keinen fragen. Es war
eine Unverfrorenheit, das ohne Vorlauf anzukündigen. Aber auch bei der ZES in Saarbrücken
sind die alten Hasen wohl im Ruhestand und die neuen haben nichts in der Birne.
Was ich im letzten halben Jahr erlebt habe!
Auf meinen Hinweis, dass Zähler für die Verspätung gesorgt
haben, kam natürlich keine Antwort. Der „Ich bin dann mal weg-IQ“ sitzt dort an
den Schreibtischen.
Die Schande ist, dass ich da überhaupt arbeite.
Die Eisenbahner tun mir halt gut. Am Montag war ich mit dem
Rad unterwegs zum Einkaufen neben der Bahnstrecke, ein Lokführer hat auf der
freien Stelle gehupt, ich musste schmunzeln, habe mich aber wegen dem Wind
nicht umgedreht um zu winken. Woher ein Äquivalent bekommen, so viel Sympathie,
Lachen und Flirten! Knackige Männer, oft richtig charmant, nur leider geistig
nicht meine Kragenweite.
Gesellschaftliche Gedanken
Ja, das stimmt, was du schreibst, darum fühle ich mich ja nicht
wohl. Oberflächlichkeit, Gleichgültigkeit und Faulheit, Uneinsichtigkeit…. kann
ich nicht ab. Ich fühle mich für nichts verantwortlich, was alles passiert ist,
ich möchte nur einfach angenehmer leben.
Weihnachten & Rituale
Dieses Jahr gab es keine gescheiten Christbäume für echte Kerzen.
Ich habe einen Kompromiss gekauft, ihn ausgedünnt und nach dem ersten Anzünden
der Kerzen noch mal ausgedünnt. Ich habe keine Lust mehr auf echte Kerzen, denn
da muss ich immer aufpassen, wann der dm sie bekommt, und gleich zuschlagen, 2
x 18 Stück pro Tag brauche ich. Die anderen Kerzen sind viel zu teuer. Dieses
Jahr werde ich die 360 Stück abbrennen und bastle an einer anderen Idee für
nächstes Jahr. Eine duftende Blautanne oder Blaufichte müsste ich bestellen.
Ganz vielleicht habe ich aber auch keinen Baum mehr und kaufe Raumspray „Blautanne“
ein. Alternative Weihnachtsbaumideen gibt es viele in google.
Ich bin mutig mit der Vision, denn Weihnachten hole ich mir
die Kraft für das gesamte anstehende Jahr, voriges Jahr war das der absolute
Höhepunkt, war ich in Stimmung! Der Baum hat überhaupt nicht genadelt, 14 Tage
Feierlaune mit Musik und Tanz und Kerzen. Ich habe die ganzen Jahre erst mal
ein Puzzle mit 1000 Teilen gelegt, war das immer schön, aber dieses Jahr habe
ich nur damit angefangen. Ich möchte etwas anderes machen, kreativ sein.
Interessant. Die Oma ist immer noch hier und hat gemeckert, bei mir würde ja
nicht mal gesungen, und Plätzchen gäbe es auch nicht. Als Kind, da lebte die
Oma schon lange nicht mehr, haben wir an Weihnachten zusammen gesungen und
musiziert, das vermisse ich total. Das hat die Oma und ihre Familie auch sicher
gemacht. Meine Mutter legte Wert darauf, dass wir in der Dunkelheit das untere Abbrennen
der Kerzen bis zum Erlöschen gemeinsam beobachteten, ohne Reden, einfach nur dasein.
Das war Glück und Feierlichkeit, Familie und Geselligkeit. Wir sind in die ganz
frühe Christmette gegangen. Mein Vater hat sie im Chor mitgestaltet. Hier gibt
es keine Christmetten mit Chor mehr.
Die Kontinuität, die du seit 1968 fühlst, die ich mit dir
teile, ist bei mir im Außen dann vorbei. Ich denke noch einmal darüber nach.
Schlager
Ja, das war mal so. Aber im TV bei den „Ost-Sendern“ sind
sie doch öfter noch. Ich konnte mit Schlagern nicht so viel anfangen, Andy Borg
war mir nicht mal ein Begriff. Ob darin die Themen Heimat, Liebe, Herz und
Schmerz… waren, kann ich nicht bestätigen, aber es mag was dran sein. Bei uns
war klassische Musik im Focus, später französische Chansons und Gruppen wie
Beatles und Co. Mir war Tanzen in der Disko wichtig.
Zerfall der Gesellschaft
Darum bin ich ja so unruhig. Ich weiß nicht, warum uns alles
genommen wird. Kaum ein Deutscher kann noch richtig Deutsch, das geht aber
schon länger so. Auf einer Papierfachmesse wusste jemand nicht was das
Flächengewicht von bestimmten Papieren ist, das oft nicht mal mehr auf der
Verpackung steht. Der Fasereinsatz ist nicht mal bei hiesigen Lieferanten
bekannt, weil ja das Papier aus China käme. Das stimmt überhaupt nicht. Die
Österreicher liefern meins z.B. Alles wird durcheinandergehauen. Warum passiert
das? Ich habe keine Idee.
Wenn du dir wegen der Schlager Gedanken machst, dann pass aber
auf, dass du dich nicht aufregst über den Rest an Zerfall.
Bei linkedin habe ich den Eindruck, dass auch die Akademiker
dort Probleme haben. Mit einem hätte ich eine Auseinandersetzung. Es ging um
das pünktliche Erscheinen zum Vorstellungsgespräch. Der Chef wäre ja auch nicht
pünktlich gewesen. Da ich im Mittleren Management war und viel Literatur
verschlungen habe, konnte ich erwidern, dass der, der die Macht hat, immer als
letzter kommt, er soll das zu spät Kommen mit einem Augenzwinkern sehen. Meine
Güte, nein, es wäre respektlos. Mit der Einstellung bekommt der Typ bestimmt
keinen Job. 2 Minuten oder auch 5 waren mir immer egal. Das erhöhte doch ein
bisschen die Spannung.
Aber
die Verhältnisse in der Industrie sind besorgniserregend. Warum ist das wohl
eingetreten? Keine Rückmeldung auf Bewerbungen, keine Absage, Lügen, hast du
eine Idee? Das ist nicht neu. Das geht schon 20 Jahre so, hat sich nur zugespitzt.
Das gegraute ist mir wichtig für eine Antwort, der Rest ist
nur zum Lesen.
Feierliche Grüße von Heidi
Am Donnerstag, 25. Dezember 2025 um 21:27:15 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben:
Liebe Heidi,
ja, wir müssen mal Ordnung schaffen ;-)
Transgenerationale
Traumata & Herkunft
In der Schule haben wir den
Energieerhaltungssatz gelernt:
Energie geht nicht verloren,
sie wandelt sich.
Für mich ist das mehr als
Physik. Es hat meine Sicht auf Leben und Tod geprägt. Ich glaube
nicht, dass mit dem Tod einfach alles endet.
Ich kann mir vorstellen, dass
ungelöste Themen – auch Traumata – weiterwirken, bis sie
verstanden oder integriert sind. Vielleicht erklärt das, warum
sich manche Muster wiederholen, manchmal sogar über Generationen
hinweg.
Für mich ist der Sinn des
Lebens deshalb nicht Perfektion, sondern Lernen. Und wenn etwas
nicht gelöst wird, kommt es wieder – nicht als Strafe, sondern wie
im Film
„Und täglich grüßt
das Murmeltier“
: so lange, bis man innerlich einen Schritt
weitergeht.
Entwicklung
& Fortschritte
Wenn man sich mit Herkunft und
alten Prägungen beschäftigt, geht es irgendwann weniger um das
Verstehen der Vergangenheit, sondern darum, ob sich im Alltag
etwas verändert.
Was du beschreibst – ruhigere
Gespräche, weniger innere Spannung – sind für mich ganz reale
Zeichen von Entwicklung. Unabhängig davon, wie man es erklärt.
Wenn unser Austausch dir dabei
hilft, Gedanken zu sortieren oder dich zu stabilisieren, dann
freut mich das. Wichtig ist mir dabei: Die Bewegung kommt aus dir
selbst.
Technische
& organisatorische Überlastung
Was du beschreibst, wirkt auf
mich vor allem wie eine Ballung äußerer Belastungen – viele offene
technische und organisatorische Baustellen gleichzeitig. Das würde
jeden Menschen an seine Grenzen bringen.
Mir hilft es in solchen
Situationen, die Dinge nicht nach „wie schlimm fühlen sie sich
an“, sondern nach
Priorität
zu sortieren.
Für mich steht dabei zuerst
alles, was rechtlich und finanziell bindend ist – also
E-Mail-Zugang, Bank und Finanzamt. Wenn dort Verlässlichkeit
fehlt, bleibt innerlich kaum Ruhe für anderes.
Danach kommen Telefon und
Internet als Grundlage für den Alltag. Das ist wichtig, aber
lösbar, wenn man es Schritt für Schritt angeht.
Alles andere – Geräusche, alte
technische Altlasten, Erklärungen und Deutungen – würde ich eher
nach hinten schieben. Nicht, weil sie unwichtig sind, sondern weil
sie im Moment zusätzliche Energie ziehen.
Das, was du erlebst, fühlt sich
für mich weniger wie ein innerer Rückschritt an, sondern eher wie
eine
Überforderung
durch zu viele offene Schleifen gleichzeitig
. Und das
hat nichts mit persönlichem Versagen zu tun.
Du musst das nicht alles auf
einmal klären. Es reicht, wenn du dir erlaubst, eins nach dem
anderen anzugehen – und manches bewusst liegenzulassen. So würde
ich es machen, die Punkte aufschreiben und dann abhaken.
Gesundheit
& Erschöpfung
Wenn über längere Zeit viele
kleine Belastungen zusammenkommen, reagiert der Körper oft mit
Erschöpfung oder Handlungsunfähigkeit. Das ist keine Schwäche,
sondern ein Schutzmechanismus.
In solchen Phasen verschwimmen
körperliche und seelische Reaktionen – nicht weil etwas „nicht
stimmt“, sondern weil das System insgesamt zu viel tragen musste.
Ich denke, wenn du die oberen Punkte abhaken kannst verringert
sich auch die Erschöpfung.
Finanzen
& Arbeit
Was du zu Geld und Arbeit
schreibst, wirkt auf mich sehr nachvollziehbar – vor allem, wenn
man bedenkt, was zwei Insolvenzen mit einem Menschen machen
können. Dass du trotzdem kleine Einnahmen hast und Möglichkeiten
ausprobierst, zeigt für mich eher Beharrlichkeit als Scheitern.
Beim Shop musste ich kurz
schmunzeln: 17 Artikel sind ja bereits da – das ist mehr als
„nichts“. Oft liegt die größte Hürde nicht im Wollen, sondern in
der Komplexität der Umsetzung.
Aus ehrlicher Neugier – und
ganz ohne Erwartung: Mit welchen Programmen oder Tools erstellst
du eigentlich die Artikel für deinen Shop? Vielleicht hast du mir
das schon einmal geschrieben und es ist untergegangen.
Du musst darauf auch nicht
sofort antworten. Mich interessiert einfach, wie dein Weg dort
aussieht.
Bahn-Job
/ Feldarbeit
Zum Thema Bahn könnte man sich
vermutlich stundenlang unterhalten – Verlässlichkeit sieht anders
aus. Für mich wirkt das, was du beschreibst, weniger wie ein
persönliches Versäumnis, sondern eher wie ein System, das an
vielen Stellen nicht mehr sauber funktioniert.
Bezeichnend finde ich zum
Beispiel, dass ICE-Züge inzwischen nicht mehr zuverlässig bis
Zürich durchfahren dürfen, weil die regelmäßigen Verspätungen den
gesamten Zugverkehr in der Schweiz durcheinanderbringen. Das zeigt
ziemlich deutlich, dass es hier nicht um einzelne Jobs oder
Feldbüros geht, sondern um grundsätzliche strukturelle Probleme.
Dass du früh auf
Schwierigkeiten hingewiesen hast, kann ich gut nachvollziehen –
und dass sich das im Nachhinein bestätigt, erklärt auch dein
Gefühl von „Ich habe es doch gesagt“. Gleichzeitig bindet Ärger
viel Energie, die an anderer Stelle vielleicht hilfreicher wäre.
Eine andere Perspektive – wie
die Überlegung mit Nachhilfe, online oder vor Ort – erscheint mir
deshalb sinnvoll. Technikunsicherheit gehört am Anfang fast immer
dazu und ist nichts, was man sofort perfekt können muss. Wichtig
ist eher, dass der nächste Schritt besser zu dir passt als das
Festhalten an einem System, auf das man sich ohnehin kaum
verlassen kann.
Gesellschaftliche
& politische Gedanken
Das, was du zu diesen
gesellschaftlichen Themen schreibst, zeigt für mich vor allem
eines: wie empfindsam und mitfühlend du bist. Wenn man sich mit
Ausbeutung, fehlender Bildung und der Weitergabe von Traumata
beschäftigt, berührt das sehr schnell existenzielle Fragen – und
die kann man nicht „nebenbei“ tragen.
Mir fällt auf, dass diese
Themen dich besonders stark belasten, vor allem dann, wenn ohnehin
schon viel zusammenkommt. Ich glaube, hier ist es wichtig, etwas
zu unterscheiden: das Wahrnehmen von Missständen und das Gefühl,
dafür verantwortlich zu sein. Letzteres überfordert jeden Menschen
auf Dauer.
Du hast an anderer Stelle
selbst beschrieben, wie wohltuend es ist, wenn Dinge wieder
überschaubar werden und sich im eigenen Alltag etwas beruhigt. Für
mich passt das auch hier: Nicht alles, was wir sehen und
verstehen, müssen wir lösen. Manches darf man bewusst wieder aus
der Hand legen, um sich selbst nicht zu verlieren.
Dein Mitgefühl ist eine Stärke
– aber es braucht Grenzen, damit es nicht zur Last wird.
Weihnachten
& Rituale
Dein Baum-Kauf-Erlebnis musste
ich schmunzelnd lesen – das klingt nach einem richtigen, echten
Weihnachtsritual 😊
Dieses bewusste Aussuchen, Heimbringen und Aufstellen hat etwas
sehr Erdendes, gerade wenn innerlich viel in Bewegung ist.
Bei uns gibt es übrigens auch
echtes Lametta – allerdings elektrische Kerzen. Mein Vater fühlt
sich für echte Kerzen nicht mehr sicher genug, und so ist es für
uns der richtige Weg.
Für mich hat der Baum vor allem
eine stille Wirkung. Seit 1968 steht er jedes Jahr an derselben
Stelle. Wenn ich ihn betrachte, sind sofort viele Weihnachten
präsent – ganz ohne Worte. Dieses Gefühl von Kontinuität trägt
viel.
Dass du den Baum auch als Ort
der Ruhe und Sammlung erlebst, kann ich gut nachvollziehen.
Manchmal braucht es gar nicht mehr als Licht, Wiederholung und
einen festen Platz im Raum, um innerlich etwas Halt zu finden.
Gestern Abend war ich bei meinem Vater. Ganz traditionell gab es
eine Suppe mit Leberklößchen, dazu Kartoffelsalat mit Wiener – so
wie früher. Danach haben wir gemeinsam eine Weihnachtssendung mit
Schlagern geschaut, unter anderem mit Andy Borg.
Mein Vater meinte irgendwann nachdenklich, dass Schlager heute
bei jungen Leuten kaum noch gehört werden. Das hat mich
beschäftigt. Denn wenn man Schlager einmal ganz nüchtern
betrachtet, dann drehen sich diese Lieder fast immer um ähnliche
Themen: Heimat, Liebe, Herz und Schmerz, Zusammenhalt, Nähe –
einfache Worte für grundlegende menschliche Dinge.
In der Praxis erlebe ich im Moment aber etwas ganz anderes:
Sprache wird bis zur Unkenntlichkeit verbogen, Begriffe verlieren
ihren Sinn, und Dinge, die früher selbstverständlich waren –
Familie, Zugehörigkeit, Verlässlichkeit – wirken plötzlich
erklärungsbedürftig oder sogar verdächtig. Gleichzeitig habe ich
den Eindruck, dass vieles, was jungen Menschen eigentlich Halt
geben könnte, eher aufgelöst als gestärkt wird.
Vielleicht ist das auch ein Grund, warum Schlager heute so fremd
wirken: weil sie von etwas erzählen, das in unserer aktuellen
Realität kaum noch Platz zu haben scheint.
Das waren einfach Gedanken, die mir gestern durch den Kopf gingen
– ausgelöst durch einen ruhigen Abend, alte Lieder und einen
Vater, der still beobachtet, wie sich die Welt verändert.
So, habe ich jetzt alle offenen Fragen beanwortet?
Falls nicht, stelle die Frage noch einmal.
Einen schönen zweiten Weihnachtsfeiertag
wünscht dir Jürgen
Liebe Grüße
Jürgen
2025.12.27
Guten Morgen Jürgen,
Danke für das Foto. Taditionen geben einfach Halt. Das empfinde ich genauso.
Gestern war ich für 1,5 Stunden bei meinem Nachbarn unter mir (90). Ich hatte seit längerer Zeit keinen Kuchen mehr gemacht und einen ohne Alkohol und ohne Nüsse (nur wegen ihm) gezaubert. Dann wurde ich darauf hingewiesen, dass der nicht zu Weihnachten passt. Da gäbe es Christstollen. Beim Thema Weihnachtsbaum hat er mir eine Vorlesung halten wollen, dass echte Kerzen viel zu gefährlich wären. Ich habe ihn richtig stoppen müssen, damit er mir nicht die gute Stimmung nimmt. Er ist bei der Diakonie mit so einem Notruf angeschlossen und sein Neffe kümmert sich auch um ihn. Ob er wohl sauer ist, dass er noch lebt? Er sieht schon ganz schlecht. Er hat ein Päckchen von einer Verwandten bekommen, das war ihm nicht recht und der geschenkte Weihnachtsstern auch nicht. Ich möchte nicht so enden. Aber er lässt sich auch nicht gerne helfen. Weihnachstputz mit Leiter finde ich nicht so prickelnd, wenn man fast blind ist.
Du bekommst von mir auch ein Foto. Die Stofftiere und die Puppe gehören auch zu Weihnachten dazu, wenigstens einen Tag lang kommen sie alle auf bzw. an den Tisch. Weihnachten ist doch ein Babyfest, darum finde ich das lustig. Die Stofftiere haben mir als Kind Halt gegeben und so erinnere mich daran. Der Kanarienvogel ist relativ neu. Wir hatten 2 echte davon zu Hause. Der Tod des hellblauen Vogels war damals schlimm für mich als Kind. (7- oder 8- jährig) Als ich diesen gekauften in der Hand hielt, kullerten endlich die Tränen, die ich damals zurückgehalten habe. Es ist verrückt, was wir alles an Altlasten mit uns rumschleppen, ohne es zu wissen.
Ich habe auch gestern am Tisch überlegt, wie ich das nächstes Jahr mache mit dem Baum. Die Optionen stehen. Den alternativen Baum als Wandobjekt plane ich für April, also den Entwurf und das Einkaufen von Materialen. LED-Lämchen habe ich sogar hier und mal an den echten Baum hingehalten, die würden, aber nur wenn ich eine Blautanne ergattere, auch an diesen passen. Elektrische Kerzen sprechen mich nicht an.
Ich bin wieder fit und guter Dinge für 2026, ein Alptraum ist auch geklärt.
Als nächstes brauche ich eine flottere Geldeinnahme. Nachhilfe vor Ort gehe ich als erstes an. Noch ist aber Weihnachten und Wochenende.
Liebe Grüße von Heidi
Heidi
Am Donnerstag, 25. Dezember 2025 um 21:43:20 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben:
Liebe Heidi,
danke für deine lange und sehr dichte Mail. Ich habe alles
gelesen – manches davon wirkt noch nach, anderes möchte ich
bewusst erst einmal stehen lassen.
Ich greife jetzt nur die Punkte auf, die du hervorgehoben hast.
Zum
Energieerhaltungssatz
und deiner
Übertragung auf Seelen, Traumata und Transformation:
Über diesen Satz von dir habe ich mich ehrlich gefreut:
„Der Energieerhaltungssatz bezieht sich aber, was die gesamte
Energie angeht, nur auf geschlossene Systeme, die Energie kann
dort nur andere Formen annehmen, in der Menge bleibt sie aber
konstant.“
Er zeigt, dass du wirklich mitdenkst und nicht einfach Begriffe
benutzt, sondern ihre Voraussetzungen hinterfragst.
Was mir in dem Zusammenhang wichtig ist: Viele Begriffe – etwa
„Flacherdler“ – sind heute so stark mit Schemata, Abwertungen und
Automatismen aufgeladen, dass man kaum noch sachlich darüber
sprechen kann. Dabei lohnt es sich manchmal, Worte wieder
auseinanderzunehmen. In
Planet Erde
steckt sprachlich
eben auch
plan
– „eben“. Ich finde zumindest, dass es
Argumente dafür gibt, die
Oberfläche
der Erde
als plan zu denken, unabhängig davon, wie man das Gesamtmodell
versteht.
Wenn man dann weiterdenkt – etwa in Richtung Kuppel, Firmament,
Sonne und Mond mit ähnlicher wahrgenommener Größe und Distanz –
kommt man zumindest gedanklich zu der Idee eines
geschlossenen
Systems
. Und erst in so einem Rahmen wird die Frage
nach Energieerhaltung, Transformation oder Abfluss überhaupt
sinnvoll.
Das heißt nicht, dass ich Antworten hätte. Aber ich finde es
legitim, diese Denkmodelle erst einmal zuzulassen, bevor man sie
vorschnell etikettiert oder abwehrt. Genau an diesen Übergängen
zwischen Physik, Sprache, Wahrnehmung und Deutung wird es für mich
interessant.
Zum zweiten Punkt, den
Verhältnissen in der Industrie
und Arbeitswelt
:
Deine Beobachtung teile ich. Keine Rückmeldungen, keine Absagen,
widersprüchliche Aussagen, teils offenkundige Unwahrheiten – das
ist kein neues Phänomen, aber es hat sich in den letzten 20 Jahren
deutlich zugespitzt.
Meine Erklärung ist weniger individuell als strukturell:
Unternehmen haben sich zunehmend von Beziehung auf Prozess
verlagert. Bewerbungen laufen durch Systeme, nicht durch Menschen.
Verantwortung wird nach unten oder nach außen geschoben,
Entscheidungen werden verzögert oder gar nicht mehr getroffen,
weil niemand mehr „den Kopf hinhalten“ will. Dazu kommt ein
permanenter Kostendruck, kurzfristiges Denken und eine Kultur, in
der Verbindlichkeit als Risiko gilt.
Das Ergebnis ist eine entpersonalisierte Kommunikation – oder
eben gar keine mehr. Für Bewerber fühlt sich das respektlos an,
für Unternehmen ist es oft schlicht Gleichgültigkeit oder
organisatorische Überforderung. Beides ist unerquicklich, aber
leider weit verbreitet.
Ich glaube nicht, dass es nur mangelnde Höflichkeit ist – eher
ein Symptom eines Systems, das sich selbst nicht mehr traut und
keine klare Haltung mehr zeigt.
Danke dir für dein Vertrauen und dafür, dass du mich an deinen
Gedanken teilhaben lässt. Zu den anderen Themen melde ich mich
gern, wenn sie sich für mich innerlich sortiert haben.
Feierliche Grüße
Jürgen
Liebe Heidi,
dein Besuch bei deinem Nachbarn hat
beim Lesen sofort etwas bei mir ausgelöst – er hat mich sehr an
meinen Bruder erinnert. Egal, worum es geht: Erst einmal werden
Probleme gesucht und auch zuverlässig gefunden. Mein Bruder hat
einmal von sich gesagt, er sei ein „Problem-Organisator“. Er
meinte das eigentlich im Sinne von
Problemlöser
– aber ich musste innerlich schmunzeln, weil ich ihm da nur
teilweise widersprechen konnte: Wenn es kein Problem gibt,
organisiert er sich eben eines.
Und ja, auch da sprichst du mir aus
dem Herzen: Ich möchte auch nicht so enden. Dieses Festhalten am
Kontrollieren, Belehren, Abwehren von allem Guten – und
gleichzeitig das Nicht-Helfen-lassen. Das kenne ich ebenfalls
sehr gut aus der Nähe, und es macht etwas mit einem, wenn man
das beobachtet.
Umso schöner fand ich den Gedanken,
dass du bei all dem nicht allein warst. Deine Kuscheltiere waren
ganz nah bei dir. Acht kleine Begleiter, die einfach da sind,
ohne zu bewerten, ohne Vorschriften, ohne Vorträge. Dass sie dir
als Kind Halt gegeben haben – und es auf ihre Weise noch immer
tun – finde ich sehr stimmig. Gerade Weihnachten darf genau das
sein: Erinnerung, Trost, Rückbindung an etwas Warmes.
Und was den Blick nach vorn angeht:
Bis zum nächsten Weihnachten hast du ja noch ein bisschen Zeit.
Zeit für Ideen, für Alternativen, für Entwürfe – und auch Zeit,
nichts endgültig entscheiden zu müssen. Manches darf wachsen,
manches reifen, manches sich einfach zeigen.
Schön zu lesen, dass du wieder fitter
bist und mit guter Stimmung Richtung 2026 schaust. Das klingt
nach Aufatmen.
Liebe Grüße
Jürgen
P.S. Diesen selbstgemachten Weihnachtsbaum habe ich heute gesehen
2025.12.28
Lieber Jürgen,
der Nachbar ist eigentlich ganz i.O. Klar, er hat immer
noch ein bisschen den Macker in sich, in dem Alter ist das wohl verständlich.
Auch das sich nicht helfen lassen. Honig darf ich ihm mitbringen. Ich habe
einmal mit ihm zusammen einen Kuchen gebacken, weil seine neuerdings nicht mehr
gelingen. Hat geklappt. Er liest die Zeitung täglich mit Lupen, er war halt etwas
verwandelt. Er wurde irgendwie für die nächste Augen-OP vergessen. Ich hätte da
auf den Putz gehauen. Er gehört eigentlich nicht zu den Problemnudeln. Dann hat
er noch gesagt, wenn es ihm schlecht ginge, würde er den Knopf nicht drücken für
den Kontakt zur Diakonie. Ich hatte ihm gesagt, dass ich Silvester nicht da
bin, damit ist er seit 3 Jahren alleine. Ich bin aber nicht zuständig für ihn. Ich
bin so froh, eine Alternative gefunden zu haben, Silversterreisen kann ich mir nicht
leisten. Die stundenlange Beobachtung des erleuchteten Himmels bei uns finde ich
ätzend.
Wie machst du das
denn? Oder ihr?
Ich kann gar nicht nachfühlen, dass deine Frau so weit
weg ist.
Es sind
übrigens 10 Gestalten
am Tisch. Ich finde es schön, dass ich ihre „Freundschaft“ erhalte. Es sind ja schon
einige weniger geworden.
Heute habe gestern ich die neuen LEDs überprüft, so ähnlich wie auf
deinem Foto soll der alternative Baum werden, nur viel größer, darum der Start des
Projekts schon im April. Ich möchte die Äste aus Papiermachée machen, dann mit
grüner Schafwolle ummanteln.
Ja, ich bin regelrecht erlöst, an Heilig Abend war ich
völlig kraftlos. Ich wollte schon eine Liste fertig machen mit meinen accounts
und den Zugängen und meinem Ex schicken, damit er nach meinem Ableben online
alles löschen kann. Ne, war ich schwach und hoffnungslos! Wer weiß, waren da Bakterien
in der Lunge.
Energieerhaltungssatz
Ich bin ja Ingenieurin, die Gesetzmäßigkeiten
interessieren mich natürlich. „Energie“ als Thema haben wir ja auch noch in
unserer virtuellen Liste.
Planet
Die Wortherkunft bezieht sich aber auf
das griechische „Wanderer“ oder „umherschweifend“, habe ich eben recherchiert, nicht
auf das lateinische „planus“ oder später das deutsche „plan“. Lange wurde ja
auch gedacht, die Erde wäre eine Scheibe. Die Erde ist eine Kugel, aber wir
erleben sie meist als plan, ich habe noch nie eine Krümmung gesehen, sie ist
halt zu groß, man soll sie aber an bestimmten Stellen erkennen.
Hast du schon eine Krümmung erlebt?
Flacherdler entspringt einer Verschwörungstherie.
Das ist der Horror, die Wissenschaft verdrehen zu wollen, da sind wir wieder
beim IQ. Oder bei den Vorfahren aus der Zeit, als alle noch an eine Scheibe
dachten, die sich plötzlich melden. Da gibt es nichts zu korrigieren, nur weil
wir die Krümmung nicht sehen. Es ist lustig, dass wir von plan liegen sprechen,
denn genaugenommen, liegen nicht plan, sondern in einer Krümmung. Ich kann sie leider
nicht berechnen, wäre mal interessant. Ich sehe es also anders herum, nicht,
weil wir meinen, wir lägen plan, ist die Erde eine Scheibe, sondern wir spüren nur die Krümmung nicht.
Wenn wir annehmen, dass unser System mit
den Himmelskörpern geschlossen ist, würde der Energieerhaltungssatz greifen. Ja,
wenn du das so beschreibst, klingt das logisch. Ich hätte nur gerne noch eine
Bestätigung eines Physikers. Wie daran kommen? Oder einfach mal Institute anschreiben?
Ob sie antworten?
Verhältnissen in der Industrie und
Arbeitswelt
:
Oh ne, was du beschreibst, das ist alles grauslich. Ich kenne es nur ein bisschen.
Allerdings frage ich mich schon lange, ob da eine Gesetzmäßigkeit greift, die
über all dem steht, dass auf der Welt die Umkehrung des Reichtums greift, also
dass die reichen Länder jetzt arm werden und die armen reich. China ist das beste
Beispiel. Die Polarität ist immer präsent. Kulturen gingen immer mal unter,
egal aus welchen irdischen Gründen. Hochkulturen verschwanden. Woanders entstanden
neue. Wird Europa das neue Entwicklungsgebiet? Das geht ja nicht von heute auf
morgen. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, dass die Führungskräfte um
mich plötzlich die Bildzeitung lasen, das hat mich sehr befremdet. Die Industrie
geht den Bach runter, der Reichtum schon lange, die Globalisierung öffnet neue
Türen. Ein großes Thema, Angst (oder ist es schon Verblödung?) vor Verantwortung
sind die neuen Begleitumstände.
Beste Grüße
Heidi
Heidi Roth
Dipl.-Ing (FH)
freiberufliche Dozentin für das BOP
(Berufsorientierungsprogramm)
Theodor-Körner-Straße 1
96515 Sonneberg
Tel: 03675 7086879
Mobil: 015116519504
E.Mail: roth.heidi@aol.com
Am Samstag, 27. Dezember 2025 um 21:54:43 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben:
Liebe Heidi,
dein Besuch bei deinem Nachbarn hat
beim Lesen sofort etwas bei mir ausgelöst – er hat mich sehr an
meinen Bruder erinnert. Egal, worum es geht: Erst einmal werden
Probleme gesucht und auch zuverlässig gefunden. Mein Bruder hat
einmal von sich gesagt, er sei ein „Problem-Organisator“. Er
meinte das eigentlich im Sinne von
Problemlöser
– aber ich musste innerlich schmunzeln, weil ich ihm da nur
teilweise widersprechen konnte: Wenn es kein Problem gibt,
organisiert er sich eben eines.
Und ja, auch da sprichst du mir aus
dem Herzen: Ich möchte auch nicht so enden. Dieses Festhalten am
Kontrollieren, Belehren, Abwehren von allem Guten – und
gleichzeitig das Nicht-Helfen-lassen. Das kenne ich ebenfalls
sehr gut aus der Nähe, und es macht etwas mit einem, wenn man
das beobachtet.
Umso schöner fand ich den Gedanken,
dass du bei all dem nicht allein warst. Deine Kuscheltiere waren
ganz nah bei dir. Acht kleine Begleiter, die einfach da sind,
ohne zu bewerten, ohne Vorschriften, ohne Vorträge. Dass sie dir
als Kind Halt gegeben haben – und es auf ihre Weise noch immer
tun – finde ich sehr stimmig. Gerade Weihnachten darf genau das
sein: Erinnerung, Trost, Rückbindung an etwas Warmes.
Und was den Blick nach vorn angeht:
Bis zum nächsten Weihnachten hast du ja noch ein bisschen Zeit.
Zeit für Ideen, für Alternativen, für Entwürfe – und auch Zeit,
nichts endgültig entscheiden zu müssen. Manches darf wachsen,
manches reifen, manches sich einfach zeigen.
Schön zu lesen, dass du wieder fitter
bist und mit guter Stimmung Richtung 2026 schaust. Das klingt
nach Aufatmen.
Liebe Grüße
Jürgen
P.S. Diesen selbstgemachten Weihnachtsbaum habe ich heute gesehen
Jürgen, ich bin unschlüssig, aber ich würde langsam mal die Spiele bei Swackbugs spielen, da ich bei dern Umfragen oft rausgeworfen werde. Dazu müsste ich google play games auf den PC runterladen. Puh, kann das Probleme machen? Ich habe es bis jetzt nur auf dem Smartphone. Die wollen auch die gmail -Addresse, dabei wird es mir ganz anders, da ich bei der Installation schon Probleme hatte. Hast du die App auf deinem PC?
Gruß Heidi
Liebe Heidi,
danke dir für deine ausführliche
Mail. Man spürt beim Lesen sehr gut, wie viel sich bei dir
gerade sortiert – und auch, wie nah Licht und Erschöpfung
manchmal beieinander liegen.
Zu deinem
Nachbarn
:
So wie du ihn jetzt beschreibst, wirkt er tatsächlich eher
wie jemand, der „noch steht“, auch wenn er schwächer wird. Ein
Rest Macker, ein Rest Stolz, ein Rest Kontrolle – vermutlich
genau das, was ihn überhaupt noch aufrecht hält. Dass er sich
nicht helfen lassen will, kenne ich gut, auch aus der eigenen
Familie. Und ich sehe es wie du: Du bist nicht zuständig für
ihn. Menschlich da sein, Honig mitbringen, mal zusammen einen
Kuchen backen – ja. Verantwortung übernehmen für sein Leben oder
seine Entscheidungen – nein.
Der Satz, dass er im Ernstfall den
Knopf nicht drücken würde, ist allerdings schwer auszuhalten.
Aber auch das ist letztlich seine Entscheidung. Mehr als
aufmerksam sein und Grenzen kennen kann man da nicht tun.
Zu
Silvester
:
Silvester hat bei mir/uns einen ziemlich festen Plan und der wird
mehr oder weniger durchgezogen. Egal ob man allein ist oder in der
Familie oder mit mehreren Familien.
Es gibt ein schönes Abendessen, dann "Dinner for one", danach "Ein
Hammer für zwei" und anschließend das Silvesterprogramm von MDR.
Danach gehen wir mir einem Glas Sekt auf den Balkon, schauen uns
das Feuerwerk ein paar Minuten an und gehen anschließend ins Bett
oder schauen das Silvesterprogramm Silvester-Partyhits Hits
nonstop weiter.
Einergieerhaltungssatz & Planet
Au weia, was habe ich getan?
Du fragst mich: "Hast du schon eine Krümmung erlebt?" Meine
Antwort: Nein.
Du schreibst:
"Lange wurde ja auch gedacht, die Erde wäre eine Scheibe."
"... aber wir erleben sie meist als plan"
"... nur weil wir die Krümmung nicht sehen."
"... ich habe noch nie eine Krümmung gesehen, sie ist halt zu
groß,"
"... Krümmung. Ich kann sie leider nicht berechnen,"
"... sondern wir spüren nur die Krümmung nicht."
Ich fasse mal zusammen: Du
erlebst
die Erde als plan,
kannst keine Krümmung
sehen
, kannst sie
nicht
berechnen
und auch
nicht spüren
.
Aber du stellst fest: "Die Erde ist eine Kugel".
OK, meine Frage ist jetzt: Woher
weißt
du, dass die Erde
eine Kugel ist?
Dein
Baumprojekt
klingt übrigens großartig. Papiermachée, Schafwolle, Licht – das
ist nicht Ersatz, das ist eine eigene Form. Und dass du im April
damit anfangen willst, zeigt, wie ernst du es meinst. Dinge, die
Halt geben, brauchen Vorlauf.
Was du über
Heiligabend und deine
Erschöpfung
schreibst, hat mich berührt.
Diese Momente, in denen man plötzlich anfängt, alles zu ordnen,
Zugänge zu sammeln, Abschiede mitzudenken – die kenne ich. Gut
möglich, dass da körperlich etwas mit hineingespielt hat.
Wichtig ist: Du bist wieder da, wieder klarer, wieder
handlungsfähig. Das zählt.
Zu den
Verhältnissen
in Industrie und Gesellschaft
:
Deine Beobachtung der Umkehrungen – reich/arm,
Zentrum/Peripherie – teile ich. Geschichte verläuft selten
linear. Kulturen kommen und gehen, oft langsamer, als es sich
anfühlt, aber unerbittlich. Angst vor Verantwortung, Rückzug ins
Einfache, Verlust von Maßstäben – all das sehe ich auch. Ob
Europa ein neues „Entwicklungsgebiet“ wird? Möglich. Sicher ist
nur, dass Übergänge immer Unruhe erzeugen. Ich gehe davon aus,
dass wir erst durch ein sehr tiefes Tal gehen müssen, bevor es
wieder aufwärts geht. Und das Tal haben wir noch nicht gesehen.
Da geht es den meisten noch viel zu gut.
Danke dir für diese offenen Gedanken.
Sie sind nicht leicht, aber sie sind ehrlich.
Lass uns weiter in diesem Tempo schreiben – sortierend,
nicht hetzend.
Beste Grüße
Jürgen
P.S.: Ich hatte Nummer 2 vollkommen übersehen. Aber wer ist
Nummer 10?
Liebe Heidi,
deine Bedenken kann ich gut
verstehen – gerade wenn es bei Installationen schon einmal
Probleme gab.
Google Play Games auf dem PC ist zwar offiziell und kein
Schadprogramm, aber die Einrichtung ist deutlich komplizierter als
auf dem Smartphone und verlangt zwingend den Google-Account. Wenn
einem dabei schon mulmig wird, ist das kein gutes Zeichen.
Mein Check hat ergeben: Der
Mehrwert gegenüber dem Smartphone ist eher gering, der mögliche
Frust dafür größer. Dass man bei Swagbucks bei Umfragen oft
rausfliegt, ist leider normal – das liegt nicht an dir.
Meine ehrliche Empfehlung:
Bleib lieber bei der Smartphone-App. Die ist überschaubarer und
fühlt sich kontrollierbarer an.
💡
Wenn überhaupt
, dann:
nur mit einem separaten Google-Konto
und
nur mit jemandem „in der
Nähe“, der helfen kann
, falls etwas hakt. Ich kann
dir nur helfen, wenn ich mit Teamviewer oder RustDesk während
der Installation auf deine Rechner schauen kann.
Mach nur das, womit du dich
wohlfühlst.
Liebe Grüße
Jürgen
Lieber Jürgen,
egal, was hier abgeht, mit Hochs und Tiefs, bei mir und um
mich herum, ich sehne mich so sehr nach einem Ort mit Agilität und Urbanität.
Heute war ich zum Waschen in Coburg, etwas später als sonst. Es war schon
dunkel. Die Stimmung dort konnte ich kaum ertragen. Alt, ungepflegt, zu wenig Lampen,
arm, heruntergekommene Häuser, in denen nur noch wenige wohnen. Kaum Menschen draußen.
Grauslich. Wenigstens treffe ich immer bekannte Gesichter von der Bahn.
Der Nachbar
Ich ahne inzwischen, dass der Mann stinksauer war, als ich
ihm meine Abwesenheit an Silvester angekündigt habe. Damit hatte er nicht
gerechnet und dann so einen Quatsch mit dem Knopf gesagt. Ich weiß, dass er
mich gerne öfter bei sich hätte.
Ich habe
kurz noch ein Channelmedium konsultiert, ob ich etwas übersehe, nein, alles
gut, und er würde einfach einschlafen, wenn er so weit ist. Ich habe ihm
versprochen, dass ich am 2.1. nachschaue, ob er noch lebt. Ich lasse mich nicht
unter Druck setzen. Aber es ist alles nicht schlimm. Er ist ein prima Kerl, hat
aber Schmerzen und Schwächeanfälle. Das ist nicht lustig. Aber er will zu Hause
bleiben.
Wie ist eigentlich bei euch? Ich als Wessi werde hier mehr
gemocht, als sich die Ossis untereinander mögen. Ich hatte dem Nachbarn mal
gesagt, er könnte doch mal Kontakt mit Erika (2 Haustüren weiter) aufnehmen,
sie ist auch alleine und hat eine richtige herzliche Seele. Wenn die sich hier
alle gegenseitig meiden, sind sie selber Schuld. Gut, einige haben Kinder in
der Nähe, aber ob sie Silvester kommen, wage ich zu bezweifeln. Was ich hier
alles höre, kann ich nicht nachvollziehen. „Die Sonneberger spinnen, sie haben
was gegen Wessis, vor allem die Alten“ und wenn ich dann dagegenhalte, geht es
erst recht weiter. Ein Nachbar mit Kiffererfahrung (ca.35) hat doch glatt
behauptet, alle Ossis sind doof. Dann habe ich von dem Eisenbahnerkollegen aus
Rostock berichtet, der mir einen Fahrradesattel geschenkt hat.
Ich lebe noch.
Wenn das Selbstbild so erschütternd ist, wundert
mich nichts mehr. Wenn die hier mit dem Thüringer Herz Geld machen würden,
wären sie alle Millionäre.
Silvester
:
Danke für deine Idee mit dem festen Plan, mal wieder, das Regelmäßige gibt Halt.
„Ein Hammer für zwei“ kannte ich gar nicht, „Dinner for one“ muss nicht jedes
Jahr sein.
Einige Jahre (in Nürnberg) habe ich Rituale vorbereitet, wie
haben Dinge vom vergangenen Jahr auf Zettel aufgeschrieben und später verbrannt,
an einer Grillstelle am Fluss, ich hatte ein Schwein aus Papiermache dazu
geklebt und Worte für das Feuer dabei.
Einmal war ich mit einem Eisenbahnerkollegen alleine unterwegs, er hatte
ein Smartphone mit Verstärker dabei und wir haben ums Feuer getanzt. Tja, alles
fiel dann plötzlich auseinander. In Nürnberg war ich allen Ernstes alleine
am Flughafen oben auf dem Parkhaus und habe das tolle Feuerwerk rundum
genossen. Einmal war ich auf dem Führerhaus in der S-Bahn mit etwas
alkoholfreiem für den Lokführer. Bin gespannt, wie das in Roth wird. Es soll kalt
werden.
Die Erde
Sie ist natürlich keine exakte Kugel, ich glaube es war Aristoteles,
der geschnallt hat, dass sie keine Scheibe ist, habe das aber nicht noch mal
recherchiert. In der Antike war das aber schon Thema. Piloten über 10.000 Meter
Höhe sehen die Krümmung, auch du und ich, evt. sieht man sie auch bei einer
Kreuzfahrt. Die Krümmung kann man berechnen, ich habe geschrieben, ich kann es nicht.
Ich habe die Formel nicht parat.
Heiligabend
So schwach habe ich mich noch nie in meinem Leben gefühlt. Kennst
du das etwa? Aber ich hatte kein Fieber, es war äußerst merkwürdig.
Verhältnisse in Industrie und Gesellschaft oder
Gesetzmäßigkeit
:
Die Esoteriker behaupten, es kommt ganz dicke, danach ist es sehr schön. Naja,
das sind Aussagen, sie können passen oder auch nicht. Ich bin skeptisch.
Der Besuch auf dem Tisch
Den Hund mit dem Kopf nach oben, rechts, rechts von dem
Raben, kann man auf dem Foto nicht richtig erkennen. Mit diesem „Chien“ sind es
10. Den hat übrigens meine Mutter genäht, da war ich 19. Hast du eigentlich auch
noch alte oder neue Stofftiere?
Swagbucks
Danke für deine Einschätzung zu Google Play Games. Vom Smartphone
aus geht das nicht, es ist alles viel zu klein. Ich bin echt unsicher, eine
google Konto habe ich ja. Aber das letzte Chaos hat mich eines Besseren gelehrt,
dann muss ich es lassen. Den Router habe ich noch nicht ausgewechselt, ich
hätte gerne erst mal meine Accounts zurück. Die Umfragen sieben ja nach
Kriterien aus. Darum fliege ich zur Zeit öfter raus.
Genieß das Jahresende.
Herzliche Grüße
Heidi
Heidi Roth
Dipl.-Ing (FH)
freiberufliche Dozentin für das BOP
(Berufsorientierungsprogramm)
Theodor-Körner-Straße 1
96515 Sonneberg
Tel: 03675 7086879
Mobil: 015116519504
E.Mail: roth.heidi@aol.com
Am Sonntag, 28. Dezember 2025 um 21:49:27 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben:
Liebe Heidi,
danke dir für deine ausführliche
Mail. Man spürt beim Lesen sehr gut, wie viel sich bei dir
gerade sortiert – und auch, wie nah Licht und Erschöpfung
manchmal beieinander liegen.
Zu deinem
Nachbarn
:
So wie du ihn jetzt beschreibst, wirkt er tatsächlich eher
wie jemand, der „noch steht“, auch wenn er schwächer wird. Ein
Rest Macker, ein Rest Stolz, ein Rest Kontrolle – vermutlich
genau das, was ihn überhaupt noch aufrecht hält. Dass er sich
nicht helfen lassen will, kenne ich gut, auch aus der eigenen
Familie. Und ich sehe es wie du: Du bist nicht zuständig für
ihn. Menschlich da sein, Honig mitbringen, mal zusammen einen
Kuchen backen – ja. Verantwortung übernehmen für sein Leben oder
seine Entscheidungen – nein.
Der Satz, dass er im Ernstfall den
Knopf nicht drücken würde, ist allerdings schwer auszuhalten.
Aber auch das ist letztlich seine Entscheidung. Mehr als
aufmerksam sein und Grenzen kennen kann man da nicht tun.
Zu
Silvester
:
Silvester hat bei mir/uns einen ziemlich festen Plan und der wird
mehr oder weniger durchgezogen. Egal ob man allein ist oder in der
Familie oder mit mehreren Familien.
Es gibt ein schönes Abendessen, dann "Dinner for one", danach "Ein
Hammer für zwei" und anschließend das Silvesterprogramm von MDR.
Danach gehen wir mir einem Glas Sekt auf den Balkon, schauen uns
das Feuerwerk ein paar Minuten an und gehen anschließend ins Bett
oder schauen das Silvesterprogramm Silvester-Partyhits Hits
nonstop weiter.
Einergieerhaltungssatz & Planet
Au weia, was habe ich getan?
Du fragst mich: "Hast du schon eine Krümmung erlebt?" Meine
Antwort: Nein.
Du schreibst:
"Lange wurde ja auch gedacht, die Erde wäre eine Scheibe."
"... aber wir erleben sie meist als plan"
"... nur weil wir die Krümmung nicht sehen."
"... ich habe noch nie eine Krümmung gesehen, sie ist halt zu
groß,"
"... Krümmung. Ich kann sie leider nicht berechnen,"
"... sondern wir spüren nur die Krümmung nicht."
Ich fasse mal zusammen: Du
erlebst
die Erde als plan,
kannst keine Krümmung
sehen
, kannst sie
nicht
berechnen
und auch
nicht spüren
.
Aber du stellst fest: "Die Erde ist eine Kugel".
OK, meine Frage ist jetzt: Woher
weißt
du, dass die Erde
eine Kugel ist?
Dein
Baumprojekt
klingt übrigens großartig. Papiermachée, Schafwolle, Licht – das
ist nicht Ersatz, das ist eine eigene Form. Und dass du im April
damit anfangen willst, zeigt, wie ernst du es meinst. Dinge, die
Halt geben, brauchen Vorlauf.
Was du über
Heiligabend und deine
Erschöpfung
schreibst, hat mich berührt.
Diese Momente, in denen man plötzlich anfängt, alles zu ordnen,
Zugänge zu sammeln, Abschiede mitzudenken – die kenne ich. Gut
möglich, dass da körperlich etwas mit hineingespielt hat.
Wichtig ist: Du bist wieder da, wieder klarer, wieder
handlungsfähig. Das zählt.
Zu den
Verhältnissen
in Industrie und Gesellschaft
:
Deine Beobachtung der Umkehrungen – reich/arm,
Zentrum/Peripherie – teile ich. Geschichte verläuft selten
linear. Kulturen kommen und gehen, oft langsamer, als es sich
anfühlt, aber unerbittlich. Angst vor Verantwortung, Rückzug ins
Einfache, Verlust von Maßstäben – all das sehe ich auch. Ob
Europa ein neues „Entwicklungsgebiet“ wird? Möglich. Sicher ist
nur, dass Übergänge immer Unruhe erzeugen. Ich gehe davon aus,
dass wir erst durch ein sehr tiefes Tal gehen müssen, bevor es
wieder aufwärts geht. Und das Tal haben wir noch nicht gesehen.
Da geht es den meisten noch viel zu gut.
Danke dir für diese offenen Gedanken.
Sie sind nicht leicht, aber sie sind ehrlich.
Lass uns weiter in diesem Tempo schreiben – sortierend,
nicht hetzend.
Beste Grüße
Jürgen
P.S.: Ich hatte Nummer 2 vollkommen übersehen. Aber wer ist
Nummer 10?
2025.12.30
Liebe Heidi,
deine Mail habe ich aufmerksam
gelesen. Man spürt sehr deutlich diese Sehnsucht nach Agilität,
Urbanität und Lebendigkeit – und gleichzeitig, wie schwer die
Stille, das Leere und Verfallene gerade auf dir liegen. Was du
über Coburg beschreibst, kann ich gut nachvollziehen.
Dunkelheit, wenig Licht, kaum Menschen, alles wirkt alt und
stehen geblieben – das macht etwas mit einem, gerade wenn man
innerlich eigentlich in Bewegung will.
Ich glaube allerdings, dass diese
Atmosphäre kein Zufall ist und auch nichts rein
„Stimmungsbedingtes“. Sie ist das Ergebnis sehr konkreter
politischer und wirtschaftlicher Entscheidungen.
Der Mietdeckel sorgt dafür, dass kaum
noch ein Investor bereit ist, Geld in bestehende Immobilien zu
stecken. Das Gebäudealter steigt, Instandhaltung lohnt sich
nicht mehr. Gleichzeitig machen gesetzliche Vorgaben – etwa rund
um Wärmepumpen und energetische Sanierung – alte Häuser
praktisch unkalkulierbar. Niemand weiß mehr, was eine
Modernisierung am Ende wirklich kostet. Die Folge: Häuser werden
nicht gekauft, nicht saniert, nicht belebt.
Besonders bitter ist das für viele
Rentner, die eine abbezahlte Immobilie als Altersvorsorge
hatten. Sie verlieren ihr Haus nicht, weil sie schlecht
gewirtschaftet hätten, sondern weil sie entweder keinen Kredit
für notwendige Modernisierungen bekommen – oder ihn nicht mehr
bedienen können. Das ist eine stille Enteignung, die man auf den
ersten Blick nicht sieht.
Hinzu kommt, dass Städte und
Gemeinden einen Großteil ihrer Mittel in Aufgaben (Migranten)
stecken müssen, die nichts mit Erhalt oder Entwicklung von
Infrastruktur zu tun haben. Straßen, Beleuchtung, öffentliche
Räume bleiben liegen. Und die extrem hohen Stromkosten sorgen
dafür, dass energieintensive Produktion – Stahl, Glas,
Maschinenbau – hier kaum noch Sinn ergibt. Das teure LNG
wiederum treibt selbst große Player wie BASF dazu, ihre
Produktion ins Ausland zu verlagern.
Ich sehe das sehr konkret, weil ich
Dresdner bin: Zum Jahresende schließt Volkswagen die
Gläserne
Manufaktur
am Straßburger Platz. Mitten
in Dresden gehen die Lichter aus – sichtbar für jeden. Die Reste
der eingestürzten Carola-Brücke sind zwar weggeräumt, aber „aus
den Augen“ ist eben nicht „aus dem Sinn“. Der Neubau soll
frühestens 2029 fertig sein. Das prägt ein Stadtbild und ein
Lebensgefühl.
Vor der Wende waren Straßen und
Immobilien in der DDR marode, heruntergewirtschaftet. Nach der
Wende wurde unglaublich viel aufgebaut, repariert, erneuert. Und
jetzt sehen viele – gerade die „ollen Ostdeutschen“ – exakt das
gleiche wieder. Für sie fühlt es sich an wie ein
DDR
2.0
. Und aus Erfahrung wissen sie: Das
Ergebnis wird am Ende dasselbe sein.
Ich würde dir gern etwas anderes schreiben.
Aber im Moment fühlt es sich ehrlicher an, genau das
auszusprechen.
Der Nachbar
Beim Nachbarn klingt für mich
weniger Ärger als vielmehr Enttäuschung und Angst vor dem
Alleinsein durch. Deine Abwesenheit an Silvester hat ihm
vermutlich den Boden unter den Füßen weggezogen – nicht, weil du
etwas falsch gemacht hast, sondern weil er sich innerlich mehr an
dich angelehnt hat, als ihm selbst bewusst war. Dass du dich davon
nicht unter Druck setzen lässt, ist richtig. Du bist zugewandt,
aber nicht verantwortlich für sein Leben oder seine
Entscheidungen. Der Besuch am 2.1. ist ein guter, klarer Rahmen –
menschlich, aber begrenzt.
Was die Situation zwischen Ost
und West angeht: Ich erlebe das weniger als echte Feindseligkeit,
sondern eher als verletztes Selbstbild, das sich Luft macht. Wer
sich selbst gering fühlt, wertet andere ab – manchmal reflexhaft,
manchmal laut. Dass du mit konkreten Gegenbeispielen reagierst,
wie deinem Eisenbahnerkollegen aus Rostock, ist genau richtig.
Begegnung schlägt jedes Vorurteil. Und dass du „noch lebst“, zeigt
ja, wie absurd solche Pauschalurteile sind.
Dieses gegenseitige Meiden, das
du beschreibst, ist für mich weniger eine Frage von Ost oder West,
sondern von Mut. Mut, auf andere zuzugehen. Dein Vorschlag mit
Erika war genau so ein Schritt. Wenn Menschen das nicht annehmen,
ist das ihre Entscheidung – nicht deine Schuld.
Dein Satz mit dem Thüringer
Herz hat mir übrigens gefallen. Da steckt viel Wahrheit drin: Es
wäre eigentlich alles da – man müsste es nur nutzen.
Silvester
Deine Silvester-Erinnerungen
haben beim Lesen richtig Bilder entstehen lassen. Man merkt, wie
wichtig dir Rituale sind – nicht als Pflichtprogramm, sondern als
etwas, das Übergänge bewusst macht. Zettel verbrennen, Feuer,
Musik, Bewegung – das hat eine eigene Würde. Und das Schwein aus
Papiermaché passt da irgendwie perfekt dazu.
Auch wenn wir "Dinner for One" und auch "Hammer für zwei" schon oft
gesehen haben, es ist die Vorfreude, das Wissen zu wissen was folgt.
Wie es in Roth wird, wird sich
zeigen. Kälte hin oder her – du hast Erfahrung darin, dir auch
unter ungewohnten Bedingungen einen eigenen Rahmen zu schaffen.
Und manchmal ist genau das Entscheidende nicht der Ort, sondern
dass man
bewusst
da ist.
Erde
Zu deinen Gedanken zur Erde noch ein
paar ehrliche Anmerkungen von mir.
Ich bin in den letzten Jahren
mehrfach Langstrecke geflogen – Strecken um die 8.000 km,
Reiseflughöhe etwa 11 km. Wenn ich links und rechts aus dem
Fenster schaue, sehe ich für mein Empfinden einen durchgehenden
Horizont als Linie. Eine erkennbare Krümmung nehme ich dabei
nicht wahr. Das heißt nicht, dass sie nicht existiert – nur,
dass ich sie selbst so nicht sehe.
Die mathematische
Formel
zur Erdkrümmung
zu finden, wäre kein
Problem. Das ist reine Physik und Geometrie. Aber genau hier
sollten wir, finde ich, kurz innehalten und entscheiden,
wie
wir mit diesem Thema umgehen wollen.
Denn für mich gilt:
Der einzige Beweis, den ich persönlich wirklich gelten
lassen würde, wäre eigene unmittelbare Erfahrung – also selbst
so hoch zu fliegen, dass man es eindeutig sieht. Da uns das
realistisch wohl nicht möglich ist (Alter, Kosten, Zugang),
bleibt vieles zwangsläufig Theorie.
Wir können uns gern über
Indizien
beider Modelle
unterhalten – Kugel oder
Ebene –, aber nur unter einer klaren Voraussetzung:
Es darf nicht in Rechthaberei ausarten und unseren
Briefwechsel nicht belasten oder vergiften.
Mir ist auch bewusst, dass selbst
KI-Systeme – so hilfreich sie sind – mit
Mainstream-Daten
trainiert wurden und damit nicht neutral im philosophischen oder
erkenntnistheoretischen Sinne sind. Das ist kein Vorwurf,
sondern eine Feststellung.
Was mich persönlich interessiert,
sind
Argumente
,
die eine
Kugelform
der Erde unwahrscheinlicher
machen
oder
die eine
Ebenheit
der Erdoberfläche plausibler
erscheinen lassen.
Darüber könnte ich sachlich und ruhig
diskutieren.
Alternativ können wir dieses Thema
auch ganz außen vor lassen. Es ist ein bisschen wie Politik:
Zehn Menschen, zwanzig Meinungen – und am Ende gewinnt selten
Erkenntnis, sondern Lautstärke.
Sag mir einfach, was dir lieber ist.
Beides
ist für mich in Ordnung.
Heiligabend
:
So eine körperliche Schwäche, wie du sie beschreibst, habe
ich zum Glück noch nicht erlebt. Dafür bin ich dankbar.
Was ich allerdings kenne, sind Gedanken in eine andere
Richtung: Überlegungen, was geregelt sein sollte,
falls
mir etwas zustößt
und ich selbst keine
Entscheidungen mehr treffen kann. Also eher ein mentales Ordnen,
nicht körperliches Wegsacken. Das fühlt sich anders an, aber es
kommt aus einer ähnlichen Ecke – wenn plötzlich klar wird, wie
verletzlich man eigentlich ist.
Zu dem Punkt
Industrie,
Gesellschaft und „Gesetzmäßigkeit“
:
Du schreibst, dass Esoteriker behaupten,
es
kommt erst ganz dicke und danach wird alles sehr schön
,
und dass du skeptisch bist. Das kann ich gut nachvollziehen –
und mich interessiert ehrlich,
wobei genau
deine Skepsis ansetzt.
Ist es
die Vorstellung, dass es
überhaupt erst „ganz dicke“ kommen muss?
der Glaube, dass danach
automatisch alles sehr schön wird?
oder beides – also die Vermutung,
dass weder ein großer Zusammenbruch noch ein großes
Aufblühen kommt, sondern dass vieles einfach zäh und
widersprüchlich weiterläuft wie bisher?
Ich selbst tue mich mit solchen
Heilsversprechen schwer – egal aus welcher Richtung sie kommen.
Zu oft klingen sie wie Beruhigung oder Vertröstung, weniger wie
echte Erklärung. Aber vielleicht meinst du ja etwas ganz
anderes.
Magst du das noch ein bisschen präzisieren?
Swagbucks
Wenn du dich mal anders
entscheiden solltest, solltest du kein bestehendes EMail-Konto
verwenden. Ein neues GMail-Konto ist in wenigen Minuten angelegt
und auch schnell gelöscht, wenn du es nicht mehr brauchst.
Stofftiere
Ich hatte mal einen Teddy (wie
Nr. 5) ganz in gelb. Wann ich ihn "verloren" habe, weiß ich nicht
mehr. Deine Nummer 10 hatte ich als Stuhllehne interpretiert ;-)
Mein aktuelles Projekt
Gestern, heute und hoffentlich
morgen treffen alle elektrischen Teile ein, die ich bestellt
habe. Akkus und Mikrofone, Lautsprecherboxen, ein
Ein-Platinen-Computer mit Speicher, Kabel, Schalter, LEDs. Kein
Selbstzweck, sondern Teil eines kleinen Projekts, das mir gerade
sehr am Herzen liegt: eine möglichst einfache, transparente
Technik für ältere Menschen.
Ich befasse mich sehr intensiv mit Künstlicher Intelligenz. Fast
jeden Abend sitze ich mit meinem Vater zusammen, der gerade 90
geworden ist, und wir sprechen über die Dinge des Tages. Er hat
nie am Computer gearbeitet, nutzt das Internet überhaupt nicht –
und vermisst es auch nicht.
Wenn ich von meiner Arbeit erzähle, stoße ich schnell an Grenzen.
Vieles, womit ich mich beschäftige, ist für ihn schwer
vorstellbar. Genau das ist für mich als Anwendungsprogrammierer
eine besondere Herausforderung: Wie erklärt man moderne Technik
Menschen, die ohne sie gut gelebt haben – und weiterhin gut leben?
Natürlich könnte ich ihn zu Alexa oder ähnlichen Systemen
überreden. Aber ich bin ziemlich sicher, dass er diesen
„neumodischen Kram“ nicht mögen würde. Uhrzeit und Radio hat er.
Fernsehsendungen nimmt er mit dem Rekorder auf und schaut oder
hört sie sich an, wenn er Lust und Zeit dazu hat. Mehr Technik
braucht er eigentlich nicht.
Deshalb habe ich eine andere Idee.
Ich möchte ihm eine „alles wissende Kiste“ zeigen – bewusst
einfach, sichtbar und begreifbar. Keine schwarze Box, sondern eine
durchsichtige Dose, vielleicht sogar eine alte Kühlschrankdose, in
der alle Bauteile offen zu sehen sind.
Als Kind hatte ich eine durchsichtige Wanduhr. Ich fand es
faszinierend zu sehen, wie Zahnräder, Federn und das Pendel
ineinandergriffen und am Ende die Zeiger bewegten. Man konnte
verstehen, warum sich etwas bewegt.
Genau daran knüpfe ich an.
Damals waren es Zahnräder, Federn und ein Pendel. Heute sind es
ein Einplatinen-Rechner, ein Akku, Speicher, ein Schalter, eine
LED, ein Mikrofon und ein Lautsprecher. Keine Magie – nur andere
Bausteine.
Die Idee ist nicht, ihn zu überzeugen oder zu belehren, sondern
Neugier zu wecken. Zu zeigen: Auch das hier besteht aus Teilen,
die zusammenarbeiten. Vielleicht kommt die Idee an. Vielleicht
auch nicht. Aber der Versuch fühlt sich richtig an.
Vielleicht ist das auch eine
gute Art, ein neues Jahr zu begrüßen: nicht mit großen Vorsätzen,
sondern mit kleinen, ehrlichen Versuchen.
Heute mal eine Mail am Morgen,
weil ich gestern nicht fertig geworden bin.
Einen erfolgreichen Tag wünscht
dir
Jürgen
Lieber Jürgen,
Vielen Danke für deine lange Morgenmail.
Da sind wieder einige Themen drin, die nicht so schnell
abzuhaken sind, ich fange mal an.
Agilität
Ich war so guter Dinge, das Mentaltraining hat mich
gepuscht, beim Aufwachen habe ich schon Glück und gute Laune gehabt. Ich habe
den Tag öfter mit Tanzen begonnen. Eine üble Ahnung schlich sich aber dann ein,
nach diesem Hoch folgt ein Tief. Und genauso kam es. Ich war davon überzeugt,
die ganzen Altlasten integriert zu haben, aber ich fühlte dennoch Blockaden.
Dann kam halt noch der ganze Rest bis zu den Großeltern raus. Damit war ich
wieder ganz unten. Das ist das, was ich allen Mentaltrainern ins Gesicht schreien
möchte. Man kann nichts darüberstülpen, man muss den Tatsachen ins Gesicht
sehen, sonst behalten sie ihre Macht. Selbst Dr. Joe Dispenza, der sich doch
mit DNA-Veränderungen bestens auskennt, spricht nie darüber. Ich glaube
langsam, Mentaltrainer haben keine Traumata, sie haben davon keine Ahnung. Und
sie haben etwas gegen Hellseher, ohne sie oder ohne eigene Hellsicht kommt man
an seine Traumata nicht ran. Als die eine Frau (Channelmedium) sah, dass mein
verstorbener Bruder noch an mir hing, habe ich ihn gedanklich bestimmt 2 Wochen
zu Hause laut angeschrieen
und ihm
gedroht, was ich ihm alles antun werde, wenn er mich nicht in Ruhe lässt. Null
Einsicht für seine Schandtaten. Was ist das denn für eine unverschämte Seele? Meine
Güte, ich habe mich immer gefragt, warum ich nie geheiratet habe. Es fiel mir
wie Schuppen von den Augen. Es ist mir wohl inzwischen gelungen, ihn
fernzuhalten, sicherheitshalber drohe ich ihm zwischendurch aber mit Taten, die
ich hier besser nicht schreibe. Täter haben höchst selten Einsicht. Da muss ich
brutal mit Worten werden.
Auch wenn ich jetzt sauer bin, in diesem Jahr immer noch
hier in der Einsamkeit zu hängen, ruft mein Verstand, du hättest es nicht
geschafft, woanders neu anzufangen und gleichzeitig die Vergangenheit zu
ordnen.
Coburg
Das Gebiet Oberfranken war Grenzgebiet, strukturschwach und
wurde vom Staat gut mit Steuergeldern unterstützt. Es gibt zur Zeit aber einige
Industrieunternehmen, auch die Huk Coburg, die sehr erfolgreich sind.
Sonneberger pendeln nach Coburg. Aber die Arbeitslosenquote ist in letzter Zeit
gestiegen, auf 7,xx Prozent. Welche Berufe betroffen sind, weiß ich nicht. Die
hässlichen Häuser sind aber schon lange hässlich. Es muss nicht unbedingt an
der Wirtschaft liegen, dass sie vergammeln. Unklare Eigentumsverhältnisse
können z.B. auch der Grund sein, oder es lebt noch ein Eigentümer in einem
verkommenen Haus. Die Innenstadt, also um den Marktplatz ist intakt. Klar,
Metzgereien und Bäckereien machen dicht, weil die Supermärkte alles
liefern.
Aber die Umstellung auf LED in
der Straßenbeleuchtung ist noch nicht erfolgt. Warum? (In Sonneberg übrigens auch
noch nicht, wir haben Wolframleuchten.) Die Industrie macht die Stadt mit der
Gewerbesteuer reich, der Hebesatz der Gewerbesteuer liegt bei 390% !(41.000 Einwohner),
im Vergleich Nürnberg 468% (520.000 Einwohner). Habe ich eben nachgeschaut. Coburg
ist also, was die Steuereinnahmen angeht eine reiche Stadt! Es soll auch knapp 50
Millionäre geben. Und nicht mal 1000 Flüchtlinge gibt es da.
Es ist ganz bestimmt keine konkrete Entscheidung der
Regierung gewesen, die die Verhältnisse so traurig gemacht haben. Menschen
hängen lieber vor der Glotze, Freundschaften werden immer schwieriger, Kinder
weniger, die Alten immer mehr. Es wird auch viel gekifft in Coburg. Die
Zugbegleiter meckern schon mal, wie doof die Leute sind.
Ich habe mal nachgeschaut, in dem einen 3-stöckigem Haus,
was mir als schon fast baufällig erscheint, war in 2 Fenstern Licht, also muss
da jemand wohnen. Alle anderen Fenster sind geöffnet.
Die Mieten in Coburg sind sehr niedrig, das lohnt sich das
Investieren in Immobilien einfach nicht. Es wurde schon versucht, die Stadt
einladender zu machen. Aber die Menschen müssten mitmachen, das tun sie aber
nicht. Selbst die vorweihnachtlichen sehr preisgünstigen Bastelkurse in einem
Laden in der Innenstadt wurden nicht mal angenommen.
Was die Immobilien der Rentner angeht, denke ich, dass die
großen leerstehenden Häuser keinen Rentnern gehören.
Dennoch ist es einfach bitter, eine Stadt oder Stadtteile so
verfallen zu lassen. Selbst der eine Parkplatz hat keine Lampen.
Heute musste ich noch mal nach Coburg und dann kamen ganz
andere Inputs. Die Oberfranken habe kleine olle Holzfenster. Die
Fassadenerneuerung wäre (für Geschäfte oder Mieter)
verdammt teuer. Aber in einer Wohnung mit
vergammelten Holzfenstern will auch keiner wohnen. Es sind also die Immobilien
der ehemaligen Gewerbetreibenden, die vergammeln. Kleine Geschäfte erkennt man
noch mit uralten hässlichen Türen. Sie sind eingegangen. Die 3 Stockwerke
darüber auch. Die Fassaden sind grauslich.
Die Wände der Häuser sind auch schon mal schief. Dann müsste die Stadt
diese Immobilien kaufen und herrichten. Das macht sie aber nicht. Und so ist
die Stadt stellenweise zum Weglaufen.
Die nächste Bäckerei ist geschlossen. Ich habe da öfter reingeschaut,
da habe ich noch nie etwas gekauft. Man sollte mal mit der Zeit gehen, sich
etwas einfallen lassen. Denkste. Der Laden war abschreckend. Aber der hatte große
Fester. Da hätte man was draus machen können.
Volkswagen und die Autoindustrie
Ich habe von der Schließung in Dresden erfahren. Es ist
hart, die ganze Autoindustrie schwächelt in Deutschland. Die hiesigen Firmen
haben die Umstellung auf Elektroautos völlig vermasselt. China, war
Entwicklungsland, das habe ich noch in der Schule gelernt, und ist nun
Vorreiter. Audi hat sogar einen eigenen teuren Halt in Ingolstadt bei der
Deutschen Bahn eingerichtet, Ingolstadt-Audi, für die Mitarbeiter, tja, da war
die Krise wohl nicht absehbar.
Noch
fährt Audi Gewinne ein, aber über 30 % weniger als im Vorjahr. Wenn ich für die
Bahn die Strecke erhebe, steigen stereotype Leute ein, das war vor Jahren noch
anders. Sie waren gesprächig.
Werden wir also Entwicklungsgebiet?
Ostdeutschland
Ja, es gab viel Geld für den Aufbau Ost. Aber kurz darauf
ging es abwärts mit der Wirtschaft. Ich weiß nicht, ob der Gedanke absolut
falsch ist. Beide Seiten haben sich vielleicht sogar unbewusst die Schuld dafür
gegeben. Dabei hatte das ganz anderer Gründe. Der Sonneberger, der mit seiner
Frau zurückgekommen ist, nach vielen Jahren, hat mich nach meiner Meinung
gefragt, warum die Wessis was gegen die Ossis haben. Ich habe keine Erklärung.
Ich habe Wessis gefragt. Und weil es keine Erklärung gab, muss es ja etwas
unterschwelliges sein.
Die Eisenbahner haben
allerdings schlimmste Erfahrungen mit den Ossi-Kollegen, da wurde viel gesoffen.
Ich habe ja auch so meine Erfahrungen mit ihnen. Da wundert mich dann nichts
mehr.
Der Nachbar
Er hätte ja auch die Idee äußern können, dass wir uns gegen
Mitternacht anrufen. Er hat ein Handy. Aber das wird schon sein Neffe tun.
Er hat auch übrigens auch noch einen
Bruder.
Mich ruft keiner an.
Als ich ihm einmal seine neue Fernbedienung einstellen
wollte, hat seine Antwort etwas bei mir ausgelöst, das war richtig Klasse: Sein
Neffe hat die Fernbedienung bestellt, (die gleiche wie ich habe) aber nicht
berücksichtigt, dass wir hier dünne Wände haben. Die Fernbedienung hat bei mir
das Licht in der Vitrine eingeschaltet, Gott sei Dank nicht den Fernseher. Den
schalte ich immer extra aus. Als ich abends nach Hause kam, dämmerte es mir. Ich
habe ihn darauf angesprochen, als ich meine Fernbedienung wegen ihm umprogrammiert
habe und ihn gebeten, mir Bescheid zu geben, wenn er etwas ändert. Dabei
stellte sich heraus, dass sein Neffe mit 2 Steckdosen nicht klarkam. Als ich
mich bereit erklärte, das zu erledigen, kam zur Antwort, dass sein Neffe
Ingenieur wäre, der wüsste, dass es nicht geht. Meine Antwort, dass ich auch
Ingenieurin wäre, hat ihn nicht interessiert. Damit war ausgesprochen, dass ich
für die Technik bei ihm schon mal außen vor war, das hat bei mir zu einer
gesunden Distanz geführt. Natürlich habe ich nämlich manchmal darüber
nachgedacht, dass er durch meinen Wegzug wieder einsamer würde, aber ich hätte
da inzwischen kein unangenehmes Gefühl mehr, ihm mitzuteilen, dass ich wieder
weggehe. Er hat im Übrigen felsenfest behauptet, dass er 2025 Silvester nicht
mehr lebt. Ich habe eh mehr getan als er erwarten kann. Er ist aber auch sehr
nett zu mir. Er könnte auch mal alleine zu dem Sonnberger Zentrum hier in der
Nähe zu Veranstaltungen gehen. Ich fürchte, es ist das alte Misstrauen, was immer
noch unbewusst präsent ist, dass sich die Menschen hier nicht an sich ranlassen,
auf Distanz gehen. Nur small talk geht.
Der alte Nachbar hat behauptet, ein anderer Mann im Haus würde nie
grüßen. Komisch, dass er mich grüßt. Allerdings ist dieser andere Mann sehr
introvertiert. Im Sommer bin ich voriges Jahr mal zusammen mit einem total
netten inzwischen ausgezogenen Mann zusammen aus der Haustüre rausgegangen. Von
dem gegenüberliegenden Haus haben 3 Parteien vom Balkon aus MIR zugewunken und gegrüßt,
mein Nachbar wusste gar nicht was los war. Ihn haben sie nicht beachtet.
Die müssten hier halt alle Mentaltraining machen, damit ihre
wahre Herzlichkeit wieder auf der Stirn steht.
Ost und West
Das einzige was echt Mist ist, dass sich die Sonneberger (und
ich vermute nicht nur sie) nicht mal aufraffen und auf den Putz hauen. Was mir
hier erzählt wird! So kann man nie gleichberechtigt werden. Jammern ist dann einfacher.
Damit macht man sich klein und wertlos. Null
Entwicklung in 36 Jahren. Mir hat ein ehemaliger Sonneberger Eisenbahner gesagt,
er und seine ganzen Ossi-Freunde im Westen könnten mit den Hiesigen nichts mehr
anfangen, sie wären stehengeblieben. Und sie, die neuen Wessis, hätten den
Kontakt abgebrochen.
Sie können hier nicht mal aktiv verkaufen.
Du kennst meine positive Einstellung. Die Herzlichkeit
spielt irgendwie keine Rolle mehr. Die Wessis haben sie wohl verloren.
Ich hatte schon Gespräche mit den Channelmedien, ob sie hier
keine spirituellen Veranstaltungen durchführen wollten. Sie waren angetan, aber
dann kam die AFD auf und alles war vorbei. Wenn der eine Stadtrat in der Kneipe
„Heil Hitler“ schreit, werden auch von Bayern aus keine Gelder mehr freiwillig fließen,
so wie das bei dem Wasserstoffinstitut Hyson der Fall war. Thüringen profitiert
vom Länderfinanzausgleich mit ca. 2 Milliarden Euro, trotzdem machen Kliniken
und Rehaeinrichtungen dicht. Ich finde, auch für das geschenkte Geld könnten
die Menschen hier mal Danke sagen. Nein, machen sie nicht, sie blicken doch nicht
mal durch. Und da ist vermutlich auch der unbewusste Grund, warum die Wessis solche
Vorurteile haben. Es geht ums Geld. Der Westen buttert ca. 15 Milliarden Euro an
Steuergeldern im Jahr in den Osten, das meiste kommt aus Bayern. Das hatte der Westen
vorher für sich selber. Und das bräuchten wir für die Bahn, die Kindergärten,
für die Schulen, die Renten, die Straßen…….Es ist nur eine Annahme, ein Lokführer
hat es mal so in der Richtung erwähnt. Sie würden Hand aufhalten. Bettler sind nun
mal nichts wert. Aber was tun? Ich bin zu alt, mich noch mal zu engagieren, das
tue ich in Sonneberg eh, aber das müsste eine Organisation machen. Übrigens war
Christian Bischoff soweit ich weiß, nur einmal in Erfurt. Das sagt einiges aus.
Ich habe bestimmt nicht die Aufgabe hier zu wirken. Die
Familie mit dem schwerstbehinderten Kind hat sich auf meine Mail, wie sie das
im Zug besser arrangieren können, nicht mal gemeldet. Ich habe hier viele zum Lächeln
und Lachen gebracht, aber das war es dann auch. Das geschenkte Buch war nur ein
Danke wert, ich hätte mich da anders verhalten, mal einen gemeinsamen Cafébesuch
z.B. vorgeschlagen. Aber ich meckere ganz bestimmt nicht. Hier ist so viel
passiert in mir, das ist einfach Klasse. Dafür bin ich sehr dankbar. Ich habe
in Nürnberg schon gefühlt, das ich hier nicht bleibe.
Erde
Die Krümmung will ich gar nicht berechnen, das ist mir
gerade zu viel. Ich erinnere mich aber ganz vage an eine Minirundung, das war
auf dem Weg nach China. Das ist aber schon so lange her, ich meine mich zu
erinnern. Das war nachmittags.
Für mich steht das aber fest, es gibt genug Beweise wissenschaftlicher
Natur, also, da kann ich mich nicht auf eine Diskussion einlassen. Ich habe auch
die ganzen wissenschaftlichen links nicht parat. Ich dachte sogar erst, du
wolltest mit deiner Aussage meinen Humor auf die Probe stellen. Du siehst auch
keinen Strom, trotzdem existiert er.
Aber wer weiß, soll dir diese Frage einen Hinweis liefern, wann du als Seemann
gelebt und gewirkt hast, vielleicht in der Zeit vor der Wissenschaft, also als
die Menschen noch an die Scheibe glaubten.
Esoterik
Die Aussagen sind mir nicht so hold. Das Dicke ist ja schon
da. Die Erde schreit und wird weiter schreien. Wenn das zu einer Neuordnung führen
sollte, müssten wir durch noch mehr Erdbeben, Vulkanausbrüche, freigelegte Bakterien,
Wetterkapriolen …so kaputt gemacht werden, dass anschließend die übriggebliebene
Menschheit sich wieder neu zurechtfinden muss. Das halte ich sogar für möglich.
Das „ganz Dicke“ wäre dann der Verlust von Lebensraum.
Wir
haben einfach zu viele Menschen, die Kriege haben früher die Zahl dezimiert.
Wenn das die Katastrophen erledigen könnten, wären wir weniger und müssten zusammenhalten,
das wäre sehr schön. Allerdings stelle ich mir das sehr anstrengend vor und
fast unmöglich, darum tue ich mich schwer, daran zu glauben, dass auf einmal
alles schön ist. Das kommt mir etwas naiv vor. Ja, das wird so gesagt, weil es
uns tröstet, so kommt mir das auch vor.
Ein Channelmedium hat auch mal gesehen, dass die Menschen
auf der Straße tot umfallen.
Sie kämen
mit der allgemeinen Entwicklung nicht mehr mit. Ich habe davon noch nichts
mitbekommen.
Swagbucks
Nicht noch ein gmail-Konto, nie wieder !!!! Das war der Horror!
Dein aktuelles Projekt
Super Idee! Gratuliere! Zum Testen stehe ich dir zur Verfügung.
Als ich meiner Mutter mal was von Suchmaschinen beigebracht
habe, hat sie es sofort gerafft.
Ich selber habe erstmal die ganzen
Computer abgelehnt. Die Dos-Ebene war der Horror für mich. Aber als ich etwas
entdeckte, was mic fesselte, war ich dabei, das war tatsächlich das Sonneberger
Spielzugmuseum mit den Papiermachefiguren und dann wurde ich süchtig.
Was du vorhast, ist wieder so was wie Liebe, genial! Vielleicht
gibst du noch Kurse für Senioren. Die gab es in Nürnberg oft.
Und was die Technik angeht, ja, haben mich auch die Uhren
fasziniert-wir hatten eine alte in der Küche-, aber noch viel mehr bin ich fasziniert
von alten Lokantrieben und Schiffsantriebgen, wie sind die früher auf die Idee
gekommen?
Ich bin gespannt, wie sich deine Idee entwickelt und wünsche
dir ganz viel tolle Erlebnisse damit.
Morgen werde ich nicht schreiben, am Donnerstag nur, wenn
die Züge pünktlich sind.
Silvester
Ich wünsche euch einen hoffnungsvollen und lustigen Übergang
ins neue Jahr. Wie viele seid ihr denn und wo seid ihr? Ich habe keine großen Erwartungen.
Hauptsache ich bin nicht in Sonneberg.
Beste Grüße von Heidi
Heidi Roth
Dipl.-Ing (FH)
freiberufliche Dozentin für das BOP
(Berufsorientierungsprogramm)
Theodor-Körner-Straße 1
96515 Sonneberg
Tel: 03675 7086879
Mobil: 015116519504
E.Mail: roth.heidi@aol.com
Am Dienstag, 30. Dezember 2025 um 09:06:23 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben:
Liebe Heidi,
deine Mail habe ich aufmerksam
gelesen. Man spürt sehr deutlich diese Sehnsucht nach Agilität,
Urbanität und Lebendigkeit – und gleichzeitig, wie schwer die
Stille, das Leere und Verfallene gerade auf dir liegen. Was du
über Coburg beschreibst, kann ich gut nachvollziehen.
Dunkelheit, wenig Licht, kaum Menschen, alles wirkt alt und
stehen geblieben – das macht etwas mit einem, gerade wenn man
innerlich eigentlich in Bewegung will.
Ich glaube allerdings, dass diese
Atmosphäre kein Zufall ist und auch nichts rein
„Stimmungsbedingtes“. Sie ist das Ergebnis sehr konkreter
politischer und wirtschaftlicher Entscheidungen.
Der Mietdeckel sorgt dafür, dass kaum
noch ein Investor bereit ist, Geld in bestehende Immobilien zu
stecken. Das Gebäudealter steigt, Instandhaltung lohnt sich
nicht mehr. Gleichzeitig machen gesetzliche Vorgaben – etwa rund
um Wärmepumpen und energetische Sanierung – alte Häuser
praktisch unkalkulierbar. Niemand weiß mehr, was eine
Modernisierung am Ende wirklich kostet. Die Folge: Häuser werden
nicht gekauft, nicht saniert, nicht belebt.
Besonders bitter ist das für viele
Rentner, die eine abbezahlte Immobilie als Altersvorsorge
hatten. Sie verlieren ihr Haus nicht, weil sie schlecht
gewirtschaftet hätten, sondern weil sie entweder keinen Kredit
für notwendige Modernisierungen bekommen – oder ihn nicht mehr
bedienen können. Das ist eine stille Enteignung, die man auf den
ersten Blick nicht sieht.
Hinzu kommt, dass Städte und
Gemeinden einen Großteil ihrer Mittel in Aufgaben (Migranten)
stecken müssen, die nichts mit Erhalt oder Entwicklung von
Infrastruktur zu tun haben. Straßen, Beleuchtung, öffentliche
Räume bleiben liegen. Und die extrem hohen Stromkosten sorgen
dafür, dass energieintensive Produktion – Stahl, Glas,
Maschinenbau – hier kaum noch Sinn ergibt. Das teure LNG
wiederum treibt selbst große Player wie BASF dazu, ihre
Produktion ins Ausland zu verlagern.
Ich sehe das sehr konkret, weil ich
Dresdner bin: Zum Jahresende schließt Volkswagen die
Gläserne
Manufaktur
am Straßburger Platz. Mitten
in Dresden gehen die Lichter aus – sichtbar für jeden. Die Reste
der eingestürzten Carola-Brücke sind zwar weggeräumt, aber „aus
den Augen“ ist eben nicht „aus dem Sinn“. Der Neubau soll
frühestens 2029 fertig sein. Das prägt ein Stadtbild und ein
Lebensgefühl.
Vor der Wende waren Straßen und
Immobilien in der DDR marode, heruntergewirtschaftet. Nach der
Wende wurde unglaublich viel aufgebaut, repariert, erneuert. Und
jetzt sehen viele – gerade die „ollen Ostdeutschen“ – exakt das
gleiche wieder. Für sie fühlt es sich an wie ein
DDR
2.0
. Und aus Erfahrung wissen sie: Das
Ergebnis wird am Ende dasselbe sein.
Ich würde dir gern etwas anderes schreiben.
Aber im Moment fühlt es sich ehrlicher an, genau das
auszusprechen.
Der Nachbar
Beim Nachbarn klingt für mich
weniger Ärger als vielmehr Enttäuschung und Angst vor dem
Alleinsein durch. Deine Abwesenheit an Silvester hat ihm
vermutlich den Boden unter den Füßen weggezogen – nicht, weil du
etwas falsch gemacht hast, sondern weil er sich innerlich mehr an
dich angelehnt hat, als ihm selbst bewusst war. Dass du dich davon
nicht unter Druck setzen lässt, ist richtig. Du bist zugewandt,
aber nicht verantwortlich für sein Leben oder seine
Entscheidungen. Der Besuch am 2.1. ist ein guter, klarer Rahmen –
menschlich, aber begrenzt.
Was die Situation zwischen Ost
und West angeht: Ich erlebe das weniger als echte Feindseligkeit,
sondern eher als verletztes Selbstbild, das sich Luft macht. Wer
sich selbst gering fühlt, wertet andere ab – manchmal reflexhaft,
manchmal laut. Dass du mit konkreten Gegenbeispielen reagierst,
wie deinem Eisenbahnerkollegen aus Rostock, ist genau richtig.
Begegnung schlägt jedes Vorurteil. Und dass du „noch lebst“, zeigt
ja, wie absurd solche Pauschalurteile sind.
Dieses gegenseitige Meiden, das
du beschreibst, ist für mich weniger eine Frage von Ost oder West,
sondern von Mut. Mut, auf andere zuzugehen. Dein Vorschlag mit
Erika war genau so ein Schritt. Wenn Menschen das nicht annehmen,
ist das ihre Entscheidung – nicht deine Schuld.
Dein Satz mit dem Thüringer
Herz hat mir übrigens gefallen. Da steckt viel Wahrheit drin: Es
wäre eigentlich alles da – man müsste es nur nutzen.
Silvester
Deine Silvester-Erinnerungen
haben beim Lesen richtig Bilder entstehen lassen. Man merkt, wie
wichtig dir Rituale sind – nicht als Pflichtprogramm, sondern als
etwas, das Übergänge bewusst macht. Zettel verbrennen, Feuer,
Musik, Bewegung – das hat eine eigene Würde. Und das Schwein aus
Papiermaché passt da irgendwie perfekt dazu.
Auch wenn wir "Dinner for One" und auch "Hammer für zwei" schon oft
gesehen haben, es ist die Vorfreude, das Wissen zu wissen was folgt.
Wie es in Roth wird, wird sich
zeigen. Kälte hin oder her – du hast Erfahrung darin, dir auch
unter ungewohnten Bedingungen einen eigenen Rahmen zu schaffen.
Und manchmal ist genau das Entscheidende nicht der Ort, sondern
dass man
bewusst
da ist.
Erde
Zu deinen Gedanken zur Erde noch ein
paar ehrliche Anmerkungen von mir.
Ich bin in den letzten Jahren
mehrfach Langstrecke geflogen – Strecken um die 8.000 km,
Reiseflughöhe etwa 11 km. Wenn ich links und rechts aus dem
Fenster schaue, sehe ich für mein Empfinden einen durchgehenden
Horizont als Linie. Eine erkennbare Krümmung nehme ich dabei
nicht wahr. Das heißt nicht, dass sie nicht existiert – nur,
dass ich sie selbst so nicht sehe.
Die mathematische
Formel
zur Erdkrümmung
zu finden, wäre kein
Problem. Das ist reine Physik und Geometrie. Aber genau hier
sollten wir, finde ich, kurz innehalten und entscheiden,
wie
wir mit diesem Thema umgehen wollen.
Denn für mich gilt:
Der einzige Beweis, den ich persönlich wirklich gelten
lassen würde, wäre eigene unmittelbare Erfahrung – also selbst
so hoch zu fliegen, dass man es eindeutig sieht. Da uns das
realistisch wohl nicht möglich ist (Alter, Kosten, Zugang),
bleibt vieles zwangsläufig Theorie.
Wir können uns gern über
Indizien
beider Modelle
unterhalten – Kugel oder
Ebene –, aber nur unter einer klaren Voraussetzung:
Es darf nicht in Rechthaberei ausarten und unseren
Briefwechsel nicht belasten oder vergiften.
Mir ist auch bewusst, dass selbst
KI-Systeme – so hilfreich sie sind – mit
Mainstream-Daten
trainiert wurden und damit nicht neutral im philosophischen oder
erkenntnistheoretischen Sinne sind. Das ist kein Vorwurf,
sondern eine Feststellung.
Was mich persönlich interessiert,
sind
Argumente
,
die eine
Kugelform
der Erde unwahrscheinlicher
machen
oder
die eine
Ebenheit
der Erdoberfläche plausibler
erscheinen lassen.
Darüber könnte ich sachlich und ruhig
diskutieren.
Alternativ können wir dieses Thema
auch ganz außen vor lassen. Es ist ein bisschen wie Politik:
Zehn Menschen, zwanzig Meinungen – und am Ende gewinnt selten
Erkenntnis, sondern Lautstärke.
Sag mir einfach, was dir lieber ist.
Beides
ist für mich in Ordnung.
Heiligabend
:
So eine körperliche Schwäche, wie du sie beschreibst, habe
ich zum Glück noch nicht erlebt. Dafür bin ich dankbar.
Was ich allerdings kenne, sind Gedanken in eine andere
Richtung: Überlegungen, was geregelt sein sollte,
falls
mir etwas zustößt
und ich selbst keine
Entscheidungen mehr treffen kann. Also eher ein mentales Ordnen,
nicht körperliches Wegsacken. Das fühlt sich anders an, aber es
kommt aus einer ähnlichen Ecke – wenn plötzlich klar wird, wie
verletzlich man eigentlich ist.
Zu dem Punkt
Industrie,
Gesellschaft und „Gesetzmäßigkeit“
:
Du schreibst, dass Esoteriker behaupten,
es
kommt erst ganz dicke und danach wird alles sehr schön
,
und dass du skeptisch bist. Das kann ich gut nachvollziehen –
und mich interessiert ehrlich,
wobei genau
deine Skepsis ansetzt.
Ist es
die Vorstellung, dass es
überhaupt erst „ganz dicke“ kommen muss?
der Glaube, dass danach
automatisch alles sehr schön wird?
oder beides – also die Vermutung,
dass weder ein großer Zusammenbruch noch ein großes
Aufblühen kommt, sondern dass vieles einfach zäh und
widersprüchlich weiterläuft wie bisher?
Ich selbst tue mich mit solchen
Heilsversprechen schwer – egal aus welcher Richtung sie kommen.
Zu oft klingen sie wie Beruhigung oder Vertröstung, weniger wie
echte Erklärung. Aber vielleicht meinst du ja etwas ganz
anderes.
Magst du das noch ein bisschen präzisieren?
Swagbucks
Wenn du dich mal anders
entscheiden solltest, solltest du kein bestehendes EMail-Konto
verwenden. Ein neues GMail-Konto ist in wenigen Minuten angelegt
und auch schnell gelöscht, wenn du es nicht mehr brauchst.
Stofftiere
Ich hatte mal einen Teddy (wie
Nr. 5) ganz in gelb. Wann ich ihn "verloren" habe, weiß ich nicht
mehr. Deine Nummer 10 hatte ich als Stuhllehne interpretiert ;-)
Mein aktuelles Projekt
Gestern, heute und hoffentlich
morgen treffen alle elektrischen Teile ein, die ich bestellt
habe. Akkus und Mikrofone, Lautsprecherboxen, ein
Ein-Platinen-Computer mit Speicher, Kabel, Schalter, LEDs. Kein
Selbstzweck, sondern Teil eines kleinen Projekts, das mir gerade
sehr am Herzen liegt: eine möglichst einfache, transparente
Technik für ältere Menschen.
Ich befasse mich sehr intensiv mit Künstlicher Intelligenz. Fast
jeden Abend sitze ich mit meinem Vater zusammen, der gerade 90
geworden ist, und wir sprechen über die Dinge des Tages. Er hat
nie am Computer gearbeitet, nutzt das Internet überhaupt nicht –
und vermisst es auch nicht.
Wenn ich von meiner Arbeit erzähle, stoße ich schnell an Grenzen.
Vieles, womit ich mich beschäftige, ist für ihn schwer
vorstellbar. Genau das ist für mich als Anwendungsprogrammierer
eine besondere Herausforderung: Wie erklärt man moderne Technik
Menschen, die ohne sie gut gelebt haben – und weiterhin gut leben?
Natürlich könnte ich ihn zu Alexa oder ähnlichen Systemen
überreden. Aber ich bin ziemlich sicher, dass er diesen
„neumodischen Kram“ nicht mögen würde. Uhrzeit und Radio hat er.
Fernsehsendungen nimmt er mit dem Rekorder auf und schaut oder
hört sie sich an, wenn er Lust und Zeit dazu hat. Mehr Technik
braucht er eigentlich nicht.
Deshalb habe ich eine andere Idee.
Ich möchte ihm eine „alles wissende Kiste“ zeigen – bewusst
einfach, sichtbar und begreifbar. Keine schwarze Box, sondern eine
durchsichtige Dose, vielleicht sogar eine alte Kühlschrankdose, in
der alle Bauteile offen zu sehen sind.
Als Kind hatte ich eine durchsichtige Wanduhr. Ich fand es
faszinierend zu sehen, wie Zahnräder, Federn und das Pendel
ineinandergriffen und am Ende die Zeiger bewegten. Man konnte
verstehen, warum sich etwas bewegt.
Genau daran knüpfe ich an.
Damals waren es Zahnräder, Federn und ein Pendel. Heute sind es
ein Einplatinen-Rechner, ein Akku, Speicher, ein Schalter, eine
LED, ein Mikrofon und ein Lautsprecher. Keine Magie – nur andere
Bausteine.
Die Idee ist nicht, ihn zu überzeugen oder zu belehren, sondern
Neugier zu wecken. Zu zeigen: Auch das hier besteht aus Teilen,
die zusammenarbeiten. Vielleicht kommt die Idee an. Vielleicht
auch nicht. Aber der Versuch fühlt sich richtig an.
Vielleicht ist das auch eine
gute Art, ein neues Jahr zu begrüßen: nicht mit großen Vorsätzen,
sondern mit kleinen, ehrlichen Versuchen.
Heute mal eine Mail am Morgen,
weil ich gestern nicht fertig geworden bin.
Einen erfolgreichen Tag wünscht
dir
Jürgen
2025.12.31
Liebe Heidi,
deine Mail habe ich gelesen – aufmerksam und mit dem Gefühl:
Da steckt viel drin, das nicht „zwischen Tür und Angel“
beantwortet werden sollte.
Die ausführliche Antwort kommt deshalb
nächstes Jahr
😉.
Heute ist der Tag bei mir ganz familiär:
Kaffeetrinken und Abendbrot bei meiner Schwester,
die Nacht dann bei meinem Vater.
Morgen Nachmittag werde ich Zeit mit meinem Sohn und seiner
Familie verbringen. Wir sehen uns manchmal nur einmal im Jahr –
viel zu wenig, finde ich. Umso wertvoller sind diese Stunden.
Deshalb heute nur ein
Bild-Gruß
von mir an dich
– verbunden mit guten Gedanken für den Übergang.
Alles Weitere folgt in Ruhe.
Liebe Grüße
Jürgen
2026.01.02
Hallo Jürgen, alles ok? Oder gibt es jetzt bei dir Technikprobleme?
Gruß Heidi
E.Mail: roth.heidi@aol.com
Schön, dass du kurz Bescheid gibst, Jürgen. Danke dir. In Dresden ist so viel passiert, an Silvester, ich war etwas unruhig. So bin ich halt.
Ich arbeite morgen für die Bahn, komme also wieder erst am Abend nach Hause. Und um 20:15 ist was in Arte, das mich interessiert.
Schlaf gut.
LG Heidi
, bin gerade erst
rein. Heute wird nicht mehr viel.
Schönen Abend wünscht dir
Jürgen
Guten Abend Heidi,
war heute den ganzen Tag mit der Bahn unterwegs, bin gerade erst
rein. Heute wird nicht mehr viel.
Schönen Abend wünscht dir
Jürgen
2026.01.03
Liebe Heidi,
ja, alles ist in Ordnung – keine Technikprobleme. Die kleine
Funkstille hatte einen ganz profanen Grund.
Mein Sohn hatte sich mit seiner Familie am Neujahrstag zum Kaffee
bei meinem Vater angemeldet. Mein Vater hatte sich darauf
eingestellt, Geschenke für die Enkel besorgt, Pfefferkuchen und
Stollen bereitgestellt – und dann ist niemand gekommen.
Am Ende stellte sich heraus: ein klassisches Missverständnis. Weil
mein Sohn zu Silvester in Dresden war, gab es nur die
Idee
,
eventuell bei meinem Vater vorbeizuschauen. Mein Vater hatte
daraus einen festen Termin gemacht.
Ich habe dann kurzerhand entschieden, am nächsten Tag selbst nach
Briesen bei Cottbus
zu fahren – rund 120 km, mit
Regionalbahn und Bus, jeweils knapp drei Stunden hin und zurück.
Die Überraschung ist gelungen, wir haben alle angetroffen, und am
Ende war alles geklärt.
So habe ich die 5-Euro-Erhöhung gleich einmal „abgefahren“.
Und – man glaubt es kaum – diesmal waren die Züge sogar pünktlich
😉.
Danke für dein Nachfragen und deine Aufmerksamkeit.
Ich melde mich wieder in ruhigerem Fahrwasser.
Liebe Grüße
Jürgen
2026.01.04
Owei, Jürgen, da lache ich lieber nicht. Das war wohl ein Wunschmißverständnis von deinem Vater. Aber sehr komisch, wenn sie schon in Dresden waren, dass sie nicht bei deinem Vater vorbeigeschaut haben. Er war sicher traurig.
Gruß Heidi
Mobil: 015116519504
E.Mail: roth.heidi@aol.com
Am Samstag, 3. Januar 2026 um 21:17:20 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben:
Liebe Heidi,
ja, alles ist in Ordnung – keine Technikprobleme. Die kleine
Funkstille hatte einen ganz profanen Grund.
Mein Sohn hatte sich mit seiner Familie am Neujahrstag zum Kaffee
bei meinem Vater angemeldet. Mein Vater hatte sich darauf
eingestellt, Geschenke für die Enkel besorgt, Pfefferkuchen und
Stollen bereitgestellt – und dann ist niemand gekommen.
Am Ende stellte sich heraus: ein klassisches Missverständnis. Weil
mein Sohn zu Silvester in Dresden war, gab es nur die
Idee
,
eventuell bei meinem Vater vorbeizuschauen. Mein Vater hatte
daraus einen festen Termin gemacht.
Ich habe dann kurzerhand entschieden, am nächsten Tag selbst nach
Briesen bei Cottbus
zu fahren – rund 120 km, mit
Regionalbahn und Bus, jeweils knapp drei Stunden hin und zurück.
Die Überraschung ist gelungen, wir haben alle angetroffen, und am
Ende war alles geklärt.
So habe ich die 5-Euro-Erhöhung gleich einmal „abgefahren“.
Und – man glaubt es kaum – diesmal waren die Züge sogar pünktlich
😉.
Danke für dein Nachfragen und deine Aufmerksamkeit.
Ich melde mich wieder in ruhigerem Fahrwasser.
Liebe Grüße
Jürgen
Liebe Heidi,
ja, das trifft es ziemlich genau: ein echtes
Wunsch-Missverständnis
.
Wenn mein Sohn zu Silvester in Dresden ist, hätte er für vier
Personen eine Übernachtungsmöglichkeit gebraucht. Deshalb war das
Ganze eher eine
Idee mit Fragezeichen
. Mein Vater hat
daraus einen festen Plan gemacht – und war entsprechend
enttäuscht. Das tat mir leid. Zum Glück sehen wir uns nächsten
Sonntag zur
Geburtstagsfeier beim Brunch im
Carolaschlößchen
, dann ist das wieder eingefangen.
Sonntags bin ich meist zum
Mittagessen bei meinem Vater
eingeladen. Nebenbei läuft dann oft eine Doku. Heute ging es um
die
Familie Strauß
– ein bisschen Hintergrund zu
den Walzern und Operetten und zur Familiengeschichte. Wir hören
die Werke von Strauß beide sehr gern, das passt dann gut.
Gestern gab es dann noch einen kleinen
Notruf aus der
Küche
: Der Spülenabfluss war verstopft.
„Rohrfrei“-Granulat hatte ich zwar besorgt, aber das hat nichts
gebracht. Heute habe ich mir das Ganze in Ruhe angeschaut – und
morgen sollte ich die Sache hoffentlich endgültig behoben haben.
Wenn alles gut läuft… bzw.
abläuft
😉.
Und dann noch das nächste Projekt:
Mein Vater hat eine mindestens
12 Jahre alte
Digitalkamera
, die inzwischen mit 128 GB randvoll ist.
Außerdem ist das Gefummel auf dem kleinen Display für ihn (90
Jahre) nicht mehr optimal. Deshalb soll ein
Smartphone
als Kamera-Ersatz
her. Eine SIM braucht er gar nicht,
WLAN hat er in der Wohnung sowieso (auch wenn er es bisher nie
genutzt hat).
Heute Abend weihe ich ihn in die „Geheimnisse“ eines Smartphones
ein. Ich sehe das Hauptproblem schon kommen: Er drückt beim
Fotografieren auf die Knöpfe – so wie bei der Kamera. Am
Smartphone wird er damit vermutlich jedes Bild verwackeln.
Schaun mer mal
😄.
Einen schönen Abend wünscht dir
Jürgen
2026.01.05
Hallo Jürgen, hört sich wie Stress an. Dann warte ich erst mal auf den Anschluss meiner Mail vom 30.12. Bis dahin viel Kraft!
LG Heidi
Heidi Roth
Dipl.-Ing (FH)
freiberufliche Dozentin für das BOP
(Berufsorientierungsprogramm)
Theodor-Körner-Straße 1
96515 Sonneberg
Tel: 03675 7086879
Mobil: 015116519504
E.Mail: roth.heidi@aol.com
Am Sonntag, 4. Januar 2026 um 22:35:14 MEZ hat briefwechsel <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben:
Liebe Heidi,
ja, das trifft es ziemlich genau: ein echtes
Wunsch-Missverständnis
.
Wenn mein Sohn zu Silvester in Dresden ist, hätte er für vier
Personen eine Übernachtungsmöglichkeit gebraucht. Deshalb war das
Ganze eher eine
Idee mit Fragezeichen
. Mein Vater hat
daraus einen festen Plan gemacht – und war entsprechend
enttäuscht. Das tat mir leid. Zum Glück sehen wir uns nächsten
Sonntag zur
Geburtstagsfeier beim Brunch im
Carolaschlößchen
, dann ist das wieder eingefangen.
Sonntags bin ich meist zum
Mittagessen bei meinem Vater
eingeladen. Nebenbei läuft dann oft eine Doku. Heute ging es um
die
Familie Strauß
– ein bisschen Hintergrund zu
den Walzern und Operetten und zur Familiengeschichte. Wir hören
die Werke von Strauß beide sehr gern, das passt dann gut.
Gestern gab es dann noch einen kleinen
Notruf aus der
Küche
: Der Spülenabfluss war verstopft.
„Rohrfrei“-Granulat hatte ich zwar besorgt, aber das hat nichts
gebracht. Heute habe ich mir das Ganze in Ruhe angeschaut – und
morgen sollte ich die Sache hoffentlich endgültig behoben haben.
Wenn alles gut läuft… bzw.
abläuft
😉.
Und dann noch das nächste Projekt:
Mein Vater hat eine mindestens
12 Jahre alte
Digitalkamera
, die inzwischen mit 128 GB randvoll ist.
Außerdem ist das Gefummel auf dem kleinen Display für ihn (90
Jahre) nicht mehr optimal. Deshalb soll ein
Smartphone
als Kamera-Ersatz
her. Eine SIM braucht er gar nicht,
WLAN hat er in der Wohnung sowieso (auch wenn er es bisher nie
genutzt hat).
Heute Abend weihe ich ihn in die „Geheimnisse“ eines Smartphones
ein. Ich sehe das Hauptproblem schon kommen: Er drückt beim
Fotografieren auf die Knöpfe – so wie bei der Kamera. Am
Smartphone wird er damit vermutlich jedes Bild verwackeln.
Schaun mer mal
😄.
Einen schönen Abend wünscht dir
Jürgen
Oh, du machst so etwas selber!
Ich habe heute einen neuen Wasserhahn im Bad bekommen und eine neue Wasserabsperrung. Habe heute morgen angerufen bei der Verwaltung. Das war mal wieder Klasse!
Für morgen drücke ich dir die Daumen.
Weißt du, was ich öfter denke? Du hast noch ganz andere Talente als die IT. Du kannst zuhören, hast Empathie, drückst dich gut aus. ...
Bis dann, die Kerzen am Baum brennen wieder.
LG Heidi
Liebe Heidi,
alles gut – eher viele kleine
Baustellen als echter Stress.
Ich habe heute den
Syphon
in der Küche
gewechselt. Das alte und
das neue System wollten erst nicht so recht zusammenpassen, war
also etwas fummelig, aber nun ist es dicht.
Morgen um
11
Uhr habe ich einen Termin beim Arbeitsamt
.
Mal sehen, ob es noch einen Kurs gibt. Falls nicht, bin ich
ehrlich gesagt gespannt auf die Begründung.
Ich hoffe sehr, dass ich dir
morgen
auch ausführlicher auf deine Mail vom 30.12.
antworten kann – heute wollte ich mir dafür einfach nicht
zwischen Tür und Angel etwas zusammenstückeln.
Danke dir für dein Verständnis und
die guten Wünsche.
Liebe Grüße
Jürgen
Liebe Heidi,
alles gut – eher viele kleine
Baustellen als echter Stress.
Ich habe heute den
Syphon
in der Küche
gewechselt. Das alte und
das neue System wollten erst nicht so recht zusammenpassen, war
also etwas fummelig, aber nun ist es dicht.
Morgen um
11
Uhr habe ich einen Termin beim Arbeitsamt
.
Mal sehen, ob es noch einen Kurs gibt. Falls nicht, bin ich
ehrlich gesagt gespannt auf die Begründung.
Ich hoffe sehr, dass ich dir
morgen
auch ausführlicher auf deine Mail vom 30.12.
antworten kann – heute wollte ich mir dafür einfach nicht
zwischen Tür und Angel etwas zusammenstückeln.
Danke dir für dein Verständnis und
die guten Wünsche.
Liebe Grüße
Jürgen
2026.01.06
Liebe Heidi,
ja, ich mach das selber. Ich habe ja im ersten Leben ;-)
Instandhaltungsmechaniker für Werkzeugmaschinen (auf gut deutsch
Schlosser) gelernt. Ich wußte, mit diesem Beruf werde ich immer
mein Geld verdienen. Zuletzt war ich ja von 2019-22 in Wien als
Haustechniker in einem 5*Hotel angestellt. Und 22 fing dann die
Sache mit der KI an. Da hat es mich wieder "zurückgeworfen" und
neue Leidenschaft entflammt.
Und meine Leitung scheint auch dicht zu sein. Mein Vater ist sehr
zufrieden.
Und, dein Daumen drücken hat geholfen. Ich habe einen
Bildungsgutschein über einen 4-Wochen-Lehrgang bekommen und kann
mir den Lehrgang und den Veranstalter aussuchen. Da werde ich
morgen voll zu tun haben.
Aber jetzt will ich mal zu deiner Email vom 30.12. kommen:
Zu deinem Abschnitt über
Agilität
möchte ich
mir bewusst Zeit nehmen – denn da sprichst du etwas sehr Zentrales
an.
Was du beschreibst – dieses Hoch nach dem Mentaltraining, das
Tanzen, die gute Stimmung beim Aufwachen, und dann das abrupte
Abrutschen – halte ich erst einmal für
menschlich und
nachvollziehbar
. Viele Methoden arbeiten mit
Aktivierung, Motivation, Fokus. Das kann kurzfristig enorm tragen.
Aber es ersetzt keine Auseinandersetzung mit dem, was darunter
liegt.
In einem Punkt stimme ich dir klar zu:
Man kann sich
nichts dauerhaft überstülpen
, was
innerlich nicht angeschaut wurde. Alles, was verdrängt bleibt,
meldet sich früher oder später zurück – manchmal genau dann, wenn
man glaubt, „jetzt bin ich durch“. Insofern verstehe ich deinen
Ärger auf Mentaltrainer, die nur das Positive betonen und die
dunkleren Schichten ausklammern.
Gleichzeitig merke ich beim Lesen, wie
hart und
kämpferisch
du im Moment mit dir selbst umgehst. Viel
Wut, viel Energie, viel Druck. Ich frage mich dabei weniger,
ob
du etwas erkannt hast, sondern eher,
wie viel davon dein
System gerade gleichzeitig tragen muss
.
Was ich vorsichtig sagen möchte:
Nicht jede Blockade bedeutet automatisch, dass „noch etwas Großes
verborgen“ ist. Manchmal ist es schlicht
Überforderung
durch zu viel gleichzeitige Innenschau
, zu viele Ebenen
auf einmal. Auch Integration braucht Pausen.
Dein Satz, dass der Verstand dir zuruft, du hättest es nicht
geschafft,
gleichzeitig
neu anzufangen
und
die Vergangenheit zu ordnen, hat mich besonders angesprochen.
Vielleicht ist genau das der Knackpunkt:
Möglicherweise war die Erwartung, beides parallel leisten zu
müssen, einfach zu hoch.
Ich möchte dir weder deine Deutungen nehmen noch sie weiter
anfeuern. Mir ist nur wichtig, dass unser Austausch dir
Halt
gibt und nicht zusätzlich Druck erzeugt
.
Lass uns das Thema gern weiter vertiefen, aber Schritt für
Schritt.
Zu
Volkswagen,
Autoindustrie und China
nur kurz:
China war nie „nur“ Entwicklungsland. Es war schon einmal
ein Hochreich – mit Porzellan, Papier, Schießpulver,
Organisation und Langfristdenken. Dass es heute technologisch
aufholt oder vorbeizieht, ist kein Wunder, sondern eher eine
Rückkehr zu alter Stärke. Die Probleme der deutschen
Autoindustrie sehe ich weniger als Zufall, sondern als Folge
verpasster Entscheidungen und Selbstzufriedenheit.
Zur
Ost-/West-Thematik
:
Diese Diskussion halte ich auf Dauer für wenig zielführend.
Es gab und gibt auf beiden Seiten Idioten – und genauso
herzliche, offene, kluge Menschen. Möglicherweise macht deine
Arbeit bei der Bahn solche Spannungen sichtbarer, weil du sehr
nah an den Menschen bist. Für mich fühlt sich vieles eher nach
einer alten Strategie von
„teile und herrsche“
an als nach einer realen Trennlinie. Spaltung bindet Energie,
Gemeinsamkeit würde Kraft freisetzen.
Wenn mir ein Mensch negativ begegnet,
hilft mir ein einfacher Gedanke:
Auch er war einmal
ein Baby – hilflos, abhängig, vertrauensvoll. Das entschuldigt
nichts, relativiert aber viel.
Was du über Fördergelder,
Erwartungen, Dankbarkeit und Resignation schreibst, ist komplex
und sicher nicht mit einem Schuldigen zu erklären. Und ja: Man
kann nicht überall „wirken“, auch wenn man es gut meint. Dass du
trotzdem viel in dir selbst bewegt hast, klingt für mich nach
dem eigentlichen Gewinn dieser Zeit – unabhängig davon, ob du
langfristig dort bleibst.
Mehr wollte ich dazu bewusst nicht ausführen.
Dein Nachtrag zum Nachbarn macht für
mich vieles klarer.
Was mir dabei auffällt: Er hätte
durchaus selbst aktiv werden können – anrufen, eine Idee äußern,
Verantwortung für Kontakt übernehmen. Dass das nicht geschieht,
ist kein Zufall, sondern Teil seines Musters. Nähe wird offenbar
gern genommen, aber Initiative eher vermieden. Und dass er
Handy, Bruder und Neffen hat, zeigt ja: Du bist
nicht
seine einzige Verbindung zur Welt.
Die Geschichte mit der Fernbedienung
war vermutlich ein Schlüsselmoment. Nicht wegen der Technik,
sondern wegen der Haltung dahinter. Dass dein Angebot mit dem
Argument „mein Neffe ist Ingenieur“ abgebügelt wurde – und deine
eigene Kompetenz dabei keine Rolle spielte – erklärt gut, warum
sich bei dir eine gesunde Distanz eingestellt hat. Das war keine
Kränkung, sondern eine klare Grenzmarkierung.
Zum Thema Erde und "es gibt genug Beweise wissenschaftlicher
Natur"
Wissenschaftlich gesehen sollen die Pyramiden vor 4500 Jahren in
20 Jahren gebaut worden sein. Aber bis heute ist nicht
wissenschaftlich nachgewiesen, wie sie das gemacht haben sollen.
Und auch dem Thema "zu viele Menschen auf der Erde" stehe ich sehr
skeptisch gegenüber.
Zu meinem Projekt fehlen jetzt nur noch die Mikrofone und die
Lautsprecher. Aber die sind wohl schon auf dem Postweg.
Für heute soll das mal alles sein. Einen schönen Abend wünscht
dir
Jürgen
2026.01.07
Lieber Jürgen,
Vielen Dank für deine Mail.
Ich musste meine vom 30.12. erst noch einmal lesen.
Jahreswechsel
Es ist schon wieder so viel passiert. (Ich schreibe
es aber nicht, sonst wird die Mail wieder zu lang) Silvester war erstmal der
Hammer. Es war das Beste, was ich machen konnte. Ein so irres Feuerwerk habe ich
noch nie erlebt. Die Leute habe auf dem Marktplatz auf Diskomusik getanzt, es
waren ca. 250 Menschen dort. Das Hotel war auch allererste Sahne.
Tolle Stimmung und Zuversicht für 2026 !
Wie war es
denn bei euch? Du hast ja gar nichts dazu geschrieben! Und wie hat deine Frau
denn ohne dich die ganzen Feiertage verbracht?
Beim Nachbarn habe ich am 2.1. geklingelt, er
wäre um fünf vor 12 ins Bett gegangen und er hätte auch schlafen können, es
wäre nicht viel los gewesen. Wie er das im Schlaf wohl so mitbekommen hat? Er
ist ziemlich schlecht drauf. Ein Channelmedium hat mir gesteckt, dass er einfach
einschläft, wenn er dran ist, immerhin, dachte ich, er wird nicht leiden müssen.
Ost und West
Wenn du das außen vorlassen willst, akzeptiere
ich das, aber ich finde es aber ehrlich gesagt, nicht angebracht, sich komplett
für dieses Alltagsthema zu verschließen. Es geht nicht um Idioten, sondern um Gedanken
und Ideen, ob und wie diese Trennung zu beheben sein kann. Die ganze Situation
ist für mich völlig lächerlich.
Ich werde
mal Leute im Zug fragen.
China
China gilt immer noch als Entwicklungsland. Die
Sonderrechte nimmt das Land freiwillig zurück. Es ging um die Polarität von wirtschaftlichem
Erfolg zu Misserfolg, der immer da ist. Wir leben in der Polarität. Vielleicht
hast du dich damit gar nicht beschäftigt. Ich habe es vorausgesetzt.
Was du aufzählst passt da nicht rein. Das Papier wurde
105 n.Ch. in China erfunden, aber das noch lange kein wirtschaftlicher
Aufschwung. Das Wort Entwicklungsland kam im übrigen erst Jahrhunderte später
auf. China hat im 7.Jh. den ersten Geldschein entwickelt. Er wurde erst später
anerkannt und dann kam der Handel auf, bei dem er eine Rolle spielte. (Du hast vergessen,
dass ich Papieringenieurin bin.)
Ich
habe nichts von Erfindungen geschrieben. Das Porzellan war Kunst, kein Wirtschaftsgut.
Das Schießpulver haben sie fürs Militär eingesetzt.
Ich war übrigens in China, als es richtig fett
Entwicklungsland war.
Autoindustrie
Die Chinesen haben den Markt erobert, mit den
Elektroautos. Sie haben viel mehr freie Fläche für den Ausbau von Solarenergie,
damit produzieren sie mehrfach (auch mit den lapidaren Arbeitskosten) viel
billiger. Wir haben die Ukraine am Hals, die Energiekosten sind enorm gestiegen
und wer bitte, kann sich noch ein Auto leisten? Du vielleicht? Ich musste 400
Euro Nebenkosten nachbezahlen, die Energiekostenerhöhung werde ich mir noch in
der Verwaltung zeigen lassen. Akademiker in linkedin bekommen keine Jobs mehr, Deutschland
fällt und fällt. Ich kann deine Erklärung absolut nicht nachvollziehen.
Bevölkerung
Wir sind auch völlig auseinander, was die Bevölkerungsdichte
angeht. Schau dir die Statistik an, alle wollen satt werden! Die Luft wird
immer mehr verpestet und durch die Enge entstehen Aggressionen.
Vorgehen
Wenn du jetzt diese Ausbildung machst, wirst du weniger
Zeit zum Schreiben haben. Wir könnten z.B. einen Wochentag/Woche
ausmachen, oder was du als Idee dazu hast. WAs ich dich noch fragen wollte, warst du in Wien auch alleine? Oder habt ihr da zusammengewohnt?
Viele Grüße
Heidi
Am Dienstag, 6. Januar 2026 um 21:54:03 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben:
Liebe Heidi,
ja, ich mach das selber. Ich habe ja im ersten Leben ;-)
Instandhaltungsmechaniker für Werkzeugmaschinen (auf gut deutsch
Schlosser) gelernt. Ich wußte, mit diesem Beruf werde ich immer
mein Geld verdienen. Zuletzt war ich ja von 2019-22 in Wien als
Haustechniker in einem 5*Hotel angestellt. Und 22 fing dann die
Sache mit der KI an. Da hat es mich wieder "zurückgeworfen" und
neue Leidenschaft entflammt.
Und meine Leitung scheint auch dicht zu sein. Mein Vater ist sehr
zufrieden.
Und, dein Daumen drücken hat geholfen. Ich habe einen
Bildungsgutschein über einen 4-Wochen-Lehrgang bekommen und kann
mir den Lehrgang und den Veranstalter aussuchen. Da werde ich
morgen voll zu tun haben.
Aber jetzt will ich mal zu deiner Email vom 30.12. kommen:
Zu deinem Abschnitt über
Agilität
möchte ich
mir bewusst Zeit nehmen – denn da sprichst du etwas sehr Zentrales
an.
Was du beschreibst – dieses Hoch nach dem Mentaltraining, das
Tanzen, die gute Stimmung beim Aufwachen, und dann das abrupte
Abrutschen – halte ich erst einmal für
menschlich und
nachvollziehbar
. Viele Methoden arbeiten mit
Aktivierung, Motivation, Fokus. Das kann kurzfristig enorm tragen.
Aber es ersetzt keine Auseinandersetzung mit dem, was darunter
liegt.
In einem Punkt stimme ich dir klar zu:
Man kann sich
nichts dauerhaft überstülpen
, was
innerlich nicht angeschaut wurde. Alles, was verdrängt bleibt,
meldet sich früher oder später zurück – manchmal genau dann, wenn
man glaubt, „jetzt bin ich durch“. Insofern verstehe ich deinen
Ärger auf Mentaltrainer, die nur das Positive betonen und die
dunkleren Schichten ausklammern.
Gleichzeitig merke ich beim Lesen, wie
hart und
kämpferisch
du im Moment mit dir selbst umgehst. Viel
Wut, viel Energie, viel Druck. Ich frage mich dabei weniger,
ob
du etwas erkannt hast, sondern eher,
wie viel davon dein
System gerade gleichzeitig tragen muss
.
Was ich vorsichtig sagen möchte:
Nicht jede Blockade bedeutet automatisch, dass „noch etwas Großes
verborgen“ ist. Manchmal ist es schlicht
Überforderung
durch zu viel gleichzeitige Innenschau
, zu viele Ebenen
auf einmal. Auch Integration braucht Pausen.
Dein Satz, dass der Verstand dir zuruft, du hättest es nicht
geschafft,
gleichzeitig
neu anzufangen
und
die Vergangenheit zu ordnen, hat mich besonders angesprochen.
Vielleicht ist genau das der Knackpunkt:
Möglicherweise war die Erwartung, beides parallel leisten zu
müssen, einfach zu hoch.
Ich möchte dir weder deine Deutungen nehmen noch sie weiter
anfeuern. Mir ist nur wichtig, dass unser Austausch dir
Halt
gibt und nicht zusätzlich Druck erzeugt
.
Lass uns das Thema gern weiter vertiefen, aber Schritt für
Schritt.
Zu
Volkswagen,
Autoindustrie und China
nur kurz:
China war nie „nur“ Entwicklungsland. Es war schon einmal
ein Hochreich – mit Porzellan, Papier, Schießpulver,
Organisation und Langfristdenken. Dass es heute technologisch
aufholt oder vorbeizieht, ist kein Wunder, sondern eher eine
Rückkehr zu alter Stärke. Die Probleme der deutschen
Autoindustrie sehe ich weniger als Zufall, sondern als Folge
verpasster Entscheidungen und Selbstzufriedenheit.
Zur
Ost-/West-Thematik
:
Diese Diskussion halte ich auf Dauer für wenig zielführend.
Es gab und gibt auf beiden Seiten Idioten – und genauso
herzliche, offene, kluge Menschen. Möglicherweise macht deine
Arbeit bei der Bahn solche Spannungen sichtbarer, weil du sehr
nah an den Menschen bist. Für mich fühlt sich vieles eher nach
einer alten Strategie von
„teile und herrsche“
an als nach einer realen Trennlinie. Spaltung bindet Energie,
Gemeinsamkeit würde Kraft freisetzen.
Wenn mir ein Mensch negativ begegnet,
hilft mir ein einfacher Gedanke:
Auch er war einmal
ein Baby – hilflos, abhängig, vertrauensvoll. Das entschuldigt
nichts, relativiert aber viel.
Was du über Fördergelder,
Erwartungen, Dankbarkeit und Resignation schreibst, ist komplex
und sicher nicht mit einem Schuldigen zu erklären. Und ja: Man
kann nicht überall „wirken“, auch wenn man es gut meint. Dass du
trotzdem viel in dir selbst bewegt hast, klingt für mich nach
dem eigentlichen Gewinn dieser Zeit – unabhängig davon, ob du
langfristig dort bleibst.
Mehr wollte ich dazu bewusst nicht ausführen.
Dein Nachtrag zum Nachbarn macht für
mich vieles klarer.
Was mir dabei auffällt: Er hätte
durchaus selbst aktiv werden können – anrufen, eine Idee äußern,
Verantwortung für Kontakt übernehmen. Dass das nicht geschieht,
ist kein Zufall, sondern Teil seines Musters. Nähe wird offenbar
gern genommen, aber Initiative eher vermieden. Und dass er
Handy, Bruder und Neffen hat, zeigt ja: Du bist
nicht
seine einzige Verbindung zur Welt.
Die Geschichte mit der Fernbedienung
war vermutlich ein Schlüsselmoment. Nicht wegen der Technik,
sondern wegen der Haltung dahinter. Dass dein Angebot mit dem
Argument „mein Neffe ist Ingenieur“ abgebügelt wurde – und deine
eigene Kompetenz dabei keine Rolle spielte – erklärt gut, warum
sich bei dir eine gesunde Distanz eingestellt hat. Das war keine
Kränkung, sondern eine klare Grenzmarkierung.
Zum Thema Erde und "es gibt genug Beweise wissenschaftlicher
Natur"
Wissenschaftlich gesehen sollen die Pyramiden vor 4500 Jahren in
20 Jahren gebaut worden sein. Aber bis heute ist nicht
wissenschaftlich nachgewiesen, wie sie das gemacht haben sollen.
Und auch dem Thema "zu viele Menschen auf der Erde" stehe ich sehr
skeptisch gegenüber.
Zu meinem Projekt fehlen jetzt nur noch die Mikrofone und die
Lautsprecher. Aber die sind wohl schon auf dem Postweg.
Für heute soll das mal alles sein. Einen schönen Abend wünscht
dir
Jürgen
2026.01.08
Liebe Heidi,
danke für deine Mail und deinen
Rückblick auf Silvester – das klingt wirklich nach einem starken
Start ins neue Jahr.
In
Dresden
wurde
übrigens auch sehr lange und heftig geknallt. Das Feuerwerk war
kaum zu überhören, selbst mit etwas Abstand. Es lag viel Energie
in der Luft, das habe ich auch so wahrgenommen.
Bei uns war der Jahreswechsel
ruhiger, eher familiär und ohne großes Programm. Vielleicht
gerade deshalb habe ich darüber nicht viel geschrieben. Manchmal
fühlt sich das Erlebte für mich erst ein paar Tage später
„schreibbar“ an.
Zu
Ost und West
:
Sich dem
Thema zu verschließen
trifft es
nicht ganz. Es ist eher so, dass ich mich dieser Einteilung
bewusst
verweigere
.
Für mich sind Menschen erst einmal Menschen – unabhängig davon,
ob sie aus dem Osten, Westen oder sonst woher kommen. Ich
versuche, nach dem Prinzip
leben und leben
lassen
zu handeln.
Sobald man anfängt, Menschen primär
über Herkunft, Prägung oder Etiketten zu sortieren, geht für
mich etwas Wesentliches verloren. Deshalb mache ich diese
Unterscheidung im Alltag nicht mit – nicht aus Ignoranz, sondern
aus Überzeugung. Jeder Mensch ist einzigartig und gehört nicht
in eine Schublade.
Wenn du im Zug mit Leuten darüber ins Gespräch kommst,
finde ich das übrigens spannend. Direkte Begegnungen sagen meist
mehr als jede Theorie.
Zu
China:
Ich glaube, wir reden über zwei
unterschiedliche Ebenen, die sich gar nicht widersprechen.
Du hast völlig recht: Erfindungen allein erzeugen keinen
wirtschaftlichen Aufschwung, und viele chinesische Entwicklungen
wurden erst viel später ökonomisch relevant.
Mein Punkt war weniger die
einzelne Erfindung als der historische Zyklus: China hatte über
Jahrhunderte Blütezeiten, wurde dann politisch und kolonial
geschwächt und ist heute wieder im Aufstieg. In diesem Sinne passt
China für mich sehr gut in das Bild von Polarität, das du
beschreibst – nur auf einer langen historischen Skala.
Und ja: Dass du
Papieringenieurin bist, hatte ich im Hinterkopf – vielleicht habe
ich es gerade deshalb zu grob formuliert.
Um mich nicht ganz zu verrennen habe ich meine Idee mal in die KI
eingegeben, Ergebnis:
1️⃣ Sachlich-historisch: Dein
Kenntnisstand zu China
Kurzfassung:
Ja – China hatte mehrere
Blütezeiten, wurde später geschwächt, kolonial ausgebeutet und
fiel zurück.
Etwas genauer:
🔶 Frühere Hochphasen
China war über Jahrhunderte
technologisch, kulturell und
organisatorisch führend
:
Han-, Tang-, Song-Dynastie:
Verwaltung, Landwirtschaft, Metallurgie, Städtebau, Handel
Große Binnenwirtschaft,
funktionierende Bürokratie
Innovationskraft vorhanden
(Papier, Druck, Kompass, Pulver, Geldwesen)
👉
China war zeitweise das fortschrittlichste
Großreich der Welt.
🔻 Bruch & Niedergang
Ab ca.
18./19. Jahrhundert
:
technologische Stagnation
Abschottung
militärische Unterlegenheit
gegenüber Europa
Dann:
Opiumkriege
ungleiche Verträge
faktische
Kolonialisierung /
Ausplünderung
massive innere Krisen
👉 China wurde
nicht „natürlich“ arm
,
sondern
politisch und
wirtschaftlich geschwächt
.
🔁 20. Jahrhundert bis heute
Bürgerkrieg, Maoismus →
weiteres Zurückfallen
Ab 1980er: Öffnung,
Industrialisierung
erst Werkbank, dann
Technologietransfer, jetzt eigene Spitzenbereiche
👉 Das heutige China ist
kein klassisches
Entwicklungsland mehr
, auch wenn es sich aus
geopolitischen Gründen lange so bezeichnet hat.
Bemerkenswert:
Deutschland
bezahlt
bis heute
Entwicklungshilfe
an China.
Ich bin Baujahr 60 und war mit
18 in der Ukraine. Ich tippe, dass wir ein ähnliches Baujahr (?!)
haben. Deine Aussage: "
Ich
war übrigens in China, als es richtig fett Entwicklungsland
war." würde also exakt in die 80iger Jahre passen.
Und
weil wir gerade bei China sind, möchte ich deinen Blick auf Mali
lenken. Ich habe in der KI eingegeben:
Was kannst du mir zu Mali sagen. Soll ebenfalls eins
der reichtsten Länder der Welt gewesen sein, Gold nach
jerusalem gebracht haben
Antwort:
Ja –
Mali
ist ein
klassisches Beispiel
dafür, dass
Reichtum, Hochkultur und späterer Niedergang historisch völlig
normal sind. Dein Eindruck ist
im Kern richtig
, braucht aber
eine kleine Präzisierung
.
🟡 Kurzfassung vorweg
Das Reich Mali
war im
14. Jahrhundert eines der
reichsten Gebilde der Welt
Der legendäre Reichtum ist
gut belegt
, kein
Mythos
Gold floss vor allem nach
Kairo und Mekka
,
nicht direkt nach Jerusalem
Der spätere Niedergang folgte
bekannten Mustern: Machtverschiebung, neue Handelswege,
Kolonialismus
🏺 Das
Reich Mali
(ca. 1230–1600)
Warum Mali so reich war
Kontrolle über
die größten Goldvorkommen
der damaligen Welt
Gold war im Mittelalter der
strategische Rohstoff
schlechthin
Mali lag an den
Transsahara-Handelsrouten
Handel: Gold ↔ Salz ↔ Bücher
↔ Stoffe ↔ Wissen
👉 Europa hatte
kaum eigenes Gold
–
Westafrika war zentral.
👑
Mansa Musa
– der reichste Mann der Geschichte
Herrscher von Mali (reg.
1312–1337)
Legendärer Reichtum, oft
als
reichster
Mensch aller Zeiten
bezeichnet
Seine
Pilgerreise nach Mekka
(1324)
ist historisch dokumentiert
Was dabei geschah
Er reiste mit
Tausenden Begleitern
verteilte so viel Gold in
Kairo
,
dass dort
jahrelang
Inflation
herrschte
Gold floss entlang der
Route bis in den Mittelmeerraum
👉
Jerusalem
lag zwar im islamischen
Kulturraum,
aber die
Hauptwirkung
war in
Ägypten &
Arabien
, nicht dort.
📚 Timbuktu – Zentrum von
Wissen, nicht nur Gold
Timbuktu
war ein internationales
Bildungszentrum
Zehntausende Manuskripte:
Mathematik
Astronomie
Medizin
Recht
Bücher waren teils
wertvoller als Gold
👉 Afrika war
nicht nur Rohstofflieferant
,
sondern Wissensraum.
🔻 Warum Mali unterging
Ein bekanntes Muster (passt
perfekt zu deiner vorherigen Diskussion):
Zerfall der Zentralmacht
Konkurrenzreiche (Songhai)
Verlagerung der
Handelsrouten (Seehandel Europa)
Später
Kolonialismus &
Ausplünderung
Künstliche Grenzziehungen
👉
Nicht „Unfähigkeit“
, sondern
Strukturbruch.
🧠 Einordnung in dein
Denkmodell (Polarität)
Mali passt
exakt
in das Muster,
das du zuvor beschrieben hast:
Das gilt für:
Mali
China
Rom
das Osmanische Reich
Mein Fazit: Wenn ich mir China
oder auch Mali anschaue, dann sehe ich darin kein fernes
Sonderphänomen, sondern ein wiederkehrendes Muster. Das, was
diesen Ländern in früheren Jahrhunderten passiert ist –
wirtschaftlicher Abstieg nach einer Blütezeit –, beginnt sich aus
meiner Sicht heute auch in Deutschland zu zeigen. Und dabei ist
nach unten noch deutlich Luft, wie du persönlich in China erlebt
hast, als es tatsächlich noch ein armes Land war.
Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es
in den Alliierten Überlegungen, Deutschland bewusst zu
deindustrialisieren und auf einen Agrarstaat zu reduzieren. Was
damals politisch nicht vollständig umgesetzt wurde, scheint heute
auf anderem Weg stattzufinden – nicht durch äußeren Zwang, sondern
durch eigene Entscheidungen.
Gleichzeitig zeigt China, dass
ein solcher Niedergang kein Endzustand sein muss. Das Land hat
bewiesen, dass es möglich ist, eine Phase der Schwäche zu
überwinden und anschließend wieder zu wirtschaftlicher und
technologischer Stärke aufzusteigen.
Deshalb bin ich überzeugt: In
Deutschland kann es durchaus noch weiter nach unten gehen. Aber
genau diese historische Erfahrung macht mir auch klar, dass nach
einer Talsohle ein neuer Aufschwung möglich ist – wenn die
Voraussetzungen dafür wieder geschaffen werden. Und die Deutschen
haben das schon mehrfach bewiesen.
Ich stelle fest, dass die Emails nicht kürzer werden. Das ist
aber kein Problem für mich ;-)
Ich wollte mir gestern 20:20 Uhr einen Live-Vortrag anhören: "Die
Bhagavadgita und das Geheimnis richtigen Denkens und Handelns",
aber ich habe es verpasst, weil mich die Mail an dich so gefesselt
hat.
Gestern habe ich mich bei Mentaltraining angemeldet. Was es mir
bringt, weiß ich noch nicht.
https://pixa.me/mentaltraining-extreeem
Wenn du dich auch anmeldest können wir uns über einzelne Beiträge
austauschen.
Deine Sorge "
Wenn
du jetzt diese Ausbildung machst, wirst du weniger
Zeit zum Schreiben haben.
" ist unbegründet. Ich bin jeden
Abend ab 19:30 bei meinem Vater. Dann reden wir noch ein bißchen.
Und 20:15 Uhr beginnt sein Fernsehabend. Und ich schreibe dann.
Zu Wien schreibe ich dann im nächsten Brief.
Einen schönen Tag wünscht dir
Jürgen
2026.01.09
Lieber Jürgen,
danke für deine Mail.
Silvester
Dazu gab es einige Fotos von Dresden im Internet. Das sah
echt so Klasse aus. Aber wie war denn die Luftverpestung?
Wohnst du bzw. dein Vater eigentlich in
Dresden oder in einem Nachbarort?
Ost und West
:
Wenn du meinst, Leben und leben Lassen wäre ausreichend,
dann liegen wir Welten damit auseinander. Dieses ganze Getue, was das zur Zeit
herrscht, führt zu nichts, im Gegenteil. Als ich hier ankam, hätte ich ja noch
gerne etwas getan, um die Menschen an der früheren Grenze zusammenzubringen. Inzwischen
ist aber durch das Erstarken der AFD eh alles verloren. Und die Wessis fühlen sich
damit völlig im Recht mit ihrem Urteil.
Die Stimmung
hier lässt sogar nach, seitdem wir einen AFD-Landrat haben.
Polarität
Es ging ursprüngliche Frage, warum die Autoindustrie in Deutschland
so abfällt und die Chinesen aufstehen. Ich sehe diese Entwicklung vor dem Hintergrund
der Polarität (dieses Buch was ich damals gelesen habe, war vermutlich von
Rüdiger Dahlke) Die Erklärungen auf der „irdischen Ebene“ sind in diesem
Zusammenhang gar nicht wichtig, sondern eher, und mal wieder, das Thema „Energie“.
Wie kommt es denn, dass sich die Pole einrichten? Was geht da im Hintergrund,
den wir nicht sehen, ab? Welche Gesetzmäßigkeiten herrschen da?
Diese Pole sind Bestandteil des Lebens…hell und dunkel, das ist
das einfachste, kalt und warm, Liebe und Hass, arm und reich…..Aufbau und Verfall,
Krieg und Frieden. Damit meine ich aber eher innerhalb der großen Zeiträume. Der
Zerfall kam durch die Globalisierung, aber warum kam denn die Globalisierung?
Du kannst dir etliche Beispiele von Ländern und Kulturen raussuchen, nicht nur
die von dir erwähnten; es ist immer dasselbe. Erst hoch, dann kaputt und evt.
wieder neu.
Baujahr
Mein Alter, genau wie deins, steht auf der Brieffreunde-Plattform.
Ich bin 1955 geboren.
Viel Genuss bei dem Mentraltraing heute Abend. Ich habe mir
die homepage angeschaut von der Frau und habe mich aber dann dagegen entschieden.
Allerdings hatte ich mal wieder Christian Bischoffs Transformation Days
angefangen und realisiert, dass mir das nichts mehr bringt. Wenn ich höre, was
die Menschen da beschreiben, welche Erfolge sie haben, und das auch erst nach
drei Jahren, sage ich immer „Danke für meine Talente. Ich bin eine Preußin, die
haben es einfach drauf“. Durch meine zunehmend Hellsichtigkeit kam aber jetzt
ein „Gespräch der anderen Art“ zustande. Ich verschone dich damit. Aber das ist
ja immer das, was ich sage, Traumata gehen nicht durch Mentaltraining einfach
weg. Ich bin ganz guter Dinge, dass ich das mit „irdischen Behandlungen „hinbekomme.
Wenn ja, führt das zu einer besseren Tagesstruktur.
Davon träume ich seit etlichen Jahren.
Genieß den Tag. Ich musste einen Zoom-Vorstellungstermin
wegen einer heftigen Erkältung absagen.
Liebe Grüße
Heidi
Heidi Roth
Dipl.-Ing (FH)
freiberufliche Dozentin für das BOP
(Berufsorientierungsprogramm)
Theodor-Körner-Straße 1
96515 Sonneberg
Tel: 03675 7086879
Mobil: 015116519504
E.Mail: roth.heidi@aol.com
Am Donnerstag, 8. Januar 2026 um 08:16:23 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben:
Liebe Heidi,
danke für deine Mail und deinen
Rückblick auf Silvester – das klingt wirklich nach einem starken
Start ins neue Jahr.
In
Dresden
wurde
übrigens auch sehr lange und heftig geknallt. Das Feuerwerk war
kaum zu überhören, selbst mit etwas Abstand. Es lag viel Energie
in der Luft, das habe ich auch so wahrgenommen.
Bei uns war der Jahreswechsel
ruhiger, eher familiär und ohne großes Programm. Vielleicht
gerade deshalb habe ich darüber nicht viel geschrieben. Manchmal
fühlt sich das Erlebte für mich erst ein paar Tage später
„schreibbar“ an.
Zu
Ost und West
:
Sich dem
Thema zu verschließen
trifft es
nicht ganz. Es ist eher so, dass ich mich dieser Einteilung
bewusst
verweigere
.
Für mich sind Menschen erst einmal Menschen – unabhängig davon,
ob sie aus dem Osten, Westen oder sonst woher kommen. Ich
versuche, nach dem Prinzip
leben und leben
lassen
zu handeln.
Sobald man anfängt, Menschen primär
über Herkunft, Prägung oder Etiketten zu sortieren, geht für
mich etwas Wesentliches verloren. Deshalb mache ich diese
Unterscheidung im Alltag nicht mit – nicht aus Ignoranz, sondern
aus Überzeugung. Jeder Mensch ist einzigartig und gehört nicht
in eine Schublade.
Wenn du im Zug mit Leuten darüber ins Gespräch kommst,
finde ich das übrigens spannend. Direkte Begegnungen sagen meist
mehr als jede Theorie.
Zu
China:
Ich glaube, wir reden über zwei
unterschiedliche Ebenen, die sich gar nicht widersprechen.
Du hast völlig recht: Erfindungen allein erzeugen keinen
wirtschaftlichen Aufschwung, und viele chinesische Entwicklungen
wurden erst viel später ökonomisch relevant.
Mein Punkt war weniger die
einzelne Erfindung als der historische Zyklus: China hatte über
Jahrhunderte Blütezeiten, wurde dann politisch und kolonial
geschwächt und ist heute wieder im Aufstieg. In diesem Sinne passt
China für mich sehr gut in das Bild von Polarität, das du
beschreibst – nur auf einer langen historischen Skala.
Und ja: Dass du
Papieringenieurin bist, hatte ich im Hinterkopf – vielleicht habe
ich es gerade deshalb zu grob formuliert.
Um mich nicht ganz zu verrennen habe ich meine Idee mal in die KI
eingegeben, Ergebnis:
1️⃣ Sachlich-historisch: Dein
Kenntnisstand zu China
Kurzfassung:
Ja – China hatte mehrere
Blütezeiten, wurde später geschwächt, kolonial ausgebeutet und
fiel zurück.
Etwas genauer:
🔶 Frühere Hochphasen
China war über Jahrhunderte
technologisch, kulturell und
organisatorisch führend
:
Han-, Tang-, Song-Dynastie:
Verwaltung, Landwirtschaft, Metallurgie, Städtebau, Handel
Große Binnenwirtschaft,
funktionierende Bürokratie
Innovationskraft vorhanden
(Papier, Druck, Kompass, Pulver, Geldwesen)
👉
China war zeitweise das fortschrittlichste
Großreich der Welt.
🔻 Bruch & Niedergang
Ab ca.
18./19. Jahrhundert
:
technologische Stagnation
Abschottung
militärische Unterlegenheit
gegenüber Europa
Dann:
Opiumkriege
ungleiche Verträge
faktische
Kolonialisierung /
Ausplünderung
massive innere Krisen
👉 China wurde
nicht „natürlich“ arm
,
sondern
politisch und
wirtschaftlich geschwächt
.
🔁 20. Jahrhundert bis heute
Bürgerkrieg, Maoismus →
weiteres Zurückfallen
Ab 1980er: Öffnung,
Industrialisierung
erst Werkbank, dann
Technologietransfer, jetzt eigene Spitzenbereiche
👉 Das heutige China ist
kein klassisches
Entwicklungsland mehr
, auch wenn es sich aus
geopolitischen Gründen lange so bezeichnet hat.
Bemerkenswert:
Deutschland
bezahlt
bis heute
Entwicklungshilfe
an China.
Ich bin Baujahr 60 und war mit
18 in der Ukraine. Ich tippe, dass wir ein ähnliches Baujahr (?!)
haben. Deine Aussage: "
Ich
war übrigens in China, als es richtig fett Entwicklungsland
war." würde also exakt in die 80iger Jahre passen.
Und
weil wir gerade bei China sind, möchte ich deinen Blick auf Mali
lenken. Ich habe in der KI eingegeben:
Was kannst du mir zu Mali sagen. Soll ebenfalls eins
der reichtsten Länder der Welt gewesen sein, Gold nach
jerusalem gebracht haben
Antwort:
Ja –
Mali
ist ein
klassisches Beispiel
dafür, dass
Reichtum, Hochkultur und späterer Niedergang historisch völlig
normal sind. Dein Eindruck ist
im Kern richtig
, braucht aber
eine kleine Präzisierung
.
🟡 Kurzfassung vorweg
Das Reich Mali
war im
14. Jahrhundert eines der
reichsten Gebilde der Welt
Der legendäre Reichtum ist
gut belegt
, kein
Mythos
Gold floss vor allem nach
Kairo und Mekka
,
nicht direkt nach Jerusalem
Der spätere Niedergang folgte
bekannten Mustern: Machtverschiebung, neue Handelswege,
Kolonialismus
🏺 Das
Reich Mali
(ca. 1230–1600)
Warum Mali so reich war
Kontrolle über
die größten Goldvorkommen
der damaligen Welt
Gold war im Mittelalter der
strategische Rohstoff
schlechthin
Mali lag an den
Transsahara-Handelsrouten
Handel: Gold ↔ Salz ↔ Bücher
↔ Stoffe ↔ Wissen
👉 Europa hatte
kaum eigenes Gold
–
Westafrika war zentral.
👑
Mansa Musa
– der reichste Mann der Geschichte
Herrscher von Mali (reg.
1312–1337)
Legendärer Reichtum, oft
als
reichster
Mensch aller Zeiten
bezeichnet
Seine
Pilgerreise nach Mekka
(1324)
ist historisch dokumentiert
Was dabei geschah
Er reiste mit
Tausenden Begleitern
verteilte so viel Gold in
Kairo
,
dass dort
jahrelang
Inflation
herrschte
Gold floss entlang der
Route bis in den Mittelmeerraum
👉
Jerusalem
lag zwar im islamischen
Kulturraum,
aber die
Hauptwirkung
war in
Ägypten &
Arabien
, nicht dort.
📚 Timbuktu – Zentrum von
Wissen, nicht nur Gold
Timbuktu
war ein internationales
Bildungszentrum
Zehntausende Manuskripte:
Mathematik
Astronomie
Medizin
Recht
Bücher waren teils
wertvoller als Gold
👉 Afrika war
nicht nur Rohstofflieferant
,
sondern Wissensraum.
🔻 Warum Mali unterging
Ein bekanntes Muster (passt
perfekt zu deiner vorherigen Diskussion):
Zerfall der Zentralmacht
Konkurrenzreiche (Songhai)
Verlagerung der
Handelsrouten (Seehandel Europa)
Später
Kolonialismus &
Ausplünderung
Künstliche Grenzziehungen
👉
Nicht „Unfähigkeit“
, sondern
Strukturbruch.
🧠 Einordnung in dein
Denkmodell (Polarität)
Mali passt
exakt
in das Muster,
das du zuvor beschrieben hast:
Das gilt für:
Mali
China
Rom
das Osmanische Reich
Mein Fazit: Wenn ich mir China
oder auch Mali anschaue, dann sehe ich darin kein fernes
Sonderphänomen, sondern ein wiederkehrendes Muster. Das, was
diesen Ländern in früheren Jahrhunderten passiert ist –
wirtschaftlicher Abstieg nach einer Blütezeit –, beginnt sich aus
meiner Sicht heute auch in Deutschland zu zeigen. Und dabei ist
nach unten noch deutlich Luft, wie du persönlich in China erlebt
hast, als es tatsächlich noch ein armes Land war.
Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es
in den Alliierten Überlegungen, Deutschland bewusst zu
deindustrialisieren und auf einen Agrarstaat zu reduzieren. Was
damals politisch nicht vollständig umgesetzt wurde, scheint heute
auf anderem Weg stattzufinden – nicht durch äußeren Zwang, sondern
durch eigene Entscheidungen.
Gleichzeitig zeigt China, dass
ein solcher Niedergang kein Endzustand sein muss. Das Land hat
bewiesen, dass es möglich ist, eine Phase der Schwäche zu
überwinden und anschließend wieder zu wirtschaftlicher und
technologischer Stärke aufzusteigen.
Deshalb bin ich überzeugt: In
Deutschland kann es durchaus noch weiter nach unten gehen. Aber
genau diese historische Erfahrung macht mir auch klar, dass nach
einer Talsohle ein neuer Aufschwung möglich ist – wenn die
Voraussetzungen dafür wieder geschaffen werden. Und die Deutschen
haben das schon mehrfach bewiesen.
Ich stelle fest, dass die Emails nicht kürzer werden. Das ist
aber kein Problem für mich ;-)
Ich wollte mir gestern 20:20 Uhr einen Live-Vortrag anhören: "Die
Bhagavadgita und das Geheimnis richtigen Denkens und Handelns",
aber ich habe es verpasst, weil mich die Mail an dich so gefesselt
hat.
Gestern habe ich mich bei Mentaltraining angemeldet. Was es mir
bringt, weiß ich noch nicht.
https://pixa.me/mentaltraining-extreeem
Wenn du dich auch anmeldest können wir uns über einzelne Beiträge
austauschen.
Deine Sorge "
Wenn
du jetzt diese Ausbildung machst, wirst du weniger
Zeit zum Schreiben haben.
" ist unbegründet. Ich bin jeden
Abend ab 19:30 bei meinem Vater. Dann reden wir noch ein bißchen.
Und 20:15 Uhr beginnt sein Fernsehabend. Und ich schreibe dann.
Zu Wien schreibe ich dann im nächsten Brief.
Einen schönen Tag wünscht dir
Jürgen
Liebe Heidi,
danke für deine Mail – ich greife deine Punkte der Reihe nach
auf.
Silvester / Dresden
Wir wohnen mitten in
Dresden
, ich schaue vom
Balkon im dritten Stock direkt hinaus – mit sehr guter Aussicht.
Zur Luft: Ja, ein paar Stunden Qualm an Silvester sind nicht
schön, aber ehrlich gesagt beunruhigt mich anderes deutlich mehr.
Wenn Regierungen Panzer liefern, die im Betrieb
zig Liter
auf 100 km
verbrauchen, dann relativiert das für mich
die Silvester-Diskussion sehr schnell.
Ost und West
Dein Satz „dann liegen wir Welten auseinander“ – den nehme ich
erst einmal als Fakt. Gleichzeitig merke ich, dass ich bei deinen
Formulierungen sehr viel
hineininterpretieren müsste
,
und genau das möchte ich vermeiden.
Deshalb ein paar ehrliche Rückfragen, um Missverständnisse zu
vermeiden:
Was genau meinst du mit
„dieses ganze Getue, das
nichts bringt“
?
Als du schreibst, du hättest gern
etwas getan, um
Menschen an der früheren Grenze zusammenzubringen
:
Was stellst du dir dabei konkret vor?
Wenn du sagst, durch das Erstarken der
AfD sei
„alles verloren“
–
was
genau ist
verloren?
Und wenn du schreibst, die
Stimmung
habe
sich seit dem AfD-Landrat verschlechtert:
Welche Stimmung meinst du konkret – im Alltag, beruflich, im
Umgang der Menschen miteinander?
Ich habe zu jedem dieser Punkte ein eigenes Bild im Kopf – aber
die Gefahr des Aneinander-Vorbeiredens ist hier einfach zu groß.
Mir wäre wichtig, dass du das noch etwas präzisierst.
Zu Parteien
Im Grundsatz stehe ich Parteien und der Parteidemokratie
skeptisch gegenüber. Parteien teilen Gesellschaften zwangsläufig
in Lager – sie vertreten immer nur einen Teil, nie das Ganze. In
diesem Sinne ist auch die AfD kein Sonderfall, sondern lediglich
ein weiteres Fragment im bestehenden System.
Man kann sich das wie eine Torte vorstellen: Wenn sie bereits in
zwölf Stücke geteilt ist, entsteht durch eine neue Partei kein
größeres Ganzes – es wird einfach ein dreizehntes Stück daraus.
Die Aufteilung wird feiner, die Spaltung tiefer, aber das
Gemeinsame wächst nicht.
Deshalb halte ich wenig von Parteien als Organisationsform
politischer Willensbildung. Sie strukturieren Konflikte,
verstärken Gegensätze und erschweren Verständigung – unabhängig
davon, wie sie sich inhaltlich positionieren.
Ein Beispiel dafür ist für mich die Grüne Partei. Sie stand einmal
– jedenfalls in meiner Wahrnehmung – für Umwelt- und Naturschutz.
Heute verbinde ich sie zunehmend mit militärischer Aufrüstung und
mit Maßnahmen, die selbst massiv in Natur und Landschaft
eingreifen, etwa wenn Wälder für Industrieanlagen wie Windkraft
gerodet werden.
Für mich zeigt sich daran, wie weit sich Parteien von ihren
ursprünglichen Anliegen entfernen können. Wer die Grünen heute
noch aus Überzeugung wählt, akzeptiert entweder diesen
grundlegenden Kurswechsel – oder hatte nie ein wirklich
konsequentes Verständnis von Umweltschutz im ursprünglichen Sinn.
Auch das bestätigt für mich die grundsätzliche Problematik von
Parteien: Inhalte werden austauschbar, Identität wird zur
Glaubensfrage, Kritik nach innen immer schwieriger.
Polarität
Mit deinem Satz
„erst hoch, dann kaputt und eventuell wieder
neu“
gehe ich vollkommen mit.
Oder anders gesagt:
Das einzig Stabile ist der Wandel.
In diesem Punkt liegen wir sehr nah beieinander.
Mentaltraining / die Frau
Genau da wäre ich tatsächlich neugierig:
Du hast dir die Homepage angeschaut und dich dagegen entschieden –
warum
?
Ich hatte dir den Link bewusst geschickt, um von dir ein klares
„ja,
weil …“
oder
„nein, weil …“
zu hören. Das
interessiert mich wirklich.
Zum Schluss:
gute Besserung
für deine
Erkältung. Absagen zu müssen ist nie schön – aber Gesundheit geht
vor.
Liebe Grüße
Jürgen
2026.01.10
Lieber Jürgen,
danke für deine Mail. Hier kommen die hoffentlich jetzt klarer
formulierten Antworten.
Silvester / Dresden
Dritter Stock ist natürlich Klasse! Ich wohne ja auch im dritten Stock. In Roth
hat es aber gar nicht gequalmt. Ich frage mich, wie die das verhindert haben.
Das war genial.
Der Qualm führt halt zu Husten und schlechter Sicht, ich
habe das gar nicht wegen der Umweltverschmutzung gefragt.
Ost und West
Du wolltest dich ja eigentlich
dem Thema gar nicht widmen. Wenn ich mir das Weltgeschehen so anschaue, sollte
ich meine Energie vielleicht eher an eine Lebensmittelbevorratung stecken. Dann
doch mal zu deinen Fragen:
„dieses ganze Getue, das nichts bringt“
? zwischen den Menschen natürlich,
ihren Urteilen, Vorurteilen, Ablehnungen West gegen Ost aber auch umgekehrt
Menschen
an der früheren Grenze zusammenzubringen
:
Was stellst du dir dabei konkret vor?
Wenn du hier den Menschen ins
Gesicht schaust, geht dein Herz auf, vor allem die älteren Frauen (wir
hatten das ja schon mit den verpassten Millionen Euro) haben eine so tolle
Ausstrahlung, das Thüringer Herz könnte selbst bei nur gemeinsamen
Unternehmungen ohne viel Worte für positive Emotionen sorgen, für
Rückbesinnung auf das eigene Herz/Gemüt.
Ich habe mal von Gefängnisbesuchen
gelesen, das waren Heiler, die sofort die Energie der Sträflinge verbessert
haben, nur alleine durch ihre Präsenz und den Kontakt zu den Gefangenen.
Ich hatte schon Kontakt mit
Heilerinnen. Es ging auch um die Gegend hier. Events mit Senioren aus beiden
Landesteilen war so meine Idee. Hüttenbesuch, Tagesevents. „Senioren aus Oberfranken
lernen Senioren aus Sonneberg kennen“ erst mal oder so ähnlich. Und damit eben
auch ein Zusammenwachsen ermöglichen.
Ich bleibe in Sonneberg nur auf dem Weg zum
Bahnhof oft an den unübertroffen liebevoll gepflegten Vorgärten stehen, das ist
einmalig. Nur schon ein Spaziergang anbieten, sich mit den Sonnebergern
austauschen, die sind so zugänglich, so reizend. Ich sage ihnen manchmal, das
nennt sich eigentlich Botanischer Garten. Woanders zahlt man für den Blick.
Ossis (mal abgesehen von speziellen)
haben etwas, was die Wessis nicht mehr haben. Im Zug nach/aus Erfurt bekomme
ich das ständig bestätigt. Warum nehmen die Wessis das nicht an? Man muss sie
regelrecht drauf stoßen.
Aus war es
dann
, denn
keiner fängt etwas neues an in einem Land mit der AfD, und da kommt auch keiner,
der für ein event bezahlen soll. Ossis sind jetzt abgestempelt, egal wie viel %
die AfD gewählt haben.
Ich bin ja auch eh
für meine früheren Kontakte in Nürnberg gestorben. In München habe ich während
eines Ausstellungsbesuchs einen früheren Nachbarn getroffen, mit Kollegen, ein
Anwalt. Welches Entsetzen in seiner Stimme, als er mich fragte, was denn im
Osten los wäre. Es wird nicht mal differenziert, wie viele die Partei wählen, weil
das so schlimm ist. Ein Zugbegleiter aus Sachsen hat mir verraten, dass er in
die Partei eintreten will. Ich habe ihn eingeladen, nach Sonneberg zu kommen und
mit dem bekannten Stadtrat Heil Hitler und Sieg Heil zu rufen. Er meint allen Ernstes, er bekäme mehr Rente
bei einem Regierungswechsel. Der ist für mich gestorben. War ein ganz netter, wir haben uns so gemocht, aber das ist leider vorbei.
die
Stimmung…
hat
sich in Sonneberg seitdem es den berüchtigten Landrat gibt, verschlechtert.
Die Stimmung auf der Straße, in den Geschäften.. Ich muss schon aufpassen
was ich beim smalltalk sage, denn man tritt leicht ins Fettnäpfchen.
Parteien
Einverstanden. Aber bei der neuen Partei stimmt etwas nicht. Und das führt
halt leider zu noch mehr Distanz zwischen West und Ost, und nur darum ging es
mir. Das führt zu nichts oder besser, die Grenze wird immer größer.
Mentaltraining / die Frau
Sie kommt aus einem ganz anderen Bereich, das war der erste Grund. Die Namen
sind völlig unbekannt. Ich habe schlechte Erfahrungen gemacht mit neuen Leuten,
die sich an Mentaltraining u.ä. ranmachen. Die Überschriften /Themen sind für
mich, die ich schon einiges erfahren und gelesen und gehört habe, Kindergarten.
Sorry.
Danke für die
gute Besserung
Die Absage war
kein Problem, ich hätte eh noch nicht anfangen können.
Liebe Grüße
Heidi
Am Freitag, 9. Januar 2026 um 21:44:20 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben:
Liebe Heidi,
danke für deine Mail – ich greife deine Punkte der Reihe nach
auf.
Silvester / Dresden
Wir wohnen mitten in
Dresden
, ich schaue vom
Balkon im dritten Stock direkt hinaus – mit sehr guter Aussicht.
Zur Luft: Ja, ein paar Stunden Qualm an Silvester sind nicht
schön, aber ehrlich gesagt beunruhigt mich anderes deutlich mehr.
Wenn Regierungen Panzer liefern, die im Betrieb
zig Liter
auf 100 km
verbrauchen, dann relativiert das für mich
die Silvester-Diskussion sehr schnell.
Ost und West
Dein Satz „dann liegen wir Welten auseinander“ – den nehme ich
erst einmal als Fakt. Gleichzeitig merke ich, dass ich bei deinen
Formulierungen sehr viel
hineininterpretieren müsste
,
und genau das möchte ich vermeiden.
Deshalb ein paar ehrliche Rückfragen, um Missverständnisse zu
vermeiden:
Was genau meinst du mit
„dieses ganze Getue, das
nichts bringt“
?
Als du schreibst, du hättest gern
etwas getan, um
Menschen an der früheren Grenze zusammenzubringen
:
Was stellst du dir dabei konkret vor?
Wenn du sagst, durch das Erstarken der
AfD sei
„alles verloren“
–
was
genau ist
verloren?
Und wenn du schreibst, die
Stimmung
habe
sich seit dem AfD-Landrat verschlechtert:
Welche Stimmung meinst du konkret – im Alltag, beruflich, im
Umgang der Menschen miteinander?
Ich habe zu jedem dieser Punkte ein eigenes Bild im Kopf – aber
die Gefahr des Aneinander-Vorbeiredens ist hier einfach zu groß.
Mir wäre wichtig, dass du das noch etwas präzisierst.
Zu Parteien
Im Grundsatz stehe ich Parteien und der Parteidemokratie
skeptisch gegenüber. Parteien teilen Gesellschaften zwangsläufig
in Lager – sie vertreten immer nur einen Teil, nie das Ganze. In
diesem Sinne ist auch die AfD kein Sonderfall, sondern lediglich
ein weiteres Fragment im bestehenden System.
Man kann sich das wie eine Torte vorstellen: Wenn sie bereits in
zwölf Stücke geteilt ist, entsteht durch eine neue Partei kein
größeres Ganzes – es wird einfach ein dreizehntes Stück daraus.
Die Aufteilung wird feiner, die Spaltung tiefer, aber das
Gemeinsame wächst nicht.
Deshalb halte ich wenig von Parteien als Organisationsform
politischer Willensbildung. Sie strukturieren Konflikte,
verstärken Gegensätze und erschweren Verständigung – unabhängig
davon, wie sie sich inhaltlich positionieren.
Ein Beispiel dafür ist für mich die Grüne Partei. Sie stand einmal
– jedenfalls in meiner Wahrnehmung – für Umwelt- und Naturschutz.
Heute verbinde ich sie zunehmend mit militärischer Aufrüstung und
mit Maßnahmen, die selbst massiv in Natur und Landschaft
eingreifen, etwa wenn Wälder für Industrieanlagen wie Windkraft
gerodet werden.
Für mich zeigt sich daran, wie weit sich Parteien von ihren
ursprünglichen Anliegen entfernen können. Wer die Grünen heute
noch aus Überzeugung wählt, akzeptiert entweder diesen
grundlegenden Kurswechsel – oder hatte nie ein wirklich
konsequentes Verständnis von Umweltschutz im ursprünglichen Sinn.
Auch das bestätigt für mich die grundsätzliche Problematik von
Parteien: Inhalte werden austauschbar, Identität wird zur
Glaubensfrage, Kritik nach innen immer schwieriger.
Polarität
Mit deinem Satz
„erst hoch, dann kaputt und eventuell wieder
neu“
gehe ich vollkommen mit.
Oder anders gesagt:
Das einzig Stabile ist der Wandel.
In diesem Punkt liegen wir sehr nah beieinander.
Mentaltraining / die Frau
Genau da wäre ich tatsächlich neugierig:
Du hast dir die Homepage angeschaut und dich dagegen entschieden –
warum
?
Ich hatte dir den Link bewusst geschickt, um von dir ein klares
„ja,
weil …“
oder
„nein, weil …“
zu hören. Das
interessiert mich wirklich.
Zum Schluss:
gute Besserung
für deine
Erkältung. Absagen zu müssen ist nie schön – aber Gesundheit geht
vor.
Liebe Grüße
Jürgen
2026.01.11
Liebe Heidi,
danke für deine ausführliche und offene Antwort.
Silvester / Qualm
Ja, ich weiß, sobald man auf der Straße ist, ist die Sicht
eingeschränkt und es qualmt. Aber ehrlich gesagt empfinde ich das
nicht als unangenehm. Für ein paar Minuten gehört dieser Geruch
für mich einfach zu Silvester dazu.
So ähnlich wie ein Hauch Zigarrenrauch: dauerhaft wäre das nichts,
aber kurzzeitig ist es eine eigene, fast schon ritualhafte
Erfahrung.
Ost und West – meine Haltung
Als du schreibst, ich hätte mich dem Thema eigentlich gar nicht
widmen wollen, möchte ich das ein wenig relativieren. So absolut
ist das nicht.
Wenn jemand eine
gute, einleuchtende Argumentation
vorbringt – egal ob dafür oder dagegen –, überprüfe ich meine
eigene Meinung durchaus. Aber eben nicht beliebig oder „wie die
Fahne im Wind“.
Ich halte es da mit dem Satz:
Der Mensch irrt, solange er lebt.
Das schließt mich ausdrücklich mit ein.
Menschen zusammenbringen
Grundsätzlich finde ich das, was du beschreibst, richtig, gut und
notwendig – unabhängig davon, ob man es Ost/West nennt oder
anders.
Für mich ist die
Familie als kleinste Zelle
tatsächlich die beste Sozialversicherung. Und im Sinne der
Subsidiarität
sollte das Leben zuerst in Gemeinden und Nachbargemeinden
organisiert werden. Genau deshalb ist es wichtig, dass Menschen
sich kennen, begegnen, miteinander etwas tun. Dein Gedanke mit
gemeinsamen Unternehmungen, Spaziergängen oder einfachen
Begegnungen passt da sehr gut hinein.
AfD
Hier liegen wir vermutlich am deutlichsten auseinander,
deshalb formuliere ich meine Sicht bewusst klar:
Ich halte es für einen
großen
Fehler, die AfD zu unterdrücken
.
Nicht, weil ich sie ideal finde – sondern aus mehreren
Gründen:
Ich würde sie allein schon
deshalb wählen, um
einmal andere
Gesichter
zu sehen.
In vielen Bereichen – auch im
Sport – bekommen
Underdogs
große Sympathien. In der Parteienlandschaft ist das aktuell
die AfD. Dieser Effekt ist im Osten aus meiner persönlichen
Erfahrung stärker.
Sollte die AfD „an die Macht“
kommen, müsste sie beweisen, was ihre Sprüche wert sind –
oder ob es nur das
Blaue vom Himmel
war. Auch die Grünen haben gezeigt, wie schnell sich
Parteien um 180 Grad drehen können.
Für mich wäre die AfD nur dann
wirklich eine Alternative,
wenn
sie z.B.:
aus der NATO austritt und
fremde Truppen aus Deutschland abzieht
mit den über 50 Ländern, mit
denen formal noch Kriegszustand besteht,
Friedensverträge schließt
alle deutschen Soldaten aus
Auslandseinsätzen zurückholt (Deutschland wird nicht am
Hindukusch oder in Mali verteidigt, sondern hier –
Bundeswehr)
das Volk über eine Verfassung
abstimmen lässt, wie es das Grundgesetz vorsieht
Gelder nicht in NGOs, sondern
in Infrastruktur, Wissenschaft, Technik, Bildung und
Familien steckt
Grenzen überwacht und
straffällig gewordene Ausländer abschiebt
Meine Vermutung: Davon wird wenig bis
gar nichts umgesetzt. Viele AfD-Anhänger werden
ent-täuscht
– im wörtlichen Sinne, also von einer Täuschung befreit.
Und genau deshalb sage ich aus heutiger Sicht:
Keine
Partei ist die richtige.
Mentaltraining
Deinen Einwand zu den Überschriften und Themen kann ich sehr
gut nachvollziehen.
Das ist bei mir ähnlich wie bei
Programmierkursen
:
95 % kenne ich bereits. Und trotzdem gibt es manchmal genau
diesen
einen Gedanken
, eine Situation, eine
Perspektive – wie eine
Perle in der
Muschel
. Hundert Muscheln, eine Perle.
Man weiß vorher nie, wo sie steckt.
Zum Schluss noch etwas Leichtes:
Heute war hier ein
wunderschöner
weißer Tag
– richtig zum Durchatmen.
Ich wünsche dir ebenfalls einen schönen Abend und eine gute
Zeit.
Liebe Grüße
Jürgen
2026.01.12
Guten Morgen Jürgen,
Es schneit und schneit und schneit. Die Straßen werden hier
schon nicht mehr geräumt, das lohnt sich nicht. Ich komme nur leider mit dem
Rad nicht weg. Das ist hier das schöne, ein paar Kilometer weiter ist alles an
Geschäften, ein Einkaufszentrum zum Aufwärmen….. nur nicht ohne mit Spikes zu
erreichen.
Silvester / Qualm
Haha, ja der Qualm gehört dazu, man ist es von Klein an gewöhnt, egal wie ungesund
er ist. Ich liebe auch die Knaller der Böller, das hängt wohl mit meinem Vorleben
zusammen. Die Böller selber brauche ich nicht. Trotzdem hat es mich gewundert,
wie in Roth die Luft sauber blieb.
Ost und West
Ich kann zwar alles was du schreibst nachvollziehen, Sorge
macht mir aber die Gesamtentwicklung.
Der
Osten holt wirtschaftlich nicht auf, Fachkräfte ziehen ab, die jungen Leute
auch und so wird der Verlust an ärztlicher Versorgung und Lebensqualität immer
dramatischer. Die Überalterung führt zu Leerstand. Die Gastronomie stirbt. Die deutsche
Gesamtwirtschaft schrumpft wegen den ganzen Insolvenzen eh, und damit wird auch
der Länderfinanzausgleich nicht mehr so einfach. Es lassen sich keine Firmen hier
nieder, wo es zu wenig Arbeitskräfte gibt. Die Präsenz der Afd macht es bestimmt
nicht leichter.
Menschen zusammenbringen
Ich lege meine Gedanken oder mein mögliches Engagement, wenn auch nur im
Geiste, dazu ab sofort ab. Je mehr Kontakte ich hier bekomme, desto deutlicher
wird, dass sich die Sonneberger untereinander vielfach ja schon nicht leiden können.
Im Stadtteilzentrum würde bei Zusammenkünften nur gelästert, hier meldet keiner
mal was bei der Stadt vor lauter Angst, es könnte über ihn gelästert werden. Ich
komme mit allen klar, aber wenn es noch mehr den Bach runter geht, dann kann
ich nur sagen, Chancen auf Änderung wegen Negativität verpasst.
AfD
Mich würde es interessieren, wieso sich eine Partei etabliert, die von dem Höcke-Wessi
ausgeht, Heil Hitler schreit. (Findest du das akzeptabel? Oder sind das Ausrutscher?)
Ich habe mir vor Jahren das Wahlprogramm durchgelesen und war einfach nur
entsetzt. Schon alleine der EU-Austritt geht nicht mehr. Deutschland zahlt
jedes Jahr 170 Milliarden Euro weniger, weil die Zölle wegfallen. Das interessiert
wohl keinen Wähler.
Seitdem Sesselmann hier ist, hat sich nichts verändert, im Gegenteil,
wir haben auch noch Afghanen bekommen. Eine Schule musste schließen. Die Polizei
versteckt sich vor lauter Angst. Auf der Straße lungern Ausländer mit Deutschen
zusammen, es gibt keine Ordnung, kein Engagement, nichts! Im Wahlprogramm steht
„Sicherheit der Bürger verbessern“, eine Farce.
In meiner Ausführung ging es ja auch nur um die Erklärung,
warum keiner im Osten Begegnungen anbieten würde.
Zur Afd im allgemeinen
:
Was die Flüchtlingskrise angeht, habe ich eine Überzeugung
noch gar nicht geäußert. Die Gesetzmäßigkeit dahinter ist (wir hatten es mit
Energie) ist ein unbewusster Versuch, den Holocaust wieder gut zu machen. Ich
habe das ein paarmal mit Leuten im Bordrestaurant angesprochen, nach einer
kurzen Zeit haben sie es auch so gesehen. Sie bekommen jetzt unser Geld- wir
hatten es unrechtmäßig von den Juden genommen. Sie können auch kriminell werden
ohne bestraft zu werden, so haben das ja unserer Vorfahren gemacht. (Ich meine
natürlich die Deutschen und alle Judenfeindlichen, also nicht die Vorfahren von
uns beiden), Interessant, dass Deutschland die meisten Flüchtlinge aufgenommen
hat, Ungarn fällt aus dem Rahmen, ansonsten kann man noch mehr Parallelen
finden. Und die Merkel ist so verblendet und traumatisiert, dass sie nicht mal
einsieht, was sie an Schuld auf sich geladen hat und Deutschland wieder kaputt
gemacht hat.
Wegen dieser höheren Gesetzmäßigkeit wird die Afd nichts bewirken
können, die Gesetze, die hinter der Krise stehen, sieht sie auch nicht.
Meloni ist gescheitert. Ich hätte ihr es so gewünscht,
Vorreiter zu werden, denkste. Merz und die Regierung tun gerade sehr viel, um wieder
einen besseren Zustand zu erreichen. Aber auch da schreit die Bevölkerung rum.
Die das machen, haben vielleicht unbewusst Schuld auf sich geladen, durch ihre Vorfahren.
Was kann es denn sonst für einen Grund geben, Vergewaltiger und alle anderen Straftäter
zu akzeptieren? Das ist alles nur die alte deutsche Schuld, ganz tief in jeder
Zelle verankert.
Und darum wird eine Afd nichts ausrichten können gegen Ausländer,
die Gerichte haben das Sagen.
In diesem Zusammenhang habe ich aber noch keine Idee, wieso
die Afd eher eine Ostpartei ist.
Das
könnte an den unterschiedlichen Traumata liegen.
Deine anderen Punkte kommentiere ich nicht, sonst wird das
wieder zu lang. Wir sind da einer Meinung, aber das ist alles Wunschdenken,
genau.
Mentaltraining
Da gab es schon wieder in einem Video einen Namen, Randolf…x
, ne, der hatte schon eine so komische elend tiefe Zornesfalte, dass ich
dachte, der soll selber erst mal Mentaltraining machen.
Ich habe ein feed back zu Christian Bischoffs 3 Tage Zoom
geschickt. Es kam sogar eine Antwort, aber gerafft hat keiner was. Ohne
Traumaintegration gelingt kein Mentaltraining. Die Menschheit steckt noch fest.
Sie will es nicht wahrhaben.
Danke für die beiden Fotos. Muss auch mal wieder welche
machen.
Jaja, die Schwere muss wieder gehen. Sie war jetzt lange genug
zu Besuch, zumindest bei mir.
Sag mal, was machst du dann mit der KI?
Gestern habe ich einen Film über Gustav Klimt angeschaut und
da ging es zum Schluss um die Wiederherstellung der Farben eines Gemäldes, das verbrannt
worden war, aber als Schwarz-Weiß-Foto existierte - mit KI.
Liebe Grüße
Heidi
Am Sonntag, 11. Januar 2026 um 21:55:52 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben:
Liebe Heidi,
danke für deine ausführliche und offene Antwort.
Silvester / Qualm
Ja, ich weiß, sobald man auf der Straße ist, ist die Sicht
eingeschränkt und es qualmt. Aber ehrlich gesagt empfinde ich das
nicht als unangenehm. Für ein paar Minuten gehört dieser Geruch
für mich einfach zu Silvester dazu.
So ähnlich wie ein Hauch Zigarrenrauch: dauerhaft wäre das nichts,
aber kurzzeitig ist es eine eigene, fast schon ritualhafte
Erfahrung.
Ost und West – meine Haltung
Als du schreibst, ich hätte mich dem Thema eigentlich gar nicht
widmen wollen, möchte ich das ein wenig relativieren. So absolut
ist das nicht.
Wenn jemand eine
gute, einleuchtende Argumentation
vorbringt – egal ob dafür oder dagegen –, überprüfe ich meine
eigene Meinung durchaus. Aber eben nicht beliebig oder „wie die
Fahne im Wind“.
Ich halte es da mit dem Satz:
Der Mensch irrt, solange er lebt.
Das schließt mich ausdrücklich mit ein.
Menschen zusammenbringen
Grundsätzlich finde ich das, was du beschreibst, richtig, gut und
notwendig – unabhängig davon, ob man es Ost/West nennt oder
anders.
Für mich ist die
Familie als kleinste Zelle
tatsächlich die beste Sozialversicherung. Und im Sinne der
Subsidiarität
sollte das Leben zuerst in Gemeinden und Nachbargemeinden
organisiert werden. Genau deshalb ist es wichtig, dass Menschen
sich kennen, begegnen, miteinander etwas tun. Dein Gedanke mit
gemeinsamen Unternehmungen, Spaziergängen oder einfachen
Begegnungen passt da sehr gut hinein.
AfD
Hier liegen wir vermutlich am deutlichsten auseinander,
deshalb formuliere ich meine Sicht bewusst klar:
Ich halte es für einen
großen
Fehler, die AfD zu unterdrücken
.
Nicht, weil ich sie ideal finde – sondern aus mehreren
Gründen:
Ich würde sie allein schon
deshalb wählen, um
einmal andere
Gesichter
zu sehen.
In vielen Bereichen – auch im
Sport – bekommen
Underdogs
große Sympathien. In der Parteienlandschaft ist das aktuell
die AfD. Dieser Effekt ist im Osten aus meiner persönlichen
Erfahrung stärker.
Sollte die AfD „an die Macht“
kommen, müsste sie beweisen, was ihre Sprüche wert sind –
oder ob es nur das
Blaue vom Himmel
war. Auch die Grünen haben gezeigt, wie schnell sich
Parteien um 180 Grad drehen können.
Für mich wäre die AfD nur dann
wirklich eine Alternative,
wenn
sie z.B.:
aus der NATO austritt und
fremde Truppen aus Deutschland abzieht
mit den über 50 Ländern, mit
denen formal noch Kriegszustand besteht,
Friedensverträge schließt
alle deutschen Soldaten aus
Auslandseinsätzen zurückholt (Deutschland wird nicht am
Hindukusch oder in Mali verteidigt, sondern hier –
Bundeswehr)
das Volk über eine Verfassung
abstimmen lässt, wie es das Grundgesetz vorsieht
Gelder nicht in NGOs, sondern
in Infrastruktur, Wissenschaft, Technik, Bildung und
Familien steckt
Grenzen überwacht und
straffällig gewordene Ausländer abschiebt
Meine Vermutung: Davon wird wenig bis
gar nichts umgesetzt. Viele AfD-Anhänger werden
ent-täuscht
– im wörtlichen Sinne, also von einer Täuschung befreit.
Und genau deshalb sage ich aus heutiger Sicht:
Keine
Partei ist die richtige.
Mentaltraining
Deinen Einwand zu den Überschriften und Themen kann ich sehr
gut nachvollziehen.
Das ist bei mir ähnlich wie bei
Programmierkursen
:
95 % kenne ich bereits. Und trotzdem gibt es manchmal genau
diesen
einen Gedanken
, eine Situation, eine
Perspektive – wie eine
Perle in der
Muschel
. Hundert Muscheln, eine Perle.
Man weiß vorher nie, wo sie steckt.
Zum Schluss noch etwas Leichtes:
Heute war hier ein
wunderschöner
weißer Tag
– richtig zum Durchatmen.
Ich wünsche dir ebenfalls einen schönen Abend und eine gute
Zeit.
Liebe Grüße
Jürgen
2026.01.13
Liebe Heidi,
danke dir für deine ausführliche Mail.
Nach dem
schönen weißen Wochenende
war es heute
früh dann leider
spiegelglatt
. Ich war innerlich
darauf eingestellt – entschärft hat es die Situation trotzdem
nicht.
Um
8:15 Uhr
sollten Andreas und ich eigentlich
im Krankenhaus sein. Wegen der Glätte wollte ich vorsorglich ein
Taxi rufen, aber die
Taxi-Zentrale hat gar keine
Bestellungen mehr angenommen
– wegen der
Straßensituation. Das sagt dann eigentlich schon alles über die
Verhältnisse heute Morgen.
Ost / West
Deine Analyse trifft es aus meiner Sicht ziemlich genau. Die
Abwanderung, die Überalterung, der Leerstand, die ausgedünnte
Versorgung – das sind reale Entwicklungen, die man nicht wegreden
kann. Und ja, das verstärkt sich gegenseitig. Da habe ich keinen
grundsätzlichen Widerspruch zu dem, was du beschreibst.
Menschen zusammenbringen
Ich glaube inzwischen, dass der Kern woanders liegt als bei großen
Ideen oder Events. Für mich ist die
Familie
das
Wichtigste. Und danach eine
kleine Auswahl an Menschen
,
mit denen man wirklich auf einer Wellenlänge liegt.
Nicht die Masse zählt, sondern die
Qualität
der
Beziehungen. Alles andere kostet oft mehr Energie, als es bringt.
Zum Thema
AfD und EU
lasse ich es diesmal
bewusst gut sein – darum kümmere ich mich später, sonst sprengt es
wieder den Rahmen. Und ich möchte nicht zu sehr ins Hintertreffen
beim Antworten kommen.
Erste Gedanken zur KI:
Ja, ich möchte ganz bewusst die
positiven Seiten dieser Technik den Menschen näherbringen. Für
mich ist KI wie das Feuer. Was wäre die Menschheit ohne Feuer
gewesen? Gleichzeitig musste sie lernen, damit umzugehen –
Feuerwehr, Brandschutz, Regeln.
Seit 1945 lebt die Menschheit zudem mit der Fähigkeit, sich mit
dem „Höllenfeuer“ der Atomkraft selbst zu vernichten – ein
permanenter Tanz auf dem Vulkan. Mit neuen nicht-nuklearen
Hochenergiewaffen sieht man, wie nah technische Möglichkeiten an
frühere Zerstörungskraft heranreichen.
Trotzdem glaube ich fest daran, dass die Menschheit auch die
Gefahren der KI in den Griff bekommen kann. Die positiven
Aussichten sind aus meiner Sicht einfach zu attraktiv, um sie aus
Angst liegenzulassen.
Ich wünsche dir, dass die Schwere weiter abzieht. Sie war, wie du
sagst, lange genug zu Besuch.
Liebe Grüße
Jürgen
2026.01.14
Oh oh Jürgen, da schicke ich doch gleich mal mein Bedauern.
Bei Glatteis würde ich nicht mehr ohne Schuhspikes rausgehen, allerdings habe
ich gar keine. Wieso solltet ihr ins Krankenhaus kommen und wie ging das gestern
aus?
Ost/West/Wirtschaft/Menschen
Es nützt nichts, wenn die gegenwärtigen Analysen stimmig
sind. Es nützt auch nichts, wenn der Zusammenhalt der Familie wichtig ist.
Ich weiß auch nicht, wie eine Begegnung der
beiden Deutschtypen angenommen würde, also durch meine inzwischen verworfenen
Ideen. Ich weiß nur von den Sonnebergern, dass sie öfter Wessimänner geheiratet
haben und ich erlebe ja täglich, wie aufgeschlossen sie sind.
Gestern habe ich im TV Trumps Schäden gesehen. Da gibt es in
bestimmten Regionen nur noch Ärzte per LKW mit ehrenamtlichen ÄrztInnen, Veteranen
haben alles verloren, die Arbeitslosigkeit steigt, die finanzielle
Unterstützung für Einkommensschwache ist gestrichen, die Krankenversicherung
von Abama auch, nur die Reichen werden immer reicher. Ein nicht so schlimmes
sehe ich als worst case auch in den neuen Bundesändern.
Schau dir an, was Söder postuliert. Bundesländer sollen
zusammengefügt werden, damit nicht mehr so viele Steuergelder gebraucht werden.
Bayern, als das größte Geldgeberland, droht schon mit Ausstieg (was aber glaube
ich, nicht geht), auf jeden Fall aber mit weniger Finanzausgleich. Die 3,9
Milliarden für Ostdeutschland werden dann weniger, dazu kommt noch die Hauptquelle
für den Steuerhaushalt, die Umsatz- und Einfuhrsteuer, wird durch die Insolvenzen
weniger (ja auch in Dresden) und, nun wird auch noch der Ruf laut, dass die
Bundeswehr nach Grönland soll, noch mal mehr Kosten. Der Osten wird dann am
ehesten bluten. Und das macht mir alles Sorge. Hier bekommen die Jobcenter-Kunden
keine kostenlose oder verbilligte Fahrkarte.
Was nützt die nette Familie, wenn sie sich nicht gesund
ernähren kann?
AfD und EU
aber bitte aber nicht vergessen. Den
Klimawandel leugnet übrigens die Partei, und erklärt, wie wichtig der Co2
-Ausstoß wäre. Usw. Was die Migration angeht, sollte man meinen, Merz erledigt
das alles, was die Afd vorhat oder besser, er versucht es. Es scheint ja nicht so
einfach zu sein, solange es Gerichte gibt. Rechtsradikalität haben die neuen
Bundesländer längst selber festgestellt. Es geht nicht um neue Gesichter, wie
du schreibst, es geht ums Überleben (insbesondere der Neuen Bundesländer). Die
ganzen Steuerversprechen sind ein Witz, wo sollen die ganzen Steuern denn
herkommen, vor allem ohne den Wegfall der Zölle? Du siehst das so locker, ich
bin dagegen richtig besorgt. Diese Partei schreckt jegliche Unternehmer ab, die
nicht überzeugt sind.
Die Afd ist für Verbrennerautos
und gegen E-Autos, wie soll das denn gehen? VW in Dresden ist tot. Die paar elektrische
PKWs konnten nichts mehr bewirken. Die Chinesen lachen sich kaputt.
KI:
Hast du denn schon konkrete Projekte, wo du
dich einbringen würdest? Ich beantworte bei Swagbucks öfter Fragen zu KI, das
meiste ist für mich völliger Quatsch. Eine Umfrage war, wie man in Einkaufszentren
unterstützend (mit KI) wirken kann. Dazu habe ich einiges für Blinde geschrieben,
die haben alle Smartphones und finden Apps.
Finanz-KI scheint auch gut anzukommen. Damit habe ich mich aber
noch nicht beschäftigt. Und da gibt es auch schon genug Fachleute.
Danke für deine Wünsche zum Weggang der Schwere. Ich bin wieder
gut drauf. Am Weihnachtsbaum hatte ich die fast abgebrannten Kerzen mit Wattestäbchen
aus der Halterung rausgepult, denn die langen Nadeln haben öfter Feuer gefangen.
Ich konnte mich daher gut von dem Baum trennen, also auch von der Tradition. Es
hat dieses Jahr länger gedauert, alles wiederherzustellen, Wachsflecke und Klebstoff
auf dem Boden hatte ich sonst nie. Inzwischen habe ich die ersten 25 Euro von
swagbucks zum Kauf bei Amazon eingelöst. Morgen ist das erste Zoom-meeting für
die Nachhilfestunden,
ein erstes
Kennenlernen mit dem Institut.
Liebe Grüße
Heidi
Heidi Roth
Dipl.-Ing (FH)
freiberufliche Dozentin für das BOP
(Berufsorientierungsprogramm)
Theodor-Körner-Straße 1
96515 Sonneberg
Tel: 03675 7086879
Mobil: 015116519504
E.Mail: roth.heidi@aol.com
Am Dienstag, 13. Januar 2026 um 21:51:26 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben:
Liebe Heidi,
danke dir für deine ausführliche Mail.
Nach dem
schönen weißen Wochenende
war es heute
früh dann leider
spiegelglatt
. Ich war innerlich
darauf eingestellt – entschärft hat es die Situation trotzdem
nicht.
Um
8:15 Uhr
sollten Andreas und ich eigentlich
im Krankenhaus sein. Wegen der Glätte wollte ich vorsorglich ein
Taxi rufen, aber die
Taxi-Zentrale hat gar keine
Bestellungen mehr angenommen
– wegen der
Straßensituation. Das sagt dann eigentlich schon alles über die
Verhältnisse heute Morgen.
Ost / West
Deine Analyse trifft es aus meiner Sicht ziemlich genau. Die
Abwanderung, die Überalterung, der Leerstand, die ausgedünnte
Versorgung – das sind reale Entwicklungen, die man nicht wegreden
kann. Und ja, das verstärkt sich gegenseitig. Da habe ich keinen
grundsätzlichen Widerspruch zu dem, was du beschreibst.
Menschen zusammenbringen
Ich glaube inzwischen, dass der Kern woanders liegt als bei großen
Ideen oder Events. Für mich ist die
Familie
das
Wichtigste. Und danach eine
kleine Auswahl an Menschen
,
mit denen man wirklich auf einer Wellenlänge liegt.
Nicht die Masse zählt, sondern die
Qualität
der
Beziehungen. Alles andere kostet oft mehr Energie, als es bringt.
Zum Thema
AfD und EU
lasse ich es diesmal
bewusst gut sein – darum kümmere ich mich später, sonst sprengt es
wieder den Rahmen. Und ich möchte nicht zu sehr ins Hintertreffen
beim Antworten kommen.
Erste Gedanken zur KI:
Ja, ich möchte ganz bewusst die
positiven Seiten dieser Technik den Menschen näherbringen. Für
mich ist KI wie das Feuer. Was wäre die Menschheit ohne Feuer
gewesen? Gleichzeitig musste sie lernen, damit umzugehen –
Feuerwehr, Brandschutz, Regeln.
Seit 1945 lebt die Menschheit zudem mit der Fähigkeit, sich mit
dem „Höllenfeuer“ der Atomkraft selbst zu vernichten – ein
permanenter Tanz auf dem Vulkan. Mit neuen nicht-nuklearen
Hochenergiewaffen sieht man, wie nah technische Möglichkeiten an
frühere Zerstörungskraft heranreichen.
Trotzdem glaube ich fest daran, dass die Menschheit auch die
Gefahren der KI in den Griff bekommen kann. Die positiven
Aussichten sind aus meiner Sicht einfach zu attraktiv, um sie aus
Angst liegenzulassen.
Ich wünsche dir, dass die Schwere weiter abzieht. Sie war, wie du
sagst, lange genug zu Besuch.
Liebe Grüße
Jürgen
Liebe Heidi,
danke für deine Mail und dein Mitfühlen wegen der Glätte.
Krankenhaus / Augen-OP
Gestern war ich mit meinem Bruder zum
Vorbereitungstermin
für die Augen-OP
(linkes Auge, Grauer Star) im
Krankenhaus. Die OP ist für den
21.01.
geplant.
Leider hat sich die körperliche Verfassung meines Bruders
verschlechtert, sodass der
Narkosearzt sein OK verweigert
hat. Ohne Narkose keine OP.
Zusätzlich soll mein Bruder nun
regelmäßig den Blutdruck
überwachen
, und es muss noch ein
Befund vom
Kardiologen
her. Das alles möglichst
vor dem
21.01.
– also Hausarzt, Überweisung, Kardiologe, alles
im Schnellverfahren.
Heute – o Wunder
Heute hat das dann tatsächlich erstaunlich gut geklappt:
Bei der Hausärztin habe ich keine
15 Minuten gewartet
,
bekam die Überweisung, ein Rezept fürs Blutdruckmessgerät und für
die Medikamente.
Fünf Minuten weiter war ein Kardiologe – keinen festen Termin,
aber die klare Ansage:
ab 8 Uhr kommen, Wartezeit mitbringen
.
Dann noch
10 Minuten ins Sanitätshaus
fürs
Blutdruckmessgerät und weitere
10 Minuten zur Apotheke
,
um die Medikamente zu bestellen.
Zahnthema – unerwartet positiv
Seit einem Monat wartete ich auf den
Heil- und Kostenplan
zum Schließen meiner Zahnlücke – nichts kam an. Beim Zahnarzt hieß
es, der Plan sei per Mail rausgegangen. Bei mir war nichts.
Ich bekam ihn ausgedruckt, bin direkt zur Krankenkasse gelaufen.
Dort gab es erst ein Problem wegen einer fehlenden Arztnummer,
aber nach einem kurzen Rückruf war der Plan im System – und ich
hatte
sofort die Zusage
. Damit hatte ich
überhaupt nicht gerechnet.
Also gleich zurück zur Zahnärztin und einen
Termin für
den 02.02.26
festgemacht.
Und dann noch obendrauf
Als ich wieder zu Hause war, lag auch noch das
Angebot
für den Kurs
im Postfach.
Unterm Strich: ein extrem bewegter Vormittag – aber ein
erfolgreicher. Ich hoffe sehr, dass es morgen ähnlich weitergeht.
Zu den vielen großen Themen
Wirtschaft, Menschen, Trumps Schäden, zusammengelegte
Bundesländer, Bundeswehr nach Grönland, AfD, EU, NATO-Austritt
Frankreich – das lasse ich für den Moment bewusst außen vor. Jeder
einzelne Punkt würde eine eigene lange Mail brauchen, und dafür
fehlt mir gerade die Ruhe.
KI – ganz konkret
Mein Bruder ist schwerhörig (Pflegestufe 2) und sieht wegen des
Grauen Stars sehr schlecht. Systeme wie
Alexa
,
die stark auf Sprache und gutes Hören setzen, helfen da kaum.
Es gibt zwar
Lichtsignalanlagen
fürs Klingeln,
aber das sind wieder Einzellösungen für nur ein Problem.
Ich möchte in den nächsten Wochen
etwas Eigenes bauen
,
das einen Teil der Alexa-Funktionen
und
der Lichtsignale
übernimmt – plus zusätzliche Funktionen, die jederzeit angepasst,
erweitert oder verändert werden können. Das ist erst einmal ein
privates
Projekt
.
Darüber hinaus sehe ich viel Potenzial bei
Chatbots
, die Support entlasten (eigentlich
für jeden Handwerker und Unternehmer sinnvoll)
Marketing
für Produkte und Dienstleistungen
– da liegen kurzfristig riesige Chancen
Zum Schluss noch:
Dein
„Kampf mit dem Nadelbaum“
wird später
sicher eine schöne, leicht schräge Erinnerung sein 😊
Und
25 € von Swagbucks
– ist besser als nichts.
Das
Zoom-Meeting für die Nachhilfe
klingt gut,
ich drücke dir die Daumen für einen angenehmen Einstieg.
Da der Schlaf vor Mitternacht der Beste sein soll, schicke ich
dir jetzt diese Email.
Liebe Grüße
Jürgen
2026.01.15
Lieber Jürgen,
Owei, das liest sich nicht gut. Was ja noch dazukommt, dass
die Sehbeeinträchtigung sicher auch eine nervliche Belastung für deinen Bruder darstellt.
Hoffentlich werdet ihr gut beraten bei der Anschaffung des
Blutdruckmessgeräts. Das ist nicht so ganz ohne.
Dreimal hintereinander messen – natürlich mit
10 Minuten Abstand, kann 3 verschiedene Werte anzeigen. Je nach Tageszeit messe
ich erhebliche Unterschiede. Man muss plötzlich lernen, dass es nicht nur einen
Wert gibt, wovon wir immer ausgegangen sind. Ich muss mal langsam wieder täglich
messen.
Wenn der Arzt bei dieser Mininarkose schon Bedenken hat, bedeutet
das Stress für euch. Aber wenn es nicht klappt, denk dran, kann es auch ein Zeichen
von oben sein, dass es nicht der richtige Zeitpunkt ist. Schon das Glatteis
konnte ein Zeichen sein.
Zahnbehandlung
Das ist nur der Fachkräftemangel, das ist normal neuerdings.
Du bekommst sicher erst mal ein Provisorium, oder? Das dauert ja dann eh alles noch
länger.
Angebot für den Kurs
Ist es das, was das Arbeitsamt/Jobcenter angeboten hat? Gut,
es geht weiter. Ich hoffe, der Kurs sagt dir zu. Findet er online oder vor Ort
statt?
Meinst du, mit der Idee für deinen Bruder kannst du eine
Produktidee entwickeln, die sich dann monetarisieren lässt? Das wäre ja richtig
ethisch, Chatboots finde ich dagegen, sollten verboten werden. Die treiben
einem nur den Blutdruck nach oben. Mit so etwas muss man natürlich auch mal rechnen,
dass manche Neuerungen vielleicht auch mal geblockt werden. Im Marketing sehe
ich auch viele Möglichkeiten, aber nicht im klassischen Marketing. Ich habe vielleicht
noch eine Idee, die ich dir noch schicke. Da geht es um Gesundheit, NEMs. Hast
du Leute, die sich damit auskennen? Ich habe schon viel Wissen, aber nicht auf
allen Gebieten.
Bei mir geht es auch weiter
. Ich habe noch einen weiteren
Kennenlerntermin für ein anderes Nachhilfeinstitut nächste Woche, heute ist ja
das Zoom-Kennenlernen dran.
Gestern habe ich noch das aktuelle Deutsche-Sprache-Buch,
2024 erneuert, angefangen, die Neuerungen müssen sitzen. Die Korrektur in word
habe ich mir schon angeeignet. Das wird nächste Woche frühestens, dass ich mich
bewerbe, als Lektorin oder Korrektorin.
Mein Baum stand einige Tage kerzengerade am
Abfallhäuschen, sogar mit Schnee auf den Zweigen.
Ich konnte mich ausgiebig verabschieden. Angesichts der ganzen Katastrophen auf
der Welt frage ich mich langsam, ob das nächste Weihnachten nicht komplett ausfallen
wird. Französische und deutsche Soldaten auf Grönland, wenn auch noch wenige. Trump
ist verrückt. Und die Nato soll einheitlich anrücken.
Swagbucks ist, was die Umfragen angeht, ganz interessant. Ich
kenne so vieles gar nicht. Mir wird einiges bewusst. Lustig. Aber es ist
verdammt wenig Geld, was da reinkommt. Im Zug lasse ich mir das eingehen, denn
das lenkt gut ab.
Inzwischen habe ich auch eine Erklärung, warum die letzten Monate
so schwer waren. Du weißt ja von dem Schicksal der Oma mütterlicherseits. Sie
ist an einem zweiten Weihnachtstag gestorben. Meine Mutter hat immer versucht,
ihren Kummer vor uns Kindern zu verbergen, aber alles, was nicht ausgesprochen
wird, lebt in der nächsten Generation weiter. Und die jüngsten Kinder sind meist
die „Empfänger“. Ich habe früher absolut nichts gespürt, aber ja, so ein Drama
beeinflusst einen auf jeden Fall. Es wird sich sicher etwas ändern, da ich ja
jetzt diesen schweren Rucksack nicht mehr trage.
Liebe Grüße und gutes Gelingen für alles.
Heidi
Am Mittwoch, 14. Januar 2026 um 23:20:22 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben:
Liebe Heidi,
danke für deine Mail und dein Mitfühlen wegen der Glätte.
Krankenhaus / Augen-OP
Gestern war ich mit meinem Bruder zum
Vorbereitungstermin
für die Augen-OP
(linkes Auge, Grauer Star) im
Krankenhaus. Die OP ist für den
21.01.
geplant.
Leider hat sich die körperliche Verfassung meines Bruders
verschlechtert, sodass der
Narkosearzt sein OK verweigert
hat. Ohne Narkose keine OP.
Zusätzlich soll mein Bruder nun
regelmäßig den Blutdruck
überwachen
, und es muss noch ein
Befund vom
Kardiologen
her. Das alles möglichst
vor dem
21.01.
– also Hausarzt, Überweisung, Kardiologe, alles
im Schnellverfahren.
Heute – o Wunder
Heute hat das dann tatsächlich erstaunlich gut geklappt:
Bei der Hausärztin habe ich keine
15 Minuten gewartet
,
bekam die Überweisung, ein Rezept fürs Blutdruckmessgerät und für
die Medikamente.
Fünf Minuten weiter war ein Kardiologe – keinen festen Termin,
aber die klare Ansage:
ab 8 Uhr kommen, Wartezeit mitbringen
.
Dann noch
10 Minuten ins Sanitätshaus
fürs
Blutdruckmessgerät und weitere
10 Minuten zur Apotheke
,
um die Medikamente zu bestellen.
Zahnthema – unerwartet positiv
Seit einem Monat wartete ich auf den
Heil- und Kostenplan
zum Schließen meiner Zahnlücke – nichts kam an. Beim Zahnarzt hieß
es, der Plan sei per Mail rausgegangen. Bei mir war nichts.
Ich bekam ihn ausgedruckt, bin direkt zur Krankenkasse gelaufen.
Dort gab es erst ein Problem wegen einer fehlenden Arztnummer,
aber nach einem kurzen Rückruf war der Plan im System – und ich
hatte
sofort die Zusage
. Damit hatte ich
überhaupt nicht gerechnet.
Also gleich zurück zur Zahnärztin und einen
Termin für
den 02.02.26
festgemacht.
Und dann noch obendrauf
Als ich wieder zu Hause war, lag auch noch das
Angebot
für den Kurs
im Postfach.
Unterm Strich: ein extrem bewegter Vormittag – aber ein
erfolgreicher. Ich hoffe sehr, dass es morgen ähnlich weitergeht.
Zu den vielen großen Themen
Wirtschaft, Menschen, Trumps Schäden, zusammengelegte
Bundesländer, Bundeswehr nach Grönland, AfD, EU, NATO-Austritt
Frankreich – das lasse ich für den Moment bewusst außen vor. Jeder
einzelne Punkt würde eine eigene lange Mail brauchen, und dafür
fehlt mir gerade die Ruhe.
KI – ganz konkret
Mein Bruder ist schwerhörig (Pflegestufe 2) und sieht wegen des
Grauen Stars sehr schlecht. Systeme wie
Alexa
,
die stark auf Sprache und gutes Hören setzen, helfen da kaum.
Es gibt zwar
Lichtsignalanlagen
fürs Klingeln,
aber das sind wieder Einzellösungen für nur ein Problem.
Ich möchte in den nächsten Wochen
etwas Eigenes bauen
,
das einen Teil der Alexa-Funktionen
und
der Lichtsignale
übernimmt – plus zusätzliche Funktionen, die jederzeit angepasst,
erweitert oder verändert werden können. Das ist erst einmal ein
privates
Projekt
.
Darüber hinaus sehe ich viel Potenzial bei
Chatbots
, die Support entlasten (eigentlich
für jeden Handwerker und Unternehmer sinnvoll)
Marketing
für Produkte und Dienstleistungen
– da liegen kurzfristig riesige Chancen
Zum Schluss noch:
Dein
„Kampf mit dem Nadelbaum“
wird später
sicher eine schöne, leicht schräge Erinnerung sein 😊
Und
25 € von Swagbucks
– ist besser als nichts.
Das
Zoom-Meeting für die Nachhilfe
klingt gut,
ich drücke dir die Daumen für einen angenehmen Einstieg.
Da der Schlaf vor Mitternacht der Beste sein soll, schicke ich
dir jetzt diese Email.
Liebe Grüße
Jürgen
Liebe Heidi,
danke dir für deine ausführliche und zugewandte Mail.
Zum
Wetter
:
Ich fand die letzten Tage mit Schnee eigentlich richtig gut –
alles weiß, klar und schön kalt. Heute war es dann schon wieder
weitgehend trocken und gut begehbar. Der Winter darf sich ruhig
zeigen, aber bitte ohne Dauer-Glatteis.
Und damit zum
heutigen Tag
:
Wir waren
kurz vor 9 Uhr beim Kardiologen
und
gegen
11:30 Uhr wieder draußen
. Das Ergebnis ist
erst einmal erleichternd:
Von kardiologischer Seite gibt
es keine Einwände gegen eine Narkose
.
Der Haken: Der Befund muss noch vom Chef gegengezeichnet und dann
an die Hausärztin geschickt werden. Jetzt heißt es abwarten,
wie
schnell
das Papier seinen Weg findet.
Danach bin ich direkt mit meinen Unterlagen zum
Arbeitsamt
.
Die Sachbearbeiterin hatte alles bereits gelesen, weil ich die
Unterlagen hochgeladen hatte. Von dieser Seite sollte einem
Kursbeginn
am Montag
nun nichts mehr im Wege stehen.
Anschließend war ich noch einkaufen – damit sollten für diese
Woche
alle Wege erledigt
sein. Die nächsten drei
Tage werden wieder echte
Programmiertage
.
Zur
Augen-OP meines Bruders
:
Er hat das Ganze
drei Jahre hinausgezögert
, weil
er große Angst hatte. Er fragt gern die KI nach Risiken – und da
bekommt man bekanntlich immer eine endlose Liste, ähnlich wie bei
Beipackzetteln.
Das rechte Auge war zuletzt wohl nur noch bei etwa
5 %
Sehfähigkeit
. Weil so lange gewartet wurde, kam eine
ambulante OP mit örtlicher Betäubung nicht mehr infrage.
Meine Schwester hat es ganz anders gemacht: beide Augen ambulant,
eine Woche Abstand
, danach drei Wochen Ruhe – und
alles gut.
Beim
Blutdruckmessgerät
habe ich vor allem
darauf geachtet, dass es die Werte
elektronisch
übertragen
kann. Alles andere wäre im Alltag kaum
praktikabel.
Zur
Produktidee
:
Ja, ich hoffe tatsächlich, dass sich daraus irgendwann auch etwas
monetarisieren
lässt – aber erst einmal geht es
darum, eine sinnvolle, funktionierende Lösung zu bauen.
"Chatboots finde ich dagegen, sollten verboten werden. Die
treiben
einem nur den Blutdruck nach oben."
- Kannst du mir das
näher erklären? Wahrscheinlich sprechen wir da von verschiedenen
Dingen.
Zu
Umfragen / Swagbucks
:
Ich sehe das ähnlich wie du. Gerade KI-bezogene Umfragen sind
interessant und regen zum Nachdenken an, aber ernsthaft Geld
verdienen kann man damit kaum. Eher ein
Lückenfüller
,
wenn man sowieso gerade Zeit hat – im Zug zum Beispiel.
Was das große Weltgeschehen angeht, nur als kurze
Ergänzung
zu Trumps Wahnsinn
(ohne das jetzt vertiefen zu
wollen):
- Russland stoppt Lieferungen von
angereichertem Uran
an die USA (das betrifft rund 20 % des Strombedarfs),
- in Frankreich wurde eine
Resolution zum NATO-Austritt
eingebracht,
- bei uns heißt es, Merz (der Lügenbaron) habe die Lieferung der
Taurus
gestoppt – gleichzeitig meldet Russland, man habe bereits 10
Taurus abgeschossen, die auf die Krim-Brücke zielten.
Alles zusammen kein Stoff für leichte Abende.
Deine Gedanken zur
Schwere der letzten Monate
und zum generationsübergreifenden Weiterwirken von
unausgesprochenem Leid finde ich sehr stimmig. Wenn man erkennt,
was
man da eigentlich getragen hat
, kann sich wirklich etwas
lösen. Dass du diesen Rucksack jetzt bewusst ablegst, ist ein
großer Schritt.
Ich wünsche dir einen guten Start mit dem
Zoom-Kennenlernen
heute und viel Erfolg bei deinen weiteren Plänen –
Lektorat/Korrektorat klingt sehr passend für dich.
Liebe Grüße
Jürgen
2026.01.16
Lieber Jürgen,
danke dir für deine Mail.
Wetter
Heute bin ich um 8:00 mit dem Zug abgefahren und habe diese
weiße Landschaft genau wie du vorher genossen (bis Bamberg lag Schnee). Es war
auch noch dunstig, und ich hatte Chopin Musik über Kopfhörer in den Ohren. Ist
die Welt schön! Ich war so dankbar! Die dünne Besiedlung ist erholsam.
Die Strecke bis Bamberg hat aber auch eine Geschichte. 2016
wurde die ICE-Strecke München – Berlin fertig gebaut. Ich war für einige Monate
angestellte Reisendenlenkerin für den Schienenersatzverkehr in Bamberg. Es fuhren
ab da erst mal nur Busse während der Bauzeit. Über Funk habe ich mit den
Kollegen vom Bahnhofsvorplatz kommuniziert, ich habe die Fahrgäste an der Hinterseite
des Bahnhofs empfangen, die kamen schon mit dem Bus an. Das war auch die Zeit
der Flüchtlinge. Sie haben sich meist arrogant aufgeführt und waren beleidigt,
wenn man sie nicht zum getragen hat. Von Dankbarkeit keine Spur, immer nur
fordern. Die Schwarzen waren auch sehr unverschämt.
Diese Strecke ist ein Mammutobjekt gewesen, 10 Jahre
Vorbereitung, mit erstmal Gewässerumleitungen, Wildtierverlagerung und
Tunnelbohrungen. Der Bauingenieur der die Vorbereitung und dann die Durchführung
umgesetzt hat, hat sein Werk erlebt, es ging ja um Streckenüberwindung, Verbindung
von West und Ost. Klasse. Es gab einige Informationsstellen, die ich alle
besucht habe. Das war für mich überwältigend. Was eine feste Platte ist, habe
ich gelernt und die Strecke wurde mit der ECTS-Technik (Funk anstatt Signale) ausgestattet,
was die Lokführer vom Fernverkehr kannten aber auch für eine Teilstrecke dann
die Lokführer vom Nahverkehr lernen und umsetzen mussten.
Ich durfte mitfahren und habe erlebt, wie das
ging. Das war eine so gesellige und lustige Zeit, aber auch sehr anstrengend.
OP
Das läuft aber schon blöd. Auch so stressig. Ich kann
verstehen, wenn dein Bruder Angst hat. Meine OP ist schiefgelaufen. Ich hatte
kein Vertrauen. Ich war nervös, aber keiner hat mir mal was zur Beruhigung gegeben.
Arbeitsamt
Du hast mir noch nicht verraten, ob das eine online Ausbildung
ist oder sie vor Ort stattfindet. Bin gespannt, wie sie dir zusagt und wie viele
Stunden du dann beschäftigt bist.
"Chatboots finde ich dagegen, sollten verboten
werden. Die treiben einem nur den Blutdruck nach oben."
- Kannst
du mir das näher erklären? Wahrscheinlich sprechen wir da von verschiedenen
Dingen. Ich habe kein einziges Mal eine Antwort beim Kundensupport bekommen, nicht
bei O2, nicht bei paypal, nicht bei aol…. Die Fragen, die man stellen kann, sind
sehr eingeschränkt, wenn sie nicht verstanden werden, macht der Chat einfach dicht.
Swagbucks
:
zum Zeitgeschehen kamen schon Umfragen: Welche Bundesländer sollten gestrichen/zusammengefügt
werden, allen Ernstes, ob Söder das beauftragt hat?
Sogar zu Grönland wurde befragt. Ich bin echt betroffen.
Heute habe ich einige Soldaten in den Zügen gesehen, konnte sie aber nicht
ansprechen.
Über KI möchte ich mich nicht mehr äußern, demnächst wird
noch gefragt, ob man an den Toilettengang erinnert werden soll. Das ist mir
alles zu blöd.
Bei Vodafone habe ich dafür sehr gemeckert, die neue Marketingkampage
ist das letzte.
Du wirst den Kopf schütteln, wenn ich dir verrate, dass die
Umfragen aber auch etwas bei mir bewirken. Endlich schalte ich mal wieder das
Radio ein, schaue wieder mehr fern, realisiere mit Emotionen, was ich alles nicht
mache (Kino, Bar, Konzerte).
Das Bewusstsein
nimmt zu.
Was das
große Weltgeschehen
angeht, man kommt nicht mehr
mit.
- Russland stoppte Lieferungen von
angereichertem Uran
an die
USA aber schon
2024, oder?
(das betrifft rund 20 % des Strombedarfs),
- in Frankreich wurde eine
Resolution zum NATO-Austritt
eingebracht,
naja, von einer lady angekündigt erst mal
Ok, Merz hat mit Taurus gelogen.
Das
Zoom-Meeting
hat gut geklappt, nächsten Dienstag geht
es weiter in Coburg. Danke dir.
Liebe Grüße
Heidi
Heidi Roth
Dipl.-Ing (FH)
freiberufliche Dozentin für das BOP
(Berufsorientierungsprogramm)
Theodor-Körner-Straße 1
96515 Sonneberg
Tel: 03675 7086879
Mobil: 015116519504
E.Mail: roth.heidi@aol.com
Am Donnerstag, 15. Januar 2026 um 23:04:54 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben:
Liebe Heidi,
danke dir für deine ausführliche und zugewandte Mail.
Zum
Wetter
:
Ich fand die letzten Tage mit Schnee eigentlich richtig gut –
alles weiß, klar und schön kalt. Heute war es dann schon wieder
weitgehend trocken und gut begehbar. Der Winter darf sich ruhig
zeigen, aber bitte ohne Dauer-Glatteis.
Und damit zum
heutigen Tag
:
Wir waren
kurz vor 9 Uhr beim Kardiologen
und
gegen
11:30 Uhr wieder draußen
. Das Ergebnis ist
erst einmal erleichternd:
Von kardiologischer Seite gibt
es keine Einwände gegen eine Narkose
.
Der Haken: Der Befund muss noch vom Chef gegengezeichnet und dann
an die Hausärztin geschickt werden. Jetzt heißt es abwarten,
wie
schnell
das Papier seinen Weg findet.
Danach bin ich direkt mit meinen Unterlagen zum
Arbeitsamt
.
Die Sachbearbeiterin hatte alles bereits gelesen, weil ich die
Unterlagen hochgeladen hatte. Von dieser Seite sollte einem
Kursbeginn
am Montag
nun nichts mehr im Wege stehen.
Anschließend war ich noch einkaufen – damit sollten für diese
Woche
alle Wege erledigt
sein. Die nächsten drei
Tage werden wieder echte
Programmiertage
.
Zur
Augen-OP meines Bruders
:
Er hat das Ganze
drei Jahre hinausgezögert
, weil
er große Angst hatte. Er fragt gern die KI nach Risiken – und da
bekommt man bekanntlich immer eine endlose Liste, ähnlich wie bei
Beipackzetteln.
Das rechte Auge war zuletzt wohl nur noch bei etwa
5 %
Sehfähigkeit
. Weil so lange gewartet wurde, kam eine
ambulante OP mit örtlicher Betäubung nicht mehr infrage.
Meine Schwester hat es ganz anders gemacht: beide Augen ambulant,
eine Woche Abstand
, danach drei Wochen Ruhe – und
alles gut.
Beim
Blutdruckmessgerät
habe ich vor allem
darauf geachtet, dass es die Werte
elektronisch
übertragen
kann. Alles andere wäre im Alltag kaum
praktikabel.
Zur
Produktidee
:
Ja, ich hoffe tatsächlich, dass sich daraus irgendwann auch etwas
monetarisieren
lässt – aber erst einmal geht es
darum, eine sinnvolle, funktionierende Lösung zu bauen.
"Chatboots finde ich dagegen, sollten verboten werden. Die
treiben
einem nur den Blutdruck nach oben."
- Kannst du mir das
näher erklären? Wahrscheinlich sprechen wir da von verschiedenen
Dingen.
Zu
Umfragen / Swagbucks
:
Ich sehe das ähnlich wie du. Gerade KI-bezogene Umfragen sind
interessant und regen zum Nachdenken an, aber ernsthaft Geld
verdienen kann man damit kaum. Eher ein
Lückenfüller
,
wenn man sowieso gerade Zeit hat – im Zug zum Beispiel.
Was das große Weltgeschehen angeht, nur als kurze
Ergänzung
zu Trumps Wahnsinn
(ohne das jetzt vertiefen zu
wollen):
- Russland stoppt Lieferungen von
angereichertem Uran
an die USA (das betrifft rund 20 % des Strombedarfs),
- in Frankreich wurde eine
Resolution zum NATO-Austritt
eingebracht,
- bei uns heißt es, Merz (der Lügenbaron) habe die Lieferung der
Taurus
gestoppt – gleichzeitig meldet Russland, man habe bereits 10
Taurus abgeschossen, die auf die Krim-Brücke zielten.
Alles zusammen kein Stoff für leichte Abende.
Deine Gedanken zur
Schwere der letzten Monate
und zum generationsübergreifenden Weiterwirken von
unausgesprochenem Leid finde ich sehr stimmig. Wenn man erkennt,
was
man da eigentlich getragen hat
, kann sich wirklich etwas
lösen. Dass du diesen Rucksack jetzt bewusst ablegst, ist ein
großer Schritt.
Ich wünsche dir einen guten Start mit dem
Zoom-Kennenlernen
heute und viel Erfolg bei deinen weiteren Plänen –
Lektorat/Korrektorat klingt sehr passend für dich.
Liebe Grüße
Jürgen
Liebe Heidi,
nur ganz kurz als Zwischeninfo:
Heute habe ich leider
keine Zeit für eine konkrete
Antwort
, die kommt aber
sicher morgen
.
Der
Kardiologe hat den Befund inzwischen an den Hausarzt
geschickt
.
Am
Montag
werde ich ihn dort abholen und
anschließend im Krankenhaus einen
neuen Termin beim
Narkosearzt
machen, damit die OP – wenn alles klappt –
wie geplant am Mittwoch stattfinden kann
.
Mehr dann in Ruhe.
Liebe Grüße
Jürgen
2026.01.17
Hallo Jürgen,
ich finde das immer so Klasse, wenn du Bescheid gibst. Heute Abend komme ich spät zurück, vielleicht falle ich dann auch erschöpft ins Bett.
Bis dann. Gutes Gelingen!
Heidi
6. Januar 2026 um 22:34:18 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben:
Liebe Heidi,
nur ganz kurz als Zwischeninfo:
Heute habe ich leider
keine Zeit für eine konkrete
Antwort
, die kommt aber
sicher morgen
.
Der
Kardiologe hat den Befund inzwischen an den Hausarzt
geschickt
.
Am
Montag
werde ich ihn dort abholen und
anschließend im Krankenhaus einen
neuen Termin beim
Narkosearzt
machen, damit die OP – wenn alles klappt –
wie geplant am Mittwoch stattfinden kann
.
Mehr dann in Ruhe.
Liebe Grüße
Jürgen
Liebe Heidi,
vielen Dank für deine ausführliche Mail!
Der Schnee ist jetzt bei uns ganz verschwunden. Es war eine
schöne weiße Woche – diese klare, stille Winterlandschaft hat
wirklich etwas Beruhigendes.
Wetter & Bahnstrecke
Deine Begeisterung für die Bahn merkt man dir wirklich an! 😊 Die
Geschichte mit der ICE-Strecke München–Berlin und deiner Arbeit
als Reisendenlenkerin ist beeindruckend. So ein Mammutprojekt – 10
Jahre Vorbereitung, Gewässerumleitungen, Wildtierverlagerung,
Tunnelbohrungen. Und dann diese ETCS-Technik mit Funk statt
Signalen – das ist schon faszinierend. Dass du mitfahren durftest
und das live erlebt hast, macht die Sache noch greifbarer. Es
klingt nach einer geselligen, aber auch sehr anstrengenden Zeit.
Meine Exfrau war fast 20 Jahre bei der Bahn, hat
Stellwerksmeisterin gelernt und später als Zugbegleiderin
gearbeitet.
OP – bei meinem Bruder
Bei meinem Bruder läuft die OP eigentlich auch nicht gut. Es
zieht sich jetzt schon
sechs Monate
hin, und es
ist noch nicht wesentlich besser. Aber noch sind Fäden in der
Hornhaut. Wenn die weg sind, könnte es auch noch besser werden.
Mal sehen, ob es mit dem linken Auge besser und schneller geht.
Weil er so lange gewartet hat, ist die Linse trüb und hart
geworden.
Arbeitsamt & Ausbildung
Der Kurs ist
rein online
. Den Zugang habe ich
schon, aber er wird erst am
Montag
freigeschaltet. Bin gespannt, wie er mir zusagt und wie viele
Stunden ich dann beschäftigt bin.
Chatbots
Wie du den Chatbot beschreibst, ist es genauso, wie er
nicht
funktionieren sollte. Da hat jemand keine Ahnung oder sich einfach
nicht die Zeit genommen, diesen richtig einzustellen. Das ist
nicht 1-2-3 zu machen. Und mit diesem
Pfusch
versaut er den Ruf eines guten Chatbots.
Die KI ist dann richtig eingesetzt, wenn man von ihr
nichts merkt.
Wenn sie einfach funktioniert und das
Leben erleichtert. Sie muss sich nahtlos in das Leben, die Arbeit
einfügen. Je unauffälliger, umso besser.
Swagbucks & Umfragen
Ich nehme auch an Umfragen teil und kann bestätigen, dass man
durch die Fragen vieles bewusst wahrnimmt – auch wenn man sich bei
manchen Fragen mal an den Kopf greift. 😄
Dass die Umfragen bei dir etwas bewirken und du dadurch wieder
mehr Radio hörst, fernsiehst und realisierst, was du alles nicht
machst (Kino, Bar, Konzerte) – das ist doch eigentlich ein
positiver Nebeneffekt, oder? Das Bewusstsein nimmt zu.
Weltgeschehen
Was das große Weltgeschehen angeht: Ich glaube, es war am
14.1.
– da wollte ein britisches Schiff ein russisches stoppen und
durchsuchen. Es war aber in internationalen Gewässern. Und der
russische Verteidigungsminister hat den britischen angerufen und
gesagt:
Wenn das Schiff gestoppt wird, wenn das durchsucht
wird, wenn das beschädigt wird, betrachtet Russland das als
Kriegseintritt
– weil es ein Schiff des
Verteidigungsministeriums war: Eine Stunde nach dem
Durchsuchen/Stoppen/Beschädigung werden die Raketen von Russland
gestartet, die das Schiff und Portsmouth (das ist eine große Stadt
in England, der Heimathafen von dem Schiff) angreifen. Nach
20
Minuten
hat der britische Zerstörer abgedreht. Ich
dachte noch:
schade
.
Einen Tag später ist ein britisches Schiff vor der Krim in die
Hoheitsgewässer Russlands eingefahren. Russland hat
zwei
Raketen
geschickt und es versenkt. Ich dachte:
Endlich
mal ernst gemacht und nicht nur gedroht.
Zu deiner Sorge
Du schreibst sinngemäß:
„Du siehst das so locker, ich bin
dagegen richtig besorgt."
Das Problem, was ich sehe: Du bekommst Probleme mit der
Verdauung, mit deiner Gesundheit, du machst dich damit kaputt.
Wem
ist damit geholfen?
Tiere leben im Hier und Jetzt. Menschen denken an die Zukunft –
und machen sich Sorgen. Von den
1000 Möglichkeiten
,
die es gibt, treffen die meisten
nicht
ein.
Möglicherweise klingt das nach Klugscheißer. Aber ich versuche
genau danach zu leben: Ich überlege,
ob ich etwas ändern
kann
– darum kümmere ich mich. Und alles andere lasse
ich kommen, wie es kommt. Graue Haare habe ich schon lange – auf
ein paar mehr oder weniger kommt es nicht an. 😉
Zoom-Meeting
Schön, dass das Zoom-Meeting gut geklappt hat! Viel Erfolg am
nächsten Dienstag in Coburg.
Liebe Grüße
Jürgen
2026.01.18
Lieber Jürgen,
in Sonneberg liegt immer noch Schnee. Aber es ist nicht mehr
glatt.
Die Bahn
Immer wieder treffe ich spontan Eisenbahner an den Bahnhöfen,
gestern noch mal überschwänglich sogar, mit den besten Wünschen zum neuen Jahr.
Der auffällige Eisenbahner-Handschlag kommt auch nach Corona ganz langsam wieder
zurück.
Als Ingenieurin erlebe ich natürlich die Technik ganz
besonders, vermutlich hat das auch mit dem letzten Leben zu tun. Aber im Papiermuseum
geht es mir nicht anders. Es gibt aber noch mehr.
Du hast schon geschrieben, dass deine Ex-Frau bei der Bahn
war. Wie hast du das mit der Schichtarbeit geschafft? Ich könnte das nicht aushalten,
wenn mein Mann in Schicht arbeiten würde.
Gestern hat ein Lokführer einen Fehler gemacht. Wir sollten
am Bahnhof Dachau (auf dem Weg von München nach Nürnberg) halten (außerplanmäßig),
weil ein Messwagen vor uns war. Aber er hat die Türen aufgemacht. Das war ganz
sicher ein Versehen und ist nur durch ausdrückliche Bestimmung der
Transportleitung erlaubt. Ich muss im Dienst alle Unregelmäßigkeiten richtig
erfassen, ins Smartphone eintragen. Das wird überprüft. Dem (mir bekannten und
sympathischen) Lokführer muss das verdammt peinlich gewesen sein. Anstatt aber darum
zu bitten, es nicht zu erfassen, hat er noch mehr komisches gemacht. Er hatte
wohl etwas Stress mit meiner Präsenz. Die Frage, ob er eine Vorgangsnummer
hätte, hat bestimmt noch nie ein Kollege vor mir gestellt. Er konnte sich
sicher auch erinnern, wer denn damals dafür gesorgt hat, dass die Lokführer
eine böse Mail von DB-Regio auf einer bestimmten Strecke erhalten haben. Ein DB-Manager
hatte mich aufgesucht – das war eigentlich ein Kontrolleur, ob ich richtig
arbeite - und sich alles angehört, wie uns die Lokführer da anmotzten. Dann ging
es nach einer Woche auf einmal ohne Probleme weiter. Ich war kaum betroffen,
die anderen hatten mir alles erzählt. Ob dieser Lokführer von gestern zu den
Motzern gehörte, weiß ich nicht mal, zu mir war er immer zuvorkommend. Wenn er Pech
hat, wird er um Stellungnahme aufgefordert, warum er die Türen geöffnet hat.
Es ist sogar eine Frau ausgestiegen, es war
dunkel. Lass der was passieren, dann haftet die Bahn.
OP – bei deinem Bruder
Es ist jetzt zu spät für einen Rat. Ich habe wegen Leberproblemen
u.a. Taurin geschluckt, wenn das fehlt, bekommt man einen grauen Star. Bei mir
ging er im rechten Auge daraufhin wieder leicht zurück. Ob die Linse damit
weicher wird, weiß ich aber nicht mal. Harte Linsen sind Mist.
Chatbots
Ich erlebe fast jeden Tag genauso Chatbots, wie beschrieben,
eben schon wieder. Anscheinend sind diese Grenzen gesetzt, damit man Kunden vergrault.
Oder der IQ ist schon so weit gefallen, dass es nicht mehr anders geht.
Wer nicht merkt, dass es sich um KI handelt, ist für mich
schlichtweg minderbemittelt. Sorry, wenn ich dir da vehement widerspreche. Das
sage ich in aller Deutlichkeit, Texte, Bilder, Videos, alles ist gekünzelt. Du
merkst es doch immer. Und wenn der Ruf bei Chatbots jetzt schon kaputt ist,
kannst du ja was anderes anpeilen.
Swagbucks & Umfragen
Welche Umfragen machst du? Wo? Lohnt sich das noch? Bei
swagbucks ist es ein Witz, die letzte Woche habe ich so gut wie nichts verdient,
ständig Abbrüche, heute auch noch ein ungültiger Code für Amazon.
Aber ich finde es interessant, dass es dir genauso geht, dass
das Bewusstsein erstarkt. Gestern hatte ich etwas mit diesen 3 - rädrigen Motorrädern
dabei, igitt, wie grauslich! Aber dann kam wieder die Idee auf, Motorradrennen mal
zu verfolgen. Lach. Ich war Motorradfahrerin.
Weltgeschehen
Ich behalte mir nicht alles, aber ich erfasse die Entwicklung.
Und davon bekomme ich keine Verdauungsprobleme. Christian Bischoff hatte einen
interessanten Beitrag dazu. Ja dachte ich, wer kann, geht in Sicherheit, soweit
es geht. Es gibt ja auch schon einen Haufen privater Schutzbunker, wobei ich
mich frage, welchen Sinn sie machen.
Wieso schreibst du eigentlich schade?
Durchsuchen/Stoppen/Beschädigung
werden die Raketen von Russland gestartet, die das Schiff und Portsmouth (das
ist eine große Stadt in England, der Heimathafen von dem Schiff) angreifen.
Nach
20 Minuten
hat der britische Zerstörer abgedreht. Ich
dachte noch:
schade
.
Warum mir das Geschehen mit Grönland so nahegeht, ist wohl
die Sorge, dass sich hier ein Brennpunkt verschiedener Staaten entwickeln könnte,
die Konzentration auf die Insel von anderen Problemen weggeht und damit es zu
einem leichten Spiel für Aggressoren macht, sich woanders strategisch auf andere
Kriegsschauplätze zu konzentrieren.
Grönländer bereiten sich schon vor, ihre Insel zu verlassen.
Deutschland will die USA Stützpunkte im
Land auflösen.
Die Bevorratung wird ja schon öfter empfohlen. Das wäre eine
Änderung z.B. Auch der mögliche Angriff auf die Stromversorgung (sowas scheint
Putin ja zu können) ist es wert, nachzudenken, was man tun kann, um sich zu
versorgen.
Menschen sind keine Tiere
, aber natürlich kannst du im
Hier und Jetzt leben. Aber das Jetzt ist für mich präsent. In Facebook wurde
gemotzt, dass sich Söder Thüringen einverleiben will, er damit genauso schlimm wäre
wie Trump. Das ist ja noch weniger als ein Asylanten-IQ. Auch das ist
Gegenwart. Woher nehmen die Leute diese Falschaussagen nur? Und die
entsetzliche Zunahme an Rechtsradikalismus ist auch Gegenwart. Gestern habe ich
in TV -Arte etwas dazu erfahren. Die Wirtschaft wird noch weiter absacken. Wer
will denn in Ostdeutschland noch investieren?
Mein Nachbar (90) hat mir erklärt, es wurde in der DDR immer
für einen gesorgt. Der Osten hat die Grenze zum Westen friedlich aufgemacht, aber
bitte nicht mit der Maßgabe, dass es jetzt so weitergeht, die Ostdeutschen sich
nicht vom alten Regime und von der alten Denke und Lethargie verabschieden
müssen. Als ich hier mein Gewerbe für den ebay-shop anmelden wollte, wurde mir
gesagt, was ich alles beizubringen hätte. Darauf habe ich zurückgeschrieben,
dass das nicht nötig wäre. Ich habe die Behörde belehrt, peinlich. 4 Wochen
habe ich auf den Gewerbeschein gewartet, in Nürnberg waren es 10 Minuten. Ob
hier keiner in der ganzen Stadt einen ebay-shop hat? Geschäfte machen hier hauptsächlich
die Ausländer. (Der Chinaladen mit Betrug, behaupte ich aus eigener Erfahrung.)
Es wird nur Geld von Bayern angenommen, aber nichts dafür getan, es zu erwirtschaften?
Thüringen bekommt mehr als 2 Milliarden Euro für nichts, das sind ja Ländersteuern,
keine Bundessteuern! Hyson bezahlt meines Wissens auch Bayern, aber da hört du
nie was von.
Diese Gegenwart hat mir gesagt, ich kann hier im Osten nicht
bleiben.
Du weißt ja, wie ich die Menschen hier erlebe, wie herzlich
ich sie empfinde. Ich war viel unterwegs, in Weimar, in Erfurt, in Leipzig, in
Ostberlin, in Meinigen…zum Wandern. Immer tolle Städte und immer tolle Menschen
und Landschaften. Aber das Aufstreben der aggressiven Menschen lehrt mich, in
die Zukunft zu schauen. Heil Hitler will ich auch nicht hören. Ich bedaure das
sehr, denn die Menschen hier mag ich so viel mehr als die Bayern, aber ich muss
wieder wegziehen.
Natürlich kannst du etwas für dich ändern, du ziehst ja auch
vielleicht zu deiner Frau, oder?
Vielleicht sind wir näher beieinander, wenn wir nicht von
Sorgen sprechen sondern von Vorausplanung.
Für morgen wünsche ich dir einen guten Start, bei mir geht
es am Dienstag weiter.
Bis dann.
Freundliche
Grüße
Heidi
Heidi Roth
Dipl.-Ing (FH)
freiberufliche Dozentin für das BOP
(Berufsorientierungsprogramm)
Theodor-Körner-Straße 1
96515 Sonneberg
Tel: 03675 7086879
Mobil: 015116519504
E.Mail: roth.heidi@aol.com
Am Samstag, 17. Januar 2026 um 21:48:53 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben:
Liebe Heidi,
vielen Dank für deine ausführliche Mail!
Der Schnee ist jetzt bei uns ganz verschwunden. Es war eine
schöne weiße Woche – diese klare, stille Winterlandschaft hat
wirklich etwas Beruhigendes.
Wetter & Bahnstrecke
Deine Begeisterung für die Bahn merkt man dir wirklich an! 😊 Die
Geschichte mit der ICE-Strecke München–Berlin und deiner Arbeit
als Reisendenlenkerin ist beeindruckend. So ein Mammutprojekt – 10
Jahre Vorbereitung, Gewässerumleitungen, Wildtierverlagerung,
Tunnelbohrungen. Und dann diese ETCS-Technik mit Funk statt
Signalen – das ist schon faszinierend. Dass du mitfahren durftest
und das live erlebt hast, macht die Sache noch greifbarer. Es
klingt nach einer geselligen, aber auch sehr anstrengenden Zeit.
Meine Exfrau war fast 20 Jahre bei der Bahn, hat
Stellwerksmeisterin gelernt und später als Zugbegleiderin
gearbeitet.
OP – bei meinem Bruder
Bei meinem Bruder läuft die OP eigentlich auch nicht gut. Es
zieht sich jetzt schon
sechs Monate
hin, und es
ist noch nicht wesentlich besser. Aber noch sind Fäden in der
Hornhaut. Wenn die weg sind, könnte es auch noch besser werden.
Mal sehen, ob es mit dem linken Auge besser und schneller geht.
Weil er so lange gewartet hat, ist die Linse trüb und hart
geworden.
Arbeitsamt & Ausbildung
Der Kurs ist
rein online
. Den Zugang habe ich
schon, aber er wird erst am
Montag
freigeschaltet. Bin gespannt, wie er mir zusagt und wie viele
Stunden ich dann beschäftigt bin.
Chatbots
Wie du den Chatbot beschreibst, ist es genauso, wie er
nicht
funktionieren sollte. Da hat jemand keine Ahnung oder sich einfach
nicht die Zeit genommen, diesen richtig einzustellen. Das ist
nicht 1-2-3 zu machen. Und mit diesem
Pfusch
versaut er den Ruf eines guten Chatbots.
Die KI ist dann richtig eingesetzt, wenn man von ihr
nichts merkt.
Wenn sie einfach funktioniert und das
Leben erleichtert. Sie muss sich nahtlos in das Leben, die Arbeit
einfügen. Je unauffälliger, umso besser.
Swagbucks & Umfragen
Ich nehme auch an Umfragen teil und kann bestätigen, dass man
durch die Fragen vieles bewusst wahrnimmt – auch wenn man sich bei
manchen Fragen mal an den Kopf greift. 😄
Dass die Umfragen bei dir etwas bewirken und du dadurch wieder
mehr Radio hörst, fernsiehst und realisierst, was du alles nicht
machst (Kino, Bar, Konzerte) – das ist doch eigentlich ein
positiver Nebeneffekt, oder? Das Bewusstsein nimmt zu.
Weltgeschehen
Was das große Weltgeschehen angeht: Ich glaube, es war am
14.1.
– da wollte ein britisches Schiff ein russisches stoppen und
durchsuchen. Es war aber in internationalen Gewässern. Und der
russische Verteidigungsminister hat den britischen angerufen und
gesagt:
Wenn das Schiff gestoppt wird, wenn das durchsucht
wird, wenn das beschädigt wird, betrachtet Russland das als
Kriegseintritt
– weil es ein Schiff des
Verteidigungsministeriums war: Eine Stunde nach dem
Durchsuchen/Stoppen/Beschädigung werden die Raketen von Russland
gestartet, die das Schiff und Portsmouth (das ist eine große Stadt
in England, der Heimathafen von dem Schiff) angreifen. Nach
20
Minuten
hat der britische Zerstörer abgedreht. Ich
dachte noch:
schade
.
Einen Tag später ist ein britisches Schiff vor der Krim in die
Hoheitsgewässer Russlands eingefahren. Russland hat
zwei
Raketen
geschickt und es versenkt. Ich dachte:
Endlich
mal ernst gemacht und nicht nur gedroht.
Zu deiner Sorge
Du schreibst sinngemäß:
„Du siehst das so locker, ich bin
dagegen richtig besorgt."
Das Problem, was ich sehe: Du bekommst Probleme mit der
Verdauung, mit deiner Gesundheit, du machst dich damit kaputt.
Wem
ist damit geholfen?
Tiere leben im Hier und Jetzt. Menschen denken an die Zukunft –
und machen sich Sorgen. Von den
1000 Möglichkeiten
,
die es gibt, treffen die meisten
nicht
ein.
Möglicherweise klingt das nach Klugscheißer. Aber ich versuche
genau danach zu leben: Ich überlege,
ob ich etwas ändern
kann
– darum kümmere ich mich. Und alles andere lasse
ich kommen, wie es kommt. Graue Haare habe ich schon lange – auf
ein paar mehr oder weniger kommt es nicht an. 😉
Zoom-Meeting
Schön, dass das Zoom-Meeting gut geklappt hat! Viel Erfolg am
nächsten Dienstag in Coburg.
Liebe Grüße
Jürgen
2026.01.19
Liebe
Heidi,
vielen
Dank für deine ausführliche Mail!
Heute
habe ich vom Hausarzt den Befund geholt und zum
Krankenhaus gebracht. Dort hat der Anästhesist den
Befund ausgewertet und meinen Bruder zur OP
freigegeben. Damit kann am
Mittwoch um 7 Uhr
mein Bruder zur OP gehen.
Heute
hat auch mein
IoT-Kurs
angefangen –
normalerweise ab 07 Uhr, aber weil ich ja im
Krankenhaus war, konnte ich erst um 12 Uhr beginnen.
Deshalb habe ich jetzt noch eine halbe Stunde zu tun.
Die
Bahn
Du
hängst sehr an der Bahn. Da kennst du dich aus, hast
Kenntnisse und Erfahrungen. Der auffällige
Eisenbahner-Handschlag
sagt mir persönlich nichts – aber er verbindet euch.
Vielleicht wäre das eine Möglichkeit, dich zu
engagieren?
Die
Geschichte mit dem Lokführer in Dachau ist
interessant. Klar, dass ihm das peinlich war – und
dass du als Ingenieurin und mit deiner Erfahrung
natürlich genau weißt, was da schiefgelaufen ist.
Solche Situationen sind nie angenehm, aber Regeln sind
Regeln.
Als
meine Ex-Frau bei der Bahn Schichten gearbeitet hat,
habe ich keine Schichten gearbeitet. Später war es
andersrum. Wir haben beide damit nie ein Problem
gehabt. Hier scheinen wir uns sehr zu unterscheiden.
Was
wäre denn dort dein Problem?
OP
– bei meinem Bruder
Danke
für den Hinweis mit
Taurin
. Es ist
jetzt zu spät für einen Rat, aber interessant zu
wissen. Dass bei dir der graue Star im rechten Auge
dadurch leicht zurückgegangen ist, ist bemerkenswert.
Ob die Linse damit weicher wird – keine Ahnung. Aber
harte Linsen sind wirklich Mist.
Chatbots
Genau
das ist es.
Mein Anspruch an einen Chatbot
ist:
Erstens:
Er muss mindestens die gleichen oder bessere
Ergebnisse liefern wie ein Mensch.
Zweitens:
Er ist rund um die Uhr
verfügbar.
Drittens:
Er liefert sofort
Antworten.
Viertens:
Er wiederholt Informationen
beliebig oft (er ist nicht genervt von mehrmaligen
Nachfragen).
Wenn
er das nicht ist, dann ist er
stümperhaft
.
Schuld ist aber nicht der Chatbot, sondern der, der
ihn nicht ordentlich trainiert.
Ich
erlebe es genauso wie du: schlecht gemachte Chatbots,
die einen nur vergraueln. Anscheinend sind diese
Grenzen gesetzt, damit man Kunden vergrault – oder der
IQ ist schon so weit gefallen, dass es nicht mehr
anders geht.
KI
– Erkennen oder nicht erkennen?
Du
schreibst:
„Wer nicht merkt, dass es sich um KI
handelt, ist für mich schlichtweg minderbemittelt."
Ich verstehe deinen Punkt – aber:
Spätestens
in 5 Jahren ist niemand mehr in der Lage zu
unterscheiden, ob ein Text, ein Video, ein Audio
oder ein Bild von der KI gemacht ist oder nicht.
Deshalb habe ich dir gesagt, wie wichtig die Familie
und ein Netz von positiven Bekanntschaften ist. Weil
man nur noch von Angesicht zu Angesicht sicher sein
kann, dass man nicht mit KI, sondern mit Menschen
spricht.
Auf
der anderen Seite wird jedem klar sein, dass in vielen
Sachen KI integriert ist. Zum Beispiel
autonomes
Fahren:
Jedem ist klar, dass es künstliche
Intelligenz ist, wenn ein Fahrzeug ohne Fahrer fährt.
Anderes Beispiel:
Computertomographie
– jeder weiß, dass die Auswertung in Zukunft von KI
gemacht wird, weil die Erkennungsraten höher sind als
bei Menschen.
Deshalb:
Eine gute KI erkennt man daran, dass sie
unauffällig
im Leben integriert
ist und das Leben
erleichtert und verbessert.
Um
mit der KI leben zu können, brauchst du soziale
Verbindung zu anderen Menschen. Das ist der Kern.
Swagbucks
& Umfragen
Ich
beantworte Umfragen bei dem Programm
https://www.horizoom-panel.de/
.
Ich glaube, bisher waren es 5 Umfragen in 2 Wochen.
Für eine war ich nicht der passende Kunde.
Dass
es bei swagbucks ein Witz ist mit den Abbrüchen und
ungültigen Codes – das kann ich mir gut vorstellen.
Schön, dass du trotzdem die positiven Seiten siehst:
das Bewusstsein, das erstarkt. 😊 Und dass du wieder
an Motorradrennen denkst – lach! Du warst
Motorradfahrerin, das passt! Als Zweirad war mir das
Fahrrad schnell genug, sonst habe ich immer mindestens
vier Räder gehabt.
Weltgeschehen
Alles,
was du schreibst – sei es zur AfD, Söder, Grönland und
Ähnliches – stimmt bestimmt alles.
Aber wenn
du dich damit beschäftigst, damit deine Zeit
verbringst, haben sie genau das erreicht, was sie
wollen.
Du sollst dich verzetteln. Du
sollst dich mit der Dummheit der Politiker
beschäftigen. Du sollst deine Lebenszeit damit
vergeuden.
Deine Lebenszeit ist das
Wichtigste, was du hast.
Ich
verstehe, dass dir das mit Grönland nahegeht – die
Sorge, dass sich ein Brennpunkt entwickelt, dass die
Konzentration auf die Insel von anderen Problemen
weggeht. Und dass Grönländer sich schon vorbereiten,
ihre Insel zu verlassen, und Deutschland die
US-Stützpunkte auflösen will – das sind reale
Entwicklungen.
Aber
noch mal:
Vorausplanung
ist gut.
Bevorratung ist sinnvoll. Sich Gedanken machen, was
man bei einem Angriff auf die Stromversorgung tun kann
– das ist konkret. Aber sich täglich mit dem ganzen
Wahnsinn zu beschäftigen – das macht dich nicht
glücklicher.
Zum
„schade"
: Wenn man immer nur droht, aber
nie etwas macht, wird das als Schwäche interpretiert.
Der
Krieg in der Ukraine hätte nach 2 Monaten beendet
sein können, wenn nicht Boris Johnson das sabotiert
hätte. Seitdem gehören die Briten zu den
Kriegstreibern (Stichwort „Koalition der Willigen").
Vor 3
Jahren haben die Ukrainer das Flaggschiff der
russischen Schwarzmeerflotte versenkt, und Putin hat
sich nicht dafür revanchiert.
70
% der Russen sind mit der Politik von Putin
zufrieden.
Die 30 %, die nicht zufrieden
sind – davon sind die meisten der Meinung, dass
Putin viel zu weich ist, dass er hätte schon längst
früher härter zurückschlagen müssen.
Offensichtlich
ist jetzt der Punkt erreicht. Bei dem einen Schiff
hat er noch drohen lassen. Das nächste hat er ohne
Vorwarnung abgeschossen.
In
einem weiteren Schiff, einem Getreideschiff, hatten
sich
500 britische Söldner
versteckt, die nach Odessa wollten. Russland hat das
Schiff versenkt.
Putin
hat
alle 27 EU-Botschafter ausgewiesen
– innerhalb von 48 Stunden müssen die das Land
verlassen.
Eine
FAB-3000
hat mitten in Odessa eine Nato-Zentrale zerstört.
Etliche ukrainische und Nato-Kommandeure sollen
ausgeschaltet worden sein.
Meine
Ansicht:
Da Friedensverhandlungen immer von
irgendeinem sabotiert werden:
Je härter Putin
jetzt zuschlägt, umso eher ist der Krieg zu Ende.
Natürlich
kannst du etwas für dich ändern. Ich habe zwei
"Heimat"en => In deutschlaand meine Familie, in der
DomRep die Familie meiner Frau. Vielleicht sind wir
näher beieinander, wenn wir nicht von
Sorgen
sprechen, sondern von
Vorausplanung
.
Das gefällt mir. 😊
Für
Dienstag wünsche ich dir einen guten Start. Bei mir
geht der Kurs jetzt richtig los.
Bis
dann.
Freundliche
Grüße
Jürgen
2026.01.20
Lieber Jürgen,
Danke für deine Email.
Die Bahn
ist trotzdem nicht so ganz meins. Die Eisenbahner
haben mich damals aufgefangen, was sie natürlich nicht ahnen. Nach den beiden Firmeninsolvenzen
und der ganzen Verzweiflung danach war ich am Boden zerstört. Dazu kam noch,
dass nach dem Tod der Eltern meine Geschwister aus völlig unerklärlichen
Gründen den Kontakt zu mir abgebrochen haben, was mir den Boden unter den Füßen
weggezogen hat.
Die Eisenbahner haben
mir tatsächlich Halt gegeben. Das fing 2011 an.
Lokführer haben alles vorausgesetzt, was ich bitte zu wissen
und zu verstehen hatte. Keine Ahnung warum. Als ich einmal die Scheibenwischer
einschalten sollte, als der Lokführer draußen war und die Frontscheiben
reinigte, damit ich Fotos durch die Scheibe machen konnte, habe ich mir gesagt,
aber du fährst nie eine LOK. Ich wurde später gefragt, ob ich mal fahren
wollte. Der Hammer. Ich kenne auch einige Eisenbahner aus einem früheren Leben.
Egal, sie sind mir geistig nicht gewachsen, sind auch keine Freunde. Wir mögen
uns. Der Handschlag war immer normal. Mein Vater wollte damals zur Bahn, ich
habe seinen Traum gelebt, sehe mich aber da nicht mehr. Es ist eine Ersatzfamilie
gewesen. Es reicht, ich visualisiere etwas anderes. Man verrroht auch bei der Bahn, das finde ich schlimm.
Schicht heißt
für mich Rücksicht nehmen, Sklave sein,
wenn jemand ausfällt, ruhig sein, wenn der/die andere schläft, weil er/sie um 2
Uhr aufstehen muss, nicht mal planen können und trotz Familie an den Feiertagen
arbeiten müssen.
Dein Glaube an Chatbots ist nicht meiner.
Jeder regt
sich drüber auf, heute morgen wieder eine Frau im Zug. Ich würde eine Petition dagegen
unterschreiben, Sorry. Ich kann deinen Idealismus absolut nicht nachvollziehen.
Meinst du, wenn du die Ausbildung hast, wird alles besser? Denk auch bitte an
die Abnahme der Intelligenz, wer soll den bitte antworten, (bzw. die Antworten
erfinden), wenn er die Fragen nicht mal kapiert? Ob du dich nicht etwas verrennst?
Es gibt bestimmt viel interessantere Gebiete, die mit der KI einen Gewinn
bekommen.
Das eine war die Kunst, was
ich geschrieben hatte, aber die Verbrechensbekämpfung ist doch auch interessant,
die Forensik, bei der Bundeswehr gibt es KI usw.
Und in 5 Jahren werde ich genauso KI erkennen wie heute. Ich
gehe davon aus, dass KI uns verblödet und den Blutdruck in die Höhe schnellen
lässt, in den Teilbereichen, die ich anprangere. Ich würde am liebsten auch diese
kleinen Stoffhunde verbieten, die so tun, als wären sie echt. Damit werden Emotionen,
die zu Lebewesen gehören auf KI-Spielzeuge übertragen. Demnächst heiratet man
noch KI-Puppen.
Umfragen
Horizoom-panel habe ich gestern angeschaut und nicht
angefangen. Das ist verdammt wenig, was du an Umfragen bekommen hast. yougov ist
etwas besser, die Umfragen sind kurz und ich bin noch nicht einmal rausgeflogen.
Ja, bei den Umfragen lernt man so viel dazu, vor allem, was
einem alles entgeht, das ist der Hammer für mich. Autos schaue ich mir wieder
an, das nächste Motorradrennen ist am 29.3. in den USA. (steht im Kalender,
ohne zu wissen, ob es life übertragen wird.) Ich habe übrigens mal gelesen,
dass es im Leben wichtig ist, sich mit etwas zu identifizieren,
tust du das
? Ich gehe das jetzt erstmals an.
Es gibt Wasserhähne, aus denen
kochendheißes Wasser rauskommt! Es gibt neue
Reiseunternehmen. Selbst im Bereich Nahrungsergänzungsmittel, in dem ich mich ja
auskenne, gibt es einen Haufen Marken, die ich gar nicht kenne. Es ist lustig. Es
hat auch etwas mit Fülle zu tun, das wünsche ich mir gerade auf dem Konto.
Weltgeschehen
Ich beschäftige mich mit dem Weltgeschehen, aber wie kommst
du auf den Gedanken, ich würde mich verzetteln? Du schreibst so, als ob da böse
Menschen wären, die meine Zeit klauen. Es geht mir aber nur um die Politik. Ich
verfolge die Entwicklung, mal mehr, mal weniger.
Wir wissen was los ist, das ist alles. Damit
vergeude ich keine Lebenszeit, ich hänge ja nicht ständig bei Tante google rum.
Gestern Abend – der Fernseher freut sich, dass ich ihn benutze
- war eine Doku über die Bundeswehr dran. Ich habe mich zwar gewundert, dass
das ausgestrahlt wurde, aber es war sehr interessant. Die ganzen Panzer und
Flieger, na, da ist ja Deutschland ganz gut aufgestellt, auch im Ausland. Boah,
sind da coole Typen!
Vorausplanung
Bevorratung ist sinnvoll. Das macht
kaum jemand, ich auch nicht. Das wird höchste Zeit.
Der
Krieg in der Ukraine hätte nach 2 Monaten beendet sein können, wenn nicht
Boris Johnson das sabotiert hätte. Seitdem gehören die Briten zu den
Kriegstreibern (Stichwort „Koalition der Willigen"). Das ist nicht
gesichert, oder? Boris Johnson hat zu Selensky gesagt, er soll bloß keine
Zugeständnisse machen. Naja, es war ein Angriffskrieg. Und es wäre
weitergegangen, egal wer was sagt. Davon bin ich überzeugt.
Es
herrscht Krieg und Putin will keinen Frieden, egal war passiert ist, er
ist für mich nicht ganz in dieser Welt. Ich gehe nicht davon aus, dass bei
Zugeständnissen der Ukraine der Krieg beendet worden wäre, das wird so
hingestellt.
Es
gibt keine gesicherten Umfragewerte, daher zweifle ich
70 % der Russen
sind mit der Politik von Putin zufrieden, an.
Es wurde auch schon mal
gepostet, dass sich die Russen nicht mehr trauen, die Lage negativ zu bewerten,
aus lauter Angst.
Eine
FAB-3000
hat
mitten in Odessa eine Nato-Zentrale zerstört. Etliche ukrainische und
Nato-Kommandeure sollen ausgeschaltet worden sein. Du beschäftigst dich doch
auch mit dem Krieg. Inzwischen sind ja noch mehr Bomben runtergekommen.
Das ist ja was ich meine, Putin ist kriegsgeil. Er will keinen Frieden,
das würde ja Schwäche bedeuten!
Meine Ansicht:
Je härter Putin jetzt
zuschlägt, umso eher ist der Krieg zu Ende.
Das denke ich auch oft, aber
wenn er nichts mehr zu verlieren hat, holt der die Atombomben raus. Da kann
keiner mehr vorausplanen.
Heute
Ein Gespräch in dem einen Nachhilfeinstitut war sehr gut,
als nächstes hospitiere ich dort am 28.1. Das reicht aber von dem Honorar nicht
aus, um den Bahnjob zu kündigen. Ich habe ja noch die Korrekturen in der Planung.
Aus dem anderen Institut bin ich bald wieder abgehauen. Ich schreibe nichts
dazu, es war halt ein Flopp.
Und bei dir?
Beste Grüße von Heidi
Heidi Roth
Dipl.-Ing (FH)
freiberufliche Dozentin für das BOP
(Berufsorientierungsprogramm)
Theodor-Körner-Straße 1
96515 Sonneberg
Tel: 03675 7086879
Mobil: 015116519504
E.Mail: roth.heidi@aol.com
Am Montag, 19. Januar 2026 um 21:48:53 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben:
Liebe
Heidi,
vielen
Dank für deine ausführliche Mail!
Heute
habe ich vom Hausarzt den Befund geholt und zum
Krankenhaus gebracht. Dort hat der Anästhesist den
Befund ausgewertet und meinen Bruder zur OP
freigegeben. Damit kann am
Mittwoch um 7 Uhr
mein Bruder zur OP gehen.
Heute
hat auch mein
IoT-Kurs
angefangen –
normalerweise ab 07 Uhr, aber weil ich ja im
Krankenhaus war, konnte ich erst um 12 Uhr beginnen.
Deshalb habe ich jetzt noch eine halbe Stunde zu tun.
Die
Bahn
Du
hängst sehr an der Bahn. Da kennst du dich aus, hast
Kenntnisse und Erfahrungen. Der auffällige
Eisenbahner-Handschlag
sagt mir persönlich nichts – aber er verbindet euch.
Vielleicht wäre das eine Möglichkeit, dich zu
engagieren?
Die
Geschichte mit dem Lokführer in Dachau ist
interessant. Klar, dass ihm das peinlich war – und
dass du als Ingenieurin und mit deiner Erfahrung
natürlich genau weißt, was da schiefgelaufen ist.
Solche Situationen sind nie angenehm, aber Regeln sind
Regeln.
Als
meine Ex-Frau bei der Bahn Schichten gearbeitet hat,
habe ich keine Schichten gearbeitet. Später war es
andersrum. Wir haben beide damit nie ein Problem
gehabt. Hier scheinen wir uns sehr zu unterscheiden.
Was
wäre denn dort dein Problem?
OP
– bei meinem Bruder
Danke
für den Hinweis mit
Taurin
. Es ist
jetzt zu spät für einen Rat, aber interessant zu
wissen. Dass bei dir der graue Star im rechten Auge
dadurch leicht zurückgegangen ist, ist bemerkenswert.
Ob die Linse damit weicher wird – keine Ahnung. Aber
harte Linsen sind wirklich Mist.
Chatbots
Genau
das ist es.
Mein Anspruch an einen Chatbot
ist:
Erstens:
Er muss mindestens die gleichen oder bessere
Ergebnisse liefern wie ein Mensch.
Zweitens:
Er ist rund um die Uhr
verfügbar.
Drittens:
Er liefert sofort
Antworten.
Viertens:
Er wiederholt Informationen
beliebig oft (er ist nicht genervt von mehrmaligen
Nachfragen).
Wenn
er das nicht ist, dann ist er
stümperhaft
.
Schuld ist aber nicht der Chatbot, sondern der, der
ihn nicht ordentlich trainiert.
Ich
erlebe es genauso wie du: schlecht gemachte Chatbots,
die einen nur vergraueln. Anscheinend sind diese
Grenzen gesetzt, damit man Kunden vergrault – oder der
IQ ist schon so weit gefallen, dass es nicht mehr
anders geht.
KI
– Erkennen oder nicht erkennen?
Du
schreibst:
„Wer nicht merkt, dass es sich um KI
handelt, ist für mich schlichtweg minderbemittelt."
Ich verstehe deinen Punkt – aber:
Spätestens
in 5 Jahren ist niemand mehr in der Lage zu
unterscheiden, ob ein Text, ein Video, ein Audio
oder ein Bild von der KI gemacht ist oder nicht.
Deshalb habe ich dir gesagt, wie wichtig die Familie
und ein Netz von positiven Bekanntschaften ist. Weil
man nur noch von Angesicht zu Angesicht sicher sein
kann, dass man nicht mit KI, sondern mit Menschen
spricht.
Auf
der anderen Seite wird jedem klar sein, dass in vielen
Sachen KI integriert ist. Zum Beispiel
autonomes
Fahren:
Jedem ist klar, dass es künstliche
Intelligenz ist, wenn ein Fahrzeug ohne Fahrer fährt.
Anderes Beispiel:
Computertomographie
– jeder weiß, dass die Auswertung in Zukunft von KI
gemacht wird, weil die Erkennungsraten höher sind als
bei Menschen.
Deshalb:
Eine gute KI erkennt man daran, dass sie
unauffällig
im Leben integriert
ist und das Leben
erleichtert und verbessert.
Um
mit der KI leben zu können, brauchst du soziale
Verbindung zu anderen Menschen. Das ist der Kern.
Swagbucks
& Umfragen
Ich
beantworte Umfragen bei dem Programm
https://www.horizoom-panel.de/
.
Ich glaube, bisher waren es 5 Umfragen in 2 Wochen.
Für eine war ich nicht der passende Kunde.
Dass
es bei swagbucks ein Witz ist mit den Abbrüchen und
ungültigen Codes – das kann ich mir gut vorstellen.
Schön, dass du trotzdem die positiven Seiten siehst:
das Bewusstsein, das erstarkt. 😊 Und dass du wieder
an Motorradrennen denkst – lach! Du warst
Motorradfahrerin, das passt! Als Zweirad war mir das
Fahrrad schnell genug, sonst habe ich immer mindestens
vier Räder gehabt.
Weltgeschehen
Alles,
was du schreibst – sei es zur AfD, Söder, Grönland und
Ähnliches – stimmt bestimmt alles.
Aber wenn
du dich damit beschäftigst, damit deine Zeit
verbringst, haben sie genau das erreicht, was sie
wollen.
Du sollst dich verzetteln. Du
sollst dich mit der Dummheit der Politiker
beschäftigen. Du sollst deine Lebenszeit damit
vergeuden.
Deine Lebenszeit ist das
Wichtigste, was du hast.
Ich
verstehe, dass dir das mit Grönland nahegeht – die
Sorge, dass sich ein Brennpunkt entwickelt, dass die
Konzentration auf die Insel von anderen Problemen
weggeht. Und dass Grönländer sich schon vorbereiten,
ihre Insel zu verlassen, und Deutschland die
US-Stützpunkte auflösen will – das sind reale
Entwicklungen.
Aber
noch mal:
Vorausplanung
ist gut.
Bevorratung ist sinnvoll. Sich Gedanken machen, was
man bei einem Angriff auf die Stromversorgung tun kann
– das ist konkret. Aber sich täglich mit dem ganzen
Wahnsinn zu beschäftigen – das macht dich nicht
glücklicher.
Zum
„schade"
: Wenn man immer nur droht, aber
nie etwas macht, wird das als Schwäche interpretiert.
Der
Krieg in der Ukraine hätte nach 2 Monaten beendet
sein können, wenn nicht Boris Johnson das sabotiert
hätte. Seitdem gehören die Briten zu den
Kriegstreibern (Stichwort „Koalition der Willigen").
Vor 3
Jahren haben die Ukrainer das Flaggschiff der
russischen Schwarzmeerflotte versenkt, und Putin hat
sich nicht dafür revanchiert.
70
% der Russen sind mit der Politik von Putin
zufrieden.
Die 30 %, die nicht zufrieden
sind – davon sind die meisten der Meinung, dass
Putin viel zu weich ist, dass er hätte schon längst
früher härter zurückschlagen müssen.
Offensichtlich
ist jetzt der Punkt erreicht. Bei dem einen Schiff
hat er noch drohen lassen. Das nächste hat er ohne
Vorwarnung abgeschossen.
In
einem weiteren Schiff, einem Getreideschiff, hatten
sich
500 britische Söldner
versteckt, die nach Odessa wollten. Russland hat das
Schiff versenkt.
Putin
hat
alle 27 EU-Botschafter ausgewiesen
– innerhalb von 48 Stunden müssen die das Land
verlassen.
Eine
FAB-3000
hat mitten in Odessa eine Nato-Zentrale zerstört.
Etliche ukrainische und Nato-Kommandeure sollen
ausgeschaltet worden sein.
Meine
Ansicht:
Da Friedensverhandlungen immer von
irgendeinem sabotiert werden:
Je härter Putin
jetzt zuschlägt, umso eher ist der Krieg zu Ende.
Natürlich
kannst du etwas für dich ändern. Ich habe zwei
"Heimat"en => In deutschlaand meine Familie, in der
DomRep die Familie meiner Frau. Vielleicht sind wir
näher beieinander, wenn wir nicht von
Sorgen
sprechen, sondern von
Vorausplanung
.
Das gefällt mir. 😊
Für
Dienstag wünsche ich dir einen guten Start. Bei mir
geht der Kurs jetzt richtig los.
Bis
dann.
Freundliche
Grüße
Jürgen
2026.01.22
Liebe
Heidi,
vielen
Dank für deine ausführliche Mail!
Gestern
habe ich meinen Bruder ins Krankenhaus gebracht für die Augen-OP
auf der linken Seite. Und heute ist er schon wieder entlassen
worden. Bei der OP gab es keine Komplikationen. Morgen werde ich
mich um einen Termin für die Nachkontrolle kümmern. Und es fehlt
noch eins von drei Medikamenten.
Die
Bahn
Ok,
die Bahn ist nicht deins. Ich verstehe das jetzt viel besser. Die
Eisenbahner haben dich aufgefangen – nach den beiden
Firmeninsolvenzen, nach dem Tod der Eltern, nach dem
Kontaktabbruch deiner Geschwister. Das war eine Ersatzfamilie.
Dass du sagst: „Es reicht, ich visualisiere etwas anderes" – das
ist ein klares Statement. Und dass man auch bei der Bahn verroht –
das finde ich auch schlimm.
Welche
Personengruppe wäre dir denn am liebsten?
Schichtarbeit
Zu
deiner Beschreibung von Schicht:
„Rücksicht
nehmen"
– richtig.
„Sklave
sein, wenn jemand ausfällt"
– nein, das war bei uns
nicht so.
„Um 2 Uhr
aufstehen müssen"
– richtig, aber
geplant
.
„Nicht mal
planen können"
– ein fester, vorhersehbarer Plan war
bei uns kein Problem.
„An
Feiertagen/Wochenende arbeiten müssen"
–
geplant
,
doppeltes Geld, dafür in der Woche frei.
Hier
scheinen wir uns wirklich sehr zu unterscheiden. Deine Wahrnehmung
von Schicht ist viel belastender als unsere Erfahrung.
Chatbots
Du
schreibst:
„Jeder regt sich drüber auf, heute morgen wieder
eine Frau im Zug."
–
Offensichtlich zu Recht, weil
stümperhaft.
Und:
„Meinst du, wenn du die Ausbildung hast, wird alles besser?"
–
Ja, ich habe als Anwendungsprogrammierer 30 Jahre
Erfahrung.
Ich weiß, wie man sowas richtig macht. Und
ich sehe jeden Tag, wie es
nicht
gemacht werden
sollte.
Dein
Idealismus ist nicht meiner – das ist ok. Ich kann verstehen, dass
du eine Petition dagegen unterschreiben würdest. Aber ich glaube
nicht, dass ich mich verrenne. Es gibt
interessantere
Gebiete
, die mit der KI einen Gewinn bekommen – da hast
du recht. Verbrechensbekämpfung, Forensik, Bundeswehr – alles
spannend. Aber Chatbots sind für mich ein Handwerk, das ich
beherrsche. Und wenn ich es kann, dann möchte ich es auch richtig
machen.
Zu
den
Stoff-Hunden
und
KI-Puppen
:
Ich verstehe deine Sorge. Dass Emotionen, die zu Lebewesen
gehören, auf KI-Spielzeuge übertragen werden – das ist bedenklich.
Demnächst heiratet man noch KI-Puppen. 😬In Japan schon möglich.
Umfragen
Ich
gehe nicht davon aus, dass ich durch die Umfragen einen
nennenswerten Beitrag bekomme.
Rausgeflogen
heißt in dem Sinne, ich habe mit meinem Alter nicht in die
Zielgruppe gepasst. Ein paar Punkte habe ich trotzdem bekommen.
In
yougov
habe ich mich auch angemeldet – danke für
den Tipp!
Dass
du durch die Umfragen lernst, was dir alles entgeht – das ist
wirklich spannend. Autos, Motorradrennen, neue Reiseunternehmen,
Nahrungsergänzungsmittel – das hat auch etwas mit
Fülle
zu tun, wie du sagst. Ich wünsche dir, dass sich das auch auf dem
Konto zeigt! 😊
Deine
Frage:
„Ich habe übrigens mal gelesen, dass es im Leben
wichtig ist, sich mit etwas zu identifizieren, tust du das?"
– Gute Frage. Ich glaube, ich identifiziere mich mit
Lernen
und
Problemlösen
. Und du gehst das jetzt
erstmals an – das finde ich klasse!
Weltgeschehen
Du
schreibst:
„Wie kommst du auf den Gedanken, ich würde mich
verzetteln? Du schreibst so, als ob da böse Menschen wären, die
meine Zeit klauen."
Ich
sehe das so:
Marionetten-Theater.
Politiker sind
die Marionetten, gelenkt von den
unsichtbaren (!)
Strippenziehern. Die Marionetten wechseln und bieten die Show. Die
Strippenzieher bleiben die gleichen.
95
% der Menschen sind das Publikum
, die von dem Geschehen
auf der Bühne fasziniert sind. Der gute Kasper und die Großmutter
und das böse Krokodil. Und die Show ist gut! Aber jeder, der im
Publikum sitzt,
verschenkt seine Lebenszeit
,
weil er
nichts (!)
, gar
nichts (!)
für seine Weiterentwicklung tut. Er konsumiert nur.
Ich
gehe nicht in dieses Marionetten-Theater. Ab und zu mache ich mal
die Tür auf und schaue, welche Sau (Ukraine, Russland, China,
Taiwan, Venezuela, BRICS, Japan, Gender, Woke, Trans, AfD,
Bitcoin, CBDC, Wehrdienst, Renten, Bargeld, Migration) gerade
durch die Manege getrieben wird.
Deshalb bin ich so
„relaxed".
Einerseits
war es gut, dass wir mal wieder über Politik gesprochen haben.
Darüber bin ich dir dankbar.
Aber es ist jetzt genug.
Es sei denn, du hast wirklich was Interessantes, was Neues.
Bundeswehr
Du
schreibst:
„Die ganzen Panzer und Flieger, na, da ist ja
Deutschland ganz gut aufgestellt, auch im Ausland. Boah, sind da
coole Typen!"
Ich
war
5 Jahre bei der NVA
. Ich denke, die
Bundeswehr hat
überhaupt nichts im Ausland zu suchen
.
„Panzer und Flieger ... ganz gut aufgestellt" wird alles in der
Ukraine zu Schrott verarbeitet. Und „coole Typen!" – ja,
coole
tote Typen
. 😔
Heute
– Nachhilfeinstitut
„Ein
Gespräch in dem einen Nachhilfeinstitut war sehr gut, als
nächstes hospitiere ich dort am 28.1."
–
Das freut
mich sehr und Daumen drücken für die Hospitation!
👍
„Das
reicht aber von dem Honorar nicht aus, um den Bahnjob zu
kündigen."
– Ich halte es mit
„Festhalten,
weitersuchen"
. Lieber zwei, drei kleine Projekte, als
ein großes. Ich habe gerade wieder mal eine eigene Bestätigung:
Ein halbes Jahr super Aufgabe, remote, Geld pünktlich – und dann
von heut auf morgen →
weg
.
„Ich
habe ja noch die Korrekturen in der Planung."
–
Was
meinst du damit?
Beste
Grüße und bis bald!
Jürgen
2026.01.23
Lieber Jürgen,
Danke für deine Antwort.
Ich war in Erwartung, was du zum Online Lernen schreibst. Da
kam ja gar nichts zu. Wie waren denn die ersten Stunden? Ich habe selber eine
Online – Ausbildung gemacht, zur Sprecherin. Inhaltlich war das gut, aber 2 Stunden
ständig am PC sitzen hat mich völlig erschöpft. Darum war ich gespannt, wie es
dir damit geht, ob es auch anders geht.
Ich freue mich, dass die OP deines Bruders gelaufen ist, und
hoffentlich auch gelungen ist.
Von der Bahn weg
Im Chor singen, überhaupt mal wieder eine Christmette mit Chor
genießen, Wandern, Radeln, in der Sonne Leben, am besten in der Nähe vom
Wasser, Menschen mit Hirn und Herz um mich haben, geistiges Austauschen,
Freunde mit Niveau haben, Tanzen, Kontakte haben, auf höherem finanziellem
Niveau leben - reiche Menschen sollen in der
Tat sogar viel freundlicher sein - eine ethische Verantwortung haben, zusammen
Essen, Freunde einladen, Konzerte und Theater besuchen, Kunstausstellungen besuchen,
Museen besuchen, Flusskreuzfahrten machen, Busreisen machen….. Ingenieure lagen
mit immer schon, die hätte ich gerne wieder in meiner Adressliste. Sie müssten
aber jünger sein als ich bin, meine Studienkollegen sind alt und krank. Ich
habe keinen Kontakt mehr zu ihnen. Ich kaufe die goldene Uhr, die ich mir nicht
mehr leisten konnte, kaufe Kleidung ein und nicht nur KIK und C&A-Sachen.
Ich bin sehr kreativ und habe schon neue Projekte vor, mit denen ich mich lokal
einbringen möchte.
Vielleicht ist das nicht
alles verwirklichbar. Als ich das erste Mal an der Costa brava war, (alleine) und
morgens durch das Fenster auf die Sonne schaute, glaubte ich mich der Schöpfung
(oder Gott)
so richtig nahe zu sein, das
möchte ich täglich erleben. Das wäre Glück. Ich habe aber Angst, alleine
loszuziehen, ohne Partner geht das nicht so einfach. Außerdem muss ich dazu
noch das Geld anziehen.
Schichtarbeit
Ich dachte mir schon, dass ihr
das damals nicht so arg erlebt habt. Einen mit der Familie verplanten Tag/Ausflug
canceln müssen, weil mehrere Kollegen krank sind und man einspringen soll, das
gab es wohl bei euch nicht. Es gibt ja Dispotage inzwischen, um nicht „Sklave“ sein
zu müssen.
Ja, die Tage während der Woche
sind genial, die Radtouren sind dann viel entspannter als am Wochenende, wenn
alle unterwegs sind.
Die Frau eines jungen Vaters
hat es nicht ausgehalten – er war bei der DB-Sicherheit -, es kam zur Scheidung.
Der Mann hatte den Arbeitstag aber vor der Heiratsabsicht genau beschrieben,
tja, wo die Liebe hinführt. Sie hätte es sich vorher überlegen sollen.
Um 2 Uhr aufstehen und dann auch noch die Verantwortung im
Stellwerk übernehmen könnte ich nicht. Die Stellwerke sind ja auch noch inzwischen
in der Zahl weniger geworden und die Verantwortung ist größer geworden. Das kommt
noch dazu.
Chatbots
Vielleicht ist es deine Vision es besser zu machen, ok, dann
mach es. Allerdings müssen es ja dann alle besser machen, nicht nur du. Aber wer
weiß, ob du nicht doch woanders landest. Hauptsache du wirst glücklich damit. Das
wünsche ich dir.
Umfragen
Da verdient man zumindest ohne die Spiele nur ein Taschengeld,
das ist klar.
Ich habe aber weiter den
Gewinn, dass ich die Welt viel bewusster wahrnehme. Gestern kamen Filme mit Avartarhintergrund
für die 3 Tenöre, alles noch geheim. Ich war überwältigt. So was schönes!
Die Handwerker heute, die eben erst gegangen sind, haben
mich dagegen genervt. Bei den sich verhakenden Rolläden haben sie allen Ernstes
behauptet, dass ich sie zu fest hochziehe. Geht’s noch? Da habe ich vehement
dagegengesprochen. Ich glaube, jetzt ist der eine etwas sauer, weil ich dann
selber eine Lösung gefunden habe, damit sie nicht ständig oben hängen bleiben. Die
muss sich aber noch bewähren. Das hätte ich ja vor Monaten schon tun können,
wenn ich das gewusst hätte, dass sie es nicht hinbekommen. Später haben sie gesagt,
das wäre halt alles schon alt, aja, dann konnten wir uns wenigstens einigen.
Fülle
Gestern Abend morgen habe ich ganz deutlich realisiert, dass
sich der Vermieter in Nürnberg an mir versündigt hat. Er hat diese Wohnung, in
der seine Tante gestorben ist, nicht gereinigt. Er hat die Wohnung aufgebrochen,
dann lag sie da. Das war seine Aussage, 1989. Später hat er alles anders erzählt,
als ich endlich die Wohnung gekündigt habe. Erst in Sonneberg habe ich noch einmal
den alten Mietvertrag angeschaut und war entsetzt. Wieso habe ich nicht die
Adresse angeschaut? Er hat mich betrogen. Das Mündel seiner Tante hat unterschrieben,
die Tante war schon tot, der Vermieter hätte nicht mal die Provision als Makler
einkassieren dürfen – in bar! Ein Channelmedium hat nach Jahren Sporen im
Parkettboden gesehen, die mich langsam krank gemacht hätten. Sie hatte Respekt
geäußert, dass ich überlebt habe. In der Tat habe ich nicht damit gerechnet. Ich
sollte schon in die Berufsunfähigkeitsrente gehen! Ohne diesen Betrug und ohne in
diese Wohnung eingezogen zu sein, wäre ich längst in der Fülle.
Meine Güte, mehrere Channelmedien haben mir
dann noch gesteckt, dass der Vermieter mehr von mir wollte. Ich wollte es nicht
glauben. Vermieter will mit Mieterin in die Falle. Igitt.
Wenn jemand aus deinem Umfeld nach Nürnberg ziehen will, erkläre
bitte, dass da eine ganz komische Energie herrscht. Ein befreundeter Mann hat
es gleich gespürt und hatte Glück, bald wieder wegzukommen.
Es ist wohl alles verjährt, ich habe nichts in der Hand. Ich
habe ihn von hier aus angemotzt und für schuldig erklärt. Täter sehen eh selten
etwas ein. Ich weiß noch viel mehr. Aber es ganz tief zu realisieren, war noch
einmal wichtig.
Sich
identifizieren,
damit meinte ich mit einem Verein,
Sport- oder Musikverein z.B. da geht es um Zugehörigkeit, soziale Kontakte (mit
Fans?) usw.
Weltgeschehen
Ich möchte doch noch einmal Bezug nehmen. Ich warte auf deine
Antwort, wie du dir das vorstellst, die EU zu verlassen, du beschreibst die Marionetten
und das das alles keinen Wert hat, sich mit dem Theater zu befassen, dass man
sich verzetteln kann, und nun kam in arte TV genau die passende Dokumentation
dazu. Die Strippenzieher, da gebe ich dir nach der Aufklärung durch den Filmabend
absolut Recht, sind präsent. Es sind die
Oligarchen, die auf der ganzen Welt Bauteile für Putins Waffen besorgen, die nach
Kasachstan und Kirgisistan gelangen. Ich spüre seit Jahren, dass da was nicht
stimmen kann, endlich ist es aufgedeckt. Der Iran lieferte eine komplette Drohnenfabrik,
in der die Russen täglich 300 Drohnen produzieren. Nordkorea liefert 4 mal so
viel Kriegswaffen, wie die gesamte EU an die Ukraine liefert, usw. Es geht um
Macht, neue Weltordnung, und das ist schon alles viel weiter als die Medien
berichteten.
Die AFD ist mini dagegen, Grönland auch. Es geht um viel mehr. Wenn du die Muße
hast,
https://www.arte.tv/de/videos/RC-027232/putins-geheime-waffen/
weitere sind auch in der Mediathek. Sie dauern leider lange. Aber dann bist du
geläutert und jegliche „Klein-Politik“ kannst du vergessen. Wir haben von
Vorsorge geschrieben. Sie sieht jetzt anders aus. Leben solange es geht und das
Ende selber herbeiführen können, wenn der Krieg der Übernahme des Westens
anfängt. Strippenzieher sind es nur ein paar, genau. So langsam ahne ich auch, woher
die Lethargie in Deutschland kommt. Die Menschen ahnen es alle unbewusst.
Die
Bundeswehr
hat jetzt bei mir einen besseren Ruf und das tut mir gut.
Ich dachte immer, das sei nur noch ein Sauhaufen. Ja, ich weiß auch um die Schanden,
egal. Über den Sinn oder Unsinn von Stationierungen zu schreiben, passt für mich
zur Zeit nicht, dazu fehlt mir einiges an Hintergrundwissen.
Honorar
Da haben wir jetzt das gleiche zu meistern. Kleinigkeiten
habe ich schon geändert in meinem Mindset.
Die Korrekturen sind für Abschlussarbeiten, dazu gibt es
Institute. Ich habe meine Diplpomarbeit ohne Korrektor geschrieben. Es geht aber
nicht nur im Rechtschreibung, sondern Verstehen und Formulieren. Das geht mit MS
word. Ich studiere noch die Neuerungen von 2024 in der deutschen Sprache (bin auf
Seite 60 von 348), und nochmal die Kommaregeln.
Danke für deine guten Wünsche fürs Hospitieren nächste Woche.
In Kleinanzeigen habe ich Kerzen eingestellt, das kann man ja
komplett vergessen, du erkennst Betrüger nicht sofort. Einmal lag ich falsch, jetzt
sind ein paar Artikel in ebay, aber im Januar läuft es nicht so gut.
Zum Abschluss noch etwas Schönes. Wenn ich abends aus einem
bestimmten Fenster schaue, sehe ich einen orangefarbenen leuchtenden Stern in
etwa 300 Meter Entfernung, er leuchtet die ganze Nacht. Ich finde es rührend, und
das ist für mich in Sonneberg das Schöne, dass die Menschen die herzliche Energie
aufrecht halten. Sie freuen sich auch immer, wenn ich ihre Gärten lobe. Ein ehemaliger
angestellter Handwerker bekommt Komplimente von mir, wenn er wieder etwas am
oder im Garten geändert hat. Der hat es aber auch drauf! Ich bin gespannt, wann
der Stern wieder weg ist. Wenn ich wüsste, wo er hängt, würde ich eine Tafel Schokolade
schenken.
Gutes Gelingen für alles und sonnige Grüße von
Heidi
Liebe
Heidi,
vielen
Dank für deine ausführliche Mail!
Gestern
habe ich meinen Bruder ins Krankenhaus gebracht für die Augen-OP
auf der linken Seite. Und heute ist er schon wieder entlassen
worden. Bei der OP gab es keine Komplikationen. Morgen werde ich
mich um einen Termin für die Nachkontrolle kümmern. Und es fehlt
noch eins von drei Medikamenten.
Die
Bahn
Ok,
die Bahn ist nicht deins. Ich verstehe das jetzt viel besser. Die
Eisenbahner haben dich aufgefangen – nach den beiden
Firmeninsolvenzen, nach dem Tod der Eltern, nach dem
Kontaktabbruch deiner Geschwister. Das war eine Ersatzfamilie.
Dass du sagst: „Es reicht, ich visualisiere etwas anderes" – das
ist ein klares Statement. Und dass man auch bei der Bahn verroht –
das finde ich auch schlimm.
Welche
Personengruppe wäre dir denn am liebsten?
Schichtarbeit
Zu
deiner Beschreibung von Schicht:
„Rücksicht
nehmen"
– richtig.
„Sklave
sein, wenn jemand ausfällt"
– nein, das war bei uns
nicht so.
„Um 2 Uhr
aufstehen müssen"
– richtig, aber
geplant
.
„Nicht mal
planen können"
– ein fester, vorhersehbarer Plan war
bei uns kein Problem.
„An
Feiertagen/Wochenende arbeiten müssen"
–
geplant
,
doppeltes Geld, dafür in der Woche frei.
Hier
scheinen wir uns wirklich sehr zu unterscheiden. Deine Wahrnehmung
von Schicht ist viel belastender als unsere Erfahrung.
Chatbots
Du
schreibst:
„Jeder regt sich drüber auf, heute morgen wieder
eine Frau im Zug."
–
Offensichtlich zu Recht, weil
stümperhaft.
Und:
„Meinst du, wenn du die Ausbildung hast, wird alles besser?"
–
Ja, ich habe als Anwendungsprogrammierer 30 Jahre
Erfahrung.
Ich weiß, wie man sowas richtig macht. Und
ich sehe jeden Tag, wie es
nicht
gemacht werden
sollte.
Dein
Idealismus ist nicht meiner – das ist ok. Ich kann verstehen, dass
du eine Petition dagegen unterschreiben würdest. Aber ich glaube
nicht, dass ich mich verrenne. Es gibt
interessantere
Gebiete
, die mit der KI einen Gewinn bekommen – da hast
du recht. Verbrechensbekämpfung, Forensik, Bundeswehr – alles
spannend. Aber Chatbots sind für mich ein Handwerk, das ich
beherrsche. Und wenn ich es kann, dann möchte ich es auch richtig
machen.
Zu
den
Stoff-Hunden
und
KI-Puppen
:
Ich verstehe deine Sorge. Dass Emotionen, die zu Lebewesen
gehören, auf KI-Spielzeuge übertragen werden – das ist bedenklich.
Demnächst heiratet man noch KI-Puppen. 😬In Japan schon möglich.
Umfragen
Ich
gehe nicht davon aus, dass ich durch die Umfragen einen
nennenswerten Beitrag bekomme.
Rausgeflogen
heißt in dem Sinne, ich habe mit meinem Alter nicht in die
Zielgruppe gepasst. Ein paar Punkte habe ich trotzdem bekommen.
In
yougov
habe ich mich auch angemeldet – danke für
den Tipp!
Dass
du durch die Umfragen lernst, was dir alles entgeht – das ist
wirklich spannend. Autos, Motorradrennen, neue Reiseunternehmen,
Nahrungsergänzungsmittel – das hat auch etwas mit
Fülle
zu tun, wie du sagst. Ich wünsche dir, dass sich das auch auf dem
Konto zeigt! 😊
Deine
Frage:
„Ich habe übrigens mal gelesen, dass es im Leben
wichtig ist, sich mit etwas zu identifizieren, tust du das?"
– Gute Frage. Ich glaube, ich identifiziere mich mit
Lernen
und
Problemlösen
. Und du gehst das jetzt
erstmals an – das finde ich klasse!
Weltgeschehen
Du
schreibst:
„Wie kommst du auf den Gedanken, ich würde mich
verzetteln? Du schreibst so, als ob da böse Menschen wären, die
meine Zeit klauen."
Ich
sehe das so:
Marionetten-Theater.
Politiker sind
die Marionetten, gelenkt von den
unsichtbaren (!)
Strippenziehern. Die Marionetten wechseln und bieten die Show. Die
Strippenzieher bleiben die gleichen.
95
% der Menschen sind das Publikum
, die von dem Geschehen
auf der Bühne fasziniert sind. Der gute Kasper und die Großmutter
und das böse Krokodil. Und die Show ist gut! Aber jeder, der im
Publikum sitzt,
verschenkt seine Lebenszeit
,
weil er
nichts (!)
, gar
nichts (!)
für seine Weiterentwicklung tut. Er konsumiert nur.
Ich
gehe nicht in dieses Marionetten-Theater. Ab und zu mache ich mal
die Tür auf und schaue, welche Sau (Ukraine, Russland, China,
Taiwan, Venezuela, BRICS, Japan, Gender, Woke, Trans, AfD,
Bitcoin, CBDC, Wehrdienst, Renten, Bargeld, Migration) gerade
durch die Manege getrieben wird.
Deshalb bin ich so
„relaxed".
Einerseits
war es gut, dass wir mal wieder über Politik gesprochen haben.
Darüber bin ich dir dankbar.
Aber es ist jetzt genug.
Es sei denn, du hast wirklich was Interessantes, was Neues.
Bundeswehr
Du
schreibst:
„Die ganzen Panzer und Flieger, na, da ist ja
Deutschland ganz gut aufgestellt, auch im Ausland. Boah, sind da
coole Typen!"
Ich
war
5 Jahre bei der NVA
. Ich denke, die
Bundeswehr hat
überhaupt nichts im Ausland zu suchen
.
„Panzer und Flieger ... ganz gut aufgestellt" wird alles in der
Ukraine zu Schrott verarbeitet. Und „coole Typen!" – ja,
coole
tote Typen
. 😔
Heute
– Nachhilfeinstitut
„Ein
Gespräch in dem einen Nachhilfeinstitut war sehr gut, als
nächstes hospitiere ich dort am 28.1."
–
Das freut
mich sehr und Daumen drücken für die Hospitation!
👍
„Das
reicht aber von dem Honorar nicht aus, um den Bahnjob zu
kündigen."
– Ich halte es mit
„Festhalten,
weitersuchen"
. Lieber zwei, drei kleine Projekte, als
ein großes. Ich habe gerade wieder mal eine eigene Bestätigung:
Ein halbes Jahr super Aufgabe, remote, Geld pünktlich – und dann
von heut auf morgen →
weg
.
„Ich
habe ja noch die Korrekturen in der Planung."
–
Was
meinst du damit?
Beste
Grüße und bis bald!
Jürgen
2026.01.25
Liebe
Heidi,
vielen
Dank für deine ausführliche Mail!
Ich
schreibe normalerweise am Abend und mache mir am Tag schon
Stichpunkte. Aber gestern habe ich mich wieder so fesseln lassen,
dass ich „keine Zeit" für Stichpunkte hatte. Auch geplantes
Haarewaschen fiel aus. Nur Rasieren habe ich mir „erlaubt". 😄 Und
weil das Ergebnis meiner Programmierung nicht zufriedenstellend
war, bin ich zeitig ins Bett gegangen. 😉
Deshalb heute
eine Mail am Tag!
😊
Gerade
komme ich von meinem Vater zurück – ich war zum
Rippchen-Essen
eingeladen! 😋
Online-Lernen
Mein
erster Eindruck vom IoT-Kurs:
Bin unterfordert, schon zu
schlau für diesen Kurs.
Das kennst du ja. 😉 Man muss
sich dann selbst höhere Ziele stecken und die richtigen
Ansprechpartner finden.
Inhaltlich
ist es ok, aber ich merke, dass ich vieles schon kann. Mal
schauen, ob das noch interessanter wird. Dass du bei deiner
Online-Ausbildung zur Sprecherin
2 Stunden ständig am PC
sitzen
so erschöpfend fandest, kann ich gut verstehen.
Ich habe da sehr wenig Probleme. Bei mir ist es aber ein riesiger
Unterschied, ob ich an einer selbstgestellten Aufgabe arbeite oder
arbeiten "muss".
Bruder
Die
OP scheint gut gewirkt zu haben! Der
Nachkontrolltermin
ist am Mittwoch um 8 Uhr
. Ich bin gespannt, wie es
weitergeht. Danke für deine guten Wünsche!
Deine
Wünsche
Was
für eine wunderbare Liste! Ich habe sie mir geordnet:
-
Im Chor singen, überhaupt mal wieder eine Christmette mit Chor
genießen
- Wandern, Radeln
- in der Sonne Leben, am besten in der Nähe vom Wasser
- Menschen mit Hirn und Herz um mich haben
- geistiges Austauschen, Freunde mit Niveau haben
- Tanzen, Kontakte haben
- auf höherem finanziellem Niveau leben - reiche Menschen sollen
in der Tat sogar viel freundlicher sein - eine ethische
Verantwortung haben
- zusammen Essen, Freunde einladen
- Konzerte und Theater besuchen
- Kunstausstellungen besuchen, Museen besuchen, Flusskreuzfahrten
machen, Busreisen machen
- Ingenieure lagen mit immer schon, die hätte ich gerne wieder in
meiner Adressliste (- Sie müssten aber jünger sein als ich bin,
meine Studienkollegen sind alt und krank)
- Ich kaufe die goldene Uhr, die ich mir nicht mehr leisten
konnte, kaufe Kleidung ein und nicht nur KIK und C&A-Sachen.
- Ich bin sehr kreativ und habe schon neue Projekte vor, mit denen
ich mich lokal einbringen möchte.
Die
meisten Wünsche kann ich gut nachvollziehen und ich denke, davon
wird noch einiges gelingen. Und die meisten würden zu zweit viel
mehr Spaß machen als allein.
Chatbots
Ich würde dich gern als Außendienstmitarbeiterin für den Vertrieb
meine Chatbots gewinnen. Warum? Das würde mich dazu "zwingen"
deinen Qualitätsstandard zu liefern. Ich müßte so gut sein, dass
du deine Meinung zu Chatbots um 180° änderst. Und das wäre genau
die Herausforderung, die ich suche. Im Moment mache ich den Kurs
bis zum 20.2. Danach werde ich etwas in dieser Richtung
unternehmen.
EU
verlassen
Ich
habe es mir einfach gemacht. Ich habe 4 verschiedene KI (ChatGPT,
Grok, Deepseek, Claude) folgenden Prompt gegeben:
„Die
Meinung zur EU ist umstritten. Das stelle ich als Tatsache fest.
Was sind die Argumente der Befürworter und der Gegner? Bitte nur
die Argumente (und eventuell Begründungen), aber keine
Interpretation von dir."
Dann
habe ich alles von Claude zusammenfassen lassen, weil sie am
ausführlichsten geantwortet hat.
Noch
mal als Feststellung von mir: Ich möchte nicht missionieren und
nicht missioniert werden. Ich respektiere deine Meinung,
unabhängig davon, inwieweit ich ihr zustimme oder nicht.
Aus
meiner Sicht sehe ich mehr Gründe gegen eine EU als für eine EU.
Ich gehe davon aus, dass aus deiner Sicht die positiven Dinge
überwiegen.
Welche wären das für dich?
Bundeswehr
Darauf
möchte ich erst eingehen, wenn wir unsere Meinung zur EU
ausgetauscht haben.
Der
leuchtende Stern und der Handwerker
Was
für eine
schöne Geschichte
! Es sind oft
Kleinigkeiten die so viel in uns anregen. 🧡
Gutes Gelingen für die Hospitation nächste Woche und sonnige
Grüße!
Jürgen
Lieber Jürgen,
Danke für deine Antwort.
Es gibt halt Tage, die einen überraschen. Ich war gestern
morgen auch völlig überrascht, aber positiv, ich war so herrlich wach und erfrischt.
Warum aber? Das habe ich nicht herausbekommen. Was hast du denn gestern programmiert?
Online-Lernen
Besser unterfordert als überfordert, aber wieso hast du kein
Inhaltsverzeichnis vorher studiert? Allerdings könntest du das ganze ja laufen
lassen und nebenbei mal recherchieren, wie KI überhaupt angeboten wird, ich
vermute mal schwer, nicht durch einen Außendienst. Als ehemalige Vetrieblerin
kann ich dir aber dazu einiges stecken. Wenn du am Markt auftrittst, bitte hab Referenzen.
Von dir habe ich nur gelesen, was du gemacht hast, aber nicht was du erreicht
hast. Eine gescheite homepage muss her.
(kein Titel)
finde ich mal als Beispiel zum Reinschauen ganz gut. Strato ist soweit ich weiß
immer noch kostenlos, bin mir aber nicht sicher. Wix & Co haben keinen guten
Ruf.
(kein Titel)
Besuche den Beitrag für mehr Info.
Ist das dein Buch? Oder deine 3? Falls ja, check sie noch
mal und dann setz sie auf Amazon (KDP) rein, ist meines Wissens auch erst mal kostenlos.
Neobooks passt nicht. Und dann bitte Youtube shorts und Videos machen. Alleine
dazu gibt es schon LernYoutubes. Macht es Sinn, sich bei Instituten jetzt anzumelden?
Evt. kleinere Aufträge für sie erledigen? Bewertungen erhalten. Wer sind deine
Kunden?
Darfst du sie nennen auf der Homepage?
Ich würde auch evt. Zoom anbieten, oder zumindest Sprachaufnahmen.
Schau, dass das Impressum von Wien verschwindet. Geradlinigkeit
und Zielgerichtetheit im Internet kannst du noch verbessern.
Übrigens musste ich die Sprecherausbildung nicht machen, ich
wollte sie machen,war aber überfordert, weil es, was ich vorher nicht wusste, immer
mehr wurde und die 2 Stunden nie eingehalten wurden, was ich erst recht nicht
ahnen konnte.
Die EU dann doch noch mal ausführlich
Ich habe glaube ich, nicht geschrieben, dass ich die EU-Verwaltung
gut finde. Da sind einige Punkte in deinem Anhang, die nicht zu leugnen sind. Und
oft rege ich mich auch auf.
Ich habe geschrieben, dass Deutschland 170 Milliarden Euro
mehr hat, weil die Zölle wegfallen, Zölle sind nun mal Steuern. Natürlich
buttert Deutschland viel Geld in die EU, knapp 15 Mrd. Euro, aber das sind dann
immer noch 155 Mrd. Euro.
Wenn wir null
Flüchtlinge hätten, die etwa 28 Mrd. Euro kosten, wären das immer noch 127 Mrd.
Euro.
Wenn ich mir GB anschaue: Zitat: “
Ökonomen und Analysten von
Cambridge Econometrics kamen zu dem Ergebnis, dass Großbritannien bis 2035
voraussichtlich drei Millionen Arbeitsplätze weniger, 32 % niedrigere
Investitionen, 5 % geringere Exporte und 16 % geringere Importe haben wird als
ohne den Brexit. Laut dem Bericht wird Großbritannien durch den EU-Austritt bis
2035 einen Verlust von 311 Milliarden Pfund (538 Mrd. Euro) Sterling
erleiden. „
Ein EU- Austritt würde also auch auf Länderebene enorme Folgen
hinterlassen. Deutschland ist eine führende Exportnation. Wenn also weniger
Geld im Haushalt ist, bekommt auch Sachsen keine 3,5 Mrd. Euro mehr im Länderfinanzausgleich
von Bayern (das Jobcenter und du ..) und Thüringen keine 2 Mrd. Euro…..Bayern
hat sich schon ans Bundesverfassunsgericht gewandt. Als ich gestern in München
war und etwas um den Bahnhof spaziert bin, hat mich der Schlag getroffen, wie
runtergekommen die Hausfronten sind und wie dreckig die Straßen. Es wurde in Südbayern
der Bau von geplanten preisgünstigen Wohnungen in einem Ort plötzlich gestoppt.
Warum denkst du, dass die Grundsteuer erhöht wurde und warum es neue Steuerarten
gibt (Flugverkehrssteuer)? „
Der größte Profiteur der EU hängt von der
Perspektive ab: Polen
ist oft der größte Nettoempfänger von EU-Fördermitteln, während Deutschland als
größter Nettozahler auch massiv vom EU-Binnenmarkt profitiert, der den Handel
und Export stärkt.
„
Was die Vorteile der EU sind, kannst du selber googlen.
Ich könnte mir auch vorstellen, dass du das Leben nach der Wende
bis zur EU-Gründung 1993 gar nicht so intensiv erlebt hast, Sorry.
Schon alleine die Urlaube wurden viel besser, meine
Güte, das war Segen!
Als Ausländer kannst
du auswandern und deine Rente auch in Spanien bekommen.
Und und und.
Es geht aber nicht um Missionieren, es geht heute nur um nackte
Zahlen.
Ich bin aber trotzdem betroffen. Darum habe ich jetzt viel Zeit
investiert, um dich zum Nachdenken anzuregen. Allerdings hättest du auch Tante
google fragen können. Es geht um unser aller Geld.
Liebe Grüße Heidi
Am Sonntag, 25. Januar 2026 um 15:16:32 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben:
Liebe
Heidi,
vielen
Dank für deine ausführliche Mail!
Ich
schreibe normalerweise am Abend und mache mir am Tag schon
Stichpunkte. Aber gestern habe ich mich wieder so fesseln lassen,
dass ich „keine Zeit" für Stichpunkte hatte. Auch geplantes
Haarewaschen fiel aus. Nur Rasieren habe ich mir „erlaubt". 😄 Und
weil das Ergebnis meiner Programmierung nicht zufriedenstellend
war, bin ich zeitig ins Bett gegangen. 😉
Deshalb heute
eine Mail am Tag!
😊
Gerade
komme ich von meinem Vater zurück – ich war zum
Rippchen-Essen
eingeladen! 😋
Online-Lernen
Mein
erster Eindruck vom IoT-Kurs:
Bin unterfordert, schon zu
schlau für diesen Kurs.
Das kennst du ja. 😉 Man muss
sich dann selbst höhere Ziele stecken und die richtigen
Ansprechpartner finden.
Inhaltlich
ist es ok, aber ich merke, dass ich vieles schon kann. Mal
schauen, ob das noch interessanter wird. Dass du bei deiner
Online-Ausbildung zur Sprecherin
2 Stunden ständig am PC
sitzen
so erschöpfend fandest, kann ich gut verstehen.
Ich habe da sehr wenig Probleme. Bei mir ist es aber ein riesiger
Unterschied, ob ich an einer selbstgestellten Aufgabe arbeite oder
arbeiten "muss".
Bruder
Die
OP scheint gut gewirkt zu haben! Der
Nachkontrolltermin
ist am Mittwoch um 8 Uhr
. Ich bin gespannt, wie es
weitergeht. Danke für deine guten Wünsche!
Deine
Wünsche
Was
für eine wunderbare Liste! Ich habe sie mir geordnet:
-
Im Chor singen, überhaupt mal wieder eine Christmette mit Chor
genießen
- Wandern, Radeln
- in der Sonne Leben, am besten in der Nähe vom Wasser
- Menschen mit Hirn und Herz um mich haben
- geistiges Austauschen, Freunde mit Niveau haben
- Tanzen, Kontakte haben
- auf höherem finanziellem Niveau leben - reiche Menschen sollen
in der Tat sogar viel freundlicher sein - eine ethische
Verantwortung haben
- zusammen Essen, Freunde einladen
- Konzerte und Theater besuchen
- Kunstausstellungen besuchen, Museen besuchen, Flusskreuzfahrten
machen, Busreisen machen
- Ingenieure lagen mit immer schon, die hätte ich gerne wieder in
meiner Adressliste (- Sie müssten aber jünger sein als ich bin,
meine Studienkollegen sind alt und krank)
- Ich kaufe die goldene Uhr, die ich mir nicht mehr leisten
konnte, kaufe Kleidung ein und nicht nur KIK und C&A-Sachen.
- Ich bin sehr kreativ und habe schon neue Projekte vor, mit denen
ich mich lokal einbringen möchte.
Die
meisten Wünsche kann ich gut nachvollziehen und ich denke, davon
wird noch einiges gelingen. Und die meisten würden zu zweit viel
mehr Spaß machen als allein.
Chatbots
Ich würde dich gern als Außendienstmitarbeiterin für den Vertrieb
meine Chatbots gewinnen. Warum? Das würde mich dazu "zwingen"
deinen Qualitätsstandard zu liefern. Ich müßte so gut sein, dass
du deine Meinung zu Chatbots um 180° änderst. Und das wäre genau
die Herausforderung, die ich suche. Im Moment mache ich den Kurs
bis zum 20.2. Danach werde ich etwas in dieser Richtung
unternehmen.
EU
verlassen
Ich
habe es mir einfach gemacht. Ich habe 4 verschiedene KI (ChatGPT,
Grok, Deepseek, Claude) folgenden Prompt gegeben:
„Die
Meinung zur EU ist umstritten. Das stelle ich als Tatsache fest.
Was sind die Argumente der Befürworter und der Gegner? Bitte nur
die Argumente (und eventuell Begründungen), aber keine
Interpretation von dir."
Dann
habe ich alles von Claude zusammenfassen lassen, weil sie am
ausführlichsten geantwortet hat.
Noch
mal als Feststellung von mir: Ich möchte nicht missionieren und
nicht missioniert werden. Ich respektiere deine Meinung,
unabhängig davon, inwieweit ich ihr zustimme oder nicht.
Aus
meiner Sicht sehe ich mehr Gründe gegen eine EU als für eine EU.
Ich gehe davon aus, dass aus deiner Sicht die positiven Dinge
überwiegen.
Welche wären das für dich?
Bundeswehr
Darauf
möchte ich erst eingehen, wenn wir unsere Meinung zur EU
ausgetauscht haben.
Der
leuchtende Stern und der Handwerker
Was
für eine
schöne Geschichte
! Es sind oft
Kleinigkeiten die so viel in uns anregen. 🧡
Gutes Gelingen für die Hospitation nächste Woche und sonnige
Grüße!
Jürgen
2026.01.26
Liebe Heidi,
ich schreibe DIr mal heute zwischen den
Zeilen. Dann brauche ich nicht immer hin- und herschalten.
2026.01.27
Hallo Jürgen,
Online-Lernen
Besser
unterfordert als überfordert, gut, dann hast du es ja vorher ahnen können.
Ich hatte ja
einfach mal nach dir gesucht, weil ich wusste, dass dein Foto nicht aktuell ist.
Das ist ja die neue Mode, überall. Deine Zertifikate über 2 Stunden (bei linkedin)
würden mich nicht überzeugen. Auf linkedin nennst du ja eine homepage, nur wäre
es ja angesagt, dass du es schaffst, dass man dich bei google unter deinem
Namen oder sonst wie findet. Mir hat eine Frau gesagt, dass sie mich bei
linkedin nicht mal anschauen kann, vermutlich, weil sie kein Mitglied ist. Linkedin
hat inzwischen einen schlechten Ruf.
Du kannst oder willst meinen gut gemeinten Rat
nicht annehmen. Wenn du meinst, du bekommst das anders hin, dann mach es. Die
Welt hat sich enorm verändert, deine Erfolge mit den Video -Touren gehören der
Vergangenheit an.
Das Buch,
egal in welcher Sprache, in Amazon hat keine Bewertungen. Warum? Ich hatte auch
mal ein Buch bei Amazon. Das Cover war schlecht, hat mir eine Bekannte gesagt. Außerdem
erscheint deins doch bei Neobooks, kannst du selber nachschauen. Ich schreibe
dir keinen Scheiß.
Ich habe dir
nur ein feed back gegeben, wenn du dich angegriffen fühlst, frag dich lieber,
ob nicht doch was dran ist. Ich war früher immer dankbar, wenn mir jemand was
gesteckt hat.
Chatboots
habe ich mehrfach geäußert, lehne ich ab. Ich bekomme übrigens haufenweise Umfragen
dazu. Wie kommst du darauf, ich würde so was unterstützen? Im Übrigen hast du
was anderes geschrieben, als du jetzt wiederholst hast. Aber egal.
Wenn wir
keine Flüchtlinge hätten…. Du hast die Zahlen, die ich dir geschickt habe, nicht
mal gelesen. Warum schreibe ich dir noch? Ich bin ja völlig deiner Meinung, was
die schlimme Präsenz hier angeht, aber ich habe dir auch geschrieben, warum das
meiner Meinung nach so gekommen ist. Warum schreibe ich dir eigentlich?
Aber es ging
um den Austritt aus der EU. Das hast du schlichtweg verdrängt. Es ging um die
Zölle, die wegfallen.
Ungarn bekommt
übrigens die Milliarden nicht, stand heute schon wieder im Internet. Die EU
lässt sich nicht alles gefallen.
Auf die Problematik
GB gehst du nicht ein. Warum schreibe ich dir das eigentlich?
Deutschland
ist immer noch Exportnation NR 3, jeder 4 Arbeitsplatz hängt vom Export ab.
Deutschland lässt
sich auch auslutschen, ja, aber es ging doch nicht um Belehrung, sondern um die
Zölle. Du schreibst am Thema vorbei.
Aus deinen
Ausführungen schreit regelrecht die Angst. Ich habe dir die Filme über Putin in
der arte Mediathek empfohlen. Meine Einstellung hat sich dadurch komplett
verändert.
Ich habe dir
auch (kostenloses) Mentaltraining von Christian Bischoff empfohlen, das geht
aber nicht mit 2 Videos.
Dankbarkeit
ist der Schlüssel zu Erfolg, zu allem eigentlich. Werde mal dankbar für die ca.
120 Milliarden Euro, die Sachsen im Länderfinanzausgleich seit der Wende erhalten
hat. Der ganze Osten bekommt so viel Geld. Von 120 Milliarden hätten wir auch
viele Wohnungen bauen können. Im übrigen haben wir im Osten einen Leerstand,
auch in Sonneberg.
Ich könnte
mir auch vorstellen, dass du das Leben nach der Wende bis zur EU-Gründung 1993
gar nicht so intensiv erlebt hast, Sorry. Wieso? Ich war 29 bis 33
Jahre! Ich habe geschrieben
bis zur Einführung der EU
, die war 1993, kannst
du das nicht mal lesen?
Du bekommst
auch weiter die Rente in Spanien. Habe es eben sicherheitshalber
noch mal nachgelesen.
Genau, es
geht um unser Geld, was in alle Welt verpulvert wird - Stichwort Fahrradwege in
Peru:
Nach Angaben des
Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
liegt die Summe für die Radwege in Peru deutlich darunter.
Das Bundesministerium unterstütze mit einem im Jahr 2020 zugesagten
Zuschuss in Höhe von
20 Millionen Euro
den Aufbau eines Fahrradschnellwegenetzes in Lima
. Im Jahr 2022 hat
das Ministerium
weitere 24 Millionen Euro für den Bau von Radwegen in Peru
zugesagt
Nachhaltige Mobilität in Lima
Lima, die Hauptstadt Perus, leidet unter extremer Luftverschmutzung. Die Stadt gehört zu den am stärksten belast...
- insgesamt macht das somit 44 Millionen Euro.
Ausgezahlt wurden davon bislang etwa 11,2 Millionen Euro. Na und?
Du
kannst die Welt nicht zurückdrehen! Die DM kommt nicht zurück, vergiss es! Das sind
Träume. Wir sind in komplett neuen Zeiten. Wir wissen nicht wie sie
weitergehen, aber Träumen von alten Zeiten macht es doch nicht besser. Ich bin
auch etwas verzweifelt, aber ich habe den Glauben nicht verloren. Je schlimmer
es wird, desto intensivere erlebe ich die Natur und die ganzen netten Menschen,
die mir tagtäglich begegnen.
Nochmal,
es ging nur um die Zölle. Du hast nicht gefragt, wofür die EU für Deutschland
gut sein soll. Warum schreibe ich dir überhaupt, wenn du nicht richtig liest?
Und
du hast gemeint, ich verzettel mich, frag dich mal wer hier mehr am PC
rechercheriert, du oder ich.
Schau
dir die Putin-Filme an, dann bist du geläutert.
Aus
dir schreit die pure Angst, die Wut, die Hoffnungslosigkeit, auch die Ohnmacht.
Das hat also schon das Streben nach der neuen Weltordnung bewirkt.
Das ändert aber nichts.
Bitte
mach das mit anderen aus. Vertrauen in das Leben, so lange es noch geht, ist
meine Devise.
Für
eine Brieffreundschaft ist das hier alles totale Kacke. Ich bitte dich, schreibe
lieber mit anderen, die sich mit dir an den Katastrophen ergötzen. Ich habe
nicht die Muße, mit dir zu schreiben, wenn eine Konversation nicht möglich ist.
Ich bekomme auch nicht den Verdacht los, dass auch bei dir alte Traumata verborgen
sind, die dich belasten, oder von den Vorfahren an dir hängen. Ich erwähne nur
mal Dresden und 2.Weltkrieg. Du schreibst nicht von dir, das ist mir von Anfang
an aufgefallen, du scheinst überhaupt keinen Zugang zu deinen Gefühlen zu haben,
du bist völlig verschlossen. Das ist aber das A und O bei Brieffreunden, das
machen auch andere Brieffreunde.
Ich
danke dir für die regelmäßigen Mails, es war erst wirklich schön, ich bedanke
mich ganz herzlich. Ich habe die Kommunikation genossen, aber nun ist es halt leider
vorbei.
Alles
Gute wünscht dir Heidi
Heidi Roth
Dipl.-Ing (FH)
freiberufliche Dozentin für das BOP
(Berufsorientierungsprogramm)
Theodor-Körner-Straße 1
96515 Sonneberg
Tel: 03675 7086879
Mobil: 015116519504
E.Mail: roth.heidi@aol.com
Am Montag, 26. Januar 2026 um 23:21:51 MEZ hat Jürgen Reichenberger <briefwechsel@jreichenberger.net> Folgendes geschrieben:
Liebe Heidi,
ich schreibe DIr mal heute zwischen den
Zeilen. Dann brauche ich nicht immer hin- und herschalten.
Liebe Heidi,
des Menschen WIlle ist sein Himmelreich.
Ich wünsche Dir alles Gute
Jürgen
P.S. Ich habe mir Deine Worte immer sehr genau überlegt. Bei
Facebook habe ich mich bewußt dafür entschieden, den Eintrag drin
zu lassen. Meine Bücher/eBooks bei Amazon und neobooks habe ich
heute deaktiviert bzw. gelöscht. Meinen Link zur Homepage
(LinkedIn) werde ich löschen und die Homepage ebenfalls =>
besser keine "Werke" im Internet als unpassende. Vielen Dank für
diese Anregungen.